PROGRAMMINFORMATION - MDR
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PROGRAMMINFORMATION
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Anstalt des öffentlichen Rechts
14. Programmwoche (28. März bis 03. April 2020)
HA KOMMUNIKATION
MDR FERNSEHEN Kantstraße 71 - 73
04275 Leipzig
Postanschrift 04360 Leipzig
Samstag, 28. März 2020 FON +49.(0)341.300-6478
FAX +49.(0)341.300-6475
05:25 Für immer 30 i a e f www.mdr.de
Spielfilm Deutschland 2011
(MDR 25.03.2020)
06:55 Allein gegen die Zeit a e f
9. 16:00 Uhr / 10. 17:00 Uhr
Spielfilmserie Deutschland 2009 Leipzig, 13.02.2020
Seiten 85
Folge 9
Durch Jackys Erzählungen ahnen nun auch Cenk und
Frau Kellermann, dass sie keine fremde Hilfe erwarten
können. Sie müssen selbst etwas unternehmen.
Währenddessen erhalten die Nachsitzer einen
scheinbar rettenden Hinweis. Aber können sie einem
Fremden trauen? Ihnen bleibt keine andere Wahl. Sie
haben nur noch vier Stunden und jede Sekunde zählt.
Folge 10
Während Ben, Leo und Jonas versuchen den USB-Stick
in die Schule zu schmuggeln, tobt in den Gängen des
Gebäudes ein erbitterter Kampf. Doch der ominöse
Auftraggeber der Geiselnehmer macht dem Treiben
ein bitteres Ende. Die Gangster geraten unter Druck
und beginnen die Nerven zu verlieren. Da fällt ein
Schuss. Den Nachsitzern bleiben nur noch drei
Stunden.
Musik: Pivo Deinert, Hans Hafner
Kamera: Olaf Aue
Buch: Catharina Jung
Regie: Andreas Morell
Ben: Timon Wloka
Leo: Janina Fautz
Jonas: Timmi TrinksSamstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Özzi: Ugur Ekeroglu
Sophie: Ruby O. Fee
Bens Vater, Astronomielehrer: Peter Lohmeyer
und andere
(49 Min.)
Kissenkino
07:45 2 Helden auf 8 Pfoten i a e f* VPS: 07:44
Spielfilm Kanada 2013
Die erfolgreiche, frisch vermählte Schauspielerin Sabrina zieht mit ihrer Nichte
und deren Hündin Cassie zu ihrem Mann und dessen Sohn aufs Land. Dort trifft
die verwöhnte Cassie auf den forschen Schäferhund Meatball. Zuerst können
die beiden sich gar nicht gut riechen, aber als zwei Diebe, unter anderem
Sabrinas erst kürzlich entlassener Assistent, versuchen ins Haus einzubrechen,
beginnen die zwei unterschiedlichen Hunde als Team zu arbeiten. Sie
verteidigen ihr Zuhause mit allen Mitteln.
Kamera: Mark Dobrescu
Musik: Ben Lumsden
Drehbuch: Willem Wennekers
Regie: Geoff Anderson
Josh: Dylan Schmid
Lacey: Eliana Jones
Terrance: Ryan Belleville
Louie: Joris Jarsky
Krystal: Shannon Jardine
Rick: Jeff Pangman
Sheriff Carson: Ryland Alexander
Sabrina: Emilie Ullerup
und andere
(79 Min.)
* Film geändert am 18.03.2020
(„Kauwboy – Kleiner Vogel, großes Glück“ entfällt hier)
09:05 Kiezgeschichten (6/7) e
Heiratsanträge
Siebenteilige Fernsehserie DDR 1987
Der alte Schuhmacher Botte Schulz ringt sich zu einem zweiten Heiratsantrag
an seine Jugendliebe Marie Klamroth durch. Doch wie vor einem halben
Jahrhundert weist sie ihn ruppig zurück. Ein andauerndes Zerwürfnis beider
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nimmt seinen Anfang. Tief gekränkt zieht Botte zu den Kindern und überlässt
seine Wohnung Enkelin Petra, die ein Baby erwartet. Wie lange wird es Botte
ohne seinen Kiez aushalten? Dort gehen mittlerweile die Bauarbeiten zügig
voran. Matti hat mit der attraktiven Bauleiterin Frau Engel endlich einen
gemeinsamen Nenner gefunden. Über das Dienstliche kommt man sich auch
privat näher. Matti gefährdet seine glückliche Beziehung mit Eva-Maria. Nach
einem netten Abend mit ihrem ehemaligen Geliebten Wiegand stellt Eva ihn
vor die Wahl. Wechselt Matti wieder einmal Wohnung und Bett?
Musik: Bernd Wefelmeyer
Kamera: Reiner Hofmann
Buch: Rolf Gumlich
Regie: Jens-Peter Proll
Matti Wruck: Peter Reusse
Eva-Maria Otto: Jenny Gröllmann
Marie Klamroth: Marga Legal
Botte Schulz: Gerry Wolff
Kalle Wiegand: Helmut Schellhardt
Petra, Bottes Enkelin: Gundula Köster
Bauleiterin Engel: Angelika Perdelwitz
(60 Min.)
10:05 Tierärztin Dr. Mertens (70) i a e f h
Nachwuchs
Fernsehserie Deutschland 2019
Dr. Amal Bekele ist die neue Zoodirektorin in Leipzig. Nach beruflichen
Stationen auf der ganzen Welt will die ehrgeizige Zoologin nun den Leipziger
Zoo zu einem Erlebnispark ausbauen, doch bereits nach kurzer Zeit entstehen
erste Unstimmigkeiten mit Susanne. Die Ansichten der beiden Frauen
unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Haltung der Tiere, sondern auch in
Bezug auf die Mitarbeiterführung. Susannes Vater Georg wurde von Amal und
ihrem Assistenten Robert Jansen kurzerhand aus seinem Büro im Zoo geworfen
und ins Home-Office verbannt. Und auch bei der Besetzung der neuen
Assistenzarzt-Stelle sind Susanne und Amal völlig konträrer Meinung.
Als ein Paar wilder Muntjaks im Zoo abgegeben wird, gerät Amal unter Druck.
Die Tiere dürfen laut EU-Verordnung im Zoo weder gehalten noch gezüchtet
werden - und das weibliche Tier ist schwanger. Als die Presse auf den Fall
aufmerksam wird, stellt Amal eine radikale Lösung in Aussicht. Nun muss es
Susanne gelingen, mit Amal einen Kompromiss auszuhandeln, der nicht nur
den politischen Ambitionen ihrer Chefin gerecht wird, sondern auch dem
Tierwohl.
Privat stehen bei Susanne die Zeichen auf Sturm: Sie erfährt von ihrem Sohn
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Jonas, dass er Vater von Zwillingen wird. Susanne hat Zweifel, ob Jonas dieser
Herausforderung gewachsen ist. Am Abend steht Christoph vor Susannes Tür,
um mit ihr auf die Neuigkeiten in ihrem Leben anzustoßen. Susanne wird die
"schönste Großmutter Leipzigs" und Christoph übernimmt die
krankheitsbedingte Vertretung eines Kollegen, der eine Kinderarztpraxis führt.
Musik: Thomas Klemm
Kamera: Florian Licht
Buch: Christiane Bubner
Regie: Heidi Kranz
Dr. Susanne Mertens: Elisabeth Lanz
Dr. Amal Bekele: Dennenesch Zoudé
Dr. Christoph Lentz: Sven Martinek
Luisa Baltrusch: Deborah Mary Schneidermann
Jonas Mertens: Lennart Betzgen
Prof. Georg Baumgart: Gunter Schoß
Charlotte Baumgart: Ursela Monn
Conrad Weidner: Thorsten Wolf
Robert Jansen: Jonathan Beck
Dr. Ginsberg: Max Tiedof
Oberbürgermeister Herrenbrück: Frank Sieckel
Assistenzarzt Streb: Michael Baral
Tom: Alexander Becht
Journalist: Moritz Heidelbach
Bauarbeiter: Jean-Claude Knobbe
Fahrer TSV Leipzig: Philipp Oehme
und andere
(48 Min.)
