PROGRAMMINFORMATION - MDR

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PROGRAMMINFORMATION
                                                                  MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
                                                                  Anstalt des öffentlichen Rechts
14. Programmwoche (28. März bis 03. April 2020)
                                                                  HA KOMMUNIKATION

          MDR FERNSEHEN                                           Kantstraße 71 - 73
                                                                  04275 Leipzig
                                                                  Postanschrift 04360 Leipzig
          Samstag, 28. März 2020                                  FON   +49.(0)341.300-6478
                                                                  FAX   +49.(0)341.300-6475
05:25     Für immer 30 i a e f                                    www.mdr.de
          Spielfilm Deutschland 2011
          (MDR 25.03.2020)

06:55     Allein gegen die Zeit a e f
          9. 16:00 Uhr / 10. 17:00 Uhr
          Spielfilmserie Deutschland 2009                         Leipzig, 13.02.2020
                                                                  Seiten 85

          Folge 9
          Durch Jackys Erzählungen ahnen nun auch Cenk und
          Frau Kellermann, dass sie keine fremde Hilfe erwarten
          können. Sie müssen selbst etwas unternehmen.
          Währenddessen erhalten die Nachsitzer einen
          scheinbar rettenden Hinweis. Aber können sie einem
          Fremden trauen? Ihnen bleibt keine andere Wahl. Sie
          haben nur noch vier Stunden und jede Sekunde zählt.

          Folge 10
          Während Ben, Leo und Jonas versuchen den USB-Stick
          in die Schule zu schmuggeln, tobt in den Gängen des
          Gebäudes ein erbitterter Kampf. Doch der ominöse
          Auftraggeber der Geiselnehmer macht dem Treiben
          ein bitteres Ende. Die Gangster geraten unter Druck
          und beginnen die Nerven zu verlieren. Da fällt ein
          Schuss. Den Nachsitzern bleiben nur noch drei
          Stunden.

          Musik: Pivo Deinert, Hans Hafner
          Kamera: Olaf Aue
          Buch: Catharina Jung
          Regie: Andreas Morell

          Ben: Timon Wloka
          Leo: Janina Fautz
          Jonas: Timmi Trinks
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Özzi: Ugur Ekeroglu
         Sophie: Ruby O. Fee
         Bens Vater, Astronomielehrer: Peter Lohmeyer
         und andere

         (49 Min.)

         Kissenkino
07:45    2 Helden auf 8 Pfoten i a e f*                                  VPS: 07:44
         Spielfilm Kanada 2013

         Die erfolgreiche, frisch vermählte Schauspielerin Sabrina zieht mit ihrer Nichte
         und deren Hündin Cassie zu ihrem Mann und dessen Sohn aufs Land. Dort trifft
         die verwöhnte Cassie auf den forschen Schäferhund Meatball. Zuerst können
         die beiden sich gar nicht gut riechen, aber als zwei Diebe, unter anderem
         Sabrinas erst kürzlich entlassener Assistent, versuchen ins Haus einzubrechen,
         beginnen die zwei unterschiedlichen Hunde als Team zu arbeiten. Sie
         verteidigen ihr Zuhause mit allen Mitteln.

         Kamera: Mark Dobrescu
         Musik: Ben Lumsden
         Drehbuch: Willem Wennekers
         Regie: Geoff Anderson

         Josh: Dylan Schmid
         Lacey: Eliana Jones
         Terrance: Ryan Belleville
         Louie: Joris Jarsky
         Krystal: Shannon Jardine
         Rick: Jeff Pangman
         Sheriff Carson: Ryland Alexander
         Sabrina: Emilie Ullerup
         und andere

         (79 Min.)

         * Film geändert am 18.03.2020
         („Kauwboy – Kleiner Vogel, großes Glück“ entfällt hier)

09:05    Kiezgeschichten (6/7) e
         Heiratsanträge
         Siebenteilige Fernsehserie DDR 1987

         Der alte Schuhmacher Botte Schulz ringt sich zu einem zweiten Heiratsantrag
         an seine Jugendliebe Marie Klamroth durch. Doch wie vor einem halben
         Jahrhundert weist sie ihn ruppig zurück. Ein andauerndes Zerwürfnis beider

                                                                                      Seite 2/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         nimmt seinen Anfang. Tief gekränkt zieht Botte zu den Kindern und überlässt
         seine Wohnung Enkelin Petra, die ein Baby erwartet. Wie lange wird es Botte
         ohne seinen Kiez aushalten? Dort gehen mittlerweile die Bauarbeiten zügig
         voran. Matti hat mit der attraktiven Bauleiterin Frau Engel endlich einen
         gemeinsamen Nenner gefunden. Über das Dienstliche kommt man sich auch
         privat näher. Matti gefährdet seine glückliche Beziehung mit Eva-Maria. Nach
         einem netten Abend mit ihrem ehemaligen Geliebten Wiegand stellt Eva ihn
         vor die Wahl. Wechselt Matti wieder einmal Wohnung und Bett?

         Musik: Bernd Wefelmeyer
         Kamera: Reiner Hofmann
         Buch: Rolf Gumlich
         Regie: Jens-Peter Proll

         Matti Wruck: Peter Reusse
         Eva-Maria Otto: Jenny Gröllmann
         Marie Klamroth: Marga Legal
         Botte Schulz: Gerry Wolff
         Kalle Wiegand: Helmut Schellhardt
         Petra, Bottes Enkelin: Gundula Köster
         Bauleiterin Engel: Angelika Perdelwitz

         (60 Min.)

10:05    Tierärztin Dr. Mertens (70) i a e f h
         Nachwuchs
         Fernsehserie Deutschland 2019

         Dr. Amal Bekele ist die neue Zoodirektorin in Leipzig. Nach beruflichen
         Stationen auf der ganzen Welt will die ehrgeizige Zoologin nun den Leipziger
         Zoo zu einem Erlebnispark ausbauen, doch bereits nach kurzer Zeit entstehen
         erste Unstimmigkeiten mit Susanne. Die Ansichten der beiden Frauen
         unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Haltung der Tiere, sondern auch in
         Bezug auf die Mitarbeiterführung. Susannes Vater Georg wurde von Amal und
         ihrem Assistenten Robert Jansen kurzerhand aus seinem Büro im Zoo geworfen
         und ins Home-Office verbannt. Und auch bei der Besetzung der neuen
         Assistenzarzt-Stelle sind Susanne und Amal völlig konträrer Meinung.

         Als ein Paar wilder Muntjaks im Zoo abgegeben wird, gerät Amal unter Druck.
         Die Tiere dürfen laut EU-Verordnung im Zoo weder gehalten noch gezüchtet
         werden - und das weibliche Tier ist schwanger. Als die Presse auf den Fall
         aufmerksam wird, stellt Amal eine radikale Lösung in Aussicht. Nun muss es
         Susanne gelingen, mit Amal einen Kompromiss auszuhandeln, der nicht nur
         den politischen Ambitionen ihrer Chefin gerecht wird, sondern auch dem
         Tierwohl.

         Privat stehen bei Susanne die Zeichen auf Sturm: Sie erfährt von ihrem Sohn

                                                                                     Seite 3/85
Samstag, 28. März 2020                            MDR Programmwoche 14 / 2020

         Jonas, dass er Vater von Zwillingen wird. Susanne hat Zweifel, ob Jonas dieser
         Herausforderung gewachsen ist. Am Abend steht Christoph vor Susannes Tür,
         um mit ihr auf die Neuigkeiten in ihrem Leben anzustoßen. Susanne wird die
         "schönste Großmutter Leipzigs" und Christoph übernimmt die
         krankheitsbedingte Vertretung eines Kollegen, der eine Kinderarztpraxis führt.

         Musik: Thomas Klemm
         Kamera: Florian Licht
         Buch: Christiane Bubner
         Regie: Heidi Kranz

         Dr. Susanne Mertens: Elisabeth Lanz
         Dr. Amal Bekele: Dennenesch Zoudé
         Dr. Christoph Lentz: Sven Martinek
         Luisa Baltrusch: Deborah Mary Schneidermann
         Jonas Mertens: Lennart Betzgen
         Prof. Georg Baumgart: Gunter Schoß
         Charlotte Baumgart: Ursela Monn
         Conrad Weidner: Thorsten Wolf
         Robert Jansen: Jonathan Beck
         Dr. Ginsberg: Max Tiedof
         Oberbürgermeister Herrenbrück: Frank Sieckel
         Assistenzarzt Streb: Michael Baral
         Tom: Alexander Becht
         Journalist: Moritz Heidelbach
         Bauarbeiter: Jean-Claude Knobbe
         Fahrer TSV Leipzig: Philipp Oehme
         und andere

         (48 Min.)

