PROGRAMMINFORMATION - MDR
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PROGRAMMINFORMATION
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Anstalt des öffentlichen Rechts
3. Programmwoche (12. Januar bis 18. Januar 2019) HA KOMMUNIKATION
Kantstraße 71 - 73
MDR FERNSEHEN 04275 Leipzig
Postanschrift 04360 Leipzig
FON +49.(0)341.300-6478
Samstag, 12. Januar 2019 FAX +49.(0)341.300-6475
www.mdr.de
05:25 Der Gletscherfuchs a e
Spielfilm Japan 1978
Mit beeindruckenden seltenen Tier- und
Naturaufnahmen erzählt der Film die Geschichte des
Fuchspärchens Flep und Leila. Im hohen japanischen Leipzig, 26.11.2018
Norden, unweit des Ochotskischen Meeres, nimmt Flep Seiten 83
die Spur der Füchsin Leila auf, die von einem anderen
Fuchs umworben wird. Nachdem Flep im Zweikampf
mit dem Rivalen Leila für sich gewonnen hat, errichten
die beiden mit dem ersten Tauwetter einen Bau, in
dem Leila im Frühling fünf Junge wirft: Sirica ist der
stärkste, Lepun der schwächste von ihnen. Weiter sind
es der Clown Nupri, der intelligente Rusim und die
kleine blinde Chinita. Schon sehr früh lehren die Eltern
sie das Jagen nach Beute und die Flucht vor dem Feind.
Doch bald muss die Fuchsfamilie umziehen, ein
Wachhund hat ihren Bau aufgestöbert und Leila gerät
in eine Falle, aus der sie sich zwar befreien kann, an
deren Verletzungen sie aber stirbt. Flep muss sich
allein um die Jungen kümmern.
Die über den Zeitraum eines knappen Jahres reichende
Geschichte wird aus der Sicht einer alten Eiche erzählt.
Durch diesen Erzählstil in Verbindung mit den
außergewöhnlichen Naturaufnahmen entstand ein
Spielfilm, der dokumentarische Authentizität für eine
emotional bewegende Tiergeschichte nutzt.
Musik: Masaru Sato, Yukihide Takekawa
Kamera: Masao Tochizawa
Buch: Koreyoshi Kurahara
Regie: Koreyoshi Kurahara
(90 Min.)Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
06:55 Wie erziehe ich meine Eltern? (1) a e
Schrecklich nette Nachbarn
Comedy-Familienserie Deutschland 2001
Familie Freytag und Familie Wolkenfuß geraten aneinander. Erst mit ihren
Autos und dann im Streit, wem nun welche Hälfte in dem Doppelhaus gehört,
in das beide Familien einziehen wollen. Beiden wurde tatsächlich dieselbe
Hälfte verkauft. Der Makler versucht zu schlichten, schließlich gibt es zwischen
den beiden Haushälften absolut keinen Unterschied. Und scheinbar gelingt die
Einigung. Doch dann versuchen die jeweiligen Eltern alle Tricks, um doch in die
Hälfte des anderen zu gelangen. Den beiden Kindern ist diese alberne Hin- und
Herzieherei längst zuviel und sie beschließen, ihre Eltern mit deren eigenen
Mitteln zur Vernunft zu bringen. Sie erzielen ihren ersten gemeinsamen
Erziehungserfolg.
Musik: Franz Bartzsch
Kamera: Rainer Kotte
Drehbuch: Sibylle Durian
Regie: Peter Hill
Edwina Freytag: Amina Gusner
Johanna Freytag: Sina Tkotsch
Felix Wolkenfuss: Maximilian Seidel
Asta Engel-Butz: Ursula Staack
Hund Rollo: Queeny
(25 Min.)
07:20 Wie erziehe ich meine Eltern? (2) a e
Zahn um Zahn
Comedy-Familienserie Deutschland 2001
Familie Freytag und Wolkenfuß haben sich eingerichtet. Die Eltern versuchen
nun, ihre jeweiligen Praxen zu beleben. Die Kontakt suchende Nachbarin Asta
Engel-Butz freut sich über den Psychologen und die Zahnärztin in ihrer
unmittelbaren Umgebung. Und sie ist auch sofort bereit, die Wette der beiden
Mediziner, wer in den kommenden Tagen die meisten Patienten in der
Sprechstunde betreut, als Schiedsrichter zu unterstützen.
Nur Felix und Johnny sind sich sofort einig: Bei dieser albernen Patientenwette
darf es keinen wirklichen Sieger geben. Und am Ende haben sie gewonnen -
Zahn um Zahn!
Musik: Franz Bartzsch
Kamera: Rainer Kotte
Drehbuch: Sibylle Durian
Regie: Peter Hill
Seite 2/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Dr. Karl Wolkenfuss: Heinrich Schafmeister
Edwina Freytag: Amina Gusner
Johanna Freytag: Sina Tkotsch
Felix Wolkenfuss: Maximilian Seidel
Asta Engel-Butz: Ursula Staack
Hund Rollo: Queeny
(25 Min.)
Kissenkino
07:45 Herz über Kopf - Die Melodie ihres Lebens i b e f h
Die zwölfjährige Marie ist nicht nur eine hervorragende Schülerin, sondern
auch eine überaus talentierte Cellistin. Eines steht jedoch ihrer großen Zukunft
als Musikerin im Wege: Sie leidet an einer degenerativen Augenerkrankung,
wegen der sie nach und nach ihr Augenlicht verliert und in naher Zukunft blind
sein wird. Eines Tages entscheiden ihre besorgten Eltern, sie bald auf eine
besondere Schule für Blinde zu schicken, damit Marie für ihre Zukunft ohne
Sehvermögen gewappnet ist. Doch damit durchkreuzen sie die Pläne ihrer
Tochter, denn die will unbedingt vorher die Aufnahmeprüfung einer
renommierten Musikschule bestehen. Marie hat einen Plan: Sie hilft Victor, dem
schwächsten Schüler ihrer Klasse, ab sofort bei den Hausaufgaben, der
wiederum im Gegenzug zu ihren Augen werden soll.
Musik: Jakko Philippe
Kamera: Vincent van Gelder
Buch: Pascal Ruter
Regie: Michel Boujenah
Victor: Jean-Stan Du Pac
Marie: Alix Vaillot
Maries Vater: Charles Berling
Victors Vater: Pascal Elbé
Haicam: Antoine Khorsand
Etienne: Illan Levi
Marcel: Noah Levi
Mr. Azra: Vincent Taloche
Mutter von Marie: Aude Ruyter
Romain: Max Grang-Boulègue
Alice: Jeanne Suttor
und andere
(81 Min.)
09:05 Zur See (3/9) e h
Seite 3/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Der Ladungsbrand
Neunteilige Fernsehserie DDR 1976
Der Matrose Winfried, ein Seefahrtsneuling voller Ideale, heuert auf der
"Fichte" an. Im Zielhafen wartet jede Menge Arbeit auf die Besatzung und da
Winfried zuverlässig erscheint, überträgt man ihm eine wichtige Aufgabe: die
Überwachung der Ladearbeiten an Luke 2, wo feuergefährliches Gut gestaut
wird. Aber entgegen den Vorschriften verlässt Winfried seinen Kontrollposten,
um für die erschöpften Schauerleute Wasser zu holen. Ein gefährlicher
Leichtsinn, der ihn später fast das Leben kostet und auf dem Schiff großen
Schaden anrichtet.
Mitten in der fröhlichen Äquatortaufe auf hoher See wird plötzlich Feueralarm
ausgelöst. Die Ladung in Winfrieds Luke hat sich entzündet. In panischem
Schrecken kriecht er in den engen Laderaum, um den Brand selbst zu löschen.
Auch der Koch Detlef, der als einziger der Seeleute im Hafen an Land gehen
darf, um für ein Geschäftsessen Zutaten zu besorgen, macht schmerzvolle
Erfahrungen mit dem ungewohnten Klima und den fremden Sitten. Halbnackt
und arg verspätet, kehrt er schließlich an Bord zurück, wo seine Freunde das
kalte Büfett für den Empfang beim Kapitän gerettet haben.
