MBZ Notfälle in der Zahnarztpraxis - Jede Minute zählt - KZV Berlin
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Unser Service für Ihre Zahnarztpraxis
Das Rübeling+Klar Dentallabor bietet Ihnen den Service, ohne eine eigene
Implantatplanungssoftware schnell und kostengünstig zu einer Röntgen-
und in jedem Fall passgenauen Bohrschablone zu kommen. Wir erstellen
Ihnen die Diagnostikschablone. Sie übermitteln uns lediglich die CT- oder
DVT-Daten an unser Planungszentrum und wir erstellen einen Implantatpla-
nungsvorschlag sowie die abgestimmte Bohrschablone für Sie.
ORGANICAL® Dental Implant
basiert auf einem patentierten, nahtlos digitalen Workflow unter Nutzung
einer eigens entwickelten Implantatplanungssoftware, die dem implantie-
renden Zahnarzt, dem Zahntechniker und letztendlich dem Patienten ein
Mehr an Prozesssicherheit bietet. Über eine eigens entwickelte DVT-Diag-
nostikschablone werden alle chirurgisch relevanten Informationen bildge-
bend erfasst und in die dazugehörige Implantat-Planungssoftware zur wei-
teren Verarbeitung übertragen.
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Eine einzigartige, softwareseitig implementierte Nullpunktreferenzie-
rung ermöglicht anschließend die exakte Übertragung aller digital zu frä-
senden Durchtrittslöcher in der DVT-Diagnostikschablone mit einem Null-
punkt-gespannten Haltersystem. Eine zeitaufwändige Überlagerung des
DVT-Datenfiles mit intra-/extraoral erfassten Modelldaten ist im Regelfall
nicht erforderlich.
Geprüfte Qualität hoch 5
Dieses Vorgehen reduziert nachweislich Toleranzen in der Fertigung sowie
die mittlere Abweichung des Implantatfußes auf ein Minimum. Die abschlie-
ßende Vermessung der finalisierten Implantat-Bohrschablone mit einem ka-
librierten Prüftisch garantiert die lagegenaue Position der Bohrhülsen.
Möchten Sie darüber hinaus die Organical® Dental Implant Planungssoftware
nutzen, können Sie diese bei uns erwerben. Wir beraten Sie gern. Unsere
Spezialisten ZTM Daniel Ellmann und ZTM Jörg Weiß stehen Ihnen per Mail
unter daniel.ellmann@ruebeling-klar.de oder joerg.weiss@ruebeling-klar.de
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10
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Hand aufs Herz: Wissen Sie genau, was zu tun ist, wenn in Ih-
rer Praxis ein Patient einen Herzinfarkt oder eine allergische Re-
• Das Ergebnis der Wahl zum Abgeordnetenhaus analysiert
Dr. Michael Dreyer in seinem Leitartikel auf Seite 6 und fragt, was
aktion erleidet? Weiß Ihr Praxisteam, wie es sich in medizinischen die Zahnärzte von der neuen Landesregierung erwarten dürfen.
Notfallsituationen verhalten soll? Würde ein Notfallpatient opti- Die erfreulicherweise gestiegene Wahlbeteiligung sollte Ansporn
mal versorgt, bis der Rettungswagen eintrifft? sein, sich auch bei der Wahl der Delegiertenversammlung zu en-
gagieren, denn die Zusammenarbeit mit dem amtierenden Senat
Die Statistik zeigt, dass die Anzahl an Notfällen in der Zahnarzt- hat gezeigt: Die Körperschaften können etwas bewegen.
praxis zunimmt, was nicht zuletzt mit der immer älter werdenden
und zu multimorbiden Erkrankungen neigenden Bevölkerung zu-
sammenhängt. Tritt ein Notfall schließlich ein, stellt es den Zahn-
•dieDie Vorbereitungen zum Berliner Zahnärztetag 2017 treten in
heiße Phase. Er findet diesmal am 20. und 21. Januar 2017
arzt sowie das gesamte Praxisteam vor eine immense Herausfor- wieder im Estrel Convention Center in Neukölln statt. Die wis-
derung, da die notfallmedizinische Behandlung eben nicht zur senschaftliche Leitung haben die Brüder Dres. Tröltzsch über-
alltäglichen Behandlungsroutine gehört. nommen, beide Allgemein- und Zahnmediziner. Ab Seite 24
finden Sie das Programm zum Thema „Medizin und Zahnme-
Die größte Fehlerquelle bei Notfällen sei die Aufregung, heißt dizin“ sowie Informationen zum Fortbildungskongress für das
es. Auf Notfälle muss man seelisch und organisatorisch gut vor- Praxisteam.
bereitet sein. Notfallkoffer und -medikamente müssen immer
griffbereit sein, jeder in der Praxis muss wissen, wo sie zu fin-
den sind.
• Der Zahnarzt als Arbeitgeber war das vielbeachtete Thema
der Dienstagabend-Fortbildung der Zahnärztekammer Berlin im
September. Der Referent des Abends fasst in diesem und dem
Seit nunmehr zehn Jahren bietet die Kassenzahnärztliche Vereini- nächsten MBZ die arbeitsrechtlichen Grundlagen zusammen.
gung Berlin hierzu eine Fortbildung an, bei der die Referenten Dr. Diesmal stehen Stellenanzeige, Vorstellungsgespräch und die
Peter Kircher und Dr. Bernd Möhrke Zahnärzte und Praxisteam Gestaltung von Arbeitsverträgen im Mittelpunkt. Lesen Sie seinen
auf den Notfall in ihrer Praxis vorbereiten. Mehr als 2.800 Teil- Artikel ab Seite 36.
nehmer haben die beliebte Fortbildung bereits besucht.
