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PROGRAMMINFORMATION
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Anstalt des öffentlichen Rechts
2. Programmwoche (05. Januar bis 11. Januar 2019) HA KOMMUNIKATION
Kantstraße 71 - 73
MDR FERNSEHEN 04275 Leipzig
Postanschrift 04360 Leipzig
FON +49.(0)341.300-6478
Samstag, 05. Januar 2019 FAX +49.(0)341.300-6475
www.mdr.de
05:20 Gib dem Affen Zucker i e f
Spielfilm Italien 1981
(MDR 03.01.2019)
06:55 Tom Sawyer i a e f h Leipzig, 19.11.2018
Spielfilm Deutschland 2011 Seiten 84
Der Waisenjunge Tom Sawyer wächst in einer
Kleinstadt am Mississippi bei seiner Tante Polly auf. Zu
ihrem Leidwesen hat er nur Unsinn im Kopf und treibt
sich am liebsten mit seinem besten Freund Huck Finn
herum. Eines Nachts beobachten die beiden auf dem
Friedhof, wie der Ganove Joe den Dorfarzt ermordet.
Aus Angst schweigen sie zunächst. Erst als ein
Unschuldiger für die Tat büßen soll, sagt Tom vor
Gericht die Wahrheit. Doch Joe kann entkommen und
sinnt auf Rache. Für Huck und Tom beginnt ein großes
Abenteuer.
Der Waisenjunge Tom Sawyer (Louis Hofmann) lebt bei
seiner Tante Polly (Heike Makatsch) in St. Petersburg,
einem Städtchen am Ufer des Mississippis. Im
Gegensatz zu seinem strebsamen Halbbruder Sid
(Andreas Warmbrunn) hat er nur Flausen im Kopf. Alle
Bemühungen seiner liebenswerten Tante, aus ihm
einen Musterknaben zu machen, scheinen leider
vergebens. Mit Arbeit ebenso wie mit Körperhygiene
steht er auf Kriegsfuß, und in der Schule geht es ihm
nur darum, der hübschen Becky (Magali Greif) zu
imponieren.
Am liebsten aber heckt Tom mit seinem besten Freund
Huck Finn (Leon Seidel), der alleine am Flussufer lebt,Samstag, 5. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
neue Streiche aus. Abenteuerlustig gehen sie sogar eines Nachts auf den
Friedhof, wo sie Zeugen eines Mordes werden. Der Ganove Joe (Benno
Fürmann) ersticht den Dorfarzt Robinson (Sylvester Groth). In ihrer Furcht
schwören sich die Freunde, niemandem etwas davon zu erzählen. Doch als Joe
die Tat dem gutmütigen Trunkenbold Muff Potter (Joachim Król) in die Schuhe
schiebt und dieser vor Gericht zum Tode verurteilt werden soll, bricht Tom sein
Schweigen. Damit geht das Abenteuer erst richtig los, denn der skrupellose
Mörder kann dem Sheriff entkommen und aus der Stadt fliehen. Obwohl immer
noch in Gefahr, denkt Tom schon bald nur noch an seine Freundin Becky. Bei
einem Ausflug verirren sich die beiden in einem Höhlenlabyrinth. Ausgerechnet
dort treibt sich auch Joe herum.
Hermine Huntgeburth bewies in der Neuverfilmung des Jugendbuchklassikers
von Mark Twain aus dem 19. Jahrhundert erneut ihr Händchen für
Literaturverfilmungen. Die vielfach preisgekrönte Regisseurin inszenierte "Tom
Sawyer" als spannende Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte für die ganze
Familie. In den Hauptrollen sind die Newcomer Louis Hofmann und Leon Seidel
zu sehen, die an der Seite etablierter Größen des deutschen Films wie Benno
Fürmann, Joachim Król, Heike Makatsch und Peter Lohmeyer frech aufspielen.
"Tom Sawyer" begeisterte das Publikum und erhielt eine Nominierung beim
Deutschen Filmpreis als Bester Kinderfilm.
Ein Jahr nach dem großen Erfolg startete die Fortsetzung "Die Abenteuer des
Huck Finn" in den Kinos, die das MDR-Fernsehen am 06.01.2019, 09:30 Uhr
zeigt.
Musik: Biber Gullatz, Andreas Schäfer, Moritz Freise
Kamera: Ngo The Chau
Buch: Sascha Arango
Vorlage: Nach dem Roman "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" von Mark
Twain
Regie: Hermine Huntgeburth
Tom Sawyer: Louis Hofmann
Huck Finn: Leon Seidl
Tante Polly: Heike Makatsch
Indianer Joe: Benno Fürmann
Muff Potter: Joachim Król
Richter Thatcher: Peter Lohmeyer
Sheriff: Hinnerk Schönemann
Doc Robinson: Sylvester Groth
Reverend Sprague: Thomas Schmauser
Kumpan Indianer Joe: Adnan Maral
Sid: Andreas Warmbrunn
Becky Thatcher: Magali Greif
Ben Rogers: Henri Werner
Joe Harper: Marvin Jaacks
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Amy Lawrence: Emilie Hedderich
und andere
(102 Min.)
08:40 Die Gäste der Mathilde Lautenschläger e
Fernsehspiel DDR 1981
Katrin und Dieter legen sich mächtig ins Zeug, um Tante Mathilde einen
schönen Geburtstag auszurichten, denn sie brauchen Geld für ein neues Auto.
Endlich ist sie fällig, die lange erwartete Anmeldung auf einen fabrikneuen
Wartburg. Doch die Ironie des Schicksals lässt es Katrin und Dieter gerade jetzt
am nötigen Kleingeld fehlen. Gut, dass Tante Mathilde demnächst ihren 60.
Geburtstag hat. Katrin und Dieter beschließen, eine würdige Familienfeier
auszurichten, zu der sich die ganze Verwandtschaft, auch die, mit denen man
jahrelang kein Wort mehr gewechselt hat, vollständig versammeln soll.
Schließlich machen die Angehörigen durchweg den Eindruck, als könne man es
sich leisten, lieben Familienmitgliedern mal eben aus einer finanziellen
Verlegenheit zu helfen. Da sind der erfolgreiche Schriftsteller Martin, der
großprotzige Steinmetz Siegfried und sein feinsinniger Arzt-Bruder Siegbert,
außerdem die schicke Schwägerin Gisela und Gottlob, dem nachgesagt wird, im
Geld zu schwimmen. Während Katrin und Dieter in der Küche schwitzen und
diskret auf ihr Ziel zuarbeiten, entlarvt sich so manches nur als schöner Schein.
Und Tante Mathilde freut sich ahnungslos über das schöne Wiegenfest.
Kamera: Gerhard Gitschier
Buch: Annelies Schulz
Regie: Wolf-Dieter Panse
Mathilde: Agnes Kraus
Katrin: Micaela Kreißler
Dieter: Heinz Behrens
Gisela: Madeleine Lierck
Siegfried: Peter Bause
Martin: Rudolf Christoph
Siegbert: Wilfried Pucher
Christa: Doris Abeßer
Anton: Edgar Külow
Hulda: Ingeborg Naß
Gottlob: Dietrich Mechow
Gerti: Helga Göring
und andere
(91 Min.)
10:10 Der Vogel e
Seite 3/84Samstag, 5. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
Fernsehfilm DDR 1988
Heitere Geschichte um die Midlife-Crisis eines alleinstehenden Vaters, den das
Erwachsenwerden seiner Tochter vorübergehend aus der Fassung bringt.
Ob mit ungebremstem sportlichen Ehrgeiz oder einem kleinen Flirt, der stets
gut gelaunte Witwer Bernd Vogel muss sich auf jeden Fall beweisen, dass er
noch nicht zum alten Eisen gehört und demzufolge Tochter Antje noch längst
nicht im liebesfähigen Alter ist. Doch während der hilfreiche Kavalier im
Haushalt der Revuetänzerin Renate Schön dieses und jenes repariert und seine
Phantasie dabei auf Abwege gerät, zieht sich seine Lebensgefährtin Berta
unbemerkt zurück. Tochter Antje nutzt die abgelenkte Aufmerksamkeit ihres
Vaters zu einem romantischen Beisammensein mit ihrem Freund Jan, in das
Bernd Vogel mit wiedererwachendem Beschützerinstinkt im letzten, schon
ziemlich ungeeigneten Augenblick hereinplatzt. Unübersehbar, dass seine
Tochter den Kinderschuhen entwachsen ist. Auch die Hoffnungen auf einen
zweiten Frühling mit Renate Schön erweisen sich als irrig und so besinnt sich
Bernd Vogel wieder auf seine gute Berta. Dabei muss er feststellen, dass diese
inzwischen Trost und Verständnis gefunden hat.
