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124. Jahrgang / Heft 2 / Juni 2015 unterwegs www.dav-tuebingen.de Schlangeknöterich – Polygonum bistorta mit Perlmutterfalter. Foto von Hans Reibold.
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Editorial
Getrennte Wege
V or kurzem hat die Ortsgruppe Na-
gold dem Vorstand mitgeteilt, dass
sie eine eigene Sektion gründen möch-
haften Mitgliederzunahme geführt. Die
Betreiber der Anlage haben es verstan-
den, eine Atmosphäre zu schaffen, die für
te. Nach über 50 Jahren wollen Nagolder die Boulderer eine hohe Anziehungskraft
Bergfreunde eigene Wege gehen. Das hat. Es hat sich aber auch gezeigt, dass
DAV-Motto: „Der Weg ist das Ziel“ wird in der hohe Aufwand für die zielgerechte
Nagold jetzt so verstanden: „Der eigene Planung und der große ehrenamtliche
Weg ist das eigene Ziel“. Dieser Schritt Einsatz für die Realisierung gute Inves-
kam für den Vorstand der Sektion nicht titionen waren. An dieser Stelle möchte
ganz überraschend, trotzdem bedauert ich den vielen Helfern bei den zahlreichen
er ihn, da in den 50 Jahren viele kamerad- Arbeitseinsätzen herzlich danken. Dieses
schaftliche Beziehungen gewachsen sind. Engagement hat auch dazu beigetragen,
Wir wünschen den Nagolder Bergfreun- dass das B12 von den Mitgliedern und
den, dass sie ihre eigenen Ziele und Wege den Kletterfreunden in der Sektion mitge-
finden können. tragen wird.
Die eigene Selbstständigkeit bedeutet Es hat sich in den letzten Monaten aber
auch eigene, auch persön- auch gezeigt, dass die Sektion
liche, Verantwortung für die gestiegenen Leitungsauf-
alle Aufgabenfelder. Die gaben in den neuen Struk-
personelle und organisato- turen auf Dauer nicht mehr
rische Unterstützung durch nur ehrenamtlich bewältigen
die Tübinger Sektion muss kann. Die in Teilzeit geplante
durch eigene Ressourcen Einstellung eines Geschäfts-
ersetzt werden. Manche führers wurde daher von der
Vergünstigungen und Vor- Mitgliederversammlung mit-
teile, die über die Tübinger getragen. Bei den Geschäfts-
Sektion möglich waren, berichten aus den verschie-
werden wegfallen. Das werden die Mit- denen Sparten wurde deutlich, dass die
glieder bei ihrer persönlichen Entschei- Sektion im klassischen Ausbildungs- und
dung, ob sie der neuen Sektion Nagold Tourenbetrieb gut aufgestellt ist und noch
beitreten, sicher berücksichtigen. wächst. Das Tourenprogramm 2015 wurde
Bei der Mitgliederversammlung im April sehr gut angenommen; bei vielen Touren
wurde deutlich, dass die Sektion Tübin- gibt es Wartelisten.
gen auf ihrem Weg gut unterwegs ist. Das Im nächsten Jahr kann die Sektion ihr
Großprojekt Sanierung Haus Matschwitz 125-jähriges Jubiläum feiern. Ein stolzes
wurde erfolgreich abgeschlossen und Alter, das wir gebührend feiern und die
hat im Betrieb insbesondere des letzten Mitglieder mit ihrem Ideenschatz frühzei-
Winters die Erwartungen voll erfüllt. Das tig in die Planung einbinden wollen. Also
Großprojekt B12-Boulderzentrum hat im gebt Euch einen Ruck und beteiligt Euch
ersten Betriebshalbjahr die Erwartungen an dieser schönen Aufgabe.
deutlich übertroffen und zu einer sprung- Euer Hans Reibold, 2. Vorsitzender
DAV Tübingen 2/2015 1Inhalt
56 18
36
1 Editorial
8 4 Unterwegs
4 Nordic-Mix
6 Skitouren um St. Antönien
8 Nationalpark Val Grande
12 Biwak-Geschichten (Teil 1)
14 Nach Fontainebleau ins
Boulderparadies
18 Grundkurs Eisfallklettern im Sellrain
22 Information
22 125. Jubiläum der Sektion Tübingen
25 Interesse an einem Ehrenamt?
26 Die neuen Mitglieder in 2014
29 Alpenrosenfahrt
30 Runde Geburtstage im 3. Quartal 2015
31 Aufnahmeantrag
62
35 Regiocup 2015 in Tübingen
2 DAV Tübingen 2/2015Inhalt
4 6
58
36 Stellenausschreibung Geschäfts-
führer/in
14
37 Führungskraft im Vorstand gesucht
38 Bilder von der Jubilar-Ehrung 2014
40 Unsere Jubilare in 2015
42 Bericht von der Mitglieder-
versammlung
47 Neue naturkundliche Bücher in der
Sektionsbücherei
51 B12 Neuigkeiten
55 MTB-Saisonauftakt zur Märzen-
becherblüte
56 B12 im Wettkampffieber
58 Salewa-Klettersteig: Und schon der
erste Stau!
62 Von brauchbarem und unbrauchbarem
Bergwetter
12
64 Impressum
DAV Tübingen 2/2015 3Nordic-Mix
Winterspaß im Engadin vom 24.01. – 30.01.2015
D ie Langlaufwoche im Oberengadin
hat inzwischen schon Tradition. Seit
im Programm auch Skitouren eingeplant
auf ihre Kosten. Eine Schneeschuhtour
zur Alpe Rabgiusa führte zur Aussichts-
kanzel über dem jungen Inntal. Von dort
werden, hat das Interesse weiter zuge- genossen wir das grandiose Panorama
nommen. Die gestiegene Zahl der Aktiven von Maloja im Süden bis nach St. Moritz
in der Nordic-Abteilung hat hier ein Ange- im Norden. Die Skitourengeher stiegen
bot, das im Traumrevier für Skilangläufer zunächst auf den Rücken des Muot Ota
keine Wünsche offen lässt. So starteten über dem Fextal, bevor sie dann zur Krö-
wir im Januar mit einer stattlichen Gruppe nung den Piz Lagrev vom Julierpass aus
nach Sils-Maria im Oberengadin. bezwangen.
Nach der Anfahrt traf man sich zum Mate-
Langlauf Skating und Klassisch
rialcheck und zu ersten Einlaufrunden auf
der Loipe nach Silvaplana. Dann bezogen Auf den unendlichen Loipen des Oberen-
wir unsere bewährte Unterkunft, den Sil- gadins konnten sich die Skater und die
ser Hof, wo wir in freundlicher Atmosphä- Klassiker in Gruppen austoben. Dabei
re bestens versorgt wurden.
Winterspaß pur
Bei den abwechlungsreichen Aktivitäten
der nächsten Tage kamen alle Teilnehmer
Auf der Loipe im Val Fexwurden jeweils auch Übungseinheiten zur Fazit
Technikverbesserung eingebaut, von de- Allmorgendlich sorgte Hanne Helber mit
nen rege Gebrauch gemacht wurde. Nach- ihrem Yoga-Angebot dafür, dass wir lo-
dem 3 Trainer dabei waren, konnten klei- cker und entspannt in den Tag kamen.
ne Gruppen eingeteilt werden. Von Tag zu Abends wurde in geselliger Runde disku-
Tag waren Fortschritte in der Lauftechnik tiert und gesungen. In einem Wachskurs
zu beobachten, die den Spaß an diesem wurde die richtige Skipflege gezeigt. So
schönen Sport sichtlich steigerten. vergingen die erlebnisreichen Tage wie im
Flug. Geblieben sind schöne Erinnerun-
Die Seitentäler gen und Eindrücke von einer unvergleich-
Die Ausfahrten in das Val Rosegg und das lichen Landschaft, in der Winterspaß pur
Val Fex waren Höhepunkte für die Klas- möglich ist.
siker, bei denen sie die gelernte Technik
Text: Hans Reibold
dann auch einsetzen konnten. Im Val Ro-
Bilder: Hans Reibold,
segg zeigte das Thermometer beim Ein-
Karl Leonhardt
stieg in Pontresina -15°C. Der flotte Auf-
stieg sorgte dafür, dass beim Talschluss
unter den Berninagipfeln alle warm und
gut gelaunt waren. Im Val Fex gab es nach
über 500 Höhenmetern Aufstieg einen
Einkehrschwung in der nach einem Brand
wiedereröffneten Alpe Muot Selvas. Das
ermunterte zu einer zügigen Abfahrt nach
Sils, bei der eine Höchstgeschwindigkeit
von 35 km/h gemessen wurde.
