Kirche Stadtteil im Vahrenheide - Ev.-luth. Titusgemeinde Hannover ...
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Ev.-luth. Titus
Kirchengemeinde Kirche
im
Stadtteil
Vahrenheide Sahlkamp
Informationen für unsere Gemeinden Nov. / Dez. 2020 / Jan. 2021Nachgedacht
Liebe Leserinnen, lassen. Er oder sie macht sich einen eigenen Reim auf
die ganze Situation und setzt sich Ziele, die er oder sie
liebe Leser! unbeirrt verwirklicht. Das alles ist wichtig.
was wollen wir in dieser Advents-, Weihnachts- und Da liegt aber auch noch das Kind in der Krippe. Da,
Epiphaniaszeit sein: Königinnen und Könige der Leug- ganz da hinten, im Stall, in der hinterletzten Ecke der
nung, Könige oder Königinnen des Schmerzes oder Welt. Den kann man leicht übersehen bei all den Hygi-
die, die sagen: „Ich mach’ mein Ding, egal, was die an- eneregeln, Bestimmungen, Absonderlichkeiten und Ab-
dern sagen“? sonderungsverpflichtungen unserer Zeit. Jesus ist win-
„Königin der Leugnung“, so bezeichnete eine Schrift- zig. Auf ihn weist lediglich ein kosmisches Zeichen hin:
stellerin und Intellektuelle aus den USA, Susan Sontag, Ein Komet (wahrscheinlich der Halley’sche), ein Stern,
einmal ihre eigene Mutter, die vor allen Schwierigkei- der den Weg zum Stall weist. Er ist ein sehr beson-
ten, allen dunklen Erinnerungen ihre Augen verschloss derer „König der Leugnung“: Es wird geleugnet, dass
und wegging, wenn es ihr in einer Gesprächssituation Gott die Welt und die Menschen egal sind. Es wird ge-
zuviel wurde. „King of Pain“, „König des Schmerzes“, leugnet, dass Gott überhaupt keinen Kontakt mehr mit
davon sang Sting mit seiner Band Police 1983, wobei Menschen haben will und sie sich selbst überlässt. Es
in diesem Lied ein Mann sich erhofft, von einer Per- wird geleugnet, dass der kleine Gott in der Krippe dem
son, die er liebt aus seinem Königreich des Schmer- mächtigen rosafarbenen Elefanten, den Menschen vor
zes befreit zu werden. „Ich mach’ mein Ding“, sang Udo sich hinstellen und dem sie sich nicht stellen mögen,
Lindenberg 2008; das Lied eines „Unentwegten“, der nicht gewachsen wäre. Ein Engel kommt den Menschen
sich auch in besonderen Zeitläuften, unter besonderen nahe, und mit Abstand singt er ihnen von einer neuen,
Bedingungen nicht beirren lässt und an der Verfolgung großartigen Wirklichkeit, die ihnen allen widerfahren
seines Planes und seiner Ziele festhält. – Leugnung, wird. Jesus – ein besonderer „König des Schmerzes“:
Larmoyanz oder löwenhaftes Durchsetzen der eigenen Er nimmt besonders jetzt all den Schmerz auf sich,
Vorstellungen? der uns beherrscht und bedrückt. Indem er unseren
Es wird von allem etwas sein, wie ich mir denke. Und Schmerz nimmt, macht er uns weich, herzlich, zugäng-
alles hilft, so merkwürdig das vielleicht klingt. Wer die lich. Jesus macht uns mitfühlend: für die Schmerzen
Wirklichkeit, wie sie einem nun einmal erscheint, leug- und das Leid der anderen, auch unserer Gegner*innen,
net, hat im Innersten und besonders bei denen, die das auch derer in fremden Ländern, auch der Fremden bei
beobachten, eine klare Vorstellung davon ausgelöst, uns. Jesus „macht sein Ding, egal, was die andern sa-
was da so unvorstellbar, was so furchtbar, so bedroh- gen“, soviel ist gewiss. Er ist der Weg, die Wahrheit und
lich nah ist. Bei Leugnung steht ein riesiger rosafarbe- das Leben. Er geht durch Leid und Schmerz hindurch
ner Elefant im Raum und niemand erwähnt ihn, kaum zu einer Freude, die bleibt. In Jesus ist Freude – in al-
jemand beachtet ihn, aber trotzdem sehen ihn alle. Der lem Leide. Diese Freude leugnet unsere Mühen, unse-
riesige Elefant ist das Weihnachtsfest, das in diesem re Enttäuschungen, unser Verzagen nicht; die Freude
Jahr anders gefeiert werden wird, als sich viele das Jesu leugnet aber, dass Freudlosigkeit das Ende aller
wünschen und vielleicht vorstellen können. Wer das unserer Festtagsvorbereitungen wäre.
bedauert und betrauert, wer darunter leidet und dies Wir werden Weihnachten feiern. Wir werden diesmal ei-
auch ausdrückt, erinnert sich und andere eben nur da- nen beschwerlicheren Weg als sonst zurücklegen, um
ran, dass wir natürlich alle in dem einen oder anderen von den Hürden unserer SARS-CoV-2-Einschränkun-
Zusammenhang, auf die eine oder andere Weise emo- gen in den Stall am Rand unserer Welt zu gelangen.
tional von all diesen Umständen, Entwicklungen, Rege- Aber wir werden da sein. Wir werden schon erwartet
lungen und Veränderungen unseres Lebens betroffen von Jesus. Dann werden wir gestärkt und gehen in un-
sind. Wer ausdrücklich leidet, tut dies auch immer stell- ser Leben zurück. Wir werden machen, was Jesus von
vertretend für andere, die das nicht können, aber inner- uns will, egal, was die andern sagen. Es wird mit Got-
lich ebenso empfinden mögen. Wer dann dennoch in tes Hilfe ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes
der Lage ist, „ihr/sein Ding zu machen“, sucht sich – na- Neues Jahr werden.
türlich unter Einhaltung aller Regeln und mit Rücksicht
auf die anderen – einen Weg, sich nicht unterkriegen zu Pastor Jens Petersen
2Titus
Das Virus ist im Tschad
angekommen
Ein Hilfsprojekt von Brot für die Welt
Das tödliche Virus, das als COVID-19 bekannt ist,
breitet sich überall in unserer Welt in kurzer Zeit
aus. Nach Angaben der WHO sind weltweit 187
Länder von COVID-19 betroffen, darunter in 35
Ländern in Afrika. Schon im März 2020 ist das Vi-
rus im Tschad angekommen (Stand: 23.03.2020).