Musik: Reinhard Lakomy
Kamera: Werner Helbig
Buch: Ursula Damm-Wendler, Horst Ulrich Wendler
Regie: Norbert Büchner
Bernd Vogel: Heinz Rennhack
Berta Schröder: Renate Geißler
Renate Schöne: Karin Düwel
Antje Vogel: Myriam Stark
Jan Schirbel: Karsten Speck
Rudolf Haupt: Achim Petry
Rentner Hoepp: Werner Senftleben
(64 Min.)
11:15 Teuflisches Glück (1/2) a e h
Zweiteiliger Spielfilm Tschechien 1999
Es war einmal ein Bauer. Dessen Tochter Dora war böse , faul und streitsüchtig,
seine Stieftochter Margareta jedoch lieb, hübsch und fleißig. So geschah es,
dass sich der Knecht Hannes in Margareta verliebt. Als Hannes beim Bauern um
Margaretas Hand anhält, ist die eifersüchtige Dora enttäuscht. Sie wollte
Hannes.
Aus Rache liefert sie Hannes den Soldatenwerbern des Königs aus und vertreibt
Margareta aus dem Haus. Diese landet am Königshof. Dessen schreckliches
Geheimnis bringt sie in tödliche Gefahr. Inzwischen rettet sich Hannes zu zwei
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teuflischen Gesellen, die ihn für seinen weiteren Weg mit einigen
Zauberdingen ausrüsten. Die und neue starke Freunde helfen Hannes, seine
Margareta zu retten und das Volk von einem tyrannischen König zu befreien.
Dass Hannes und Margareta am Ende ein glückliches Paar werden, das versteht
sich bei einem Märchen von selbst.
Musik: Karel Svoboda
Kamera: Juraj Fándli Ack
Drehbuch: Zdenek Troska
Vorlage: Nach der literarischen Vorlage "Cesky Honza" von Jan Drda
Regie: Zdenek Troska
Magareta: Michaela Kuklová
Hannes: Miroslav Simunek
Robert: Lukás Vaculik
Walerius: Karel Liebl
Nepo: Ivo Theimer
Prinzessin Eufrosine: Sabina Laurinová
König: Vladimir Brabec
Brambas: Daniel Hulka
Tante Marianne: Miriam Kantorková
Bauer: Radoslav Brzobohatý
Dora: Dana Morávková
Alter Teufel: Václav Vydra
Junger Teufel: Rudolf Kubik
Wirt: Vitézslav Jandák
Oma: Stella Zázvorková
Opa: Jaroslav Moucka
(105 Min.)
13:00 Die sieben Raben i b e f h
Märchenfilm Tschechien, Slowakei 2015
"Die sieben Raben" ist ein Märchen über ein junges Mädchen, die sich auf den
Weg macht, ihre Brüder von einem Fluch zu befreien, den die Mutter über sie
gebracht hat. Es ist eine Geschichte von Mut, einem starken Willen, von der
Macht der Sprache und von wahrer Liebe.
Hauptheldin ist das junge Mädchen Bohdanka, die in die gramerfüllte Familie
eines Bäckers hineingeboren wird, dessen Frau vor Jahren in einem Wutanfall
ihre sieben Söhne verfluchte, aus denen dann Raben geworden waren. Die
Eltern verheimlichen Bohdanka dieses familiäre Unglück. Als Bohdanka an der
Schwelle zum Erwachsenwerden von dem Fluch ihrer Familie erfährt,
entscheidet sie, dass sie ihre Brüder retten muss. Von der örtlichen Zauberin
bekommt sie den Tipp, dass sie ihren Brüdern Hemden nähen müsse. Aber nicht
irgendwelche - sie muss selbst ohne Hilfe Brennnesseln pflücken, die Fasern
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bearbeiten, zu Stoff weben und jede Naht nähen.
Bohdanka begibt sich auf den Weg, ihren Brüdern zu helfen. Sie trifft auf den
schüchternen, stotternden Prinzen Bartoloměj und dank des Zauberkammes,
den ihr die Zauberin geliehen hat, und ohne Worte gelingt es ihr die Splitter
der Vergangenheit zusammenzutragen, aus denen sich das traurige Schicksal
des Prinzen Bartoloměj zusammensetzt. Je mehr sie Bartoloměj kennenlernt,
umso näher kommen sie sich. Bartoloměj bringt sie auf sein Schloss und
Bohdanka lernt das Leben am Hofe kennen, wo Bartolomějs Mutter herrscht,
Königin Alexandra. Diese hegt Pläne, wie sie den stotternden Bartoloměj seiner
Rechte als Thronfolger entledigen kann, so dass der jüngere Bruder Norbert
König werden kann. Bohdankas Anwesenheit auf dem Schloss stört ihre Pläne.
Anfänglich versucht Alexandra sich des schweigenden Mädchens einfach zu
entledigen, aber als Bartoloměj um ihre Hand anhält, täuscht Alexandra
Freundlichkeit vor und beginnt einen Plan zu schmieden, wie sie Bartoloměj
und den ganzen Hof gegen Bohdanka aufhetzen kann. Bohdanka durchschaut
zwar die Pläne von Königin Alexandra, aber im entscheidenden Moment, als
Bohdanka vor der Wahl steht, ob sie ihre Aufgabe zu Ende bringt und die
Brüder rettet, oder ob sie spricht und das große Missverständnis, das sie von
Bartoloměj losreißen soll, aufklärt, führt Bohdanka ihre Arbeit fort und riskiert
damit auch ihr eigenes Leben, doch sie steht zu ihrem Wort. Erst wenn sie die
Aufgabe beendet und die Brüder befreit, kann sie endlich alles aufklären.
Es stellt sich heraus, dass Königin Alexandra unrechtmäßig an die Macht
gekommen ist, durch Lügen und Intrigen und, dass sie versucht hat, das junge
Paar gewaltsam auseinanderzubringen, nur um an der Macht zu bleiben.
Musik: Vašo Patejdl
Kamera: Matej Cibulka
Drehbuch: Alice Nellis
Regie: Alice Nellis
Bohdanka: Martha Issová
Königin Alexandra: Sabina Remundová
Prinz Bartolomej: Lukáš Príkazký
Prinz Norbert: Václav Neužil
Zauberin: Zuzana Bydžovská
Königin Gabriela: Erika Stárková
Mutter von Bohdanka: Jana Olhová
Vater von Bohdanka: Marián Geišberg
König: Juraj Hrcka
Herzog: Miroslav Noga
Pfarrer: Csongor Kassai
Zofe Marie: Kristína Svarinská
und andere
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(95 Min.)
14:33 MDR aktuell i a f
14:35 Die Reise der Pinguine i a e f
Spielfilm Frankreich 2005
Unter Wasser gleiten sie pfeilschnell und schwerelos dahin, an Land hingegen
bewegen sich Pinguine schwerfällig. Dennoch verlässt die Pinguinkolonie der
Antarktis alljährlich den Ozean und tritt einen gewaltigen Marsch landeinwärts
an. An einem geschützten Brutplatz legen die Weibchen ihr Ei und übergeben
es den Männchen zur Obhut. Danach wandern die weiblichen Pinguine rund
200 Kilometer zum Meer zurück. Die Männchen verharren unterdessen im
peitschenden Frost am Nistplatz und hüten die Brut. Gut zwei Monate wird es
dauern, bis die Weibchen ihre erschöpften Partner und die hungrigen Küken
erreichen.
Luc Jacquets Oscar-prämierter Dokumentarfilm ist eine poetische Erzählung
über den faszinierenden Lebenszyklus der Kaiserpinguine.
Vom ersten Moment an, in dem ein Pinguin mit erstaunlicher Geschicklichkeit
aus dem Wasser heraus auf eine Eisscholle hüpft, ist der Zuschauer gefesselt.
