JAHRES-BERICHT 2017 / 2018 - GESCHICHTE DER LABORAUSBILDUNG - internationale begegnungen ...
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JAHRES–
BERICHT
GESCHICHTE DER
LABORAUSBILDUNG -
Eine Ära geht zu Ende
INTERNATIONALE BEGEGNUNGEN
2017 / 2018 PROJEKT „BEWEGT UND GESUND“INHALTSVERZEICHNIS
Editorial 2 DER JAHRESBERICHT:
Geschichte der Laborausbildung – Eine Ära geht zu Ende
Interview mit Frau Poxleitner, Frau Fitz und Frau Hudoba
3
4 EINE (ZWISCHEN)BILANZ
Internationale Begegnungen:
Besuch in/aus Znaim
Besuch in Skopje
6
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UNSERER BILDUNGSARBEIT
Vielleicht haben Sie um die Weihnachtszeit 2017 auf einer Ausbildungs- und Prüfungsverordnung auch
Besuch in Kragujevac 8
den gewohnten Jahresbericht aus dem BBZ Gesund- große Teile der Alten- und der Kinderkrankenpflege,
Besuch aus Opole 8 heit gewartet. Vergeblich. Wir haben uns nämlich auch und besonders in der praktischen Ausbildung.
Beiträge der Fachschaften 9 dazu entschlossen, den Erscheinungstermin der Die Neuregelungen zur Schaffung der neuen Berufs-
Sommerfest 9 Jahresberichte mit den allgemeinen Schuljahren bilder in der Pflege werden 2020 in Kraft treten. Bis
Kommunikationsseminar Pappenheim 9 zusammenzuführen. Deshalb umfasst diese Aus- dahin muss der Gesetzgeber noch einige Aufgaben
Besuch von evangelischer Hochschule Nürnberg 10 gabe den Zeitraum von Januar 2017 bis zum Ende des erfüllen, nämlich die Verabschiedung der Ausbil-
Schuljahres 2017/18. dungs- und Prüfungsverordnung und einer Finan-
Erster Abschlussjahrgang der KU Eichstätt / IN 10
Nun, man glaubt es kaum, der Gesetzgeber hat zierungsverordnung. Gerade die unübersichtlich im
Besuch der Körperweltenausstellung in Regensburg 11 nach fast 10 Jahren endlich ein neues Gesetz für die Gesetz geregelte Finanzierung kann man wohl als
Kooperation mit STE 11 Berufe in der Pflege verabschiedet. Allerdings hat er „Bürokratiemonstrum“ bezeichnen. Diejenigen, die
Besuch der Ausstellung Körperwelten, Tag der offenen Tür 12 nicht, wie es in zahlreichen Schulversuchen erprobt damit bzw. daran arbeiten müssen, stehen vor großen
Besuch der Ausstellung im Med.-historischen Museum 12 wurde, eine durchweg generalistische Ausbildung Herausforderungen. Schwierig und noch nicht gere-
Schülerkongress 13 geschaffen, sondern festgelegt, dass die beiden gelt ist die Frage, wie und in welcher Höhe Inves-
ersten Jahre einer dreijährigen Ausbildung für alle titionen, die insbesondere im digitalen Zeitalter eine
Injektorenfortbildung 15
Berufe identische fixiert werden. In einem dritten nicht abschätzbare Größe sein werden, refinanziert
traditionelles Kennenlernwochenende, Mitwirkung bei sportlichen Veranstaltungen 15 Jahr können die Schülerinnen und Schüler wählen, oder ob diese in vollem Umfang wieder den meist
Schulausflüge STL 16 / STL 17 16 ob sie die allgemeine, generalistische Formfortfüh- nicht staatlichen Trägern aufgebürdet werden.
Projekt „bewegt und gesund“ (PArCAVE) 17 ren und dann die Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau Es bleibt nicht mehr viel Zeit, dass sich die Berufs-
Öffentlichkeitsarbeit 18 oder Pflegefachmann“ erwerben oder eine Speziali- fachschulen auf den Beginn der neuen Ausbildungs-
Tag der offenen Tür (plus Projekt der SPK17a im Rahmen des Berufskundeunterrichts) 18 sierung im Bereich der Kinderkrankenpflege oder in regelungen vorbereiten. Bei uns wird der Ausbil-
der Altenpflege anstreben. Schülerinnen und Schü- dungsbeginn am 1. April 2020 erstmals vom neuen
Bewerberzahlen 21
ler, die eine dieser beiden Sonderformen anstre- Recht betroffen sein.
Jobbörsen, Ausbildungsmessen 21 ben, erhalten auch eine andere Berufsbezeichnung, Unser Träger hatte 2015 beschlossen, die Ausbildung
Aktionstag Sucht 22 nämlich „Altenpflegerin oder Altenpfleger“ oder zur MTLA am BBZ einzustellen. Nun ist es leider
Zeugnisübergabe, Urkundenverleihung, Auszeichnungen, Vorklasse 24 „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in“. soweit. Mit dem Examen 2018 verlassen die letzten
SDQ14 - Zeugnisübergabe 24 In unserer Schule werden wir die Spezialisierungen Schülerinnen und Schüler diesen Ausbildungszweig.
Auszeichnungen Jahrgangsbeste 24 nicht anbieten, sondern ausschließlich die so ge- Damit müssen wir uns auch von langjährigen Kolle-
nannte Generalistik. Diese beinhaltet, so der Entwurf ginnen trennen. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft
Lehrerverzeichnis, Personalien 26
alles erdenklich Gute und danken Ihnen für die zum
Teil seit Jahrzehnten geleistete Arbeit an unserer
IMPRESSUM „Laborschule“.
In der Leitung des Schulträgers kam es auch zu
Herausgeber: einem Wechsel: Seit 1. Januar 2018 ist Frau Monika
BBZ Gesundheit, Berufsfachschulen des Gesundheitswesens Röther Geschäftsleiterin des Krankenhauszweck-
Krumenauerstraße 23, 85049 Ingolstadt verbandes Ingolstadt. Wir begrüßen Frau Röther
Tel.: 0841 880 - 17 01 sehr herzlich und sind optimistisch, dass Sie für die
www.bbz-ingolstadt.de Bildung immer ein offenes Ohr haben wird.
