Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee

 
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Nr. 1/2021             1. – 15. Januar 2021
(Foto: Sternsinger auf der Kirchentreppe; tm)

                                                      Aktion Sternsinger
                                                      Lesen Sie dazu auf Seite 7
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1. – 15. Januar                                                                                                                                                                                                           Ed

Pfarrei aktuell                                                                                                                                                                                                           J

Trauerbegleitgruppe                                                                                                                                                                                                       D
Am Dienstag, 5. Januar, 19.00 Uhr, trifft                               DANKE an alle                                                                                                                                     ve
sich die Gruppe im Pfarramt, Rathaus-
platz 1, Sursee. Hier darf man mit sei-                                                                                                                                                                                   w
ner Trauer sein, sich in einem geschütz-                                                                                                                                                                                  ei
ten Ort austauschen, einander zuhören
oder einfach nur dabei sein. Kostenlos
                                                                                                                                                                                                                          M
und ohne Anmeldung                                                                                                                                                                                                        na
                                                                                                                                                                                                                          ha
Frauentreff
Der 1. Frauentreff vom Donnerstag,                                                                                                                                                                                        di
7. Januar, kann aufgrund der Coro-                                                                                                                                                                                        W
na-Pandemie leider nicht stattfinden.
                                            Ein besonderes Jahr rundet sich         Die Schwelle ins Jahr 2021 ist ein gu-
                                                                                                                                                                                                                          un
Dreikönigsfeier für Kleinkinder             mit Auf und Ab. Für viele waren es      ter Zeitpunkt, um einen Blick auf das                                                                                                 vo
                                            schwierige Zeiten und auch für die      vergangene Jahr zu werfen und ein                                                                                                     ic
                                            Pfarrei war es eine Herausforderung,    bisschen von der Zukunft zu träumen.
                                            immer wieder neu zu planen und den                                                                                                                                            de
                                            Weg zu finden. Weihnachten fordert      Sie, liebe Mitglieder, liebe Freiwillige                                                                                              je
                                            und ruft uns heraus, auch heute im      und Mitarbeitende der Pfarrei und
                                            Kleinen das Grosse zu erkennen. In      der Kirchgemeinde mussten manche
                                                                                                                                                                                                                          U
                                            jedem Augenblick dankbar zu emp-        Gewohnheiten loslassen und neue                                                                                                       m
                                            fangen.                                 Wege beschreiten. Das hat Sie nicht                                                                                                   m
                                                                                    ausgebremst. Auch unter schwieri-
                                            Wir danken Ihnen und Euch allen         gen Bedingungen riss der Kontakt zu                                                                                                   si
                                            für jedes Mitwirken und Mitbeten,       den Mitmenschen nicht ab, der Pasto-
                                            Mithoffen und Mitbangen – für euer      ralraum machte erste Schritte in die
                                            Vertrauen und die vielfältig gelebte    Zukunft und manche Gruppierungen
                                                                                                                                                                                                                          A
                                            und geteilte Gemeinschaft – von gan-    haben zusätzlich an Stärke und Zu-                                                                                                    W

                                                                                                                                  (Foto: Dreikönig. © Benne Ochs, Kindermissionswerk; Danke: Courtney Hedger, unsplash)
                                            zem Herzen: D a n k e !                 sammenhalt gewonnen. Es ist, als                                                                                                      ge
                                                                                    hätten Sie sich den Satz von Ebo Rau
                                            Das kommende Jahr schenkt uns eine      zu eigen gemacht: «Akzeptiere die Di-                                                                                                 kö
                                            neue Zeit. Wir sind dankbar, wenn wir   agnose, aber nicht die Prognose». Da-                                                                                                 ei
Bald kommen die drei Könige zu uns!         achtsam und liebevoll gemeinsam auf     für danken wir herzlichst und sehen
                                                                                                                                                                                                                          ge
Alle Eltern, Grosseltern, Gottis und        dem Weg bleiben. Gott lasse alles zum   auch dank Ihnen zuversichtlich in das
Göttis sind am Mittwoch, den 6. Janu-       Segen werden – um diesen Segen          neue Jahr.                                                                                                                            be
ar, um 14.30 Uhr zusammen mit ihren         werden wir zwischen den Jahren still                                                                                                                                          W
Kleinkindern im Krabbelalter und auch       und fest für jeden und jede von euch    Was ich Dir fürs neue Jahr wünsche:
grösseren Kindern in die Pfarrkirche        bitten. Ein gutes neues Jahr.           Nimm Dir Zeit zum Träumen,
                                                                                                                                                                                                                          Ä
eingeladen. Wir hören eine spannende                                                das ist der Weg zu den Sternen.                                                                                                       he
Dreikönigsgeschichte und entdecken                       Für das Seelsorgeteam      Nimm Dir Zeit zum Nachdenken,                                                                                                         de
die Schätze der Heiligen Drei Könige!       Josef Mahnig und Claudio Tomassini      das ist die Quelle der Klarheit.
Die Feier ist auf 50 Personen be-                                                   Nimm Dir Zeit zum Lachen,                                                                                                             Lä
schränkt und dauert etwa 20 Minuten.                                                das ist die Musik der Seele.                                                                                                          si
Sie ist kostenlos und ohne Anmeldung.                                               Nimm Dir Zeit zum Freundlichsein,
Leider müssen wir dieses Jahr das                                                   das ist das Tor zum Glück.
                                                                                                                                                                                                                          er
Dreikönigskuchenessen ausfallen las-                                                                            (Volksweisheit)
sen. Trotzdem gibt es für alle ein feines                                                                                                                                                                                 Ic
Stück Dreikönigskuchen zum Mitneh-                                                   Anton Kaufmann für den Kirchenrat
men.

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Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
Editorial

                                                                                              Jahreswechsel

                                                                                              Der Jahreswechsel gibt uns Gelegenheit zum Zurückschauen: Ein Jahr, das vieles
                                                                                              verändert hat in unserem Leben. Wir haben völlig neue Sichtweisen bekommen,
                                                                                              weil es viele verschiedene Meinungen zum Thema Corona gibt. Ich konnte nicht
                                                                                              einfach darüber hinwegsehen, dass meine Freundin eine Gegnerin der Corona-
                                                                                              Massnahmen ist, sondern musste mich mit ihrer ganz anderen Meinung ausei-
                                                                                              nandersetzen. Wir haben miteinander oft diskutiert und gestritten darüber. Wir
                                                                                              haben die Möglichkeit bekommen, unsere Glaubenssätze zu verändern, da uns
                                                                                              die Neuigkeiten aus der ganzen Welt immer wieder von Neuem erstaunt haben.
                                                                                              Wie gestalte ich mein Leben angesichts eines Virus, das verschieden stark wirken
u-
                                                                                              und so junge und alte Menschen aus der Bahn werfen kann? Bin ich verängstigt
as                                                                                            von den negativen Meldungen, die jeden Tag Schlagzeilen machen? Oder behalte
 n                                                                                            ich meine positive Einstellung und mein Urvertrauen in das Leben und den Anfor-
n.
                                                                                              derungen, die es jeden Tag bringt? Bei meiner Arbeit im Spital habe ich erlebt, wie
 e                                                                                            jeden Tag Menschenleben gerettet werden und die moderne Medizin ein Segen ist.
 d
 e
                                                                                              Und dank meiner jahrelangen Behandlung bei der Homöopathin weiss ich, dass
 e                                                                                            mein Immunsystem in einem gestärkten Zustand ist. Viele unserer Einstellungen
ht                                                                                            mussten wir neu überdenken, weil viele Fragen und Unklarheiten aufgetaucht
 i-
 u                                                                                            sind, mit denen wir uns noch nie näher auseinandersetzen mussten.
o-
 e
 n
                                                                                              Auch die Gelegenheit zum Vorwärtsschauen ist uns beim Jahreswechsel gegeben.
u-                                                                                            Was bringt uns das neue Jahr? Werden wir uns weiterhin mit Einschränkun-
      (Foto: Dreikönig. © Benne Ochs, Kindermissionswerk; Danke: Courtney Hedger, unsplash)

ls                                                                                            gen befassen müssen? Sind es wirklich Schranken, die uns gegeben werden oder
 u
 i-                                                                                           können wir darin auch Vorteile sehen? Zum Beispiel dürfen wir uns mit unserer
a-                                                                                            eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen, denn das Virus birgt trotz allem ein
 n
                                                                                              gewisses Risiko, im Spital zu landen und mit dem Leben zu ringen. Vielleicht ha-
as
                                                                                              ben wir dieses Thema bis jetzt vor uns hergeschoben und nicht darüber geredet:
                                                                                              Was sollen meine nächsten Angehörigen sagen, wenn ich im Spital bin und die
 :
                                                                                              Ärzte über mein Leben entscheiden müssen? Die Pandemiezeit gibt uns Gelegen-
                                                                                              heit, über dieses Thema zu sprechen. Ein anderer Vorteil ist, dass wir Ferien in
                                                                                              der Schweiz planen dürfen: keine Kurz-Städteflüge oder Badeferien in anderen
                                                                                              Ländern. Jetzt haben wir Gelegenheit, die Schweiz dort kennenzulernen, wo wir
                                                                                              sie noch nicht gekannt haben. Und ich kann endlich die Umgebung von Sursee
                                                                                              erkunden, die ich als Stadtluzernerin noch nicht gut kenne.
it)

                                                                                              Ich wünsche uns allen guten Mut und viel Zuversicht im neuen Jahr 2021!
at
                                                                                                                                                                Heidi Jetzer
                                                                                                                                                                                3
Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
AssistierterSuizid_2_Pfarreiblatt_NEU 21.12.20 16:01 Seite 1

    Etwa 1000 Menschen gehen jährlich mit Hilfe von Exit oder Dignitas aus dem Leben                                                                                                                                                                                                                                     1.

