Pressedossier - Gstaad Menuhin Festival

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INHALT

Wien                                                                     04

Gstaad Menuhin Festival & Academy feiert dieses Jahr Wien                07

Programm «Wien» 17.7. – 6.9.2020                                         11

Gstaad Academy                                                           15

Gstaad Festival Orchestra (GFO)                                          19

Gstaad Digital Festival                                                  20

Gstaad Discovery – Musikvermittlung                                      21

Christoph Müller ein beflügelnder Geist für Gstaad                       23

Das Gstaad Menuhin Festival auf einen Blick                              24

Geschichte von Gstaad Menuhin Festival & Academy                         25

Lord Menuhin und das Gstaad Menuhin Festival & Academy                   26

Menuhin’s Heritage Artists                                               31

Veranstaltungsorte                                                       32

Anreise nach Gstaad                                                      33

Destination Gstaad                                                       34

Ermitage Wellness- & Spa-Hotel                                           35

Edmond de Rothschild                                                     36

Kontakt Pressedienst                                                     38




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WIEN – WELTHAUPTSTADT DER MUSIK?




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Wenn die ganze Welt im Jahr 2020 den 250. Geburtstag
von Ludwig van Beethoven feiert, steht auch die Stadt
seines Wirkens, der Ort, in dem er ausgebildet, inspiriert
und animiert wurde durch Vorbilder und durch Konzert-
eindrücke, wo er gefördert wurde durch Mäzene und im
Jahre 1827 verstarb, im Fokus: Wien.

Wenn die ganze Welt im Jahr 2020 den 250. Geburtstag von Lud-
wig van Beethoven feiert, steht auch die Stadt seines Wirkens, der
Ort, in dem er ausgebildet, inspiriert und animiert wurde durch
Vorbilder und durch Konzerteindrücke, wo er gefördert wurde
durch Mäzene und im Jahre 1827 verstarb, im Fokus: Wien.

Die seit dem Barock bestehende und nachweisbare Verbindung
von Wien mit hochstehender Musikkultur bezog sich jedoch vor-
erst weitgehend auf die höfische, adelige Gesellschaft und erst
ab dem Biedermeier auch auf den bürgerlichen Musikkonsum.              Christoph Müller, Artistic Director
Heute verdankt die Stadt ihren Ruf einem weltweit einzigartigen
Musikangebot in allen Genres und Gattungen. Der Kulturtouris-
mus floriert in Wien wie nirgendwo sonst. Die Stadt gilt vielen        Um sich ein Bild machen zu können, welche stimulierende At-
Grossstädten weltweit als Vorbild dafür, wie Musikgeschichte und       mosphäre im Wien dieser Jahre des Aufbruchs geherrscht haben
Gegenwart wirksam miteinander verbunden und vermarktet                 muss, soll eine Tagebuchnotiz des Sängers Michael Kelly zeigen,
werden können.                                                         der einem Hauskonzert in Wien bei den Engländern Anna Celina
                                                                       Storace und ihrem Bruder Stephen Storace im Jahre 1784 bei-
Dass die Stadt Wien im Laufe der Epochen zur Welthauptstadt            wohnte und berichtet:
der Musik aufstieg, als die sie heute nicht nur in Hochglanzma-
gazinen der Tourismusindustrie angepriesen wird, sondern auch              Storace gab einen Quartett-Abend für seine Freunde.
in unseren Tagen diesen Ruf durch ihr einzigartig reiches, viel-           Die Spieler waren akzeptabel; nicht einer von ihnen war
fältiges und hochkarätiges Musikangebot täglich unter Beweis               überragend, aber es war ein wenig Wissenschaft unter
stellt, haben wir der Musik- und Kulturpflege der Habsburger im            ihnen, welche, wage ich zu sagen, offensichtlich sein
17. und 18. Jahrhundert zu verdanken. Die Habsburger beherrsch-            wird, wenn ich ihre Namen nenne:
ten weite Teile Europas und verstanden sich auch als kulturelles           Die erste Violine: Haydn die zweite Violine: Baron Dittersdorf
Zentrum der Welt. Die Musik diente ihnen als Machtdemonstra-               das Violoncello: Vanhal die Viola: Mozart
tion und als Mittel der Repräsentation des glanzvollen Kaiserhofs          Ich war dort, und ein grösseres Vergnügen, oder ein
in Wien. Während andere europäische Höfe eher auf Architek-                bemerkenswerteres, kann man sich nicht vorstellen.
tur als Ausdruck der Macht setzten (Versailles!), investierten die
Habsburger früh in die Ausdruckskraft der Musik. Sie holten viele      Zwar berichtet Kelly nicht, was die vier Musiker gespielt haben,
Komponisten nach Wien und finanzierten deren Lebensunter-              aber es ist davon auszugehen, dass sie Ausschnitte aus eigenen
halt sowie deren Orchester und Kapellen. Einige Mitglieder der         Werken zum Besten gaben. Wie muss ein solcher Austausch auf
königlichen Familie betätigten sich gar selbst als Musiker: Kaiserin   die vier kreativen Köpfe gewirkt haben! War dieser Abend viel-
Maria Theresia etwa als Sängerin bei Hofe, oder Kaiser Joseph II.,     leicht ein Schlüsselmoment für die Initialisierung der Epoche der
der ein engagierter Cellist und Kammermusiker war. Vom kaiser-         Wiener Klassik? Wie muss die Begegnung für Haydn gewirkt ha-
lichen Hof in den 1750-er bis 70-er Jahren angestellte oder häufig     ben, der schon drei Jahre vorher gegenüber Vater Leopold Mo-
mit Aufträgen versehene Komponisten wie Johann Joseph Fux,             zart äusserte: «Ich sage ihnen vor Gott, als ein ehrlicher Mann,
Georg Christoph Wagenseil, Johann Baptist Vanhal oder Mat-             ihr Sohn ist der grösste Componist, den ich von Person und den
thias Georg Monn bildeten denn auch den Stil der «Frühen Wie-          Nahmen nach kenne: er hat Geschmack, und über das die grösste
ner Klassik» heran. An der Wiener Hofoper, dem Opernhaus des           Compositionswissenschaft» (Haydn 1781 an Leopold Mozart).
Kaiserhauses und der Vorgängerin der heutigen Wiener Staats-
oper, wirkten seit den 1760-er Jahren Komponisten wie Gluck            Mozart, endlich von den Salzburger Fesseln befreit, lebte seit
und Salieri, aber auch Mozart. Einen besonderen Erfolg hatte zu        dem Jahr 1781 bereits als freischaffender Komponist in Wien,
dieser Zeit die Opera buffa, die mit ihrem Witz und Esprit auch        musste sich aber um Aufträge bemühen. Dennoch waren die
auf die Instrumentalmusik, besonders des bereits reifen Haydn          Wiener Jahre die wohl ergiebigsten und glücklichsten Jahre des
und des ab 1782 für die Hofoper komponierenden Mozarts einen           Genies. 1782 heiratete er Konstanze Weber. Im selben Jahr kam
nicht zu unterschätzenden Einfluss ausübte.                            das von Joseph II. in Auftrag gegebene Singspiel Die Entführung
                                                                       aus dem Serail an der Wiener Hofoper zur Uraufführung. In den
Etwa mit dem Beginn der Wiener Klassik fällt die 1771 erfolgte         folgenden Wiener Jahren schuf Mozart die grossen Klavierkonzer-
Gründung der Tonkünstler-Sozietät zusammen, die in Wien erst-          te, die Messen, die späten Sinfonien, Streichquartette, die Kleine
mals «öffentliche» Konzerte veranstaltete, die jedoch in erster        Nachtmusik und vor allem den Da-Ponte-Opern-Zyklus mit Nozze
Linie von der aristokratischen und gehobenen bürgerlichen Ge-          di Figaro, Così fan tutte und Don Giovanni, sowie 1791 das Requiem
sellschaft Wiens besucht wurden.                                       und Die Zauberflöte.