Musik: Helmut Nier
Kamera: Peter Krause, Fritz Sommer, Werner Dibowski
Buch: Eva Stein, Anne Dessau
Regie: Wolfgang Luderer
Kapitän Karsten: Horst Drinda
Frau Karsten: Micaela Kreissler
Chief Paul Weyer: Günter Naumann
Bootsmann: Jürgen Zartmann
Matrose Thomas: Günter Schubert
Matrose Winfried: Jörg Knochee
Koch Detlef: Bernd Storch
und andere
(59 Min.)
10:05 Familie Dr. Kleist (69) i a e f h
Das liebe Geld
Fernsehserie Deutschland 2016
Der neue Radiologe Timotheus von Hatzfeld führt sich fachlich gut ein, eckt
aber menschlich überall an. Vor allem bei Christians langjähriger Arzthelferin
Nora, die ohnehin als einzige Assistentin für drei Ärzte und einen
Physiotherapeuten am Rande des Nervenzusammenbruchs steht und vehement
Unterstützung fordert. Sie beschwert sich bei Christian und droht mit
Kündigung. Christian nimmt sich von Hatzfeld zur Brust. Er gelobt Besserung
Seite 4/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
und hilft Christian bei der Aufklärung einer rätselhaften Niereninsuffizienz. Die
Diagnose ist schnell gestellt - aber was ist die Ursache? Kann es etwas mit den
Trinkvorlieben des Patienten zu tun haben?
Indes zieht sich die finanzielle Schlinge bei Familie Kleist enger. Nicht nur, dass
Christian wegen der von Paul illegal heruntergeladenen Pornos eine saftige
Abmahnung einer Rechtsanwaltskanzlei erhält, nein, noch schlimmer ist, dass
Annas Hauptklient insolvent ist und ihre letzten Honorare nicht mehr bezahlt
hat. Dazu bereitet die gemeinsame Tochter von Lisa und Michael Sorgen, denn
sie ist krank und da Michael als frisch gebackener Chefarzt der Klinik alle Hände
voll zu tun hat, bleibt Lisa nichts anderes übrig, als Rosalie mit in die Praxis zu
nehmen. Aber aus der anfänglichen Angina entwickelt sich ein
lebensbedrohlicher Abszess im Rachen. Eine mögliche Operation birgt hohe
Risiken - aber kann man noch länger warten?
Piwi macht Anke einen romantischen Heiratsantrag. Doch Anke lehnt ab. Piwi
ist geschockt - damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Als Anke ihm dann
noch eröffnet, dass sie eine Trainee-Stelle in einem Luxushotel in Singapur
angeboten bekommen hat und gedenkt, diese einmalige Chance
wahrzunehmen, beschließt Piwi, aus der gemeinsamen Praxis auszusteigen und
seine Freundin nach Asien zu begleiten.
Über Clara scheint dafür wieder die Sonne. Sie ist nicht schwanger und darüber
sehr erleichtert. Auch zwischen ihr und Christian ist nach einem langen
Gespräch, in dem Christian viel verständnisvoller reagiert hat als erwartet,
wieder alles in Ordnung. Als dann auch noch völlig unerwartet das Angebot
eines Berliner Musikproduzenten für einen Plattenvertrag hereinschneit,
schweben Clara und ihre Band "Pink Slip" auf Wolke Sieben.
Buch: Markus Mayer
Regie: Stefan Bühling
Dr. Christian Kleist: Francis Fulton-Smith
Anna Schöller: Ursula Buschhorn
Lisa Kleist: Marie Seiser
Michael Sandmann: Luca Zamperoni
Clara Hofer: Lisa-Marie Koroll
Paul Kleist: Julian König
Rosalie Kleist: Helena Ansorg
Piwi Kleist: Meo Wulf
Inge Kleist: Uta Schorn
Bernd Spengler: Walter Plathe
Nora Mann: Winnie Böwe
Anke: Fabienne Haller
Dr. Timotheus von Hatzfeld: Tom Radisch
Herr Kettelhub: Moritz Lindbergh
Direktorin: Michaela Wiebusch
Seite 5/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Klassenlehrer Herr Lange: David Baalcke
Patientin: Katja Sieder
Banker Herr Jahn: Tino Lindenberg
Herr Wohlleben: Christoph Krix
OP-Schwester: Rabeah Rahimi
und andere
(49 Min.)
10:55 Um Himmels Willen (206) i a e f h
Falsche Diagnose
Fernsehserie Deutschland 2017
Schwester Hannas Hilfe ist gefragt. Thomas Lederer ist nach einem Unfall
arbeitsunfähig, doch die Versicherung stellt sich quer. Er und vor allem seine
Frau Sigrid sind inzwischen nicht nur finanziell, sondern auch mit ihren Kräften
am Ende. Sie wollten ein gemeinsames Unternehmen gründen, aber die
Versicherung hat davon Wind bekommen und zweifelt endgültig Thomas
Lederers Arbeitsunfähigkeit an. Der macht sich große Sorgen um seine Frau, da
er befürchtet, dass sie sich etwas antun könnte. Hanna versucht, mit ihr und
auch der Dame von der Versicherung zu sprechen. Doch die Nonne scheint kein
Glück zu haben.
Privat ist Hanna hin und hergerissen: Soll sie Leons Angebot annehmen, mit ihm
nach Nepal zu gehen? Genau wie Leon sucht sie das Gespräch mit der Mutter
Oberin, die längst ahnt, dass Hanna und Leon mehr verbindet als der Wunsch,
in Nepal Gutes zu tun.
Bürgermeister Wöllers Laune ist nach dem missglückten Tanzwettbewerb auf
dem Tiefpunkt. Helene Ritter lässt sich verleugnen und die Casinolizenz scheint
er nun endgültig abschreiben zu können. Zudem taucht sein Parteifreund
Huber mit einem neuen Problem bei ihm auf: Hubers Schwarzgeldkonten
drohen publik zu werden. Eigentlich kann ihn nur noch eine Selbstanzeige
beim Finanzamt retten, doch für die Begleichung seiner Steuerschuld fehlt das
Geld. Er setzt Wöller die Pistole auf die Brust: Ein Plan B muss her, aber schnell!
Als der Bürgermeister die Sache mit der Hilfe von Staatssekretär Wallasch
regeln will, erfährt er, dass dieser von einem Unbekannten mit eindeutigen
Fotos erpresst wird. Dass ausgerechnet ein Polizist aus Kaltenthal in die Sache
verwickelt sein soll, bringt Wöller auf 180. Er macht Wachtmeister Meier die
Hölle heiß und der weiß sich nicht anders zu helfen, als die Nonnen um Hilfe zu
bitten.
Im Kloster ist die überehrgeizige Schwester Lela nach wie vor Feuer und
Flamme für ihr Kinderchor-Projekt. Doch die Proben laufen nicht wie erhofft.
Frederike, das Mädchen mit der schönen Stimme, das eigentlich einen Solo-Part
singen soll, scheint plötzlich nicht mehr ganz bei der Sache zu sein.
Seite 6/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Musik: Philipp F. Kölmel
Kamera: Bernd Neubauer
Buch: Claus-Michael Rohne, Jürgen Werner
Regie: Andi Niessner
Hanna Jakobi: Janina Hartwig
Wolfgang Wöller: Fritz Wepper
Oberin Theodora: Nina Hoger
Felicitas Meier: Karin Gregorek
Agnes Schwandt: Emanuela von Frankenberg
Novizin Lela: Denise M'Baye
Novizin Claudia: Mareike Lindenmeyer
Schwester Hildegard: Andrea Sihler
Bischof Rossbauer: Horst Sachtleben
Marianne Laban: Andrea Wildner
Polizist Anton Meier: Lars Weström
Hermann Huber: Wolfgang Müller
Frank Treptow: Andreas Wimberger
Klaus Stolpe: Markus Hering
Leon Schmidt: Gedeon Burkhard
Thomas Lederer: Jörg Witte
Sigrid Lederer: Sophie Engert
Christa Postl: Katharina Schubert
Frederike: Anastasia Zander
Dieter Markwart: Michael Schanze
Agathe Schneider: Sylvana Krappatsch
Herbert Fichter: Christian Pfeil
und andere
(48 Min.)
