DER FLURBOTE BAYREUTHER ECHO - Ökumenische Fördergemeinschaft ...

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DER FLURBOTE BAYREUTHER ECHO - Ökumenische Fördergemeinschaft ...
DER FLURBOTE
                     BAYREUTHER ECHO
                     ÖKUMENISCHE FÖRDERGEMEINSCHAFT LUDWIGSHAFEN, GEMEINWESENARBEIT                   2. AUSGABE 2021

EDITORIAL
Cave-Syndrom – schon mal gehört? Kein ganz neu-           von Corona befallenen Container-Lager für Geflüch-
er, aber ein ziemlich aktueller Fachbegriff für einen     tete in der Mannheimer Straße sowie in der Apostel-
Zustand, der andauert, obwohl es „eigentlich“ keinen      kirche wurde so unbürokratisch wie fachkundig John-
Anlass mehr dazu gibt: Du hast gelernt, dich einzui-      son & Johnson verimpft: mit der höchst praktikablen
geln in deiner Höhle; mittlerweile „dürftest“ du längst   „Einmal-reicht-Wirkung.“ (S.2-4) Schon gewusst?
wieder raus; aber du bleibst drinnen. Die Ursache?        Der STREET DOC hat sich mobilisiert und ein eigenes
Angst. Menschenangst, Versagensangst. Lebensangst.        Fahrzeug bekommen! (S. 6) Lange geplant und von
Kommt uns das irgendwie bekannt vor? Schon länger,        großer Bedeutung: der STREET DOC MENTAL, ein so-
oder? Viele, sehr viele Menschen, die in den Einwei-      zialpsychiatrisches Angebot mit extrem niedrigen, ei-
sungsgebieten der Stadt Ludwigshafen leben müssen,        gentlich gar keinen Schwellen ... (S.5.)
bleiben schon lange lieber drinnen. Bayreuther, Krops-    Bei so viel Neuerungen und frischem Wind passt es
und Flur-Straße: ein Höhlensystem, in dem man ver-        ganz wunderbar, dass mit Vera Klauzner „eine Neue“
steckt wird? Vor wem eigentlich? Und warum?               im Gemeindepädagogischen Dienst angefangen hat.
Szenenwechsel. Nein, falsch: Wir bleiben vor Ort!         Herzliche Willkommen und viel Spaß mit uns! – Schö-
Denn: Es geht wieder los: In Mundenheim hat vor           nen Dank auch an Kerttu Taidre, die uns die Inter-
kurzem der „Kochclub to go“ aufgemacht, Stühle            nationale Begegnungsstätte der Malteser vorstellt.
stehen vor der Tür, eine einladende Atmosphäre für        Wie gewohnt, macht auch diesmal ein Gedicht den
alle. Das war lange nicht. Die Boule-Runde soll bald      Beschluss dieser Ausgabe. Falls es Leute geben sollte,
wieder stattfinden – es ist ja Sommer! Der Filmclub       die sich wundern, was immer diese Lyrik in dieser Be-
gründet sich neu, und – ganz wichtig – die Interes-       wohner*innenzeitung macht: ohne Kultur und Geist
senvertretung Mundenheim, der Bewohnerrat kommt           und Kunst bricht über kurz oder lang unser Zusam-
wieder zusammen. – Und in der Bayreuther? Genau           menleben zusammen. Davon überzeugt ist…
dasselbe! Nach langer, allzu langer Zeit wird aus der
vergleichsweise öden Essensausgabe „Walk in“ nach         …Eure Redaktion Johannes Hucke und Uwe Frey
und nach ein Schön-Wetter-Grill-Treff. Geld kommt
von der Aktion ´72 – 1000 Dank auch! In den Start-
löchern: der Bayreuther Beirat. Auch hier klackern die
Boule-Kugeln bereits in den Schubladen, und die Frei-
landschach-Figuren rumoren in der Kiste: Wann dür-
fen wir endlich wieder raus?
Sind das lauter Maßnahmen zur Überwindung des Ca-
ve-Syndroms? Auch, ganz bestimmt. Diese Ausgabe
ist aus aktuellem Anlass vor allem dem STREET DOC
gewidmet: Mit Nina Christahl hat eine ausgewiesene
Fachkraft die Clearing-Stelle (S.7) für den STREET
DOC übernommen; das Krankenkassenrecht ist der-
maßen kompliziert, dass es hierfür spezieller Kennt-
nisse bedarf. Jetzt haben wir jemand – und keine Un-
bekannte … Von wegen STREET DOC: überregional
sorgten vier Impfaktionen „dort, wo es am nötigsten
ist“, für Lob und Anerkennung: in Mundenheim, in
der Bayreuther Straße, aber auch im bereits schwer
                                                          Zu Gast bei unserer Impfaktion: Sozialdezernentin Beate Steeg.
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DER STREET DOC IMPFT VOR ORT
SPEZIALEINSATZ IN BAYREUTHER STRASSE STÖSST AUF REGE TEILNAHME                               2     /12

