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FÜR MIETER, PARTNER UND NEUGIERIGE
JUNI
2018
MAGAZIN
IN DIESER AUSGABE:
Seite 4 Modernisierung „Bürger 42“
Seite 12 Angekommen in Bremerhaven
Seite 14 Ein wichtiger Tag für das GoethequartierSTÄWOG AK T UELL
IN DIESER AUSGABE:
S. 2/3 Interview: „Viel mehr, als
nur ein Haus sanieren“
S. 4 Modernisierung
Bürgermeister-Smidt-Str. 42
S. 5 Mobiles Mietercafé
S. 6 Das Double ist geschafft/
Tag der Städtebauförderung
S. 7 Ausstellung zum
Deutschen Bauherrenpreis
S. 8/9 STÄPARK-Techniker
„VIEL MEHR, ALS
NUR EIN HAUS SANIEREN“
Sergio Padinha/Sozialer Tag
•
S. 10/11 STÄWOG in Kürze
So fasst STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe das Bauprojekt in der
Heinrichstraße zusammen. Für das STÄWOG Magazin unterhielt er sich mit
Markus Wickmann, dem technischen Leiter der Städtischen Wohnungsgesell-
S. 12 Angekommen
in Bremerhaven/Rezept schaft, über Schrottimmobilien und Pläne für den Neubau im Goethequartier.
S. 13 Eine Kneipe zum Lückehe: Schrottimmobilien ist kein fe zwei, zwar noch sanierungsfä- er und 80-er Jahren schon kaputt
Wohlfühlen… geschützter Begriff. Mich hat da ei- hig, aber mit hohem Aufwand, da saniert worden.
ne Definition überzeugt, die ich im es bereits viel Leerstand gab. Die
Ruhrgebiet gehört habe. Danach Heinrichstraße ist dagegen eine
werden verwahrloste Immobilien klassische Schrottimmobilie der
in drei Stufen eingeteilt, bei der Kategorie drei, weil sie bereits lan-
S. 14/15 Ein wichtiger Tag die so genannte Schrottimmobilie, ge leer steht und gar nicht mehr zu
für das Goethequartier die leer steht und nicht mehr zu sa- sanieren ist.
nieren ist, in der Eskalationsskala
S. 16 Neubau Engenmoor ganz oben steht. Unter Stufe zwei
fallen verwahrloste Häuser mit der Lückehe: Mit dem Plan STÄWOG
S. 17 Mieterjubiläen Tendenz zum Leerstand, die aber 2025 haben wir uns auf Häuser
noch zu sanieren sind. Stufe eins der zweiten Klasse konzentriert
S. 18 Fotowettbewerb bilden verwahrloste Immobilien, und bei drei Immobilien in der Bür-
die noch bewohnt sind. Ich glau- ger angesetzt. Dazu kam ein Ge-
S. 19 Serviceseite/ be, das ist insgesamt ein ganz gu- bäude in der Schleusenstraße, bei
Impressum/Sudoku/ tes Modell. Wickmann: Dazu kommt dort noch dem allerdings die Sanierungskos-
Ausstellung „Dinner for One“ Mit der Goethestraße 45 hatte ein besonders hoher Schrägstand. ten die Kosten eines Neubaus fast
man demnach ein Objekt der Stu- Außerdem ist das Haus in den 70- überstiegen. Die Heinrichstraße ist
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jetzt der Abschluss, und hier war tisches Wohnen ermöglichen. Die die höchste Förderstufe aufgenom- Lückehe: Insgesamt bedeutet das
nicht einmal mehr die Fassade zu Grundrisse sind dabei so gestal- men worden sind. Projekt Heinrichstraße viel mehr,
retten. Der Neubau wird aber ver- tet, dass man ohne großen bauli- als nur ein Haus zu sanieren, ge-
suchen, möglichst viel von der al- chen Aufwand viele Möglichkeiten Wickmann: Der Abriss der Heinrich-
ten Fassadenstruktur aufzuneh- hat, die ursprünglichen Grundriss- straße 34 soll bis Mitte Juni abge-
men. strukturen später anders zu teilen. schlossen sein. Eine große Schwie-
rigkeit war hier die gemeinsame
HERAUSRAGENDES Trennwand zum Nachbarhaus,
was statisch und von der Erschüt-
BAUPROJEKT terung nicht gerade einfach ist. Es
Lückehe: Nach zehn Jahren kann musste alles so abgebaut werden,
man in der Heinrichstraße dann wie es aufgebaut wurde, also von rade auch für das Quartier. Es ist
auch anderes Wohnen stattfinden Hand. Nur an das Erdgeschoss und ein schwieriges Projekt, aber wir
lassen, zum Beispiel Senioren an- das erste Obergeschoss konnte treffen hier fast ausschließlich auf
Wickmann: Der Neubau in der Hein- sprechen. Dass je nach Bedarf ab- der Bagger ran, und es musste bei Zustimmung. Die Aufbruchsstim-
richstraße soll von seinen Funkti- geschlossene Wohnungen oder diesem Projekt besondere Siche- mung überträgt sich, und die Men-
onen her zunächst einmal studen- Wohnungen mit einem Gemein- rungs- und Sicherheitsmaßnah- schen sehen, dass da etwas pas-
schaftsraum entstehen können, men für die Nachbarschaft geben. siert.
ist eine Anforderung, die uns durch Mit der Pfahlgründung, die den
das Bundesprogramm „Variowoh- Baugrund tragfähig macht, soll am
nen“ gestellt wird. Wir haben da- 1. Juli begonnen werden.
zu im Februar von Bundesbaumi-
nisterin Hendricks den Bescheid
bekommen, dass wir als herausra-
gendes Bauprojekt des Bundes in
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MODERNISIERUNG
IN DER BÜRGERMEISTER-SMIDT-STRASSE 42
„Dann schaue ich von meinem Balkon aus auf ’ne Wiese“, freut sich ein Mieter.
„Das ist doch klasse!“ Bei einer Mieterversammlung stellte die STÄWOG ihre Umbaupläne für die
„Bürger“ 42 vor und stieß dabei auf hohes Interesse.
