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PROGRAMMINFORMATION
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
17. Programmwoche (20. April bis 26. April 2019) Anstalt des öffentlichen Rechts
HA KOMMUNIKATION
MDR FERNSEHEN
Kantstraße 71 - 73
04275 Leipzig
Samstag, 20. April 2019 Postanschrift 04360 Leipzig
FON +49.(0)341.300-6478
05:25 Prinz Eisenherz i e f FAX +49.(0)341.300-6475
Spielfilm USA 1954 www.mdr.de
(MDR 19.04.2019)
Kissenkino
07:00 Pommes essen i a e f
Spielfilm Deutschland 2012
Leipzig, 07.03.2019
Patty hat einen Traum, sie will Starköchin werden. Seiten 83
Dann müsste sie nicht mehr zur Schule gehen und
schon gar nicht am Nachmittag im Imbiss ihrer Mutter
Frieda helfen. Frieda hat die Pommes-Bude von ihrem
Vater geerbt und dazu das Geheimrezept für die
legendäre Currysoße, doch Freys Feyner Imbiss läuft
schon lange nicht mehr. Durch die Belastung als
alleinerziehende Mutter und Imbissbudenbesitzerin ist
Frieda total überarbeitet. Sie bricht zusammen. Nur
widerwillig lässt sich Frieda in Kur schicken.
Die Kinder bewerben sie sich kurzerhand für den
Wettbewerb um den neuen Betreiber des Stadion
Caterings. Damit kommen sie Friedas Bruder Walther
in die Quere, der sich ein Fast-Food-Imperium
aufgebaut hat und sich das Wahnsinnsgeschäft im
Stadion nicht entgehen lassen will. Zu Walthers Erfolg
fehlt nur noch das väterliche Currysaucenrezept.
Der Kampf um das Stadion-Catering stellt die
Gemeinschaft der drei Schwestern auf eine
existentielle Probe. Lilo und Selma beweisen allen, dass
immer noch der Wille der beste Weg ist. Und Patty
muss herausfinden, welches Rezept für ihr eigenes
Leben das Richtige ist.
In "Pommes Essen" geht es um die dazugehörige beste
Currysoße der Welt: David gegen Goliath - Mutter
Freys Feyner Imbiss gegen Onkel Walthers Pommes-Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
King Kette. Regisseurin Tina von Traben erzählt eine rasante Geschichte aus
dem Ruhrgebiet über Familienbande, Stolz, Verrat und das tollste Currysaucen-
Familienrezept.
Gedreht u.a. in Duisburg und Köln, ist "Pommes Essen" eine neue Art Feelgood-
Heimatfilm für die ganze Familie - frech und mit viel Humor zeigen die Kinder
Patty, Selma (Luise und Marlene Risch) und Lilo (Tabea Willemsen), wie sie an
sehr realen Problemen wachsen. "Keine Zeit für Faulereien" - eine herzensgute
und patente Thekla Carola Wied unterstützt sie dabei in ihrem Kampf gegen
den bösen "Pommes King" Onkel Walther, gespielt von Smudo von den
Fantastischen Vier in seiner ersten großen Kinorolle. Anneke Kim Sarnau, die
Profilerin aus dem Rostocker "Polizeiruf 110", komplettiert das Ensemble als
Mutter Frieda Frey.
"Ich will im Film die Kinder ernst nehmen und so darstellen, wie Kinder sind, sie
können Entscheidungen treffen, Pläne verfolgen. Sie sollen auch nicht schlauer
sein, als die Erwachsenen. Entstanden ist die Geschichte, als mich mein
Unterbewusstsein gefragt hat: Was passiert, wenn ich für mein Kind nicht da
sein kann, wie kommt es in der Welt zurecht?", erklärt Regisseurin Tina von
Traben. Das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit dem Kölner Kinderbuchautor
Rüdiger Bertram. Produzentin ist Dagmar Niehage von der Kölner dagstar*film.
Musik: Markus Aust
Buch: Tina von Traben, Rüdiger Bertram
Regie: Tina von Traben
Patty Frey: Luise Risch
Selma Frey: Marlene Risch
Lilo Frey: Tabea Willemsen
Besjana Simicics: Thekla Carola Wied
Frieda Frey: Anneke Kim Samau
Walther Frey: Smudo
(78 Min.)
08:20 Spreewaldfamilie (3/7) e
Irrlichter
Siebenteilige Familienserie Deutschland 1990
Die Irrlichter sind kleine Kobolde, deren Erscheinen nach überliefertem Glauben
den Bewohnern des Spreewaldes nichts Gutes verheißt. Diesmal kündet ihr
unheilvolles Glitzern auf dem Wasser von Öl, welches aus einem umgestürzten
Wagen in das Fließ läuft, Als sich rasch ausbreitender Teppich bedroht es Tiere
und Pflanzen, ja sogar die Energieversorgung. Für Hans Lutki, der als
Flussmeister für die Wasseranlagen verantwortlich ist, beginnen bange und
aufregende Stunden, in denen er mit seinen Leuten versucht, den Schaden zu
begrenzen. So kann er sich wieder nicht um Tochter Sabine kümmern, der er
nach dem schlechten Halbjahreszeugnis kurzerhand Stubenarrest verordnet.
Seite 2/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Uroma Anna soll die Aufsicht über Sabine und ihre kleine Schwester Steffi
übernehmen. Die Kinder nutzen ein kleines Nickerchen der alten Dame, um sich
selbst auf die Suche nach den legendären Sagengestalten zu machen. Dabei
verschwindet Steffi spurlos.
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Winfried Kleist
Buch: Renate Loewenberg, Dagobert Loewenberg
Regie: Georgi Kissimov
Anna: Helga Göring
Else: Susanne Düllmann
Fritz: Wolfgang Greese
Hans: Andreas Schmidt-Schaller
Christa: Solveig Müller
Günter: Jaecki Schwarz
Gerda: Angelika Ritter
Dieter: Horst Krause
Hulda: Doris Thalmer
Waldemar: Bruno Carstens
Regina: Viola Schweizer
Michaela: Jeanette Arndt
Semler: Carl Heinz Choynski
Peter: Holger Richter
Thomas: Thomas Jahn
Benshausen: Wilfried Loll
und andere
(56 Min.)
09:15 Spreewaldfamilie (4/7) e
Scheideweg
Siebenteilige Familienserie Deutschland 1990
Nach 18 Jahren ist die Ehe von Christa und Günter Lutki an einem toten Punkt
angelangt. Christa lebt als Ärztin mehr für ihre Patienten als für die Familie.
Günter, der Kraftwerksingenieur, hat auch oft keinen pünktlichen Feierabend
und Tochter Michaela ist erwachsen und geht eigene Wege. Da kündigt sich
überraschend ein Ereignis an, das den geregelten Alltag gründlich
durcheinanderbringt: Christa ist wieder schwanger. Um das Kind entzündet sich
zwischen den beiden Eheleuten eine heftige Auseinandersetzung, die der
Großfamilie Lutki nicht lange verborgen bleibt. Als Günters kinderlose
Schwester auch noch freudestrahlend ein Babyjäckchen mitbringt, das sie in der
Hoffnung gekauft hat, doch bald ein Adoptivkind zu bekommen, platzt Günter
der Kragen. Er fühlt sich hintergangen und überrumpelt. Kurzerhand packt er
seine Sachen und verschwindet erst einmal.
Seite 3/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
(Teil 5 sendet das MDR-Fernsehen am Sonntag, 21.04.2019, 09:45 Uhr.)
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Winfried Kleist
Buch: Renate Loewenberg, Dagobert Loewenberg
Regie: Georgi Kissimov
Anna: Helga Göring
Else: Susanne Düllmann
Fritz: Wolfgang Greese
Hans: Andreas Schmidt-Schaller
Christa: Solveig Müller
Günter: Jaecki Schwarz
Gerda: Angelika Ritter
Dieter: Horst Krause
Hulda: Doris Thalmer
Waldemar: Bruno Carstens
Regina: Viola Schweizer
Michaela: Jeanette Arndt
Semler: Carl Heinz Choynski
Peter: Holger Richter
Thomas: Thomas Jahn
Benshausen: Wilfried Loll
und andere
(58 Min.)