Träger: Ihr Wolfgang Lamprecht
Krankenhauszweckverband Ingolstadt
Verbandsmitglieder: Stadt Ingolstadt und Bezirk Oberbayern
Verantwortlich, soweit nicht anders erwähnt:
Wolfgang Lamprecht, Direktor des BBZ
Redaktionsteam:
Susanne Voll (SL), Sofia Schmid (SPK 17a), Annika Hausladen
(SPK 17a), Julia Schlierenkämper (SPK 16c)
Redaktionsschluss: 18.05.2018
Grafik und Layout: Agentur junges Blut, Ingolstadt
Fotos: BBZ Gesundheit, iStock.com/fotohunter
Druck: Tengler Druck, Ingolstadt Auflage 1.000
1 240 JAHRE LABORAUSBILDUNG
GEHEN ZU ENDE
Mit Ablauf des Schuljahres 2017/18 geht eine Ära der ehemalige Geschäftsleiter Michael Herrler, der
eines Ausbildungszweigs in Ingolstadt zu Ende. Es selbst als nebenberufliche Lehrkraft die Schüle-
werden die letzten Absolventinnen der Berufsfach- rinnen mit Statistik und Krankenhausbetriebslehre
schule für medizinisch-technische Laboratorium- praxisbezogenes Wissen vermittelte. INGRID INGRID CHRISTINE
sassistenten/-tinnen mit der staatlichen Prüfung die HUDOBA POXLEITNER FITZ
Ausbildung abschließen. Ein Grund, auf die vergan- Zum Ende des Schuljahres 1996 trat die zwischen- 56 59 60
genen 40 Jahre zurückzublicken. zeitlich verstorbene Frau Lindermüller in den
Der Stadtrat der Stadt Ingolstadt beschloss in den Ruhestand und es folgte ihr die seit Beginn an der
1970er Jahren die Nachfrage nach MTAs (die am Schule tätige Lehrkraft Sigrid Hafke nach. Sie war
häufigsten gebrauchte Form für die med.-techn. bis zu ihrem Ruhestandseintritt am 28.02.2009 Lei- 1978-1980: Ausbildung in Grün- 1976-1978: Ausbildung in Isny 1975-1977: Ausbildung in
Laboratoriumsassistenen/-tinnen) durch eine eigene tende Lehrkraft. Seitdem war Ingrid Poxleitner die dungsklasse der Laborschule (Allgäu) Erlangen
Ausbildungsstätte zu beheben. Im Vollzug dieses „geschäftsführende Schulleiterin“. Bis zum Ende der 1980-1986: MTLA im Städtischen 1978-1985: MTLA im städtischen ab 1.4.1977: MTLA im städtischen
Beschlusses nahm die Schule zum Schuljahr 1978/79 Existenz der MTA-Fachschaft, wie sie nach der Orga- Krankenhaus / Klinikum Krankenhaus / Klinikum Krankenhaus / Klinikum
ihren Betrieb auf und bezog Unterrichts- und Fach- nisationreform im Jahre 2009 nun bezeichnet wurde, 1986-1987: Schwangerschafts- 1985-1989: nebenamtliche 1982-1983: 6 Monate Schwanger-
räume im Turm Baur, einem Gebäude der ehema- war OStR Rainald Räthke als Nachfolger von Prof. vertretung an der Laborschule Lehrkraft an der Laborschule schaftsvertretung an
ligen bayerischen Landesfestung in der Nähe des Büsing in der Funktion der Schulleitung. 1987-1995: MTLA im Klinikum 1989-1995: Schwangerschafts- Laborschule (noch im Turm Baur)
Brückenkopfes. Die große politische Fragestellung Seit dem Jahr 2013 stellte die Geschäftsleitung des 1995-2018: fest angestellte vertretung und nebenamtliche ab 02 / 1984: fest angestellte
war im Vorfeld, wie kann man die Plätze leistungs- Krankenhauszweckverbandes Ingolstadt den Fort- Lehrkraft an der Laborschule Tätigkeit als Lehrkraft an der Lehrkraft an der Laborschule
gerecht vergeben und können Bewerberinnen und bestand der MTLA-Schule immer wieder infrage. Spezialgebiete Laborschule ab 09 / 1984 bis 2018: Lehrtätig-
Bewerber aus Ingolstadt bevorzugt aufgenommen Minderklassen, zurückgehende Bewerberzahlen und Klinische Chemie 1995-2018: fest angestellte keit in den neuen Räumlichkeiten
werden? Immerhin waren in den Anfangsjahren um die Frage nach den Mitteln für neue notwendige Letzte Worte: Lehrkraft an der Laborschule am BBZ
die 500 Bewerbungen eingegangen, die sich um einen Investitionen in den Laborräumen waren Anlass „AUGEN AUF UND seit 2009: Fachschaftsleitung Letzte Worte:
der jährlich 24 zu besetzenden Schulplätze bemüh- für die Gremien des Schulträgers, dem Vorschlag DURCH!“ Letzte Worte: „SCHADE!“
ten. Nun, es fanden Aufnahmeprüfungen statt. Und: des damaligen Geschäftsleiters zu folgen und den „SCHADE!“
die Diskussion darüber hörte nicht auf. Sind diese Betrieb dieser diagnostischen Ausbildung auslaufen
Prüfungen zu schwer? Macht man die Prüfungen so zu lassen. Im Jahr 2015 wurden zum letzten Mal
schwierig, dass nur Abiturienten diese schaffen kön- Schülerinnen aufgenommen, die nunmehr am Ende
nen? Der damalige Schulleiter musste vor dem Stadt- des Berichtszeitraumes die Schule verlassen. INTERVIEW MIT DEM LEHRPERSONAL DER LABORSCHULE
rat die Aufnahmemodalitäten erläutern. Schließlich Lehrkräfte, die schulübergreifend tätig sind, können
kam man auch in der Politik zu dem Schluss, dass zum Teil in anderen Bereichen des Berufsbildungs- „Es sind eure letzten Wochen als Lehrerin. Überwiegt Wehmut oder Erleichterung?“
eine fachliche Prüfung die wohl gerechteste Form zentrums unterrichten oder wurden an andere Schu- Alle: „Unsere Gefühle sind gemischt. Auf der einen Seite freuen wir uns, früher in den wohlverdienten
der Auswahl darstellt. len in Ingolstadt abgeordnet. Die Fachlehrkräfte Ruhestand gehen zu können. Andererseits sind wir wegen der Schließung der Laborschule sehr wehmütig!“
Die Anfangsjahre im Turm Baur waren schon damals allerdings mussten aus dem Dienst des Schulträgers
als Provisorium angelegt, denn in der Planung des ausscheiden, gehen in den Ruhestand oder werden „Welche Erlebnisse aus eurer Anfangszeit als Lehrerin haben euch geprägt?“
neuen „Zentralkrankenhauses“ am Rande der Stadt in der Klinikum Ingolstadt GmbH weiter beschäftigt. Ingrid H.: „Für mich ist der Lehrberuf die Krönung meiner Tätigkeit, da ich so wertvolle theoretische und
war bereits ein Schulzentrum vorgesehen, das neben Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen haupt- und praktische Aspekte an der Schüler weitergeben kann. Allerdings erinnere ich mich auch an die schlaflosen
den beiden bereits bestehenden städtischen Schu- nebenberuflichen Lehrkräften, die sich über vier Nächte, weil die Unterrichts-vorbereitung anfangs so lange gedauert hat!“
len, nämlich der Krankenpflegeschule und eben der Jahrzehnte für die Ausbildung von Laboratoriumsas- Poxi: „Weil ich anfangs des Öfteren Angst hatte, auf die Fragen der Schüler nicht antworten zu können, war
MTA-Schule, noch weitere Ausbildungszweige vor- sistenten/-tinnen in Ingolstadt engagierten und die ich froh, Berndt Fiebig als Joker ziehen zu können!“
sah. 1984 bezog man dann die großzügigen und, für vielen wechselvollen Ereignisse miterlebten. Erwäh- Christa: „An die Klassenfahrt 1986 nach Prag erinnere ich mich besonders gerne zurück…gerade wegen
den damaligen Standard, hochmodernen Übungs- nenswert ist auch, dass Frau Josefine Dirtheuer der Harmonie zwischen Schülern und Lehrern!“
räume für den praktischen Laborunterricht im als zuständige Sekretärin fast ihr gesamtes beruf-
„Medizinischen Schulzentrum“ an der Krumenau- liches Leben in die Administration dieser Ausbildung „Wie hat sich der Job als Lehrerin in den letzten Jahrzehnten verändert?“
erstraße direkt neben dem seit 1982 sich in Betrieb einbrachte. Ingrid H.: „Ich bin in der gesamten Zeit mit meinen Schülern mitgewachsen.“
befindlichen Klinikum. Prof. Dr. Carl-Michael Büsing, Im Klinikum Ingolstadt, zahlreichen anderen Klini- Poxi: „Die Änderung der Ausbildungsordnung von der zwei- zur dreijährigen Ausbildung brachte verbind-
damals Chefarzt der Pathologie im Klinikum, war ken, Praxen oder sonstigen medizinischen Einrich- liche Vorgaben im Hinblick auf Noten, Leistungsnachweise, Prüfungsvorgaben usw. mit sich; davor gab er
ehrenamtlicher Leiter dieser Berufsfachschule und tungen sind Fachkräfte tätig, die hier in Ingolstadt zwar Lernzielkontrollen, aber keine einheitlichen Vorgaben in Bezug auf Schulaufgaben oder Ähnliches.“
Frau Walburga Lindermüller die „Ltd. Lehrassis- hochqualifiziert ausgebildet wurden. Das ist das Ver- Christa: „Heutzutage versucht man als Lehrer, den Schülern ein „angenehmes Schüler-Leben“ zu bieten,
tentin“, wie die Fachbezeichnung damals lautete. mächtnis dieser Schule. da die Ausbildung zunehmend „verschult“ wurde.“
Ein großer Förderer der MTA-Ausbildung war auch Alle: „Viele Schüler haben eher das Ziel vor Augen, sich von Leistungsnachweis zu Leistungsnachweis zu
hangeln und dabei immer gut abzuschneiden. Komplexe Zusammenhänge zwischen den einzelnen Diszipli-
Wolfgang Lamprecht
nen bleiben dabei oft auf der Strecke. Demzufolge ist den Schülern häufig nicht bewusst, wofür sie manche
Ausbildungsinhalte für den Beruf als MTLA überhaupt brauchen! Leider!“
3 4„Würdet ihr immer wieder Lehrerin werden wollen?“
Ingrid H.: Ja!