10:55    Um Himmels Willen (228) i a e f h
         Zeichen der Zeit
         Fernsehserie Deutschland 2019

         Oberin Theodora hat Kloster Kaltenthal über die Maklerin Jenny Winter an eine
         Immobilienfirma verkauft. Dies sorgt für eine tiefe Depression bei
         Bürgermeister Wöller. Dass "seine" Jenny ihn hintergangen haben soll, kann
         und will er nicht glauben. Ebenso wenig, dass aus dem Kloster wirklich eine
         Seniorenresidenz entstehen soll. Daher gilt es nun, ausnahmsweise gemeinsam
         mit Schwester Hanna an einem Strang zu ziehen und Jennys falsches Spiel
         aufzudecken.

         Hanna unterstützt Klaus Jenfelder in einer Herzensangelegenheit. Er ist in
         Manuela Schaller verliebt, die große Probleme hat, für sich und ihren Sohn
         Jonas eine bezahlbare Wohnung zu finden. Doch Manuela will sich nicht von
         Klaus helfen lassen und hat nicht nur dessen Angebot, in seine

                                                                                   Seite 4/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Einliegerwohnung einzuziehen, abgelehnt, sondern will sich auch nicht weiter
         mit ihm treffen, offenbar weil Jonas noch zu sehr an seinem verstorbenen Vater
         hängt. Hanna findet jedoch bald heraus, dass hinter Manuelas Distanziertheit
         ein anderer Grund steckt.

         Hermann Huber und die frisch aus dem Urlaub zurückgekehrte Marianne Laban
         versuchen, Wöllers Laune wieder zu heben. Mitten im Wettbewerb "Auingen
         gegen Kaltenthal" muss er schließlich einen klaren Kopf behalten! Doch das
         gelingt nur zum Teil, denn Frau Laban hat noch eine Überraschung auf Lager.
         Der Direktor der Kreuzfahrt hat ihr den Posten der Chefhostess angeboten.

         Auch bei den Ordensschwestern überschlagen sich die Ereignisse. Schwester
         Claudia springt wieder als Babysitterin bei Anwalt Jens Lehner ein und kehrt
         eines Abends leicht angetrunken ins Kloster zurück, was bei Lela die
         Alarmglocken läuten lässt. Hat sie mit ihrer Befürchtung Recht und Claudia ist
         dabei, sich in Jens Lehner zu verlieben?

         Seitdem Stolpe über Sinas Vergangenheit Bescheid weiß, überwacht er das
         Mutterhaus rund um die Uhr. Hinter allem und jedem, der sich dem Mutterhaus
         nähert, verdächtigt er die Mafia, die auf Sinas Spur ist. Auch wenn Hildegard
         versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, liegt er mit seinen Befürchtungen
         nicht ganz daneben.

         Musik: Philipp Fabian Kölmel
         Kamera: Bernd Neubauer
         Buch: Claudia Römer
         Regie: Nikolai Müllerschön

         Hanna Jakobi: Janina Hartwig
         Wolfgang Wöller: Fritz Wepper
         Oberin Theodora: Nina Hoger
         Felicitas Meier: Karin Gregorek
         Agnes Schwandt: Emanuela von Frankenberg
         Schwester Lela: Denise M´Baye
         Schwester Claudia: Mareike Lindenmeyer
         Gloria / Sina: Romina Küper
         Hauptkommissar Hommert: Michael Roll
         Schwester Hildegard: Andrea Sihler
         Marianne Laban: Andrea Wildner
         Polizist Anton Meier: Lars Weström
         Hermann Huber: Wolfgang Müller
         Frank Treptow: Andreas Wimberger
         Klaus Stolpe: Markus Hering
         Jenny Winter: Barbara Wussow
         Hubert Ederer: Jürgen Tonkel
         Klaus Jenfelder: Thomas Douglas
         Manuela Schaller: Susanne Berckhemer

                                                                                    Seite 5/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Jonas Schaller: Vitus Schwarz
         Jens Lehner: Kai Albrecht
         und andere

         (48 Min.)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
11:45    Volldampf und Funkenflug i a e f
         175 Jahre Ferneisenbahn Leipzig-Dresden

         Es war das klassische Prestige-Duell schon 1839: Deutschland gegen England.
         England gewann: auf deutschem Boden. Als die erste Fernbahn auf dem
         europäischen Festland am 7. und 8. April 1839 durch eine Jungfernfahrt von
         Leipzig nach Dresden und zurück eingeweiht wurde, da hatten die Ingenieure
         und Zugführer von der Insel alles fest im Griff: ihre Loks, ihre Schienen, ihr
         Know-how. Vor 240.000 Schaulustigen dampfte Englands Stolz durch Sachsen.

         Die erste voll funktionsfähige deutsche Lok - die Saxonia - wurde dagegen
         sabotiert: Der Koks zur Befeuerung des Kessels wurde zu spät angeliefert. Die
         Saxonia startete somit erst Stunden nach den englischen Dampfrössern;
         Bahnschranken standen quer über dem Gleisbett und mussten harsch
         durchfahren werden. Kollateralschaden auch bei Riesa - eine falsch gestellte
         Weiche lässt die Saxonia mit einer abgestellten englischen Ersatzlok zusammen
         krachen. Die deutsche Zugmaschine dampft unbeeindruckt weiter - die
         englische ist Schrott.

         Der Slogan "Made in Germany" beginnt seinen Siegeszug. Und ein
         gesamtdeutsches Eisenbahnnetz wird von diesem Jahrhundertereignis befeuert:
         keine moderne Mobilität, kein Post-, Waren- und Personenverkehr wie wir ihn
         heute kennen scheint rückblickend möglich, ohne dass Historiker nicht an die
         Geburtsstunde der ersten deutschen Ferneisenbahn vor 175 Jahren erinnerten.

         Aber warum erschoss sich der Initiator und entscheidende Ideengeber für den
         Streckenbau mit einer Reisepistole? Weshalb sprachen seinerzeit Ärzte von
         Lebensgefahr, wenn man mit der Bahn führe? Und welche übermenschlichen
         Anstrengungen erforderten die kühnen, als Sensationen gefeierten Erstbauten
         einer Eisenbahnbrücke und eines Tunnels? Was ist heute noch an Spuren aus
         der Mitte des 19. Jahrhunderts entlang der Strecke zu entdecken?

         Dafür flog eine Kamera die historischen 116,4 Gleiskilometer in einem
         Hubschrauber ab, entdeckt das Filmteam zwei nahezu vergessene Bahnhöfe aus
         der Frühzeit der Dampfrösser und beweist u.a., dass Riesa keine Stahl- und
         Wurzen keine Backstadt wären ohne den Einfluss der Eisenbahn.

         (MDR 08.04.2014)

                                                                                    Seite 6/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

11:45    Luzyca i a f *
         (MDR SACHSEN)

         Serbski Pop - Musikdokumentation von Donald Saischowa
         Pop aus der wendischen Niederlausitz in all seinen Spielarten steht im
         Mittelpunkt der neuen Dokumentation von Donald Saischowa. Es ist eine
         Zeitreise durch 70 Jahre Musikgeschichte quer durch alle populären Genre. Der
         junge Musikredakteur Gregor Kliem, selbst Musiker, begibt sich auf die Suche
         nach Personen, Orten und Tönen. Aus Archiven und von Flohmärkten fördert er
         dabei Erstaunliches zum Vorschein.

         Zum Beispiel ultra-rare Aufnahmen aus der Frühzeit des Fernsehens mit der
         Bigband "Astoria". Günter Gocht, Sänger, Solotrompeter und letzter Leiter des
         Orchesters, gibt mit viel Witz Auskunft über eine klangvolle Ära fern von mp3
         Downloads und Homerecording Studios. Von der ostdeutschen Schlagerikone
         Ingrid Raack ist zu erfahren, wie sie durch den sorbischen Rundfunk entdeckt
         wurde.

         Im Austausch mit seinem erfahrenen Kollegen, dem ehemaligen sorbischen
         Musikredakteur Ulrich Pogoda, wird ein faszinierender Bogen über die
         Produktionsweise und Verbreitung niedersorbischer Unterhaltungsmusik von
         der Vergangenheit bis in die Gegenwart gespannt.

         Die Kamera findet weitere Protagonisten vor den Mikrofonen: ein how is how
         Lausitzer Musikstars bei Auftritten und aktuellen Rundfunkaufnahmen.
         Darunter der grandiose Chor "Popcon", die Jazzgrößen Detlef Bielke und Lu
         Schulz, die legendären Folkrocker "Die Folksamen".

         Kaum jemand weiß, viele von ihnen kommen aus der deutschen Nachbarschaft
         und stehen im Zusammenhang mit etablierten ostdeutschen Stars wie Manfred
         Krug, Frank Schöbel oder Günter Fischer.

