Meditation - Eins werden - 3/2019 Herbst - Fairgate
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Herbstzitat
«Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die
Natur eine Seite umblättert.»
Pavel Kosorin
vitaswiss 3/2019 3Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
Ich gehe davon aus, dass während Sie diese neue vitaswiss Aus-
gabe in den Händen halten, es auch bei Ihnen (bald) Herbst wird.
Der Herbst ist für mich die farbigste und schillerndste Jahreszeit.
Die Zeit der Reife, der Ernte und der Dankbarkeit für reich ge-
deckte Tische und volle Keller. Auch die morgendlichen Nebel-
schleier lassen das Licht und die Natur für mich in wundervollen
Stimmungen erscheinen.
Marco Utz Wir wissen aber alle, dass im Rhythmus des Jahres immer wieder
Verbandsvorstand
Redaktionsleitung
auch Rückzug, Pausen und Erholung angesagt sind. Wie das Los-
Print und Online lassen, ein Rückzug und die persönliche Einkehr im positiven
Sinne gelingen kann, zeigt uns Fabrice Müller im Artikel «Medita-
tion». Und wie wir mit unseren sorgenvollen Gedanken besser um-
gehen können erklärt uns gleich danach Monika Riwar im Artikel
von Ina Wiedenmann.
Wir alle können etwas ändern und wir haben etwas geändert. Für
uns, für Sie, für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz. Mit die-
sem Postversand erhalten Sie die vitaswiss Zeitschrift erstmals
ohne Plastikfolie. Umfangreiche Abklärungen und Anpassungen
mit der Druckerei AVD Goldach, Layoutänderungen und positive
Tests zu den Postvorgaben machen es möglich. Vielen Dank allen
Beteiligten. Sollte die Zeitschrift wider Erwarten stark beschädigt
bei Ihnen ankommen, bitte melden. Wir suchen auch zukünftig
nach der besten Lösung.
Unsere Sektionen waren über die Sommermonate wieder unter-
wegs. Tolle Impressionen ab Seite 40 motivieren hoffentlich auch
Sie. Machen Sie mit, kommen Sie mit, denn die vitaswiss in Ihrer
Nähe bewegt auch Sie! Geniessen Sie auch diesen Herbst. Unsere
Sektionen bieten Abwechslung, spannende Kontakte und viel
Freude. Trennen Sie doch den inneren Bund ab Seite 19-30 heraus
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und platzieren sie diesen gut sichtbar. So verpassen Sie keine An-
3/2019 Herbst
meldung und keinen Treffpunkt bei vitaswiss für all ihre Sinne, für
Körper und Geist.
Ich wünsche Ihnen viele erfüllende und tolle Erlebnisse und Er-
kenntnisse.
Ich grüsse Sie herzlich,
Ihr Marco Utz
vitaswiss - Leben
Meditation –
Eins werden
Seite 6
Cover Verlag & Redaktion
Pixabay
4 vitaswiss 3/2019
4/2018Inhaltsverzeichnis
3/2019 Herbst
Inhaltsverzeichnis
06 12 36 44
Meditation – Gehirn und Sport Mut zu weniger Aktivferien
Eins werden Reinlichkeit
In der Meditation erkennen Regelmässige Bewegung Betrachtet man unseren Ursi Schütz und Christian
wir, dass wir viel mehr sind, beugt Krankheiten vor und Körper und unser Zuhause Besimo führten unsere
als was wir über uns zu hat eine vielfach heilende durch ein Mikroskop, zeigt Mitglieder ins Südtirol auf
denken pflegen. Wirkung. sich eine vielfältige die Seiser Alm.
Lebensgemeinschaft.
vitaswiss Leben Aktuelles Veranstaltungen 38 Macht Fernsehen
03 Willkommen Herbst 18 Kooperation 19 Sektionsmeldungen dumm?
06 Meditation – Imbach Reisen September / Oktober / 47 Vorschau –
Eins werden 30 Impressionen: November 2019 Impressum
08 Umgang mit esa Wanderleiterkurs 25 vitaswiss Kurse
Sorgengedanken 34 Neues aus der vom Verband
10 Gesund altern in Gesundheitspolitik
der Schweiz 40 Sektionsberichte Wissen
14 Ernährung: 44 Impressionen: 12 Gehirn und Sport
Foodblogg Aktivferien 16 Heilpflanzen: Malve
32 Archiv – Seiser Alm 31 Rätsel mit Verlosung
Die Volksgesundheit 46 Sektionsbericht 36 Mut zu weniger
(1939) Sauberkeit
vitaswiss 3/2019
4/2018 5vitaswiss Leben
Meditation –
Eins werden
In unserer von Hektik getriebenen Welt wird der Wunsch nach Stille und Spiritualität bei
vielen Menschen immer grösser. Umso mehr von ihnen wählen den Weg in die
Meditation, um zu sich zu finden.
Text: Fabrice Müller
„In der Meditation erkennen
D ie Suche nach Wahrheit, Sinn und Bestimmung beginnt
wieder stärker das neue Denken unserer Gesellschaft zu
prägen, beobachtet das deutsche Zukunftsinstitut und spricht wir, dass wir mehr sind, als was
beim Thema Meditation vom „neuen Joggen“. Schlagworte wir über uns denken“, sagt
wie Achtsamkeit, Verletzlichkeit, Bewusstheit, Gelassenheit,
Dankbarkeit, Mitgefühl usw. stossen zunehmend auf breite Dieter Wartenweiler.
soziale Akzeptanz.
Das eigene Ich, das Ego relativiere sich mit der Zeit. Das Da-
Für Dieter Wartenweiler, Psychologe, Zen-Meister im Lassal- sein rücke ins Zentrum. Meditieren heisse, präsent zu sein im
le-Haus in Edlibach ZG und Leiter des Zendo Stäfa, ist diese Hier und Jetzt. Dabei werde alles in seiner tiefen Unergründ-
Entwicklung ein Ausdruck der zunehmenden Rückbesinnung lichkeit erfahren – Welt und Spiritualität fielen in eines zusam-
der Menschen auf das Ursprüngliche, auf das Menschsein. „Die men. Diese neue Sichtweise auf das Leben könne für die Men-
heutige Lebensweise mit ihrer starken Ich-Betonung dürfte als schen durchaus hilfreich, ja erlösend sein.
Megatrend an Bedeutung verlieren. Dem steht die Meditation
als Auseinandersetzung mit der eigenen Innerlichkeit gegen- Gesundheitseffekte wissenschaftlich nachgewiesen
über.“ Auf der körperlichen Ebene wirkt das regelmässige Meditieren
beruhigend, zentrierend und hat einen positiven Einfluss auf
Während im Osten diese die Gesundheit. Dr. John Denninger von der Harvard Univer-
sity etwa konnte aufzeigen, dass Meditation nicht nur signifi-
Tradition schon immer gelebt kante Auswirkungen auf das Gehirn hat, sondern auf den gan-
zen Körper. Gemäss seiner Studie konnte der Stresslevel durch
wurde und auch heute noch regelmässige Meditationen erheblich gesenkt werden. For-
fester Bestandteil der Kultur ist, scher der Texas Tech University fanden heraus, dass Achtsam-
keitsmeditationen zu einer besseren Isolierung der Nerven-
orientierte sich der Westen über zellfortsätze führten. Zudem verdichteten sich die Nerven-
fasern, was den Therapieerfolg bei Borderline, ADHS oder
die Naturwissenschaften vor Schizophrenie begünstigte. Weitere Studien bestätigen die
allem nach aussen hin. positive Wirkung auf das Muskel- und Nervensystem, in der
Prävention von Herzkrankheiten, bei Bluthochdruck, als Vor-
beugung gegen Grippe und Erkältungen und zur allgemeinen
«Wohl deshalb verspüren immer mehr Menschen in unse- Stärkung des Immunsystems.
ren Breitengraden das Bedürfnis nach mehr Innerlichkeit und
tiefer Verankerung“, sagt Dieter Wartenweiler. Begegnung mit dem wahren Selbst
Im Westen wird die Meditation gerne vor allem mit körperli-
Das Hier und Jetzt rückt ins Zentrum chen und psychischen Aspekten in Verbindung gebracht.
Mit Worten lässt sich nur schwer beschreiben, was die Medi- Doch die Meditation ist im Grunde genommen hoch spirituell
tation in uns auslöst. Der Zen-Meister spricht von innerer und geht aus den verschiedenen Religionen hervor. Im Bud-
Gelassenheit, von Freiheit gegenüber den Ereignissen, die uns dhismus entstand die Zen-Meditation, bei der in der Stille ver-
im Leben widerfahren. Vom Überschreiten von inneren harrt wird, gedankenlos und ohne Absicht. „Wir erfahren in der
Grenzen und einer veränderten Einstellung zur Welt. Meditation die Einheit des Daseins als unergründliche Leere,
6 vitaswiss 3/2019
4/2018vitaswiss Leben
die zugleich absolute Fülle ist. Das ist mit Worten nicht zu be-
schreiben.“ So gehe es in der Zen-Meditation darum, zu jenem
Urgrund zu gelangen, aus dem die verschiedenen Religionen Einstiegshilfe in die Meditation
entstanden sind. „Wir begegnen in der Meditation dem wah-
Gehe ohne Erwartungen und Ziele an die
ren Selbst“, fasst Dieter Wartenweiler zusammen.
