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Das magazin
06/2019
Fok
us Wien
FOTO: KURT PINTER
WIEN,
JETZT!
Wien, die lebenswerteste Stadt der Welt, im
Porträt: eine wertschätzende wie
kritische Auseinandersetzung von
Stadtmenschen wie dem Nino aus Wien
(Bild), Ikone André Heller, der „Roten“
Ulli Sima, den Wiener Rappern
Kreiml & Samurai, den 23 Bezirksgranden,
Winzerin Jutta Ambrositsch, Kuratorin
Felicitas Thun-Hohenstein ...
DIE BESTEN KULTURTIPPS | DIE SCHÖNSTEN MÄRKTE | DIE ANGESAGTESTEN ROOFTOP-BARSANZEIGE
2 | BEGEHRENSWERTES WIEN EDITORIAL | 3
1
Wir trauen uns Wien zu!
W
ien ist einmal mehr zur lebenswertesten Metropole der das Sehvermögen. Lassen wir also die
Welt gewählt worden. Wenn man in die U-Bahn-Gesich- Auszeichnung so stehen.
ter blickt, in die Straßenbahn-Gesichter oder erst recht in Mit dem fremden, zugewandten
die Auto-Gesichter, vor allem dann, wenn man nicht in der Sekunde Blick schaut auch die Kleine Zeitung
Platz macht, verwundert einen das Prädikat. Es kann sein, dass sich auf dieses Wien. Wir sind seit Jahrzehnten hier und haben aus Wien
der Umstand, dass Wien die lebenswerteste Stadt ist, bis zu den für den Süden des Landes berichtet. Jetzt berichten wir aus Wien für
Wienern noch nicht herumgesprochen hat. Das soll es ja geben: dass Wien. Dieses „Auch“ ist neu. Wir trauen uns Wien zu. Wir mögen
man keinen Blick für das eigene Glück hat und ein Leben lang am die Stadt und glauben, sie zu verstehen, ohne die Herkunft und die
Glück vorbeihatscht, ohne unglücklich zu sein. Vielleicht ist das Herkunftsperspektive zu leugnen. Aus dieser Melange von Nähe
selbstbewusst Unfrohe auch nur eine Form höherer Weisheit. Wer und Distanz sind zwei neue Produkte entstanden, die wir den Be-
weiß, was der echte Wiener vom Leben alles weiß, was wir nicht wohnern der Stadt, aber auch allen, die sich von Österreichs einzi-
wissen? Oder aber das Grantige im Wesen ist nur ein Klischee, das ger Weltstadt angezogen fühlen, ans Herz legen: das digitale
man als Nicht-Wiener in den Wiener Gesichtern obsessiv sucht und Wien-Magazin „Memo.Wien“ und zwei Podcast-Formate. Das eine
sofort zu deuten weiß: die Selbsterfüllung des Stereotyps durch den widmet sich dem Stammesleben der Grätzeln und Biotope abseits
Betrachter. Wenn dem so ist – und es spricht einiges dafür –, dann ist der Touristenströme, das andere dem neuen, wuchernden Austro-
das Missmutige keine Frage des Wesens, sondern eher einer be- pop Wiener Provenienz.
stimmten prekären Uhrzeit, nennen wir das Phänomen den Mor- Zu ihm gehört prototypisch auch der Nino aus Wien. Er ziert das
gen- und den Abenddämmerungsblues, und der ist bitte global. Cover des vorliegenden Wien-Magazins. Das Heft versucht zu er-
Eine gänzlich andere Erklärung für die eingangs erwähnte Diskre- gründen, was denn das sei, das Lebenswerte der lebenswertesten
panz ist die Mutmaßung, dass mit dem Gütesiegel „lebenswerteste Stadt der Welt. Musiker, Kunstscha≠ende und Bezirksvorsteher, die
Stadt“ etwas nicht stimmt. Richtig ist, dass für die Studie nicht die früher einmal Oberbürgermeister hießen und es heimlich noch sind,
Wiener gefragt wurden, sondern all jene, die sich für ein internatio- haben uns an Orte geführt, wo das lebenswert Wienerische fühlbar
nales Unternehmen befristet hier niedergelassen haben. Diese Ex- und sichtbar wird. „Per saldo ist Wien eine großartige Stadt“, sagt
pats würden in privilegierten Reservaten leben, wo man von den André Heller im Interview, obwohl er noch nie ein Wiener Liebes-
Problemen eines urbanen, multikulturellen Großraums nichts mit- lied geschrieben hat. Der Vorhalt hat ihn gereizt. Das Lied, erwiderte
bekomme. So entstehe das Schönbild, hieß es ätzend in den Foren. der Großmeister mit gespieltem Grant, gebe es schon seit vierzig
Das mag für einen Teil der Befragten, für die Manager, Jahren: „Wean kannst net dasingen. / Wean kannst
zutre≠en. Für das Gros, ganz normale Beschäftigte, aber net daschreibn. / Wean kannst da nur jeden Tag /
wohl nicht. Im Gegenteil: Sie tragen in sich die Erfahrung frisch unter d’ Nasen reibn.“
So was Ähnliches will auch dieses Magazin. Viel
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anderer Metropolen und es ist der Vergleich, der sie of-
fenkundig sicher macht. Zudem schärft der fremde Blick Vergnügen bei der Lektüre wünscht
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Hubert Patterer, Chefredakteur
ien m e E-Mail: redaktion@kleinezeitung.at
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Wiener Blut: Gerhard Nöhrer. Gschaftlhuawa: Didi Hubmann. Die Aufmaschler: Erich Repe, Robert Szekely.
Der Büldlhund: Kurt Pinter. Die Strawanza: Sonja Krause, Susanne Rakowitz, Julia Schafferhofer, Bernd Melichar
IMPRESSUM: Gesamtverantwortung: Hubert Patterer, Thomas Spann Projektleitung: Gerhard Nöhrer Leitung Magazine: Didi Hubmann Autoren: Fritz Hutter, Frido Hütter,
Sonja Krause, Sebastian Krause, Bernd Melichar, Julian Melichar, Birgit Pichler, Susanne Rakowitz, Julia Schafferhofer, Andreas Terler. Art-Direktion/Layout: Erich Repe,
Robert Szekely Fotos/Cover: Kurt Pinter Medieninhaber und Herausgeber: Kleine Zeitung GmbH & Co KG , Gadollaplatz 1, 8010 Graz Projektleitung/Werbemarkt: Andreas
Janzek, Harald Käfer. Producing: Styria Media Design GmbH & Co KG Herstellung: Druck Styria GmbH & Co KG, Graz. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach
§44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten.
Verbrauch: 4,3–7,3 l/100 km, CO2-Emission: 98–166 g/km. Stand 04/2019. Symbolfoto. Die Garantie von bis zu 5 Jahren und 100.000 km Laufleistung endet,
1
wenn entw. die vereinbarte Zeitdauer abgelaufen ist oder die max. Laufleistung überschritten wird, je nachdem, welches der beiden Ereignisse zuerst eintritt. Aktion gültig bis auf Widerruf.- -
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Vom
INTERVIEW. Er
beschimpfte einst
Wien, wollte die
Kult der
Stadt erschlagen
wie eine Sau und
kam doch nicht
los von ihr: André
schlechten
Heller und seine
eigenwillige Lie-
beserklärung an
Laune
„sein Wien“.