Bis jetzt gibt es keine Medikamente für diese Pan-
demie, deshalb warnen viele Länder ihre Bürger
und Bürgerinnen, wo möglich, auf soziale Kontak-
te zu verzichten, Hygiene-Regeln zu beachten,
Abstand zu halten und nicht ohne Mundschutz
den Arbeitsplatz zu betreten. Solche Einschrän-
kungen einzuhalten ist schwierig für die ärmsten
Länder – wie den Tschad. Viele Menschen leben schicken“, sagt Dr. Ndilta. In seinem Kran-
von Tageslöhnen, weshalb sie jeden Tag als klei- kenhaus gibt es nur drei Sauerstoffgeräte
ne Händler oder als Handwerker arbeiten müs- und ein einziges Beatmungsgerät. „Das brau-
sen. Solche Arbeiter verdienen sehr wenig und chen wir im OP-Saal für die Narkose“ sagt der
können es sich nicht leisten, Masken oder Desin- Arzt. Vom Staat Tschad kommt wenig Unter-
fektionsmittel zu kaufen. stützung. Die meisten Geräte in seiner Klinik
Der leitende Arzt am kirchlichen Krankenhaus von haben Hilfsorganisationen wie Brot für die
Koyom in Tschad, Dr. Ndilta, sagt: seine Klinik sei Welt finanziert. Für dieses Krankenhaus hat
die Einzige in einem Umkreis von 72 Kilometern, Brot für die Welt eine Intensivstation gebaut
einem Gebiet, in dem fast 100.000 Menschen le- und ein Allradfahrzeug gekauft. Schwerkran-
ben. In diesem Land hat ein Mediziner im Schnitt ke können damit in abgelegenen Gebieten
20.000 Patienten zu versorgen. abgeholt werden. Damit die Menschen gar
Laut einem Bericht von Brot für die Welt Mit- nicht erst ins Krankenhaus müssen fördert
arbeitern informiert Dr. Ndilta seit Tagen seine das evangelische Hilfswerk zudem im ganzen
Krankenschwestern und Pfleger ausführlich Einzugsgebiet Aufklärungskampagnen, zum
über das Virus. Alle seien in der Lage, mögli- Beispiel zum Thema Hygiene. Für solche und
che Verdachtsfälle zu erkennen und die Pati- ähnliche andere Projekte in Tschad bittet Brot
enten zu isolieren. Viel mehr könne das Kran- für die Welt um Ihre Spende. Im Voraus bedan-
kenhaus jedoch nicht tun: „Wir können selbst ken wir uns bei Ihnen für Ihre Hilfe. Trotz der
keine Tests machen, sondern nur Abstriche bestehenden Einschränkungen wünschen wir
vornehmen und die Proben nach N‘Djamena Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
3Titus
T
40 Jahre Friedensdekade 1980 / 2020
Ökumenische Friedensdekade 2020
08. – 18. November
„Umkehr zum Frieden“
Gedanken zum Leitmotiv 2020
Die Taube ist seit der Ge- nen aus dem Vergangenen ist die Voraussetzung,
schichte von der großen dass neues Leben für die Schöpfung möglich
biblischen Flut das Symbol des Friedens. Der wird. Dazu zählt auch, die nicht aus dem Auge zu
Ölzweig in ihrem Schnabel zeigt, dass Land verlieren, die sich nach Frieden sehnen und unse-
in Sicht ist. Die Rückkehr der Taube zur Ar- re Solidarität am nötigsten haben: die Menschen
che gibt Menschen und Tieren neue Hoffnung in den Flüchtlingslagern und die Schöpfung, die
auf das Ende der Flut und einen Neuanfang. unter der Veränderung des Klimas leidet.
Die Taube auf dem Plakatmotiv wendet ihren Der Blick zurück, wie bei der Taube, heißt nicht,
Kopf zurück. Unser Jahr war wie zu Noahs Zei- gedankenlos das Heil in der Rückkehr zu alten
ten durch eine große Krise geprägt. Keine Was- Verhältnissen zu suchen. Umkehr zum Frieden
serflut, sondern ein kleiner Virus hat gezeigt, bedeutet, die Augen wieder nach vorn zu rich-
wie zerbrechlich Leben sein kann. ten, auf das Land, das Gott uns schenkt.
Der Blick zurück erinnert auch daran, dass Gott Florian Geith, Landesjugendpfarrer
immer wieder zu Neuanfängen ermutigt. Das Ler- der Ev. Kirche in der Pfalz
Die Ev.-luth. Titus-Kirchengemeinde, Weimarer Allee 60, lädt herzlich ein:
Sonntag, 08.11., 10:00 Uhr Bittgottesdienst
Titus-Kirche Umkehr zum Frieden
Der Gottesdienst wird gestaltet von P.i.R. Kahle und Team, Sänger/innen des Chors der
Volkssingakademie,Orgel: Burkhard Meyer-Stolz, Trompete: Edith Neugebohren
Donnerstag, 12.11., 19:00 Uhr Bibelgespräch zum Motto
im Gemeindehaus „Umkehr zum Frieden“
Mittwoch, 18.11. 18:00 Uhr Friedensgebet
in der Kirche Buß- und Bettag
Kirchenbauverein der evangelisch-lutherischen Titusgemeinde e.V.
Freunde und Förderer der Titus-Kirche
Alle Mitglieder und Interessierte des Kirchen-
bauvereins der evangelisch-lutherischen Titus-
Gemeinde „Freunde und Förderer der Titus-Kir-
che“ laden wir herzlich zur
Jahreshauptversammlung am Donnerstag,
den 19. November 2020 um 19:00 Uhr
in das Gemeindehaus der Titus-Gemeinde ein.
Über zahlreiches Erscheinen freuen wir uns.
Der Vorstand
4Titus aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosions
wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Öste
europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahre
Das Friedenslicht
aus Betlehem
Im Jahr 1986 entstand im
oberösterreichischen Lan- Weihnachtsstube
desstudio des Österreichi-
schen Rundfunks (ORF) Verteilung am desHeiligabend
Lichtes am 3. Advent, 1
die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch 24. 12. 2020
ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bet-
In diesem
lehem soll als Botschafter des Jahr möchten wir uns erstmals als Titus-Gem
Friedens durch
Friedenslichtes
die Länder reisen und die Geburt Jesu verkün- beteiligen. Da beiDezember
Am 24. Redaktionsschluss die
den. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol öffnet vonsich auf anderen W
geklärt waren, bitten wir Interessierte
schlechthin. Mit dem Entzünden und Weiter- 18:00 bis 21:00 Uhr
Handzettel,
geben des Friedenslichtes erinnern wir uns usw.)
an zu informieren.
die Weihnachtsstube
die weihnachtliche Botschaft und an unseren im Gemeindehaus
Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu der Titus-Kirche
Es würde uns sehr freuen, wenn
verwirklichen. Seither wird das Friedenslicht in
wir mit dem Friedenslic
ihre Türen für alle,
jedem Jahr in den WochenIhre/Eure Wohnungen tragen
vor Weihnachten diekönnten.
diesen Abend
von einem oberösterreichischen Kind in der nicht allein
Geburtsgrotte Jesu vom ORF entzündet. Von verbringen wollen.
Bethlehem aus reist das LichtNähere Informationen erteilt
mit dem Flugzeug Diakonin Susanne Mejo
susanne.mejow@tituskirche.de)
in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Mit Essen und Trinken,
Dort wird es am dritten Adventswochenende in Erzählen und Singen,
alle Orte Österreichs und in die meisten euro- mit Besinnlichem und Heiterem
päischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht wollen wir den Abend
fahren über den ganzen Kontinent. gemeinsam erleben
(unter Beachtung der geltenden
Corona-Auflagen).
Verteilung des Lichtes am
3. Advent, 13.12.2020 Um Anmeldung möglichst
bis zum 21. Dezember
In diesem Jahr möchten wir uns erstmals als wird gebeten:
Titus-Gemeinde auch an der Verteilung des
Friedenslichtes beteiligen. Da bei Redaktions- im Gemeindebüro,
schluss die genauen Modalitäten noch nicht ge- Tel. 63 26 09 oder bei
klärt waren, bitten wir Interessierte sich auf an-
deren Wegen (Homepage, Plakate, Handzettel, Frau Schünemann,
usw.) zu informieren. Tel. 22 01 71 81
Es würde uns sehr freuen, wenn wir mit dem oder bei Herrn Hölscher,
Friedenslicht auch ein Hoffnungszeichen in Ihre/ mobil 0175 6811332
Eure Wohnungen tragen könnten.
Nähere Informationen erteilt Diakonin
Susanne Mejow (Tel. 964 96 18 / 44 29 48
oder susanne.mejow@tituskirche.de)
5Titus
Einladung zur Verabschiedung
von Pastor Otfried Krüger
am Sonntag, 6. Dezember 2020
um 15:00 Uhr in der Titus-Kirche
In dieser unsicheren Corona-Zeit hat sich der
Kirchenvorstand entschieden, in diesem Jahr
keinen Titustag zu feiern. Allerdings wird es ei-
nen Gottesdienst zu Ehren von Pastor Krüger mit
anschließendem Empfang in der Kirche geben.
Da wir nicht wissen, wie die aktuelle Lage an
Unser Pastor Otfried Krüger diesem 2. Adventssonntag sein wird, bitten wir
die Menschen, die sich von Pastor Krüger ver-
geht… in den wohlverdienten abschieden möchten, sich im Gemeindebüro
Ruhestand mit Namen und Telefonnummer oder Email-
Adresse anzumelden. Gerne nehmen wir auch
Er wird in der Titus-Kirchengemeinde in einem Grüße und Wünsche in schriftlicher Form entge-
Gottesdienst verabschiedet. Dies wird am 2. gen und werden sie an Pastor Krüger weiterleiten.
