Nachsommer - Evangelische ...
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Nachsommer
Die gemeinsame Hauszeitschrift von Wolfgangstift, Mobile Dienste Wolfgangstift (Crailsheim),
Alexandrinenstift (Satteldorf) und Seniorenstift „Auf den Wäldern“ (Fichtenau-Wildenstein)
Erstes Horaffenfest im
Wolfgangstift
Crailsheimer Stadtfeier-
tag wird auch im Wolf-
gangstift gefeiert!
Neue seelsorgerliche
Unterstützung im
Alexandrinenstift
Stärkung unserer Teams
durch neue Mitarbeite-
rinnen
1/20Inhalt 1/20
Wolfgangstift Mobile Dienste Wolfgangstift
Grußwort 4 Grußwort 16
Unsere Leistungen 4 Unsere Leistungen 16
Neue Qualitätsprüfungsrichtlinien 5 Meldungen 17
Veranstaltungen Februar - Mai 2020 6 Thema Demenz 18
Einige Höhepunkte 7 Mitteilungen 19
Mitarbeiter
Grüne Engel im Wolfgangstift 8
Mobiler Mittagstisch
Aus dem Wolfgangstift 9
Die Generalsanierung schreitet voran!
Hier im Erdgeschoss ist immer was los! Gemeinschaftliche Seiten aller Einrichtungen
Jahresrückblick 2019 10-11 Gedichte zur Jahreszeit 20
Ein Jahr vieler Höhepunkte
Rätsel 21
Kunstvolle Handarbeiten 12
Jährliches Candle-Light-Dinner
Eine neue Attraktion: Erzähltheater
Dies und das! 13
Weiterbildung zur Mentorin
Jubilare 2019
Gesunder Mittagsbrunch
Gemeinschaftliche Seiten aller Einrichtungen
Glaube & Leben 14-15
Impressum
Ausgabe 1/2020 Herausgeber: Redaktionsanschrift:
Evangelische Heimstiftung GmbH Nachsommer
Einrichtungen: Wolfgangstift (Michael Dombrowski, Haus- Evangelische Heimstiftung GmbH
direktor), Mobile Dienste Wolfgangstift (Ursula Penkalla, Wolfgangstift
Leitung), Alexandrinenstift (Irina Michnowez, Hausdirektorin) Wolfgangstraße 40
und Seniorenstift Auf den Wäldern (Anja Fuchs, Haus- 74564 Crailsheim
direktorin)
2 Nachsommer 1/2020Alexandrinenstift Seniorenstift „Auf den Wäldern“
Grußwort 22 Grußwort 32
Unsere Leistungen 22 Unsere Leistungen 32
Meldungen 23 Meldungen 33
Vorschau Herbstfest
Laternenumzug
Es weihnachtet sehr... 24
Wechsel in der Pflegedienstleitung 34
Meldungen 25
Besuch des Theaters in Wört
In der Wehnachtsbäckerei
Wertvolle Arbeit Auftritt des Liederkranzes 35
Mitarbeiter-Weihnachtsfeier
Reportage 26-27
Weihnachtliches Backen
Traditionen rund um den Advent
Reportage 36
Meldungen 28
Weihnachten im Seniorenstift
Niklaus ist ein guter Mann...
Jubilare 2019 Vorstellung neuer Mitarbeiter 37
Meldungen 29 Jahresrückblick 2019 38-39
Darf ich mich vorstellen? Ein Jahr voll toller Augenblicke und
Begegnungen
Veranstaltungen 30
Veranstaltungen 40
Ehrenamt 31
Pfarrer Gablowski Bewohner 41
Aktivierung der grauen Zellen
Neues Mitglied im Heimbeirat
Gemeinschaftliche Seiten aller Einrichtungen
Anzeigen 42-43
Redaktion: Druck: Fotografie:
Michael Dombrowski, Anja Fuchs, Irina Klunker & Ewald GmbH Alle Fotos Evangelische Heimstiftung
Michnowez, Ursula Sailer, Sven Destner, Nicole 74564 Crailsheim mit Ausnahme von
Simpfendörfer die arge lola: Seite 5 oben
Uta Jaschke: Seite 7 oben rechts
Gestaltung und Redaktionssystem: pexels-foto: Seite 14 oben
AmedickSommer GmbH, Stuttgart Service-denksport.de: Seite 21
Miredi/fotolia.com: Seite 34 oben links
Gina Sanders/fotolia.com: Seite 35 unten rechts
Nachsommer 1/2020 3Grußwort
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
ein Jahr jagt das andere und ein Jahrzehnt
das nächste – so kommt es mir vor. Mir sind
noch sehr gut die Jahreswechsel in den Jah-
ren 2000 und 2010 in Erinnerung und jetzt
schreiben wir bereits 2020. Wo sind die
Jahrzehnte geblieben? Ich wünsche uns allen,
dass trotz vieler Veränderungen und Neue-
rungen, die sich um uns herum ergeben und
Wolfgangstift – oft viel Zeit und Kraft kosten, wir immer
unsere Leistungen wieder Zeiten der Ruhe und Entspannung
finden. Zeiten, in denen wir uns auch ganz
So unterschiedlich wie die Menschen sind,
die zu uns kommen, so vielfältig sind ihre
bewusst auf Gottes Wort und sein Reden
Wünsche und ihr Bedarf an Unterstützung. konzentrieren, dass seine Liebe unser Herz
Wir bieten Lösungen, die auf die persönliche berühren kann und wir im Vertrauen auf ihn
Situation des Einzelnen zugeschnitten sind. gestärkt werden.
Hierzu zählen folgende Angebote im Bereich
Betreuung und Pflege: Viele Veränderungen stehen auch bei uns im
Heim an. Außer den Neuerungen, die die
■■ Dauerpflege Generalsanierung mit sich bringt, wurden
■■ Kurzzeitpflege jetzt neue Qualitätsprüfungsrichtlinien und
■■ Betreutes Wohnen
■■ Ambulante Pflege (Mobile Dienste)
ein neues Pflegeberufereformgesetz verab-
schiedet. Auch in unserem Mitarbeiterteam
Weitere Angebote, die die Selbstständigkeit gab es Veränderungen. Susanne Kenserski ist
und Lebensfreude im Alter fördern: seit 1. Januar ganz für die Zentrale in Stutt-
gart tätig. Elke Schmögner arbeitet jetzt
■■ Feste, Konzerte, Ausflüge
■■ Gottesdienste, Andachten
vermehrt in unserem Bewohnerservice.
■■ Therapeutische Angebote
■■ Friseur, Fußpflege Ich danke allen, die uns in diesen ganzen
■■ Wohlfühlgarten, Dachgarten Veränderungsprozessen treu zur Seite stehen
■■ Mitgestaltung des Tagesablaufs in der
und tatkräftig unterstützen. Ihnen allen ein
Alltagsbegleitung
■■ Mitgestaltung der Gemeinschaftsräume gutes, gesundes und segensreiches neues
Jahr, Ihr
Michael Dombrowski, Hausdirektor
4 Nachsommer 1/2020Aus der Heimstiftung
Stationäre Einrichtungen unterliegen neuen Richtlinien
Neue QPR für Einrichtungen
Zum 1. Oktober 2019 wurden bundesweit neue Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) einge-
führt, die aus drei Elementen bestehen und für die Pflegeeinrichtungen sowohl inhaltlich
als auch organisatorisch einige Veränderungen mit sich bringen.
