PROVINZ SCHREI 19 - provinzkultur.de

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19.
PROVINZ
SCHREI
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Begeistern
ist einfach.

            rhoen-rennsteig-sparkasse.de

Wenn man einen Partner in der Region hat,
der etwas von Kultur versteht.
PROVINZ SCHREI 19 - provinzkultur.de
I N H A L T s v e r z e i c hni s
  4   Impressum
  5   Wir waren schon hier!
  6   Editorial
  7   Grußwort
  8   Rückschau Provinzschrei 2019
 10   Veranstaltungsorte
 13   Konzert: Hirsch im Museum — DOTA
 14   Lesung und Film: Wolfgang Bauer und »Seefeuer«
 15   Lesung: Jens Weißflog
 16   12. Kulturfrühschoppen: Burgen-Jazz-Band
 17   Lesung: Marion Brasch
 18   Musikalische Lesung: Esther Esche und Andreas Greger
 19   Konzert: Katharina Franck und der Club der toten Dichter
 20   Lesung: Martin Brambach und Christine Sommer
 21   KinderProvinzschrei: Knalltheater
 22   Lesung und Gespräch: Thomas Thieme und Frank Quilitzsch
 23   Lesung: Daniela Dahn
 24   Konzert: Jasmin Tabatabai und David Klein Quartett
 26   Chorkonzert: Heavenly Voices
 27   Konzert: Falkenberg
 28   Programmübersicht
 30   Provinzschrei-Abschlußabend:
		    Meret Becker und The Tiny Teeth
 32   KinderProvinzschrei
 34   ProvinzKultursalon
 36   ProvinzKulturkino
 37   Querdenken
 39   Vereinsinformation
 42   Hotels und Übernachtungen
 44   Sponsoren und Partner
 48   Kartenpreise und Service
                                                                            3
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Provinzkultur

                                            Kino

    Impressum
    Herausgeber: Provinzkultur e.V., Suhl | Redaktion: Hendrik Neukirchner
    Satz / Layout: Seefeuer & HollandKonzept | Druck: Suhler Verlagsgesell-
    schaft mbH und Co. KG | © 2019 Provinzkultur e.V.

    Kontakt
    Provinzkultur e.V. | Meininger Str. 107 | 98529 Suhl
    Claudia Neukirchner, Vereinsvorsitzende
    Tel.: 0 36 81 / 8 07 44 67 | Fax: 0 36 81 / 8 07 44 68
    Mail: kontakt@provinzkultur.de | Web: www.provinzkultur.de

    Bildnachweise: Die Urheberrechte liegen bei den abgebildeten Personen bzw. den jeweiligen
    Fotografen, Verlagen und Agenturen. Copyright: Festivalfotos 2018 © Günter Giese, Manuela
    Hahnebach und Hendrik Neukirchner; Daniela Dahn © Hermann Willers; Dota Kehr © Annika
    Weinthal; Martin Brambach und Christine Sommer © Niko S. Reich; Jasmin Tabatabai © Felix
    Broede. Für nicht gesetzte Bildnachweise lagen leider keine Informationen über mögliche Ur-
    heberrechte vor. Wir bitten um Verständnis und Nachsicht für nicht erwähnte Urheber und
    danken für die großzügige Überlassung des Bildmaterials.
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19 JAHRE PROVINZSCHREI – WIR WAREN SCHON DA:
KATJA RIEMANN DENIS SCHECK ADELE NEUHAUSER PURPLE
SCHULZ Dominique Horwitz EVA MATTES JÖRG SCHÜTTAUF
& HOLGER UMBREIT ILJA RICHTER FRANK SCHÄFER ADRIANA
ALTARAS WOLFGANG WINKLER & BASTIENNE VOSS ANN-KATHRIN
KRAMER IRIS BERBEN PETER LOHMEYER Karoline Eichhorn
GESINE CUKROWSKI Elias Bierdel Leipziger Synagogalchor
Shida Bazyar Edi Nulz Hella von Sinnen JOHANN VON BÜLOW
ANDREAS SCHMIDT-SCHALLER Linda Sixt MIROSLAV NEMEC
KNALLTHEATER BEN BECKER SUZANNE VON BORSODY EROL
SANDER JOACHIM GAUCK ANDREA SAWATZKI MARTINA GEDECK
ROLF HOCHHUTH RALPH GIORDANO GÜNTHER WALLRAFF HARRY
ROWOHLT SEBASTIAN KRUMBIEGEL SERDAR SOMUNCU KATJA FLINT
HANNELORE ELSNER VOLKER BRAUN CHRISTOPH HEIN FRITZ PLEITGEN
JAKOB HEIN HELLMUTH KARASEK UWE STEIMLE ULRICH TILGNER
GÜNTER RÖSSLER EVA-MARIA HAGEN WILLI SITTE JOE BAUSCH
HANS JOACHIM MAAZ HEINZ KAHLAU ULLA MEINECKE HEINZ RUDOLF
KUNZE ALEXANDER OSANG MARTIN SEMMELROGGE ERICH LOEST
WIGLAF DROSTE KATHARINA FRANCK MARIANNE SÄGEBRECHT HELGE
TIMMERBERG LILO WANDERS ANNEKATHRIN BÜRGER MAX GOLDT
FRIEDRICH SCHORLEMMER THALBACHS ANDREAS CESKA LANDOLF
SCHERZER OSKAR LAFONTAINE WINFRIED GLATZEDER FRIDO
MANN ARNO FUNKE KNORKATOR DER CLUB DER TOTEN DICHTER
KÜF KAUFMANN JAZZ-LYRIK-PROSA KARSTEN TROYKE REGINE
SYLVESTER CHRISTOPH DIECKMANN ABINI ZÖLLNER MARKUS HEITZ
NICO PEACH MARTINA RELLIN IC FALKENBERG CLEMENS MEYER
DR. GERALD HÜTHER WOLFGANG TORKLER KARLHEINZ LEMKEN OLGA
KAMINER GUNTER BÖHNKE PETER FINGER ANDREAS GLÄSER ROBERT
STADLOBER DAS ARCHIV RASTA PACEY & SHARP AXE BUBA JAMMEH
& HIS BARRAWULO-BAND ACOUSTICA GUNTER SCHOSS & FRANK
FRÖHLICH ROLF BECKER MYRDHIN DESPERADO 5 EL HOUSSAINE
KILLI KLAUS GIETINGER NOORALDEEN HAMA SAZÓN RIDDIM POSSE
SABINE RENNEFANZ CISTHER-ENSEMBLE-SUHL ACHIM HESS VOLKER
KLUGE THOMAS STÄDTLER MANFRED FLÜGGE GERT ANKLAM ULRICH
KIENZLE THOMAS THIEME FRANK QUILITZSCH ROGER TRASH LEN
KUDRJAWIZKI CHRISTIAN GEORGI PATERNOSTER PANIKKOMPLIZEN
TOM TEUER FRISCH GEPRESST BOLSCHEWISTISCHE KURKAPELLE
SCHWARZ-ROT MEDIA-NOX DIXIELANDERS SUNSHINE BRASS
BOTCHKOV GROUP AYDAR GAYNULLIN ELISABETH HEINEMANN
ANDREJ HERMLIN FALK ZENKER DAMENSALONORCHESTER
BONBONIERE SÜDTHÜRINGER LITERATURVEREIN MAX PROSA
BALLETT KREATIV HOLGER MANTEY URSULA SCHÜTT GNADENLOS
SCHICK DUO JAZZNAH GISELA KRAFT VOLKER KLUGE HANS-JÜRGEN
DÖRING HOLGER USKE JENS FIETJE DWARS ENSEMBLE NOISTEN
NINA HOGER MARKUS ERMERT JOACHIM B. SCHULZE FOUR AND
MORE CLAUDIA-KATRIN LEY DER KUBUS SUHLEIKAS MICHAEL
PEMPELFORTH STEFAN GROSS MAD EBEL ULRICH HARTMANN ZARA
ARNOLD ANGELIKA NEUTSCHEL WOLFGANG ADAMS
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Liebe Besucher des 19. Provinzschrei!
e d i to r i a l

                   Aus einer Studie des Institutes der deutschen
                   Wirtschaft geht hervor: Suhl ist die älteste
                   Stadt Deutschlands. Damit ist gemeint: die
                   Suhler sind am ältesten - im Durchschnitt.
                   Älter zu werden, wird zu wenig positiv gelebt.
                   Ich sehe es differenzierter: die Suhler wer-
                   den älter als andere Bürger im Bundesgebiet,
                   weil die Lebensqualität hier höher ist und da-
                   mit meine ich nicht nur die gute Thüringer
                   Wald-Luft. Damit eine Stadt atmen kann, die         Claudia Neukirchner
                                                                       Vorsitzende
                   Menschen sich in ihr entfalten und auch alt         Provinzkultur e.V.
                   werden können, braucht es auch gute Kul-
                   tur. Kultur beflügelt, inspiriert und hält jung! Wie schon seit 18 Jahren,
                   so beweisen auch die diesjährigen Künstler des Provinzschrei Mut und
                   scheuen nicht den langen Weg zu uns in die Provinz, zu den Ältesten zu
                   kommen. Das ist doch positiv!
                   Auf der anderen Seite der Medaille steht der Bevölkerungsrückgang hier
                   in der Region. Auch die weichen Standortfaktoren für Suhl müssen stim-
                   men. Dazu habe ich selbst seit 20 Jahren mit Kulturarbeit im Provinzkul-
                   tur e.V. beigetragen, viele Menschen begeistert – dies habe ich gerne
                   und mit viel Liebe und Freude getan. Nun möchte ich Sie aufrufen, auch
                   selbst mit dazu beizutragen, den Alltag hier für jedermann lebendig zu
                   gestalten, damit wir weiterhin jung bleiben, auch wenn die Jahreszahl
                   eine andere Sprache spricht. Und »Jung zu sein« ist in erster Linie keine
                   Frage des Alters, sondern des eigenen (guten) Gefühls.