Skitour zum Muot Ota
Alpe Muot Selvas
im Val FexUnterwegs
St. Antönien – Blick vom Spitzenbüel in
Richtung Rätschenflue
Skitouren um St. Antönien
D as Wetter macht die Birgit – so hieß
es auch bei der Sektionsausfahrt
„Skitouren um St. Antönien“ vom 07.–
für die Eingehtour war der Spitzenbüel –
ein leichtes Gipfelchen auf 2.160 m, das
auch bei diesen Verhältnissen unkritisch
09.02.2015. Und zumindest am ersten Tag zu erreichen war.
hätte sie es nicht besser machen können!
Aber der Reihe nach: Die Anreise nach Apropos Verhältnisse: Während unseres
St. Antönien erfolgte – für die Mitfahrer ganzen Aufenthalts, und auch schon meh-
recht chillig – in 2 Kleinbussen. Konrad rere Tage zuvor, herrschte die Lawinen-
und Gerhard starteten früh in Tübingen warnstufe 3. Dementsprechend wurden
mit dem Einsammeln von Mensch und auch die Touren geplant und die Tages-
Material, und wir trafen uns dann direkt ziele ausgewählt. Eine kurze Abfahrt zum
am Parkplatz in St. Antönien. Wir, das wa- Berghaus Alpenrösli, und wir genossen
ren 10 Teilnehmer und die beiden Touren- einen Cappuccino in der Sonne auf der
leiter Birgit Stefanek und Konrad Küpfer. Terrasse – herrlich. Vor dem Abendessen
Für den Transport des Übernachtungs- war noch Zeit für eine Runde im Hot Pot.
gepäcks zum Berghaus Alpenrösli war Es ist schon etwas Besonderes, draußen
gesorgt, und so konnten wir mit leichtem im heißen, dampfenden Wasser zu sitzen
Tagesrucksack direkt losziehen. Das Wet- und zu sehen, wie die steilen Felswände
ter war wie gesagt traumhaft, unser Ziel von der untergehenden Sonne angestrahlt
6 DAV Tübingen 2/2015Unterwegs
werden. Mit einem Pils in der Hand viel- Pünktlichkeit gelobt, und wir Teilnehmer
leicht sogar ein bischen dekadent… sagten herzlich „Danke!“ an Birgit und
Konrad für ihre umsichtige Führung. Ich
Unterbringung und Verpflegung im Alpen-
persönlich freue mich bereits jetzt auf die
rösli waren einwandfrei, als Hauptgericht
nächste gemeinsame Tour. Hoffentlich
am ersten Tag gab´s Gulasch. Überhaupt hat
nicht erst im Jahr 2032.
sich das ganze Alpenrösli-Team sehr bemüht
– ob das wohl auch an der Wechselkurs-Ent- Wolfgang Dlugosch
scheidung der Schweizer Notenbank lag?
Am nächsten Tag starteten wir unsere Tour Beim Abfellen.
um halb neun Richtung Rotspitz (2.517 m).
Es war neblig und schneite, so stiegen wir
auf bis zum „Rotspitzbüel“. Den Namen be-
kam er von uns: Ein schöner, windgeschütz-
ter Platz auf ca. 2.350 m – ideal geeignet
zum Abfellen. Wir lernten den Unterschied
zwischen maximal und optimal und hat-
ten plötzlich wieder ausreichend Sicht für
eine tolle Tiefschneeabfahrt. Die meisten
von uns waren vom „Rotspitzbüel“ jedoch
nicht ausgelastet, und weil das Übungsfeld
für Lawinensuche beim Berghaus Sulzfluh
nicht funktionierte, wurden an diesem Tag
noch viele Rucksäcke vergraben, gesucht,
gefunden und wieder ausgegraben. Der
Wind wurde immer stärker und die Schnee-
flocken kamen zwischenzeitlich in immer
spitzerem Winkel angeflogen.
Als Hauptgericht am zweiten Abend gab´s
leckere Älpler Makkaroni – Suppe, Salat
und Nachtisch waren wieder obligatorisch.
Unser Notfallmediziner Friedemann hatte
an diesem Abend noch einen sehr interes-
santen Vortrag über Erste Hilfe – speziell
auch im Hinblick auf Bergunfälle – für uns.
Am dritten Tag sind wir nach dem Früh-
stück gleich abgefahren, aber nur bis zum
Parkplatz auf ca. 1.460 m. Unten ange-
kommen hieß es dann „anfellen“, und wir
starteten eine schöne, technisch einfache
Tour auf den Eggberg (2.202 m).
Bei der Abschlussbesprechung wurde die
Gruppe für ihre vorbildliche Disziplin und
DAV Tübingen 2/2015 7Unterwegs
Nationalpark Val Grande
Durchquerung der größten Wildnis Italiens
E rzähle ich Freunden und Bekannten,
ich hätte einen Teil des Nationalparks
Val Grande erwandert, der als das größte
pe führt auf gemütlichen Wegen durch
schattige Steineichenwälder und vorbei
an uralten Kastanien zur freundlich be-
Wildnisgebiet Italiens und des gesamten warteten Alpe Parpinasca – es erwartet
Alpenbogens gilt, so erhalte ich meist die uns eine tolle Aussicht ins Tal, ein üppi-
Frage, wo das denn sei. Alpin Informierte ges Abendessen, zum letzten Mal ohne
vermuten ihn „irgendwo da hinten in den Travellunch und eine angenehme Nacht
Seealpen“. Dabei findet sich das Val Gran- im Mehrbettzimmer.
de nur wenige Kilometer
von der Schweizer Grenze
entfernt und nahe bei den
trubeligen Touristenorten
des Lago Maggiore.
Einer der Gründer des
Nationalparks, Teresio
Valsesia, bezeichnete das
Val Grande als das letzte
Paradies (ultimo paradi-
so). Wer einmal in dieses
Paradies eingetaucht ist,
den lässt es nicht mehr
so leicht los. Auch unse-
re Freunde Eva und Karl
waren in dieses Paradies
eingetaucht und deshalb fand sich im 2. Tag
Tourenprogramm 2014 eine einwöchige Wir erreichen die Grenze des eigentli-
Val Grande-Durchquerung. Fünf Berg- chen Nationalparks am Passo Basagrana.
freundInnen nahmen dieses Angebot an Schnell machen wir folgende Erfahrun-
und erlebten aufregende Abenteuer, in gen: Der Weg ist am Boden nicht durch-
denen nicht nur das Val Grande, sondern gehend sichtbar, Markierungen verlieren
auch ein Produkt namens Travellunch sich gerne, gutes Orientierungsvermögen
eine wichtige Rolle spielte. ist verlangt. Querungen im nassen Steil-
gras zum Pizzo Mottac verleiten zu aufre-
1. Tag genden Rutschpartien. Entschädigt wer-
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist den wir durch eindrückliche Tiefblicke in
das kleine Dorf Trontano, ganz im Nord- das Herz dieser Wildnis. Ziel dieser Etap-
westen des Gebiets. Die erste Etap- pe ist das Bivacco in La Piana im Valleros-
8 DAV Tübingen 2/2015Unterwegs
so. Nach acht Stunden Gehzeit erfrischen nem Pfad durch schattigen Buchenwald,
wir uns nach diesem anstrengenden, aber entlang eines Baches, der uns zu den tür-
tollen Tag mit einem Bad im Fluss. Karl kisfarbigsten Badegumpen führt.
und Elisabeth heizen das Bivacco ein, so Auch hier lassen sich trotz des kalten
dass wir dann bei angenehmer Wärme Wassers die Mutigen unter uns nicht ab-
unser Travellunch verspeisen. Im Natio- schrecken, ins kühle Nass zu springen.
nalpark gibt es keine bewarteten Hütten Der Buchenwald wird immer spärlicher,
(Ausnahme in den Dörfern Cicogna und und wir erreichen die Alpe Scaredi mit
Collero). Dafür gibt es die Bivaccos, spar- Kapelle und Bivacco. An diesem Tag lohnt
tanische, aber funktionelle Unterkunfts- es sich für uns noch, einen Abstecher zur
möglichkeiten (immer geöffnet!) in reno- aussichtsreichen Cima Laurasca (2.195 m)
vierten Steinhäusern. Ausgestattet sind zu unternehmen. Oben erwartet uns eine
die Bivaccos mit Holzherd, Bänken und atemberaubende Rundumsicht: Der Lago
Tisch – Matratzen meistens keine – und Maggiore mit der Vareser Seenplatte,
die Tessiner Alpen, Wallis
mit Matterhorn, natürlich
am eindrücklichsten der
Monte Rosa, und Karl kann
uns ganz im Westen den
Monte Viso zeigen. Im Bi-
vacco zieht der Herd nicht
richtig, der Abend wird ein
wenig rauchig, dafür steht
im Sonnenuntergang der
Monte Rosa in rosa vor der
Türe.