1. Messung der Ergebnisqua- fentlicht, ergänzt um grundle-
lität mittels Qualitätsindika- gende Informationen zur Ein-
toren richtung. Die Veröffentlichung
Zusätzlich zu den jährlichen erfolgt im Internet und durch
Qualitätsprüfungen müssen zu- Aushang in den Pflegeeinrich-
künftig alle stationären Pflege- tungen.
einrichtungen halbjährlich, zu
einem festen Stichtag, für alle Die Mobilen Dienste und die
Bewohner verschiedene Daten Tagespflegen sind von dem neu-
erfassen und an eine zentrale Qualitätsprüfungen werden neu en Qualitätsprüfungsverfahren
und unabhängige Datenauswer- gestaltet für die stationäre Pflege nicht
tungsstelle melden. Die Mel- betroffen
dung der Daten erfolgt ohne Bestandteile dieser externen
Nennung von Bewohnernamen Qualitätsprüfungen sind weiter- Wie sich die Evangelische
(„pseudonymisiert“). Die Daten- hin die Inaugenscheinnahme Heimstiftung darauf vorbe-
auswertungsstelle ermittelt aus von Bewohnern sowie die Ein- reitet
den gemeldeten Daten 15 Indi- sichtnahme in die Pflegedoku- Für die 87 Pflegeheime der Evan-
katoren zur Ergebnisqualität der mentation. Die Sichtweise der gelischen Heimstiftung bedeutet
Einrichtung, die Aussagen über Bewohner sowie das Fachge- das neue System eine inhaltliche
die Qualität der Pflege und Be- spräch mit den Pflegekräften soll und organisatorische Anpas-
treuung erlauben. Diese Da- künftig ein stärkeres Gewicht sung. Dennoch begrüßt die
tenerfassung basiert auf einem haben als im bisherigen Prüfver- Evangelische Heimstiftung das
Fragenkatalog mit 98 Fragen zu fahren. In jeder Einrichtung Verfahren: „Wir arbeiten in der
verschiedenen Bereichen im wird eine Stichprobe von neuen Evangelischen Heimstiftung
Leben der Bewohner wie z.B. Bewohnern überprüft. Voraus- stets nach hohen Qualitätsstan-
Mobilität, kognitive und kom- setzung für den Besuch durch dards und wollen uns kontinu-
munikative Fähigkeiten oder die Prüfer sowie die Einsicht- ierlich verbesser n“, erk lär t
Gestaltung des Alltagslebens nahme in die Pflegedokumenta- Hauptgeschäftsführer Bernhard
und soziale Kontakte. tion ist die Einwilligung der Schneider, „deshalb begrüßen
betreffenden Bewohner sowie wir das neue Verfahren und
2. Qualitätsprüfungen durch deren Bevollmächtigte/Betreuer. werden dafür sorgen, dass unse-
externe Prüfdienste re Kunden informiert und unse-
Weiterhin wird es einmal jähr- 3. Öffentliche Darstellung re Mitarbeitenden vom ersten
lich im Auftrag der Pflegekassen der Ergebnisqualität und der Tag an auf das neue System
eine Qualitätsprüfung in jeder Prüfergebnisse vorbereitet sind “.
Einrichtung geben. Diese Qua- Die bisherigen „Pflegenoten“
litätsprüfungen werden durch werden abgelöst. Es wird künftig
externe Prüfdienste durchge- eine detaillierte Darstellung der
führt. Ergebnisse der Indikatoren und
der Qualitätsprüfungen veröf-
Nachsommer 1/2020 5Veranstaltungen
Veranstaltungen Februar – Mai 2020
Dienstag, 11. Februar – 14:00 Uhr Regelmäßige Veranstaltungen
Erstes Horaffenfest im Wolfgangstift (außer an Feiertagen)
Freitag, 21. Februar – 14:00 Uhr Montag und Freitag – 15:00 Uhr
Faschingsfeier mit Klaus Baumann Bunte Begegnungsrunde
Dienstag, 24. März – 14:30 Uhr Erster Donnerstag im Monat – 15:00 Uhr
Autorin Uta Jaschke liest aus ihrem Katholische Messe mit Abendmahl
Werk „Totholz für Luca“
Dritter Donnerstag im Monat – 15:00 Uhr
Mittwoch, 8. April – 09:45 Uhr Evangelischer Gottesdienst mit Abendmahl
Konzert mit Inna Kogan und
Aleksandra Miladinovic-Diamantaki Zweiter und vierter Donnerstag im Monat
– 15:00 Uhr
Donnerstag, 9. April – 15:00 Uhr Gottesdienst mit ehrenamtlichen Mitar-
Ökumenischer Gottesdienst beitern
Dienstag, 14. April – 15:00 Uhr Letzter Mittwoch im Monat – 10:00 Uhr
Bildvortrag, Hans-Werner Bell Besuch des Kindergarten Lummerland
„Rumänien – Tor zwischen Osten
und Westen“ Mittwochs, 14-tägig
Gemeinsames Projekt: Paul-Gerhardt-
Mittwoch, 6. Mai – 14:30 Uhr Kindergarten – Wolfgangstift
Maitanz mit Klaus Baumann
Wir danken Pfarrer Brix für die vielen
Mittwoch, 27. Mai – 14:00 Uhr Jahre treue Dienste in unserer Einrichtung.
Erdbeerfest für unsere Bewohner Er wird am Sonntag, 9. Februar um 10:30
Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes in
der Paul-Gerhardt-Kirche in den wohlver-
diensten Ruhestand verabschiedet.
An dieser Stelle danken wir natürlich auch
Pater Thomas Puthiyaparambil für die
treuen Dienste von katholischer Seite.
Alle weiteren Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Aushängen!
6 Nachsommer 1/2020Veranstaltungen
Einige Höhepunkte
Dienstag, 11. Februar, Dienstag, 24. März,
14:00 Uhr, wir feiern 14:30 Uhr, Lesung mit
das erste Horaffenfest Autorin Uta Jaschke
In diesem Jahr lassen wir Mit ihrer Fantasieerzählung
die Geschichte der Stadt hält Uta Jaschke dem Leser
Crailsheim lebendig wer- die unbekannte Welt des
den. Stadtführerin Gu- Hirschkäfers lebendig vor
drun Bolz führt uns an- Augen, indem sie ihm eine
hand von Bildern durch menschliche Stimme und
Einladung zum das frühere Crailsheim. einen Diskussionspartner Uta Jaschke
Horaffenfest! Für die Musik haben wir gibt. Damit eröffnet sie an-
die schwungvollen Stra- rührende Einblicke in die
ßen- und Wirtshausmusikanten gewinnen unbekannte Existenz dieses außergewöhnlichen
können. Und mit Kaffee und leckeren Horaffen Insekts. Sieben Jahre lebt es als Larve im Totholz
ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt! – für sein Dasein als Käfer über der Erde bleiben
Wir danken schon jetzt allen Beteiligten, auch dann höchstens acht Wochen, in denen ihm die
der Bäckerei Baier für die Spende der Rie- wachsende Zerstörung seines Lebensraumes zu
sen-Horaffen! schaffen macht. - Ein modernes Märchen. Eine
Parabel. Ein Plädoyer für den Schutz der Natur.
Freitag, 21. Februar, Mittwoch, 27. Mai,
14:00 Uhr, Faschings- 14:00 Uhr, Erdbeerfest
feier mit Klaus Baumann
Jedes Jahr aufs Neue freuen
Helau und Alaaf! Viele wir uns, wenn die Erdbeersai-
erinnern sich noch an son beginnt! Deshalb wollen
u n s e r e s c hw u n g vol le wir in diesem Jahr mit lecke-
Faschingsfeier im letzten ren fruchtigen Erdbeeren in
Jahr. Mit lustigen Kos- verschiedenen Variationen
tümen, Sketchen und der den Sommer und die Erdbeer-
Gute Laune bei der schwungvollen Musik von zeit mit einem fröhlichen Fest Die süßen Erdbee-
Polonaise Klaus Baumann wollen wir begrüßen. ren laden Sie ein!
auch in diesem Jahr den
Winter verjagen und fröhlich in die närrische Lassen Sie sich mit einem bunten Programm und
Zeit starten. Neben dem bunten Programm gibt frechen Erdbeeren mit guter Laune anstecken und
es leckere Krapfen und Kaffee. genießen Sie gemeinsam Kaffee und leckeren
Erdbeerkuchen. Gute Musik und Sketche rund um
Wir freuen uns, Sie bei unserer Wolfgangstift- die süße Frucht runden das sommerliche Pro-
Polonaise begrüßen zu dürfen! gramm ab.
Nachsommer 1/2020 7Ehrenamt
Grüne Engel im
Wolfgangstift
Unsere Ehrenamtlichen
sind eine wirkliche Berei- Sie möchten sich gerne
cherung für das Wolfgang-
stift. Mit ihren kreativen ehrenamtlich engagieren?
Ideen, ihren Erfahrungen
und ihrem Einfühlungs- Wir brauchen Sie für unsere
Stark engagiert: ver mögen br ingen sie Bewohner zur Unterstützung z.B.
Ehepaar Mack Freude ins Leben der uns
bei Spaziergängen
anvertrauten Menschen.