10:15 Familie Dr. Kleist (83) i a e f h
Freunde oder mehr
Fernsehserie Deutschland 2017
Michael hat Christian für die Nachfolge von Lisa eine Ärztin empfohlen, die er
noch aus Studienzeiten kennt. Christian lädt sie zum Vorstellungsgespräch ein
und erlebt eine freudige Überraschung. Es ist die Frau, mit der er während des
Kongresses in Weimar eine leidenschaftliche Nacht verbracht hat.
Zugleich muss Christian bei zwei Patienten Überzeugungsarbeit leisten, sich
behandeln zu lassen. Piwis ehemaliger Fitnesstrainer Robert nimmt eine
Thrombose auf die leichte Schulter und will sich nicht operieren lassen. Und
auch der Fall von Frau Lorenz bereitet Christian Kopfzerbrechen. Frau Lorenz ist
eine rüstige Witwe, die auf ihren Enkel aufpasst, als ihre Tochter mit einer
Blutvergiftung ins Krankenhaus eingewiesen wird. Die emotionale Belastung ist
für Frau Lorenz zu viel. Weil sie für ihren Enkel und ihre Tochter stark sein will,
kommt sie mit Herzproblemen zu spät zu Christian und erleidet einen
Herzinfarkt.
In der Villa erhält Clara unterdessen Nachricht von ihrem leiblichen Vater Justus.
Seite 4/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Er schickt ihr einen Brief, in dem er ihr verspricht, sie finanziell zu unterstützen.
Das Geld, das er ihr überweisen möchte, ist allerdings für ihre Ausbildung
bestimmt. Christian findet das sehr anständig von Justus, macht sich jedoch
Sorgen um Clara, die das Geld für alles Mögliche ausgibt und ihr Studium
schleifen lässt. Er sähe es lieber, dass sie sich mit ihrem leiblichen Vater
auseinandersetzt, doch Clara will nichts mit Justus zu tun haben.
Buch: Bele Nord
Regie: Dirk Regel
Dr. Christian Kleist: Francis Fulton-Smith
Tanja Ewald: Christina Athenstädt
Dr. Michael Sandmann: Luca Zamperoni
Dr. Timotheus von Hatzfeld: Tom Radisch
Peter Kleist "Piwi": Meo Wulf
Clara Hofer: Lisa-Marie Koroll
Paul Kleist: Julian König
Lotte Ewald: Anne Sophie Triesch
Anke Stoll: Fabienne Haller
Nora Mann: Winnie Böwe
Inge März: Uta Schorn
Bernd Spengler: Walter Plathe
Robert Feldmann: Patrick Bach
Ulrike Lorenz: Judith von Radetzky
Leon Lorenz: Gustav Stolze
Petra Lorenz: Katharina Hauck
Mario Jessel: Nils Dörgeloh
und andere
(48 Min.)
11:05 Die Gerechten von Kummerow i e f h
Spielfilm DDR 1981
Krischan, der treue Dorfhirt und Freund der Kummerower Kinderschar,
verprügelt Müller Düker, weil der ein Pferd zu Tode quält. Als der Müller
Anklage gegen ihn erhebt, stellt sich heraus, dass Krischan keine Papiere hat.
Klammheimlich schieben ihn die Dorfoberen ab - sehr zum Entsetzen der
Kinder.
Der Hirte Krischan (Fred Delmare), der in einem abgelegenen preußischen Dorf
lebt, erzählt die phantastischsten Geschichten und ist deshalb für die Kinder ein
immerwährender Anziehungspunkt. Eines Tages erleben die Kinder und der
Hirte, wie der Müller Düker (Wolfgang Dehler) sein Pferd zu Tode prügelt und
greifen ein. Daraufhin verklagt der Müller sie wegen Körperverletzung beim
Amtsgericht, und weil der Hauptbeschuldigte Krischan ohne Papiere illegal im
Dorf lebt, beschließt die Dorfgemeinde, ihn vor der Verhandlung abzuschieben.
Seite 5/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Krischan verschwindet. Aber die Kinder vermissen den wunderbaren
Geschichtenerzähler und lehnen sich gegen die Erwachsenen auf. Zwei Jungen,
Martin (Jan Rohde) und Johannes (Mario Herrmann), begeben sich auf die
Suche nach Krischan. Es ist eine abenteuerliche Reise und die beiden werden
schließlich von der Polizei gestellt. Doch Krischan bleibt verschwunden.
Nachdem die viel gelesenen Kummerow-Romane von Ehm Welk 1967 in einer
Koproduktion zwischen Deutschland-Ost und Deutschland-West zu einem
großen Kinoerfolg wurden, verfilmte die DEFA den Stoff 1982 noch einmal,
wiederum wurde der erste Roman ("Die Heiden von Kummerow") mit Motiven
aus dem zweiten "Die Gerechten von Kummerow" - versetzt. Regisseur
Wolfgang Luderer gelang damit eine heiter-nachdenkliche Inszenierung
Welkscher Lebensweisheit, die zum Filmerlebnis für die ganze Familie wird.
Ehm Welks Romane zeichnen sich durch feinen Humor, feinsinnige
Charakterzeichnung und natürliche Volksverbundenheit aus und wie Hans
Mayer schreibt, gelang es ihm mit seinen Kummerow-Romanen, "ein ganzes
niederdeutsches Dorf in die deutsche Literatur einzuführen".
Musik: Helmut Nier
Kamera: Hans-Jürgen Sasse
Buch: Konrad Reich
Vorlage: Nach dem gleichnamigen Roman von Ehm Welk
Regie: Wolfgang Luderer
Martin Grambauer: Jan Rohde
Johannes Bärensprung: Mario Herrmann
Gottlieb Grambauer: Martin Trettau
Pastor Breithaupt: Erik S. Klein
Kantor Kannegießer: Walter Jupé
Superintendant Sanftleben: Rolf Hoppe
Christian Wendland: Gerd Ehlers
Wilhelm Trebbin: Jürgen Zartmann
Müller Düker: Wolfgang Dehler
Krischan Klammbüdel: Fred Delmare
Nachtwächter Andreas Bärensprung: Hans Klering
Amtsrichter in Randemünde: Siegfried Weiß
und andere
(87 Min.)
12:30 Wilde Ostsee (2/3) i a f
Von Estland bis Finnland
Film von Christoph und Almut Hauschild
Zwischen Estland und dem finnischen Schärenmeer liegen Zehntausende von
Inseln. Auf Saaremaa, der größten estnischen Insel, schallen im Herbst nasale
Laute über die Insel. Es sind die Paarungsrufe der Elche. Große Bullen ziehen zu
Seite 6/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
den traditionellen Brunftplätzen. Im Norden der Insel ragt das Panga Cliff
empor, eine über 400 Millionen Jahre alte Kalksteinwand. Anfang März dreht
der Naturfilmer Christoph Hauschild die Kinderstube der Kegelrobben auf zwei
kleinen Inseln in der Rigaer Bucht. Nie zuvor durfte ein Kamerateam die Inseln
betreten. Es ist die größte Ansammlung dieser Robbenart in der Ostsee.
Nur 200 Kilometer westlich liegt das schwedische Gotland. Viele Tiere und
Pflanzen, die sonst nur in Südeuropa vorkommen, finden sich auf der
zweitgrößten Insel der Ostsee. Hier brüten Steinadler auf Bäumen, und im
Frühling ist der Boden übersät von Orchideen. Auf der Insel Stora Karlsö
existiert die größte Lummenkolonie der Ostsee. Im Juni springen die jungen
Lummen zu Hunderten von den Felsen, um mit ihren Vätern in die südliche
Ostsee zu schwimmen.
300 Kilometer weiter nördlich liegt Finnlands Schärenmeer. Eine Welt aus
80.000 Inseln. In diesem Labyrinth lebt auch das größte Raubtier Europas, der
Braunbär. Große Bären schwimmen im goldenen Licht der weißen Nächte von
Insel zu Insel auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen. Magische
Augenblicke aus dem Felsenmeer, das die letzte Eiszeit in der Ostsee einst
geschaffen hat.