                   Sie wissen ja, vor dem Provinzschrei ist nach dem Provinzschrei … und
                   so planen wir bereits seit dem Herbst 2018 das Programm für dieses
                   Jahr. Ich kann Ihnen versprechen: es ist wieder sehr fein geworden.

                   Für mich ist 2019 das letzte Jahr in der Organisation und als Vorstand.
                   Ich freue mich mit Ihnen auf unser vielfältiges Programm, in diesem Jahr
                   mit sehr viel Prominenz – lesen Sie selbst und ordern Sie am besten
                   gleich die Tickets, denn die Platzanzahl ist begrenzt!

                   Ich danke Ihnen für Ihre Treue, Ihre Liebe zur Kultur und Kunst sowie Ihre
                   Offenheit und Begeisterungsfähigkeit und sage zugleich »Willkommen
                   und bis bald, an anderer Stelle«,

                   Ihre Claudia Neukirchner
                   Vorsitzende des Vereins PROVINZKULTUR e.V.

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PROVINZ SCHREI 19 - provinzkultur.de
Grußwort zum 19. Provinzschrei

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von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff,
Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Liebe Gäste des Kulturfestivals
»Provinzschrei 2019«,

es ist ein kluges und hintergründiges Zeichen,
wenn ein Kunst- und Literaturfest im Titel
mit Vorurteilen spielt - und diese dann kunst-
voll unterläuft: Christine Sommer, Martin
Brambach, Marion Brasch, Jens Weißflog,
Dota Kehr, Esther Esche, Meret Becker,
Jasmin Tabatabai, Thomas Thieme und einige       Minister Prof. Dr.
                                                 Benjamin-Immanuel Hoff
mehr - der Provinzschrei bietet das deutli-
che Gegenteil eines provinziellen Programms.

Auch die 19. Ausgabe belegt die ausgeprägte kuratorische Empathie
der Macherinnen und Macher: Die gut ausgewählten künstlerischen
Programme wurzeln oft in der jüngeren Geschichte - und verweisen
doch auch immer darüber hinaus. Dieser Qualitätsanspruch ist ein Mar-
kenzeichen des Provinzschreis, der längst auch weit über die Region
vernommen wird. Ob Lesungen, Theater, Musik, Vorträge oder Kinder-
programm: Es ist wirklich für jeden Geschmack und jeden Anspruch
das Richtige dabei und es verwundert nicht, dass viele Besucherinnen
und Besucher den Provinzschrei als unumstößlichen Termin im Kalen-
der eingetragen haben.

Ich danke den Programmverantwortlichen des Vereins Provinzkultur,
den Sponsorinnen und Sponsoren und den vielen ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern für den 19. Provinzschrei. Ihr Engagement
bereichert unsere Kulturlandschaft in Südthüringen. Den beteiligten
Künstlerinnen und Künstlern wünsche ich viel Erfolg und den Gästen
anregenden Kulturgenuss!

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff
Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und
Europaangelegenheiten

                                                                              7
PROVINZ SCHREI 19 - provinzkultur.de
2 0 18
                    Heinz Strunk
Provin zsch r e i

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                                                        Frank Schäfer
Rückschau

                    Viva la Musica

                                        Lilo Wanders

                    Ilja Richter

                    Adriana Altaras   Guido Knopp

   8
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Jörg Hildebrandt und                          Max Goldt
             Danuta Schmidt

                                                  Carmen Maja Antoni

                                    Gerno Knall
Eva Mattes

                                             Andreas Schmidt-Schaller

                                                                        9
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Domberg ( 675m )

VERANSTALTUN G SORTE

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                                                                                                                          bergw                                                                             n

                                                                                                                                                                                              R
                                                                                                                       Dom
                                                                                                                                                                                                          Kö                       Str
                                                                                                                                                                                                                                      .
                                                                                                                                                                                                        h-                      er
                                                                                                                                                                                              d   ric                      Go
                                                                                                                                                                                                                             tha
                                                                                                                                                                                       F ri e
                                                                             Burgw
                                                                                                                                                                                                                           H ohe R er
                                                                                                                                                                                                                                    öd

                                                                                                                                                                                                      Dö
                                                                                                              g
                                                                                                             ße

                                                                                                                                                                                                        llstr.
                                                                                  eg                      tra
                                                                                      der Str.
                                                                                                                               5

                                                                                                                                                                             ße
                                                                                   bin
                                                                                                        -S

                                                                                                                                                                          t ra
                                                                                                      er
                                                                                                  n
                                                                                                                                                                                                                         Hofl
                                                                                               ele

                                                                                                                                                                                                                             eite

                                                                                                                                                                        S
                                                                                                                                                                     g-
                                                                                              u
                                                                                                                                                                                                                                 nga
                                                                                             Se

                                                                                                                                                                     ni
                                                                                           ba                                                                      Kö                                                               sse
                                                                                          W.-

                                                                                                                                                                ch-
                                                                                                                               9
                                                                                         eu
                                                                                                                                                             dri
                                                                                                                  1                                      Frie

                                                                                                                                                                                            eg
                                                                                      r-N

                                                                                                                                                                                          nw
                                                                                                                                                                                        ei
                                                                                                                                                                                      St
                                                                                   do
                                                                                heo

                                                                                                                                                                                                                                   Pfa
                                                                                                                                                                                                                                      rrst
                                                                                                                                                                                                                                          raß
                                                                            or-T

                                                                                                                                                                                                                                             e
                                                                                                                                                                2                                                        Rim

                                                                                                                                                                         g
                                                                        Dokt

                                                                                                                                                                       we
                                                                                                                                                                                                                            ba
                                                                                                                                                                                                                              chs

                                                                                                                                                                    ein

                                                                                                                                                                                                     .
                                                                                                                                                                                                  str
                                                                                                                                                                                                                                 tra

                                                                                                                                                                                 St
                                                                                                                                                                  St
                                                                                                                                                                                                                                    ße

                                                                                                                                                                                                ch
                                                                                                                                                                                   ad

                                                                                                                                                                                              os
                                                                                                                               3

                                                                                                                                                                                     els
                                     e                                                                                                                                                            R
                              traß
                                                        ße

                                                                                                                                                                                        tr.
                           ens                           r.
                         Au
                                                                                                                   4                                                                                   Ju
                                                   tra

                                                     St

                                                                                                                                                                                                                                    l
                                                                                                                                                                                                                                 üge
                                                                                                                                                                                                         di
                                                                                                                                                                                                           th
                                                  er
                                         S

                                                                                                                                                                                                             st

                                                                                                                                                                                                                               hh
                                                rg

                                                              Bahnhof

                                                                                                            e                                                                                                  ra
                                     r

                                                                                                         raß
                                         Würzbu
                                  ge

                                                                                                                                                                                                                            bac
                                                                                                                                                                                                                 ße
                                                                                                      fst
                                                                                                                                                         St

                                                                                                    ho
                                ur

                                                                                                                                                                                                                         Rim
                                                                                                  hn
                                                                                                                                                           ra
                              zb

                                                                                                Ba
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                                                                                                                                                                                          Ke
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                                                                                                                                                                                            lle
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                                                                                                                                                                         sF

                                                                                              Na
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                                                                                                                                                                                                    ße
                           8
                                                                                                                                                                           as
                                                                                                                                   Schleu

                                                                                                                                                                             ch
                                                                                                                                                                               ism

                                                                                                                           e
                                                                                                                        nft
                                                                                                                                                                                  us

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                                                                                                                                                                                                                     ße
                                                                                                                                                                                                          Werth

                       Das Kunst- und Kulturfestival »Provinzschrei« bespielt im 19. Jahr in
                       Folge gleichwohl traditionelle wie außergewöhnliche Veranstaltungs-
                       orte im Thüringer Wald. Unternehmenssitze werden genauso zur Kul-
                       tur- und Begegnungsstätte, wie Kirchen, Büchereien und Museen. An
                       insgesamt zehn unterschiedlichen Orten verwandeln sich die Akteure
                       aus den Bereichen Kunst und Literatur, Tanz und Musik, Film und Per-
                       formance so zu Raumpionieren mit besonderer Bedeutung.