Der Osten - Entdecke wo du lebst
11:45 Die Rübelandbahn – Mit der Bergkönigin im Harz i a e f
(MDR 16.05.2017)
11:45 Wuhladko i a f
(MDR SACHSEN)
12:15 MDR Garten i a e f
(MDR 24.06.2018)
12:45 Unser Dorf hat Wochenende i a e f
Tanne
(MDR 04.02.2018)
Seite 7/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
13:15 Wildes Neuseeland (1/3) i a f
Inseln am Ende der Welt
Film von R. Morgenstern, A. Haßkerl, M. Flowers, N. Easten
Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an
Landschaften, wie es sie in Nordamerika oder Europa gibt. Beim zweiten Blick
jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt
erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald,
Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen
Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein bizarres Stelldichein.
Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben
Neuseeland geprägt. Abgeschieden, zwischen drei Ozeanen gelegen,
entwickelten sich hier in über 80 Millionen Jahren Tiere auf besondere Art und
Weise. Räuberische Säuger gab es nicht. Ein Luxus, der dazu führte, dass einige
Vogelarten ihre Flugfähigkeit ablegten. Der berühmte Wappenvogel
Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer davon.
Die Naturfilmdokumentation von NDR und BBC über das wilde Neuseeland
bedient sich aller technischen Raffinessen: Scheinbar schwerelos gleitet die
Kamera durch Südbuchen- und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher,
weite Flusstäler und dampfende Geysire, um mithilfe von Kran, Dolly- und
Steadycam eindringliche, aber auch ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen.
Zeitrafferaufnahmen zeigen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften
über die Jahreszeiten und extreme Zeitlupen lassen Tierverhaltensweisen, die in
Bruchteilen von Sekunden ablaufen, fürs menschliche Auge sichtbar werden:
die Kämpfe der Seelöwen etwa oder die vor Lebensfreude überschäumende
Sprungakrobatik Hunderter Schwarzdelfine.
Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende
Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen gemeinsam mit einem
stimmungsvollen Soundtrack die große Erzählung von den Geheimnissen und
Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.
13:58 MDR aktuell i a f
14:00 Hiev up e
Spielfilm DDR 1977
Die Besatzung eine kleinen Saßnitzer Fischkutters hat beim Landgang Probleme
mit der "Gestaltung eines kulturvollen sozialistischen Lebens". Um zukünftig
nicht wieder die Wettbewerbsprämie zu verlieren, will man dem Fangleiter ein
kollektives Wochenende mit allem Drum und Dran vorführen. Und sie lassen
tatsächlich nichts aus.
Odje Fuhlbrandt (Alfred Müller) ist Kapitän auf einem Kutter des
Fischereikombinats Saßnitz. Mit ihren hervorragenden Fangergebnissen ist
Seite 8/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
seine Mannschaft daran gewöhnt, im Wettbewerb den 1. Platz zu belegen.
Diesmal aber sind sie auf Platz 3 abgerutscht – das kostet sie die Prämie. Fisch
gefangen haben sie zwar wieder hervorragend, aber es fehlt ihnen, so der
Fangleiter Edwin (Erik S. Klein), das Brigadeleben.
Beim nächsten Landgang versucht Kapitän Odje mit drastischen Mitteln, diesen
Minuspunkt wettzumachen: Unter dem Motto "Alles gemeinsam" wird ein
mehrtägiger Ausflug mit Ehe- und ähnlichen Partnerinnen geplant – inklusive
Theaterbesuch und 1.-Mai-Feier. Und da zu einer echten Brigade auch eine
Patenklasse gehört, hat Steuermann Karstens (Dietmar Richter-Reinick) eine
aufzutreiben. Das von Odje verordnete Vorhaben führt zu einigen Turbulenzen:
Der Smutje Eduard (Jürgen Heinrich) steckt mit seiner Biggy (Regina Beyer)
nämlich in einer handfesten Ehekrise, Bestmann Heinrich (Fred Delmare) hat
seine Hochzeit mit Marianne (Madeleine Lierck) geplant – von der bislang
keiner weiß, und Herzensbrecher Mischa (Rüdiger Joswig) muss sich zum
Vorzeigen erst einmal ein braves, anständiges Mädchen suchen. Das findet er
ausgerechnet in Betsy (Renate Mallon), der Tochter seines Kapitäns, der darüber
ganz und gar nicht erfreut ist.
So manches Mal ist Odje am Verzweifeln; doch als ihr Fischerkahn wieder
ausläuft, sind er und seine Mannschaft sicher: Diesmal haben sie Edwin, ihren
Fangleiter, überzeugt, und der eine oder der andere Seemann hat dabei sein
Glück gefunden – oder wiedergefunden.
Angeregt durch die TV-Serie "Zur See" (1974–1976), eine der erfolgreichsten
Serien des DDR-Fernsehens, schrieb und inszenierte Jo Hasler die Komödie
"Hiev up". Hier steht nun eine kleine Fischereibrigade im Mittelpunkt, die sich
aber auf Landgang befindet, um in drei Tagen die kulturelle Pflichterfüllung
nachzuholen – sonst gibt es keine Prämie im sozialistischen Wettbewerb! Jo
Hasler (1929–1995), berühmt für die Musikkomödien "Reise ins Ehebett" (1966)
und "Heißer Sommer" (1968), versammelte für seinen Film mit Alfred Müller,
Erik S. Klein, Fred Delmare, Jürgen Heinrich und Dietmar Richter-Reinick sehr
beliebte Darsteller jener Zeit, die sich in so mancher misslicher Lage bewähren
müssen.
Musik: Gerd Natschinski
Kamera: Peter Krause
Buch: Joachim Hasler
Regie: Joachim Hasler
Es singt: Rica Deus
Kapitän Odje Fuhlbrandt: Alfred Müller
Edwin, Fangleiter: Erik S. Klein
Bestmann Heinrich: Fred Delmare
Smutje Eduard: Jürgen Heinrich
Steuermann Karstens: Dietmar Richter-Reinick
Mischa: Rüdiger Joswig
Seite 9/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Biggy: Regina Beyer
Marianne: Madeleine Lierck
Junge Lehrerin: Solveig Müller
Betsy Fuhlbrandt: Renate Mallon
Maschinist Albert: Frank Strobel
Sven: Peter Friedrichson
Freund von Biggy: Dieter Wien
Onkel von Marianne: Arnim Mühlstädt
Gaststättenleiterin: Regina Heintze
und andere
(84 Min.)
15:25 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
15:30 Der Katastrophenwinter 1978/79 in Oberhof i a e f h
Party, Stasi, Stromausfall
(MDR 03.01.2019)
16:30 Sechs Tage Eiszeit – Der Katastrophenwinter 1978/79 i a e f h
Film von Katja Herr
(MDR 02.01.2019)
18:00 Heute im Osten - Reportage
18:15 Unterwegs in Thüringen i a e f
Unterwegs zwischen Meiningen und Thüringerberg
Es ist kaum zu glauben: am Rande von Meiningen fließt der Rhein und ist
Grenzfluss zur Schweiz. Um die Verwirrung komplett zu machen, 25 km davon
entfernt liegt Thüringen mit gerade einmal 2.000 Einwohnern und 300 Meter
darüber Thüringerberg. Um diese irritierenden Fakten zu klären hat sich
Unterwegs-Moderatorin Steffi Pelzer-Büssow nach Österreich aufgemacht, in
die Region Vorarlberg.
Die Gemeinde Meiningen ist nicht nur Grenzort zur Schweiz sondern auch
Partnergemeinde unserer Thüringer Stadt Meiningen. Dort besucht sie einen
Vorreiter der Bio-Bewegung. Auf dem Lisilis Hof wird schon seit über 20 Jahren
biologischer Landbau betrieben. Familie Kühne hat einen Bauernhof, wie ihn
jeder aus Bilderbüchern kennt. Kühe, Schweine, Hühner, Obst und Gemüse.
Meiningen pflegt seine Traditionen aktiv. Neben dem Karnevalsverein, leben
die Illspitztüfl die dunklen archaischen Traditionen aus. Mit gruseligen Masken
und finsteren Gewändern treten sie bei Veranstaltungen auf oder laden selbst
zu Festen ein. 15 Autominuten entfernt in Frastanz, lernen wir das Staunen.
