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Wirtschaftsschule KV Baden
Info
Februar 2019 | 17
Verabschiedung von Joseph Sutter
Die HFW und die HFMK im Wandel – ein Erfolgsmodell!
Interview: Martin Gessler über die Ausbildung zum
diplomierten Verkaufsleiter
WeiterbildungGut zu wissen.
Weiterbildung Editorial
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Weiterbildung: formell und informell
Kein Abschluss ohne Anschluss» – vier erworben. Dabei spielen Kriterien wie kann das Zentrum Bildung bereits auf
Wörter, die Weiterbildungsinstitute gerne Struktur, Systematik, Lernmethoden und eine langjährige Erfahrung zurückbli-
verwenden und damit oft recht haben. auch klare Lernziele eine wichtige Rolle. cken. Im Bereich der höheren Fachschu-
Besonders wenn es darum geht, die ei- All diese Elemente sind in der formel- len steht die Entwicklung von Kompeten-
genen Angebote und damit verbundene len Weiterbildung zu finden und haben zen und die Vernetzung von Wissen im
Anschlussangebote in den Vordergrund Auswirkungen auf die Vermittlung des Vordergrund. Diese Erfahrungen fliessen
zu stellen. Was aber gerne ausser Acht Wissens im Unterricht. Dabei verändert nun in neu strukturierte Lehrgänge ein
gelassen wird, ist die Tatsache, dass der sich auch die Methode des Lehrens und und sichern zukünftig beste Erfolgsquo-
Begriff «Anschluss» durchaus auch auf der Überprüfung des erlangten Wissens. ten an eidgenössischen Prüfungen.
das berufliche Umfeld bezogen werden Anknüpfungspunkte zur Praxis werden
kann. Jeder formelle Abschluss steht immer wichtiger und die Kompetenz, Wir sind auf die laufenden Veränderun-
für klare Qualifikationen und öffnet da- unterschiedliche Themen miteinander gen bestens eingestellt und sind auf die
mit auch Tür und Tor für einen informel- zu verknüpfen, rückt in den Vordergrund. noch anstehenden Anpassungen vorbe-
len Anschluss. Um die Attraktivität am reitet. So stellen wir sicher, dass unsere
Arbeitsmarkt zu erhalten resp. zu stei- Die Dozierenden werden dabei immer Weiterbildungsangebote auf allen Stufen
gern, ist das beständige Lernen ein mehr zu Begleitern, Coaches und Spar- zeitgemäss und aktuell sind. Nutzen Sie
Muss und für Fachleute mit dem Willen ringspartnern und verabschieden sich die Gelegenheit bei einem unserer In-
beruflich weiterzukommen eine Grund- zunehmend von der Rolle des «Lehrers». formationsanlässe, unsere Bildungswelt
voraussetzung. Dabei erfolgt das Lernen Einige Trägerschaften von Berufsprüfun- kennen zu lernen oder lassen Sie sich
heutzutage einerseits informell im Alltag, gen oder höheren Fachprüfungen haben persönlich bei uns beraten.
am Arbeitsplatz oder evtl. in der Freizeit bereits ihre Anforderungen neu definiert
ohne klare Lernziele und nur bedingt sys- und stellen eben die erwähnte Vernet- Ruedi Schweizer,
tematisch. Andererseits können Kompe- zung des Wissens in den Vordergrund. Rektor Weiterbildung
tenzen ganz formal in einer Bildungsein- Eine Entwicklung, die wir als Bildungsan-
richtung im Austausch mit Dozierenden bieter begrüssen. Diese Veränderungen
und Mitstudierenden erworben werden. haben auch Auswirkungen auf die Form
der eidgenössischen Prüfungen. Wurden
Es gilt jedoch nach wie vor, dass Basis- bis anhin noch einzelne Fächer in sich ge-
kompetenzen vorhanden sein müssen, schlossen geprüft, werden diese heute in
um fachlich korrekte Diskussionen, als Handlungsfeldern und/oder kombinier-
Grundlage für informelles Lernen, im ten Prüfungsteilen zusammengefasst.
beruflichen Umfeld führen zu können.
Dieses notwendige Grundlagenwissen Die Angebote der Bildungseinrichtungen
für den Austausch unter Fachkräften und müssen also entsprechend angepasst
den Transfer in den Alltag wird in der Re- werden. Hinsichtlich der Übertragung
gel auf dem formellen, klassischen Weg des theoretischen Wissens in den AlltagGut zu wissen.
In eigener Sache Weiterbildung
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Inhalt Die Zahlen sprechen
für Qualität
Höhere Fachschulen 6 Wir sind stolz auf unsere Teilnehmenden und gratulieren zu den tollen
Erfolgsquoten an den eidgenössischen Abschlussprüfungen.
Handelsschule 10
Bildungslandschaft 12 Schweizer zB.
Erfolgsquoten 2018 Durchschnitt Zentrum Bildung
Marketing, Verkauf und Kommunikation 14 Lehrgänge Führung & Management
Führungsfachmann/Führungsfachfrau mit eidg. Fachausweis 76 % 100 %
Fotografie und Video 16 Technischer Kaufmann/Technische Kauffrau 65 % 64 %
mit eidg. Fachausweis
Subjektfinanzierung 21 Direktionsassistent/in mit eidg. Fachausweis 72 % 91 %
Lehrgänge Rechnungswesen & Controlling
Absolventinnen und Absolventen 22 Fachmann/Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen 59 % 100 %
mit eidg. Fachausweis
Übersicht Informationsveranstaltungen 24 Dipl. Finanzberater/in IAF 73 % 80 %
Lehrgänge Marketing, Kommunikation & Verkauf
Verkaufsleiter/in mit eidg. Diplom 66 % 84 %
Verkaufsfachmann/Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis 74 % 77 %
Marketingfachmann/Marketingfachfrau mit eidg. Fachausweis 75 % 70 %
Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis 78 % 67 %
Lehrgänge HR /Personalwesen
Sozialversicherungsfachmann/Sozialversicherungsfachfrau 66 % 88 %
mit eidg. Fachausweis
HR-Fachmann/HR-Fachfrau mit eidg. Fachausweis 74 % 67 %
Höhere Fachschulen
Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW) – 100 %
Höhere Fachschule für Marketing (HFMK) – 100 %
Nachdiplomstudium (NDS) HF
Dipl. Betriebsökonom/in HF – 100 %
Titelbild: Martin Gessler, Ausbildung zum dipl. Verkaufsleiter,
mehr dazu lesen Sie auf Seite 14Gut zu wissen.
Weiterbildung In eigener Sache
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Verabschiedung von Joseph Sutter
Nach fast 15 Jahren als Rektor In seiner Position als Rektor erlebte er Am 20. Dezember 2018 begrüsste der
sehr abwechslungsreiche und heraus- Präsident des Schulvorstandes, Fer-
Weiterbildung ging Joseph Sutter
fordernde Arbeitstage. Mit nachhaltigen nando Garcia, zur Verabschiedung von
per 31. Dezember 2018 in Entscheidungen trug er massgeblich zur Joseph Sutter rund 100 Gäste in der Aula
Entwicklung des Bereichs Weiterbildung des Schulhauses Kreuzliberg. Im Kreise
den wohlverdienten Ruhestand.
bei und platzierte mit Weitsicht das zB. als von Vertretern von Verbänden, Träger-
eine wichtige Weiterbildungsinstitution schaften, Schulinstitution und Mitarbei-
im Grossraum Baden. Dabei umfassten tern des zB. wurden die Leistungen von
seine Aufgaben die Organisation des Jah- Joseph Sutter nochmals gewürdigt und
resablaufs, die Planung und Umsetzung verdankt. Im Anschluss blieb Zeit, bei
des Budgets und Massnahmen im Sinne einem ausgiebigen Apéro Erinnerungen
der Schulentwicklung und des Qualitäts- aufzufrischen und über die zukünftigen
managements. Die Themen, mit denen Pläne von Joseph Sutter zu sprechen.
er sich auseinandersetzte, reichten von
Infrastrukturfragen über sehr technische
Fragen, bis zur Eventplanung/Marketing.
Verabschiedung und Begrüssung
Angela Lindner
Angela Lindner wird per Februar für das
zB. Zentrum Bildung als Verantwortliche
für Marketing & Kommunikation tätig
sein. Sie hat ursprünglich Medienkom-
munikation studiert und die letzten Jahre
als Leiterin einer Agentur gearbeitet. Sie
tritt die Nachfolge von Sibylle Hochuli an,
und wir heissen sie herzlich willkommen.
