Region Bayern 2011 - DEUTSCHE STIFTUNG ORGANTRANSPLANTATION
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
2011
Region Bayern
J A H R E S B E R I C H T
DEUTSCH E ST I FTUNG
ORGANTRANSPLANTATION
Gemeinnützige Stiftung
Koordinierungsstelle Organspendehinweis Aufgrund unterschiedlicher Zählweisen sind die Veröffentlichungen der Stiftung Eurotransplant (ET) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) über die deutschen Spenderzahlen nicht vergleichbar. Dies ist in unterschiedlichen Spender- definitionen, nicht deckungsgleichen Betrachtungszeiträumen und voneinander abweichenden Zählweisen der post- mortalen und transplantierten Organe begründet. herausgeber Deutsche Stiftung Organtransplantation Deutschherrnufer 52 60594 Frankfurt/Main Telefon: 0 69 / 677 328 9420 Telefax: 0 69 / 677 328 9409 E-Mail: kh-info@dso.de Internet: www.dso.de redaktion V.i.S.d.P.: Alexandra Hesse, Patricia Waage statistik Brigitte Ossadnik, Heike Werner-Ladebeck Stichtag der Zahlen: 15. Januar 2012 edv Ursula Eckhardt, Jürgen Hoffmann, Andreas Leßmann gestaltung und druckorganisation Lindner & Steffen GmbH, Nastätten www.lindner-steffen.de Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Herausgebers. Im folgenden Text sind immer Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen, auch wenn aus Gründen der besseren Lesbarkeit nur eine Form verwendet wurde. Frankfurt/Main, Februar 2012 ISBN-Nr. 978-3-936550-99-3
1 Jahresbericht Region Bayern 2011 Vorwort 4 Deutsche Stiftung Organtransplantation 6 Fachinformationsmedien 8 DSO-Region Bayern 9 Mitarbeiter der DSO-Region Bayern 10 Krankenhäuser, Transplantationsbeauftragte 12 Transplantationszentren 13 Fachbeirat 14 Organspendekonsile und Spendermeldungen 17 Potenzielle Organspender 20 Organspender 23 Organvermittlung 29 DSO dankt Krankenhäusern 30 Ergebnisse der Organspende pro Krankenhaus 31 DEUTSCH E ST I FTUNG ORGANTRANSPLANTATION Gemeinnützige Stiftung Koordinierungsstelle Organspende
2 Schlagerstar roland kaiser wird Anfang 2010 mit einer Lungentransplantation von seiner schweren Krankheit geheilt. Er fühlt sich besser denn je. Mit frischem Elan startet er in seinem »zweiten Leben« erfolgreich eine Live-Tournee. Doch sein Einsatz gilt nicht nur der Musik. Das Thema Organspende ist Roland Kaiser ein wichtiges Anliegen geworden. »Ich hoffe, das Bewusstsein der Menschen zum Thema Organ- spende durch mein Engagement als Botschafter zu schärfen. Wenn dieser Einsatz dazu führt, die Spendenbereitschaft zu steigern, habe ich mein Ziel erreicht, hoffentlich einen kleinen Beitrag zu einer ,mit-menschlicheren‘ Gesellschaft geleistet zu haben.« FOTOGRAFIE: PAUL SCHIRNHOFER
3 Organspende – eine gemeinsame Aufgabe Nahezu 12.000 schwer kranke Menschen in Deutschland setzen ihre Hoffnung in die Trans- plantation eines Organs. Ihr Überleben und ihre Lebensqualität hängen von der Bereitschaft ihrer Mitmenschen ab, Organe nach dem Tod zu spenden. Diese Solidarität auch zum Tragen zu bringen, ist gemeinsame Aufgabe der Krankenhäuser, Transplantationszentren und der DSO: Sie nimmt die Meldungen möglicher Organspender entgegen, koordiniert die »Gemeinschaftsaufgabe Organ- spende« und sorgt dafür, dass alle notwendigen medizinischen und organisatorischen Schritte vollzogen werden, damit Organe entnommen, an geeignete Patienten vermittelt und transplantiert werden können.
4
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
selten zuvor war das Thema Organspende in Gesellschaft und Medien so präsent wie im Jahr 2011,
dennoch ist dieses Thema noch immer nicht in ausreichendem Maße in den Köpfen und Herzen aller
Menschen angekommen. Noch immer sterben jeden Tag drei Menschen, weil nicht rechtzeitig ein
lebensrettendes Spenderorgan gefunden werden kann. Obwohl der Großteil der Bevölkerung Umfragen
zufolge Organspenden befürwortet, spiegelt sich diese positive Einstellung nicht in einer Steigerung
der Spenderzahlen wider. Im Gegenteil. Seit 2008 stagniert die Zahl der postmortalen Organspender
auf niedrigem Niveau. Die Schere zwischen verfügbaren und benötigten Organen klafft immer weiter
auseinander. Den Organmangel zu beseitigen und die Organspendebereitschaft in der Bevölkerung zu
erhöhen, ist daher eine der drängendsten gesundheitspolitischen Herausforderungen. Im Interesse
aller betroffenen Patienten muss die Umsetzung der europäischen Organspenderichtlinie deshalb
zugleich zum Anlass genommen werden, grundlegende Verbesserungen des Transplantationsrechts
zu erreichen.
Ein wesentlicher Grund für die niedrigen Spenderzahlen ist sicherlich in der Tatsache zu suchen, dass sich viel zu wenige
Menschen überhaupt mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und eine Erklärung über ihre Organspendebereitschaft
abgeben. Die Reform der derzeit geltenden »Erweiterten Zustimmungslösung« spielt daher die zentrale Rolle bei der Novellierung
des Transplantationsgesetzes. Das Thema Organspende muss stärker in das Bewusstsein und in die Verantwortung jedes
Einzelnen gerückt werden. Das Bayerische Gesundheitsministerium hatte sich daher für die Einführung der erweiterten Wider-
spruchsregelung eingesetzt, im Sinne einer stärkeren Eigenverantwortung des Einzelnen und einer Entlastung der Angehörigen.
Die Abstimmungen im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz und im Bundesrat haben jedoch gezeigt, dass eine solche
Regelung in Deutschland nicht mehrheitsfähig ist. Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt deshalb den Kompromiss-
vorschlag zur Einführung der Erklärungslösung, bei der die Bürger in einem geregelten Verfahren über die Organspende infor-
miert und zu einer Erklärung aufgefordert werden sollen. Im Idealfall kommt so jeder Bürger zu einer eigenen selbstbestimmten
Entscheidung, so dass die Entscheidungslast der Angehörigen entfallen würde.
Internationale Vergleiche machen jedoch auch deutlich, dass die Zahl der Organspender nicht nur von den rechtlichen, sondern
auch von den organisatorischen Rahmenbedingungen maßgeblich beeinflusst wird. Organspende findet im Krankenhaus statt.
Deshalb kommt es entscheidend darauf an, organisatorische Maßnahmen zu treffen, damit potentielle Organspender identifiziert
und gemeldet werden. Die im Gesetzentwurf der Bundesregierung vorgesehene bundesweite Pflicht der Entnahmekranken-
häuser zur Bestellung von Transplantationsbeauftragten ist ein wichtiger erster Schritt. In Bayern sind bereits seit vielen Jahren
Transplantationsbeauftragte in den Entnahmekrankenhäusern bestellt, die sich – im meist hektischen Klinikalltag – um die
Belange der Organspende kümmern. Damit die Krankenhäuser ihrer Schlüsselrolle im Organspendeprozess gerecht werden
können, brauchen sie Unterstützung, denn Organspende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Eine individuelle Betreuung der
Krankenhäuser durch die DSO-Regionen ist jedoch nur möglich, wenn den DSO-Regionen ein entsprechender Handlungs- und
Gestaltungsspielraum zur Verfügung steht. Das Bayerische Gesundheitsministerium setzt sich daher im Rahmen der Novellierung
des Transplantationsgesetzes für eine Stärkung der DSO-Regionen ein. Denn nur so können die DSO-Regionen auf die viel-
fältigen spezifischen Anforderungen der von ihnen betreuten Krankenhäuser eingehen – im Sinne einer langfristigen Steigerung
der Zahl der Organspenden.