Seite 10/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Ehrenamtliche Enthusiasten pflegen in der Museumswelt technische
Traditionen. Elektromuseum, Feuerwehr Museum, Rettungsmuseum und Jagd
Museum befinden sich unter einem Dach.
(MDR 11.02.2017)
18:45 Glaubwürdig: Barbara Reichert i a e f
"Jeder Mensch hat ein Recht darauf, seinen christlichen Glauben zu
praktizieren. Das gilt auch für Soldaten." Barbara Reichert steht in Uniform
mitten in einer Militärübung der Bundeswehr, als Pfarrerin. Sie ist in Thüringen
für die Seelsorge der Soldaten zuständig, steht für Gespräche bereit und
organisiert Gottesdienste und Rüstzeiten. Mehrmals im Jahr ist Barbara Reichert
bei Auslandseinsätzen dabei - auch in Krisengebieten. Sie möchte Soldaten
stützen und mit ihrem Glauben Halt geben - auch denen, die unter post-
traumatischen Belastungsstörungen leiden: "Ich arbeite auch mit Soldaten, die
im Kriegsgebiet unter Beschuss standen." Die ehemalige Friedensaktivistin sieht
in ihrer Arbeit bei der Bundeswehr keinen Widerspruch zu ihrer Aufgabe als
Pfarrerin. Im Gegenteil: Sie möchte auch bei den Streitkräften für christliche
Werte einstehen.
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54 Unser Sandmännchen i a e f
Fuchs und Elster - Herr Fuchs sorgt für Ärger
19:00 Ländermagazine i a e f
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Quickie i a e f
Das schnelle Quiz
Moderation: Andrea Ballschuh
20:15 Tatort: Erkläre Chimäre i a e f h *
Kriminalfilm Deutschland 2015
Eine Weinhandlung in der Nähe von Münster ist zunächst die einzige Spur.
Seite 11/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Hierhin hatte sich der 25-jährige Luiz Bensao am Tag vor seinem Tod mit dem
Taxi bringen lassen. Jetzt wurde er ermordet in einer alten Schlachterei
aufgefunden. Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeshda Krusenstern,
die gerade zur Kommissarin befördert wurde, übernehmen die Ermittlungen.
Bei Professor Karl-Friedrich Boerne hat sich derweil Besuch aus Übersee
angekündigt. Sein Erb-Onkel Gustav von Elst aus Florida kommt nach Münster.
Als er durch einen Zufall von dem Mord an Luiz Bensao erfährt, ist er geschockt:
Offensichtlich hatte er eine Affäre mit dem jungen Südamerikaner. Weiß er,
wer ein Motiv für den Mord an seinem Liebhaber gehabt haben könnte?
Offensichtlich hatte Luiz der Weinhandlung Schosser in Gustavs Namen eine
Kiste mit sehr wertvollem Champagner zum Kauf angeboten.
Musik: Arno Steffen
Kamera: Achim Poulheim
Buch: Stefan Cantz, Jan Hinter
Regie: Kaspar Heidelbach
Kommissar Frank Thiel: Axel Prahl
Prof. Karl-Friedrich Boerne: Jan Josef Liefers
Kommissarin Nadeshda Krusenstern: Friederike Kempter
Silke Haller: ChrisTine Urspruch
Staatsanwältin Klemm: Mechthild Großmann
Herbert Thiel: Claus D. Clausnitzer
Gustav von Elst: Christian Kohlund
Isolde Schosser: Sunnyi Melles
Ewald Schosser: Uwe Preuss
Tom Schosser: François Goeske
Dr. Thomas Jehle: Matthias Redlhammer
Tine Haemmer: Angelika Bartsch
Kapotke: Georg Prang
Luiz Bensao: Raphael Souza Sá
Sid: Luan Sven Gummich
Piercingmädchen: Anni Salander
und andere
(89 Min.)
* Sendung geändert am 13.12.2018
21:45 Polizeiruf 110: Dunkler Sommer a e f h
Kriminalfilm Deutschland 2007
Ein wegen wiederholter Körperverletzung verurteilter Familienvater wird
frühzeitig aus der Haft entlassen und bedroht erneut seine Familie. Doch dann
wird er in einem nahegelegenen Waldstück tot aufgefunden, begraben unter
einem Haufen Steine. Die Kommissare Jens Hinrichs und Markus Tellheim
stehen vor einem Rätsel. Wer begräbt so einen Menschen? Sein Mörder?
Seite 12/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Keiner mochte diesen Udo Rascher. Weder seine Schwiegereltern, noch seine
beiden Kinder, noch seine Ehefrau, die ein Verhältnis mit einem verheirateten
Mann hat, scheinen traurig über seinen Tod zu sein. Wollte die Familie sich von
dem gewalttätigen Vater befreien? Oder hat vielleicht doch dessen Mithäftling
Boris Bobin etwas mit dem Mord zu tun? Die Spuren führen die Kommissare
zurück zur Familie, doch die hält zusammen. Einer scheint den anderen
schützen zu wollen. Schließlich führen Instinkt und der richtige Blick fürs Detail
die Kommissare zur Lösung des Falls, und die verlangt von ihnen ein besonderes
Gespür für Recht und Gerechtigkeit.
Musik: Dieter Schleip
Kamera: Peter Przybylski
Buch: Ulli Stephan
Regie: Hendrik Handloegten
Hauptkommissar Jens Hinrichs: Uwe Steimle
Hauptkommissar Markus Tellheim: Felix Eitner
Svenja: Sarah Horváth
Anne Hellmann: Ingeborg Westphal
Elke Rascher: Maja Schöne
Phillip Uhlig: Julius Terhedebrügge
Vater Hinrichs: Hermann Beyer
und andere
(85 Min.)
23:10 MDR aktuell i a e f
23:15 Hilfe, meine Tochter heiratet i a e f h
Fernsehfilm Deutschland 2005
Kurz vor Weihnachten erwartet der Dresdner Anwalt Julius Weimann seine
geliebte Tochter Julia. Die 19-Jährige war für ein Jahr in den USA. Als er sie mit
ihrem Patenonkel Harald Mauthe vom Flieger abholt und sie in seine Arme
schließen will, merkt er: Aus dem "kleinen Eisbärchen" ist eine junge Frau
geworden. Zu Julius´ Überraschung hat sie sich ihren Traummann, den sie gleich
an Weihnachten heiraten will, aus den Staaten mitgebracht. Thomas Berner ist
Eventmanager aus Dresden und fünfzehn Jahre älter als Julia! Als Julia
bemerkt, dass ihr Vater einen Privatdetektiv angeheuert hat, der ihren
Verlobten observieren soll, kommt es zum Bruch zwischen Vater und Tochter.
Schweren Herzens überwindet Julius sich schließlich, den zukünftigen
Schwiegersohn zu akzeptieren, und nach der Aufklärung eines
Missverständnisses freunden sich die beiden Männer sogar an. Doch da
bekommt Julia kalte Füße ...
Seite 13/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Musik: Rainer Oleak
Kamera: Ludwig Franz
Buch: Christiane Sadlo
Regie: Ulrich König
Julius Weimann: Ulrich Pleitgen
Julia Weimann: Arzu Bazman
Harald Mauthe: Jaecki Schwarz
Sara Stein: Saskia Valencia
Thomas Berner: Luca Zamperoni
Sandra Buhrig: Daniela D. König
Nicole Habermann: Henriette Confurius
Eva Kammer: Hildegard Alex
Lydia Vogel: Tessa Mittelstaedt
und andere
(88 Min.)
(VPS-Datum: 13.01.2019)
00:45 Cloud Atlas - Der Wolkenatlas i a e f h
Spielfilm USA/Deutschland/Hongkong 2012
Auf der Heimreise von einer Südseeinsel schließt der junge Anwalt Adam
Freundschaft mit einem geflüchteten Sklaven. Das Erlebnis der Brüderlichkeit
verändert nicht nur sein Leben. Adams Tagebuch entfesselt 1936 auch die
Schöpferkraft eines Komponisten und bringt 1973 eine Journalistin dazu, einen
Atomunfall zu verhindern. Die Raum und Zeit überwindende Kettenreaktion
setzt sich bis in die ferne Zukunft fort, in der eine geklonte Arbeiterin
verbotenerweise ein menschliches Bewusstsein entwickelt.