Manuela Kägi Sibylle Hochuli
Manuela Kägi hat uns Ende September Sibylle Hochuli hat uns Ende August
verlassen, um sich einer neuen beruf- verlassen, um sich beruflich weiterzu-
lichen Herausforderung zu stellen. Wir entwickeln. Wir danken ihr herzlich für
bedanken uns herzlich für ihre hervorra- ihren wertvollen Arbeitseinsatz und
gende Arbeit und wünschen ihr viel Erfolg wünschen ihr viel Erfolg und alles Gute
und alles Gute auf dem weiteren Weg. auf dem weiteren Weg.Gut zu wissen.
Weiterbildung Höhere Fachschulen
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HFW 16/19A un
Von einem Dozenten einer Wirt-
schaftsschule im Weiterbildungs
bereich wird erwartet, dass der
Unterricht so praxisnah wie möglich
gestaltet wird. Dies gilt auch für
Unterrichtsthemen der HFW –
Höheren Fachschule für Wirtschaft.
Praxisnähe ist nicht immer und in jedem
Fall möglich, vor allen dann, wenn es
sich um Themen handelt, bei welchen
diese «Nähe» oft firmenvertrauliche In-
formationen wie Rezepte, Kennzahlen
enthält. Und trotzdem, unser tägliches
Streben nach Möglichkeiten für eine
Einsichtnahme in die Wirtschaftswelt
hat den Autor dazu geführt, einen Kon-
takt mit HERO Lenzburg herzustellen.
Eine Firma nämlich, welche im Unter-
richt immer wieder als Beispiel zitiert
wird, um anhand der verschiedenen Pro-
duktionsprozesse die Standardkosten-
rechnung zu erklären. Das Streben von
uns Dozenten, den Studierenden mög-
lichst ein Komplettbild einer Materie zu
vermitteln, ist latent vorhanden.
Am 21. August 2018 trafen wir uns voll-
zählig (bei brütender Hitze) in Lenzburg,
um in der Firma HERO die Produktion
und die kalkulatorische Auswertung vor
allem in den Produktionsbereichen zu
besichtigen. Einen herzlichen Dank an
das Direktionsmitglied, Herrn Olivier
Furter, möchte ich bereits an dieser Stelle
erwähnen. Herr Furter hat es in seiner
speziellen, eindrücklichen Art und Weise
verstanden, nicht nur die Firmenhisto-
rie dieses globalen Konzerns, sondern
auch die kostenrechnungsmässige Dar-
stellung von Produkten, die an Aktuali-
tät und Präzision seinesgleichen sucht,
darzulegen. Nach einer theoretischen
Einführung «verkleideten» sich die Teil-
nehmerinnen und Teilnehmer aus hygie-
nischen Gründen mit Kopfbedeckung,
Spezialschuhen und sterilen Mänteln,
um die Produktion «hautnah» zu besu-
chen. Mit grosser Spannung und viel
Staunen erlebten wir die Prozesse vom
«Zerstampfen» von Beeren, das Beimi-Gut zu wissen.
Höhere Fachschulen Weiterbildung
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d 16/19B go to the HERO(-es) …
Das Streben der Dozenten, den Studierenden möglichst ein Komplettbild einer Materie zu vermitteln, ist latent vorhanden
schen von Zucker, den Kochprozess und Fazit von diesem Ausflug? In der Nach-
schliesslich das Abfüllen der «heissen bearbeitung zurück im Unterricht wurde
Brühe» in die Portionen der Konfitüre- deutlich, dass derartige «Ausflüge» eben
becher. Die anschliessende Darstellung nicht nur eine «Schulreise» als Zeitver-
in der Kostenrechnung oder, einfacher treib darstellen, nein, sie tragen sehr viel
ausgedrückt, die anschliessende Nach- dazu bei, um Verständnisse für komple-
kalkulation versetzte die Teilnehmenden xe Materien zu fördern. Es liegt letztlich
in grosses Staunen. an uns Dozierenden, derartige Theorie-
Praxis-Verknüpfungen in unserem Lehr-
Die Ausführungen von Herrn Furter tra- auftrag zu fördern und einzubinden.
fen den Kern der Materie auf das Vor-
trefflichste. Ein beinahe dreistündiger
Besuch wurde mit einer kurzen Frage-
runde abgeschlossen. Einen nochmali-
Andreas W. Markstahler,
gen herzlichen Dank an Herrn Furter für Dozent Höhere Fachschule
die Ermöglichung dieses Besuchs. für Wirtschaft «Verkleidung» vor dem ProduktionsbesuchGut zu wissen.
Weiterbildung Höhere Fachschulen
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Die HFW und die HFMK im Wandel –
ein Erfolgsmodell!
Die Bildungsgänge der Höheren Fachschule für Wirtschaft HFW wie auch der Höheren Fachschule
für Marketing und Kommunikation HFMK sind seit 2012 resp. 2015 eidgenössisch anerkannt!
Um den Studierenden eine noch höhe- sen vermittelt. Nach den ersten beiden aber auch nach dem Studium durch
re Flexibilität gewährleisten zu können, Semestern erhalten die Studierenden den Besuch der entsprechenden Leader-
wurden die Studiengänge Betriebs- die Gelegenheit, optional den attraktiven shipmodule sich optimal auf die entspre-
wirtschaft und Marketingmanagement Zwischenabschluss HWD zu erlangen. chende Berufsprüfung vorzubereiten.
entsprechend strukturiert und starten Zudem besteht nach den ersten beiden
nun zweimal jährlich. Dabei bildet jedes Semestern die Möglichkeit, die definitive Das zweite Studienjahr der HFW dient
Semester eine in sich geschlossene Ein- Studienrichtung zu wählen. Zum einen der Verdichtung des Grundlagenwissens
heit, was einen sehr fokussierten und kann der Abschluss als Betriebswirt- und ist geprägt durch die Reflexions-
praxisnahen Unterricht ermöglicht. schafter/in HF weiterverfolgt werden, arbeiten zum Unterricht und entspre-
zum anderen besteht die Möglichkeit, chende Transferübungen. Die Anwen-
Das Studium am Zentrum Bildung ist bei Interesse und Erfüllung der Voraus- dung von unterschiedlichen Instrumen-
didaktisch auf die Weiterbildung von Er- setzungen, einen Übertritt in das dritte ten und Techniken wird vermittelt, geübt
wachsenen ausgelegt und entsprechend Semester der Höheren Fachschule für und anhand von Praxisbeispielen reflek-
strukturiert. Die drei Studienjahre lassen Marketing anzugehen. Das erste Stu- tiert. Der Transfer des erlangten Wissens
sich in drei grosse Etappen mit unter- dienjahr ist zudem so ausgelegt, dass in die Praxis soll in diesem Zeitabschnitt
schiedlichen Fächern/Handlungsfeldern dieses im Rahmen der Weiterbildung des Studiums sichergestellt werden.
aufgliedern. zum Führungsfachmann/zur Führungs-
fachfrau (eidg. Berufsprüfung/Fach- Das dritte Studienjahr der HFW ist ge-
Abschluss Betriebswirtschaftslehre ausweis) als Managementmodul ange- prägt durch die Vernetzung und Weiter-
Im ersten Studienjahr der HFW wird das rechnet werden kann. So eröffnet sich entwicklung des erlangten Wissens aus
betriebswirtschaftliche Grundlagenwis- die Möglichkeit, bereits während oder den ersten zwei Studienjahren. HierzuGut zu wissen.