10:55 Um Himmels Willen (228) i a e f h
Zeichen der Zeit
Fernsehserie Deutschland 2019
Oberin Theodora hat Kloster Kaltenthal über die Maklerin Jenny Winter an eine
Immobilienfirma verkauft. Dies sorgt für eine tiefe Depression bei
Bürgermeister Wöller. Dass "seine" Jenny ihn hintergangen haben soll, kann
und will er nicht glauben. Ebenso wenig, dass aus dem Kloster wirklich eine
Seniorenresidenz entstehen soll. Daher gilt es nun, ausnahmsweise gemeinsam
mit Schwester Hanna an einem Strang zu ziehen und Jennys falsches Spiel
aufzudecken.
Hanna unterstützt Klaus Jenfelder in einer Herzensangelegenheit. Er ist in
Manuela Schaller verliebt, die große Probleme hat, für sich und ihren Sohn
Jonas eine bezahlbare Wohnung zu finden. Doch Manuela will sich nicht von
Klaus helfen lassen und hat nicht nur dessen Angebot, in seine
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Einliegerwohnung einzuziehen, abgelehnt, sondern will sich auch nicht weiter
mit ihm treffen, offenbar weil Jonas noch zu sehr an seinem verstorbenen Vater
hängt. Hanna findet jedoch bald heraus, dass hinter Manuelas Distanziertheit
ein anderer Grund steckt.
Hermann Huber und die frisch aus dem Urlaub zurückgekehrte Marianne Laban
versuchen, Wöllers Laune wieder zu heben. Mitten im Wettbewerb "Auingen
gegen Kaltenthal" muss er schließlich einen klaren Kopf behalten! Doch das
gelingt nur zum Teil, denn Frau Laban hat noch eine Überraschung auf Lager.
Der Direktor der Kreuzfahrt hat ihr den Posten der Chefhostess angeboten.
Auch bei den Ordensschwestern überschlagen sich die Ereignisse. Schwester
Claudia springt wieder als Babysitterin bei Anwalt Jens Lehner ein und kehrt
eines Abends leicht angetrunken ins Kloster zurück, was bei Lela die
Alarmglocken läuten lässt. Hat sie mit ihrer Befürchtung Recht und Claudia ist
dabei, sich in Jens Lehner zu verlieben?
Seitdem Stolpe über Sinas Vergangenheit Bescheid weiß, überwacht er das
Mutterhaus rund um die Uhr. Hinter allem und jedem, der sich dem Mutterhaus
nähert, verdächtigt er die Mafia, die auf Sinas Spur ist. Auch wenn Hildegard
versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, liegt er mit seinen Befürchtungen
nicht ganz daneben.
Musik: Philipp Fabian Kölmel
Kamera: Bernd Neubauer
Buch: Claudia Römer
Regie: Nikolai Müllerschön
Hanna Jakobi: Janina Hartwig
Wolfgang Wöller: Fritz Wepper
Oberin Theodora: Nina Hoger
Felicitas Meier: Karin Gregorek
Agnes Schwandt: Emanuela von Frankenberg
Schwester Lela: Denise M´Baye
Schwester Claudia: Mareike Lindenmeyer
Gloria / Sina: Romina Küper
Hauptkommissar Hommert: Michael Roll
Schwester Hildegard: Andrea Sihler
Marianne Laban: Andrea Wildner
Polizist Anton Meier: Lars Weström
Hermann Huber: Wolfgang Müller
Frank Treptow: Andreas Wimberger
Klaus Stolpe: Markus Hering
Jenny Winter: Barbara Wussow
Hubert Ederer: Jürgen Tonkel
Klaus Jenfelder: Thomas Douglas
Manuela Schaller: Susanne Berckhemer
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Jonas Schaller: Vitus Schwarz
Jens Lehner: Kai Albrecht
und andere
(48 Min.)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
11:45 Volldampf und Funkenflug i a e f
175 Jahre Ferneisenbahn Leipzig-Dresden
Es war das klassische Prestige-Duell schon 1839: Deutschland gegen England.
England gewann: auf deutschem Boden. Als die erste Fernbahn auf dem
europäischen Festland am 7. und 8. April 1839 durch eine Jungfernfahrt von
Leipzig nach Dresden und zurück eingeweiht wurde, da hatten die Ingenieure
und Zugführer von der Insel alles fest im Griff: ihre Loks, ihre Schienen, ihr
Know-how. Vor 240.000 Schaulustigen dampfte Englands Stolz durch Sachsen.
Die erste voll funktionsfähige deutsche Lok - die Saxonia - wurde dagegen
sabotiert: Der Koks zur Befeuerung des Kessels wurde zu spät angeliefert. Die
Saxonia startete somit erst Stunden nach den englischen Dampfrössern;
Bahnschranken standen quer über dem Gleisbett und mussten harsch
durchfahren werden. Kollateralschaden auch bei Riesa - eine falsch gestellte
Weiche lässt die Saxonia mit einer abgestellten englischen Ersatzlok zusammen
krachen. Die deutsche Zugmaschine dampft unbeeindruckt weiter - die
englische ist Schrott.
Der Slogan "Made in Germany" beginnt seinen Siegeszug. Und ein
gesamtdeutsches Eisenbahnnetz wird von diesem Jahrhundertereignis befeuert:
keine moderne Mobilität, kein Post-, Waren- und Personenverkehr wie wir ihn
heute kennen scheint rückblickend möglich, ohne dass Historiker nicht an die
Geburtsstunde der ersten deutschen Ferneisenbahn vor 175 Jahren erinnerten.
Aber warum erschoss sich der Initiator und entscheidende Ideengeber für den
Streckenbau mit einer Reisepistole? Weshalb sprachen seinerzeit Ärzte von
Lebensgefahr, wenn man mit der Bahn führe? Und welche übermenschlichen
Anstrengungen erforderten die kühnen, als Sensationen gefeierten Erstbauten
einer Eisenbahnbrücke und eines Tunnels? Was ist heute noch an Spuren aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts entlang der Strecke zu entdecken?
Dafür flog eine Kamera die historischen 116,4 Gleiskilometer in einem
Hubschrauber ab, entdeckt das Filmteam zwei nahezu vergessene Bahnhöfe aus
der Frühzeit der Dampfrösser und beweist u.a., dass Riesa keine Stahl- und
Wurzen keine Backstadt wären ohne den Einfluss der Eisenbahn.
(MDR 08.04.2014)
Seite 6/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
11:45 Luzyca i a f *
(MDR SACHSEN)
Serbski Pop - Musikdokumentation von Donald Saischowa
Pop aus der wendischen Niederlausitz in all seinen Spielarten steht im
Mittelpunkt der neuen Dokumentation von Donald Saischowa. Es ist eine
Zeitreise durch 70 Jahre Musikgeschichte quer durch alle populären Genre. Der
junge Musikredakteur Gregor Kliem, selbst Musiker, begibt sich auf die Suche
nach Personen, Orten und Tönen. Aus Archiven und von Flohmärkten fördert er
dabei Erstaunliches zum Vorschein.
Zum Beispiel ultra-rare Aufnahmen aus der Frühzeit des Fernsehens mit der
Bigband "Astoria". Günter Gocht, Sänger, Solotrompeter und letzter Leiter des
Orchesters, gibt mit viel Witz Auskunft über eine klangvolle Ära fern von mp3
Downloads und Homerecording Studios. Von der ostdeutschen Schlagerikone
Ingrid Raack ist zu erfahren, wie sie durch den sorbischen Rundfunk entdeckt
wurde.
Im Austausch mit seinem erfahrenen Kollegen, dem ehemaligen sorbischen
Musikredakteur Ulrich Pogoda, wird ein faszinierender Bogen über die
Produktionsweise und Verbreitung niedersorbischer Unterhaltungsmusik von
der Vergangenheit bis in die Gegenwart gespannt.
Die Kamera findet weitere Protagonisten vor den Mikrofonen: ein how is how
Lausitzer Musikstars bei Auftritten und aktuellen Rundfunkaufnahmen.
Darunter der grandiose Chor "Popcon", die Jazzgrößen Detlef Bielke und Lu
Schulz, die legendären Folkrocker "Die Folksamen".