                       1 Congress Centrum Suhl
                       		 Touristik und Congress GmbH
                       		 Friedrich-König-Straße 7
                       		 98527 Suhl

                       2 Filiale der
                       		 Rhön-Rennsteig-Sparkasse
                       		 Steinweg 18–22
                       		 98527 Suhl

                       3 IHK Südthüringen Suhl
                       		 Bahnhofstraße 4-8
                       		 98527 Suhl

10
4 Stadtbücherei Suhl
		    Bahnhofstraße 10
		    98527 Suhl

5 AWG Geschäftsstelle Suhl
      Friedrich-König-Straße 11
		    98527 Suhl

6 Hennebergisches Museum
		    Kloster Veßra
      Anger 35
      98660 Kloster Veßra

7 Historisches Fabrikensemble
		    »Simson-Gewerbepark Suhl«
		    Meininger Straße 222
		    98529 Suhl

  8   Volkshochschule
		    »Karl Mundt« Suhl
		    Meininger Str. 89
		    98529 Suhl

 9 Waffenmuseum Suhl
		 Friedrich-König-Straße 19
		 98527 Suhl

10 Kirche St. Ulrich
		    Suhl-Heinrichs
		    An der Kirche 1
		    98529 Suhl

                                  11
29. Meininger Kleinkunsttage
           – Das Thüringer Kleinkunstfestival –

      29. Februar bis 05. April 2020
          mit einem Nachspiel am 24. April

            Mit Basta, Helmut Schleich,
         Katie Freudenschuss, Han's Klaffl,
          Nikita Miller, Ingolf Lück u.v.m.

      Mit Verleihung des Thüringer Kleinkunstpreises

12

     www.meininger-kleinkunsttage.de
»Die Freiheit«

                                                                               ko n z e rt
Open Air-Konzert mit Dota Kehr und Band
Samstag 24.08.2019| 19.30 Uhr | Hennebergisches Museum Kloster Veßra

Die Ruine der Klosterkirche im Hennebergischen Museum ist in die-
sem Jahr der Schauplatz eines besonderen sommerlichen Konzerts. Am
frühen Abend bezaubern DOTA ihr Publikum Open Air im einmaligen
Ambiente der Ruine der mittelalterlichen Klosterkirche Veßra.

»Die Freiheit« ist das dritte Studioalbum von DOTA. Anfang der 2000er-
Jahre veröffentlichte die Berliner Sängerin Dota Kehr ihre Lieder unter
dem Pseudonym »Kleingeldprinzessin«, später als »Dota & Die Stadt-
piraten«. Seit sechs Jahren nun ist Dota gemeinsam mit Jan Rohrbach
(Gitarre), Janis Görlich (Drums) und Patrick Reising (Keys) als »DOTA«
unterwegs. Mit dem letzten Album »Keine Gefahr« erreichten sie Platz
14 der Charts. Über 100.000 verkaufte Tonträger und Jahr für Jahr an die
hundert, meist ausverkauften Konzerte im gesamten deutschsprachigen
Raum sprechen für sich. Mit Begeisterung schließt ihre stetig wachsende
Fangemeinde jedes ihrer neuen Lieder ins Herz, erfreut sich an ihrer
pointierten Poesie, ihrer musikalischen Vielfältigkeit und nicht zuletzt an
ihrer unverwechselbaren Stimme. Die Faszination, die von DOTA aus-
geht, beschrieb Liedermacher Sebastian Krämer treffend: »Überall, wo
Sänger gelobt werden, fallen die Vokabeln Authentizität und Natürlich-
keit. Und dann hört man Dota und denkt: Ach so! Ich nehme das mit der
Natürlichkeit und Authentizität im Bezug auf alle anderen zurück.«
DOTA präsentieren im Kloster ihr aktuelles Album »Die Freiheit«. Sie
werden u. a. fantastisch-verträumte Liebeslieder, unheimliche Zukunfts-
visionen und ironisch-gewitzte Großstadt-Songs im Gepäck haben.
			                                               www.kleingeldprinzessin.de
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Hennebergischen Museum Kloster Veßra.

              Aufgepasst! Ab 18 Uhr gibt es die Möglichkeit,
               die Museumsanlage bei einer kostenfreien
                    Sonderführung kennenzulernen.
Dota Kehr

                                                                               13
»Über das Meer ...  Mit Syrern auf
w e lt f r i e d e n s ta g

                              der Flucht nach Europa.«
                              Lesung und Diskussion: Wolfgang Bauer
                              Sonntag 01.09.2019| 18.00 Uhr | Cineplex Suhl

                              Vor unseren Augen spielt sich eine doppelte humanitäre Katastrophe ab:
                              Der syrische Bürgerkrieg fordert nach wie vor zahllose Menschenleben.
                              Millionen Syrer sind auf der Flucht. Einige von ihnen wagen von Ägypten
                              aus die Überfahrt nach Europa. Bei diesem Unterfangen sterben Jahr
                              für Jahr Hunderte Menschen, das Mittelmeer ist damit die gefährlichste
                              Seegrenze der Welt. Der Zeit-Reporter Wolfgang Bauer hat syrische
                              Flüchtlinge begleitet. In ihren Verstecken in Ägypten, im Boot, auf den
                              Straßen Europas. Er schildert die Schicksale, die sich hinter den abstrak-
                              ten Zahlen verbergen, und die dramatischen Umstände der Flucht. Ein
                              authentisches Dokument und zugleich ein leidenschaftlicher Appell für
                              eine humanitärere Flüchtlingspolitik. 		 www.wolfgang-bauer.info

                              Wolfgang Bauer: geboren 1970, arbeitet für die Wochenzeitung »Die
                              Zeit«. Für seine Reportagen wurde er u.a. mit dem Katholischen Me-
                              dienpreis und dem »Prix Bayeux-Calvados des Correspondants de
                              Guerre« ausgezeichnet.

                              20:30 Uhr: Dokumentarfilm »Seefeuer«
                              Im Anschluss zeigen wir den Film »Seefeuer« (Originaltitel: »Fuoco-
                              ammare«, italienisch für Feuer auf See). Der italienische Dokumentar-
                              film von Gianfranco Rosi aus dem Jahr 2016 spiegelt das Leben auf der
                              italienischen Flüchtlingsinsel Lampedusa wieder, die seit Jahren das
                              Ziel vorwiegend afrikanischer Flüchtlinge ist. Der Film wurde bei der
                              Berlinale 2016 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet und erhielt eine
                              Oscar-Nominierung.
                                                  Filmplakat »Seefeuer«

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»Geschichten meines Lebens ...«

                                                                                               D e n k m a lta g
Lesung: Jens Weißflog
Freitag 06.09.2019| 19.30 Uhr | Fabrikensemble Simson-Gewerbepark Suhl

Er war Olympiasieger 1984, er war Doppel-Olympiasieger 1994, er ge-
wann insgesamt vier Mal die deutsch-österreichische Vierschanzentour-
nee - kurz: Jens Weißflog war der beste Skispringer, den Deutschland,
Ost wie West und vereint, je hatte. Der Oberwiesenthaler, der als »Floh
vom Fichtelberg« in die Geschichtsbücher seines Sports einging, hat viel
zu erzählen. Immerhin war er sowohl im Parallel-Stil erfolgreich als auch
später im V-Stil, immerhin musste auch er sich einem neuen politischen
System anpassen, als aus dem DDR-Sportler der Skispringer eines ge-
einten Deutschlands wurde.
Die Geschichten, die er erzählt, handeln von seinen Anfängen als Ski-
springer in Pöhla und Oberwiesenthal, sie beschreiben Weißflogs Weg
zur Spitze und vernachlässigen auch die schweren Momente seiner Kar-
riere nicht - als er beispielsweise in Lillehammer von 30.000 Zuschauern
gnadenlos ausgepfiffen wurde.
Nicht zu kurz kommen die persönlichen Geschichten aus seinem Leben,
in dem Frauen und Kinder eine große Rolle spielen. Nicht zu kurz kom-
men auch all seine außersportlichen Aktivitäten. Und nicht zu vergessen
sein Job als erfolgreicher Hotelier in Oberwiesenthal.
				                                               www.jens-weissflog.de

Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend!

Die Lesung wird gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen im Rahmen der
Veranstaltungsreihe »Hör mal im Denkmal«.

Jens Weißflog

                                                                                               15
12. Dixieland-Kulturfrühschoppen
k u l t u r f r ü h s c h o pp e n

                                     Konzert: Burgen-Jazz-Band
                                     Sonntag 08.09.2019| 11.00 Uhr | Freihof im Waffenmuseum Suhl

                                     Sie sind gern gesehene Gäste beim Provinzschrei und schaffen es im-
                                     mer wieder aufs Neue, ihr Publikum mit auf eine Reise tief hinein in das
                                     Rhythmusgefüge des Dixielands zu nehmen – die Burgen-Jazz-Band. Mit
                                     einigen neuen Mitgliedern 2010 als Nachfolger der Watzdorfer Barrel-
                                     House-Band gegründet, spielt die Burgen-Jazz-Band neben dem tradi-
                                     tionellen Dixieland auch Oldtime Jazz und Schlager der 20er und 30er
                                     Jahre. Der Name leitet sich von den »Drei Gleichen« ab, da alle Mitspie-
                                     ler hier im Umfeld zu Hause sind. Ob als Marching Band oder auf der
                                     Bühne unterwegs, Spaß und gute Laune sind immer garantiert.

                                     Die Besetzung: Ronald Petrasch - Kornett | Genadi Bykouski - Posaune
                                     Ralf-Dieter Lehwald - SopranSax | Thomas Krannich - Banjo | Achim
                                     Unbehaun - Tuba                          www.burgen-jazz-band.de.