Text: Frido Hütter
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evor wir in die Ge-
genwart driften,
eine Frage: Vor 40
Jahren besangen
Sie mit Helmut
Qualtinger Ihre Heimatstadt
als alte Frau, die Sie erschlagen
würden wie eine Sau. Heute
wohnen Sie mitten im ersten
Bezirk und scheinen sich
wohlzufühlen, wie das?
ANDRÉ HELLER: Es wäre ja eine
Katastrophe, wenn ich mich nicht
lernend verwandelt hätte. Ich bin
mittlerweile ein grundsätzlich
anderer und daher auch auf einen
anderen Ton gestimmt. So ein
brachiales, vordergründig provo-
kantes Lied käme mir heute Gott
sei Dank nicht mehr in den Sinn.
Was haben Sie in den Siebzi-
gern an Wien besonders ge-
hasst und wer waren damit
verbundene Personen?
Gehasst habe ich zu jedem Zeit-
punkt meines Lebens sehr we-
nig bis gar nichts, aber abge-
lehnt habe ich oft etwas. Dazu
gehörte damals die wehleidige
Selbstzufriedenheit so vieler lo-
kaler Künstler, aber auch meine
persönliche elende Langsamkeit
bei der Anhebung und Verfeine-
rung meines Bewusstseins.
War der Einfluss alter Nazis
damals noch sehr groß?
Belieben Sie zu scherzen? SieANZEIGE
BEGEHRENSWERTES WIEN | 9
Vom Kult der waren natürlich noch beinah nem ernsten Aufruhr wegen standskämpfer Ernst Kirchwe- gagiert genug ernst genommen Jugendlichen aus 15 Ländern
überall prominent tätig. In den des Hochschulprofessors Taras ger ums Leben kam. Das war hat und deshalb auch keine und internationalen Experten
schlechten Regierungen, im Parlament, bei Borodajkewycz, dessen unsäg- zumindest für mich und meine breitenwirksamen Taten setzte. zum brennenden Thema: akti-
Laune der Beamtenschaft, an den liche naziideologisch aufgela- Freunde der Beginn der Zer- Kluge Taten, die geeignet gewe- ve politische Teilhabe junger
Unis, als Lehrer in den Haupt- denen, rabiat antisemitischen schlagung des Schweigekar- sen wären, das zunehmende Menschen an der Demokratie
und Mittelschulen, es gab sie Äußerungen während seiner tells, bezüglich der bis dahin Abdriften eines Gutteils ihrer und an den Weichenstellungen
unter den Akademikern, Klein- Vorlesungen auf der Hochschu- staatstragenden Nichtaufarbei- Stammwähler in die mit Neid, für die Zukunft unseres gefähr-
bürgern und auch beim Klerus le für Welthandel vom damali- tung unserer bitteren Vergan- Grobheit, Rassismus und Wirk- deten Planeten. Die Jungen
und bei älteren Künstlern. gen Studenten und späteren Fi- genheit. lichkeitsverdrehungen der ab- sind es ja, die dereinst ausba-
War die Waldheim-Affäre nanzminister Ferdinand Lacina Und die aktuelle Lage? Aus surdesten Art angereicherten den müssen, was zynische oder
mit ihren Folgen auch eine Art dokumentiert wurden. Der jetziger Sicht ist es nicht ganz Gewässer der Rechtspopulis- opportunistische oder denk-
„ Wean
kannst net
dasingen,
Wean kannst
net da-
schreiben,
Wean kannst
da nur jeden
Tag frisch
unter d’ Na-
sen reiben.
Andre Heller
AB SEPTEMBER 2019
TM © 1981 RUG LTD CATS LOGO DESIGNED BY DEWYNTERS
Frischzellenkur für Wien? blutjunge Ossi Bronner hat das ausgeschlossen, dass die FPÖ ten zu verhindern. Mein ganzes schwache oder korrupte Regie-
Die Waldheim-Turbulenzen wa- Material an seinen Vater, den trotz Ibiza-Skandal in Wien Leben besteht aus Konsequen- rende weltweit an katastropha-
ren ja erst 1985 und einige Qua- bedeutenden Kabarettisten weiter an Boden gewinnt. zen ziehen und dem Versuch, len Fehlentscheidungen, etwa
litätsmedien, einige wache His- Gerhard Bronner, weitergege- Der heftige Aufstieg der FPÖ möglichst verantwortungsvoll zum Klimawandel tre≠en.
AB SEPTEMBER 2019
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toriker und unsere beharrlichen ben und der besaß den Mut, zu war ganz klar ein Arbeitsergeb- auf die Herausforderungen der Ihr Sohn Ferdinand alias
Mahnwachen vor dem dem Thema eine viel gesehene nis der Großen Koalition und Polarität zu reagieren. Nehmen Leftboy blickt schon auf eine
Stephansdom haben sicher ei- Fernsehsendung zu produzie- daher auch im Speziellen der wir nur die sehr erfolgreiche, beachtliche Karriere zurück, C AT S . M U S I C A LV I E N N A . AT
nen gewissen polithygieni- ren. Diese wiederum führte in SPÖ, die, während Jahrzehnten von Patricia Kahane, Elke Zu- kann man das von Wien aus
#WeAreMusical
schen Reinigungsprozess ange- Wien zu großen politischen an der Macht, Nöte, Verwirrun- ckermann und mir veranstalte- machen oder muss er nicht
stoßen. Aber vergessen Sie Demonstrationen, in deren gen und die ansteigende Wut te NOW-Konferenz mit Bürger- mindestens nach Berlin?
nicht, schon 1965 kam es zu ei- Rahmen der ehemalige Wider- sehr vieler Menschen nicht en- meistern aus elf Ländern, Wien ist per saldo eine großar-
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#WeAreMusical„
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BEGEHRENSWERTES WIEN | 11
Des Wean,
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Vom Kult der tige Stadt und durch das Inter- Frau er. Empfanden Sie nie den
net befindet man sich ja jeder- Wunsch nach einem Neubau
schlechten zeit e∞zient an allen Orten der
Sie kon scho ganz nach Ihren Wünschen
Laune Welt. nimma oder reichen Ihnen dafür Ihre
Wien wird international kreun. Häuser in Marrakesch?
immer wieder zur lebenswer- Und in da In Wien habe ich fast 50 Jahre
testen Stadt der Welt gewählt, in einer von Adolf Loos für
zu Recht?