Ludwigshafen, 29.5.2021. – Die Abstandsstreifen     kerung für Überdruss und Unmut gesorgt hat.
sind geklebt, das neue STREET DOC ArztMobil
leuchtet im Hintergrund. Vor dem Stadtteilzen-      Getreu dem STREET DOC-Motto: „Keiner wird
trum-West hat sich eine vielgliedrige Schlan-       weggeschickt!“ kommen auch Patientinnen und
ge gebildet, vom Haupteingang, um die Kurve         Patienten zum Zug, die in den an die Bayreuther
… und den Bürgersteig hinunter. Es ist Sams-        Straße angrenzenden Gebieten leben – dort sieht
tag – normalerweise kein Einsatztag, weder für      es teils auch nicht wohnlicher aus, und die Chan-
den STREET DOC noch für die ÖFG (Ökumeni-           cen auf reguläre Teilhabe sind ebenso sehr mini-
sche Fördergemeinschaft Ludwigshafen). Doch         miert. Zu beobachten ist ein Stimmungswandel:
besondere Zeiten erfordern besondere Metho-         Obwohl der Corona-Kontext, die Unsicherheit,
den: Wenn sonst schon niemand in den Ein-           wie stark die Nebenwirkungen ausfallen werden,
weisungsgebieten impft, seit jeher von gesund-      aber auch die aufgeheizte öffentliche Diskussion
heitlicher Gefahrenbelastung in erhöhter Weise      nicht eben dazu angetan sind, eine entspann-
betroffen, dann muss halt der STREET DOC ran!       te Atmosphäre zu erzeugen, agieren sowohl die
                                                    Geimpften als auch die STREET DOCs zusehends
Dr. Peter Uebel ist es gelungen, ein Kontingent     optimistischer. „Jetzt muss ich da eben noch
Impfdosen zu organisieren, Johnson & Johnson,       durch, und dann wird endlich alles besser!“, fasst
das hat den Vorteil, dass nur einmal geimpft wer-   eine dreifache Mutter die Situation zusammen.
den muss, und die Wirkung hält über ein halbes
Jahr lang an. Zusammen mit Dr. Elke Braadt-Til-     Niemand widerspricht ihr. Auf dem Weg vom
ger, assistiert vom STREET DOC-Fachpersonal         Empfang im STZ-Eingangsbereich, wo die Daten
sowie der Gemeinwesenarbeit der ÖFG und Ge-         aufgenommen werden, durch den Flur, wo eine
schäftsführer Walter Münzenberger, führt Uebel      kurze Wartezeit absolviert werden muss, über
die Impfungen durch. – Zunächst hat es nicht        das improvisierte Impfzentrum in der Turnhal-
so ausgesehen, dass mehr als 25 Freiwillige die     le bis zum „Nachsorgebereich“ im Garten lässt
Gelegenheit nutzen werden. Am Ende sind es          sich eine sukzessive Aufhellung des Gemütszu-
dann 55: ein wirklich guter Anfang für die neue     standes feststellen: naturgemäße Ängste – an-
Impf-Welle! Bereits am Donnerstag darauf wird       wachsende Entschlossenheit – nochmalige An-
die Schutzmaßnahme im Containerdorf Mannhei-        spannung vor dem Pieks … und schließlich die
mer Straße wiederholt. Am 12.6. ist dann Mun-       Erleichterung. Die meisten, die sich durch die
denheim-West dran, der Partner-Brennpunkt …         Gartentür auf den Heimweg begeben, äußern
                                                    sich anerkennend über den STREET DOC und
Kaum hat die Presse berichtet, dass der STREET      seine Initiativkraft. Manche haben schon wie-
DOC seinen wie immer unbürokratischen Ein-          der einen Witz auf Lager, anderen schmunzeln
satz fährt, warten auch Stadt und Land mit          vor sich hin: Nicht zu glauben, wie schnell das
entsprechenden Impf-Aktionen auf. Man darf          ging! Sie haben sich getraut … und sind damit ein
gespannt sein! – An diesem frühlingshaften          Beispiel für viele, die es ihnen nachtun werden.
Samstagmorgen besucht auch Sozialdezernen-
tin Beate Steeg die Bayreuther Straße. Sie zeigt
sich beeindruckt von der Organisation und dem
Teilnahmeeifer. Medien sind nur in beschränk-
tem Maße zugelassen; gar zu häufig waren zu-
letzt Kameras und wissbegierige Leute von der
Presse im Obdach zugegen, was in der Bevöl-
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STREET DOC IMPFT FLÜCHTLINGE
45 IMPFUNGEN ODER 28% DER BEWOHNER LIESSEN SICH IMPFEN                                     3     /12