Höhere Fachschulen Weiterbildung
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wird in Kleingruppen ein Businessplan fungsleistungen als Reflexionsberichte
erstellt, in Teams ein Unternehmens- und Transferübungen gestaltet. Hier mit Gut zu wissen.
planspiel (2 Tage) durchgeführt und zur Bezug zu aktuellen Marketingthemen, Nächster Lehrgangsstart
Krönung der gesamten Leistung eine aber auch mit der direkten Verknüpfung
praxisbezogene Diplomarbeit erstellt. zum eigenen Arbeitgeber. Die Anwen- Höhere Fachschule für Marketing
dung von unterschiedlichen strategi- Start: 30. April 2019, 1. Mai 2019,
Abschluss Marketingmanagement schen Ansätzen und deren Auswirkung 15. und 16. Oktober 2019
Im ersten Studienjahr wird das für die auf Instrumente und Techniken wird an Höhere Fachschule für Wirtschaft
Umsetzung eines effektiven und effizien- Praxisbeispielen erläutert. Start: 30. April 2019, 1. Mai 2019,
ten Marketings betriebswirtschaftliche 15. und 16. Oktober 2019
und marketingspezifische Grundlagen- Im dritten Studienjahr steht die Entwick-
wissen vermittelt. Dabei wird der Un- lung von erfolgreichen und nachhaltigen Nächste Infoveranstaltungen
terricht zusammen mit den angehenden Konzepten im Vordergrund. Die Studie- Höhere Fachschule für Marketing
Betriebswirtschaftern besucht, was in renden erlangen die Kompetenzen, in 21. März 2019, 18.45 Uhr
der Folge die gleichen Möglichkeiten für Anlehnung an strategische Vorgaben 11. April 2019, 18.45 Uhr
Zwischenabschlüsse eröffnet. eigenständige Konzepte zur Leistungs- Höhere Fachschule für Wirtschaft
gestaltung und Marktbearbeitung zu 18. März 2019, 18.45 Uhr
Das zweite Studienjahr dient der Ent- erstellen. Ergänzend dazu fliesst dieses 9. April 2019, 18.45 Uhr
wicklung des strategischen Grundver- Wissen in die Erstellung von Business-
ständnisses und ist darauf ausgerich- plänen und zum Schluss wird die Dip- Weitere Informationen finden Sie
tet, mögliche Stossrichtungen auf den lomarbeit zu einem spezifischen Marke- unter www.zentrumbildung.ch/hf,
Ebenen der Unternehmens- und Mar- tingthema erstellt. oder nehmen Sie zur Abklärung
ketingstrategie zu verstehen und gezielt betreffend der Zulassung zum
Optionen zu wählen. Ähnlich wie im regulären oder verkürzten Studium
zweiten Studienjahr der Betriebswirt- Ruedi Schweizer, direkt mit uns Kontakt auf.
schaft wird ein grosser Teil der Prü- Rektor WeiterbildungGut zu wissen.
Weiterbildung Handelsschule
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Von der Handelsschule zur
Höheren Fachschule
Um im beruflichen Alltag interessante und anspruchsvolle Aufgaben Zahlreiche Absolvierende einer nicht
kaufmännischen Ausbildung möch-
übernehmen zu können, benötigen Berufsleute aus den unterschied-
ten eine Aufgabe im Büro übernehmen
lichsten Fachrichtungen immer breiter abgestützte Fähigkeiten. oder sind bereits im kaufmännischen
Bereich tätig, haben aber noch keinen
Diese Kompetenzen schliessen heutzutage auch das kaufmännische
betriebswirtschaftlichen Abschluss. Die
Grundverständnis ein, welches durch den Besuch einer Handels- Handelsschule stellt eine betriebswirt-
schaftliche Weiterbildung dar, welche
schule erworben werden kann. Der Besuch der Handelsschule kann
das entsprechende Grundlagenwissen
wiederum der Türöffner zu einer möglichen Karriere im betriebs- vermittelt. Im Gegensatz zur klassi-
schen kaufmännischen Lehre holt man
wirtschaftlichen Umfeld sein, welche mit dem Abschluss des
mit dem Besuch einer Handelsschule
Studiums an der Höheren Fachschule für Wirtschaft oder Marketing keinen fehlenden Lehrabschluss nach,
sondern erweitert seine Kenntnisse mit
gekrönt werden kann. Doch wie ist das möglich?
wirtschaftlichen Themen und entwickelt
entsprechende Kompetenzen.
Abschluss
Handelsdiplom edupool.ch
Mit dem Diplom einer Handelsschule
wird der Einstieg in einen kaufmänni-
schen Beruf ermöglicht, ohne eine ent-
sprechende Lehre absolviert zu haben.
Für Absolvierende, welche bereits aufGut zu wissen.
Handelsschule Weiterbildung
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Grundkenntnisse vertieft, und die Stu- entsprechend strukturiert und starten
dierenden erlangen erste Management- nun zweimal jährlich. Dabei bildet je-
und Führungskompetenzen, welche des Semester eine in sich geschlosse-
direkt einen Einfluss auf die Tätigkeiten ne Einheit, was einen sehr fokussierten
im beruflichen Umfeld haben werden. und praxisnahen Unterricht ermöglicht.
Zudem wird mit dem Höheren Wirt- Mehr dazu erfahren Sie im Bericht «Die
schaftsdiplom HWD edupool.ch eine so- HFW und die HFMK im Wandel – ein
lide Grundlage für eine weiterführende, Erfolgsmodell!».
höhere Berufsbildung geschaffen.
Ruedi Schweizer,
Abschluss Rektor Weiterbildung
HWDplus®
Das Zentrum Bildung bietet aktuell
als einziges Weiterbildungsinstitut in
der Schweiz ein Brückenangebot an,
welches Absolvierenden eines Wirt-
Gut zu wissen.
schaftsdiploms edupool.ch ermöglicht, Lehrgangsstart Handelsschule
in rund 4 Monaten die Lücke für einen
Handelsschule edupool.ch mit
Eintritt ins zweite Studienjahr der HFW
KV-Praktikum
zu schliessen. D. h. mögliche Vorleis-
Start: 12. August 2019
tungen aus einer Weiterbildung über
Tageshandelsschule edupool.ch
die Handelsschule und das Höhere
Start: 12. August 2019
Wirtschaftsdiplom werden honoriert
Handelsschule edupool.ch
und eröffnen, in Kombination mit dem
Start: 13. August 2019
Abschluss HWDplus®, bei entsprechen-
den beruflichen Voraussetzungen die Infoveranstaltung Handelsschule
Möglichkeit für einen direkten Eintritt
ins zweite Studienjahr der Höheren 4. März 2019 und 1. Juli 2019
Fachschule für Wirtschaft oder Mar-
Lehrgangsstart Höheres
keting. Dies führt zu einem verkürzten
Wirtschaftsdiplom
Studium, und der Abschluss auf Stufe
HF kann innerhalb von zwei Jahren 12. August 2019
erworben werden.
Infoveranstaltung
Abschluss 21. März, 8. April, 6. Mai und
Höhere Fachschule für Wirtschaft/ 24. Juni 2019
Höhere Fachschule für Marketing
dem Büro tätig sind, wird mit dem Dip- Als eines der ersten Weiterbildungsin- Weitere Informationen finden Sie
lom ein fachlicher Nachweis erworben, stitute der Schweiz führt das Zentrum unter www.zentrumbildung.ch
dass sie über qualifizierte, betriebs- Bildung die beiden Bildungsgänge im An- oder nehmen Sie zur Abklärung
wirtschaftliche Grundkenntnisse ver- gebot. Um den Studierenden eine noch betreffend der Zulassung zum
fügen. Dabei spielt es keine Rolle, ob höhere Flexibilität gewährleisten zu kön- regulären oder verkürzten Studium
der Lehrgang tagsüber, am Abend oder nen, wurden die Studiengänge Betriebs- direkt mit uns Kontakt auf!
vielleicht sogar in Kombination mit einer wirtschaft und Marketingmanagement
Praktikumsstelle absolviert wird. Alle
Lehrgänge führen zum gleichen Ziel,
dem Diplom Handelsschule edupool.ch,
welches schweizweit anerkannt ist und
vom Kaufmännischen Verband Schweiz
mitunterzeichnet wird.
Abschluss
Höheres Wirtschaftsdiplom HWD
edupool.ch
Die Handelsschule dient somit auch
als erste Stufe für weitere Weiterbil-
dungen. In einem einjährigen Lehr-
gang kann im Anschluss das Diplom
als Wirtschaftsfachfrau/-mann HWD
erlangt werden. In diesem Lehrgang
werden die betriebswirtschaftlichenGut zu wissen.
Weiterbildung Bildungslandschaft
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Weiterbildung, die wirkt.
Kein Abschluss ohne Anschluss!