(MDR 14.10.2018)
13:15 Ein Jahr auf Kihnu in Estland i a e f h
Leben zwischen Leichtigkeit und Schwermut
Film von Julia Finkernagel
Eine Frau im rotgestreiften Rock knattert auf einem alten Moped mit
Seitenwagen vorüber. "Wenn du einen Rock wie diesen siehst, dann bist du auf
Kihnu", sagt sie. Auf der kleinen Insel in der Rigaer Bucht leben 400 Esten nach
alten Regeln, die von Frauen geprägt und an ihre Kinder weiter gegeben
wurden. An den Farben der Röcke kann man erkennen, ob die Frauen glücklich
oder traurig sind.
Das Leben auf Kihnu wurde Jahrhunderte lang geprägt durch
Abgeschiedenheit und die Abwesenheit der Ehemänner. Diese sind Seeleute
oder Fischer und mehr auf dem Wasser als an Land. Die Frauen sind zuständig
für Haushalt, Ernte, familiäre Angelegenheiten. Kihnu hat einen eigenen
Dialekt, die "Kihnu-Sprache". Frauen und Mädchen tragen bunte Wollröcke
und halten sich an einen Farbkodex, der die jeweilige Lebenssituation
symbolisiert. Die hiesigen Traditionen stehen unter dem UNESCO-Schutz für
immaterielles Kulturerbe.
Mare ist 41 Jahre alt, Mutter von vier Kindern und auf Kihnu groß geworden.
Sie hat ein paar Gästezimmer und versucht damit den Balanceakt zwischen
Traditionen bei gleichzeitiger Öffnung für den Tourismus. Ihr Ehemann Olavi
arbeitet auf einem Frachtschiff. Tochter Anni spielt Akkordeon und Geige. Sie
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wird mit rotem Rock und Kopftuch groß und lernt die hiesigen Volkstänze in
der Schule. Anni will auch in Zukunft auf Kihnu leben und möchte deswegen
einen Jungen von der Insel heiraten.
Autorin Julia Finkernagel hat auf Kihnu das Ringen von Jungen und Alten um
den Erhalt ihrer kulturellen Identität und deren Vereinbarkeit mit modernen
Entwicklungen im Verlaufe eines Jahres beobachtet.
13:58 MDR aktuell i a f
14:00 Sport im Osten i a e f
Fußball live
16:00 MDR vor Ort i a f
Live von der Eröffnung der Landesgartenschau in Frankenberg
16:25 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
16:30 Sport im Osten i a e f
Fußball live
18:00 MDR-Osterfeuer 2019 - Der Countdown i a e f
Moderation Peter Imhof
18:15 Unterwegs in Sachsen i a e f
Wasser, Wind und Wellen in Bad Lausick
18:45 Glaubwürdig: Dieter Schlafke i a e f
Der gute Hirte aus Panschwitz-Kuckau. Obwohl er bereits über 80 ist, zieht er
noch immer mit seiner Herde hier durch die Gegend. Er liebt seine Tiere. "Wolle
und Fleisch bringen zwar nicht mehr viel ein. Aber die Landschaftspflege, die
sie machen, die ist doch wichtig und vor allem ganz ökologisch. Meine Schafe
sind mein Leben."
Dieter Schlafke ist ein fleißiger und bescheidener Mann. Dass er eigentlich
berühmt sein könnte, ist ihm nicht bewusst. Und doch: Sein Foto ziert fast jeden
historischen Bildband über Dresden, Sachsen oder die DDR. Dieter Schlafke ist
der sogenannte Frauenkirchen-Schäfer. Kurz nach dem Krieg weidete seine
Herde regelmäßig vor dem damals fast komplett zerstörten Gotteshaus. Das hat
ein Profifotograf festgehalten. Schlafke selbst hat die Bilder jedoch nie
bekommen, sie machten in Dresdner Kunstkreisen die Runde. Für ihn ist das
nicht schlimm. Er erinnert sich auch so haargenau an diese Zeit und den Ort.
Schlafke traf hier viele Menschen - Flüchtlinge, Kriegsheimkehrer, Waisen und
Trümmerfrauen. So mancher erzählte ihm seine Geschichte. Harte Schicksale.
Seite 8/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
"Ich war plötzlich nicht mehr nur Schäfer, sondern auch ein bisschen Seelsorger,
ich habe den Menschen zugehört, das half ihnen."
Nach dem Wiederaufbau war Dieter Schlafke erst ein einziges Mal wieder an
und in der neu aufgebauten Frauenkirche. Aus Neugierde und als evangelischer
Christ.
(MDR 07.10.2017)
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54 Unser Sandmännchen i a e f
Pittiplatsch - Die Osterhasenfalle
19:00 Ländermagazine i a e f
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Mach dich ran - Spezial zum Osterfeuer i a e f
Moderation: Mario D. Richardt
(live)
Irgendwo in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen findet heute das große
MDR–Osterfeuer statt. Und irgendwo ist eine kleine Stadt im
Ausnahmezustand. Zehntausende Besucher werden erwartet, das Fernsehen
kommt und das Radio, und alle wollen dabei sein, wenn sich rund um das
Osterfeuer des Ortes echte Stars die Klinke in die Hand geben. Ab 19:50 Uhr
beginnen die Vorbereitungen auf das große Event.
Mario D. Richardt zeigt, wie sich der Ort seit Montag ins Zeug gelegt hat, um
dieses Megaereignis zu stemmen. Denn das alles funktioniert nur, wenn
wirklich alle mit anpacken. Vom Bürgermeister, über die freiwillige Feuerwehr,
den Bäckermeister und den Fleischer, die Kirchgemeinde, die örtliche Polizei,
jeder hat seinen Beitrag zu leisten. Parkräume für so viele Gäste sind zu
schaffen, die Verpflegung muss sichergestellt werden, eine Riesenbühne muss
aufgebaut und mit Strom und Zelten für die Stars versorgt werden. Es werden
Garderoben gebraucht und schick soll es ja auch aussehen. Und irgendwo muss
auch noch das Osterfeuer aufgebaut werden.
Seite 9/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Mario D. Richardt hat Erfahrung mit ungewöhnlichen Herausforderungen. Er
packt mit an, hilft, gibt Tipps und zeigt, was möglich ist, wenn alle mitmachen.
20:15 Das große MDR-Osterfeuer 2019 i a e f h
Das Live-Event aus Mitteldeutschland
Ben Zucker, Bonnie Tyler, Álvaro Soler, Kathy Kelly, David Garrett und viele
mehr werden über Nacht einen ganzen Ort in ein riesiges Musikevent
verwandeln. Irgendwo in Sachsen, Thüringen oder Sachsen-Anhalt startet am
Ostersamstag das größte Musikevent im Frühjahr. Hunderte Orte haben sich
beworben und Mitteldeutschland hat gewählt, wer den Zuschlag bekommt. Am
20.04. ist es endlich soweit, ein Dorf oder eine Stadt wird zur Bühne und
Zehntausende feiern.
23:30 MDR aktuell i a e f
23:35 Ziemlich beste Freunde i a e f h
Spielfilm Frankreich 2011
Driss kommt gerade aus dem Knast, als es ihn in das Pariser Domizil des
vermögenden Philippe verschlägt. Dieser sitzt bewegungsunfähig im Rollstuhl
und sucht einen Pfleger. Driss' frecher Auftritt hinterlässt Eindruck bei dem von
seinem Schicksal verbitterten Philippe und so bietet er ihm eine Arbeitsstelle
auf Probe an.
Sie stammen aus verschiedenen Welten: Der vermögende Philippe (François
Cluzet) wohnt in einem schicken Pariser Viertel und muss sich um seinen
Lebensstandard eigentlich keine Sorgen machen. Doch seit einem
verhängnisvollen Gleitschirmunfall ist er querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl
und benötigt häusliche Rundum-Betreuung.
Driss (Omar Sy) dagegen ist ein Einwandererkind, lebt mit seiner Mutter und
seinem kleinen Stiefbruder in der Vorstadt und hat gerade eine Gefängnisstrafe
hinter sich. Als Philippe eine neue Pflegekraft sucht, erscheint Driss bei dem
Vorstellungsgespräch nur, um sich für das Arbeitsamt einen Nachweis
unterschreiben zu lassen - wohl wissend, dass er den Job nie bekommen wird.