Im Jahr 1846 wird der junge Notar Adam Ewing (Jim Sturgess) auf einer
entlegenen Pazifikinsel mit den Schrecken der Sklaverei konfrontiert. Er
vertraut die schockierende Erfahrung seinem Tagebuch an, nicht ahnend, dass
seine bewegenden Schilderungen knapp 100 Jahre später den talentierten
Komponisten Robert Frobisher (Ben Whishaw) zu seinem Opus Magnum
inspirieren: Das Cloud Atlas Sextett. In leidenschaftlichen Briefen an seinen
Liebhaber Rufus Sixsmith (James D’Arcy) beschreibt er seine künstlerische Vision
einer niemals endenden Seelenwanderung.
1973 übergibt Sixsmith, inzwischen ein alter Mann, die Briefe seines Geliebten
an die Journalistin Luisa Rey (Halle Berry), die über einen Atomskandal
recherchiert. Ihr aufgeweckter junger Nachbar schreibt die abenteuerliche
Geschichte nieder, doch erst 2012 verarbeitet der Autor Dermot Hoggins (Tom
Hanks) sie zu einem Bestseller. Der Erfolg des Buches verwickelt den Verleger
Timothy Cavendish (Jim Broadbent) in eine teuflische Intrige: Gegen seinen
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Willen landet er in einem Sanatorium, das sich als heimtückisches
Privatgefängnis entpuppt. Ein Video von seiner Flucht ermutigt im Jahr 2144
die geklonte Kellnerin Sonmi-451 (Doona Bae) zu einer Rebellion gegen das
totalitäre Regime der Zukunft. In der postapokalyptischen Welt des Jahres 2346
ist Sonmis Botschaft vom friedlichen Zusammenleben der Menschen zu einer
tröstlichen Religion geworden.
Drei Regisseure erzählen sechs Geschichten, die einen Zeitraum von 500 Jahren
umspannen. Gemeinsam mit den "Matrix"-Machern Andy und Lana Wachowski
sprengt Tom Tykwer die Grenzen des Kinos. Der berauschende Bildersturm nach
dem gleichnamigen Bestseller von David Mitchell verflicht Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft zu einem faszinierenden Epos über die unendlichen
Möglichkeiten des Schicksals. Gemäß dem verbindenden Motiv der
Seelenwanderung verkörpern Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent und Ben
Whishaw sechs verschiedene Rollen in jeweils anderen Zeitebenen. Dabei
verknüpft "Cloud Atlas" mit spielerischer Leichtigkeit Genres wie
Abenteuerfilm, Thriller, Fantasy und Endzeitdrama. Schöpferischer Höhepunkt
dieses filmischen Wunderwerks ist jedoch die Science-Fiction-Episode, die
Erinnerungen an "Blade Runner" wachruft.
Musik: Tom Tykwer, Johnny Klimek, Reinhold Heil
Kamera: John Toll, Frank Griebe
Buch: Tom Tykwer, Lana Wachowski, Andy Wachowski
Regie: Tom Tykwer, Lana Wachowski, Andy Wachowski
Dermot Hoggins / Zachry: Tom Hanks
Jocasta / Luisa Rey / Dr.Ovid: Halle Berry
Timothy Cavendish: Jim Broadbent
Giles Horrox / Lloyd Hooks: Hugh Grant
Mme. Horrox / Ursula / Abbess: Susan Sarandon
Robert Frobisher / Georgette: Ben Whishaw
Adam Ewing / Chang / Adam: Jim Sturgess
Haskell Moore / Tadeusz: Hugo Weaving
Old Salty Dog / Mr. Meeks: Robert Fyfe
Talbot / Yoona-939 / Rose: Xun Zhou
Rufus Sixsmith / Archivist u.a.: James D'Arcy
(158 Min.)
03:25 Brisant i a e f
(ARD 12.01.2019)
Ländermagazine
04:10 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
(MDR 12.01.2019)
Ländermagazine
Seite 15/83Samstag, 12. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
04:40 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
(MDR 12.01.2019)
Ländermagazine
05:10 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
(MDR 12.01.2019)
05:40 Semperopernball Debütanten 2010 - 2013 Nonstop i a f
Seite 16/83Sonntag, 13. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
Sonntag, 13. Januar 2019
05:55 Der Rächer von Venedig f
Spielfilm Spanien/Italien 1964
Durch einen fingierten Mord, gefälschte Dokumente und die erpresste
Zeugenaussage einer Kurtisane gelingt es der Familie Altieri, Candiano, den
Dogen von Venedig, zu stürzen. Dessen Sohn Rolando, der dem Kerker
entfliehen kann, wagt alles, um Familienehre und Gerechtigkeit wieder
herzustellen.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wird die Republik Venedig von inneren
Machtkämpfen erschüttert. Der Doge Candiano (Jean Murat) und sein Sohn
Rolando (Brett Halsey) stehen für das fortschrittliche Patriziertum, sie wollen
mit neuen Gesetzen die alten Privilegien bekämpfen, wollen die Reichen
besteuern. Vor allem die Brüder Altieri - der Capitano (Conrado San Martín)
und Bembo, der Großinquisitor (José Marco Davó) - wollen den Dogen und
seinen Sohn beseitigen. Mit Gewalt und Einschüchterung setzen sie ihre Absicht
in die Tat um: Sie arrangieren ein Zusammentreffen von Rolando und seiner
früheren Geliebten Imperia (Gianna Maria Canale), zu dem der Ratsherr und
jetziger Liebhaber Imperias, Davila (Andrea Bosic), dazukommt.
Altieris Männer töten Davila mit Rolandos Dolch und erpressen Imperia mit
dem Leben ihrer Tochter Bianca (Lilly Darelli) zur Falschaussage. Mit einem
gefälschten Brief beschuldigen sie darüber hinaus Rolando, ein Komplott zum
Sturz der Republik geplant zu haben. Rolando wird zum Tod durch Vierteilung
verurteilt, sein Vater, der als Doge dieses Urteil nicht unterschreibt, wird ins Exil
getrieben. Zu allem Übel hat es der Capitano Altieri noch auf Rolandos Braut
Leonora (Vira Silenti) abgesehen. Sie heiratet ihn, um Rolandos Begnadigung
zu erwirken. Als es Rolando gelingt, dem Kerker zu entfliehen, schwört er
seinen Widersachern Rache.
Ein spannender und aufwendig ausgestatteter Mantel- und Degenfilm in einer
italienisch-spanischen Koproduktion, in Szene gesetzt von Piero Pierotti, dem
Abenteuerspezialisten.
Musik: Angelo Francesco Lavagnino
Kamera: Luciano Trasatti, Rafael Pacheco
Buch: Oreste Biancoli, Gian Paolo Callegari, Duccio Tessari, Manuel Pilares, Piero
Pierotti, Carlo Campogalliani
Vorlage: Nach einem Roman von Michel Zevaco
Regie: Piero Pierotti, Carlo Campogalliani
Rolando Candiano: Brett Halsey
Imperia: Gianna Maria Canale
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Scalabrino: Burt Nelson
Capitano Altieri: Conrado San Martín
Leonora: Vira Silenti
Bianca: Lilly Darelli
Candiano: Jean Murat
Bembo Altieri, Großinquisitor: José Marco Davó
Dandolo: José Nieto
Davila, ein Ratsherr: Andrea Bosic
Capitano Lorenzi: Paolo Gozlino
und andere
(88 Min.)
07:25 Glaubwürdig: Barbara Reichert i a e f
(MDR 12.01.2019)
07:30 Kais letzte Reise i a e f
Film von Catherina Conrad und Bernd Thomas
(MDR 10.01.2019)
selbstbestimmt! Die Reportage
08:00 Neuer Rhythmus für das Leben i a e f
Tanzen als Therapie
Film von Herbert Hackl
Tanzen befreit und macht glücklich. Das wissen viele aus eigener Erfahrung.
