Leinen los! - Gemeinde Pörtschach
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ZVR 998751937 Amtliche Mitteilung | Österreichische Post AG | RM 13A039841 K | 9500 Villach
PÖRTSCHACHER
Nr. 198 · Juli 2021 ZEITUNG
D I E N A C H R I C H T E N A U S I H R E R U M G E B U N G
Start in den Sommer -
Leinen
los!
FOTO: Verena Wienerroither
Langsam beginnen wir die Pandemie zu überwinden und Figurenlauf und Springen sind, oder auch Wakeboard und
erfolgreich abzuschütteln, damit kehrt auch hoffentlich Wakesurfen – alles wird von den Athleten gekonnt in Szenen
wieder Normalität ins Veranstaltungsleben zurück. gesetzt! Auch unsere jüngste Garde mit Flaggen, die Pyra-
Ein Garant für hochklassige Veranstaltungen in der Sommer- mide auf Wasserschiern, Hebefiguren, Ballett, Clown, Fall-
saison ist der UWWC Pörtschach mit seiner Nachtwasser- schirm-Pick-up und das finale Feuerwerk, abgefeuert vom
schishow. Heuer startet der Club mit 5. Juli um 21 Uhr in die Rücken eines Wasserschiläufers, werden die Zuschauer be-
neue Saison, danach geht es jeden Montag (bei Schlechtwet- geistern. Mit der kleinen Eintrittsspende werden ausschließ-
ter am Dienstag) ab 21 Uhr vor dem Strandcasino der Fa- lich die Aufwendungen für das Nachwuchstraining finan-
milie Rana aufs Wasser. Von einem jungen und engagierten ziert! Wie wäre es mit „Chillen“ im Strandcasino und sich
Team wird – sehr spektakulär – ein bunter Streifzug durch verwöhnen lassen vom „Zirkus“ in der „Manege Wörther-
den Wassersport präsentiert. Heuer läuft die Show unter dem see“? Der UWWC Pörtschach freut sich sehr über einen
neuen Motto “alles Zirkus“ – mit neuer Musik und neuen zahlreichen Besuch – natürlich immer unter Einhaltung der
Kostümen. Ob es die drei Wettkampfdisziplinen Slalom, aktuellen COVID-Regelungen!
FOTOS: R. Orasch
Akrobatik auf dem Wasser2 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
führen. An dieser Stelle ein Dankeschön an all jene im Ort, die
n Was gibt es Neues? hier einen wertvollen Beitrag leisten!
Liebe Pörtschacherinnen!
Liebe Pörtschacher! Weiters bin ich als Bürgermeisterin besonders stolz auf die
Mit großen Schritten kommt der hervorragende Arbeit unserer Bauhofmitarbeiter, die unter der
Sommer nach Kärnten – nicht Leitung von Klaus Pagitz die Geräte im Motorikpark aufge-
nur, was die herrlichen Tem- stellt haben. Es ist ein Generationen-Fitnesspark, der entlang
peraturen betrifft, sondern vor der Lauf- und Nordic-Walking-Strecke am Landspitz eine wei-
allem in Hinblick auf die touris- tere sportliche Betätigungsmöglichkeit bieten soll. Diese Anla-
tischen Aktivitäten! Die ersten ge ist sowohl für sportliche Läufer als auch für Familien, Spa-
Gäste sind da, und das zufriede- ziergänger, Badegäste usw. geeignet. Freuen Sie sich schon auf
ne Lächeln und die dankbaren die Eröffnung, die gemeinsam mit den Kinderbürgermeistern
Gesichter der Gastronomen, der am 6. Juli stattfinden wird.