    Lebenshilfe – Sterbehilfe                                                                                                                                                                                                                                                                                            P

    In Ferdinand von Schirachs Film ‹Gott›        Suizid› heisst es: ‹Objektiv betrachtet ist   gab 500,700 oder sogar 2000 Richter. Die                                                                                                                                                                                 An
    wurde Ende November die Frage dis-            Suizid eine schlechte Handlung,keine auf-     richteten alle zusammen in einem Mo-                                                                                                                                                                                     Am
    kutiert, ob der Mensch sein Leben nach        richtige Absicht oder ein Umstand macht       ment, es gab keine Paragraphen, auf die                                                                                                                                                                                  8.0
    seinem freien Willen beenden darf: Ein        dieses Schlechte zu etwas Gutem oder          man sich berief. Zwei Parteien standen                                                                                                                                                                                   Fr
    Mann will nach dem Tod seiner Frau            kann es rechtfertigen.› Und weiter: ‹Seel-    sich gegenüber, jede brachte ihre Argu-                                                                                                                                                                                  ga
    mithilfe eines Medikaments sterben.Der        sorgende müssen den Raum verlassen,           mente vor, und die grosse Zahl von Rich-                                                                                                                                                                                 tet
    Fall wird vor einem fiktiven Ethikrat dis-    wenn das todbringende Präparat einge-         tern, eigentlich Zuschauern, sprachen da-                                                                                                                                                                                de
    kutiert. Das Fernsehpublikum kann mit         nommen wird.› Begleiter beider Konfes-        nach Recht, sagten, der hat recht oder                                                                                                                                                                                   se
    Abstimmung am Entscheidungsprozess            sionen sagen oft: ‹Ich war noch nie dabei,    der andere hat recht, was ihnen besser
    teilnehmen. Mit der Covit-19-Pandemie         ich habe immer Gespräche geführt mit          gefiel oder mehr einleuchtete. Alles war                                                                                                                                                                                 Ge
    ist das Sterben nicht nur über die vielen     den Menschen, bevor sie dann gestorben        angelegt wie ein Theaterstück, begann                                                                                                                                                                                    Am

                                                                                                                                                 Quellen: Die Sendungen von SRF zu Ferdinand Schirachs Film ‹Gott› sowie der Beitrag ‹Die Haltung der Kirchen zum assistierten Suizid› in Kultur kompakt vom 23.11.20.
    TodesanzeigenindenZeitungeninunser            sind, und danach mit den Angehörigen.›        morgens und am Abend musste jeder                                                                                                                                                                                        fin
    Alltagsgeschehen gerückt.                                                                   Prozess zu Ende sein.›                                                                                                                                                                                                   wi
                                                    Es fragt uns keiner,                                                                                                                                                                                                                                                 sin
    Kürzlich war in einem Leitartikel der            ob es uns gefällt,                         Schierige Fragen, oft mühsamer Weg
    NZZ zu lesen, man müsse eben kurzfris-
    tige Nachteile, etwa die Überlastung von
                                                  ob wir das Leben lieben                       Corona brachte uns neben Abstands- und
                                                                                                Hygieneregeln, Maskenpflicht, und vielen
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         He
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Am
    Intensivstationen, mit Blick auf eine lang-         oder hassen,                            Absagen auch Fragen und Denkanstösse.                                                                                                                                                                                    lik
    fristige Strategie in Kauf nehmen. Kollate-   wir kommen ungefragt                          Mit welchen Prioritäten agiert unser Ge-                                                                                                                                                                                 he
    ralschaden? Zynisch! Ist das nicht auch                                                     sundheitssystem? Wie reagiere ich, wenn                                                                                                                                                                                  ge
    Ausdruck dafür, wie schwer wir uns tun,
                                                      auf diese Welt                            Covit 19 mich oder jemand der Meinen                                                                                                                                                                                     Uh
    über Tod, Sterben, über gerechte Rang-         und müssen sie auch                          trifft? Wer hat Anrecht, wer entscheidet                                                                                                                                                                                 eu
    ordnung von Gesundheit, Wirtschaftlich-        ungefragt verlassen.                         über Intensivplätze im Spital, wenn es zu-
    keit und Persönlichem zu reden?                                                             wenige hat? Wie steht es um unsere Vor-                                                                                                                                                                                  Pr
                                                      Mascha Kaléko                             sorge?Genügt eine Patientenverfügung?                                                                                                                                                                                    Di
    Das Leben, ein Geschenk Gottes                                                              Wie begegne ich Krankheit, Sterben und                                                                                                                                                                                   de
    In der Schweiz scheiden jedes Jahr mehr       Gericht: ein Theater vor Richtern             Tod? Wie begegne ich den schwierigen                                                                                                                                                                                     Le
    Menschen freiwillig aus dem Leben. Sie        In seinem Projekt ‹Gott› verwandelt Fer-      Fragen um assistierten Suizid? Palliativ-                                                                                                                                                                                Co
    nehmen dafür oft die Hilfe einer Organi-      dinand von Schirach das Theater in einen      medizin, ist der Zugang dazu überall                                                                                                                                                                                     bu
    sation wie Exit oder Dignitas in Anspruch.    Gerichtssaal: Auf der Bühne debattiert ein    möglich und ist sie in jedem Fall eine gül-
    Rechtlich ist in der Schweiz assistierter     Ethikrat über das Recht auf Sterbehilfe.      tige Antwort auf einen Sterbewunsch?                                                                                                                                                                                     Fr
    Suizid möglich, wenn er nicht aus ‹selbst-    Und das Publikum stimmt ab, welche Ar-        Ältere Leserinnen und Leser erinnern sich
    süchtigen› Motiven erfolgt. Aus christli-     gumente am meisten überzeugen. Der            an die Aufbahrung und Beileidsbesuche
    cher Sicht ist das Leben ein Geschenk         Autor hat seinen Job als Strafverteidiger     in der Wohnung der Verstorbenen, an die
    Gottes. Darf der Mensch dem Leben ein         längst an den Nagel gehängt und widmet        Beerdigungen, dem mehr oder weniger
    vorzeitiges Ende setzen, auch wenn er         sich ausschliesslich seiner literarischen     langen Zug mit Pferdegespann durch die
    zum Beispiel schwer krank ist? Die Kir-       Arbeit. Aber der Justiz bleibt er treu, er    Stadt – bei bekannten Persönlichkeiten
    chen sind sich da nicht einig. Die Evan-      ermächtigt die Zuschauer am Schluss, sel-     oft mit Leichen- und Kranzwagen. Heute
    gelisch-Reformierte Kirche Schweiz emp-       ber in der Rolle als Richter aufzutreten.     ist alles professionalisiert, makellos steril,
    fiehlt, dass diese Menschen seelsorger-       Dabei bezieht er sich auf die ‹Urform des     aus dem Alltag verschwunden. Getilgt
    lich begleitet werden, dass diese Beglei-     Theaters›. Er sagt: ‹Das Theater in seiner    sind damit vielfach auch Gespräche und
    tung gewährleistet werden muss. Seelsor-      ursprünglichenFormwareinDiskussions-          Fragen um Sinn und Status von Krank-
    gende sind aber nicht zur Begleitung ver-     forum. Man traf sich im Theater, sah ein      heit, Sterben und Tod. Sicher, früher war
    pflichtet. Kein reformierter Pfarrer, kei-    Stück, redete darüber. Sehr oft behandel-     längst nicht alles gut, selbst wenn es der
    ne Pfarrerin kann dazu gezwungen wer-         ten diese Stücke gesellschaftliche Fragen,    Pfarrer von der Kanzel verkündete. Weit                                                                                                                                                                                  Am
    den. Aber wer nicht kann oder will, muss      über die es sich zu diskutieren lohnt. In     weniger dürfen wir heute jenen glauben,                                                                                                                                                                                  läd
    für einen Ersatz besorgt sein.                noch früherer Zeit, bei den Griechen, wa-     die alles wissen,und uns weismachen wol-                                                                                                                                                                                 he
    Die katholische Kirche ist zurückhalten-      ren selbst die Strafprozesse angelegt wie     len was das Richtige sei. Das Wahre, das                                                                                                                                                                                 Kl
    der. In der Orientierungshilfe der Schwei-    Theaterstücke. Athen war relativ klein,       Richtige, finden – ein schwieriger und oft                                                                                                                                                                               üb
    zer Bischöfe ‹Seelsorge und assistierter      insgesamt vielleicht 40 000 Leute, und es     mühsamer Weg.                            hpb                                                                                                                                                                             Lit

    4
Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
1. – 15. Januar

                                                                                                                                                                               Pfarrei aktuell

Die                                                                                                                                                                            Anbetung in der Kapelle Mariazell          «Jump» – ein grosser Sprung steht          Sterbehilfe – selbstbestimmt bis zum
Mo-                                                                                                                                                                            Am Freitag, 8. Januar, von 20.15 bis       bevor                                      Lebensende?
die                                                                                                                                                                            8.00 Uhr – und dann jeweils am ersten      Für 123 Pfarreiangehörige steht im
 en                                                                                                                                                                            Freitag auf Samstag jeden Monats das       nächsten Jahr das Erreichen des Pen-
gu-                                                                                                                                                                            ganze Jahr hindurch – stille und gestal-   sionsalters bevor: als Abschluss eines
ch-                                                                                                                                                                            tete nächtliche Anbetungsstunden vor       schwierigen Weges, als Erleichterung
da-                                                                                                                                                                            dem eucharistischen Christus, ausge-       nach strengen Jahren oder als freudi-
der                                                                                                                                                                            setzt in der Monstranz.                    ger Schlusspunkt nach einem langen
ser                                                                                                                                                                                                                       Arbeitsleben – bezahlt oder unbezahlt.
 ar                                                                                                                                                                            Gebet am Donnerstag                        Dieser Übergang ist verbunden mit
 nn                                                                                                                                                                            Am Donnerstag, 7. und am 14. Januar        Wünschen und Hoffnungen, vielleicht
       Quellen: Die Sendungen von SRF zu Ferdinand Schirachs Film ‹Gott› sowie der Beitrag ‹Die Haltung der Kirchen zum assistierten Suizid› in Kultur kompakt vom 23.11.20.