Auch Menschen mit Behinderung oder schweren Krankheiten kann das Tanzen
helfen. Der Film berichtet von drei Menschen mit unterschiedlichen Handicaps,
die den Tanz für sich entdeckt haben. Der Tanz hilft ihnen, ihr Leben wieder mit
Freude, Sinn und Lust zu gestalten. Der Film verspricht bewegende Schicksale,
mitreißende Musik und ansteckende Bewegung!
08:30 MDR Garten i a e f
(MDR 09.09.2018)
09:00 Unser Dorf hat Wochenende i a e f
Dittmannsdorf
(MDR 28.01.2018)
09:30 Kaliforniens Traumküste - Leben in Big Sur i a f
Film von Sven Jaax
Die schroffe, dünn besiedelte Region Big Sur liegt an Kaliforniens Küste, südlich
von San Francisco. Seit Generationen pilgern Sinnsucher, Hippies, Abenteurer,
Naturfreunde und Touristen hier her. Autor Sven Jaax hat sich dort umgesehen
und die Menschen getroffen, die mit der Schönheit des Landes ebenso leben
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wie mit den Schwierigkeiten.
In Big Sur, dem "Große Süden", lebt zum Beispiel Blake Forrest: Ökolandwirt,
Bauunternehmer, moderner Hippie und Hofbesitzer mit Fernsicht. Von seinem
selbst gebauten Haus aus hat er einen der schönsten Ausblicke auf den Pazifik.
Aber wenn er nicht aufpasst, holen ihm nachts Luchse oder Berglöwen seine
Hühner aus dem Stall. Blakes Lebensgefährtin Michelle Magdalena Maddox
geht einer typischen Big-Sur-Leidenschaft nach. Sie fotografiert. Und was in
anderen Ecken Amerikas als unmoralisch gilt, ist in Big Sur völlig normal: Sie
arbeiten mit Aktmodellen. Michelle zieht regelmäßig mit ihrer Großbildkamera
und unbekleideten Damen zu den schönsten Plätzen der Gegend, auf der Suche
nach dem perfekten Bild.
Der Elektriker Allan Bubar klappert mit seinem verrosteten Pick-up seine
Kunden ab. Er sagt, dass die Leute in Big Sur keinen Stress kennen. Gut gelaunt
kümmert er sich auch um exzentrische Aufträge. Das sind zum Beispiel
durchgesägte Container, die als Luxushütten weiterverkauft werden. Selbst
Sean Tucker bleibt völlig entspannt, wenn er Big Sur auf dem Kopf sieht. Sean
zählt zu den besten Flugakrobaten der Welt und liebt es, zum Training an der
kalifornischen Küste entlang zu fliegen. Das Kamerateam des NDR durfte mit
an Bord.
(NDR)
10:13 MDR aktuell i a f
10:15 Geliebte weiße Maus i e h
Spielfilm DDR 1964
Der Verkehrspolizist Fritz Bachmann alias Rolf Herricht dirigiert den Verkehr auf
dem Dresdner Körnerplatz als wahrer Meister seines Fachs. Erspäht er aber mit
geschärftem Blick eine gewisse motorrollernde Blondine, wird er rot und
signalisiert grün. Das wiederum gefällt einer gewissen vollschlanken Frau
Messmer nicht, die einen "Verkehrssündenfall" provoziert.
Polizeiwachtmeister Bachmann (Rolf Herricht) steht auf dem Dresdner
Körnerplatz und dirigiert den Verkehr. Als "weiße Maus" ist er ein Meister
seines Faches - bis ihm zwei Damen im wahrsten Sinne des Wortes in die Quere
kommen. Da ist die motorrollernde blonde Helene (Karin Schröder), die
allmorgendlich seine Kreuzung passiert und da ist Frau Messmer (Marianne
Wünscher), die mit ihrem Pudel dem ungetreuen "Wartburg fahrenden"
Ehemann auflauert. Als Bachmann Frau Messmer einen gebührenpflichtigen
Denkzettel verpasst, der hübschen Helene aber - nicht ganz uneigennützig - nur
eine Vorladung zur Verkehrserziehung überreicht, wittert die Dame Messmer
himmelschreiende Ungerechtigkeit. Nun will sie ihrerseits der "weißen Maus"
einen Denkzettel verpassen, zumal es zwischen Bachmann und Helene schon
gefunkt hat. Und wer kann schon in Liebe leben, wenn`s der bösen Nachbarin
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missfällt?
Der Film "Geliebte weiße Maus" zählt zu den schönsten und
publikumswirksamsten DEFA-Komödien. Rolf Herricht bezaubert als
Verkehrspolizist Bachmann - zum ersten Mal ist die Rolle ganz auf seine
liebenswerte Tollpatschigkeit zugeschnitten, als "weiße Maus" mausert er sich
sozusagen zum Starkomiker. Als Spaßmacher der leisen Töne liebte und liebt
ihn sein Publikum bis heute.
Das Lachen seiner Zuschauer begleitete ihn vom ersten Moment auf der Bühne,
wenn auch anfangs nicht unbedingt gewollt. Es begann auf der heimatlichen
Magdeburger Theaterbühne mit einer "tragenden" Rolle, als Rolf Herricht -
ersatzweise - mit Tablett und drei Sätzen auf die Bühne musste, setzte sich fort
bei der Eignungsprüfung, als er Schillers Monolog aus der "Jungfrau von
Orleans" 'Da sank dem Tapfersten das Herz ...' vorzutragen hatte. Was also
konnte er Besseres tun, als dieses Lachen anzunehmen, sich dem Heiteren zu
verschreiben und das mit Leib und Seele? Und natürlich von der Pike auf: Er
spielte in Magdeburg, Salzwedel, Stendal, Stassfurt, Güstrow, Frankfurt (Oder)
und schließlich wieder in Magdeburg Theater. Dort wurde er 1959 von der
DEFA für den Spielfilm "Musterknaben" entdeckt.
Zu jener Zeit hatte sich auch das Komiker-Duo Hans-Joachim Preil/Rolf Herricht
gefunden - ersten gemeinsamen Auftritten folgte erster Ruhm. Ob im Leipziger
"Haus der heiteren Muse" oder im Halleschen Steintor, überall erwarteten das
ungleiche Paar - Strickmuster: bauernschlauer Einfaltspinsel bringt mit
entwaffnender Naivität Herrn Oberlehrer Preil auf die Palme - brechend volle
Säle und tobende Menschenmassen. In den Sechzigern avancierten die beiden
zu den Superstars unter den volkseigenen Spaßmachern: Preil schrieb über 120
Sketche, die die Unterhaltungssendungen des DDR-Fernsehens zu
Straßenfegern machten, Rolf Herricht drehte DEFA-Komödien wie "Geliebte
weiße Maus" (1964), "Der Reserveheld" (1964) und "Meine Freundin Sybille"
(1967), die allesamt zu Kassenschlagern wurden. Mit weiteren Filmen wie "Der
Mann, der nach der Oma kam" (1971) und "Der Baulöwe" (1980) konnte
Herricht an seine Erfolge anknüpfen. Neben Film- und Fernseharbeit aber galt
Herrichts große Liebe dem Theater: 16 Jahre lang, bis zu seinem plötzlichen Tod
1981, gehörte er dem Ensemble des Berliner Metropoltheaters an.
Musik: Conny Odd
Kamera: Günter Haubold
Buch: Maurycy Janowski, Gottfried Kolditz
Regie: Gottfried Kolditz
Fritz Bachmann: Rolf Herricht
Helene Bräuer: Karin Schröder
Frau Messmer: Marianne Wünscher
Herr Simmel: Gerd Ehlers
Hauptmann Gabler: Jochen Thomas
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Mutter Hirsch: Mathilde Danegger
Komponist Messmer: Walter Kainz
Lörke: Peter Dommisch
Nachbarin von Helene: Carola Braunbock
Werbeleiter vom Zirkus: Werner Lierck
Kellner: Rudolf Fleck
Volkspolizist: Rudolf Donath
und andere
(76 Min.)