Große Veränderungen müssen die Durchführung der einzelnen Ar- Zeit weiter benutzen“, zerstreute cher schnell Interessenten finden
kommuniziert werden: Mitte Mai beitsschritte ist rund ein Jahr ver- Architekt Jürgen Grube erste Be- lassen. „Es soll wieder ein rich-
waren die Mieter der Bürgermeis- anschlagt. „Es wird richtig schick denken. „Bei der Erneuerung der tig schönes Haus werden“, fasste
ter-Smidt-Straße 42 zu einer Ver- werden“, so Lückehe, der die Vor- Leitungen setzen wir bewährte und Sieghard Lückehe am Ende die Plä-
sammlung in die Räume der Be- teile des Standorts noch einmal in verlässliche Firmen ein.“ Durch ne zusammen und kündigte auch
ruflichen Bildung Bremerhaven Erinnerung rief. „Ganz nah an al- den Einbau eines zweiten Aufzugs die Begrünung des Flachdachs im
eingeladen. Die STÄWOG stellte lem, was Bremerhaven zu bieten wird das Gebäude von beiden Sei- Hof an. „Dann schaue ich von mei-
dort ihre Pläne für umfassende hat.“ Bei der ersten Visualisierung ten her barrierefrei zugänglich, zu- nem Balkon aus auf ’ne Wiese“,
Energieeinsparungs-, Modernisie- ging dann auch ein Raunen durch dem können die Mieter auf Wunsch freute sich einer der Mieter. „Das
rungs- und Instandsetzungsmaß- die Versammlung: „Ja, das sieht durch Abbruch einer Wand zusätz- ist doch klasse!“
nahmen sowie die dafür verant- wirklich gut aus.“ liche Wohnfläche bekommen und
wortlichen Personen vor. ihre Badezimmer modernisieren
BAUBÜRO
ZUSÄTZLICHE lassen.
„Das Haus hat es nötig“, begrün-
dete der STÄWOG-Geschäftsführer WOHNFLÄCHE Wer diese Angebote nicht nutzt, Während der Baumaßnah-
Sieghard Lückehe die geplanten Die Aufwertung der in die Jahre ge- muss nach Abschluss der Maßnah- men wird der Bauleiter der
Maßnahmen mit einem Gesamtvo- kommenen Wohnanlage bringt Be- men unter dem Strich nicht mehr Architekten grube+grube ein
lumen von 6,5 Millionen Euro und einträchtigungen für die Mieter mit bezahlen, denn die moderate Miet- Büro im dritten Oberge-
stieß damit von Anfang an auf brei- sich, bereits im Sommer soll das preiserhöhung wird durch die Ein- schoss der „Bürger“ 42 ein-
te Zustimmung. Die 1961 gebau- Gebäude eingerüstet werden. Die sparung bei den Energiekosten richten, das von der Seite
te Wohnanlage soll aus energeti- Arbeiten in den Wohnungen dau- aufgefangen. Deutlich teurer wer- „Bürger“ her zugänglich ist.
schen und ökonomischen Gründen ern in der Regel drei Wochen und den dagegen die neu entstehen- Dort wird Herr Tammo Klein
und vor dem Hintergrund der stei- werden in mehreren Abschnitten den barrierefreien Wohnungen im ab Baubeginn regelmäßig zu
genden Energiepreise auf den neu- durchgeführt. „Doch, Sie können aufgesetzten oberen Geschoss, für sprechen sein.
esten Stand gebracht werden. Für ihr Badezimmer während dieser die sich bei der zentralen Lage si-
BILDQUELLE: GRUBE + GRUBE
Die Planungen zur Modernisierung der Bürgermeister-Smidt-Straße 42 kommen bei den Mietern gut an
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MOBILES MIETERCAFÉ
gärten oder ein überdachter und auf Hüpfstangen und das Ballspie-
abschließbarer Treffpunkt – die len sind schließlich super Alterna-
Palette reichte von Kleinigkeiten tiven.
BEI STRAHLENDEM bis zum Anbau von Balkonen. Ralf
Böttjer und Hausmeister Werner Bei den Mietern drehten sich die
SONNENSCHEIN…
Stünkel hörten geduldig zu und ga- Gespräche vor allem um den ge-
ben den einen oder anderen Rat planten Neubau, für den gerade
und Hinweis, die Gesprächsatmo- das Areal eingezäunt worden war.
Super Wetter und tolle Stimmung: Anfang Mai sphäre blieb locker und entspannt. Auch die Drainage blieb ein The-
„Eigentlich sind wir ja gerne hier“, ma, gewünscht wurden unter an-
gastierte das mobile Mietercafé zwischen der
brachte es eine Frau zwischen zwei derem neue Spielgeräte und Sand
Myslowitzer und Grottkauer Straße. Schlucken Kaffee auf den Punkt. für die Sandkiste. Die einen plä-
„Wir können uns gar nicht vorstel- dierten für weitere Parkplätze, die
Bei strahlendem Sonnenschein ging. Und obwohl alle ihren Spaß len, woanders zu wohnen.“ anderen für mehr Grün und Bänke
hatten sich die Erwachsenen hatten, war es für den Fotografen im Viertel. Und ja, ein Fußballplatz
schon um die Tische auf der Ra- gar nicht so einfach, Erwachsene …UND NACH wäre natürlich auch schön…
senfläche versammelt, während und Kinder nach seinen Vorstellun-
die Kinder noch an der Schmink- gen zu sortieren. Man kennt sich DEM GROSSEN REGEN Der Wunsch nach besserem Wetter
station Schlange standen. „Ich hier und ist immer für einen Scherz Mit dem Wetter hatte das Engen- für das mobile Mietercafé wurde
möchte mich für die tolle und un- gut, viele der Mieter gehören zur moor weniger Glück – der Regen übrigens sofort erfüllt: Bereits am
komplizierte Unterstützung beim Volksgruppe der Sinti und Roma. war Anfang Juni zwar dringend nö- späten Nachmittag schien wieder
Jugendwerk der AWO bedanken“, „Wir machen viel zusammen und tig, aber nicht die beste Voraus- die Sonne.
freute sich STÄWOG-Sozialmana- passen aufeinander auf“, hieß es, setzung für das mobile Mieterca-
ger Ralf Böttjer, der über das mo- als alle wieder an den Tischen sa- fé. Das Jugendwerk der AWO war
bile Mietercafé mit noch mehr ßen. „Wir leben hier gerne.“ erneut mit von der Partie, auf die
Mietern ins Gespräch zu kommen Hüpfburg hatte STÄWOG-Sozial-
versucht. Trotzdem gibt es natürlich den ei- manager Ralf Böttjer diesmal aller-
nen oder anderen Wunsch, und dings verzichtet.
„Ich hab’ mir zum Glück noch extra da man schon gemütlich beisam-
die Haare machen lassen“, flachste men war, konnte man die Themen Die Kinder hatten am Nachmittag
eine Anwohnerin, als es zum Grup- auch gleich mal anreißen. Neuer nach den großen Wolkenbrüchen
penfoto zwischen den Häusern Sand für den Spielplatz, Mieter- trotzdem ihren Spaß, das Hopsen
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DAS DOUBLE IST GESCHAFFT
Nach dem Deutschen Bauherrenpreis hat die STÄWOG für die Wohnanlage in der Neuelandstraße/
An der Pauluskirche mit dem Bremer Wohnbaupreis auch den bedeutendsten Landespreis erhalten.