Weitere Artgenossen gesellen sich hinzu. Die Pinguine versammeln sich zu einer
großen Gruppe und marschieren wie auf ein geheimes Zeichen los. Ohne die
Tiere zu stören, folgt die Kamera ihnen auf Augenhöhe. Tollpatschig watscheln
die kleinen Frackträger über zerklüftete Eisschollen dahin. Ihr Weg ist
beschwerlich, und manchmal nur, wenn es bergab geht, rutschen die Pinguine
auf dem Bauch dahin, als würden sie rodeln. Mehr als 500 Meter pro Stunde
schaffen sie nicht. Ihr Ziel ist eine etwa 200 Kilometer landeinwärts gelegene
Brutkolonie.
Ein spannender Höhepunkt des Films ist der berührende Moment, in dem ein
Weibchen ihr frisch gelegtes Ei auf den Füßen balanciert, damit es nicht
schockgefriert, und vorsichtig dem Männchen übergibt. Aber es spielen sich
auch erschütternde Szenen ab, denn bei der Übergabe der fragilen Fracht kann
einiges schiefgehen. Während die entkräfteten Weibchen zum Ozean
zurückkehren, um endlich Nahrung aufzunehmen, brüten die Männchen die
Eier alleine aus. Rund zwei Monate müssen sie ohne Nahrung bei der Brut
ausharren. Erst dann kommen die Weibchen zum Nistplatz zurück und
übernehmen die hungrigen Küken. Eine Reise, die jede Menge Gefahren für die
Pinguine birgt.
Vor diesem bewegendem Dokumentarfilm war kaum bekannt, welch
dramatischen Kampf die Pinguine gegen die harten Umweltbedingungen
führen, um sich fortzupflanzen. Das selten beobachtete Naturschauspiel
inspirierte Luc Jacquet und seinen Kameramann Jérôme Maison zu einer der
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spektakulärsten Tierdokumentationen, die jemals gedreht wurde. Zur
Belohnung für die 13-monatigen Dreharbeiten unter antarktischen
Extrembedingungen wurden die Filmemacher 2006 mit dem Oscar für den
Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Behutsam wird das dramatische
Geschehen vor der Kamera in eine bewegende Geschichte gekleidet. Gebannt
geht der Zuschauer mit auf diese abenteuerliche und fröstelnde Reise der
Pinguine. Jacquet und seinem Kameramann gelingen unglaubliche
Naturaufnahmen der antarktischen Eiswüste. Verblüffend sind besonders die
Unterwasser-Aufnahmen, in denen die auf Land so träge wirkenden Tiere
plötzlich als pfeilschnelle, gewandte Schwimmer erscheinen. Der Reiz dieser
Bilder zwischen klirrendem Permafrost und tosenden Eisstürmen wird
untermalt von Emilie Simons stimmungsvoller Musik.
Musik: Emilie Simon
Kamera: Laurent Chalet, Jerome Maison
Buch: Luc Jacquet, Michel Fessler
Regie: Luc Jacquet
(81 Min.)
15:55 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
16:00 Abschied ist ein leises Wort i a e f
(MDR 27.12.2018)
17:30 Sport im Osten i a e f
Hallenfußballturnier aus Zwickau
18:00 Heute im Osten Reportage i a f *
Draculas wilde Wälder
Unberührte Landstriche, wilde Wälder, wilde Tiere. Das macht die Wälder
Transsilvanien aus. Braunbär, Luchs, und Wolf finden hier ihren natürlichen
Lebensraum.
Doch seit Jahren sind die rumänischen Wälder in Gefahr. Der Gier nach billigem
Holz großer, internationaler Holzkonzerne ausgesetzt, die ohne Rücksicht auf
die Natur wirtschaften. Viele Gebiete sind schon abgeholzt und der Erosion
ausgesetzt. Aber es regt sich Widerstand: Naturschützer lenken den Blick
darauf, welches - auch ökonomische - Potential in diesen Urwäldern steckt. Und
sie haben einen Traum: den größten zusammenhängenden Nationalpark
Europas zu schaffen und so Wanderer, Naturliebhaber und Ökotouristen
anzuziehen. Dafür kaufen sie in den transsilvanischen Karpaten Waldflächen,
um sie vor der Abholzung zu schützen, bieten Bärensafaris und suchen unter
den Dorfbewohnern Verbündete, um der Region eine Perspektive zu geben.
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* Sendung ergänzt am 20.12.2018.
18:15 Unterwegs in Sachsen i a e f
Luftig. Spritzig. Bad Brambach.
Moderatorin Beate Werner zieht es in den Süden von Sachsen. Ihr Ziel: Bad
Brambach, ein ländlich-idyllisches Heilbad, das nicht auf dem Präsentierteller
liegt. Dies kann man bedauern oder als Geheimtipp verstehen. Hier erwartet
den Gast unendlich viel Ruhe. Überall sprudeln heilsame Quellen. Ein wahres
Wunderwasser kommt aus der stärksten Radonquelle der Welt.
Schmerzgeplagte sollten es trinken oder darin baden. Radon tut den Knochen
gut und vertreibt das Rheuma.
An der Eisenquelle füllen die Quellenzwerge aus dem Kindergarten ihre
Fläschchen - kostenlos. Die Brambacher besitzen nämlich ein uraltes
Schöpfrecht. Mit diesem Mineralwasser werden sie bestimmt uralt - mindestens
102 Jahre, wie Anna Seidel. Sie schwört auf ihren selbst gemachten Herzwein.
In Annas Jugend gab es noch viele Bogenmacher in der Region. Nun ist Meister
Steffen Kuhnla der letzte seiner Zunft.
Mit Heimatforscher Eberhard Adler taucht Beate Werner in "Brambes" Historie
ein. Schon in den Goldenen Zwanzigern kurte hier Europas Hautevolee. In
schicken Kurhäusern kosteten sie nicht nur Heilwasser, sondern auch Radium-Eis
mit Sprudel-Waffeln. Nach 1945 genossen Offiziere der Roten Armee das
elegante Ambiente und dekorierten mit Kriegstrophäen aus Berlin die
Parkanlagen, z.B. mit einer barbusigen Jungfrau.
(MDR 20.02.2016)
18:45 Glaubwürdig: Lilian Mosquera i a e f
Lilian Mosquera hat Sport und Tanz studiert, sich in ihrem Leben eingerichtet
und es gab eigentlich keinen Grund, aus ihrer Heimatstadt Bogota
wegzugehen. Aber die Liebe eines deutschen Weltenbummlers verändert ihr
Leben gründlich. In ihrer Kindheit katholisch geprägt, findet die Kolumbianerin
über den Umweg Deutschland zu ihren indianischen Wurzeln. Wie bei vielen
ihrer Landsleute besteht ihr Stammbaum aus einem bunten Gemisch aus
indianischen und europäischen Vorfahren. Seit sie in Leipzig lebt, befasst sich
Lilian Mosquera mit indianischen Bräuchen und der Glaubenswelt ihrer
Vorfahren. Inzwischen ist die ganze Familie mit im Boot. Die zwei Kinder
wurden nach indianischem Ritus getauft und die Eheleute besiegelten ihre
standesamtliche Trauung nachträglich mit einem indianischen Ritual.
(MDR 13.01.2018)
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
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18:54 Unser Sandmännchen i a e f
Pittiplatsch - Moppi und die Schneekönigin
19:00 Ländermagazine i a e f
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Quickie i a e f
Das schnelle Quiz
Moderation: Andrea Ballschuh
20:15 Frank Schöbel - die Jubiläumsgala i a e f
55 Jahre Tour de Frank
Das MDR-Fernsehen lädt seine Zuschauer zu einer ganz besonderen "Tour de
Frank" ein! Bis heute ist Frank Schöbel Publikumsliebling und Schlagerstar; er
ist und bleibt der Sunnyboy des Ostens und der erste DDR-Superstar. 14 Titel
über Wochen auf Platz 1 der jährlichen DDR-Schlagerparaden, mehr als 600 von
ihm gesungene und veröffentlichte Lieder, über 350 Schöbel-
Eigenkompositionen, 10-mal Fernsehliebling des Jahres und Gewinner der
ersten "Goldenen Henne".
In seiner Jubiläums-Gala blickt Frank Schöbel mit Freunden und Wegbegleitern
zurück auf seine lange Schlagerkarriere und präsentiert Musik und ganz
persönliche Erinnerungen. So stehen seine Sängerkollegen Andreas Holm,
Thomas Lück, Gerd Christian, Monika Herz, Hartmut Schulze-Gerlach, Regina
Thoss, Hans-Jürgen Beyer, Uwe Jensen und Maja Catrin Fritsche gemeinsam auf
der Showbühne. Es gibt ein Wiedersehen mit der ungarischen Sängerin Zsuzsa
Koncz und ein Duett mit Albert Hammond.