Hoteliers und der Einheimischen
sind nicht zu übersehen. Die sin- Somit wünsche ich Ihnen einen herrlichen Sommer in unse-
kenden Corona-Fallzahlen, und die damit verbundene Aufhe- rem schönen Ort! Erholen Sie sich in Ihrem wohlverdienten
bung der Einschränkungen, lassen uns auf einen Sommer „wie Urlaub. Nutzen Sie die Pörtschach-App, werfen Sie einen
früher“ hoffen. Sport, Shopping, Kulinarik und Kultur – das Blick auf unsere Homepage sowie in den Veranstaltungskalen-
alles kann wieder erlebt werden und es erwarten uns entspann- der und besuchen Sie Ihre Lieblingsveranstaltung – für einen
te Stunden am und um den See. Unser Ort hat viel zu bieten unvergesslichen Sommer 2021!
und das Angebot an Veranstaltungen wächst täglich, sodass wir
Herzlichst, Ihre Mag. Silvia Häusl-Benz
positiv in den Sommer blicken können.
Bürgermeisterin Pörtschach am Wörthersee
Der erste Gemeinderat nach der konstituierenden Sitzung tag-
te vor zwei Wochen. Die neue Aufgabenverteilung ist zwar
Herausgeber: Verein Pörtschacher Zeitung, Klagenfurter Straße 170, 9210
noch etwas ungewohnt, aber mit jeder Sitzung wird es besser Pörtschach. ZVR-Zahl: 998751937. Redaktion und für den Inhalt – au-
und es sind bereits viele interessante Projekte im Entstehen ßer Leserbriefe, bezahlte Anzeigen und gekennzeichnete Verlautbarungen
und in der Umsetzung. Der Ankauf eines neuen Traktors für – verantwortlich: Christian Berg, 0676 / 844 05 13 01, 9210 Pörtschach,
Klagenfurter Straße 170, zeitung.poertschach@outlook.com; Leitung, Koordi-
den Bauhof sowie die Beschaffung einer umweltfreundlichen nation, Aktuelles, Veranstaltungen, Kulturvereine, Politik, Feuerwehr, Sicher-
Salz-Sole-Anlage für den Winterdienst wurden beschlossen. heitsfragen, sportliche Veranstaltungen, Wandern, Garten, Natur, Reise.
Spartenredakteure: Dieter Mikula, 0664 / 374 57 02, dieter.mikula@gmail.
Auch die Vergabe der Entmanganisierung des Damnigbrun- com; Allgemeiner Sommer- und Wintersport in Pörtschach, Tourentipps für Rad,
nens spielte in dieser Sitzung eine wichtige Rolle. Im Grund- Langlauf und Schibergsteigen, Gemeindethemen kritisch betrachtet. Silvia Häusl-
wasser sammelt sich eine Vielzahl von Stoffen und es ist uns Benz, 0676 / 844 05 12 77, silvia.haeusl-benz@ktn.gde.at; Tourismusgeschehen,
Kindergarten, Schule, evangelische Kirche. Alexander Maier, 0660 / 396 97 30,
wichtig, hier auf höchstmögliche Qualität zu achten. Die Was- AlexM777@gmx.net, Veranstaltungen, Jugend. Peter Napetschnig, 0664 / 441 43 96,
serqualität trägt – beinahe unbemerkt, aber wesentlich – zu peter.napetschnig@aon.at, Geschichtliches, Kultur, Unterhaltsames, Allerlei
Leserfotos und -dokumente ohne Quellenhinweis werden frei genutzt bzw. über-
unserer hohen Lebensqualität bei und bedarf unserer höchsten nimmt die Pörtschacher Zeitung dafür keine Haftung das Urheberrecht betref-
Aufmerksamkeit! fend. 1. Ausgabe – Oktober 2003, monatliche Erscheinung.
Redaktionsschluss ist jeweils der 15. des Monates, bis spätestens 16.00 Uhr!