Das zB. in Baden gilt im Limmattal und darüber hinaus als erste Anlaufstelle, entsprechenden Trägerorganisationen
durchgeführt, was eine schweizweit
wenn es um Weiterbildung im kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen
einheitliche Qualität und Akzeptanz
Umfeld geht. Das aktuelle Angebot umfasst mehr als 50 unterschiedliche sicherstellt. Studierende in diesen Kur-
sen besuchen je nach Fachrichtung wäh-
Lehrgänge und Kurse, welche auf den unterschiedlichsten Stufen abschlies-
rend 6 bis 18 Monaten berufsbegleitend
sen und ebenso unterschiedliche Personengruppen ansprechen. Ganz den Unterricht und erlangen bei einem
erfolgreichen Abschluss ein entspre-
besonders dann, wenn man sich das erste Mal mit dem Thema Weiterbil-
chendes Zertifikat oder sogar ein Diplom
dung beschäftigt, ist es wichtig zu wissen, welche Entwicklungsmöglich- (z. B. HWD oder Assistent Marketing/
Verkauf). Nahezu 80% dieser Angebote
keiten sich über verschiedene Stufen hinweg bieten. Einerseits beruflich,
sind dem SBFI als vorbereitende Kurse
andererseits aber auch mit Bezug zu fortführenden Weiterbildungen. Hierzu gemeldet und können von der vom Bund
eingeführten Subjektfinanzierung pro-
hat das zB. eine aktuelle Übersicht geschaffen, welche auf e
infachste Art
fitieren, sofern innerhalb der nächsten
und Weise eine entsprechende Orientierung über die wichtigsten Abschluss- 5 Jahre eine entsprechende Berufsprü-
fung oder höhere Fachprüfung absol-
und Anschlussmöglichkeiten verschafft. Getreu nach dem Sprichwort:
viert wird. Absolvierende von Kursen
Weiterbildung, die wirkt, kein Abschluss ohne Anschluss! auf dieser Stufe schaffen eine optimale
Die Stufe Fähigkeitszeugnis/
Handelsschule
Der Grundstein für die Planung einer be-
triebswirtschaftlich geprägten Weiterbil-
dung wird entweder durch eine kaufmän-
nisch orientierte Lehre oder den Besuch
einer Handelsschule gelegt. Das Angebot
der Handelsschule wird von Studieren-
den genutzt, welche den Einstieg in ei-
nen kaufmännischen Beruf suchen, ohne
eine entsprechende Lehre absolviert zu
haben. Für Absolvierende, welche be-
reits auf dem Büro tätig sind, wird mit
dem Abschluss ein fachlicher Nachweis
erworben, dass sie über qualifizierte, be-
triebswirtschaftliche Grundkenntnisse
verfügen. Auf der Basis der Grundaus-
bildung können je nach Voraussetzung
und Anforderung unterschiedliche Wei-
terbildungswege in Angriff genommen
werden.
Die Stufe Zertifikate/Diplome
Das Angebot dieser Stufe richtet sich
primär an Berufsleute, welche eben erst
die Ausbildung abgeschlossen haben
oder nach einiger Zeit im Berufsleben
weiteres Wissen zur Ausübung von un-
terschiedlichen Funktionen im Alltag
wahrnehmen wollen. Die meisten dieser
Kurse werden in Zusammenarbeit mit * = profitiert von der Bundesfinanzierung ** = wird durch Semesterbeiträge des Kantons unterstütztGut zu wissen.
Bildungslandschaft Weiterbildung
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Voraussetzung für einen Ein-/Übertritt
in die Stufe Berufsprüfung oder höhere
Fachschulen. Eine Anrechnung der ent-
sprechenden Qualifikation ist nach Prü-
fung der Unterlagen/Zertifikate möglich,
was im besten Fall zu einer Verkürzung
der Studienzeit führen kann.
Die Stufe Berufsprüfung
Die Studierenden dieser Stufe können
bereits auf etwas Berufserfahrung zu-
rückblicken und wollen das bereits vor-
handene und neu erlangte Fachwissen
bei einer zentral durchgeführten, eidge-
nössischen Prüfung unter Beweis stel- sie in ihrem Bereich zu den qualifizier- Wirtschaftsdiplom Edupool zu erlangen.
len. Dazu besuchen sie während 12 bis ten Berufsleuten zählen und bereit für Wer bereits über dieses Diplom verfügt
24 Monaten regelmässig den Unterricht, den nächsten Karriereschritt sind. Die und dazu den viermonatigen Zusatzkurs
absolvieren unterschiedliche Zwischen- Absolvierenden von diesen Lehrgängen «HWDplus» absolviert, erhält die Gele-
prüfungen und besuchen vor der Prüfung profitieren von der Subjektfinanzierung genheit, direkt in das zweite Studien-
noch entsprechende Intensivseminare des Bundes, wobei diese nicht an das jahr einzusteigen. Inhaber/innen von
und/oder Prüfungstrainings. All diese erfolgreiche Bestehen der eidgenössi- betriebswirtschaftlich geprägten Fach-
Elemente sind im Normalfall Bestandteil schen Prüfung gebunden ist. Beim Ab- ausweisen eröffnet sich diese Möglich-
der angebotenen Lehrgänge bei uns am schluss auf Stufe Fachausweis beträgt keit ebenso (es erfolgt eine Prüfung des
zB. Die an den eidgenössischen Prüfun- der Anteil der Subventionierung 50 % der Dossiers durch das Rektorat) wie auch
gen erfolgreichen Studierenden erhal- Lehrgangskosten (die Kosten für vorbe- Personen, welche das Studium an einer
ten den eidgenössischen Fachausweis reitende Kurse auf Stufe Zertifikat ein- Fachhochschule abgebrochen haben.
ausgestellt, welcher dafürsteht, dass gerechnet), wobei der maximale Beitrag
CHF 9500.— beträgt. Wer einen Fachaus- Die Stufe Nachdiplom und
weis besitzt, kann je nach Ausgangslage, höhere Fachprüfung
Neigung und Interesse in das verkürzte Studierende auf dieser Stufe charakte-
Studium der höheren Fachschule eintre- risieren sich dadurch, dass sie bereits
ten, ein Diplom einer höheren Fachprü- einiges an Berufserfahrung vorweisen
fung anstreben oder sich für ein Nach- können und verantwortungsvolle Tätig-
diplomstudium entscheiden, um weitere keiten in Kaderpositionen wahrnehmen.
Kompetenzen zu erlangen. Während 12 bis 18 Monaten werden in
diesen Studiengängen die Kompeten-
Die Stufe höhere Fachschule zen erweitert und im Rahmen von unter-
Wer sich dazu entscheidet, ein dreijäh- schiedlichen Prüfungsformen auf die
riges Studium auf dieser Stufe zu absol- Probe gestellt. Das Nachdiplomstudium
vieren, beweist viel Durchhaltewille und zeichnet sich durch eine hohe Transfer-
Disziplin. Die beiden Studiengänge Be- orientierung aus und wird mit einer pra-
triebswirtschaft und Marketingmanage- xisbezogenen Diplomarbeit abgeschlos-
ment vermitteln zum einen ein breites, sen. Studierende, welche sich auf eine
betriebswirtschaftliches Grundlagenwis- höhere Fachprüfung vorbereiten, erhal-
sen und zum anderen fachlich vertiefte ten die Möglichkeit, Simulationsprüfun-
Kompetenzen im Bereich Generalma- gen zu absolvieren, um so eine echte
nagement oder Marketing. Das Studium Standortbestimmung zu erhalten und
wird mit einer Diplomarbeit abgeschlos- Potenziale zu ermitteln, welche bis zur
sen, welche parallel zum letzten Semes- eidgenössischen Prüfung aufgearbeitet
ter des Studiums erstellt wird. Die Inhal- werden müssen. Auf dieser Ebene der
te und Promotionsleistungen orientieren Weiterbildung werden Studierende mit
sich stark am Transfer in die Praxis und dem Ziel einer höheren Fachprüfung mit
stellen eine Verknüpfung des Wissens bis zu max. CHF 10 500.— pro Lehrgang
sicher. Erfolgreiche Studierende erhal- unterstützt.
ten ein eidgenössisches Diplom, welches
über den nationalen Qualifikationsrah- Details zu den einzelnen Kursen und Lehr-
men einem Bachelorabschluss an einer gängen finden Sie auf der Homepage im
Fachhochschule gleichzusetzen ist. Op- Bereich Weiterbildung. Gerne stehen Ihnen
tional eröffnet sich auf dem Weg zum unsere Mitarbeitenden für weitere Aus-
Abschluss die Möglichkeit, das Höhere künfte und Informationen zur Verfügung.Gut zu wissen.
Weiterbildung Marketing, Verkauf und Kommunikation
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Martin Gessler, Ausbildung Verkaufsleiter:
«Die positiven Veränderungen fanden in vielen
Details statt und werden laufend angewendet.»