Tochter Dominique Lacasa hat sich zum Jubiläum etwas ganz Besonderes
ausgedacht. Sie singt - neu komponiert - einen alten Hit vom Papa. Quaster von
den Puhdys und Drafi Deutscher jr. sorgen für überraschende Momente und die
sportliche Tour bestreitet er mit seinem Freund Täve Schur und der Fußball-
Nationalmannschaft der DDR von 1974, u.a. mit Jürgen Croy, Jürgen
Sparwasser, Hans-Jürgen Kreische. Auch Michael Hirte, Tom Pauls und das
Deutsche Fernsehballett zählen zu den Gratulanten im Berliner Admiralspalast.
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(MDR 16.12.2017)
22:40 MDR aktuell i a e f
22:45 Katrin Weber i a e f
Heitere Gespräche bei geistreichen Getränken
Sie trägt das Vogtland auf der Zunge und den Osten in ihrem Herzen- Katrin
Weber! Höchste Zeit, dass sie endlich ihre eigene Show bekommt, in der sie
genau das zeigen kann, wofür das Publikum in Mitteldeutschland sie so liebt.
Freche Sprüche und ihr unverwechselbarer Gesang.
In ihrem Wohnzimmer, dem Academixer Keller, begrüßt sie pro Show zwei
prominente Gäste an der Bar und spannend bleibt die Frage, ob es die erste
Talkshow wird, in der der Gast nicht zu Wort kommt. Bei Katrin Webers Gosche
muss man auf alles gefasst sein.
Freuen kann man sich außerdem auf Webers Gesang. Sie erfüllt die
musikalischen Wünsche ihrer Gäste auf ganz besondere Art und mit ihrer
eigenen Interpretation. Da kann Rammstein schon einmal zum Schmusesong
werden oder "Am Fenster" zum Tango.
Und eine starke Frau braucht auch starke Männer an ihrer Seite - davon hat sie
gleich drei - ihre fabelhaften Musiker, die sie musikalisch und moralisch
unterstützen werden.
Die Gäste sind Angelika "Lütte" Mann und Uwe Herrmann.
(MDR 05.12.2018)
23:45 Dschungelkind (1/2) i a e f h
Zweiteiliger Spielfilm Deutschland 2013
Im Jahr 1979 zieht der deutsche Linguist Klaus Kuegler mit seiner Familie in den
Dschungel von West-Papua, Neuguinea, um dort die Sprache und Gebräuche
eines wilden Stammes, der Fayu, zu studieren. Für den Forscher, seine Frau Doris
und die drei heranwachsenden Kinder beginnt eine aufreibende Zeit, geprägt
von ungewohnten, schwierigen Lebensumständen und der vorsichtigen
Annäherung an eine ihnen fremde Kultur, die nach ganz eigenen Regeln
funktioniert. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit ihren Gastgebern, mit
der Zeit gelingt es ihnen aber, sich in den Dorfalltag der Fayu einzufügen.
Besonders die achtjährige Sabine lebt in der neuen Umgebung auf. Wird das
abenteuerliche Dschungelleben von Dauer sein?
1979: Der deutsche Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler (Thomas Kretschmann)
beschließt, mit seiner Frau, der Krankenschwester Doris (Nadja Uhl), und seinen
Seite 11/84Samstag, 5. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
drei heranwachsenden Kindern Judith (Milena Tscharntke), Christian (Tom
Hoßbach) und Sabine (Stella Kunkat) in den Dschungel von West-Papua zu
ziehen, um die Sprache und Gebräuche des steinzeitlich lebenden
Eingeborenenstammes der Fayu zu studieren. Besonders die achtjährige Sabine
bewundert ihren Vater für seinen Mut, das Unbekannte zu erforschen. Am
Rande des Eingeborenendorfes beziehen die Kueglers ein Haus.
Doch nicht jedes Familienmitglied ist von den neuen Lebensumständen
angetan: Besonders Judith, Sabines ältere Schwester, tut sich schwer mit einem
Leben wie in der Steinzeit, bei dem verschimmelte Kleidung, Insektenplagen
und exotische Speisen an der Tagesordnung sind. Auch Mutter Doris fällt es
nicht leicht, sich an die fremden Verhaltensregeln und Rituale zu gewöhnen.
Klaus' Devise lautet: Sich auf keinen Fall in die Belange der Fayu einzumischen.
Nur so scheint ein friedliches Miteinander möglich. Denn den Fayu eilt ein
grausamer Ruf voraus, der sich bewahrheitet, als diese wiederholt mit dem
verfeindeten Stamm der Irigre in kriegerischen Fehden aufeinandertreffen.
Den Aberglauben, kranke Dorfbewohner seien mit einem Fluch belastet, kann
Doris nicht akzeptieren und greift immer wieder helfend ein. Trotz des
schwierigen Zusammenfindens erlebt die Familie aber auch glückliche Zeiten,
vor allem Sabine blüht förmlich auf. Doch als sie eines Tages Auri (Emmanuel
Simeon), einen verletzten Jungen der Irigre, in ihre Obhut nehmen, droht der
Konflikt zwischen den Kueglers und ihren Gastgebern zu eskalieren.
2005 veröffentlichte Sabine Kuegler ihr autobiografisches Buch
"Dschungelkind", das von ihren frühen Erlebnissen in der Wildnis West-Papuas
zwischen 1979 und 1989 berichtet und schnell zum Bestseller avancierte. Trotz
des abenteuerlichen Inhalts zeichnen sich Kueglers Kindheitserinnerungen
durch einen ungeschönten, reflektierenden Blick aus, und nach dieser Devise
ging auch der mit schwierigen authentischen Stoffen vertraute Regisseur
Roland Suso Richter vor, als er sich an deren Verfilmung wagte: Vorwiegend in
Malaysia gedreht, gelingt es dem intensiven Drama auf unspekulative Weise,
die Begegnung zweier sich fremder Kulturen nachvollziehbar zu machen.
Großen Anteil daran hat auch die großartige Besetzung, bei der neben den
erfahrenen Profis Thomas Kretschmann und Nadja Uhl vor allem Stella Kunkat
als junge Sabine heraussticht.
Teil 2 folgt im Anschluss.
Musik: Annette Focks
Kamera: Holly Fink
Buch: Natalie Scharf, Beth Serlin, Florian Schumacher, Richard Reitlinger
Vorlage: Nach der gleichnamigen Autobiografie von Sabine Kuegler
Regie: Roland Suso Richter
Sabine Kuegler (jung): Stella Kunkat
Vater Klaus: Thomas Kretschmann
Seite 12/84Samstag, 5. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
Mutter Doris: Nadja Uhl
Sabine: Sina Tkotsch
Christian (jung): Tom Hoßbach
Judith: Milena Tscharntke
Christian: Sven Gielnik
Auri (jung): Emmanuel Simeon
Häuptling Boko: McPolly Koima
Gohu: David Kaumara
Auri: Felix Tokwepota
Faisa (jung): Range'e Pati
Faisa: Francesca Passingan
Großmutter: Tina Engel
Lehrerin Internat: Isolde Barth
und andere
(83 Min.)
(VPS-Datum: 06.01.2019)
01:10 Dschungelkind (2/2) i a e f h
Zweiteiliger Spielfilm Deutschland 2013
Nach langen Jahren schwieriger Eingewöhnung ist die Familie des deutschen
Sprachwissenschaftlers Klaus Kuegler endlich heimisch geworden. Besonders
Kueglers jüngste Tochter Sabine ist davon überzeugt, hier ihr echtes Zuhause
gefunden zu haben, was durch einen Besuch im fernen Deutschland nur noch
bestätigt wird. Selbst als sie zur jungen Frau heranwächst, möchte sie den
Stamm der Fayu nicht mehr verlassen. Sie hat sich in den Eingeborenen Auri,
ihren Freund aus Kindertagen, verliebt und will mit ihm eine gemeinsame
Zukunft beginnen. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu. Sabine ist
gezwungen, ihr künftiges Leben noch einmal neu zu überdenken.