Poxi: Vielleicht
INTERNATIONALE BEGEGNUNGEN
Christa: Ja! ZNAIMER ZU BESUCH IN MÜNCHEN
„Habt ihr noch Kontakt zu ehemaligen Schülern bzw. wisst ihr, was aus ihnen geworden ist?“ Am Samstag, den 17.03.2018, machten sich die
Ingrid H.: „Mit einigen Ehemaligen kommt man noch im Rahmen der Praktikumsbetreuung im Klinikum tschechischen Austauschschülerinnen und -schüler
und den externen Stellen in Kontakt. Es kommt auch vor, dass man über die Schüler von damals aktuelles in Begleitung von Herrn Peischl mit dem Zug auf
Unterrichtsmaterial aus der Praxis zugeleitet bekommt.“ nach München. Trotz des kalten, regnerischen
Poxi: „Wir bekommen regelmäßig Fotos z.B. wenn ehemalige Schüler Nachwuchs bekommen haben oder und sehr windigen Wetters nahmen alle Schüler
wenn sie geheiratet haben. Darüber freuen wir uns immer sehr!“ an einer Stadtbesichtigung teil, die von Frau Sarka
Christa: „Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen und auch Danksagungen für die grundsolide Schmid geleitet wurde. Am Bahnhof angekommen
Ausbildung!“ ging es zuerst mit der U-Bahn zum Stachus, wobei
ihnen genauestens das Münchener U-Bahn-System
„Habt ihr schon Pläne für die Zukunft?“ erläutert wurde. Anschließend ging es weiter in die
Ingrid H.: „Ich freue mich darauf, endlich meinen Urlaub nicht mehr feriengebunden planen zu können.“ Fußgängerzone, um in der Kaufinger Straße erste
Poxi: „Mein neuer Beruf heißt „OMA“!“ Informationen zur Stadtgeschichte zu erhalten.
Christa: „Ich werde auf jeden Fall noch mehr Zeit auf dem Campingplatz verbringen.“ Ebenfalls erfuhren sie etwas über das spezielle Glo-
ckenspiel des Rathauses, der Kaufhausdynastie aus Hardrock-Cafe möglich war, da die Fußgängerzone
„Woran denkt ihr besonders gern zurück?“ Hamburg, auf deren Dach eine Kogge zu erkennen ist am Nachmittag aufgrund eines Streiks und der vielen
Alle: „Wir waren und sind einfach ein tolles Team, das so viele tolle Sachen miteinander erlebt hat. und zu guter Letzt zu den Torbögen unter anderen in Polizeiinterventionen nicht mehr betretbar war.
Besonders sind uns die Abschiedsfahrt mit Frau Hafke (ehemalige Leitung der Laborschule), die Fahrt der Fußgängerzone. Um ca. 16:30 Uhr ging es wieder zurück nach Ingol-
zum Gardasee, diverse Grillfeste, die Abschlussfahrten mit den Klassen, der Ausflug zu den Körperwelten Die hungrigen Mägen wurden im Hofbräuhaus mit stadt. Rückblickend hat es allen Znaimern sehr gut
in Berlin oder der Segelturn mit den Schülern in Erinnerung geblieben.“ typisch bayerischen Gerichten gefüllt. Anschließend gefallen, jedoch wären sie gerne nochmals bei bes-
war eine Shoppingtour geplant, welche jedoch nur im serem und wärmerem Wetter wiedergekommen.
„Werdet ihr etwas nach eurer Zeit an der Laborschule vermissen?“
Sofia Schmid (SPK 17a)
Alle: „Das tägliche Treffen um 9.30 Uhr zum Ratschen und Kaffeetrinken!“
Susanne Voll (SL)
BESUCH IN ZNAIM
Im Frühjahr 2017 fand erneut eine bayerisch – mäh-
rische Schülerbegegnung in Znojmo statt. Eine
Delegation bestehend aus Schülerinnen und einem
Schüler aus dem Bereich Pflege begleitet von zwei
Pflegepädagogen genoss die Gastfreundschaft der
Partnereinrichtung und sammelte vielfältige Ein-
drücke in puncto Land, Leute und natürlich auch in
Bezug auf die theoretischen und praktischen Aspekte
der Ausbildung vor Ort.
Susanne Voll (SL)
SCHÜLERAUSTAUSCH ZNAIM
Am 2. März 2018 kam ein Bus mit fünf ganz beson- den auf dem Programm. Eine Stadtführung durch
deren jungen Damen in Ingolstadt an: die Austausch- Ingolstadt durfte ebenfalls nicht fehlen, nach dem
schülerinnen des BBZ aus Znaim (Tschechien) mit im Café Moritz bei einem Kuchen und gutem Wetter
ihrer Begleitung Frau Vankova. Begrüßt wurden ausgespannt wurde. Natürlich hatten die Schülerin-
sie durch Herrn Lamprecht, Herrn Peischel, Frau nen auch freie Tage, die sie nutzten, um Shoppen zu
Kräher, Frau Härtel und Frau Üffing. Bei einem gehen und Ingolstadts Nachtleben kennen zu lernen.
gemütlichen Abend mit Speis und Trank im Bonschab Die letzten zwei Tage verbrachten die Tschechinnen
wurde sich bereits für den nächsten Tag gestärkt, im BBZ und hatten die Möglichkeit, bei verschiede-
denn da stand ein Ausflug nach Regensburg an, bei nen Klassen in unterschiedliche Unterrichtsstunden
dem die erste Sprachanimation stattfand. Die zweite zu schnuppern. Außerdem wurde der OP des Klini-
Sprachanimation gab es im BBZ – mit Unterstützung kums besichtigt.
der deutschsprachigen Schüler. Zum Ende des Besuchs gab es auch ein Abschluss-
Am 5. März begann das Praktikum: die Schülerinnen fest mit gutem Essen und Gesang, bevor es für die
durften während des Frühdienstes auf den ihnen Schülerinnen am 22. März wieder zurück nach
zugedachten Stationen mitarbeiten. Die Stationen 48 Tschechien ging.
und 83 engagierten sich dabei fleißig und ermöglich- Es war ein erfolgreicher Austausch, bei dem nicht
ten einen stets reibungslosen Ablauf. Auch Besuche nur Freundschaften geschlossen wurden, sondern
im Medizinhistorischem Museum Ingolstadt mit Frau letzten Endes tatsächlich auch ein Arbeitsvertrag.
Deak und Frau Valencia und im Audi Mobile, bei denen
Annika Hausladen (SPK17a)
schon mal das Traumauto ausgesucht wurde, stan-
5 6SKOPIE UND BESUCH DER MEDICAL Wir wurden mit einem Motorboot zu einer der größ- den Direktorin Frau Sonja Slavkovic beantwortet.