Advent sein, an dem jährlich wiederkehrenden Wir hoffen auf eine würdige und feierliche Ver-
„Titustag“, dem Geburtstag unserer Titus-Kirche abschiedung, wenn auch in kleinerem Rahmen,
und einem für alle Gemeindeglieder vertrauten als er es verdient hätte.
Termin in der Vorweihnachtszeit. Den Titustag Susanne Mejow
wie gewohnt wird es diesmal nicht geben, das
bedauern wir sehr. In diesem Jahr ist vieles
anders und speziell in dieser Zeitungsausgabe
sind zur aktuellen Lage viele Informationen in „So muss Kirche sein.“
kirchenterminlicher, gesundheitlicher und vor-
sorglicher Hinsicht erforderlich. – Ein Interview mit
Deshalb gibt es aus Platzgründen in dieser Aus- Pastor Otfried Krüger
gabe zu der Verabschiedung von Otfried Krüger
zunächst erst einmal ein Interview der neuen Als Pastor waren Sie in den Gemeinden St.
Pastorin bei Epiphanias, Frau Jacobs, mit unse- Lucas in Pattensen und Epiphanias in Han-
rem scheidenden Pastor. nover, bevor Sie 2004 in die Titus-Gemeinde
Da Frau Jacobs künftig teilweise auch gemein- (und die Timotheus-Gemeinde) gekommen
deübergreifend für Epiphanias und Titus im Ein- sind. Was haben Sie im Laufe Ihres Berufs-
satz ist, freuen wir uns sehr, daß sie dieses In- lebens über Menschen gelernt?
terview mit Otfried Krüger geführt hat.
Der Kirchenvorstand der Titus-Gemeinde wird Ich habe Menschen kennengelernt, die sehr
in der nächsten Ausgabe dieser Zeitung vom gläubig und sehr liebevoll waren oder sind. So
Abschiedsgottesdienst berichten und einen muss Kirche sein. Dann kann sie die Zeiten
ausführlichen Rückblick auf die Jahre des Pas- überstehen.
tors Otfried Krüger bei Titus und eine Würdi-
gung seines Wirkens in unserer Gemeinde vor- Ist Pastor sein so, wie Sie es sich als junger
nehmen. Student vorgestellt haben? Was war viel-
Irene Schwulera Kirchenvorstandsvorsitzende leicht anders als gedacht?
6Titus
Ich kann mich nicht entsinnen, als junger Man hofft manchmal, dass es keiner merkt.
Student Illusionen gehabt zu haben. Außer, Ich musste immer sehr darauf achten, alles
dass ich am Anfang davon ausging, dass in dabei zu haben. Gottesdienste, Beerdigungen,
evangelischer Theologie und Kirche ein auf Trauungen, Taufen habe ich immer sorgfältig
der biblischen Botschaft gegründeter Glaube vorbereitet. Kleine Fehler und Pannen gab es
selbstverständlich ist. Ich merkte schnell, dem trotzdem. Nur bei einer Beerdigung ist mir ein
ist nicht immer so. Insofern war es im Beruf schlimmer Fehler passiert. Es liegt über 20
nicht viel anders als im Studium gedacht. Mit Jahre zurück. Da habe ich aus irgendeinem
15 Jahren allerdings, als mir klar wurde, wel- Grund mitten in der Predigt auf einmal einen
chen Beruf ich anstreben würde, wusste ich falschen Namen genannt. Die Trauergemein-
vieles noch nicht. de hat mich gleich korrigiert. Ich habe mich da-
nach natürlich gleich entschuldigt und seitdem
noch mehr aufgepasst.
Welche Eigenschaft von Gott begeistert Sie
besonders?
Vorsicht, jetzt kommt die Predigt! Von Gott bin Ihr Lieblingslied im Gesangbuch?
ich begeistert, weil er dieses Universum genau EG 302 „Du meine Seele, singe“
so geplant und geschaffen hat, dass wir auf
diesem Planeten leben können. Die Naturge-
Noch ein paar Entweder-Oder-Fragen:
setze sind Gottes Gesetze und ich kann mich
darum auch immer wieder über die Natur und Weltreise oder Nordseeurlaub?
ihre Gesetze begeistern, soweit ich sie verste- Nordsee. Und Israel, Armenien, Schweden,
he. Von Gott bin ich auch begeistert, weil er Bayern und der Rest Deutschlands – wo halt
sich auf die Geschichte der Menschen einlässt Kinder und Enkel leben.
und Herr über alles Geschehen bleibt. Darum
finde ich Geschichte und Archäologie sehr in- Thriller oder Liebesfilm? Beides.
teressant. Gott begleitet die Lebensgeschichte
aller einzelnen Menschen. Er kennt alle Na-
men. In der Bibel wimmelt es von namentlich Beatles oder Rolling Stones? Weder noch.
genannten Menschen. Von Gott bin ich be-
geistert, weil er für Gerechtigkeit und Frieden Sahnetorte oder Apfelkuchen? Apfelkuchen.
ist und es gar nicht mag, wenn Menschen Un-
recht tun und Gewalt üben. Gott ist aber auch
barmherzig und bereit zu verzeihen. Das ist Mit dem Ruhestand werden Sie mehr Zeit ha-
besonders gut, denn das habe auch ich nötig. ben. Worauf freuen Sie sich?
Ich liebe das theologische Nachdenken. Die- Mehr Zeit? Ich freue mich auf Familie, theo-
ser Gott ist für uns Menschen unendlich gut. logische Studien, das Kennenlernen interes-
santer Orte, und wenn Glaube, Hoffnung und
Liebe in mir noch wachsen dürfen.
In jedem Berufsleben gibt es ein paar Plei-
ten und Pannen, zum Beispiel, dass man die
Weihnachtspredigt auf dem Schreibtisch Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit
vergisst, oder bei der Beerdigung den Na- und den Weg, den Titus und Epiphanias mit
men der Verstorbenen verwechselt. Was ist Ihnen gehen durften. Wir wünschen Ihnen
bei Ihnen mal danebengegangen? Gesundheit und Segen für den Ruhestand!
Mein berufliches Leben durchziehen allerdings
viele Fehler. Pannen passieren immer wieder. Pastorin Hanna Jacobs
7Titus
Weihnachten anders Höchstzahl von Gottesdienst-Teilnehmer*innen
bis zu 50 Personen die Zahl der Heiligabend-
Ehrlich gesagt, Corona nervt mich. Allein schon, Gottesdienste erhöhen. Um Andrang und un-
wenn ich das Wort lese, sehe ich vor mir, was kontrollierte Besucherströme zu verhindern,
das neue Corona-Virus in diesem Jahr alles an- müssen beide Gemeinden eine Form der An-
gerichtet hat: „Lock down“, wochenlang muss- meldung zu den Gottesdiensten einrichten, die
ten alle zu Hause bleiben, Arbeit wurde von zu verbindlich ist und nicht umgangen werden kann.