Kaum jemand weiß, viele von ihnen kommen aus der deutschen Nachbarschaft
und stehen im Zusammenhang mit etablierten ostdeutschen Stars wie Manfred
Krug, Frank Schöbel oder Günter Fischer.
Die Dokumentation von Donald Saischowa macht deutlich: wendischer Pop
lebt! Sie stellt unter Beweis: Sorbisch als Kunst- und Kultursprache ist bei
großem Spaßfaktor nicht nur überlebens-sondern auch international
konkurrenzfähig !
Lena Hauptmann, eine junge deutsche Interpretin aus Cottbus, gewann 2019
den Publikumspreis beim 27. Rock & Chansonfestival "Köln-Breslau-Paris" mit
einem wendischen Popjazz-Song. Wie sie in der Doku "Serbski Pop" sagt, steht
Niedersorbisch in ihrem Repertoire längst gleichberechtigt neben
portugiesischen, spanischen und englischen Jazz- und Bossa Nova Standards.
Und ganz nebenbei wird der Musikredakteur Gregor Kliem zum Jäger eines
verlorenen Schatzes, denn auf dem DDR-Schallplattenlabel Amiga sind einst
lediglich zwei sorbische Schlagerplatten gepresst worden.
Seite 7/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
* Pressetext ergänzt am 12.03.2020
12:15 MDR Garten i a e f
(MDR 22.03.2020)
12:45 Unser Dorf hat Wochenende i a e f *
Hausneindorf
(MDR 22.03.2020)
* Dorfnamen ergänzt am 18.03.2020
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
13:15 Mit dem Frühling durch Europa (2/2) i a f
Von den Alpen zum Polarmeer
Was kann mehr verführen, als nach einem langen Winter mit dem Frühling
ganz Europa zu durchqueren? So verschieden die Landschaften sind, so
unterschiedlich zeigt sich auch die Jahreszeit. Die zweiteilige Reihe zeigt
Europa in seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten.
Im zweiten Teil geht es von den Alpen bis ans Polarmeer. Die raue Schönheit
des Bergfrühlings steht im Gegensatz zu den Blumenlandschaften
Deutschlands. Hier müssen Grasfrösche riesige Schneefelder überwinden, dort
versinken die Streuobstwiesen Süddeutschlands im Blütenrausch. Weiter geht es
Richtung Norden: die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und
Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen
Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine,
tanzende Kraniche, Rentiere, Papageientaucher und Bären. In jeder Region
präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer
faszinierend.
Vier Jahre Drehzeit, 20 Drehreisen und 120.000 Kilometer, schönste
Frühlingstage, aber auch wochenlanges graues, nasskaltes Wetter mussten die
Filmemacher überstehen. Nicht immer war es leicht, die charakteristischen Tiere
der einzelnen Regionen mit ihrem Verhalten vor die Kamera zu bekommen,
doch die große Tugend der Tierfilmer heißt Geduld - und so sind viele neue
Aufnahmen gelungen, immer mit dem Ziel, den Frühling mit seinen vielen
Facetten eindrucksvoll festzuhalten.
13:58 MDR aktuell i a e f
14:00 Sport im Osten i a e f
Fußball live: Hansa Rostock - 1. FC Magdeburg
Seite 8/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
15:55 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
16:00 Sport im Osten i a e f
Aktueller Sport vom Tage
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
18:00 Heute im Osten - Reportage i a e f
Auf kulinarischen Gleisen
In fünf Zügen durch Mitteleuropa
Wer mit dem Zug von Prag in die Hohe Tatra fährt, der muss nur eine einzige
Grenze überschreiten, um gleich fünf Länder zu erleben: auf
tschechoslowakischen Bahngleisen rollen Speisewagen aus ganz Mitteleuropa.
Sechs Jahre nach seiner ersten Fahrt begibt sich Korrespondent Danko Handrick
erneut auf eine kulinarische Bahnreise mit Umstiegen, auf eine
Entdeckungstour in fünf Zügen. Auf den Schienen, die Europa verbinden, will
er zwischen polnischen Piroggen und feurigem ungarischen Gulasch
herausfinden, was Europa zusammenhält und was sich seit der ersten Reise
verändert hat - in den Töpfen und in den Köpfen.
18:15 Unterwegs in Sachsen i a e f
Carlo, Carla & Co im Hoyerswerdaer Zoo
Kulleraugen, Kuschelfell und kokette Pose - dagegen muss Moderatorin Beate
Werner erst einmal ankommen! Sie besucht den Zoo in Hoyerswerda und trifft
auf tierische Konkurrenz.
Gar nicht faul hangelt sich ein knuffiges Kerlchen namens Carlo durchs
Tropenhaus zu seiner Carla. Doch beim Futtern hört die Faultier-Freundschaft
auf! Königin Heidi hat das Sagen bei den Erdmännchen. Sie muss sich
entscheiden - zwischen Frank und Kurt. Mit wem wird sie wohl für Nachwuchs
sorgen? Die China-Leoparden San und BaoBao sitzen sozusagen auf gepackten
Koffern, denn sie wollen umziehen - in eine nagelneue Anlage.
Zoodirektor Eugène Bruins lädt Beate Werner ein, seine Schützlinge und deren
Geschichten kennenzulernen. Sie darf einen Blick hinter die Kulissen werfen,
schwingt die Harke im Lama-Gehege und erlebt eine spezielle Inventur. Dabei
erfährt sie, welches Gewicht eine Riesenschildkröte auf die Waage bringt.
Geklärt wird auch, ob die Bärenbrüder Björn und Bengt wirklich Winterschlaf
halten oder wie man das größte Zoo-Kubakrokodil in Europa aus der Reserve
lockt.
18:45 Glaubwürdig: Rudolf Keßner i a e f
Die meisten Weimarer kennen Rudolf Keßner und treffen ihn oft: im Eiltempo
Seite 9/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
auf dem Fahrrad, in seinen graphischen Betrieben, im Stadtrat, wo er seit 1990
die Grünen vertritt, in der Kirche St. Peter und Paul, wo er mindestens einmal in
der Woche die Aufsicht übernimmt, oder neuerdings im Sophien- und Hufeland
Klinikum.
Vor etwa einem Jahr begann er mit der Ausbildung zum Sterbebegleiter beim
Ambulanten Besuchs-, Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Johanniter
Unfallhilfe. Seit dem ist er der Mann unter den "Grünen Damen", die in
Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen Patienten seelisch zur Seite
stehen. Ein Ehrenamt, das er schon lange übernehmen wollte, für das er, nun im
Ruhestand, endlich Zeit findet. Ihm geht es vor allem darum, den Menschen, die
schwer krank sind, oder jenen, die wissen, dass sie bald sterben werden, auf
Augenhöhe zu begegnen - ihr Leben weiterhin zu achten und wertzuschätzen
bis zum Schluss.
Rudolf Keßner stammt aus Herrnhut in der Oberlausitz. Sein Glaube, durch das
christliche Elternhaus und die vielen Jahre im Internat der Herrnhuter
Brüdergemeine geprägt, kommt aus tiefstem Herzen: "Mein Glaube schenkt
mir Geborgenheit. Ich kann es mir nicht anders vorstellen.", sagt er.
(MDR 23.02.2019)
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54 Unser Sandmännchen i a e f
Pittiplatsch
Der Pinguin mit dem Schlapphut
19:00 Ländermagazine i a e f
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Quickie i a e f
Das schnelle Quiz
Moderation: Andrea Ballschuh
20:15 Schlagerparty mit Ross Antony - Live i a e f *
Seite 10/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Ross Antony startet mit seinen Schlagerpartys im MDR LIVE in die 20er Jahre
dieses Jahrtausends! Am 28. März 2020 gibt’s den Startschuss mit vielen Stars
und Zuschauerlieblingen. Mit dabei sind Künstler wie Ben Zucker, Anna Maria
Zimmermann, Höhner, Julia Lindholm, Die Draufgänger, Sonia Liebing und
Bernhard Brink, aber auch Nachwuchsstars wie Marina Marx und Julian Reim.