Es war eine gelungene Aktion, dank der guten      des AK Flüchtlinge Oggersheim, erstellten die eh-
Zusammenarbeit von ÖFG -STREET DOC -, vom         renamtlichen Helfer des „Arbeitskreises Flücht-
Verein „Respekt Menschen!“ und vom Arbeitskreis   linge Oggersheim“, des Vereins „Respekt Men-
Flüchtlinge-Oggersheim, die an Fronleichnam       schen!“, unterstützt von 2 Flüchtlingen und dem
bei herrlichem Sonnenschein in der Sammelun-      Hausmeister der Unterkunft in kürzester Zeit, eine
terkunft „Mannheimer Straße“ stattfand. Bevor     „Impfstraße“ mit Aufklärungsstation, einer Stati-
es mit dem Impfen losgehen konnte, musste zu-     on zur Datenerfassung 2 Impfstationen und einer
nächst die „Impfstraße“ aufgebaut werden. Bes-    Überwachungsstation.
tens organisiert von Bernhard Werner, Sprecher

Auch das neue mobile Sprechzimmer von STREET      klärungsgespräche, Helferinnen und Helfer beider
DOC kam als Impfstation zum Einsatz. Dr. Peter    Organisationen unterstützen bei der Dokumenta-
Uebel von STREET DOC und Dr. Marianne Speck       tion und dem Impfen.
vom Verein Respeckt Menschen führten die Auf-
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STREET DOCS SETZEN DIE IMPFAKTION FORT
IMPFUNGEN AUCH IN DER SUPPENKÜCHE                                                                     4     /12

Am Mittwoch, 9. Juni, war es auch in der Suppenkü-       Verantwortlichen der Suppenküche seien sehr dank-
che soweit. Die Gäste konnten sich einen Impf-Pieks      bar über das Angebot und die Initiative der STREET
mit dem Impfstoff Johnson & Johnson abholen. 23          DOCs Das Team der Apostelkirche mit der neuen Kol-
Gäste der Suppenküche ließen sich impfen. Das Team       legin aus dem Gemeindepädagogischen Dienst, Vera
um Dr. Peter Uebel klärte auf und beriet die Impf-       Klaunzer, den Hausmeistern Bernd Mundschau und
willigen. Die 15-minütige Wartezeit im Anschluss an      Achim Schnepf und Pfarrerin Kerstin Bartels wurde
den Pieks wurde mit Kaffee und Getränken im Hof          unterstützt von der Kirchengemeinde Süd mit Pfar-
der Apostelkirche unter Einhalten der Abstands- und      rerin Barbara Schipper und der Presbyterin Christine
Hygieneregeln verkürzt.                                  Müller-Kattwinkel. Zusammen mit Brigitte Eckardt
                                                         vom Verein „Respekt: Menschen!“ halfen sie bei der
„Alle Geimpften zogen froh und erleichtert ihrer         Organisation und Registrierung der Impfwilligen und
Wege“, berichtet Pfarrerin Kerstin Bartels. Auch die     errichteten eine kleine Impfstraße.

4. IMPFAKTIONEN IN DER KROPSBURGSTRASSE
GELUNGENER ABSCHLUSS DER AUSSERGEWÖHNLICHEN KAMPAGNE

„Es war eine erfolgreiche, eine wunderbare Organisati-   – ganz nach dem Beispiel des Roten Kreuzes, wo es
on“, fasst einer der zwölf Helfer den „Impftag in Mun-   nach einer Blutspende traditionell etwas zu essen gibt.
denheim“ begeistert zusammen. Allgemein hervorge-        – Angetan von der „Freundlichkeit und zügigen Ab-
hoben wird die kongeniale Kooperation zwischen dem       wicklung“, bedankte sich ein Impfling im Anschluss
JUZ (Jugendzentrum Mundenheim), dem HdB (Haus            noch einmal ausgiebig: obwohl er sonst eine gewisse
der Begegnung) und der GWA (Gemeinwesenarbeit).          Distanz zur Parteizugehörigkeit des Dr. Uebel hege,
„Hand in Hand in bewährter Zusammenarbeit“ wurden        müsse er doch in aller Form gratulieren zu einer sol-
etwa 60 Personen empfangen, beraten, geimpft und         chen Aktion und das Engagement des bekannten Me-
nachbetreut: bis in den Abend hinein. Das Fachärzte-     diziners hervorheben. – Dem ist seitens der Redaktion
team bildeten diesmal Dr. Uebel und Dr. Blendin.         nichts hinzuzufügen.