4. Tag
Querung im Steilgras Heute geht’s ins wilde Herz
des Nationalparks. Über
mehrere Grataufschwün-
der Weg zur nächsten Wasserstelle ist be- ge mit versicherten Stellen kommen wir
zeichnet. Sehr wichtig im Bivacco ist eine schon nach drei Stunden zum traumhaft,
massive Truhe als Deponie für Lebensmit- in einem kleinen Sattel auf 2.000 m Höhe
tel. Die mitbewohnenden Siebenschläfer gelegenen, Bivacco Campo. Aber noch ist
sind immer noch der Meinung, dass mit- nicht alle Arbeit getan. Das Wasser muss
gebrachte Verpflegung mit ihnen geteilt 150 Hm hoch getragen werden und es
werden muss! steht noch die Besteigung der Cima Pe-
dum (ausgesetzte Stellen, UIAA II) auf
3. Tag dem Programm. Die Cima Pedum ist die
Es geht weiter nur nach oben. Der alte zentrale Berggestalt des Val Grande. Nach
Weg durch die Val Grande-Schlucht ist an Glücksgefühlen auf dem Gipfel und Füllen
mehreren Stellen abgerutscht und nicht der Wasserkanister auf dem Weg zurück
mehr passierbar. Wir folgen deshalb ei- zum Bivacco Campo gibt es abends einen
DAV Tübingen 2/2015 9Unterwegs
Sonnenuntergang, der süchtig macht, oder der Qualität seiner Ausrüstung hat,
und sorgsam aufgesparte Apfelschnitt- der nehme Abstand von dieser Unterneh-
chen. mung!“
Nach guten fünf Stunden erreichen wir
5. Tag müde, aber wohlbehalten das ehemalige
Heute erwartet uns der schwierigste und Holzfällerdorf Pogallo. Zu sehen sind ei-
ernsthafteste Teil unserer Tour: Die Stret- nige Ferienhäuschen, ein schöner Brun-
te del Casè (T5+, UIAA II). Bei einer rich- nen, Ruinen der Verwaltungsgebäude der
tigen Durchquerung des Nationalparks Holzgesellschaft und des Polizeipostens
geht es zwingend über diesen Weg, links mit Arrestzelle. 70 Jahre lang wurden hier
und rechts des Hauptkamms, der sich Millionen von Bäumen gefällt und mit rie-
immer wieder zu einem ausgesetzten, sigen Seilbahnen abtransportiert. 1954
scharfen, brüchigen Grat verengt. Spär- war Schluss. Die Forstwirtschaft lohnte
lich markiert mit schwachen roten Punk- nicht mehr, kaum ein Baum war übrig ge-
ten. Ein Führer empfiehlt, „die Sinne auf blieben. Der jetzige Wald im Val Grande
diese roten Punkte zu schärfen“ und „eine ist in den letzten 60 Jahren entstanden.
gute physische und psychische Konstitu- Über einen angenehmen Steig durch die
tion des Alpinisten ist unerlässlich. Eine romantische Pogalloschlucht erreichen
entsprechende Ausrüstung einschließlich wir nach weiteren zwei Stunden Cicogna.
Biwakmaterial ist unabdingbar. Wer Zwei- Wir freuen uns auf ein gutes Essen, eine
fel an seinen diesbezüglichen Fähigkeiten heiße Dusche und ein weiches Bett.
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10 DAV Tübingen 2/20156. Tag herrlich, und gestärkt gehen wir weiter zu
Cicogna hat eine Kneipe, ein gastliches unserer letzten Unterkunft im Val Grande,
Ostello, eine Ziegenzuchtanstalt mit an- dem Bivacco Curgei.
geschlossenem Verkauf von offenem Abends sitzen wir wieder draußen vor
Grappa und 30 Einwohner. Vor 70 Jah- dem Bivacco, lauschen ein letztes Mal der
ren waren es noch 600 Einwohner. Eine Stille und sind fasziniert von dem sagen-
schmale, steile und kurvenreiche Stra- haften Weitblick über die Erhebungen des
ße führt von hier aus dem Nationalpark. Val Grande. Wir genießen den Rotwein,
Heute ist unser letzter Tag im Val Grande. legen unsere allerletzten Reste zusam-
Bevor wir losgehen, versorgen wir uns mit men und sind dankbar, dass wir solche
Käse und Wein. Leider gibt es kein Brot eindrucksvollen Erfahrungen machen
oder sonstiges, mit dem wir unsere Mahl- durften.
zeiten noch strecken können. Zuerst geht
es über 200 Hm hinunter in die Schlucht Letzter Tag
des Rio Pogallo, über eine alte Steinbrü- Im Abstieg erreichen wir nach zwei Stun-
cke und auf der anderen Seite in einem den das Dorf Miazzina. Hier gibt es wieder
Buchenwald steil bergauf. Es geht durch Autos und volle Parkplätze, für uns aber
die Ruinen einiger kleiner Dörfchen, weg- auch Espresso und Prosciutto und einen
los über steile Grashänge, zum nächsten Bus nach Verbania. Letzte Etappe mit Li-
Bachbett mit riesigen Kieselsteinen, wo nienbus und Bähnchen zum DAV-Busle
wir uns eine Pause verdient haben. Hier nach Trontano. Schön war´s!
legen wir unsere Reste zusammen und ge- Herzlichen Dank an Karl Leonhardt und
nießen den Käse aus Cicogna, die letzten Eva Küpfer für die Organisation und die
Apfelschnitze, getrocknete salzige Toma- tollen Erlebnisse unterwegs.
tenstückchen, die übrigen Scheiben Brot
und als Dessert selbstgemachte Müsli- Text und Bilder: Thomas Reisacher
riegel. Das kalte frische Wasser schmeckt und Sabine Gottwald
DAV Tübingen 2/2015 11Unterwegs
Biwak-Geschichten (Teil 1)
Zwei Biwaknächte am Eiger
I ch habe nachgerechnet: 14mal habe ich
in den Bergen die Nacht unter freiem
Himmel verbracht, bis auf wenige geplan-
geguckt – dazu noch den Direktanstieg
von Grindelwald über die Nordostflanke,
den kein Mensch geht. Vermessen!
te Biwaks immer unfreiwillig und selbst Mit viel zu schweren Rucksäcken und
verschuldet, fast immer vor Kälte schlot- deutlich zu spät stiegen wir ein. Im stei-
ternd, oft von Durst geplagt. Möglich, len 3er-Gelände erwischte uns dann am
dass unsere Ziele zu anspruchsvoll für Nachmittag ein heftiges Sommergewit-
unser Können waren. Egal – im Rückblick ter, die Flanke wurde zum Wasserfall,
und im warmen Sessel sitzend schmunzle und bevor wir uns unter einen Überhang
ich heute über meine meist unangeneh- ins Trockene retten konnten, waren wir
men Biwakerlebnisse. klitschenass. Goretex oder Funktions-
Als wär´s gestern gewesen, erinnere ich unterwäsche gab´s damals noch nicht.
mich an meine erste Biwaknacht Anfang Nachdem wir die Unterwäsche und die
der 70er Jahre. Mein Partner Günter und Wollsocken ausgewrungen hatten, klet-
ich waren beide noch ziemlich grün und terten wir schon ziemlich angeknockt
hatten uns als überhaupt erste Westal- noch bis zum Einbruch der Dunkelheit
pentour den Mittellegigrat zum Eiger aus- weiter, bis uns in ca. 3.000 m Höhe klar
100 % Wasserkraft
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12 DAV Tübingen 2/2015Unterwegs
wurde, dass wir die Mittellegihütte Die neue Mittellegihütte
mit dem gleichnamigen
nicht mehr erreichen würden. Notbi- Grat zum Eigergipfel
wak! Mit den nassen Klamotten und
ziemlich groggy fror ich erbärmlich,
und nach allem, was ich an Schau-
ergeschichten der Altvorderen über
Biwaknächte gelesen hatte, dachte
ich, mein letztes Stündlein würde
kommen. Aber Günter behielt die
Nerven und übernahm das Kom-
mando. Auf einem knapp zwei Me-
ter breiten Band pickelten wir uns
eine Mulde aus dem Firn, schmis-
sen den Kocher an, schmolzen
Schnee, löffelten lauwarme Linsen-
suppe aus der Dose und drängten
uns im Biwaksack eng aneinander.