Viel Zeit ist vergangen, seit die damals achtjährige Sabine (Stella Kunkat) mit
ihren Angehörigen zum Stamm der Fayu in den Dschungel West-Papuas zog.
Nach beträchtlichen Anfangsschwierigkeiten ist es der Familie des deutschen
Sprachwissenschaftlers Klaus Kuegler (Thomas Kretschmann) inzwischen sogar
gelungen, von den Eingeborenen nicht nur als geduldete Besucher, sondern als
Freunde anerkannt zu werden. Selbst die Anwesenheit des jungen Auri
(Emmanuel Simeon) vom verfeindeten Stamm der Irigre, den die Familie gegen
großen Widerstand bei sich aufnahm, wird nun akzeptiert. Besonders Sabine
schließt sich eng an Auri an - die gegenseitige Sympathie zwischen den beiden
Heranwachsenden ist unübersehbar.
Doch jetzt steht erst einmal eine Reise ins ferne Deutschland an, das die Kinder
bisher nicht kannten. Sabine erlebt viele schöne, besondere Momente in der
winterlichen – fremden – Heimat, sie merkt schnell, dass ihr die Sitten und
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Gebräuche des Fayu längst viel näher sind als das Leben in der Zivilisation. Nur
ihre Schwester Judith (Milena Tscharntke), die im Dschungel nie richtig heimisch
geworden ist, beschließt, nicht mehr mit ihrer Familie dorthin zurückzukehren.
Mit den Jahren entwickelt sich Sabine zu einer jungen, selbstständigen Frau
(Sina Tkotsch). Auch ihre Neigung zum inzwischen erwachsenen Auri (Felix
Tokwepota) geht längst über eine reine Schwester-Bruder-Liebe hinaus, was
Vater Klaus und seine Gattin Doris (Nadja Uhl), die im Dorf ein Hospital
gegründet hat, besorgt zur Kenntnis nehmen. Denn sie wissen: Irgendwann
wird das scheinbar sorglose Leben in der Wildnis West-Papuas für ihre Tochter
ein Ende haben. Als Auri eines Tages an Tuberkulose erkrankt und an den
Folgen der Krankheit stirbt, verwandelt sich Sabines persönliches Paradies in
einen verzweifelten Albtraum, dem sie entfliehen muss. Ende 1989 geht sie
nach Deutschland, um auf einem Eliteinternat Ablenkung zu finden und neu
anzufangen. Doch die Erinnerung an das Vergangene lässt sie nicht los: Sabine
muss eine Entscheidung für ihr Leben treffen.
Es ist eine epische Geschichte über Liebe, Hass, Vergebung, Brutalität und die
Schönheit des Lebens, die Sabine Kuegler in ihren 2005 veröffentlichten
Kindheitserinnerungen "Dschungelkind" niederschrieb und die ein
Millionenpublikum faszinierte. Die Verfilmung von Roland Suso Richter nimmt
sich Zeit, um Kueglers einzigartige Erlebnisse in der Wildnis West-Papuas mit
kongenialem Einfühlungsvermögen umzusetzen, wobei der kulturelle
Gegensatz und die Konfrontation mit dem Begriff "Heimat" im zweiten Teil der
beeindruckenden Adaption besonders stark herausgearbeitet werden. Zum
erstklassigen Darstellerensemble um Thomas Kretschmann und Nadja Uhl
gesellt sich Sina Tkotsch hinzu, die als ältere Sabine nun die Rolle ihrer jungen
Kollegin Stella Kunkat übernimmt.
Musik: Annette Focks
Kamera: Holly Fink
Buch: Natalie Scharf, Beth Serlin, Florian Schumacher, Richard Reitlinger
Vorlage: Nach der gleichnamigen Autobiografie von Sabine Kuegler
Regie: Roland Suso Richter
Sabine Kuegler (jung): Stella Kunkat
Vater Klaus: Thomas Kretschmann
Mutter Doris: Nadja Uhl
Sabine: Sina Tkotsch
Christian (jung): Tom Hoßbach
Judith: Milena Tscharntke
Christian: Sven Gielnik
Auri (jung): Emmanuel Simeon
Häuptling Boko: McPolly Koima
Gohu: David Kaumara
Auri: Felix Tokwepota
Faisa (jung): Range'e Pati
Faisa: Francesca Passingan
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Großmutter: Tina Engel
Lehrerin Internat: Isolde Barth
und andere
(81 Min.)
02:30 600 Kilo pures Gold! i a e f
Spielfilm Frankreich 2010
Es soll der Coup ihres Lebens werden: Die vier Abenteurer Georges, Virgil, Enzo
und Rémi wollen zusammen mit dem legalen Goldgräber Lionel im Dschungel
von Französisch-Guayana ein illegales Goldlager überfallen und in einem
Hubschrauber nach Brasilien flüchten. Doch bevor sie ihren Plan ausführen
können, wird Lionel von Kriminellen ermordet. Seinen Platz nimmt seine Frau,
die unerschrockene Camille, ein. Der Coup scheint ihnen zu gelingen, aber dann
müssen die fünf nach dem Raub im Dschungel notlanden und ihre Flucht zu Fuß
fortsetzen. Bald kommt es zu Spannungen innerhalb der kleinen Gruppe -und
ihre brutalen Verfolger sind ihnen bereits dicht auf den Fersen.
Französisch-Guayana gehört zu den Regionen der Welt, wo Goldgräber auch
heute noch ihr Glück suchen. Einer von ihnen ist Lionel (Jean-Pierre Martins),
der mit seiner Frau Camille (Audrey Dana) mitten im Dschungel nach dem
kostbaren Edelmetall schürft. Aber die Bodenschätze locken auch zwielichtige
Geschäftemacher an. Die Handelsgesellschaft Canadian Gold etwa: Sie verkauft
illegal gewaschenes Gold in die Schweiz und hat es auf die Claims der
rechtschaffenen Goldgräber abgesehen. Nun will Lionel zurückschlagen:
Gemeinsam mit dem Hubschrauberpiloten Virgil (Clovis Cornillac), dem
alternden Abenteurer Georges (Patrick Chesnais), dem knallharten Söldner
Enzo (Claudio Santamaria) und dem Canadian-Gold-Mitarbeiter Rémi (Bruno
Solo) will er ein geheimes Lager der Handelsgesellschaft mitten im Dschungel
ausrauben. Dann aber wird Lionel bei einem Überfall auf sein eigenes Camp
ermordet. Camille verliert dadurch die Schürfrechte und steht vor dem Nichts.
Kurz entschlossen nimmt sie bei dem geplanten Überfall Lionels Platz ein. Für
sie geht es dabei nicht nur um das Gold, sondern auch um Rache für den Tod
ihres Mannes.
Zunächst läuft alles wie am Schnürchen: Während Virgil und Georges ein
Ablenkungsmanöver starten, dringen Camille, Enzo und Rémi als
Transportfahrer getarnt in das Lager ein und verfrachten 600 Kilo reines Gold in
Virgils Helikopter. Dabei verhilft Camille auch einer ehemaligen Mitarbeiterin
ihres Camps zur Flucht. Doch im Kugelhagel der Wachen wird der Motor des
Helikopters beschädigt. Anstatt wie geplant bis ins nahe Brasilien zu fliegen,
müssen die Goldräuber im Dschungel notlanden. Sie verstecken den größten
Teil der Beute und setzen die Flucht zu Fuß fort - verwundet, erschöpft und von
den Killern des Goldgräbercamps gejagt. Trotz gegenseitigen Misstrauens
kämpft die Gruppe gemeinsam ums Überleben.
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"600 Kilo pures Gold!" knüpft an die große Traditon des französischen
Abenteuerkinos an, zu dem Klassiker wie "Lohn der Angst" mit Yves Montand
und "Die Abenteurer" mit Lino Ventura gehören. Vor der atemberaubenden
Kulisse Französisch-Guayanas erzählt der Film von einem waghalsigen Überfall,
der für die meisten Beteiligten tragisch endet. Regisseur Éric Besnard hat sich
bisher vor allem als Drehbuchautor einen Namen gemacht: Der Science-Fiction-
Thriller "Babylon A.D." und der Komödienhit "Fasten auf Italienisch" stammen
aus seiner Feder.