Wolfgang Zehmke, kochlöffelführendes Mitglied des        Kurz nach Redaktionsschluss erfolgte eine 5. Impfak-
„Kochclubs Mundenheim“, überdies langjähriger Pro-       tion in der Wattstraße.
fikoch, bewies Gespür für die Situation, belegte Dut-
zende Brötchen und verteilte sie an die Geimpften
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„DA WÄRE ICH VON SELBER NICHT MAL AUF DIE
IDEE GEKOMMEN…“                                                                                 5     /12

Ludwigshafen, 14. Juni 2021. – Jahrzehntlang          unterschiedlich wie die Menschen nun einmal
ging das so: Ein Mensch hat schwerwiegen-             sind, so verschieden gestaltet sich auch die Inan-
de psychische Probleme, verliert seine Wohnung        spruchnahme des neuen Angebots. Während die
und kommt wahlweise in den Guten Hirten oder          einen lieber aus der Distanz beobachten, wer da
ins Einweisungsgebiet. Von da an beginnt er zu        wohl „von außerhalb zu Gast ist“, nutzen andere
mäandrieren: hin und her und her und hin. Man-        die Chance sofort. Tatsächlich kam es bereits zu
che waren 20, 30 Mal bei der Entgiftung, begann       mehreren Beratungsgesprächen, zu Aufnahmen
Therapie um Therapie … und landeten doch wie-         im Guten Hirten, zu Planungen für einen wei-
der in der Bayreuther Straße oder im Mundenhei-       teren Hilfeverlauf. Das ging viel schneller als ge-
mer Obdach. Zwar gab es regelmäßig fachlichen         dacht! Oder wie es Herr D. ausdrückt: „Da wäre
Austausch zwischen dem Krankenhaus Zum Guten          ich von selber nicht mal auf die Idee gekommen,
Hirten und der ÖFG, doch im Einzelfall genügte        zum Psychoklempner zu gehen!“
das nicht. Ein Projekt musste her – aber ein gutes!
                                                      Ob die Jargon-geprägte Bezeichnung so ganz
Es ist Montagvormittag. Statt der fast zehn Jahre     dem Berufsbild von Schlößer & Eisenhut ent-
lang so beliebten Kochgruppe existiert seit einem     spricht, mag dahingestellt bleiben … Jedenfalls ist
Jahr nur noch die in jeder Hinsicht abgespeck-        binnen kurzen zu konstatieren: Der Spezialeinsatz
te Version: der „Walk in“, eine Art Essensausgabe     trägt Früchte! Wenn erst einmal der STREET DOC
unter strengen hygienischen und anderweitigen         ganz regulär wieder nach Mundenheim und in die
Richtlinien – immerhin eine Möglichkeit, Kontakt      Bayreuther Straße kommt, werden sich weitere
zu halten. Und herzustellen! Denn seit der Karwo-     Möglichkeiten eröffnen: die Wege werden noch
che sind Frau Dr. Anja Schlößer und Daniel Eisen-     kürzer, Vertrauen, Bereitschaft und Behandlungs-
hut zugegen, Fachkräfte vom Guten Hirten mit          einsicht lassen sich schneller und profunder auf-
spezieller sozialpsychiatrischer Ausbildung. Praxis   bauen. In Bälde dürfte es so weit sein.
der kurzen Wege: Nur über langwierige Vertrau-
ensbildung ist es möglich, das Angebot STREET         Zur Erinnerung: „Come together … right now!”
DOC MENTAL vor Ort wirksam zu implementieren.         heißt das Kooperationsprojekt, an dem auch die
Man bedenke: Nur wenige Menschen nehmen so            Koordinierungsstelle für Psychiatrie der Stadtver-
mir nichts, dir nichts psychologische Beratung in     waltung Ludwigshafen beteiligt ist. Viermal tagte
Anspruch; den meisten ist es zunächst peinlich        bereits das Fachgremium. Die BASF hat Gelder zu-
zuzugeben, dass in der Seele etwas schmerzt. Bei      geschossen – vielen Dank! Den größeren Rahmen
Arm und Bein geht das viel leichter … Und um wie      bildet ein weiteres Projekt, das die Neu-Entwick-
viel schwerer ist dieser Weg unter den Lebensbe-      lung von Mundenheim-West als Quartier zum Ziel
dingungen der Notwohngebiete!                         hat: ohne Stigmatisierung, ohne Diffamierung …
                                                      dafür mit allen Chancen auf zeitgemäßes Wohnen
Nach und nach treffen immer mehr Leute im             und psychische Gesundheit. Bereits jetzt ist der
Gastgarten ein, nacheinander, versteht sich. Die      STREET DOC MENTAL ein unverzichtbarer Bau-
meisten haben Anja Schlößer und Daniel Eisenhut       stein.
schon einmal gesehen, viele ein kurzes Gespräch
mit ihnen geführt, einige aber ein längeres; so
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STREET DOC MOBIL
…UND NOCH EIN NEUES ANGEBOT!                                                                 6    /12