An richtigen Schlaf war natürlich nicht zu zwanzig Jahre später. Die Übernachtung
denken. Gefühlte alle fünf Minuten guckst im „Todesbiwak“ der Eiger-Nordwand
du auf die Uhr, versuchst dich warm zu war geplant und entsprechend komforta-
klopfen und spülst trockene Haferflocken bel. Wir waren schneller als gedacht die
mit lauwarmem Tee runter. Wenn du doch klassische „Heckmaier“ hoch geklettert,
mal einnickst, wirst du eventuell durch waren gut ausgerüstet, bester Stimmung
starkes Zittern und lautes Zähneklappern und voller Zuversicht, morgen den Gipfel
deines Partners geweckt. Zu meiner Über- erreichen zu können. Ich hatte sogar zwei
raschung überstanden wir die Nacht aber kleine Fläschchen Eckes-Edelkirsch da-
ohne ernste Schäden, kletterten uns in bei, die wir uns nach opulentem Abend-
der Morgensonne trotz feuchter Klamot- essen schmecken ließen. Wir genossen
ten warm und erreichten die unbewartete den exklusiven 2.000 m-Tiefblick auf
Hütte auf 3.355 m am frühen Vormittag. Grindelwald, schmolzen Schnee und
Kleine Episode am Rande: Am Nachmit- kochten Suppe, als irgendwann nach
tag kam ein Grindelwalder Bergführer 22 Uhr Florians Handy klingelte.
mit zwei Gästen von der Station Eismeer
Zwei seiner Bergführerkollegen waren
herauf. Einer der Gäste war der Friseur
5 Stunden nach uns eingestiegen und
von Waldhäuser-Ost, der auch damals in
funkten uns per SMS an: „Sitzen im
der Sektion sehr bekannte Anton Albus,
Schwalbennest, saugeile Atmosphäre!“
der uns überrascht und freudig begrüßte,
Florians Antwort: „Sitzen 500 Meter
was seinen Bergführer aber nicht daran
über euch im Todesbiwak, viel saugeilere
hinderte, unsere zum Trocknen über dem
Atmosphäre!“
Ofen aufgehängte Wäsche aus dem Fens-
ter zu werfen. Eben ein Schweizer Berg- Die Nacht war dann doch nicht so „geil“.
führer der alten Garde! Unser Schlafband war nicht mal einen
Völlig anderen Charakter hatte meine Meter breit, sodass wir nicht nebeneinan-
zweite Biwaknacht am Eiger fünfund der, sondern nur Kopf an Fuß in Reihe lie-
DAV Tübingen 2/2015 13Unterwegs
Eigernordwand mit der Selbstsicherung und im Dunk-
Heckmaier-Route; von len jedes Mal ziemlich umständ-
links zieht der Mittel-
legigrat zum Gipfel lich und nicht ungefährlich war.
Noch vor Sonnenaufgang been-
deten wir deshalb die Nacht und
setzten nach kargem Frühstück
mit steifen Knochen unseren
Weg über das dritte Eisfeld, die
Rampe, den Wasserfallkamin,
das Rampeneisfeld, den Brüchi-
gen Riss, den Götterquergang,
die Spinne, die Ausstiegsrisse
und das Gipfeleisfeld fort. Dass
wir auf dem Eigergipfel dann
noch einmal biwakieren muss-
ten, ist eine andere Geschichte.
gen konnten. Den Zweimann-Biwaksack
Fortsetzung folgt.
konnte deshalb immer nur einer von uns
nutzen. Stündlich lösten wir uns ab, was Text und Bilder:
auf dem schmalen Band wegen unserer Heiko Pörtner
Nach Fontainebleau ins Boulderparadies
Gorillakader-Ausfahrt
N achdem die Dienstag-Gorillas-Grup-
pe unter der Leitung von Manne
Aberle, Andi Hartmann und Ralf Heine
Andi fuhr, Ralf navigierte und die Gorillas
machten Lärm, und so war es nie wirklich
langweilig, bis wir endlich unser Ziel er-
den ganzen Winter lang in der neuen B12 reichten.
Boulderhalle geklettert und fleißig trai- Ärgerlicherweise hatte der Campingplatz
niert hat, war es an der Zeit, die neuen „La Musardière“ zum Zeitpunkt unserer
Boulderfähigkeiten auf den echten Felsen Ankunft noch eine halbe Stunde Mittags-
zu übertragen. Dafür eignet sich kein Ort pause, was unserer guten Laune aber kei-
besser als die Wälder von Fontainebleau, nen Abbruch tat.
ein Boulderparadies südlich von Paris. Schließlich, nachdem die Zelte standen,
Am Ostermontag früh morgens um vier und wir uns auf dem Campingplatz häus-
Uhr war Abfahrt in Tübingen bzw. Entrin- lich eingerichtet hatten (inklusive Wä-
gen. Nach circa einer Stunde hatte sich scheleine!!), ging es voller Vorfreude los
die allgemeine Aufregung soweit gelegt, zum ersten Ausflug in den Wald, vorbei an
dass die meisten Gorillas erst einmal bellenden Hunden und Kriegsdenkmalen.
wieder einschliefen und erst im tiefen Natürlich haben wir uns zuerst einmal
Frankreich wieder aufwachten. Die Rollen ein bisschen verlaufen, aber beim zwei-
während der Busfahrt waren klar verteilt: ten Anlauf dann doch noch das Gebiet
14 DAV Tübingen 2/2015Unterwegs
„Rocher des Souris“ (Mäusefelsen) ge- und Pain au Chocolat vom Einkaufen zu-
funden. Die überwiegend niedrigen Fel- rückkamen, überraschten wir ihn mit
sen, das flache überschaubare Gelände einem Ständchen, Geschenken und Ku-
und die leichten Boulderparcous waren chen. Nach unserem gemütlichen Früh-
perfekt, um uns erst einmal Schritt für stück brachen wir auf zu Gebiet 95.2. Dort
Schritt mit den Sandsteinblöcken und den erwarteten uns viele weitläufig verteilte
Crashpads vertraut zu machen. Wir trafen Parcours in allen Schwierigkeiten mit Tra-
Deutsche, Engländer, Franzosen (und Ei- versen (Quergängen), Platten und Klassi-
dechsen), und so hörte man manchmal kern wie dem „Krokodil“, an dem sich fast
„ALLEZ!“, „NICE!“ und „AUF GEHT’S!“ aus alle die Zähne ausbissen.
der gleichen Richtung. Im Laufe des Tages wurde es immer hei-
Insgesamt konnte jeder, egal welche ßer, sodass sich die einen in der Mittags-
Erfahrung man hatte, zahlreiche Boul- pause mit dem obligatorischen Kaffee in
derprobleme lösen, und so kehrten wir den Schatten flüchteten, während die an-
nach einem langen und erlebnisreichen deren das Urlaubs-Feeling genossen und
ersten Tag zufrieden aber hungrig zurück in der Sonne neue Kraft tankten. Die Grup-
zum Campingplatz. Auf dem Speiseplan pen, in denen wir von Boulder zu Boulder
standen Maultaschen ohne Kartoffelsa- zogen, durchmischten sich immer wieder
lat. Dass wir mit dem Wasserkocher die und jeder half jedem, sodass alle zu ihrem
Sicherung des Stromkastens auf unserer persönlichen Erfolgserlebnis kamen.
Wiese rausgehauen haben, war vielleicht Ungeschlagen blieb das Geburtstagskind
nicht so gut, aber am Ende hat doch noch Manne, der an diesem Tag eine 7a+ meis-
alles geklappt, und alle waren satt und terte!
glücklich, auch die Vegetarier. Als wir am Ende des Tages alle wieder
Glücklicherweise hatte Manne an eine gemeinsam vor einem Block saßen und
Feuerschale gedacht, um die wir abends einander anfeuerten, wollte eigentlich
mit unseren Crashpads sitzen und Chips keiner so recht schon wieder zusammen-
essen konnten. Nur das mit dem Feuer- packen und „nach Hause“ auf den Cam-
machen hat am ersten Abend noch nicht pingplatz zurück.
so funktioniert, obwohl Maxi, unser Feu- Damit das mit dem Kochen auch schnell
ermann, sein Bestes gegeben hat! Später, klappt, überließen die Jungs den Mädels
beim Zähneputzen, wurde bei manchen das Gemüse schnippeln und machten sich
von uns die Übermüdung sichtbar: Andi derweil auf die Suche nach Feuerholz und
hat sich nicht mehr bekommen, nachdem lauschten Ralfs Jugenderinnerungen…
die Zahnpasta einer bestimmten Teilneh- Nach den Nudeln mit Tomatensoße be-
merin überall im Waschhaus, nur nicht auf geisterte Hanna, die frisch von ihrer Ju-
ihrer Zahnbürste verspritzt war. gendleiterausbildung zurück war, die Go-
In der Nacht hatte es dann doch noch ein- rillas mit verschiedenen Spielen, die die
mal deutlich runtergekühlt, aber außer Gruppe herausfordern sollten und zum
ein paar kalten Nasen gab es keine Be- Teil in großem Chaos und allgemeinem
schwerden, wir waren ja gut ausgerüstet! Gelächter endeten.
Der zweite Tag war Mannes Geburtstag. Dank unserer Trainer hatten wir an die-
Als er und Ester mit Baguette, Croissants sem Abend auch ein gescheites Feuer.