Es wird jedoch gebeten, die Beiträge früher abzuliefern! Diese müssen als
Die Basisaufgaben der Gemeinde, die Wasserver- und -entsor- Word-Datei, Bilder, Logos und Inserate als JPEG- oder PDF-Datei beigestellt wer-
gung sowie der Straßenerhalt, welche wir zurecht als selbstver- den. Eine Garantie der Übernahme eines Beitrages besteht generell nicht. Auch
eine Kürzung des Beitrages bzw. Leserbriefes behält sich die Redaktion vor!
ständlich ansehen, erfordern große Investitionen und – meist Anzeigenschluss ist jeweils der 15. des Monats.
hinter den Kulissen – auch große Mühen. Insgesamt ist es um Bankverbindung: Raiffeisen-Länderbank Pörtschach
die Infrastruktur in unserem Ort recht gut bestellt, nichtsdesto- IBAN AT50 3900 0000 0565 7598; BIC RZKTAT2K358
trotz werden wir in den kommenden Jahren da und dort wei- Wir danken vielmals für die Spenden!
tere notwendige Instandhaltungen und Verbesserungen durch-
Wasserstraße 3, 9062 Moosburg | office@hkls-kogler.at | 04272 / 836 94 oder 0664 / 440 50 94PÖRTSCHACHER 3
ZEITUNG
n IM SPIEGEL
Kürzlich haben sich die politischen
Parteien auf ein gemeinsames Pro-
jekt in Pörtschach geeinigt: Tem-
po 30 auf der Hauptstraße, eine Elektro Christl OG | Halleggerstraße 53 | 9201 Krumpendorf
wichtige Maßnahme gegen die 04229/3205 | info@elektro-christl.at
Schnellfahrer im Ort. Verkehrsbe-
ruhigung, Lärmentlastung und das
Gefühl, sich in einer Fußgängerzo- n Aus dem Inhalt
ne zu befinden, sollten damit ver-
bunden sein. Nicht definiert wurde, Wir gratulieren 4-6
ob das nur im Sommer oder das MGV Pörtschach 8
ganze Jahr über gelten soll. Die Dorfgemeinschaft Pörtschach 9
erreichbare Höchstgeschwindigkeit während der Saison liegt Aus der Schule geplaudert 11
sowieso durch Fahrbahneinengung, schlecht geparkte, ein- und Aus der Musikschule 13
ausfahrende, abbiegende oder wartende Fahrzeuge kaum über Was geschieht in Pörtschach? 14
30 km/h – eigentlich immer ein Stop-and-go, gezwungener- Was gefällt! 15
maßen auch für die Radfahrer. Vielleicht wäre die Einrichtung 2. Sitzung des Gemeinderats 18
einer entsprechend gestalteten Begegnungszone wie in Velden Der Paragraphendschungel 20
besser, eventuell auch ohne Einengung der Gehbereiche durch Amtliche Nachrichten 21
Ausstellungsständer oder Zeltbereiche – eine gleichberechtigte Neubesetzung im Bauamt 24
Zone für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, Gesunde Gemeinde 25
meint Ihr Redakteur Etwas zum Nachdenken 26
Christian Berg Die Geschichte von Pörtschach und dem Wörthersee 27
Der Garten im Juli 28
Impressum:
Sport 29-30
Herausgeber: Verein Pörtschacher Zeitung, Klagenfurter Str. 170,
9210 Pörtschach. ZVR-Zahl: 998751937. Für den Inhalt verant- Unsere Feuerwehren 31
wortlich: Christian Berg, Tel. 0676 / 844 05 13 01. Verlag, An- Veranstaltungen 32-34
zeigen und Druck: Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, Es fiel auf, … 35
9500 Villach, Tel. 04242/30795, E-Mail: office@santicum-medien.at.4 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
n Wir gratulieren Zum 93. Geburtstag von Emil Schulnig
Einen schönen Geburtstag feierte Herr Emil Schulnig am 15.
Zum Geburtstag von Margaretha Dragaschnig Mai im Mühlweg. Mit seinen 93 Jahren sieht unser Emil, dank
Am 5. Juni, einem schönen Nochfrühlingstag, feierte Frau bester Pflege, wirklich top aus. Von Beruf war er Maler und er
Margaretha Dragaschnig ihren Geburtstag. Von Beruf war die ist in jungen Jahren viel in Europa herumgekommen. Später
stets mit Hut und immer schick gekleidete Dame Unternehme- wechselte er zur ÖBB, wo er bis zur Pensionierung für die In-
rin, mit Betrieben in Moosburg, Pörtschach und Köstenberg. standhaltung kleiner Bahnhöfe zuständig war. Herr Horst Pol-
Vor 35 Jahren ist sie nach Pörtschach gezogen, wo sie sich sehr lak für die katholische Kirche und Frau Bürgermeister Mag.