         Die Dokumentation von Donald Saischowa macht deutlich: wendischer Pop
         lebt! Sie stellt unter Beweis: Sorbisch als Kunst- und Kultursprache ist bei
         großem Spaßfaktor nicht nur überlebens-sondern auch international
         konkurrenzfähig !

         Lena Hauptmann, eine junge deutsche Interpretin aus Cottbus, gewann 2019
         den Publikumspreis beim 27. Rock & Chansonfestival "Köln-Breslau-Paris" mit
         einem wendischen Popjazz-Song. Wie sie in der Doku "Serbski Pop" sagt, steht
         Niedersorbisch in ihrem Repertoire längst gleichberechtigt neben
         portugiesischen, spanischen und englischen Jazz- und Bossa Nova Standards.

         Und ganz nebenbei wird der Musikredakteur Gregor Kliem zum Jäger eines
         verlorenen Schatzes, denn auf dem DDR-Schallplattenlabel Amiga sind einst
         lediglich zwei sorbische Schlagerplatten gepresst worden.

                                                                                        Seite 7/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         * Pressetext ergänzt am 12.03.2020

12:15    MDR Garten i a e f
         (MDR 22.03.2020)

12:45    Unser Dorf hat Wochenende i a e f *
         Hausneindorf
         (MDR 22.03.2020)

         * Dorfnamen ergänzt am 18.03.2020

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
13:15    Mit dem Frühling durch Europa (2/2) i a f
         Von den Alpen zum Polarmeer

         Was kann mehr verführen, als nach einem langen Winter mit dem Frühling
         ganz Europa zu durchqueren? So verschieden die Landschaften sind, so
         unterschiedlich zeigt sich auch die Jahreszeit. Die zweiteilige Reihe zeigt
         Europa in seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten.

         Im zweiten Teil geht es von den Alpen bis ans Polarmeer. Die raue Schönheit
         des Bergfrühlings steht im Gegensatz zu den Blumenlandschaften
         Deutschlands. Hier müssen Grasfrösche riesige Schneefelder überwinden, dort
         versinken die Streuobstwiesen Süddeutschlands im Blütenrausch. Weiter geht es
         Richtung Norden: die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und
         Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen
         Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine,
         tanzende Kraniche, Rentiere, Papageientaucher und Bären. In jeder Region
         präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer
         faszinierend.

         Vier Jahre Drehzeit, 20 Drehreisen und 120.000 Kilometer, schönste
         Frühlingstage, aber auch wochenlanges graues, nasskaltes Wetter mussten die
         Filmemacher überstehen. Nicht immer war es leicht, die charakteristischen Tiere
         der einzelnen Regionen mit ihrem Verhalten vor die Kamera zu bekommen,
         doch die große Tugend der Tierfilmer heißt Geduld - und so sind viele neue
         Aufnahmen gelungen, immer mit dem Ziel, den Frühling mit seinen vielen
         Facetten eindrucksvoll festzuhalten.

13:58    MDR aktuell i a e f

14:00    Sport im Osten i a e f
         Fußball live: Hansa Rostock - 1. FC Magdeburg

                                                                                       Seite 8/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

15:55    MDR aktuell i a e f
         mit Wetter

16:00    Sport im Osten i a e f
         Aktueller Sport vom Tage

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
18:00    Heute im Osten - Reportage i a e f
         Auf kulinarischen Gleisen
         In fünf Zügen durch Mitteleuropa

         Wer mit dem Zug von Prag in die Hohe Tatra fährt, der muss nur eine einzige
         Grenze überschreiten, um gleich fünf Länder zu erleben: auf
         tschechoslowakischen Bahngleisen rollen Speisewagen aus ganz Mitteleuropa.

         Sechs Jahre nach seiner ersten Fahrt begibt sich Korrespondent Danko Handrick
         erneut auf eine kulinarische Bahnreise mit Umstiegen, auf eine
         Entdeckungstour in fünf Zügen. Auf den Schienen, die Europa verbinden, will
         er zwischen polnischen Piroggen und feurigem ungarischen Gulasch
         herausfinden, was Europa zusammenhält und was sich seit der ersten Reise
         verändert hat - in den Töpfen und in den Köpfen.

18:15    Unterwegs in Sachsen i a e f
         Carlo, Carla & Co im Hoyerswerdaer Zoo

         Kulleraugen, Kuschelfell und kokette Pose - dagegen muss Moderatorin Beate
         Werner erst einmal ankommen! Sie besucht den Zoo in Hoyerswerda und trifft
         auf tierische Konkurrenz.

         Gar nicht faul hangelt sich ein knuffiges Kerlchen namens Carlo durchs
         Tropenhaus zu seiner Carla. Doch beim Futtern hört die Faultier-Freundschaft
         auf! Königin Heidi hat das Sagen bei den Erdmännchen. Sie muss sich
         entscheiden - zwischen Frank und Kurt. Mit wem wird sie wohl für Nachwuchs
         sorgen? Die China-Leoparden San und BaoBao sitzen sozusagen auf gepackten
         Koffern, denn sie wollen umziehen - in eine nagelneue Anlage.

         Zoodirektor Eugène Bruins lädt Beate Werner ein, seine Schützlinge und deren
         Geschichten kennenzulernen. Sie darf einen Blick hinter die Kulissen werfen,
         schwingt die Harke im Lama-Gehege und erlebt eine spezielle Inventur. Dabei
         erfährt sie, welches Gewicht eine Riesenschildkröte auf die Waage bringt.
         Geklärt wird auch, ob die Bärenbrüder Björn und Bengt wirklich Winterschlaf
         halten oder wie man das größte Zoo-Kubakrokodil in Europa aus der Reserve
         lockt.

18:45    Glaubwürdig: Rudolf Keßner i a e f

         Die meisten Weimarer kennen Rudolf Keßner und treffen ihn oft: im Eiltempo

                                                                                  Seite 9/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         auf dem Fahrrad, in seinen graphischen Betrieben, im Stadtrat, wo er seit 1990
         die Grünen vertritt, in der Kirche St. Peter und Paul, wo er mindestens einmal in
         der Woche die Aufsicht übernimmt, oder neuerdings im Sophien- und Hufeland
         Klinikum.

         Vor etwa einem Jahr begann er mit der Ausbildung zum Sterbebegleiter beim
         Ambulanten Besuchs-, Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Johanniter
         Unfallhilfe. Seit dem ist er der Mann unter den "Grünen Damen", die in
         Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen Patienten seelisch zur Seite
         stehen. Ein Ehrenamt, das er schon lange übernehmen wollte, für das er, nun im
         Ruhestand, endlich Zeit findet. Ihm geht es vor allem darum, den Menschen, die
         schwer krank sind, oder jenen, die wissen, dass sie bald sterben werden, auf
         Augenhöhe zu begegnen - ihr Leben weiterhin zu achten und wertzuschätzen
         bis zum Schluss.

         Rudolf Keßner stammt aus Herrnhut in der Oberlausitz. Sein Glaube, durch das
         christliche Elternhaus und die vielen Jahre im Internat der Herrnhuter
         Brüdergemeine geprägt, kommt aus tiefstem Herzen: "Mein Glaube schenkt
         mir Geborgenheit. Ich kann es mir nicht anders vorstellen.", sagt er.

         (MDR 23.02.2019)

18:50    Wetter für 3 i a e f
         Die Wetterschau für Mitteldeutschland

18:54    Unser Sandmännchen i a e f
         Pittiplatsch
         Der Pinguin mit dem Schlapphut

19:00    Ländermagazine i a e f

         19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f

         19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f

         19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f

19:30    MDR aktuell i a e f
         anschließend: das MDR-Wetter

19:50    Quickie i a e f
         Das schnelle Quiz
         Moderation: Andrea Ballschuh

20:15    Schlagerparty mit Ross Antony - Live i a e f *

                                                                                    Seite 10/85
Samstag, 28. März 2020                            MDR Programmwoche 14 / 2020

         Ross Antony startet mit seinen Schlagerpartys im MDR LIVE in die 20er Jahre
         dieses Jahrtausends! Am 28. März 2020 gibt’s den Startschuss mit vielen Stars
         und Zuschauerlieblingen. Mit dabei sind Künstler wie Ben Zucker, Anna Maria
         Zimmermann, Höhner, Julia Lindholm, Die Draufgänger, Sonia Liebing und
         Bernhard Brink, aber auch Nachwuchsstars wie Marina Marx und Julian Reim.

         Ross Antony und das Deutsche Fernsehballett schwingen gemeinsam die (Tanz-)
         Beine im Schlagertakt. Ganz viel Schlager, kleine Spiele und interaktive
         Aktionen mit den Zuschauern sind die Zutaten für 120 unterhaltsame Minuten
         in Ross Antonys Show-Menü, das er allen Zuschauern live präsentiert.