                                     Zum 12. Dixieland-Kulturfrühschoppen laden wir unsere Gäste traditi-
                                     onell in den wunderschönen Freihof des Suhler Waffenmuseums ein,
                                     bieten neben dem musikalischen- auch einen gastronomischen Genuss
                                     mit original Thüringer Bratwürsten vom Grill.

                                     Burgen-Jazz-Band

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»Lieber woanders«

                                                                            Le s u ng
Lesung: Marion Brasch
Dienstag 22.10.2019 | 19.30 Uhr | Stadtbücherei Suhl

Toni und Alex kennen sich nicht und sind doch auf verhängnisvolle Weise
miteinander verbunden. Toni leidet unter dem Verlust ihres kleinen Bru-
ders, für dessen Tod sie sich verantwortlich macht. Alex führt ein Dop-
pelleben und trägt an einer Schuld, über die er nie gesprochen hat. 24
Stunden bewegen sich die beiden aufeinander zu, bis sich ihre Wege trotz
skurriler Begegnungen und komischer Zwischenfälle schließlich kreuzen.
Marion Brasch erzählt diese Geschichte vom Leben und Überleben in
einem klaren, aufmüpfigen und warmen Ton und mit großem Gespür für
die Augenblicke, die über Glück oder Unglück entscheiden.

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Sie stammt aus einer
Künstlerfamilie. Groß sind die Fußstapfen der Schriftsteller-Brüder. »Die
Buddenbrooks des Ostens« nannte die »FAZ« einmal Familie Brasch.
Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Drucke-
rei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR,
später für den Radiosender DT64. Bei S. Fischer erschienen die Romane
»Ab jetzt ist Ruhe« und »Wunderlich fährt nach Norden«.
				                                            www.marionbrasch.de

»Marion Brasch schreibt erfrischend und amüsant. Unterhaltsam, aber
ohne Neigung zum Trivialen. Der Sprachgestus erinnert zuweilen an
Erich Kästner, zuweilen an Hans Fallada.« Ulf Heise, MDR Figaro

»In ›Lieber woanders‹ geht es um Schuld und Erlösung, Vergebung und
Geständnis. (…) Brasch gibt der Schwere ihrer Geschichte bezaubernde
Kontrapunkte. Der Roman wird an diesen Stellen feenhaft.« focus.de

Marion Brasch

                                                                            17
»Der Hase im Rausch spielt Cello«
l e s u ng

               Musikalische Lesung: Esche liest Esche – Greger spielt Bach
               Mittwoch 23.10.2019| 19.00 Uhr | Rhön-Rennsteig-Sparkasse, Filiale Suhl

               Esther Esche liest erfrischend komische Texte aus dem Leben ihres
Musikalische

               Vaters, der Schauspielerlegende Eberhard Esche, Andreas Greger spielt
               dazu berauschend Cello. Eberhard Esche gehört zu denen, deren Ver-
               lust mit den Jahren immer empfindlicher fühlbar wird. Mag die Kunst
               des Schauspielers flüchtig sein, mit seinen Büchern hat er sich einen
               bedeutenden Gedenkstein gesetzt und den Nachgeborenen ein Werk
               der lebendigen Erinnerung, einer gediegenen Kunstauffassung und un-
               beugsamen politischen Haltung hinterlassen. Seine autobiographischen
               Geschichten handeln natürlich vom Theater, aber sie erzählen auch von
               den gesellschaftlichen Zuständen, unter denen Theater blüht oder ve-
               getiert, und von den Leuten, die Theater machen.

               Esther Esche studierte an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst
               Busch« Berlin. Ihr erstes Engagement erhielt sie nach Abschluss ih-
               res Studiums am Theater Senftenberg, wo sie zwei Jahre im Ensem-
               ble blieb. Anfang der 1990er Jahre kehrte sie nach Berlin zurück und
               gastierte in der Folgezeit u.a. am Deutschen Theater, dem Berliner
               Ensemble, der Volksbühne und dem Maxim Gorki Theater. Seit Mitte
               der 1990er Jahre ist Esther Esche vorrangig in zahlreichen Film- und
               Fernsehrollen zu sehen. 2003 erhielt sie den Darstellerpreis als »Beste
               Schauspielerin« des Europäischen Filmfestes in Brest. Sie arbeitet als
               Dozentin für Schauspiel an verschiedenen Schauspielschulen.

               Andreas Greger ist seit 1986 Solocellist der Staatskapelle Berlin. Er
               studierte bei Joseph Schwab an der Hochschule für Musik »Hanns
               Eisler« Berlin. Als Solist trat Andreas Greger mehrfach bei Rundfunk-
               aufnahmen sowie bei Konzerten im In- und Ausland in Erscheinung
               und erspielte Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben.
               Weitere Zwischenstationen waren die Staatskapelle Berlin, das Berliner
               Sinfonie-Orchester und das Große Rundfunkorchester Berlin. Mit dem
               Streichtrio Berlin absolviert er seit 1992 eine internationale Karriere.
               Andreas Greger ist Professor für Violoncello an der Hochschule für Mu-
               sik »Hanns Eisler« Berlin. 		                    www.esther-esche.de
               Esther Esche

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»So und nicht anders«, Fontane neu vertont

                                                                           Ko n z e rt
Konzert: Club der toten Dichter feat. Katharina Franck
Donnerstag 24.10.2019| 20.00 Uhr | CCS Suhl, »Saal Simson«

»Sie taucht in jeden Song ein wie in tiefes Wasser«, schrieb die Journa-
listin Regine Buddeke einmal über Katharina Franck. Seit einigen Jahren
lebt die Sängerin und Songwriterin, deren unverwechselbare Stimme
seit den Erfolgen ihrer Band »Rainbirds« fast jeder kennt, in der Nähe
von Neuruppin, dem Geburtsort Theodor Fontanes. In der »Grafschaft
Ruppin«, in der die berühmten »Wanderungen durch die Mark Branden-
burg« ihren Anfang nahmen, am Wasser des Molchowsees in Alt Ruppin,
vertonte Reinhardt Repke, Gründer und Komponist des Club der toten
Dichter, die ersten Gedichte Fontanes neu. Vor einigen Jahren waren
Franck und Repke bereits mit einem Rilke-Programm sehr erfolgreich in
ganz Deutschland unterwegs – übrigens auch bei einem vielumjubelten
Konzert zum Provinzschrei in Suhl. Nun treffen sie sich wieder, zwischen
all den Seen des Ruppiner Landes, um erneut miteinander zu arbeiten.

Reinhardt Repkes »Club der toten Dichter« geht im Jubiläumsjahr 2019
– Fontane wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden – mit Neuverto-
nungen des Dichters und Schöpfers berühmter Frauenfiguren, wie Effie
Briest, Jenny Treibel, Grete Minde auf Tournee.
Nach Heine, Busch, Rilke, Schiller und Bukowski ist Fontane nun der
sechste Dichter, der auf CD veröffentlicht wird. In bisher rund 350 Kon-
zerten hat sich der CdtD ein begeistertes Publikum in ganz Deutschland
erspielt. Neben Katharina Franck (voc, git), werden die Akkordeonistin
Cathrin Pfeifer und der Bassist Markus Runzheimer das Quartett um
Reinhardt Repke (voc, git) bilden.      www.club-der-toten-dichter.de
Katharina Franck (2. v.r.) und der Club der toten Dichter

                                                                           19
»Love Letters ... ein Briefwechsel«
l e s u ng

             Lesung: Martin Brambach und Christine Sommer
             Freitag, 25.10.2019 | 20.00 Uhr | IHK Südthüringen Suhl

             Ein sehnsüchtiges »Was wäre wenn« präsentieren Christine Sommer
             und Martin Brambach in ihrer ausdrucksstarken Lesung von Albert
             Ramsdell Gurneys »Love Letters«. Erzählt wird eine außergewöhnliche
             Geschichte über eine lebenslange Freundschaft, ja eine Liebe, die aber
             platonisch bleibt, und eine Achterbahnfahrt durch das Leben: mitrei-
             ßend, leidenschaftlich, lustig und tieftraurig.

             Christine Sommer wurde von 1986 bis 1990 am Max-Reinhardt-Se-
             minar in Wien zur Schauspielerin ausgebildet. Es folgten diverse En-
             gagements an Theaterhäusern in Wien, Tübingen, Braunschweig sowie
             bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Heute lebt sie zusammen
             mit ihren Kindern und dem Schauspieler Martin Brambach in Reckling-
             hausen.

             Martin Brambach wuchs bei seiner Mutter und dem Regisseur Karl-
             heinz Liefers in Ost-Berlin auf. Jan Josef Liefers ist sein Stiefbruder.
             1984 folgte er seiner Mutter, die Kostümbildnerin war, nach West-
             deutschland. Hier folgte die Ausbildung an der Westfälischen Schau-
             spielschule Bochum. Ab 1985 ist er Ensemblemitglied des Bochumer
             Schauspielhauses. Engagements führten ihn zum Schauspielhaus Köln,
             zum Wiener Burgtheater und zur Berliner Schaubühne. Seit 2001 ist
             Brambach als freier Schauspieler tätig. Durch zahlreiche Rollen, die er
             mit seiner markanten Schauspielerei prägte, ist er einer der beliebtes-
             ten deutschen TV-Schauspieler. Seit 2016 ist Brambach für den MDR in
             der Fernsehreihe Tatort als Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel
             zu sehen.      www.christinesommer.net www.martinbrambach.de

             Martin Brambach und Christine Sommer

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Schon wieder Knalltheater? Na klar!