Eine anregende Lektüre wünscht
Die Referenten fassen für das MBZ das Wichtigste im Überblick
zusammen. Unser Titelthema ab Seite 10. Vanessa Hönighaus
MBZ 10 2016 3Inhalt
Foto: ZÄK
Foto: zm/sf
21
Zahnmedizin
Delegation zahnärztlicher Leistungen 20
Familiensportfest im Olympiapark 20
17 Dienstagabend-Fortbildung
der Zahnärztekammer 21
Neue Fachkollegen 21
Tag der offenen Tür im
Bundesgesundheitsministerium 22
Programm des Berliner Zahnärztetages 2017 24
A
us der Redaktion 3 DMS V: Mundgesundheitsverhalten 26
Programm des Herbstsymposiums 28
L
eitartikel 6 Fortbildungen der KZV 29
Kursangebot des Philipp-Pfaff-Instituts 30
M
eldungen 8 Intraligamentäre Anästhesie 32
T
hema
Notfälle in der Zahnarztpraxis 10 GOZ & BEMA
Prüfung zahnärztlicher Liquidationen 34
B
eruf & Politik Vergütungsvereinbarung bei
Netzwerktreffen Junge Zahnärzte 17 Schmerzbehandlung 35
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4 MBZ 10 2016Inhalt
Foto: ZÄK/axentis
Foto: fotolia/ZÄK
36
R
echt 38
Vererben und Erben 35
Der Zahnarzt als Arbeitgeber, Teil 1 36
Haftung wegen unvollständiger Aufklärung 37
Panorama
P
raxis & Team Seniorenfahrt 2016 47
Zahnärztinnen und Zahnärzte Neu in der Leihbücherei 48
für die Berufsschule gesucht 38
Kalender
A
mtliches Termine der Fraktionen September 2016 58
Sachverständigenwahl der ZÄK Berlin 38 Zahnärztetage 58
Bekanntmachungen zur Wahl der
Delegiertenversammlung der ZÄK Berlin 39 Ansprechpartner 57
Daten an die Zahnärztekammer 44
Sitzungstermine des Zulassungsausschusses 44 Impressum 56
Bewerbung als KZV-Gutachter 46
Vertreterversammlung der KZV Berlin 46 Rubrik-Anzeigen 50
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MBZ 10 2016 5Leitartikel
Warum eigentlich wählen?
Wir können etwas bewegen
W arum eigentlich wählen? Haben sich das die 33,1 Pro-
zent Nichtwähler bei der Abgeordnetenhauswahl ge-
fragt oder welche Gründe hatten diese Berliner, nicht zur
Wahlurne zu gehen? Mit 66,9 Prozent Wahlbeteiligung haben die Ber-
liner diesmal gezeigt, dass sie wieder mehr Interesse am Schicksal
Interessant werden bundesweite Gesetzgebungen für die An-
forderungen speziell an die Berliner Zahnärzte sein. Wie flexibel
wird sich die Berliner Politik zeigen, um auch unbequeme Ber-
liner Lösungen zu finden – zum Wohle der Patienten und – ich
benutze hier ausdrücklich ein Unwort für uns Zahnärzte – zum
ihrer Stadt haben als mit 60,2 Prozent bei der letzten Wahl 2011. Wohle der „Leistungserbringer“? Viele Fragen betreffen Berlin,
noch mehr die Bundespolitik und darüber hinaus Europa.
Und das Wahlergebnis? Sehr heterogen. Die Koalition aus SPD
und CDU wurde abgewählt. Schon vor der Wahl war klar, dass Und wie sieht es bei uns selbst aus? Warum haben wir Zahn-
die nächste Koalition mindestens drei Partner haben wird. Nach ärzte bei Körperschaftswahlen nur eine Beteiligung unter 50
der Wahl und den ersten Sondierungsgesprächen klären sich die Prozent? Warum eigentlich wählen? Die Frage stellen vielleicht
Fronten: Die Grünen haben Rot-Schwarz-Grün kategorisch aus- auch Sie sich als Kollege mit Blick auf die Wahl der Delegierten
geschlossen, die FDP eine unerfüllbare Forderung gestellt. So der Zahnärztekammer Berlin. Eine – und zugleich die wichtigs-
läuft alles auf Rot-Rot-Grün hinaus. Warten wir ab, welche Über- te – Antwort möchte ich Ihnen geben: Die Körperschaften kön-
raschungen die Koalitionsverhandlungen noch bieten. Zahlenmä- nen etwas bewegen.
ßig würde auch die AfD mitreden können; hier gibt es aber bis
jetzt keine Angebote der anderen Parteien zur Zusammenarbeit. Wir finden Gehör bei Politik und Behörden – wenn auch nicht
Doch aus den Bezirken hört man erste Überlegungen dazu. immer vollumfänglich. Wir sind die Fachleute, die wirklich be-
urteilen können, was notwendig ist,
und entwickeln Ideen für fachgerech-
Foto: ZÄK / Titze
te Umsetzungen. Sie kommen also
Wir werden gemeinsame Ziele an, wenn auch oft erst nach sehr lan-
gen Gesprächen und Verhandlungen.
definieren und trefflich über Manche Ursprungsidee ist verfälscht,
den richtigen Weg diskutieren. da sich die Umfeldbedingungen im-
mer schneller ändern. Doch wir kön-
nen etwas bewegen.
Berlin als Stadt mit vielfältigen Und Sie können Ihren Teil dazu beitragen. Wählen Sie bei der
Lebensentwürfen hat entspre- Kammerwahl vom 17.11. bis 01.12.! Legitimieren Sie Ihre stan-
chend vielschichtige Fragen: despolitischen Vertreter durch eine hohe Wahlbeteiligung! Die
Das Thema Gesundheit ist nur Wahlvorschläge der Berliner berufspolitischen Verbände finden
eines davon und die Zahnmedi- Sie ab Seite 40.
Dr. Michael Dreyer, Vizepräsident der zin ist dabei nur ein kleiner Teil
Zahnärztekammer Berlin
des Ganzen. In der großen Ko- Kennedys Ausspruch „Ich bin ein Berliner“ hat sich bei der Ab-
alition trafen wir auf Ansprech- geordnetenhauswahl in der höheren Wahlbeteiligung der Berli-
partner, namentlich den Gesundheitssenator und seine Staatsse- ner gespiegelt. Seien Sie ein Berliner Zahnarzt! Identifizieren Sie
kretärin, mit offenen Ohren. Nicht zuletzt, weil beide Körperschaften, sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen in unserer Stadt! Wäh-
Kammer und KZV, viele konstruktive und sozial verträgliche Vorschläge len Sie Ihre Delegierten für Ihre Zahnärztekammer Berlin, denn:
an den Senat gerrichtet haben, wurden diese auch umgesetzt. Wir sind für Sie da!
Wer auch immer künftig das Gesundheits-Ressort besetzt – was kön- Ihr
nen wir vom neuen Senat erwarten? Einen kurzen Einblick in die ge-
sundheitspolitischen Vorstellungen der Berliner Parteien konnten Sie
im letzten MBZ lesen. Selbstgänger wie Prävention, aber auch Attrak-
tivitätssteigerung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes für Mitarbei-
ter, stehen in fast jedem Parteiprogramm. Insofern sollte es uns nicht
schwerfallen, auch mit den neuen Akteuren ins Gespräch zu kom-
men. Wir werden gemeinsame Ziele definieren und trefflich über den
richtigen Weg diskutieren. Michael Dreyer
6 MBZ 10 2016DIGOSI
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Das BHZ bittet um Ihre Mithilfe Herzliche Einladung
Zahnärzte gesucht Welcome Day
für Neumitglieder
I n der Praxis für Obdachlose
am Ostbahnhof sucht das
A
Berliner Hilfswerk Zahn-
medizin (BHZ) eine Zahnärztin uch in diesem Jahr lädt die Zahnärztekammer Ber-
bzw. einen Zahnarzt, die/der ei- lin ihre Neumitglieder zum Welcome Day. An dem
nen Vormittag in der Woche Abend stellen wir das Angebot der Kammer vor und
ehrenamtlich behandelt. Ap- geben Gelegenheit zum fachlich-kollegialen Austausch, um den
probation und Aktualisierung der frisch examinierten Zahnärzten oder Neu-Berlinern den Berufs-
Fachkunde im Strahlenschutz sind einstieg zu erleichtern.