Interview Wie haben Sie den Praxis-Transfer Es hat mich persönlich weitergebracht,
wahrgenommen? Konnten Sie einige weil ich während der Ausbildung gemerkt
Themen direkt im Alltag anwenden? habe, welches zusätzliche Potenzial ich
Was hat Sie zum Entscheid geführt, habe – zumal ich immer zu 100 % gearbei-
die Ausbildung Verkaufsfachmann Gewisse Themen sind enorm praxisbezogen tet habe.
mit eidg. Fachausweis und danach und helfen einem kurz- sowie langfristig in
die Ausbildung zum dipl. Verkaufs- der Umsetzung der Businesspläne im Beruf. Die positiven Veränderungen fanden zu-
leiter anzugehen? Auch unangenehme Fächer wie z. B. Recht dem in vielen Details statt und werden
spielen heute eine grössere Rolle und helfen laufend angewendet.
Das Arbeitsleben wird komplexer und einem in kritischen Situationen.
erfordert höhere Anforderungen. Neben Wie geht es bei Ihnen weiter?
Praxiserfahrung braucht es auch eine fun- Erzählen Sie uns von Ihrem
dierte schulische Ausbildung, um die nöti- lustigsten Moment während der Ich werde im Herbst die Ausbildung zum
gen Kenntnisse praxisbezogen anwenden Ausbildung. Erwachsenenbildner beginnen, um mir ein
zu können und sich so im Berufsleben zweites Standbein zu schaffen. Die Ausbil-
durchzusetzen. Unser Klassenchat, die Details behalte ich dung werde ich wieder im zB. machen.
allerdings für mich (lacht). Sofern es der Zufall will, werde ich ja viel-
Auf welche Faktoren haben Sie bei leicht sogar mal selber am zB. dozieren.
der Auswahl des Bildungsinstituts Hat Sie die Ausbildung zum dipl.
besonders geachtet? Oder welche Verkaufsleiter weitergebracht – im Herzlichen Dank für das Interview.
Aspekte musste die Ausbildung für beruflichen und privaten Umfeld? Wir wünschen Ihnen viel Glück und
Sie beinhalten? Erfolg.
Ich bin seit 7 Jahren in der Position als Ver-
Standort, bisherige Erfahrungen und kaufsleiter und möchte den Beruf auch
Feedbacks, Praxisbezug, Auswahl der weiter ausüben im gleichen Unternehmen.
Dozenten (sind diese in der Wirtschaft
tätig).
Martin Gessler, 40 Jahre alt, Familienvater und Head of Sales bei der Firma Light+Byte AG in Zürich
Was hat Sie dazu bewogen, Ihre
Ausbildung beide Male am zB.
Zentrum Bildung zu absolvieren?
Ich habe bei jeder Ausbildung beim z. B.
die Ausbildung erfolgreich absolviert, das
Modell, die eidg. Prüfungen zweimal zu
simulieren, hat sich sehr bewährt. Die
Dozenten sind mehrheitlich auf einem
sehr hohen Niveau und der Umgang am
Institut ist angenehm, professionell und
praxisbezogen.
Wie viel Zeit mussten Sie nebst
dem Unterricht noch zu Hause
investieren?
Erfahrungsgemäss ca. das Doppelte des
Schulunterrichts. Verkaufskoordinator ca.
500 Stunden Eigenstudium, Verkaufsleiter
ca. 1000 Stunden Eigenstudium. Dies wird
vom Spartenleiter auch anfänglich so kom-
muniziert, was sich dann auch bewahrhei-
tet hat.Gut zu wissen.
Marketing, Verkauf und Kommunikation Weiterbildung
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Neu konzipierter Lehrgang LE H RG
AN G S -
S RT:
TA
Dipl. Event / Social Media Manager/in 1. MAI
2019
Events und Veranstaltungen gehören schon lange zu den wichtigsten Marketinginstrumenten von
Unternehmen, Organisationen und Personen. Events ermöglichen und fördern die Begegnung von Menschen,
stellen persönliche Kontakte und Bindungen her, wecken Emotionen und erzeugen dadurch eine positive
Stimmung. In der heutigen digitalen Welt bilden Events mehr denn je den kreativen Gegenpol zur teilweise
unpersönlichen elektronischen Kommunikation mit ihren virtuellen Erlebniswelten.
Aufgaben von Eventmanagern Social Media und Events nicht mehr wegzudenken, um einen
Die Aufgaben im Eventmanagement sind Mit dieser Strategie ist aber auch die attraktiven und nachhaltigen Anlass
überaus vielseitig. Eventverantwortliche Planung von Massnahmen verbunden, sicherstellen zu können.
treffen im Alltag oftmals auf vielfältige welche eben die Unternehmen, Orga-
Auftraggeber und nehmen spannende nisationen und Personen am Event zu- Neu konzipierter Lehrgang
Aufgaben wahr. Gemeint sind damit aber sammenbringen. Zum einen werden Im neu konzipierten Lehrgang wird unter
vor allen Dingen die Planung, Organisation heutzutage nebst den klassischen Kom- der Anleitung des neuen Lehrgangslei-
und Durchführung von Veranstaltungen. munikationsinstrumenten auch die sozia- ters Felix Murbach den Studierenden das
Dazu können Konzerte, Messen, Sport- len Medien genutzt. Diese bieten vielfäl- Wissen vermittelt, wie Events zu organi-
ereignisse oder spezielle Firmenevents tige Möglichkeiten, einen Event oder eine sieren sind und welche Erfolgsfaktoren
sowie Kongresse oder Aktionen zu Marke- Veranstaltung bei den entsprechenden bei der Umsetzung massgebend sind.
tingzwecken gehören. Je grösser ein Event Zielgruppen bekannt zu machen. Zum Parallel dazu werden die Studierenden
ist, desto wichtiger ist die konkrete Stra- anderen sind die klassischen Sponso- in die Welt der sozialen Medien einge-
tegie für eine zielgerichtete Organisation. ring-Massnahmen aus dem Event-Alltag führt, lernen entsprechende Konzepte
zu erstellen und welche Instrumente/
Plattformen fallbezogen am besten ein-
gesetzt werden. Das Thema Sponsoring
wird in all seinen Facetten aufgezeigt und
die damit verbundenen Zielsetzungen
und Effekte werden erläutert. Im Rah-
men des Unterrichts wird mit zahlreichen
Praxisbeispielen gearbeitet, aufgrund
von aktuellen Anlässen die Umsetzung
der Theorie aufgezeigt, hinterfragt und
beurteilt. Die Studierenden erstellen
während des Lehrgangs eine Diplom-
arbeit, welche dazu dient, das erlangte
Wissen unter Beweis zu stellen.
Christine Eherer,
Konrektorin WeiterbildungGut zu wissen.
Weiterbildung Fotografie und Video
16
Die Tiere Afrikas –
etwas anders gesehen
Für gewöhnlich stellt man sich eine Tiersafari in Afrika mit Tropenhelmen bedeckten
Leuten auf einem Geländewagen vor. Im 60 km2 grossen oder für Afrika eher
kleinen Zimanga Game Reserve auf halbem Weg zwischen Durban und dem Kruger
Nationalpark in Südafrika gibt es das zwar auch, dazu aber noch viel mehr.
Ein pfiffiger Unternehmer hat dort zusätzlich eine Anzahl Fotohides vom
Allerfeinsten bauen lassen. Designer war der ungarische Pionier für Fotohides
mit verspiegelten Scheiben und weltbekannte Tierfotograf Bencé Maté.