der                                                                                                                                                                            findet das Donnerstagsgebet jeweils        auch Fragen oder Befürchtungen.
                                                                                                                                                                               wieder in der Chrüzlikapelle statt. Alle                                              Ein Podiumsgespräch – am Donnerstag,
                                                                                                                                                                               sind herzlich willkommen.                  Alle Pfarreiangehörigen, welche im         28 Januar, um 19.00 Uhr im Nordsaal
eg                                                                                                                                                                                                                        2021 das Pensionsalter erreichen, wur-     der Stadthalle Sursee.
 nd                                                                                                                                                                            Herz-Jesu-Freitag                          den von der Pfarrei St. Georg Sursee       Live vor Ort oder per Livestream auf
 en                                                                                                                                                                            Am 8. Januar beten wir in der Chrüz-       und der Freiwilligengruppe «Pensio-        pfarrei-sursee.ch (über die Teilnahme
 se.                                                                                                                                                                           likapelle um 14.15 Uhr vor dem Aller-      nierte der Pfarrei» eingeladen, um ge-     vor Ort informieren wir zeitnah auf un-
Ge-                                                                                                                                                                            heiligsten. Nach einer Stille beten wir    meinsam am 23. Januar 2021 auf den         serer Homepage)
 nn                                                                                                                                                                            gemeinsam den Rosenkranz, um 15.15         «Jump» anzustossen. In verschiedenen       Sterbehilfe ist in unserer Gesellschaft
 en                                                                                                                                                                            Uhr wird die Anbetungsstunde mit dem       Ateliers wird Rückschau und Ausschau       ein umstrittenes Thema. Wir lassen
det                                                                                                                                                                            eucharistischen Segen abgeschlossen.       gehalten. In der anschliessenden ein-      dazu unterschiedliche Stimmen zur
zu-                                                                                                                                                                                                                       fachen Feier bitten wir Gott um einen      Sprache kommen. Es nehmen am Podi-
or-                                                                                                                                                                            Preisjassen enfällt                        schwungvollen Absprung, einen unbe-        umsgespräch teil: Marie-Theres Beeler
 g?                                                                                                                                                                            Die Gruppe der Pensionierten hatte für     schwerten Flug hinein in einen neuen       (Spital- und Klinikseelsorgerin), Dr. Jo-
 nd                                                                                                                                                                            den 12. Januar ein Preisjassen geplant.    Lebensabschnitt und eine sanfte Lan-       sef Giger-Ulrich (Psychotherapeut), Ka-
 en                                                                                                                                                                            Leider muss dieser Anlass aufgrund der     dung im Alltag als «Pensionierte/r». Für   rin Klemm (Hospizseelsorgerin), Prof.
 iv-                                                                                                                                                                           Corona-Pandemie und der damit ver-         diesen bevorstehenden «Jump» lassen        Markus Zimmermann (Sozialethiker an
 all                                                                                                                                                                           bundenen Massnahmen entfallen.             wir uns seinen Segen zusprechen. Bei       der Uni Fribourg).
ül-                                                                                                                                                                                                                       einem einfachen Znacht bleibt Zeit für     Moderation: Giuseppe Corbino (Er-
 ?                                                                                                                                                                             Freitagsgottesdienst                       den Austausch und um miteinander an-       wachsenenbildner, M.A. Philosophie).
 ch                                                                                                                                                                                                                       zustossen.
 he                                                                                                                                                                                                                                                                  Trauercafé
die                                                                                                                                                                                                                       Wir halten uns an die aufgrund der Co-     Trauer wird von jedem Menschen an-
  er                                                                                                                                                                                                                      rona-Situation geltenden Massnahmen        ders erlebt. So unterschiedlich die
die                                                                                                                                                                                                                       und hoffen, dass wir den Anlass wie        Menschen sind, so unterschiedlich ist
 en                                                                                                                                                                                                                       geplant durchführen können. Falls es       ihre Art zu trauern. Trotz Mitgefühl
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                (Fotos: tm; Löwenzahn, CC0; Huzeyfe Turan, unsplash)

ute                                                                                                                                                                                                                       kurzfristige Änderungen geben sollte,      und Verständnis aus der persönlichen
ril,                                                                                                                                                                                                                      werden alle Angemeldeten entspre-          Umgebung werden vielleicht auch Er-
 lgt                                                                                                                                                                                                                      chend informiert.                          wartungen spürbar, dass man/frau
 nd                                                                                                                                                                                                                                                                  baldmöglichst wieder in den Alltag
nk-                                                                                                                                                                                                                       Für alle Eingeladenen ist eine Last-Mi-    zurückfindet. Mit solchen Erwartun-
  ar                                                                                                                                                                                                                      nute-Anmeldung bis zum 13. Januar          gen umgehen zu können, kann oftmals
  er                                                                                                                                                                                                                      2021 an das katholische Pfarramt, Rat-     schwierig sein.
 eit                                                                                                                                                                           Am Freitag, 15. Januar, um 9.00 Uhr        hausplatz 1, 6210 Sursee, sekretariat@     Am Freitag, 29. Januar, treffen wir uns
en,                                                                                                                                                                            lädt die Frauenliturgiegruppe alle         pfarrei-sursee.ch, 041 926 80 60 noch      im Kloster zu einem Filmabend mit an-
 ol-                                                                                                                                                                           herzlich zur Kommunionfeier in die         möglich.                                   schliessender offener Gesprächsrunde.
  as                                                                                                                                                                           Klosterkirche ein. Wir freuen uns sehr     Das Vorbereitungsteam freut sich auf       Türöffnung ist um 18.00 Uhr, Filmstart
 oft                                                                                                                                                                           über Ihr Kommen und Mitfeiern.             einen spannenden Abend!                    um 18.15 Uhr. Die Teilnahme ist kosten-
 pb                                                                                                                                                                            Liturgiegruppe des Frauenbundes                                Martina Helfenstein    los und ohne Anmeldung.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                            5
Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
Kirche Welt Politik_01/21_Pfarreiblatt_NEU 21.12.20 15:58 Seite 1

    Kirche – Welt – Politik                                                                                                                  A

    Blick in die Weltkirche                                                                                                                  A

    Luzern ehrt Jugendorganisationen              sche Frauen, die von ihrer Amtskirche         det wurden. Staatliche Gelder fliessen       Es
    Die Stadt Luzern ehrt mit dem Anerken-        enttäuscht sind. Sie öffnet sich neu Frau-    ausschliesslich in konkrete, geprüfte Pro-   me
    nungspreis 2020 für Quartierleben die         en aller Weltanschauungen, Nationen,          jekte im Süden. Mit dieser Motion wird       wi
    Jugendorganisationen Pfadi St. Michael,       Kulturen und Lebensentwürfen, will ein        versucht, einen Teil der Gesellschaft zum    sin
    Pfadi St. Anton, Pfadi Seppel, Jubla St.      agiles Frauennetzwerk sein, das auch po-      Schweigen zu bringen.                        Lö
    Anton, Jugendchor St. Anton-St. Micha-        litische Kraft entfaltet. Fra-z steht für                                                  we
    el und Blauring St. Johannes für deren        feministisch, tiefgründig und frech.          Nur so kehrt Ruhe ein im Bistum Chur         se
    Nachbarschaftshilfe während des Lock-                                                       Papst Franziskus könnte den Einsiedler
    downs vom Frühling. Die Jugendlichen          Schwester Liliane Juchli gestorben            AbtUrbanFedererzumBischofernennen,           Bo
    besorgten über 600 Einkäufe für ältere        Die Pflegefachfrau und Ordensschwester        so Michael Meier im Tagesanzeiger. Er        «L
    Bewohner ihrer Quartiere. Sie erhielten       Liliane Juchli hat den Beruf der Kran-        nennt auch weitere Namen, der Papst er-      St
    den Preis von 5000 Franken. ‹Ich meinte       kenpflegerin professionalisiert. Ihr Pfle-    küre gerne Ordensmänner. Er spekuliert       In
    immer, dass wir den Jungen egal sind –        ge-Lehrbuch ‹Allgemeine und spezielle         gar mit der Versetzung des Bischofs von      No
    und jetzt kommen die und helfen uns›,         Krankenpflege› wurde zum Standard-            Basel oder Sitten nach Chur. Eine gute       Hi
    zitiert Stadtrat Martin Merki an der          werk, umgangssprachlich ‹der Juchli›          Wahl ist sei es nur, wenn danach Martin      wi
    Preisübergabe eine ältere Dame.               genannt. Sie starb, 87-jährig, an den Fol-    Grichting in die Wüste geschickt werde!      ch
                                                  gen einer Covid-19-Erkrankung.                                                             un
    Bildungslehrgang Katechese                                                                  Ein religiöses Buch geworden                 Ste
    Die gesamtschweizerische, berufsbeglei-       Online Seelsorge                              Der Schriftsteller Adolf Muschg (86) in      zu
    tende Ausbildung, der Kanton Luzern be-       Die Webseite seelsorge.net, getragen von      ‹Gredig direkt›: ‹Das Buch ist wider mei-    re
    teiligt sich daran, dauert dreieinhalb Jah-   katholischen und reformierten Kirchen         nen Willen ein religiöses Buch geworden.›    mi
    re. Sie befähigt Religionsunterricht zu er-   aus der ganzen Schweiz, erreicht offen-       ‹Aberleben› erscheint im Februar.            ch
    teilen und in den Pfarreien ausserschu-       bar viele junge und kirchenferne Perso-                                                    Wo
    lisch tätig zu sein, in der Sakramenten-      nen. Eine Evaluation zum 25-Jahr-Jubi-        Keine Straffreiheit für Flüchtlingshilfe     Ich
    vorbereitung, Liturgiegestaltung oder in      läum ergab, dass über 40 Prozent unter        Der Ständerat hat zwei Petitionen von        pa
    der katechetischen Arbeit mit Erwachse-       30 Jahre alt sind. Sie steuert somit eine     Solidarité sans frontières und Groupe de     We
    nen. Sieben Frauen erhielten ihre Fach-       wichtige Ergänzung zum bestehenden            Saint-François abgelehnt. Es bestehe kein    Ste
    ausweise: Verena Bieri-Felder, Inwil; Eva     Seelsorgeangebot der Kirchen bei.             Bedarf für eine Gesetzesänderung. Gebe-      wä
    Camenzind, Gersau; Aurelia Chinazzi-                                                        ten wurde darum, dass Menschen, die          ten
    Gerber, Emmenbrücke; Corinne Felber,          Dürfen Hilfswerke politisieren?               andere aus humantiären Motiven bei der       hä
    Eschenbach; Doris Kaufmann-Epp, Buch-         Diese Diskussion läuft auch nach der Ab-      rechtswidrigen Ein- oder Ausreise unter-     ge
    rain; Heidi Kaufmann-Wicki, Schenkon;         stimmung über die Konzernverantwor-           stützen oder Aufenthalte in der Schweiz      we
    Andrea Steiner-Aregger, Horw.                 tungsinitiative weiter. Der Zürcher FDP-      ermöglichen, nicht bestraft werden.          Je
                                                  Ständerat Ruedi Noser möchte bestimm-                                                      Ich
    Preis für Corona-Taskforce                    ten kirchlichen Hilfswerken die Steuer-       Aufruf zum Frieden und Irak-Reise            Ge
    Die Corona-Taskforce der Kirchgemein-         privilegien entziehen. Er bezweifelt die      Papst Franziskus rief zum Weltfriedens-      Sin
    de und des Pastoralraums Luzern erhielt       Allgemeinnützlichkeit jener Hilfswerke        tag vom 1. Januar angesichts weltweit        Gr
    den diesjährigen Anerkennungspreis der        und NGOs, die sich in Abstimmungskämp-        zunehmender Krisen und Konflikte – von       ge
    Landeskirche Luzern. Sie organisiere das      fen engagieren. Seine Motion wurde im         Nationalismus, Rassismus und Fremden-        da
    kirchliche Leben in der Stadt seit dem        Ständerat verhandelt und ging zur sach-       feindlichkeit – zu einer ‹Kultur der Acht-   Wa
    Ausbruch der Pandemie verantwortungs-         lichen Prüfung an die Wirtschaftskom-         samkeit als Weg zum Frieden› auf.            nic
    voll und stelle ihr Wissen auch anderen       mission. Ähnlich lautende Vorstösse gibt      Im März will er in den Irak reisen und       wi
    Kirchgemeinden und Pfarreien zur Ver-         es auch auf kantonaler Ebene. Namhafte        dort auch die kleine chaldäisch-katholi-     ke
    fügung, so die Begründung.                    Theologen und die Hilfswerke bezeich-         sche Minderheit besuchen – die von Patri-    In
                                                  nen die Kritik als unsachgemäss. Politi-      arch Louis Raphael I. Sako geleitete, mit    ge
    Frauenkirche Zentralschweiz: Fra-z            sche Aufklärungsarbeit ist seit vielen Jah-   Rom unierte Ostkirche mit eigenem Ritus.     be
    Die Frauenkirche Zentralschweiz hat sich      ren Kern der Arbeit kirchlicher Entwick-      Vor Ausbruch des Irakkriegs 2003 lebten      (F
    als Frauenbasiskirche einen Namen ge-         lungsorganisationen. Sie verwenden da-        zwischen einer und anderthalb Millionen      An
    macht. Ihre Frauengottesdienste wurden        für nur Spendengelder, die explizit für po-   Christen im Irak, mittlerweile zählen sie    wa
    zu einer Heimat, besonders für katholi-       litische Sensibilisierungsarbeit gespen-      nur noch ungefähr 400 000.            hpb    br