Musik: Christophe Julien
Kamera: Jean-Marie Dreujou
Buch: Éric Besnard, Nicolas Boukhrief
Regie: Éric Besnard
Virgil: Clovis Cornillac
Camille: Audrey Dana
Georges: Patrick Chesnais
Enzo: Claudio Santamaria
Rémi: Bruno Solo
Lionel: Jean-Pierre Martins
und andere
(92 Min.)
Ländermagazine
04:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
(MDR 05.01.2019)
Ländermagazine
04:30 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
(MDR 05.01.2019)
Ländermagazine
05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
(MDR 05.01.2019)
05:30 Winterabenteuer in Sibirien - Biwak nonstop i a f
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Sonntag, 06. Januar 2019
05:55 Der Fluch des Tut-Ench-Amun
Spielfilm Großbritannien/USA 1980
(MDR 04.01.2019)
07:25 Gedanken zum Feiertag: Die heiligen drei Könige i a e f
Mit Felix Seibert-Daiker
Sie sind zu dritt, als Könige kostümiert, geschminkt, tragen einen Stern und
haben ein Lied auf den Lippen: die Sternsinger. Die ziehen nicht nur von Haus
zu Haus, sondern sind auch jedes Jahr im Bundeskanzleramt und beim
Bundespräsidenten zu Gast. Doch was hat es eigentlich auf sich mit dieser
Tradition? Caspar, Melchior und Balthasar sind die drei weisen Könige aus dem
Morgenland. Sie sind dem Stern gefolgt, der sie zum Geburtsort Jesu geführt
hat. Felix Seibert-Daiker versucht herauszufinden, warum wir uns bis heute an
die heiligen drei Könige erinnern und was die Sternsinger damit zu tun haben.
(MDR 06.01.2017)
07:30 Wintermärchen St. Petersburg i a e f
Glanz und Schatten einer Metropole
Film von Juri Rescheto
Fast zwei Jahrhunderte war St. Petersburg die Hauptstadt des Russischen
Kaiserreichs. Zar Peter der Große hat die Stadt, die auch als "Fenster zum
Westen" galt, 1703 gegründet. Heute ist St. Petersburg die nördlichste
Millionenmetropole der Welt. Ihr Name klingt stolz - nicht nur für russische
Ohren. Aber die imperiale Fassade bröckelt, das wahre Gesicht der Stadt
verbirgt sich dahinter. Der Film erzählt von den Menschen in St. Petersburg: von
den Bewohnern der schäbigen Kommunalkas, Gemeinschaftswohnungen, in
denen sich bis zu 16 Familien Flur, Bad und Küche teilen. Und von neureichen
Petersburgern wie Waleri, die für riesige Summen teure Bälle in ehemaligen
Zarenpalästen inszenieren.
Ganz anders ist Wjatscheslaw. Ein außergewöhnlicher orthodoxer Priester,
offen, tolerant. Er traut sich, die Mächtigen zu kritisieren. Prunkvolle
Gottesdienste reichen ihm nicht aus, er engagiert sich für die Armen am Rande
der Stadt. Waleri und Wjatscheslaw sind zwei Gesichter St. Petersburgs. Einer
Stadt, die mit ihrem Glanz fasziniert. Und die besonders glänzt, wenn die Sonne
untergeht und sich die Bewohner in ihren Wohnungen versammeln. Zum
großen gemeinsamen Silvestertisch zum Beispiel. Eine der wenigen Traditionen,
die im heutigen Russland den Menschen Halt und Hoffnung geben.
(MDR 08.01.2015)
Seite 17/84Sonntag, 6. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
08:00 Weihnachten in Sankt Petersburg i a e f h
Film von Tom Kühne
(MDR 24.12.2018)
08:30 MDR Garten i a e f
(MDR 24.06.2018)
09:00 Unser Dorf hat Wochenende i a e f
Tanne
(MDR 04.02.2018)
09:30 Die Abenteuer des Huck Finn i a f h
Spielfilm Deutschland 2012
Geschniegelt wie ein Musterknabe lebt Huck Finn unter dem Dach der gütigen
Witwe Douglas. Seinen Geldschatz, den er mit Freund Tom gefunden hat,
verwaltet Richter Thatcher. Am geordneten Leben findet der Herumtreiber aber
wenig Gefallen. Wie gut, dass sein nächstes Abenteuer nicht lange auf sich
warten lässt. Sein gewalttätiger Vater taucht auf, um sich das Vermögen unter
den Nagel zu reißen. Deshalb macht sich Huck in Begleitung des Haussklaven
Jim davon. Auf einem Floß wollen die beiden nach Ohio gelangen. Doch so
leicht gibt der alte Finn nicht auf. Gemeinsam mit drei Sklavenjägern heftet er
sich an die Fersen der beiden Flüchtenden.
Missouri, um 1850. Huck Finn (Leon Seidel) ist durch einen Schatz, den er mit
seinem Freund Tom Sawyer (Louis Hofmann) gefunden hat, ein steinreicher
Junge geworden. Zu seinem Leidwesen haben damit die wilden Zeiten als
Herumtreiber ein Ende genommen. Huck lebt nun bei der gütigen Witwe
Douglas (Margit Bendokat) und deren strenger Schwester Miss Watson (Rosa
Enskat). Er trägt feine Kleider, geht zur Schule und wird von dem Haussklaven
Jim (Jacky Ido) umsorgt. Sein Vermögen steht unter der Verwaltung von Richter
Thatcher (Peter Lohmeyer).
Dieses geregelte Dasein vermag den Herumtreiber aber nicht zu begeistern. Er
sehnt sich nach der Freiheit seines früheren Lebens zurück. Das können auch
Streiche, die er in jeder unbeobachteten Minute ausheckt, kaum kompensieren.
Mit der Beschaulichkeit ist es aber vorbei, als unerwartet sein Vater auftaucht.
Der alte Finn (August Diehl), ein gewalttätiger Landstreicher und Trunkenbold,
hat es auf das Vermögen seines Sohnes abgesehen. Huck weiß, dass ihm dabei
jedes Mittel recht ist. Deshalb macht sich der Junge davon. Auf seiner Flucht
begleitet ihn der entlaufene Jim, der in Ohio ein neues Leben als freier Mann
beginnen will. Auf einem selbst gebauten Floß fahren die beiden den
Mississippi hinunter. Hucks Vater lässt sich aber nicht so leicht abschütteln. Er
verbündet sich mit drei fiesen Sklavenjägern (Henry Hübchen, Milan Peschel,
Andreas Schmidt). Während es zwischen den Verfolgern schon bald zu
Streitereien und Intrigen kommt, halten Huck und Jim fest zusammen. Mit List
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und Witz meistern sie auf ihrem Weg in die Freiheit jede noch so brenzlige
Situation.
Mit "Die Abenteuer des Huck Finn" erzählt die preisgekrönte Regisseurin
Hermine Huntgeburth die Geschichte ihres Erfolgsfilms "Tom Sawyer" weiter.
Die Verfilmung der weltweit erfolgreichen Romanvorlage von Mark Twain
verbindet ein spannendes Jugendabenteuer mit gesellschaftlichen Themen wie
Sklaverei und Rassismus. In der Titelrolle des gewieften Herumtreibers glänzt
der aufstrebende Leon Seidel, der 2014 für seine Leistung in dem Film "Die
Auserwählten" beim Deutschen Schauspielerpreis nominiert war. Seinen treuen
Begleiter Jim gibt Jacky Ido.
Musik: Niki Reiser
Kamera: Sebastian Edschmid
Buch: Sascha Arango
Vorlage: Nach dem Roman "Die Abenteuer des Huck Finn" von Mark Twain
Regie: Hermine Huntgeburth
Huck Finn: Leon Seidel
Tom Sawyer: Louis Hofmann
Jim: Jacky Ido
Der alte Finn: August Diehl
Sklaventreiber Packard: Henry Hübchen
Sklaventreiber Turner: Milan Peschel
Sklaventreiber Bill: Andreas Schmidt
König: Michael Gwisdek
Herzog: Kurt Krömer
Richter Thatcher: Peter Lohmeyer
Sheriff: Hinnerk Schönemann
Judith Loftus: Rosalie Thomass
Witwe Douglas: Margit Bendokat
Miss Watson: Rosa Enskat
Mark Twain: Christian Steyer
Tante Polly: Heike Makatsch
und andere
(98 Min.)