Die Preisverleihung fand am 13. 50 eingereichte Projekte begutach- Bereichen und übernimmt ent- stehen sie als Auszeichnung für
Mai 2018 in Bremen statt, an- tete, konnte sich besonders für die sprechende kommunikative Funk- das besondere Engagement und
schließend präsentierte eine Aus- Gestaltung auf der Innenseite der tionen“, heißt es in der Dokumen- die Qualität bei der Weiterentwick-
stellung im Wilhelm Wagenfeld beiden Wohnriegel begeistern. tation zum Wettbewerb, die das lung unseres Wohnungsbestan-
Haus der interessierten Öffentlich- Projekt als „hervorragendes Bei- des“, unterstreicht STÄWOG-Ge-
keit die Bewerbungen. „WIE EIN FILTER“ spiel für den Umgang mit den Bau- schäftsführer Sieghard Lückehe.
„Die neue Laubengangerschlie- ten der 1950er Jahre“ würdigt. „Dass wir das Double geschafft
Der in verschiedenen Kategorien ßung wirkt wie ein Filter von öf- „Wir freuen uns natürlich sehr haben, ist für uns ein riesiger Er-
vergebene Bremer Wohnbaupreis fentlichen und halb-öffentlichen über diese Prämierung. Wir ver- folg.“
2018 zeichnete zum vierten Mal
das Engagement der bremischen
Bauherren sowie der betreuenden
Architekturbüros aus. „Qualität si-
TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG
chern, Vielfalt fördern, Gemein-
schaft ermöglichen“, war der Leit-
spruch des Wettbewerbs, der vom
Senator für Umwelt, Bau und Ver-
kehr Bremen ausgelobt und in Ko-
operation mit der Architektenkam-
mer Bremen durchgeführt wurde.
Die STÄWOG beteiligte sich mit
der Wohnanlage Neuelandstraße/
An der Pauluskirche, bei der ei-
ne Schlichtwohnanlage aus den
1950er Jahren mit Neuem verbun-
Am 5. Mai 2018 fand zum vierten Mal der „Tag der Städtebauförderung“ statt. Die STÄWOG beteiligte
den und weiterentwickelt wurde.
sich mit dem Spiralenhaus in der Ringstraße und dem Kreativhaus Goethe 45 an dem bundesweiten
Die zehnköpfige Jury, die unter Vor-
Aktionstag. Bei bestem Wetter nutzten viele Besucher die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen.
sitz von Professor Thomas Jocher
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schmiede Bremerhaven“, bekann-
te Oliver Platz, Präsident der Archi-
tektenkammer Bremen, bei seiner
Rede. „Wir brauchen keine guten,
sondern sehr gute Lösungen“, fuhr
er fort und plädierte für einen sinn-
vollen Umgang mit Ressourcen und
für Nachhaltigkeit. „Gut und güns-
tig zu wohnen, ist ein klarer Stand-
ortvorteil“, meinte Platz und lobte
ausdrücklich den Umbau mit der
Wohnanlage Neuelandstraße/An
der Pauluskirche: „Eine funktionie-
rende und emotional ansprechen-
de Lösung.“
AUSSTELLUNG ZUM
DEUTSCHEN BAUHERRENPREIS
Eine kleine Feierstunde im t.i.m.e.Port II: Die Wanderausstellung HAUPTREDNER
zum Deutschen Bauherrenpreis 2018 ist in Bremerhaven angekommen. DR. BERND HUNGER
Als Hauptredner der Eröffnungsfei-
Bis zum 27. Juni werden im Foyer er stellte Dr. Bernd Hunger, einer
der STÄWOG die Sieger des in elf der Köpfe hinter dem Deutschen
Kategorien unterteilten Wettbe- Bauherrenpreis, in aller Kürze die
werbs präsentiert, zu denen in der elf Projekte der diesjährigen Preis-
Sparte „Revitalisierung von Wohn- träger vor. Der Referatsleiter des
siedlungen“ der Umbau der Wohn- GdW Bundesverbands deutscher
anlage Neuelandstraße/An der Wohnungs- und Immobilienunter-
Pauluskirche gehört. nehmen sprach dabei auch über
die Balance von Bestandsentwick-
„Das war ein ganz besonderes Pro- lung und Neubau, über die Weiter-
jekt für uns“, begrüßte der Ge- entwicklung von Wohnsiedlungen
schäftsführer der STÄWOG Sieg- des 20. Jahrhunderts und allge-
hardLückehe, die Gäste, zu denen meine Anforderungen an den Woh-
neben der Stadtverordnetenvorsit- nungsbau. „Hohe Qualität zu trag-
zenden Brigitte Lückert, der Bau- direkt an die Mitarbeiter der Woh- ten der Stadt, auf die moderne baren Kosten“, soll das Leitbild
dezernentin Dr. Jeanne-Marie Eh- nungsgesellschaft. Stadtplanung und die vielen städ- sein, eine massive Förderung ist
bauer und Carolin Kountchev, der tebaulichen Wettbewerbe. „Wir bei rasant angestiegenen Baukos-
Leiterin des Stadtplanungsamts, „Wir haben uns gemeinsam mit wollen als lebenswerte Stadt glän- ten weiter unerlässlich.
auch Mieter der ausgezeichneten der STÄWOG aufgemacht, um un- zen“, betonte Grantz und dankte
Anlage zählten. Sein besonderer seren eigenen Bestand zu opti- der STÄWOG für ihr Engagement. „Langer Rede kurzer Sinn“, fasste
Dank ging an Architekt Hans-Joa- mieren“, unterstrich anschließend „Die Auszeichnung mit dem Deut- er dann für die Revitalisierung der
chim Ewert, der seine ganze Erfah- Bremerhavens Oberbürgermeister schen Bauherrenpreis ist für Bre- Wohnanlage Neuelandstraße/An
rung und sein Wissen in die Pla- Melf Grantz, der zugleich Auf- merhaven wie ein Oscar.“ der Pauluskirche zusammen: „Ein
nung einfließen ließ. „Ohne euch sichtsratsvorsitzender der Städti- Projekt, das einfach toll ist. Kom-
würde das alles nicht gehen“, schen Wohnungsgesellschaft ist. „Ich bin schon gespannt auf die pliment an die STÄWOG, Kompli-
wandte sich Lückehe abschließend Er verwies auf die guten Architek- nächsten Schritte der Ideen- ment an die Stadt!“
S TÄ W O G M A G A Z I N | J U N I 2 0 1 8 | 7STÄWOG INTERN
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Der STÄPARK-Techniker
Sergio Padinha ist auch STÄWOG-Mieter.
GEESTEMÜNDE „Ich könnte mir durchaus vorstel- tet werden. „Die STÄPARK betreut
GEORGSTR. 94 len, als Rentner nach Portugal zu neben dem Parkhaus Havenwelten
MIT BLICK ÜBER DEN
FISCHEREIHAFEN
ziehen“, sagt Sergio Padinha und die Parkhäuser Columbus-Center,
lächelt bei dem Gedanken. Bis da- Theatergarage und City-Nord an
3 ZIMMER, KÜCHE, BAD, hin hat er allerdings noch reichlich der Volkshochschule“, gibt Sergio
BALKON, 92,34 QM, zu tun, denn seit einem Jahr gehört Padinha einen ersten Überblick.