    6                                                                                                                                   9
Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
Aktion Sternsingen 2021

       Auf neuen Wegen Licht und Segen bringen

 en    Es ist so weit: Die Sternsinger kom-
ro-    men. Es wird anders sein. Doch ganz
 rd    wie Andrew Bond als Götti der Stern-
um     singer sagte, es musste eine andere
       Lösung, Licht zu bringen, gefunden
       werden. Und das haben sie die Sur-
 ur    seer Sternsinger
 er
en,    Botschaft von Andrew Bond:
 Er    «Liebe Sternsingerinnen und
er-    Sternsinger
ert    In diesem Jahr ist alles etwas anders.
 on    Normalerweise ist alles so klar, der
ute    Himmel ist klar und wir wissen, woran
tin    wir uns orientieren können, wir ma-
de!    chen alles wie immer. Wir orientieren
       uns auch an unseren Sternen. Und euer
       Stern bei der Aktion Sternsingen ist
 in    zum Beispiel der Glaube an eine besse-
ei-    re Welt. Und auch der Glaube, dass wir
n.›    mit unserem Handeln etwas dafür ma-
       chen können. Aber jetzt sind eben diese
       Wolken da, diese Nebelwolken.
lfe    Ich habe mir mal überlegt, was wäre       Die Sternsinger haben ein Video mit digitalem Segem aufgenommen, das sie auf
 on    passiert, wenn die drei Weisen auf dem    der Webseite www.pfarrei-sursee.ch ab dem 2. Januar anschauen können.
 de    Weg nach Bethlehem hinter diesem
ein    Stern hergelaufen wären und plötzlich
be-    wäre Nebelwetter gekommen. Sie hät-       einem Akku kann man hier auf eine an-      Sternsingen in Sursee
die    ten den Stern nicht mehr gesehen, sie     dere Weise Licht bringen. Und das müs-     Dieses Jahr bringen die Sternsinger ein
 er    hätten den Weg nach Bethlehem nicht       sen wir jetzt auch. Wir müssen auf eine    DIY-Segens-Set bei den Pfarreiangehö-
er-    gefunden. Das wäre extrem schade ge-      andere Art versuchen, das Licht von        rigen am 2./3. Januar auf Bestellung
eiz    wesen.                                    dieser besseren Welt zu verteilen. Das     vorbei. Das Segens-Set enthält Weih-
       Jetzt haben wir diesen Corona-Nebel.      geht nicht in grossen Gruppen, nicht       rauchkörner, Kohle und Kreide. Do it
       Ich habe immer gesagt: ‘Singen ist das    mit Singen. Ich glaube an euch, dass ihr   yourself – Sie dürfen Ihr Haus selber
       Gesündeste der Welt!’ Und jetzt macht     eine Lösung findet und dass ihr so kre-    einsegnen. Den üblichen Segensspruch
ns-    Singen plötzlich krank?! Zusammen als     ativ seid, dass die Aktion Sternsingen     der Sternsinger erhalten Sie über den
 eit   Gruppe etwas zu machen ist super, ist     2021 unvergesslich bleibt und trotzdem     Link auf dem beigelegten Flyer auf der
 on    gesund und gut für uns. Und jetzt ist     den Sternen folgen können, trotz des       Webseite der Pfarrei Sursee. Missio als
en-    das plötzlich schlecht?                   Nebels. Es braucht etwas mehr, um das      Dachorganisation der Sternsinger ist
ht-    Was machen wir, wenn wir die Sterne       Fenster sehen und die Tagträume (wie       dankbar, wenn ihr Jahresprojekt für
       nicht mehr sehen, wenn wir nicht mehr     im Lied von A. B., Anm.) nach draussen     die Ukraine finanziell unterstützt wird.
 nd    wissen, wo der Weg langgeht, wenn wir     tragen zu können. Ich wünsche Euch         Es besteht die Möglichkeit, auch via
oli-   keine Lösungen sehen?                     einfach alles Gute!»                       TWINT zu spenden.
 ri-   In meinem Büro habe ich den Sternsin-
mit    gerkalender und das Bild vom Novem-                                                  Anmeldungen für das Segens-Set wer-
us.    ber passt perfekt zu dieser Situation              Mit freundlicher Genehmigung      den über das Sekretariat der Pfarrei
 en    (Flüchtlingsmädchen mit Solarlaterne,                               von missio.ch    telefonisch 041 926 80 60oder per Mail
 en    Anm.). Irgendjemand hatte irgend-           Link zum Video von Andrew Bond auf       direkt an monika.piani@pfarrei-sursee.
                                                                                                                                   (Foto: tm)

sie    wann eine andere Idee, wie man Licht            der Webseite www.missio.ch/kin-      ch bis 31. Dezember entgegengenom-
 pb    bringen kann: Mit Solarzellen und mit                der-und-jugend/sternsingen      men.
  9                                                                                                                               7
Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
1. – 15. Januar                                                                                                              1.

Gottesdienste                                                                                                                G

Pfarrkirche St. Georg                                                             Namen Jesu, Schenkon                       K
Freitag, 1. Januar                       Sonntag, 10. Januar                      Freitag, 1. Januar                         Fr
Neujahr                                  10.30 Eucharistiefeier                   Neujahr                                    8.
Kollekte: Schw. Heiligland-Verein              Predigt: Walter Bühlmann           Kollekte: Schw. Heiligland-Verein
10.30 Eucharistiefeier mit               19.30 Eucharistiefeier                   9.15 Eucharistiefeier mit                  19
       Trompete und Orgel                      Predigt: Walter Bühlmann                  Trompete und Orgel
       Predigt: Thomas Müller                                                            Predigt: Walter Bühlmann            Sa
19.30 Eucharistiefeier                   Montag, 11. Januar                                                                  8.
       Predigt: Walter Bühlmann          9.00 Eucharistiefeier                    Samstag, 2. Januar                         8.
                                                                                  17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Samstag, 2. Januar                       Mittwoch, 13. Januar                                                                So
10.00 Eucharistiefeier                   10.00 Eucharistiefeier                   Sonntag, 3. Januar                         H
                                               Anschliessend Rosenkranzge-        Erscheinung des Herrn –                    8.
Erscheinung des Herrn –                        bet in der Martinskapelle          Epiphanie-Gottesdienst
Epiphanie-Gottesdienst                                                            2. Sonntag nach Weihnachten                16
2. Sonntag nach Weihnachten                                                       Kollekte: Sternsingerprojekt
Kollekte: : Sternsingerprojekt           Klosterkirche                            9.15 Eucharistiefeier                      M
Samstag, 2. Januar (Vorabend)            Samstag, 2. Januar                              Predigt: Josef Mahnig               8.
16.15 Beichtgelegenheit                  17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch                                              16
       Josef Mahnig                                                               Donnerstag, 7. Januar
17.30 Eucharistiefeier                   Freitag, 8. Januar                       9.00 Eucharistiefeier                      Fr
       Predigt: Josef Mahnig             17.00 stilles Sitzen                                                                H
Sonntag, 3. Januar                                                                Samstag, 9. Januar                         19
10.30 Wortgottesdienst, Kommunion,       Samstag, 9. Januar                       17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch   19
       Aussendung der Sternsinger        17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
       Predigt: Ina Stankovic                                                     Sonntag, 10. Januar                        20
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch     Freitag, 15. Januar                      Taufe des Herrn
19.30 Eucharistiefeier                   9.00 Wortgottesdienst, Kommunion         Kollekte: Jugendverbände Sursee
       Predigt: Josef Mahnig                    Gestaltung: Frauenbund            9.15 Eucharistiefeier
                                         17.00 stilles Sitzen                            Predigt: Walter Bühlmann            Sa
Montag, 4. Januar                                                                                                            8.
9.00 Eucharistiefeier                                                             Donnerstag, 14. Januar                     8.
                                         Chrüzlikapelle                           9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 6. Januar                      Donnerstag, 7. Januar                                                               So
10.00 Eucharistiefeier                   18.30 – 19.00 Gebet am Donnerstag        Freitag, 15. Januar                        Ta
      Anschliessend Rosenkranzge-                                                 19.00 Eucharistiefeier auf Kroatisch       8.
      bet in der Martinskapelle          Freitag, 8. Januar
14.30 Dreikönigsfeier für Kleinkinder,   14.15 Anbetungsstunde und                                                           16
      Eltern und Grosseltern                    Eucharistischer Segen              Alterszentrum St. Martin
                                                                                  Die Gottesdienste im AltersZentrum         M
Samstag, 9. Januar                       Donnerstag, 14. Januar                   entfallen aufgrund der Massnahmen          8.
10.00 Eucharistiefeier                   18.30 – 19.00 Gebet am Donnerstag        zur Corona-Pandemie.                       16