DAV Tübingen 2/2015 15Dort galt es, die Rätsel von Hanna zu lö- beliebte und auch von Familien stark fre-
sen, wobei sich die Trainer meistens als quentierte Gebiet „La Roche aux Sabots“.
die Schnellsten erwiesen. So machten Deshalb hatten wir dort zu Beginn lange
sich die „Großen“ einen ganzen Abend Wartezeiten an den einzelnen Bouldern,
lang einen Spaß, die Gorillas auf die Fol- gegen Abend konnte aber wieder inten-
ter zu spannen und in die Irre zu führen. siver gebouldert werden, man munkelt,
Der folgende Morgen war gefühlt schon jemand wäre so intensiv gebouldert, dass
etwas kälter als der erste, dafür wurde die neue Kletterhose gerissen ist…
das Wetter tagsüber aber umso schöner. Auf dem Heimweg machten wir den ob-
Wir liefen den schon bekannten Weg noch ligatorischen Abstecher zum berühmten
ein Stückchen weiter bis in das Gebiet „Cul de chien“ (Hundearsch), ein einzel-
91.1, wo wir den Vormittag über verschie- ner Boulder auf einer gigantischen of-
dene Parcours und Projekte probierten. fenen Sandfläche, der aber gar nicht so
Am Nachmittag wechselten wir in das sehr aussieht, wie er genannt wird.
Leider ging der letzte Abend
viel zu schnell vorbei und
schon war der letzte Morgen
angebrochen:
Die Mädels haben sich ihren
Wecker extra eine Stunde
früher gestellt, um vor den
Jungs ihr Zelt leergeräumt
zu haben. Zur großen Freude
aller tauchte dann noch ein
Kuchen auf, und so räumten
wir schließlich in Teamarbeit
unseren Platz.
16 DAV Tübingen 2/2015Unser letztes Gebiet war „Bas Cuvier“. • Links ist zu vernachlässigen!
Einige Gorillas waren schon so erschöpft, • Französisches Baguette ist und bleibt
dass sie nur noch leichte Boulder mach- das beste!
ten, wohingegen es manche nochmal so • Die Erwachsenen sind eindeutig kaf-
richtig wissen wollten und sich zum Bei- feesüchtig!
spiel an der berühmten „Marie Rose“ ver- • Andis Französisch ist genau wie der
suchten. Gesang von Noemi und Hanna: über-
Leider mussten wir um kurz vor zwei all präsent, aber qualitativ noch aus-
schon wieder in Richtung Deutschland baufähig!
aufbrechen. Ich glaube, allen Gästen an • Man braucht zum Kofferpacken un-
Bord des Hartmann-Busses wird diese bedingt eine Bandschlinge, man darf
lustige Rückfahrt noch lange in Erinne- klettern, aber nicht bouldern, Vier
rung bleiben. ist die Magische Zahl, obwohl ein-
Zusammenfassend haben wir folgendes deutig nur drei Stöckchen da liegen,
festgestellt: erschossen wird immer der Vorlau-
• Unsere Gruppe ist während der vier teste, auf die Kanikanuinseln darf
Tage extrem zusammengewachsen. man kein Kanu mitnehmen und wer
• Fontainebleau ist ein Ort, der einen in den Smiley Club möchte, braucht
nicht mehr loslässt, wenn man ein- ein Codewort!!
mal dort war. OKAY, jetzt fehlt nur noch das Wichtigste:
• Selbst auf Tritten, die man nur erahnt,
Danke Manne, Esther, Ralf und Andi, dass
kann man noch stehen!
ihr diese unvergessliche Ausfahrt möglich
• Wenn man die obere Kante eines
gemacht habt und jeden einzelnen von
Boulders erreicht hat, ist man noch
uns so weit gepusht habt, dass alle Er-
lange nicht safe! Mänteln soll gelernt
folge verbuchen konnten und zusammen
sein!
unglaublich viel Spaß hatten!
• Ohne Tape, Pflaster und Climb on
überlebt man nicht lange! Text und Bilder: Hanna Kreuz
DAV Tübingen 2/2015 17Unterwegs
Grundkurs Eisfallklettern im Sellrain
18.–20.02.2015
Vorübung konnten wir be-
reits erste Techniken wie
das Eindrehen lernen, wel-
ches beim Eisklettern etwas
anders als gewohnt funkti-
oniert, und somit sparten
wir später im „echten“ Kurs
auch Zeit und Kräfte. Als
Ziel für diesen wurde der
Sellrain auserkoren, Treff-
punkt Alpengasthof Lüsens
am 18.02. zum Abendessen.
Doch würde es überhaupt
Eis haben und würden die
Temperaturen stimmen?
Tatsächlich versprach das
Wetter so gut zu werden,
dass wir vier Teilnehmer
uns tatendurstig bereits
um 5 Uhr morgens in Tübin-
gen aufmachten, um noch
eine Ski-/Schneeschuhtour
vor Ort zu unternehmen.
Zwar hatte der Wind ganze
Arbeit verrichtet und alle
Westhänge fast schneefrei
A ngelockt durch die für einen Grund-
kurs vergleichsweise recht hohen
Anforderungen („Gute Kletterkenntnisse
geblasen, aber das tief eingeschnittene
Schöntal bot uns eine dem Namen ent-
sprechende Tour, und wir konnten gefahr-
6. Grad im Fels und Mehrseillängenerfah- los bis in die Schöntalscharte (2.868 m)
rung“) fieberten Tobi, Benni, Lando und aufsteigen – für die Jahreszeit gar nicht so
ich dem Abenteuer entgegen, welches schlecht. Außerdem tankten wir den gan-
Jörg Denzel und Finn Koch anführen soll- zen Tag über Sonne, die wir die nächsten
ten. Finn schraubte gerade noch rechtzei- beiden Tage ja eher meiden würden.
tig vor der Vorbesprechung zwei knackige Am Abend machte Jörg uns anhand der
Routen in die neue Drytoolwand am B12, Literatur mit dem Gasthausfall vertraut,
so dass die Vorbesprechung eher schon zu dem wir früh am nächsten Morgen hin-
etwas von einer Vorübung hatte. Bei der spazierten. Zunächst gewöhnten wir uns
18 DAV Tübingen 2/2015Unterwegs
Skitour ins Schöntal In der Schöntalscharte
Ausstieg aus
dem Bafflfall Im Gasthausfall
ohne Eisgeräte, nur mit Steigeisen klet- cken und eine verschwundene Eisschrau-
ternd und mit den Händen stützend, an be hatten wir aber keine Verluste zu ver-
die Festigkeit des Eises und die Griffigkeit zeichnen.
der verschiedenen Zacken. Dann übten
An diesem Abend nahm uns Jörg bei der
wir unsere Fingerfertigkeit beim Eindre-
Tourenplanung in die Verantwortung.
hen von Eisschrauben, während Jörg und
Etwas Schwereres im Nachstieg auspro-
Finn die ersten Routen vorstiegen.
bieren? Oder lieber eine leichte Mehr-
Raupentechnik und Eindrehen perfek- seillängentour im Vorstieg? Trotz der
tionierten wir anschließend im Topro- eindringlichen Ansage „Kein Vorstiegs-
pe, sowohl in der Route links („Schild“, sturz ohne Notarzt“, entschieden wir uns
25 m, WI 3+) als auch rechts („Direkter einstimmig für letzteres – der Bafflfall
Fall“, 50 m, WI 4+). Auch riskierten wir (120 m, WI 2+, WI 3, WI 1, WI 3+) sollte es
die ersten zaghaften Vorstiegsversuche, werden. Das gute Abendessen war heute
bis die spätnachmittags von Westen ein- auch quantitativ etwas mehr, so dass wir
fallende Sonne uns zum Rückzug zwang. uns mit genügend Energie versorgt wähn-
Kaum fielen die ersten Sonnenstrahlen ten.
aufs Eis, wurde es durch Wasser und Eis-
schlag nämlich recht ungemütlich. Bis auf Zum Bafflfall fährt und steigt man etwas
einen zerbeulten Helm, wenige blaue Fle- länger hin, aber es lohnt sich. Von unten
DAV Tübingen 2/2015 19Anzeige
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WĂƌĂĚŝĞƐ͕ĂƵƐĚĞŵǁŝƌŶŝĐŚƚ ,ƂŚĞŶǁĞŐĞŝŵ'ĞďŝĞƚ ĚĞƐ,ŽŚĞŶ/ĨĞŶ
ǀĞƌƚƌŝĞďĞŶǁĞƌĚĞŶŬƂŶŶĞŶΗ ůĂƵĨĞŶƵŶĚDer Bafflfall
sieht man eigentlich nur die erste Hälf- hätte, aber alles in allem waren wir recht
te des Eisfalls, aber auch die ist schon stolz auf uns. Auch der Abstieg durch den
recht beeindruckend. Nach Norden hin steilen, verschneiten Wald hatte etwas.