Ross Antony und das Deutsche Fernsehballett schwingen gemeinsam die (Tanz-)
Beine im Schlagertakt. Ganz viel Schlager, kleine Spiele und interaktive
Aktionen mit den Zuschauern sind die Zutaten für 120 unterhaltsame Minuten
in Ross Antonys Show-Menü, das er allen Zuschauern live präsentiert.
* Titel und Pressetext geändert am 18.03.2020
(findet nicht in Oberwiesenthal statt)
22:15 MDR aktuell i a e f
22:20 Olafs Klub i a f *
Comedy and more und mehr
Das "Neue Schauspiel Leipzig" begrüßt den Godfather of sächsisch Comedy,
Olaf Schubert! Und der grüßt fröhlich zurück mit seiner Mixed-Show: "Olafs
Klub". Getreu dem Motto: "Humorscharen aller Bundesländer vereinigt euch"
zeigen in jeder Folge 5 handverlesene Comedians, was in ihnen steckt. Von
Altmeister bis Newcomer, von Flachsrakete bis Pointenknaller, zwischen Satire
und Comedy ist alles dabei, was lustig ist und Laune macht.
Mit dabei sind der Schirmherr der deutschen Comedyszene Knacki Deuser, der
Komiker mit dem Omnichord C. Heiland, die Kleinkunstpreisträger Ulan &
Bator, der Wortakrobat Philipp Scharrenberg und die hessischen Comedyhelden
Mundstuhl.
(MDR 06.11.2019)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
23:00 Der rasende Roland e
Fernsehfilm DDR 1977
Im ganzen Amtsbezirk ist Lokführer Roland wegen seiner Weibergeschichten
berüchtigt und nun hat er auch noch ein Auge auf Ulla, des Dienstvorstehers
schönes Töchterlein in Kummerstadt geworfen. Die betroffenen Väter, also
Alfons und sein Kollege Fritz aus Argenstein, alte Freunde und erfolgreiche
Dackelzüchter, leiten im gegenseitigen Einvernehmen Maßnahmen ein, um
diese Verbindung zu verhindern. Höhere Interessen stehen auf dem Spiel, wie
zum Beispiel weiterer preisverdächtiger Hundenachwuchs aus der Vereinigung
vom Alfons' Rüden und Fritz' Dackeldame.
Seite 11/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Außerdem hat Ullas Vorgängerin Brigitte aus Liebeskummer den Amtsbezirk
gewechselt, ein herber Verlust für die Kummerstädter Handballmannschaft, den
Alfons nicht noch einmal riskieren will. Doch an diesem Punkt beginnt der
Neidfaktor, seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. Wenn es Fritz gelänge,
Stürmertalent Ulla über Roland nach Argenstein zu locken, könnten sich die
Argensteiner Handballmädchen vom letzten Tabellenplatz nach vorn
katapultieren.
Musik: Manfred Krug
Kamera: Walter Küppers
Buch: Joachim Goll
Regie: Edgar Kaufmann
Lokführer Roland: Jürgen Zartmann
Ulla: Rita Feldmeier
Alfons: Rolf Herricht
Fritz: Erik S. Klein
Walter: Peter Dommisch
Egon: Hans-Joachim Hanisch
und andere
(60 Min.)
(VPS-Datum: 29.03.2020)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
00:00 Auf schmaler Spur i a e f
Zuglegende SVT soll zurückkehren
Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? Zwei Männer aus Leipzig
glauben fest daran, dass die Zuglegende "SVT" bald wieder fahren wird. Ihr
Projekt heißt: "SVT-Görlitz - Ein Zug für Mitteldeutschland".
Zehn "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er Jahren gebaut. Die
Schnellzüge hießen Vindobona, Karlex, Neptun. Klangvolle Namen, visionäre
Formen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machten die Züge
damals zum Stolz der Reichsbahn und vieler Menschen in der DDR. Die großen
Emotionen hatten wohl auch mit dem Wort "Freiheit" zu tun. Denn der "SVT"
fuhr von Berlin und Leipzig nicht nur nach Prag oder Karlsbad, sondern weiter:
Nach Wien und - per Fähre über die Ostsee - nach Kopenhagen. Seit 2003 ist der
Zug endgültig ausgemustert und stillgelegt.
Aber er lässt noch immer viele Herzen höher schlagen, unter anderem auch bei
Modellbahnern in Chemnitz. Sie lassen gleich mehrere "SVT-Züge "in ihrer
Landschaft fahren, zum Teil sogar aneinandergekoppelt.
Und auch für Ingo Kamossa und Mario Lieb ist die Zeit gekommen, ihren Traum
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zu verwirklichen: Ein kompletter Zug soll wieder fahren. In der ersten Phase
geht es um die äußere Aufarbeitung des Zuges. Dazu sollen die Zugteile in
einer aufwändigen Aktion vom fränkischen Lichtenfels nach Dresden
geschleppt werden.
Das Team der Schmalen Spur begleitet die Aktion und erzählt die Geschichte -
und Geschichten rund um den damaligen Luxuszug. Zeitzeugen erinnern sich
an den Bau in Görlitz, die Atmosphäre im Speisewagen, die Verladung des
Zuges auf die Fähre nach Kopenhagen. So schick und fahrbereit wie damals in
Warnemünde muss der Zug aber erst einmal wieder werden. Ein wagemutiges
Unterfangen, das nur funktionieren wird, wenn sich viele Mitstreiter am Ende
in Mitteldeutschland beteiligen.
(MDR 22.04.2019)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
00:30 Auf schmaler Spur i a e f
Harzer Schmalspurbahnen - Wintermärchen mit Happy End?
Die Harzer Schmalspurbahnen: Drei einzelne Strecken mit insgesamt 140
Kilometern Länge, rund zehn betriebsfähige Dampflokomotiven und 25
Bahnhöfe. Darunter der Brockenbahnhof auf 1.125 Metern, einer der
Höchstgelegenen in Deutschland. Es gibt viele Gründe, den größten
Dampflokbetrieb Europas kennen zu lernen. Im Winter ist die Idylle kaum zu
beschreiben, wenn der Dampfzug bei strahlendem Sonnenschein auf den
schneebedeckten Brocken fährt. Im Herbst führt eine Schlemmertour mit dem
Triebwagen durch das Selketal.
Doch jeder, der mit alten Eisenbahnen zu tun hat, weiß, dass es unendlich viel
Einsatz, Zeit und Geld kostet, die drei Strecken und die Fahrzeuge zu
unterhalten. So gibt es für den großen Dampflokbetrieb nicht nur sonnige
Tage. Und das Unternehmen muss sich fit machen für die Zukunft. Da braucht
es auch die ehrenamtliche Interessengemeinschaft oder die guten
Verbindungen zum Freundeskreis Selktetal in Quedlinburg und Miniaturenpark
in Wernigerode, die mit ihren Modellbahnen große und kleine Besucher
locken.
(MDR 25.12.2018)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
01:00 Der Erfurter Hauptbahnhof i a e f
Ein Film von Galina Breitkreuz
Der Erfurter Hauptbahnhof ist seit 170 Jahren nicht nur Ausgangs- und
Endpunkt unstillbarer Sehnsucht sondern auch ein Ort stetiger Veränderung. Er
ist das Herz der Stadt und es schlägt rund um die Uhr, 24 Stunden. Doch wer
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sind die Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass alles reibungslos
funktioniert? Und für wen bedeutet der Bahnhof Heimat und Fernweh
zugleich?
Der Umbau des Bahnhofs und die Neueröffnung der ICE Strecke München -
Berlin waren die letzten großen Herausforderungen, die unter anderem
Christine Kromke zu meistern hatte. Sie hat 1977 auf dem Erfurter Bahnhof ihre
Ausbildung als Lehrling bei der Deutschen Reichsbahn begonnen und ist heute
die Bahnhofschefin. Die 4.100 Quadratmeter mit einem breiten Angebot an
Dienstleistungen, Handel und Gastronomie gehören ebenso zu ihrem
Verantwortungsgebiet, wie die 154 Meter lange, gläserne Bahnsteighalle und
der reguläre Zugverkehr mit durchschnittlich 34.000 Reisenden, die den Ort
täglich passieren.