Lebensrettende Transplantationen sind nur dann möglich, wenn ausreichend Spenderorgane zur Verfügung stehen.
Gegen den Spendermangel gibt es kein Patentrezept. Um so bedeutsamer ist es, gemeinsam Wege zu finden, die Situation
der Organspende zu verbessern.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Marcel Huber, MdL
bayerischer staatsminister
für umwelt und gesundheit5 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, sicherlich haben Sie im Laufe des Jahres 2011 die vielen Berichte zum deutlichen Rückgang der Organspende- zahlen verfolgt. Großes Medieninteresse fand, dass die Zahl derjenigen, die nach ihrem Tod Organe gespendet und damit schwerkranken Menschen geholfen haben, im Vergleich zum Vorjahr deutschlandweit um 7,4 Prozent gesunken ist. Erfreulicherweise ist die Situation in Bayern nicht ganz so dramatisch. In Bayern gab es im Jahr 2011 189 Organspender, es wurden 628 Organe transplantiert. Damit erreichten wir nahezu das Ergebnis von 2010 mit 192 Spendern und ebenfalls 628 transplantierten Organen. Wichtiger ist jedoch, dass die Meldungen potentieller Spender der bayerischen Krankenhäuser an die DSO- Zentrale in München und dem Organisationsschwerpunkt in Erlangen im letzten Jahr sogar um mehr als 15 Prozent zugenommen hat, damit liegen wir knapp unter dem bislang besten Ergebnis aus dem Jahr 2007. Dies bestätigt unsere Wahrnehmung der hohen Akzeptanz und guten Zusammenarbeit der Krankenhäuser mit der DSO-Region Bayern. Ein Hauptgrund, dass viele Spenden nicht realisiert werden konnten, liegt in der hohen Ablehnungsquote, die allen Umfragen in der Bevölkerung widerspricht. Dies liegt u.a. an der Überforderung der Angehörigen in der akuten Situation, da in über 70 Prozent der Fälle der Wille des Verstorbenen nicht bekannt war. Das heißt für uns, dass hier deutlich mehr Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Darüber hinaus ist Transparenz und Vertrauen das wirksamste Mittel um bestehenden Ängsten und Mythen zu begegnen, die sich nach wie vor um die Organspende ranken. Eine große Verantwortung sehen wir in einer kompetenten Angehörigenbetreuung, um sicherzustellen, dass die jeweilige Entscheidungsfindung in einer Atmosphäre von Vertrauen, Zuwendung und ausreichender Information umgesetzt werden kann und damit langfristig stabil ist. So wird auch im Jahr 2012 ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der Fortführung der Angehörigenprojekte liegen, zum einen in Workshops für Stationsärzte zur Führung von Angehörigengesprächen, zum anderen als Angehörigentreffen für Familien von Organspendern. Letzteres bedeutet auch, dass wir die Angehörigen nach ihrer Entscheidung nicht allein lassen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, die umfangreiche Expertise der DSO durch Präsenz auf Fachkongressen, Vorträge ihrer Mitarbeiter und wissen- schaftliche Arbeiten im Bereich der Organspende nach außen stärker zu unterstreichen. Im letzten Jahr wurde bereits die Mitarbeit an verschiedenen europäischen Projekten ausgebaut. Weiterhin war die DSO-Region Bayern im letzten Jahr auf zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen vertreten. Nicht nachlassen werden wir auch im Jahr 2012 in der Unterstützung der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern, um durch optimierte Abläufe des Spendeprozesses den Ressourcen und der Arbeitsbelastung des medizinischen Personals gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit mit den Transplantationsbeauftragten ist von großem persönlichen Engagement und Vertrauen geprägt. Mit neuen Ideen werden wir auch im Jahre 2012 alles daran setzen zur Steigerung der Organspende beizutragen, um unnötiges Leid der Menschen, die auf ein Organ warten, abzuwenden. Dazu gehören auch der Ausbau der Zusammenarbeit und die Diskussion mit relevanten gesellschaftlichen Gruppen wie Selbsthilfeverbänden und Kirchen. Kritische Themen und ethische Aspekte sollten dabei nicht ausgespart werden. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle besonders für die konstruktive und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, dem bayerischen Staatsminister Dr. Marcel Huber, den Transplantationszentren, den Selbsthilfe- gruppen sowie den bayerischen Klinikleitungen, der Bayerischen Ärztekammer und den Krankenkassen. Wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück, denn das Resümee eines ganzen Jahres setzt sich aus vielfältigen Faktoren zusammen. Nicht nur Zahlen und Statistiken, sondern auch die Qualität der Zusammenarbeit, das Engagement aller am Organspendeprozess Beteiligten – das macht unsere Arbeit aus und spornt uns an. Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach geschäftsführender arzt dso-region bayern
6
Deutsche Stiftung Organtransplantation
region n ord- ost
Berlin, Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern
(7,6 Mio. Einwohner*)
reg io n nord
Bremen, Hamburg, Niedersachsen,
Schleswig-Holstein
(13,2 Mio. Einwohner*) Rostock
Hamburg
Lingen
HANNOVER BERLIN
reg io n
no rdrhein-
westfa l en
(17,8 Mio. Einwohner*)
ESSEN
LEIPZIG
Dresden
Marburg
Jena
region ost
FRANKFURT Sachsen, Sachsen-
MAINZ Anhalt, Thüringen
reg io n mitte
(8,7 Mio. Einwohner*)
Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
(11,1 Mio. Einwohner*) Homburg
Heidelberg Erlangen
h au p t v e r wa ltun g
STUTTGART
MÜNCHEN
Freiburg
Buxheim
region bayern
(12,6 Mio. Einwohner*)
Organisationszentrale
region
Organisationsschwerpunkt baden - würt temberg
(10,8 Mio. Einwohner*)
Organisationsstützpunkt
* Einwohnerzahl Stand 30.06.2011
Quelle: Statistisches Bundesamt7
Im Juli 2000 hat die DSO in einem Vertrag mit der Bundesärztekammer, dem
GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft den Auftrag
als Koordinierungsstelle für Organspende erhalten.
Die Aufgaben der Koordinierungsstelle legt der Vertrag nach Paragraf 11 des
Transplantationsgesetzes fest. Der Vertrag ist vom Bundesministerium für Gesund-
heit genehmigt. Neben den vielfältigen Aufgaben der Koordinierungsstelle regelt
der Vertrag u.a. die Organisationsstruktur der DSO sowie ihre Finanzierung.
Organisationsstruktur
Um die Organspende in Deutschland flächendeckend und rund um die Uhr sicher-
zustellen, hat die DSO sieben Organspenderegionen gebildet. Die Regionen umfassen
ein oder mehrere Bundesländer. Jede Region wird von einem Geschäftsführenden
Arzt geleitet und verfügt über eine Organisationszentrale, von der aus alle Organspende-
aktivitäten organisiert und gesteuert werden können.
Neben der Zentrale gibt es Schwerpunkte und Stützpunkte, um die Wege der
Koordinatoren zu den Krankenhäusern zu verkürzen. Die Koordinatoren sind direkte
Ansprechpartner für die Intensivstationen, die verstorbene Patienten melden, um
die Möglichkeit einer Organspende abzuklären.