IV.OG, ZENTRALHEIZUNG,
der 35-Jährige zum STÄPARK-Team. „Außerdem sind wir im gesamten
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V: 126,1 KWH/(M²A), ERDGAS, BAUJAHR 1960
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Und das sehr gerne: „Ich habe hier Stadtgebiet für die Parkscheinau-
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einen gut gefüllten Tag.“ tomaten zuständig. Von Leherhei-
de bis zum Klinikum Reinkenheide,
Vermietungs-Auskunft: Telefon 0471/9451-131 (Fax 9451-189)
„Sie müssen das alte Ticket erst insgesamt sind das mehr als 2700
Mo., Mi., Do. 8.30–15.30 Uhr | Di. 7–17 Uhr | Fr. 8.30–12 Uhr
Barkhausenstraße 22, 27568 Bremerhaven mal rausziehen!“, ruft der Kollege Parkplätze.“
im Hintergrund ins Mikrofon, of-
fenbar wird an der Ausfahrtschran- „Heute passiert dies, am nächs-
ke gerade jemand nervös. Der Be- ten Tag etwas anderes.“ Fehlermel-
Wohnen in Bremerhaven trieb im Parkhaus Havenwelten dungen, das Beheben von Störun-
staewog.de läuft natürlich während des Ge- gen und anfallende Reparaturen
Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven
sprächs weiter, auf den vielen Mo- sind das Metier des gelernten Elek-
nitoren kann alles genau beobach- troinstallateurs und überzeugten
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Bremerhaveners, den nicht zuletzt rostück in den Schlitz gedrückt.“ ter schätzt. „Es wird immer alles „Wir treffen uns morgens hier im
zwei Jahre an einer Fachhochschu- Die meisten Fehlermeldungen schnellstmöglich erledigt, die ein- Parkhaus Havenwelten und gehen
le in Hannover von den Vorzügen können die STÄPARK-Mitarbeiter zelnen Handwerksfirmen arbeiten dann zur Zentrale im Columbus
seiner Geburtsstadt überzeugt ha- selbst bearbeiten, bei größeren da gut zusammen“, bestätigt Ser- Center-Süd, wo die Fehlermeldun-
ben. „Nur das Wetter könnte bes- Schäden muss allerdings der Her- gio Padinha, der zuvor bei einer gen gesammelt werden“, kommt
ser sein“, meint er und erzählt kurz der STÄPARK-Techniker noch ein-
von seinem letzten Besuch bei Tan- mal auf die Arbeitsorganisation
ten und Onkeln an der portugiesi- zurück. „Dort laden wir auf, was
schen Atlantikküste. „Aber sonst wir brauchen, und machen uns auf
ist es hier top.“ Zu diesem Gefühl den Weg.“ “
trägt sicher auch sein Sohn bei,
der gerade zwei Jahre alt geworden KEIN RÜCKGELD?
ist und seine Freundin und ihn auf Zum Staunen bringt Sergio Pa-
Trab hält. „Viel Trubel zuhause“, dinha nach wie vor der Einfalls-
stellt der junge Mann trocken fest. reichtum der Kunden, die sich trotz
Videoüberwachung um das Bezah-
PARKAUTOMATEN len drücken wollen. „Es gibt Leute,
die einfach die Schranke hochbie-
UMGEFAHREN Sergio Padinha bei der Überprüfung der Parkautomaten gen“, erzählt er und berichtet vom
Bei der Arbeit bleibt ebenfalls kürzlich gescheiterten Versuch, ei-
nicht viel Zeit zum Durchatmen, steller eingreifen. „Auf dem Wo- STÄWOG-Partnerfirma angestellt nen Parkautomaten aufzubrechen.
das Stadtgebiet ist groß und be- chenmarkt in Lehe hatte jemand war und daher viele Abläufe be- „Beliebt ist auch, weniger Geld als
sonders mutwillige Beschädigun- den kompletten Parkautomaten reits kannte. „So bin ich schnell in nötig einzuwerfen oder zu behaup-
gen machen dem dreiköpfigen umgefahren. Da konnten wir leider die Thematik reingekommen, das ten, der Automat hätte das Rück-
STÄPARK-Team gerade zu schaf- nicht mehr viel machen.“ läuft alles ohne Probleme.“ geld nicht ausgeworfen. Aber das
fen. „Graffitis und verschmier- können wir alles nachprüfen und
te Münzeinwürfe“, beginnt Sergio Ab und an wird der STÄPARK-Tech- Ein quäkendes Geräusch kündigt kontrollieren.“
Padinha die Aufzählung. „Kaputte niker auch nach Feierabend in ei- dagegen das nächste Problem an
Beleuchtung, defekte Videokame- nes der Innenstadt-Parkhäuser ge- der Schranke an, aber der Kollege Parkflächenverwaltung bei der
ras und immer wieder steckenge- rufen – gut also, dass er in Mitte am Mikrofon weiß natürlich eine Städtischen Parkgesellschaft Bre-
bliebenen Münzen. Meistens Ein- wohnt. Übrigens bei der STÄWOG, Lösung. „Zurücksetzen! Das Fahr- merhaven mbH – das ist ein Job,
kaufstaler aus Plastik, mit Absicht die er nicht nur als Arbeitge- zeug ist zu hoch, Sie können hier der ganz sicher nicht so schnell
oder aus Versehen statt einem Eu- ber, sondern ebenso als Vermie- nicht reinfahren. langweilig wird.
SOZIALER TAG
BEI DER STÄWOG
Mia Marie Heinrichs arbeitete am 7. Mai
für einen Tag in der Verwaltung der Städtischen
Wohnungsgesellschaft.
„Manche finden Büroarbeit ja lang- gangenen Jahr den Zukunftstag
weilig“, meint die 12-jährige bei der STÄWOG verbrachte, dem
Schülerin des Lloyd Gymnasiums. Kinderhospiz Cuxhaven-Bremer-
„Aber ich nicht. Mir macht es Spaß haven e. V.. Und wohin geht’s im
und man hat Kontakt mit vielen nächsten Jahr? „Am liebsten wie-
Leuten.“ Ihren Lohn spendete Mia der zur STÄWOG“, sagt die Schüle-
Marie Heinrichs, die bereits im ver- rin und strahlt.
S TÄ W O G M A G A Z I N | J U N I 2 0 1 8 | 9STÄWOG IN K ÜR ZE
BREMERHAVENER SEEMEILE
Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich am 13. Mai über 500 Starter zur 20. Bremerhavener Seemeile. Die Jubiläumsveranstaltung
hatte damit mehr Teilnehmer als je zuvor. Bis zu zwölf Seemeilen waren ab 11 Uhr zu absolvieren, die STÄWOG-Kinderläufe gewannen
Jannik Klatt (1/4 Seemeile) und Adrian Bethge Villegas (1/2 Seemeile), bei den Mädchen lag über die 1/2 Seemeile Jana Heyen vorne.