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Haydn gilt zwar als «Erfinder» der Sinfonie in der klassischen vier-    verfasste, nachdem auch diese ohne den erhofften Erfolg geblie-
sätzigen Form und des Streichquartetts, gleichzeitig aber auch          ben war. Dennoch folgten nun, ab 1802 bis 1812, die ergiebigsten
als Wegbereiter der Romantik. Dass Haydn nicht nur ein genialer,        Jahre, in welchen er alleine sechs seiner neun Sinfonien schuf,
unendlich kreativer und sinnlicher Tonsetzer war, sondern auch          seine erste Fassung des Fidelio schrieb, die Klavierkonzerte Nr. 3,
ein Vermittler, Förderer und Türöffner – heute würde man sagen,         4 und 5, das Tripelkonzert, die Chorfantasie sowie die «mittleren»
ein Netzwerker – zeigt alleine seine Kontaktpflege zum Hause            Streichquartette. Die zunehmende Taubheit (ab 1818 sind so-
Mozart und zum jungen Beethoven. Haydn, im Spätbarock 1732              genannte «Konversationshefte» nachweisbar), unglückliche Ver-
geboren und in der Frühromantik 1809 gestorben, deckte eine             liebtheit (die er im Brief an eine «unsterbliche Geliebte» äusserte)
beeindruckende Zeitspanne zwischen drei Epochen ab. Sein Ein-           und materielle Sorgen führten zu einer tiefen Krise, aus welcher
fluss auf die Genies der Klassik und Romantik und überhaupt das         er sich nur schleppend erholte. In diesen schweren Jahren ent-
gesamte Wiener Musikleben des 18. Jahrhunderts scheint un-              standen vorwiegend kammermusikalische Meisterwerke wie
ermesslich. Rund 40 Kilometer ausserhalb der Musikhauptstadt            die Hammerklavier-Sonate oder die beiden späten Cellosonaten.
Wien, am Hofe Esterhazy in Eisenstadt, lebte und arbeitete Haydn        Die Missa solemnis war 1820 ursprünglich von seinem Schüler
seit 1761 bis in die 90-er Jahre in Diensten des Fürsten Paul II. An-   und Mäzen Erzherzog Rudolph in Auftrag gegeben worden.
ton Esterházy und definierte in der Abgeschiedenheit die Musik          Beethoven hat das Werk aber erst 1822/23 fertig gestellt und
des 18. Jahrhunderts neu. Vor allem aber schaffte es Haydn, Re-         sich von jeglicher Vorgabe des Auftraggebers gelöst. Gleichzeitig
spekt, Reputation und Anerkennung aller Musiker der kommen-             arbeitete er an den Diabelli-Variationen und hebelte auch hier
den Generationen zu gewinnen und zum wohl bekanntesten                  die Vorgabe der Variationen durch ausufernde Kreativität und In-
Komponisten der Zeit zu werden.                                         spiration aus. Zudem vervollständigte er die letzten drei Klavier-
                                                                        sonaten. Ein letztes Aufbäumen seiner schöpferischen Kraft in
Ein junger 22-jähriger Pianist aus Bonn kreuzte im Jahre 1792           den Jahren 1824 bis 1827 führte zum Entstehen einer Gruppe
den Lebensweg des grossen Meisters: Im Juli 1792 luden Bonner           von fünf Streichquartetten, die im Quartett op. 135 gipfelte, dem
Musiker den durchreisenden Haydn (auf der ersten London-Reise)          letzten Werk Beethovens, das er vollständig niederschrieb und
zu einem Frühstück in die Godesberger Redoute ein und brach-            wo er fern jeglicher Streichquartett-Konventionen nur noch abzu-
ten ihn mit Beethoven zusammen. Haydn erkennt sofort das                heben scheint von dieser Welt in Transzendenz ähnliche Zustände.
Genie des jungen Beethoven und lädt ihn nach Wien ein, um bei
ihm zu studieren. Der bei der Begegnung ebenfalls anwesende             Beethovens Musik stand für den Wandel der Zeit in Europa, die
Kurfürst von Köln, Maximilian Franz, ist bereit, die bereits flies-     Befreiung des Individuums und des menschlichen Geistes. Mit
senden Fördergelder an Beethoven vorläufig weiter zu bezahlen,          seinen Schlüsselwerken leitete er in Wien die Epoche der Roman-
auch wenn dieser fortan in Wien wirkt.                                  tik ein, deren Wirkung rasch auch auf andere europäische Zentren
                                                                        überging. Die «Befreiungsoper» Fidelio und die Missa solemnis,
Haydn führt den jungen Beethoven in den Jahren 1792 bis 1795            sowie die Sinfonien Nr. 5 («Das Schicksal pocht an die Tür»), Nr. 6
in das Wiener Musikleben ein, er vermittelt ihn zu Mäzenen              («Pastorale») und Nr. 7 – allesamt zentrale Werke der Festivalaus-
und Förderern wie Baron Gottfried van Swieten oder Fürst Karl           gabe 2020 – definieren Gattungen und Formen revolutionär neu.
Lichnowsky, veranstaltet Konzerte, bei denen Beethoven als
Pianist auftrat und Werke in sogenannten «Akademien» präsen-            In der Oper Fidelio sah Beethoven die Möglichkeit, die gegen
tierte. Der grosse Meister war sogar besorgt, dass das junge Genie      jede Tyrannei gerichteten Prinzipien der politischen Freiheit, der
Beethoven nicht genügend Geld zum Leben hatte, wobei Haydn              Gerechtigkeit und der Brüderlichkeit durch die Rettung eines un-
wohl selbst noch einige Taler als Leihgaben hinzufügte.                 schuldigen Helden aus höchster Not zum Ausdruck zu bringen.
                                                                        Bei der Missa solemnis ist deutlich zu spüren, dass sie nicht mehr
Beethoven vereinte in seinem frühen Werk Einflüsse von Haydn und        für die Kirche geschrieben worden ist. Es ist ein sehr persönliches
Mozart, wie es auch sein Gönner Graf Ferdinand Ernst Gabriel von        Credo des Komponisten in Messe-Form, die losgelöst von jeder
Waldstein in einem Zitat an ihn formulierte: «Durch ununterbro-         Form noch heute ein utopisches Werk zu sein scheint. Nirgends
chenen Fleiss erhalten Sie: Mozarts Geist aus Haydns Händen.»           kehrt das Genie seine Persönlichkeit, seine Lebenssicht, sein
                                                                        Leiden so nach aussen wie in diesem Werk.
Nun ist Beethoven in Wien definitiv angekommen. Er kompo-
nierte in den ersten zehn Wiener Jahren, 1792 bis 1802, alleine         Während Beethoven aufgrund seiner Taubheit in den 1820-er
20 der 32 Klaviersonaten, zahlreiche Kammermusikwerke, seine            Jahren in Wien eher zurückgezogen lebte, hatte Franz Schubert
ersten beiden Klavierkonzerte und Sinfonien. Sein wachsender            in den sogenannten «Schubertiaden» eine Aufführungsform
Erfolg als Pianist und Komponist wurde von einer schwerwiegen-          gefunden, welche in privatem Kreis, geschützt vom Metternich-
den Beeinträchtigung überschattet: Etwa um 1798 zeigten sich            schen Polizeistaat mit dessen Zensur, seine Kammermusik und
erste Symptome jenes Gehörleidens, das schliesslich zur Taubheit        die Liedwerke zur Aufführung brachte. In diesen Privatkonzerten
führen sollte.                                                          bei Schobers, Sonnleithners, Bruchmanns und anderen wurden
                                                                        unter anderem die Lieder uraufgeführt, die danach im Zyklus Die
Beethovens Gehörleiden stellte nicht nur eine ernste Bedrohung          Winterreise veröffentlicht wurden.
seiner Laufbahn als Musiker dar, es beeinträchtigte auch seinen
gesellschaftlichen Umgang. Die Krankheit stürzte Beethoven in           Schuberts Wirken spielte sich abseits des in Wien aufkommen-
eine schwere persönliche Krise, die ihn zeitweilig sogar an Selbst-     den Biedermeiers ab (nach 1815 und dem Wiener Kongress).
mord denken liess. Beethoven offenbarte seinen Seelenzustand            Das aufkommende Bürgertum pflegte zwar die Hausmusik,
im sogenannten «Heiligenstädter Testament», einem Schrift-              aber Schuberts Kompositionskunst liess sich nicht in dieses eng-
stück, das er im Oktober 1802 am Ende einer Kur in Heiligenstadt        bürgerliche Korsett zwängen. Ähnlich wie Beethoven in den