„Wenn der STREET DOC wieder vorfährt               in der Flur- und Bayreuther Straße wieder prä-
…“, heißt es in obenstehendem Bericht. Ja,         sent zu sein – allerdings erst dann, wenn es
womit denn? Vielleicht sogar demnächst             die Inzidenzzahlen gestatten (siehe unten).
mit unserem neuen STREET DOC MOBIL!
                                                   Besonders interessant wird das MediMobil in der
Manchmal muss man einfach schnell sein. In         Phase der Baumaßnahmen, denn auch die Praxis-
diesem Falle: Der Chef persönlich. Kaum hat die    räume in den Zuweisungsgebieten werden davon
Medizinische Hilfe Solingen am 24.3. ihr Medi-     betroffen sein. Zu den gewohnten Zeiten an Mitt-
Mobil zur weiteren Nutzung angeboten, ruft         wochnachmittagen könnte das Dreier-Team aus
Walter Münzenberger, Geschäftsführer der ÖFG       Arzthelferin, Arzt oder Ärztin und Sozialberatung
Ludwigshafen, dortselbst an. Und bekommt           auf diese Weise trotzdem Vor-Ort-Hilfe leisten kön-
den Zuschlag – denn er ist der erste! Der ehe-     nen … auch während die Bagger in den Quartieren
malige Kranken-Transporter, ein Mercedes-Mo-       rumpeln. Dies erscheint umso wichtiger, da zahl-
dell aus dem Jahr 2003, scheint gut in Schuss.     reiche Bewohnerinnen und Bewohner immer noch
Trotz seiner 260.000 Kilometer zeigt das Gefährt   nicht selbständig in die Dessauer Straße kommen.
keinerlei Ermüdungserscheinungen. Vollausge-
stattet mit Behandlungsstuhl, Apothekerschrank     Und ein weiteres Einsatzfeld eröffnet sich, bereits
und vorschriftsmäßigem Einstieg, bietet sich       mehrmals mit geringem Erfolg avisiert: An meh-
das Arztmobil für eine vielfältige Nutzung an.     reren Orten im Stadtgebiet versammeln sich nach
                                                   wie vor medizinisch potentielle Patient*innen,
Die erste Inaugenscheinnahme in Ludwigshafen       denen eine aufsuchende Hilfe sehr zugute käme.
erfolgt während der Sitzung der Steuerungs-
gruppe des STREET DOC am Nachmittag des            Eine Frage ist noch nicht geklärt: Wer fährt das
9.4. Hauptpunkt sind die Einsatzmöglichkei-        STREET DOC MOBIL? Wir können uns ein Paten-
ten. Dr. Peter Uebel hat folgenden Vorschlag:      schafts-Modell gut vorstellen: Vielleicht jeman-
Zumal unter Corona-Bedingungen, da nur             den mit Erfahrungen, ein*e Sanitäter*in ohne
die Destination im Hemshof genutzt werden          Scheu? – Bitte im Umfeld Werbung machen!
kann, besteht endlich die Chance, auch vor Ort
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DIE CLEARINGSTELLE
KRANKENVERSICHERUNG RHEINLAND-PFALZ VON NINA CHRISTAHL                                      7      /12

Seit Januar gibt es eine Beratungsstelle für Kran-   versicherungssystem abzusichern. Auf politischer
kenversicherung                                      Ebene setzen sich Clearingstellen im Verbund
                                                     dafür ein, dass jeder hat ein Recht auf Gesund-
Träger ist die ÖFG und das Büro befindet sich in     heitsversorgung hat. Gesundheit ist ein Men-
der Dessauer Straße 43, im Gebäude von Street        schenrecht! Dennoch haben viele Menschen in
Doc.                                                 Deutschland haben keinen Zugang zu angemes-
                                                     sener Gesundheitsversorgung!
Nicht nur Menschen die den Street Doc aufsuchen
können die Beratung in Anspruch nehmen, son-         Wenn sie Fragen haben zur ihrer ungeklärten
dern alle Menschen die aus dem Großraum Lud-         Krankenversicherungssituation, oder von diesbe-
wigshafen/ Worms und dem Umland kommen.              züglichen Schulden geplagt sind wenden sie sich
                                                     gerne an mich.
Die Beratung hat das Ziel Menschen ohne ausrei-
chenden Versicherungsschutz wieder im Kranken-       Kontaktdaten mit Postanschrift siehe unten.

      +++ EILMELDUNG: NEUES AUS MUNDENHEIM Das HdB nimmt wieder Fahrt auf +++

Seit Juni gibt es einen „Kochclub to-go“, immer      Neue und bewährte Aktionen stehen an: Boule,
freitags von bis … Die Zahl der Teilnehmenden ist    Filmclub … und der „richtige“ Kochclub soll auch
bereits enorm!                                       bald wieder möglich sein.
Außerdem stehen zwei, drei Stühle auf Terrasse,
wo man sich gemütlich zum Gespräch niederlas-        Ganz wichtig: Schon in Kürze wird die nächste
sen kann.                                            Bewohnerversammlung (Interessen-Gemeinschaft
                                                     Mundenheim einberufen! Wir melden uns per
                                                     Flugblatt!
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IMPFEN RETTET LEBEN!
EINE INITIATIVE VON BURKHARD TOMM-BUB                                                                            8   /12

IMPFEN RETTET LEBEN!                                       ARABISCH:
Impfen schützt wirklich und ist kein großes Risiko.                             ً
                                                           ‫ﺲ ﻣﺨﺎﻃﺮة ﻛﺒ
WARUM ICH DIE BAYREUTHER BIS VOR KURZEM
NICHT KANNTE…                                                                                            9     /12