Jede Region wird von einem Fachbeirat beraten. Dieser setzt sich zusammen aus
Vertretern der regionalen Transplantationszentren, der Landesärztekammern,
der gesetzlichen Krankenversicherer und der Krankenhäuser der Region sowie einem
Vertreter des jeweiligen Bundeslandes. Auf Bundesebene unterstützt ein Bundesfach-
beirat die DSO. Ihm gehören Vertreter der Vertragspartner, der regionalen Fachbeiräte,
der Bundesländer, der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) und der Stiftung
Eurotransplant (ET) an.
deutsche
gkv-spitzenverband bundesärztekammer
krankenhausgesellschaft
deutsche stiftung
organtransplantation ständige kommission
stiftung eurotransplant organtransplantation der
Vermittlungsstelle nach §12 TPG Koordinierungsstelle nach §11 TPG bundesärztekammer
Stiftungsrat
Vorstand bundesfachbeirat
krankenhäuser mit intensivstation Hauptverwaltung
transplantationszentren Regionen regionalfachbeirat8
Fachinformationsmedien
Zum Thema Organspende stellt die DSO folgende Fachinformationsmedien
zur Verfügung, Sie erhalten diese über die Mitarbeiter Ihrer Region.
NEU Kongressband zum 7. Jahreskongress der
Deutschen Stiftung Organtransplantation in Frankfurt am Main 2011
NEU Sonderdruck: PflegenIntensiv, Fachzeitschrift für Intensivpflege,
Anästhesie und OP-Pflege (Bibliomed, Medizinische Verlagsgesellschaft mbH)
DVD: »Organspende – Eine Entscheidung für das Leben«,
Fachfilm zur Organspende für die klinikinterne Fort- und Weiterbildung
Informationsbroschüre: »Einsatz für Organspende«. Die DSO stellt sich vor.
Jahresberichte der sieben DSO-Regionen und ein bundesweiter Jahresbericht
Vertrag nach Paragraf 11 Transplantationsgesetz zur Koordinierungsstelle Organspende
Fachbuch: »Der Hirntod als der Tod des Menschen«,
Hans-Peter Schlake, Klaus Roosen
Informationsheft zum Thema Hirntod: »Kein Weg zurück – Informationen zum Hirntod«,
für Krankenhausmitarbeiter, Angehörige von Organspendern und interessierte Laien
Informationsheft für Angehörige von postmortalen Organspendern:
»Im Tod Leben schenken«
Ein regionaler Krankenhaus-Newsletter informiert regelmäßig und aktuell
über Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen rund um das Thema Organspende.
Anfragen und Vorschläge zu Themen und Texten sind bei der Newsletter-Redaktion
stets willkommen (bayern@dso.de).
fachor dn er
Deutsche Stiftung Organtransplantation
Leitfaden für die Organspende
Ausführliche Fachinformationen für ärztliches
und pflegerisches Personal auf Intensivstationen.
Eine ergänzende Kompaktübersicht bietet der
Flyer »Organspende kompakt«.
Kostenlose Bestellung bei der DSO-Region Bayern:
bayern@dso.de
Als Download unter www.dso.de verfügbar
www.dso.de
Die DSO im Internet mit umfassenden Informationen zur Organspende für Interessierte
und Fachinformationen für Intensivstationen und Transplantationsbeauftragte.
auch als Download unter www.dso.de verfügbar9
DSO-Region Bayern
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat für die Koordinierung von
Organspenden in Deutschland sieben Regionen gebildet. Sitz der Organisationszentrale
der Region Bayern ist München. Aufgrund der geographischen Größe des Flächenstaates
Bayern unterhält die DSO einen zusätzlichen Organisationsschwerpunkt in Erlangen.
Ein Geschäftsführender Arzt leitet die gesamte Region, die zusammen mit einem
Team aus ärztlichen und pflegerischen Koordinatoren, neurologischen, chirurgischen
und urologischen Konsiliarärzten, Perfusionstechnikern, administrativen Mitarbeitern
und einem 24 Stunden-Telefondienst die Durchführung von Organspenden zu jeder Zeit
sicherstellt. Es besteht eine Operationsbasis der organisatorischen Zusammenarbeit
mit über 200 Krankenhäusern.
Die DSO ist gemäß dem Transplantationsgesetz von den Transplantationszentren
unabhängig: Die operative Zusammenarbeit mit dem Ziel einer »Steigerung der
Organspende« ist effektiv und erfolgt in enger, vertrauensvoller Absprache.
Wir sind rund um die Uhr kostenfrei erreichbar:
0800 - 376 366 67
Unterstützungsangebot
Zur Unterstützung der Krankenhäuser bei der Gemeinschaftsaufgabe Organspende
stellt die DSO rund um die Uhr eine Vielzahl von Dienstleistungen zur Verfügung:
Telefon- und Koordinationsdienst mit konsiliarischer Beratung
Orientierendes Konsil bei Patienten mit therapieresistenter Hirnstammareflexie
Klärung der medizinischen und juristischen Voraussetzungen einer Organspende
Vermittlung der mobilen neurologischen Konsiliardienste für die Hirntoddiagnostik
Unterstützung beim Angehörigengespräch und bei der Angehörigenbetreuung
Beratung und Unterstützung bei der organprotektiven Intensivtherapie nach festgestelltem Hirntod
Beauftragung einer umfassenden Labordiagnostik einschließlich toxikologischer und virologischer Gutachten
Datenübermittlung an die Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET)
Organisation der Entnahme und Konservierung von Organen
Organisation aller erforderlichen Transporte im Rahmen der Organspende
Information des Krankenhauspersonals und auf Wunsch auch der Angehörigen über die Ergebnisse erfolgter
Transplantationen der entnommenen Organe unter Wahrung der Anonymität der Spender und Empfänger
krankenhausbetreuung und -beratung
Informationsveranstaltungen, Vorträge und Gespräche in den Krankenhäusern
Beratung der Transplantationsbeauftragten zur Analyse und Optimierung krankenhausinterner
Abläufe im Organspendeprozess
Organisation von regionalen Fortbildungen
Bereitstellung von Informationsmaterial zur Organspende10
Mitarbeiter der DSO-Region Bayern
Dr. med. Dipl.-Biol. Dr. med. Angelika Eder
Thomas Breidenbach Koordination
Geschäftsführender Arzt angelika.eder@dso.de
Kerstin Herz
Assistenz des Stanislava Frank
Geschäftsführenden Arztes Koordination
kerstin.herz@dso.de stanislava.frank@dso.de
Bianca Krapp Sebastian Gebhardt
Administration Koordination
bianca.krapp@dso.de sebastian.gebhardt@dso.de
Berit Wegscheider Susanne Schmidt
Administration Koordination
berit.wegscheider@dso.de susanne.schmidt@dso.de
Claudia Zilch Dr. med. Dorothee Seidel
Administration Koordination
claudia.zilch@dso.de dorothee.seidel@dso.de
Christian Bald Dr. med. Uta Teßner
Koordination Koordination
christian.bald@dso.de uta.tessner@dso.de
Dr. med. Nicola Campe
Koordination
nicola.campe@dso.de11
Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach ist seit November
Wir sind rund um die Uhr kostenfrei erreichbar:
2010 Geschäftsführender Arzt der DSO-Region Bayern.
Er ist Ansprechpartner für die Landesregierung, die Vertragspartner,
Verbände, kooperierende Krankenhäuser, Transplantationszentren
0800 - 376 366 67
und regionale Medien (in enger Abstimmung mit dem Bereich
Kommunikation in der Hauptverwaltung in Frankfurt/Main). Der
Geschäftsführende Arzt berät das Koordinatoren-Team bei der
Organisation im akuten Organspendeprozess und bei der regel- Organisationsschwerpunkt Erlangen
mäßigen fachlichen Betreuung der Krankenhäuser. Administrative Neumühle 2
Angestellte unterstützen das Koordinatoren-Team logistisch bei 91056 Erlangen
der Realisierung von Organspenden. telefon 069 - 677 328 4101
telefax 069 - 677 328 4188
Als Koordinator unterstützen neu im Team Stanislava Frank und
Integration in das Telefonhauptnetzwerk
Mandy Kühnappel. Sabine Böhm ist derzeit in Elternzeit. der DSO, Hauptsitz Frankfurt/Main
Sigrid Welker
Administration
sigrid.welker@dso.de
Organisationszentrale Region Bayern
Marchioninistraße 15
81377 München
telefon 069 - 677 328 4001
telefax 069 - 677 328 4099 Marina Brunner
Integration in das Telefonhauptnetzwerk Koordination
der DSO, Hauptsitz Frankfurt/Main marina.brunner@dso.de
e-mail bayern@dso.de
web www.dso.de
Dr. med. Dorothee Grammenos
Koordination
dorothee.grammenos@dso.de
Würzburg Alexandra Greser
Koordination
Erlangen alexandra.greser@dso.de
Regensburg
Transplantations- Mandy Kühnappel
zentrum Koordination
Region Bayern mandy.kuehnappel@dso.de
Augsburg
München
Dr. med. Jutta Weiss
Koordination
jutta.weiss@dso.de12
Krankenhäuser
214 Krankenhäuser, die über eine Intensivstation mit die Tätigkeit der DSO-Koordinatoren vor Ort zu unterstützen,
Beatmungsplätzen verfügen, werden von den Koordinatoren insbesondere an der Organisation der erforderlichen Untersu-
der DSO-Region Bayern betreut. Die DSO unterstützt und chungen und der Organentnahme mitzuwirken
berät die Krankenhäuser bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen sich bei Bedarf an der Betreuung der nächsten Angehörigen
Mitwirkungspflicht im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe eventuell bereits vor Abschluss der Hirntoddiagnostik und vor
Organspende. Anwesenheit des DSO-Koordinators zu beteiligen.
Im Anhang dieses Berichts ist aufgeführt, in welchem Ausmaß Mit Wirkung zum 01.03.2010 wurde das Gesetz zur Ausführung
sich Krankenhäuser im Jahr 2011 an der Gemeinschaftaufgabe des Transplantationsgesetzes und des Transfusionsgesetzes
Organspende beteiligt haben. (AGTTG) vom 24.11.1999 (GVBl S. 464, BayRS 212-2-UG) durch
Gesetz vom 08.02.2010 geändert (GVBl S. 55); es trägt nunmehr
Krankenhäuser nach Kategorien die Bezeichnung »Gesetz zur Ausführung des Transplantations-
k at. a kat. b kat. c g e sa m t gesetzes – AGTPG«.
Region Bayern 6 21 187 214 Die wesentlichen Inhalte der Gesetzesänderung sind:
1. Die Mitwirkung an der Aufklärung der Bevölkerung über
Kategorie A: Universitätsklinik
Kategorie B: Krankenhaus mit Neurochirurgie die Möglichkeiten der Organspende, die Voraussetzungen
Kategorie C: Krankenhaus ohne Neurochirurgie der Organentnahme und die Bedeutung der Organübertragung
Diese DSO-interne Einteilung dient einer bundesweiten Vergleich- wird auf die Bayerische Landesapothekerkammer ausgedehnt
barkeit der Organspendeergebnisse in Krankenhäusern. Die frühere (Art. 1 Abs. 1 Nr. 4 AGTPG).
Darstellung nach Versorgungsstufen ließ diese vergleichende
Darstellung nicht zu, da die Definition föderale Variationen aufweist.
2. Die Unabhängigkeit der Mitglieder der Kommissionen zur
Prüfung von Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Lebend-
spende nach § 8 Abs. 3 des Transplantationsgesetzes (TPG)
werden gestärkt und gesetzliche Mindestanforderungen für
Transplantationsbeauftragte das Anhörungsverfahren vor den Kommissionen festgelegt
(Art. 2 Abs. 1 Satz 2 bzw. Art. 3 AGTPG).
Das Bayerische Ausführungsgesetz, das am 1. Dezember 1999 3. Die Stellung der Transplantationsbeauftragten, die an allen
in Kraft trat, konkretisiert unter anderem die Einsetzung und die bayerischen Krankenhäusern mit Intensivbetten zu bestellen
Aufgaben von Transplantationsbeauftragten, die darin bestehen: sind, wird gestärkt (Art. 6 Abs. 2 und 3 sowie Art. 8 AGTPG).
mögliche Organspender gemäß § 11 Abs. 4 Satz 2 TPG zu melden 4. Die bisher regelmäßigen jährlichen Berichtspflichten werden
durch konkretisierte Auskunftspflichten auf Verlangen ersetzt
Ansprechpartner für das ärztliche und pflegerische Personal
(Art. 9 AGTPG).
in allen Fragen im Umfeld der Organspende zu sein und ihnen die
Bedeutung hervorzuheben Uber diese Änderungen hat die Bayerische Krankenhaus-
gesellschaft (BKG) in ihrem Mitteilungsblatt (Ausgabe 4/2010 v
erforderliche Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit
om 26.02.2010 S.18f.) berichtet.
durchzuführen oder zu organisieren
Die gesetzliche Regelung in Bayern und die Benennung von
Transplantationsbeauftragten hat sich in vielen Krankenhäusern
bewährt. Die Ernennung von Ärzten, die sich für das lebens-
rettende und -erhaltende Thema Organspende zuständig und13
Transplantationszentren
verantwortlich fühlen, war ein Meilenstein in der Umsetzung Ziel unserer Aktivitäten ist die erfolgreiche Transplantation
der »Gemeinschaftsaufgabe Organspende«. Ein engagierter von Patienten. Diese wird in Bayern durch die Transplantations-
Ansprechpartner in jedem Krankenhaus kann der Schlüssel zentren gewährleistet:
zum Erfolg sein.
Transplantationsprogramm
Die konstruktive Zusammenarbeit und das zielstrebige und
engagierte Handeln vieler Beauftragter haben in den vergangenen Augsburg Niere
Jahren wesentlich zur Steigerung der Zahl der Organspenden Erlangen Niere, Pankreas, Leber, Herz
beigetragen. Wichtig ist die Unterstützung der Beauftragten München
durch die Krankenhausleitung und eine abteilungsübergreifende Deutsches Herzzentrum Herz*
Zusammenarbeit, die hilft Hindernisse zu überwinden und ein Klinikum Großhadern Niere, Pankreas, Leber, Herz, Lunge
gemeinsames Ziel zu erreichen. Kooperatives Handeln im Kranken- Klinikum rechts der Isar Niere, Pankreas, Leber
haus erhöht die Arbeitszufriedenheit und den Behandlungserfolg,
Regensburg Niere, Pankreas, Leber, Herz
nicht nur bei der Durchführung einer Organspende. Die DSO
unterstützt die Transplantationsbeauftragten und alle interessierten Würzburg Niere, Pankreas, Leber, Herz
Ärzte jederzeit bei der Erkennung möglicher Organspender
und hilft die Abläufe des Organspendeprozesses zu optimieren. * Programm ruht
Inhousekoordination in Deutschland
Das Pilotprojekt zur bundeseinheitlichen Inhousekoordination Ein Quartalsbericht unterstützt dieses Ziel durch periodische
in großen Krankenhäusern ist 2009 von der DSO gemeinsam Darstellung der gemeinsamen Analyse von Todesfällen, Ursachen-
mit dem Bundesgesundheitsministerium und der Deutschen forschung zu eventuellen Schwachstellen im Prozess und Berichte
Krankenhausgesellschaft ins Leben gerufen worden, um jede über Verbesserungsmaßnahmen.