11:03 MDR aktuell i a f
11:05 Teuflisches Glück (2/2) a e h
Zweiteiliger Spielfilm Tschechien 2001
Im Königreich haben Hannes und Magareta die Rolle des Königspaares
übernommen. Sie erwarten ein Kind. Ihre Freunde sind Berater und Helfer für
sie. Ihre Feinde - Magaretas Schwester, König Brambas, der ehemalige König
und seine Tochter Eufrosine - lassen sie nicht zum normalen Leben kommen. So
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entsteht ein klassischer Märchenkonflikt, in dem Zauberstiefel, eine Hexe,
Räuber, Teufel und ein Drache mit seinem Jungen ihren märchenhaften Part
spielen. Am Ende geht auch dieses Märchen wie fast alle gut aus.
Die Freude am Hof von König Hannes ist riesengroß. Seine Frau Margareta und
er freuen sich über die Geburt ihres Sohnes. Doch das Glück ist nicht von langer
Dauer. Margaretas eifersüchtige Schwester Dora wäre selbst zu gerne Königin.
Da ist sie nicht die Einzige, auch der böse Brambas bedroht das Königreich und
versucht es mit der hysterischen Prinzessin Eufrosine zu erobern.
Tatsächlich gelingt es Dora durch eine List, ihre Schwester aus dem Schloss zu
locken und dafür zu sorgen, dass sie in die Fremde verbannt wird. Jetzt muss sie
nur noch einen Weg finden, das Herz von König Hannes zu erobern, um selbst
den Thron zu besteigen. Doch Margareta findet in der Fremde neue Freunde,
die ihr helfen, zurück ins Königreich zu kommen.
Musik: Petr Malásek; Prager Studioorchester
Kamera: Jaroslav Brabec
Buch: Zdenek Troska, Evzen Gogela
Regie: Zdenek Troska
Magareta: Michaela Kuklová
Hannes: Miroslav Simunek
Robert: Lukás Vaculík
Walerius: Karel Liebl
Nepo: Ivo Theimer
Dora: Dana Morávková
Prinzessin Eufrosine: Sabina Laurinová
König: Vladimir Brabec
Brambas: Daniel Hulka
Tante Marianne: Miriam Kantorková
Luzifer und Gott: Karel Gott
(96 Min.)
Rätsel, Mythen und Legenden
12:40 Wer war Krabat? Mensch und Mythos i a e f
Film von René Römer
(MDR 01.01.2018)
13:25 Die schwarze Mühle e
Märchenfilm DDR 1975
nach der Erzählung "Die schwarze Mühle" von Jurij Brezan
Ein von Not und Wissensdurst gleichermaßen getriebener Wanderbursche gerät
in die Macht des tyrannischen "Schwarzen Müllers", der durch seine magische
Mühle allen Furcht einflößt. Nach dem sorbischen Volksmärchen "Krabat"
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entstandener abenteuerlicher Märchenfilm.
Jahrhundertealt ist die Sage vom Schwarzen Müller, der in Wolfsgestalt eine
eiserne Truhe mit sieben Schlössern bewacht. Das Buch des Wissens soll sie
verborgen halten. Wer sie findet, dem lösen sich alle Rätsel. Auch dem
Wanderburschen Krabat erzählt die Bäuerin Mirka davon. Plötzlich steht der
Schwarze Müller leibhaftig vor Krabat. Bärenstark, mit reich besetztem Pelz
und hoher schwarzer Fellmütze, einen schwarzglänzenden Ring am Finger.
Mit Zauberei lässt er einen Hasen am Feuer schmoren und ein Glas guten Wein
erscheinen. Seine Worte klingen freundlich, doch in den Augen glimmt Gefahr.
Krabat aber ist neugierig, es reizt ihn, auf den Vorschlag des Müllers
einzugehen, die Mühle kennenzulernen und als Mühlknecht zu arbeiten.
Musik: Andrej Korzynski
Kamera: Günther Marczinkowsky
Drehbuch: Celino Bleiweiss
Regie: Celino Bleiweiss
Müller: Leon Niemczyk
Krabat: Klaus Brasch
Mutter: Irma Münch
Markus: Wolfgang Penz
Mirka: Monika Woytowicz
König: Dieter Montag
Minister: Herbert Köfer
Jan: Peter Bause
und andere
und andere
(84 Min.)
14:48 MDR aktuell i a f
14:50 Schneewittchen i e h
Märchenfilm DDR 1961
Frei nach dem Märchen der Brüder Grimm
Aus Eifersucht und Neid will die böse Königin ihre Stieftochter Schneewittchen
töten lassen. Der damit beauftragte Jäger jedoch lässt das Mädchen im Wald
laufen. Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet bei ihnen
freundliche Aufnahme. Bald erfährt die Königin durch ihren Spiegel davon.
Außer sich vor Zorn, will sie Schneewittchen nun selbst töten. Verkleidet macht
sie sich auf den weg und beim dritten Versuch gelingt ihr schließlich die Tat.
Schneewittchen aber wird wieder zum Leben erweckt und der junge König
nimmt sie mit auf sein Schloss. Zur Hochzeit wird auch die böse Stiefmutter
eingeladen, die vor lauter Angst die Flucht ergreift.
Seite 21/84Sonntag, 6. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
Das freundliche und hilfsbereite Schneewittchen wird von allen am Hofe
gemocht, nur die eitle Stiefmutter, geplagt von Eifersucht und Neid, verfolgt
das Mädchen mit Hass. Als ihr Zauberspiegel eines Tages verkündet, nicht mehr
sie, die Frau Königin, sondern Schneewittchen sei jetzt die Schönste im Lande,
beschließt sie dessen Tod. Der Jäger soll im Wald das grausame Werk
vollbringen. Aus Mitleid lässt er jedoch das Mädchen laufen. Schneewittchen
gelangt zu den sieben Zwergen und findet bei ihnen liebevolle Aufnahme. Bald
erfährt die Königin durch ihren Spiegel davon. Außer sich vor Zorn, will sie
Schneewittchen nun selbst töten. Verkleidet und mit todbringenden
Geschenken macht sie sich auf den Weg überlistet sie die Arglose. Und beim
dritten Versuch gelingt ihr schließlich die Tat. Zweimal gelingt den Zwergen die
Rettung, beim dritten Mal erwecken dann die Liebe des jungen Königs und die
Tollpatschigkeit eines Sargträgers das Mädchen zu neuen Leben. Die Hochzeit
folgt auf dem Fuße - und natürlich wird auch die böse Stiefmutter eingeladen,
die vor lauter Angst die Flucht ergreift.
Die Filmadaption eines der bekanntesten Märchen hielt sich eng an die Vorlage.
Allerdings lernt der Prinz Schneewittchen schon am Beginn der Geschichte
kennen, und am Ende gibt es für die böse Stiefmutter kein grausames Ende. Sie
wird einfach ausgelacht.
Musik: Siegfried Tiefensee
Kamera: Erwin Anders
Buch: Günther Kaltofen
Regie: Gottfried Kolditz
Schneewittchen: Doris Weikow
Königin: Marianne Christina Schilling
Junger König: Wolf-Dieter Panse
Jäger: Harry Hindemith
Kammerzofe: Steffie Spira
Koch: Fritz Schlegel
Küchenjunge: Horst Buder
Diener der Königin: Arno Wyzniewski
Reitknecht: Albert Zahn
Zwerg Naseweis: Fred Delmare
Zwerg Rumpelbold: Arthur Reppert
Zwerg Purzelbaum: Jochen Koeppel
Zwerg Packe: Georg Irmer
Zwerg Puck: Heinz Scholze
Zwerg Huckepack: Willi Scholz
Zwerg Pick: Horst Jonischkan
(60 Min.)
15:50 König Drosselbart i e h
Seite 22/84Sonntag, 6. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
Märchenfilm DDR 1965
Prinzessin Roswitha macht eine Spazierfahrt durch den Wald. Übermütig lässt
sie die Pferde antreiben, bis die Kutsche schließlich ein Rad verliert. Ein junger
Reiter kommt zu Hilfe. Roswitha behandelt ihn recht spöttisch und schnippisch,
doch ganz unsympathisch sind sich die beiden nicht. Im Schloss ihres Vaters, des
Königs Löwenzahn, wird die Prinzessin schon ungeduldig erwartet: wieder
einmal sind Freier gekommen, die um ihre Hand anhalten. Roswitha
verabscheut diese Feste - denn wenn sie auch entscheiden darf, welchen der
Freier sie zum Mann nehmen will, ob sie überhaupt heiraten möchte, danach
fragt niemand. Und es ist kein Wunder, dass ihr keiner gefällt: einer der Fürsten
ist ein Trunkenbold, einer ein Schlagetot, ein anderer ein alter Hagestolz, und
der König Heinz Eduard, dem sie ihr Vater am liebsten geben würde, ist zwar
reich und mächtig, doch plump von Gestalt und Betragen.