SCHOOL DR. KARAGJOZOV ten Unterwasserhöhlen gebracht und konnten diese Auch seitens der Schüler wurden unserer Lehrer-
besichtigen. In der Gemeinschaft in der Gruppe gruppe großes Interesse und Freundlichkeit ent-
Mein erster Eindruck - eine Stadt voller Extreme: konnten wir wieder, wie auch an den kulinarischen gegengebracht.
prunkvolle Bauten, Straßenkinder und viel Müll im Abendessen mit wohlschmeckender mazedonischer Unsere Hospitationseinheiten waren geplant und
Park, viele für mich wertvolle Begegnungen mit Men- Küche, unsere Beobachtungen, Erfahrungen und individuell auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten.
schen – so sind mir die Tage in Skopie in Erinnerung. Beweggründe unserer Arbeit mit den geflüchteten Die ethnische Vielfalt, die uns am ersten Besuchstag
Das Bayerische Staatsinstitut für Schulqualität und Menschen austauschen und uns gegenseitig berei- in einer ansprechenden Powerpointpräsentation in
Bildungsforschung (ISB) hat vom 29.10.2017 bis chern. englischer Sprache detailliert erläutert wurde, war
04.11.2017 ein Bildungsprogramm „Erasmus+“ ange- Im Goetheinstitut empfing uns Frau Sonja Krüger für mich im alltäglichen Miteinander wahrnehmbar.
boten. 18 Lehrende aus Bayern, die in Klassen mit herzlich. Der gebürtige Mazedonier Denis Ajdaroski, Bei Frau Sonja Slavkovic bemerkte ich, dass es ihr
Geflüchteten unterrichten, haben an diesem Projekt der in Deutschland studiert hatte, beantworte sehr ein sehr großes Anliegen ist, die ethnische Vielfalt in
teilgenommen. detailliert unsere Fragen. ihren Ressourcen zu nutzen und nicht deren Prob-
Die Hälfte der über 2 Millionen Einwohner Maze- Die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft in leme zu fokussieren.
doniens leben in Skopje. Prunkvolle Bauten in der der „Medical School Dr. Panche Karagjozov High Für mich war die Zeit in Skopje und speziell auch
Innenstadt, Kirchen, Museen und Brücken kunstvoll School“ beeindruckte mich. In dieser „medizinischen an dieser Schule eine sehr wertvolle Erfahrung. In
gestaltet mit prächtigen Fassaden und klassische Oberschule“ wird eine berufliche Ausbildung ange- den zurückliegenden Tagen konnte ich erleben, wie
Musik auf einem öffentlichen Platz haben mich sehr boten. Am Ende steht ein Techniker-Abschluss in Menschen in schwierigen Rahmenbedingungen das
beeindruckt. Gleichzeitig begegnete mir eine Menge den fünf Ausbildungsbereichen Medizinische Kran- ihnen Mögliche als Chance begreifen. Ich wünsche
Müll in allen Grünanlagen und ich wurde auf die am kenschwester, Zahntechniker, Physiotherapeut und mir, dass der geknüpfte Kontakt zu weiterem Aus-
Wegesrand sitzenden Bettlerinnen und Straßenkin- Labortechniker. Insgesamt werden 2272 Schülerin- tausch führt, wie z.B. ein Besuch von Lehrkräften
der aufmerksam, die auf der Straße mit Reinigung nen und Schüler von 164 Lehrkräften unterrichtet. an unserer Schule. Hier könnte ein inhaltlicher Aus-
der Autofensterscheiben ein paar Dinare erarbeiten Im ersten Ausbildungsjahr stehen allgemeinbildende tausch mit Kenntnissen über Pflegetechniken und
wollten. Fußgänger hatten nicht immer die Mög- Fächer im Vordergrund. Besonders hervorzuheben Hygienefragen folgen.
lichkeit, auf den für sie vorgesehenen Wegen von A sind die „Extra Curricular Activities“ (außerunter- Durch diese Reise bin ich sehr beschenkt durch
nach B zu kommen. Teilweise parkten Autos auf den richtliche Aktivitäten), die an den Freitagen von 13.00 Eindrücke, Impulse für Zukunftsvisionen, Wis- BESUCH IN KRAGUJEVAC
Gehsteigen oder die Wurzeln der Bäume führten zu Uhr bis 14.00 Uhr stattfinden (z.B. Diskussionsrunden sen und Erfahrungen durch die Begegnungen mit
Verschiebungen der Betonplatten. Diese Situation ist und Projektvorbereitungen). Ab dem zweiten Ausbil- den Menschen in Skopje und mit den Kollegen aus Im Rahmen der Städtepartnerschaften der Stadt
nach späteren Erläuterungen von Mazedoniern u.a. dungsjahr folgt eine berufliche Spezialisierung. Ein Berufsschulen aus ganz Bayern. U.a. auch durch die Ingolstadt nehmen wir mit zahlreichen Gesund-
auch ein Grund, warum ältere Menschen häufig zu Schuljahr umfasst 36 Schulwochen, dazu kommen professionelle Vorbereitung und Begleitung durch heitsschulen in den Partnerstädten Kontakt auf,
Hause bleiben. Menschen mit einem Rollator habe dreiwöchige Weihnachtsferien und eine dreimona- Herrn Plichta in diesem Projekt wurden diese Tage um Kooperationen zu organisieren. Der Direktor
ich nicht gesehen. Beeindruckend war für mich die tige Ferienzeit im Sommer. Im ersten und zweiten zu einem besonderen Highlight meiner (beruflichen) des BBZ, Wolfgang Lamprecht, weilte aus diesem
Atmosphäre, das gesellige und turbulente Treiben, Ausbildungsjahr ist in der Pflegeausbildung in den Laufbahn. Grund mit einer Delegation in der serbischen Part-
insbesondere im türkischen Viertel. Einen Cappuc- Sommerferien ein jeweils vierwöchiges Praktikum in Mein zweiter Eindruck: Viele Fragen bewegen mich nerstadt Kragujevac. Zusammen mit der Stadträtin
cino in einem Straßencafé zu trinken, war schein- Partnerunternehmen zu absolvieren. Ab dem dritten jetzt; so z.B.: „Wie kann es gelingen, dass junge Men- für Gesundheit, Gordana Damnjanovic, besuchte er
bar nur für Männer und Touristen und hier auch den Jahr leisten die Schüler ihr Praktikum während der schen in Mazedonien nicht als Vision für ihr Leben die dortige Schule und im Rahmen der Feierlich-
Frauen möglich. Schulzeit (3. Jahr: 2 Tage/Woche, 4. Jahr 2,5 Tage/ die Flucht aus ihrem wunderschönen Land sehen, keiten zum Gedenken an die Massaker der Nazis an
Durch interkulturelles Training in den Nachmit- Woche) ab. Vor dem Einsatz als bezahlte Pflege- sondern eine Zukunft für sich auch in Mazedonien in serbischen Schülern und Lehrern am 21.10.1941 auch
tagsstunden wurden wir eingeladen, uns selbst zu fachkraft (300 € netto) ist die „medizinische Kran- den Blick bekommen können?“ die Veranstaltung sowie die Ausstellungseröffnung
reflektieren, und methodisch interessant gestaltete kenschwester“ verpflichtet, nach der vierjährigen „Kriegskarikaturen“.
Elisabeth Bauermann
Einheiten durch unseren Projektleiter Herrn Stephan Ausbildung ein sechs monatiges, unentgeltliches Die Delegation unter der Leitung von Bürgermeister
Plichta führten zu einem regen Erfahrungsaus- Praktikum abzuleisten. Ihr pflegerisches Tätig- Mißlbeck lud die Gastgeber zu einem weiteren
tausch unter den Teilnehmern. keitsfeld umfasst die Assistenz bei medizinischen Besuch am 1.-3.12.2017 nach Ingolstadt ein.
Der Nachmittag im Matka Tal hat in mir wunder- Behandlungen, Impfungen, die Erfassung von Vital-
Wolfgang Lamprecht
bare Bilder hinterlassen. Es war herrlich, mit einem werten, die Verabreichung von Medikamenten und
kleinen Boot auf dem Wasser dahin zu plätschern. die Sterilisation von Instrumenten und Materialien. BESUCH AUS OPOLE
Der Schule angegliedert ist für Schüler aus dem
Umland ein Internat mit 110 Plätzen. Unterbringung Im Rahmen der Kontaktaufnahmen mit den medizi-
und Verpflegung sind für die Schüler kostenlos. nischen Schulen der Ingolstädter Partnerstädte
Anders als für uns gewohnt, sind dort die Klassen- besuchte der Direktor der „Opole Medical School“ Dr.
räume den Lehrern zugeordnet und die Schüler Tomasz Halski und die Beauftragte für die interna-
wechseln nach 45 Minuten die Räumlichkeiten. tionalen Beziehungen der dortigen Schule, Frau
Mit großer Offenheit wurde uns Einblick in den Leh- Malgorzata Zytkiewicz, im November 2017 das BBZ
reralltag und die Unterrichtseinheiten gegeben. Wir und führten ebenfalls Gespräche mit dem Pflegedi-
durften eine pädiatrische und chirurgische Abteilung rektor des Klinikums Ingolstadt, Herrn Erich Göllner.