11:30 Riverboat i a e f
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
(MDR 11.01.2019)
13:43 MDR aktuell i a f
13:45 Das kalte Herz i e h
Märchenfilm DEFA 1950
"Schatzhauser im grünen Tannenwald – Bist schon viel hundert Jahre alt – Dein
ist all Land, wo Tannen stehn – Lässt dich nur Sonntagskindern sehn!", so ruft
der arme Köhlerjunge Peter Munk das Glasmännlein, den guten Schwarzwald-
Geist, herbei. Der "Kohlen-Peter" hofft auf Reichtum, um gegen den
wohlhabenden Hannes bestehen und als würdiger Bräutigam vor seine geliebte
Lisbeth treten zu können. Das Glasmännlein erfüllt Peters Wünsche, doch der
verschleudert gutgläubig den neu gewonnenen Reichtum.
Nun bittet er den gefährlichen Holländer-Michel um Hilfe. Der verlangt zur
Belohnung das Herz des jungen Köhlers. Doch mit dem kalten Ersatzherz aus
Stein kann Peter kein Mitgefühl empfinden. Er wird zwar immer reicher, aber
auch zunehmend brutal und ungerecht. Als er schließlich gar im Zorn seine Frau
erschlägt, ruft ihn ein letzter Funke seiner früheren, guten Eigenschaften zur
Besinnung. Peter Munk hofft noch einmal auf die Hilfe des Glasmännleins.
Der erste DEFA-Farbfilm hatte insgesamt knapp zehn Millionen Zuschauer. Das
Märchen um die Irrwege des armen Köhlers konnte schon drei Mal auf einer
Berlinale-Retrospektive gezeigt werden: 1982, 1985 und 1992.
Musik: Herbert Trantow
Kamera: Bruno Mondi
Buch: Paul Verhoeven, Wolff von Gordon
Regie: Paul Verhoeven
Peter Munk: Lutz Moik
Lisbeth: Hanna Rucker
Das Glasmännchen: Paul Bildt
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Der Holländer-Michel: Erwin Geschonneck
Peter Munks Mutter: Lotte Loebinger
Ezechiel: Paul Esser
Hannes: Hannsgeorg Laubenthal
Amtmann: Walter Tarrach
Lisbeths Oheim: Alexander Engel
Hochzeitslader: Herbert Kiper
Meister Anton: Karl Hellmer
Elias: Karl-Heinz Deickert
Bärbel: Eva Probst
(100 Min.)
15:25 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
15:30 Alles Klara (5/16) i a e f h
Hitverdächtig
Fernsehserie Deutschland 2012
Klara Degen feiert zusammen mit Sylvia, Lena und ihren Kollegen das
alljährliche Vereinsfest des Polizeisportvereins. Eine Band spielt auf. Frontmann
Jens Riebel war einst Klaras große Jugendliebe. Noch immer scheint es zwischen
den beiden zu knistern. Hauptkommissar Paul Kleinert registriert die
gegenseitigen Blicke der beiden mit gemischten Gefühlen. Da besteigt Evelyn
Brenner, eine ehemalige Backgroundsängerin und Exfreundin von Jens, die
Bühne und verpasst ihm eine Ohrfeige. Sie wirft ihm vor, er habe den Song, der
ihm zum Durchbruch verhalf, von ihr geklaut. Am nächsten Morgen wird Evelyn
Brenner tot aufgefunden.
Umgehend ruft Klara Jens an, der behauptet, er sei im Proberaum
eingeschlafen und noch immer dort. Klara überbringt ihm die Todesnachricht
persönlich. Jens reagiert geschockt. Klara weiß, dass Jens ein Motiv und kein
stichhaltiges Alibi hat und nimmt ihn mit zu Sylvia, um ihn dort vor ihren
Kollegen zu verstecken. Nach Obduktion der Leiche steht fest, dass Evelyn
Brenner mit einer dünnen Schnur erdrosselt wurde. Besonders auffällig: Die
Tote hatte extrem schöne Zähne.
Bei der Vernehmung des Band-Managers Strömmel erweist auch er sich als
verdächtig. Hätte Evelyn Brenner ihre Drohung in die Tat umgesetzt und den
Plagiatsvorwurf an die Öffentlichkeit gebracht, wären seine Karriere und die
der Band beendet gewesen, noch bevor sie so richtig begonnen hatte. Indes
gesteht Jens Klara, dass er von dem Mord an Evelyn Brenner gewusst habe. Jens
wird festgenommen. Klara überprüft unterdessen das Handy der Toten. Evelyn
Brenner hatte kurz vor ihrem Tod noch mit ihrem Zahnarzt telefoniert. Klara
besucht Dr. Gruber in seiner Praxis und schon nach kurzer Zeit legt dieser ein
Geständnis ab. Doch anstatt sich brav abführen zu lassen, drückt er Klara
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plötzlich ein Äther getränktes Tuch aufs Gesicht.
Buch: Jürgen Werner
Regie: Jakob Schäuffelen
Klara Degen: Wolke Hegenbarth
Paul Kleinert: Felix Eitner
Frau Dr. Müller-Dietz: Alexa Maria Surholt
Tom „Ollie" Ollenhauer: Christoph Hagen Dittmann
Jonas Wolter: Jan Niklas Berg
Sylvia Wegener: Winnie Böwe
Jörg Wegener: Stephan Grossmann
Lena Wegener: Antonia Görner
Dr. Münster: Jörg Gudzuhn
Robert Baumann: Sönke Möhring
Jens Riebel: Mars Richard Saibert
Klaus Strömmel: Martin Glade
Evelyn Brenner: Sina Martens
Dr. Gruber: Dietrich Adam
Frau Gruber: Mona Glass
Sophie Meyer: Charlotte Albrecht
und andere
(48 Min.)
16:20 Alles Klara (6/16) i a e f h
Der Tod steht ihr besser
Fernsehserie Deutschland 2012
Eine Teilnehmerin der bevorstehenden Wahl zur "Miss Harz" wird während der
Generalprobe tot in ihrer Garderobe aufgefunden. Ausgerechnet Klara Degens
Schwester Sylvia hat die Leiche entdeckt und die Polizei alarmiert. Deshalb
nimmt Hauptkommissar Kleinert, der zusammen mit Kollege Ollenhauer zum
Tatort eilt, ausnahmsweise auch Klara mit, damit sie sich um die geschockte
Sylvia kümmern kann. Marie Gäbler, Favoritin der Miss-Wahl, wurde vermutlich
vergiftet. Einer der Juroren, Andreas Faber, macht sich verdächtig, indem er
versucht, vom Tatort zu fliehen. In der Hoffnung, sich damit seine Stimme zu
sichern, hatte sich Marie dem Ex-Soap-Star an den Hals geworfen. Doch
während der Generalprobe kam es zum Streit zwischen den beiden. Damit ist
für Kleinert der Fall klar und Faber sein Hauptverdächtiger. Klara interessiert
sich aber auch für Marie Gäblers schärfste Konkurrentin Laura Hummel. Die
ehrgeizige Rivalin um den Schönheitstitel wusste, dass Marie alles daran setzen
werde, diese Wahl zu gewinnen und sie ihr Ziel mit fairen Mitteln nicht würde
erreichen können. Doch der Anblick von Lauras Dekolleté vernebelt Kleinert die
Sinne. Spontan schließt er die attraktive junge Frau als Verdächtige aus.
Vom Lokaljournalisten Robert Baumann bekommt Klara den Tipp, dass
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möglicherweise auch Erpressung im Spiel war. Marie hatte etwas in der Hand,
um die Veranstalterin und Jurorin der Miss-Wahl, die angesehene Beate
Dannenberg, unter Druck zu setzen. Tatsächlich erfährt Klara zum Preis einer
schmerzhaften Beinenthaarung im feinen Kosmetikstudio der Dame, dass das
Mordopfer ein Geheimnis Beate Dannenbergs kannte und sie damit erpresste.
Inzwischen findet die Rechtsmedizin heraus, dass Marie durch einen tödlichen
Giftcocktail ums Leben kam, den sie in Form eines Obstdrinks zu sich
genommen hatte.