Alle Hides haben ein vorgelagertes Was- Mikrowelle für die Essenszubereitung fotografiert man vorzugsweise Wasser-
serbecken als Tränke für Vögel und/ sowie eine Vollklimatisierung inkl. und Eisvögel. Interessant ist auch ein Gei-
oder Säugetiere. Die Hides sind halb Feuchtigkeitsentfernung. Man ist dort erhide mit Luderplatz, der ausser Geiern
unterirdisch so gebaut, dass man aus von 3 Uhr nachmittags bis 9 Uhr mor- andere Aasfresser wie Krähen, Schakale
bequemen Bürosesseln auf Rädern ge- gens eingesperrt, d. h. man darf den und Hyänen anlockt. An den Singvögelhi-
nau auf Wasserhöhe fotografieren kann. Hide in dieser Zeit nicht verlassen. des sieht man von unseren Spatzen bis zu
Das ergibt exakt die Perspektive, die Häufige Besucher in der Nacht sind sehr farbigen Singvögeln ein breites Feld
man sich als Tierfotograf idealerweise Kaffernbüffel und Elefanten sowie der Aviafauna Südafrikas.
wünscht. Die Hides sind für vier Fotogra- kleinere Tiere wie Schleiereulen. In der
fen gleichzeitig ausgelegt, mit durch- Dämmerung konnte ich einmal einen Etwa zu gleichen Zeitanteilen ist man mit
gehenden verspiegelten Scheiben, d. h. Leoparden aufnehmen. Das ist aber sehr kompetenten Rangern auf klassi-
ohne störende Mittelrahmen, klimati- ein eher seltenes Ereignis. scher Safari unterwegs und sieht auch
siert, und sogar Stative mit Rädern und die klassischen Tiere wie Löwen, Gepar-
Köpfen gehören zur Ausrüstung. So Am Tag konnte ich Gnus, Warzen- de, Elefanten, Antilopen, Warzenschwei-
müssen keine sperrigen und schweren schweine, Nyalas und Elefanten sowie ne und zahlreiche Vögel aus gewohnter
Stative nach Afrika getragen werden. Marabus und Kleinvögel wie Bartvögel Perspektive. Ich habe in den 9 Fototagen
Wer allerdings an seine Köpfe gewöhnt und Drosseln fotografieren. Ein Hide wur- insgesamt 67 Vogelarten fotografieren
ist, dem empfehle ich, den eigenen Kopf de in einen See gebaut. Er ist durch eine können, darunter die wunderbar farbigen
mitzunehmen, da die vorhandenen Köpfe ca. 30 m lange Röhre zugänglich. Dort Gabelracken und Gelbschnabeltokos.
teilweise etwas schwergängig sind.
Das Prunkstück sind zwei Hides, die für
Nachtfotografie ausgerüstet sind. D. h.
sie verfügen über eine Vorfeldbeleuch-
tung, Bewegungsmelder für grössere
Tiere, sodass man sich auch mal ausru-
hen kann, denn während der Nacht ist
der Betrieb eher schwach, vier Betten,
eine Toilette, ein Aufenthaltsraum mitGut zu wissen.
Fotografie und Video Weiterbildung
17
Die Reise war perfekt organisiert mit sen sorgten dafür, dass man sich gegen- www.zimanga.com, die ausgezeichnete
konzentrierten, aber alle Aspekte bein- seitig kennen lernte und wertvolle Homepage von Zimanga.
haltenden schriftlichen Unterlagen so- Erfahrungen austauschen konnte. Es
wie einem sehr hilfreichen Briefing etwa war eine echte Multikulti-Gruppe zu- Mein herzlicher Dank geht ans Zentrum
zwei Monate vor der Reise. sammen, hauptsächlich aus Europa, Bildung für die perfekte Organisation
aber auch aus Indien und den USA. Sie der Reise, an die Dreamtime AG für die
Alle Transporte funktionierten bestens alle wurden durch ihr gemeinsames Organisation der Flüge und meiner Um-
und in der Lodge war man auf uns vorbe- Interesse, die Tierfotografie auf hohem buchung und last but not least an Mar-
reitet. Unterkunft und Verpflegung waren Niveau, zusammengeschweisst. cel Burkhardt für die überaus kompe-
Deluxe. Die Leute freundlich und hilfsbe- tente Reiseleitung sowie seine vielen
reit, so wie man das als Gast schätzt. Dass wir auf dem Heimweg gute vier Fototipps und Vogelbestimmungen.
Tage auf unser Gepäck warten mussten,
Dank ausgeklügelten Zeitplänen kamen kann wohl kaum den Organisatoren an- Vielleicht wirkt dieser Bericht für einige
die 16 Fotografen, die sich insgesamt zu gelastet werden. Grund war ein Problem von Euch etwas zu überschwänglich. Ich
dieser Zeit dort befanden, mehr werden an der Gepäcksortieranlage in Johan- möchte hier deshalb betonen, dass ich
gleichzeitig nicht zugelassen, alle ohne nesburg und eine komplett überforderte alles so erlebt habe, wie beschrieben
Stress zu mind. zwei Sessions in den Lost and Found Organisation in Kloten. und dass ich mit keiner der erwähnten
einzelnen Hides und nie in die Quere. Ein fast eintägiger Stromausfall sorgte Organisationen irgendeine Beziehung
Gemeinsames Frühstück und Nachtes- für ein gemütliches Stirnlampen-Diner habe noch von irgendjemandem dafür
und gehört zu den Sachen, die man zu bezahlt wurde. Alles, was zu diesem
Hause dann genüsslich erzählen kann. Bericht geführt hat, war eine kurze
Aufgeregt hat sich darüber niemand. Anfrage von Tobias Küng vom Zentrum
Bildung, ob ich einen Bericht über diese
Zimanga ist zwar für Tierfotografen kon- Reise verfassen würde. Das habe ich
zipiert, ist aber auch für Nichtfotogra- hiermit gerne getan.
fen zugänglich. Allerdings ist der Ort in
www.zentrumbildung.ch/fotografie
der Hauptsaison, unserem Sommer, für
die nächsten zwei Jahre praktisch aus- Reisebericht: Moritz Braun
gebucht. Mehr Infos erhält man über Fotos: Moritz Braun, Marcel BurkhardtGut zu wissen.
Weiterbildung Fotografie und Video
18
10 Jahre
digitalEVENT -
ONE DAY OF
PHOTOGRAPHY
Der 10. digitalEVENT vom Samstag, 3. No- Bei Nikon, Canon, Olympus und Sony
SAVE
vember 2018 in der Trafohalle Baden ver- machten 348 Besucher Gebrauch vom An-
zeichnete einen Besucherrekord von 3100 gebot der kostenlosen Sensorreinigung.
Teilnehmern, was gegenüber dem Vorjahr
einer Steigerung von 10 % entspricht.
Bei den 5 Keynotes und dem Spezialvortrag
Ein weiteres Highlight war zweifelsohne
der Blick über die Schultern von professi-
onellen Fotografen, die bei vier Liveshoo-
THE DATE
«Im Reich der Lichter» von Stefan Forster tings zeigten, worauf es ankommt.
Der nächste DIGITALEVENT
(total 2700 Besucher) erhielt man einen
findet statt am
tiefen Eindruck in das Leben und Umfeld Auch das zB. Zentrum Bildung – Wirt-
eines Fotografen, bzw. in das weite Feld der schaftsschule KV Baden durfte an die- Samstag, 2. November 2019
Fotografie. In 48 Seminaren konnte man sem Event viele Interessenten über die
sein Wissen vertiefen oder sich eine erste kommenden Fotokurse, Diplomlehrgänge
Vorstellung von der Welt des Fotografierens und die HF Fotografie informieren.
Organisation: Paul Merki, Crop Factory,
machen. Im Erdgeschoss präsentierten ins- und Tobias Küng, zB. Zentrum Bildung –
gesamt 36 Aussteller ihre Produkte. Wirtschaftsschule KV BadenGut zu wissen.
Fotografie und Video Weiterbildung
19
«Wissen und Wir gratulieren!
Inspiration in Herzliche Gratulation an unsere Absolventen/Absolventinnen
der Fotografie»
des Diplomlehrgangs Fotografie.
Martin Zurmühle
Buchvernissage des grossen
Lehrbuchs – «Bilder analysieren»
von Martin Zurmühle
Der dritte Anlass der Eventreihe «Wissen
und Inspiration in der Fotografie» war ein
grosser Erfolg. Herr Martin Zurmühle
zeigte allen Teilnehmern und Teilneh-
merinnen das zweite Buch der Trilogie Am 30. November 2018 feierten die Teilneh-
«Technik, Gestaltung und Wirkung der mer und Teilnehmerinnen des Diplomlehr-
Fotografie». Dieses Buch zeigt Ihnen, wie gangs Fotografie Nr. 20 ihren erfolgreichen
Sie die Qualität von Fotografien bewer- Abschluss. Neben der Diplomübergabe
ten, ihre Wirkung auf den Betrachter sorgte das Betrachten der Diplomarbeiten
analysieren und das Besondere einer für viel Freude und gute Erinnerungen an
originalen, authentischen und kreativen die vergangene Ausbildungszeit. Die Arbei-
Bildsprache erkennen können. ten waren durchgehend auf sehr hohem
Niveau, mit den Absolventen/Absolventin-
Mehr dazu erfahren Sie unter nen ist in Zukunft fotografisch zu rechnen.
www.zentrumbildung.ch/fotografie
Nächster Start: Herbst 2019
Mehr dazu erfahren Sie unter:
Nächster Anlass: www.zentrumbildung.ch/fotografie
«Wissen und Inspiration in der
Fotografie» mit Beat Mumenthaler
Beat Mumenthaler ist in den Bereichen
Porträt, Werbung und Kunst tätig und
präsentiert seine Arbeiten in Ausstellun-
gen, Büchern, Referaten und Workshops.