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letzten Lebensjahren schuf Schubert eine eigene musikalische         Dass die Komponisten des 19. Jahrhunderts sich in Wien aber
Dimension, die nur noch äusserlich in herkömmlichen Bahnen           auch inspirieren liessen vom eigentlichen «Wiener Lied», den fol-
verlief, künstlerisch jedoch der Zeit entrückt schien.               kloristischen Liedern, die auf Strassen, in Kneipen, Salons gesun-
                                                                     gen wurden, zeigte sich vor allem im Operetten-Werk von Franz
Im Biedermeier-Zeitalter wandte sich das neue Bürgertum zu-          Lehár und Johann Strauss (Sohn) oder Robert Stolz: Draussen in
nehmend den behaglichen Genussfreuden zu. Man besuchte               Sievering von Johann Strauss Sohn, Ich bin ein Wienerkind von
Konzerte, hielt sich in Salons und Kaffeehäusern auf, begann sich    Franz Lehár oder Im Prater blüh'n wieder die Bäume von Robert
für die Natur im Prater und dem Wienerwald zu interessieren. Die     Stolz. Das Lied. Eine Wiener Kunstform? Wiener Komponisten,
im Jahr 1812 gegründete Gesellschaft der Musikfreunde begann,        die in den Secessions-Jahren um 1900 Lieder vertonten und
selbst Konzerte zu veranstalten, zuerst in einem Saal an den Tuch-   Brüche zwischen den Epochen vorauszusehen schienen, führten
lauben, später im 1870 eröffneten Wiener Musikverein. 1842 wur-      das Genre weiter, unter anderem Alexander von Zemlinsky mit
den die Wiener Philharmoniker gegründet. Die Wiener Staatsoper       seinen Walzergesängen, Arnold Schönberg mit den Cabaret Songs
wurde 1868 eröffnet und war die Nachfolgeinstitution der kaiser-     oder später zwischen den Kriegen Erich Wolfgang Korngold mit
lichen Hofoper. Später, Anfang des 20. Jahrhunderts, bauten die      seinem Sonett für Wien oder Erich Zeisl mit den Brettl-Liedern.
Wiener das Wiener Konzerthaus, das neben dem Musikverein bis         Viele davon wirken doppelbödig, augenzwinkernd, tragisch und
heute das Hauptveranstaltungshaus klassischer Konzerte in Wien       auch humoristisch.
ist. Der Wiener Concertverein wurde 1900 gegründet und später
in die Wiener Symphoniker umbenannt. Die Wiener Sängerknaben         Überhaupt: Der Wiener Humor und dieser für Nicht-Wiener
schliesslich bestanden zwar seit 1498 als kaiserliche Hofsänger-     schwer verständliche Schmäh: Während wir unter «Schmäh» eine
knaben (Hofcapell-Singknaben), wurden dann in der Form der           Form von Beschimpfung verstehen, gilt er in Wien als «Charme»,
heutigen Sängerknaben im Jahr 1924 gegründet.                        als Umgangsform – der Schmäh gilt aber auch als hintergrün-
                                                                     dig, indirekt und voller versteckter Anspielungen, oft auch als
Der Biedermeier war auch die Zeit des Walzers mit der Hochburg       schwarzer Humor. Warum sollen wir genau Tauben vergiften im
Wien. Er entstand aus dem meist im Freien getanzten Ländler. Zu      Park lustig finden? Georg Kreisler beantwortet uns mit seinem
den Tanzveranstaltungen strömten die Massen, war hier doch           Lied zwar die Frage nicht, führt uns aber in das Reich dieser Zwei-
ausgelassene Fröhlichkeit erlaubt. Es waren Inseln der Glückselig-   deutigkeit ein.
keit für die im strengen Metternichschen Überwachungsstaat
gefangenen Wiener Bürger. Komponisten und Kapellmeister              Das heute oft abgegriffene Klischee des goldenen k. u. k. - Images
wurden teilweise gefeiert wie Stars, allen voran Johann Strauss      (königlich-kaiserlich) und seiner zum Kitsch verkommenen Walzer-
Vater und Joseph Lanner.                                             Industrie, inklusive Sissi-Idylle, wird Wien als Musikwelthauptstadt
                                                                     nicht gerecht. Es ist das goldene Zeitalter der Wiener Klassik mit
Der Wiener Walzer war in seiner Geschichte Ausdruck gehemmter        Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert, dem Biedermeier und
politischer Umbruchsstimmungen und wurde beispielsweise als          seinen Initiativen und Gründungen des damaligen Bürgertums
«Marseillaise des Herzens» (Eduard Hanslick) bezeichnet, er solle    von noch heute führenden Institutionen wie dem Wiener Musik-
«Wien die Revolution erspart [haben]», während Johann Strauss        verein und den Philharmonikern, sowie den Titanen im späten
selbst «Napoléon Autrichien» (Heinrich Laube) genannt wurde.         19. Jahrhundert wie Bruckner, Brahms und Mahler. Diesen ist zu
Der auch als Walzerkönig bezeichnete Johann Strauss Sohn ist         verdanken, was Wien bis heute als Musikmetropole darstellt.
bis heute das Gesicht der Operette und des Walzers, alljährlich
zelebriert im Neujahrskonzert, das aus dem Wiener Musikverein        In über 65 Konzerten in der Zeit vom 17. Juli bis zum 6. Sept. 2020
gesendet und von Millionen von Menschen verfolgt wird.               laden wir Sie ein, diesen musikalischen Pfaden Wiens durch die
                                                                     Jahrhunderte zu folgen.
Musikalische Brüche dieser bereits im 19. Jahrhundert zur reinen
Unterhaltungsindustrie verebbten Konzerttätigkeit waren vor-         Wir heissen Sie herzlich willkommen zur 64. Ausgabe Gstaad
auszusehen. Schon Anton Bruckner und Gustav Mahler spreng-           Menuhin Festival & Academy!
ten die romantische Vorstellung von Sinfonie dermassen, dass sie
in Wien kaum das breite Publikum erreichen konnten. Was aber
die Vertreter der «Neuen Wiener Schule» um Arnold Schönberg
und seine Schüler Alban Berg und Anton Webern zu Beginn der
20-er Jahre des 20. Jahrhunderts auftischten, war eine radikale
Neudeutung der Tonkunst, in dem durch die Zwölftontechnik
Musik eher konstruiert als komponiert wurde.

Trotz dieser besonders für das Musikpublikum radikal erscheinen-     Christoph Müller, Artistic Director
den Neuerung sah sich die Wiener Schule in einer Traditionslinie
von den Komponisten der Wiener Klassik über Johannes Brahms
bis Gustav Mahler.




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«WIEN»
      Die Gastspiele in den grossen Musikhauptstädten Europas werden in den luftigen Höhen von Gstaad fortgesetzt: Nach
      rauschenden Auftritten in Paris wendet sich das Gstaad Menuhin Festival im Sommer 2020 nun dem Osten zu und begibt
      sich nach Wien, Hauptstadt des Walzers, aber auch Tempel der Klassik und Wirkungsstätte von Haydn, Mozart, Beethoven,
      Brahms, Mahler, Schönberg… Kurz gesagt in eine Stadt, die Musik atmet. Es war ein Herzenswunsch von Artistic Director
      Christoph Müller, das grossartige musikalische Erbe dieser Stadt in all seinen Facetten zu zelebrieren, von den am Kaiserhof
      so geliebten italienischen Perlen des Barock über modernere Schöpfungen und den unverwechselbaren Wiener «Schmäh»
      bis hin zu den grossen Meistern, allen voran Beethoven, an dem anlässlich seines diesjährigen 250. Geburtstags natürlich
      niemand vorbeikommt und dem mehr als zwanzig Konzerte zum Teil oder vollständig gewidmet sind.




                                                                                                                                     © Gregor Hohenberg
      Gstaad Menuhin Festival & Academy 2020 bietet …

      • Ein Staraufgebot: Der Tenor Jonas Kaufmann (mit einem
        Gastauftritt in «Fidelio» unter musikalischer Leitung von Jaap
        van Zweden), die «Hohepriester des Barock» René Jacobs (der
        sich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden voller Energie
        der «Missa solemnis» von Beethoven widmet) und Christophe
        Rousset (der seine Talens Lyriques durch Mozarts «Zauberflöte»
        dirigiert), der Countertenor Philippe Jaroussky (in Begleitung
        von l‘Arpeggiata), die Pianistin Yuja Wang (für ein musikali-
        sches Wiedersehen mit dem Violinisten Leonidas Kavakos), der
        Schauspieler Klaus Maria Brandauer (für eine Lesung mit Texten
        von Beethoven und Wagner im Dialog mit Sebastian Knauer
        am Klavier), der Violonist Renaud Capuçon (mit den viel zu
        selten gespielten Romanzen von Beethoven und Sylvain
        Cambreling am Pult) und nicht zu vergessen die von Mitsuko
        Uchida neu interpretierten «Diabelli-Variationen», das Gesamt-
        werk der Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach dar-
        geboten von Isabelle Faust und die Rückkehr von Sir Antonio
        Pappano an der Spitze seiner Accademia Nazionale di Santa
        Cecilia aus Rom mit der Siebten von Beethoven.



                                                                                      Jonas Kaufmann
                                                                   © Justin Pumfrey




                                                                                                                                     © Simon Fowler




Mitsuko Uchida                                                                        Philippe Jaroussky

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• Zwei Opern in konzertanter Aufführung: «Fidelio» von
                                                             Beethoven (mit dem GFO, Jaap van Zweden und Jonas
                                                             Kaufmann in der Rolle des Florestan) und Mozarts «Zauberflöte»
                                                             (stilvoll auf historischen Instrumenten von Christoph Rousset
                                                             und seinen Talens Lyriques intoniert, mit Sandrine Piau in der
                                                             Rolle der Pamina)
                                                           • «Artist in Residence»: Klarinettist Andreas Ottensamer
                                                             wird mit der Violinistin Patricia Kopatchinskaja, der Violon-
                                                             cellistin Sol Gabetta, den Pianisten Dejan Lazić und Sebastian
                                                             Knauer, dem Sänger Bela Koreny (verpassen Sie nicht die viel-
                                                             versprechende «Late Night» im Le Grand Bellevue Gstaad!), den
                                                             weltbekannten Wiener Sängerknaben sowie den jungen Nach-
                                                             wuchsdirigenten der Gstaad Conducting Academy ein ausser-
                                                             gewöhnliches Programm auf die Bühne bringen.
                                                           • Hochkarätige Recitals in den prachtvollen Kirchen der Re-
                                                             gion, dargeboten von den Liedinterpreten Elsa Dreisig, Brigitte
                                                             Geller und Daniel Behle, den Pianisten András Schiff, Grigory
                                                             Sokolov, Christian Zacharias, Alexander Melnikov und Jeremy
                                                             Menuhin, den Violinistinnen Patricia Kopatchinskaja und Chris-
                                                             tel Lee sowie ihrem Kollegen Daniel Hope – dazu dem Cuarteto
                                                             Casals sowie dem Chiaroscuro, Carmina und Hagen Quartett.
                                                           • Sinfoniekonzerte im Festival-Zelt Gstaad. Es erklingen: Seong-
                                                             Jin Cho im Klavierkonzert Nr. 2 von Rachmaninow an der Seite
                                                             von Jaap van Zweden und seinem Gstaad Festival Orchestra;
                                                             Daniel Lozakovich, Edgar Moreau und Sergei Babayan in
                                                             Begleitung von Vasily Petrenko und dem Londoner Royal
                                                             Philharmonic Orchestra mit Beethovens Tripelkonzert; der
                                                             Pianist Jan Lisiecki und Sir Antonio Pappano am Dirigentenpult
                                                             mit dem Klavierkonzert Nr. 2 von Chopin; Romana Amerling,
                                                             Alfred Eschwé und seinem Wiener Johann Strauss Orchester in
                                                             einer Wiener Operettengala.
                                                           • Das Gstaad Festival Orchestra: Das Sinfonieorchester des
                                                             Gstaad Menuhin Festival wird ab 2020 wieder unter der Leitung
Andreas Ottensamer                                           von Jaap van Zweden spielen, der seit der Saison 2018/2019 als
                                                             Music Director bei der renommierten New York Philharmonic
                                                             grosse Erfolge feiert. Das Gstaad Festival Orchestra gibt Gast-
                                          © Julia Wesely