Buch: Jürgen Werner
Regie: Jakob Schäuffelen
Klara Degen: Wolke Hegenbarth
Paul Kleinert: Felix Eitner
Frau Dr. Müller-Dietz: Alexa Maria Surholt
Tom „Ollie" Ollenhauer: Christoph Hagen Dittmann
Jonas Wolter: Jan Niklas Berg
Sylvia Wegener: Winnie Böwe
Jörg Wegener: Stephan Grossmann
Lena Wegener: Antonia Görner
Dr. Münster: Jörg Gudzuhn
Robert Baumann: Sönke Möhring
Walter Stichling: Heinrich Schafmeister
Andreas Faber: Tim Sander
Beate Dannenberg: Gunda Ebert
Laura Hummel: Maren Scheel
Olaf Tappe: Ulrich Hoppe
und andere
(48 Min.)
17:10 In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte (139) i a e f h
Der falsche Weg
Fernsehserie Deutschland 2018
Assistenzärztin Eva Ludwig hat eine letzte Bereitschaft vor sich, dann wird sie
das Klinikum verlassen. Ein Gedanke, der besonders für ihren Freund, den
Oberarzt Niklas Ahrend, schwer zu ertragen ist. Die Beziehung der beiden
hängt seit den Ereignissen der letzten Woche am seidenen Faden. Doch für
Trübsal bleibt wenig Zeit, denn Dr. Gero Dellbrück, Niklas bester Freund aus
Studientagen, wird mit einer Milzruptur eingeliefert. Nach dem Physikum
trennten sich die beruflichen Wege der beiden Ärzte. Während sich Niklas
spezialisierte und Chirurg wurde, ist Gero an Multipler Sklerose erkrankt.
Seitdem träumt er davon, ein wirksames Medikament zur Behandlung der
Krankheit zu entwickeln. Unterstützt wird der Forscher dabei stets von seiner
Frau Katja. Als Niklas erfährt, dass Gero in der Tat einen vielversprechenden
Wirkstoff entwickelt hat, gerät der Behandlungsplan aus den Fugen. Gero
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besteht darauf, sein Medikament an sich selbst zu testen. Das stellt sowohl die
Ehe von Katja und Gero als auch die Freundschaft der beiden Männer in Frage.
Wie weit kann Niklas gehen?
Mit Florentine Maus flattert für Elias und Dr. Moreau eine besondere Patientin
ins Haus. Die junge Frau, die ein wenig mitgenommen aussieht, kommt mit
Kopfschmerzen, Übelkeit und Dehydrierung ins Krankenhaus. Sie hat scheinbar
einen handfesten Kater. Über Nacht bleibt sie am Elektrolyte-Tropf und es
kommt heraus, wer die Frau wirklich ist. Dann stellen die Ärzte fest, dass ihr
hartnäckiges Fieber einen ganz anderen Ursprung hat.
Währenddessen bemüht sich Wolfgang Berger, die Bruchstücke seines
Privatlebens mit seiner Frau Hannah zusammenzuhalten und enthüllt ein neues
Talent: Spionage.
Buch: Jacqueline Switala, Andreas Hug
Regie: Philipp Osthus
Dr. Niklas Ahrend: Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz: Sanam Afrashteh
Ben Ahlbeck: Philipp Danne
Dr. Elias Bähr: Stefan Ruppe
Vivienne Kling: Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka: Katharina Nesytowa
Julia Berger: Mirka Pigulla
Dr. Marc Lindner: Christian Beermann
Dr. Franziska Ruhland: Gunda Ebert
Dr. Matteo Moreau: Mike Adler
Prof. Dr. Karin Patzelt: Marijam Agischewa
Wolfgang Berger: Horst Günter Marx
Eva Ludwig: Sarina Radomski
Hannah Berger: Maike Bollow
Dr. Gero Dellbrück: Philipp Baltus
Katja Dellbrück: Ines Lutz
Florentine Maus: Lotte Becker
und andere
(48 Min.)
18:00 MDR aktuell i a e f
18:05 In aller Freundschaft (838) i a e f h
Große Kinder, große Sorgen
Fernsehserie Deutschland 2019
Brigitte Felbers wird mit Verdacht auf Herzinfarkt in die Sachsenklinik
eingeliefert. Sie ist in der Bank kollabiert, als sie erfuhr, dass sie durch ein längst
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vergessenes Lotteriedauerlos ein kleines Vermögen gewonnen hat. Ihre größte
Sorge ist aber nicht ihr Zusammenbruch, sondern ihr Sohn Felix. Er hatte einen
Burnout und ist in eine Depression gerutscht, aber eine Behandlung lehnt er ab.
Maria Weber bemüht sich, zu ihm durchzudringen.
Wanda Schäfer taucht wieder bei Rolf Kaminski auf. Sie will ihren
Schulabschluss nachholen. Aber da gibt es ein Problem. Wanda kann nicht
richtig lesen. Kaminski holt sich Rat bei Verwaltungschefin Sarah Marquardt. Als
Wanda das erfährt, ist sie entsetzt, denn sie schämt sich für ihr Problem und
nun ist es Klinikgespräch!
Marie, die Tochter von Martin Stein, besucht ihren Vater in Leipzig. Er
konfrontiert sie damit, dass sie an der Moyamoya-Krankheit leiden könnte.
Angespannt warten Vater und Tochter das Ergebnis der Untersuchungen ab.
Musik: Oliver Kranz, Carsten Rocker, Anselm Kreuzer
Kamera: Christoph Poppke, Markus Rößler
Buch: Thomas Steinke
Regie: Mathias Luther
Brigitte Felbers: Bettina Redlich
Felix Felbers: Martin Aselmann
Wanda Schäfer: Henriette Nagel
Marie Stein: Henriette Zimmeck
Nikolaus Habermann: Alexander Pensel
Dr. Roland Heilmann: Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch: Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein: Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt: Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano: Thomas Koch
Arzu Ritter: Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski: Udo Schenk
Dr. Lea Peters: Anja Nejarri
Charlotte Gauss: Ursula Karusseit
Otto Stein: Rolf Becker
Miriam Schneider: Christina Petersen
Kris Haas: Jascha Rust
Hans-Peter Brenner: Michael Trischan
Dr. Maria Weber: Annett Renneberg
Dr. Kai Hoffmann: Julian Weigend
Linda Schneider: Isabel Varell
und andere
(44 Min.)
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
Seite 26/83Sonntag, 13. Januar 2019 MDR Programmwoche 3 / 2019
18:52 Unser Sandmännchen i b e f
Pittiplatsch - Als Moppi mit dem Schneemann befreundet war
(Zweikanalton sorbisch/deutsch)
19:00 Ländermagazine i a e f
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Kripo live i a e f
20:15 Der Auf-Schneider i a e f h
Aufstieg und Fall eines deutschen Baulöwen
Film von Christian H. Schulz
Vor 23 Jahren wurde er verhaftet. Im Mai 1995 ging Deutschlands berühmtester
Baulöwe und Betrüger den Fahndern von FBI und BKA in Miami ins Netz.
Jürgen Schneider hatte sich dort mit seiner Ehefrau Claudia über 13 Monate
versteckt gehalten, nachdem er mit seiner Flucht aus Deutschland die größte
Immobilienpleite der Nachkriegszeit ausgelöst hatte. Er hinterließ über 5
Milliarden D-Mark Schulden bei über 50 Banken. Nie zuvor war das
Kreditgewerbe in Deutschland so über den Tisch gezogen worden.
Aber nicht nur die Banken, auch viele, vor allem ostdeutsche Handwerksfirmen
waren betroffen. Schneider hatte allein in der Leipziger Innenstadt in kurzer
Zeit über 70 Gebäude aufgekauft und Sanierungen geplant, viele seiner
Auftragnehmer aber nie bezahlt. So war der Zusammenbruch des Schneider-
Imperiums auch ein großer Schlag für das Zusammenwachsen von Ost und
West.
Die Jürgen Schneider-Story wird nun in einem spannenden Doku-Drama neu
aufgerollt. In hochwertigen Spielszenen wird vor allem die Perspektive des
geflüchteten Ehepaars eingenommen (Rainer Schöne als Jürgen Schneider,
Gesine Cukrowski als Claudia Schneider), deren vermeintlicher Masterplan bald
in sein Gegenteil umschlägt. Dazu erläutern die wichtigsten damaligen Mit-
und Gegenspieler wie Richter, Zielfahnder und Journalisten die intensive und
schwierige Suche nach dem Baulöwen, die die deutsche Öffentlichkeit lange in
Atem hielt.
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