Meditation. Setze dich auf einen Stuhl,
Hocker oder neben einen Baum. Spüre
Dem Herzen folgen
deinen Atem.
Den Einstieg in die Meditation findet man am besten, indem
Schliesse die Augen und konzentriere
man auf die innere Stimme hört und dem Herzen folgt. „Es
dich nur auf die Atmung. Atme ein und
braucht ein treibendes Element in uns, das uns zur Meditation
aus. Halte kurz den Atem und atme dann
führt. Wichtig ist, dass der Entscheid zur Meditation ohne
wieder aus. Spüre wie die Luft aus deinem
Druck in Freiheit gefällt wird.“ Natürlich spiele eine gewisse
Körper entweicht.
Regelmässigkeit eine Rolle. Fehle die Lust zum Meditieren,
lasse auch der Erfolg auf sich warten. Schlussendlich laufe es
Wiederhole dies so oft, du magst, und
darauf hinaus, dass die Meditation zum täglichen Ritual werde
lasse mit jedem Ausatmen alles um dich
und einen festen Platz im Tagesablauf erhalte. Dadurch verän-
herum los. Schicke alle Gedanken, die
dere sich die Lebenshaltung, die Sicht auf die eigenen Prob-
sich in den Vordergrund drängen, weg.
leme, auf andere Menschen und die Welt als solches.
Sei nur du.
Kann die Meditation Wunder bewirken?
Ein Schmunzeln macht sich auf dem Gesicht des Zen-Meisters
breit. Er rate davon ab, bei der Meditation auf ein Wunder zu Linktipps:
hoffen, sagt er. „In der Meditation geht es nicht nur um ein www.lassalle-haus.org
Wunder. Es geht um das, was alles ist. Das ist unendlich viel www.zendo-staefa.ch
mehr als ein Wunder.“ www.meditierenlernen.com
Buchtipps:
Jenseits von ZEN Meditation für Skeptiker Die Kraft der Meditation
Wege zum spirituellen Erwachen Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg Was die Wissenschaft darüber weiß
Dieter Wartenweiler zum Selbst – Ulrich Ott Oktober 2016, Rowohlt Taschenbuch
April 2017, Verlag Twentysix Oktober 2010, Droemer Knaur Verlag Peter Sedlmeier
ISBN 978-3-7407-2898-4 , CHF 27.90 ISBN 978-3-426-29100-9, CHF 21.90 ISBN 978-3-499-63150-4 , CHF 23.90
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 7vitaswiss Leben
Guten Morgen
liebe Sorgen
Wenn der Tag schon mit Sorgen beginnt, wo soll er dann noch hinführen?
Monika Riwar ist Theologin, Seelsorgerin und Supervisorin mit eigener Praxis.
In einem Vortrag spricht sie über den Umgang mit Sorgengedanken und gibt Tipps,
wie man auf Sorgen reagieren kann.
Text: Ina Wiedenmann / Bild: Monika Riwar
E s gibt Tage oder auch Nächte, da Hier sind Sie gedanklich in einer anderen Welt. Es tau-
kommt ein kleiner sorgenvoller Ge- chen plötzlich grosse dunkle Wolken an einem
danke daher und beisst sich derartig strahlend blauen Himmel auf, die Ihre Gedanken
an einem fest, dass er einen nicht in Unruhe versetzen. Sie überlegen: «Was wäre
mehr loslässt. Er hängt sich an einen, wenn?»
wird immer grösser und zerrt so sehr
an einem, dass sämtliche Gedanken Solange man etwas noch nicht vor Augen hat,
nur noch darum kreisen. macht man sich Gedanken und Sorgen. Ein ande-
res Beispiel hierzu: Sie geben morgen ein grosses
Tagsüber ist man blockiert, nachts
kann man nicht mal mehr schlafen.
Kennen Sie solche Tage oder Nächte?
«Sorgen gehören zu unserem Leben, denn sie tauchen
immer dann auf, wenn uns eine Person oder etwas besonders
am Herzen liegt», stellt Monika Riwar gleich zu Beginn fest.
Sie sind aus dem Leben quasi nicht wegzudenken. Denn alles
was uns wichtig und wertvoll erscheint, darüber können wir
uns Sorgen machen. Schon Jürgen von der Lippe sang vor
über 30 Jahren: «Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch
schon alle da…?» Um daran aber nicht zu zermürben, lohnt
sich ein Blick auf das Wesen und die Dynamik von Sorgen.
«Sich Sorgen machen und Sorgen haben ist nämlich nicht
dasselbe», so Riwar.
Warum mache ich mir nur solche Sorgen?
Sorgen können einerseits ganz konkret sein: Nöte, die uns
bewegen, fordern und können von uns einen schmerzlichen
Anpassungsprozess abverlangen. Beispiele dafür sind eine
Krebs-Diagnose, das Kind, das Probleme in der Schule hat,
oder der Mann, der seine Arbeitsstelle verliert. Diese Sorgen
sind echte Nöte.
Es können andererseits auch Sorgen sein, die rein
der Fantasie entspringen.
Zum Beispiel, wenn Ihre Nichte eine Weltreise macht und
Sie sich vorstellen, was ihr unterwegs alles passieren könnte.
8 vitaswiss 3/2019
4/2018vitaswiss Leben
Fest und wissen genau, dass sich Tante Emma und Onkel Eu- die Verantwortung für etwas, für das sie gar keine Verantwor-
gen dort treffen werden, die sich gegenseitig nicht mögen. tung übernehmen können. Sie zerbrechen sich ständig den
Nun überlegen Sie: Kopf und leiden häufig auch unter Kopfschmerzen oder
Schlaflosigkeit.
- Wie wird der Moment sein, wenn die beiden sich sehen?
- Wie können Sie das Problem vielleicht mit einer entspre- Lastesel
chenden Tischordnung lösen? sind Menschen, die dazu neigen, alles auf sich zu nehmen.
- Werden die anderen Gäste davon beeinträchtig werden? Sie stellen sich Fragen wie «Wenn ich es nicht mache,
wer macht es dann?». Sie fühlen sich für alles verantwortlich,
Hier versucht man, in die Zukunft zu schauen. Man möchte betreiben Raubbau an den eigenen Kräften, übernehmen sich
heute schon verbindlich wissen, wie es morgen Abend gegan- und neigen häufig zu Rückenschmerzen. Sie trauen insgeheim
gen sein wird. Nur das würde einen beruhigen. Aber dieser den anderen nicht zu, eine Aufgabe genauso gut zu erledigen
Blick in die Zukunft bringt niemanden weiter. wie sie selbst.
Spinne oder Lastesel? Die Emotionen hinter diesen Sorgen sind wie eine Schaukel.
Ein Blick auf die Sorgen-Quelle heisst, auf den Mensch, sein Basieren diese Emotionen auf labilen Gefühlen, oder ist es vor
Wesen und sein Leben zu schauen. Wie geht er damit um? Mo- allem die blühende Fantasie, die diese Schaukel leicht ins
nika Riwar unterscheidet hier die Überverantwortlichen, die Wanken sowie hoch nach oben zum Schwingen bringt?
sogenannten Sorgen-Spinnen von den Arbeitstieren, den
«Krampfern», beziehungsweise den Lasteseln. So gelingt der Absprung
Damit Ihnen die Sorgen nicht über den Kopf wachsen, sollten
Überverantwortliche Sie mit folgenden Massnahmen bzw. «Anti-Sorgen-Strategien»
sind laufend am Grübeln. Wie Sorgen-Spinnen weben diesen dagegen steuern:
Menschen ein Netz aus Befürchtungen rund um den Gedan-
ken, der sie beschäftigt. Sorgen-Spinnen übernehmen oftmals - Bewegen Sie sich, wenn möglich draussen in der freien
Natur. Zügiges Laufen bringt den Kreislauf in Schwung und
die Gedanken auf andere Wege.
- Entspannen Sie sich, indem Sie tief atmen und Ihren Körper
bewusst wahrnehmen. Durch Achtsamkeit lenken Sie Ihre
Gedanken mehr auf sich und weniger auf Ihre Sorgen.
- Reden Sie mit jemandem Vertrauten über Ihre Gedanken
und Sorgen. Das kann sehr befreiend und erleichternd
wirken.
- Schreiben Sie die Gedanken, die Sie immer wieder einho-
len, auf. Dadurch sind Sie gezwungen, die Dinge präzise zu
formulieren und den noch unkonkreten Vorstellungen
klare Konturen zu geben.
- Machen Sie etwas Erfüllendes, etwas Kreatives, etwas, das
Ihnen gut tut wie zum Beispiel singen, ein Buch lesen oder
Gartenarbeit erledigen.
- Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung
und auf ausreichend Schlaf, damit Sie Kraft für den Alltag
haben. Gehen Sie sorgsam mit sich um.
- Lernen Sie auch Unterstützung anzunehmen, wenn Ihnen
alles über den Kopf wächst.
Sollten Sie wieder einmal Sorgen beschleichen, was sicher-
lich der Fall sein wird, so überlegen Sie: Hat mich das, was
ich momentan denke oder tue, schon einen einzigen Schritt
weitergebracht?
Wenn «ja», dann sind Sie der Lösung Ihres Problems näher-
gekommen. Wenn «nein», dann erkennen Sie auch an, dass
nicht immer alles allein in Ihrer Hand liegt.
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 9vitaswiss Leben
Gesund altern
in der Schweiz
Mit dem demografischen Wandel sind grosse Herausforderungen verbunden.
Die Gesundheit und die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten, steht im Zentrum.
Richtungsweisend ist dabei die Altersstrategie «Healthy Ageing»
der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Text: BAG, GFS, Marco Utz
I n allem Handeln ist ein differenzierter Blick auf das Alter und
das Altern wichtig. Es geht darum, sich an den Ressourcen
zu orientieren, über die ältere Menschen (noch) verfügen. Die
zunehmend auch Demenz. Viele ältere Menschen leiden
an psychischen Beschwerden, etwa Depressionen, Angst-
zuständen oder Schlafstörungen. Die soziale Isolation ist
Altersstruktur der Bevölkerung in der Schweiz wird sich in den ein altersspezifischer Risikofaktor für psychische Erkran-
kommenden Jahrzehnten stark verändern. Gemäss Berech- kungen.
nungen des Bundesamtes für Statistik wird sich der Anteil der
älteren Menschen in den nächsten 30 Jahren beinahe verdop- Persönliche Ressourcen in den Mittelpunkt
peln. Dann wird fast jede vierte Person in der Schweiz 65 Jahre Keine andere Lebensphase ist hinsichtlich Leistungsfähigkeit
oder älter sein; mehr als eine Million Menschen werden 80 und Gesundheitszustand derart heterogen. Dem fitten, älteren
Jahre alt oder älter sein. Menschen steht der gebrechliche gegenüber. Um dieser Viel-
falt gerecht zu werden, hat die WHO das Konzept des gesun-
Diese Entwicklung ist in erster Linie den Alterns (Healthy Ageing) geschaffen.
ein gesellschaftlicher und medizinischer
Erfolg. Noch vor 100 Jahren sind die Gesundes Altern definiert die
Menschen in der Schweiz mit
durchschnittlich 60 Jahren gestorben. WHO «als einen Prozess der
Heute haben sie zu diesem Zeitpunkt noch
25 Jahre vor sich, meist in guter Gesund-
Entwicklung und Erhaltung der
heit und Zufriedenheit. Funktionsfähigkeit, die das
Immer mehr Menschen sind heute bis ins hohe Alter Wohlbefinden im Alter
fit – geistig und körperlich. Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter
lern- und leistungsfähig, siehe Artikel «Hirnliga» und Rätsel- ermöglicht».
seite! Fachleute sprechen auch von der Plastizität des Alters.
Diese Entwicklungspotenziale gilt es zu erkennen und zu Funktionsfähigkeit meint in dieser Definition alle gesund-
nutzen. heitsbezogenen Eigenschaften, die einem Menschen ermög-
lichen, das Leben zu führen, das ihm wichtig ist oder lebens-
Ältere Menschen sind oft zufriedener als Menschen zwi- wert erscheint. Ziel ist das Wohlbefinden im Alter.
schen 30 und 50 Jahren, die mit Familie, Beruf und Weiterbil-
dung stark gefordert sind. Viele ältere Menschen engagieren Zwei Gedanken sind hier besonders
sich weiterhin im Beruf, in der Familie, im Verein und sind da- hervorzuheben, da sie auch die Aufgaben
mit wichtige Stützen der Gesellschaft. Aus der Alterung der im Schweizerischen Gesundheitswesen
Bevölkerung in der Schweiz ergeben sich aber auch Heraus- beeinflussen:
forderungen für die Gesellschaft und das Gesundheitswesen.
1. Gesund altern ist ein individueller Prozess, der von zahlrei-
Es gilt, mit der steigenden Zahl von NCD-Erkrankungen chen Faktoren beeinflusst wird. Mit dem Alter steigt das Risiko
(Non-Communicable Diseases = Nichtübertragbare Krankhei- von Einschränkungen. Nicht diese müssen den Gradmesser für
ten) besser umzugehen, vor allem mit Diabetes, Krebs, ein zufriedenes Leben darstellen, sondern die vorhandenen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegs-Erkrankungen und Ressourcen.
10 vitaswiss 3/2019
4/2018vitaswiss Leben
2. Wird die Umweltebene einbezogen, löst sich das Gesund- Ansätzen eine sinnvolle Koordination der Aktivitäten – dies
heitskonzept von einer reinen Versorgungsfrage. Diese rei- unter Einbezug der Direktbetroffenen, der älteren Menschen
chen von strukturellen Faktoren wie der Wohnsituation bis hin in der Schweiz.
zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, darunter die
Frage nach dem Altersbild und dessen Auswirkungen auf das Altersbilder, Wohlbefinden und Selbstwirksamkeit
Wohlbefinden älterer Menschen. Aus gesundheitspolitischer Sicht zielen die beschriebenen An-
strengungen darauf, den älteren Menschen ein Höchstmass
Das Konzept des gesunden Alterns der WHO fokussiert auf an Lebensqualität und Wohlbefinden zu bieten. Zu den gesell-
mehrere Handlungsfelder: schaftlichen Rahmenbedingungen gehören auch vorherr-
• Wohnformen, die es alten Menschen erlauben, möglichst schende Altersbilder.
lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben
• eine Gesundheitsversorgung, die weniger auf die Krank- So werden krankheitsbedingte Beschwerden als altersassozi-
heit fokussiert, sondern auf die Bedürfnisse der älteren iert angesehen und mögliche Behandlungen gar nicht erst ins
Patientinnen und Patienten Auge gefasst.
• eine Stärkung der Langzeitpflege, wobei vor allem Inputs
bei der Aus- und Weiterbildung gefragt sind, um die prog- Der reduzierte Blick auf das Alter
nostizierten Lücken beim Pflegepersonal decken zu kön- und das Älterwerden wirkt sich schliesslich
nen auch auf die Gesundheitsversorgung und
• eine koordinierte Versorgung, eine Vernetzung zwischen die Gesundheitsförderung aus.
den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen. Selbst Fachpersonen sind nicht gefeit
vor diesen reduzierten Bildern, was
Umsetzung in der Schweiz dazu führt, dass sie mögliche Massnahmen
Verschiedene der in der WHO-Strategie beschriebenen Mass- nicht oder nicht angemessen
nahmen werden heute in der Schweiz bereits umgesetzt. Im ergreifen.
Rahmen der NCD-Strategie beispielsweise verfolgen das BAG,
die Kantone und Gesundheitsförderung Schweiz gemeinsame Ein in der Gesellschaft verankertes, differenzierteres Bild
Ziele. des Alters würde ältere Menschen, aber auch ihr Umfeld dabei
unterstützen, Ressourcen und Kompetenzen besser zu erken-
Auch die Massnahmen im Bereich der koordinierten Versor- nen und zu nutzen.
gung sowie der gesundheitlichen Chancengleichheit tragen
zur Umsetzung von Healthy Ageing bei.
Weiter engagiert sich das BAG für
pflegende Angehörige. Diese sollen Quellen & Links:
zukünftig besser unterstützt und möglichst - Gesundheit und Lebensqualität im Alter,
entlastet werden. Gesundheitsförderung Schweiz
- Global «strategy and actionplan on
Zu den Erfolgsfaktoren einer gelingenden Gesundheitspo- ageing and health», WHO
litik für ältere Menschen gehören neben den genannten - Bundesamt für Gesundheit, BAG
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 11vitaswiss Leben
Hirnliga
Gehirn und Sport –
warum Lächeln wichtig ist
Ein Lächeln fördert die sportliche Leistung. Wie Studien zeigen, nehmen wir ein Training
nämlich umso strenger wahr, je stärker wir dabei die Stirn runzeln.