Goschn tuan meine Großmutter entworfe-
Wenn Sie wie ich alle paar Wo- de Zähnd nen Villa in Hietzing gelebt,
chen aus Afrika nach Wien zu- unhamlich dann im ersten Bezirk in Ge-
rückkommen, glauben Sie in schiach va- bäuden aus der Barockzeit. Das
einer Spielart des Schlara≠en- Zeitgenössische ist in meinen
landes zu sein: Vom Klima bis
fäuln! Räumen immer durch Teile der
zum Wasser, von der Sicherheit Einrichtung und Kunstwerke
bis zur Architektur, von der Doch bin ich vertreten und die energetische
medizinischen Versorgung bis leider selbst Gegenwart in meinen Wohnsit-
ZUR PERSON zur Müllabfuhr, vom Wiener- zen bin ho≠entlich ich selbst.
André Heller, geb. wald bis zum kulturellen Ange-
aus Wean – Und was geht Ihnen in Wien
am 22. März 1947, bot, von den Einkaufsmöglich- ein Kind von bis heute auf die Nerven?
ist ein österreichi- keiten bis zu den dera Frau. Bei allzu vielen Bewohnern ein
scher Künstler,
Vordenker, Autor,
Ausbildungsangeboten, Förde- Drum woart i gewisser Kult der schlechten
rungen und tausenderlei mehr Laune.
Poet und Kultur- bis zum r tes
Life
manager. Er ist
liegt diese Hauptstadt, eines
Muttertag.
Wenn Sie Wien eine Zeit
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der reichsten Länder der Welt, lang absolutistisch regieren tum.
zum Beispiel Mit-
Das i’s da- Eigen gen
begründer von Ö3 qualitativ ganz, ganz weit vorne könnten, was wären Ihre
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und genauso und die Probleme, die es natür- schlog, di wichtigsten Vorhaben?
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bekannt für lich auch gibt, scheinen mir
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alle bewältigbar. Denjenigen, niemand die Stadt absolutis-
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Kulturveranstal- die hobbymäßig in Wien Tag André Heller & tisch regieren darf.
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und Nacht matschkern, sollte Helmut Qualtinger Sie sind zweifacher Groß-
seine politischen man ein Stipendium zum Be- 1972 vater, Ihr älterer Enkel ist 7, seest
Statements. such und Studium der grausa- wohin gehen Sie mit ihm, um
men Wirklichkeiten großer ihm eine Freude zu machen?
Städte Afrikas, Asiens und Süd- Zuletzt hat ihn ein gemeinsa-
amerikas spendieren. die Sie hier ausnahmsweise mer Besuch in einer Keith-Ha-
Machen wir ein bisschen verraten möchten? ring-Ausstellung begeistert.
Werbung für gute Gastrono- Den Josefsplatz nachts, wenn Kann man auch Kindern in
mie, welche drei Futterplätze es schneit, den Tropensaal des diesem Alter den Sinn für Fei-
empfehlen Sie persönlich? Palmenhauses von Schön- nes schärfen? Wie schafft man
Für Ihre besten Momente im Leben –
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Ich genieße gute österreichi- brunn, wenn es draußen reg- das überhaupt?
HWB 16 kWh/m²a, fGEE 0,76
sche Hausmannskost, wie sie net, und den Platz in meinem Bedingungslose Liebe und sie Wohnen mit Weitblick.
das Gasthaus Huth anbietet. Herzen für meinen Sohn und nicht nur als faszinierende Ler-
Dann die italienische zwi- meine beiden Enkeln. nende, sondern auch als unsere
schentonreiche Küche von Fa- Kennen Sie in Wien großar- eigenen hochinteressanten
bio und Cantinetta Antinori tige Gegenwartsarchitektur, Lehrer wahrnehmen, achten.
Kontakt:
und das erstklassige marokka- deren Besichtigung empfeh- Ein Heller’sches Liebeslied an
nische Essen von L’Orient in lenswert ist? Wien steht noch aus, wie wür-
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der Rotensterngasse 22. Zum Beispiel der WU Campus den die letzten Zeilen lauten?
sonja.steidl@buwog.com
Verirren Sie sich manchmal beim Prater mit Bauten von Das Lied gibt es schon seit 40
auch an einen Würstelstand? NO.MAD, Hitoshi Abe und Jahren: Wean kannst net dasin-
Nein, ich esse nicht gerne im Zaha Hadid ist durchaus einen gen, Wean kannst net da-
Stehen. Ausflug wert. schreiben, Wean kannst da nur
Gibt es irgendwelche gehei- Sie selbst lebten in Wien jeden Tag frisch unter d’ Nasen
men Lieblingsorte in Wien, stets in historischem Gemäu- reiben.12 | BEGEHRENSWERTES WIEN BEGEHRENSWERTES WIEN | 13
Vom
Wörthersee
an die
Copa ORTSAUGENSCHEIN. Wer mit der Wiener
SPÖ-Umweltstadträtin Ulrike „Ulli“ Sima durch
die Stadt geht, muss sich an ein hohes Tempo
Cagrana
gewöhnen. Müßiggang ist nicht ihre Sache.
Text: Bernd Melichar, Fotos: Kurt PinterBEGEHRENSWERTES WIEN | 15
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Vom ine Ruhe mitten im 50-Jährige – und greift zum Themen zurück“, sagt sie. Stars dabei war. „Und Sie, Frau
Sturm. Die „Lokan- wahrlich üppigen „Oase“-Früh- „Aber wenn das Zusammenle- Sima, müssen unsere Trauzeu-
Wörthersee ta Oase“ in der stück. „Aber Oppositionsarbeit ben nicht funktioniert, muss gin sein.“ Die Stadträtin lächelt
an die Copa Friedmanngasse leisten konnte ich gut von mei- ich als Politikerin eingreifen, überrascht und weiß: Das ist
Frau Stadt-
Cagrana wird ihrem Namen ner Zeit bei Global 2000, also mich einmischen, das ist meine eine schöne Geschichte, die rätin, Sie
voll gerecht. Obwohl inmitten habe ich dem Umweltminister Pflicht.“ Sagt’s – und bleibt kurz das Stadtleben schrieb. müssen
des farbenprächtigen und laut- das Leben schwer gemacht.“ vor einem Blumenbeet stehen. Ulli Sima ist eine Frau, die unbedingt
starken Gewusels des Brunnen- Seit 1. Juli 2004 ist die Mutter „Hier gehört etwas einge- weiß, was sie will, und die auch
marktes gelegen, strahlt das tür- zweier Kinder als SPÖ-Um- pflanzt, das schaut nicht schön die politische Kraft hat, diesen
unsere
kische Lokal eine geradezu weltstadträtin Mitglied der aus“, flüstert sie einer Mitarbei- Willen durchzusetzen. „Hartnä- Trauzeugin
ZUR PERSON stoische Ruhe aus. „Achtung Wiener Landesregierung und terin zu. Eingreifen auch bei ckigkeit und Zielstrebigkeit wür- werden.