Taufe des Herrn                          Freitag, 15. Januar                                                                 Di
Kollekte: Jugendverbände Sursee          14.15 Rosenkranz                                                                    8.
Samstag, 9. Januar (Vorabend)                                                                                                16
16.15 Beichtgelegenheit                                                                                                      14
       Thomas Müller                                                                                                         M
17.30 Eucharistiefeier                                                                                                       m
       Predigt: Thomas Müller                                                                                                un

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Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
1. – 15. Januar

      Gottesdienste

      Kapelle Mariazell Sursee                 Mittwoch, 13. und Donnerstag,            Im Dienste der Pfarrei
      Freitag, 1. Januar Neujahr               14. Januar                               Katholisches Pfarramt St. Georg
      8.00 Eucharistiefeier. Predigt           8.30 Eucharistiefeier                    Rathausplatz 1, 6210 Sursee
             Kollekte                          16.00 Rosenkranz                         Telefon 041 926 80 60
      19.00 Rosenkranz                                                                  Mail: sekretariat@pfarrei-sursee.ch
                                                                                        Internet: www.pfarrei-sursee.ch
                                               Freitag, 15. Januar                      Öffnungszeiten: Montag bis Freitag,
      Samstag, 2. Januar                       19.00 Rosenkranz                         8.30 – 11.30 und 14.00 – 17.00 Uhr
      8.00 Rosenkranz                          19.30 Eucharistiefeier mit eucharisti-
                                                                                        Pfarreisekretariat
      8.30 Eucharistiefeier                           scher Anbetung und Segen
                                                                                        n	
                                                                                          Franz Bieri, Leiter
ch                                                                                          Claudia Andermatt und Doris Buck
      Sonntag, 3. Januar
                                                                                        Seelsorge
      Hochfest Erscheinung des Herrn           Gottesdienste im Fernsehen               n   Claudio Tomassini, Seelsorger/Pfarreileiter
      8.00 Eucharistiefeier. Predigt.          Sonntag, 3. Januar                           041 926 80 60
            Kollekte                           9.30 Katholischer Gottesdienst (ZDF)         claudio.tomassini@pfarrei-sursee.ch
      16.00 Rosenkranz                                                                  n Josef Mahnig, mitarbeitender Priester
                                                                                            mit Pfarrverantwortung 041 280 04 78
                                                                                            josef.mahnig@pfarrei-sursee.ch
      Montag, 4. bis Donnerstag, 7. Januar      Liturgische Bibeltexte                  n Matthias Kissling, Seelsorger
      8.30 Eucharistiefeier                    Freitag, 1. Januar  Neuhjahr                041 926 80 62
                                                                                            matthias.kissling@pfarrei-sursee.ch
      16.00 Rosenkranz                         Hochfest der Gottsmutter Maria
                                                                                        n	Ina Stankovic, Seelsorgerin
                                               Erste Lesung​           Num 6,22–27         041 926 80 63
      Freitag, 8. Januar                       Zweite Lesung               Gal 4,4–7       ina.stankovic@pfarrei-sursee.ch
      Herz-Jesu-Freitag                        Evangelium                Lk 2,16–21    n   Luzia Häller-Huber,
      19.00 Rosenkranz                                                                     Alters- und Spitalseelsorgerin
                                                                                           041 921 67 66, l.haeller@bluewin.ch
ch    19.30 Eucharistiefeier mit eucharisti-   Sonntag, 3. Januar                       n	Fabrizio Misticoni, Bereichsleiter Jugend
             scher Anbetung und Segen          2. Sonntag nach Weihnachten                 041 926 80 65
      20.15 – 8.00 Eucharistische Anbe-        Erste Lesung        Sir 24,1–2.8–12        fabrizio.misticoni@pfarrei-sursee.ch
                                                                                        n Martina Helfenstein, Sozialarbeiterin
             tungsnacht mit stillen und        Zweite Lesung      Eph 1,3–6.15–18
                                                                                           041 926 80 64
             gestalteten Gebetsstunden         Evangelium               Joh 1,1–18        martina.helfenstein@pfarrei-sursee.ch
                                                                                        n	Dr. Walter Bühlmann, Vierherr
      Samstag, 9. Januar                       Sonntag, 10. Januar                         041 920 31 46, w_buehlmann@bluewin.ch
                                                                                        n Thomas Müller, Vierherr
      8.00 Rosenkranz                          Taufe des Herrn                             041 920 18 04, weber.mueller@bluewin.ch
      8.30 Eucharistiefeier                    Erste Lesung       Jes 42,5a.1–4.6–7    n	Gerold Beck, Kaplan in Mariazell
                                               Zweite Lesung          Apg 10,34–38        041 921 12 84
      Sonntag, 10. Januar                      Evangelium                Mk 1,7–11     Sakristan
      Taufe des Herrn                                                                     Josef
                                                                                        n	        Arnold, Hauptsakristan
h     8.00 Eucharistiefeier. Predigt.                                                       041 926 80 60
                                                                                            josef.arnold@pfarrei-sursee.ch
             Kollekte
      16.00 Rosenkranz                                                                  Pfarreirat
                                                                                        n	
                                                                                          Josef Greter, Pfarreiratspräsident
                                                                                            041 921 51 27, jgreter@solnet.ch
                                                                                                                                           (Foto: CC0, Eberhard Grossgasteiger, unsplash)

um    Montag, 11. Januar
 en   8.30 Eucharistiefeier                                                             Kirchenrat
                                                                                        n	
                                                                                          Anton Kaufmann,   Kirchenratspräsident
      16.00 Rosenkranz
                                                                                            041 921 56 58
                                                                                            anton.kaufmann@pfarrei-sursee.ch
      Dienstag, 12. Januar                                                              Kirchenverwaltung
      8.30 Eucharistiefeier                                                             Theaterstrasse 2, 6210 Sursee
      16.00 Rosenkranz                                                                  Telefon 041 926 80 66
      14.00 – 16.00 Gebetsnachmittag der                                                Mail: kirchenverwaltung@pfarrei-sursee.ch
      Marianischen Frauen- und Mütterge-                                                n	Hanspeter Wyss, Kirchgemeindeschreiber,
      meinschaft MFM mit Eucharistiefeier                                                   Alice Gut-Broch
      und Beichtgelegenheit

                                                                                                                                       9
Aktion Sternsinger Lesen Sie dazu auf Seite 7 - Nr. 1/2021 - Pfarrei Sursee
1. – 15. Januar                                                                                                                   10

Pfarreichronik · Jahrzeiten und Gedächtnisse                                                                                      E