                                                             spiele in ganz Europa und leistet als «Instrument» der Gstaad
                                                             Conducting Academy, drei Wochen lang einen wesentlichen
                                                             Beitrag zur einzigartigen Dirigentenschmiede (die ebenfalls
                                                             von Jaap van Zweden geleitet wird, neben Prof. Johannes
                                                             Schlaefli): www.gstaadfestivalorchestra.com


                                                                                                                               © Lukas Beck




Sol Gabetta                                                Wiener Sängerknaben

                     8 / 40   – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
Pressedossier - Gstaad Menuhin Festival
Aber auch …

                                                                   • Ein musikalischer Streifzug durch den Barock mit dem
                                                                     Trompeter Gábor Boldoczki (mit einem Solokonzert auf der
                                                                     Empore der neuen Orgel in der Kirche Saint-Nicolas de Rou-
                                                                     gemont), dem Blockflötisten Maurice Steger (der in Begleitung
                                                                     des Ensembles Il Pomo d'Oro den Wiener «Sturm und Drang»
                                                                     wieder aufleben lässt) oder auch dem Cembalisten Jean Ron-
                                                                     deau (in einem musikalischen Tête-à-Tête mit Clementi, Fux
                                                                     und Beethoven).
                                                                   • Eine Plattform für junge Solisten: Zu erleben sind die sechs
                                                                     «Matinées des Jeunes Etoiles», die samstags in der Kapelle
                                                                     Gstaad stattfinden, mit Solisten der International Menuhin Mu-
                                                                     sic Academy (in diesem Jahr zum ersten Mal mit ihrem neuen
                                                                     künstlerischen Leiter Renaud Capuçon), hochbegabten jungen
                                                                     Musikern der Menuhin School in London und Preisträgern der
                                                                     Stiftung Kiefer-Hablitzel | Göhner
                                                                   • Musikalische Erlebnisse abseits des Gewohnten: «Alpen-
                                                                     ländische Blasmusik neu definiert» mit dem Ensemble Feder-
                                                                     spiel; die Rückkehr der norwegischen Trompeterin Tine Helseth
                                                                     mit ihrem zu 100 Prozent weiblichen Blechbläserensemble
                                                                     tenThing; eine Reise von Wien nach Rio de Janeiro mit dem
                                                                     Star unter den Mandolinisten, Avi Avital, und der Akkordeonistin
                                                                     Ksenja Sidorova; die «Philharmonix» mit einer musikalischen
                                                                     Soirée, bei der sie den unsterblichen Wiener Walzer mit der
                                                                     Musik von – man glaube es kaum – Queen (!) verschmelzen; die
                                               © Paolo Roversi




                                                                     grosse Breakdance-Show zu den Klängen von Mozart, die im
                                                                     Festival-Zelt Gstaad von Christoph Hagel und der DDC (steht
Renaud Capuçon                                                       für: Dancefloor Destruction Crew) auf die Bühne gebracht wird.




                                                                                                                                        © Molina Visuals
                                               © Marco Borggreve




Patricia Kopatchinskaja                                            Maurice Steger

                          9 / 40   – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
Pressedossier - Gstaad Menuhin Festival
© Harald Hoffmann
      Und nicht zuletzt …

      • Ein Angebot an Lehrveranstaltungen, das ständig an
        Bedeutung gewinnt (Orchesterleitung, Klavier, Streicher,
        Gesang, Baroque Academy / Orchesterwochen für Jugend-
        liche und Amateure), bietet es doch eine Fülle von Meister-
        kursen mit Professoren wie Jaap van Zweden, Sir András
        Schiff (der in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bariton Robert
        Holl eine Meisterklasse zu Schubert-Liedern für Sänger und Pia-
        nisten anbietet), Rainer Schmidt, Ettore Causa, Ivan Monighetti,
        Silvana Bazzoni Bartoli oder Maurice Steger, aber auch öffentli-
        che Konzerte zur blauen Stunde: «L'Heure Bleue – Concert for All»:
        www.gstaadacademy.ch
      • Eine breite Palette von Angeboten zur Musikvermittlung
        für Kinder und Familien unter der Bezeichnung «Gstaad
        Discovery»: spielerische Einführungen, Sonderkonzerte, Treffen
        mit Künstlern, Besuche hinter den Kulissen…
      • Die Streaming-Plattform «Gstaad Digital Festival», die es
        Musikfreunden ermöglicht, die schönsten Momente des
        Festivals das ganze Jahr über (noch einmal) zu erleben, das
        Ganze gewürzt mit Interviews, Kritiken und einem faszinieren-
        den Blick hinter die Kulissen
                                                                             Seong-Jin Cho




                                                                                             © Fabio Lovino - Contrasto




Antonio Pappano

                                           10 / 40   – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
PROGRAMM «WIEN» 17.7. – 6.9.2020

                   Konzertzyklen
                   K AMMERMUSIKFEST                                                            Di 21.7 19.30 Uhr, Kirche Vers-l'Eglise                                       So 26.7 18.00 Uhr, Kirche Saanen
                   ORCHESTER / OPER / CHOR                                                     VON LOBKOWITZ BIS                                                             BEETHOVEN PUR II –
                   TODAY’S MUSIC                                                               RASUMOWSKI – BEETHOVEN 250                                                    BEETHOVEN 250
                   MUSIKEXTRA / DISCOVERY                                                      Cuarteto Casals; Beethoven: Streichquartette                                  Sol Gabetta, Violoncello
                   GSTA AD ACADEMY – MEISTERKURSE                                              op. 14, op. 18 Nr. 1 und op. 59 Nr. 2 «Rasumowski»                            Alexander Melnikov, Hammerklavier
                   L’HEURE BLEUE – CONCERT FOR ALL                                                                                          CHF 80/60/40


                                                                                               Mi 22.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen
                                                                                               JENSEITS VON BIEDERMEIER –
                                                                                               SCHUBERTS «LIEBLICHE SINFONIE»




                                                                                                                                                           © Julia Wesely
                                           JULI                                                Gabriela Montero, Klavier; Kammerorchester Basel
                                                                                               Heinz Holliger, Leitung
                   Fr 17.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                            Schubert: Ouvertüre im italienischen Stil,                                    Beethoven: Cellosonaten Nr. 1, 3 & 5, 12 Variationen
                   ERÖFFNUNGSKONZERT –                                                         Sinfonie Nr. 5; Mozart: Klavierkonzert Nr. 20 KV 466;                         über ein Thema aus dem Oratorium «Judas
                   MISSA SOLEMNIS                                                              Improvisation Session mit Gabriela Montero                                    Maccabäus» von Händel                   CHF 125/105/65/40
                   Brigitte Christensen, Sopran; Sophie Harmsen,                                                                      CHF 160/135/95/40
                   Mezzosopran Steve Davislim, Tenor; Johannes                                                                                                               Mo 27.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen
                   Weisser, Bass; RIAS Kammerchor Berlin;                                      Do 23.7 19.30 Uhr, Kirche Lauenen                                             MUSIK UND INNERE EMIGRATION
                   Freiburger Barockorchester René Jacobs, Leitung                             LICHT UND SCHATTEN –                                                          Leonidas Kavakos, Violine; Yuja Wang, Klavier
                   Beethoven: «Missa solemnis»              CHF 160/135/95/40                  BEETHOVEN 250
                                                                                               Chiaroscuro Quartett – Menuhin's Heritage Artist
                   Sa 18.7 10.30 Uhr, Kapelle Gstaad                                           Werke von Purcell, Haydn und Beethoven
                   MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES I                                                (Streichquartett Nr. 13 op. 130)             CHF 80/60/40
                                                                                                                                                           © Norbert Kniat
                   Julia Hagen, Violoncello; Aaron Pilsan, Klavier
                   Werke von Mendelssohn, Brahms und                                           Fr 24.7 19.30 Uhr, Kirche Zweisimmen
                   Schostakowitsch                                    CHF 30                   BEETHOVEN PUR I –                                                             Bach: Sonate für Violine solo Nr. 1
                                                                                               BEETHOVEN 250                                                                 Schostakowitsch: Violinsonate
                   Sa 18.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                            Sol Gabetta, Violoncello                                                      Busoni: Violinsonate Nr. 1             CHF 160/135/95/40
                   MISSA SOLEMNIS – BEETHOVEN 250                                              Alexander Melnikov, Hammerklavier
                   Brigitte Christensen, Sopran; Sophie Harmsen,                               Beethoven: Cellosonaten Nr. 2 & 4, 12 Variationen                             Di 28.7 19.30 Uhr, Kirche Zweisimmen
                   Mezzosopran; Steve Davislim, Tenor;                                         über «Ein Mädchen oder Weibchen», 7 Variationen                               BEETHOVEN IN SKANDINAVIEN –
                   Johannes Weisser, Bass; RIAS Kammerchor Berlin;                             über «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus                                   BEETHOVEN 250
                   Freiburger Barockorchester; René Jacobs, Leitung                            Mozarts Oper «Die Zauberfl öte»            CHF 125/105/65                     tenThing – 10 Blechbläserinnen aus Norwegen
                                                                                                                                                                             Tine Helseth, Trompete & Leitung
                                                                                               Sa 25.7 10.30 Uhr, Kapelle Gstaad                                             Werke von Grieg (Holberg Suite), Piazzolla, Händel
                                                                                               MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES II                                                 (Water Music Suite Nr. 2), Tveitt, Copland, Beethoven,
                                                                                               Nathan Mierdl, Violine –                                                      Gershwin, Bizet (Carmen Suite), und Iconic Pop
                                                                                               2. Preis Menuhin Violin Competition Senior 2018 (Genf)                        Tunes von The Beatles, Abba, The Beach Boys …
                                                                                               Akane Matsumura, Klavier                                                                                                 CHF 125/105/65
© Molina Visuals