Ulrike „Ulli“ Sima, beim Frühstück“, warnt Ulli des Stadtsenates von Wien. scheinbaren Kleinigkeiten. de ich zu meinen stärksten Cha-
geboren am 3. Au- U-Bahn-Musikerin
Sima. „Das ist angeblich für „Wenn ich jetzt aufzähle, wofür Es war ein grauer Sonntag- raktereigenschaften zählen.“
gust 1968 in Kla- zwei Personen, aber in Wahr- ich alles zuständig bin, sitzen nachmittag, an dem Ulli Sima Und beides war notwendig, um
genfurt, ist seit
heit werden fünf satt.“ Hierher wir noch lange beim Früh- im Alter von 18 Jahren von Kla- ein weiteres ihrer Herzensanlie-
2004 Wiener Um-
weltstadträtin kommt Sima immer am Sams- stück“, schmunzelt Sima. Des- genfurt nach Wien kam. „,Oh gen durchzusetzen: die Neuge-
und Mitglied der tagvormittag, ein zentraler An- halb nur ein kurzer Auszug der Gott, jetzt bin ich in der großen staltung der Copa Cagrana.
Wiener Landesre- gelpunkt in ihrem Bezirk: Otta- Zuständigkeiten: Wasser, Kanal, Stadt‘, dachte ich mir damals. „Früher hat’s dort ausgeschaut
gierung und des kring – auch eine wichtige Müllabfuhr und Deponie, Park- Ho≠entlich habe ich mich nicht wie in den Favelas, jetzt ist
Stadtsenates von Kommunikationsdrehscheibe anlagen und Kinderspielplätze, übernommen.“ Ja, Sima hat der erste Bauabschnitt fer-
Wien. abseits des Tagesgeschäfts. Forste, Weingüter, Tierschutz, übernommen, aber nicht sich tig.“ Sichtlich zufrieden
Man kennt sich untereinander Märkte und, und, und. selbst, sondern das Lebensge- geht sie an den Kulinarik-
– und man kennt die Politikerin. Wer mit Ulli Sima durch ihr fühl dieser Stadt, die sie in den ständen und Spielplätzen
„Hallo, Frau Stadtrat!“, ruft ein Wien geht, braucht eine gute nächsten Jahrzehnten mitge- vorbei, die Badesaison ist
junger Mann schon von Wei- Kondition und – wie die Politi- stalten sollte. Die Frage, ob auch schon erö≠net. Um
tem. Gerade, dass er Sima nicht kerin selbst – einen langen Wien eine schöne Stadt sei, das Projekt umzusetzen,
auf die Schulter klopft, aber das Atem. Denn Müßiggang ist ihre weist sie sofort empört zurück. musste die Stadt jahrelang
traut er sich dann doch nicht. Sache nicht. Die Tour beginnt „Nein, nicht nur schön, Wien mit dem Vorpächter pro-
natürlich in ihrem politischen ist eine perfekte Stadt! Die In- zessieren, Zwangsräumung
Die „Oase“ ist ein geografi- Bezirk, in Ottakring – früher frastruktur stimmt, der ö≠entli- inklusive. Aber Sima hat
scher Ruhepol, sofern so etwas tiefblau eingefärbt, heute rot- che Verkehr funktioniert, wir sich durchgesetzt. Siehe:
im prallgefüllten Leben der Ul- grün. „Der Brunnenmarkt ist haben 800 Parks. Dass wir seit langer Atem.
rike „Ulli“ Sima überhaupt Platz der längste Straßenmarkt Euro- zehn Jahren die Liste der le- An der Alten Donau
hat. Die Eckdaten: Geboren pas“, erzählt Sima und mar- benswerten Städte anführen, endet die Stadtführung
1968 in Klagenfurt, wo der schiert flotten Schrittes durch hat seinen guten Grund.“ der Stadträtin. „Hier
Name Sima noch heute nach- die Straßen, die multikulturel- geht mir das Herz
hallt. Großvater Hans Sima war len Weltstadtflair ausstrahlen. In den Untergrund führt jetzt auf“, lächelt sie.
bei der Errichtung der Zweiten „I’m an artist – your rules don’t der Weg. Die „U-Bahn-Stars“, „Überall, wo Was-
Republik 1945 Mitbegründer apply“ steht auf einer Wandma- auch eine Initiative der Stadträ- ser ist, fühle ich
der Sozialdemokratischen Par- lerei, die auch gut nach London tin. Um den Wildwuchs der mich wohl – da
tei Kärntens und von 1965 bis passen würde. Für Künstler Straßenmusiker einzudämmen, kommt der Wörthersee in
1974 Landeshauptmann. Die En- mögen Regeln nicht gelten, für gibt es jetzt bestimmte Plätze, mir durch.“ Und Wien,
kelin studiert in Wien, kandi- andere schon. „Rücksichtnah- an denen musiziert werden was ist Wien für sie?
diert bei den ÖH-Wahlen, arbei- me ist das Allerwichtigste beim darf. Eine Idee, die Früchte un- „Ganz einfach: Wien ist
tet ab 1994 bei Global 2000 als Zusammenleben in einer terschiedlichster Art trägt. mein Zuhause“, sagt Sima.
Regenwald-Referentin und spä- Stadt“, betont die Politikerin, „Frau Sima!“, ruft eine Sängerin „Ich bin eine Wienerin mit
ter als Gentechnik-Expertin, die mitunter auch als „Verbots- und läuft aufgeregt auf die Kärntner Wurzeln.“
1999 dann der Einstieg in die stadträtin“ tituliert wird: Ess- Stadträtin zu. Die junge Frau „Frau Stadträtin, bitte et-
große Politik: Viktor Klima holt verbot in der U-Bahn, Alkohol- spielt hier zusammen mit ih- was langsamer gehen“, ruft
sie als Quereinsteigerin, bis verbot am Praterstern, strenge rem Freund auf – und o≠enbar der Fotograf jetzt schon leicht
2004 ist Sima Nationalratsabge- Richtlinien für Hundebesitzer. harmonieren nicht nur die Me- verzweifelt. „Langsam geht
ordnete. „Aber plötzlich war Sima steht hinter diesen Maß- lodien. „Wir heiraten bald“, ju- nicht“, antwortet Ulli Sima.
der Klima weg und die SPÖ in nahmen, denn: „Viele Politiker belt die Musikerin, die beim Und geht schnell weiter. Stadt-
der Opposition“, sagt die scheuen vor unangenehmen ersten Casting der U-Bahn- einwärts.WOHIN in WIEN? Tipps für erlebnisreiche Tage
BEGEHRENSWERTES WIEN | 17
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18 | BEGEHRENSWERTES WIEN BEGEHRENSWERTES WIEN | 19
Saya Ahmad | 9., Alsergrund: Susanne Schaefer-Wiery |
5., Margareten:
„Was den Alsergrund lebens- und liebenswert macht, sind
scheinbare Gegensätze, die sich so ausgezeichnet verbinden „Die Vielfalt macht’s aus. Die
lassen. Wir haben dicht verbaute Flächen, aber auch viel Grün. Mischung aus einem innerstädti-
Gemeindebauten stehen oft gleich neben klassischen Gründer- schen Teil, biedermeierlichen
zeithäusern. Und es leben Menschen mit sehr gutem Einkommen Bereichen wie am Margaretenplatz
sehr solidarisch mit jenen, die mit weniger auskommen müssen. und den schönen Gemeindebauten,
Zusammen nutzt man auch die vielen Erholungsmöglichkeiten wie den Liech- darunter mit dem Metzleinstaler-
tensteinpark, wo sich Kids mit den unterschiedlichsten Wurzeln tre≠en. Oder hof der älteste Wiens. Wir waren
das Servitenviertel und das Alte AKH, das ich schon als Studentin geschätzt schon früh ein sehr polyglotter
habe. Genauso wie den Sobieskiplatz mit seinem fast südlichen Flair. Und ein Bezirk. Das bietet auch Herausfor-
Klassiker ist natürlich der Donaukanal mit der Summerstage und den vielen derungen, denen wir mit einem
Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen.“ dichten Netzwerk begegnen, z. B.