UPCYCLING-WORKSHOP
„Voll cool!“, lautete das Fazit von Anna Marie Andreasen. Die 12-jährige Enkelin von STÄWOG-Hausmeister Joachim Döscher
war im März die jüngste Teilnehmerin bei einem Workshop mit Schneidermeisterin Aenne Reher, der im Pop-up-Store Bür-
germeister-Smidt-Straße 116 stattfand. Nähen mit Upcycling-Stoffen: Voll cool!
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GASPREIS BIS 2021 STABIL
Lange Straße 95/97: Seit vie-
len Jahren stehen hier über
dem Friseur vier Wohnungen
leer. Jetzt werden alle sieben
Wohnungen des Gebäudes
umfassend saniert. Eine zen-
trale Gasheizung wird eingebaut,
ein Wärmeverbundsystem ange-
bracht. In den leerstehenden Woh-
nungen werden zudem die nicht
mehr zeitgemäßen Grundrisse ge-
Ein sehr guter Deal, die Mieter in den rund 2200 STÄWOG-Wohnungen mit Gaszentralheizungen
ändert. Die Umbauarbeiten wer-
dürfen sich freuen. Die Städtische Wohnungsgesellschaft hat mit einem regionalen Energieversor-
den voraussichtlich bis zum Herbst
ger einen Gaspreis ausgehandelt, der bis 2021 gilt und unter dem Wert von 2017 liegt. Für die Mie-
2018 dauern.
ter bedeutet das eine Entlastung bei den Betriebskosten, die sie im Geldbeutel bemerken werden.
LANGE NACHT DER KULTUR
Eine Nacht, 45 Bühnen: Natürlich war die STÄWOG bei der Langen Nacht der Kultur 2018 wieder mit dabei. Am Verwaltungsgebäude gab es in Ko-
operation mit dem Amt für Menschen mit Behinderung Kunst, Musik und Theater, für das leibliche Wohl sorgte die Tafel Bremerhaven. Im Foyer
zeigte das Mosaikwerk, die inklusive Jobwerkstatt des Förderwerks Bremerhaven, ihre Arbeiten. Draußen hörten die zahlreichen Besucher die
Bands Echtes Leben und Werk 8, spielte das Bremer Integrationsprojekts KompeTanz das Stück „KloMobil“. Und zwischendurch tuckerte immer
mal wieder langsam das Börteboot der Schiffergilde vorbei – angeregte Gespräche und gute Unterhaltung an der Kante des Neuen Hafens.
S TÄ W O G M A G A Z I N | J U N I 2 0 1 8 | 11STÄWOGMIE TER
„Teacher“ (Lehrer) genannt wird,
absolut sicher. Bis dahin üben die
beiden Frauen, die nach dem Um-
zug der Shakars in eine größe-
re STÄWOG-Wohnung zwar nicht
mehr in einem Haus, aber weiter
dicht beieinander leben, zusam-
men Deutsch. Beratung und tat-
kräftige Unterstützung, auch in
Kleinigkeiten.
Suzan stellte gerade ein Tablett
mit Baklava auf den Tisch, als ihre
Tochter Sylvana beim Gehversuch
das Gleichgewicht verliert und hin-
fällt. Sylvia Hülsebus schnappt
ANGEKOMMEN IN BREMERHAVEN sich das Mädchen und tröstet es
lachend: „Was meinen Sie wohl,
nach wem die kleine Sylvana be-
nannt wurde?“
Ferrat macht gerade seinen Führerschein, seine Frau Suzan ist
in Gedanken schon bei der Verwirklichung ihres konkreten Plans. REZEPT: SYRISCHER
PETERSILIESALAT
Die Söhne Ahmad und Dishad be- oder Monate in ein Übergangs- geklappt. Und jetzt sprechen sie ja (TABOULEH)
suchen die Allmersschule, füh- wohnheim ziehen zu müssen“, schon gut Deutsch.“
len sich dort wohl, sind auch im blickt STÄWOG-Geschäftsführer
Sportverein mit dabei. Und dann Sieghard Lückehe zurück. „Un- Aus der Patenschaft ist eine
ist da noch Nesthäkchen Sylva- sere Paten waren dann die ersten Freundschaft geworden, und so
na, die im Juli 2017 geboren wur- Ansprechpartner bei allen Fragen sitzt Sylvia Hülsebus im Wohnzim-
de und nun die gesamte Familie rund ums Miteinanderwohnen.“ mer der Familie Shakar und hört
mächtig auf Trab hält – die Sha- sich an, wie sich die Söhne in der
kars sind bestens in Bremerhaven VIELE FRAGEN Schule machen. „Morgen schreibe 1 1/2 EL Olivenöl in einem
angekommen. Nicht zuletzt mit Un- Warum ist das Lüften so wichtig? ich einen Englischtest“, berichtet Topf leicht erhitzen, mindes-
terstützung der Städtischen Woh- Wie läuft das mit der Müllabfuhr? der zehnjährige Dishad, der gerade tens 150 g Bulgur zugeben
nungsgesellschaft, vor allem aber Und wie ist es hier mit Ärzten? Fra- zum Streitschlichter ausgebildet und verrühren. Nach 2–3 Mi-
dank STÄWOG-Mieterin Sylvia Hül- gen gab es viele, um Antworten wurde und zu Recht stolz darauf nuten 100 ml Wasser zuge-
sebus, die in der Anfangszeit als bemühte sich Sylvia Hülsebus, die ist. „Fußballtrainer“ ist sein Be- ben, durchmischen und 30
„Patin“ bei der erfolgreichen Inte- schon vor der „Mieter helfen Mie- rufswunsch, während sein neun- Minuten quellen lassen.
gration half. tern“-Aktion Eigeninitiative ge- jähriger Bruder Ahmad nach wie
zeigt hatte. „Als ich Suzan im Ok- vor den Polizeidienst favorisiert. Ein großes Bund Petersilie, 5
Rückblende, März 2016: Die tober 2015 zum ersten Mal bei Die Ausbildungspläne von Mutter Stiele Minze und 6 Frühlings-
STÄWOG hat gemeinsam mit an- den Briefkästen gesehen hab, bin Suzan sind dagegen bereits sehr zwiebel fein schneiden, 3 bis
deren Wohnungsgesellschaften ich gleich mit Kuchen zu ihr rauf. genau durchdacht: Wenn die klei- 4 Tomaten in kleine Würfel
die Aktion „Mieter helfen Mietern“ Da wusste ich noch gar nichts von ne Sylvana in die Kinderkrippe schneiden.