wohl fühlt. Heute lebt die stets fröhliche Frau Margaretha im Silvia Häusel-Benz wünschen dem liebenswürdigen Herrn
Haus ihrer Enkeltochter und fühlt sich im Schoße der großen Emil Schulnig weiterhin alles Liebe und ein schönes, gutes Le-
Familie gut aufgehoben und bestens betreut. Wir wünschen ben im Kreise seiner Familie!
unserer liebenswerten Frau Dragaschnig weiterhin viel Spaß
mit ihren zahlreichen Hutmodellen und ein gutes und gesundes
Leben bei uns in Pörtschach.
Das Geburtstagskind in fröhlicher Gesellschaft
Elegant mit Hut beim Geburtstagsempfang
Das Geburtstagskind Emma Grossl mit den Gratulanten
Zum 92. Geburtstag von Frau Grossl
Die liebenswürdige und stets gut gelaunte Frau Emma Grossl
feierte am 3. Juni ihren 92. Geburtstag. Von Natur aus sehr
sportlich, erfreut sich Frau Grossl bester Gesundheit. Die
ehemalige Säuglingsschwester genießt das Leben in unse-
rem wunderschönen Ort, wie sie uns erzählt hat. Zwei Kinder
und vier Enkelkinder sind Garant für ein gut betreutes Le-
ben innerhalb der Familie. Der Seniorenbund Pörtschach und
die Bürgermeisterin wünschen ihrer Emma weiterhin alles
Liebe, vor allem Gesundheit und ganz viel Freude für das
neue Lebensjahr!
Der Schutz unseres Planeten
ist uns allen ein Herzensanliegen.
Deshalb wird Ihre Gemeindezeitung
ausschließlich mit CO2-frei
gewonnener Energie aus 100 Prozent
heimischer Wasserkraft hergestellt.PÖRTSCHACHER 5
ZEITUNG
Zum 85. Geburtstag von Frau Ertl Zum 75. Geburtstag von Günther Schierl
Es war ein schöner Frühsommertag, als wir auf der Terras- Stammen tut Günther Schierl, ein gutaussehender, sportlicher,
se mit Blick auf den Wörthersee mit dem Geburtstagskind cooler Typ, aus dem Selztal in der Steiermark. Dann verschlug
Gertrud Ertl auf ihren 85. Geburtstag anstoßen durften. Die es ihn, wie das Leben halt oft so spielt, nach Kärnten. Und am
liebenswürdige Dame erzählte uns ein bisschen aus ihrem Le- 9. Juni feierte der ehemalige Angestellte einer Versicherung
ben: „Zuerst war ich Hausfrau, dann, als die Kinder aus dem seinen 75. Geburtstag. Seit 23 Jahren ist Günther verheiratet
Haus waren, habe ich mein Forstgut in Oberkärnten mit viel mit seiner Isabella, die er am Arbeitsplatz kennen gelernt hat,
Freude bewirtschaftet. In jüngeren Jahren begeisterten mich seit 16 Jahren leben die beiden in Pörtschach. Sie haben zwei
der Pferdesport, die Jagd und das Malen und Zeichnen.“ In Kinder und fünf Enkelkinder und sind, was die Familie betrifft,
Sallach hat sich Frau Ertl vor 20 Jahren ein Haus gebaut, in Weltreisende. Als Ehemann der Obfrau unseres Verschöne-
dem sie sich sehr wohlfühlt und den herrlichen, grenzenlo- rungsvereins wird er auch ordentlich zur Arbeit eingeteilt, und
sen Ausblick genießt. Der Seniorenbund Pörtschach und die das nicht nur im eigenen Garten, sondern auch auf öffentlichen
Bürgermeisterin bedanken sich herzlich für die Einladung und Flächen wie vor dem Gemeindeamt oder entlang der Hauptstra-
wünschen ihrer lieben Frau Gertrud Ertl weiterhin alles er- ße, wo gepflanzt und vor allem auch gegossen werden muss.
denklich Gute! Seine Hobbys sind der Garten daheim und sein Segelboot am
Wörthersee. Der Seniorenbund Pörtschach und die Bürgermeis-
terin bedanken sich ganz herzlich für die nette Einladung und
wünschen Günther Schierl für sein neues Lebensjahr alles Lie-
be und ganz viel Freude mit den Haustieren (einige sind schon
außergewöhnlich), der Gartenarbeit und seinem Segelboot!