Text: «das Gehirn» Nr.19-2, Schweizerische Hirnliga / Redaktion: Marco Utz
W eshalb ist das so? Gemäss Sportwissenschaftsjournalist
Alex Hutchinson steht fest: Nicht der Körper limitiert
unsere Leistungsfähigkeit, sondern das Gehirn. Denn je nach
Metern eines Marathons erhöhen auch ungeübte Läuferinnen
und Läufer ihr Tempo und mobilisieren ungeahnte (letzte)
Kräfte. Dies ist nur möglich, weil das Gehirn die letzten Ener-
Stimmungslage interpretieren wir unsere Körpersignale an- giereserven nicht mehr zurückhält. Diese plötzliche zusätzli-
ders. Für leistungsorientierte Sportlerinnen und Sportler be- che Kraft lässt uns über uns hinauswachsen - und vielleicht
deutet das, dass sie nicht nur die körperliche, sondern auch die sogar Rekorde brechen!
mentale Stärke trainieren müssen, um Höchstleistungen zu
erbringen. Den inneren Schweinehund überwinden
Wer also seinen Geist mit positiven Gedanken stimuliert, kann
Alles unter Kontrolle die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Doch was, wenn
Gerade bei Ausdauersportarten wie Radfahren oder Jogging man sich gar nicht erst fürs Sporttreiben motivieren kann? Für
ist eine positive mentale Einstellung wichtig. Denn je länger viele ist nämlich bereits die innere Trägheit eine unüberwind-
die Leistung anhält, desto stärker beeinflusst das Gehirn un- bare Hürde.
seren Körper. Dann sendet es dem Körper Warnsignale, die un-
sere Leistung hemmen. Diese Signale können durch regelmäs- Eine Befragung des Bundesamts für Statistik (2014) zeigt,
siges Training aktiv kontrolliert und damit die Schmerzgrenzen dass sich ein Viertel der Schweizer Bevölkerung nicht dazu
des Körpers erhöht werden. aufraffen kann, Sport zu treiben. Auch hier ist die mentale Ein-
stellung wichtig: Wer Sport nicht als blosse Anstrengung be-
Auch Profisportler sind ähnlich trachtet, kann sich besser überwinden. Sportpsychologen zu-
folge sind kleine Erfolgserlebnisse besonders hilfreich, um den
schmerzempfindlich wie inneren Schweinehund zu überlisten. Realistische Zwischen-
ziele motivieren zum Weitermachen und reduzieren die Ge-
Neulinge. Durch regelmässiges fahr, sich selbst zu überschätzen. Das braucht Geduld, aber die
Training entwickeln sie aber lohnt sich.
psychologische Mechanismen, Regelmässige Bewegung beugt
mit denen Sie die Schmerzen Krankheiten vor und hat eine
länger unterdrücken oder heilende Wirkung auf das
tolerieren können. Immunsystem, den Körper
So gelingt es Freitauchern, ohne Sauerstoffgerät für bis zu und die Psyche.
elf Minuten unter Wasser zu bleiben, obwohl ihnen ihr Gehirn
bereits nach vier Minuten den Sauerstoffmangel signalisiert. Dafür sind nebst der Muskulatur die Glückshormone ver-
Bei Ungeübten bricht dann Panik aus, ihr Körper verkrampft antwortlich, die bei regelmässigem Sporttreiben ausgeschüt-
sich. Natürlich hat uns die Natur bewusst mit solchen Warn- tet werden. Gemäss Weltgesundheitsorganisation (WHO)
mechanismen ausgestattet. Doch meist treten die ersten genügen bereits 2.5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche,
Warnsignale bereits in Bereichen auf, wo wir unser Limit ohne um von diesen positiven Effekten zu profitieren. Und diese Ak-
gesundheitliche Bedenken erhöhen können. Ein alltäglicheres tivität muss nicht einmal Sport sein; Treppensteigen oder ein
Beispiel hierfür ist das Phänomen «Endspurt». Auf den letzten Waldspaziergang in flottem Tempo reichen dafür aus.
12 vitaswiss 3/2019
4/2018vitaswiss
Hirnliga
Leben
Unsere Tipps für ein erfolgreiches Training
- Sport beginnt im Kopf:
Nehmen Sie jedes Training mit einer positiven Grundeinstel-
lung in Angriff. Sport soll nicht ein MUSS sein, sondern eine
persönliche Zeitspanne, in der Sie Ihrem Körper und Ihrem
Geist etwas Gutes tun.
- Setzen Sie erreichbare Zwischenziele:
Indem Sie sich selbst kleine Erfolgserlebnisse bereiten, bleiben
Sie motiviert.
- Schritt für Schritt:
Überschätzen Sie sich nicht. Seien Sie geduldig mit Ihrem Kör-
per und geniessen Sie jeden kleinen Erfolg.
- Dranbleiben:
Nur wer regelmässig trainiert, kann Fortschritte feststellen. Das
gelingt am ehesten, wenn Sie eine Aktivität wählen, die sich
gut mit Ihrem Alltag vereinbaren lässt und Spass macht.
- Gehen Sie regelmässig an Ihr Limit:
Dadurch lernt das Gehirn, mit den dabei entstehenden
Schmerzsignalen umzugehen und sie verbessern Ihre Leis-
tung.
- Welche Sportart?
Die ganze Heilkraft der Bewegung schöpfen Sie mit Sportar-
ten aus, die den ganzen Körper beanspruchen. Versuchen Sie
es doch mal mit Schwimmen, Yoga, Skilanglauf oder Bergsport.
Fördern und fordern Sie ihr Gehirn mit Triplico, dem neuen
Spiel der Schweizerischen Hirnliga. Anders als bei einem her-
kömmlichen Memory gehören immer drei Karten zusammen.
Konzentration ist gefordert!
Bestellen Sie Triplico gleich im Shop: www.hirnliga.ch
Oder blättern Sie in dieser vitaswiss Zeitschrift gleich weiter
auf Seite 31 zum Rätsel mit der Gewinnchance auf ein Triplico.
Machen Sie mit, viel Spass, volle Konzentration und viel Glück
bei der Verlosung!
Kontakt:
Schweizerische Hirnliga
Postgasse 19, Postfach
3000 Bern 8
Spendenkonto: PC 30-229469-9
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 13vitaswiss Leben
Ernährung
Herbstrezepte
einfach zubereitet
Text und Fotos: Sandra Markovic
Liebe Leserinnen und Leser
Zutaten Boden:
Ich bin ein grosser Fan von Käsekuchen und liebe auch Scho- 70g Mandeln, 40g Kokosraspeln, 70g Datteln
kolade über alles. Hier wären zwei etwas gesündere Rezepte, 1 EL Ahornsirup
welche ich gerne mit Ihnen teilen möchte.
Zutaten Füllung:
Ich wünsche viel Spass beim Nachbacken und „en Guete“. 230g Cashew-Nüsse (eingeweicht im Wasser
für ca. 8 Stunden, am besten über Nacht)
Herzlichst, eure Foodbloggerin, Sandra
200g Kokoscreme (fester Teil der Kokosmilch-
dose oder alternativ pflanzliche Milch wie
z. B. Mandelmilch, Kokosmilch, Cashewmilch)
Rezept Erdbeeren-Käsekuchen 50g zerlassenes Kokosöl
Dieser vegane Käsekuchen schmeckt herrlich cremig, ist ganz 60g Süssungsmittel (z. B. Ahornsirup, Reissirup
ohne weissen Zucker und glutenfrei. Die Erdbeeren verleihen oder Dattelsirup)
ihm eine fruchtige Note und sehen farblich einfach toll aus. 1 Prise Salz, 1 TL gemahlene Vanille
Für die Zubereitung des Käsekuchens wird ein leistungsstar- 180g Erdbeeren
etwas Kokosöl für die Form
ker Mixer zum Zerkleinern der Cashews benötigt. Je länger
und feiner diese zerkleinert werden, umso cremiger schmeckt Zubereitung:
der Käsekuchen. Alternativ könnte man anstatt 1. Kokosöl für die Füllung zerlassen. Springform
Erdbeeren auch Himbeeren, Brom- mit Backpapier auslegen. Formen-Rand mit et-
beeren oder Heidel- was zerlassenem Kokosöl einpinseln.
beeren nehmen. 2. Für den Boden die Mandeln zusammen mit
den Kokosraspeln und den Datteln sowie wenig
Ahornsirup im Mixer zu einer krümeligen, kleb-
rigen Masse zerkleinern. Diese auf dem Boden
der Form verteilen und gut andrücken. Anschlie-
ssend die Springform ins Gefrierfach stellen.
3. Für die Füllung die eingeweichten Cashews
abtropfen und zusammen mit den restlichen Zu-
taten mit Ausnahme der Erdbeeren in den Mixer
geben. Die Masse für mindestens 10 bis 15 Mi-
nuten zerkleinern, bis eine geschmeidige, cre-
mige Konsistenz entstanden ist. Gröber zerklei-
nert ist die Konsistenz des Kuchens etwas gries-
sig, geschmacklich aber genau so gut.
4. Die Hälfte der Füllung auf dem Tortenboden
giessen, leicht verstreichen und die Form für
weitere 30-45 Minuten ins Gefrierfach stellen.
5. Zur restlichen Creme die Himbeeren geben
und nochmals zerkleinern. Die restliche Füllung
auf der gefrorenen ersten Schicht verteilen, glatt
streichen und die Form zum Festwerden für min-
destens 45 Minuten ins Gefrierfach stellen.
6. Anschliessend den Kuchen im Kühlschrank la-
gern für eine cremige, Käsekuchen-Konsistenz,
oder leicht angetaut aus dem Tiefkühler wie eine
Eis-Torte geniessen.