Die Journalistin, Moderatorin und erfolgreiche Buchautorin Christine
Westermann wurde in Erfurt geboren. Ihr Vater Ewald Westermann gehörte zu
den wichtigen Akteuren des demokratischen Aufbruchs in seiner Heimatstadt
und war Gründungsmitgliedern der Liberal-Demokratischen Partei. Als die SED
damals begann, die Blockparteien politisch zu vereinnahmen, widersetzte er
sich. Als Freunde ihn warnten, dass sein Name auf einer schwarzen Liste steht,
verlässt er 1953 die DDR. Mit dem Zug fuhr er vom Erfurter Hauptbahnhof in
Richtung Berlin Friedrichstraße. Nur wenige Tage später folgten die damals
vierjährige Christine Westermann und ihre Mutter.
Auch für den gebürtigen Erfurter Bernd Römer, seit 1976 Gitarrist der Rockband
Karat, ist der Bahnhof ein Ort tiefer Sehnsucht. Im Bahnhof seiner Heimatstadt
fand 1967 nicht nur sein erster Auftritt statt, sondern von hier aus fuhr der
kleine Junge mit seiner Mutter zu seiner Großmutter nach Wuppertal.
Für Andreas Welskop, der jahrelang Clueso managte, sind der Bahnhof und der
angrenzende Güterbahnhof ein Ort permanenter Veränderung. Für den jungen
Musiker Clueso und ihn wird der alte Güterbahnhof zum musikalischen Zuhause
namens "Zughafen". In Eigenleistung restaurieren sie das Areal, das heute ein
Treffpunkt für Künstler und Gastronomen ist. Nur einen Steinwurf entfernt
kann der Erfurter Hauptbahnhof mit seinem "hippen Ableger" punkten.
Der Film entdeckt aus einer sehr persönlichen Perspektive die wechselvolle
Geschichte und Geschichten des Erfurter Hauptbahnhofs.
(MDR 20.03.2018)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
01:30 Nostalgieschmiede - 100 Jahre Dampflokwerk Meiningen i a e f
Film von Wolfram Klieme
170 Tonnen wiegt sie, ihre riesigen Treibräder messen 2,30 Meter Durchmesser
und mit 182,5 km/h hält sie bis heute einen Geschwindigkeitsrekord: die
Seite 14/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Schnellfahrlokomotive 18201. Umgebaut wurde die wohl spektakulärste
Rekolok Anfang der 1960er Jahre in Meiningen. Im damaligen
Reichsbahnausbesserungswerk(RAW), inzwischen in Dampflokwerk Meiningen
umbenannt.
1914 von der Königlich Preußischen Eisenbahndirektion Erfurt gegründet
standen zu Spitzenzeiten bis zu 30 Loks in der Montagehalle. 3.000 Arbeiter
waren im 2. Weltkrieg als "unabkömmlich" beschäftigt. Nach Kriegsende
hatten die Lokwerker alle Hände voll zu tun, die kriegsbeschädigten Schrottloks
wieder für die Züge der Deutschen Reichsbahn flott zu machen.
Immer noch schwärmen die alten RAWler vom Dampflok-Reko-Programm der
60er Jahre. Auch heute, im Zeitalter stromlinienförmiger ICE Züge, begeistern
die guten alten Dampfrösser immer mehr technikbegeisterte Eisenbahnfreaks.
Aber Dampfloks sind hochsensible Technikriesen, müssen regelmäßig gewartet
werden, brauchen Ersatzteile oder speziell bearbeitete Baugruppen. Dafür gibt
es Europaweit nur noch wenige Adressen.
Der Film erzählt die Geschichte der 100-jährigen "Nostalgieschmiede" im
thüringischen Meiningen. Wie gelang es, in der ausgehenden Dampflokära
Ende der 1970er Jahre das RAW weiter mit Arbeit zu versorgen? Wie überstand
das Werk die Wende, wo kommen Aufträge her? Wie gelingt es, altes
Dampflokwissen in die Zukunft mit zunehmen?
Die Kamera schaut Kesselschmieden und Radsatzdrehern bei der Arbeit zu,
beobachtet die Wartung einer Schnellzuglok der Baureihe 03 oder dampft mit
einer in Meiningen restaurierten Schmalspurbahn gemütlich durchs Waldviertel
in Niederösterreich.
(MDR 09.09.2014)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute *
03:00 Friedrich List – Der Eisenbahnpionier i a f
Film von Roland May
Am 7. April 1839 wird die erste lange Zugverbindung zwischen zwei wichtigen
deutschen Städten eingeweiht: von Leipzig nach Dresden. Für die Entwicklung
des Verkehrs beginnt an diesem Tag in Deutschland eine neue Zeitrechnung.
Unser Film zeigt die Geschichte eines Eisenbahnpioniers, der mit seinen
Visionen, seiner Überzeugungskraft und seiner Fachkenntnis dieses Projekt
entscheidend vorangebracht hat: Friedrich List, mit dessen Namen es
unverrückbar verbunden ist. In den Augen seiner Zeitgenossen ist eine
Gleisverbindung zwischen Leipzig und Dresden von solcher Länge ein kaum zu
bewältigendes und schwer zu finanzierendes Mammutprojekt. Kontakte ins
Ausland sind unbedingt erforderlich, da Deutschland noch nicht über
Erfahrungen im Bahnbau verfügt. Dampfbetriebene Lokomotiven zum Beispiel
Seite 15/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
waren nur aus England zu haben. Ein gewisser Stevenson hat wenige Jahre
zuvor eine Lok konstruiert, die nun in alle Welt verkauft wird. Ingenieure,
ebenfalls aus England, müssen das Land für die Bahn vermessen und beurteilen,
wo die Gleise verlegt werden können. List aber hat die richtigen Kontakte und
kennt sich aus. Und die 12 Finanziers und Gründungsmitglieder der Leipziger
Eisenbahn-Compagnie wissen das zu nutzen.
Aber der Bahnpionier hat für seine Arbeit keinen Vertrag ausgehandelt. Er
vertraut mit seinem unschätzbaren Engagement auf einen Handschlag. Als
jedoch die Fertigstellung der Bahn naht, das Projekt ein Erfolg zu werden
verspricht und Direktorenposten vergeben werden, wird List nicht mehr
gebraucht. Ihn hat man von Anfang an gekonnt aus der Führungsebene
herausgehalten und ihm am Ende nicht mal seine Kosten voll erstattet. Der
geschmähte Baumeister verlässt enttäuscht Sachsen.
Für ihn, den Baumeister, hat die Bahn immer viel mehr bedeutet, als eine
wirtschaftliche Verbindung zwischen zwei Städten. Er hat in seiner Vision das
ganze, in Herzogtümer und schwache Königreiche zersplitterte Land durch
Eisenbahnen verbunden gesehen. In Deutschland sollten Menschen sicher reisen
und Waren schnell und zuverlässig transportiert, der Handel beflügelt und die
Kleinstaaterei beendet werden. Und in Sachsen hat List den Grundstein dafür
gelegt.
Der Film zeigt die Odyssee eines Mannes, der erst nach seinem Tod und bis
heute als einer der wichtigsten Wirtschaftstheoretiker, Reformatoren und
Bahnpioniere Deutschlands anerkannt und gefeiert wird.
(MDR 06.04.2014)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
03:30 Zielbahnhof Königsberg i a *
Film von Matthias Koch
* Sendung ergänzt am 18.03.2020
Ländermagazine
04:10 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f *
(MDR 28.03.2020)
Ländermagazine
04:40 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f *
(MDR 28.03.2020)
Ländermagazine
05:10 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f *
(MDR 28.03.2020)
Seite 16/85Samstag, 28. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
05:40 Unsere Wälder - Nonstop i a f *
* Sendeablauf geändert am 21.02.2020
Seite 17/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Sonntag, 29. März 2020
05:55 Der Henker von Venedig e f
Spielfilm Italien 1963
(MDR 27.03.2020)
07:25 Glaubwürdig: Rudolf Keßner i a e f
(MDR 23.02.2019)
07:30 Nah dran - Das Magazin für Lebensfragen i a e f
Familienbande – Fluch oder Segen?