Da aber irrt er sich gewaltig: Von Driss' lässiger Art und der völligen
Abwesenheit geheuchelten Mitleids beeindruckt, bietet Philippe dem
unkonventionellen jungen Mann eine Arbeitsstelle auf Probe an. So zieht Driss
in der luxuriösen Stadtwohnung ein, macht es sich gemütlich und mischt mit
seiner unangepassten Art das edle Domizil gehörig auf. Vor allem aber schafft
er es, seinen notorisch kritischen Chef nicht nur richtig anzufassen, sondern ihn
mit frischer Energie und Lebensfreude aus den depressiven Stimmungstiefs zu
holen.
Mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen der beiden grundverschiedenen
Seite 10/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Männer. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Auch als Philippe von der kriminellen
Vergangenheit seines Angestellten erfährt, stellt dies für ihn keinen
Entlassungsgrund dar. Einerseits von Driss' Spontaneität fasziniert und
mitgerissen, führt er seinen Pfleger andererseits an die Schönheit von Kunst
und klassischer Musik heran. Als Driss von der Zuneigung Philippes zu einer
langjährigen Brieffreundin erfährt, ermuntert er seinen Arbeitgeber, sich
endlich mit der aus der Ferne Angebeteten zu treffen - auch wenn diese
Begegnung zunächst an Philippes desolatem Selbstbewusstsein scheitert.
Doch dann steht eines Tages der Stiefbruder von Driss vor der Haustür und
erinnert ihn daran, dass er woanders noch eine Familie hat. Vor die Wahl
gestellt, weiter für Philippe zu sorgen oder sich seiner eigenen Verantwortung
zu stellen, muss Driss eine Entscheidung treffen.
Es war ein Dokumentarfilm, der die beiden Regisseure Olivier Nakache und Éric
Toledano ursprünglich inspirierte: die wahre Geschichte des
querschnittsgelähmten Geschäftsmannes Philippe Pozzo di Borgo und der
besonderen Freundschaft zu seinem Pfleger, dem 21-jährigen Algerier Abdel
Yasmin Sellou. An diesen Fakten orientiert, aber mit sicherem Gespür für
maximalen Unterhaltungswert, schufen Nakache und Toledano eine
berührende, schmissige und lebensbejahende Komödie mit tragischen
Untertönen, die den Nerv des Publikums genau zu treffen vermochte: Der mit
dem französischen Schauspielstar François Cluzet und seinem Gegenpart, dem
mitreißenden Energiebündel Omar Sy, perfekt besetzte Film nahm die
europäischen Kinocharts im Sturm und avancierte zum erfolgreichsten
französischen Film aller Zeiten.
Musik: Ludovico Einaudi
Kamera: Mathieu Vadepied
Buch: Olivier Nakache, Eric Toledano
Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano
Philippe: François Cluzet
Driss: Omar Sy
Yvonne: Anne le Ny
Magalie: Audrey Fleurot
Marcelle: Clotilde Mollet
und andere
(105 Min.)
(VPS-Datum: 21.04.2019)
01:20 Ich liebe dich Phillip Morris i a e f
Spielfilm Frankreich/USA 2009
Steven Russell führt ein biederes Leben als Familienvater und Polizist, der seine
Seite 11/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Homosexualität nur heimlich auslebt. Doch dann verlässt Steven Frau und Kind,
um sein Schwulsein auszuleben. Sein neuer Lebensstil erweist sich als
kostspielig. Doch dank seiner Talente als Betrüger, Schwindler und Hochstapler
schwimmt er bald im Geld.
Auf dem Sterbebett lässt Steven Russell (Jim Carrey) sein turbulentes Leben
Revue passieren. Er gilt zunächst als tüchtiger Polizist, obwohl er den Beruf des
Gesetzeshüters allein deswegen ergriff, um herauszufinden, wer seine leibliche
Mutter ist und warum sie ihn zur Adoption freigab. Er gilt auch als vorbildlicher
Vater und Ehemann – doch nach spätem Coming-out tauscht Steven sein trautes
Familienleben gegen eine schwule Partnerschaft unter der Sonne Floridas ein.
Den kostspieligen neuen Lebensstil finanziert er mit dreistem
Kreditkartenbetrug, der ihn bald ins Gefängnis bringt. Das ist sein größtes
Glück, denn hier lernt er den blonden, in mehrfachem Sinne blauäugigen
Phillip Morris (Ewan McGregor) kennen.
Um nach Verbüßung seiner Haftstrafe weiterhin mit dem Traummann
zusammen sein zu können, gibt Steven sich als Rechtsanwalt aus und
erschwindelt Phillips vorzeitige Entlassung. Dabei entdeckt Steven sein Talent
als Hochstapler, der mit falschen Referenzen zum Finanzchef einer
Versicherungsgesellschaft avanciert. Das Paar lebt in Saus und Braus, bis auch
dieser Betrug auffliegt und der ahnungslose Phillip nun gemeinsam mit seinem
betrügerischen Liebhaber hinter Gitter wandert. Phillip will nun nichts mehr
von Steven wissen, weil der ihn immer nur belogen hat. Die überraschende
Nachricht seines Todes trifft ihn dennoch mitten ins Herz, denn er versteht nun,
dass Steven all die Betrügereien ja nur ihm zuliebe machte. Wenig später erhält
der Trauernde überraschend Besuch im Gefängnis ...
Die aberwitzige Geschichte von Steven Russell, der sogar den Tod austrickste, ist
authentisch: Für seine unfassbaren Gaunereien wurde er in Texas zur
Rekordstrafe von 144 Jahren Haft verurteilt. Die erfolgreiche Biografie dieses
Paradiesvogels lieferte den Stoff für das hinreißende Regiedebüt von Glenn
Ficarra und John Requa. Dem Duo gelang eine der herausragenden Gender-
Komödien der vergangenen Jahre - mit Jim Carrey als hinreißendem Schwindler
und Ewan McGregor in der Rolle des femininen Blonden. Die gängige
Heterowelt von Paarbeziehung mit Familie liefert ebenso wie die Macho-
Arbeitswelt reichlich Stoff für Seitenhiebe, Absurditäten und emotionalen
Achterbahnfahrten.
Musik: Nick Urata
Kamera: Xavier Pérez Grobet
Buch: Glenn Ficarra, John Requa
Regie: Glenn Ficarra, John Requa
Steven Russell: Jim Carrey
Phillip Morris: Ewan McGregor
Debbie Russell: Leslie Mann
Seite 12/83Samstag, 20. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Jimmy Kemple: Rodrigo Santoro
Lindholm: Antoni Corone
Birkheim: Brennan Brown
Cleavon: Michael Mandell
Eudora: Annie Golden
und andere
(89 Min.)
02:50 Sport im Osten i a e f
(MDR 20.04.2019)
Ländermagazine
04:20 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
(MDR 20.04.2019)
Ländermagazine
04:50 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
(MDR 20.04.2019)
Ländermagazine
05:20 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
(MDR 20.04.2019)
05:50 Unsere Wälder - Nonstop i a f
Seite 13/83Sonntag, 21. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
Sonntag, 21. April 2019
06:05 Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche i e h
Spielfilm BRD/DDR 1967
(MDR 19.04.2019)
07:35 Zwischen Backstein und Barock i a f
Der Dom zu Havelberg
Film von Steffen Lipsch
Schon von Weitem ist es zu erkennen - Havelbergs Wahrzeichen: St. Marien.
Majestätisch thront der Dom über der Hansestadt und ihrem Fluss - der
Havel. Ein gewaltiges Bauwerk, eines der ältesten und auch bedeutendsten
Gotteshäuser der Region. Ein Denkmal gelebten Glaubens, ein Glanzstück der
Straße der Romanik.
So wie das Bauwerk selbst faszinieren auch die Mythen und Geschichten rund
um den Dom. Simone Dülfer etwa erzählt vom Besuch Zar Peters des Großen in
der Hansestadt und von Soldaten, die ausgerechnet im Kreuzgang das
Marschieren lernen mussten. Die Domführerin kennt auch das Geheimnis von
Koch und Kellermeister, die in Stein gehauen im Altarraum wachen.