                                                                                               Werke von Mozart, Beethoven und Richard Strauss
                                                                                                                                                  CHF 30                     Mi 29.7 17.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad
                   Beethoven: «Missa solemnis»              CHF 160/135/95/40                                                                                                GSTAAD CONDUCTING ACADEMY –
                                                                                               Sa 25.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                              ABSCHLUSSKONZERT I
                   So 19.7 18.00 Uhr, Kirche Saanen                                            BERNSTEIN MEETS BEETHOVEN –                                                   Gstaad Festival Chamber Orchestra
                   HIMMELMUSIK                                                                 BEETHOVEN 250                                                                 Dirigenten der Gstaad Conducting Academy
                   Céline Scheen, Sopran; Philippe Jaroussky,                                  Zürcher Kammerorchester; Daniel Hope, Violine & Leitung                       Werke von Beethoven, Haydn und Mozart
                   Countertenor; L'Arpeggiata; Christina Pluhar,                                                                                                                                              Freier Eintritt mit Kollekte
                   Theorbe & Leitung
                   Werke von Theile, J. Ch. Bach, Bütner, Ritter,                                                                                                            Mi 29.7 19.30 Uhr, Kirche Lenk
                   Schütz, Erlebach, Tunder, Ahle, Bertali und                                                                                                               ANDREAS OTTENSAMER I –
                   J. S. Bach                               CHF 125/105/65/40                                                                                                WIEN FÜR ANFÄNGER
                                                                                © Tibor Bozi




                                                                                                                                                                             Andreas Ottensamer, Klarinette
                   Mo 20.7 19.30 Uhr, Kirche Zweisimmen                                        Beethoven: Streichquartett Nr. 14 op. 131                                     Menuhin's Heritage Artist – Artist in Residence 2020
                   «WIEN, ACH WIEN»                                                            (Streicherfassung von Bernstein); Bernstein: West                             Patricia Kopatchinskaja, Violine; Pablo Mendes, Horn;
                   Federspiel (Österreich) –                                                   Side Story Suite (arr. von Paul Bateman); Gershwin:                           Joonas Ahonen, Klavier; Bela Koreny, Klavier & Gesang
                   Alpenländische Blasmusik neu definiert       CHF 80/60/40                   A Suite of Songs (arr. von Paul Bateman)                                      Werke von Schönberg («Pierrot lunaire»), Berg,
                                                                                                                                      CHF 160/135/95/40                      Webern und Koreny                            CHF 80/60/40


                                                                   11 / 40      – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
Do 30.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                               So 2.8 18.00 Uhr, Kirche Saanen                                              Mi 5.8 19.30 Uhr, Kirche Saanen
               ANDREAS OTTENSAMER II –                                                        ANDREAS OTTENSAMER V –                                                       DIE DREI LETZTEN KLAVIERSONATEN –
               WIENER SÄNGERKNABEN                                                            GRAN TRIO                                                                    BEETHOVEN 250
               Wiener Sängerknaben; Andreas Ottensamer,                                       Andreas Ottensamer, Klarinette                                               Sir András Schiff, Klavier
               Klarinette                                                                     Sol Gabetta, Violoncello; Dejan Lazić, Klavier                              Beethoven: Klaviersonaten Nr. 30, 31 & 32
                                                                                              Beethoven: «Gran Trio»; Brahms: Klarinettentrio                              op. 109, 110 & 111                       CHF 160/135/95/40
                                                                                                                                    CHF 125/105/65/40
                                                                                                                                                                           Do 6.8 19.30 Uhr, Kirche Rougemont
                                                                                              Mo 3.8 19.30 Uhr, Kirche Boltigen                                            BAROCKE FESTMUSIK
                                                                                              VON WIEN NACH RIO DE JANEIRO                                                 Gábor Boldoczki, Trompete; Iveta Apkalna, Orgel –
                                                                                              Ksenja Sidorova, Akkordeon; Avi Avital, Mandoline                            an der neuen Orgel der St. Nikolaus Kirche Rougemont
© Lukas Beck




                                                                                              Werke von Mozart, Kreisler, Rachmaninow,                                     Werke von Müthel, Loeillet, Bach, Friedman, Vivaldi,
                                                                                              Strawinsky, de Falla, Villa-Lobos und Budashkin                              Händel und Philip Glass                       CHF 80/60/40
               Programm wird später bekanntgegeben.                                                                                      CHF 80/60/40
                                                     CHF 125/105/65/40                                                                                                     Fr 7.8 19.30 Uhr, Kirche Saanen
                                                                                              Mo 3.8 19.30 Uhr, Kirche Lauenen                                             EINE SCHUBERTIADE BEI
               Do 30.7 ca. 22.00 Uhr, Bar Hotel Le Grand Bellevue                             GSTAAD STRING ACADEMY –                                                      DEN SCHOBERS
               LATE NIGHT –                                                                   ABSCHLUSSKONZERT II                                                          Sir András Schiff, Klavier; Robert Holl, Bariton
               ANDREAS OTTENSAMER III –                                                       KAMMERMUSIKKONZERT                                                           Studenten aus dem Schubert-Interpretationskurs
               «TAUBEN VERGIFTEN IM PARK»                                                     Rainer Schmidt, Violine; Ettore Causa, Viola                                 für Pianisten und Sänger; Streichensemble
               Ethel Merhaut, Gesang;                                                         Ivan Monighetti, Violoncello                                                 Schubert: Lieder und Chorwerke           CHF 125/105/65/40
               Andreas Ottensamer, Klarinette;                                                Teilnehmer der Gstaad String Academy
               Bela Koreny, Klavier; Lieder und Geschichten                                                                              CHF 80/60/40                      Sa 8.8 10.30 Uhr, Kapelle Gstaad
                                                           Freier Eintritt                                                                                                 MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES III
                                                                                              Di 4.8 17.30 Uhr, Hotel Landhaus Saanen                                      Pallavi Mahidhara, Klavier – Studentin des Nachwuchs-
               Fr 31.7 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                               GSTAAD STRING ACADEMY –                                                      förderprogrammes «Building Bridges» von Sir András Schiff
               ANDREAS OTTENSAMER IV –                                                        ABSCHLUSSKONZERT III                                                         Werke von Debussy, Clara Schumann und Brahms
               WIEN 1789 – BEETHOVEN 250 –                                                    Abschlusskonzert Meisterkurse von Rainer Schmidt                                                                                    CHF 30
               GSTAAD FESTIVAL ORCHESTRA I                                                    (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti
               Sebastian Knauer, Klavier                                                      (Violoncello)                  Freier Eintritt mit Kollekte                  Sa 8.8 19.30 Uhr, Kirche Zweisimmen
               Andreas Ottensamer, Klarinette                                                                                                                              MUSIK & LITERATUR –
               Gstaad Festival Chamber Orchestra                                              Di 4.8 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                              HEILIGENSTADT 1802
                                                                                              MOZART OPERNGALA                                                             Klaus Maria Brandauer, Lesung
                                                                                              Elsa Dreisig, Sopran; Kammerorchester Basel                                  Sebastian Knauer, Klavier
                                                                                              Riccardo Minasi, Leitung




               Dirigenten der Gstaad Conducting Academy
               Haydn: Sinfonie Nr. 92 «Oxford»; Beethoven:
               Klavierkonzert Nr. 2; Stamitz: Klarinettenkonzert
               Nr. 7; Mozart: Sinfonie Nr. 41 «Jupiter»
                                                     CHF 125/105/65/40
                                                                             © Simon Fowler