(MDR 26.03.2020)
Selbstbestimmt - Die Reportage
08:00 Raus aus dem Glaskasten i a e f
Wie Autisten sich die Welt erobern
Film von Thomas Fleckenstein
Greta Thunberg will der Welt die Augen öffnen: Wir müssen jetzt sofort für das
Klima kämpfen, bevor es zu spät ist! Die 16-jährige Umweltaktivistin sagt selbst,
dass diese Entschiedenheit und Stärke mit ihrem Handicap zusammenhängt: Sie
ist Autistin.
Rund 800.000 Menschen in Deutschland leben mit einer sogenannten
"Autismus-Spektrum-Störung", eine Entwicklungsstörung, die man auf den
ersten Blick nicht erkennt. Wie wird Autismus überhaupt diagnostiziert? Wie
fühlt sich Autismus für die Betroffenen an? Was sagt die Gehirnforschung
dazu? Ist Autismus genetisch bedingt? Wie können Autisten besser in die
Gesellschaft und die Arbeitswelt integriert werden? Diesen und anderen Fragen
widmet sich dieser Film.
Wir treffen den 14-jährigen Autisten Jason. Wie Greta demonstriert er jeden
Freitag für den Klimaschutz. Er schreibt gerade an einem Buch über den
Urknall. In der Freizeit tourt er mit seinem Vater durch die Fußballstadien
Europas. Der 30-jährige Kilian Sterff hat sich als Fotograf mit der Kamera die
Welt erobert. Er hat sich so aus dem "Glaskasten" befreit, von dem der 67-
jährige Autist Werner Kelnhofer spricht. Kelnhofer strebt an, dass Bayern
Vorreiter für die Inklusion von Autisten wird und arbeitet an der Autismus-
Strategie der Staatsregierung mit. Das Ziel: Betroffenen besser helfen sowie
mehr Verständnis und Bewusstsein für Autismus wecken. Bei "Auticon" ist das
bereits Realität. In der IT-Firma sind 150 Autisten beschäftigt. Dank deren
besonderer Stärke am Computer ist das Unternehmen weltweit erfolgreich.
(BR)
Seite 18/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
08:30 MDR Garten i a e f
09:00 Unser Dorf hat Wochenende i a e f
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
09:30 Mit dem Zug durchs Erzgebirge i a f
Film von Susanne Mayer-Hagmann
Strahlender Sonnenschein und beißende Kälte - für diese Reportage zeigt sich
das Erzgebirge von seiner schönsten Seite. Ein Sonderzug voller
Eisenbahnfreunde ist für ein langes Wochenende kreuz und quer auf den
Höhen zwischen Deutschland und Tschechien unterwegs, teilweise auf Strecken,
die für den Normalverkehr längst geschlossen wurden. Sechs verschiedene
Dampflokomotiven bringen die Atmosphäre der 70er und 80er Jahre zurück, als
es hier noch mächtig dampfte.
Der Zug fährt über die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, das
Göltzschtalviadukt, über den Markersbacher Viadukt, überquert den
Erzgebirgskamm und braust mit einem Doppelpack tschechischer Dampfloks an
der Spitze durch das Egertal ins ehemals mondäne Karlsbad, heute Karlovy
Vary. Über Pernink, die höchste Bahnstation des Erzgebirges, geht es hinab ins
Lössnitztal auf den "Erzgebirg'schen Semmering". Im Eisenbahnmuseum
Chemnitz-Hilbersdorf, werden die Passagiere dann von zahlreichen Raritäten
sächsischer Bahngeschichte erwartet.
Zum Abschluss der Dampfreise laden zwei Schmalspurbahnen zu einem Ausflug
in die Bimmelbahnromantik ein: die Fichtelbergbahn zwischen Cranzahl und
Oberwiesenthal und die nur wenige Kilometer entfernte Preßnitztalbahn. Hier
fühlt sich jeder Besucher zurückversetzt in original königlich-sächsische Zeiten.
(SWR)
10:13 MDR aktuell i a e f
10:15 Die schwarze Tulpe i a e f
Spielfilm Frankreich/Italien/Spanien 1963
Der junge Edelmann Julien de Saint Preux sieht seinem Bruder Guillaume
täuschend ähnlich. Als dieser in Gefahr gerät, als Bandit gehängt zu werden,
schlüpft Julien in seine Rolle und kämpft am Vorabend der Französischen
Revolution entschlossen für die Rechte des Volkes.
Frankreich, im Jahre 1789. In der kleinen Stadt Roussilon herrscht der Marquis
de Vigogne (Akim Tamiroff) in einer Weise, die ihn wie viele seiner
Standesgenossen beim Volk verhasst gemacht hat. Seine Frau Catherine (Dawn
Addams) ist die Geliebte des Grafen Guillaume de Saint Preux (Alain Delon).
Guillaume führt ein Doppelleben, als maskierter Wegelagerer überfällt er seine
Seite 19/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Standesgenossen und plündert sie aus. Im Volk gilt der gefürchtete Bandit,
genannt "Die schwarze Tulpe", als Streiter für die Gerechtigkeit, in Wirklichkeit
nutzt Guillaume die Erbitterung gegen den Adel vor allem, um sich selber zu
bereichern.
Als er bei einem Überfall durch einen Degenhieb an der rechten Wange
verwundet wird, glaubt La Mouche (Adolfo Marsillach), der Polizeidirektor des
Marquis, Guillaume als "Die schwarze Tulpe" entlarven zu können. Dieser bittet
jedoch seinen Bruder Julien (Alain Delon), sich für ihn auszugeben und damit
den Verdacht gegen ihn zu zerstreuen. Julien fällt es nicht schwer, den Marquis
und dessen Polizeidirektor zu täuschen, da er seinem Bruder zum Verwechseln
ähnlich sieht. Selbst Catherine de Vigogne hält ihn für ihren Geliebten und ist
enttäuscht, dass der vermeintliche Guillaume auf einmal so spröde tut.
Julien dagegen gefällt die reizende Caroline (Virna Lisi) viel besser, die mit
ihrem Vater Plantin (Francis Blanche) selbstlos für die Freiheit des Volkes
kämpft. Auch er ist entschlossen, der Sache der Unterdrückten zu dienen, und
so stürzt er sich zusammen mit Caroline und einer Hand voll Gleichgesinnter in
aufregende Abenteuer.
Alain Delon spielt eine faszinierende Doppelrolle in diesem Film von Christian-
Jaque, der nach dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas entstand,
allerdings wesentlich von der Romanvorlage abweicht. Der farbenprächtige
Film bietet spannende Action, rasante Fechtduelle und jede Menge Humor.
Musik: Gérard Calvi
Kamera: Henri Decaë
Buch: Christian Jaque, Paul Andréota, Henri Jeanson
Vorlage: Nach einem Roman von Alexandre Dumas d.Ä.
Regie: Christian Jaque
Julien/Guillaume de Saint Preux: Alain Delon
Caroline Plantin: Virna Lisi
Marquise Catherine de Vigogne: Dawn Addams
Marquis de Vigogne: Akim Tamiroff
Plantin: Francis Blanche
Baron La Mouche, Polizeidirektor: Adolfo Marsillach
Prinz Alexandre de Grasillac: Robert Manuel
Lisette: Laura Valenzuela
Oberster Verwalter: George Rigaud
und andere
(109 Min.)
12:05 Riverboat i a e f
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
(MDR 27.03.2020)
Seite 20/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
14:03 MDR aktuell i a e f
14:05 Der rasende Roland e
Fernsehfilm DDR 1977
Für Lokführer Roland, Hansdampf auf allen Streckenabschnitten, ist Endstation
bei der schönen Ulla.
Im ganzen Amtsbezirk ist Lokführer Roland wegen seiner Weibergeschichten
berüchtigt und nun hat er auch noch ein Auge auf Ulla, des Dienstvorstehers
schönes Töchterlein in Kummerstadt geworfen. Die betroffenen Väter, also
Alfons und sein Kollege Fritz aus Argenstein, alte Freunde und erfolgreiche
Dackelzüchter, leiten im gegenseitigen Einvernehmen Maßnahmen ein, um
diese Verbindung zu verhindern. Höhere Interessen stehen auf dem Spiel, wie
zum Beispiel weiterer preisverdächtiger Hundenachwuchs aus der Vereinigung
vom Alfons' Rüden und Fritz' Dackeldame.