Voraussetzung. Bei Interesse bitte mel-
den Sie sich bitte bei Christian.Bolstorff@t-online.de Am Dienstag, 11. Oktober 2016, öffnet die Zahnärztekam-
mer Berlin exklusiv die Abguss-Sammlung Antiker Plastik am
Außerdem suchen wir für die Praxis für Obdachlose am Ostbahnhof Schloss Charlottenburg. Ab 20:00 Uhr freuen sich der Vor-
eine Zahnärztin bzw. einen Zahnarzt, die/der an 2 oder 3 Vormit- stand und die Geschäftsführung der Zahnärztekammer Berlin
tagen in der Woche im Rahmen einer geringfügigen Beschäf- bei einem Flying-Buffet mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
tigung behandelt. Approbation und Aktualisierung der Fachkunde Darüber hinaus gibt der Kurator Prof. Dr. Lorenz Winkler-Hora-
im Strahlenschutz sind Voraussetzung. Bei Interesse bewerben Sie cek eine kleine exklusive Führung durch die Sammlung. Bitte
sich bitte beim Träger der Praxis: GEBEWO pro, z. Hd. Herr Weickel, haben Sie Verständnis, dass nur Neumitglieder an der Veran-
bewerbung@gebewo.de staltung teilnehmen können.
Weitere Informationen zu den Stellen können Sie in der Praxis für
Obdachlose/Zahnarztpraxis erhalten: Telefon 030 - 29047541 Ihre Zahnärztekammer Berlin
BHZ
In eigener Sache S3-Leitlinie Periimplantitis
Neues Corporate Design Therapie auf
S eit September präsentiert sich die KZV Berlin in einem
neuen Gewand. Hierzu zählen sowohl ein neues Logo
welthöchstem Niveau
E
als auch ein neues Corporate Design. Um die große Zahl
an Briefvorlagen, Präsentationen, Formularen etc. anzupassen, rstmals ist nach den Regularien der Arbeitsgemeinschaft
wird es eine gewisse Zeit dauern. In dieser Übergangsphase der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
wird es vorkommen, eine S3-Leitlinie zur Therapie periimplantärer Infektionen
dass Sie Schreiben so- (periimplantäre Mukositis und Periimplantitis) entwickelt worden.
wohl im alten als auch Federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Implantolo-
im neuen Design er- gie und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefer-
halten. Aber in bei- heilkunde wurde in Zusammenarbeit mit 14 weiteren beteiligten
den Fällen können Sie Fachgesellschaften und Institutionen eine breit konsentierte, evi-
sicher sein: Wo KZV denzbasierte Orientierungshilfe vorgelegt, die die klinische Wirk-
Berlin draufsteht, ist samkeit adjuvanter oder alternativer Maßnahmen im Vergleich zu
auch KZV Berlin drin. konventionellen nichtchirurgischen und chirurgischen Therapie-
Vielen Dank für Ihr verfahren bewertet.
Verständnis. Die Leitlinie finden Sie online unter www.dginet.de/web/dgi/leitlinien
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Prävention, Erkennen, therapeutische Erstmaßnahmen durch das Praxisteam
Notfälle in der Zahnarztpraxis
D as zahnärztliche Notfallmanage-
ment hat vermehrt Eingang in
die Fachliteratur und in unse-
re Fortbildungsveranstaltungen gefunden.
Wie oft aber ein akuter und unter Umstän-
den sogar vital bedrohlicher Notfall in der
Zahnarztpraxis vorkommt, lässt sich nicht
genau sagen. Aktuellen Publikationen zu-
folge steigen die Fallzahlen. Ein möglicher
Grund: Unsere Patienten werden immer
älter und die Multimorbidität nimmt zu.
Fotos: KZV Berlin
Zwischenfälle treten plötzlich
und unerwartet auf
Allgemeinmedizinische Zwischenfälle treten
Die Referenten der beliebten Fortbildungsveranstaltung Für den Ernstfall vorbereitet sein: praktische Übun-
zumeist ganz plötzlich auf, und sie müssen der KZV Berlin: Dr. Bernd Möhrke und Dr. Peter Kircher gen unter kompetenter Anleitung der Referenten
nicht zwangsläufig in einem unmittelbaren
kausalen Zusammenhang mit der zahnärzt-
lichen Behandlung stehen. Daher stellt ihr Auftreten hohe Anforderun- Fremdkörperaspiration verhindern
gen an das betroffene Praxisteam. Eine entsprechende Vorbereitung
durch theoretisch-praktische Übungen erleichtert und verbessert die Das Risiko einer Fremdkörperaspiration (z. B. WK-Instrumente,
Einleitung der nun notwendigen Erstmaßnahmen erheblich. Sie sorgt Implantatteile) und die dadurch bedingten Komplikationsmög-
somit – trotz aller vorhandener Aufregung und Hektik – für eine ad- lichkeiten lassen sich durch Sicherungsmaßnahmen und entspre-
äquate Erstversorgung des betroffenen Patienten. Zwischenfälle lassen chende Lagerung des Patienten erheblich reduzieren.
sich naturgemäß nicht hunderprozentig vermeiden, aber selbstver-
ständlich gehört die Prävention solcher Stresssituationen mit zur wich- Trotzdem können Notfallsituationen ad hoc auftreten.
tigsten Aufgabe des gesamten Teams (siehe Qualitätsmanagement).
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen können Notfallsituationen ad hoc
Wichtige Allgemeinanamnese auftreten. Das Erkennen einiger typischer Symptome und die The-
rapie im Sinne einer Erstversorgung sind daher sehr wichtig und
Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang eine sorgfältige und erfüllen auch die gegenüber unseren Patienten bestehende Sorg-
umfassende Allgemeinanamnese. Dazu gehört die Kenntnis der faltspflicht.
eventuellen Erkrankungen des Patienten und die aktuelle Patien-
tenmedikation sowie deren Dokumentation; in unklaren Fällen Welche Zwischenfälle treten in unseren Praxen häufig
ggfs. auch das ärztliche Konsil. bzw. selten auf und welche sind vital bedrohlich?