         * Titel und Pressetext geändert am 18.03.2020
         (findet nicht in Oberwiesenthal statt)

22:15    MDR aktuell i a e f

22:20    Olafs Klub i a f *
         Comedy and more und mehr

         Das "Neue Schauspiel Leipzig" begrüßt den Godfather of sächsisch Comedy,
         Olaf Schubert! Und der grüßt fröhlich zurück mit seiner Mixed-Show: "Olafs
         Klub". Getreu dem Motto: "Humorscharen aller Bundesländer vereinigt euch"
         zeigen in jeder Folge 5 handverlesene Comedians, was in ihnen steckt. Von
         Altmeister bis Newcomer, von Flachsrakete bis Pointenknaller, zwischen Satire
         und Comedy ist alles dabei, was lustig ist und Laune macht.

         Mit dabei sind der Schirmherr der deutschen Comedyszene Knacki Deuser, der
         Komiker mit dem Omnichord C. Heiland, die Kleinkunstpreisträger Ulan &
         Bator, der Wortakrobat Philipp Scharrenberg und die hessischen Comedyhelden
         Mundstuhl.

         (MDR 06.11.2019)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
23:00    Der rasende Roland e
         Fernsehfilm DDR 1977

         Im ganzen Amtsbezirk ist Lokführer Roland wegen seiner Weibergeschichten
         berüchtigt und nun hat er auch noch ein Auge auf Ulla, des Dienstvorstehers
         schönes Töchterlein in Kummerstadt geworfen. Die betroffenen Väter, also
         Alfons und sein Kollege Fritz aus Argenstein, alte Freunde und erfolgreiche
         Dackelzüchter, leiten im gegenseitigen Einvernehmen Maßnahmen ein, um
         diese Verbindung zu verhindern. Höhere Interessen stehen auf dem Spiel, wie
         zum Beispiel weiterer preisverdächtiger Hundenachwuchs aus der Vereinigung
         vom Alfons' Rüden und Fritz' Dackeldame.

                                                                                   Seite 11/85
Samstag, 28. März 2020                            MDR Programmwoche 14 / 2020

         Außerdem hat Ullas Vorgängerin Brigitte aus Liebeskummer den Amtsbezirk
         gewechselt, ein herber Verlust für die Kummerstädter Handballmannschaft, den
         Alfons nicht noch einmal riskieren will. Doch an diesem Punkt beginnt der
         Neidfaktor, seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. Wenn es Fritz gelänge,
         Stürmertalent Ulla über Roland nach Argenstein zu locken, könnten sich die
         Argensteiner Handballmädchen vom letzten Tabellenplatz nach vorn
         katapultieren.

         Musik: Manfred Krug
         Kamera: Walter Küppers
         Buch: Joachim Goll
         Regie: Edgar Kaufmann

         Lokführer Roland: Jürgen Zartmann
         Ulla: Rita Feldmeier
         Alfons: Rolf Herricht
         Fritz: Erik S. Klein
         Walter: Peter Dommisch
         Egon: Hans-Joachim Hanisch
         und andere

         (60 Min.)
         (VPS-Datum: 29.03.2020)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
00:00    Auf schmaler Spur i a e f
         Zuglegende SVT soll zurückkehren

         Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? Zwei Männer aus Leipzig
         glauben fest daran, dass die Zuglegende "SVT" bald wieder fahren wird. Ihr
         Projekt heißt: "SVT-Görlitz - Ein Zug für Mitteldeutschland".

         Zehn "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er Jahren gebaut. Die
         Schnellzüge hießen Vindobona, Karlex, Neptun. Klangvolle Namen, visionäre
         Formen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machten die Züge
         damals zum Stolz der Reichsbahn und vieler Menschen in der DDR. Die großen
         Emotionen hatten wohl auch mit dem Wort "Freiheit" zu tun. Denn der "SVT"
         fuhr von Berlin und Leipzig nicht nur nach Prag oder Karlsbad, sondern weiter:
         Nach Wien und - per Fähre über die Ostsee - nach Kopenhagen. Seit 2003 ist der
         Zug endgültig ausgemustert und stillgelegt.

         Aber er lässt noch immer viele Herzen höher schlagen, unter anderem auch bei
         Modellbahnern in Chemnitz. Sie lassen gleich mehrere "SVT-Züge "in ihrer
         Landschaft fahren, zum Teil sogar aneinandergekoppelt.

         Und auch für Ingo Kamossa und Mario Lieb ist die Zeit gekommen, ihren Traum

                                                                                 Seite 12/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         zu verwirklichen: Ein kompletter Zug soll wieder fahren. In der ersten Phase
         geht es um die äußere Aufarbeitung des Zuges. Dazu sollen die Zugteile in
         einer aufwändigen Aktion vom fränkischen Lichtenfels nach Dresden
         geschleppt werden.

         Das Team der Schmalen Spur begleitet die Aktion und erzählt die Geschichte -
         und Geschichten rund um den damaligen Luxuszug. Zeitzeugen erinnern sich
         an den Bau in Görlitz, die Atmosphäre im Speisewagen, die Verladung des
         Zuges auf die Fähre nach Kopenhagen. So schick und fahrbereit wie damals in
         Warnemünde muss der Zug aber erst einmal wieder werden. Ein wagemutiges
         Unterfangen, das nur funktionieren wird, wenn sich viele Mitstreiter am Ende
         in Mitteldeutschland beteiligen.

         (MDR 22.04.2019)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
00:30    Auf schmaler Spur i a e f
         Harzer Schmalspurbahnen - Wintermärchen mit Happy End?

         Die Harzer Schmalspurbahnen: Drei einzelne Strecken mit insgesamt 140
         Kilometern Länge, rund zehn betriebsfähige Dampflokomotiven und 25
         Bahnhöfe. Darunter der Brockenbahnhof auf 1.125 Metern, einer der
         Höchstgelegenen in Deutschland. Es gibt viele Gründe, den größten
         Dampflokbetrieb Europas kennen zu lernen. Im Winter ist die Idylle kaum zu
         beschreiben, wenn der Dampfzug bei strahlendem Sonnenschein auf den
         schneebedeckten Brocken fährt. Im Herbst führt eine Schlemmertour mit dem
         Triebwagen durch das Selketal.

         Doch jeder, der mit alten Eisenbahnen zu tun hat, weiß, dass es unendlich viel
         Einsatz, Zeit und Geld kostet, die drei Strecken und die Fahrzeuge zu
         unterhalten. So gibt es für den großen Dampflokbetrieb nicht nur sonnige
         Tage. Und das Unternehmen muss sich fit machen für die Zukunft. Da braucht
         es auch die ehrenamtliche Interessengemeinschaft oder die guten
         Verbindungen zum Freundeskreis Selktetal in Quedlinburg und Miniaturenpark
         in Wernigerode, die mit ihren Modellbahnen große und kleine Besucher
         locken.

         (MDR 25.12.2018)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
01:00    Der Erfurter Hauptbahnhof i a e f

         Ein Film von Galina Breitkreuz

         Der Erfurter Hauptbahnhof ist seit 170 Jahren nicht nur Ausgangs- und
         Endpunkt unstillbarer Sehnsucht sondern auch ein Ort stetiger Veränderung. Er
         ist das Herz der Stadt und es schlägt rund um die Uhr, 24 Stunden. Doch wer

                                                                                   Seite 13/85
Samstag, 28. März 2020                            MDR Programmwoche 14 / 2020

         sind die Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass alles reibungslos
         funktioniert? Und für wen bedeutet der Bahnhof Heimat und Fernweh
         zugleich?

         Der Umbau des Bahnhofs und die Neueröffnung der ICE Strecke München -
         Berlin waren die letzten großen Herausforderungen, die unter anderem
         Christine Kromke zu meistern hatte. Sie hat 1977 auf dem Erfurter Bahnhof ihre
         Ausbildung als Lehrling bei der Deutschen Reichsbahn begonnen und ist heute
         die Bahnhofschefin. Die 4.100 Quadratmeter mit einem breiten Angebot an
         Dienstleistungen, Handel und Gastronomie gehören ebenso zu ihrem
         Verantwortungsgebiet, wie die 154 Meter lange, gläserne Bahnsteighalle und
         der reguläre Zugverkehr mit durchschnittlich 34.000 Reisenden, die den Ort
         täglich passieren.