Hause aus erledigt, wenn es irgend ging, die
Schulen waren geschlossen, wochenlang gab Alle, die interessiert sind an den Heiligabend-
es keine Gottesdienste, Künstler hatten keine und Weihnachtsgottesdiensten, werden gebe-
Einnahmen mehr, keine Feste, kein Umarmen ten, sich über die neuesten Entwicklungen, die
– immer lauert eine gefährliche Infektion im Hin- Art und Weise der Gottesdienstfeiern, auf unse-
tergrund. Daran sind auch in Deutschland fast ren Homepages und an den jeweiligen Schau-
10.000 Menschen gestorben. kästen zu informieren.
Und nun wird CoViD-19 auch noch das Weih- Alle Gemeindeglieder beider Gemeinden wer-
nachtsfest betreffen. Seit vielen Wochen be- den Anfang Dezember einen Brief erhalten, in
schäftigen sich die Titus- und die Epiphanias- dem die Epiphanias- und die Titus-Kirche über
Kirche damit, wie wir eines der wichtigsten den letzten Stand zu Heiligabend und Weih-
Kirchenfeste im Jahr mit Ihnen, den Gemein- nachten informieren. In diesem Brief werden Te-
degliedern, begehen können. So viele Erwar- lefonnummern angegeben, bei denen Sie sich
tungen, Hoffnungen, Wünsche und vielleicht von einem bestimmten Stichtag an zu einem
sogar Pläne knüpfen sich an dieses Fest – be- Gottesdienst anmelden können.
sonders in diesen Zeiten. Doch uns allen muss
bewusst sein: Wir können aus Rücksicht aufei- Bitte melden Sie sich erst zu einem Gottes-
nander, zum Schutz unserer Lieben, die einer dienst an, wenn Sie den Brief erhalten ha-
Risikogruppe angehören, aus Liebe zu unseren ben. Vorher ist es uns aus organisatorischen
kranken Nachbarn, zu gefährdeten Freunden Gründen nicht möglich, Ihre Anmeldungen
und Angehörigen Heiligabend und Weihnachten zu bearbeiten.
dieses Jahr nicht so feiern wie immer und wie
gewünscht. Wir werden auf jeden Fall Festgottesdienste
aufzeichnen und auf den Youtube-Kanal stel-
Während dies geschrieben wird, befinden wir len, damit wir auch für diejenigen erreichbar
uns alle, wie schon einmal in diesem Jahr, aber bleiben, die nicht zu einem unserer Gottes-
viel besser vorbereitet, schon mit einer gewis- dienste kommen können und die einen gottes-
sen Routine in einer hochdynamischen Situa- dienstlichen Kontakt suchen. Das klingt alles
tion. Niemand kann jetzt sagen, genau planen beängstigend formal, nicht wahr? Es ist ein
und schon gar nicht vorhersagen, welche Lage Kompromiss: All dies dient unserer aller größt-
wir am Heiligen Abend vorfinden. Darum ma- möglicher Sicherheit und soll dazu führen, dass
chen sich auch in dieser Frage die Titus- und wir unter diesen Umständen dennoch die Gute
die Epiphanias-Kirche auf den beschwerlichen Botschaft von Weihnachten hören können. Da-
Weg, um unter besonderen Bedingungen das bei rückt uns vielleicht gerade jetzt diese Bot-
Weihnachtsfest mit Ihnen zu feiern. schaft dieses Festes so nah wie nie: Mit Jesus
in der Krippe geht ein Stern in dunkler Nacht
Folgendes lässt sich jetzt mit Sicherheit sagen. auf. Das Licht trifft uns in Zeiten, in denen wir
Die Epiphanias- und die Tituskirche werden auf- wie ausgesetzt und der gewohnten Lebens-
grund der geltenden Begrenzungen auf eine weisen beraubt sind. Wir machen uns auf und
8Titus
suchen Zuflucht und Obdach in neuen Zeichen Und wenn wir so an diese Feier denken, entsteht
der Verbundenheit, alten Formen der Solidari- doch auch Freude auf das Fest. Wir werden
tät. Wir lassen uns zählen zum Volk Gottes, das die Weihnachtsgeschichte hören und ein kur-
immer schon auf dem Weg zur Gemeinschaft zes Krippenspiel sehen. Weihnachten und die
ist, die durch seine Gnade und Güte, seinen Freude an Jesu Geburt ist stärker als das Virus.
Trost und Mut geprägt ist. Wir zählen allein auf
Jesus Christus und lassen niemanden verloren
gehen und zurück. Wie auch immer wir dann
zusammenkommen können, um Weihnachten
Lasst uns in diesem Glauben das Fest feiern
und unsere Gemeinschaft genießen. Ich freue
mich auf das Weihnachtsfest!
miteinander zu feiern. Irmgard Schulz & Pastor Jens Petersen
Freiwillige Ewigkeitssonntag
Gemeindespende 2020 Am Ewigkeitssonntag, den 22.11.2020, ge-
denken die Gemeinden der Verstorbenen. Alle
Unsere Stühle sind in die Jahre gekommen. Ei- Angehörigen derer, die im Laufe des Jahres
nige wurden bereits von unserem Küster repa- verstorben sind, werden herzlich zu einem Ge-
riert, aber es ist absehbar, dass wir neue Stühle denkgottesdienst um 10:00 Uhr jeweils in der
anschaffen müssen. Epiphanias- und Titus-Kirche eingeladen.
Da die Plätze begrenzt sind, sind diese Gottes-
Deshalb bitten wir Sie in diesem Jahr um Ihre dienste für die Angehörigen reserviert.
Freiwillige Gemeindespende für die Anschaf- Alle übrigen Gottesdienstbesucher laden wir
fung einer neuen Bestuhlung für unsere Ge- um 11:30 Uhr zu einem gemeinsamen Gottes-
meinde. dienst in der Epiphanias-Kirche ein.
Pastor Jens Petersen Pastorin Hanna Jacobs
Epiphanias-Fest
Liebe Ehrenamtliche,
wegen der Corona Pandemie kann unser traditionelles Epifest leider nicht in gewohnter Form am
6. Januar stattfinden. Uns ist es aber wichtig, ein Dankeschön an alle Ehrenamtlichen auszuspre-
chen – gerade in diesen schwierigen Zeiten. Unter erschwerten Bedingungen haben Sie und habt
Ihr auch in diesem Jahr in unserer Gemeinde mitgearbeitet. Das ist ein Grund zum Feiern und zum
Danken!
Da wir die Zahl der Teilnehmer*innen beschränken müssen, wird es drei kleinere Epifeste geben.
Wir laden Sie und Euch herzlich in unser Begegnungszentrum ein:
– am Freitag, 15.01.2021 ab 17.00 Uhr oder
– am Samstag, 16.01.2021 ab 12.00 Uhr oder
– am Sonntag, 17.01.2021 ab 12.00 Uhr.
Wir starten mit einem gemeinsamen Essen (natürlich unter Einhaltung der Hygienevorsichtsmaß-
nahmen). Anschließend gibt es Gelegenheit zum Austausch und gemütlichen Beisammensein.
Bitte melden Sie sich/melde Dich im Gemeindebüro zu einem der Termine an.
Wir freuen uns auf Sie und Euch!
Die Mitarbeitenden
9Kinder und
Titus
Infos zu den Treffen im Gemeinsam spielen
Eltern-Kind-Bereich macht Spass!!!
Liebe Eltern, liebe Kinder, immer noch be- Das Treffen in der Minigrup-
finden wir uns in der Pandemie-Zeit und pe ist z.Zt. nur unter be-
niemand kann heute sagen, wie sich das stimmten Voraussetzungen
Ganze in den nächsten Wochen entwickelt. möglich. Darum bitte unbe-
Trotzdem bemühen wir uns, alles wenn dingt anmelden! Bei Fragen bitte telefonisch
auch manchmal in anderer Form, stattfin- oder per Email an mich wenden.
den zu lassen. Die Gruppen finden jedoch Ihr? Das sind du und dein Kind im
immer unter Vorbehalt statt und eine Vor- Alter von 0 bis 3 Jahren
anmeldung ist dringend notwendig. Wir? Überwiegend Mütter, manchmal
E-Mail: susanne.mejow@tituskirche.de auch Väter und ihre Kinder
Telefon: 964 96 18 / 44 29 48. Was? Fingerspiele, freies Spiel,
Gespräche, Austausch
Bleibt weiterhin gesund, haltet durch bis wir
uns wiedersehen! Wann? mittwochs 10:00 – 11:30 Uhr
Wo? Gemeindehaus
Susanne Mejow, Katrin Schnetzer, Corinna
Zabel
Gottesdienste
für Minis und
Maxis
Bunter Kinder
Nachmittag Eingeladen sind alle Familien mit Kindern im
in der Alter von 0 bis 7 Jahren.
Titus-Gemeinde Der Gottesdienst dauert ca. 30 Minuten.