Von anderen Schätzen der Backstein-Basilika schwärmt Matthias Bensch. Der
junge Kantor ist regelrecht verliebt in die barocke Schulze-Orgel des Domes.
Ohne Furcht vor dem spukenden Mönch hat er in düsteren Nächten eine
ungewöhnliche CD eingespielt.
Der mächtige Dom am blauen Band der Havel ist das Wahrzeichen einer
blühenden Zeit, als Havelberg noch Hansestadt war und den Puls der Zeit
bestimmt hat.
(MDR 14.05.2015)
07:50 Glaubwürdig: Dieter Schlafke i a e f
(MDR 07.10.2017)
07:55 Gedanken zum Feiertag: Ostern i a e f
Mit Felix Seibert-Daiker
Warum feiern wir eigentlich Ostern? Sind Osterhasen, Ostereier oder
Osterspaziergang der Grund? Wenn Sie es auch nicht genau wissen, sind Sie
nicht allein. Jeder zehnte Deutsche hat keine Ahnung, was Ostern gefeiert
wird. Mancher meint zu Ostern wird die Geburt Jesu gefeiert. Andere
wiederum glauben, die Hochzeit Jesu sei der Anlass. Nichts von dem trifft zu.
Felix Seibert-Daiker erklärt, was die Auferstehung Jesu und den Osterhasen
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verbindet.
(MDR 15.04.2017)
Der Osten - Entdecke wo du lebst
08:00 Unsere Gebirge von oben (2) i a e f
Was wäre Mitteldeutschland ohne seine Gebirge? Harz, Thüringer Wald und
Erzgebirge, der Kyffhäuser, das Schiefergebirge oder das Elbsandsteingebirge -
jedes von ihnen hat seine eigene Gestalt und seine besondere Geschichte.
Gemeinsam umrahmen ihre Höhenzüge in einem weiten Bogen Sachsen-
Anhalt, Thüringen und Sachsen.
In faszinierenden Bildern und mit sehr persönlichen Geschichten wird erzählt,
wie Mitteldeutschland durch seine Gebirge "gemacht" wurde und bis heute
geprägt wird. Mit atemberaubenden Einstellungen von hoch oben, aus der
Luft, wird die besondere Schönheit der Landschaften und Orte deutlich. Erzählt
wird von Menschen, die in und mit "ihren" Gebirgen leben und deren Schicksal
auch durch sie bestimmt wird. "Unsere Gebirge von oben" ist eine
beeindruckende filmische Entdeckungsreise und ein besonderer Heimatfilm.
Ein Meer weißer Wolken liegt in der Morgensonne über den Bergen des Harzes.
Nur ihr Gipfel, der legendenumwobene Brocken, schaut heraus. Deutschlands
nördlichster 1000er ist von besonderer klimatischer Bedeutung für
Mitteldeutschland. An seinen Hängen glitzern die Wasserflächen der
Hochmoore, wie es sie so groß sonst nirgendwo in der Region mehr gibt.
Um solche faszinierenden Einstellungen zu bekommen, sind die Filmemacher
tagelang mit einem Hubschrauber und einem der modernsten Luftbild-
Kamerasysteme unterwegs gewesen. Dabei hatten sie mit Simon Werry auch
wieder einen der international renommiertesten Kameraleute an Bord. Für
seine Arbeiten, unter anderem mit Richard Attenborough, hat der Engländer
bereits mehrere internationale Preise bekommen.
Mit ebenso beeindruckenden Bildern am Boden zeigt der Film die Geschichte
unserer Gebirge in Mitteldeutschland. Spannend und bewegend erzählt er von
den Menschen, die diese Gebirge einst eroberten und bis heute hier leben. Es
ist die Geschichte eines engen Miteinanders, manchmal aber auch eines
Kampfes. Dabei wird deutlich wie wichtig es ist, die empfindliche Balance
zwischen Natur und Nutzung zu wahren.
Im ersten Teil entdecken wir Quedlinburg und die wunderschönen
Fachwerkstädte im Harz und begegnen tief im Wald den letzten von einst
hunderten Holzköhlern. Im zweiten Teil begeben wir uns tief in die mysteriösen
Kyffhäuser Höhlen und erzählen von geheimnisvollen Ureinwohnern des
Thüringer Waldes. Im dritten Teil stoßen wir in Chemnitz auf die Spuren
gigantischer Vulkanausbrüche und erleben die faszinierende Felsenwelt von
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Elbsandstein- und Zittauer Gebirge.
(MDR 16.08.2016)
08:30 MDR Garten i a e f
09:00 Unser Dorf hat Wochenende i a e f *
Rohne
* Ortsname ergänzt am 28.03.2019.
09:30 MDR vor Ort i a f
Osterspaziergang in Bad Frankenhausen - Live vom Start
09:45 Spreewaldfamilie (5/7) e
Augenblicke
Siebenteilige Familienserie Deutschland 1990
Das Osterfest steht vor der Tür und soll wie in jedem Jahr mit der ganzen
Familie gefeiert werden. Da bringt Else ein schmeichelhaftes Angebot in große
Verlegenheit. Sie soll den Ort bei einem tschechischen Kochwettbewerb
vertreten - doch ausgerechnet während der Feiertage?! Wird sich ihr Sohn Hans
diesmal allein um die Kinder kümmern können? Hans hatte seiner Mutter
bisher noch nichts von seinen eigenen Reiseplänen erzählt. Er wollte zu seiner
Freundin Regina nach Berlin. Nun übernimmt Regina für ein paar Tage auf dem
Eichenhof die Vertretung für Oma Else, eine Rolle, in der Hans' große Tochter
Sabine sie gar nicht gern sieht. Das Kind lässt sich etwas einfallen, um der
"bösen Stiefmutter" eins auszuwischen. Niemand merkt richtig, wie schlecht es
unterdessen Uroma Anna geht. In letzter Zeit ist es mit ihren Augen so schlimm
geworden, dass sie kaum noch sehen kann. Sie weigert sich aber zum Arzt zu
gehen, bis sie dann so unglücklich stürzt, dass eine Operation unausweichlich
ist.
Teil 6 und Teil 7 sendet das MDR-Fernsehen am 22.04.2019, ab 8 Uhr.
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Winfried Kleist
Buch: Renate Loewenberg, Dagobert Loewenberg
Regie: Georgi Kissimov
Anna: Helga Göring
Else: Susanne Düllmann
Fritz: Wolfgang Greese
Hans: Andreas Schmidt-Schaller
Christa: Solveig Müller
Günter: Jaecki Schwarz
Gerda: Angelika Ritter
Dieter: Horst Krause
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Hulda: Doris Thalmer
Waldemar: Bruno Carstens
Regina: Viola Schweizer
Michaela: Jeanette Arndt
Semler: Carl Heinz Choynski
Peter: Holger Richter
Thomas: Thomas Jahn
Benshausen: Wilfried Loll
und andere
(52 Min.)
10:35 Sindbads siebente Reise i a f
Spielfilm USA 1958
Sindbad und Prinzessin Parisa wollen in Bagdad heiraten. Doch die Hochzeit
kann nicht stattfinden, weil Zauberer Sokurah Parisa auf Daumengröße
schrumpfen ließ. So erpresst er Sindbad, ihm bei der Beschaffung der
Wunderlampe zu helfen, verrät ihm aber auch das Mittel für Parisas
Rückverwandlung. Beides befindet sich auf der Insel Colossa.
Die Geschichte aus Tausendundeine Nacht erzählt von Sindbad dem Seefahrer
(Kerwin Mathews), der in Bagdad Prinzessin Parisa (Kathryn Grant) heiraten
will. Auf dem Weg dahin ankern sie vor der Insel Colossa. Dort treffen sie auf
den Magier Sokurah (Torin Thatcher), der von einem Zyklopen bedroht wird.
Mit Hilfe von Barani (Richard Eyer), dem Geist in der Wunderlampe, gelingt
ihnen knapp die Flucht. Allerdings gerät die Lampe in den Besitz des Zyklopen.