Möglichkeit einer Organspende zu erkennen und zu verfolgen. Insgesamt haben sich an diesem Pilotprojekt 112 von rund 150
Die Inhousekoordination sieht einen oder mehrere Kranken- Unikliniken und Krankenhäusern mit neurochirurgischer Intensiv-
hausmitarbeiter mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung station beteiligt. Evaluiert wurde das Projekt vom Deutschen
vor, die dafür sorgen, dass die DSO als Koordinierungsstelle Krankenhausinstitut (DKI), das Ende 2011 einen Zwischenbericht
für die Organentnahme über Organspender informiert wird. Die vorgelegt hat.
Krankenhäuser stellen sicher, dass die Mitarbeiter entsprechende Die DSO wie auch die Bundesärztekammer, die Deutsche
Kompetenzen erhalten, um die Aufgaben der Inhousekoordination Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband sehen in der
auf jeder Intensivstation umzusetzen. Jeder muss eine Fort- Fortführung der Inhousekoordination zur Erhaltung und zum weiteren
bildungsmaßnahme absolvieren bzw. die von der Bundesärzte- Ausbau der neu geschaffenen Strukturen einen wichtigen Ansatz,
kammer Curriculare Fortbildung Organspende nachweisen. die Situation der Patienten auf der Warteliste zu verbessern.
Zudem berichten diese Mitarbeiter der Koordinierungsstelle
quartalsweise über die Organspendesituation in ihrer Einrichtung.
Auf diese Weise soll eine engere Verzahnung zwischen Kranken-
häusern und DSO gewährleistet werden.14
Fachbeirat
Prof. Dr. med. Bernhard Banas Prof. Dr. med. Bruno Meiser
Klinikum der Universität Regensburg Klinikum Großhadern
Dr. med. Rudolf Burger PD Dr. med. Wolfgang Müllges
Bayerische Landesärztekammer Universitätsklinikum Würzburg
Prof. Dr. med. Kai-Uwe Eckardt Ministerialrat Dr. jur. Hans Neft
Universitätsklinikum Erlangen Bayerisches Staatsministerium
für Umwelt und Gesundheit, München
PD Dr. med. Markus Guba
Klinikum Großhadern Dr. med. Katharina Pressmar
Universitätsklinikum Erlangen
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Heemann
Klinikum rechts der Isar der TU München PD Dr. med. Ulrich Steger
Universitätsklinikum Würzburg
Prof. Dr. med. Peter Hermanek
Bayerische Arbeitsgemeinschaft Prof. Dr. med. Stefan Thorban
für Qualitätssicherung in der stationären Klinikum rechts der Isar der TU München
Versorgung
PD Dr. med. Horst Weihprecht
Dr. med. Ulf Herold Klinikum Augsburg
Deutsches Herzzentrum München
Jens Weyd
Walter Langenecker Bayerisches Staatsministerium
AOK für Umwelt und Gesundheit
Maren Liebig
Bayerisches Staatsministerium
für Umwelt und Gesundheit
PD Dr. med. Martin Loss
Klinikum der Universität Regensburg15 Ergebnisse der Organspende
16
17
Organspendekonsile und Spendermeldungen
2 011 r e g i on bay e r n
Orientierende Konsile
anzahl
500
400
300
200
100
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
DSO 07 BY
ABB. 1
Rund um die Uhr nehmen die Mitarbeiter der DSO-Region Bayern Anfragen zur Eignung
möglicher Organspender entgegen. Diese können bei Verdacht auf den eingetretenen
Hirntod oder nach Abschluss der Hirntoddiagnostik erfolgen.
ABB. 1zeigt den Verlauf der Zahl der Konsilanfragen der Kollegen aus den Krankenhäusern
an die DSO seit dem Jahr 2005. Im Jahr 2011 erfolgten 452 Anfragen.
Der Informationstransfer zwischen den Mitarbeitern der Intensivstationen und der DSO
wird durch sogenannte Erhebungsbögen ergänzt, in denen die Kliniken die Todesfälle nach
primärer oder sekundärer Hirnschädigung verzeichnen und an die Stiftung weiterleiten.18
2 011 r e gi on bay e r n
Organspendekonsile (pro Krankenhaus)
durchsch nittl iche a nza hl
Region Bayern 23,8
9,2
0,6
Die Anzahl der Organspendekonsile
ist abhängig von den Krankenhaus-
kategorien A, B oder C. Die Kategorien
Kategorie A (6 Universitätskliniken)
unterscheiden sich in der Ausstattung Kategorie B (21 Krankenhäuser mit Neurochirurgie)
(z.B. Anzahl der Intensivstationen) Kategorie C (187 Krankenhäuser ohne Neurochirurgie)
DSO 03 BY
und den behandelten Krankheiten in
den Kliniken ABB. 2. Nicht dargestellt ABB. 2
ist die unterschiedliche Konsilfrequenz
innerhalb einer Kategorie, die bei ver-
gleichbarer Struktur ähnlich sein sollte.
Aufgrund individueller Versorgungs-
schwerpunkte großer Kliniken ist eine
Abweichung möglich.
2011 region bayern
Organspendekonsile (nach Grunderkrankung)
a nzah l , prozen tual er anteil
Atraumatische Ursachen für eine
Kategorie A 121 (85%) 22 (15%) Hirnschädigung erforderten in der
(143 Konsile)
Mehrzahl der Fälle die Kontaktaufnahme
mit der DSO ABB. 3. Ihr Anteil blieb
Kategorie B 149 (77%) 44 (23%)
(193 Konsile) unverändert wie in den Vorjahren bei
ca. 80 Prozent.
Kategorie C 11
105 (91%) Die atraumatischen und traumatischen
(116 Konsile) (9%)
Krankheitsbilder sind nach ihrer Häufig-
keit in der ABB. 11 aufgelistet.
Atraumatisch insgesamt 375 Konsile (83%)
Traumatisch insgesamt 77 Konsile (17%)
Kategorie A (6 Universitätskliniken)
Kategorie B (21 Krankenhäuser mit Neurochirurgie)
Kategorie C (187 Krankenhäuser ohne Neurochirurgie) DSO 02 BY
ABB. 319
2011 region bayern
Organspendekonsile (Ergebnisse)
a nzah l
Von 452 Konsilen führten im
Region Bayern Berichtsjahr 189 zur Realisierung
189
(452)
einer Organspende ABB. 4.
178
85
Realisierte Organspenden
Ausschlussgründe
Gescheiterte Organspenden
DSO 06 BY
ABB. 4
2011 region bayern
Ausschlussgründe nach orientierenden Gesprächen
a nzah l
Medizinische Kontraindikationen sind
Ausschluss- der häufigste Ausschlussgrund für
gründe 178
gesamt eine Organspende ABB. 5. Das steigende
Lebensalter der Bevölkerung mit
Keine zunehmenden Erkrankungen im Alter
Hirntod- 43
feststellung bedingen diese Entwicklung.
Medizinische
Kontra- 73
indikationen
Ablehnung
im Vorfeld der 55
Organspende
(Gespräch nicht zumutbar, keine Einwilligungsberechtigten,
Sonstiges 7
keine Freigabe durch den Staatsanwalt)
DSO 87 BY
ABB. 520
Potenzielle Organspender
2 011 r e g i on bay e r n
Potenzielle Organspender (Ergebnisse)
anzahl
Region Bayern
189
(274)
70
10
2
3
Unter potenziellen Spendern Realisierte Organspenden
versteht man Verstorbene, bei denen Ablehnung nach Hirntodfeststellung
der Hirntod nach den Richtlinien der Abbruch vor oder während der Organentnahme (z.B. Tumorfeststellung)
Bundesärztekammer festgestellt wurde Medizinische Gründe (inkl. Herz-Kreislaufstillstand, ICD-Nr. I46.9)
und bei denen keine medizinischen Sonstiges
(Keine Einwilligungsberechtigten, Gespräch nicht zumutbar,
oder juristischen Gründe gegen eine keine Freigabe durch den Staatsanwalt) DSO 10 BY
Organspende vorliegen.