Wann? Termine:
Freitag, 06.11., 04.12.2020, 08.01.2021 Freitag, 20.11.2020 und 22.01.2021
von 16:00 – 17:00 Uhr jeweils um 16:00 Uhr
Wo?
Gemeindehaus, Weimarer Allee 60,
Für wen?
Kinder im Kindergartenalter mit Eltern
Liebe Kinder, liebe Eltern, Wer Interesse hat mitzumachen, ist zu
auch das Krippenspiel muss in diesem einem ersten Treffen herzlich eingeladen:
Jahr unter etwas anderen Bedingun-
gen stattfinden. Aber natürlich werden Mittwoch, 11.11.2020 um 16:30 Uhr
sich Maria und Josef, die Hirten und im Gemeindehaus
die Engel wieder im Stall einfinden, um
das Jesuskind willkommen zu heißen. Diakonin Susanne Mejow
Liebe Kinder, liebe Eltern,
10 das Krippenspiel muss in diesem Jahr
auch
unter etwas anderen Bedingungen stattfinden.Jugendliche
Termine Wir bieten FSJ-Plätze in
Kindergottesdienst unserem FamilienZentrum
Sonntag, 15. Nov. 2020 Ein FSJ ist ein Freiwilliges Soziales Jahr und steht
Sonntag, 13. Dez. 2020 grundsätzlich allen jungen Menschen bis 27 Jah-
Sonntag, 17. Jan. 2021 ren offen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.
jeweils 10:00 – ca. 11:30 Uhr Zurzeit sind beide Stellen in unserer Einrichtung
frei, und wir suchen ab sofort oder auch später
(ohne Frühstück!)
Bewerber*innen.
Bitte melden Sie Ihr Kind vorher bei mir an Die Tätigkeiten einer/eines Freiwilligen sind be-
(Tel. 908 974, E-Mail: deBuhr.Epiphanias@ gleitende pädagogische Arbeiten in unserer Kin-
evlka.de). Das erleichtert uns die Vorberei- dertagesstätte. Sie oder er unterstützt das päda-
tung. Danke! Anke de Buhr gogische Team in der Betreuung der Kinder wie
beispielsweise beim Spielen, Rausgehen, Basteln,
Bauen, Essen oder Zähneputzen.
Krippenspiel 2020 – etwas anders Die oder der Freiwillige ist in dem Jahr über die
Liebe Eltern, liebe Kinder, Einrichtung sozial- und krankenversichert und be-
vieles in unserem Alltag hat sich durch Corona hält den Anspruch auf Kindergeld. Außerdem gibt
verändert bzw. muss in diesem Jahr anders lau- es ein monatliches Taschen- und Verpflegungs-
fen, weil wir uns an die Hygienevorsichtsmaßnah- geld in Höhe von ca. 370,- Euro.
men halten müssen. Unterstützt und begleitet wird das FSJ durch einen
Das gilt natürlich auch für unser Krippenspiel. Ich Träger – das ist bei uns das Diakonische Werk in
würde mich sehr freuen, wenn in diesem Jahr Niedersachsen für die eine Stelle und die Kinderla-
nicht nur Schulkinder mitspielen, sondern viel- den-Initiative für die zweite Stelle. Unter anderem
leicht auch Sie als Eltern. Das würde vieles er- gestaltet der Träger im Laufe des Jahres 25 Se-
leichtern, denn: wer in einem Haushalt lebt, muss minartage und bietet damit die Möglichkeit, sich mit
keinen Abstand halten! Dann könnte z.B. eine anderen FSJ‘lern auszutauschen, über die eigene
berufliche Zukunft nachzudenken und vieles mehr.
kleine Hirtengruppe am Feuer zusammenstehen.
Die vielseitigen Erfahrungen mit den Kindern,
Das ist aber nur eine Überlegung von mir, selbst-
im pädagogischen Team und mit den anderen
verständlich können auch Kinder ohne ihre Eltern
FSJ‘lern in der Seminargruppe sind unbezahlbar!
mitspielen und halten dann eben Abstand.
Wenn Du also
Das Krippenspiel wird Heiligabend zwei Mal hin-
- mit der Schule fertig bist und etwas Neues aus-
tereinander gespielt; außerdem planen wir, es probieren möchtest ...
für unseren YouTube-Kanal aufzuzeichnen. Und - auf einen Studienplatz wartest…
ich stelle mir vor, dass es für die Angehörigen - Dir vorstellen kannst, mit Kindern zu arbeiten ...
der Mitspieler*innen eine Generalprobe zum Zu- - überlegst, im sozialen Bereich zu arbeiten ...
schauen geben wird. - oder noch nicht weißt, was Du beruflich machen
Die Proben werden in kleinen Gruppen stattfinden möchtest ...
und die Termine dafür miteinander abgesprochen. … dann gönn‘ Dir die Zeit und mach ein Freiwilli-
Hast Du/haben Sie Lust, in diesem Jahr mitzu- ges Soziales Jahr bei uns im FamilienZentrum un-
spielen? Dann melde Dich/melden Sie sich bei term Kirchturm!
mir. Bitte melde Dich bei uns für ein Kennenlernge-
Ich bin über die E-Mail deBuhr.Epiphanias@evl- spräch!
ka.de oder telefonisch unter der Nr. 908 974 er- Am besten rufst Du mich gleich an: Tel. 908 974
reichbar. oder schreibst eine E-Mail: deBuhr.Epiphanias@
Ich freue mich auf alle, die dabei sein wollen und evlka.de.
ein schönes Krippenspiel! Wir freuen uns auf Dich!
Diakonin Anke de Buhr Anke de Buhr, Koordinatorin
11Titus
Gottesdienste
– Beginn jeweils um 10:00 Uhr, wenn nichts anderes angegeben ist –
Epiphanias-Kirche Titus-Kirche
Gemeinsamer Gottesdienst
01.11.
P. Petersen
Gemeinsamer Bittgottesdienst
08.11. Umkehr zum Frieden
P.i.R. Kahle und Team
Gemeinsamer Gottesdienst
15.11.
Volkstrauertag – Pn. Jacobs
Gemeinsamer Gottesdienst
18.11.
Buß- und Bettag – P. Krüger
18.11. 18:00 Uhr Friedensgebet
Gottesdienst Ewigkeitssonntag mit Gottesdienst Ewigkeitssonntag mit
22.11.
Totengedenken – P. Petersen Totengedenken – P. Dr. Benti
Gemeinsamer Gottesdienst –
22.11. 11:30 Uhr
P. Petersen
Gemeinsamer Gottesdienst mit
29.11. den Pfadfinder*innen –
Pn. Jacobs, P. Petersen
Gemeinsamer Gottesdienst,
06.12. 15:00 Uhr Verabschiedung von P. Krüger mit
Superintendentin Wallrath-Peter
Gemeinsamer Gottesdienst
13.12.
Prädikantin Schulz
Gemeinsamer Gottesdienst–
20.12.
P. Dr. Benti
24.12. 15:00 Uhr Krippenspiel – Dn. de Buhr Krippenspiel – Dn. Mejow
24.12. 16:00 Uhr Krippenspiel – Dn. de Buhr Krippenspiel – Dn. Mejow
24.12. 17:00 Uhr Christvesper Christvesper – P. Dr. Benti
24.12. 18:00 Uhr Christvesper
24.12. 22:00 Uhr Christmette – P. Petersen
Gemeinsamer Festgottesdienst
25.12.
Pn. Jacobs
Gemeinsamer Festgottesdienst
27.12.
P. Dr. Benti
12Titus
Gottesdienste
– Beginn jeweils um 10:00 Uhr, wenn nichts anderes angegeben ist –
Epiphanias-Kirche Titus-Kirche
Gottesdienst Altjahresabend
Gottesdienst Altjahresabend
31.12. 18:00 Uhr Prädikantinnen Fr. Schulz,
P. Dr. Benti
Fr. Seide-Matthies
Gemeinsamer Gottesdienst
03.01.
P. Petersen
Gemeinsamer Gottesdienst
10.01.