des Universitätsklinikums in Skopje besuchen. Am Es wurde vereinbart, dass die Beziehungen intensi-
ersten Hospitationstag wurden verschiedene Power- viert werden sollen und ein gegenseitiger Schüler-
point-Präsentationen von den Schülern in englischer und Praktikantenaustausch im Rahmen der EU-Pro-
Sprache vorgestellt und von musikalischen Einlagen gramme auf den Weg gebracht werden soll. Entspre-
umrahmt. Alle auftretenden Fragen wurden zudem chende Verträge sind bereits unterzeichnet worden.
differenziert und ausführlich von der stellvertreten-
Wolfgang Lamprecht
7 8ERLEBNISSE DER FACHSCHAFTEN BESUCH VON STUDIERENDEN DER FACHRICHTUNG GESUNDHEITS- UND
PFLEGEPÄDAGOGIK DER EVANGELISCHEN HOCHSCHULE NÜRNBERG
Schon zur Tradition geworden ist der jährliche entsprechenden Fachschaften gab. Eine rege Dis-
KOMMUNIKATIONSSEMINAR Besuch von Studierenden der Fachrichtung Gesund- kussion kam bei der Vorstellung der unterschiedli-
IN PAPPENHEIM heits- und Pflegepädagogik der Evangelischen Hoch- chen beruflichen Qualifikationen der Lehrkräfte mit
schule Nürnberg mit ihrer Dozentin Frau Fley. den Studierenden zustande. Hierzu nahm auch Herr
Bei herrlichstem Sonnenschein fand im Frühling Im Rahmen des Studiums sollen die Studierenden Hurm, Fachschaftsleiter der Berufsfachschulen
2017 das Kommunikationsseminar für die Gesund- im 3. Semester im Modul Ausbildungsplanung und Krankenpflege und Krankenpflegehilfe insbesondere
heits- und Krankenpflegeklasse SPK16c im evangeli- Organisation verschiedene Einrichtungen der beruf- Stellung zu seinem beruflichen Werdegang. Dabei
schen Jugendhaus in Pappenheim statt. Von Montag lichen Bildung kennen lernen. gab er einen kurzen Rückblick in sein abgeschlos-
bis Freitag hieß es für die 20 Teilnehmer und Teilneh- Das BBZ Gesundheit Ingolstadt als eines der größ- senes Studium Lehramt an beruflichen Schulen der
merinnen sich kom-munikativ entgegenzutreten und ten Bildungszentren seiner Art in Bayern bietet sich TU München in der Fachrichtung Gesundheits- und
sich besser kennenzulernen. in diesem Zusammenhang an, da es in zahlreichen Pflegewissenschaft.
Begleitet wurden sie dabei von einigen Lehrkräften Berufen des Gesundheitswesens ausbildet. Im Hinblick auf die Ausbildung von Studierenden
aus der Schule des BBZ. Mit großem Interesse verfolgten die Studieren- der Gesundheits- und Pflegepädagogik im Praxis-
Auf der Agenda standen theoretische Inhalte, wie das den dem Vortrag von Herrn Dr. Schweiger, welcher semester hier am BBZ Gesundheit Ingolstadt stellte
„Vier-Ohren-Modell“ nach Schulz von Thun, die in das BBZ Gesundheit vorstellte und Einblick in die Frau Deak anhand des Ausbildungskataloges die
SOMMERFEST BEREICH PFLEGE 2017 Rollenspielen, passend zu Situationen aus dem Pfle- Organisation der verschiedenen Bereiche mit den vielfältigen Möglichkeiten vor, die berufliche Quali-
gealltag, geübt und somit vertieft werden konnten. fikation eines Pflegepädagogen zu erlangen. Durch
Erstmals feierten die Berufsfachschulen des Aber das Thema Kommunikation stand nicht nur die Betreuung von Studierenden im Praxissemester
Bereichs Pflege (Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, in Form von „klassischem Unterricht“ auf dieser konnten bereits die Kolleginnen Frau König und Frau
Hebammen) am 27. Juli ein gemeinsames Schulab- Fahrt im Mittelpunkt. Auch der Spaß sollte auf kei- Valencia als neue Lehrkräfte gewonnen werden.
schluss-Sommerfest. nen Fall zu kurz kommen: Es wurden Flöße gebaut, Frau Valencia berichtete über ihre Erfahrungen im
Die Idee entstand bei einem Gedankenaustausch mit denen auf der Altmühl gefahren werden konnte. absolvierten Praxissemester und den anschließen-
schulübergreifend im Lehrerzimmer. In der nah gelegenen Burg wurde ein Planspiel ver- den berufliche Einstieg als Bachelorabsolventin hier
Die Schülerinnen und Schüler übernahmen die Orga- anstaltet, welches in einem gemütlichen Grillabend in der Berufsfachschule für Krankenpflege.
nisation für die Verpflegung, Grillgeräte und Sitzge- mit an-schließendem Lagerfeuer mit Gitarrenmusik Ebenfalls im Fokus stand der Austausch über die
legenheiten und vieles mehr. Mit selbst gemachten endete. Und zum krönenden Abschluss ging es für neue Entwicklung der Berufsausbildung nach dem
Salaten und mitgebrachten Grillspezialitäten begann die Klasse in luftiger Höhe in einen Klettergarten, Pflegeberufereformgesetz.
das Fest am späten Nachmittag bei schönstem bei dem es um viel Vertrauen und Ab-sprachen ging,
Christine Deak (SPK)
Wetter. Für die Unterhaltung, neben den vielen Akti- da sich die Schülerinnen und Schüler selber unter
vitäten am Platz und in der Turnhalle, sorgten Disc- Anleitung bei den Aktionen sichern mussten. Keine
jockeys mit einer musikalischen Umrahmung. leichte Herausforderung. Weder für diejenigen, die
PIONIERE AM ZIEL – BACHELORSTUDI- sache Rechnung tragen, dass Pflegekräfte mehr
Als besonderes Highlight war die Streetbunnycrew sicherten, noch für diejenigen, die sich auch noch
ENGANG PFLEGEWISSENSCHAFT Aufgaben und mehr Verantwortung erhalten. Neben
Ingolstadt mit ihren Motorrädern angereist, um für zum Teil „blind“ in der Höhe bewegten. den pflegerischen Tätigkeiten lernen die Studieren-
das Hollerhaus eine Spendenaktion zu veranstalten. Insgesamt war die Klasse bei vorzüglichem Essen Nach elf Semestern sind die ersten vier Absolven- den daher wissenschaftliches Arbeiten, theoretische
(Ein Schüler aus der Klasse SPK15C ist Mitglied in und schönem, warmen Wetter immer bei guter tinnen und ein Absolvent des Bachelorstudiengangs Grundlagen der Pflege und der Pflegewissenschaften
dieser Vereinigung.) Laune und ist ziemlich eng zusammen gewachsen, Pflegewissenschaft an der Katholischen Universität sowie medizinische, psychologische, soziologische
Im Verlauf des Abends konnten neue Kontakte sodass sie wieder motiviert in den nächsten Schul- Eichstätt-Ingolstadt am Ziel. Mit dem Studienange- und rechtliche Grundlagen. Darüber hinaus vermit-
geknüpft werden. Bei angeregten Gesprächen ent- block gehen konnte. bot, das sowohl begleitend zur Ausbildung als auch telt das Curriculum auch Managementkenntnisse,
faltete sich das Fest bis in die späten Nachtstunden von examinierten Pflegekräften belegt werden kann, die bereits heute etwa im Bereich des Fallmanage-
Julia Schlierenkämper (SPK16c)
bei Life-Musik und gemeinsamen Singen. Insgesamt verbindet die KU in Kooperation mit der Klinikum ments erforderlich sind. Neben einer Aufwertung
konnte man von einer gelungenen Veranstaltung Ingolstadt GmbH und dem Berufsbildungszentrum der Pflegeberufe will der Studiengang einen Beitrag
sprechen. Gesundheit Ingolstadt die akademische mit der dazu leisten, den zunehmenden Bedarf an pflege-
Das Fazit kann also nur lauten: praktischen Ausbildung in der Gesundheits- und risch wie auch in Management- und Führungsaufga-
Lasst uns bitte wieder ein Sommerfest machen, viel- Krankenpflege. Derzeit sind rund 70 Studierende ben kompetenten Pflegekräften zu decken.
leicht sogar für das gesamte BBZ. eingeschrieben.