                                                                            k i n d e rp rovin zschr ei
König Drosselbrat mit Pappe und Papier für Nasen ab 4
Samstag, 26.10.2019 | 15.00 Uhr | CCS Suhl, »Türmchen«

Die Geschichte spielt sich in einer Flohschachtel ab. Da trällert eine
Drossel, da meckert eine Prinzessin und da verzweifelt ein König. Gerno
Knall erzählt und spielt alles Gesehene vor. Dazu kleidet er sich in den
König, in die Prinzessin und natürlich in den jungen Prinzessinnenfreier,
den diese frecherweise Drosselbrat nennt, weil er sein Bart wie eine
Drossel und die Farbe wie etwas Gebratenes hat. Und da verfolgt un-
ser geprellter Papierkönig einen tollkühnen, pädagogischen Plan. Eines
kann schon mal verraten werden: zum Schluss gibts eine Flohparty.
Weil viele Kinder seit dem Knalltheater-Auftritt des vergangenen Jahres
noch immer dauerlachen, konnten wir nicht anders – und haben Clown
Gerno Knall schon wieder nach Suhl eingeladen. Lasst‘s knallen – Ihr
kleinen und großen Nasen!

Dauer: 45 Minuten

Das Knalltheater ist ein 2003 ins Leben gerufenes Label, das für große
und kleine Nasen komisches Theater macht. Mobil und mit einfachen
Mitteln, wenig Ausstattung, Mime, einfache Spielkleidung und aus dem
Stehgreif tritt das Knalltheater im Ensemble, in Kooperationen und so-
listisch, hier meist als Clownfigur Gerno Knall (bürgerlich Larsen Se-
chert), auf. 			                                  www.knalltheater.de

König Drosselbrat mit Gerno Knall

                                                                             21
»Ich Hoeneß Kohl«
l e s u ng

             Lesung und Gespräch: Thomas Thieme und Frank Quilitzsch
             Samstag, 26.10.2019 | 15.00 Uhr | CCS Suhl, »Saal Simson«

             Sie sind wie Faust und Mephisto, wie Delling und Netzer, ein bisschen
             auch wie Waldorf und Statler aus der Muppet-Show – der Schauspie-
             ler Thomas Thieme und sein Kritiker, der Thüringer Feuilletonist Frank
             Quilitzsch. Seit nunmehr achtzehn Jahren »verhört« Quilitzsch den vom
             »Faust« besessenen Weimarer Schauspieler Thomas Thieme am Tele-
             fon: »Herr Thieme, wo sind Sie?« Die mehr als 200 Interviews beleuch-
             ten facettenreich das Leben des Theater- und Filmstars. Vor zehn Jah-
             ren mischten sie mit ihrem ersten Band »Ich Faust – Thomas Thieme«
             die Theaterwelt auf. Nun folgte der zweite Streich, bei dem sich alles
             um Thiemes Filmrollen dreht. Vor allem seine Rollen als Kanzler der
             deutschen Einheit, Helmut Kohl, und gefallener Fußballgott Uli Hoeneß
             rückten ins Zentrum der Befragung.

             Thomas Thieme, geboren 1948 in Weimar. Spielte an allen großen
             deutschsprachigen Bühnen. 2000 Schauspieler des Jahres für seine
             Rolle in »Schlachten!«. Ob als Weimarer Faust, Münchner Othello oder
             Protagonist im Salzburger Molière-Marathon - Thieme leistet stets Au-
             ßergewöhnliches. Im Kino war er u.a. in »Das Leben der Anderen«,
             »Der Untergang« und »Kundschafter des Friedens« zu erleben. Im
             Fernsehen sorgte er zuletzt als pensionierter Kommissar im Erfurter
             Schlöndorff-Krimi »Der namenlose Tag«, als Polizeipräsident in »Baby-
             lon Berlin« und als Unternehmer in »Die Affäre Borgward« für Furore.

             Frank Quilitzsch, geboren 1957 in Halle (Saale), ist Erzähler, Publizist,
             Reiseschriftsteller und Redakteur. Er lebt seit 1994 in Ulla bei Weimar,
             ist Vorstandsmitglied im Verband deutscher Schriftsteller Thüringen,
             Mitglied des Thüringer Literatur Quintetts (TLQ) und Autor zahlreicher
             Bücher. 				                                  www.frank-quilitzsch.de
             Frank Quilitzsch und Thomas Thieme

22
»Der Schnee von gestern ist die

                                                                            l e s u ng
 Sintflut von heute«
Lesung: Daniela Dahn
Samstag 26.10.2019 | 17.30 Uhr | CCS Suhl, »Kultkeller«

Drei Jahrzehnte ist der Fall der Mauer her, aber die innere Spaltung
zwischen Ost und West ist nicht überwunden. Trotz der Anpassung an
das westliche Lebensmodell zeichnen sich auf der sozialen, mentalen
und politischen Landkarte die einstigen Staatsgrenzen der DDR noch
trennscharf ab. Warum? - Es wird Zeit, so Daniela Dahn, nicht mehr nur
das DDR-Erbe aufzuarbeiten, sondern auch die 30 Jahre danach. Denn
so manche Kluft ist mit der Vereinigung überhaupt erst entstanden, ob
es um Integration, Medien und Kulturindustrie oder den Verfall unserer
Werte geht. Daniela Dahn sieht keinen Anlass für ein »Weiter so«; sie
plädiert vielmehr für »Vernunftmaximierung statt Profitmaximierung«.
Wir freuen uns, dass Daniela Dahn uns erstmals zum Provinzschrei be-
sucht.

Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und
war Fernsehjournalistin. 1981 kündigte sie und arbeitet seitdem als freie
Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des »Demo-
kratischen Aufbruchs« und hatte mehrere Gastdozenturen in den USA
und Großbritannien. Sie ist Trägerin unter anderem des Fontane-Prei-
ses, des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-
Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises.
Bei Rowohlt sind bislang elf Essay- und Sachbücher erschienen, zuletzt
»Wir sind der Staat!« (2013) und in diesem Jahr »Der Schnee von ges-
tern ist die Sintflut von heute / Die Einheit - eine Abrechnung«.
				                                              www.danieladahn.de

Daniela Dahn

                                                                            23
»Was sagt man zu den Menschen,
ko n z e rt

              wenn man traurig ist«
              Konzert: Jasmin Tabatabai und David Klein Quartett
              Samstag 26.10.2019 | 20.30 Uhr | CCS Suhl, »Saal Simson«

              Selten zeigten sich Hörer, Presse und Fachleute so einig: Das 2011
              erschienene Liederalbum »Eine Frau«, auf dem sich die Schauspie-
              lerin, Sängerin und Autorin Jasmin Tabatabai zum ersten Mal in
              einem von dem Schweizer Saxofonisten, Komponisten und Arran-
              geur David Klein maßgeschneiderten Jazzgewand präsentierte, war
              eine Offenbarung. Die »Süddeutsche Zeitung« nannte Tabatabai
              in einem Atemzug mit Marlene Dietrich und Hildegard Knef, beim
              »Echo Jazz« wurde die Jazz-Newcomerin 2012 als »beste nationale
              Sängerin« ausgezeichnet. Fünf Jahre und an die hundert Konzerte
              später ist aus der prickelnden Affäre zwischen Jasmin Tabatabai
              und dem Jazz eindeutig mehr geworden. Dieses Verständnis ist in
              jedem Takt, in jedem Atemzug auf »Was sagt man zu den Men-
              schen, wenn man traurig ist« zu hören, dem zweiten gemeinsamen
              Album von Tabatabai und ihrem kongenialen Musikpartner David
              Klein, der unter anderem schon mit Hannelore Elsner, Xavier Nai-
              doo, Joy Denalane oder Herbert Grönemeyer zusammenarbeitete.

              Noch vielschichtiger und mutiger als beim Erstling ist die von Klein
              vorgenommene Stückauswahl, die diesmal einen Bogen von den
              30er Jahren und Kurt Weill über englische Rock-Hymnen aus den
              90ern bis hin zum französischen Chanson und einem persischen
              Folk-Song schlägt. Die Lieder erstrahlen nun in einem radikal an-
              deren Licht: Klein und sein mit Olaf Polziehn (Piano), Ingmar Heller
              (Bass), Peter Gall (Drums) und Matthieu Michel (Trompete) hervorra-
              gend besetztes Quintett erinnert an die goldene Zeit des legendären
              »Blue Note«-Labels und an Künstler wie Miles Davis, John Coltra-
              ne, Horace Silver oder Lee Morgan. Die zarte Zerbrechlichkeit, mit
              Max Goldt