Die jährliche, bisweilen sogar halbjährliche Aktualisierung der
Anamnesebögen ist wichtig und obligat. Vago-vasale Synkope
CAVE: Bei bestimmten Systemen der elektronischen Karteiführung In Umfragen finden sich Kreislaufdysregulationen, insbesondere die
wird die Anamnese bei wiederholtem Öffnen der Datei nicht mehr vago-vasale Synkope, an erster Stelle. Entsprechende Gegenmaß-
automatisch eingeblendet bzw. gerne überschlagen. nahmen wie Horizontallagerung und kalte Kompressen dürften al-
len geläufig sein. Kommt es jedoch im weiteren Verlauf der Synkope
Anästhesierte Patienten niemals alleine lassen! zu einer ausgeprägten Bewusstseinsstörung des Patienten, gilt die
besondere Aufmerksamkeit dem Freimachen/Freihalten der Atem-
Weitere wichtige Präventionsmaßnahme: Kreislauflabile Patien- wege, um weitere Komplikationen wie die Verlegung der Atemwege
ten und Personen nach erfolgter Lokalanästhesie sollten in der durch den Verlust des Tonus der Zungen- und Gesichts-Hals-Musku-
Wartephase nicht alleine im Behandlungszimmer bleiben. latur zu verhindern (Überstrecken des Kopfes/Esmarch-Handgriff).
10 MBZ 10 2016Thema
Häufigste Ursache für eine
Verlegung der Atemwege ist
bei einem komatösen Patienten
Fotos: Kircher/Möhrke
(vagovasale Reaktion) der
Verlust des Tonus der Zungen-
und Gesichts-Hals-Muskulatur.
Überstrecken des Kopfes/Esmarch-Handgriff
Stoffwechselstörungen oder Stoffwechselentgleisungen
Eine häufig vorkommende Erkrankung ist der Diabetes. Zu den gar nicht so seltenen Vorkommnissen bei dieser Patientengruppe ge-
hören Stoffwechselstörungen bzw. -entgleisungen. Eine sich spontan entwickelnde Hypoglykämie bei Diabetikern kann in den meisten
Fällen durch entsprechend schnelle Intervention in der Praxis behoben werden. Dazu ist aber die Kenntnis von Anamnese und Sym-
ptomatik ausschlaggebend und äußerst wichtig. Eine präventive Maßnahme ist u. U. schon das Vermeiden überlanger Wartezeiten für
entsprechend anamnestisch erfasste Patienten (Rezeption!).
Hypoglykämie
Coma hypoglycaemicum Coma hypoglycaemicum
Definition: Symptome Therapie
Absinken des Blutzuckerspiegels auf so niedrige Werte, dass Anamnestischer Hinweis: Würfelzucker
der Energiebedarf des Gehirns nicht mehr gedeckt wird. behandelte Zuckerkrankheit Traubenzucker
Vorzeichen: Kopfschmerzen, Obstsaft/Cola
Klinische Symptome i. d. R. bei Blutzuckerwerten Unruhe, Müdigkeit, Übelkeit
< 40 mg/dl Heißhunger ggf. Glukoselsg. 40 %
Zittern, Schwitzen, Herzklopfen 20 – 50 ml i. v.
Gefahr von bleibenden hirnorganischen Schädigungen! Allgemeiner Befund:
Haut feucht, schwitzig ggf. Notarzt
Tachycardie, Hyperreflexie,
pathologische Reflexe
Krampfanfälle möglich
Bei unklaren Bewusstseinsstörungen immer an eine hypoglykämische
Situation denken! Cave! Verwechslungen mit übermäßigem Alkoholge-
nuss oder apoplektischem Geschehen sind möglich.
MBZ 10 2016 11Thema
Hypertensiver Notfall, Apoplex und ACS
Seltene, dafür aber ernste Komplikationen sind der hypertensive Notfall sowie der akute Schlaganfall (Apoplex).
Zu den kardial bedingten kritischen Situationen zählt vorrangig das akute Coronarsyndrom (ACS), z. B. massiver Angina-pectoris-Anfall –
akuter Herzinfarkt.
Achtung: akut vitale Gefährdung für den Patienten!
Daher: sofortige Alarmierung von Rettungsdienst/Notarzt!
Jede Minute zählt.
Bis zum Eintreffen des Rettungsteams ist die permanente Überwachung der Vitalfunktionen bzw. des Allgemeinzustandes des Patienten
unerlässlich. Im Falle einer rapiden Verschlechterung ist mit den ggfs. dann notwendig werdenden Reanimationsmaßnahmen (CPR) zu
beginnen. Diese sind bis zum Eintreffen der Retter kontinuierlich durchzuführen.
Apoplektischer Insult Empfehlung der deutschen
Schlaganfallhilfe
Symptome Therapie
Flüchtige sensible, Lagerung wenn möglich Bei Auftreten folgender Warnsymptome:
motorische oder aufrecht
aphasische Störungen Sauerstoffgabe Gefühl der Lähmung/Taubheit
Sensible oder motorische Bei hypertonen Sehstörungen
Mono- bzw. Hemiparesen Blutdruckwerten
Störungen in Sprache oder Verstehen
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störung bis hin zum tiefen Klinikeinweisung/Notarzt Extremer Kopfschmerz
Koma
Plötzliches Hinfallen(drop
attack) Merke: time is brain! Tel. 112
Akutes Coronarsyndrom (ACS)
Abb.: Sönke Müller, „Notfallmanagement in der Zahnarztpraxis“,
Angina-pectoris-Anfall Herzinfarkt
Symptome Therapie
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12 MBZ 10 2016Thema
Allergische Reaktion durch Antibiotika-Therapie
Allergie
Allergische Erscheinungsformen möglich
Manifester allergischer Schock extrem selten
Allergische Erscheinungsformen können in der Zahnarztpraxis durchaus auftreten. Glücklicherweise ist der manifeste allergische Schock
extrem selten. Er gehört zu den bedrohlichsten Vorkommnissen und bedingt die sofortige medikamentöse Therapie bereits durch den
Zahnarzt!
Zu den Auslösern einer Allergie gehören u. a. Medikamente, latexhaltige Produkte und Nahrungsmittel. Auch hier ist die Prävention durch
eine präzise Anamnese erforderlich. Die Stadien des anaphylaktischen Geschehens und das therapeutische Vorgehen in der Praxis zei-
gen die folgenden Schemata:
Anaphylaktische Reaktionen Anaphylaktische Reaktionen
Schweregrad/Symptome Therapie Schweregrad/Symptome Therapie
III. Anaphylaktischer III. Suprarenin®: i. m. in
I. Hautreaktionen I. Medikation/Injektion Schock Bronchospasmus den m. vastus lateralis
Urtikaria, Erythem, sofort beenden, Akute Lebensgefahr! (seitl. Oberschenkel)
Unruhe, Juckreiz Sauerstoffgabe Sauerstoffgabe.