Aber in ihrem Hochmut überschreitet die Prinzessin jedes Maß, ihr Spott wird
boshaft und verletzend. Als sie selbst den Reiter aus dem Wald, der als letzter
Freier eintrifft, wegen seines Bärtchens "Drosselbart" nennt, packt den alten
König der Zorn. Dem ersten besten Bettler, der aufs Schloss kommt, so schwört
er, will er seine Tochter zur Frau geben. Wie gerufen erscheint ein armer
Spielmann. Der König will sein unbedachtes Wort nicht halten, doch die
abgewiesenen Freier zwingen ihn dazu, um sich an Roswitha zu rächen. Traurig
folgt die Prinzessin dem Spielmann in seine ärmliche Hütte. Keinen Tag, so
verkündet sie, will sie hier bleiben - und bleibt dann doch, gewöhnt sich an
ihren liebevollen und gütigen Mann, der ihr geduldig all die Hausarbeit
beibringt, die sie im Schloss ihres Vaters nie tun musste.
Eines Tages erklärt ihr Mann, sie müssten beginnen, für ihren Lebensunterhalt
zu arbeiten. Erst widerwillig, dann bemüht versucht sich die Prinzessin im
Körbeflechten und Spinnen - doch vergeblich, ihre Hände sind zu zart. Als er es
aber mit dem Töpfern probiert, erlebt der Spielmann eine Überraschung - das
Bemalen der Gefäße übernimmt Roswitha nicht nur gern, sie kann es auch sehr
gut: Malen war schon immer ihre Lieblingsbeschäftigung, auch wenn man sie
ihr am Hof ihres Vaters als unstandesgemäß ausreden wollte.
Am nächsten Tag soll Roswitha das Geschirr auf dem Markt verkaufen. Erfolg
hat sie dabei erst, als sie auf die guten Ratschläge der anderen Marktfrauen
hört. Das aber mag die eigensinnige Prinzessin nicht zugeben, und so beschließt
sie, am nächsten Tag ihren Stand abseits von den anderen aufzuschlagen.
Vergeblich warnt sie ihr Mann, weil das ein gefährlicher Platz sei. Tatsächlich
reitet ihr ein Landsknecht sämtliche Waren zu Scherben. Verzweifelt läuft
Roswitha davon, wagt sich weder zu ihrem Mann noch zu ihrem Vater zurück.
Der Landsknecht war natürlich kein anderer als der verkleidete Drosselbart, der
auch der Spielmann ist. Traurig muss er erkennen, dass dieser Streich zu weit
gegangen ist. Doch er weiß nicht, wo er seine Frau suchen soll.
Roswitha ist aber, ohne es zu wissen, ganz in seiner Nähe. Sie hat Arbeit in der
Seite 23/84Sonntag, 6. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
Schlossküche gefunden. Als der Koch den jungen König auf ihre Spur bringt,
lässt er ein Hochzeitsfest richten und befiehlt, dass das neue Küchenmädchen
ihm sein Lieblingsgericht servieren soll. Als Roswitha ihren einstigen Freier
Drosselbart erkennt, flieht sie erschrocken. Er aber gibt sich als ihr Mann zu
erkennen und bittet sie, ihm zu verzeihen. Das tut sie natürlich, und beide
feiern ihr Hochzeitsfest.
Ein Märchenfilmklassiker aus dem Jahr 1965, das besonders durch das präzise
und humorvolle Spiel der beiden Hauptdarsteller Manfred Krug und Karin
Ugowski ein unverändertes Vergnügen ist.
(69 Min.)
17:00 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
17:10 In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte (138) i a e f h
Hohe Erwartungen
Fernsehserie Deutschland 2018
Camilla Mehring wird schwer verletzt in die Klinik eingeliefert, eine Niere muss
im OP entfernt werden. Während des Eingriffs stellen die Oberärzte Niklas
Ahrend und Matteo Moreau fest, dass auch Camillas zweite Niere in
Mitleidenschaft gezogen wurde, eine Erbkrankheit setzt dem Organ zu.
Deswegen bitten die Ärzte Hannes, Camillas Vater, ins Klinikum. Doch Camilla
ist alles andere als glücklich über den vermeintlichen Besuch. Eva Ludwig
erfährt auch bald, was zwischen Vater und Tochter vorgefallen ist. Können die
Mediziner den beiden helfen? Und werden Camilla und Hannes sich nach all
den Jahren wieder versöhnen?
Nicht nur Eva hat an diesem Tag alle Hände voll zu tun, auch Assistenzarzt Elias
Bähr befindet sich im Ausnahmezustand. Seine Schwester Suse soll heute
operiert werden und Elias, der sich bis dahin keine Pause gegönnt hat, ist
bereits am Rande der Erschöpfung. Überredet von seinen Kollegen geht er
schließlich nach Hause – für ein paar Stunden Schlaf.
Prompt verschlechtert sich Suses Zustand und eine Not-OP scheint
unumgänglich. Doch ohne Elias, der nichtsahnend im Land der Träume weilt,
wird Suse sich auf keinen Fall operieren lassen. Ein Wettlauf gegen die Zeit
beginnt.
Musik: Curt Cress, Manuel M. Mayer
Kamera: Victor Voß
Buch: Georg Malcovati, Bülent Aladag
Regie: Herwig Fischer
Eva Ludwig: Sarina Radomski
Seite 24/84Sonntag, 6. Januar 2019 MDR Programmwoche 2 / 2019
Camilla Mehring: Caroline Hartig
Hannes Mehring: Olaf Burmeister
Susanne Bähr: Ella Maria Gollmer
Dr. Markus Brosmann: Max Urlacher
Dr. Niklas Ahrend: Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz: Sanam Afrashteh
Ben Ahlbeck: Philipp Danne
Dr. Elias Bähr: Stefan Ruppe
Vivienne Kling: Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka: Katharina Nesytowa
Julia Berger: Mirka Pigulla
Dr. Marc Lindner: Christian Beermann
Dr. Franziska Ruhland: Gunda Ebert
Dr. Matteo Moreau: Mike Adler
Prof. Dr. Karin Patzelt: Marijam Agischewa
Wolfgang Berger: Horst Günter Marx
und andere
(48 Min.)
18:00 MDR aktuell i a e f
18:05 In aller Freundschaft (811) i a e f h
Nur Mut!
Fernsehserie Deutschland 2018
Vor fast zwei Jahren wurde Lutz Kleinschmidt wegen einer komplizierten, in
sein Gehirn eingewachsenen Bandwurmzyste von Lea Peters behandelt. Er ließ
sich damals nicht operieren, um mit seiner Frau auf Weltreise gehen zu können.
Nun kehren Lutz Kleinschmidt und seine Frau Nora in die Sachsenklinik zurück.
Die Zyste ist weiter angewachsen und wird demnächst wichtige
Körperfunktionen beeinträchtigen. Roland Heilmann und Philipp Brentano
sind gegen eine Operation, da diese lebensgefährlich werden könnte. Lea
Peters hingegen plädiert dafür und es gelingt ihr, den Patienten zu
überzeugen. Sie bekommt Rückendeckung von Chefarzt Kai Hoffmann.
Der Eingriff verläuft gut, allerdings entdecken die Ärzte eine weitere Zyste, die
noch komplizierter in die Hirnmasse eingewachsen ist. Daraufhin stimmen Lutz
und Nora einer zweiten OP zu. Doch diese verläuft nicht erfolgreich. Lea Peters
macht sich nun Vorwürfe, den Patienten zu diesem Eingriff überredet zu haben.
Kris Haas plagen Versagensängste. Kurz vor seiner Abschlussprüfung zum
"Gesundheits- und Krankenpfleger" ist er fast so weit, alles hinzuwerfen.
Musik: Thomas Berlin
Kamera: Bernhard Wagner, Julia Baumann
Buch: Andreas Püschel
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