hatten wir, wie auch schon am Vortag, Der Kurs war ein voller Erfolg und wir ha-
eine ansprechende Aussicht auf die son- ben sehr viel gelernt, vor allem praktisch.
nenbeschienene Talseite. Bevor es ernst Es wurde uns kaum kalt, so viel sind wir
wurde, kletterten wir uns warm und ver- geklettert. Die beiden Drytoolrouten am
innerlichten den Bau von Standplatz und B12 sind dadurch natürlich viel zu leicht
Abalakow-Eissanduhr. Währenddessen geworden. Würde uns also freuen, wenn
konnten wir bei einer anderen Seilschaft es nächsten Winter ein paar mehr davon
beobachten, wie ungemütlich schon ein gibt. Danke an Jörg und Finn für die vielen
Nachstiegssturz ablaufen kann. Anschlie- wertvollen Expertentipps und zwei tolle
ßend kletterten wir in zwei Seilschaften Tage im Eis!
den gesamten Eisfall. Zwar musste Jörg Text: Johannes Metzger
im Vorstieg etwas einspringen, da es Bilder: Jörg Denzel, Johannes Metzger,
sonst doch ein wenig zu lange gedauert Lando Huber-Denzel
DAV Tübingen 2/2015 21125. Jubiläum der Sektion in 2016!
Die Sektion Tübingen des DAV erreicht im nächsten Jahr das stolze Alter von
125 Jahren. Bei unseren vielen Mitgliedern schlummert ein großes Potential
an Ideen und Kreativität, das wir gerne zur Planung und Durchführung
des Jubiläums „anzapfen“ möchten. Wir bitten Euch daher alle um breite
Unterstützung durch:
Vorschläge für ein Motto zum Mitarbeit in der Projektgruppe
125-jährigen Jubiläum „125. Jubiläum“
Wir suchen ein Motto, unter das alle Wir wollen in 2016 ausgiebig mit
Veranstaltungen und Touren im Zu- allen feiern, und wir freuen uns auf
sammenhang mit dem 125. Jubiläum Eure Mithilfe und Eure Ideen! Es
in 2016 gestellt werden sollen. Alle warten zeitlich begrenzt interes-
Vorschläge werden in eine Aus- sante Aufgaben auf Euch, die zu-
wahlrunde einbezogen. Der beste sammen mit anderen motivierten
Vorschlag wird prämiert und mit 2 Vereinsmitgliedern, nach Absprache
Übernachtungen mit HP auf der Tü- und Neigungen zu erledigen sind.
binger Hütte oder Haus Matschwitz Lasst uns gemeinsam diesen Mei-
belohnt. lenstein in der Sektionsgeschichte
zu einem unvergesslichen Ereignis
Außerdem freuen wir uns auf kre- gestalten!
ative Vorschläge und Ideen für die
Über Eure Rückmeldungen an die
Gestaltung des Jubiläums und des
Geschäftsstelle freuen wir uns bis
Jubiläumsjahres.
Ende Juli 2015.Information
Interesse an einem
Ehrenamt?
Für unsere Familien in der Sektion suchen wir
Familiengruppenleiter/-innen!
Wer Lust hat, gemeinsam mit anderen Familien
Natur und Berge zu erleben, meldet sich gerne bei
der Geschäftsstelle (Tel. 07071/23451).
Interessenten stehen Aus- und Fortbildun-
gen und die Erfahrungen der anderen aktiven
Gruppenleiter/-innen offen.
Reutlinger Straße 6 / Ecke Hechinger Straße / 72072 Tübingen
Tel. 0 70 71- 3 55 88 / Fax 0 70 71- 36 02 99
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für Reise- und Bergmedizin Ihrer Rucksackapotheke
24 DAV Tübingen 2/2015Information
Wir begrüßen herzlich!
Unsere neuen Mitglieder im Jahr 2014
Gertrud van Ackern, Tübingen Sandra Bischoff, Tübingen Stefan Dietze, Tübingen
Matthias Adt, Dußlingen Claudia Bitzer, Tübingen Dimos Dimadis, Reutlingen
Christine Ahrens, Nehren, Württ Michaela Bitzer, Rottenburg Michael Dinkel, Tübingen
Ulf Amann, Tübingen Lea, Lilly u. Sibylle Bizer, Tübingen Dr. Trevor Dodds, Tübingen
Michele, Sophie und Xenia Amoroso, Emanuel Blaich, Tübingen Patrick Dolp, Tübingen
Gäufelden Dr. Evamarie Blattner, Tübingen Johanna Donath, Tübingen
Therese Andrä, Tübingen Christoph Blondzik, Bodelshausen Katrin Dörr, Backnang
Nina Anger, Tübingen Andrea Bob-Schittenhelm, Tübingen Thomas Drasch, Tübingen
Alexander Astfalk, Mössingen Dr. Florian Bock, Tübingen Daniel Drephal, Tübingen
Dirk Auernhammer, Tübingen Jakob Boeckh, Leipzig Dr. Daniela Dressel, Tübingen
Eva Auffenberg, Tübingen Aaron u. Christa Böffert, Ammerbuch Anke Droege, Tübingen
Nikita Avdievitch, Tübingen Johanna Elisabeth Bollerey, Tübingen Andrea Duffner-Hauf, Reutlingen
Heide Baader, Gomaringen Maren Bosch, Tübingen Dietrich, Helen u. Sabine Duncker, Am-
Dr. Ulrich Baader, Gomaringen Marie Bösemann, Tübingen merbuch
Judith Bacher, Tübingen Christine, Hajo u. Tobias Brand, Dettenhau- Anouk Dupé, Nehren, Württ
Ralph Dietmar Bächle, Ulm sen, Württ Paul Ecker, Tübingen
Felix Bachofer, Filderstadt Nick u. Philipp Braun, Tübingen Mirjam Edel, Kirchheim unter Teck
Thomas Backhaus, Tübingen Theresa Braun, Nagold Ivalu u. Uli Eder, Mössingen
Ruth Badermann, Tübingen Rainer Brembs, Gomaringen Kevin Eggebrecht, Tübingen
Marina Bahnmüller, Tübingen Wieland Brendel, Tübingen Jürgen Ehret, Tübingen
Jessica Baier, Achern, Baden Carla, Sandra, Stefan u. Valentin Brendler, Kristina Ehrlinger, Tübingen
Steffen Baitinger, Jettingen, Württ Hechingen Nicole Eichert, Tübingen
Tom Ballbach, Reutlingen Adrian Brenner, Tübingen Fabian Eisenbarth, Tübingen
Nadin Bangert, Tübingen Günther Brenzel, Gomaringen Klaus Eisentraut, Tübingen
Hanna Barelkowski, Tübingen Joachim Brietzke, Hechingen Pauline u. Sonja Eissler, Burladingen
Bennet Bärmann, Dettenhausen Carmen u. Oliver Brix, K´furt Barbara Elsässer, Tübingen
Meret, Mila u. Ursula Bart, Tübingen Laura Brodde, Tübingen Mara, Vera u. Zeno Elsberger, Rottenburg
Dr. Andreas Bartsch, Rottenburg Manuela Brümmer, Freiburg i. Br. am Neckar
Nora Bartsch, Tübingen Tim Brüsch, Hechingen Leon, Max, Michael u. Mira Enderweit,
Isabella Bauer, Tübingen Isabell u. Luis Büchele, Sindelfingen Tübingen
Magdalena Bauer, Tübingen Daniel Buchner, Tübingen Ayla Ertan, Tübingen
Dr. Matthias Baumann, Tübingen Frederik u. Martin Bühler, Tübingen Belinda Eschenbach, Hechingen
Annie, Jan, Matti u. Stefanie Baumgart, Rolf Bühler, Herrenberg Carolin Eulenbruch, Tübingen
Tübingen Hannes Bullard-Werner, Tübingen Petra Faber, Stuttgart
Nils u. Rainer Baur, Ammerbuch Christiane Cammisar, Tübingen Silke Fehrenbach, Tübingen
Finia Anita u. Pauline Maria Bayer, Gauting Torsten Cerny, Böblingen Christina Feiler, Tübingen
Artöm Bazilyuk, Tübingen Philippe Chatelain, Tübingen Anton, Jakob, Karl, Leopold, Macie
Svenja Bazlen, Tübingen Anja, Marco, Michael u. Sarah Christian, Elisabeth, Max u. Stephanie von Feilitzsch,
Eberhard Beck, Tübingen Haigerloch Tübingen