Antihistaminikagabe Spontaner Übergang zu
einem NOTARZT
II. Tachycardie, II. Bei Kreislaufbeteiligung
IV. Atemstillstand und IV. Cardio- pulmonale
Blutdruckabfall, Atemnot, (Blutdruckabfall) ist ggf. die
Herz- Kreislaufstillstand Reanimation
Gastrointestinale i.m. Gabe von Adrenalin möglich (C-A-B Maßnahmen )
Beschwerden (Erbrechen, indiziert.
Übelkeit etc.) Notarzt verständigen NOTARZT – Tel. 112
MBZ 10 2016 13Thema
Verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Patienten trotz der Erstmaßnahmen durch den Zahnarzt so rapide, dass das Stadium IV
der Reaktionsskala erreicht wird, ist die Vornahme von CPR-Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen überlebenswichtig. Das
Procedere verdeutlicht die sogenannte Notfallcheckliste. Sie soll gewährleisten, dass trotz aller Hektik und Aufregung die notwendigen
Handgriffe planvoll ablaufen.
Notfallcheckliste
Vitalfunktionen
1. Bewusstsein Ansprechbar
Bewusstlos
2. Atmung Atembewegungen
Atemstörung Zyanose Bewusstsein Atmung
Atemstillstand Zyanose
3. Herzfunktionen Pulsveränderungen
(Radialis-Carotis)
Hautblässe-Hautkälte Kreislauf
Herzstillstand-Pupillen-
reaktion
Der Atemkontrolle kommt hierbei besondere Bedeutung zu. Eine massive Störung oder ein Sistieren der Atmung erfordert die sofortige
cardio-pulmonale Reanimation (CPR).
Cave: Schnappatmung Schnappatmung
Schnappatmung bezeichnet eine schwere Die Schnappatmung bedarf der sofortigen
lebensbedrohliche Atemstörung, die oft
Behandlung.
dem Atemstillstand vorausgeht.
Kennzeichen: inzelne schnappende
e Tel.: 112
Atemzüge, zwischen denen
lange Pausen liegen Atemwege freimachen
Typisch:
sofortige Reanimationsmaßnahmen
• relativ gut erkennbare Atemzüge
bei zumeist geöffneten Mund
• reduzierte Atemfrequenz - C-A-B –
• zyanotische Hautfarbe
• Zurückfallen der Zunge wenn möglich Sauerstoffgabe
14 MBZ 10 2016Thema
Atemstillstand Symptome des akuten Kreislaufstillstandes
Symptome Therapie Pulslosigkeit sofort
Bewusstlosigkeit 0–12 sec.
Fehlende Atemgeräusche Atemwege freimachen
Fehlende Atemexkursion Künstliche Beatmung
Atemstillstand 30–60 sec.
Zyanose Sauerstoffzufuhr
4–6 l/Min Weite reaktionslose Pupillen 2–3 min.
CAVE ! Nach einigen
Minuten ( 3–10) Notarzt verständigen Krämpfe oder Verlust des Muskeltonus
Tel: 112
Kreislaufstillstand! CPR-Maßnahmen – Notarzt 112
C – A – B Maßnahmen Reanimation durch 1 oder (2) Personen
Rhythmus 30 mal Herzmassage
ggf. 2 mal Beatmung*
• C: Circulation wiederherstellen
• A: Atemwege freimachen Frequenz Herzmassage 100/min.
• B: Beatmen ggf. Beatmung* 3/min.
Gem. Empfehlung ERC /AHA von 10/2015
Reanimation: Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Circulation stehen an erster Stelle.
* Gemäß den derzeitigen gültigen ERC/GRC Richtlinien (Stand 10/2015) steht die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der
Circulation absolut im Vordergrund der lebenserhaltenden Erstmaßnahmen.
Notfallausrüstung
Eine gesetzliche Verpflichtung zur Bereitstellung eines Notfallkoffers besteht nicht.
Allerdings empfiehlt es sich aus organisatorischen Gründen einen festen Behälter mit der vorhandenen Ausrüstung zu versehen und an
einer für das gesamte Praxisteam schnell zu erreichenden Stelle zu platzieren.
Denn: Bei Notfallsituationen in der Zahnarztpraxis kann – wie gezeigt – das Praxisteam in einigen Fällen bereits in der Anfangsphase der
auftretenden Symptome mit einfachen Mitteln bzw. Maßnahmen dem Patienten helfen. Dies gilt z. B. in einer hypoglykämischen Situati-
on, in der dem bewusstseinsklaren Patienten durch Gabe von Traubenzucker geholfen werden kann.
Patienten, die an einem chronischen Asthma bronchiale erkrankt sind, ihr Asthmaspray aber nicht bei sich führen, kann im Falle eines aku-
ten Asthmaanfalles durch Vorhalten eines entsprechenden Medikaments seitens der Praxis Erleichterung verschafft werden.
Die beiden aufgeführten Beispiele sowie vital gefährdende Komplikationen wie das akute Coronarsyndrom oder der Bronchospasmus
bei der anaphylaktischen Reaktion III. Grades lassen es geraten erscheinen, eine Notfallausrüstung überschaubaren Umfangs vorzuhalten
(siehe Qualitätsmanagement).
MBZ 10 2016 15Thema
Wir stellen daher eine Minimalausstattung von Notfallmedikamenten vor, die jede Kollegin und jeder Kollege entsprechend ihrer/seiner Kenntnisse
und Erfahrung jederzeit erweitern kann. Jeder Praxisinhaber ist für den Umfang und die Anwendung seiner Notfallausrüstung selbst verantwortlich.
Unsere Empfehlung bezüglich der medikamentösen Ausstattung:
Präparate Indikation Dosierung
Suprarenin 1:1000
®
Anaphylaktischer Schock 0,5 ml i.m. (Erwachsene)
Amp. à 1ml Stadium III 0,3 ml i.m. (Jugendliche ab 12 Jahren)
H 1 Antagonist Anaphylaktische Reaktion 20 – 40 Tropfen
Fenistil® Tropfen Stadium I
Nitrolingual® Angina-pectoris-Anfall 2 – 3 Hübe
Nitrolingual® Spray Hypertensiver Notfall 1 – (2) Hübe
Antiasthmatika Asthma-bronchiale-Anfall 1 – 3 Hübe
Broncholytika Allergischer Asthmaanfall
Berotec® Spray
Salbutamol® Spray
Glucose Hypoglykämie 3 – 4 Stück per os bei ansprechbaren
Traubenzucker z. B. Dextro-Energy ®
Patienten!
Sauerstoff O2 Hypoxie Bei kleinen O2 Flaschen: 4 ltr. pro min.
(vorgegeben)
Unabhängig von der Aufbewahrungsform sowie der Bestückung mit Notfallmedikamenten und Ausrüstungsgegenständen (z. B. Beatmungs-
eutel, Guedeltubi, Blutdruckmessgerät, Pulsoxymeter) sind regelmäßige Teambesprechungen und praktische Anwendungsübungen für
b
das gesamte Praxisteam wichtig.