14 vitaswiss 3/2019
4/2018vitaswiss Leben
Ernährung
Zutaten:
2 Avocados
5 EL Kakaopulver (Bio)
Rezept gesunde Schoko- 1 – 2 Bananen
2 EL Ahornsirup
mousse mit Avocado Für die Dekoration: Beeren, Kokosraspeln,
Der französische Klassiker – Schokoladenmousse, mit Zu- Mandelsplitter, Granola usw.
cker, Schokolade, Rahm und Eiern, schlägt schon beim Zu-
Zubereitung:
sammenrühren der Zutaten auf die Hüften. Aber darauf 1. Die Avocados halbieren und entkernen.
verzichten? Niemals! Hier wäre eine köstliche Schoko- Das Fruchtfleisch von der Schale lösen und in
grobe Stücke schneiden.
mousse, die nicht nur figurfreundlicher, sondern auch blitz- 2. Die Bananen ebenfalls in grobe Stücke
schnell zubereitet ist. schneiden.
3. Alle Zutaten zusammen in einem Mixer
vermengen und so lange pürieren bis eine
Das Geheimnis sind wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Für cremige Schokoladenmasse entstanden ist.
diese gesunde Schokoladenmousse tausche ich Rahm und 4. Zum Schluss noch mit Beeren oder Kokosras-
Butter durch Avocado, Banane und Kakaopulver. Ein zart peln, Mandelsplitter etc. dekorieren und sofort
(am besten kühl) geniessen.
schmelzender Schokogenuss, der zum Nachmachen ver-
führt.
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 15Heilpflanze
Die wilde Malve –
Eine schleimige Farbexplosion
Die heilkundige Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) nannte die Malve mit dem
wohlklingenden Namen «Babela». Sie pries: «Sie hat mässige Kälte in sich, wie der Tau
und wie die Luft ist sie am Morgen gemässigt.»
Text: Monika Lenzer, Fotos: pxhere.com
I m Garten vom alten Kloster Rupertsberg
wuchs bestimmt auch die wilde Malve
(Malva sylvestris) mit ihrer stattlichen
Gesunder Schleim
Zurück zur Heilkunde: Die Blüten und
Blätter stecken voller Schleimstoffe –
Höhe von bis zu 1,5 Metern. Dieser zwischen 5 bis 10 Prozent sind es ge-
ehrwürdige Ort am deutschen naugenommen. Diese Schleim-
Rhein wurde von Hildegard von stoffe legen sich als beruhigender
Bingen um 1150 gegründet. Schutzfilm über entzündete
Von Mai bis in den Herbst hin- Schleimhäute im Mund und Ra-
ein konnte sie sich über die in- chen. Dies lindert schmerz-
tensiven, violett-rosa Blüten hafte Aphten, Halsweh und
freuen. Zart und filigran wie trockenen Reizhusten.
Schmetterlingsflügel strecken
sie sich der Sonne entgegen. Gut zur Haut
Auffällig sind die drei dunklen Schon in der Antike wurden
Streifen, die jedes der fünf Blü- Wunden mit den rundlich, ge-
tenkronblätter zieren. Die Nonne lappten Blättern behandelt. Pli-
empfahl die gut gekochte Malve nius der Ältere pries sie sogar als
unter Beigabe von Fett, um einen Gegenmittel bei giftigen Tierstichen:
kranken Magen zu kurieren. Fälschlicher- «Ja, Menschen, welche sich vorher mit
weise glaubte sie, dass die rohe Malve giftig geriebener Malve […] einsalben oder auch
sei. Tatsächlich sind ihre Blüten und Blätter eine eine Malve bei sich führen, werden nicht gesto-
willkommene Bereicherung in der Wildkräuterküche. chen. Legt man dem Skorpion ein Blatt davon auf, so
erstarrt er.»
Alles Käse?
Die Malve ist weithin als Käsepappel bekannt, oder hier in der Tatsächlich hilft es, wenn Sie bei Insektenstichen frische
Schweiz wird sie meistens als Chäslichrut bezeichnet. Das mag Malvenblüten zerreiben und auf die juckende Stelle streichen.
daran liegen, dass ihre Spaltfrüchte an aneinandergereihte Kä- Ebenso beruhigen Salben oder Kompressen mit Malvenex-
selaibe erinnern. Früher wurde daraus ein pappiger Brei ge- trakt oberflächliche Hautirritationen.
kocht, dem zuweilen auch die Blätter beigemischt wurden. Es
wird erzählt, dass damit kleine Kinder aufgepäppelt wurden. Eine grosse Familie
Ob es tatsächlich stimmt, und vor allem ob es ihnen ge- Die wilde Malve (Malva sylvestris) ist nur eine der wunder-
schmeckt hat, wissen wir nicht mehr so genau. Vielleicht kann schönen Heilpflanzen aus der Familie der Malvengewächse
sich Ihre Oma noch daran erinnern? (Malvacea). Der Eibisch (Althaea officinalis) ist sehr nah mit ihr
verwandt – so enthalten seine Wurzeln ebenfalls viele Schleim-
Blumenwahrsagerei stoffe. Die hochaufgeschossene Stockrose (Althaea rosea) ist
Schon gewusst? Früher diente die Malve als Fruchtbarkeits- in der Wirkung auch sehr ähnlich – sie darf natürlich in keinem
orakel. Jungen Frauen wurde geraten, eine Malve mit ihrem Bauerngarten fehlen.
Urin zu übergiessen. Ein reicher Kindersegen wurde prophe-
zeit, wenn die Pflanze nach drei Tagen immer noch grün und Aber nicht verwechseln: Im Lebensmittelhandel werden oft
nicht vertrocknet war. Malventees angeboten. Sie enthalten allerdings oft nicht die
16 vitaswiss 3/2019
4/2018vitaswiss
Heilpflanze
Leben
Malven-Gesund-Tee
Mit einem Kaltauszug werden die heilsamen Schleimstoffe am besten
gewonnen. Dazu werden getrocknete Malvenblüten in einer grossen Tasse
mit kaltem, zuvor abgekochtem Wasser übergossen und 2 bis 3 Stunden
lang stehen gelassen. Dann wird der Ansatz abgeseiht und leicht erwärmt.
Der Tee lindert trockenen Reizhusten durch schluckweises
Trinken. Oder bei Halsschmerzen hilft intensives Gurgeln.
Malventee ist bereits für kleine Kinder sehr gut geeignet. Über 5-Jährige
und Erwachsene können bis zu 3 mal täglich je eine Tasse mit 2 Teelöffeln
Malvenblüten trinken. Die halbe Dosis reicht im Alter von 1-4 Jahren.
Sonnenbrand-Löscher
Zutaten:
250 g Quark
5 Tropfen ätherisches Lavendelöl
1 Handvoll frische Malvenblüten
Zubereitung:
wilde Malve, sondern Hibiskus- Die frischen Malvenblüten kleinschneiden und zerstampfen. Anschliessend
blüten (Hibicus sabdariffa), deren die Kräutermasse und das Lavendelöl mit dem Quark gut vermischen. Diese
arzneiliche Wirkung nicht wis- beruhigende Paste auf die sonnenverbrannte Haut auftragen und nach ei-
senschaftlich belegt ist. ner halben Stunde vorsichtig abspülen.
Vielleicht haben Sie Lust be-
kommen, die wilde Malve oder Kräuterfix-Küchen-Salz
ihre Verwandten nächsten Som- Zutaten:
mer im eigenen Garten oder auf 250 g Salz
dem Balkon anzupflanzen. 1 Handvoll Malvenblütenblätter
1 Bund Peterli
So haben Sie sie für alle Fälle
immer griffbereit. Zubereitung:
Das Salz zusammen mit den frischen Kräutern im Standmixer zerkleinern.
Buchtipp: Die Mischung auf einem Blech verteilen und im Ofen bei 50-100°C eine
Elke Achtner-Theiss
Stunde lang lassen. Anschliessend alles auflockern und mehrere Tage an ei-
nen trockenen Ort stellen. Das getrocknete Kräutersalz zum Schluss noch-
Alte Gemüsesorten –
mals kurz in den Mixer geben und dann in Gläser abfüllen.
Von der Ackerbohne bis zur
Zuckerwurzel, August 2015,
Passt sehr gut zu Fisch und Fleischgerichten. Guten Appetit!
Anaconda Verlag GmbH Natürlich können Sie auch andere Kräuter miteinander kombinieren.
144 Seiten,I
SBN: 9783730602904
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 17Kooperation Imbach Reisen
Keine zeitraubende Hotelsuche auf unzähligen Online-Plattformen, kein Vergleichen von
Mietwagenpreisen und kein Kopfzerbrechen über die ideale Wanderroute – eine
Wanderreise von Imbach Reisen nimmt einem all dies ab.