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der Tabatabai den Puhdys-Klassiker »Wenn ein Mensch lebt« aus
dem DDR-Kultfilm »Die Legende von Paul und Paula« interpretiert,
ist genau so faszinierend, wie die müde, seelenwehende Laszivi-
tät, mit der sie Kurt Tucholskys »Anna Luise« aus der »Gripsholm«-
Verfilmung wiederbegegnet. Die Aktualität, die das Album trotz
seiner musikalischen Zeitlosigkeit birgt, manifestiert sich deutlich
an mehreren Stellen. Zuallererst natürlich im Titelstück. »Was sagt
man zu den Menschen, wenn man traurig ist« stammt von Georg
Kreisler, den Klein gut kannte. »Wahnsinnig zeitgemäß« findet Ta-
batabai die ungemein stille Abrechnung mit der Spaßgesellschaft.
»In einer Gegenwart, in der sich alles zu radikalisieren scheint und
in der sich jeder sofort reflexhaft gegenseitig beschimpft, würde
ein bisschen mehr Zurückhaltung, ein bisschen mehr Schweigen gut
tun«, glaubt die Sängerin. Und auch »Youkali«, Kurt Weills 1934
im französischen Exil verfasstes Stück über ein utopisches Land, in
dem sich jeder geachtet, geliebt und frei fühlen darf, bekommt an-
gesichts der Flüchtlingsströme eine aktuelle Dimension. »Ich kann
es nachvollziehen, dass man in ein anderes Land geht, weil man
Freiheit und Menschenrechte möchte«, erklärt die in Teheran gebo-
rene Deutsch-Iranerin, die 1979 mit ihrer Familie aus dem Iran aus-
wanderte, »genau das haben damals meine Eltern getan, damit ihre
Kinder in Freiheit aufwachsen können. Alles das, was ich heute bin
– Sängerin, Schauspielerin – wäre für mich nicht möglich gewesen,
wenn wir im Iran geblieben wären.« Es ist ein Segen. Vor allem für
den Jazz. »Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist« –
Jasmin Tabatabai und David Klein finden berührende Antworten auf
diese Frage.       www.jasmin-tabatabai.com | www.davidklein.tv

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                                                    Jasmin Tabatabai
»Don’t stop us now!«
Cho r ko n z e rt

                    Konzert: Heavenly Voices
                    Sonntag, 27.10.2019 | 17.00 Uhr | Suhl-Heinrichs, Kirche St. Ulrich

                    Nach ihren umjubelten Auftritten bei den beiden vergangenen Südthü-
                    ringer Chorfestivals im Suhler Congress Centrum vor jeweils über 1.500
                    Gästen haben wir erstmals die »Himmlischen Stimmen« zum Provinz-
                    schrei eingeladen. Die gemütliche Kirche St. Ulrich in Suhl-Heinrichs ist
                    für dieses Chorsingen der Extraklasse genau der passende Ort.

                    Der Chor »Heavenly Voices« besteht seit 1998, hat derzeit 24 Mitglieder
                    im Alter von 14 bis 55 Jahren und ist hervorgegangen aus dem ökume-
                    nischen Jugendchor der beiden Pfarrgemeinden in Dermbach/Rhön. Lag
                    der Schwerpunkt des Chorgesangs anfangs noch im Bereich Gospel, so
                    hat sich das musikalische Interesse der »Himmlischen Stimmen« in den
                    letzten Jahren kontinuierlich erweitert — von Gospel, Rock und Pop über
                    klassische und romantische bis hin zu moderner Kirchenmusik. »Alles,
                    was uns anspricht«, beschreiben die Sängerinnen und Sänger ihr Re-
                    pertoire. »So wie unser Chor ist auch unser Publikum: generationsun-
                    abhängig, kirchlich gebunden oder auch nicht, aber während unserer
                    Konzerte, die wir oft in Kirchen der Region geben, voller Emotionen und
                    Begeisterung. Das ist unser eigentliches Ziel: Gefühle wecken und Bot-
                    schaften, die uns selbst wichtig sind, an unsere Hörer übermitteln, die
                    sich durch unsere Lieder und deren Inhalte mitreißen lassen.«
                    Man kann ohne Übertreibung sagen, dass dieser Anspruch jederzeit er-
                    füllt wird – aber davon können Sie sich ja am Sonntagnachmittag dann
                    selbst überzeugen.

                    Heavenly Voices

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»Im leisen Verschwinden der Landschaft«

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Konzert: Falkenberg
Dienstag, 29.10.2019 | 20:00 Uhr | Geschäftsstelle der AWG in Suhl

Weil es einfach immer wieder schön ist und so anregend für sein Pu-
blikum, haben wir in diesem Jahr zum wiederholten Mal Falkenberg
eingeladen. Der sensible Musiker schreibt, und singt, und argumentiert,
und spricht – und natürlich spielt er auch Klavier. Er reibt sich an den
großen Themen und nimmt diese mit in seine reale Welt jenseits der
Partyhochburgexzesse – so auch in seinem neuen Programm: »Im lei-
sen Verschwinden der Landschaft«. Und er bezieht Stellung, offen und
ohne Ausflüchte. Über 30 Jahre Bühnenpräsenz und 20 Alben sprechen
für sich, ebenso die musikalische Vielfalt von Falkenberg.

Falkenberg steht seit seinem zehnten Lebensjahr auf der Bühne. In
den Achtzigern war er der Sänger, Komponist und Texter von Stern
Meissen. Schnell avanciert er, Mitte der 80er, unter dem Künstlerna-
men Falkenberg zu einem der erfolgreichsten und populärsten Künstler
im Osten Deutschlands und verkauft in dieser Zeit von seinen ersten
beiden Soloalben jeweils über 250.000 Exemplare. Die Konzerte von
Falkenberg sind nicht wiederholbare Momente, ihre offenherzige Inti-
mität und berührende Melancholie durchwebt er mit humorvollen Ge-
schichten. Trotz seiner anspruchsvollen Themen bleibt er dabei in einer
unaufdringlichen Leichtigkeit. Er meistert den Grat, klingt empfindsam,
aber niemals sentimental. 		 www.falkenberg-musik.de

»Ein Dichter, der hier singt, in Stücken, die stilistisch so weit weg sind
von gewöhnlichen Rocksongs wie der Mond von den Sternen. Falken-
berg verbindet die elegische Stimmung mit dem literarischen Anspruch
von Leonhard Cohen und Nick Cave.« Mitteldeutsche Zeitung

»Solche Lieder braucht das Land.« Süddeutsche Zeitung
Falkenberg

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prog rammü b e r s i ch t

                            Samstag, 24.08.2019
                            			 Hennebergisches Museum Kloster Veßra
                            		19.30 Uhr: Hirsch im Museum,
                            			 Open Air-Konzert mit DOTA »Freiheit«

                            Sonntag, 01.09.2019 — Weltfriedenstag
                            			 Cineplex Suhl
                            		18.00 Uhr: Lesung mit Wolfgang Bauer »Über das Meer« und
                              20.30 Uhr: Filmvorführung »Seefeuer«

                            Freitag, 06.09.2019 — Denkmaltag
                            			 Historisches Fabrikensemble Simson-Gewerbepark
                            		19.30 Uhr: Lesung mit Jens Weißflog

                            Sonntag, 08.09.2019 — Denkmaltag
                            			 Freihof im Waffenmuseum Suhl
                            		11.00 Uhr: 12. Suhler Dixieland-Kulturfrühschoppen
                            			 mit der Burgen-Jazz-Band

                            Dienstag, 22.10.2019
                            			 Stadtbücherei Suhl
                            		19.30 Uhr: Lesung mit Marion Brasch »Lieber woanders«

                            Mittwoch, 23.10.2019
                            			 Rhön-Rennsteig-Sparkasse, Filiale Suhl
                            		19.00 Uhr: Musikalische Lesung mit Esther Esche
                            			 »Der Hase im Rausch spielt Cello« und
                            			 Andreas Greger spielt Bach

                            Donnerstag, 24.10.2019
                            			 Congress Centrum Suhl, »Saal Simson«
                            		20.00 Uhr: Konzert mit Katharina Franck und dem Club der toten
                            			 Dichter »So und nicht anders« – Fontane neu vertont

                            Freitag, 25.10.2019
                            			 IHK Südthüringen Suhl
                            		20.00 Uhr: Martin Brambach und Christine Sommer
                            			 lesen aus »Love Letters« von Albert Ramsdell Gurney

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1 9 .  provinzschrei
Samstag, 26.10.2019
			 Congress Centrum Suhl, »Türmchen«
		15.00 Uhr: KinderProvinzschrei: Knalltheater »König Drosselbrat«
			 Congress Centrum Suhl, »Saal Simson«
		15.00 Uhr: Im Gespräch: Thomas Thieme und Frank Quilitzsch
			 »Ich Hoeneß Kohl«
			 Congress Centrum Suhl, »Kultkeller«
		17.30 Uhr: Lesung mit Daniela Dahn
			 »Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute«
			 Congress Centrum Suhl, »Saal Simson«
		20.30 Uhr: Konzert mit Jasmin Tabatabai und
			 dem David Klein Quartett
			 »Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?«

Sonntag, 27.10.2019
			 Kirche St. Ulrich, Suhl-Heinrichs
		17.00 Uhr: Konzert mit dem Chor Heavenly Voices
			 »Don't stop us now!«

Dienstag, 29.10.2019
			 Geschäftsstelle AWG Suhl
		20.00 Uhr: Konzert mit Falkenberg
			 »Im leisen Verschwinden der Landschaft«

Samstag, 09.11.2019
			 Volkshochschule Suhl-Heinrichs
		ganztags: Kinderprovinzschrei mit aktiven Workshops für
			 Kinder aller Altersklassen, Kinostunde, Kinderlesung
			 und Improtheater

Samstag, 23.11.2019, Provinzschrei-Abschlußabend
			 Congress Centrum Suhl, »Saal Simson«
		20.00 Uhr: Konzert mit Meret Becker und The Tiny Teeth
			 »Le grand Ordinaire«

Änderungen vorbehalten – aktuelle Informationen zum Programm
erhalten Sie auch unter www.provinzschrei.de.