Pn. Jacobs
Gemeinsamer Gottesdienst
17.01. (ggf. Feier des Epiphanias-Tages)
P. Petersen, Pn. Jacobs
Gemeinsamer Gottesdienst
24.01.
P. Petersen
Gemeinsamer Gottesdienst–
31.01.
P. Dr. Benti
Gemeinsamer Gottesdienst
07.02.
Prädikantin Fr. Schulz
Freud und Leid in der Epiphanias-Gemeinde
Taufe
Avina Hasani
Beerdigungen
Ludwig Gainowski 83 Jahre
Grete Lissner 81 Jahre
Hilda Lehmann 84 Jahre
Elke Gelszinnus 71 Jahre
Freud und Leid in der Titus-Gemeinde
Beerdigungen
Bernd Sauerwald 71 Jahre
Friedrich Förster 86 Jahre
Reinhard Meier 84 Jahre
13Titus
Bernd Sauerwald
17. 9. 1948 – 16. 8. 2020
In einem Artikel unseres Gemeindebrie- ist etwas, das es in Zukunft nur noch sel-
fes, Ausgabe Oktober / November, steht ten geben wird. Er hatte im Ruhestand am
die Überschrift „Bernd geht ...“. Das war im Haus den kleinen Garten. Dort saß gern im
Jahr 2012. Der Küster der Titus-Gemeinde Schatten des Baumes. Ruhe ist ihm in sei-
Bernd Sauerwald ging in den Ruhestand nen letzten Jahren sehr wichtig gewesen.
und wurde am Titus-Tag am 9. Dezember
verabschiedet. Bevor er gegangen ist, ist Das Jahr 2020 ist nicht nur weltweit ein
er gekommen. Das lag damals schon lan- schwieriges Jahr - für Bernd Sauerwald
ge zurück. In der Gemeinde war 1971 eine war es eine schwere Leidenszeit. Er hat
Küsterstelle frei. Bernd Sauerwald bekam noch manche Hoffnung gehabt, die es dann
sie. zum Schluss in dieser Welt nicht mehr ge-
ben konnte. Er ist aber zu Hause friedlich
In dem schon erwähnten Artikel aus dem gestorben, gut umsorgt, am Abend eines
Jahre 2012 - den Erich Kellner damals ge- Sonntags, den 16. August. 71 Jahre ist er alt
schrieben hat, die beiden haben für Titus geworden. Das biblische Abschiedswort in
manches zusammen gemacht - heißt es: der Trauerfeier war sein „Lebenswort“, das
„Schon 1996 bei seinem (Bernd Sauer- ihn von Taufe und Trauung an begleitet hat:
walds) 25-jährigen Dienstjubiläum wurde Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe,
festgestellt, er sei eines der wenigen Stü- diese drei;
cke guten alten Inventars, der bescheidene aber die Liebe ist die größte unter ihnen
Mann im Hintergrund, ohne den aber nichts (1. Kor. 13, 13).
funktioniert im alltäglichen Betrieb. Hilfsbe-
reit ist er und verlässlich.“ Schon damals Erich Kellner schreibt in seinem Artikel zum
ist er lange in der Titus-Gemeinde tätig ge- Schluss: „Er wird uns fehlen“. Im Artikel
wesen - und es war ja noch lange nicht zu heißt es weiter: „Tröstlich aber, wenn man
Ende. hört, dass er, wie fast alle, die einmal von
Titus „eingefangen“ worden sind, uns nicht
„Hilfsbereit ist er und verlässlich“, schrieb gänzlich verloren geht.“ Da ergänze ich,
Erich Kellner. „Hilfsbereit“, das können wir dass jemand, der Glauben, Liebe, Hoffnung
doppelt unterstreichen. So war er nicht nur hat und so mit Gott verbunden ist, ganz und
im Beruf, sondern auch privat. Bernd Sau- gar nicht verloren geht. Es gibt einen Ruhe-
erwald behalten wir auch in der Erinnerung platz für die Seele im Himmel. Bis es einen
als einen ruhigen und freundlichen Mitmen- neuen Himmel und eine neue Erde geben
schen, diplomatisch eher und für Konflikte wird und ein neues Leben nach der Aufer-
nicht geeignet. stehung, das Gott für immer bewahren wird.
Zum Abschluss seines Artikels schreibt
Bernd Sauerwald versah 41 Jahre lang den Erich Kellner: „Mach‘s gut, lieber Bernd.“
Küsterdienst in der Titus-Gemeinde. Nicht Das sagen wir jetzt auch.
nur seine volle Stelle, sondern auch die Län-
ge seiner Dienstzeit in nur einer Gemeinde Pastor Otfried Krüger
14Titus
Wie feiern Sie eigentlich Weihnachten?
Menschen aus Vahrenheide und dem Sahlkamp
erzählen von ihren Weihnachtsbräuchen
Die letzten Jahre bin ich immer mit der AWO In Äthiopien ist die Weihnachtstradition ganz
über Weihnachten und Neujahr weggefahren, anders als hier. Weihnachten wird am 6. oder
nach Bad Wildungen oder Bad Lauterberg. Da- 7. Januar gefeiert. Es gibt keinen Heiligabend,
ran hab ich viele schöne Erinnerungen. Früher keine Bescherung und auch kein besonderes
hab ich an Weihnachten ganz viel gemacht, mit Essen Am Weihnachtstag wird im Gottesdienst
großem Essen, Freunde hier, Familie da…Wir viel gesungen, das ist sehr feierlich. Man kann
haben mit dem Epi-Chor um 23 Uhr im Gottes- das Weihnachtsfest in der äthiopischen Kirche
dienst gesungen. Das war immer der Höhepunkt schlecht mit dem Weihnachten, wie man es in
vom Heiligen Abend. In Titus habe ich dann jah- Europa feiert, vergleichen.
relang das Weihnachten für die Alleinlebenden Pastor Tesso Benti kommt ursprünglich aus
mit ausgerichtet. Ab 1. Advent beleuchte ich den Äthiopien.
Balkon bei mir und stelle ein Weihnachtsgesteck
auf den Tisch. Vormittags muss man ja oft noch Besorgun-
Gisela Kahle feierte oft in Titus und Epipha- gen machen, einkaufen, so etwas. Meine Frau
nias Weihnachten. schmückt dann mit den Enkeln den Baum.
Sie mag lieber Strohsterne, ich finde Ku-
Am 24.12. am Vormittag gehen wir in den Zoo. geln schöner, rote Kugeln. Aber am Ende
Während wir dann das Essen machen – es gibt bestimmen eh die Enkel. Und dann gehen
Kartoffelsalat, Wiener und Frikadellen – läuft im wir normalerweise mit der ganzen Familie in
TV Findus und Petterson. Nachmittags gehe ich die Kirche, das muss sein. Hinterher werden
mit den Kids spazieren und mein Mann packt die dann die Geschenke ausgepackt. Heute gibt es
Geschenke unter den Baum und kommt dann viel mehr Geschenke als früher…so viel Spiel-
nach. Wenn wir zurück sind, gibt es die Besche- zeug! Und dann gibt es Raclette. Es ist gut,
rung, meistens so gegen 18 Uhr. Danach essen wenn die ganze Familie zusammenkommt. Ach,
wir ganz in Ruhe. Am 1. und 2. Feiertag lassen und der bunte Teller, mit Dominosteinen und
wir es ganz ruhig angehen mit einem langen Marzipankartoffeln, der darf an Weihnachten
Frühstück. Wir feiern immer für uns und fahren nicht fehlen.
nicht zu unseren Familien, die über Deutschland Herr M. feiert Weihnachten gerne in großer
verteilt leben. Den Stress tun wir uns nicht an. Runde.