Text und Fotos: Imbach Reisen
I mbach erlaubt es den Teilnehmern ihr Organisationstalent
einmal ruhen zu lassen, denn auf einer solchen Reise kann
man sich durch die Tage und Landschaften führen lassen,
und seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen. Somit besteht
die Möglichkeit sich zurückzuziehen, wenn man seine Ruhe
braucht, um am Abend wieder freudig mit der Gruppe Zeit zu
ohne sich zu fragen, was man für morgen planen soll. Eine ge- verbringen.
führte Wanderreise entspannt den Geist. Der Körper beteiligt
sich aktiv. Die Beine führen den Wanderer durch Fauna und Die Vorteile einer geführten Wanderreise
Flora. Die Nase riecht verschiedenste Naturdüfte. Die Augen
geniessen inspirierende Aussichten auf weite Landschaften. Einige Stunden über Stock und Stein zu wandern hat viele
Die Neugier befasst sich mit anderen Kulturen und Sprachen Vorteile für die Gesundheit. Die konstante Bewegung der
und auch der Gaumen wird durch kulinarische Köstlichkeiten Beine, die ganzheitliche Anstrengung und den ganzen Tag an
verwöhnt. Die Imbach Reiseleiter sind stets mit viel Herzblut der frischen Luft zu sein, ist gesund. Imbach bietet Reisen von
dabei, bieten einen rundum Schutz und kennen sich in Land einigen Tagen bis zu drei Wochen. Ein Fünfpunktesystem be-
und Kultur bestens aus. stimmt den Schwierigkeitsrad der Wanderungen von leicht
(maximal drei Stunden pro Tag) bis anspruchsvoll (bis zu sie-
Zusammen mehr Freude verspüren, aber ben Stunden pro Tag und bis zu 1200 Höhenmeter).
doch individuellen Freiraum geniessen
Unbekannte Wanderregionen im Osten
Ohne Begleitung in ein fremdes Land zu reisen und alles Europas
allein zu organisieren, kann viel Mut kosten und anstrengend
sein. Doch deswegen will man nicht auf neue Abenteuer ver- Länder wie Albanien, Bulgarien, Estland, Lettland, Rumänien
zichten. Die von Imbach Reisen sorgfältig organisierten Wan- und Montenegro sind den meisten Touristen noch nicht als
derreisen bieten die perfekte Lösung. Die Gruppen bestehen Ferienziele bekannt. Doch diese Länder haben viel zu bieten.
meist aus zehn bis zwanzig motivierten Wanderliebhabern. Noch sind sie verschont von den Touristenscharen, darum er-
Auch kann man meist problemlos einen Wandertag aussetzen lebt man die Kultur als sehr authentisch. Auf den Imbach Rei-
sen kann man sich auf besondere Landschaften und interes-
sante Begegnungen und Natur pur freuen. In Albanien zum
Beispiel sind die sogenannten «verwunschenen Berge» und
eine wilde geheimnisvolle Welt zu bewandern. Man geniesst
einen Ausblick auf Karstlandschaften, dichte Wälder und
Hochebenen. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und hei-
ssen jeden Einzelnen herzlich willkommen. Der grösste See
der Balkanhalbinsel ist der Skutarisee in Montenegro. Er be-
geistert mit seinen üppig-grünen Fjord- und Uferlandschaf-
ten. Die Imbach-Wanderreise erstreckt sich durch diese Region
und ermöglicht den Teilnehmern, eine Nacht im Hotel in der
geheimnisvollen Bucht von Kotor direkt am Meer zu verbrin-
gen. Egal wohin die Reise geht, egal ob allein oder zusammen,
Wanderreisen von Imbach Reisen verbinden Menschen. Man
erlebt die facettenreichen Landschaften dieser Welt und tut
seinem Körper etwas Gutes.
18 vitaswiss 3/2019
4/2018Veranstaltungen
Herbst 2019
vitaswiss – Sektionsmeldungen
zeit ca. 1 Std., Auskunft: Th. Nyfeler, Lenzburg Monika Vogelsanger, 061 901 51 74,
Aargau
056 406 33 89, 079 336 24 11 Vereins-Infos / Kontakt m.vogelsanger@eblcom.ch
Aarau Béatrice Matthieu-Jecklin, 062 893 Besuch Kloster Schönthal /
Vereins-Infos / Kontakt Brugg 38 17, jpb.matthieu@bluewin.ch Wanderung Sonntag, 13. Oktober,
vitaswiss Sektion Aarau, Vereins-Infos / Kontakt Treffpunkt BH Liestal um 09.25 Uhr,
c/o vitaswiss Verband, Elsbeth Frey, 056 443 36 93, Rheinfelden Abfahrt um 09.35 Uhr, Postauto
041 417 01 60, e.frey@bluewin.ch Vereins-Infos / Kontakt nach Langenbruck, Wanderung
sekretariat@vitaswiss.ch Waldwanderung Dienstag, Werner Ehrsam, 061 831 38 11, 1¼ Std. zum Rest. Dürstel (Mittages-
10. September, Tegerfelden – Rekin- ehrsam.werner@bluewin.ch sen), Wanderung zum Kloster
aargauSüd gen, mit Bahn nach Bad Zurzach Schönthal (1 h) und Führung –
Vereins-Infos / Kontakt (Bad), Treffpunkt um 11.50 Uhr gemäss erfolgter pers. Einladung,
vitaswiss Sektion aargauSüd, Busbahnhof Brugg, Busabfahrt um Appenzell Anmeldung/Info bei
c/o vitaswiss Verband, 041 417 01 60, 12.05 Uhr, Wanderzeit ca. 2 Std., Ausserrhoden Monika Vogelsanger, 061 901 51 74,
sekretariat@vitaswiss.ch, oder Billett Brugg - Zurzach retour m.vogelsanger@eblcom.ch,
Ernst Kunz, 062 771 78 81, (4 Zonen) bitte selber lösen, Infos Herisau bis 1. Oktober 2019
ernst.kunz36@gmx.ch bei Marie Luis Zubler, 056 441 93 30, Vereins-Infos / Kontakt Wanderung Sonntag, 10. Novem-
Ausflug auf den Zugerberg, und od. Hildegard Zmoos, 056 441 88 91 Rosmarie Knöpfel, Langelenstr. 14B, ber, Seewen – Eigenhof – Grellin-
„Kirschtorten-Führung“, Mittwoch, Rebberg Wanderung Dienstag, 9100 Herisau, 071 352 18 46, gen, einfache Wanderung, trotzdem
25. September, Infos & Anmeldung 8. Oktober, Schinznach Dorf – Rösti urs.rosi@hispeed.ch, bringt zu den Stöcke von Vorteil, 2 x 1½ Std. Mit-
bei Ernst Kunz, 062 771 78 81, Farm Bözber, Treffpunkt um 11.50 Anlässen bitte Freunde und tagessen in der Bergwirtschaft
ernst.kunz36@gmx.ch Uhr Busbahnhof Brugg, Busabfahrt Bekannte mit Eigenhof, Treffpunkt BH Liestal um
Klaushöck für die Turnenden um 12.04 Uhr, Wanderzeit ca. 2 Std., Wanderung Mittwoch, 11. Sept., 09.45 Uhr, Abfahrt Bus 111 um
Montag, 9. Dezember, Infos & Billett Brugg - Schinznach Dorf Route: Schindellegi – Rossberg – 09.51 Uhr (3 Zonen, retour 5 Zonen).
Anmeldung bei Ernst Kunz, retour (2 Zonen) bitte selber lösen, Hütten – Richterswil, Anmeldung: Anm./Info bei Monika Vogelsanger,
062 771 78 81, ernst.kunz36@gmx.ch Infos bei Marie Luis Zubler, Vreni Rohner, 071 351 40 75 061 901 51 74,
056 441 93 30, Hildegard Zmoos, m.vogelsanger@eblcom.ch,
Baden-Wettingen 056 441 88 91 bis 7. November 2019
Vereins-Infos / Kontakt Metzgete im Rest. Schenken- Basel-Land Wochenendkurs „Strömen“ resp.
Beatrice Eberhard, 056 241 22 86, bergerhof Thalheim, Freitag, JIN SHIN JYUTSU
eberhard.beatrice@bluewin.ch 8. November, Treffpunkt um 10.50 Aesch am 16./17. November mit Sonja J.
Wanderung Donnerstag, Uhr Busbahnhof Brugg, Busabfahrt Vereins-Infos / Kontakt Müller, Buochs/NW im Rest. Falken,
19. September, Route: Linner-Linde um 11.04 Uhr, Billett Brugg - Thal- Rosmarie Munaretto, 061 751 46 13, Rheinstr. 21, Liestal, gemäss erfolg-
– Sagemülitäli – Effingen, Marsch- heim (2 Zonen, allenfalls retour) bit- rosm.munaretto@bluewin.ch ter pers. Einladung. Infos und
zeit ca. 1 Std., Baden Abfahrt um te selber lösen, Rückkehr: je nach Anmeldung bei Sonja J. Müller,
13.52 Uhr, Gleis 3, Auskunft: Witterung, Wanderung Richtung Basel-Binningen 079 716 72 86, mail@sonjamueller.ch,
Th. Nyfeler, 056 406 33 89, Brugg, Anmeldung: Montag, Vereins-Infos / Kontakt www.sonjamueller.ch
079 336 24 11 4. November, Infos bei Marie Luis www.sonnenbad.ch Adventshock mit Bummel
Wanderung Donnerstag, Zubler, 056 441 93 30, Hildegard Sonntag, 8. Dezember, Treffpunkt
17. Oktober, Route: Durch die Wein- Zmoos, 056 441 88 91 Laufental-Thierstein BH Frenkendorf-Füllinsdorf um
berge von Endingen - Tegerfelden, Vereins-Infos / Kontakt 11.15 Uhr, Bummel u.a. auf dem
Abfahrt Baden Busbahnhof um Hausen AG Roland Häner, 077 521 75 00, Skulpturenweg Richtung Liestal, ca.