                                   AUGUST
                                                                                                                                                            © Nik Hunger




                                                                                              Mozart: Arien der Frauenfiguren aus der Opern
               Sa 1.8 17.30 Uhr, Kapelle Gstaad                                               «Don Giovanni», «Le nozze di Figaro» und «Die                                Beethoven: Klaviersonaten Nr. 5, 14 («Mondschein-
               GSTAAD STRING ACADEMY –                                                        Zauberfl öte» Ouvertüren zu den Opern «Die Zauber-                           sonate») und 17; Bagatellen op. 126 (Auszüge)
               ABSCHLUSSKONZERT I                                                             fl öte», «Don Giovanni» und «Idomeneo»                                       Lesung aus dem «Heiligenstätter Testament» von
               Abschlusskonzert Meisterkurse von Rainer Schmidt                               Sinfonie Nr. 35 «Haffner»            CHF 160/135/95/40                       Beethoven und der «Pilgerfahrt zu Beethoven» von
               (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti                                                                                                         Wagner – in deutscher Sprache               CHF 125/105/65
               (Violoncello)                  Freier Eintritt mit Kollekte                    Mi 5.8 17.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad
                                                                                              GSTAAD CONDUCTING ACADEMY –                                                  So 9.8 11.00 Uhr, Alp Züneweid, Lauenen
               So 2.8 11.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                         ABSCHLUSSKONZERT II                                                          ALPKONZERT – «… SOLLST STETS
               GSTAAD FESTIVAL AMATEUR                                                        Gstaad Festival Orchestra                                                    DIE STADT MEINER TRÄUME»
               ORCHESTRA – ABSCHLUSSKONZERT                                                   Dirigenten der Gstaad Conducting Academy                                     Bläser und Perkussionisten des GFO
               Gstaad Festival Amateur Orchestra;                                             Werke von Tschaikowsky, Brahms, von Weber,                                   Inkl. Bus, Konzert, Lunch (Catering Hotel Bernerhof)
               Kevin Griffi ths, Leitung                                                      Sibelius und Debussy                                                         Bustransfer: 10.00 Uhr ab Parkplatz Geltenhorn
               Bruckner: Sinfonie Nr. 7       Freier Eintritt mit Kollekte                                                   Freier Eintritt mit Kollekte                  (Lauenen) und zurück ca.15.00 Uhr                      CHF 140


                                                              12 / 40        – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
So 9.8 11.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                            Fr 14.8 19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                            So 16.8 18.00 Uhr, Kirche Saanen
                  GSTAAD FESTIVAL YOUTH                                                             FIDELIO – BEETHOVEN 250                                                            MENUHIN & FRITZ KREISLER
                  ORCHESTRA – ABSCHLUSSKONZERT                                                      GSTAAD FESTIVAL ORCHESTRA II                                                       IMMA – Menuhin Academy Soloists
                  Gstaad Festival Youth Orchestra;                                                  Anja Kampe, Sopran (Leonore); Jonas Kaufmann,                                      Renaud Capuçon, Violine & Leitung
                  Matthias Kuhn, Leitung                                                            Tenor (Florestan); Matthias Winckhler,
                  Werke von Schubert, Mahler (Auszüge aus der                                       Bassbariton (Don Fernando); Falk Struckmann,
                  2. Sinfonie) und Schönberg    Freier Eintritt mit Kollekte                        Bariton (Don Pizarro); Andreas Bauer Kanabas, Bass
                                                                                                    (Rocco); Christina Landshamer, Sopran (Marzelline);
                  So 9.8 18.00 Uhr, Kirche Saanen                                                   Patrick Grahl, Tenor (Jaquino); Peter Simonischek,
                  WIENER «STURM UND DRANG»                                                          Sprecher Philharmonic Choir Brünn/Brno; Gstaad
                  Maurice Steger, Blockfl öte; Christoph Croisé,                                    Festival Orchestra; Jaap van Zweden, Leitung
                  Violoncello
                  Il Pomo d'Oro (Barockorchester)
                  Werke von Wagenseil, C.P.E. Bach, Monza, Heberle
                  (Concertino für Blockfl öte), Haydn (Cellokonzert
                  C-Dur) und Mozart («Eine kleine Nachtmusik»)
                                                                               © Gregor Hohenberg




                                                       CHF 125/105/65/40




                                                                                                                                                                     © Paolo Roversi
                  Mo 10.8 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                                  Beethoven: «Fidelio», Oper in 2 Akten –
                  RECITAL GRIGORY SOKOLOV                                                           konzertante Aufführung              CHF 220/160/135/95/65                          Mozart: Divertimento B-Dur KV 137
                  Grigory Sokolov, Klavier                                                                                                                                             Kreisler: «Schön Rosmarin», «Liebesfreud»,«Liebesleid» …
                                                                                                    Sa 15.8 10.30 Uhr, Kapelle Gstaad                                                  Schubert: Streichquartett Nr. 14 «Der Tod und das
                                                                                                    MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES IV                                                      Mädchen» (Streicherfassung)           CHF 125/105/65/40
                                                                                                    Yesong Sophie Lee, Violine – Gewinnerin Menuhin
                                                                                                    Violin Competition Junior 2016 (London)                                            Di 18.8 19.30 Uhr, Kirche Lenk
                                                                                                    Akane Matsumura, Klavier                                                           WIENER-WALZER-SELIGKEIT
                                                                                                    Werke von Schubert (Sonatina Nr. 1), Poulenc                                       PHILHARMONIX – The Vienna Berlin Music Club
                                                                                                    (Sonate), Grantham und Brahms (Sonate Nr. 3)                                       Daniel Ottensamer, Klarinette; Noah Bendix-
                                                                                                                                                          CHF 30                       Balgley, Violine; Sebastian Gürtler, Violine;
                                                                                                                                                                                       Thilo Fechner, Viola; Stephan Koncz, Violoncello;
                                                                                                    Sa 15.8 19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                            Ödön Rácz, Kontrabass; Christoph Traxler, Klavier
                                                                                                    FATUM | SCHICKSAL                                                                  Werke von J. Strauss II, Brahms, Kreisler, Koncz,
                                                                                                    GSTAAD FESTIVAL ORCHESTRA III                                                      Gürtler und … Queen!                       CHF 80/60/40
© Mary Slepkova




                                                                                                    Seong-Jin Cho, Klavier; Gstaad Festival Orchestra
                                                                                                    Jaap van Zweden, Leitung                                                           Mi 19.8 19.30 Uhr, Kirche Gsteig
                  Programm wird später bekanntgegeben.                                                                                                                                 INSPIRATION MOZART –
                                                      CHF 160/135/95/40                                                                                                                BEETHOVEN 250
                                                                                                                                                                                       Menuhin Festival Piano Quartet
                  Di 11.8 17.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                                                                                                              Klavierquartette von Mozart, Beethoven und
                  GSTAAD CONDUCTING ACADEMY –                                                                                                                                          Schumann                                   CHF 80/60/40
                  ABSCHLUSSKONZERT III
                                                                               © Bert Hulselmans




                  Gstaad Festival Orchestra                                                                                                                                            Fr 21.8 19.30 Uhr, Kirche Saanen
                  Dirigenten der Gstaad Conducting Academy                                                                                                                             PASTORALE IDYLLE –
                  Auszüge aus Beethovens «Fidelio»                                                  Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2; Tschaikowsky:                                   BEETHOVEN 250
                  Verleihung des Neeme Järvi Prize 2020                                             Sinfonie Nr. 4 «Fatum»                    CHF 160/135/95/65                        Renaud Capuçon, Violine; Kammerorchester Basel
                                                Freier Eintritt mit Kollekte                                                                                                           Sylvain Cambreling, Leitung
                                                                                                    So 16.8 10.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                            Beethoven: Violinromanzen Nr. 1 & 2,
                  Mi 12.8 19.30 Uhr, Kirche Lauenen                                                 JUBILÄUMS-MATINEEKONZERT                                                           Sinfonie Nr. 6 «Pastorale»
                  SONETT FÜR WIEN                                                                   50 Jahre Musikschule Saanenland-Obersimmental (MSSO)                               Georg Friedrich Haas: «Was mir Beethoven erzählt»,
                  Brigitte Geller, Sopran; Manuel Lange, Klavier                                    Orchestra degli Amici; Michael Bach, Leitung                                       Doppelkonzert für Violine, Kontraforte und Orchester
                  Werke von Zemlinsky, Korngold («Sonett für Wien»),                                Werke von Brahms, Mascagni und Dv̌orák                                             (Auftragswerk Gstaad Menuhin Festival 2020 – Koproduktion
                  Mahler, Zeisl, Ullmann und Schönberg CHF 80/60/40                                 (Sinfonie Nr. 9 «Aus der Neuen Welt»)                                              mit dem Beethovenfest Bonn, dem Konzerthaus Berlin und
                                                                                                                   Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte                      dem Kammerorchester Basel)
                  Do 13.8 19.30 Uhr, Kirche Rougemont                                                                                                                                                                        CHF 160/135/95/40
                  JEREMY MENUHIN & FRIENDS                                                          So 16.8 14.00 Uhr, Kirche Saanen
                  Jeremy Menuhin, Klavier & Komposition                                             JODLERMESSE                                                                        Sa 22.8 10.30 Uhr, Kapelle Gstaad
                  Mookie Menuhin, Klavier; Carmina Quartett                                         Jodlerchörli Geuensee; Oberländerchörli Interlaken                                 MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES V
                  Jeremy Menuhin: Suite im barocken Stil für 2 Klavie-                              Wolfgang Sieber, Orgel & Komponist der Orgelwerke                                  Chiara Opalio, Klavier – Studentin des Nachwuchsförder-
                  re, Streichquartett in 5 Sätzen (Uraufführung)                                    Marie Theres von Gunten, Leitung & Komponistin                                     programmes «Building Bridges» von Sir András Schiff
                  Lutoslawski: Paganini Variationen                                                 der Jodellieder; Marianne Aegerter, Sprecherin &                                   Werke von Beethoven, C.P.E. Bach und Brahms
                  Schostakowitsch: Klavierquintett          CHF 80/60/40                            Liturgin                          Freier Eintritt mit Kollekte                                                                       CHF 30