Der Seniorenbund mit Frau Bürgermeister auf Geburtstags-
besuch6 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
Österreichischer Kameradschaftsbund
Bäume natürlich pflegen ehrt Günter Maier
Von Gerhard Schurian
Am 17.6.2021 wurde Ehrenmitglied Günter Maier von ÖKB-
Bezirksobmann Klaus Schack und Obmann Rudi Poledna mit
der Ehrennadel in Silber des ÖKB Landesverbandes ausge-
zeichnet. Kamerad Maier ist Gründungs- und Ehrenmitglied
und mit seiner 40-jährigen Zugehörigkeit der Kamerad mit den
meisten Mitgliedsjahren im Ortsverband Pörtschach. Außer-
Beratung Gutachten
dem übte er 35 Jahre die Kassierfunktion aus und war damit
Baumkontrolle Risikofällungen der am längsten tätige Kassier innerhalb des ÖKB Kärntens.
Der Vorstand des Ortsverbandes Pörtschach gratuliert Günter
9062 Moosburg, Tischlerfeld 5 Mobil: 0664/22 49 348 Maier zu dieser besonderen Ehrung sehr herzlich und bedankt
www.baumpflege-baumschnitt.com sich für seinen Einsatz für unsere Gesinnungsgemeinschaft!
ÖKB-Obmann Norbert „Rudi“ Poledna feierte
seinen 75. Geburtstag
Von Gerhard Schurian
Zum besonderen Ehrentag von ÖKB-Obmann OV Pörtschach
Norbert „Rudi“ Poledna trafen sich am 30. Mai Bürgermeis-
terin Silvia Häusl-Benz, Vizebürgermeister Robert Schandl,
ÖKB-Bezirksobmann Klaus Schack und einige Mitglieder des
ÖKB Pörtschach, um Rudi zu seinem Geburtstag gebührend
zu gratulieren. Nach Überreichung einiger Geschenke hielt Be-
zirksobmann Schack eine kurze Ansprache, in der er die Ver- Auszeichnung für Günter Maier, 3.v.l.
dienste von Rudi Poledna als Obmann des ÖKB Pörtschach
hervorhob. In Anerkennung dieser Verdienste erhielt Rudi Po- n Familie
Wallenhorst auf den
ledna aus den Händen unseres Bezirksobmannes als ehrenvolle
Auszeichnung die „Bundesverdienstmedaille in Gold“. Hierbei
Spuren ihrer Hochzeitsreise
Von Peter Napetschnig
assistierte unsere Bürgermeisterin, sie steckte dem Obmann die
Medaille am Revers an. Das Ehepaar Jutta und Detlev Wallenhorst aus Kissenbrück
Anschließend lud das Ehepaar Poledna zu einem Schmaus ein, (Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen) hatte im Juni 1971
wobei sich Rudi als Grillmeister hervorragend bewährte. Der- geheiratet, die Hochzeitsreise führte die Familie, mit Freunden
artiges vom Grill hervorzuzaubern kann nur jemandem gelin- und Trauzeugen, über Wien nach Pörtschach. Vor Kurzem waren
gen, der darin jahrzehntelange Erfahrung hat! die Eheleute, anlässlich ihrer goldenen Hochzeit, auf den Spu-
Es sei aber an dieser Stelle noch festgehalten, dass man es kaum ren ihrer Reise von damals unterwegs und besuchten dabei auch
glauben kann, dass Rudi seinen 75. Geburtstag bereits hinter Pörtschach und das Pörtschach Archiv, wo Peter Napetschnig ih-
sich hat – seinem Aussehen und seiner Vitalität nach muss er nen beim Auffinden der Quartiere und Unterhaltungsstätten von
irgendwann einmal in einen Jungbrunnen gefallen sein! damals helfen konnte. In Pörtschach hatten die Familien Quar-
Es war eine sehr nette Feier in der Gartenlaube des Ehepaares tier im Haus Gulle (vlg. Buberle) und im Haus Gaschnig (heute
Poledna. Dir, lieber Rudi, nochmals alles Gute von deinen Ka- Haus „Silvia“) genommen. Das Ehepaar Wallenhorst erinnert
meraden des ÖKB Pörtschach! sich gerne ans Baden, das Bootfahren am See und auch an das
Pörtschacher Nachleben, insbesondere schwärmten die beiden
von der „immer netten Unterhaltung im Werzer Keller“.