Außerdem hat Ullas Vorgängerin Brigitte aus Liebeskummer den Amtsbezirk
gewechselt, ein herber Verlust für die Kummerstädter Handballmannschaft, den
Alfons nicht noch einmal riskieren will. Doch an diesem Punkt beginnt der
Neidfaktor, seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. Wenn es Fritz gelänge,
Stürmertalent Ulla über Roland nach Argenstein zu locken, könnten sich die
Argensteiner Handballmädchen vom letzten Tabellenplatz nach vorn
katapultieren.
Musik: Manfred Krug
Kamera: Walter Küppers
Buch: Joachim Goll
Regie: Edgar Kaufmann
Lokführer Roland: Jürgen Zartmann
Ulla: Rita Feldmeier
Alfons: Rolf Herricht
Fritz: Erik S. Klein
Walter: Peter Dommisch
Egon: Hans-Joachim Hanisch
und andere
(60 Min.)
Zug um Zug - Eisenbahn früher und heute
15:05 Auf schmaler Spur i a e f h
Reif für die Insel, Molli zu Gast bei der Borkumer Inselbahn
Täglich ist der Molli, der dampfende Schmalspurzug der Mecklenburgischen
Bäderbahn, an der Ostseeküste unterwegs - zwischen Kühlungsborn und Bad
Seite 21/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Doberan. Täglich und zuverlässig. Dann hatte Jan Methling, der als
Betriebsleiter seit knapp 25 Jahren die Geschicke der Bahn mitgestaltet, eine
Eingebung: "Der Molli ist reif für die Insel!" Auf der Nordseeinsel Borkum, rund
400 Kilometer westlich, fahren Züge nämlich auf derselben ungewöhnlichen
Spurweite: 900 Millimeter. Und so war die Idee geboren, eine Molli-Lok mal bei
der Borkumer Kleinbahn fahren zu lassen.
Doch wie kommt eine Lok auf eine Insel? Und wer darf sie dort überhaupt
fahren? Nach vielen Überlegungen haben die Eisenbahner von Nord- und
Ostsee einen Plan: Molli soll per Tieflader auf die Reise geschickt werden, eine
Fähre wird gebucht und auch der Insel-TÜV muss natürlich gemacht werden.
Lokführer und Heizer kommen von der Ostsee mit, sie kennen die Lok am
besten. So ist alles vorbereitet, damit sich die Gäste auf Borkum und natürlich
auch die vielen Freunde der Eisenbahn über eine knapp 70 Jahre alte Dampflok
freuen können.
Die Sendung "Auf schmaler Spur" begleitet die Lok bei ihrem Insel-Trip, nicht
ohne die große Tradition der Schmalspurbahnen der Ostsee im Original und im
Modell zu beleuchten.
(MDR 31.10.2019)
15:33 MDR aktuell i a e f
15:35 Alles Klara (48) i a e f h
UFOs über dem Harz
Fernsehserie Deutschland 2017
Außerirdische im Harz? Klara Degen, die mutige Sekretärin der Kripo Harz,
geht nach Feierabend mit ihrem Kollegen Tom "Ollie" Ollenhauer zu einer
UFO-Wiese. Hier wurden die letzten Wochen unbekannte Flugobjekte
beobachtet. An dem Sichtungsplatz herrscht Trubel, es gibt sogar einen
Bratwürstchenstand. Das Warten hat sich tatsächlich gelohnt. Über dem
dunklen Wald erhebt sich ein unheimlicher Lichtkegel. Klara und Olli schauen
fasziniert in den Himmel, als es im Wald einen lauten Knall gibt. Jochen
Hohmann, einer der UFO-Kritiker, ist mit seinem Moped tödlich im Wald
verunglückt. Das Mysteriöse: Es gibt keine Bremsspuren und das Opfer hat ein
frisches Brandmal auf der Stirn. Waren Außerirdische für den Tod
verantwortlich?
Hauptkommissar Lauer hat alle Mühe, seine Kollegen von den irdischen Fakten
zu überzeugen. Hohmann war nicht beliebt in seinem Umfeld. Seine
osteuropäische Untermieterin, die schöne Senta, wurde regelmäßig von ihm
belästigt und auch der Besitzer des Würstchenstandes, Lukas, hatte Streit mit
Hohmann. Klara lernt Hohmanns Nachbarn, die beiden älteren Herren Rudi und
Egbert, kennen. Sie sind beste Freunde, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein
könnten. Egbert glaubt an die UFOs und hat sogar einen eigenen UFO-Club
Seite 22/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
gegründet.
Rudi kann das kindische Hobby seines Freundes nur belächeln. Aus Mitleid tritt
Klara Egberts UFO-Club bei und erhofft sich, noch mehr Infos zum Fall heraus
zu finden. Lukas ist sein Enkel, erzählt Egbert. Er versuche ihn immer wieder um
Geld anzubetteln. Senta glaubt, Lukas habe Hohmann umgebracht, um sie zu
beschützen. Lukas wird daraufhin in Gewahrsam genommen. Zu lauter Musik
und gutem Rotwein rätselt Klara nach Feierabend in ihrer Wohnung weiter an
dem Fall. Bis ihr Nachbar, Hauptkommissar Lauer, klingelt, um sich über die
Lautstärke zu beschweren.
Bei einem leckeren Sandwich will sie ihrem Chef grade erklären, was sie
herausgefunden hat, als Stefan Lauer ohnmächtig wird. Er hat eine Zwiebel-
Allergie. Am nächsten Morgen findet Kollege Wolter seinen Chef im
Schlafanzug in der Wohnung seiner Sekretärin auf. Klara hat den Fall längst
gelöst und ist alleine auf dem Weg zum Mörder. Wolter und Lauer müssen den
Fall nun auch schnell lösen, um Klara nicht in größere Gefahr zu bringen.
Buch: Khyana el Bitar
Regie: Dirk Pientka
Klara Degen: Wolke Hegenbarth
Stefan Lauer: Marc Oliver Schulze
Jonas Wolter: Jan Niklas Berg
Tom Ollenhauer "Ollie": Christoph Hagen Dittmann
Dr. Gertrud Müller-Dietz: Alexa Maria Surholt
Dr. Münster: Jörg Gudzuhn
Kati Herrmann: Sophie Lutz
Lukas Bückler: Mathis Reinhardt
Senta Janis: Anja Antonowicz
Rudi Boghausen: Horst Westphal
Egbert Bückler: Carl Heinz Choynski
Jochen Hohmann: Matthias Matz
und andere
(48 Min.)
16:25 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
16:30 Sport im Osten i a e f
Aktueller Sport vom Tage
17:10 In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte (200) i a e f h
Raya Elisa
Fernsehserie Deutschland 2019
Seite 23/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Ausnahmezustand bei den Assistenzärzten Elias, Ben, Julia und Theresa! Die
Facharztprüfung steht unmittelbar bevor. In diesem Trubel kommt Ludmilla
Rodionova mit ihrem acht Monate alten Sohn Timofej in die Notaufnahme. Sie
sagt nur einen Namen: Dr. Matteo Moreau. Kurz darauf kollabiert sie. Während
die junge Frau aufgenommen wird, studiert Tom Zondek die russische
Patientenakte im Kinderwagen.
Noch bevor Tom einen Übersetzungsversuch wagen kann, weiß Matteo, wie
schlimm es um das Baby steht. Jetzt muss alles ganz schnell gehen. Theresa wird
aus dem Feierabend zurückgeholt und Matteo führt eine Entlastungsbohrung
bei Timofej durch. Aber der wirklich riskante Eingriff steht noch bevor. Mit
Theresa als Übersetzerin steht Moreau im OP, da geht plötzlich der Feueralarm
los! Jetzt müssen sie sich entscheiden, retten sie das Leben des Babys oder
bringen sie sich selbst in Sicherheit? Doch wo ist Ludmilla?
Dr. Leyla Sherbaz stellt die Assistenzärzte für die letzten
Prüfungsvorbereitungen 24 Stunden frei. Leyla selbst spürt zunehmend ein
Ziehen im Bauch, was sie als erste Übungswehen abtut. Die jungen Ärzte
schlagen sich die Nacht im Johannes-Thal-Klinikum um die Ohren und kommen
trotzdem fast zu spät zur ersten Prüfung. Doch alles scheint glatt zu gehen. Da
merkt Leyla, dass es bei ihr selbst nun fünf vor zwölf ist: Die Wehen gehen los!