Durch ihr Engagement vernetzen sie unsere beim Singen und Musizieren
Pflegeeinrichtung mit dem Gemeinwesen und als Begleitung bei Ausflügen
sogen dafür, dass die Menschen am gemein- im Lese-, Gesprächs-, Malkreis
schaftlichen Leben teilhaben können. Einmal
für Besuche
monatlich treffen sich die Ehrenamtlichen, um
gemeinsam besondere Unternehmungen mit und vieles mehr
Bewohnern durchzuführen oder in gemüt-
licher Runde bei Kaffee und Kuchen und an-
schließendem Singen auf allen Wohnbereichen
Ehrenamt – ein Gewinn für alle
zusammenzukommen. Mit dabei sind Michael „Da wird auch dein Herz sein ...“
Dombrowski (Hausdirektor) und Adelheid
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weller (Ehrenamtskoordinatorin).
Nächste Termine
Montag, 3. Februar 2020, 14:00 Uhr
Gemütliches Beisammensein mit anschlie-
ßendem Singen auf allen Wohnbereichen
Montag, 30. März 2020, 14:00 Uhr
Gemütliches Beisammensein mit anschlie-
Ein starkes Team – unsere Grünen Engel
ßendem Singen auf allen Wohnbereichen
Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen
Montag, 18. Mai 2020, 13:45 Uhr Tätigkeit in unserer Einrichtung haben, setzen
Ausflug der Grünen Engel zur Gärtnerei Sie sich bitte mit Adelheid Weller in Verbindung
Gemüse-Scherzer in Dinkelsbühl-Waldeck (07951) 9107-0. Gerne informieren wir Sie
unverbindlich über die vielfältigen Einsatz-
möglichkeiten.
8 Nachsommer 1/2020Aus dem Wolfgangstift
Die Generalsanierung schreitet voran!
Die Vollendung des zweiten Bauabschnitts
steht unmittelbar bevor - wie geht es weiter?
Zumindest die Obergeschosse eins bis drei des
Südflügels werden in den nächsten Tagen fertig-
gestellt und in der zweiten Februarhälfte möbliert.
Im März können wir diese Bereiche beziehen.
Etwas mehr Geduld benötigen wir für die Be-
treuten Wohnungen im Erdgeschoss und Unter-
geschoss. Diese können wohl erst im Juni bezogen
werden.
Außenansicht – sanierter Südflügel mit Logo
Als nächstes steht der dritte und letzte Bauab-
schnitt bevor: der Nordflügel. Auch hier kommen zelzimmer verfügbar, jedoch weiterhin nur ein
Herausforderungen auf uns zu. Es stehen in dieser Aufenthaltsraum je Wohnbereich.
Zeit (bis voraussichtlich Ende 2020) keine Schu-
lungsräume, keine Kühlräume, wenig Lagerräume Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis, mit dem Sie
und weiterhin nur sehr beschränkte Verwaltungs- die Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Die
räumlichkeiten zur Verfügung. Auf den Wohnbe- Geduld wird belohnt – am Ende wird es wunder-
reichen sind während dieser Zeit zwar viele Ein- schön!
Hier im Erdgeschoss ist immer was los!
Hier im Erdgeschoss ist immer was los, Natürlich gibt es auch noch die vielen Feste,
wir Bewohner finden es echt famos. Programm und Stimmung sind echt das Beste.
Auch Konzerte und Vorträge nicht zu verachten,
Montags und freitags: Bunte Runde und Singen, können oft stimmungsvolle Bilder betrachten.
mit viel Freude wir uns da einbringen.
Wenn du Kummer hast und Sorgen,
Auch sonst wird gemeinsam gespielt und gelacht, dann geh zu Simone am Morgen.
durch Jolanta mit Frohsinn wir werden bedacht. Ihre vertraute und einfühlsame Art ich mag,
jetzt geht es gleich besser in den Tag.
Das Essen ist echt lecker, man muss es sagen,
es gibt wirklich keinen Grund zum Klagen.
Die Tische geschmückt, es ist eine Pracht,
hier werden wir stets von Blumen angelacht.
Das gesamte Personal muss man loben,
hier ist man immer bestens aufgehoben.
Ob Tag oder Nacht, sie sind für uns da,
zu helfen bereit – das ist doch sonnenklar.
Ihre Marianne Wetzel
Marianne Wetzel
Nachsommer 1/2020 9Jahresrückblick
Ein Jahr mit vielen Höhepunkten. Wir blicken reimend zurück
Jahresrückblick 2019
Höhepunkte, Aktionen übers Jahr, einschneidende Veränderung im Heimalltag war.
Trotz vieler baulicher Herausforderungen - ist Mitarbeitern und Grünen Engeln gelungen,
statt Unruhe und Lärm, ein wohnliches Ambiente, viel Abwechslung und schöne Momente.
Zu Umbau und Sanierung noch einige Sätze,
Wolfgangstift bietet 80 Plätze.
Momentan, aktuell – später nimmer,
70 Plätze im Doppelzimmer.
Im Aufenthaltsbereich das Gleiche in grün,
für 30 Bewohner statt 15 wie vorgeseh´n.
Um den Südflügel leer zu bekommen,
Umzug der Bewohner im Juni vorgenommen.
Auch für Ehepaare Lösung gefunden,
Zimmer durch Türe verbunden.
Praktisch – will man seine Ruh,
bleibt die Türe einfach zu.
Fertigstellung des 2. Bauabschnitts vorausgesetzt,
nächste Stufe des WG-Konzepts umgesetzt. Village Gold Bears beim Sommerfest
Trotz Umbau blieb der Fasching nicht aus, Rest Alltagsbegleiter tat Schulung beenden,
Stimmung mit Alain Franiatte im Haus. zum qualifizierten Betreuungsassistenten.
Alain Franiattes Kommentar: Neues Reinigungsteam sich vorgestellt,
„Selten so gelacht wie dieses Jahr“! zur Tochterfirma Evangelische Heimstiftung zählt.
Seit Juni aktiv im letzten Jahr,
Konzert der Jugendmusikschüler begann Irina Giese lange davor bereits tätig war.
im März unter Leitung von Doris Hamm.
Zum Dia-Vortrag lud uns ein, Wolfgangstift im Volksfestrausch,
Deutsche Alpenstraße mit Siegfried Hain. Wirtshausmusikanten spielten auf.
Bier und Weißwurstvesper traditionell
mit süßem Senf und Brezeln – gell!
Highlight Glücksrad war dabei,
Autohaus Linke war so frei.
Jeder konnte sein Glück probieren,
keine Niete, kein Verlieren.
Stände nachgebaut perfekt,
Dosenwerfen, Nagelbrett.
Wurf mit Basketball probiert,
auch Sketche wurden aufgeführt.
Mitarbeiter Wunsch gehegt,
Jahresfeier vorverlegt.
Gemeinsam wandern war der Plan,
wer null Bock, konnt´ Auto fahr´n.
Bunte Faschingsmannschaft Von Weipertshofen aus gestartet,
10 Nachsommer 1/2020Jahresrückblick
in Rechenberg wurd´ man erwartet.
Kehrten im Landgasthaus Rössle ein,
zu Speis´ und gemütlichem Beisammensein.
Kündigung der KiGa-Gruppen fällt uns schwer,
kamen täglich zum Mittagessen her.
Die munteren Kinder werden uns fehlen,
wie Balsam für unsere Seelen.
Der Kontakt schläft dennoch nicht ein,
marschieren regelmäßig bei uns rein.
Lichterfest im Altenheim,
Wolfgangstift lud dazu ein.
Nicht nur die Bewohner strahlten,
unzählige Lampions vieler Arten. Abendstimmung beim Lichterfest
Pantomime von St. Martin aufgeführt,
Herzen der Bewohner und Gäste berührt. Zum letzten Mal ein festliches Menü,
Am Ende Bewohner warm verpackt, zauberte unsere Küchen-Crew.
wurden nach draußen gebracht. Küchenteam gab stets das Beste,
Überraschung geglückt, man staunte sehr, die vielen kulinarischen Feste,
von Lampions ein Lichtermeer. die im Hause hier stattfanden,
Passend Glühwein oder Punsch, haben wir nur euch zu verdanken.
zwecks der Kälte je nach Wunsch.