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»Le Grand Ordinaire«
A b schlu ssa b e n d

                        Konzert: Meret Becker und The Tiny Teeth
                        Samstag, 23.11.2019 | 20.00 Uhr | CCS, »Saal Simson«

                        Meret Becker ist nicht nur Schauspielerin, sondern auch Musike-
                        rin. Die Berlinerin stammt aus einer Künstlerfamilie mit deutschen,
                        dänischen und polnisch-jiddischen Wurzeln. Musikalisch begibt
                        sie sich in eigene Welten, die sich um Realitätsverschiebungen,
                        Vergänglichkeit, die Liebe zu menschlichen Fehlern und unstillbare
                        Sehnsüchte drehen. Im Laufe der Jahre kreierte sie ihren eigenen
                        Klangkosmos, dem man deutlich anmerkt, dass ihre musikalische
                        Karriere einst im Varieté und den Cabarets Berlins begann. 2014
                        erschien ihr viertes selbstgeschriebenes Album »Deins & Done«.
                        Ein Album, das stilistisch dem Country und Singer-Songwriting
                        zuzuordnen ist, wenngleich es den Meret-typischen Sound hat,
                        sphärisch, bildhaft und mit singender Säge beweint. So trifft das
                        Direkte auf den surrealen Moment, Country wie auf einer Eisschol-
                        le gesungen. 		                               www.meretbecker.de

                        Zaubern für das Publikum
                        »Le Grand Ordinaire« ist nun eine Collage aus musikalischen Bil-
                        dern und surrealen Liedern, die von Reisenden erzählen. Die Sehn-
                        sucht nach dem miteinander Weglaufen, Aufbruch, Flucht - innen
                        wie außen, das niemals Ankommen, die Angst vor dem Fremden
                        und Angst vor dem Fremdsein ...
                        Wiederkehrendes Thema ist ein Zirkus, eben »Le Grand Ordinaire«,
                        der sich wie eine vage Erinnerung, seinen Weg bahnt. »Der Zau-
                        berer macht Tricks, zaubern tut das Publikum.«, sagt Meret. Was
                        zunächst wie eine kitschige Behauptung klingt, ist eine Tatsache.
                        Der Zauberer manipuliert Gegenstände und nutzt die menschlichen
                        Wahrnehmungsschwächen aus. Für das Publikum aber können Din-
                        ge im Raum schweben, verschwinden, wiederkommen und vieles
                        mehr. Der Zuschauer ist der eigentliche Zauberkünstler. Diese Fä-
                        higkeit will Meret nutzen und bringt, gemeinsam mit ihrer Band
                        »The Tiny Teeth« musikalische Bilder auf die Bühne, vergleichbar
                        mit einem Soundtrack zu einem inneren Film. Der besteht zum
                        einen aus Miniaturen, die wie aus einer Spieldose oder in einer
                        Schneekugel musiziert klingen. Im Gegensatz dazu stehen schep-
                        pernde Songs, die mit Bläsersatz, Banjo, Akkordeon, Archtop-Gi-
                        tarre und Schlagwerk instrumentiert sind.
                        Sie erzählen von den Seemännern unter den Bühnenmenschen, die
                        alle Sprachen sprechen, gern auch gleichzeitig und die mit voller Kraft
                        auf die Klippen zu halten, aufrecht stehend, mit wirrem Haar. Und das
                        Zelt knarzt und ächzt wie ein sinkendes Schiff, aber nicht eine einzige
                        Ratte geht von Bord, denn es riecht -nein- stinkt nach Abenteuer.
                        »Wenn der Zirkus in der Stadt war, dann bleibt da so ein riesiger, trau-
                        riger, heller Fleck im Rasen zurück. Mit ein wenig Sägespäne darin.
30
Und da bleibt ein trauriger junger Mann zurück, der weint bitterlich
ob der Kontorsionistin, in die er so verliebt ist und die weiterzog.
Und die Kontorsionistin ihrerseits sitzt im Zug und weint bitterlich
ob des jungen Mannes, in den sie so verliebt ist. Und die Tränen
rinnen ihre Wangen herunter und sie schaut aus dem Fenster und
der Regen prasselt an die Scheiben und die Telegrafenmasten sausen
vorbei. Und sie stellt sich vor, welche Nachrichten durch die Kabel
geflossen sind: Liebesnachrichten. Und auf den Kabeln sitzen kleine
Schwalben, wie Noten auf Notenlinien zu Liebesliedern. Und bald
verwandeln sich die riesigen Telegrafenmasten in die Masten von
riesigen Segelschiffen, die davon ziehen auf dem endlosen Meer....
Und er sprach, Sie sind schön, und er sprach, Sie sind stark. Und sie
sprach, ich liebe Sie, schon immer. Dann wickelte sie sich ihm um
seinen kleinen Finger und sie sprachen lange Zeit nichts.«
Auszug »Le Grand Ordinaire«, Text: Meret Becker

Meret Becker: Gesang, Säge, Homophone | Ben Jeger: Glasharfe,
Piano, Akkordeon | Buddy Sacher: Gitarre, Banjo, Mandoline | Pe-
ter Wilmanns: Saxophone, Klarinette, Bassklarinette | Uwe Langer:
Trompete, Tuba, Posaune, Euphonium | Dirk Peter Kölsch: Schlagzeug

                                                         Meret Becker

                                                                        31
Ein ganzer Tag für die Kinder
kin d er provi n z sch r e i

                               Das historische Heinrichser Rathaus wird zur Spiel- und Wissensburg
                               Samstag, 09.11.2019 | Volkshochschule Suhl-Heinrichs

                               Ein ganzer Tag für die Kinder – Der KinderProvinzschrei

                               Was am Samstag, den 9. November 2019, abläuft, das gab es so in
                               Suhl noch nie – Kinder entern das altehrwürdige historische Heinrich-
                               ser Rathaus und übernehmen die Macht. Ein Kulturnachmittag in einem
                               Haus für die Kinder dieser Stadt – und natürlich auch für alle anderen
                               interessierten Kinder aus der nahen und weiten Umgebung. Es wird
                               kreative Workshops für Kinder geben, Puppentheater, Filmvorführun-
                               gen, Lesungen, Essen, Trinken, Spaß, Spannung, garantiert gute Laune
                               und noch vieles, vieles mehr. Wir bespielen das Rathaus von oben bis
                               unten, von links bis rechts und lang bis quer. Es wird wackeln und knar-
                               ren bis sich die Balken biegen.

                               Den 9. November haben wir übrigens mit Bedacht ausgewählt, ist er doch
                               einer der Schicksalstage der Deutschen. Wir dachten uns: Warum diesen
                               Tag also inhaltlich nicht neu ausrichten und mit der Unbekümmertheit und
                               Friedfertigkeit der Kindheit belegen? Warum soll die so wunderbare und
                               grundehrliche Naivität der Kinder uns Erwachsene nicht anstecken, die
                               Welt ab und an wieder mit kindlichen Augen zu sehen und somit eigene
                               Ressentiments und aufgestaute Alltagsnervereien zu vergessen?

                               Hier die bislang geplanten Aktivitäten.

                                                          Workshops für Kinder:

                                                       Gerhard Renner – Malerei
                                                       Angelika Beuger – Drucken
                                                          Birgit Boden – Filzen
                                                   Provinzkultur e.V. – Papierschöpfen
                                                        Max Strobel – Trommeln

                               Der KinderProvinzschrei zu Gast in der Autohaus Ehrhardt AG

32
Begleitendes Kulturprogramm:

           Rahmenprogramm durch den Suhler Knabenchor
                 Puppentheater für »kleine Kinder«
               Filmvorführung »Der kleine Maulwurf“
                        für »kleine Kinder«
                   Buchlesung für »junge Kinder«
                   Improtheater für »alle Kinder«

Weitere Infos zum großen KinderProvinzschrei folgen in Kürze.
Suhler Knabenchor

Theater beim KinderProvinzschrei

                                                                33
«Le Paris d'autrefois«

                                                                     André Kudernatsch

     A u s d e m F r e i t a g s s a l on wird der ProvinzKultursalon

     D e r F re i t a g s s a l o n w a r s eit 2012 auf Wanderschaft durch den
     Th ü r i n g e r Wa l d u n d b o t abwechslungsreiche Angebote aus
     L i t e ra t u r, K u l t u r, K u n s t , Wissenschaft, Geschichte und Philoso -
     p h i e, w o b e i d e r S c h w e r punkt auf Literatur lag. Da es aber auf
     D a u e r s c h w i e r i g i s t , t e r mingebunden spannende Kulturakteu -
     re z u e n g a g i e re n , h a b e n wir uns entschieden, den Freitags -
     s a l o n z u m i n d e s t t e r m i n lich flexibler zu gestalten. Somit wird
     a u s d e m t ra d i t i o n s re i c h en Freitagssalon nur der ProvinzKul -
     t u r s a l o n . N a c h w i e v o r möchten wir mit diesem Nischenan -
     g e b o t e i n e Ko m m u n i k a t ionsplattform schaffen, welche den
     B e s u c h e r n d i e M ö g l i c h k eit bietet, neben der Nutzung von
     K u n s t - , K u l t u r- u n d p o p ulärwissenschaftlichen Bildungsan -
     g e b o t e n e i n e n i d e e l l e n Raum zu finden, in dem man sich mit
     G l e i c h g e s i n n t e n z u d e n vorgegebenen Themen austauschen,
     Ko n t a k t e k n ü p f e n u n d persönlich und körperlich miteinander
34   t re f f e n k a n n . H i e r z u l a d en wir Sie herzlich ein!