Elias, der nach seiner Prüfung bei ihr ist, will Ben holen. Doch dieser ist mitten
in der Prüfung.
Wolfang Berger ist unglaublich aufgeregt. Sein Julchen wird Fachärztin! Er will
sich unbedingt an der Facharztfeier beteiligen und wendet sich an Rebecca
Krieger, was den nächsten Streit vorprogrammiert. Unterdessen haben Prof.
Karin Patzelt und Leyla schon mal ihre Nachfolge als Ausbilder festgelegt.
Buch: Kim Zimmermann
Regie: Micaela Zschieschow
Dr. Leyla Sherbaz: Sanam Afrashteh
Ben Ahlbeck: Philipp Danne
Dr. Marc Lindner: Christian Beermann
Tom Zondek: Tilman Pörzgen
Dr. Elias Bähr: Stefan Ruppe
Dr. Theresa Koshka: Katharina Nesytowa
Julia Berger: Mirka Pigulla
Mikko Rantala: Luan Gummich
Dr. Matteo Moreau: Mike Adler
Prof. Dr. Karin Patzelt: Marijam Agischewa
Wolfgang Berger: Horst Günter Marx
Rebecca Krieger: Milena Straube
Ludmilla Rodionova: Irina Potapenko
und andere
Seite 24/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
(48 Min.)
18:00 MDR aktuell i a e f
18:05 In aller Freundschaft (889) i a e f h
Trennungsschmerz
Fernsehserie Deutschland 2020
Bäckermeister Harald Fecht wird mit einer Ellenbogenluxation eingeliefert und
von Dr. Philipp Brentano behandelt. Harald Fecht hat sich gemeinsam mit seiner
Frau Marion auf Basis der elterlichen Bäckerei ein kleines "Imperium"
aufgebaut. Dabei brachte er das handwerkliche Können ein, seine Frau Marion
das geschäftliche und organisatorische Know-How. Als die Arbeit für Marion
allein zu viel wurde, stellte sie Marketing-Expertin Natalie Döring ein. Von
Marion unbemerkt haben Harald und Natalie vor etwa einem Jahr eine Affäre
begonnen und Harald möchte nun die Scheidung. Marion ist geschockt. Da
bekommt Harald plötzlich akute Nierenprobleme.
Lea möchte ihren Abschied von der Sachsenklinik richtig feiern und lädt alle
Kollegen dazu ein. Damit hat niemand gerechnet. Offenbar möchte sie die
Kontrolle über die Art und Weise ihres Ausstands behalten. Sie erinnert sich an
die unvergesslichen Momente in der Sachsenklinik und verabschiedet sich
schließlich auf ihre ganz eigene und außergewöhnliche Art von ihren Kollegen.
Musik: Oliver Kranz, Carsten Rocker, Anselm Kreuzer
Kamera: Patrick Popow
Buch: Tina Fürneisen
Regie: Micaela Zschieschow
Dr. Lilly Phan: Mai Duong Kieu
Marion Fecht: Dana Golombek
Harald Fecht: Jörg Pintsch
Natalie Döring: Lisa Jopt
Dr. Roland Heilmann: Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch: Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein: Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt: Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano: Thomas Koch
Arzu Ritter: Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski: Udo Schenk
Dr. Lea Peters: Anja Nejarri
Otto Stein: Rolf Becker
Miriam Schneider: Christina Petersen
Kris Haas: Jascha Rust
Hans-Peter Brenner: Michael Trischan
Dr. Maria Weber: Annett Renneberg
Seite 25/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Dr. Kai Hoffmann: Julian Weigend
Katja Brückner: Julia Jäger
und andere
(44 Min.)
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52 Unser Sandmännchen i b e f
Plumps
Plumps neckt den Ziegenbock
19:00 Ländermagazine i a e f
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Kripo live i a e f
20:15 Henne, Cohrs & Co i a d e f
Humor aus Ost und West *
Überall schnurrt, bellt, fiept und faucht es. Die Deutschen lieben ihre Haustiere
und das kommt nicht von ungefähr. Tiere tun unserer Seele gut, ihre
Anwesenheit wirkt beruhigend. Mit und über Tiere kann man lachen. Das wird
Ihnen Volker "Zack" Michalowski in der neuen Ausgabe von "Henne, Cohrs &
Co." beweisen. Er ist auf den Hund gekommen und mit ihm Eberhard Cohrs,
Rolf Herricht und Fred Delmare. Helga Hahnemann hat sich in der legendären
"Nacht der Prominenten" an diverse Rindviecher getraut und O.F. Weidling hat
sich dort sogar in den Raubtierkäfig sperren lassen.
* geändert am 28.02.2020
21:45 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
MDR Wissen
22:00 Erschaffen wir uns neu? i a e f
Die mächtigen Werkzeuge der Gen-Medizin
Seite 26/85Sonntag, 29. März 2020 MDR Programmwoche 14 / 2020
Es gleicht einer Revolution: Humangenetiker finden immer mehr Gene, aus
denen unser "Ich" gebaut ist. In Biobanken lagern in hausgroßen Gefriertanks
hunderttausende DNA-Proben, die sie mit Hilfe künstlicher Intelligenz
auswerten. Unser Aussehen, unsere Begabungen, unsere Lebenserwartung und
woran wir in Zukunft erkranken - vieles steckt in unserer DNA, die die
Wissenschaftler immer besser verstehen. Kann mit diesem wachsenden Wissen
unser genetisches "Ich" umgebaut werden?
MDR Wissen zeigt einen Film von Stephan Liskowsky und Dinah Münchow über
die konkreten Auswirkungen der modernen Humangenetik auf unser Leben.
Denn mit der Genschere Crispr/Cas können Molekularbiologen unser Genom so
präzise verändern wie niemals zuvor. Was bedeuten diese Innovationen für
uns? Sind Erbkrankheiten bald alle heilbar? Gehen wir in 50 Jahren zum
Genchirurgen, um länger gesund zu bleiben? Erschaffen wir uns sogar neu? Die
ersten komplett künstlich geschaffenen Organismen scheinen möglich. Auch
Designer-Babys. Doch wo liegen die Grenzen und welche Risiken gibt es?
(MDR 08.12.2019)
MDR DOK
22:45 Das Schicksal in unseren Genen i a e f
Was wollen wir über uns wissen?
Film von Stephan Liskowsky und Dinah Münchow
Es ist ein Plan, der vieles in unserem Leben bestimmt: Unser Genom. Wie in
einer Bauanleitung sind wir hier bis ins kleinste Detail beschrieben: Unser
Geschlecht, unsere Intelligenz, die Größe unserer Nase. Und die Krankheiten,
die wir wie eine Zeitbombe in uns tragen. Mit einer Zündschnur, von der keiner
weiß, ob sie schon brennt. Die Anlage für Krebs. Eine Disposition für Alzheimer.
Es ist ein Erbe, das uns unsere Eltern und Großeltern mitgegeben haben. Ein
Erbe, das wir nicht ausschlagen können.
Was wollen und können wir davon wissen - in einer Zeit, in der Wissenschaftler
immer neue Risikogene entdecken, Gentests üblicher und billiger werden. Wie
gehen wir mit dem Wissen von Krankheiten um, die noch gar nicht
ausgebrochen sind? Und ist unser Einfluss auf diesen Plan tatsächlich gleich
null? Was und wer bestimmt darüber, wie wir leben werden? Humangenetiker
wie Professor Lemke, der nach neuen Risikogenen fahndet? Oder "Gen-
Chirurgen" wie Professor Buchholz, der Gene umbauen kann und
Erbkrankheiten heilen will?
Wir begeben uns auf die Spur unserer Gene, treffen Jana, deren Schicksal
besiegelt scheint, weil sie eine seltene Erbkrankheit hat: Ihr Kleinhirn
schrumpft. Ärzte machen ihr kaum Hoffnung, doch Jana überrascht mit einem
neu entfachten Lebensmut.
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