Sokurah will sie unbedingt zurückholen und bietet Sindbad Gold und
Edelsteine für die Umkehr an. Sindbad lehnt wegen der vielen Gefahren ab und
die Mannschaft segelt weiter Richtung Bagdad. Sokurah versucht nun den
Kalifen (Alec Mango) zu überreden, ihm ein Schiff zur Verfügung zu stellen.
Auch der Kalif lehnt ab. Der Magier Sokurah gibt nicht auf und bedient sich
listig seiner Zauberkünste: Heimlich schrumpft er Prinzessin Parisa auf
Daumengröße. Damit ist die Hochzeit von Parisa und Sindbad, aber auch der
Frieden in höchster Gefahr!
Sindbad sucht in seiner Verzweiflung Sokurah auf und bittet ihn um Rat.
Sokurah weiß Abhilfe: Mit der Schale eines Eies des Riesenvogels Roc könne
Parisa zurückverwandelt werden – und Roc lebt ausgerechnet auf der Insel
Colossa, wo die Wunderlampe zurückblieb! Freiwillige Begleiter für die
gefahrvolle Reise finden Sindbad, Parisa und Sokurah unter Gefangenen, denen
als Lohn die Strafe erlassen wird. Auf Colossa erwarten Sindbad und die Seinen
viele Prüfungen. Um an die Schale des Eies zu gelangen, müssen sie durch ein
von Zyklopen bewohntes Tal. Doch nicht nur die Zyklopen müssen überwunden
werden: Der doppelköpfige Riesenvogel Roc weiß sich für die Zerstörung seines
Geleges zu rächen; es gilt ein fechtendes Skelett zu besiegen und es lauert ein
wachsamer Drache.
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"Sindbads siebente Reise" ist eine Mischung aus Märchen- und Abenteuerfilm,
die ihren ungebrochenen Reiz aus den beeindruckenden Figuren und
Spezialeffekten von Ray Harryhausen und der Filmmusik von Oscarpreisträger
Bernard Herrmann bezieht. Jahrzehnte nach seiner Entstehung hat der Film
nichts von seiner faszinierenden Wirkung verloren. Der Amerikaner Ray
Harryhausen entwickelte die Stop-Motion-Technik zur Perfektion und erschuf
damit fantasievolle Figuren und Fabelwesen für die Leinwand.
Musik: Bernard Herrmann
Kamera: Wilkie Cooper
Buch: Kenneth Kolb
Regie: Nathan Juran
Sindbad: Kerwin Mathews
Prinzessin Parisa: Kathryn Grant
Sokurah, der Magier: Torin Thatcher
Barani, Geist der Lampe: Richard Eyer
Kalif von Bagdad: Alec Mango
Sultan: Harold Kasket
Karim: Danny Green
Harufa: Alfred Brown
Sadi, Dienerin: Nana DeHerrera
Ali: Virgilio Teixeira
und andere
(84 Min.)
11:58 MDR aktuell i a f
12:00 Wilde Ostsee (3/3) i a f
Von Finnland bis Schweden
Film von Christoph und Almut Hauschild
Der Bottnische Meerbusen ist der unbekannteste Teil der Ostsee. Im Winter ist
die Ostsee auf 300 Kilometer Länge gefroren. Im Frühjahr bringen hier
Ringelrobben ihre Jungen zur Welt. Über 10.000 Tiere leben noch zwischen
Schweden und Finnland. Wenn Lapplands Küste noch vereist ist, zieht es im 300
Kilometer weiter südlich gelegenen Kvarken-Archipel Millionen von Fischen an
die Küste. Ihr Ziel sind flache Strandseen. Denn nur dort, wo das Wasser
wirklich süß ist, können sie laichen. Riesige Hechte kämpfen sich durch
knöcheltiefes Wasser, um ihre Eier abzulegen. Das Kvarken-Archipel ist auch die
Heimat eines der seltensten Tiere Europas, des Gleithörnchens. Im Frühling
gehen die Männchen auf Brautschau und "fliegen" von Baum zu Baum.
Gegenüber auf schwedischer Seite liegt die Höga Kusten - die "hohe Küste".
Roter Granit ragt über 300 Meter aus der Ostsee empor.
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Beeindruckende Felsformationen mit Buchten und Inseln, Mooren und Wäldern
waren die Kulisse für den Film "Ronja Räubertochter". Braunbären streifen
durch den Nationalpark Skuleskogen auf der Suche nach paarungsbereiten
Weibchen. Zur Sommersonnenwende wandern Lachse die großen Ströme
Finnlands empor. Dank strenger Regeln ziehen heute wieder über
Hunderttausend der Tiere alljährlich zu den Laichplätzen. Der Tornio ist damit
der bedeutendste Lachsfluss der Ostsee.
(MDR 21.10.2018)
12:45 Unsere köstliche Heimat i a f
Die Osterköchin
Ein Film von Claudia Hempel
Kaum eine Region in Deutschland ist so sehr mit dem Osterfest verwoben, wie
die sorbische Lausitz. Das traditionelle Osterreiten ist ein altes katholisches
Ritual, bei dem die Männer einer Gemeinde per Pferd in die Nachbargemeinde
reiten, um dort die Frohe Botschaft von Jesus Christi Auferstehung zu
verkünden. Traditionell werden sie dort von den Frauen des Dorfes bewirtet,
bevor sie wieder den Heimweg antreten.
Raffaela Lehmann ist Anfang 30 und gebürtige Sorbin. Über viele Generationen
hinweg bewirtet ihre Familie am Ostersonntag die Osterreiter mit dem
typischen Ostergericht: Eierstichsuppe und Rindfleisch mit Meerrettich und
Brot. Und alle helfen mit: die Schwiegermutter und die Tante, denn das
Bewirten der Osterreiter obliegt den Frauen des Hofes.
Und Raffaela Lehman achtet beim Zubereiten nicht nur auf Tradition, sondern
auch auf Regionalität. Die Zutaten für ihre Gerichte stammen selbstverständlich
aus der Lausitz und sind eng mit Familie und Bekannten verknüpft. Die Eier
bekommt sie von ihrem Opa, der im Nachbardorf Hühner hält. Diese Eier
werden von den beiden Söhnen fünf und sieben Jahre alt ausgeblasen und
traditionell mit Wachs verziert.
Das Ei selbst kommt in die Suppe. Den Meerrettich baut sie auf ihrer
Arbeitsstelle, dem Kinder- und Jugendbauernhof selbst an, das Rindfleisch
kommt vom Bauernhof eines Kollegen.
(MDR 15.04.2017)
13:00 MDR vor Ort i a f
Osterspaziergang in Bad Frankenhausen - Live vom Ziel
Der Osten - Entdecke wo du lebst
13:15 Der Kyffhäuser i a e f
Ein Film von Galina Breitkreuz
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Südöstlich vom Harz liegt eines der kleinsten Gebirge Deutschlands: 7 km breit
und 19 km lang, das Kyffhäusergebirge. Weithin sichtbar ein riesiges Denkmal,
frühes Symbol des deutschen Nationalstaates und Fortschreibung des Mythos
um den sagenumwobenen Kaiser Barbarossa.
Ob im Mittelalter oder in der Kaiserzeit, während der NS-Herrschaft oder in der
DDR, kaum ein Ort in Deutschland ist von den Herrschenden stärker
vereinnahmt worden als der Kyffhäuser. Wer hier Spuren hinterließ, hatte
Großes vor - Kaiser und Könige, selbsternannte Führer ebenso wie führende
Kader. Sie alle haben diesen Ort geprägt, ihre Herrschaft und Macht hier
inszeniert.
Diesen Spuren folgt "Der Osten - Entdecke wo du lebst" hinauf zum
Denkmal, aber vor allem tief hinab. Denn das größte Geheimnis dieses Ortes ist
nicht das weithin sichtbare Wahrzeichen, sondern das, was der Kyffhäuser in
seinem Innersten verborgen hält - sagenumwoben, geheimnisvoll und düster -
ein Labyrinth aus mehr als 50 Höhlen: die Barbarossahöhle. Wie und weshalb
diese Höhlen im 20. Jahrhundert ins Blickfeld der Mächtigen und ihrer
Geheimdienste gerieten, gehört zu den spannendsten Kapiteln deutscher
Geschichte.