Louis, Oskar u. Undine Beck, Ammerbuch Armin Christian, Rangendingen Adrian Fernandez Binder, Tübingen
Ben, Kerstin, Peter u. Tom Beckert, Kirch- Ioannis, Nike u. Zoe Christidis, Pliezhausen Adrian, Maximilian u. Monique Feuer-
entellinsfurt Maximilian Cierpka, Tübingen bacher, Dußlingen
Andreas Beck-Greinwald, Rottenburg Josefine Clauß, Tübingen Julia Feuerbaum, Tübingen
Johannes Beckmann, Tübingen Torsten Clement, Tübingen Luitgard Fink, Tübingen
Johanna Behler, Tübingen Annika Condit, Tübingen Greta, Jenna, Maik, Markus u. Paula Fink-
Christian Behrens, Tübingen Markus Conrad, Kirchentellinsfurt beiner, Tübingen
Jonas Beisenwenger, Tübingen Anna Cossu, Tübingen Inge u. Michael Finkel, Tübingen
Paulina Bekiesch, Tübingen Tim Dackermann, Tübingen Dagmar, Franziska, Katja u. Tobias Fischer,
Alexander, Francesca u. Waltraud Belser, Thomas Dangel, Filderstadt Tübingen
Altensteig, Württ Esther, Jens, Junis, Leah u. Louis Dannen- Claudia, Jule u.Robin Flaisch, Ammerbuch
Tammo Beschorner, Tübingen mann, Tübingen Florian Fleißner, Tübingen
Andrei Julius, Melina Anna u. Paula Mar- Manfred Daub, Ammerbuch Babette Förch, Tübingen
lene Bethge, Tübingen Amelie De Beauclair, Tübingen Clara Fornacon, Nehren, Württ
Charlotte Bez, Tübingen Stefanie Decker, Tübingen Michael Forster, Tübingen
Dirk Bierenstiel, Tübingen Sankova u. Yasmin Decuire, Tübingen Alan Fortuna, Tübingen
Florian Binder, Mössingen Andreas, Felix Josua, Moritz Silas und Johanna Foss, Ammerbuch
Jonas, Justus, Kurt u. Susanne Binder, Sarah Dengler, Rohrdorf b. Nagold Ulrike Frahn, Tübingen
Tübingen Daniel Dette, Tübingen Simon Franchini, Tübingen
Eike Binz, Tübingen Erik u. Luisa Deuble, Wildberg, Württ Jakob, Luca, Maya u. Tanja Frank, Tübingen
Johannes Birk, Tübingen Fabian Dietrich, Mössingen Annik Franz, Reutlingen
DAV Tübingen 2/2015 25Information Florian Franzen, Tübingen Fernando Heber, Haigerloch Alexander Jöchner, Tübingen Sarah Freudenberger, Tübingen Leonie Heck, Tübingen Philipp Johnen, Tübingen Claudia Frey, Tübingen Andreas Hecker, Tübingen Lennart Joosten, Horb am Neckar Jochen Friedrich, Tübingen Ulrike Heeg, Ammerbuch Werner Junger, Gomaringen Johanna Frielingsdorf, Dußlingen Daniel Hehl, Herrenberg Kai Kabs-Ballbach, Reutlingen Fiona Frucht, Tübingen Keira Heidrich, Tübingen Prof. Siegfried Kadow, Tübingen Dr. Karolina Funk, Hechingen Bastian Hein, Tübingen Karin Kalmbach, Ebhausen Lukas Funk, Hechingen Dennis Heine, Hechingen Hans-Christian Kammler, Tübingen Felix u. Moritz Gaartz, Hechingen Oliver Heinzel, Tübingen Claudia Kämper, Tübingen Noemi u. Samuel Gabel, Keltern Anton, Isabel u. Wenzel Heiß, Tübingen Oskar Karg, Bondorf, Kr Böblingen Stefan Gamerdinger, Ammerbuch Jan Helbach, Tübingen Efthimios Karidakis, Tübingen Andreas u. Sina Gauger, Mössingen Lisa Hellmann, Tübingen Margaux Kaster, Tübingen Renate Gauger, Kirchentellinsfurt Jan Helten, Tübingen Ralph u. Silke Kaufmann, Rottenburg Emilia, Julian, Markus u. Sigrid Geißler, Silke Henlich, Nagold am Neckar Nagold Reinhard Hennig, Tübingen Michaela Kehrer, Tübingen Lara, Lennart u. Sven Gemballa, Reinhilde Henzler, Großbettlingen Dr. Stephan Keil, Tübingen Tübingen Tobias Herbansky, Bodelshausen Barbara Keller, Tübingen Emanuel Gerber, Tübingen Klaus Herceg, Sindelfingen Hans Kellner, Hechingen Linus, Lorenz u. Ulrik Gessler, Am- Charlotte u. Daniel Herrmann, Tübingen Nora, Samuel, Steffi u. Timm Kern, merbuch Frederik, Jörg, Laurenz u. Maximilian Tübingen Alexander Gienger, K´furt Hertle, Ammerbuch Frank, Heiko, Martina u. Sarah Keßler, Helmut Gieseler, Altdorf Diane Hertle-Kraus, Ammerbuch Tübingen Dr. Mirco Gindullis, Tübingen Pia Hettinger, Notzingen Felix Kettemann, Tübingen Carmen, Heidemarie, Helmut u. Sonja Michael Heunemann, Tübingen Frieder Kiefer, Tübingen Glocar, Kusterdingen Ulf Heyne, Tübingen Clemens Kienzler, Tübingen Carsten, Laura, Marie u. Sabrina Goll- Lukas Jonathan Hezel, Tübingen Katharina Kieser, Rottenburg am Neckar hardt, Mössingen Maren, Maria u. Michael Hirsch, Melanie Kieslinger, Stuttgart Anke Goriss, Tübingen Tübingen Antje, Emilie u. Lennard Kirn, Tübingen Ulrike Gössl, Tübingen Astrid Hirth, Tübingen Julia Kirschmer, Tübingen Lucia u. Ulrich Graef, Grömbach Iris u. Nik Hobohm, Bisingen b Volker Klaeren, Tübingen Ana Granitto, Kusterdingen Hechingen Jens Klatt, Tübingen Timo Grau, Backnang Fabian, Helmut, Lukas u. Petra Hoch, Florian Klempp, Rottenburg am Neckar David Greiner, Tübingen Ofterdingen Manuel Klenk, Tübingen Korbinian Greiner, Rottenburg a. N. Carla Hohberger, Nürtingen Maximilian Klett, Jungingen b Hech- Sabine Greiner, Tübingen Julia Holder, Kusterdingen ingen Silvia Grieser-Amoroso, Gäufelden Simon Holthaus, Nehren, Württ Jakob Che, Joris Aragorn u. Katrin Hannes Gropper, Tübingen Dorothee Hoppe, Tübingen Klingler, Tübingen Adrian Grundler, Horb am Neckar Bettina, Helmut u. Lukas Horrer, Jenny Klostermann, Tübingen Diana u. Theo Grundmann, Tübingen Tübingen Alexander u. Christina Klotz, Tübingen Vanessa Guggenberger, Tübingen Rainer Hörrmann, Herrenberg Michael Knödel, Tübingen Joana Günther, Tübingen Eva-Maria, Tibor u. Vincenz Hösi, Ivo Stefan u. Moritz Koch, Tübingen Rafal Gutaker, Tübingen Bondorf Silia Koch, Dußlingen Jakob Gütschow, Tübingen Stefan Hösl, Bodelshausen Veronika Kohler, Tübingen Robert Haas, Tübingen Max u. Olga Hoss, Tübingen Eva u. Martina Kolb, Tübingen Nina Hacker, Tübingen Anna Howell, Tübingen Anja Koneczny, Kirchentellinsfurt Leopold u. Maximilian Haffner, Tübingen Kai-Robin Hoyler, Tübingen Anita Kopf, Tübingen Lea Hägele, Mössingen Justin Hudak, Tübingen Almut, Amalie, Jannis u. Jürgen Kost, Julia Hahn, Neumünster-Tasdorf Florian, Miriam, Mirko, Rebekka u. Tübingen Konrad, Luise, Moritz, Susanne u. Sonja Hurlebaus, Tübingen Silas Kotschner, Gäufelden Thomas Haizmann, Nagold Charlotte, Luise Lara, Sabine u. Tobias Diana Kottler, Wannweil Pascal Hallabrin, Hechingen Friedrich Hüttner, Tübingen Helmut Kraft, Tübingen Horst Haller, Rottenburg a. Neckar Anna Igel, Tübingen Max Kraft, Ammerbuch Claudia Halm, Ammerbuch Flora u. Samuel Inturrisi, Hechingen Michael Kraft, Bempflingen Mathis Halter, Nagold Yoanna Ivanova, Sofia Alexander Krauß, Tübingen Anna, Marion u. Max Hamacher, Tobias Jachowski, Tübingen Felix, Leonie, Michael u. Simone Krauth, Tübingen Andreas Jaeckle, Hechingen Pliezhausen Andreas Hamann, Tübingen Anja Jagodzinski, Blaustein, Württ Moritz Kreidler, Horb am Neckar Erhard Hammann, Altensteig Simone Jahn, Tübingen Simone Krink, Hechingen Sarah Hanschke, Tübingen Kerstin James, Böblingen Mira Kröck, Tübingen Paula Harder, Wannweil Andrea Janessa, Tübingen David Kronenthaler, Tübingen Maria Hardtmann, Dresden Gerd u. Joshua Janke, Tübingen Michael Krüger, Tübingen Jakob Hartmann, Ammerbuch Axel, Heike, Robin u. Svenja Janowsky, Meike Kühlbrey, Tübingen Joel Hartmann, Hechingen Ammerbuch Karla Kühnle, Dettenhausen Frieder u. Konrad Haug, Tübingen Moritz Jansen, Stuttgart Sebastian Kupek, Tübingen Isabell Haußmann, Tübingen Torsten Jäschke, Pliezhausen Britta Kurbel, Tübingen Otmar Haussmann, Rottenburg Stephan Jauch, Bisingen b Hechingen Rudi Kurz, Tübingen 26 DAV Tübingen 2/2015