ABB. 6
Nach der Feststellung des Hirntodes
bleibt die fehlende Zustimmung zur
Organspende die wichtigste Einfluss-
größe auf die Anzahl der für Patienten
verfügbaren Organe ABB. 6.21
2011 region bayern
Entscheidung zur Organspende (Grundlagen)
p rozen tual er an tei l
1,4%
10,1% Schriftlicher Wille
25,9% Mündlicher Wille 30,0%
42,3% Vermuteter Wille 24,3%
21,7% Angehörige 44,3%
Zustimmung Ablehnung
DSO 92 BY
ABB. 7
Die Entscheidung zur Organspende basiert auf dem schriftlich (z.B. Organspendeausweis)
oder mündlich geäußerten Willen des Verstorbenen. Ist die Entscheidung nicht bekannt,
wird der vermutete Wille erfragt. Erst wenn dieser nicht zu ermitteln ist, entscheiden die
Angehörigen.
Die Zustimmung zur Organspende basiert bei über 40 Prozent der Fälle auf dem vermuteten
Willen des Verstorbenen. Bei den Ablehnungen wird dagegen ca. in einem Viertel der Fälle
gemäß des angenommenen Willens entschieden – fast 45 Prozent der Angehörigen sprechen
sich aufgrund ihrer eigenen Meinung gegen eine Organspende aus ABB. 7.22
2 011 r e g i on bay e r n
Ergebnisse der Angehörigengespräche (Ablehnung)
anzahl
Die Ergebnisse der Angehörigen- Ablehnende Einstellung des
54
gespräche geben Aufschluss darüber, Verstorbenen bekannt
inwieweit die Organspende im Familien- Einstellung des
Verstorbenen unbekannt 31
kreis besprochen wird und bei welchen
Themen in der Bevölkerung weiterhin Angehörige sind uneinig 15
Aufklärungsbedarf besteht.
Die mit Abstand häufigsten Ablehnungs- Keine Akzeptanz des Todes 9
gründe sind die bekannte negative
Religiöse Gründe 8
Einstellung des Verstorbenen und die
Unkenntnis der Meinung zur Organ-
Verletzung der Körperintegrität 7
spende ABB. 8.
Kein Vertrauen
in Hirntoddiagnostik 2
Unzufriedenheit mit
Behandlung im Krankenhaus 2
Missbrauchsbefürchtung
(Organhandel) 0
Sonstiger Grund 22
Keine Ablehnungsgründe
erfasst 1
Mehrfachnennungen möglich
DSO 93 BY
ABB. 8
2 011 r e g i on bay e r n
Ergebnisse der Angehörigengespräche (Zustimmung)
anzahl
Bei den Gründen für eine Zustimmung Positive Einstellung des
95
werden vor allem die bekannte positive Verstorbenen bekannt
Einstellung des Verstorbenen sowie Altruistische Motive
(Mitgefühl) 72
altruistische Motive genannt ABB. 9.
Sinngebung des plötzlichen
Todes des Angehörigen 52
Betroffene im Bekanntenkreis
(Warteliste, Transplantation) 3
Sonstiger Grund 13
Keine Zustimmungsgründe
erfasst
0
Mehrfachnennungen möglich
DSO 94 BY
ABB. 923
Organspender
2 011 r e gi on bay e r n
Organspender
anzahl
240
220
200
180
160
140
120
100
80
60
40
20
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
DSO 95 BY
ABB. 10
Mit 189 Organspendern im Jahr
2011 erreicht die DSO-Region Bayern
ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr
(2010: 192 Organspender) ABB. 10.24
2 011 r e g i on bay e r n
Todesursachen der Organspender
anzahl, p roze ntua l e r a nte il
Intrakranielle Blutungen waren mit
über 60 Prozent der Fälle die häufigste Intrakranielle
Blutungen 118 (62,4%)
Todesursache der Organspender
ABB. 11.
Ischämisch-hypo-
xische Hirnschäden 24 (12,7%)
Schädelhirn-
traumen 23 (12,2%)
Hirninfarkte 21 (11,1%)
Entzündliche 3 (1,6%)
Hirnschäden
n = 189
DSO 13 BY
ABB. 11
‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘11 2 011 r e g i on bay e r n
< 16 Jahre 7 6 6 10 7 5 4 Alter der Organspender
16-54 Jahre 124 88 126 96 98 89 90
p rozent
55-64 Jahre 48 39 38 36 40 39 37
80
≥ 65 Jahre 47 51 54 40 51 59 58
70
Das Lebensalter eines im Hirntod 60
Verstorbenen ist kein Ausschlussgrund
50 16-54 Jahre
für eine Organspende – ausschlag-
gebend ist die jeweilige Organfunktion.
40
Über 50 Prozent der Organspender ≥ 65 Jahre
kamen im letzten Jahr aus den Alters- 30
gruppen 55 bis 64 Jahre (19,6 Prozent)
55-64 Jahre
und ab 65 Jahre (30,7 Prozent) 20
ABB. 12.
1025
2011 region bayern
Entnommene und transplantierte Organe pro Spender
a nzah l
3,5
Im Durchschnitt wurden ca. drei
3,4 Organe pro Spender entnommen
3,3
und damit drei Patienten auf
der Warteliste eine Transplantation
3,2 ermöglicht ABB. 13.
3,1
3,0
2,9
2,8
2,7
2,6
2,5
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
DSO 15 BY
ABB. 13
2011 region bayern ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘11
Mehrorganentnahmen pro Altersgruppe < 55 Jahre 121 77 123 103 92 85 90
55-64 Jahre 40 32 32 28 34 35 31
p rozen t
≥ 65 Jahre 34 39 43 28 42 43 45
100 < 55 Jahre
90
55-64 Jahre
80 ≥ 65 Jahre
Multiple Organentnahmen bei älteren
70 Spendern erfordern für die Empfänger-
sicherheit eine sorgfältige Vordiagnostik,
60 ein verbessertes intensivmedizinisches
50 Management und eine langjährige
Expertise der Entnahmechirurgen.
40
Bisher erfolgten in der Regel die
30 meisten Mehrorganentnahmen bei
20 Organspendern im Alter unter 55 Jahre.
Mittlerweile hat sich der Anteil der
10 Mehrorganentnahmen bei Spendern
ab 55 bis 64 Jahre auf ein vergleich-
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
bares Niveau entwickelt ABB. 14.