Der Aufbewahrungsort des Notfallequipments muss allen Praxismit
Notfallkoffer
arbeitern bekannt sein. Die Ausrüstung sollte sich deshalb immer an der
vorbestimmten Stelle befinden. Ein gutes Praxismanagement und die Aufgaben des Teams:
im Artikel beschriebenen präventiven Maßnahmen sind wichtig, können
aber dennoch das Auftreten ernsthafter Zwischenfälle nicht hundertpro- Wo steht der Koffer?
zentig verhindern – aber wie im täglichen Leben gilt auch hier:
Was ist im Koffer?
Gut vorbereitet sein ist alles.
Wie funktionieren die
Geräte im Koffer?
Dr. Peter Kircher | Dr. Bernd Möhrke (Regelmäßige Übungen!)
Weiterführende Literatur Wie alt ist der Inhalt?
Ein umfangreiches Handbuch zum „Notfall in der Zahnarzt
Wer ist für die Wartung
praxis“ hat die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg verantwortlich? (z. B.
veröffentlicht. Dieses finden Sie online unter Batteriekontrolle)
www.lzk-bw.de/PHB/PHB-CD/QM/Notfall.doc
Der Notfall in der Zahnarztpraxis – auch Thema in unserer Leih- Wer ist für die Kontrolle der
bücherei auf Seite 48. Verfallsdaten zuständig?
16 MBZ 10 2016Beruf & Politik
Netzwerktreffen Junge Zahnärzte
Chancen und Perspektiven
für junge Zahnärzte
Fotos: ZÄK Berlin
T rotz hochsommerlicher Temperaturen und einer Fuß-
ballübertragung trafen sich rund 45 junge Zahnärztinnen
und Zahnärzte am 13. September 2016 zum 5. Netz-
werktreffen der Zahnärztekammer Berlin in der „Apotheken Bar“
am Mariannenplatz in Kreuzberg. Mit dabei waren wieder eini-
den in der Woche, ich habe gar keine Zeit für Kinder“, sagte eine
junge angestellte Zahnärztin. „Wenn ich jetzt eine Praxis aufmachen
oder übernehmen würde, wäre ich jahrelang zeitlich noch unflexib-
ler“, meinte eine andere Kollegin. Tendenzen, die auch Dr. Schmie-
del bestätigte: „Nicht nur aufgrund der zunehmenden Feminisierung
ge Stammgäste: „Für mich sind diese Netzwerktreffen immer ein unseres Berufsstandes ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
schöner Anlass, nach einem langen Arbeitstag mal in einen ande- ein wichtiges Zukunftsthema.“ Auch der starke Zuwachs angestell-
ren Bezirk zu fahren, eine neue Bar kennenzulernen und mich mit ter Zahnärzte sei nicht nur an diesem Abend festzustellen, sondern
Kollegen auszutauschen“, so eine Teilnehmerin. spiegle sich in den bundesweiten Statistiken.
Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin, Torben Bruhn, Leiter Selbstständige Heilberufe, und Florian
Vizepräsident Dr. Michael Dreyer und Vorstandsmitglied Juliane Huwe, Berater Selbstständige Heilberufe der Deutschen Apo-
von Hoyningen-Huene begrüßten als Gastgeber den Nachwuchs theker- und Ärztebank (apoBank), unterstützten die Teilneh-
und gaben in vielen ausführlichen Gesprächen den einen oder mer in finanziellen Fragen rund um Praxisgründung, -übernah-
anderen Tipp. „Junge Zahnärzte haben in Berlin zurzeit hervor- me oder -suche. Da ein Großteil der niedergelassenen Zahnärzte
ragende Chancen“, machte Dr. Schmiedel in seiner Ansprache in Deutschland Kunden der apoBank seien, verfüge man über
seinen jungen Kollegen Mut. „Das Durchschnittsalter der nieder- eine hohe und aussagekräftige Datenmenge. „Dadurch können
gelassenen Berliner Zahnärzte ist 56 Jahre. Das heißt: Hier ent- wir den Kunden eine gute Orientierung bieten und ihnen für ihre
steht trotz der hohen Zahnarztdichte in unserer Stadt in ein paar individuelle berufliche Planung aktuelle Durchschnittswerte des
Jahren eine Lücke. Wir haben schon jetzt einen Käufermarkt für Marktes weitergeben“, erklärte Florian Huwe.
Zahnarztpraxen.“
Aber nicht nur Trends und Statistiken sollten junge Zahnärzte be-
Wie an dem Abend von einigen Seiten zu hören war, bevorzugen schäftigen: „Haben Sie Spaß, bilden Sie untereinander Netzwer-
dennoch viele der anwesenden „Netzwerker“ ein Angestelltenver- ke“, gab Dr. Schmiedel den Teilnehmern mit auf den Weg. Das
hältnis. Dies liege vor allem an der finanziellen Sicherheit und an nächste Netzwerktreffen findet voraussichtlich im Frühjahr 2017
der Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auf die viel statt. Nähere Informationen dazu finden Sie rechtzeitig im MBZ.
Wert gelegt wird. Das Thema beschäftigt viele junge Zahnärztinnen
nicht nur an diesem Abend: „Ich arbeite momentan über 40 Stun- Kornelia Kostetzko
MBZ 10 2016 17Anzeige
Veranstaltungskalender für Zahnärzte
und Zahntechniker
04.11.2016
Oktober 2016 Berlin: KFO-Privatabrechnung – das volle Programm
www.kfo-management.de
04. – 07.10.2016
04. – 05.11.2016
Berlin: Fortbildung zur KFO-Praxismanagerin (1. Woche)
www.kfo-management.de Jena: Hartgewebe, Weichgewebe und Alveolenmanagement
unter implantologischen Gesichtspunkten
Preis: € 440,- | Dr. Hans-Ulrich Reuter | Dr. Alexander Volkmann
07.10.2016 Anmeldung: bianca.alilovic@geistlich.de
Workshop Praxisübernahme für Gründer und Abgeber
in Zusammenarbeit mit dem Philipp-Pfaff-Institut, 14 bis 19 Uhr 05.11.2016
Anmeldung unter E-Mail: katrin.scharein@unicredit.de
Berlin: Sind autologe Transplantate noch notwendig?