Seine Werke wurden mehrfach national
und international ausgezeichnet.
Datum: 25. März 2019, 19 Uhr,
0.1 Tool 2
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmel-
dung ist aber erforderlich.
Weitere Informationen finden
Sie unter
www.zentrumbildung.ch/fotografieGut zu wissen.
Weiterbildung Fotografie und Video
20
Fotoreise nach Spitzbergen mit dem
Expeditionsschiff «MV SAN GOTTARDO»
25. Juni bis 8. Juli 2018
Eine Reise nach Spitzbergen stand Die Landschaften Spitzbergens sind Für die Arktis
schon lange auf meiner Wunschliste. atemberaubend: verschneite Berge, ausgerüstet:
die MV San
Allerdings bin ich kein Gruppenreise- schroffe Felsen, Fjorde, Gletscher, Eis- Gottardo
Typ, und eine Individualreise in die Ark- berge, Sand- und Kiesstrände und die
tis stellt eine grosse zeitliche und finan- erstaunliche arktische Vegetation bie-
zielle Herausforderung dar. So war ich ten vielfältige Fotomotive. Das Highlight
von Anfang an begeistert vom Angebot stellt aber die Tierwelt dar: Spitzber-
dieser Fotoreise des zB. Zentrum Bil- gen-Rentiere, Polarfüchse, Walrosse,
dung. Das kleine, aber durchaus kom- Robben, Seehunde, Belugas und zahl- Wohl und verwöhnten uns mit ihrer
fortable, gemütliche und für die Arktis reiche Vögel, wie Papageitaucher, Kochkunst und täglich frischem Brot.
ausgerüstete Expeditionsschiff MV San Möwen, Eiderenten, Lummen und Küs- Kai gab uns nicht nur interessante Infor-
Gottardo bot die idealen Voraussetzun- tenseeschwalben gehörten zu unseren mationen zu Land und Leuten und
gen für mein Vorhaben. Mit einer sehr Hauptinteressen. deren Geschichte, sondern war zusam-
sympathischen und unkomplizierten men mit Sabine auch verantwortlich
Kleinstgruppe, dem Guide Kai sowie der Charles führte uns sicher durch die ark- für die Bärensicherung. Bevor wir je-
Crew, bestehend aus dem Captain tischen Gewässer zu ruhigen Buchten, weils an Land gehen durften, suchten
Charles Michel, seiner Frau Doris und wo wir täglich ausgedehnte Ausflüge an die beiden mit Gewehren bewaffnet die
deren Tochter Sabine, durfte ich eine Land unternahmen, Tiere beobachteten Umgebung nach Eisbären ab. Dank
unvergessliche Reise durch Spitzber- und die wunderschöne Natur genossen. ihrer aufmerksamen Beobachtung wäh-
gen erleben. Doris und Sabine sorgten für unser rend unserer Landgänge konnten wir
uns voll und ganz aufs Fotografieren
konzentrieren.
Spannend waren auch die Besuche
der wenigen kleinen Siedlungen: der
Hauptort Longyearbyen mit interessan-
ten Museen und Überresten der Kohle-
minen, die russische Geisterstadt
Pyramiden und die internationale For-
schungsstation Ny-Ålesund.
Viel zu schnell ging diese erlebnisreiche
und interessante Reise vorüber. Mit
vielen neuen Eindrücken und wunder-
schönen Erinnerungen kehrte ich nach
Hause zurück.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle
Beteiligten!
Mehr dazu erfahren Sie unter:
www.zentrumbildung.ch/fotografie
Reisebericht: Claudia HuldiGut zu wissen.
Subjektfinanzierung Weiterbildung
21
Subjektfinanzierung in der höheren Berufsbildung
Jährlich bereitet das zB. über 300 Personen auf eine eidgenössische Berufs- Die ersten Erfahrungen und Zahlen
Nun, nach knapp einem Jahr, ist eine
prüfung oder sogar höhere Fachprüfungen vor. Einige 100 Personen absolvieren
erste Bilanz möglich und das SBFI in-
zusätzlich Zertifikatskurse, welche als Vorbereitung auf die entsprechenden formierte über die Erfahrungen mit An-
tragsstellern und Bildungsinstitutionen.
Lehrgänge dienen. Für alle diese Angebote gilt, dass diese bei Erfüllung
Aufgrund der Übergangsphase (unter-
der entsprechenden Voraussetzung durch den Bund mit bis zu 50 % der stützungsberechtigt sind Absolvierende
von Lehrgängen, welche erst nach dem
Lehrgangskosten unterstützt werden. Beim Abschluss auf Stufe Fachaus-
1. August 2017 gestartet sind!) ist die
weis beträgt der maximale Beitrag CHF 9500.–, auf Stufe eidg. Diplom Anzahl der gestellten Anträge mit knapp
2100 Anträgen bis zum September 18
sogar CHF 10 500.–. Diese Regelung ist seit 2018 in Kraft. Doch wie ist es
eher tief gehalten. Rund 10 % dieser
dazu gekommen und welche Lehrgänge betrifft dies konkret? Anträge wurden abgelehnt. Die Gründe
dafür sind mehrheitlich, dass die Kurse
oder Prüfungen effektiv vor Inkrafttreten
Die Ausgangslage Die Bundesfinanzierung seit 2018 der neuen Bestimmungen stattgefun-
Seit einigen Jahren können Absolvie- Dieser Umstand war auf nationaler Ebe- den haben. Auf der Meldeliste des SBFI
rende von Studiengängen auf der Stufe ne bekannt, und so verabschiedete der haben sich rund 640 Bildungsinstitutio-
der Höheren Fachschulen wie Betriebs- Bundesrat 2014, im Rahmen eines Mass- nen eingetragen, welche wiederum 2500
wirtschaft oder Marketingmanagement nahmenpaketes zur Stärkung der hö- unterschiedliche Lehrgänge und Kurse
schweizweit von unterstützenden Mass- heren Berufsbildung, auch ein Konzept zur Prüfungsvorbereitung anbieten.
nahmen der Kantone profitieren. Dabei zur einheitlichen Bundesfinanzierung Gemäss SBFI wird die Übergangsphase
werden vorab definierte Fixbeträge pro zugunsten der Absolvierenden von eid- bis Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen
Student/in/Semester den Bildungs- genössischen Prüfungen. Diese Art der sein und wenn diese Form der Unterstüt-
instituten überwiesen. Die Grundlage finanziellen Unterstützung wird als Sub- zung überall bekannt ist, sollten dann ab
bilden entsprechend Rahmen-Verträge jektfinanzierung bezeichnet und wurde 2020 wohl zwischen 15 000 und 18 000
zwischen dem Kanton und den Bildungs- am 15. September 2017 verabschiedet, Anträge pro Jahr bearbeitet werden.
instituten. Absolvierende von Lehrgän- mit dem Ziel Anfang 2018 in Kraft zu
gen auf der Stufe Berufsprüfung oder treten. Somit können seit 2018 Per- Die Angebote mit Subjektfinanzierung
höhere Fachprüfung profitierten mehr sonen, welche sich im Rahmen eines Beim zB. Zentrum Bildung sind nahezu
oder weniger von unterschiedlichen Kurses auf eine eidgenössische Berufs- alle Zertifikatskurse und Lehrgänge im
Beiträgen, welche kantonal bestimmt oder höhere Fachprüfung vorbereiten, Zusammenhang mit Abschlüssen der
und ausgeschüttet wurden. Die Beiträge direkt beim Bund um finanzielle Unter- höheren Berufsbildung beim SBFI ge-
konnten dabei sehr unterschiedlich aus- stützung anfragen. Die einzig wirkliche meldet und somit berechtigt, von der
fallen und waren teilweise auch an unter- Bedingung dabei ist, dass sie die ent- Subjektfinanzierung zu profitieren. Auch
schiedliche Vorgaben gebunden. sprechende Prüfung absolviert haben. bei Zertifikatskursen profitieren unsere
Es besteht jedoch kein Erfolgszwang, Absolvierenden von Bundesbeiträgen,
d. h. auch bei einem Nichtbestehen der wenn Sie innerhalb von 5 Jahren einen
Prüfung wird der Unterstützungsbeitrag Folgekurs belegen. Ein Beispiel wäre,
ausbezahlt. nach dem Zertifikat SB Marketing
den Fachausweis Marketingfachleute zu
absolvieren.