ins Leben gerufen. Sie soll den vor dem Projekt bei der STÄWOG“, so gekommen ist, wird sie zuerst die
Krieg und Not geflüchteten Men- die Frau aus der Voßstraße, in de- Deutschprüfung B1 absolvieren Den gequollenen Bulgur mit
schen durch „Mieter-Patenschaf- ren Haus unter anderem Portugie- und danach den Führerschein ma- den anderen Zutaten in ei-
ten“ dabei helfen, sich in den neu- sen, Polen und Türken leben. „Die chen. „Busfahrerin“, strahlt Suzan ne Schüssel geben und gut
en Nachbarschaften und der Stadt sind alle gute Nachbarn“, fährt sie Shakar. „Ich möchte Busfahrerin durchmischen. Mit Zitronen-
gut zurechtzufinden. „Flüchtlings- fort und erzählt von den anfängli- werden.“ saft, Salz und Pfeffer ab-
familien mit erkennbarer Bleibe- chen Schwierigkeiten bei der Ver- schmecken und mit einer
perspektive kamen damals sofort ständigung mit den Neuankömm- „Das schafft sie auch“, ist sich die weiteren kleingeschnittenen
nach ihrer Ankunft in Mietwoh- lingen aus Syrien. „Mit Händen ehemalige „Mieter-Patin“, die von Tomate verzieren.
nungen unter, ohne erst Wochen und Füßen hat es immer irgendwie ihrer syrischen Freundin liebevoll
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ne Leute, und sie kommen wieder,
weil wir so nett und preisgünstig
sind. So wachsen sie langsam in
unsere große Familie rein“, skiz-
ziert sie den Generationswechsel.
„Ja, es läuft ganz gut“, bestätigt
der Chef, der stets freundlich ist,
gut mit den Anwohnern zurecht-
kommt und ein offenes Ohr für die
Anliegen und Probleme seiner Gäs-
te hat.
FREUNDSCHAFT
MIT WERDER BREMEN
Ein weiteres Standbein der Neu-
stadtschänke sind regelmäßige
Veranstaltungen, Skat-, Mau-Mau-
und Mensch ärgere dich nicht-Tur-
niere oder der Sparclub, bei des-
sen Treffen es manchmal eine
Runde Kurze aufs Haus gibt. Zwei
Darts-Mannschaften treffen sich
hier, am Wochenende wird Fuß-
ball geschaut. Die Freundschaft
mit Werder Bremen ist lang und in-
EINE KNEIPE ZUM WOHLFÜHLEN nig. „Andreas Herzog, Marco Bode
und Frank Rost, alle waren mal bei
UND FÜR DIE LANGEN ABENDE uns“, berichtet Ralf Lichtwark und
zeigt auf die vielen Erinnerungsfo-
tos, die an den Wänden hängen.
Getränke, sonst nichts! Die „Neustadtschänke“ am
Waldemar-Becké-Platz konzentriert sich ganz auf das Kerngeschäft. 365 Tage Betrieb, und am Heilig-
abend wird eine Ausnahme ge-
Von 10 bis 14 Uhr und dann wie- demar-Becké-Platz eröffnet, im der STÄWOG ist und nichts auf die macht. „Da servieren wir mittags
der ab 16 Uhr, an 356 Tagen im Oktober 1978 wechselten sie über Wohnungsgesellschaft kommen Würstchen und Kartoffelsalat“,
Jahr. „Wir sind eine Raucherknei- die Straße in die „Neustadtschän- lässt. „Im Gegenteil. Ich bin froh, verrät der Kneipier mit Herz und
pe“, sagt Ralf Lichtwark, der die ke“. Als seine Mutter nicht mehr dass ich hier wohne“, bekräftigt er. Seele. „Und am Abend geht es
Gaststätte 2002 von seiner Mutter hinter dem Tresen stehen konnte, „Die kümmern sich, es wird immer dann weiter“, ergänzt Inge Oest-
übernommen hat. „Und das wer- sprang der gelernte Groß- und Ein- alles anstandslos erledigt.“ Nur mann. „Im letzten Jahr war ich erst
den wir auch bleiben, solange es zelhandelskaufmann gemeinsam den Umzug des STÄWOG-Mieter- um sechs Uhr morgens wieder zu-
der Gesetzgeber zulässt.“ mit seinem Bruder Lars ein. Ralf büros vom Becké-Platz zum Neuen hause.“ Die „Neustadtschänke“
Lichtwark blieb: „Der Papierkram Hafen bedauert er: „Das haben wir am Waldemar-Becké-Platz – eine
DER PAPIERKRAM wird zwar immer mehr, aber bereut hier schon gemerkt.“ Gaststätte zum Wohlfühlen und für
habe ich es nie“, meint er lächelnd. lange Abende.
WIRD IMMER MEHR In der Musikbox ist für jeden Ge- „Aber ansonsten sind wir hier eine
Die „Neustadtschänke“ in fremde schmack etwas dabei, an den lustige Truppe, und ab und zu wird
Hände zu geben, war für Ralf Licht- Wänden hängt Fußballprominenz. sogar getanzt“, sagt Inge Oest-
wark nie eine Option. „Wir sind hier Manche Gäste kommen schon mann, die seit 23 Jahren in der
ja mehr oder weniger aufgewach- mittags, die meisten am Abend „Neustadtschänke“ arbeitet und
sen“, blickt er auf die Zeit zurück, und ein paar sogar zweimal am schon fast zum Inventar gehört.
als er im Lokal seine Hausaufga- Tag. „Wir haben viel Stammkund- „Die alten Stammgäste werden we-
ben gemacht hat. 1971 hatten sei- schaft“, erzählt Ralf Lichtwark, niger, aber jüngere wachsen nach.
ne Eltern das „Vogelnest“ am Wal- der auch privat zufriedener Mieter Zu uns kommen ganz verschiede-
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EIN WICHTIGER TAG FÜR DAS GOETHEQUARTIER
Als Problemstadtteil hat das Goethequartier schon oft für negative
überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. Nun gibt es endlich einmal positive Schlagzeilen.
Am 11. April feierte das von der gen, merken, dass hier eine Men-
Städtischen Wohnungsgesell- ge passiert“, so Oberbürgermeis-
schaft sanierte Kreativhaus in der ter Melf Grantz bei der Einweihung.
Goethestraße 45 offiziell seine Ein- „Ich werde immer häufiger von se-
weihung. Nicht nur vor Ort gab es riösen Investoren darauf angespro-
viel Applaus für das wegweisende chen, ob und wo sie sich bei der
Leuchtturmprojekt. Sanierung des Viertels beteiligen
können.“
VERANTWORTUNG
„Das Haus ist ein Bekenntnis zum Von der Schrottimmobilie zum Vor-
Standort und ein Meilenstein für zeigeobjekt, rund zehn Jahre hat
die Entwicklung des Quartiers“, die Umwandlung des Gründerzeit-
bekräftigte STÄWOG-Geschäfts- gebäudes im Herzen Lehes gedau-
führer Sieghard Lückehe bei der Oberbürgermeister Melf Grantz und Sieghard Lückehe ert. Zwar stand das Haus seit 2007
Feierstunde, an der neben Bewoh- fast vollständig leer und war auf-
nern und Nachbarn auch zahlrei- Zusammen mit dem Ende 2019 ativhaus ein Zeichen, das bereits grund des schlechten Zustands
che Vertreter aus Politik, Wirt- bezugsfertigen Studentenhaus in jetzt wahrgenommen wird. „Immer nicht mehr zu vermieten, aber erst
schaft und Kultur teilnahmen. der Heinrichstraße setzt das Kre- mehr Leute, die Verantwortung tra- 2016 konnte die STÄWOG die letz-
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ten Eigentumsanteile erwerben Moritz Schmeckies, der zwischen nehmungsgründungen helfen“, un-
und die grundlegende Sanierung Verwaltung und Kreativszene ver- terstrich BIS-Geschäftsführer Nils
planen. Zuvor war allerdings be- mittelt. Mittlerweile lebt er auch Schnorrenberger.