Preis: € 325,- | Dr. Holger Janssen
Anmeldung: bianca.alilovic@geistlich.de
November 2016 05.11.2016
Berlin: Ein Tag für die Mundgesundheit; Wolfgang Boer, Sabine
Sassenberg-Steels, Prof. Auschill;
02.11.2016 www.heraeus-kulzer.de/zahnarztfortbildungen
Berlin: Prävention der Alveolarkammresorption
durch Ridge-Preservation 07. – 11.11.2016
Preis: € 69,- | Dr. Dr. Anette Strunz | Dr. Jürgen Gallas
Anmeldung: bianca.alilovic@geistlich.de Berlin: Fortbildung zur KFO-Praxismanagerin (2. Woche)
www.kfo-management.de
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sicher treffen“ in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bischoff & Partner,
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02.12.2016
16.11.2016
Berlin: „Moderne Kompositrestaurationen – State of the Art
Cottbus: Last oder Nutzen? …und was hat Qualitätsmanagement 2016“; Prof. Dr. Roland Frankenberger;
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Mehr Gewinn durch Organisation und Transparenz in der
Abrechnung zahnärztlicher Leistungen; Karina Müller;
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Zwickau: Das Blockaugmentat für laterale Kieferkammaugmen-
23.11.2016 tationen – bisherige Behandlungskonzepte und zukünftige Mög-
lichkeiten; Prof. Dr. Frank Schwarz| Dr. Andreas Hentschel| Jan
Leipzig: „Biofilm-Management in der Prophylaxe: Herrmann; Preis: € 360,- | Anmeldung: bianca.alilovic@geistlich.
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Positionspapier der BZÄK
Delegation zahnärztlicher Leistungen
D er Vorstand der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat
sich auf seiner Klausurtagung im Juni in Magdeburg in-
tensiv mit dem Themenfeld der Delegation befasst. In
die Untersuchung des zukünftigen Bedarfs an Dentalhygienikern
(DH) in Deutschland und der weiteren Entwicklung der Aufgaben
Dieses Positionspapier ist ein erster Baustein eines ganzen Maß-
nahmenbündels zur berufspolitischen Aufarbeitung der Delega-
tion. Darunter: die Novellierung der über 15 Jahre alten Ausbil-
dungsverordnung für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA),
die stärkere Verankerung der Grundsätze der Delegation in der
des nichtzahnärztlichen Fachpersonals bezog der Vorstand die Ent- Muster-Berufsordnung der BZÄK sowie in den Berufsordnungen
wicklung in anderen Ländern mit ein, um auch aus diesen Erfah- der Länder und eine Überarbeitung des Delegationsrahmens der
rungen und Erkenntnissen Lösungswege abzuleiten. Der Vorstand BZÄK mit dem Ziel, die Rechtssicherheit der Zahnärzte zu erhö-
beleuchtete zudem die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der hen. Jedweden Substitutionsbestrebungen wurde nochmals eine
Delegation. Im Ergebnis der Beratungen beschloss er „Empfehlun- klare Absage erteilt.
gen und Feststellungen zur Positionsbestimmung des Vorstandes
der BZÄK zur Stärkung der Attraktivität des Berufsbildes der ZFA“. BZÄK
Präventionsaktion der Zahnärztekammer
Familiensportfest im Olympiapark
S port, Spiel und Gesundheit – unter diesem Motto stand
auch das siebte „Familiensportfest im Olympiapark Berlin“,
bei dem mehr als hundert Angebote zum Anschauen und
Mitmachen die Besucher in ihren Bann zogen. Die Veranstalter
zeigten sich sehr zufrieden, dass trotz der hohen Temperaturen so
viele Menschen gekommen waren.
Die Gesundheitsmei-
le bot den vielen Inter-
essenten reichlich Gele-
genheit, sich ausgiebig Dr. Helmut Kesler (2. v. r.) und Dr. Michael Dreyer (r.) erklären schon den Kleins-
über Ernährungs-, Be- ten, wie beim Sport die Zähne zu schützen sind.
wegungs- und Präven-
tionsmöglichkeiten zu sundheitsmeile reichten von Kraft-, Koordinations- und Ausdauer-
informieren. Auch die übungen über Angebote zum Thema „Bewegung und Ernährung“
Fotos: LAG Berlin
Zahnärztekammer Berlin bis hin zum Kariestunnel der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur
präsentierte sich wieder Verhütung von Zahnerkrankungen (LAG).
mit der Präventionsak-
tion „Sport und Zähne“ Das Familiensportfest als Berlins größte sport- und freizeitorientierte
Unter den 35.000 Besuchern war auch und der „Bakterienab- Veranstaltung bietet eine hervorrragende Plattform, um Kinder und
Berlins Regierender Bürgermeister, Michael wehranlage“ der Zahn- Jugendliche über Zahngesundheit zu informieren, die sonst eher
Müller, der sich besonders lobend über das
Engagement der LAG und der Zahnärzte- ärztekammer Berlin. nichts mit dem Thema Zahn- und Mundschutz anfangen können.
kammer Berlin äußerte.
Kinder und Jugendliche Unser besonderer Dank gilt in diesem Jahr den Sponsoren und
konnten ihr Geschick beweisen und mit der „Kariesabwehrkeule“ Unterstützern, ohne die wir diese Aktion nicht hätten realisieren
(Baseballschläger) möglichst viele böse Kariesbakterien (Softbälle) können: die Zahntechniker-Innung Berlin/Brandenburg, „Aktion
vor einem großen Mund abwehren. Champions, die möglichst vie- Zahnfreundlich e. V.“, Gerl-Dental, LAG und Dreve.
le „Bakterien“ abgewehrt hatten, durften sich zur Belohnung eine
gut gefüllte Tüte mit Zahnpasta, Zahnbürsten und zahnfreundli- Helmut Kesler
chen Süßigkeiten abholen. Andere Mitmach-Angebote auf der Ge- Projektleiter „Sport und Zähne“
20 MBZ 10 2016Zahnmedizin
Zahnärztekammer Berlin
Dienstagabend-Fortbildung
Die Zahnärztekammer bietet Kolleginnen und Kollegen aus Berlin kostenlos Vorträge zu aktuellen Themen der Zahnheilkunde an.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Termin: 04. Oktober 2016 Zeit: 20.00 c.t. bis ca. 21.45 Uhr
Thema: Vom Angestellten zum Chef über Nacht
Erfahrungen mit der Praxisübernahme Veranstaltungsort: Charité – Universitätsmedizin Berlin
Referentin: ZÄ Barbara Elsholtz Campus Benjamin Franklin
Hörsaal 1, Aßmannshauser Straße 4–6
Termin: 01. November 2016 14197 Berlin (Schmargendorf)
Thema: Prärestaurative Kieferorthopädie
Referent: Prof. Dr. Paul-Georg Jost-Brinkmann Fahrverbindungen:
U-Bahn: U3 Heidelberger Platz
Moderation: ZÄ Juliane von Hoyningen-Huene oder Rüdesheimer Platz
S-Bahn: S41/42, S45/46/47 Heidelberger Platz
CME-Bewertung: je 2 Fortbildungspunkte Bus: 101 Hanauer Straße
249 Heidelberger Platz
186 Rüdesheimer Platz
Fachzahnarztprüfungen Sommer 2016
Neue Fachkollegen
Nach bestandener Fachzahnarztprüfung überreichte
der Vorstand der Zahnärztekammer Berlin am 07. Sep-
tember 2016 den Absolventen ihre Urkunden zur An-
erkennung der Gebietsbezeichnung.