                                                                13 / 40        – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
Sa 22.8 19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                    Fr 28.8 19.30 Uhr, Kirche Saanen                                                                           SEPTEMBER
                SINFONISCHE RARITÄTEN –                                                    VIVALDIS TOD IN WIEN
                BEETHOVEN 250                                                              Patricia Kopatchinskaja, Violine                                                          Mi 2.9 18.30 Uhr (Teil 1) | 20.30 Uhr (Teil 2),
                Daniel Lozakovich, Violine; Edgar Moreau, Violoncello                      Il Giardino Armonico (Barockorchester)                                                    Kirche Zweisimmen
                Sergei Babayan, Klavier; Zürcher Sing-Akademie                             Giovanni Antonini, Blockfl öte & Leitung                                                  BACH SOLO
                Royal Philharmonic Orchestra (London)                                      Konzerte von Vivaldi und Werke von Francesconi,                                           Isabelle Faust, Violine; Bach: 6 Sonaten und
                Vasily Petrenko, Leitung                                                   Scelsi, Cattaneo und Sollima           CHF 160/135/95/40                                  Partiten für Violine solo                  CHF 125/105/65


                                                                                           Sa 29.8 10.30 Uhr, Kapelle Gstaad                                                         Fr 4.9 19.30 Uhr, Kirche Rougemont
                                                                                           MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES VI                                                             GRADUS AD PARNASSUM –
                                                                                           Elena Nefedova, Klavier –Studentin des Nachwuchs-                                         BEETHOVEN 250
                                                                                           förderprogrammes «Building Bridges» von Sir András Schiff                                 Jean Rondeau, Cembalo – Menuhin's Heritage Artist
                                                                                           Werke von Marcello/Bach, Skrjabin, Franck und                                             Werke von Clementi, Fux, Haydn, Mozart,
                                                                                           de Falla                                             CHF 30                               Beethoven und Debussy                       CHF 80/60/40
© Lev Efi mov




                                                                                           Sa 29.8 17.30 Uhr, Kichgemeindehaus Gstaad                                                Sa 5.9 11.30 Uhr, Kapelle Gstaad
                Beethoven: Tripelkonzert, Chorfantasie, Sinfonie Nr. 5                     GSTAAD VOCAL ACADEMY –                                                                    MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES VI –
                                                     CHF 160/135/95/65                     ABSCHLUSSKONZERT                                                                          KIEFER HABLITZEL | GÖHNER PREIS-
                                                                                           Abschlusskonzert Meisterkurs Silvana Bazzoni Bartoli                                      TRÄGER-KONZERT
                So 23.8 11.00 / 14.00 Uhr, Dorfplatz Saanen                                                                 Freier Eintritt mit Kollekte                             Dominic Chamot, Klavier
                [2 Aufführungen – bei schlechtem Wetter:                                                                                                                             Werke von Janácek, Liszt und Prokofjew
                Hotel Landhaus Saanen]                                                     Sa 29.8 19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                                   (Sonate Nr. 8)                                       CHF 30
                «HAYDN HAUT AUF DIE PAUKE» –                                               DIE ZAUBERFLÖTE
                KINDER- UND FAMILIENKONZERT                                                Sandrine Piau, Sopran (Pamina); Sebastian Kohlhepp,                                       Sa 5.9 17.30 Uhr, Kirche Rougemont
                Kinder und Jugendliche aus den Kantonen Bern                               Tenor (Tamino); Josie Devos, Sopran (Königin der Nacht);                                  GSTAAD BAROQUE ACADEMY –
                und Basel                                                                  Simon Shibambu, Bassbariton (Sarastro); Nicholas Mulroy,                                  ABSCHLUSSKONZERT
                Alex Wäber, Projektleitung; Pumpernickel Company,                          Tenor (Monostatos); Sophie Junker, Sopran (Erste Dame);                                   Abschlusskonzert Meisterkurs Maurice Steger
                künstlerische Leitung; Norbert Steinwarz,                                  Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran (Zweite Dame); Eva                                     (Blockfl öte)
                Choreografie; Thaïs Sandra Martinez Fraga,                                 Zaïcik, Mezzosopran (Dritte Dame); Daniela Skorka,                                                                         Freier Eintritt mit Kollekte
                Choreografie; Vincent & Olivier Membrez, Musik                             Sopran (Papagena); Georg Nigl, Bariton (Papageno);
                Überkantonales Musik- und Tanzvermittlungsprojekt                          Christian Immler, Sprecher; Ensemble Vocal de Lausanne;                                   Sa 5.9 19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad
                                                           Freier Eintritt                 Les Talens Lyriques; Christophe Rousset, Leitung                                          APOTHEOSE DES TANZES –
                                                                                                                                                                                     BEETHOVEN 250
                So 23.8 18.00 Uhr, Festival-Zelt Gstaad                                                                                                                              Jan Lisiecki, Klavier; Orchestra dell'Accademia
                BREAKIN' MOZART –                                                                                                                                                    Nazionale di Santa Cecilia (Rom);
                KLASSIK MEETS BREAKDANCE                                                                                                                                             Sir Antonio Pappano, Leitung
                DDC Dancefloor Destruction Crew, Tanz & Choreografie
                                                                              © Ignacio Barrios




                Christoph Hagel, Regie & Klavier
                Ausschnitte aus Werken Mozarts, dazu Live-Breakdance
                                                              CHF 80/40                    Mozart: «Die Zauberfl öte», Singspiel in 2 Akten –
                                                                                           halbszenische Aufführung           CHF 220/160/135/95/65
                Di 25.8 19.30 Uhr, Temple de Château-d'Œx
                DER JUNGE BEETHOVEN IN WIEN –                                              So 30.8 18.00 Uhr, Kirche Saanen
                BEETHOVEN 250                                                              DIABELLI-VARIATIONEN –
                Christian Zacharias, Klavier                                               BEETHOVEN 250
                                                                                                                                                           © Musacchio & Lanniello




                Solo-Bläser des Gstaad Festival Orchestra                                  Mitsuko Uchida, Klavier
                Beethoven: Klaviersonaten Nr. 1 & 2, Quintette für                         Beethoven: Bagatellen op. 126, Diabelli-Variationen
                Klavier und Bläser                         CHF 80/60/40                    Mozart: Klaviersonate Nr. 15 KV 533/494
                                                                                                                                  CHF 160/135/95/40                                  Beethoven: Ouvertüre zu «König Stephan», Sinfonie Nr. 7
                Mi 26.8 19.30 Uhr, Kirche Rougemont                                                                                                                                  Chopin: Klavierkonzert Nr. 2           CHF 160/135/95/65
                SPÄTE STREICHQUARTETTE –                                                   Mo 31.8 19.30 Uhr, Kapelle Gstaad
                BEETHOVEN 250                                                              «DEM ERZHERZOG GEWIDMET» –                                                                So 6.9 18.00 Uhr, Festival-Zelt Gstaad
                Hagen Quartett (Salzburg)                                                  BEETHOVEN 250                                                                             DER EPILOG –
                Beethoven: Streichquartette Nr. 14 & 15 op. 131 & 132                      Christel Lee, Violine – Menuhin's Heritage Artist                                         WIENER OPERETTENGALA
                                                           CHF 80/60/40                    Jonathan Roozeman, Violoncello; Yekwon Sunwoo,                                            Romana Amerling, Sopran; Dovlet Nurgeldiyev, Tenor
                                                                                           Klavier                                                                                   Wiener Johann Strauss Orchester;
                Do 27.8 19.30 Uhr, Kirche Lauenen                                          Haydn: Klaviertrio Nr. 43 Hob. XV:27; Martin                                              Alfred Eschwé, Leitung
                «ICH LIEBE DICH SO WIE DU MICH» –                                          Wettstein: «Die Magie des Tinnitus», Klaviertrio                                          Johann Strauss II, Lehár: Walzer, Polkas, Märsche
                BEETHOVEN 250                                                              Nr. 3 (Uraufführung – Auftragswerk Gstaad Menuhin                                         und Opernouvertüren; Arien aus Operetten von
                Daniel Behle, Tenor; Jan Schultsz, Hammerklavier                           Festival 2020); Beethoven: Klaviertrio Nr. 2                                              Léhar, Kálmán, Oscar Straus, Zeller und Sieczynski
                Lieder von Beethoven                       CHF 80/60/40                    «dem Erzherzog gewidmet»                         CHF 80/40                                («Wien, du Stadt meiner Träume») CHF 160/135/95/65


                                                              14 / 40        – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
GSTAAD ACADEMY
Die Übertragung von Wissen und Erfahrung von einer Generation zur anderen war zeitlebens eine Mission des grossen
Musikers und Humanisten Yehudi Menuhin, welcher das Gstaad Menuhin Festival im Jahre 1957 gründete.