Donaukurier
Die Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Inge Eberl
Manfred Peischl (SPK)
und der Dekan der Fakultät für Soziale Arbeit Herr
Prof. Stefan Schieren würdigten die große Disziplin
der Studierenden, die neben ihrer – mit Schichtdienst
verbundenen – praktischen Ausbildung im Klinikum
und ihrer theoretischen Ausbildung an der Berufs-
fachschule für Krankenpflege ein Studium absol-
viert haben. „Sie waren und sind Pioniere. Es freut
mich, dass Sie künftig die Pflege mitprägen werden“,
ergänzte der Pflegedirektor der Klinikum Ingolstadt
GmbH, Erich Göllner.
Mit dem Bachelorstudiengang „Pflegewissenschaft“
wollen die KU und ihre Kooperationspartner der Tat-
9 10KÖRPERWELTEN – DER ZYKLUS DES LEBENS: AUSSTELLUNG IN REGENSBURG AKADEMISIERUNG DER BESUCH DER AUSSTELLUNG „RADIOLOGIE
HEBAMMENAUSBILDUNG IM NATIONALSOZIALISMUS“
Vom 16. Februar bis zum 6. Mai 2018 fand in Regens- inneren Organe haben kann.
burg die weltbekannte Ausstellung „Körperwelten“ Ebenfalls ausgestellt: eine Raucherlunge, wie sie Mit der Änderung der EU-Richtlinie 2005/36/EG durch Alleine schon der Titel der Sonderausstellung weckte
statt. Einige Klassen des BBZ hatten die Möglichkeit, nach jahrelangem Zigarettenkonsum aussieht im die EU-Richtlinie 2013/55/EU muss auch Deutsch- in uns – Lehrkräften und SchülerInnen der MTRA-
diese im Rahmen ihrer Ausbildung zu besuchen. Gegensatz zu einer gesunden Lunge. Daneben eine land die Ausbildung der Hebammen vollständig an Schule – Neugier, denn gerade der Begriff bzw. der
Im Fokus der Ausstellung stand der Zyklus des Tasse Teer, deren Inhalt mit der Menge Teer zu ver- die Hochschulen überführen (https://www.hebam- Bereich der „Radiologie“ findet sich als Thema nicht
Lebens. Dr. Gunther von Hagens, Erfinder der Plas- gleichen ist, die sich im Laufe eines Raucherlebens menverband.de/standpunkte-ausbildung-beruf/). Bis allzu oft in öffentlichen Veranstaltungen oder Aus-
tination menschlicher Körper, zeigte den natürlichen in der Lunge absetzt. zum Jahr 2020/2021 soll die Akademisierung des stellungen wie manche andere Fachbereiche der
Alterungsprozess des Menschen vom Embryo bis ins Am eindrucksvollsten jedoch waren die Ganzkörper- Hebammenberufs flächendeckend deutschlandweit Medizin.Somit stand fest, dass wir diese Ausstel-
hohe Alter. plastinate. Die Präparation eines einzigen Körpers realisiert werden. Bayern ist hier eines der wenigen lung des Deutschen Medizinhistorischen Museums
Doch nicht nur physiologische Veränderungen benötigt in der Herstellung in etwa ein ganzes Jahr. Bundesländer, welche noch keine Form der Akade- in Ingolstadt unbedingt besuchen wollen. Im April
waren zu sehen – viele Ausstellungsstücke zeigten Gezeigt wurde der Mensch in den verschiedensten misierung anbieten. Um die Entwicklung der Akade- 2018 war es dann soweit.Frau Stopschinski führte
krankhafte Veränderungen, mit der der Aussteller Situation des Alltags, wie etwa beim Tennis oder misierung zu unterstützen und vorzubereiten, ist die uns durch die Sonderausstellung, die einen Gesamt-
und Mediziner den Besuchern die Wichtigkeit eines Gitarre spielen oder ein Herzchirurg bei seiner Leitung der Hebammenschule im Gespräch mit einer überblick über das Thema gab und den verbrecheri-
gesunden Lebensstils näher zu bringen versucht. Arbeit. Im Mittelpunkt standen dabei das Skelett, der Hochschule. Erfreulicherweise besteht von Seiten schen Einsatz der Röntgen- und Radiumstrahlung im
Aufgegriffen wurden Themen wie Rauchen und Muskelapparat oder die Organe. der Hochschule großes Interesse an der Einführung Dienste nationalsozialistischen Rassenwahns nach-
Adipositas. Beispielsweise veranschaulichte der Speziell für Schüler gibt es einen von der Ausstellung eines Hebammenstudiengangs in Zusammenarbeit zeichnete. Eindrucksvoll berichtete sie, wie circa 150
Querschnitt eines adipösen Mannes im Vergleich zu selbst herausgegebenen Fragenkatalog, anhand mit dem BBZ. Allerdings tauchen eine Reihe von noch Ärzte aus Krankenhäusern deutschlandweit sich an
dem eines normalgewichtigen Menschen deutlich, dem man sich von Raum zu Raum arbeiten kann und ungeklärten Fragen auf, so dass weitere Gespräche der Zwangs-Sterilisierung von Menschen mittels
welche Auswirkungen falsche Ernährung auf die Fragen rund um den menschlichen Körper beant- und Planungen angestrebt werden; der Kontakt soll Röntgen- oder Radiumstrahlung im Rahmen der
wortet, in etwa, welche zwei Hormone die Bauch- ausgebaut und erhalten werden, um weitere Schritte Eugenik beteiligten. Die Ausstellung erinnert aber
speicheldrüse abgibt (Insulin und Glukagon). Oft im Prozess zu ermöglichen. auch an die Ärzte, die selbst Opfer der nationalsozia-
erwies es sich jedoch als schwierig, bei der hohen listischen Politik wurden.
Karolina Luegmair (SPH), Dr. Franz Schweiger (SL)
Anzahl an Besuchern das richtige Schild zu finden, Die Präsentation war äußert interessant, kurzweilig
um die Frage korrekt beantworten zu können. AKTIVITÄTEN DER OTAS und informativ.Im Anschluss besuchten wir noch die
Am Ende der Ausstellung stellte Dr. Gunther von Abteilung „Medizintechnik“, die sich am Ende des
Hagens anhand eines Plakates den Besuchern die Mit dem Kurs SPO17 geht die Ausbildung zur/zum Arzneipflanzengartens des Deutschen Medizinhisto-
Frage, ob sie nun, da sie die Folgen eines ungesun- operationstechnischen/er Assistenten/in am Klini- rischen Museums befindet.
den Lebensstils aus einer anderen Perspektive gese- kum Ingolstadt ins 13te Jahr. Am 1.10.2017 startete Abschließend reflektierten wir die gewonnenen Ein-
hen hatten, nun mehr auf ihre Gesundheit achten dieser Kurs unter der Kursleiterin Frau Isabel Köh- drücke und kamen zu dem Fazit, dass es empfehlens-
würden. Diese Entscheidung bleibt natürlich jedem ler. Auch in diesem Kurs zeigt sich die erfolgreiche wert ist, diese Ausstellung, die bis zum 09.09.2018
selbst zu treffen – interessant und lehrreich war die Kooperation mit dem Klinikum Neumarkt und der stattfindet, auch für andere interessierte Schulklas-
Ausstellung jedenfalls sehr. Klinik im Naturpark Altmühltal/ Standort Kösching. sen als außerschulischen Lernort zu nutzen.
Ende März absolvierten alle Auszubildenden des
Annika Hausladen (SPK 17a) Isabell Heckmüller (SDR)
Kurses SPO 15 erfolgreich ihren Abschluss und
unterstützen nun die OP Abteilungen sowie die Funk-
tionsabteilung TUR des Klinikum Ingolstadts.