Die Prüfung zur Anerkennung der Gebietsbezeich-
nung „Kieferorthopädie“ wurde am 22. Juni 2016, die
Prüfungen zur Anerkennung der Gebietsbezeichnung
„Oralchirurgie“ wurden am 29. Juni 2016 absolviert.
Nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung und
Foto: ZÄK Berlin
Fachgesprächen mit den jeweiligen Prüfungsaus
schüssen der Zahnärztekammer Berlin erhielten fol-
gende Kolleginnen und Kollegen die Fachzahnarzt
anerkennung:
Kieferorthopädie: ZÄ Maike Holm (3. v. l.), Oralchirurgie: ZA Die Zahnärztekammer Berlin wünscht allen Absolventen weiter-
Christian Goy, Dr. Michael Grundig (l.), Dr. Anne Schreckenber- hin viel Erfolg auf ihrem beruflichen Weg.
ger (2. v. l.), Christine Valenzuela Gomez (3. v. r.) und ZA Eyke
Schütte (r.). Vorstandsmitglied ZÄ Juliane von Hoyningen-Huene ZÄ Juliane von Hoyningen-Huene
(2. v. r.) gratulierte herzlich.
MBZ 10 2016 21Zahnmedizin
Tag der offenen Tür
Die LAG Berlin
im Bundesgesundheitsministerium
A m 27. und 28. August 2016
fand der jährliche Tag der of-
fenen Tür im Bundesministeri-
um für Gesundheit in Berlin-Mitte statt.
Über 6.000 Besucherinnen und Besu-
Fotos: zm/sf
cher konnten ein umfangreiches Pro-
gramm rund um die Themen Gesund-
heit, Pflege und Prävention erleben.
Auch die Landesarbeitsgemeinschaft
Berlin zur Verhütung von Zahnerkran-
kungen (Gruppenprophylaxe) e. V. (LAG
Berlin) war wieder mit dabei, um zu den
Themen rund um die Mund- und Zahn-
gesundheit zu informieren.
Von links: Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Kroko, Andreas Dietze, Geschäftsführer der LAG Berlin,
Dr. Michael Dreyer, stellvertretender Vorsitzender der LAG Berlin, und Bundesgesundheitsminister
Hermann Gröhe. Der Hausherr ließ es sich nicht nehmen, an Kroko zu demonstrieren, wie wichtig es ist,
dass Eltern bei ihren Kindern die Zähne nachputzen.
Mitarbeiterinnen der LAG Berlin freuten sich, an Unter dem Titel „Frühkindliche Karies:
ihrem Stand den Vizepräsidenten der Bundes-
zahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich,
zentrale Inhalte der Gruppenprophyla-
begrüßen zu dürfen. xe für unter 3-jährige Kinder“ hat die DAJ
Empfehlungen zur Prävention frühkindli-
cher Karies veröffentlicht, die die bishe-
rigen Empfehlungen aus dem Jahr 2012
um kindheitswissenschaftliche Aspekte
erweitern und aktualisieren.
Im Zentrum der DAJ-Empfehlungen stehen
dabei Kernbotschaften zur Mundgesundheit Wie wichtig ein gewinnendes Lächeln mit gesunden
der Kleinsten für die Bezugspersonen wie Zähnen ist und dass Zähneputzen auch Spaß macht,
demonstrierten auch Spielerinnen der Deutschen
Eltern und Kita-Erzieher/-innen. Frauen-Handball-Nationalmannschaft.
Bundesminister Hermann Gröhe betonte
die Notwendigkeit des Nachputzens der am motorischen Geschick fehlt und an der
Prof. Dr. Dietmar Oesterreich nutzte seinen Besuch, Zähne durch die Eltern. Dies sollte nicht Motivation zur gründlichen Mundpflege.
um in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der
Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpfle- nur bei sehr kleinen Kindern erfolgen, son- Denn: Gesund beginnt im Mund!
ge e. V. (DAJ) der Parlamentarischen Staatssekretä- dern es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder
rin Annette Widmann-Mauz die erweiterten
DAJ-Empfehlungen zur Prävention frühkindlicher
noch bis ins Schulalter bei der Zahnpfle- Andreas Dietze
Karies zu überreichen. ge unterstützen, da es manchmal noch LAG Berlin
22 MBZ 10 2016Augen ins Boot: Sie erledigen Ihr Kerngeschäft,
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Wissenschaftliche Leitung: Dr. Dr. Markus Tröltzsch Lebenserwartung des Patienten
Prof. Dr. R. Bürgers
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Möglichkeiten und Grenzen in der Zahnmedizin
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13:00 Begrüßung 11:30 Die neuen Antikoagulanzien –
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14:00 Gingivawucherungen Prof. Dr. Dr. F. J. Kramer
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14:30 Prinzipien des Diagnostischen Vorgehens bei der Einführung in die Blickdiagnostik
Untersuchung der Mundhöhle PD Dr. M. Angstwurm
Prof. Dr. M. Bornstein 12:35 Der diagnostische Blick
15:00 Erkrankungen der Mundhöhle: Quiz mit TED-Befragung des Publikums.
Hätten Sie‘s gewusst? Diagnostisches Quiz mit Hätten Sie‘s gewusst?
TED-Befragung des Publikums PD Dr. M. Angstwurm
Prof. Dr. Dr. T. E. Reichert, Prof. Dr. M. Bornstein NOTFÄLLE IN DER ZAHNARZTPRAXIS
MEDIZIN FÜR ZAHNARZT UND TEAM 14:00 Gefährliche Komplikationen zahnärztlicher
16:00 Einsatz von Apps und Smart-Devices zur Maßnahmen (Blutungen, Nervverletzungen,
allgemeinen Krankheitsprävention – Dislokationen, Frakturen)
Sinnvoll und effizient? Prof. Dr. G. H. Nentwig
Dr. N. Schuelper 14:30 Medizinische Notfälle in der Zahnarztpraxis
16:30 Der Rücken – Das Hauptproblem des Zahnarztes Prof. Dr. S. G. Russo
Vorbeugung, Training, Behandlung 15:45 Notfallausstattung und Notfallmanagement
Dr. M. Pumberger Prof. Dr. K. Schwerdtfeger
17:00 Die wichtigsten Tumorerkrankungen 16:15 Notfälle und Komplikationen in der Praxis –
Prävention und Früherkennung Quiz mit TED-Befragung des Publikums.
PD Dr. K. Hohloch Hätten Sie richtig gehandelt?
17:30 Verleihung der Ewald-Harndt-Medaille Prof. Dr. S. G. Russo, Dr. K. Schwerdtfeger
anschließend Get-together 16:45 VerabschiedungSie können auch lesen