reits das Erdgeschoss wieder ge- in der Goethestraße 45, wo über
nutzt worden: 2013 zogen hier die der Galerie und dem Atelier zehn STARKE NACHFRAGE
Galerie Goethe 45 und ein Atelier Wohnungen entstanden sind. Das FÜR KREATIVHAUS
des Kunstvereins ein. Angebot reicht von einem Zimmer
Auch die Werkstätten und Ate-
liers in der Goethestraße 45 sind
bereits reserviert, die Nachfrage
nach einem Platz im Kreativhaus
war groß. Kein Wunder, schließ-
lich ist das 1905 gebaute Gebäu-
de inzwischen wieder ein echtes
Schmuckstück. Das ursprüngliche
Treppenhaus wurde erhalten, im
hinteren Bereich des Hauses ließ
die STÄWOG einen Aufzug einbau-
en, der die Wohnungen über ei-
nen Laubengang barrierefrei zu-
gänglich macht. Viel Wert wurde
Moritz Schmeckies: „Jetzt geht es richtig los.“ außerdem in Abstimmung mit der
Denkmalspflege auf die Wieder-
Die Angebote im Atelier richteten mit 36 Quadratmetern bis zu vier herstellung der gründerzeitlichen
sich an Kinder und Erwachsene Zimmern mit 90 Quadratmetern, Fassade gelegt, bei der unter 70
aus dem Quartier, die Ausstellun- alle Wohnungen sind vermietet. Jahre alten Farbschichten erneut
gen der Galerie öffneten sich mit Dazu kommt in der ersten Etage die farbigen Fliesen zum Vorschein
Aktionen nach außen. Die neu- ein Co-Working-Bereich, der ge- kamen.
en Kreativen und die alteingeses- meinsam mit der Wirtschaftsför-
senen Nachbarn konnten sich so derungsgesellschaft BIS konzipiert „Jetzt geht es erst richtig los!“,
langsam aneinander gewöhnen. wurde und aus sieben Werkstätten freute sich Moritz Schmeckies
und Ateliers sowie einem Gemein- beim Einweihungs-Rundgang. Dem
„Die Nachbarschaft hat nie das schaftsraum mit einzelnen Arbeits- konnte Sieghard Lückehe nur zu-
Gefühl gehabt, hier kommen jetzt plätzen besteht. „Wir wollen hier stimmen: „Die positive Energie in
die reichen Leute ins Viertel und weiter durch Beratung, Netzwerke diesem Haus ist geradezu greif-
wollen uns verdrängen“, sagt und Förderprogramme bei Unter- bar.“
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cken, die der STÄWOG bereits ge- ne Badewanne gibt es tatsächlich
hören und die ein gesichertes Bau- nicht“, bestätigte der STÄWOG-Ge-
recht haben. schäftsführer einer älteren Dame,
die sich die aushängenden Pläne
Dazu gehört auch das Engenmoor, schon sehr genau angesehen hat-
wo in serieller Bauweise 31 Zwei- te. „Dafür aber ein ganz modernes
und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Duschbad!“
jeweils rund 60 Quadratmetern
Fläche entstehen. Die Wohnungen Engenmoor – nach dem Baubeginn
werden den aktuellen Wohn- und im August 2018 wird es dort ver-
Energieeffizienzstandards ent- blüffend schnell gehen.
sprechen. „Der Neubau passt sich
mit seinen Mietergärten in das
SERIELLES BAUEN
NEUBAU Gesamtbild ein und berücksich-
tigt durch die Modulbauweise den
IM ENGENMOOR Wunsch nach bezahlbarem Wohn-
raum“, unterstrich Hans-Joachim
Seit vielen Jahren werden in
Deutschland zu wenige be-
Ewert, der besonders auf Allein- zahlbare Mietwohnungen ge-
erziehende und ältere Menschen baut. Spürbare Engpässe
„Das wird ein aufregendes Jahr!“ als Zielgruppe hinwies. „Es fehlen und deutliche Mietsteigerun-
bezahlbare und barrierefreie Woh- gen sind vielerorts die Folge.
Mitte April lud die STÄWOG die An- nungsgesellschaft Bremerhaven in nungen“, ergänzte Sieghard Lücke- Insbesondere Haushalte mit
wohner des Engenmoors zu einem den nächsten Jahren in den Neu- he und erntete die Zustimmung der niedrigen oder auch mittleren
Treffen, bei dem Geschäftsführer bau von rund 400 Wohnungen in- versammelten Anwohner. Einkommen haben Schwierig-
Sieghard Lückehe und Architekt vestieren. Die Investitionen im keiten, eine für sie bezahlba-
Hans-Joachim Ewert den geplan- Rahmen des Programms „STÄWOG KONKRETES re Wohnung zu finden.
ten Neubau im ehemals amerika- 2025“ fließen sowohl in den rei-
nischen Viertel vorstellten. „Der nen Wohnungsneubau als auch in INTERESSE Seriell gefertigte Wohnbau-
Neubau soll eine Ergänzung für den Ausbau schon vorhandener Die anschließenden Fragen dreh- ten können als Teillösung für
das Quartier werden, es aufwerten Gebäude. „Uns kommt es darauf ten sich dann vor allem um zwei das Problem des Wohnraum-
und neue Impulse geben“, bekräf- an, mit allen neuen Bauten Qua- Schwerpunkte. Zum einen wollten mangels in deutschen Groß-
tigte Lückehe bei der Versamm- litäten zu schaffen, die die Stadt die Anwesenden wissen, welche städten dienen. Ihre schnelle
lung. in einem nachhaltigen Wachstum- Auswirkungen der Neubau auf das Realisierung kann zur Entlas-
sprozess unterstützen“, so der gesamte Viertel hat. Zum anderen tung angespannter Märkte
„Bremerhaven wächst – und die STÄWOG-Geschäftsführer. An ers- gab es gab es bereits konkretes In- beitragen. Dabei soll der se-
STÄWOG baut“ – rund 70 Millio- ter Stelle des Programms stehen teresse an den neuen Wohnungen rielle Wohnungsbau von heu-
nen Euro will die Städtische Woh- dabei Neubauten auf Grundstü- und deren Ausstattung. „Nein, ei- te nicht die „Platte von mor-
gen“ sein.
Es wird großer Wert auf eine
hohe architektonische und
städtebauliche Qualität und
die Berücksichtigung baukul-
tureller Belange gelegt. Die
Wohnbauten sollen dabei so
flexibel sein, dass sie leicht
an die unterschiedlichsten
Standortbedingungen ange-
passt werden können.