 Todesfälle                                 Kollekten
Aus unserer Pfarrei verstorben:            Schweizerischer Heiligland-Verein an        emotionalen Halt, Stabilität, psycholo-
Gottfried Widmer-Käppeler, Luzern-         Silvester und Neujahr                       gische Betreuung, Seelsorge, Hausauf-
strasse 24, Sursee; Dorothea Fell-         Der Verein unterstützt in den Ur-           gabenhilfe und Entfaltungsmöglichkei-
mann-Amrein, St. Martinsgrund 9,           sprungsländern des Christentums ge-         ten.
Sursee; Richard Kottmann, St. Mar-         meinnützige Projekte mit den Schwer-        Wichtig ist den Projektpartnern auch,
tinsgrund 9, Sursee; Seppi Fischer-        gewichten Bildung, Gesundheit und           den Kontakt zu den Erziehungsbeauf-
Amrein, Bahnhofstrasse 47, Sursee;         Sozialhilfe. Dabei fördert der Verein ak-   tragten und Vormunden der Kinder
Vreni Widmer-Tresch, St. Martinsgrund      tiv den Frieden zwischen den Völkern        zu pflegen und sowohl den Kindern
7, Sursee; Fritz Leu-Häcki, Chotten-       und Religionen, indem die Lebensbe-         als auch ihren Eltern dabei behilflich
rain 5, Sursee; Käthy Eggerschwiler-       dingungen von Menschen aller Glau-          zu sein, miteinander in Verbindung zu
Emmenegger, St. Martinsgrund 9, Sur-       bensrichtungen verbessert werden. Zu        bleiben.
see; Peter Habermacher-Kappeler,           seinen Aufgaben gehört auch die Un-
Dogelzwil 2, Oberkirch; Georg Lang-        terstützung einheimischer Kirchen und       Jugendverbände Sursee am 9./10. Ja-
Kreienbühl, Schlottermilch 10, Sur-        christlicher Institutionen.                 nuar
see;Rosa Gut-Lindegger, St.Martins-                                                    Wir nehmen die Kollekte für die Ju-
grud 9, Sursee.                            Aktion Sternsinger am 2./3. Januar          gendverbände der Pfarrei Sursee auf.
Der Gott der Vollendung schenke den        In der Ukraine erleben täglich zahlrei-     Mit dem Beitrag an unsere Jugend-          Di
Verstorbenen die ewige Ruhe und den        che Kinder den Wegzug ihres Vaters          vereine sagen wir Dankeschön für den
Angehörigen Trost.                         oder ihrer Mutter. Wegen der spärli-        grossen Einsatz der Jugendlichen für
                                           chen Verdienstmöglichkeiten in ihrem        die Kinder in den Jugendvereinen. Es       Da
                                           Land versuchen die Eltern über Arbeit       ist heute nicht mehr selbstverständlich,   va
 Taufen                                    im Ausland, ihre Familie über die Run-      dass jedes Jahr Kinder und Jugendliche     un
Mit der Taufe haben wir in unserer         den zu bringen. Dann bricht jeweils für     für eine oder zwei Wochen das Lagerle-     ne
christlichen Gemeinschaft aufgenom-        die die ganze Familie aber besonders        ben geniessen können. Die Leiterinnen      Pr
men:                                       für die Kinder eine Welt zusammen.          und Leiter leisten einen grossen Ein-      pu
Janis Nael Schindler, Hasenwart 13,        Darum unterstützen dieses Jahr die          satz und übernehmen ihre Verantwor-        ko
Sursee; Brunella Angelina Frank,           Sternsinger das Projekt der elf Caritas     tung sehr gewissenhaft.
Schützenmatte 8, Schenkon.                 Tageszentern wo Kinder aus der Ukrai-                                                  Al
                                           ne betreut werden. Dort finden Kinder                                                  da
                                                                                                                                  de
                                                                                                                                  Fr
 Pfarrkirche Sursee                        Alfred und Marie Marti-Albisser und         Montag, 4. Januar                          Ma
Samstag, 2. Januar, 17.30 Uhr              Anna Albisser, beim Kloster; Hans und       Jahrzeit: Felici u. Maria Berther-Ester-   un
Jahrzeit: Bertha Meier, St. Martins-       Marie Rölli-Schmid, Holzacherstrasse 4.     mann, Nottwil.                             de
grund 9.                                                                                                                          fie
                                           Samstag, 9. Januar, 17.30 Uhr               Mittwoch, 6. Januar                        din
Samstag, 9. Januar, 10.00 Uhr              Jahrzeit: Johann und Marie Blum-Vo-         Jahrzeit: lebenden und verstorbenen        Be
Dreissigster: Lucia Amato-Mistretta, St.   gel, Münsterplatz 2 und Margrit Kneu-       Mitglieder des Alten Jahrzeitfonds.        zu
Martinsgrund 9; Marilene Zihlmann, St.     bühler-Blum, Kriens.
Martinsgrund 9.                                                                        Freitag, 8. Januar  Herz-Jesu-Freitag     Se
1. Jahresgedächtnis: Hermine Wyder-        Klosterkirche, Samstag, 17.00 Uhr           Jahrzeit: lebenden und verstorbenen        10
Tschopp, Buchfinkenweg 7.                  Dreissigster: Michelina Nazzaro-Mast-       Mitglieder der St. Josefsstiftung.         gli
Jahrzeit: Xaver Arnold und Eltern,         rogiacomo, St. Martinsgrund 9.                                                         me
Kotten; Rosmarie und Anton Greber-                                                     Samstag, 9. Januar                         Fa
Hunkeler, Oberstadt 19; Josef und Maria     Kapelle Mariazell Sursee                   Jahrzeit: Xaver u. Anna Elmiger-Heini,     Ad
Hess-Stadelmann und Anna Hess, Müns-       Samstag, 2. Januar                          Sähne u. Verwandte, Sursee.                vö
terstrasse 20; Margrith Koller-Künz-       Jahrzeit: Anna Warth, Eltern Josef und                                                 va
li, Schellenrainstrasse 28; Josefine       Rosa Warth-Birrer und Geschwister                                                      zu
Kottmann-Grossert, Luzernstrasse 9;        und Verwandte, Hergiswil.                                                              In

10
106 614.70 Franken für Pfarreiprojekt in Indien

      Ergebnis Fastenopfer 2020

                                                                                          In der DR Kongo leben 60 % der Men-
lo-                                                                                       schen unter der Armutsgrenze. Obwohl
uf-                                                                                       im südöstlichen Teil Rohstoffe abgebaut
ei-                                                                                       werden, profitiert die Bevölkerung da-
                                                                                          von kaum. Vielmehr leidet sie unter den
ch,                                                                                       Folgen von Vertreibung und Umwelt-
uf-                                                                                       verschmutzung.
 er                                                                                       Doch auch in anderen Teilen des Lan-
 rn                                                                                       des ist die Ernährungssituation der
ch                                                                                        Bevölkerung prekär. Die Qualität des
zu                                                                                        lokalen Saatgutes ist mangelhaft. Mit
                                                                                          Landwirtschaftsprogrammen, die den
                                                                                          Umweltschutz einschliessen, fördert
a-                                                                                        Fastenopfer in Form von Selbsthilfe-
                                                                                          projekten eine nachhaltige Verbesse-
 u-                                                                                       rung der Lebensbedingungen.
uf.
 d-   Die Spenden des Pfarreiprojekts 2020 gingen an Projekte für die Adivasi.            Bereits heute vormerken
en                                                                                        Schon heute laden wir Sie zu den
 ür                                                                                       nächsten vier Freitagssuppen jeweils
Es    Das Pfarreiprojekt 2020 für die Adi-      Doch immer mehr Adivasi verlieren         ab 11.45 Uhr auf dem Martignyplatz in
ch,   vasi musste mit weniger Aktionen          ihr Land und damit ihre Lebensgrund-      Susee ein:
he    und Veranstaltungen auskommen. Im         lage. Sie rutschen in die Abhängigkeit    Freitag, 5., 12., 19. und 26. März 2021
le-   neuen Jahr gehen die Spenden an ein       von Grossgrundbesitzern, Kreditgebern     Der Erlös kommt dem neuen Pfarrei-
en    Programm in der Demokratischen Re-        und Händlern. Das bedeutet für sie ein    projekt zugute.
 n-   publik (DR) Kongo und jeder Franken       Leben in sklavenähnlichen Zuständen.
or-   kommt an.                                 Hier setzt das Projekt an: Es fördert
                                                über Selbsthilfeprojekte den Zugang zu
      Als im März die Fastenzeit startete und   Nahrung und Boden.
                                                                                            Sammelergebnis 2020
      das Fastenopferprojekt vorgestellt wur-
      de, kam auch der erste Lockdown. Die      Meine Spende                              Kollekten und Spenden      21 029.40
      Freitagssuppe konnte nur noch zwei        Mit dem Hilfswerk Fastenopfer hat die     (inkl. Palmsonntag und
      Mal durchgeführt werden, viele kleine     Pfarrei St. Georg einen Zewo zertifi-     Beerdigungsopfer)
er-   und grosse Veranstaltungen und Spen-      zierten Partner, bei dem 88,7 % (2019)
      denaktionen zum Fastenopferprojekt        der Gelder direkt für die Projekte auf-   Direkteinzahlungen         72 706.90
      fielen aus. Das waren schwierige Be-      gewendet werden. Damit liegt das Fas-     (per Einzahlungsschein
      dingungen. Umso erfreulicher ist der      tenopfer über dem Durchschnitt der        Pfarreiblatt)
en    Betrag, der für das diesjährige Projekt   Zewo-zertifizierten Non Profit-Organi-
      zusammenkam.                              sationen (81 %). Indem die Pfarrei St.    Freitagssuppen              2 805.40
                                                Georg jährlich ein ausgewähltes Pro-
ag    Selbsthilfeprojekte für Adivasi           jekt unterstützt, kommen sogar 100 %      Schulklassen                   73.00
en    106 614.70 Franken spendeten die Mit-     der Spenden bei diesen Projekten und
      glieder der Pfarrei St. Georg zusam-      damit den betroffenen Menschen an.        Beitrag Kirchgemeinde  10 000.00
      men mit der Kirchgemeinde für das                                                   (Beschluss Kirchgemeinde-
      Fastenopferprojekt der Adivasi. Die       Das neue Pfarreiprojekt hat die Um-       versammlung)
ni,   Adivasi gehören zu den ärmsten Be-        welt im Blick
      völkerungsgruppen in Indien. Viele Adi-   Im neuen Jahr gehen die Spenden in        Total                     106 614.70
                                                                                                                                  (Fotos: Heksi)

      vasi-Gemeinschaften leben in schwer       die DR Kongo. Sie unterstützen damit
      zugänglichen Gebieten in den Wäldern      Menschen, die von starker Armut und       Grossen Dank und Vergelt`s Gott!
      Indiens im Einklang mit der Natur.        Umweltverschmutzung betroffen sind.