Neuer Musiker Baumann Klaus,
Montag und Freitag nach Kaffeestunde, am Zwiebelkuchenfest ein volles Haus.
Treffen mit Christa Pomereinke in bunter Runde. Brachte Gaudi und Stimmung rein,
Freitags mit Sigrid Zubrodt und Akkordeonklang, bedankt mit einer Flasche Wein.
Aktuelles, Gedächtnistraining und Gesang.
Vier Mitarbeiterinnen in den Ruhestand,
Herzliche Einladung zum Candle-Light-Dinner, ehemalige Kolleginnen bei nettem Empfang.
Pfr. Brix, Apotheker Hauptmann, OB Dr. Grimmer. Drei Mitarbeiterinnen auf einen Streich
Weihnachtsengel, Weihnachtsmann, stammten aus dem Pflegebereich:
festliche Stimmung mit Drehorgelklang. Tutter Ute, Breitenbücher Sofia, Meißner Elisabeth,
Bürgergemeinschaft mit Nikolaus übergab Spende, gemeinsam in den Ruhestand geht.
für´s Wolfgangstift in Herrn Dombrowski´s Hände. Auch Römer Ulrike hat uns verlassen,
ein Allround-Talent ohne Maßen.
Ob MAV, Betreuung oder Veranstaltungen,
was sie anpackte, ist ihr gelungen.
Kleine Anerkennung als Wertschätzung eben,
vom Chef des Hauses übergeben.
Besondere Höhepunkte im Jahr,
Sommer- und Grillfest sowie Weihnachtsfeier war.
Herr Dombrowski tat sich arrangieren,
ließ 2019 revue passieren.
Im Eingangsbereich Lichtbilder gezeigt,
zum Ausklang für jeden ein Glas Sekt gereicht.
Alles Gute, Gesundheit, behüt euch Gott,
Volksfest im Wolfgangstift Herzlich, Ihre Heidi Ott
Nachsommer 1/2020 11Aus dem Wolfgangstift
Stricken ist meine Welt Jährliches Candle-
Light-Dinner
Erika Schlecht strickt seit ihrem fünften Lebens-
jahr. Zu Beginn aus der Not heraus, wie sie erzählt. Unser Küchenteam
Geboren in Rumänien mit sechs Geschwistern, hatte sich am Niko-
alle brauchten Strümpfe, Mützen und Jacken, die laustag mächtig ins
Erika Schlecht strickte. Schnell hat man ihr Talent Zeug gelegt, um die
erkannt, und so begleitet sie das Stricken das gan- Bewohner zu ver-
ze Leben hindurch. Sie fühlt sich so gut versorgt wö h n e n . P f a r r e r
in unserer Einrichtung und möchte etwas zurück- Matthias Brix eröff-
geben. „Durch das Stricken fühle mich noch Das Küchenteam nete die Abendveran-
richtig im Leben“. staltung mit einem
geistlichen Impuls, OB Dr. Christoph Grimmer
Erika Schlecht und ihre Kunstwerke sprach ein Grußwort und Herbert Hauptmann
umrahmte das Programm mit seiner Drehorgel.
Später kamen auch noch der Nikolaus zusam-
men mit Knecht Ruprecht von der Bürgerge-
meinschaft Roter Buck und brachte Geschenke.
Etwas traurig sind wir, dass unsere Hauptküche
dem Umbau zum Opfer fällt und unser super
Küchenteam bei derartigen Veranstaltungen
nicht mehr in der Lage ist, selber zu kochen.
Eine neue Attraktion: Erzähltheater
Mit phantasievollen Bildern eintauchen in
die Welt von Märchen und alten Geschichten.
Ein Kasten aus hellem Holz. Zwei Flügeltüren, die
sich langsam öffnen. Ein kleines Theater entsteht
im Raum. Auf der schwarz gerahmten Bühne er-
scheinen Bilder und Geschichten.
Wer das Erzähltheater einmal erlebt und selbst
damit gearbeitet hat, versteht den Zauber, der von
dem Medium ausgeht. Kleine und große Zuschau- Saskia Rusch liest eine Weihnachtsgeschichte
er fühlen sich magisch angezogen, wenn in dem
hölzernen Kasten kleine Szenen und große Ge- Auf dem Bild sieht man unsere Schülerin Saskia
fühle lebendig werden. So geht es auch unseren Rusch, wie sie eine Weihnachtsgeschichte mit
Bewohnern! Wir sind froh, dass wir das Erzählthe- Bildern des Erzähltheaters vorliest. Beim Vortragen
ater für unsere Einrichtung erwerben konnten, der Geschichten mit dem Erzähltheater entsteht
denn es kann in die magische Welt der Geschich- eine gegenseitige lebendige Beziehung zwischen
ten einführen und die Gemeinschaft stärken. Vortragendem und Bewohnern!
12 Nachsommer 1/2020Aus dem Wolfgangstift
Dies und das!
Weiterbildung zur Jubilare 2019
Mentorin erfolgreich
abgeschlossen! Auch im Jahr 2019 gab es Ju-
bilare in unserem Mitarbei-
Selina Stegmaier absol- terteam, die für langjährige
vierte im vergangenen Jahr Tätigkeit geehrt w urden.
die Weiterbildung zur Marina Stichling erhielt das
Mentorin. Zum Thema Kronenkreuz in Gold. Diese
Blutzuckermessung er- höchste Auszeichnung des
reichte sie mit der hervor- Diakonischen Werks wird
Glückwunsch! ragenden Note von 1,2 nach 25-jähriger Tätigkeit in Wir gratulieren!
ihren Abschluss. Wir gra- der Diakonie vergeben.
tulieren ihr ganz herzlich zu diesem Erfolg. Außerdem wurden geehrt:
für 10 Jahre Dienstzugehörigkeit:
Im Zuge des neuen Pflegeberufereformgesetzes Ursula Machauer, Margarete Baß, Anja Weller
und der Einführung der generalsitischen Aus- 20 Jahre: Diana Herrmann, Gabriele Schaffert
bildung benötigen wir künftig mehr Mentoren. 30 Jahre: Adelheid Weller, Gabriele Wurz
Wir danken Selina Stegmaier dass sie bereit war, Wir danken ganz herzlich für den treuen und
sich hierfür zu qualifizieren. engagierten Dienst über so viele Jahre hinweg!
Gesunder
Mittagsbrunch
Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförde-
rung ließ sich die Mitarbeitervertretung (MAV)
im vergangenen Jahr etwas ganz Besonderes ein-
fallen. Sie organisierte für die Mitarbeiter an zwei
Es ist alles köstlich angerichtet
Freude über das leckere und gesunde Essen
Tagen jeweils einen gesunden Mittagsbrunch. Viel
Obst, Gemüse und auch Salate schmückten das
Büffet. Mit großer Freude griffen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in der Mittagspause zu.
So etwas sollte es öfters geben, war die einhellige
Meinung aller Beteiligten!
Nachsommer 1/2020 13Glaube & Leben
Impuls zur Jahreslosung 2020
Ich glaube; hilf „Woran glauben Sie?“ – hat zum Stuttgarter Kir-
chentag eine Zeitung Prominente gefragt. Eine
Volleyballspielerin hat geantwortet: „Ich glaube,
meinem Unglauben! dass man nach Rückschlägen immer wieder auf-
stehen und weiter kämpfen muss“. Eine TV-Mo-
(Markus 9,24) deratorin: „Ich glaube, wer vertrauen kann, lebt
glücklicher“. Ein Model: „Ich glaube daran, dass
jeder für sein eigenes Glück verantwortlich ist“.