… liegt zum einen daran, dass ich nicht aus Ludwigs-        echt und einmal aufm Bildschirm – guck ich kaum
hafen komme und das hört nun wirklich jeder, der            Fernsehen und wenn, dann höchstens mal eine Na-
auch nur ein paar Worte mit mir wechselt. Viele tip-        turdoku oder einen Film. Sowieso hab ich’s nicht so
pen dann auch grad zumindest halb-richtig, wenn sie         richtig mit den Alternativen zu „in echt“, das merk ich
mich fragen, ob ich aus der Schweiz bin, denn da habe       grad an allen Ecken und Enden, denn in Zeiten von
ich die letzten elf Jahre gelebt. Eigentlich bin ich aber   Corona in einen neuen Job einzusteigen, wie ich das
Tirolerin. In Deutschland hab ich auch schon mal ein        dieser Tage erleb, ist schon noch speziell und eben
paar Jahre gewohnt. Zurück bin ich jetzt der Liebe          auch oft auf dem Bildschirm. Für manche mag das
wegen, „wie das oft so ist“, sagen mir viele. So bin ich    stimmen mit Homeoffice und so, ich bin froh, wenn
Anfang des Jahres mal eben ein Stück den Rhein run-         ich nicht allzu viel Zeit vor meinem Laptop verbringe
ter – und nun eben in Ludwigshafen gelandet.                – und so tappe ich dieser Tage auch ab und zu mal
                                                            durch die Bayreuther, die Flurstraße und andere Ecken
Zum anderen – denn die Bayreuther gibt’s ja nun             der Stadt.
zweimal, hab ich kürzlich gelernt, nämlich einmal in

… UND WAS ICH (BIS) JETZT ÜBER DIE BAYREUTHER WEISS

Was mir am meisten auffällt – in der Bayreuther und         ich überzeugt: Diese Zwischenräume sind wichtig,
vielleicht im Allgemeinen hier in Deutschland nach          denn darin findet sich Gold. Solches Gold hab ich be-
langen Jahren in der Schweiz – ist: Es ist einfach, mit     reits entdeckt hier in der Bayreuther – in flüchtigen
den Menschen in Kontakt zu kommen. Da war ich               Begegnungen, geteilten Erfahrungen und scheinbar
letztens etwas früh dran für meinen Termin und stand        unbeachteten Gesten.
wohl etwas verloren herum - schon wurde mir ein Lie-
dchen vorgeträllert, ein Hund vorgestellt und eine Le-      Gott wohnt in der Bayreuther. Kein Zweifel. Ich bin
bensgeschichte erzählt. Das find ich schön, denn für        ihm hier begegnet. Und ich komm wieder, denn davon
mich machen Begegnungen (echte!) das Leben aus.             will ich mehr sehen, erfahren und lernen. DEM Gold
Ich find’s spannend, von anderen Menschen zu hören          jage ich nach.
und mit ihnen über Gott und die Welt auszutauschen.
Meistens geh ich dadurch beschenkt ein Stückchen            Vera Klaunzer, 37, neu im GPD (Gemeindepädago-
reicher weiter. Deshalb war für mich klar, dass ich nach    gischer Dienst) und in der Stadt Ludwigshafen vera.
meiner Zeit als Streetworkerin in Basel auch hier in        klaunzer@evkirchepfalz.de
der Gegend mit Menschen arbeiten will. Das darf ich
nun unter dem Dach der Evangelischen Kirche in der
Jona-Gemeinde (zB der Suppenküche) und in Mun-
denheim (im Café Asyl) tun und das begeistert mich.

Mich begeistert auch – und das ist das zweite, was
mir in der Bayreuther aufgefallen ist -, wie Menschen
mit Spannungsfeldern umgehen. Das ist zwar völlig
unpopulär in unserer schnelllebigen Gesellschaft zwi-
schen Fastfood und Schnellreparatur, Speed-Dating
und LTE-Verbindung, aber in echt kennen wir das alle,
dass das Leben einfach oft anders verläuft, als wir uns
das ausgemalt hatten. Zwischen Theorie und Praxis
tut sich da eine Spielwiese auf, von der zwar niemand
redet, die aber genauso existiert wie die zwischen Le-
ben und Tod. Und je älter ich werde, desto mehr bin
BRÜCKEN BAUEN IN ZEITEN DES ABSTANDS
DIE MALTESER INTERKULTURELLE BEGEGNUNGSSTÄTTE (MIB)                                                10         /12