             A k t u e l l e u n d w e i terführende Informationen auf ...
U n s e r e k o m m e n d e n P r o vinzKultursalons 2019:

2 8 . S e p t e m b e r / 1 9 . 3 0 U hr / Bibliothek Zella-Mehlis
L e s u n g a u s d e m » M a g a z in«
» H i n t e r h e r i s t m a n i m m er schlauer!«
Andreas Lehmann (Chefredakteur) und Nadja Klinger (Redak-
teurin) lesen große Magazin-Geschichten, Kleingedrucktes,
Kontaktanzeigen und eigenartige Nachrichten an die Redaktion.

1 6 . N o v e m b e r / 1 6 . 3 0 U hr / Oberrathaussaal Suhl
K a m m e r m u s i k a l i s c h e s Tangokonzert
» M i t a n g o q u e r i d o – m i tango loco«
D i e G ä s t e e r w a r t e t e i n e L i ebeserklärung an den Tango: von
h e i t e r b i s d ra m a t i s c h . E i n l eidenschaftliches und abwechs -
lu n g s re i c h e s Ko n z e r t m i t k raftvoll farbenprächtigen und sinn -
li c h l e i s e n T ö n e n u n d S t i m mungen, Vals, Milonga und Tango
in k a m m er m u s i k a l i s c h e r Form für Herz und Ohr, mit kleinen
A n e k d o t e n g e w ü r z t - m i t B ettina Born (Akkordeon, Gesang)
u n d W o l f ra m B o r n ( P i a n o )

1 3 . D e z e m b e r / 1 9 . 3 0 U hr / Gagarinsaal Suhl
L e s u n g m i t A n d r e Ku d e r natsch
» A u w e i a , We i h n a c h t e n . «
W e i h n a c h t e n m i t d e m S c h neeschieber auf der Couch, mit der
S c h w i e g e r m u t t e r i m K n o l l en-Ballett oder mit Fresslähmung
b e i F re u n d e n – e s g i b t v i e l e Möglichkeiten, den Heiligen
A b e n d t o t z u s c h l a g e n . I n d i esem Buch stehen die besten, gar-
n i e r t m i t S t e r n e n , E l c h e n , Kartoffelsalat und Gurken. Kuder-
n a t s c h k l ä r t a u f, w e r w i r k l i ch die Weihnachtsmärkte heim -
s u c h t , w a r u m H ü h n e r f ü r weiße Weihnachten stehen und was
d a s d i g i t a l e S c h r o t t w i c h t e l n bedeutet - ziemlich nikolausige
G e s c h i c h t e n m i t K l a v i e r m u sik von Andreas Groß.                   35

               . . . u n s e r e r H o m e page: www.provinzkultur.de
Lust auf großes Kino?
P r ov i n z k u lt u r k i n o

                                  29. August und 02. September 2019 | Capernaum –
                                  Stadt der Hoffnung
                                  Zain (Zain Al Rafeea) ist im Knast gelandet, weil er jemanden erstochen
                                  hat. Doch nun steht er als Kläger vor Gericht. Die Angeklagten: seine
                                  Eltern. Zain verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf diese Welt gebracht
                                  haben. Diese Welt ist ein »Capharnaüm« - ein Ort voller Chaos und
                                  Wahnsinn, in dem Zain und all die anderen, denen wir in diesem Film
                                  begegnen, kaum eine Chance haben. (2018)

                                  26. und 30.September 2019 | Der illegale Film –
                                  Wem gehört eigentlich ein Bild?
                                  Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Schnitt haben Claus Wischmann
                                  und Martin Baer etwa fünf Jahre an ihrem neuen Dokumentarfilm ge-
                                  arbeitet, in dem es um unser Verständnis von (Ab-)Bildern und Realität
                                  geht. Eine Realität, die stärker als je zuvor eine Bilderwelt ist. (2016)

                                  17. und 21. Oktober 2019 | Zwei Familien auf Weltreise
                                  Zwei Familien mit insgesamt fünf Kindern lassen alles hinter sich und
                                  reisen ein Jahr lang um die Welt. Sie lernen neben vielen Ländern auch
                                  sich selbst und ihre Kinder ganz neu kennen. (2019)

                                  21. und 25. November 2019 | Die Architekten
                                  Der Film erzählt die Geschichte eines Projekts: Junge Architekten sollen
                                  für ein riesiges Neubaugebiet ein gesellschaftliches Zentrum entwer-
                                  fen. Für sie alle ist es nach Jahren der Routine die erste wirkliche Chan-
                                  ce. Die Dreharbeiten zum Drama »Die Architekten« von Peter Kahane
                                  fanden ab Oktober 1989 inmitten der gesellschaftspolitischen Umbrü-
                                  che statt, so dass der regimekritische DEFA-Film erst 1990 beim letzten
                                  Nationalen Spielfilmfestival der ehemaligen DDR uraufgeführt und dort
                                  mit dem Spezialpreis der Jury prämiert wurde, aber bei seinem folgen-
                                  den Kinostart nur wenig Resonanz seitens der Zuschauer erfuhr. (1990)

                                  19. Dezember 2019 | Anderswo in Afrika
                                  Ein Film über eine Entdeckungsreise, die Suche nach dem Abenteuer
                                  und nach dem Ich. Nur mit dem Fahrrad ist Anselm durch den afri-
                                  kanischen Kontinent gefahren. 15.000 Kilometer, 414 Tage, 15 Länder.
                                  (2018)

                                  Veranstaltungsort: Clubkino Schauburg 2go,
                                  Bahnhofstr. 14, Zella-Mehlis
                                  Karten telefonisch unter: 0 36 82 / 46 46 47 oder 01 57 / 7 05 44 88 4
                                  per Mail: kontakt@kinozm.de
                                  Beginn immer um 19.30 Uhr.
36
Wirtschaftswachstum, Klimawandel,
                          Völkerwanderung, (Rechts)Populismus:
                          In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
Die Zukunft ist näher, als wir glauben

                                                                                    Q uerdenken
                             Tickets in den Geschäftsstellen von Freies Wort
                          und unter www.provinzkultur.de

                              Querdenken ist eine neue Veranstaltungsreihe
                          Ihrer Tageszeitung mit dem Projekt Aufwind, dem Verein
Querdenken für unsere
                Provinzkultur Zukunft!
                              e.V. und der HCS Medienwerk GmbH.
                          Angesichts weltweiter globaler Umwälzungen, tiefgrei-
                          fender gesellschaftlicher Veränderungen und unsicheren
                          Zukunftsszenarien regen wir den intermedialen Diskurs
Querdenken ist eine Veranstaltungsreihe unseres Vereins in Koopera-
                          in unserer Heimatregion an, um alternative Denk-, Wirt-
                          schafts-, Bildungs- und Lebensmodelle vorzustellen.
tion mit der Suhler Verlagsgesellschaft und mit dem Projekt Aufwind
– freundlich unterstützt von der WTA Carsten Weser GmbH. Ange-
sichts weltweiter globaler Umwälzungen, tiefgreifender gesellschaftli-
                    Südthüringens starke Seiten
cher Veränderungen und unsicheren Zukunftsszenarien regen wir mit
                           Foto: Wolfgang Schmidt/S.-Fischer-Verlag

diesem Veranstaltungsformat den intermedialen Diskurs in unserer
Heimatregion an und stellen alternative Denk-, Wirtschafts-, Bildungs-
und Lebensmodelle vor.

27. September 2019
(Ort und Uhrzeit werden rechtzeitig bekannt gegeben)
Simon Marian Hoffmann im Vortrag und Gespräch

»Möchte eine Gesellschaft jung und dynamisch bleiben, dann muss sie
sich der Kraft der Jugend bedienen. Ihre Innovationen erkennen und die
Jugend nicht als Konsumenten, Produzenten oder Reproduzenten des
eigenen Systems verstehen. Sondern als Innovatoren, Impulsgeber und
Architekten ihres ›Hauses der Zukunft‹.«

Simon Marian Hoffmann, Querdenker und Gründer des Vereins »De-
mokratische Stimme der Jugend« (DSDJ), kommt nach Südthüringen!
Er richtet klare Worte an die Welt der Erwachsenen und fordert ge-
meinsam mit seinen Mitstreiter/innen eine Gesellschaft, die jungen
Menschen ermöglicht, sich zu beteiligen, mitzugestalten und ihr Po-
tential zu entfalten. Der Verein hat für sein Engagement bereits etliche
Auszeichnungen und Preise erhalten. »Wir wählen statt einer Opferrol-
le, die alles als gegeben akzeptiert, die kraftvolle Entscheidung, Haupt-
rolle und Gestalter des eigenen Lebens uns Umfelds zu sein.«
Simon Marian Hoffmann

                                                                                    37
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