         Die Journalistin, Moderatorin und erfolgreiche Buchautorin Christine
         Westermann wurde in Erfurt geboren. Ihr Vater Ewald Westermann gehörte zu
         den wichtigen Akteuren des demokratischen Aufbruchs in seiner Heimatstadt
         und war Gründungsmitgliedern der Liberal-Demokratischen Partei. Als die SED
         damals begann, die Blockparteien politisch zu vereinnahmen, widersetzte er
         sich. Als Freunde ihn warnten, dass sein Name auf einer schwarzen Liste steht,
         verlässt er 1953 die DDR. Mit dem Zug fuhr er vom Erfurter Hauptbahnhof in
         Richtung Berlin Friedrichstraße. Nur wenige Tage später folgten die damals
         vierjährige Christine Westermann und ihre Mutter.

         Auch für den gebürtigen Erfurter Bernd Römer, seit 1976 Gitarrist der Rockband
         Karat, ist der Bahnhof ein Ort tiefer Sehnsucht. Im Bahnhof seiner Heimatstadt
         fand 1967 nicht nur sein erster Auftritt statt, sondern von hier aus fuhr der
         kleine Junge mit seiner Mutter zu seiner Großmutter nach Wuppertal.

         Für Andreas Welskop, der jahrelang Clueso managte, sind der Bahnhof und der
         angrenzende Güterbahnhof ein Ort permanenter Veränderung. Für den jungen
         Musiker Clueso und ihn wird der alte Güterbahnhof zum musikalischen Zuhause
         namens "Zughafen". In Eigenleistung restaurieren sie das Areal, das heute ein
         Treffpunkt für Künstler und Gastronomen ist. Nur einen Steinwurf entfernt
         kann der Erfurter Hauptbahnhof mit seinem "hippen Ableger" punkten.

         Der Film entdeckt aus einer sehr persönlichen Perspektive die wechselvolle
         Geschichte und Geschichten des Erfurter Hauptbahnhofs.

         (MDR 20.03.2018)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
01:30    Nostalgieschmiede - 100 Jahre Dampflokwerk Meiningen i a e f
         Film von Wolfram Klieme

         170 Tonnen wiegt sie, ihre riesigen Treibräder messen 2,30 Meter Durchmesser
         und mit 182,5 km/h hält sie bis heute einen Geschwindigkeitsrekord: die

                                                                                      Seite 14/85
Samstag, 28. März 2020                            MDR Programmwoche 14 / 2020

         Schnellfahrlokomotive 18201. Umgebaut wurde die wohl spektakulärste
         Rekolok Anfang der 1960er Jahre in Meiningen. Im damaligen
         Reichsbahnausbesserungswerk(RAW), inzwischen in Dampflokwerk Meiningen
         umbenannt.

         1914 von der Königlich Preußischen Eisenbahndirektion Erfurt gegründet
         standen zu Spitzenzeiten bis zu 30 Loks in der Montagehalle. 3.000 Arbeiter
         waren im 2. Weltkrieg als "unabkömmlich" beschäftigt. Nach Kriegsende
         hatten die Lokwerker alle Hände voll zu tun, die kriegsbeschädigten Schrottloks
         wieder für die Züge der Deutschen Reichsbahn flott zu machen.

         Immer noch schwärmen die alten RAWler vom Dampflok-Reko-Programm der
         60er Jahre. Auch heute, im Zeitalter stromlinienförmiger ICE Züge, begeistern
         die guten alten Dampfrösser immer mehr technikbegeisterte Eisenbahnfreaks.
         Aber Dampfloks sind hochsensible Technikriesen, müssen regelmäßig gewartet
         werden, brauchen Ersatzteile oder speziell bearbeitete Baugruppen. Dafür gibt
         es Europaweit nur noch wenige Adressen.

         Der Film erzählt die Geschichte der 100-jährigen "Nostalgieschmiede" im
         thüringischen Meiningen. Wie gelang es, in der ausgehenden Dampflokära
         Ende der 1970er Jahre das RAW weiter mit Arbeit zu versorgen? Wie überstand
         das Werk die Wende, wo kommen Aufträge her? Wie gelingt es, altes
         Dampflokwissen in die Zukunft mit zunehmen?

         Die Kamera schaut Kesselschmieden und Radsatzdrehern bei der Arbeit zu,
         beobachtet die Wartung einer Schnellzuglok der Baureihe 03 oder dampft mit
         einer in Meiningen restaurierten Schmalspurbahn gemütlich durchs Waldviertel
         in Niederösterreich.

         (MDR 09.09.2014)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
03:00    Friedrich List – Der Eisenbahnpionier i a f
         Film von Roland May

         Am 7. April 1839 wird die erste lange Zugverbindung zwischen zwei wichtigen
         deutschen Städten eingeweiht: von Leipzig nach Dresden. Für die Entwicklung
         des Verkehrs beginnt an diesem Tag in Deutschland eine neue Zeitrechnung.

         Unser Film zeigt die Geschichte eines Eisenbahnpioniers, der mit seinen
         Visionen, seiner Überzeugungskraft und seiner Fachkenntnis dieses Projekt
         entscheidend vorangebracht hat: Friedrich List, mit dessen Namen es
         unverrückbar verbunden ist. In den Augen seiner Zeitgenossen ist eine
         Gleisverbindung zwischen Leipzig und Dresden von solcher Länge ein kaum zu
         bewältigendes und schwer zu finanzierendes Mammutprojekt. Kontakte ins
         Ausland sind unbedingt erforderlich, da Deutschland noch nicht über
         Erfahrungen im Bahnbau verfügt. Dampfbetriebene Lokomotiven zum Beispiel

                                                                                  Seite 15/85
Samstag, 28. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         waren nur aus England zu haben. Ein gewisser Stevenson hat wenige Jahre
         zuvor eine Lok konstruiert, die nun in alle Welt verkauft wird. Ingenieure,
         ebenfalls aus England, müssen das Land für die Bahn vermessen und beurteilen,
         wo die Gleise verlegt werden können. List aber hat die richtigen Kontakte und
         kennt sich aus. Und die 12 Finanziers und Gründungsmitglieder der Leipziger
         Eisenbahn-Compagnie wissen das zu nutzen.

         Aber der Bahnpionier hat für seine Arbeit keinen Vertrag ausgehandelt. Er
         vertraut mit seinem unschätzbaren Engagement auf einen Handschlag. Als
         jedoch die Fertigstellung der Bahn naht, das Projekt ein Erfolg zu werden
         verspricht und Direktorenposten vergeben werden, wird List nicht mehr
         gebraucht. Ihn hat man von Anfang an gekonnt aus der Führungsebene
         herausgehalten und ihm am Ende nicht mal seine Kosten voll erstattet. Der
         geschmähte Baumeister verlässt enttäuscht Sachsen.

         Für ihn, den Baumeister, hat die Bahn immer viel mehr bedeutet, als eine
         wirtschaftliche Verbindung zwischen zwei Städten. Er hat in seiner Vision das
         ganze, in Herzogtümer und schwache Königreiche zersplitterte Land durch
         Eisenbahnen verbunden gesehen. In Deutschland sollten Menschen sicher reisen
         und Waren schnell und zuverlässig transportiert, der Handel beflügelt und die
         Kleinstaaterei beendet werden. Und in Sachsen hat List den Grundstein dafür
         gelegt.

         Der Film zeigt die Odyssee eines Mannes, der erst nach seinem Tod und bis
         heute als einer der wichtigsten Wirtschaftstheoretiker, Reformatoren und
         Bahnpioniere Deutschlands anerkannt und gefeiert wird.
         (MDR 06.04.2014)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
03:30    Zielbahnhof Königsberg i a *
         Film von Matthias Koch

         * Sendung ergänzt am 18.03.2020

         Ländermagazine
04:10    MDR SACHSENSPIEGEL i a e f *
         (MDR 28.03.2020)

         Ländermagazine
04:40    MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f *
         (MDR 28.03.2020)

         Ländermagazine
05:10    MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f *
         (MDR 28.03.2020)

                                                                                     Seite 16/85
Samstag, 28. März 2020                          MDR Programmwoche 14 / 2020

05:40    Unsere Wälder - Nonstop i a f *

         * Sendeablauf geändert am 21.02.2020

                                                                        Seite 17/85
Sonntag, 29. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Sonntag, 29. März 2020

05:55    Der Henker von Venedig e f
         Spielfilm Italien 1963
         (MDR 27.03.2020)

07:25    Glaubwürdig: Rudolf Keßner i a e f
         (MDR 23.02.2019)

07:30    Nah dran - Das Magazin für Lebensfragen i a e f
         Familienbande – Fluch oder Segen?
         (MDR 26.03.2020)

         Selbstbestimmt - Die Reportage
08:00    Raus aus dem Glaskasten i a e f
         Wie Autisten sich die Welt erobern
         Film von Thomas Fleckenstein

         Greta Thunberg will der Welt die Augen öffnen: Wir müssen jetzt sofort für das
         Klima kämpfen, bevor es zu spät ist! Die 16-jährige Umweltaktivistin sagt selbst,
         dass diese Entschiedenheit und Stärke mit ihrem Handicap zusammenhängt: Sie
         ist Autistin.