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund näher          Kerttu Taidre, Leiterin der MiB, berichtet von weiteren
zusammenbringen und den Austausch zwischen                 Angeboten des Malteser-Projekts, die in der Pandemie
Ludwigshafenern unterschiedlicher Kulturen fördern         angepasst wurden: „Jeden Mittwoch von 17-18 Uhr
– das sind die Ziele der Malteser interkulturellen         unterhalten wir uns mit einer Gruppe von Menschen in
Begegnungsstätte (MiB). Aber wie können diese Ziele        unserem Online Sprachen Café über unterschiedliche
in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Lockdown           Themen. Zurzeit behandeln wir das Thema „Typisch
weiterverfolgt werden? Mit kreativen Ansätzen, viel        Deutsch“. Dabei geht es nicht um die unterschiedlichen
Motivation und Weitblick – ist die Antwort der MiB.        Eigenschaften, sondern eher um berühmte Deutsche,
Denn was aus der Corona-bedingten Notwendigkeit            Filme oder Kultur. Kürzlich haben wir uns mit den
heraus entwickelt wurde, hat in Ludwigshafen großen        bekannten deutschen Marken beschäftigt und gelernt,
Zuspruch gefunden.                                         dass Fanta sowie Adidas deutsche Erfindungen sind.
                                                           Pandemiebedingt findet unser Sprachen Café per Zoom
Das Online Tandem Projekt der MiB in Ludwigshafen          statt, bei sinkenden Zahlen wird die Veranstaltung in
ist ein echtes Erfolgsprojekt. Im Online Tandem            Präsenz durchgeführt. Wir sind alle sehr gespannt, uns
können sich Menschen in Ludwigshafen und                   bald live zu treffen.“
Umgebung per Zoom, Signal, Skype & Co trotz
Kontaktbeschränkungen austauschen. Ziel des                Die MiB bietet zahlreiche weitere Aktionen an, die
Tandems ist es, Begegnungen zwischen Menschen              zwischenmenschliche Begegnungen            11 möglich
mit und ohne Migrationshintergrund zu ermöglichen          machen. „Wir haben viele tolle Angebote wie
indem man Miteinander Deutsch spricht, Erfahrungen         Workshops oder Trainings. Ich habe immer ein
teilt und sich gegenseitig das Alleinsein etwas leichter   offenes Ohr für verschiedene Bedürfnisse und neue
macht. Die Inhalte der Gespräche sind individuell und      Ideen“, erläutert Kerttu Taidre. Aktuell läuft der
richten sich nach den Interessen und Bedürfnissen          Fotowettbewerb „Made in LU – Die Stadt mit vielen
der Gesprächspartner. Mittlerweile sind 60 Personen        Gesichtern“, in dem es um die Wahrnehmung der
aktiv und tauschen sich regelmäßig miteinander aus.        Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln geht. Bis zum
Alter, Herkunft, Beruf, Familienstand – alles ist bunt     13. Juni kann jeder auf der Homepage der Malteser
gemischt.                                                  (www.malteser-ludwigshafen.de/fotowettbewerb)
Udo Diehl (58), Anwendungstechniker aus der                seine Stimme abgeben und den von Ludwigshafenern
Pfalz, trifft sich virtuell regelmäßig mit Leyla*, die     eingereichten Fotos bis zu fünf Punkte geben. Die
ursprünglich aus der Türkei kommt. „Ich wollte mich        zehn Fotos mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden
gerne noch mehr ehrenamtlich engagieren, habe              im Herbst in einer Ausstellung veröffentlicht.
aber wenig Zeit“, so Diehl. „Das Angebot hat mich
angesprochen, weil ich hier mein Ehrenamt flexibel         Wer Interesse an den Angeboten der MiB hat, kann
planen und Menschen ganz konkret helfen kann. Der          sich gerne an Frau Taidre wenden (siehe Kontaktdaten
digitale Ansatz in Corona-Zeiten ist eine tolle Idee.“     am Ende). Die MiB wird vom Bundesministerium des
Mittlerweile tauschen sich sogar Udo Diehls Frau und       Innern, für Bau und Heimat finanziell gefördert und
Leylas* Mann in einem eigenen Tandem miteinander           in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration
aus.                                                       und Flüchtlinge durchgeführt.

Auch Zugezogene finden das Angebot der MiB sehr            Kontakt:
wichtig. Hatice (35) aus der Türkei tauscht sich seit      Frau Kerttu Taidre, Koordinatorin der Malteser
Februar 2021 regelmäßig mit ihrer Tandempartnerin          interkulturellen Begegnungsstätte (MiB)
Gisela* aus und schwärmt von dem Programm: „Ich            Handy: 0160-1532178
habe lange so ein Programm gesucht. Im Deutschkurs         Email: kerttu.taidre@malteser.org
lernen wir meistens Grammatik, aber man hat keine
Gelegenheit die Sprache wirklich zu sprechen. Gisela*      Anmerkung der Redaktion: Ein Sprachencafé in
ist eine sehr freundliche und offene Person. Wenn sie      Kooperation mit den Maltesern ist auch im Haus der
mein Deutsch korrigiert, macht sie es sehr sensibel.       Begegnung geplant. Erste Gespräche hierzu fanden
Ich habe viel von ihr gelernt - über das Leben in          Ende 2019 statt. Leider musste das Projekt vorerst auf
Deutschland, aber auch Gemeinsamkeiten festgestellt.       Eis gelegt werden.
Oft tauschen wir auch Kochrezepte aus. Die Gespräche
mit Giesela* sind für mich ein Lottogewinn.“
TERMINKALENDER
                                                                                                   11       /12