Information
Esther Kutter, Tübingen Klaus Morlok, Rottenburg a. N. Antonia, Carlotta, Eva, Marc u. Matti
Jens, Johann, Marlene u. Sandra Kutz, Benjamin Mosig, Tübingen Noa Rein, Gomaringen
Tübingen Maurice Motscha, Tübingen Jakob Reineke, Stuttgart
Désirée Lahmer, Konstanz Timo Müller, Horb am Neckar Alva, Daniela, Marc u. Paivi Reske,
Hans Lamparter, Tübingen Wolfgang Müller, Tübingen Tübingen
Hannah Lang, Herrenberg Petra Müller-Bartsch, Rottenburg am Philipp Rieber, Jettingen, Württ
Johannes Lang, Berg b Neumarkt, Neckar Markus Riedinger, Tübingen
Oberpfalz Corina Müller-Gauger, Mössingen Matthias Riepshoff, Nagold
Sabine Lang, Tübingen Anna-Stina, Petra u. Veruschka Müller- Carsten Rith, Marbach am Neckar
Felix, Franziska, Jürgen u. Robert Lange, Hönscheidt, Rottenburg am Neckar Katharina Rode, Tübingen
Tübingen Alexander Münch, Tübingen Jana Rödler, Mössingen
Peter Langenstein, Tübingen Tabea Münkel, Weil im Schönbuch Rainer Rohrer, Tübingen
Marc Lauterbach, Tübingen Anna Münzer, Tübingen Philipp Röhrer, Mössingen
David Florian, Hanno u. Julia-Christine Dr. Christoph Nagel, Berlin Julian Rost, Mössingen
Lebherz, Kirchentellinsfurt Torsten Nahrath Kaisersbach Anne, Johanna, Luca, Matthis, Pauline u.
Dorothea Lechler, Tübingen Hanna Napieczynska, Tübingen Peter Rostan, Gomaringen
Henrik Legnaro, Grosselfingen Yvonne Neumann, Hechingen Katja Rötter, Rottenburg a. N.
Jonas Lembeck, Ammerbuch Adrian Neuner-Jehle, Rottenburg Gary Ruckaberle, Dettenhausen
Annemarie, Christophe, Marie-Luise u. Jonas Neurath, Tübingen Klaus Ruckgaber, Tübingen
Simon Lemeunier, Ammerbuch Eva-Maria Neurohr, Tübingen Milan u. Stefan Ruckwied, Kusterdingen
Victoria Lenders, Tübingen Andreas, Karla u. Paul Nieß, Tübingen Rebekka Rudyk, Tübingen
Rita Lewandowski, Gärtringen Karim Nili, Tübingen Jürgen Ruf, Tübingen
Rene Liebetrau, Nehren, Württ Diego Paul u. Janira Emilia Nili Medina, Christoph Ruile, Tübingen
Lisa-Marie Liesch, Tübingen Tübingen Patrick Runft, Ammerbuch
Axel u. Luca Lindner, Rottenburg Klaus Nill, Mössingen Dr. Adrienne Rupp, Tübingen
Conrad Lingens, Tübingen Philipp Noack, Tübingen Christina Rupsch, Stuttgart
Jonas Lippold, Wannweil Mark Nordhoff, Tübingen Daoud Franz, Enmanuel Xaver, Iris u.
Dorit u. Frank Loose, Mössingen Marius Nöther, Nagold Rubén Luis Sadlowski, Tübingen
Beatrice, Johannes, Manfred, Micha u. Nikolaus Nouschak, Tübingen Katerina Salandova, Tübingen
Niels Lorenz, Tübingen Attila Örcün, Tübingen Helga Salm, Herrenberg
Claudius Loth, Tübingen Friedrich u. Konrad Ostertag, Reutlingen Hanna-Sophie, Jakob Finn u. Martin
Karin u. Roman Ludwig, Tübingen Ann-Sophie Pabst, Tübingen Salzburger, München
Johannes Lundershausen, Tübingen Angelika Paerschke, Kusterdingen Anju Samuelson, Tübingen
Marianne Lützig-Schade, Tübingen Michael Paolillo, Tübingen Jessica Santos, Tübingen
Melanie Mack, Tübingen Dominik Paul, Tübingen Christine, Dorea u. Noemi Schäfer,
Dominik Maier, Tübingen Rainer Pausewang, Tübingen Tübingen
Sabine Mall-Eder, Mössingen Ann-Christin Pecher, Tübingen Maximilian Schäffer, Eutingen i. G.
Melanie Märklin, Tübingen Lucas Pedraso de At. Savares, Tübingen Hans u. Sophie Schaible, Tübingen
Cornelia, Guido, Marlene u. Richard Ernst Henning Peters, Neumünster- Levin Schaible, Nagold
Marquardt, Altenriet Tasdorf Isabel Schäuble, Mössingen
Ines Marquardt, Backnang Jens Friedrich Pfann, Tübingen Marc Scherer, Hechingen
Theresa Marzinzik, Tübingen Linus Pferdt, Ditzingen André Schiffmann, Walddorfhäslach
Katharina Charlotte Mästle-Goer, Tanja Pfitzer, Tübingen Anne, Marlene u. Dr. Ulrike Schild,
Kusterdingen Michael Piffer, Dußlingen Tübingen
Bryan Matzel, Tübingen Arnold Planker, Tübingen Friederike, Mattis u. Ronja Schilling,
Adelheid Maulbetsch, Pfalzgrafenweiler Dorina, Jürgen, Margrit u. Micha Plikat, Ammerbuch
Johanna u. Paulina May, Tübingen Neubulach David Schindler, Tübingen
Armin Mayer, Hechingen Carina Polster, Tübingen Charlotte, Jens, Justus u. Linus Schit-
Max Mayer, Tübingen Karolina Poplawski, Mainz tenhelm, Tübingen
Viola Medda, Tübingen Pavla Pospisilova, Tübingen Amani Emilian, Lara Sophie u. D.r
Rosa Maria Medina Reyes, Tübingen Vanessa Pristl, Tübingen Patrick Schlegel, Rottenburg a. N.
Maximilian u. Tobias Meilinger, Adrian u. Viviana Proft, Tübingen Christine Schlichter, Starzach
Tübingen Tobias Prommersberger, Rottenburg Dieter u. Karin Schmid, Egenhausen,
Cordula Meilinger-Brand, Tübingen am Neckar Württ
Stefan Melzer, Tübingen Karsten, Kristin, Lucy u. Nick Queisser, Eberhard Schmid, Reutlingen
Theresa Mendel, Mössingen Tübingen Jannik, Marion u. Norbert Schmid,
Ralf Merkel, Tübingen Andreas Radl, Bondorf Bisingen b Hechingen
Matthis Merz, Tübingen Christian Rapp, Nagold Dr. Andreas Schmidt, Tübingen
Sylvia Metz, Tübingen Emelie u. Stephan Rapp, Tübingen Benjamin Schmidt, Tübingen
Filippo Michelotti, Tübingen Diana Rasis, Tübingen Christoph Schmidt, Tübingen
Raphael Mietzner, Tübingen Christian Reck, Tübingen Gerd Schmidt, Tübingen
Simone Mölbert, Tübingen Brita Reese, Tübingen Heidrun Schmidt, Tübingen
Lars Luca u. Martina Morgenroth, Anna Reichart, Tübingen Johannes Schmidt, Tübingen
Mössingen Heide, Jannik u. Jule Reicherter, Lukas Schmidt, Tübingen
Julia Moritz, Wiesensteig Reutlingen Niklas Schmidt, Tübingen
DAV Tübingen 2/2015 27Sie können auch lesen