DSO 16 BY
ABB. 1426
2 011 r e gi on bay e r n
Zeitlicher Rahmen der Organspende
anzahl, proze ntua l e r a nte il
83
43,9%
72
38,1%
10 12 12
5,3% 6,3% 6,3%27
2011 region bayern ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘11
Postmortal entnommene und transplantierte Organe Niere 407 322 393 337 351 343 330
a nzah l
Herz 68 48 79 69 50 49 57
Leber 172 136 185 148 162 164 163
450
Lunge 45 41 49 44 34 40 45
Pankreas 25 17 32 27 19 32 32
Dünndarm 0 0 2 1 1 0 1
400
350
Niere
300
250
200
Leber
150
100
Herz
50 Lunge
Pankreas
Dünndarm
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
In der Region Bayern entnommen und später in Deutschland oder im Ausland transplantiert DSO 18 BY
ABB. 1628
2011 deutsch l and
Organspender pro Region und Bundesland
a nzah l pro m i o. ei n woh ner
Ost 19,1
Thüringen 23,8
Sachsen 18,6
Sachsen-Anhalt 15,5
Nord-Ost 16,9
Mecklenburg-Vorpommern 20,8
Berlin 17,5
Brandenburg 13,6
Bayern 15,0
Mitte 14,9
Rheinland-Pfalz 16,8
Saarland 15,8
Hessen 13,5
Nord 14,6
Bremen 31,8
Hamburg 19,5
Schleswig-Holstein 13,0
Niedersachsen 12,6
Nordrhein-
Westfalen 13,6
Baden- 10,7
Württemberg
Deutschland gesamt: 14,7
DSO 12
ABB. 17
Die Zahlen der Organspender pro Million Einwohner pro Region und Bundesland sowie
für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt sind in ABB. 17 aufgeführt. Die DSO-Region
Bayern erreicht ein Ergebnis von 15 Organspendern pro Million Einwohner und liegt
damit über dem Bundesdurchschnitt von 14,7.29
Organvermittlung
2 011 r e gi on bay e r n
Allokation der entnommenen Organe
p rozentua l e r a nte il , a nza hl
Gesamt 8,3%
51,8% (325) 40,0% (251)
(628) (52)
Niere 8,2%
67,0% (221) 24,8% (82)
(330) (27)
Herz 28,1% (16) 56,1% (32) 15,8% (9)
(57)
Leber 8,6%
33,1% (54) 58,3% (95)
(163) (14)
Lunge 4,4%
26,7% (12) 68,9% (31)
(45) (2)
Pankreas 68,8% (22) 31,3%
33,3%(10)
(4)
(32)
Dünndarm 46,2% (6) 100% (1)
(1)
Transplantation in
Region
Deutschland
Eurotransplant und weitere Länder
DSO 71 BY
ABB. 18
Die entnommenen Organe vermittelt die unabhängige Stiftung Eurotransplant (ET) in Leiden (Niederlande)
nach medizinischer Dringlichkeit und Erfolgsaussicht entsprechend den Richtlinien der Bundesärztekammer
an die Patienten auf der Warteliste.
Von 628 entnommenen Organen wurden 325 an Empfänger aus der DSO-Region Bayern und 251 innerhalb
Deutschlands vermittelt. An die Mitgliedsstaaten aus dem ET-Verbund (Benelux-Länder, Kroatien, Österreich,
Slowenien, Ungarn) und weitere Länder gingen 52 Organe zur Transplantation ABB. 18.30 DSO dankt Krankenhäusern Mit dem Bayerischen Organspendepreis zeichnen das zuständige Ministerium gemeinsam mit der DSO Krankenhäuser für ihr besonderes Engagement in der Organspende aus. Ausschlaggebend für die Vergabe der Auszeichnungen sind Kriterien wie die Unter- stützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende. WIR DANKEN FÜR DIE BEREITSTELLUNG DER BILDER DURCH DAS JEWEILIGE KRANKENHAUS. Preisträger 2011 Universitätsklinikum Regensburg Klinikum Schwabing Juliusspital Würzburg
31 Ergebnisse der Organspende pro Krankenhaus Krankenhäuser mit den meisten Explantationen k at e g o r i e a : u n i v e r s i tä t s k l i n i k e n Universitätsklinikum Erlangen 20 Explantationen Klinikum rechts der Isar TU München 14 Explantationen Klinikum der Julius-Maximilians-Universität, Würzburg 14 Explantationen Klinikum der Universität München, Großhadern 12 Explantationen k at e g o r i e b : k r a n k e n h ä u s e r m i t n e u r o c h i r u r g i e Klinikum Deggendorf 13 Explantationen Klinikum Süd der Stadt Nürnberg 13 Explantationen Klinikum Augsburg 11 Explantationen Städt. Klinikum München GmbH, Klinikum Schwabing 9 Explantationen Klinikum Ingolstadt GmbH 8 Explantationen Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt 7 Explantationen k at e g o r i e c : k r a n k e n h ä u s e r o h n e n e u r o c h i r u r g i e Klinikum Passau 3 Explantationen
32
vergebliche kontakte 2011
höchstwert 2001 – 2006
koordinationsvertrag
mit erhebungsbögen
explantationen 2011
explantationen
beteiligung
inhouse-
Bei gleicher Anzahl der Explantationen werden die Krankenhäuser in alphabetischer Reihenfolge gelistet.
kategorie a Universitätskliniken
Erlangen Universitätsklinikum Erlangen x x 19 20
München Klinikum rechts der Isar Technische Universität x x 17 14
Würzburg Klinikum der Julius-Maximilians-Universität x x 4 14
München Klinikum der Universität München, Standort Großhadern 22 12
Regensburg Klinikum der Universität Regensburg x x 12 6
München Klinikum der Universität München, Standort Innenstadt 2 1
kategorie b Krankenhäuser mit Neurochirurgie
Deggendorf Klinikum Deggendorf 3 13
Nürnberg Klinikum Süd der Stadt Nürnberg x x 8 13
Augsburg Klinikum Augsburg x x 4 11
München Städt. Klinikum München GmbH, Klinikum Schwabing x 9 9
Ingolstadt Klinikum Ingolstadt GmbH x x 10 8
Schweinfurt Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt x x 11 7
München Städt. Klinikum München GmbH, Klinikum Bogenhausen 4 4
Regensburg Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg 4 4
Bayreuth Klinik Hohe Warte Bayreuth x 10 3
Bayreuth Klinikum Bayreuth 1 3
Kaufbeuren Krankenhaus des Zweckverbandes Kaufbeuren-Ostallgäu 2 3
Amberg Klinikum St. Marien x x 4 2
Bamberg Klinikum am Bruderwald Bamberg, Sozialstiftung Bamberg x x 8 2
Landshut Klinikum Landshut x x 3 2
Lichtenfels Helmut-G.-Walther-Kreiskrankenhaus Lichtenfels x x 4 2
Murnau Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau x x 2 2
München Städtisches Klinikum München-Harlaching 6 1
Aschaffenburg Klinikum Aschaffenburg 1
Günzburg Bezirkskrankenhaus Günzburg x 4
Kulmbach Klinikum Kulmbach x 4
Vogtareuth Schön Klinik x x 2
kategorie c Krankenhäuser ohne Neurochirurgie
Passau Klinikum Passau 3
Ansbach Klinikum Ansbach 2 2
Erlenbach a. Main Kliniken Miltenberg-Erlenbach GmbH, Klinikum Erlenbach x 2
Neumarkt i.d.Opf. Klinikum Neumarkt 2
Straubing Elisabeth-Krankenhaus Straubing 1 2
Traunstein Kliniken Südostbayern, Kreisklinik Traunstein 3 2
Bad Neustadt/Saale Herz- und Gefäß-Klinik GmbH 1
Coburg Klinikum Coburg GmbH x x 1 1
Dillingen a.d.Donau Krankenhaus St. Elisabeth 1
Kreiskrankenhaus Eggenfelden Asklepios Kliniken GmbH
Eggenfelden 1 1
- Eggenfelden
Eichstätt Kliniken im Naturpark Altmühltal-Klinik Eichstätt 1
Freising Klinikum Freising 1 133
vergebliche kontakte 2011
höchstwert 2001 – 2006
koordinationsvertrag
mit erhebungsbögen
explantationen 2011