Da die Anatomie des menschlichen Körpers einen
wichtigen Bestandteil der Ausbildung darstellt,
VERNETZUNG ZWISCHEN DER HEBAM- besuchten die Schüler die Ausstellung Körperwelten
MENSCHULE UND DER ERGOTHERAPIE- in Regensburg und konnten dort ihr theoretisches
SCHULE Wissen visuell ergänzen.
Auch der Tag der offenen Tür am BBZ brachte den
Mit dem Ziel der interdisziplinären Vernetzung fin- Schülern vom Kurs SPO17 neue Erfahrungen. Sie
det am 20.12.2017 ein gemeinsames Werken weih- konnten die Besucher über ihren zukünftigen Beruf
nachtlicher Holzdekoration statt. Hier werden informieren, legten ihnen Gipsverbände an und zeig-
Hebammenschülerinnen des 1. Ausbildungsjah- ten mit Begeisterung, wie man mit einer Kamera
res von ErgotherapieschülerInnen in der Herstel- und laparoskopischen Instrumenten Gummibärchen
lung eines Gips-/Holzengels angeleitet. Durch die „behandelt“.
Fertigung dieser Dekoration schulen die Hebam-
Isabel Köhler (SPO)
menschülerinnen ihre manuellen Fertigkeiten, die
in der täglichen Arbeit an Frauen und Kindern von
Nutzen sind. Gleichzeitig üben sich die SchülerInnen
der Ergotherapie in der Anleitung.
Außerdem lernen sich die Auszubildenden bei-
der Disziplinen kennen und können sich über ihre
Arbeitsinhalte austauschen. Auf diesem Weg soll ein
weiterer Austausch, bzw. die Vernetzung der Berufs-
gruppen unterstützt werden.
Karolina Luegmair (SPH) & Rudolf Janker (STE)
11 12hatten, wurden wir von den Lehrkräften der Münche- Unsere Referenten, von links: Nadine Schneider,
Luisa Stößel, Emil Schermacher, Felix Roll, Barbara
ner Schule mit Kaffee und Gebäck begrüßt. Leider
Haas und Viktoria Schormaier
stand uns doch kein Hörsaal zur Verfügung, so dass
sich die insgesamt 4 Klassen mit einem relativ engen
Vorraum auf den Gängen des Klinikums begnügen über die Hybridbildgebung das Afterloading, die
mussten, was aber der freudigen Erwartung auf die punktgleich auf dem 3. Platz landeten. Unser zweiter
Referate keinen Abbruch tat. Vortrag über die Schilddrüse rangierte etwas weiter
Die 2. und 3. Klasse in Vorfreude auf die Heimfahrt
und das bevorstehende Wochenende“ oder: „Nach
Als Beiträge waren folgende Themen angekündigt: hinten.
dem Kongress ist vor dem Wochenende. Alle freuen Nuklearmedizin: Hybridbildgebung (München) Ein kleines Feedback unter den Schülern erbrachte
sich auf die Heimfahrt Nuklearmedizin: Die Schilddrüse – kleines Organ, im Großen und Ganzen, dass sich der Aufwand
große Wirkung (Ingolstadt; Felix Roll, Barbara gelohnt hatte.
Haas und Viktoria Schormaier) Strahlentherapie: Hier stichwortartig die wichtigsten Pluspunkte einer
SCHÜLERKONGRESS – MAL WAS ANDERES HNO-Bestrahlung, Ganzkörperbestrahlung (Regen- solchen Veranstaltung (und der Vorbereitungen),
stauf) Strahlentherapie: Afterloading, Leitlinien wobei die Reihenfolge keine Wertung darstellen soll:
Im Sommer 2017 bekam ich eine E-Mail von Herrn Dies kann bei unserem kleinen Brainstorming her- Mamma-Ca (Ingolstadt; Emil Schermacher, Nadine
Klaus Geier, seines Zeichens Fachschaftsleiter der aus: Schneider und Luisa Stößel) Strahlenphysik: Tie- • sehr informative, verständliche Fachvorträge
BFS für MTRA am Klinikum Großhadern in München, Tag 1: Freitag, 09. März Beginn: 8:30 Uhr Ende ca. fendosiskurve (TDK) (München) Röntgenphysik: • gute Examenswiederholung
mit dem lapidaren Satz: „Wir könnten doch mal einen 15:00 Uhr. Röntgenröhre (Aufbau, Funktion) (München) Diagn. • Kontakte zu den Schülern anderer Schulen
Schülerkongress machen.“ Aus jedem Fachgebiet (Röntgendiagnostik, Strah- Radiologie: Angiographie (München) Diagn. Radio- • gute Teambildungsmaßnahme innerhalb der
„Schülerkongress? Was sollte das sein?“ lentherapie, Nuklearmedizin und Strahlenphysik) logie: orthopädische Röntgeneinstellungen Knie Klasse
Also habe ich Herrn Geier gefragt, was er sich dar- werden zwei Vorträge von je etwa 30 Minuten Dauer (Regenstauf) • angenehmer Klassenausflug gute Übung,
unter vorstelle. Laut seinen Erläuterungen sollten gehalten, was 8 Vorträgen mit einer reinen Rede- Alle Referate wurden von den Anwesenden mit einen Vortrag vor einer größeren
Schüler der 3. Klasse einzeln oder in kleinen Grup- zeit von ca. 4 Stunden entspricht. Von den Zuhörern Interesse verfolgt. Merkwürdigerweise gab es kein Zuhörerschaft zu halten
pen Vorträge vorbereiten, in denen sie ausgewählte, (Schüler und Lehrkräfte) sollen die Vorträge mit Hilfe „Gemurmel“ oder andere störende Geräusche, wie • stärkt das Schüler-Lehrer-Verhältnis
examensrelevante Themen aufgreifen und anderen eines Beurteilungsbogens (entworfen von Herrn man das als Lehrer gerne mal während des Unter-
Schülern zur Kenntnis bringen, und zwar nicht nur Becker von den Eckert-Schulen) bewertet werden. richts erlebt. Die Ursache dafür war meiner Meinung Kritik gab es eher für „Äußerlichkeiten“ wie z.B.:
aus der eigenen Klasse, sondern eben auch Schülern Die besten Beiträge werden mit kleinen Geschen- nach, dass hier Schüler für Schüler referiert haben den allzu frühen Beginn (das betraf vor allem die
anderer Schulen. Zumindest für das erste Mal sollten ken (z.B. hochwertige Füller-Kugelschreiber-Sets, und man auf diese Art und Weise den Bemühungen Abfahrt am Klinikum um 7:00 Uhr, da dafür einige
es aber nicht mehr als 3 Schulen sein, wobei er da „Nervennahrung“ und dergl.) belohnt. Die Beschaf- der Kommilitonen entsprechenden Respekt zollen schon um 5:00 Uhr oder sogar früher aufstehen
eben an die Münchener, die Regenstaufer Schule und fung der Prämien übernimmt die Münchener Schule, konnte. Außerdem sollten die Vorträge ja auch von mussten)
die Schule in Ingolstadt gedacht hätte. ebenso die Organisation der Verpflegung und die den Schülern selbst bewertet werden, und das geht
Der Gedanke gefiel mir! Nachdem ich noch in Erfah- Reservierung der dazu notwendigen Räumlichkeiten schlecht, wenn man die Hälfte des Vortrags aufgrund • das Fehlen von Handouts zum Mitlesen
rung gebracht hatte, wann der Kongress ungefähr („Unsere Hörsäle sind groß genug für mehrere Klas- der eigenen Unaufmerksamkeit versäumt. • die Enge im Zuhörerraum (für die Herr Geier
stattfinden solle („So 3 – 4 Monate vor dem Examen.“), sen.“) Nach Beendigung der Vorträge stand nach ca. 20 letztendlich nicht verantwortlich war)
trug ich das Konzept meinem Team vor, das von die- Intern haben wir dann noch beschlossen, auch unsere Minuten auch die Auswertung der Beurteilungsbö- • und ähnliche Nebensächlichkeiten.
ser Idee ebenfalls angetan war. Und nachdem auch 2. Klasse an dem „Event“ teilhaben zu lassen, damit gen fest, in denen die Referate hinsichtlich Inhalt,
die Schüler dafür zu begeistern waren, ging es an sich die Schüler schon mal auf eine etwaige Wieder- Gestaltung der Folien, Verständlichkeit des Vor- Auch auf Seiten der Lehrerschaft bestand einhellig
die konkrete Umsetzung. Dazu lud ich die beteiligten holung des Kongresses im kommenden Schuljahr trags und des Gesamteindrucks bewertet wurden. die Meinung, dass die Veranstaltung ein Gewinn war.