"Der Osten - Entdecke wo du lebst" erzählt von einem Ort, der so sichtbar ist,
dass ihn jeder zu kennen glaubt, dessen unsichtbare Geheimnisse allerdings
umso spannender sind, je tiefer sie im Inneren des Kyffhäusers verborgen
wurden.
(MDR 12.03.2019)
14:00 Das Wasser des Lebens i a e f
Märchenfilm Deutschland 2017
König Ansgar will einen seiner beiden Söhne zu seinem Nachfolger ernennen.
Lennard, der jüngere, ist klug und hat ein gutes Herz. Sein Bruder Falk ist
machtbewusst und kämpferisch. Viel Zeit bleibt dem König nicht, denn er ist
sterbenskrank. Nur das Wasser des Lebens kann ihn vielleicht noch heilen.
Lennard ist bereit, sich auf den Weg zu machen. Aber Falk hält ihn für
ungeeignet, das Abenteuer zu überstehen. Überzeugt davon, dass ihm der
Thron zusteht, hofft er, sein Vater macht ihn zum König, wenn er das Wasser
findet.
Aber Falk verirrt sich im Wald. Dort trifft er auf Salwa. Überheblich ignoriert
Falk die geheimnisvolle Frau und reitet weiter. Doch dabei stürzt er in eine
Schlucht. Gegen den Willen des Vaters bricht Lennard auf, um Falk und das
heilende Wasser zu finden. Er trifft auch auf Salwa, aber behandelt sie
großzügig und sie weist ihm den Weg zum Schloss, in dem er das Wassers des
Lebens findet. Doch das Schloss ist verflucht und die heilende Wasserquelle
versiegt. Im Schloss findet er die schlafende Prinzessin Friederike. Er küsst sie
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wach und gemeinsam lösen sie den Fluch. Doch um das Schloss zu verlassen,
muss Lennard Friederike zunächst zurücklassen. Auf dem Heimweg findet
Lennard den verwundeten Falk und heilt ihn mit dem Wasser. Dieser tauscht
jedoch das Wasser des Lebens heimlich aus.
Zurück im elterlichen Schloss gibt Lennard ahnungslos seinem Vater das falsche
Wasser zu trinken und dem König geht es schlechter. Nun reicht Falk dem König
das echte Wasser des Lebens. Aus Dankbarkeit will ihn sein Vater zum
Nachfolger ernennen. Aber Lennard durchschaut ihn. Falk überzeugt den
König, Lennard wolle sie beide ermorden. Der Jäger soll daher Lennard töten.
Aber der täuscht den Mord nur vor und lässt Lennard fliehen. Inzwischen hat
sich Friederike aufgemacht, um Lennard zu finden. Bei der Krönungsfeier gibt
sie sich zu erkennen und berichtet von Lennards Heldentaten. König Ansgar,
untröstlich im Glauben Lennard sei tot, verurteilt Falk zum Tode. Jetzt gibt sich
auch Lennard zu erkennen. Werden bald ein erwachsen gewordener, gerechter
König und eine selbstbewusste, kluge Frau das Reich in die Zukunft führen?
Musik: Marian Lux
Kamera: Marcus Stolz
Buch: David Ungureit
Regie: Alexander Wiedl
Prinzessin Friederike: Marlene Tanczik
Prinz Lennard: Gustavo Schmidt
Prinz Falk: Gil Ofarim
König Ansgar: Matthias Brenner
Salwa: Denise M'Baye
Jäger Baldur: Luca Zamperoni
Leibarzt: Ingolf Lück
Stallbursche Gunther: Marcel Gewehr
und andere
(59 Min.)
15:00 MDR vor Ort i a f
Osterspaziergang in Bad Frankenhausen - Live vom Finale
15:15 Kaiser Barbarossa - Die Legende im Kyffhäuser a f
Film von André Meier
Tief im Kyffhäuser schläft er, um eines Tages zu erwachen, das Reich retten und
zu neuer Herrlichkeit zu führen. Rotbart, Barbarossa oder historisch korrekt
Kaiser Friedrich I. von Hohenstaufen hat echten Star-Charakter unter den
deutschen Imperatoren des Mittelalters. Verehrt als Ideal-Herrscher, als Symbol
für Stärke, Macht und Einheit. Durch den Kyffhäuser ist er fest mit
Mitteldeutschland verbunden.
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Wie aber sieht es mit dem leibhaftigen Rotbart aus? Warum hat ihm die
Nachwelt ausgerechnet einen Berg südlich des Harzes als ewiges Zuhause
gegeben? Vielleicht, weil er gerade hier Spuren hinterlassen hat, die Schlüssel
zu seiner Sagenheimat sind?
Gedreht wurde an authentischen Schauplätzen in Mitteldeutschland, in Italien
und in der Heimat des Stauferkaisers. Die Spielszenen entstanden auf der Burg
Querfurt und im romanischen Kloster von Jerichow. Trutzige Burgen künden
von Barbarossas Macht, allen voran die Reichsburg Kyffhausen. Die wird so
auch zum Kristallisationspunkt für die sagenhafte Verewigung Barbarossas im
gleichnamigen Berg und ersteht als Computeranimation vor den Augen der
Zuschauer.
(MDR 09.08.2009)
16:00 MDR aktuell i a e f
mit Wetter
16:10 Der Schweinehirt i a e f
Märchenfilm Deutschland 2017
Das Königreich Lichterwald steht vor dem finanziellen Ruin und nur eine
Hochzeit von Prinz Augustin mit einer Braut aus reichem Hause kann
Schlimmeres verhindern. Als seine Mutter keine Ruhe gibt, beschließt Augustin,
dass er die Kaisertochter zur Frau nimmt. Um sie für sich zu gewinnen, will Prinz
Augustin ihr das Wertvollste schenken, was sein Land noch hat: eine Nachtigall,
die alle Lieder singen kann, und eine Rose, die mit ihrem einzigartigen Duft alle
Sorgen verfliegen lässt. Doch die schöne Kaisertochter Victoria lässt Prinz
Augustin abblitzen.
Augustin heuert als Schweinehirt am Kaiserhof an und versucht das Herz der
Prinzessin zu erobern. In einem Trödelladen tauscht er eine Nachtigall und eine
Rose gegen einen Topf, der Seifenblasen produziert und eine wundersame
Ratsche. Beides will die Prinzessin unbedingt haben. Der Schweinehirt verlangt
dafür erst zehn und dann 100 Küsse. Widerwillig lässt sich Victoria auf den
ungewöhnlichen Tauschhandel ein.
Parallel sucht der Kaiser für seine Tochter einen geeigneten Mann. Es soll der
reiche Prinz Ferdinand sein. Auf einem Maskenball soll die anstehende Hochzeit
verkündet werden. Das will der Schweinehirt unbedingt verhindern und
schleicht sich auf den Maskenball. Als seine Tarnung auffliegt, wird Augustin
des Hofes verwiesen und kehrt nach Hause zurück. Doch Victoria kann ihren
Schweinehirt nicht vergessen und beschließt, ihr pompöses, aber emotionsloses
Leben gegen ein freies Leben als Schweinehirtin einzutauschen.
Musik: Thomas Klemm
Kamera: Peter Mix
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Buch: Anja Kömmerling
Regie: Carsten Fiebeler
Prinz Augustin: Emilio Sakraya
Prinzessin Victoria: Jeanne Goursaud
Königin von Lichterwald: Margarita Broich
Kaiser von Siebenlande: Bernhard Schütz
Schief: Milan Peschel
Krumm: Johann Jürgens
Hofdame Mine: Judith Neumann
Hofdame Tine: Lisa Hrdina
Prinz Ferdinand von Wasserfelde: Max Schimmelpfennig
Johann: Timmi Trinks
Trude: Anne Lebinsky
Henni: Luzie Scheuritzel
Hofmarschall: Hendrik Heutmann
Schweinehirt: Florian Kleine
und andere
(59 Min.)