Ein Comedian: „Ich würde gerne an Astrologie
glauben, aber das Sternzeichen Löwe glaubt nicht
an Astrologie“. Die Sport- und Kulturbürgermei-
sterin: „Ich glaube an die Möglichkeit, Dinge zu
verändern“. Der Autor von „Äffle & Pferdle“:
„Glaube nicht alles, was du denkst!“
Ganz verschiedene Antworten, die nicht auf einen
Nenner zu bringen sind. Deutlich wird: was wir
Menschen persönlich glauben, hat mit unserer
Lebensgeschichte zu tun. Der Glaube lebt von
Erfahrungen. Mein Glaube hat sich bewährt, als
es mir schlecht ging. Aber auch als ich glücklich
14 Nachsommer 1/2020Glaube & Leben
war. Er hat mir geholfen, etwas auszudrücken, was einem rätselhaften Satz: „Ich glaube; hilf meinem
über meinen Verstand hinaus ging. Er hat mir eine Unglauben!“ So schreit er in seiner Verzweiflung
Sprache geschenkt, die mich Worte finden ließ, Jesus an. Für mich ist das ein Schlüsselsatz in der
als es mir die Sprache verschlug. Er ist die Lesehil- Geschichte. Denn wer könnte nicht manchmal so
fe, mit der ich meinen Alltag deuten und verstehen schreien? Ich will glauben und vertrauen. Ich
kann. suche nach Spuren Gottes auf dieser Welt. Ich
möchte mich gerne geborgen fühlen bei ihm,
Es geht beim Glauben nicht um ein objektives möchte mich fallenlassen können und gehalten
Wissen, das unerschütterlich ist. Wie etwa in der wissen. Ich will Gott spüren in meinem Leben –
Naturwissenschaft. Und selbst da sind schon gan- aber es gibt Zeiten, da kann ich das nicht. Zweifel
ze Systeme zerbrochen. Es geht beim Glauben um nagen: gibt es ihn überhaupt, diesen persönlichen
ein Vertrauen, das verletzlich ist. Um eine Bezie- Gott? Hört er unsere Gebete? Kennt er unsere
hung, die sich immer wieder neu bewähren muss. Sorgen? Wo ist er?
„Glauben“ kommt von „geloben“, was früher be-
deutete: sich einander anzuvertrauen, einander „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Es gibt
geloben, immer für einander da zu sein. Wenn diese beiden Seiten in uns: Glaube und Vertrauen
zwei sich verloben, tun sie das. Sie versprechen – und auf der anderen Seite Misstrauen und Zwei-
sich Liebe und Treue und bedingungsloses Dasein fel. Und so unterschiedlich die beiden sind, so nah
füreinander. Für „Glauben“ und „Vertrauen“ steht liegen sie doch manchmal nebeneinander. „Ich
in der Bibel dasselbe Wort. Glauben heißt nichts glaube“ – das führt in den Himmel. „Hilf meinem
anderes als: ich vertraue mich Gott an. Ich muss Unglauben!“ – das holt mich zurück auf die Erde.
nicht alles selbst machen und können, sondern „Ich glaube“ – da hole ich selber Schwung, da traue
ich spüre: Du, Gott, bist an meiner Seite. Mit dir ich mich, da vertraue ich mich Jesus an. „Hilf
kann ich über Mauern springen. Alles ist möglich, meinem Unglauben!“ – da bin ich mir nicht sicher,
wenn du bei mir bist! So hat Glauben viel zu tun ob mein Glaube trägt. Zweifel holen mich ein,
mit Loslassen. Den Wahn loslassen, alles liege nur bremsen mich ab. In der Mitte des Satzes zwischen
an einem selbst. dem „Ich glaube“ und dem „Unglauben“ , sozu-
sagen ganz unten, am tiefsten Punkt der Schaukel,
Wie das geht, zeigt die Geschichte aus dem Mar- steht das vielleicht wichtigste Wort: „Hilf!“ Die
kusevangelium, in dem das biblische Motto für Bitte: Stups mich an. Jesus, gib mir Schwung, dass
das Jahr 2020 steht. Hier wird erzählt von einem ich wieder hoch komme, Trost finde und Mut. Wir
Mann, der für seinen schwer kranken Sohn Hei- haben unseren Glauben nur in dieser Spannung.
lung bei Jesus sucht. Er findet zunächst nur die Er wächst und wird gestärkt in dieser vertrauens-
Jünger Jesu, die nicht helfen können. Dann vollen Bitte: „Hilf mir!“
kommt Jesus und erlebt einen schlimmen epilep-
tischen Anfall des Sohnes mit. Mit seiner ganzen „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Das öffnet
Verzweiflung bittet der Vater für sein Kind und den Blick für neue Lebensmöglichkeiten. Das
für sich selbst: „Wenn du etwas kannst, so erbar- macht gelassener und mutiger. Ich verliere die
me dich unser und hilf uns!“ Jesus beantwortet Angst, mein Gesicht zu verlieren. Ich gewinne
die verzweifelte Bitte mit den Worten: „Alles ist Mut, mich aufzumachen. Und weiß doch, dass der
möglich dem, der da glaubt“. Und er sagt dem Erfolg nicht garantiert wird. Die Jahreslosung 2020
Vater damit: Lass los. Erst wenn du deine Sorgen, lädt dazu ein: sich leiten zu lassen vom Gottver-
deine Ängste, deine eigenen Verkrampfungen sein trauen. Sich mutig aufzumachen. Neues im Geist
lässt, besteht eine Chance, dass wieder alles gut Christi zu wagen. Und doch zugleich auf das Kreuz
wird. Erst wenn du dich befreist von deiner Fixie- zu schauen und die Grenzen zu erkennen. Wir
rung auf das Problem, erst wenn du anfängst, dich sind Menschen, nicht Gott. Wir können nur bitten
in der Tiefe Gott zuzuwenden und ihm etwas und beten: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
zutraust, wirst du merken, dass da noch ganz an- Und darauf vertrauen, dass wir am Ende die un-
dere Kräfte als deine eigenen im Spiel sind. Gott- glaubliche Erfahrung machen: „Alles ist möglich
vertrauen ist der Schlüssel zur Befreiung. Der dem, der da glaubt“.
Vater des kranken Kindes antwortet daraufhin mit Pfarrer Dr. Thomas Mäule
Nachsommer 1/2020 15Grußwort
Sehr geehrte
Leserinnen und Leser,
wer schon einmal in den Bergen wandern
war, kennt die Eindrücke, die man davon
wieder mit nach Hause nimmt. Glasklare
Gebirgsbäche zwischen saftig grünen Wie-
sen, besondere Blumen an steilen Abhängen,
hohe Gipfel. Eine Landschaft, an der man
sich nicht sattsehen kann. Die Anstren-
gungen beim Aufstieg werden mit einer
Mobile Dienste Wolfgangstift – atemberaubenden Aussicht belohnt. Die
unsere Leistungen Pfade sind oft schmal und gewunden und
man sieht nur bis zur nächsten Anhöhe oder
Die Mobilen Dienste setzen sich für Ihr Abbiegung. Gerne wüsste man schon vorher,
Wohlergehen ein und sorgen für Ihre Pflege was nach der nächsten Kurve kommt. Wird
und Betreuung in Ihrem Zuhause. In der
Tagespflege betreut Sie unser Team mit krea-
das vor uns Liegende anstrengend oder ent-
tiven Einfällen, so dass Senioren tagsüber decken wir einen schönen Platz für eine Rast?
eine schöne Zeit bei uns verbringen können. Der Weg durch die Berge und Täler wird erst
sichtbar wenn wir ihn gehen.
Wir pflegen Sie ... zu Hause
■■ Grundpflege und medizinische Pflege
Jedes neue Jahr können wir mit dieser Berg-
■■ Versorgung nach Krankenhausaufent-
halten landschaft vergleichen. Auch hier wüssten
■■ Verhinderungspflege zu Hause wir gerne im Voraus, was uns erwartet. Auch
hier sehen wir nur bis zur nächsten Kreuzung.
Wir helfen Ihnen ... im Alltag Welche Lebenssituationen, Gedanken und
■■ Hauswirtschaftliche Hilfen Gefühle kommen auf uns zu? Gott kennt den
■■ Einkaufservice
■■ Mobiler Mittagstisch
Weg schon jetzt, doch es ist besser für uns,
■■ Begleit- und Betreuungsdienst einen Schritt nach dem anderen zu gehen.
■■ Stundenweise Betreuung zur Entlastung Wir können ihn bitten, uns die richten Wege
und schönen Orte zu zeigen und uns Kraft
Wir beraten Sie ... in allen Fragen für die schweren Abschnitte zu geben. Gott
■■ Anleitung für pflegende Angehörige
sagt: Ich werde dich nicht aufgeben und dich
■■ Hausbesuch zur Pflegeberatung
niemals verlassen!
Unsere besonderen Angebote ... alles aus
einer Hand Ich grüße Sie herzlich
■■ Tagespflege Ihre
■■ Hausnotrufsystem
Ursula Penkalla
16 Nachsommer 1/2020Meldungen
Unsere Mitarbeiter
Hallo, mein Name ist Sibel Hallo, mein Name ist Andrea
Sarlak. Erhardt.