         Rund 800.000 Menschen in Deutschland leben mit einer sogenannten
         "Autismus-Spektrum-Störung", eine Entwicklungsstörung, die man auf den
         ersten Blick nicht erkennt. Wie wird Autismus überhaupt diagnostiziert? Wie
         fühlt sich Autismus für die Betroffenen an? Was sagt die Gehirnforschung
         dazu? Ist Autismus genetisch bedingt? Wie können Autisten besser in die
         Gesellschaft und die Arbeitswelt integriert werden? Diesen und anderen Fragen
         widmet sich dieser Film.

         Wir treffen den 14-jährigen Autisten Jason. Wie Greta demonstriert er jeden
         Freitag für den Klimaschutz. Er schreibt gerade an einem Buch über den
         Urknall. In der Freizeit tourt er mit seinem Vater durch die Fußballstadien
         Europas. Der 30-jährige Kilian Sterff hat sich als Fotograf mit der Kamera die
         Welt erobert. Er hat sich so aus dem "Glaskasten" befreit, von dem der 67-
         jährige Autist Werner Kelnhofer spricht. Kelnhofer strebt an, dass Bayern
         Vorreiter für die Inklusion von Autisten wird und arbeitet an der Autismus-
         Strategie der Staatsregierung mit. Das Ziel: Betroffenen besser helfen sowie
         mehr Verständnis und Bewusstsein für Autismus wecken. Bei "Auticon" ist das
         bereits Realität. In der IT-Firma sind 150 Autisten beschäftigt. Dank deren
         besonderer Stärke am Computer ist das Unternehmen weltweit erfolgreich.

         (BR)

                                                                               Seite 18/85
Sonntag, 29. März 2020                               MDR Programmwoche 14 / 2020

08:30    MDR Garten i a e f

09:00    Unser Dorf hat Wochenende i a e f

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
09:30    Mit dem Zug durchs Erzgebirge i a f
         Film von Susanne Mayer-Hagmann

         Strahlender Sonnenschein und beißende Kälte - für diese Reportage zeigt sich
         das Erzgebirge von seiner schönsten Seite. Ein Sonderzug voller
         Eisenbahnfreunde ist für ein langes Wochenende kreuz und quer auf den
         Höhen zwischen Deutschland und Tschechien unterwegs, teilweise auf Strecken,
         die für den Normalverkehr längst geschlossen wurden. Sechs verschiedene
         Dampflokomotiven bringen die Atmosphäre der 70er und 80er Jahre zurück, als
         es hier noch mächtig dampfte.

         Der Zug fährt über die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, das
         Göltzschtalviadukt, über den Markersbacher Viadukt, überquert den
         Erzgebirgskamm und braust mit einem Doppelpack tschechischer Dampfloks an
         der Spitze durch das Egertal ins ehemals mondäne Karlsbad, heute Karlovy
         Vary. Über Pernink, die höchste Bahnstation des Erzgebirges, geht es hinab ins
         Lössnitztal auf den "Erzgebirg'schen Semmering". Im Eisenbahnmuseum
         Chemnitz-Hilbersdorf, werden die Passagiere dann von zahlreichen Raritäten
         sächsischer Bahngeschichte erwartet.

         Zum Abschluss der Dampfreise laden zwei Schmalspurbahnen zu einem Ausflug
         in die Bimmelbahnromantik ein: die Fichtelbergbahn zwischen Cranzahl und
         Oberwiesenthal und die nur wenige Kilometer entfernte Preßnitztalbahn. Hier
         fühlt sich jeder Besucher zurückversetzt in original königlich-sächsische Zeiten.

         (SWR)

10:13    MDR aktuell i a e f

10:15    Die schwarze Tulpe i a e f
         Spielfilm Frankreich/Italien/Spanien 1963

         Der junge Edelmann Julien de Saint Preux sieht seinem Bruder Guillaume
         täuschend ähnlich. Als dieser in Gefahr gerät, als Bandit gehängt zu werden,
         schlüpft Julien in seine Rolle und kämpft am Vorabend der Französischen
         Revolution entschlossen für die Rechte des Volkes.

         Frankreich, im Jahre 1789. In der kleinen Stadt Roussilon herrscht der Marquis
         de Vigogne (Akim Tamiroff) in einer Weise, die ihn wie viele seiner
         Standesgenossen beim Volk verhasst gemacht hat. Seine Frau Catherine (Dawn
         Addams) ist die Geliebte des Grafen Guillaume de Saint Preux (Alain Delon).
         Guillaume führt ein Doppelleben, als maskierter Wegelagerer überfällt er seine

                                                                               Seite 19/85
Sonntag, 29. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Standesgenossen und plündert sie aus. Im Volk gilt der gefürchtete Bandit,
         genannt "Die schwarze Tulpe", als Streiter für die Gerechtigkeit, in Wirklichkeit
         nutzt Guillaume die Erbitterung gegen den Adel vor allem, um sich selber zu
         bereichern.

         Als er bei einem Überfall durch einen Degenhieb an der rechten Wange
         verwundet wird, glaubt La Mouche (Adolfo Marsillach), der Polizeidirektor des
         Marquis, Guillaume als "Die schwarze Tulpe" entlarven zu können. Dieser bittet
         jedoch seinen Bruder Julien (Alain Delon), sich für ihn auszugeben und damit
         den Verdacht gegen ihn zu zerstreuen. Julien fällt es nicht schwer, den Marquis
         und dessen Polizeidirektor zu täuschen, da er seinem Bruder zum Verwechseln
         ähnlich sieht. Selbst Catherine de Vigogne hält ihn für ihren Geliebten und ist
         enttäuscht, dass der vermeintliche Guillaume auf einmal so spröde tut.

         Julien dagegen gefällt die reizende Caroline (Virna Lisi) viel besser, die mit
         ihrem Vater Plantin (Francis Blanche) selbstlos für die Freiheit des Volkes
         kämpft. Auch er ist entschlossen, der Sache der Unterdrückten zu dienen, und
         so stürzt er sich zusammen mit Caroline und einer Hand voll Gleichgesinnter in
         aufregende Abenteuer.

         Alain Delon spielt eine faszinierende Doppelrolle in diesem Film von Christian-
         Jaque, der nach dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas entstand,
         allerdings wesentlich von der Romanvorlage abweicht. Der farbenprächtige
         Film bietet spannende Action, rasante Fechtduelle und jede Menge Humor.

         Musik: Gérard Calvi
         Kamera: Henri Decaë
         Buch: Christian Jaque, Paul Andréota, Henri Jeanson
         Vorlage: Nach einem Roman von Alexandre Dumas d.Ä.
         Regie: Christian Jaque

         Julien/Guillaume de Saint Preux: Alain Delon
         Caroline Plantin: Virna Lisi
         Marquise Catherine de Vigogne: Dawn Addams
         Marquis de Vigogne: Akim Tamiroff
         Plantin: Francis Blanche
         Baron La Mouche, Polizeidirektor: Adolfo Marsillach
         Prinz Alexandre de Grasillac: Robert Manuel
         Lisette: Laura Valenzuela
         Oberster Verwalter: George Rigaud
         und andere

         (109 Min.)

12:05    Riverboat i a e f
         Die MDR-Talkshow aus Leipzig
         (MDR 27.03.2020)

                                                                               Seite 20/85
Sonntag, 29. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

14:03    MDR aktuell i a e f

14:05    Der rasende Roland e
         Fernsehfilm DDR 1977

         Für Lokführer Roland, Hansdampf auf allen Streckenabschnitten, ist Endstation
         bei der schönen Ulla.

         Im ganzen Amtsbezirk ist Lokführer Roland wegen seiner Weibergeschichten
         berüchtigt und nun hat er auch noch ein Auge auf Ulla, des Dienstvorstehers
         schönes Töchterlein in Kummerstadt geworfen. Die betroffenen Väter, also
         Alfons und sein Kollege Fritz aus Argenstein, alte Freunde und erfolgreiche
         Dackelzüchter, leiten im gegenseitigen Einvernehmen Maßnahmen ein, um
         diese Verbindung zu verhindern. Höhere Interessen stehen auf dem Spiel, wie
         zum Beispiel weiterer preisverdächtiger Hundenachwuchs aus der Vereinigung
         vom Alfons' Rüden und Fritz' Dackeldame.

         Außerdem hat Ullas Vorgängerin Brigitte aus Liebeskummer den Amtsbezirk
         gewechselt, ein herber Verlust für die Kummerstädter Handballmannschaft, den
         Alfons nicht noch einmal riskieren will. Doch an diesem Punkt beginnt der
         Neidfaktor, seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. Wenn es Fritz gelänge,
         Stürmertalent Ulla über Roland nach Argenstein zu locken, könnten sich die
         Argensteiner Handballmädchen vom letzten Tabellenplatz nach vorn
         katapultieren.