Für weitere Informationen laden wir Sie
ein, unsere Homepage zu besuchen, oder
lassen Sie sich doch gleich durch die Mit-
arbeitenden des zB. informieren. Selbst-
verständlich besteht die Möglichkeit, sich
bei einem persönlichen Beratungs-
termin durch das Rektorat und
durch unsere Berater individuell
informieren zu lassen.Gut zu wissen.
Weiterbildung Absolventinnen und Absolventen
22
Das zB. Zentrum Bildung gratuliert seinen erfolgreichen
1 Höheres Wirtschaftsdiplom 4 Direktionsassistent/in mit 7 Sachbearbeiter/in Marketing und
edupool.ch eidg. Fachausweis, Klasse 16-18 Verkauf edupool.ch, Klasse 27
Alex Badertscher, Nussbaumen Dorina Asztalos, Wettingen Salvatore Barberio, Wettingen
Christina Brkovic, Wohlen Valeria Darpin, Baden Damian Dall’Ava, Hausen AG
Mona Burkhard, Gebenstorf Selina Fischer, Niederrohrdorf Irena Disic, Brugg
Silvio Casale, Dietikon Sandra Frauchiger, Baden Michael Fischer, Birr
Furkan Genc, Rothrist Adrijana Krebs, Remigen Daniel Frank, Hünenberg See
Susan Gerbet, Wettingen Yvonne Merkli, Oberbözberg Dzanela Hamedovic, Dintikon
Daniel Huber, Mellingen Katja Mock, Fislisbach Petra Heuberger, Ennetbaden 1
Luca Larosa, Oftringen Caroline Senn, Wohlenschwil Nicole Hinden, Wölflinswil
Carlo Lo Ponte, Baden Marina Senn, Lengnau AG Merisa Hukic, Mellingen
Geraldine Meier, Würenlingen Barbara Serratore, Wettingen Suella Jakupi, Dintikon
Kevin Niederer, Fischbach-Göslikon Caroline Surbach, Ehrendingen Jathursan Karunarajah, Windisch
Alessandro Perpignano, Birr Flavia Waldmeier, Mülligen Argzon Kolica, Windisch
Remo Pfitscher, Dättwil Enes Köse, Rupperswil
Rinor Shabani, Kaiseraugst Michelle Maier, Albbruck
Claudia Spina, Würenlos 5 Sachbearbeiter/in Personalwesen Kim Mühlberg, Baden
Eliane Valenti, Spreitenbach edupool.ch, Klasse 51 + 52 Sandra Neuhaus, Kirchdorf AG
Patrick Wullschleger, Niederlenz Yasmina Allen-Ackermann, Fislisbach Francesca Perez, Spreitenbach 2
Caroline Zehnder, Dättwil Pietro Belmonte, Döttingen Daniela Pikulik, Oberentfelden
Beata Bonk-Romanowska, Birmenstorf Aline Rennhard, Klingnau
Desirée Derungs, Würenlingen Melissa Stöckli, Unterkulm
2 HR-Fachmann/HR-Fachfrau mit Bettina Erler, Hohentengen Marin Zimmermann, Turgi
eidg. Fachausweis, Klasse 13 Michelle Khemissi, Wettingen
Christa Bollinger, Böttstein Patrick Schmidlin, Zürich
Asmita Brägger, Rudolfstetten Ayse Sen, Wettingen 8 Sachbearbeiter/in Rechnungswesen,
Nathalie Brechbühler, Würenlos Ines Stark, Rütihof Vertiefung Rechnungswesen, Klasse
Rebecca Eggimann, Ehrendingen Denise Treier, Schwaderloch 43
3
Stephanie Huber, Ehrendingen Pia Viel, Ennetbaden Alexandra Albrecht, Wettingen
Laura Meyer, Zofingen Kerstin Beccarelli, Stetten Sirinapha Anulawan, Seon
Daniela Pongelli, Zürich Kazim Elmazi, Mellingen Pietro Belmonte, Döttingen
Simona Rondinelli, Mellingen Sara Ganino, Wohlen Marisa Binkert, Würenlos
Philipp Steimer, Niederrohrdorf Denise Grandgirard, Niederrohrdorf Andrea Cekic, Neuenhof
Claudia Haag, Wettingen Nadine Egli, Kirchdorf
Jelena Harambasic, Lengnau Loredana Gyr, Bergdietikon
3 Handelsschule edupool.ch, Christine Hemmeler, Leibstadt Monika Käufeler, Wettingen
Klasse HS 30 und THS P Janine Meier, Würenlingen Isabella Merkli, Villmergen
Nicola Aloise, Brugg Tanja Schwarz, Brugg Ilaria Palucci, Wettingen 3
Moira Babarro, Wettingen Angelika Wassmer, Ehrendingen Fabienne Roth, Rekingen
Gianni Bonfardin, Niederweningen Patricia Weber, Tegerfelden Julienne Schmid, Hausen
Marco Dainese, Stilli Denise Schmid, Wettingen
Jan Dokler, Neuenhof Michèle Schraner, Mellingen
Dardane Gashi, Turgi 6 Sachbearbeiter/in Immobilien- Noëlle Weibel, Döttingen
Valentino Marino, Windisch Bewirtschaftung edupool.ch, Klasse 3 Alexandra Zürcher, Rütihof
Jimi Morad, Nussbaumen Claire Ambiana, Wangen b. Olten
Fisnik Ramadani, Neuenhof Edina Herdic, Aarau
Carla Righetti, Klingnau Alicia Üzgün, Mellingen 9 Sachbearbeiter/in Rechnungswesen,
Stefan Ristic, Wohlen Medina Balagic, Auenstein Vertiefung Treuhand, Klasse 43 4
Valeria Sabatini, Wettingen Marco End, Staufen Geronimo Acquaroni, Wettingen
Astrid Schwarzenberger, Niederrohrdorf Ivan Zalac, Niederrohrdorf Karin Ammann, Schinznach Dorf
Adem Sejdini, Nussbaumen Anita Roth, Mägenwil Aline Laura Biland, Neuenhof
Sandrine Uenal, Mellingen Jovana Tasic, Rudolfstetten Sandra Gisler, Oetwil an der Limmat
Maya Werder, Endingen Anita Sailer, Oberrohrdorf Siegfried Nitsch, Boswil
Larissa Baumgartner, Dättwil Mischa Senn, Reinach Dilara Yilmaz, Mägenwil
Corinne Becher, Turgi Tamara Sulejmanovic, Suhr Claudia Zeder, Mellingen
Loana Naomi Bianchi, Wettingen Eros Pierri, Othmarsingen
Veronika Brabcova, Rümikon Melanie Seiser, Baden
5
Melanie Brunner, Lupfig Zylejna Baftija, Bremgarten 10 Dipl. Event Manager/in
Sarah Cabiaghi, Bünzen (inkl. Sponsoring) Klasse 18/1
Arlind Haklaj, Frick Renate Bierhoff, Untersiggenthal
Sandro Hängärtner, Oberentfelden Caroline Frei, Brugg
Nagehan Karaca, Zufikon Beatrice Kaufmann, Wettingen
Claudia Kuhn, Waltenschwil Natascha Knecht, Fislisbach
Anna Künzi, Hausen Aline Porta, Baden
Tamara Lienberger, Mellingen Monika Pöschel, Bonstetten
Dragoljub Mihajlovic, Baden Chantal Rauscher, Bremgarten
Inga Mosienko, Spreitenbach Carmen J. Riediker, Birmensdorf 6
Larissa Müller, Unterkulm Andrea Sachs, Würenlos
Devin Petrus, Nussbaumen Lubomira Veselovska, Brugg
Monika Preiss, Stetten Lisa Weibel, Untersiggenthal
Tanja Rohner, Schneisingen
Patricia Steimer, Freienwil
Karen Tasi, Zürich
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