Ich bin 30 Jahre alt, habe Ich bin Anfang 50, habe zwei
eine kleine Tochter und erwachsene Kinder und zwei
einen Hund. Seit zwölf Enkelkinder. Seit 24 Jahren
Ja h r e n woh ne ic h i n bin ich in der Altenpflege tä-
Crailsheim. tig. Bei den Mobilen Diensten
arbeite ich seit Mitte Oktober
Vor zehn Jahren habe ich 2019 als Pflegefachkraft in
Sibel Sarlak, meine Ausbildung zur den Bereichen Tagespflege Andrea Erhardt,
Pflegefachkraft Altenpflegerin beendet und mobile Pflege. Da ich Pflegefachkraft
und arbeite seitdem in bisher im stationären Bereich
diesem Beruf mit Leidenschaft. tätig war, freue ich mich, diese beiden für mich
neuen Bereiche kennenzulernen.
Ich freue mich über die neuen Herausforde-
rungen im Mobilen Dienst. Ihre Andrea Erhardt
Ihre Sibel Sarlak
Hallo, mein Name ist Ana Hallo, mein Name ist Katalin
Bonilla Baena. Radvanszki.
Ich komme aus Spanien Ich bin 50 Jahre alt und
und bin durch die Liebe komme aus Ungarn. Ich bin
seit 20 Jahren mit Deutsch- verheiratet und Mutter von
land verbunden. Seit zehn drei wunderschönen Kin-
Jahren wohne ich mit dern. Mit meinem Mann und
meiner Familie in Crails- Sohn wohne ich seit Dezem-
heim. ber 2018 in Michelbach an
Ana Bonilla Baena, der Lücke. Meine zwei Töch- Katalin Radvanszki,
Hauswirtschaft Im November begann ich ter mit Enkelkind leben in Hauswirtschaft
meine Anstellung in der Ungarn. Dort habe ich 32
Hauswirtschaft bei den Mobilen Diensten. Ich Jahre lang im Gesundheitswesen gearbeitet. Seit
arbeite gern im Umgang mit Menschen und November 2019 bin ich beim Mobilen Dienst in
starte deshalb sehr motiviert in meine neuen der Hauswirtschaft beschäftigt. Der Umgang mit
Aufgaben. Menschen macht mir große Freude, deshalb finde
ich es besonders schön, dass ich nun auch in
Ihre Ana Bonilla Baena Deutschland in meinem Beruf arbeiten kann.
Ihre Katalin Radvanszki
Nachsommer 1/2020 17Thema
Erfahrungsbericht von Andrea Erhardt
Über den Umgang
mit Demenz
Der kriegt ja sowieso nichts mehr mit... Solche oder ähnliche
Sätze hört man in Bezug auf Demenzerkrankte leider immer
wieder. Zum Glück für alle Betroffenen wird die Demenz nun
mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und Vorurteile
damit langsam bekämpft und abgebaut.
Während meiner langjährigen nehmung von Fähigkeiten der einfachen, konkreten Sät-
Tätigkeit in einem Altenpflege- Kranken und Kenntnis über ihre zen. Nicht ironisch oder
heim konnte ich immer wieder alten Gewohnheiten und fest doppeldeutig. Halten Sie
feststellen, dass sich der Umgang Eingeprägtem, kann eine ein- Blickkontakt. Achten Sie auf
mit demenziell Erkrankten zwar fühlsame Sichtweise und wert- Ihre eigene Körpersprache
zum Vorteil für diese verändert schätzender Umgang entstehen. und Gefühlsbotschaft.
hat, jedoch immer noch von ■■ Stellen Sie Fragen, die mit
einer gewissen Hilflosigkeit und ■■ Erkennen Sie die Sichtweise einem einfachen „Ja“ oder
Unwissenheit der Pflegenden des Erkrankten als für ihn „Nein“ beantwortet werden
und Angehörigen geprägt ist. gültig an. können.
Wir können die Demenz er- ■■ Vermeiden Sie Diskussionen ■■ Taktvolles, gezieltes Berüh-
krankter Menschen nicht mehr und Vorwürfe, lenken Sie ren. Anerkennung und Auf-
verändern. Möglich ist aber die lieber ab statt zu konfron- merksamkeit schenken.
Veränderung unserer Sicht- und tieren. ■■ Anleitungen in kleinen
Vorgehensweise. Mit der Wahr- ■■ Sprechen Sie deutlich in Schritten sind von großem
Vorteil. In Ruhe und ohne
Ablenkung. Fördern Sie ver-
bliebene Fähigkeiten ohne
Überforderung.
■■ Verzichten Sie auf Ge-
spräche mit anderen über
den demenziell Erkrankten
in dessen Gegenwart.
■■ Vermeiden Sie unnötige
Veränderungen, knüpfen
Sie an Gewohnheiten und
Rituale an.
■■ Hilfsangebote nicht auf-
drängen sondern Vor- und
Nachteile abwägen.
■■ Beziehen Sie die Aggressi-
onen des Kranken nicht auf
Ein kleiner Rückblick Vorbereitung für Weihnachten sich, auch wenn er diese auf
Sie richtet.
18 Nachsommer 1/2020Mitteilungen
Neue Mitarbeiter beim Mobilen Dienst
Sowohl im hauswirtschaftlichen als auch im
Pflegebereich freuen wir uns immer über
neue Mitarbeiter, die Teil unseres Teams
werden und dazu beitragen, dass wir unsere
Kunden rundum gut versorgen können.
Guten Tag, mein Name ist Stephanie Uhlig. Ich
bin 24 Jahre alt und komme aus Crailsheim. Nach
dem Abitur habe ich ein freiwilliges soziales Jahr
und meine Ausbildung in einem Heim der Evan-
gelischen Heimstiftung gemacht. Seit 2018 bin ich Stephanie Uhlig, Pflegefachkraft
examinierte Altenpflegerin. Zu meinen Stärken
gehören Empathie, Freundlichkeit und eine große Nun bin ich seit Oktober 2019 hier beschäftigt
Hilfsbereitschaft. Bereits während meiner Ausbil- und bin begeistert von den neuen Herausforde-
dung hatte ich ein Praktikum bei den Mobilen rungen und Tätigkeiten. Ich hoffe auf eine weiter-
Diensten gemacht. Und weil mir das so viel Freu- hin so tolle Zusammenarbeit und sende hiermit
de bereitet hatte, dachte ich nach meiner Elternzeit auch liebe Grüße an das Team.
daran zurück und fragte mich, warum eigentlich
nicht? Ihre Stephanie Uhlig
Essen auf Rädern
Zuhause weiterhin selbstständig bleiben - Menüs wählen. Ob Menü mit Suppe und Nach-
kein Einkaufen, keine Essensvorbereitungen tisch, leichte Vollkost, Feinschmecker, salzarm
oder laktosefrei, püriert oder ein kleines Tagesge-
und kein Abwasch. Und trotzdem jeden Tag
richt ohne Vorspeise und Nachtisch: für jeden
ein warmes Gericht auf dem Tisch. findet sich das passende Gericht. Unsere Mitarbei-
ter liefern Ihnen das Essen an die Tür oder servie-
Das Team des Mobilen Mittagstisches versorgt Sie ren es direkt auf Ihrem Tisch. Ihr Menü wird direkt
an 365 Tagen im Jahr mit vielseitigen und ausge- im mobilen Ofen erhitzt und heiß geliefert. Die
wogenen Gerichten. Sie können zwischen vier Wärmebox hält ihr Gericht über zwei Stunden
warm. Auch gefroren liefern wir Ihnen Menüs als
Vorrat für Ihre Kühltruhe. Neben den Mittagsge-
richten können Sie gerne auch Kuchen für den
Kaffetisch am Nachmittag bestellen.
■■ Komfortabler Service und Flexibilität. Auch
kurzfristige Bestellung oder Abbestellung
sind noch am Vortag möglich.
■■ Einfache Bestellung per Speiseplan, auch
telefonisch möglich.
■■ Keine Vertragsbindung.