         Musik: Manfred Krug
         Kamera: Walter Küppers
         Buch: Joachim Goll
         Regie: Edgar Kaufmann

         Lokführer Roland: Jürgen Zartmann
         Ulla: Rita Feldmeier
         Alfons: Rolf Herricht
         Fritz: Erik S. Klein
         Walter: Peter Dommisch
         Egon: Hans-Joachim Hanisch
         und andere

         (60 Min.)

         Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
15:05    Auf schmaler Spur i a e f h
         Reif für die Insel, Molli zu Gast bei der Borkumer Inselbahn

         Täglich ist der Molli, der dampfende Schmalspurzug der Mecklenburgischen
         Bäderbahn, an der Ostseeküste unterwegs - zwischen Kühlungsborn und Bad

                                                                            Seite 21/85
Sonntag, 29. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Doberan. Täglich und zuverlässig. Dann hatte Jan Methling, der als
         Betriebsleiter seit knapp 25 Jahren die Geschicke der Bahn mitgestaltet, eine
         Eingebung: "Der Molli ist reif für die Insel!" Auf der Nordseeinsel Borkum, rund
         400 Kilometer westlich, fahren Züge nämlich auf derselben ungewöhnlichen
         Spurweite: 900 Millimeter. Und so war die Idee geboren, eine Molli-Lok mal bei
         der Borkumer Kleinbahn fahren zu lassen.

         Doch wie kommt eine Lok auf eine Insel? Und wer darf sie dort überhaupt
         fahren? Nach vielen Überlegungen haben die Eisenbahner von Nord- und
         Ostsee einen Plan: Molli soll per Tieflader auf die Reise geschickt werden, eine
         Fähre wird gebucht und auch der Insel-TÜV muss natürlich gemacht werden.
         Lokführer und Heizer kommen von der Ostsee mit, sie kennen die Lok am
         besten. So ist alles vorbereitet, damit sich die Gäste auf Borkum und natürlich
         auch die vielen Freunde der Eisenbahn über eine knapp 70 Jahre alte Dampflok
         freuen können.

         Die Sendung "Auf schmaler Spur" begleitet die Lok bei ihrem Insel-Trip, nicht
         ohne die große Tradition der Schmalspurbahnen der Ostsee im Original und im
         Modell zu beleuchten.

         (MDR 31.10.2019)

15:33    MDR aktuell i a e f

15:35    Alles Klara (48) i a e f h
         UFOs über dem Harz
         Fernsehserie Deutschland 2017

         Außerirdische im Harz? Klara Degen, die mutige Sekretärin der Kripo Harz,
         geht nach Feierabend mit ihrem Kollegen Tom "Ollie" Ollenhauer zu einer
         UFO-Wiese. Hier wurden die letzten Wochen unbekannte Flugobjekte
         beobachtet. An dem Sichtungsplatz herrscht Trubel, es gibt sogar einen
         Bratwürstchenstand. Das Warten hat sich tatsächlich gelohnt. Über dem
         dunklen Wald erhebt sich ein unheimlicher Lichtkegel. Klara und Olli schauen
         fasziniert in den Himmel, als es im Wald einen lauten Knall gibt. Jochen
         Hohmann, einer der UFO-Kritiker, ist mit seinem Moped tödlich im Wald
         verunglückt. Das Mysteriöse: Es gibt keine Bremsspuren und das Opfer hat ein
         frisches Brandmal auf der Stirn. Waren Außerirdische für den Tod
         verantwortlich?

         Hauptkommissar Lauer hat alle Mühe, seine Kollegen von den irdischen Fakten
         zu überzeugen. Hohmann war nicht beliebt in seinem Umfeld. Seine
         osteuropäische Untermieterin, die schöne Senta, wurde regelmäßig von ihm
         belästigt und auch der Besitzer des Würstchenstandes, Lukas, hatte Streit mit
         Hohmann. Klara lernt Hohmanns Nachbarn, die beiden älteren Herren Rudi und
         Egbert, kennen. Sie sind beste Freunde, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein
         könnten. Egbert glaubt an die UFOs und hat sogar einen eigenen UFO-Club

                                                                              Seite 22/85
Sonntag, 29. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         gegründet.

         Rudi kann das kindische Hobby seines Freundes nur belächeln. Aus Mitleid tritt
         Klara Egberts UFO-Club bei und erhofft sich, noch mehr Infos zum Fall heraus
         zu finden. Lukas ist sein Enkel, erzählt Egbert. Er versuche ihn immer wieder um
         Geld anzubetteln. Senta glaubt, Lukas habe Hohmann umgebracht, um sie zu
         beschützen. Lukas wird daraufhin in Gewahrsam genommen. Zu lauter Musik
         und gutem Rotwein rätselt Klara nach Feierabend in ihrer Wohnung weiter an
         dem Fall. Bis ihr Nachbar, Hauptkommissar Lauer, klingelt, um sich über die
         Lautstärke zu beschweren.

         Bei einem leckeren Sandwich will sie ihrem Chef grade erklären, was sie
         herausgefunden hat, als Stefan Lauer ohnmächtig wird. Er hat eine Zwiebel-
         Allergie. Am nächsten Morgen findet Kollege Wolter seinen Chef im
         Schlafanzug in der Wohnung seiner Sekretärin auf. Klara hat den Fall längst
         gelöst und ist alleine auf dem Weg zum Mörder. Wolter und Lauer müssen den
         Fall nun auch schnell lösen, um Klara nicht in größere Gefahr zu bringen.

         Buch: Khyana el Bitar
         Regie: Dirk Pientka

         Klara Degen: Wolke Hegenbarth
         Stefan Lauer: Marc Oliver Schulze
         Jonas Wolter: Jan Niklas Berg
         Tom Ollenhauer "Ollie": Christoph Hagen Dittmann
         Dr. Gertrud Müller-Dietz: Alexa Maria Surholt
         Dr. Münster: Jörg Gudzuhn
         Kati Herrmann: Sophie Lutz
         Lukas Bückler: Mathis Reinhardt
         Senta Janis: Anja Antonowicz
         Rudi Boghausen: Horst Westphal
         Egbert Bückler: Carl Heinz Choynski
         Jochen Hohmann: Matthias Matz
         und andere

         (48 Min.)

16:25    MDR aktuell i a e f
         mit Wetter

16:30    Sport im Osten i a e f
         Aktueller Sport vom Tage

17:10    In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte (200) i a e f h
         Raya Elisa
         Fernsehserie Deutschland 2019

                                                                              Seite 23/85
Sonntag, 29. März 2020                              MDR Programmwoche 14 / 2020

         Ausnahmezustand bei den Assistenzärzten Elias, Ben, Julia und Theresa! Die
         Facharztprüfung steht unmittelbar bevor. In diesem Trubel kommt Ludmilla
         Rodionova mit ihrem acht Monate alten Sohn Timofej in die Notaufnahme. Sie
         sagt nur einen Namen: Dr. Matteo Moreau. Kurz darauf kollabiert sie. Während
         die junge Frau aufgenommen wird, studiert Tom Zondek die russische
         Patientenakte im Kinderwagen.

         Noch bevor Tom einen Übersetzungsversuch wagen kann, weiß Matteo, wie
         schlimm es um das Baby steht. Jetzt muss alles ganz schnell gehen. Theresa wird
         aus dem Feierabend zurückgeholt und Matteo führt eine Entlastungsbohrung
         bei Timofej durch. Aber der wirklich riskante Eingriff steht noch bevor. Mit
         Theresa als Übersetzerin steht Moreau im OP, da geht plötzlich der Feueralarm
         los! Jetzt müssen sie sich entscheiden, retten sie das Leben des Babys oder
         bringen sie sich selbst in Sicherheit? Doch wo ist Ludmilla?

         Dr. Leyla Sherbaz stellt die Assistenzärzte für die letzten
         Prüfungsvorbereitungen 24 Stunden frei. Leyla selbst spürt zunehmend ein
         Ziehen im Bauch, was sie als erste Übungswehen abtut. Die jungen Ärzte
         schlagen sich die Nacht im Johannes-Thal-Klinikum um die Ohren und kommen
         trotzdem fast zu spät zur ersten Prüfung. Doch alles scheint glatt zu gehen. Da
         merkt Leyla, dass es bei ihr selbst nun fünf vor zwölf ist: Die Wehen gehen los!
         Elias, der nach seiner Prüfung bei ihr ist, will Ben holen. Doch dieser ist mitten
         in der Prüfung.