Weihnachten ist also bei uns wirklich sehr, sehr
ruhig. Unsere Familien besuchen wir vor Weih- In Russland feiert man Weihnachten nach Sil-
nachten. vester, erst am 6. Januar. Davor hat man immer
Kathi lebt mit ihrer Familie im Sahlkamp. eine Fastenzeit, in der die gläubigen Menschen
15Titus
kein Fleisch essen. Am 6. Januar kommen alle auch versucht, mit Karten oder Kaffeesatz in die
nachts zur Liturgie, das fängt um 18 oder 20 Uhr Zukunft zu schauen.
an. Wenn der Gottesdienst zu Ende und der Irina Janz macht in Epiphanias und Titus
erste Stern am Himmel zu sehen ist – man sagt Musik, sie ist in Russland aufgewachsen.
sich, es sei der Stern von Bethlehem – dann gra-
tulieren sich alle, und erst dann darf man etwas Als Muslime feiern wir kein Weihnachten im re-
essen. Das Essen ist sehr ausgiebig. Es gibt ligiösen Sinn, aber wir freuen uns immer wieder
ganz viel Fleisch, zum Beispiel Spanferkel oder auf die weihnachtliche Atmosphäre. Als kleines
Wild, und ganz viele Sachen, die gebacken wer- Kind habe ich es geliebt die Lichtdekorationen
den. Traditionell gibt es dann einen süßen Brei zu beobachten, und auch wir haben im Winter
mit Rosinen oder Honig. Es wird auch überall gerne welche am Fenster angebracht. Ich mag
geschmückt. Der Tannenbaum bleibt aber viel auch Weihnachtsmärkte sehr, vor allem das Es-
länger stehen als hier, bis Mitte Januar. Einen sen: Champignons in Knoblauchsoße, danach
Tag nach Weihnachten gehen Kinder und Er- immer einen Kakao. Ich vermisse weiße Weih-
wachsene durch die Straßen und klingeln bei nachten sehr. Als kleiner Junge habe ich gerne
den Häusern und singen Weihnachtslieder. Man einen Schneemann gebaut, aber aufgrund des
geht zu den Nachbarn und Freunden, um gute Klimawandels scheint das inzwischen beinah
Wünsche zu überbringen, denn man glaubt, unmöglich.
dass es eine heilige Zeit ist, in der diese Wün- Sergen studiert Jura, seine Familie kommt
sche dann auch in Erfüllung gehen. In diesen aus der Türkei.
Tagen besucht man sich viel und man bekommt
immer etwas Süßes…und manchmal wird dann Pastorin Hanna Jacobs
Als Gott eine Frau fand – eine Weihnachtsgeschichte
„Ich brauche eine Frau“, sagte Gott der Herr und
alle Engel erschraken. Damit hatte niemand ge-
rechnet. „Aber“, hob der erste aller Engel an, „du
bist Gott. Du hast für dich keine Frau vorgese-
hen.“ Gott blitzte ihn ärgerlich an.
Wenn ihm etwas missfiel, dann waren es bes-
serwisserische Himmelsbewohner. „Ich habe
beschlossen, auf die Erde zu gehen.“ Einen Mo-
ment lang herrschte Totenstille (wenn man denn
von Totenstille im Himmel sprechen kann). Dann
begannen alle gleichzeitig zu reden: „Aber Herr,
warum nur?“ „Das gab es noch nie!“ „Hier oben
ist es doch so schön!“ „Die Menschen sind roh!“
„Unberechenbar!“ „Hier sind wir in Sicherheit!“
Doch der Herrscher aller Heerscharen ließ
sich nicht beirren: „Ich will meinen Geschöpfen
nah sein. Ich will fühlen, was sie fühlen. Ich will
lieben, wie sie lieben. Ich will sterben, wie sie
sterben.“
16Titus
Voller Entsetzen sogen die Engel die Luft ein. kolade. Wenn sie versucht, Locken hineinzu-
Was der Herr immer mit seinen Geschöpfen drehen, hängen sie nach einer halben Stunde
hatte. Das war ihnen schon lange ein Dorn im wie Linguini auf ihren Schultern. Sie färbt sie
Auge. Sie hatten es doch gut miteinander. Au- nicht mal!“ Der Engel schnaubte. „In der Schu-
ßerdem war es absolut unüblich, dass ein Gott le war sie mittelgut. Soweit ich weiß, liest sie
sich unter das Volk mischt. ganz gern, aber sie spielt kein Klavier und auch
kein Cello. Wenn sie wenigstens singen könn-
Für Gott gab es den Himmel und für die Men- te! Stattdessen schaut sie diese schrecklichen
schen die Erde. Das hatte Jahrtausende gut Castingshows und träumt davon, auch einmal
funktioniert. Warum alles durcheinanderbrin- entdeckt zu werden. Worin, das weiß sie selber
gen? Aber Gott blieb stur. „Gabriel“, rief er, „such nicht. Sie strengt sich nicht an, hat noch nicht
mir eine Frau!“ Gabriel trollte sich grummelnd. mal Auslandserfahrung. Auch kein Ehrenamt,
Dass der Allmächtige immer so dickköpfig sein gar nichts! Ihr größter Traum ist es, auf einem
musste ... Aber natürlich tat er dennoch wie ge- Esel zu reiten. Weil sie eine Reportage über
heißen und brachte ihm drei geeignete Kandi- Wanderurlaub in den Cevennen gesehen hat
datinnen. und die Esel so niedlich fand. Dabei könnte sie
nicht mal sagen, wo die Cevennen liegen! Und
„Diese“, begann er und zeigte auf eine zierliche sie hat einen Freund. Du wirst dir ja wohl keine
Blonde, „ist eine Heilige. Männer interessieren Frau aussuchen, die bereits vergeben ist? Das
sie nicht. Sie trinkt nicht, flucht nicht und liest hast du doch nicht nötig!“
erbauliche Gedichte.“ „Langweilig!“, stöhnte
Gott. „Also gut, dann diese“, beeilte sich Gabri- Plötzlich hatte Gabriel eine Idee: „Warum er-
el fortzufahren und lenkte Gottes Blick zu einer schaffst du dir nicht eine nach deinem Ge-
ernsten Hochgewachsenen. „Sehr intelligent. schmack?“ Aber Gott ließ sich nicht ablenken.
Sie hat promoviert in Psychologie, Astrophysik „Erzähl weiter!“ „Sie sind seit einem halben Jahr
und vergleichender Religionswissenschaft. In zusammen“, fuhr Gabriel resigniert fort. „Er ar-
den aktuellen theologischen Diskussionen kennt beitet als Tischler. Einmal schnitzte er ihr eine
sie sich hervorragend aus. Abends besucht sie Blume aus Holz. ‚Die welkt nie’, hat er gesagt.
gelegentlich philosophische Salons.“ „Anstren- Ihre Mutter fand das romantisch. Es müssen
gend“, winkte Gott der Herr ab. nicht alle studieren, meinte sie und Maria strahl-
te. Sie ist so gewöhnlich! Ich weiß nicht mal, ob
„Hast du nicht jemand weniger Weltfremdes?“ sie gläubig ist. Ihr Freund, ja, der betet manch-
„Wie wäre es mit dieser?“, fragte Gabriel und mal. Aber sie? Hat man noch nichts von gehört.
zeigte auf eine milde Mütterliche. „Sie ist eine Ich bitte dich. Die willst du doch wohl nicht?“
wahre Madonna. Opfert sich für andere auf, Unsicher blickte Gabriel zu Gott dem Herrn.
pflegt Kranke, hat immer ein Ohr für Betrübte Ein Lächeln umspielte dessen Mund und Gab-
und erhebt keinen Anspruch auf ein Privatleben. riel schwante nichts Gutes. „Perfekt“, murmelte
Man nennt sie auch den Engel des Viertels.“ Gott. „Sie ist perfekt.“ Fast könnte man meinen,
er sei verliebt.
„Engel habe ich hier schon genug“, brummte
Gott der Herr. „Ich will eine normale Frau. Ver- Er sollte aufpassen, dachte Gabriel. Er sollte
stehst du? Eine, die wie alle ist. Die da! Was ist wirklich aufpassen. Am Ende gerät das ganze
mit der?“ „Die? Also, mit der ist nichts. Sie heißt schöne Bild von ihm ins Wanken.
Maria. Nicht mal Marie-Louise oder Nele-Marie.