Wir beraten Sie gerne: Tel.: 07951 935511
Nachsommer 1/2020 19Lyrik & Poesie
Gedichte zur Jahreszeit
Träume
Frühlingswonne –
Schau deinen Träumen sie lockt die Blumen,
stets mutig ins Gesicht, heller Sonnenschein!
selbst wenn ein anderer Ihre warmen Strahlen
über dir den Stab bricht. lassen uns glücklich
Traue ruhig der Intuition, und voller Pläne sein.
die dir die Seele schenkt,
wenn sie durch Träume Frühlingswonne –
deinen verengten Blick ein seliges Umarmen,
auf ihre Wünsche lenkt. liebkosend das Glück!
Das leuchtende Grün,
Bedanke dich ab und zu, das Bunt der Blumen,
für das, was sie dir sagt, Geschenk für den Blick.
egal, ob sie Fragen stellt
oder in Bildern auch klagt. Gebet an Ostern
Die Träume melden sich
aus deinem inneren Kern, Jesus Christus, du bist auferstanden,
wollen ins Leben strahlen hast bezwungen des Todes Macht,
wie ein am Nachthimmel schenkst uns Hoffnung und Vertrauen
hell aufleuchtender Stern. auf Leben nach der finstersten Nacht.
Die Osterfreude begleite unsere Tage.
Frühlingswonne Lass´ sie auch weiterhin um uns sein,
denn mit ihr können wie leichter tragen
Frühlingswonne - die Schwere des Lebens, seine Pein.
seliges Verströmen,
baden im Blumenduft. Der Segen des auferstandenen Jesus,
Das Leben regt sich, der uns nach der Auferstehung umgibt,
den Zauber genießen will uns sagen: Christus hat uns erlöst.
und einatmen die Luft. So sehr hat er seine Menschen geliebt.
Träume Gebet an Ostern
Frühlingswonne Alle drei Gedichte von Sieglinde Seiler
20 Nachsommer 1/2020Rätselseite
Rätsel
Busbahnhof
4
In diesem Busbahnhof parken
acht Busse, vier große und vier
2 kleine Busse. Die Zahlen an den
Seiten geben an, wie viele
6 Busteile in der jeweiligen Reihe
bzw. Spalte vorhanden sind.
2 Zwei Busse grenzen nie direkt
aneinander, auch nicht diagonal.
2 Zwischen ihnen ist also immer
mindestens ein Feld frei.
2 An welchen Positionen befin-
den sich die acht Busse?
3
5
1
1
5 1 5 0 3 2 2 6 1 3
auf chem. Teil von
Ehren- diese Gesangs- Halbton Stoff- Element Über- Großbri-
salve Weise gruppe unter D muster schuss tannien
ungefähr
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Brand- Kerbe
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flügel- elektr.
loses Hausver- Furcht geladenes Vieh-
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4
Nachsommer 1/2020 21Grußwort
Sehr geehrte
Leserinnen und Leser,
wie schnell doch die Zeit vergeht. Nun sind
die ersten Tage des neuen Jahres auch schon
wieder vorbei.
Dennoch möchte ich Ihnen zunächst ein ge-
sundes und erfolgreiches Jahr 2020 wün-
schen. Wie so oft, ist das neue Jahr gespickt
mit guten Vorsätzen. Der eine möchte gerne
Alexandrinenstift – mit dem Rauchen aufhören, der andere
unsere Leistungen möchte sich gesünder ernähren, ehrgeiziger
sein... Schnell holt uns der Alltag wieder ein
So unterschiedlich wie die Menschen sind,
die zu uns kommen, so vielfältig sind ihre
und auch die alten Gewohnheiten. Doch wie
Wünsche und ihr Bedarf an Unterstützung. in jedem Jahr werden die guten Vorsätze sehr
Wir bieten Lösungen, die auf die persönliche schnell über Bord geworfen. Warum ist das
Situation des Einzelnen zugeschnitten sind. so?
Hierzu zählen folgende Angebote im Bereich
Betreuung und Pflege: Jeder neue Tag bietet die Chance an sich zu
arbeiten. Es müssen nicht die großen Dinge
■■ Dauerpflege sein, ein nettes Wort zu den Kollegen oder
■■ Kurzzeitpflege gesunde, nachhaltige Mahlzeiten zu sich
■■ Verhinderungspflege
nehmen. Vieles was wir Gutes tun, geschieht
Weitere Angebote, die die Selbstständigkeit oft unbewusst. Machen Sie sich bewusst,
und Lebensfreude im Alter fördern: welche „Kleinigkeiten“ Sie leisten - für sich
selbst, Ihr Umfeld und Ihre Umwelt.
■■ Feste, Ausflüge
■■ Gottesdienste, Andachten
■■ Therapeutische Angebote
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für das
■■ Backen, Kochen Jahr 2020 viel Erfreuliches, Kraft, Gesundheit
■■ Kreative Angebote und Gottes Segen.
■■ Stammtisch
■■ Singstunde
Ich grüße Sie herzlich
■■ Gedächtnistraining
Ihre
Irina Michnowez, Hausdirektorin
22 Nachsommer 1/2020Meldungen
Vorschau
Helau und Alaaf Tanz in der Mai
Wenn die fünfte Jahreszeit Mit Vorfreude erwarten wir
Einzug hält, laden wir am den Wonnemonat Mai. Nach
Ros e n mont ag z u r Fa - altem Brauchtum laden wir
schingsfeier ein. Mit Helau Sie zu unserem Maibaumfest
und schwungvoller Musik in geselliger Runde ein.
wird ausgelassen gefeiert.
Ob beim Ententanz das Ein Musikant spielt heitere
Tanzbein schwingen, oder Lieder und wir dürfen uns
bei St immungslieder n auch auf ein Tänzchen in den
fröhlich mitschunkeln, da hält uns nichts mehr Mai freuen.
auf den Stühlen.
Die Faschingskrapfen, Akkordeon-Musik und
natürlich Büttenreden dürfen nicht fehlen!
Besichtigung der Osterbrunnen
und Osterfeuer
Der Besuch verschiedener Osterbrunnen ist eine
feste Tradition bei uns. Es gibt viele schöne Details
zu entdecken und Brunnen bieten auch jede Men-
ge Platz für Geschichten und Erinnerungen. Ell-
richshausen, Tiefenbach, Kirchberg, ist unsere
Osterbrunnen-Tour.
Wie es der Brauch schon seit vielen Jahrhunderten
ist, brennen rings um Satteldorf Osterfeuer, um
die lange Fastenzeit zu beenden und das Licht der
Osterzeit in die Herzen zu bringen. Und so treffen
wir uns in großer Runde, um die Osternacht ein-
zuläuten. Dabei singen wir unsere schönen Früh-
lingslieder und hören Ostergedichte.
Nachsommer 1/2020 23Gemeinsames Feiern ist am schönsten
Bericht
Es weihnachtet sehr…
Pünktlich zur Weihnachtsfeier schneite es. feier ein. Mit schöner Klavierbegleitung von unserer
Auch Petrus hatte sich wohl auf unsere treuen Gertrud Tertel wurde gemeinsam gesungen,
Bewohner erfreuten uns mit auswendig vorgetra-
Feier gefreut.
genen Weihnachtsgedichten und auch Manfred
Laukemann überraschte mit besonderen Weih-
Bewohner und Mitarbeiter halfen bei den Vorbe- nachtsgeschichten. Leider verging die Zeit wie im
reitungen mit Eifer und Liebe mit. Sie backten Flug und schon bald stimmten wir unser letztes
Plätzchen und Stollen, so dass schon im Vorfeld Weihnachtslied an. „Stille Nacht, heilige Nacht…“
das ganze Haus mit weihnachtlichem Duft erfüllt das wohl bekannteste Weihnachtslied wurde sehr
war. Als unsere Bewohner und ihre Angehörigen feierlich miteinander gesungen und da konnte man
in unseren Saal kamen, waren die Tische bereits so richtig die Weihnachtsfreude spüren.
weihnachtlich geschmückt. Plätzchen und Punsch
standen schon zum Genießen bereit. Herzlichsten Dank an alle, die zum Gelingen die-
ser schönen Weihnachtsfeier beigetragen haben.