EinwohnerInnen: ca. 42.700, Fläche: 2,97 km2 mit der Parkbetreuung und ihren
pädagogischen Angeboten für
junge Menschen, Kinder und
Senioren in den intensiv genutzten
Was macht
Parks. Aber auch mit Initiativen
wie „StoP“ gegen häusliche Gewalt.
Besonders freut es mich außerdem,
dass es uns 2018 gelungen ist, das
Kinderfreibad am Einsiedlerplatz
Ihren
zu erö≠nen. Wenn ich persönlich
Entspannung suche,
dann spaziere ich die
Wienzeile entlang
oder über die
Bezirk so
Wientalterrasse.“
EinwohnerInnen:
ca. 55.400, Fläche:
2,01 km2
lebenswert?
GUTACHTEN. Markus Figl | 1., Innere Stadt:
Keiner kennt „Die Innere Stadt ist das Herz Wiens. Wir sind das
Wien so gut wie politische, wirtschaftliche, kulturelle und historische
Zentrum dieser Stadt. Die Innere Stadt ist
seine Bezirks- nicht nur der historische Stadtkern,
vorsteher: Hier sondern ein bewohnter Bezirk.
Die Bewohnerinnen und Bewohner
begutachten 23 sind es, die unserem Bezirk Charakter
und Identität geben. Dafür seit vielen
Bezirks-Granden, Jahren arbeiten zu dürfen, ist ein
was gerade ihren besonderes Privileg. Um dafür neue
Energie zu sammeln, flaniere ich in
Stadtteil in Wien meiner Freizeit zum Beispiel gerne über
so schön, begeh- den Franziskanerplatz, Oase im hektischen
Treiben der Inneren Stadt. Erholung findet man auch
rens- und lebens- im Schatten der Kirchen und in den Kirchen ist es
wert macht. immer kühl. Und der Donaukanal eignet sich zum
Beispiel wunderbar dafür, mit der Familie spazieren zu
Text: Fritz Hutter gehen.“
EinwohnerInnen: ca. 16.500, Fläche: 2,87 km2BEGEHRENSWERTES WIEN | 21
Marcus Franz | 10., Favoriten:
„Als einwohnerInnenstärkster Bezirk wäre Favoriten die viert-
größte Stadt Österreichs. Auf Linz fehlen nur ca. 2000 Einwohner-
WWW.FOTOSTUDIO-STAUDIGL.AT / SARA COSTA / FOTO WILKE / LUDWIG SCHEDL / GEORGES SCHNEIDER / BV 11 / BV 13 / INÉS BACHER / LUDWIG SCHEDL / LUKAS BECK / BEZIRKSVORSTEHUNG FAVORITEN
Was macht Markus Rumelhart | 6., Mariahilf:
Innen. Wenn man in die U 1 am Hauptbahnhof im Norden des
Bezirks einsteigt, kann man ihn bis zur Endstation Oberlaa im
Ihren Bezirk „Speziell an unserem Bezirk ist sicherlich, dass auf sehr kleiner Fläche Süden komplett durchqueren. Vom so modernen Stadtentwick-
so ca. die Bevölkerung von Bregenz zusammenlebt. Wir fördern dieses
Miteinander aktiv durch die Einbindung der BürgerInnen. Beispiel: der
lungsprojekt im Sonnwendviertel, wo 5500 Wohnungen und
20.000 Arbeitsplätze entstehen, bis zu den Weingärten eben in
lebenswert? Oskar-Werner-Platz, da haben wir im Zuge einer Wasserleitungssanie- Oberlaa. Dort, nur 15 U-Bahn-Minuten von der City entfernt,
rung die AnrainerInnen nach ihren Wünschen befragt und den Platz befindet sich die Therme Wien mit der größten Wasserfläche von
danach mit zusätzlichem Grün und mehr Sitzmöglichkeiten ausgestattet. ganz Mitteleuropa. Aber Favoriten verfügt auch über nostalgische
Das Miteinander wird auch bei unseren zahlreichen Straßenfesten spürbar. Attraktionen wie den Böhmischen Prater mit seinen gemütlichen
Und durch den reibungslosen Betrieb vieler Sozialeinrichtungen wie der Suchthilfe, der Gastgärten. Oder man genießt am Reumannplatz ein
Gruft, der Aidshilfe oder eines Flüchtlingsquartiers. Außerdem schreiben wir die Kultur Eis vom Tichy, dem Erfinder der Eismarillenknö-
groß – im Theater an der Wien oder dem Raimundtheater, wie bei vielen Szeneaktivitä- del. Persönlich erhole ich mich gerne im
ten in kleineren Spielstätten und Lokalitäten.“ Kurpark Oberlaa und am Boschberg.“
EinwohnerInnen: ca. 31.900, Fläche: 1,45 km2 EinwohnerInnen: ca. 202.700,
Fläche: 31,80 km2
Lea Halbwidl | 4., Wieden:
„Als kleiner, aber feiner Innenstadtbezirk
Markus Reiter | 7., Neubau: verfügen wir über ein starkes kulturelles
„Bei uns kennt man sich und tri≠t sich. Z. B. in den vielen kleinen Angebot, man denke an den Karlsplatz mit der
Lokalen, bei Nahversorgern und Handwerksbetrieben, aber auch Karlskirche und dem gerade in Renovierung
in den Parks, die sehr intensiv genutzt werden. Dort wird die Paul Johann Stadler | 11., Simmering:
befindlichen Wien-Museum, aber auch an viele
Rücksichtnahme hochgehalten – auch zwischen den verschie- Veranstaltungen wie dem „Theater „Simmering hat alles. Ein großflächiges und
SABINE HAUSWIRTH / MARKUS SIBRAWA / WWW.FOTOSCHUSTER.AT / DANIEL NOVOTNY / THOMAS LERCH / MARKUS SIBRAWA
densten Kulturen. Zudem blockieren die NeubauerInnen nicht, im Gemeindebau“. Andererseits modernes Industriegebiet, wo in den letzten vier
sondern gehen mit. Bestes Beispiel dafür ist die Begeg- herrscht ein reges Geschäftsle- Jahren rund 1500 zusätzliche Arbeitsplätze
nungszone in der Mariahilfer Straße. Zuerst viel ben, etwa im Freihausviertel, gescha≠en wurden und sich noch viele weitere
diskutiert, taugt heute allen, dass man sowohl zu wo man noch Einzelhandel, Betriebe ansiedeln wollen. Dazu gärtnerisch-land-
Fuß oder mit dem Rad durchflanieren, aber auch wirtschaftliche Gebiete, die Wien völlig autark mit
g
Kunsthandwerk und Nahver-
noch mit dem Auto zufahren kann. Typisch für sorgung findet. Stolz bin ich Gemüse versorgen könnten. Und wir sind ein Wohnbezirk mit
Neubau ist das Engagement der BürgerInnen und auf unsere soziale Infrastruk- großzügigen Grünflächen und Parkanlagen. Außerdem atmet
deren Kreativität. In Wiens „Designbezirk“ finden tur mit ihrem Angebot an man Geschichte. Z. B. am Zentralfriedhof oder im Schloss
zahlreiche Kreativagenturen, aber auch Jungunter- Kinder und Familien. In der Neugebäude, dem ältesten Renaissanceschloss nördlich der
nehmerInnen ihre Heimat. Und wichtige Events wie kalten Jahreszeit wird z. B. der Alpen, aus dessen Säulen später übrigens die Gloriette von
die Vienna Fashion Week im MuseumsQuartier.“ Festsaal des Amtshauses zum Winterspielplatz Schönbrunn erbaut wurde. Und auf Schloss Thürnlhof hat
Einwohnerinnen: ca. 32.200, Fläche: 1,61 km2 umfunktioniert. Dazu bieten wir in den ersten Napoleon die Nacht vor der Schlacht bei Aspern verbracht.