13.27 Uhr, Anmeldung: Th. Nyfeler, Vereins-Infos / Kontakt rolandhaener@bluewin.ch 12.30 h Essen und Hock im APH
056 406 33 89, 079 336 24 11 Monika Dietiker-Rauber, Frenkenbündten, Liestal, auch mit
Spaziergang Birmenstorf – 056 443 05 26, Liestal ÖV/Auto gut erreichbar, pers.
Restaurant Müli, Mülligen, Marsch- monika.rauber@gmx.ch Vereins-Infos / Kontakt Einladung ist erfolgt, Info/Anm. bis
vitaswiss 4/2018
vitaswiss 3/2019 19Medientipps
Veranstaltungen
1. Dez. an Lucienne Romano, in der Turnhalle Primarschule Aar- Sportarten, zum Stressabbau, für Dory Wymann, 034 423 07 29,
061 332 08 13, berg, ausser Schulferien, Auskunft einen beweglichen, kraftvollen Rü- dory.wymann@besonet.ch
romano.lucienne@gmail.com. bei Margrit Jaberg, 079 716 87 61; cken, Infos & Anmeldung:
Voranzeige Monatswanderung am Spielabend Donnerstag, 3. Oktober Brigitta Walpen, 079 654 95 16, Lyss
12. Januar 2020 um 19.00 Uhr im Rest. Löwen info@brigitta-bewegt.ch Vereins-Infos / Kontakt
Atemgymnastik nach Helmel®: www.vitaswiss.ch/lyss,
Pratteln – Muttenz Gruppe Lyss jeweils Montagabend, Monika Frischknecht, 032 384 29 38,
Vereins-Infos / Kontakt 18.30 – 19.30 Uhr, in der Aula Steg- Biel vitaswiss.lyss@besonet.ch
Ingrid Chenaux, 061 821 10 40, matt, ausser Schulferien; Gruppe Vereinsreise Rund um den Laue-
ingrid.chenaux@gmx.net Aarberg jeweils Donnerstagmor- Vereins-Infos / Kontakt / nensee, Dienstag, 27. August,
Wanderung Mittwoch, 25. Septem- gen 9.00 – 10.00 Uhr im Kirchge- Anmeldungen Daniel Rossel, Verschiebedatum Mittwoch,
ber Besammlung: 08.15 Uhr Bahn- meindehaus Aarberg, Datenliste 032 396 22 55, 4. September
hof Pratteln, Abfahrt: 08.28 Uhr Wochenendkurs auf dem Bienen- daniel.rossel@gmx.ch Nordic-Walking ab Donnerstag
nach Möhlin, 4 Zonen, Route: berg 11. bis 13. Oktober, unverbind- Wanderung Donnerstag, 5. Sep- 10. Oktober treffen wir uns wieder
ebenerdig dem Rhein entlang nach lich Flyer verlangen, Auskunft für tember, Männlichen – Kleine Schei- um 14.00 Uhr beim «Sieberhuus»,
Wallbach, Mittagessen: „Fabriggli“, beide Gruppen und WE-Kurs bei degg, ca. 4,5 km, 1 ½ Std. ↓165 m, Infos bei Verena Zbinden,
Rückfahrt: Postauto Nr. 90 nach Leiterin Lotti Höhener, Mittagessen Picnic oder Restaurant 032 385 34 78
Mumpf, mit der S-Bahn nach Prat- 032 392 48 89 nach Wahl, fakultativ weiter nach Weihnachtsfeier Montag,
teln, 5 Zonen, Auskunft: E. Howald, Grindelwald, ca. 7,5 km, 3 Std., 9. Dezember
061 461 50 29, T. Gütlin, Bern ↓1120 m, Treffpunkt Bahnhof Biel
061 821 72 09 Vereins-Infos / Kontakt um 07.10 Uhr, Abfahrt um 07.22 Uhr Münsingen
Wanderung Mittwoch, 30. Oktober vitaswiss Sektion Bern, (via Lauterbrunnen), Anmeldung bis Vereins-Infos / Kontakt
Besammlung: 12.30 Uhr Bahnhof c/o vitaswiss Verband, 041 417 01 60, 4. September Esther Born, 031 721 59 38,
Pratteln Bushaltestelle, Abfahrt: sekretariat@vitaswiss.ch Mittagessen in der Klinik Linde, esther.born@bluewin.ch,
12.39 Uhr, Bus 83 bis Hersberg Dorf, Berner Bewegungsangebote - Biel, Freitag, 13. September, um www.vitaswiss.ch/muensingen
2 Zonen, Route: Hersberg – Senn- Mach mit und bleib fit! Infos bei 11.45 Uhr, Anmeldung bis Hobby Märit Münsingen Samstag,
weid – Arisdorf, ca. 2 Std., Zvieri: Ressort-Leiterin Kerstin Zbinden, 11. September 19. Oktober, wir verkaufen unsere
Rest. Linde Arisdorf, Auskunft: 079 652 65 30, Herbstwanderung Donnerstag, feinen Backwaren aus dem Holzo-
L. Urwyler, 061 811 10 18, kerstin.zbinden@hotmail.com 17. Oktober, Rebenweg Biel-Twann fen, knusprige Brote, Züpfe und
Ch. Dräyer, 061 813 98 16 Pilates Basic als perfektes Ganzkör- (evtl. Ligerz, La Neuveville), ca. 8 km, Tübeli
Wanderung Mittwoch, 27. Novem- pertraining zur Kräftigung der Mus- 2 - max. 3 ½ Std., Treffpunkt Bus-Sta- Billard spielen Mittwoch,
ber Besammlung: 12.45 Uhr Tram kulatur, es bewirkt eine starke Kör- tion bei Bahnhof Biel um 09.40 Uhr, 13. November, 14.00 – 16.00 Uhr im
Endstation Pratteln, Route: Lach- permitte und entlastet den Rücken, Abfahrt um 09.50 Uhr (Linie 11), Rubigen Center, altes Riedgässli 28,
matt – Zinggibrunnen - Muttenz, auch für EinsteigerInnen geeignet.; Mittagessen Picnic oder Restaurant Rubigen, Anmeldung bis 2. Novem-
ca. 2 Std., Zvieri: Rest. Pisco Muttenz, Dienstag, 18.00 - 19.00 Uhr, Schul- nach Wahl, Anmeldung bis ber bei Esther Born, Gartenstrasse 9,
Auskunft: F. Müller, 061 821 04 13, haus Steigerhubel Musikzimmer, 16. Oktober 3110 Münsingen
S. Lenzi, 061 821 01 32 Infos & Anmeldung bei Generalversammlung Donnerstag,
Simona Zünd, 079 734 92 35 24. Oktober, im Restaurant Romanti- Schwarzenburg
Reinach BL Zumba® Tanz Dich fit! Dienstag ca in Port, 14.00 Uhr, vorgängig Vereins-Infos / Kontakt
Vereins-Infos / Kontakt 9.00 – 10.00 Uhr, Zumba® Gold, im fakultatives Mittagessen, 12.00 Uhr, Marie-Eve Flach, 031 731 02 27,
Maja Rieser, 061 401 12 62, Quartierzentrum Tscharnergut, Anmeldung (fürs Mittagessen) bis majoflach@gmx.ch
paulrieser@intergga.ch weitere Zumba-Kurse möglich, 22. Oktober
Infos & Anm. bei Alicia Egli, Mittagessen in der Klinik Linde, Spiez
Sissach 079 261 43 84, Biel, Freitag, 15. November, um Vereins-Infos / Kontakt
Vereins-Infos / Kontakt swisszumbafitness@gmx.ch 11.45 Uhr, Anmeldung bis Cathérine Faes, 033 654 33 86,
Edith Bühler, 061 981 57 36, Schwimmkurse für Kinder und 13. November catherinefaes@gmx.ch
edith.buehler@bluewin.ch Erwachsene Infos und Anm. bei Adventsfeier Dienstag, 3. Dezem-
Marianne Stauffer, 031 332 40 04, Bönigen ber, 15.00 Uhr im Café Binoth,
Sandra Zen-Ruffinen, 078 783 72 72, Vereins-Infos / Kontakt Anmeldung bis 26. November an
Bern www.swimstar.ch Sonja Bieri, 033 823 17 05, B. Brönnimann, 033 654 58 41, oder
Gymnastik – Schwerpunkt Rücken sorbi@quicknet.ch in den Turngruppen
Aarberg Mittwoch 13.30 – 14.30 Uhr, QZ
Funktionelle Gymnastik jeweils Tscharnergut, ideal bei einseitiger Burgdorf Thun
Donnerstagabend 20.00 – 21.15 Uhr Tätigkeit, zur Ergänzung jeglicher Vereins-Infos / Kontakt Vereins-Infos / Kontakt
20 vitaswiss 3/2019Veranstaltungen
Zum
Heraustrennen
und
Mitmachen!