In seinem Andenken und Geiste geben wir der Gstaad Academy              konzerten kommen dann die erarbeiteten Werke zur Aufführung.
seit 2008 ein neues Profil indem wir nach und nach ein umfassen-        Somit kann man die spannende Entwicklung der jungen Talente
des Academy-Programm aufsetzen:                                         innerhalb eines kurzen Zeitraumes unmittelbar erleben.

Unter dem Dach der Gstaad Academy fasst Gstaad Menuhin Festival         Für alle öffentlichen Teile der Gstaad Academy gilt:
& Academy alle Meisterkurse zusammen, die sich an junge professio-      freier Eintritt mit Kollekte; kein Vorverkauf.
nelle Musiker richten, sowie die Amateurorchester-Kurse, die sich an
jugendliche und erwachsene Amateurmusiker wenden.                       Ausgewählte Lektionen und Abschlusskonzerte der Gstaad
                                                                        Academy werden zudem regelmässig live auf der Website
Den professionellen KursteinehmerInnen bieten wir dabei mass-           «Gstaad Digital Festival» per Live-Stream übertragen:
geschneiderte Meisterkurse und prominente Auftrittsmöglich-             www.gstaaddigitalfestival.ch
keiten, sowie die Plattform eines international führenden Musik-
festivals an, das neben den Meisterkursen täglich hochkarätige          Ausschnitte der Live-Streams aus verschiedensten Academies
Konzerte präsentiert.                                                   sind dort dauerhaft online als Clip verfügbar.

Den jungen, wie auch den älteren und ambitionierten Amateu-             Die Erlebnisse am Gstaad Menuhin Festival sind unverwechsel-
ren garantieren wir ein Gesamterlebnis, das von praktizierter           bar, denn sie sind geprägt von der zauberhaften Umgebung des
Musizierfreude über neue Hör- und Spielerfahrungen bis hin zu           schweizerischen Saanenlandes - einer der schönsten Voralpen-
spektakulären Konzertabenden reicht.                                    Regionen überhaupt.

Alle unsere Kurse stehen unter der Leitung renommierter Musik-          Rundum verfolgt das Gstaad Menuhin Festival mit der Gstaad
persönlichkeiten, die sich die Musse und Zeit nehmen, ihre Kennt-       Academy das Ziel, im Geiste mit dem Festival-Gründer Lord
nisse weiterzugeben.                                                    Yehudi Menuhin verbunden zu sein, der während 40 Jahren
                                                                        neben seinen arrivierten Künstlerfreunden wie Benjamin Britten,
Für das Publikum bedeuten die öffentlichen Teile der Gstaad Aca-        Peter Pears oder Maurice Gendron auch stets seine StudentInnen
demy die ideale Gelegenheit, junge Musiker und deren Mentoren           und besonders förderungswürdige junge MusikerInnen nach
live bei der künstlerischen Arbeit zu erleben. In den Abschluss-        Gstaad einlud, um mit ihnen zu arbeiten und zu musizieren.



GSTAAD CONDUCTING ACADEMY




                                                                                                                                             © Bert Hulselmans
Die Gstaad Conducting Academy bietet jungen und vielver-
sprechenden Dirigenten die in Europa einzigartige Gelegenheit,
drei Wochen lang mit einem hoch professionellen Orchester,
dem Gstaad Festival Orchestra, sowie weltweit anerkannten
Dirigenten-Persönlichkeiten zusammenzuarbeiten.

Nachdem im Sommer 2019 der Musikdirektor des Pittsburgh
Symphony Orchestra, Manfred Honeck die Gesamtleitung der
Gstaad Conducting Academy und des Gstaad Festival Orchestra
innehatte, wird die 7. Ausgabe im Sommer 2020 erneut durch den
Dirigenten Jaap van Zweden übernommen. Van Zweden - seit
der Saison 2018/2019 Musikdirektor von New York Philharmonic
– hat die Gstaad Conducting Academy als Leiter bereits in den
Jahren 2017 und 2018 massgeblich geprägt.

Durch das Gstaad Festival Orchestra, welches als Orchestra in Re-
sidence für die Gstaad Conducting Academy zur Verfügung steht,
bietet sich den Teilnehmern/Innen die Möglichkeit, mit einem
hoch professionellen Orchester zusammen zu arbeiten und bei
Proben und Konzerten musikalische Erfahrungen zu sammeln.
                                                                        Jaap van Zweden, Professor der Gstaad Conducting Academy
Der Ablauf der Gstaad Conducting Academy lässt sich in
drei Teile gliedern.                                                    Der zweite Teil (2. - 5. August) – geleitet von Johannes Schlaefli
                                                                        – widmet sich neben grossen sinfonischen Werken von Tschai-
Der erste Teil (25. - 31. Juli) befasst sich mit einem Repertoire für   kowski (4. Sinfonie) und Dvořák (8. Sinfonie) auch Werken von
Kammerorchester und Solisten (u.a. Mozart Sinfonie Nr. 41, Haydn        Debussy (Prélude à l'Après-midi d'un faune), Brahms (Ungarische
Sinfonie Nr. 92 und Beethoven Klavierkonzert Nr. 2).                    Tänze Nr. 4-6) und Sibelius (Valse triste).

                                     15 / 40   – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
Im dritten Teil (7. – 11. August) wird Jaap van Zweden mit den       Professoren analysiert und für ein detailliertes Feedback ver-
Teilnehmenden schliesslich erstmalig an Opern-Repertoire arbei-      wendet. Das Videomaterial wird den Teilnehmenden zur Verfü-
ten – mit Auszügen der einzigen Oper von Beethoven: Fidelio.         gung gestellt, sodass sie sich selbstkritisch betrachten können.

Durch diese Aufteilung wird ein wesentlicher Teil unterschied-       In diesem Jahr wird bereits zum sechsten Mal der Neeme Järvi
lichen Repertoires abgedeckt. Die Studenten haben so auch die        Prize an einen oder mehrere Teilnehmer der Gstaad Conduc-
Gelegenheit, verschieden grosse Besetzungen zu dirigieren.           ting Academy vergeben. Der/Die Gewinner/Innen des Preises
                                                                     werden in der Saison 2021/22 eingeladen, Dirigate bei verschie-
Alle Proben (der Unterricht) werden für die Studenten auf Video      denen Schweizer Berufsorchestern zu übernehmen, u.a. das
aufgezeichnet. Die Filmaufnahmen werden zusammen mit den             Kammerorchester Basel und das Sinfonieorchester Basel.




GSTAAD PIANO ACADEMY




                                                                                                                                        © Peter Fischli
Sir András Schiff und Robert Holl gestalten in der 8. Ausgabe der
Gstaad Piano Academy einen Schubert-Interpretationskurs der
Extra-Klasse. Die teilnehmenden Pianisten und Lieder-Duos wer-
den täglich bis zu fünf Stunden öffentlich von den beiden Pro-
fessoren unterrichtet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem
Werk von Franz Schubert. Der Meisterkurs ist öffentlich.

Die Gstaad Piano Academy gipfelt in einem Konzert in der Kir-
che Saanen (7.8.2020, 19.30 Uhr, Kirche Saanen) einer «Schubertia-
de» unter Mitwirkung der Professoren. Für den Meisterkurs von Sir
András Schiff und Robert Holl werden bis zu vier PianistInnen und
drei Lieder-Duos ausgewählt.
                                                                     Sir András Schiff, Professor der Gstaad Piano Academy



GSTAAD STRING ACADEMY

Vom 25. Juli – 5. August findet zum achten Mal die Gstaad            Das grosse Kammermusikkonzert der String Academy, bei dem
String Academy statt. Etwa sieben Violin- und jeweils fünf Vio-      Studenten gemeinsam mit ihren Professoren auftreten werden,
la- und Cellostudenten aus aller Welt werden unter der kompe-        findet dieses Jahr am 3. August um 19.30 Uhr in der Kirche Laue-
tenten Anleitung der Professoren Rainer Schmidt (Violine), Et-       nen statt.
tore Causa (Viola) und Ivan Monighetti (Violoncello) an ihrer
Technik und Interpretation feilen. Das Ziel der String Academy       Des Weiteren haben die Studenten der String Academy die
ist die Verbesserung des Könnens der Studenten auf dem eige-         Möglichkeit ihr Können an einem der Konzerte am 1. August
nen Instrument, aber auch der Austausch mit anderen Musikern,        (Kapelle Gstaad) und am 4. August (Hotel Landhaus Saanen) zu
vor allem in der Kammermusik.                                        beweisen.


                                                                                                                                        © Theresa Pewal




Konzert der Gstaad String Academy


                                    16 / 40   – GSTAAD MENUHIN FESTIVAL & ACADEMY
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