Den goldenen Hochzei-
tern wurde namens des
Tourismusverbandes
mit einem kleinen Ge-
schenk gratuliert. Wir
wünschen den rüstigen
Eheleuten, die beide
professionelle Golfer
sind und schon über 650
Plätze weltweit besucht
haben, alles Gute, und
für ihre weitere sport-
liche Betätigung viel
Gesundheit! Vielleicht
geht sich auch wieder Jutta und Detlev Wallenhorst vor
einmal ein Besuch in dem früheren Eingang zum „Werzer
Geburtstagsbesuch beim Jubilar unserem Ort aus? Keller“ (heute Keller CCW)PÖRTSCHACHER 7
ZEITUNG
Theater Gruppe Kärnten:
© Theatergruppe Kärnten
„Der Autopilot“
die neue Dinner+Krimi Komödie
aus der Feder von Jo Zimmer
Wir befinden uns an Bord einer Boing-Boing-Boing von Wien
nach Panama. Als einer der Piloten nach einer heftigen Tur-
bulenz tot in seinem Sessel sitzt, nimmt die Air-Marschallin
Angie Angst die Ermittlungen auf. DIE BESTE LAGE
Genießen Sie als Passagier des verrückten Fluges Aerosol 3.0 ein exquisites 4-Gang
Menü, während Sie durch mehrere Abstimmungen und Zeugenzettel das Geschehen
FÜR IHRE FIRMENEVENTS.
mitbestimmen können. Beginnen Sie bereits jetzt mit der Planung Ihrer
Ensemble: Kathi Himmel, Klemens Kogelnig, Holger Treven, Winny Sowa,
Patricia Santo-Passo, Patricia Trenz und Franz Petautschnig. Herbst-Seminare und Jahresabschlussfeiern und
Premiere 09.07.2021 Restaurant Schweizerhaus, Klagenfurt informieren Sie sich über die vielfältigen Mög-
Einlass: 18.30 Uhr mit Sektempfang / Beginn: 19.30 Uhr lichkeiten, die Ihnen das Parkhotel Pörtschach
Informationen und Tickets über unser neues direktes Ticketingsystem im Seminar- und Eventbereich bietet!
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www.tickets-kaernten.at, auf unserer Website www.theatergruppekaernten.com oder
telefonisch bei der Theater Gruppe Kärnten unter Tel. 0676 7750158. Fragen Sie einfach nach einem unverbindlichen
Angebot – unser Team berät Sie gerne.
n Rupert Rebernig zeigt abstrakte
Bilder im Österreichischen Hof
Unter dem Titel „Die Schönheit
liegt im Auge des Betrachters!“
präsentiert der Kärntner Maler Ru-
pert Rebernig eine Auswahl seiner
neuesten Werke.