17:10 In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte (153) i a e f h
Wunschträume
Fernsehserie Deutschland 2018
Julia Berger behandelt die in der 22. Woche schwangere Lea Melzer, die mit
leichten Wehen ins JTK gekommen ist. Zunächst kann zwar Entwarnung
gegeben werden, doch zur Sicherheit soll Lea über Nacht bleiben. Am Morgen
verschlechtert sich ihr Zustand jedoch sehr. Zum Glück kommt Jonas Melzer
hinzu, um seine Frau zu unterstützen. Die beiden sind wegen der
Schwangerschaft spürbar angespannt. Zu allem Überfluss müssen Niklas und
Julia dem besorgten Paar mitteilen, dass das Baby in ernster Gefahr schwebt.
Lea ist völlig aufgelöst. Doch Jonas, der bereits Vater ist und seine Exfrau für
Lea verlassen hatte, bittet Niklas zu einem Gespräch unter vier Augen. Bereut
der werdende Vater seine Entscheidungen womöglich?
Vivienne Kling nimmt während ihres Nachtdienstes den Teenager Finn Henke
als Notfall mit einem Leistenbruch auf, zu jedermanns Überraschung
eingeliefert von Dr. Rolf Kaminski aus der Sachsenklinik. Irritierender Weise ist
Finn unglaublich wütend auf Dr. Kaminski. Da er sofort operiert werden muss,
springt ausgerechnet Dr. Kaminski ein. Nach dem gelungenen Eingriff ist der
Siebzehnjährige alles andere als zufrieden. Er ist davon überzeugt, dass der
Arzt aus Leipzig ihm Cecile, die französische Austauschülerin, ausspannen will.
Wolfgang Berger, der bisher gegen Niklas' Engagement für die Einstellung
neuer Assistenzärzte war, muss schmerzhaft begreifen, wie dringend diese
Stellen wirklich gebraucht werden. Denn als er sich selbst verletzt, kann keiner
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der Ärzte ihn von seinem Elend erlösen. Wird Berger dadurch seine Lektion
lernen?
Buch: Kerstin Cantz
Regie: Mattes Reischel
Dr. Niklas Ahrend: Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz: Sanam Afrashteh
Ben Ahlbeck: Philipp Danne
Dr. Elias Bähr: Stefan Ruppe
Vivienne Kling: Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka: Katharina Nesytowa
Julia Berger: Mirka Pigulla
Dr. Marc Lindner: Christian Beermann
Dr. Franziska Ruhland: Gunda Ebert
Dr. Matteo Moreau: Mike Adler
Prof. Dr. Karin Patzelt: Marijam Agischewa
Wolfgang Berger: Horst Günter Marx
Dr. Rolf Kaminski: Udo Schenk
Lea Melzer: Anna Bertheau
Jonas Melzer: Ole Eilsfeld
Finn Henke: Alvar Goetze
und andere
(48 Min.)
18:00 MDR aktuell i a e f
18:05 In aller Freundschaft (555) i a e f
Frohe Ostern überall
Fernsehserie Deutschland 2012
Der Puppenspieler Godehard Klinker hat nach dem Tod seiner Schwester das
Sorgerecht für seinen 18-jährigen Neffen Arndt Kubitz übernommen. Diese
Aufgabe nimmt er genauso ernst, wie den Betrieb seiner Puppenbühne. Arndt,
der seinem Onkel assistiert, fühlt sich jedoch zunehmend bevormundet und will
hinwerfen. Nach einem Unfall muss Godehard in der Sachsenklinik an der Hand
operiert werden. Er drängt auf eine schnelle Behandlung, da eine Premiere vor
der Tür steht. Durch Arndt erfährt Dr. Elena Eichhorn, dass sein Onkel seit
längerem Schmerzen im Bein hat und diagnostiziert eine lebensgefährliche
Thrombose. Für Godehard kommt ein längerer Aufenthalt in der Klinik nicht
infrage. Weder Arndt noch Elena schaffen es, den Sturkopf zu einer
Verschiebung der Premiere zu überreden.
Pia Heilmann will ihr erstes Osterfest nach der überstandenen
Brustkrebsoperation groß feiern. Dabei übernimmt sie sich und fällt in
Ohnmacht. Doch ihre Freundin Hanka Krautz ist zu Besuch und nun stehen bei
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den Heilmanns sorbische Ostern an. Roland verordnet Pia strikte Schonung,
über deren Einhaltung die gesamte Familie mit Adleraugen wacht. Doch das
hält Pia nicht aus und flüchtet zu Kathrin Globisch.
Professor Simoni schreibt an seinen Memoiren. Als seine Sekretärin Barbara
Grigoleit ein paar Zeilen zu lesen bekommt, versetzt sie ihm einen herben
Dämpfer - es liest sich wie eine medizinische Abhandlung. Barbara bietet ihm
seine Hilfe an und macht daraus einen blumigen "Arztroman". Nun ist Simoni
entsetzt.
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Frank Buschner, Christoph Poppke
Buch: Thomas Steinke
Regie: Mathias Luther
Godehard Klinker: Thomas Goritzki
Arndt Kubitz: Patrick Baehr
Hanka Krautz: Malina Ebert
Inga Böhm: Marie-Jeanne Gierden
Dr. Roland Heilmann: Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch: Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein: Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni: Dieter Bellmann
Oberschwester Ingrid Rischke: Jutta Kammann
Barbara Grigoleit: Uta Schorn
Sarah Marquardt: Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann: Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano: Thomas Koch
Schwester Arzu: Arzu Bazman
Charlotte Gauss: Ursula Karusseit
Otto Stein: Rolf Becker
Schwester Yvonne: Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner: Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn: Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski: Udo Schenk
und andere
(44 Min.)
18:50 Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52 Unser Sandmännchen i b e f
Fuchs und Elster
Das doppelte Osterei
19:00 Ländermagazine i a e f
Seite 25/83Sonntag, 21. April 2019 MDR Programmwoche 17 / 2019
19:00 MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30 MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50 Kripo live i a e f
Zum 60. Geburtstag von Tom Pauls
20:15 Legenden - Ein Abend für Tom Pauls i a e f
Er ist die Ilse Bähnert, er ist ein Stück bestes Sachsen - Tom Pauls. Der
wandlungsfähige Schauspieler verkörpert die sächsische Seele wie sie leibt und
lebt. Als Kabarettist, Entertainer, Musiker und Theaterbesitzer kann Tom
Pauls seinen Tatendrang kaum bremsen und gehört zu den unangefochtenen
Größen des mitteldeutschen Kabaretts.
Schon als Jungschauspieler brilliert er in der DEFA-Komödie "Zum Teufel mit
Harbolla". Das "Zwingertrio" mit seinen unverwechselbaren Programmen aus
Kabarett, Clownerie und Slapstick macht ihn in den 1980er Jahren bekannt und
durch die Auftritte in Gunther Emmerlichs "Showkolade" zum Star.
Zur Legende wird der Vollblutkomödiant vor allem durch seine Paraderolle "Ilse
Bähnert": Die schrille Rentnerin, die mit Hut, Handtasche und ursächsischer
Mundart den Zuschauern die Welt erklärt. Ebenso durch Comedy-Shows im
Fernsehen, seit 1999 gemeinsam mit Katrin Weber, Bernd-Lutz Lange und
Gunter Böhnke, oder als Hausmeister in der ARD-Serie "In aller Freundschaft",
auf Theater- und Operettenbühnen und seit 2011 im eigenen Theater.
Zum ersten Mal dürfen wir das Geheimnis lüften, wer die Menschen an Toms
Seite sind, die ihm am meisten bedeuten: Seine engsten Familienmitglieder. So
erhalten wir ungewohnte, sehr persönliche Einblicke in eine ganz besondere
Familie.Und es wird viele schillernde und schrille Anekdoten geben. Tom Pauls
Weg vom Problem- Teenager zum theaterbesessenen Alleskönner.
Am 26. April 2019 feiert Tom Pauls seinen 60. Geburtstag. Zeit für einen
filmischen Geburtstagsstrauß voller Überraschungen.
21:45 MDR aktuell i a e f *
und Sport im Osten
anschließend: das MDR-Wetter
Seite 26/83Sie können auch lesen