Lehrkräfte der Eckert-Schulen aus Regenstauf und einstellen können. Als knappe Sieger aus der doch recht homogenen Sie brachte etwas Abwechslung in die Alltagsrou-
den „Ideengeber“ mit seinem Team am Pädagogi- Am 9. März, einem regnerischen Freitag, um 7:00 Uhr Gruppe von Referenten gingen die beiden Münchener tine an der Schule. Und sie hat gezeigt, dass unsere
schen Tag („Buß- und Bettag“) zu uns nach Ingolstadt in der Früh, fuhren wir mit dem Bus gen München, Teams mit ihren Ausführungen über die TDK und die Schüler zu Höchstleistungen fähig sind, wenn man
ein, um nähere Einzelheiten zu besprechen und fest- und nachdem wir uns in dem Riesenkomplex des Kli- Angiographie hervor, dicht gefolgt von den Vorträgen sie fordert und fördert.
zulegen. nikums Großhadern zur MTRA-Schule durchgefragt Rainald Räthke (SL)
13 14EIN KONTRASTMITTELINJEKTOR AUF WIE DAS BIER IN DIE FLASCHE
SCHULBESUCH - ANGEHENDE MTRAS KOMMT - ODER DOCH DIE KUNST IN DER
ÜBEN DEN RADIOLOGISCHEN ALLTAG BRAUEREI? EIN SCHULAUSFLUG DER
BESONDEREN ART
Das Medizintechnik-Unternehmen ulrich medical
aus Ulm entwickelt, produziert und vertreibt Kont- Der Engel Aloisius, der ewig Junggeselle blieb, weil
rastmittelinjektoren für CT und MRT. Seit einiger Zeit man ein Weißbier leider nicht heiraten kann oder die
bietet der Hersteller auch maßgeschneiderte Fort- Auflösung des DaVinci Rätsels. Der Schulausflug der
bildungsveranstaltungen für medizinisch-technische Logopädie am Mittwoch vor den Pfingstferien hielt so
Radiologieassistenten an. einige Überraschungen bereit.
So hatten die angehenden MTRAs der Berufsfach- Auf dem Programm stand die Besichtigung der
schule für medizinisch-technische Radiologieassis- Brauerei Kuchlbauer in Abensberg. Dass diese keine
tenten des BBZ Ingolstadt am 22. Februar 2018 die gewöhnliche ist, wussten alle bereits. Der bekannte
Gelegenheit, ihr theoretisches Wissen mit prakti- österreichische Künstler Friedensreich Hundert-
schen Übungen direkt am Injektor zu vertiefen. wasser hatte sich einst der Brauerei angenommen
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten reges und ein riesiges Kunstwerk inklusive Prunkturm
Interesse und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu daraus gemacht. Doch war das noch längst nicht
stellen und spezielle Anwendungsfälle zu disku- alles. Neben den wichtigsten Infos zum Bierbrauen
tieren. Die 100-prozentige Weiterempfehlungsrate gab es im düsteren Keller der Brauerei eine Show
zeigt, dass diese Ergänzung zum normalen Unter- sprechender Zwerge zu bestaunen. Als daraufhin
richt für die MTRAs einen hohen Nutzen hat. Eine im nächsten Raum die Geheimnisse des Mythen
Wiederholung der Veranstaltung für das zweite Aus- umrankten Gemäldes „Das letzte Abendmahl“ von
bildungsjahr wurde für das kommende Schuljahr DaVinci nach Auslegung des Brauherren erläutert
bereits mit der Firma ulrich medical vereinbart. SCHULAUSFLUG DER BERUFSFACH- wurden, waren wohl so einige der Schüler endgül-
SCHULE FÜR LOGOPÄDIE tig verwirrt. Man wollte doch eigentlich nur wissen,
Gabriele Weiß (SDR)
wie Bier gebraut wird? Naja, das hielt die Logos
Am 9. Mai brachen 36 angehende Logopäden mit aber nicht davon ab, den wunderbar bunten 30
ihren Lehrlogos auf, um sich in Mannschaften gegen- Meter hohen Hundertwasser-Turm zu erklimmen.
einander im Minigolf zu behaupten. Schon auf dem Im Turm gab es nicht nur die weltweit größte Weiß-
TRADITIONELLES KENNENLERNEN – Fußmarsch zum Ort des Geschehens, dem Minigolf- bierglas-Sammlung zu begutachten, sondern oben
WOCHENENDE FÜR DIE NEUEN platz am Baggersee, wurde gestichelt und geprotzt, angekommen auch noch einen herrlichen Ausblick.
SCHÜLER/-INNEN DER STP 17/20 was das Zeug hält – natürlich sind wir alle angehende Anschließend ging es dann noch in den Biergar-
Profi-Minigolfer. Die Teams wurden – pädagogisch ten für Speis und Trank. Denn eines hatte man bei
Nun zum 3. Mal wurde für die neuen Schülerinnen wertvoll – in Gruppenfarben aufgeteilt, welche noch der Führung durch die Brauerei ja schließlich doch
und Schüler der Physiotherapieschule ein Wochen- Spielraum für eine kreative Namensbildung wie gelernt: Bier ist gesund, solange man es nicht säuft.
ende zum Kennenlernen organisiert. Dieses Jahr „die roten Bandnudeln“ ließen. Nichts destotrotz
Patricia Ranzinger (STL 17)
veranstaltete die Klasse STP 16/19 dieses in Velden/ war der Kampfgeist bei den Logos schnell geweckt
Vils vom 20.- 22.10.17. Die schöne niederbayerische und die Teammitglieder wurden mit den individuel-
Hügellandschaft wurde bei einer kleinen Wanderung len Schlachtrufen angefeuert. Sabotageversuche
entdeckt und auch weitere Highlights machten das auf den Bahnen und Ablenkungsversuche mittels
Wochenende zu einem gelungenen Miteinander. Gummibärchen wurden mehr oder weniger erfolg-
reich unternommen, sowohl von Schülern als auch
STP 16 / 19
Lelos – doch bald stand fest: Die Zungenakrobaten
machen auch mit dem Golfschläger in der Hand eine
gute Figur! Von Loch zu Loch stieg die Spannung, wer
SPORTLICHE VERANSTALTUNGEN wohl den Sieg davontragen würde und die Stimmung
UNTERSTÜTZT DURCH UNSERE PHYSIO- unter den Kontrahenten wurde immer ernster. Nach
THERAPIE-SCHÜLER & SCHÜLERINNEN. einem knallharten Spiel wurden die Punkte ausge-
zählt und die Sieger standen fest, welche sogleich
Die Schüler/-innen der Berufsfachschule für Physio- Ruhm und Ehre ernteten! Die Lelos platzten schier
therapie Klasse STP 16/19 bereicherten im Rahmen vor stolz auf ihre Zöglinge und wir konnten nur noch
ihrer Ausbildung einige sportliche Wettkämpfe im an eines denken: das verdiente Siegerfestmahl im
Umkreis von Ingolstadt. Sie trugen zur guten Reha- Mooshäusl. Nachdem alle satt waren, wurde sowohl
bilitation und Genesung der Teilnehmer bei, indem die Siegermannschaft als auch der beste Einzelspie-
Sie ihre gelernten Massagetechniken nach den Wett- ler gebührend geehrt und mit Preisen überschüttet.
kämpfen anboten. Zu den Sportereignissen zählt Die Schüler und Lehrer der Berufsfachschule für
der Triathlon Ingolstadt am 28.05.2017, der Halbma- Logopädie genossen den ereignisreichen Schulaus-
rathon Eichstätt am 03.09.2017 und die bayerische flug sehr und machten sich erschöpft von der sport-
Mixed-Beachvolleyball-Meisterschaft in Ingolstadt lichen Betätigung wieder auf den Heimweg zum BBZ.
am 04.08. und 05.08.2017.
Sophia Plötz (STL 16)
STP 16 / 19
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