                                                                                                                              11
Mathias Gut berichtet von Erfahrungen als Feuerwehrmann                                                                                                                        Lu

«Ruhe bewahren und die Feuerwehr alarmie-                                                                                                                                      M
ren»
                                                                                   Einsätze sind sehr anspruchsvoll                                                            In
                                                                                   Bei Alarm muss auch er ausrücken,                                                           na
                                                                                   denn er ist bei der ersten Gruppe, die                                                      wi
                                                                                   bei einem Ereignis wie zu einem Brand                                                       ru
                                                                                   zuerst vor Ort ist. Natürlich hat auch er                                                   de
                                                                                   schon grössere Brände oder Katastro-
                                                                                   phen erlebt, wie bei einem Hausbrand                                                        Da
                                                                                   in St. Erhardt, beim Scheunenbrand in                                                       ge
                                                                                   Mauensee oder bei einem Ölwehrein-                                                          wo
                                                                                   satz in Mauensee. Mathias Gut erinnert                                                      Wa
                                                                                   sich: «Diese Einsätze sind immer sehr                                                       im
                                                                                   anspruchsvoll, sei es beim Löschen, oft                                                     Sta
                                                                                   gemeinsam mit anderen Feuerwehren,                                                          nic
                                                                                   bei der anschliessenden Feuerwache                                                          er
                                                                                   oder dem Aufräumen, es sind wichti-                                                         un
                                                                                   ge und aufwendige Arbeiten.» Und er                                                         de
                                                                                   ergänzt: «Nach einem solchen Einsatz                                                        ein
                                                                                   bin ich immer sehr erleichtert, wenn                                                        im
                                                                                   keine Menschen verletzt werden oder                                                         leb
                                                                                   sterben.»                                                                                   wo
                                                                                                                                                                               De
                                                                                   Besondere Aufmerksamkeit                                                                    ko
                                                                                   Mathias Gut ist schon länger als Feuer-                                                     ist
                                                                                   wehrmann im Einsatz und er engagiert                                                        be
                                                                                   sich auch dann, wenn die Feuerwehr                                                          Ich
                                                                                   Knutwil-Mauensee öffentliche Informa-                                                       vie
                                                                                   tionsveranstaltungen anbietet. «Wäh-                                                        all
                                                                                   rend der Weihnachtszeit gilt dem Feuer                                                      sic
                                                                                   eine besondere Aufmerksamkeit. Ab                                                           lic
                                                                                   und zu kommt es dann zu einem Brand,                                                        Be
                                                                                   wenn die Äste eines Adventskranzes                                                          im
Mathias Gut engagiert sich mit Leib und Seele bei der Feuerwehr.                   oder der Tannenbaum schon etwas                                                             wü
                                                                                   dürr sind», warnt der Feuerwehrmann.                                                        un
                                                                                   Und zum Schluss meint er: «Wenn den-
Eine Feuerwehr nimmt die wichtige        wehrmann aus Kaltbach, Mauensee,          noch mal etwas passiert, dann gilt es                                                       Wi
Aufgabe wahr, die Bevölkerung zu         ins Gespräch zu kommen. «Ja, retten,      Ruhe zu bewahren und wenn erfordert                                                         du
schützen. Mathias Gut von der Feuer-     löschen, schützen und vorbeugen gehö-     Notruf Telefon 118.»
wehr Knutwil-Mauensee ist einer der      ren zum Hauptauftrag der Feuerwehr
siebzig Frauen und Männer, die für       Knutwil-Mauensee», berichtet Mathias                                           wm
                                                                                                                             (Fotos: zvg; Schlauch, CC0, Waukesha, pixabay )

Sicherheit in den Gemeinden Knutwil      Gut. Das heisse für alle Mitglieder der
und Mauensee sorgen. Dem Pfarreib-       Feuerwehr auch dann für einen Hilfe-
latt hat er verraten, was seine Aufga-   ruf bereit zu sein, wenn andere Men-
ben sind und was während der Weih-       schen feiern oder schlafen. «Sicher ist
nachtstage besonders zu beachten ist.    es bei uns über die Weihnachtstage et-
                                         was ruhiger als bei einer grossen Feu-
Heute Abend hat Mathias Gut «Vater-      erwehr. Dennoch, der Winter ist immer
dienst», denn seine Partnerin Ramona     dann, wenn ein grosser Schneefall Bäu-
ist bei der Spitex im Einsatz und die    me niederdrückt oder ein Sturm auf-
kleine Tochter Noelia schläft bereits.   zieht, für Überraschungen gut», meint
Ein guter Moment, mit dem Feuer-         Mathias Gut.

12
Luzia Häller-Huber pflegt die Kontakte zu den Menschen im AltersZentrum und Seeblick

                                                       Massnahmen werden gelassen mitgetragen

                                                       In einem Interview kurz vor Weih-
en,                                                    nachten erzählte Luzia Häller-Huber,
die                                                    wie sie die Menschen im AltersZent-
nd                                                     rum im Umgang mit der Corona-Pan-
 er                                                    demie erlebt.
ro-
nd                                                     Das Corona Virus ist für alte Menschen
 in                                                    gefährlicher. Wie geht es den Heimbe-
 n-                                                    wohnenden damit?
ert                                                    Was mir aufgefallen ist, ist die Stille, die
 hr                                                    im AltersZentrum eingekehrt ist: Der
oft                                                    Stammtisch findet nicht statt, es wird
en,                                                    nicht gejasst,…. Es ist einfach still. Ich
 he                                                    erlebe Bewohnende, die Angst haben
 ti-                                                   und trauern. «Es geht so zu Herzen,
 er                                                    denn so viele sind nicht mehr da», so
atz                                                    eine Bewohnerin unter Tränen. Das war          Die Kontakte im AltersZentrum sind derzeit stark eingeschränkt.
nn                                                     im Frühjahr noch anders. Daneben er-
 er                                                    lebe ich auch Zuversicht unter den Be-
                                                       wohnenden. Was mich berührt, ist die           Ich mache derzeit mehr Besuche, brin-     Wie geht es dir als Seelsorgerin damit?
                                                       Demut von vielen. Man könnte es mit «es        ge die Kommunion, wenn die Besuch-        Es beschäftigt mich, wie das Perso-
                                                       kommt, wie es kommt», beschreiben. Es          ten es wünschen und telefoniere auch      nal und insbesondere die Pflegenden
er-                                                    ist nicht wie bei uns Jüngeren. Wir glau-      mehr mit verschiedenen Bewohnenden.       an Grenzen kommen. Sie müssen für
ert                                                    ben gerne, alles im Griff zu haben.            Als Seelsorgende dürfen wir die Men-      Kollegen und Kolleginnen einspringen,
 hr                                                    Ich staune, mit welcher Gelassenheit           schen im AltersZentrum weiterhin be-      haben einen grösseren Pflegeaufwand
 a-                                                    viele Bewohnende im AltersZentrum              suchen und das tut ihnen gut. Wir kom-    und wenig Zeit zum Abschiednehmen.
 h-                                                    all die Massnahmen mitmachen und               men natürlich in einem Notfall, wenn      Und trotz allem tut das Personal alles,
 er                                                    sich darauf einlassen. Denn es ist wirk-       wir gerufen werden und ich gehe regel-    um den Bewohnenden einen guten
Ab                                                     lich alles anders. So wird ihnen zum           mässig auf den Abteilungen vorbei. Da-    Alltag zu ermöglichen. Es ist rührend,
nd,                                                    Beispiel empfohlen, an Weihnachten             bei sind auch diese Besuche anders: Ich   was sie alles tun, um die Advents- und
 es                                                    im Zentrum zu bleiben. Es scheint, als         halte Abstand, trage eine Maske und es    Weihnachtszeit stimmungsvoll zu ge-
 as                                                    würden die meisten sich daranhalten            gibt auch keine Berührungen. Dennoch      stalten: Alle erhielten zu Samichlaus
nn.                                                    und im Heim bleiben.                           sind die Besuche sehr geschätzt. Wir      ein Säckchen, die Aktivierung schenkte
 n-                                                                                                   erfahren grosse Wertschätzung von Be-     «Sternstunden», an Weihnachten findet
 es                                                    Wie hat sich die Seelsorge im Altersheim       wohnenden und der Heimleitung.            auf jeder Abteilung eine kleine Weih-
ert                                                    durch das Coronavirus verändert?                                                         nachtsfeier statt. Alles in ganz kleinen
                                                                                                      Was braucht es, was hilft den Menschen    Grüppchen und das ist aufwendig. Da-
                                                                                                      in dieser Situation?                      vor habe ich eine hohe Achtung.
wm                                                                             Luzia    Häller-       Es sind manchmal ganz kleine Sachen.      Es macht mich traurig, wenn ich ins
     (Fotos: zvg; Schlauch, CC0, Waukesha, pixabay )

                                                                               Huber ist Seel-        Wichtig ist, dass sich die Menschen be-   Heim komme und erfahre, dass lieb
                                                                               sorgerin     im        gleitet wissen. Verständnis und «Nähe»    gewonnene Menschen gestorben sind.
                                                                               AltersZentrum          schenken, das ist wichtig. Da spüre ich   Das Schöne sind die wertvollen Begeg-
                                                                               St. Martin, Sie        auch gegenüber uns Seelsorgenden          nungen und Gespräche. Neulich sagte
                                                                               ist in der Seni-       eine grosse Dankbarkeit.                  eine Bewohnerin: «Es ist alles ganz
                                                                               orenarbeit so-         Was die Menschen neben den stark          anders, nichts stimmt mehr, ich bin so
                                                                               wie Begleitung         eingeschränkten Kontakten vermissen,      verwirrt.» Und nach einer Zeit im Ge-
                                                                               Schwerkranker          sind die Gottesdienste. Daher freue ich   spräch merken wir, es ist wieder gut,
                                                                               und Sterbender         mich sehr, dass ich in der Weihnachts-    sie ist wieder ruhiger. Das sind Gesprä-
                                                                               tätig.                 zeit auf jeder Abteilung eine kurze       che, die auch Kraft und Mut geben.
                                                                                                                                                                                       (Fotos: tm)

                                                                                                      Kommunionfeier gestalten darf.                                                  tm

                                                                                                                                                                                     13
Findungskommission Kirchgemeinde Sursee                                                                                                       Sc

«Es freut mich, dass sich Interessierte melden»                                                                                               B