explantationen
beteiligung
inhouse-
Kempten Klinikum Kempten-Oberallgäu 4 1
Landsberg a. Lech Klinikum Landsberg 1 1
Landshut Kreiskrankenhaus Landshut-Achdorf 2 1
Marktredwitz Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz x x 1
Memmingen Klinikum Memmingen 3 1
München Internistische Klinik Dr. Müller 1 1
München Städt. Krankenhaus, München-Neuperlach 4 1
Neuburg/Donau Kliniken St. Elisabeth, Neuburg/Donau 3 1
Ottobeuren Kreisklinik Ottobeuren St. Vinzenz 1 1
Regensburg Caritas-Krankenhaus St. Josef 1 1
Rosenheim Klinikum Rosenheim 1 1
Schwabach Stadtkrankenhaus Schwabach 1
Starnberg Klinikum Starnberg 1 1
Weiden i.d.Opf. Kliniken Nordoberpfalz AG, Klinikum Weiden 2 1
Aichach Kreiskrankenhaus Aichach
Krankenhaus Altdorf Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH,
Altdorf
Altdorf
Altötting Kreiskliniken Altötting-Burghausen 1
Alzenau Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos
Augsburg Klinik Josefinum - Frauenklinik KH für Kinder und Jugendliche
Bad Aibling Neurologische Klinik Bad Aibling 1
Bad Aibling RoMed Klink Bad Aibling 2
Bad Brückenau Capio-Franz von Prümmer Klinik
Bad Kissingen Heinz Kalk-Krankenhaus
Bad Kissingen St. Elisabeth-Krankenhaus 1
Bad Neustadt/Saale Neurologische Klinik GmbH Bad Neustadt/Saale x x
Bad Neustadt/Saale Rhön-Saale-Klinik gGmbH Bad Neustadt/Saale
Bad Reichenhall Kliniken Südostbayern, Kreisklinik Bad Reichenhall
Bad Staffelstein Schön Klinik Bad Staffelstein
Bad Tölz Asklepios Stadtklinik Bad Tölz
Bad Windsheim Klinik Bad Windsheim
Berchtesgaden Kliniken Südostbayern - Kreisklinik Berchtesgaden
Berg Schön Klinik Starnberger See
Bobingen Städt. Krankenhaus Bobingen
Bogen Kreiskrankenhaus Bogen
Buchloe Klinik St. Josef-Buchloe
Burgebrach Steigerwaldklinik Burgebrach Klinikum des Landkreises Bamberg x x
Burghausen Kreiskrankenhaus Burghausen 1
Burglengenfeld Asklepios Klinik Burglengenfeld
Cham Kreiskrankenhaus Cham
Dachau Amperkliniken Dachau AG, Klinikum Dachau 1
Deggendorf Bezirkskrankenhaus Mainkofen x
Dingolfing Kreiskrankenhaus Dingolfing
Dinkelsbühl Krankenhaus Dinkelsbühl Verbundklinikum Landkreis Ansbach
Donaustauf Krankenhaus Donaustauf34
vergebliche kontakte 2011
höchstwert 2001 – 2006
koordinationsvertrag
mit erhebungsbögen
explantationen 2011
explantationen
beteiligung
inhouse-
Donauwörth Donau-Ries-Klinik 1
Ebensfeld Bezirksklinikum Obermain
Ebermannstadt Klinik Fränkische Schweiz Fachklinik x x 1
Ebern Haßberg-Kliniken, Haus Ebern x
Ebersberg Kreisklinik Ebersberg x
Erding Kreiskrankenhaus Erding
Erlangen Klinikum am Europakanal
Erlangen Waldkrankenhaus St. Marien Erlangen
Forchheim Klinikum Forchheim x 1
Freilassing Kliniken Südostbayern, Kreisklinik Freilassing
Freyung Kreiskrankenhaus Freyung
Friedberg Stadtkrankenhaus Friedberg
Fürstenfeldbruck Klinikum Fürstenfeldbruck 1
Fürth EuromedClinic Fürth
Fürth Klinikum Fürth 1
Füssen Kreiskliniken Ostallgäu Haus Füssen
Garmisch-Partenkirchen Klinikum Garmisch-Partenkirchen 4
Gauting Asklepios Fachkliniken München- Gauting
Gerolzhofen GEOMED-Klinik gemeinnützige Krankenhaus Betriebs GmbH x x
Kliniken des Landkreises Freyung-Grafenau GmbH,
Grafenau
Klinik Grafenau
Günzburg Kreiskrankenhaus Günzburg 4
Gunzenhausen Kreisklinik Gunzenhausen 4
Haar Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost
Krankenhaus Hammelburg
Hammelburg
der St. Elisabeth Krankenhaus GmbH Bad Kissingen
Haßfurt Haßberg-Kliniken, Krankenhaus Haßfurt x x 1
Hausham Krankenhaus Agatharied 1
Herrsching a. Ammersee Privatklinik Dr. Robert Schindlbeck
Krankenhaus Hersbruck
Hersbruck
- Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH, Hersbruck
Höchstadt a.d.Aisch Kreiskrankenhaus St. Anna, Höchstadt a.d.Aisch
Hof Sana- Klinikum Hof x x
Immenstadt Kreiskrankenhaus Immenstadt
Kelheim Goldberg Klinik Kelheim
Kipfenberg Altmühltalklinik Kipfenberg
Kitzingen Klinik Kitzinger Land x x
Kösching Kliniken im Naturpark Altmühltal-Klinik Kösching x 1
Kötzting Kreiskrankenhaus St Josef
Kronach Frankenwaldklinik Kronach gGmbH
Krumbach Kreiskrankenhaus Krumbach
Landau a. d. Isar Kreiskrankenhaus Landau x
Landshut Kinderkrankenhaus St. Marien x
Lauf Kreiskrankenhaus Lauf Krankenhäuser Nürnberg Land GmbH
Lindau Asklepios Klinik Lindau35
vergebliche kontakte 2011
höchstwert 2001 – 2006
koordinationsvertrag
mit erhebungsbögen
explantationen 2011
explantationen
beteiligung
inhouse-
Lindenberg Dr. Otto-Geßler-Krankenhaus, Lindenberg
Lohr a. Main Klinikum Main-Spessart, Gesundheitszentrum Lohr
Mainburg Kreiskrankenhaus Mainburg 1
Mallersdorf-Pfaffenberg Kreiskrankenhaus Mallersdorf x 1
Marktheidenfeld Klinikum Main-Spessart, Gesundheitspark Marktheidenfeld
Miltenberg Kliniken Miltenberg-Erlenbach GmbH, Portal-Klinik Miltenberg
Mindelheim Kreisklinik Mindelheim 1
Mühldorf a. Inn Kreiskrankenhaus Mühldorf
Münchberg Kliniken Hochfranken, Klinik Münchberg x
München Isar Kliniken GmbH
München Chirurgische Klinik Dr. Rinecker
München Chirurgische Klinik München-Bogenhausen
München Deutsches Herzzentrum München des Freistaates Bayern
München Internes Krankenhaus Neuwittelsbach
München Klinik Augustinum
München Klinik München Perlach
München Kliniken Dr. Schreiber
München Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg x 1
München Klinikum München-Pasing 1
München Krankenhaus der Barmherzigen Brüder 1
München Maria-Theresia-Klinik
München Orthopädische Klinik München-Harlaching
München Privatklinik Josephinum
München Rotkreuz-Krankenhaus
Münnerstadt Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken
Nabburg Asklepios Kardiologische Klinik Nabburg
Naila Kliniken Hochfranken, Klinik Naila x
Neuendettelsau Clinic Neuendettelsau x
Neustadt (bei Coburg) Krankenhaus Neustadt bei Coburg
Neustadt a.d.Aisch Klinik Neustadt/Aisch
Neu-Ulm Donauklinik Neu-Ulm
Nördlingen Krankenhaus der Vereinigten Wohltätigkeitsstiftungen
Nürnberg Cnopf‘sche Kinderklinik
Nürnberg Klinik Hallerwiese
Nürnberg Kliniken Dr. Erler Freigemeinnütziges Fachkrankenhaus
Nürnberg Klinikum Nürnberg Nord 1
Nürnberg Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg
Nürnberg St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg gGmbH
Obergünzburg Kreiskliniken Ostallgäu, Haus Obergünzburg
Oberstdorf Kliniken Oberallgäu gGmbH, Klinik Oberstdorf
Oberviechtach Asklepios Klinik Oberviechtach
Ochsenfurt Main-Klinik Ochsenfurt
Oettingen Donau-Ries-Klinik Oettingen
Parsberg Kreiskrankenhaus Parsberg Klinik für Innere MedizinSie können auch lesen