drei Juliwochen kostenlose Kinderbetreuung Meine Freizeit verbringe ich gerne an der Donau im Bereich
an und haben einen Teenie-Tre≠ ins Leben Alberner Hafen, wo man noch eine wirklich naturbelassene
gerufen, wo die Jugendlichen gemeinsam Aulandschaft erleben kann.“
lernen oder zusammen kochen können.“ EinwohnerInnen: 100.200, Fläche: 23,26 km2
F3/DIMKO.KRISCHANZ.ZEILLER / KURT KEINRATH / WWW.LARESSER.COM
EinwohnerInnen: ca. 33.000,
WIENTOURISMUS/PETER RIGAUD (3), WIENTOURISMUS/PAUL BAUER (2)
Fläche: 1,77 km2
Wilfried Zankl | 12., Meidling:
Veronika Mickel-Göttfert | 8., Josefstadt: „Besonders spannend ist, dass wir ein Abbild der ganzen Stadt
liefern. Und das, obwohl wir weder innerhalb des Gürtels liegen
„Die Josefstadt zeichnen die persönlichen Begegnungen im Grätzel aus. Man tri≠t noch ein klassischer Vorstadtbezirk sind. Wir haben
sich und man tauscht sich aus. Wie in den Kleinstädten am Land, freilich ohne auf Gründerzeithäuser und Gemeindebauten, Beispiel
die Vorzüge der Großstadt verzichten zu müssen. Weil der Achte heute zu den Schöpfwerk, aber auch Kleingärten und um Schloss
jüngsten Bezirken zählt, steigt der Bedarf an Schul- und Spielplätzen. Letzteres ist Hetzendorf dazu ein Cottage-Viertel. So können wir
für einen kleinen Stadtteil eine ähnliche Herausforderung wie die Erschließung unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen
zusätzlicher Grünflächen. Wir setzen dabei auch auf die Ö≠nung von „verborge- Bedürfnissen eine Heimat geben. Kulinarisch und
nen“ Gärten. Zuletzt konnte etwa der Garten der BVA ö≠entlich zu- einkaufstechnisch werden sie alle in der Meidlinger
gänglich gemacht werden. Wei- tere folgen. Spannend ist der von Hauptstraße und am Meidlinger Markt fündig. Dort
uns initiierte Kulturdialog mit rund 120 KünstlerInnen, in lockt ein buntes Angebot an Waren genauso wie eine
dem uns diese sagen, was sie bewegt und wie wir in der wirklich vielfältige Gastronomie für jeden Geschmack.
Josefstadt gemeinsam auch in Kunst und Kultur neue Sehenswert sind außerdem das älteste Bezirksmuseum Wiens, das
Wege gehen können.“ Schnapsmuseum oder die Backsteinremise Wolfganggasse, um die
EinwohnerInnen: ca. 25.500, Fläche: 1,09 km2 herum gerade 800 leistbare Wohnungen entstehen.“
EinwohnerInnen: ca. 96.000, Fläche: 8,10 km2BEGEHRENSWERTES WIEN | 23
Silke Kobald | 13., Hietzing: Gerhard Zatlokal | 15., Rudolfs- Georg Papai | 21., Floridsdorf:
„Vom Lainzer Tiergarten bis zum heim-Fünfhaus: „Eine große Stärke ist die üppige Grünraumversorgung – vom Bisamberg über den
Was macht Wienerwald – so weit das Auge „Obwohl außerhalb des Gürtels Marchfeldkanal und die Donauinsel bis hin zur Alten Donau. Eine andere die unver-
reicht, ist Hietzing grün. Dazu
Ihren Bezirk scheint der 13. Bezirk ganz vorne im
gelegen, ist der 15. ein innerstädtischer
Bezirk. Mit der hervorragenden
fälschte Wiener Gemütlichkeit, die sich bei den Heurigen in Stammersdorf, Strebers-
dorf oder Jedlersdorf genauso genießen lässt wie der Wiener Wein. 40 Prozent davon
so Sicherheitsranking auf und bietet Verkehrsanbindung gibt es kein kommen ja aus unserem Bezirk. Einzigartig ist, dass es in vielen Teilen des Bezirks
lebenswert? eine hervorragende Lebens- und
auch Schulqualität. Stärken, die
Fleckerl, das nicht gut erreichbar wäre.
Im Wohnbau wiederum wird seit
gelungen ist, den dörflichen Charakter zu bewahren. Dort bestimmen viele Vereine das
kulturelle und soziale Leben. Auf die Infrastruktur der modernen Großstadt muss
auch unsere zahlreichen aus dem Jahren intensiv saniert – mit dem trotzdem niemand verzichten. Mich selbst kann man in meiner Freizeit beim Joggen um
EU-Raum zugezogenen Mitbür- Vorteil, dass sehr viel über Förderun- die Alte Donau tre≠en. Oder beim Tretbootfahren mit meinen Kids …“
gerInnen überzeugen. Als erster gen geschieht und die Mieten deshalb EinwohnerInnen: ca. 158.700, Fläche: 44,44 km2
Wiener Bezirk lassen wir uns nun für zehn bis 15 Jahre eingefroren
o∞ziell als familienfreundlicher bleiben. Auch weil Wohnen bei uns
Bezirk zertifizieren. Touristisch noch leistbar ist, sind wir Wiens
verfügen wir mit Schloss Schön- jüngster Bezirk. Außerdem beweisen
brunn und dem Tiergarten über unsere Pflegewohnheime, wie toll hier
zwei der meistbesuchten auch ältere Menschen betreut werden.