Unsere Pfarrerin Prof. Dr. Kirsten Huxel stimmte
mit einer feierlichen Andacht auf die Weihnachts- Betreuungsteam Doris Ebert
24 Nachsommer 1/2020In der Weihnachts-
bäckerei… In der Weihnachtsbäckerei
Ende November war es wieder soweit: Backen An diesem Nachmittag wurde viel erzählt und
für die Advents- und Weihnachtszeit. natürlich wurde viel gesungen. Dabei wurden alte
und neue Weihnachtsklassiker geträllert und na-
Das Team der Alltagsbetreuer packte Schürzen und türlich durfte das Lied: „in der Weihnachtsbäcke-
Backzutaten aus, scharte einige Bewohner um sich rei…“ nicht fehlen.
und los ging es.
Schnell duftete das ganze Alexandrinenstift nach
Wir haben die traditionellen, bekannten Rezepte den gebackenen Köstlichkeiten. Und was gibt es
wie Vanillekipferl ausgesucht und auch an Quark- Schöneres, als diese ganz frisch aus dem Ofen zu
stollen haben wir uns herangewagt. probieren. Hmm, einfach lecker!
Bei unseren Bewohnern weckte dies Erinnerungen Mehr aus unserer Weihnachtsbäckerei gab es dann
an die Kindheit, als die Mutter oder Großmutter an Nikolaus und zur Weihnachtsfeier.
Plätzchen backten.
Betreuungsteam Diana Wolffert
Wertvolle Arbeit
Mitarbeitervertretung, ein Begriff, der jedem
bekannt ist aber nicht jeder hat von dieser
Tätigkeit eine genaue Vorstellung.
Wie der Begriff schon sagt, geht es dabei um die
Interessenvertretung der Mitarbeiter einer Einrich-
tung. Diese Mitarbeitervertretung (MAV) wird alle
vier Jahre neu gewählt. Aber was genau gehört zu
den Aufgaben einer MAV?
Eine MAV besteht aus mehreren Mitarbeitern einer
Einrichtung. Zur Hauptaufgabe der MAV gehört,
die Interessen und Anliegen aller Mitarbeiter ein- dungen und Vollversammlungen der Konzernmit-
zeln oder für die gesamte Einrichtung zu vertreten. arbeitervertreter dazu. Dort werden auch Entschei-
Die MAV hat ein Mitspracherecht bei Neueinstel- dungen getroffen, welche die gesamte Evange-
lung und Kündigung. Eine weitere Aufgabe ist die lische Heimstiftung betreffen.
Überprüfung der Dienst- und Urlaubsplanung.
Aber nicht nur die Vertretung der Mitarbeiter MAV ist eine wertvolle Tätigkeit, darum ist es so
gehört zu den Aufgaben der MAV, sie organisiert wichtig, dass Mitarbeiter bereit, sind sich für die
auch Feste, Ausflüge und teambildende Maßnah- Wahl aufstellen zu lassen.
men. Um für diese Aufgabe immer „up to date“ MAV Nathalie Caluda
zu sein, gehören auch die Teilnahme an Fortbil-
Nachsommer 1/2020 25Reportage
Traditionen rund um
den Advent
Obwohl sich die Ereignisse im Dezember jedes Jahr in ihrer Abfolge traditionell wiederholen,
scheint es nicht langweilig. Im Gegenteil, Traditionen sind zu einer liebgewordenen Gewohn-
heit geworden. Es gibt Varianten der Feierlichkeiten, aber das Wesentliche bleibt und bildet
einen verlässlichen Rahmen.
Wir freuen uns schon sehr auf
die Adventszeit, in der wir wie-
der viele Besucher und Gruppen
erwarten dürfen. Gemeinsam zu
singen und zu musizieren oder
gemütlich Kaffeetrinken, ist das
nicht eine wunderbare Vorweih-
nachtszeit und schöne Einstim-
mung auf Weihnachten!
Anfang Dezember besuchte uns
die Musikschule Ilshofen mit
einer riesigen Schar Kinder. Auf
den unterschiedlichsten Instru-
menten spielten sie fast zwei
Stunden die schönsten Weih-
Liederkranz nachtslieder. Die Bewohner
Veeh Harfenkonzert waren begeistert und bedankten
sich mit großem Applaus.
Dieses Mal mit Nikolaus und
Geschenken im Gepäck, kam
am zweiten Advent der Lieder-
kranz Satteldorf zu uns. Aus dem
gemeinsamen Kaffee trinken
wurde fast schon ein kleines
Weihnachtsfest mit stimmungs-
vollen Weihnachtsliedern und
Geschichten. Es wurde ein wun-
derbarer Nachmittag.
Die Kinder vom Kindergarten
Satteldorf erfreuten die Bewoh-
ner Mitte Dezember mit ihren
Liedern und zauberten ein Lä-
cheln in die Gesichter der Anwe-
26 Nachsommer 1/2020Reportage
senden. Auch wir hatten eine
kleine, süße Überraschung und
die Kindergartenkinder freuten
sich. Besuch von Kindern bringt
immer Freude.
Der Besuch des Posaunenchors
in der Adventszeit ist immer
wieder ein besonderes Erlebnis
und lässt unsere Herzen weit
und offen werden.
Zum ersten Mal durften wir die-
ses Jahr einem Veehharfen-Kon-
zert unter der Leitung von Ursu-
la Nonnenman lauschen. Die Hell erklingen Kinderstimmen
zarten weihnachtlichen Klänge
ließen uns ganz still und besinn-
lich werden. Neu war diesmal
auch eine gemütliche Stunde
mit Herbert Hauptmann und
seiner Drehorgel. Der typische
Klang dieses alten Instrumentes
weckte und versetzte uns in alte
Zeiten.
Was wäre eine Adventszeit ohne
Geschichten? Manfred Lauke-
mann liest uns ehrenamtlich
das ganze Jahr hindurch Ge-
schichten vor und so auch zur
Adventszeit.
Wir freuen uns jedes Jahr über Gronachtaler Blasmusik
die zahlreichen Besuche der
Vereine und Ehrenamtlichen,
welche uns mit ihren Beiträgen
erfreuen. Wir möchten Ihnen
nochmals allen herzlichst dan-
ken, für die schöne gemeinsame
Zeit die wir mit Ihnen verbrin-
gen durften.
Betreuungsteam
Vera Köberle
Nachsommer 1/2020 27Meldungen
Nikolaus ist ein guter Mann...
Stimmungsvolle Advents- und vorweihnacht-
liche Lieder erklangen am Nikolaustag im
Alexandrinenstift und stimmten die Bewoh-
nerinnen, Bewohner und Angehörige auf die
traditionelle Nikolausfeier ein.
Mit Kaffee, Punsch und selbstgebackenen Plätz-
chen und Stollen wurde dann gefeiert. „Lasst uns
froh und munter sein“, „Oh Tannenbaum“, „Macht
hoch die Tür“ wurde gesungen, Gedichte und
Geschichten vorgelesen und die Spannung stieg.
Nikolaus und Engelchen
Dann endlich erschienen der Nikolaus mit Rau-
schebart und sein Engel. Für Tadel gab es kaum ten. Mit einem Gedicht, vorgetragen von unserer
einen Anlass, denn „nur Brave gehen hier ein und ehrenamtlichen Mitarbeiterin Frau Lore Malisi
aus!“. So musste er erst gar nicht zur Rute greifen. fanden wir einen stimmungsvollen Ausklang.
Dafür verteilte er Nikolauspäckchen, gefüllt mit Vielen herzlichen Dank nochmals an alle Mitwir-
Süßigkeiten und Mandarinen. Manche Senioren kenden.
freuten sich so, dass ihre Augen verdächtig glänz- Betreuungsteam Vera Köberle
Jubilare 2019!!!
Auch im Jahr 2019 gab es Jubilare im Alexan- 10-jähriges Jubiläum
drinenstift, die für langjährige Tätigkeiten Brigitte Schön
geehrt wurden: Inga Riss
5-jahriges Jubiläum 15-jähriges Jubiläum
Elvira Hofacker, Anna Kraus Hanka Pulina
Bernd Pommert Galina Essen
20-jähriges Jubiläum
Inessa Maier
Ich danke allen Jubilaren für ihre Treue, Engage-
ment und Superleistung über Jahre hinweg und
wünsche ihnen auch weiterhin viel Kraft und viel
Freude in ihrer Tätigkeit. Mit viel Stolz und Dank-
barkeit.
Ihre Irina Michnowez
Danke!!!
28 Nachsommer 1/2020Sie können auch lesen