                                           Schritt nahm ich mit einigen Frauen          Es ist sinnvoll, dass sich der Kirchen-               Je
                                           und Männern Kontakt auf. Letztlich           rat bei Wahlen oder Ersatzwahlen zu-                  ten
                                           meldeten sich spontan eine Frau und          rückhält. Daher ist die Einsetzung einer              fü
                                           ein Mann.                                    unabhängigen Gruppe, wie dieser Fin-                  im
                                                                                        dungskommission, eine ideale Möglich-                 na
                                           Welchen Stellenwert hat das Profil für       keit, Wahlen vorzubereiten.
                                           Kirchenrätinnen und Kirchenräte?                                                                   «L
                                           Das Profil ist eine Mischung von Aufga-      Welches sind deine persönlichen Erfah-                by
                                           ben- und Stellenprofil. Uns Mitgliedern      rungen in dieser Arbeit?                              We
                                           diente das Profil für die Beschreibung       Es war für mich, aber auch für alle Mit-              sie
                                           des Amtes und als Grundlage für Ge-          glieder der Findungskommission eine                   me
                                           spräche mit Interessentinnen und Inte-       spannende Arbeit. Ich habe mich sehr                  ko
                                           ressenten.                                   darüber gefreut, dass sich Menschen                   tag
                                                                                        aus eigenem Interesse bei uns melde-                  we
Interessierte dürfen sich bei Peter Muri   Immer öfters stehen Fachkompetenz im         ten. Wir konnten als Kommission infor-                ter
melden.                                    Finanz- oder Bauwesen im Zentrum.            mieren und begleiten und als ehema-                   Di
                                           Welchen Stellenwert hat die Vorstel-         liges Mitglied des Kirchenrates konnte                tec
                                           lung von Kirche, von Partizipation und       ich einiges an Erfahrung einbringen.                  un
Für den Ersatz von Kirchenrat Adrian       Demokratie in der Kirche?                    Es ist mir auch ein Anliegen, dass der                ga
Mehr, er wird im Mai 2021 demissio-        Der Kirchenrat ist in Ressorts aufgeteilt,   Kirchenrat die Vielfalt der Mitglieder                ne
nieren, beauftragte der Kirchenrat         beim Ressort Bau- und Liegenschaft ist       der Kirchgemeinde abbildet, ihre An-                  an
Peter Muri zur Einsetzung und Lei-         es hilfreich, wenn eine Person Wissen        liegen wahrnimmt und sich aktuellen                   am
tung einer Findungskommission. Die         und Kompetenz in den Bereichen Bau           Auseinandersetzungen stellt. In diesem                ein
Kommission hat die Arbeit umgehend         und Liegenschaften wie mitbringt. Aber       Sinne finde ich es toll, dazu einen Bei-              Sc
aufgenommen. Peter Muri gibt zum           im Gremium des Kirchenrates ist ein          trag zu leisten.
aktuellen Stand der Arbeiten Aus-          fundiertes Verständnis über die Vorstel-                                                           Im
kunft.                                     lung von Kirche sowie über Partizipati-      Peter Muri, herzlichen Dank für deine                 «W
                                           on und die Gestaltung von demokrati-         Auskunft und vor allem für deine Arbeit               te
Wie lautet der Auftrag der Findungs-       schen Prozessen wichtig. Dies war auch       in der Kommission.                                    Fa
kommission?                                Thema in den Gesprächen.                                                        wm                 da
Ich wurde mit dem Ziel angefragt, In-                                                                                                         tet
teressent/innen für eine Kandidatur für    Wie ist der aktuelle Stand von Interes-                                                            üb
den Kirchenrat zu finden. Die Kommis-      sentinnen und Interessenten?                    Ersatzwahl Kirchenrat                              Ne
sion hat umgehend die Arbeit aufge-        Auf unsere Anfragen erhielten wir ei-        Vorschlag der Findungskomission:                      ha
nommen. Mein Anliegen war es auch,         nige Absagen. Die Kommission und ich         Die Findungskommission schlägt                        re
wenn möglich auf eine Vertretung aus       führten konkret mit einer Interessentin      Herr Reto Bächler, Sursee, Bauleiter,                 ge
Schenkon und gemäss der Vakanz im          und einem Interessenten eingehen-            geboren1959 zur Nomination für den                    ze
Ressort Bau- und Liegenschaft auf die-     dere Gespräche. Aktuell liegt in der         offenen Sitz im Kirchenrat vor.                       etw
se Fachkompetenzen zu achten.              Person von Reto Bächler, Sursee, eine                                                              ne
                                           Nomination vor. Reto Bächler ist sehr        Nominationen: Für eine Nomination                     Lic
Über welche Kanäle, Medien hat die         interessiert und in seiner beruflichen       sind mindesten 10 Unterschriften nö-                  Ide
Kommission das Interesse für das Amt       Tätigkeit hatte er als Bauleiter schon       tig. Diese müssen bis zum 18. Januar                  Ei
geweckt?                                   für einige kirchliche Bauten, wie bei        2021 um 12.00 Uhr auf der Kirchen-                    zu
Vorerst gab es ein Gespräch mit dem        Umbauten und Renovationen, die Ver-          verwaltung vorliegen.                                 ck
Kirchenratspräsident, anschliessend        antwortung.                                                                                        tu
wurde das Inserat publiziert und im                                                     Urnenwahl: Die Wahl einer neuen                       ein
Pfarreiblatt wird laufend informiert.      Braucht es eine Findungskommission.          Kirchenrätin, eines neuen Kirchen-                    da
                                                                                                                                (Fotos: wm)

Nach der Zusammensetzung der Kom-          Es kann sich doch jede Bürgerin, jeder       rates ist auf den 7. März 2021 fest-                  ne
mission wurden mögliche Vorschläge         Bürger der Kirchgemeinde für dieses          gelegt.                                               Be
entgegengenommen. In einem weiteren        Amt melden?                                                                                        sto

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Schulklasse aus Ebikon startet Gebetskette

                    Beten gegen den Corona-Blues

 n-                 Jeden Tag für andere Menschen be-
 u-                 ten. Mit einer Gebetskette setzt eine
 er                 fünfte Klasse aus Ebikon den Sorgen
 n-                 im Zusammenhang mit der Coro-
 h-                 na-Pandemie etwas entgegen.

                    «Lieber Gott, bitte mach, dass alle Ba-
 h-                 bys und Kleinkinder gut aufwachsen.
                    Wenn sie traurig sind, sei du nahe, dass
 it-                sie schnell wieder gute Laune bekom-
 ne                 men.» Jessica, Fünftklässlerin aus Ebi-
 hr                 kon, liest den Gebetstext für den Mon-
 en                 tag aus dem Impulsheft vor. Sie hat ihn
de-                 wenige Wochen zuvor im Religionsun-
or-                 terricht selber verfasst.
 a-                 Die kleine, aber lebhafte Klasse von Ka-
nte                 techetin Agnes Zwyssig – drei Jungen
                    und drei Mädchen – ist einen Moment
 er                 ganz still, bevor Jessica das vorgesehe-
 er                 ne Ritual beginnt: Sie zündet die Kerze
 n-                 an, die in der Mitte des Schulzimmers
 en                 am Boden steht, dann legen die Kinder
em                  einen Moment lang die Hände in den         Wer bei der Gebetskette mitmacht, bekommt ein schön verpacktes Set mit einem
ei-                 Schoss, ehe Jessica das Gebet vorliest.    Impulsheft, Zündhölzern und einem Teelicht.

                    Impulsheft gibt Struktur
ne                  «Wir möchten, dass eine Gebetsket-         Der Startschuss zur Aktion fällt an die-   Gemeinschaftswerk
eit                 te entsteht, die von November bis zur      sem Montag im Klassenzimmer. Da-           Die Personengruppen, für die gebe-
                    Fasnacht, vielleicht sogar bis Ostern      nach darf Davide das Impulsheft und        tet wird, haben die Schüler*innen be-
wm                  dauert», erzählt Agnes Zwyssig. Gebe-      eine Kerze mit nach Hause nehmen,          stimmt. Jedes Kind hat für eine dieser
                    tet wird zu Hause, in der Familie. Jede    denn seine Familie ist für die erste Wo-   Gruppen ein kurzes Gebet verfasst.
                    übernimmt dabei jeweils eine Woche.        che verantwortlich.                        «Grosszügiger Gott, schenke uns allen
                    Nebst den Familien der Schüler*innen                                                  ein grosszügiges Herz, damit wir offen
n:                  haben sich über einen Aufruf im Pfar-      Andere Familien machen mit                 sind für die Begegnung mit behinder-
gt                  reiblatt bereits sechs weitere Familien    Doch bevor die Gebetskette weiter-         ten Menschen», heisst es etwa im Gebet
 r,                 gemeldet. «Ich möchte den Kindern          gehen kann, gibt es noch einiges zu        für den Donnerstag, das von Giuliano
 n                  zeigen, dass wir der Corona-Situation      tun: Die Kinder basteln an diesem          stammt. Am Ende der Stunde sind die
                    etwas entgegensetzen können: Wir kön-      Montagnachmittag         Kartonschäch-     ersten Sets fertig und mit einem Ge-
                    nen beten und so anderen Menschen          telchen, um ein Teelicht und eine          schenkbändeli versehen. Davide nimmt
 n                  Licht bringen», erläutert Zwyssig die      dekorierte Zündholzschachtel ein-          eines davon zu sich und strahlt, ehe er
ö-                  Idee der Aktion.                           zupacken. Dieses Set bekommen alle teil-   zusammen mit den anderen sein Glas
ar                  Ein Impulsheft, das die Schüler*innen      nehmenden Familien zusammen mit            Rimuss erhebt und mit Agnes Zwyssig
n-                  zusammen mit der Katechetin entwi-         dem Impulsheft.                            auf das Gemeinschaftswerk anstösst.
                    ckelt haben, gibt Struktur und Anlei-      Unter viel Geschäker falten die Jungs
                    tungen. «An jedem Wochentag wird an        und Mädchen die Kartonbögen und                                      Sylvia Stam
                                                                                                                                                   (Foto: Sylvia Stamm)

 n                  eine bestimmte Menschengruppe ge-          kleben Glitzersteine auf die Zündholz-
n-                  dacht: An Babys, Schulkinder, Ärzt*in-     schachtel. «Alles Gute» schreibt Ruben
      (Fotos: wm)

t-                  nen und Pflegepersonal, Menschen mit       mit ernster Miene darauf, «Licht für       Wer eine Gebetswoche übernehmen
                    Behinderung, an kranke, alte und ver-      euch» schreiben Veronika und Leana         möchte, meldet sich bei agnes.zwyssig@
                    storbene Menschen», erläutert Zwyssig.     auf andere.                                kathrontal.ch.

                                                                                                                                              15
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