Im Moment ist unser normaler Terminkalender               HAUS DER BEGEGNUNG
außer Kraft. Aber wir haben Ideen!
                                                          In der Flurstraße sind Einzelberatungen möglich.
BAYREUTHER STRASSE
                                                          Das Haus der Begegnung ist unterliegt nach wie
Aufgrund der neuen Bestimmungen müssen                    vor der Einhaltung der jeweils aktuellen Corona-
wir unsere Angebotsstruktur erneut ändern.                Verordnungen. Deswegen können Angebote
Trotzdem sind wir täglich für euch vor Ort und            wie sie im Terminkalender noch ausgewiesen
bieten bis auf weiteres folgendes an:                     sind nicht stattfinden. Jedoch ist das HdB fünf
                                                          Tage in der Woche besetzt und es können
Montag                                                    Einzelberatungen zu jedem Thema stattfinden
„Walk in!“ Essen zum Mitnehmen,                           (bis zu 2 Personen aus einem Haushalt,
im Gastgarten                                             Maskenpflicht). Vereinbaren Sie bei Bedarf
11 bis 12 Uhr                                             einfach einen Termin. Sie erreichen Herrn Frey
Sozialberatung im Abenteuerland                           unter der Telefonnummer 0621-63719340 oder
12 bis 14 Uhr                                             mobil 0176-56724116 oder per Email: frey@
                                                          foerdergemeinschaft.de. Bei schönem Wetter
Dienstag                                                  werden Sie sicher ein paar Stühle auf der Terrasse
Sozialberatung im Abenteuerland                           vor dem HdB vorfinden. Unter Berücksichtigung
13 bis 15 Uhr                                             des Abstandsgebotes wäre Zeit für einen kleinen
                                                          Plausch und/oder Ideenfindung gegeben.
Mittwoch
„Walk in!“ Essen zum Mitnehmen,                           Montag
im Gastgarten                                             Projektentwicklung: Bitte Ideen einbringen!
11 bis 12 Uhr                                             Angedacht: Gesprächskreis mit deutschen
Jugendtreff mit Robert in der 91                          und ausländischen Besucher*innen, um
15 bis 17:30 Uhr                                          Sprachkenntnisse zu vertiefen. 9 bis 12 Uhr

Donnerstag                                                allgemeine Beratung 14 bis 16 Uhr
Sozialberatung im Abenteuerland
10 – 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr                             Dienstag
                                                          Außenaktionen 14 bis 17 Uhr
Freitag
„Walk in!“ Essen zum Mitnehmen,                           Mittwoch
im Gastgarten                                             allgemeine Beratung 9 bis 12 Uhr
11 bis 12 Uhr                                             Street Doc in Dessauer Str. 43 (LU-Hemshof)
Boule im Innenhof mit David                               13 bis 15 Uhr
10 bis 12 Uhr (schon bald wieder möglich!)                Boule 14 bis 16 Uhr

Bei Bedarf an Fahrradreparaturen könnt ihr euch           Donnerstag
gerne weiterhin bei David melden!                         fem-Frühstück 10 bis 12 Uhr
Bitte denkt an eure Masken!                               allgemeine Beratung 14 bis 16 Uhr

                                                          Freitag
                                                          grillen/picknicken 10 bis 13 Uhr

                                                 STREET DOC
                    Kommt zu Corona-Zeiten mittwochs von 13-15 Uhr in die Dessauer Str. 43
                            (sowohl der Allgemeinarzt als auch der Zahnklempner)
       … und schon bald wartet das Krankenhaus „Zum Guten Hirten“ mit sozialpsychiatrischer Beratung auf:
        direkt vor Ort, ohne Hemmschwellen und unnötigen Schwierigkeiten. Mehr in der nächsten Ausgabe!
CLOGS
DER GAST                                                                                12         /12

                                   Klopf klopf hier kommt Ich
                                 Hierher Sommer Clogs in Grün
                                      Was genau weißt du?
                           Grünes Gras so ein großer Teppich hier unten
                              Auch Grün der Laube höher am Baum

                                  Mein Sommergrün habe ich an
                                 Schönes Minze-Pistazie-Couleur
                              Kontrastierend gegen die Pflastersteine
                              Herrlich entlang dem Gehweg-Gebüsch
                               Ein Augengenuss beim Spaziergang!

IMPRESSUM
DER FLURBOTE | BAYREUTHER ECHO

Herausgeber                                        Redaktion Johannes Hucke, Uwe Frey
Ökum. Fördergemeinschaft Ludwigshafen GmbH         Layout Tobias Kohlstruck | www.tobiaskohlstruck.de
Gemeinwesenarbeit/Straßensozialarbeit              Embleme Volker Thalmann
Zedernstr. 2                                       Auflage 300 Stück
67065 Ludwigshafen
Telefon (0621) 59506111
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