Barbara Ringgenberg, Herbstkurs: Bewegen und mehr in Gymnastik Schulferien Samstag, Generalversammlung 2020
033 847 02 47, Beniwil Kursbeginn Donnerstag, 5. Oktober bis Sonntag, 20. Oktober Dienstag, 11. Februar um 19.00 Uhr
b.ringgenberg@vitaswiss.ch, 5. Sept., 10 Lektionen, Kurs: Wild auf Wild (auch vegetarisch im Rest. Sternen, bitte anmelden bei
www.vitaswiss.ch/thun Atemtherapie – Bewegung – Medit- möglich) Mittwoch, 9. Oktober, Brigitte Stalder, 041 970 19 78,
Voranzeige 120 Jahre vitaswiss ation, 19.30-20.45 Uhr, im Schulhaus Lokal gemäss Ankündigung Administration, oder Beatrix Müller,
Sektion Thun! Hauptversammlung Beniwil, Kosten Fr. 110.- für Bächlihof Jona Samstag, 041 970 12 60, Gymnastik, bis
11. Februar 2020, Rössli Dürrenast Mitglieder, Fr. 150.- für Gäste, 26. Oktober, Nachmittag, wir 4. Februar 2020
Thun, 18.00 Uhr mit Abendessen, Leitung & Auskunft: Roswitha besuchen den bekannten und Info Es wird nicht mehr im Willisau-
Hauptversammlung und Überra- Corpataux, dipl. Atemtherapeutin immer wieder umwerfend er Bote publiziert, wer Interesse hat,
schung, der Vorstand freut sich über IKP, Anmeldung: 076 394 33 79, dekorierten Bächlihof zur bitte Daten notieren, danke
eine zahlreiche Teilnahme rowitha.corpataux@gmail.com schönsten „Kürbiszeit“
Herbstkurs: Dehnen und fliessen
lassen / Polarity Yoga Schmitten Obwalden
Freiburg Kursbeginn Dienstag, 24. Sept., Luzern
10 Lektionen, 16.30-17.30 Uhr, im Obwalden
Schwarzenburg Gymnastikraum Sporthalle Gwatt, Luzern Vereins-Infos / Kontakt
Vereins-Infos / Kontakt 3185 Schmitten, Kosten Fr. 110.- Vereins-Infos / Kontakt Doris Burch, 041 661 14 57,
Albin Hayoz-Schaller, 026 493 25 09, für Mitglieder, Fr. 150.- für Gäste, vitaswiss Sektion Luzern, fam_burch@bluewin.ch,
albin.hayoz@sensemail.ch, Leitung: Esther Perler-Aeby, c/o vitaswiss Verband, www.vitaswiss.ch/obwalden
www.vitaswiss.ch/deutschfreiburg Steinackerstrasse 8, 3184 Wünnewil, 041 417 01 60, Vortrag „Allmend-Alkohol-
Autogenes Training für Fortge- Auskunft & Anmeldung: sekretariat@vitaswiss.ch Armut-Auswanderung“ Dienstag,
schrittene jeweils Dienstag 3. Sep- 026 496 42 63, 29. Oktober, 19.30 Uhr, Cafeteria
tember, 1. Oktober, 5. November estherperleraeby@bluewin.ch Willisau Hüetli, Marktgasse 5a, Sarnen,
und 3. Dezember; NEU um 19.00 - Beeren- und Kräuterwanderung Vereins-Infos / Kontakt Analyse einer dramatischen gesell-
21.30 Uhr, Schulhaus Gänseberg in Murten Samstag, 14. September, vitaswiss Sektion Willisau, schaftlichen Entwicklung im
Düdingen, 4. Stock, Kosten pro Treffpunkt: 13.30 Uhr Primarschul- c/o vitaswiss Verband, Kt. Obwalden im 19. JH, Referent:
Abend: CHF 35.- für Mitglieder, haus Prehl, Kosten Fr. 8.- für Mitglie- 041 417 01 60, Dr. Andreas Anderhalden
CHF 40.- für Gäste der, Fr. 10.- für Gäste, Organisation sekretariat@vitaswiss.ch Wanderung Lütholdsmatt -
vitaswiss Gymnastik Düdingen Kneippverein Freiburg und Umge- Gymnastikstunden jeden Fräkmünt mit Wendi Imfeld,
Dienstag von 9.15 - 10.15 Uhr; Don- bung, Infos & Anmeldung bis Dienstag, 1. Gruppe um 08.45 Uhr in Samstag, 21. September, Treffpunkt
nerstag von 14.00 - 15.00 Uhr, Be- 7. September, 026 493 58 16 der Sonnmatt; 2. Gruppe um 10.00 um 09.00 Uhr, grosser Parkplatz bei
gegnungszentrum Düdingen, Infos Wickel mit Pfiff Donnerstag, Uhr in der Sonnmatt; 3. Gruppe um der Allmend Drogerie, Bahnhof
& Anmeldung: Doris Gauderon, 7. November, Treffpunkt: Begeg- 19.30 Uhr im Schlossfeld Alpnach Dorf, Aufstieg ca. 1 Std.
026 493 26 01, nungszentrum Düdingen Bastel- Höck im Restaurant Sonne Richtung Pilatus, neue Grillstelle Alp
doris_gauderon@hotmail.com raum, 14.00 – 16.00 Uhr, Kosten jeden ersten Donnerstag im Monat Fräkmünt, bräteln und Verpflegung
vitaswiss Gymnastik Plaffeien Fr. 15.- für Mitglieder, Fr. 20.- für ab 13.30 Uhr, ohne an- oder aus dem Rucksack, Anmeldung bis
Montag von 19.30-20.30 Uhr, Gäste, Organisation Kneippverein abmelden, wer kommen kann, 18. September bei Ruth Burch,
Sekundarschulhaus Plaffeien, Freiburg und Umgebung, Infos & kommt, herzlich willkommen! 041 660 47 29, 078 785 13 32,
Leitung, Infos & Anmeldung: Ursula Anmeldung bis 31. Oktober, Wanderungen und Ausflüge vitaswiss-ow@bluewin.ch
Müller-Spielmann, 026 418 30 61, 026 493 58 16 werden kurzfristig an den Gymnas- Fondue-Plausch mit Spielabend
079 586 29 03, ursulamueller@ tikstunden abgemacht, je nach im Gesellenhaus Sarnen,
windowslive.com Ideen und Wetter, interessierte Donnerstag, 14. November, Treff-
Herbstkurs: Bewegen und mehr in Glarus Mitglieder melden sich bitte bei punkt 18.30 Uhr beim Parkplatz
Düdingen Kursbeginn Montag, Brigitte Stalder, 041 970 19 78 Kantonsbibliothek, Anmeldung bis
2. Sept., 10 Lektionen, Kurs 1: Atem- Glarnerland (Administration) oder Beatrix 11. November bei Doris Burch,
therapie – Bewegung – Meditation, Vereins-Infos / Kontakt Müller, 041 970 12 60 041 661 14 57, 079 629 92 41,
18.15-19.30 Uhr; Kurs 2: Line-Dance, Ruth Meli, 055 643 15 06, (Gymnastik) vitaswiss-ow@bluewin.ch
19.30-19.45 Uhr, im Schulhaus Gän- rmeli@bluewin.ch, Adventsfeier 10. Dezember, im Funktionelle Gymnastik Montag,
seberg Düdingen, 4. Stock, Kosten www.vitaswiss.ch/glarnerland Rest. Sternen ab 19.00 Uhr, Willisau, 18.00-19.00 Uhr, Dorfhalle 1, Sar-
Fr. 110.- für Mitglieder, Fr. 150.- für Mitgliederreise Bodensee-Region nur für Turnmitglieder, nen, Fr. 300.- pro Jahr, Susanne
Gäste, Leitung & Auskunft: Roswitha Samstag-Sonntag, 7. – 8. Septem- bitte abmelden bei Brigitte Stalder, Rammelkamp; Rückengymnastik
Corpataux, dipl. Atemtherapeutin ber, Anmeldung & Leitung bei 041 970 19 78, Administration, oder Dienstag, 8.00-9.00 Uhr, Zeitraum,
IKP, Anmeldung: 076 394 33 79, Ina Haus, b.haus@bluewin.ch, Beatrix Müller, 041 970 12 60, Freiteilmattstr. 50, Sarnen, Fr. 400.-
rowitha.corpataux@gmail.com 077 453 88 70 Gymnastik, bis 3. Dezember pro Jahr, Jacqueline Bacher;
vitaswiss 3/2019
4/2018 21Sie können auch lesen