Sie ist mittelmäßig. Durch und durch mittelmä-
ßig. Ihre Haare sind mausbraun. Weder glänzen aus: Susanne Niemeyer: Jesus klingelt. Neue
sie wie Kastanien noch erinnern sie an Scho- Weihnachtsgeschichten – 2017.
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19Titus
Nach den Corona-bedingten
Einschränkungen ist das
Probierstübchen für
Seit dem Sommer werden im Alten Gemein- Produkte aus fairem Handel
dehaus der Titus-Gemeinde, Weimarer Allee in der Titus-Gemeinde
60, von 11:00 – 12:30 Uhr wieder Lebensmit-
tel ausgegeben. Dies erfolgt unter Corona- nun wieder geöffnet:
Bedingungen, d. h. wie überall müssen alle jeden Donnerstag von 16 – 17 Uhr
einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die im Gemeindehaus, Weimarer Allee 60
Abstandsregeln müssen befolgt werden.
Bei schlechtem Wetter müssen wir leider (außer in den Ferien und
spontan entscheiden, ob die Ausgabe statt- an Feiertagen)
finden kann oder ausfällt. natürlich unter Beachtung der
geltenden Corona-Auflagen
Die nächsten Termine sind:
05.11., 19.11., 03.12., Hier können Sie Kaffee, Tee,
Honig, Gewürze und vieles mehr
aus fairem Handel erwerben,
sich informieren und ein Stück
Bewegung und Begegnung beitragen zu mehr Gerechtigkeit
halten fit und gesund! in Konsum und Handel.
Das Probierstübchen wird
Wenn die Berufstätigkeit endet, von Ehrenamtlichen organisiert.
beginnt die Zeit für Neues.
Vielleicht gibt es hier im näheren Umfeld
bewegungsfreudige Menschen (60+), die Lust
haben, mit anderen zusammen an frischer
Luft regelmäßig aktiv zu sein (walken, wan-
dern, radfahren, kleine Touren etc.) – je nach
Absprache. Das könnte auch in Zeiten von
Corona Einsamkeit und Bewegungsmangel
entgegenwirken.
Deshalb möchte ich gern dazu anregen (un-
abhängig von der Jahreszeit), gemeinsame
Aktivitäten zu unternehmen:
Vorschlag: donnerstags ab 15 Uhr,
Treffpunkt: Gemeindehaus Titus.
(Weitere Details könnten ja über eine Whats- 11.11. Treffen Krippenspiel Titus S. 10
App-Gruppe immer wieder koordiniert werden.)
12.11. Bibelgespräch Titus S. 4
Bei Interesse gern tel. Rückmeldungen unter
19.11. Kirchenbauverein Titus S. 4
0511 1234155 (AB) oder
s.fahrenbach@t-online.de 13.12. Friedenslicht Titus S. 5
Ich freue mich über positive Resonanz. 24.12. Weihnachtsstube Titus S. 5
15./16./17.1. Epiphanias-Fest S. 9
Herzlich Sigrid Fahrenbach
20Seniorenbüro –
Ein Projekt der ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemeinde
Alle Veranstaltungen finden, wenn nicht anders vermerkt,
in der Elmstr. 17a (ehem. Sparkasse) statt.
Wöchentlich feststehende Termine
montags 14:00 – 15:30 Uhr Sprechstunde
mittwochs 10:00 – 11:30 Uhr Gedächtnistraining
donnerstags 10:00 – 11:00 Uhr Rollatorgymnastik
freitags 09:20 – 11:00 Uhr Englisch für
Fortgeschrittene
freitags 09:30 – 10:30 Uhr Rückenschule für Ältere,
Stadtteiltreff Sahlkamp, Saal
freitags 16:30 – 18:00 Uhr Gitarren-Gruppe für Senioren
Monatlich feststehende Termine
1. Montag im Monat 15:00 – 18:00 Uhr Familienforschung
3. Montag im Monat 15:00 – 17:00 Uhr Runde der Ehrenamtlichen
2. Dienstag im Monat 15:00 – 17:30 Uhr Spielenachmittag
4. Dienstag im Monat 15:00 – 16:30 Uhr Gesprächsrunde
1. Freitag im Monat 14:30 – 17:30 Uhr Tanznachmittag
Stadtteiltreff Sahlkamp, Saal
2. + 4. Freitag im Monat 10:00 – 12:00Uhr Klönfrühstück für Aufgeweckte,
in den Räumen der
Epiphanias-Gemeinde
Koperationsprojekt Senioren & Medien im Stadtteiltreff Elmstraße 15
donnerstags 15:00 – 17:00 Uhr PC-Gruppe
freitags 11:00 – 13:00 Uhr Smartphone-Gruppe
Anmeldungen: Harry Rothmann / Gemeinwesenarbeit Sahlkamp /
Telefon 0511 168 48054
Weitere Informationen, auch über Angebote Dritter, können im Seniorenbüro
Elmstraße 17 a, Telefon 700 36 736 direkt eingeholt werden.
Das Team des Seniorenbüros grüßt alle Inter- staltungen zusammenkommen. Das tut uns leid!
essierten und Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aber wir denken an Sie und freuen uns schon
der Angebote herzlich. auf ein möglichst baldiges Wiedersehen.
Leider können wir noch nicht persönlich für Sie
da sein und wie früher zu den einzelnen Veran- Bitte bleiben Sie alle gesund und behütet.
21Titus
Termine
Regelmäßige Gruppen und Veranstaltungen
Kinder Minigruppe für Eltern mit
Kindern bis 3 Jahre Mittwoch 10:00-11:30 Uhr
BunterKinderNachmittag
Eltern mit Kindern im Kita- und
Grundschulalter Freitag 15:30-19:00 Uhr
Frauen Frauentreff Vahrenheide 1. und 3. Donnerstag 10:00-12:00 Uhr
Frauen in der 2. Lebenshälfte 1. Dienstag im Monat 15:00-17:00 Uhr
Gesprächsgruppe für Frauen 3. Mittwoch 19:30 Uhr
Ältere Senioren-Nachmittag 2. Samstag im Monat 14:30-16:30 Uhr
Besuchsdienst letzter Dienstag im Monat 16:00-17:30 Uhr
Musik Titus-Orchester und Solisten Dienstag 19:15-21:00 Uhr
Chor der Volkssingakademie Dienstag 19:30-21:30 Uhr
Titus Oldtime Jazzband für Feste und Feiern in der Gemeinde nach Anfrage
Probierstübchen
für fair gehandelte Waren Donnerstag 16:00-17:00 Uhr
Gruppe 90 Selbsthilfe für Abhängige Donnerstag 19:00-21:00 Uhr
Achtsamkeitsmeditation Dienstag 18:10-19:40 Uhr
Anmeldung Tel. 123 41 31
oder Tel. 88 63 15
Die mit gekennzeichneten Veranstaltungen werden in der pädagogischen
Verantwortung der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen durchgeführt.
Bibelgesprächskreis Informationen P. Krüger
Alle Veranstaltungen finden im Gemeindehaus statt.
Aktuelle Informationen unter www.tituskirche.de
Titus
Impressum und
Epiphanias
Herausgeber Kirchenvorstand der Ev.-luth. Titus-Kirchengemeinde
und der Ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemeinde sind
Redaktion Pastor O. Krüger (verantw.), I. Schwulera,
H. Grunenberg, V. Kaspereit, Pastor J. Petersen (verantw.),
G. Brinkmann, H. Keßler
Anzeigen Gemeindebüro der Titus-Kirche, Tel. 632609
H. Diederich, Tel. 0176 47650866
Druck Druckerei Hartmann GmbH
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung
der Herausgeber oder der Redaktion wieder.
Veröffentlichung von Namen
Im Gemeindebrief „Kirche im Stadtteil“ werden wir weiterhin regelmäßig über Taufen, Konfirmationen,
Trauungen (auch Traujubiläen) und Beerdigungen informieren, die in der Epiphanias- oder der Titus-
Kirche stattgefunden haben. Kirchenmitglieder, die dieses nicht wünschen, werden gebeten, dies im
Vorgespräch dem Pfarramt oder kurz nach dem entsprechenden Gottesdienst im Büro mitzuteilen.
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