Sehenswürdigkeiten in Öster- Zur Erholung empfehle ich den Franz Prokop | 16., Ottakring: Gerald Bischof | 23., Liesing:
reich. Ich selbst entspanne Auer-Welsbach-Park. Spannend ist ein „Ottaking ist der Genuss- und Lebens- „Ein besonders buntes Spektrum machen
ebenfalls gerne im Schönbrunner Spaziergang am Moshe-Jahoda-Platz bezirk! Nehmen wir den Brunnen- den 23. Bezirk zu einem guten Platz zum
Schlosspark – zum Laufen genauso mit Audioguide am Handy. Da markt mit gut 60.000 BesucherIn- Leben und zu einem guten Platz zum
ideal wie der Lainzer Tiergarten bei erzählen Zeitzeugen nen wöchentlich. Dort kann man Arbeiten. Auf der einen Seite bietet Liesing,
oder der Rote Berg. In der warmen die Geschichte der gustieren, kommt unkompliziert übrigens einer der am stärksten wachsenden
Jahreszeit locken dann Hietzings jüdischen Gemeinde ins Gespräch und atmet dabei Bezirke, großartige Wohnmöglichkeiten in
zahlreiche Lokale mit ihren wunder- des Bezirks.“ ein ganz spezielles Lebensgefühl. hochmodernen, familienfreundlichen Bauten
baren Gastgärten.“ EinwohnerInnen: ca. Dazu tragen Institutionen wie die genauso wie im Grünen am Rand des
EinwohnerInnen: ca. 54.200, Fläche: 79.000, Fläche: 3,92 Ottakringer Brauerei mit ihren Wienerwaldes. Aktuell möchte ich hier die
37,72 km2 km2 Events, das legendäre Café Ritter – beiden Stadtentwicklungsprojekte in Atzge-
einst Ernst Happels Stammlokal – und rsdorf beziehungsweise jenem „In der
einige beliebte Heurigenbetriebe bei. Und die Wiesen“ entlang der U 6 nennen. Auch sind
g
zahlreichen Naherholungsmöglichkeiten, vom bei uns rund 5000 Wirtschaftsbetriebe
Andrea Kalchbrenner | 14., Penzing: Kongresspark über den Wilhelminenberg bis daheim, die gut 55.000 Menschen einen
„Zu Penzing gehören große Flächen des Wiener Anteils vom Wienerwald, die als perfektes Naherholungsgebiet dienen. zur Jubiläumswarte im Wienerwald. Typisch ist Arbeitsplatz geben. Die Kombination mit den
Schon allein damit trägt der 14. Bezirk sehr viel zur hohen Lebensqualität der Stadt bei. Typisch ist die gute Durch- zudem die Partizipation unserer BürgerInnen. großflächigen Naherholungsgebieten ist da
mischung. Wir haben dicht verbaute Gebiete, ländliche Strukturen, aber die Villengegend im Cottageviertel. Unter deren Beteiligung wurde auch der dicht hervorragend. Ich selbst tanke z. B.
Sehenswürdigkeiten wie die Fuchsvilla, die Kirche am Steinhof oder die rückgebauten Becken des Wienflus- verbaute Bereich noch lebenswerter gestaltet. gerne beim Nordic Walking am
ses sind dank der Verkehrsanbindung mit U-Bahn, S-Bahn und Bus leicht erreichbar. Ich selber sammle Durch neue Verweilzonen und zusätzliche Maurer Berg und im Maurer Wald
bevorzugt mit Spaziergängen im Dehnepark Kraft. Für Projekte wie das Kinderparlament, das wir in der Lichtquellen in verschiedensten Grätzeln, die frische Luft.
Bezirksvorstehung eingerichtet haben. In Penzing haben auch jene eine Stimme, auf die in der hohen durch die gute ö≠entliche Anbindung ausge- EinwohnerInnen:
Politik oft genug vergessen wird.“ EinwohnerInnen: ca. 92.300, Fläche: 33,76 km2 zeichnet zu erreichen sind.“ ca. 101.100, Fläche: 32,06 km2
EinwohnerInnen: ca. 104.300,
Fläche: 8,67 km2
Ernst Nevrivy | 22., Donaustadt:
„Wenn Wien die lebenswerteste Stadt der Welt ist, ist die
Donaustadt ihr lebenswertester Bezirk. Wir haben 50
Prozent Grünanteil, etwa den Nationalpark
Donau-Auen oder große Teile der Do-
nauinsel. Gleichzeitig geben wir boo-
menden Gewerbegebieten eine Heimat
genauso wie dem Austria Center oder
Österreichs höchstem Gebäude, dem
DC Tower. Mit 64 Jahren sind wir ein
junger, moderner Bezirk. Ich habe noch
keine Gasse in der Donaustadt gefunden,
in der ich nicht gern spazieren gehe. Alles
ist neu, alles funktioniert. Zum Beispiel die
Seestadt, Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt, wo
die Stadt der kurzen Wege realisiert wird. Infrastruktur,
Schulen, Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten und
familienfreundlicher Wohnraum – alles auf einem Fleck.“
EinwohnerInnen: ca. 184.200, Fläche: 102,30 km2BEGEHRENSWERTES WIEN | 25
Erich Hohenberger | 3., Landstraße:
„Der dritte Bezirk verfügt über eine einzigartige Struktur, die
ihn besonders reizvoll macht. Wir geben genauso zahlrei-
chen Gewerbebetrieben und der Industrie ihre Heimat wie
im Regierungsviertel vielen wichtigen Botschaften, wie
jenen von Russland, China oder Großbritannien. Dazu
Was macht verfügen wir über ein Universitätsviertel und mit dem Media Ilse Pfeffer | 17., Hernals:
Ihren Bezirk Quarter Marx ein Medienviertel. Und unter anderem durch
die Nähe zum Grün des Praters und zur City und durch die
„Im dicht verbauten Areal in Gürtelnähe, aber auch in den gefragten, ländlichen Lagen hin zum
Wienerwald ist Hernals so gut erschlossen, dass man im Prinzip kein Auto braucht. Mit der U 5 soll
so hervorragende Ö∞-Anbindung sind wir ein gefragter Hernals außerdem 2026 weitere Anbindungen mit voraussichtlich zwei Stationen erhalten. Stolz
lebenswert? Wohnbezirk. Dem tragen wir als größter innerstädtischer bin ich auf den hohen Grünanteil. Hernals war Vorreiter in Sachen begrünte Fassaden und
Bezirk der Stadt durch eine große Zahl von Gemeindewoh- Begleitgrünflächen, die vom Bezirk bereitgestellt und vielfach von AnrainerInnen
nungen wie auch durch viele frei finan- gepflegt werden. Typisch sind zudem die großen Sportanlagen wie der Postsportverein,
zierte Projekte Rechnung. Ich selber der Sportclub oder die Marswiese direkt am Rand des einzigartigen Naherholungsge-
finde mich u. a. am Rennweger biets im Schwarzenbergpark. Ein kulturelles Highlight liefert während der zweiein-
Sportplatz daheim. Mein wöchentli- halb Wochen vor Ostern das traditionelle Kalvarienbergfest für Groß und Klein.“
ches Kickerl ist ein Pflichttermin.“ EinwohnerInnen: ca. 57.200, Fläche: 11,39 km2
EinwohnerInnen: ca. 90.200, Fläche:
7,40 km2
Silvia Nossek | 18., Währing:
Uschi Lichtenegger | 2., Leopoldstadt: „Unser Bezirk liefert zwischen den Villen im Cottage, über den hippen Kutschkermarkt bis zum
Gründerzeitviertel den perfekten Mix aus Urbanität und lokalem Zusammenhalt. Ein Plus ist die
„Am bekanntesten ist sicher der Wurstelprater,
hervorragende Nahversorgung. Währing verfügt über drei Märkte und die Währinger Straße ist
doch vorrangig ist die Leopoldstadt ein Wohn- und
für viele die schönste Einkaufsstraße außerhalb des Gürtels. Bei einem Einzelhandelsanteil von
Lebensraum. Davon zeugen auch vier Hochschu-
bis zu 95 Prozent kümmern sich dort oft noch die Inhaberfamilien persönlich um die Kund-
len, 50 Schulen oder drei Lebensmittelmärkte im
schaft. Erholung findet man etwa im Türkenschanzpark, im Währinger Park oder im Pötzleins-
Bezirk. Der zweite Bezirk umfasst verschiedene
dorfer Schlosspark. Der Kern der Lebensqualität ist aber die Vielfalt und das Engagement der
Wohngegenden, von der historischen Vorstadt
Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen. Ein Beispiel dafür ist das Kunst.Fest.