Quelle: Bundesverband deut-
scher Wohnungs- und Immo-
bilienunternehmen e. V.
Gebäudeansichten des geplanten Neubaus im Engenmoor
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direkt ans Haus gefahren und ha-
ben die Möbel durchs Fenster ge-
schoben.“ Zuvor hatte sie mit ih-
rem Mann und den drei Jungen in
einem Altbau unter dem Dach ge-
wohnt, das neue Zuhause kam ihr
wie der pure Luxus vor. „Lauter
junge Familien mit Kindern, die al-
le zusammen spielen konnten. Wir
hatten hier eine ganz besondere
Gemeinschaft“, schwärmt sie. „Die
ersten Jahre waren die schönsten.“
Sommerfeste, ein Ausflug nach
Helgoland und Fasching im Kel-
ICH MÖCHTE JAHRE BEI DER
HIERBLEIBEN, SOLANGE ES GEHT
ler – Ingrid Conrad reicht Fotoal-
Geschäftsführer Sieghard Lückehe besucht langjährige STÄWOG-Mieter. ben voller Erinnerungen herum.
Die Kontakte zu den Nachbarn sind
ULRICH KOSCHMIEDER rüber ärgert, dass die in der Straße und Hausmeister Thorsten Höns weniger geworden, aber am Heilig-
geltende Geschwindigkeitsbegren- freut. Kaffee und Kuchen stehen abend kommen die Kinder mit En-
50 Jahre Wohnen am Walde- zung so oft ignoriert wird. schon bereit, neben einem Blu- keln und Urenkel zu Besuch. „Auf-
mar-Becké-Platz, STÄWOG-Mieter menstrauß und einem Buch über stehen darf man dann nicht, dann
Ulrich Koschmieder blickt auf ganz Trotzdem lebt der Rentner, der bei
andere Zeiten zurück. „Wenn frü- kleineren Reparaturen immer noch
her der Hausmeister kam, waren selbst Hand anlegt, gern am Wal-
alle Kinder im Hof sofort ruhig“, er- demar-Becké-Platz. „In der Woh-
innert sich der Rentner, der lange nung fühle ich mich wohl, und ich
Jahre bei einem Augenoptiker ge- bin auch noch fit genug für die
arbeitet und zwischendurch immer Treppen“, sagt er mit einem Lä-
wieder in der Landwirtschaft aus- cheln. Mit seinen Nachbarn kommt
geholfen hat. er eigentlich gut zurecht, im Haus
wohnen ältere und jüngere Mieter.
Im Mai 1968 ist die Familie „Im Hof ist alles grün, und in die
Koschmieder am Waldemar-Becké- Stadt kommt man auch schnell“,
Platz eingezogen, der Vater freut sich Ulrich Koschmieder und
Spätheimkehrer, der Sohn zu der denkt noch einmal an den Ein-
Zeit noch bei der Bundeswehr. zug zurück. „Ich war an dem Tag
„Vorher haben wir in Grünhöfe ge- im Mai zwar nicht dabei, aber ich
wohnt“, erzählt Ulrich Koschmie- durfte dann die ganze Wohnung die Geschichte der Wohnungsge- ist der Platz weg“, lacht die 78-Jäh-
der. „Dann hat uns jemand ge- neu tapezieren.“ sellschaft gibt es für die treue Mie- rige, die gern im bequemen Ses-
steckt, dass hier eine Wohnung terin noch ein besonderes Danke- sel auf dem verglasten Balkon sitzt
frei wird, und wir haben uns so- INGRID CONRAD schön. und dem lebendigen Treiben auf
fort darum beworben.“ Vom Stadt- der Straße zusieht. Ein echter Lieb-
rand in die Innenstadt: „146 Mark Ortswechsel zur Ringstraße, wo „Als wir im Juni 1968 eingezo- lingsplatz: „Ich fühle mich immer
Miete. Damals gab es in der Alten Ingrid Conrad ihr 50-jähriges Ju- gen sind, war noch gar nicht al- noch sauwohl hier“, ist nach 50
Bürger noch zwei Drogerien und biläum als STÄWOG-Mieterin fei- les fertig“, erzählt Ingrid Conrad, Jahren in der Ringstraße ihr Resü-
zwei Schlachter“, berichtet der ert und sich über den Besuch von die zu den ersten Mietern der neu- mee. „Ich möchte hierbleiben, so-
STÄWOG-Mieter, der sich heute da- Geschäftsführer Sieghard Lückehe en Wohnanlage gehörte. „Wir sind lange es geht.“
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ter nicht wegzudenken ist, soll nun in Bremerhaven eine Dauerausstellung bekommen. Die Familie
des 1968 verstorbenen Schauspielers Freddie Frinton hat der Seestadt seinen Nachlass angeboten,
inklusive Tigerfell. Jetzt wird geprüft, ob sich daraus im Erdgeschoss der „Alten Bürger 218“, die von
E-Mail: info@staewog.de
der STÄWOG gekauft wurde, eine Ausstellung machen lässt.
IMPRESSUM
22. Jahrgang, Ausgabe 2/2018, Juni 2018 SERVICE VERKAUFSOBJEKTE NOTDIENSTNUMMER
• Herausgeber: Städtische Wohnungsge-
sellschaft mbH, Barkhausenstraße 22, Tel. 94 51-161 Herr Kluck der STÄWOG: 01 79/ 2 27 99 34
27568 Bremerhaven • Verantwortlich: ÖFFNUNGSZEITEN Fax 94 51-189 (bitte nur außerhalb der norma-
Geschäftsführer Dipl.-Ing. Sieghard Lückehe,
T. 04 71/94 51-111 • Redaktion, Anzeigen: der STÄWOG im Verwaltungs- len Dienstzeiten der Hausmeis-
Janine Wübben, Tel. 0471/94 51-152 • Konzep- gebäude, Barkhausenstraße 22: FERIENWOHNUNGEN ter anrufen!)
tion/Redaktion/Text: Ulrich Müller (texte-u. Mo., Mi., Do. 8.30–15.30 Uhr, Gebucht werden können die Fe-
mueller@t-online.de) T. 01 60/91 37 89 59 • FRAUENBERATUNGSSTELLE
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Grafik/Satz: Jo Drathjer (info@d-signs.de),
T. 04 71/41 83 80 41 • Fotos: Heiko Sandel- über die „Erlebnis Bremerhaven Hilfe bei häuslicher Gewalt
mann (heiko.sandelmann@bremerhaven-fo- Telefonische Vorwahl 0471 GmbH“ (E-Mail: touristik@er- gegen Frauen: Tel. 8 30 01
to.de) T. 04 71/4 45 57 • Druck: Müller Ditzen lebnis-bremerhaven.de) oder im
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1 6 5 4 2 9 7 8 3 Fax 94 51-189 der STÄWOG: Für den Bereich Di. nachmittags 15–17 Uhr
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