         Wolfang Berger ist unglaublich aufgeregt. Sein Julchen wird Fachärztin! Er will
         sich unbedingt an der Facharztfeier beteiligen und wendet sich an Rebecca
         Krieger, was den nächsten Streit vorprogrammiert. Unterdessen haben Prof.
         Karin Patzelt und Leyla schon mal ihre Nachfolge als Ausbilder festgelegt.

         Buch: Kim Zimmermann
         Regie: Micaela Zschieschow

         Dr. Leyla Sherbaz: Sanam Afrashteh
         Ben Ahlbeck: Philipp Danne
         Dr. Marc Lindner: Christian Beermann
         Tom Zondek: Tilman Pörzgen
         Dr. Elias Bähr: Stefan Ruppe
         Dr. Theresa Koshka: Katharina Nesytowa
         Julia Berger: Mirka Pigulla
         Mikko Rantala: Luan Gummich
         Dr. Matteo Moreau: Mike Adler
         Prof. Dr. Karin Patzelt: Marijam Agischewa
         Wolfgang Berger: Horst Günter Marx
         Rebecca Krieger: Milena Straube
         Ludmilla Rodionova: Irina Potapenko
         und andere

                                                                                Seite 24/85
Sonntag, 29. März 2020                            MDR Programmwoche 14 / 2020

         (48 Min.)

18:00    MDR aktuell i a e f

18:05    In aller Freundschaft (889) i a e f h
         Trennungsschmerz
         Fernsehserie Deutschland 2020

         Bäckermeister Harald Fecht wird mit einer Ellenbogenluxation eingeliefert und
         von Dr. Philipp Brentano behandelt. Harald Fecht hat sich gemeinsam mit seiner
         Frau Marion auf Basis der elterlichen Bäckerei ein kleines "Imperium"
         aufgebaut. Dabei brachte er das handwerkliche Können ein, seine Frau Marion
         das geschäftliche und organisatorische Know-How. Als die Arbeit für Marion
         allein zu viel wurde, stellte sie Marketing-Expertin Natalie Döring ein. Von
         Marion unbemerkt haben Harald und Natalie vor etwa einem Jahr eine Affäre
         begonnen und Harald möchte nun die Scheidung. Marion ist geschockt. Da
         bekommt Harald plötzlich akute Nierenprobleme.

         Lea möchte ihren Abschied von der Sachsenklinik richtig feiern und lädt alle
         Kollegen dazu ein. Damit hat niemand gerechnet. Offenbar möchte sie die
         Kontrolle über die Art und Weise ihres Ausstands behalten. Sie erinnert sich an
         die unvergesslichen Momente in der Sachsenklinik und verabschiedet sich
         schließlich auf ihre ganz eigene und außergewöhnliche Art von ihren Kollegen.

         Musik: Oliver Kranz, Carsten Rocker, Anselm Kreuzer
         Kamera: Patrick Popow
         Buch: Tina Fürneisen
         Regie: Micaela Zschieschow

         Dr. Lilly Phan: Mai Duong Kieu
         Marion Fecht: Dana Golombek
         Harald Fecht: Jörg Pintsch
         Natalie Döring: Lisa Jopt
         Dr. Roland Heilmann: Thomas Rühmann
         Dr. Kathrin Globisch: Andrea Kathrin Loewig
         Dr. Martin Stein: Bernhard Bettermann
         Sarah Marquardt: Alexa Maria Surholt
         Dr. Philipp Brentano: Thomas Koch
         Arzu Ritter: Arzu Bazman
         Dr. Rolf Kaminski: Udo Schenk
         Dr. Lea Peters: Anja Nejarri
         Otto Stein: Rolf Becker
         Miriam Schneider: Christina Petersen
         Kris Haas: Jascha Rust
         Hans-Peter Brenner: Michael Trischan
         Dr. Maria Weber: Annett Renneberg

                                                                             Seite 25/85
Sonntag, 29. März 2020                              MDR Programmwoche 14 / 2020

         Dr. Kai Hoffmann: Julian Weigend
         Katja Brückner: Julia Jäger
         und andere

         (44 Min.)

18:50    Wetter für 3 i a e f
         Die Wetterschau für Mitteldeutschland

18:52    Unser Sandmännchen i b e f
         Plumps
         Plumps neckt den Ziegenbock

19:00    Ländermagazine i a e f

         19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f

         19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f

         19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f

19:30    MDR aktuell i a e f
         anschließend: das MDR-Wetter

19:50    Kripo live i a e f

20:15    Henne, Cohrs & Co i a d e f
         Humor aus Ost und West *

         Überall schnurrt, bellt, fiept und faucht es. Die Deutschen lieben ihre Haustiere
         und das kommt nicht von ungefähr. Tiere tun unserer Seele gut, ihre
         Anwesenheit wirkt beruhigend. Mit und über Tiere kann man lachen. Das wird
         Ihnen Volker "Zack" Michalowski in der neuen Ausgabe von "Henne, Cohrs &
         Co." beweisen. Er ist auf den Hund gekommen und mit ihm Eberhard Cohrs,
         Rolf Herricht und Fred Delmare. Helga Hahnemann hat sich in der legendären
         "Nacht der Prominenten" an diverse Rindviecher getraut und O.F. Weidling hat
         sich dort sogar in den Raubtierkäfig sperren lassen.

         * geändert am 28.02.2020

21:45    MDR aktuell i a e f
         anschließend: das MDR-Wetter

         MDR Wissen
22:00    Erschaffen wir uns neu? i a e f
         Die mächtigen Werkzeuge der Gen-Medizin

                                                                               Seite 26/85
Sonntag, 29. März 2020                             MDR Programmwoche 14 / 2020

         Es gleicht einer Revolution: Humangenetiker finden immer mehr Gene, aus
         denen unser "Ich" gebaut ist. In Biobanken lagern in hausgroßen Gefriertanks
         hunderttausende DNA-Proben, die sie mit Hilfe künstlicher Intelligenz
         auswerten. Unser Aussehen, unsere Begabungen, unsere Lebenserwartung und
         woran wir in Zukunft erkranken - vieles steckt in unserer DNA, die die
         Wissenschaftler immer besser verstehen. Kann mit diesem wachsenden Wissen
         unser genetisches "Ich" umgebaut werden?

         MDR Wissen zeigt einen Film von Stephan Liskowsky und Dinah Münchow über
         die konkreten Auswirkungen der modernen Humangenetik auf unser Leben.
         Denn mit der Genschere Crispr/Cas können Molekularbiologen unser Genom so
         präzise verändern wie niemals zuvor. Was bedeuten diese Innovationen für
         uns? Sind Erbkrankheiten bald alle heilbar? Gehen wir in 50 Jahren zum
         Genchirurgen, um länger gesund zu bleiben? Erschaffen wir uns sogar neu? Die
         ersten komplett künstlich geschaffenen Organismen scheinen möglich. Auch
         Designer-Babys. Doch wo liegen die Grenzen und welche Risiken gibt es?

         (MDR 08.12.2019)

         MDR DOK
22:45    Das Schicksal in unseren Genen i a e f
         Was wollen wir über uns wissen?
         Film von Stephan Liskowsky und Dinah Münchow

         Es ist ein Plan, der vieles in unserem Leben bestimmt: Unser Genom. Wie in
         einer Bauanleitung sind wir hier bis ins kleinste Detail beschrieben: Unser
         Geschlecht, unsere Intelligenz, die Größe unserer Nase. Und die Krankheiten,
         die wir wie eine Zeitbombe in uns tragen. Mit einer Zündschnur, von der keiner
         weiß, ob sie schon brennt. Die Anlage für Krebs. Eine Disposition für Alzheimer.
         Es ist ein Erbe, das uns unsere Eltern und Großeltern mitgegeben haben. Ein
         Erbe, das wir nicht ausschlagen können.

         Was wollen und können wir davon wissen - in einer Zeit, in der Wissenschaftler
         immer neue Risikogene entdecken, Gentests üblicher und billiger werden. Wie
         gehen wir mit dem Wissen von Krankheiten um, die noch gar nicht
         ausgebrochen sind? Und ist unser Einfluss auf diesen Plan tatsächlich gleich
         null? Was und wer bestimmt darüber, wie wir leben werden? Humangenetiker
         wie Professor Lemke, der nach neuen Risikogenen fahndet? Oder "Gen-
         Chirurgen" wie Professor Buchholz, der Gene umbauen kann und
         Erbkrankheiten heilen will?

         Wir begeben uns auf die Spur unserer Gene, treffen Jana, deren Schicksal
         besiegelt scheint, weil sie eine seltene Erbkrankheit hat: Ihr Kleinhirn
         schrumpft. Ärzte machen ihr kaum Hoffnung, doch Jana überrascht mit einem
         neu entfachten Lebensmut.

                                                                              Seite 27/85
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