über Gründerzeitviertel bis hin zu im Aufbau
Währing, wo sich auch die vielen ortsansässigen Kulturscha≠enden einbringen.“
begri≠enen Stadtentwicklungsgebieten. Etwa das
EinwohnerInnen: ca. 51.100, Fläche: 6,35 km2
Nordbahnhofgelände, das sich derzeit zu einem der
g
innovativsten Wohngebiete Österreichs entwickelt.
Urbanes Flair und für Unternehmen attraktive
belebte Erdgeschoßzonen im Einklang mit
einer grünen „freien Mitte“ inclusive
Stadtwildnis. Eine hervorragende Daniel Resch | 19., Döbling: Hannes Derfler | 20., Brigittenau:
Ergänzung zu den wertvollen Grünräu- „Zu unseren vielen Highlights „Es heißt, man tri≠t sich immer zweimal
men in unserem Bezirk, dem Augarten zählt natürlich der Weinbau, der im Leben. In der Brigittenau tri≠t man
und dem Prater, „grüne Lunge“ Wiens bei uns genauso zu Hause sich zweimal am Tag. Diese Direktheit,
genannt. ist wie die so typischen das Gefühl, sich zu kennen, zählt zu
EinwohnerInnen: ca. 105.000, Fläche: Ortskerne wie etwa in unseren Stärken. Dazu ist die Lage
19,24 km2 Neustift, Grinzing oder zwischen der Innenstadt, der fast medi-
Sievering. Als Teil des terranen Donaupromenade und der
Biosphärenparks der Donauinsel attraktiv und mit der vielfach
Unesco verfügt Döbling gegebenen Möglichkeit, leistbar zu
über 50 Prozent Grünan- wohnen, ein weiteres Plus. Besonders ist
teil. 25 Prozent sind auch die gewachsene Vielfalt in der
bewaldet und weitere 15 Bevölkerung. Über 120 Jahre haben
werden landwirtschaftlich Menschen verschiedenster Herkunft
genutzt. Und unsere Weinberge gelernt, gemeinschaftlich miteinander
sind gewaltig! Diese Kombination umzugehen. Diese Vielfalt und
aus Natur und den weltberühmten auch ein gewisser wirtschaftli-
Heurigenbetrieben ist einzigartig. cher Aufwärtstrend hat in den
Außerdem gehören die beiden letzten zehn, 15 Jahren u. a.
höchsten Erhebungen Wiens zu auch einen kleinen Boom in
Döbling. Der Hermannskogel und der Gastronomie gebracht.
der Kahlenberg sind nur zwei Die Menschen gehen wieder
unserer beliebten Ausflugsziele. essen. Und sie nutzen
Ich selbst sammle gerne bei Nahversorgungsmöglichkei-
Spaziergängen durch die Weingär- ten wie den Hannovermarkt,
ten von Neustift oder beim in dessen Renovierung der Bezirk
Baumkreis am Himmel Kraft.“ kräftig investiert.“
EinwohnerInnen: EinwohnerInnen: ca. 86.900,
ca. 72.100, Fläche: 24,94 km2 Fläche: 5,71 km2WOHIN in WIEN?
26 | BEGEHRENSWERTES WIEN
Tipps für erlebnisreiche Tage
BEGEHRENSWERTES WIEN | 27
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schönen blauen Donau mit dem einem City Pass zu erkunden. Bu- Das Novotel Wien Hauptbahnhof und Berufstätige umliegender Büros zum Es-
Hop-on-Hop-off-Bus erkunden chen Sie auf www.viennapass.com mitten im Trendviertel Quartier sen, Trinken, Austauschen und Arbeiten treffen.
oder einen Ausflug in die Wachau und www.viennasightseeing.at oder Belvedere ist der perfekte Ausgangs- Das geräumige Open-Space-Konzept schafft
oder nach Hallstadt unternehmen besuchen Sie das Kundencenter in eine gesellige, lockere und gleichzeitig familiä-
punkt für einen Wien-Trip.
– das alles geht einfach und un- der Opernpassage. re Atmosphäre. Ein weiteres Highlight des Hau-
kompliziert mit den attraktiven An- ses ist der Spa- und Fitness-Bereich im 19.
geboten von Vienna Sightseeing VIENNA SIGHTSEEING Customer Das moderne, offen gestaltete 4-Sterne-Hotel Stock mit grandiosem Panoramablick über die
Tours. Außerdem haben Sie die Service Center: Opernpassage, bietet neben 266 komfortablen Zimmern auch ganze Stadt.
Möglichkeit, Wiens Prachtboule- 1010 Wien. Öffnungszeiten: April– außergewöhnliche Gastronomie: „THE FLAVE
vard, die Ringstraße, an Bord einer Oktober: Mo.–Sa. 9–18 Uhr, So. 9–15 of Vienna“ ist mehr als ein Hotel-Restaurant, es Novotel Wien Hauptbahnhof: Canettistraße 6,
historischen Straßenbahn zu erle- Uhr, www.viennasightseeing.at ist ein Ort, an dem sich Gäste, Reisende, Locals 1100 Wien, www.accorhotels.com
MAXIMILIAN ROSENBERGER PIAGGIOSie können auch lesen