Österreichischer Hof
(Therapiezentrum Wörthersee),
Hauptstraße 160, Nähe Bahnhof,
vom 1. Juli bis zum 15. August FAMILIENURLAUB AM SEE
2021, täglich von 10.30 bis 12.30 und 18.30 bis 20.30 Uhr. Das vielseitige Seehotel bietet in Punkto Aus-
stattung und Kulinarik alles was das Herz be-
n Lionsclub Velden gehrt. Babies, Kinder und Jugendliche fühlen
„Ars adiuvandi - die Kunst zu helfen“, so lautet die Philosophie sich hier am Wörthersee besonders wohl.
des Lionsclub Velden. Vom 40.000 m² eingezäuntem Hotelpark mit
Um weiter Positives bewirken zu können, gehen die Damen und bunter Kletterburg, über 3 große Tennisplätze
Herren des LC Velden auf „Vorstellungstour“ in die Nachbar- bis hin zum eigenen, idyllisch in der Ostbucht
gemeinden.
eingebetteten Badestrand mit großer
Liegewiese – Ihrer Familie wird es
im Sommerurlaub am Wörthersee
an nichts fehlen.
Der Lionsclub Velden mit seinen Clubmitgliedern
Karl Grossmann, Pörtschacher Hotelier und LC Velden
Clubmitglied: „Unser Gebiet schließt ja das ganze Nordufer des
Wörthersees mit ein, darum wollen wir uns auch in Pörtschach
vorstellen und über unser Clubleben und die damit verbundenen
Hilfstätigkeiten berichten. Denn gemeinsam können wir noch Wir freuen uns auf Sie.
viel mehr bewirken, vor allem in Zeiten wie diesen.“ Das Parkhotel Pörtschach Team
Die erste Möglichkeit dazu bietet sich am Freitag, dem 2. Juli
2021, im künstlerischen Ambiente der Galerie ZUGängli-
cheKUNST am Bahnhof. Beginn des Zusammentreffens in ge-
mütlicher Atmosphäre ist 18 Uhr.
Für Essen und Getränke ist gesorgt!
In diesem Sinne: „Der See ruft“ – nur einmal anders!8 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
n Ausflug vom MGV Pörtschach ins
Gailtal und zum Weißensee
Von Gerhard Schurian
Seit der 10.-Oktoberfeier 2020 konnte der
MGV Pörtschach coronabedingt keine ge-
meinsamen Proben beziehungsweise Auf-
tritte mehr absolvieren. Nach den kürzlich
erfolgten Lockerungen der Corona-Maß-
nahmen entschloss sich der Vorstand im Sinne einer Kamerad-
schaftspflege spontan, einen Ausflug mit den Sängerfrauen zu Einkehr auf der Naggler Alm
machen. Dieser Tagesausflug führte uns am 5. Juni ins Gailtal die Naggler Almhütte (Seehöhe 1.324 Meter) nach einem Fuß-
und zum Weißensee. marsch von ungefähr zehn Minuten. Dort nahmen wir unser
Mittagessen ein, wobei man die Kaspressknödelsuppe bzw.
den Schweinsbraten absolut empfehlen kann. Nach einem Ver-
dauungskaffee marschierten wir zurück zur Bergstation, leider
spielte der Wettergott hier nicht mehr mit, es hatte nämlich zu
regnen begonnen. So mussten wir bei der Bergstation eine Wei-
le in einem Unterstand ausharren, bis sich das Wetter beruhigt
hatte und wir mit dem Sessellift wieder ins Tal fahren konnten.
Heimwärts ging es dann über Greifenburg bzw. durchs obere
Drautal, wobei uns der Chauffeur von Hofstätter Reisen sicher
nach Hause brachte.
Es war ein wunderschöner Ausflug, von Sepp Poluk bestens
organisiert, alles hat hervorragend geklappt! Sepp, wir sagen
dir herzlichen Dank für deinen Einsatz!
Ständchen des MGV für Frau Wiegele
Als erste Station besuchten wir das Wiegelehaus in Nötsch, in
dem sich eine alte Mühle und eine Bäckerei befinden. Außer- n Erstes
Treffen vom Seniorenbund
dem gibt es dort ein Museum, das wir aber leider wegen der
Öffnungszeiten nicht besuchen konnten. Sehr interessant war
Pörtschach nach langer Pause
Von Hans Prüller
die Besichtigung der auf drei Stockwerke verteilten Mühle.
Sie besteht heute noch nur – wie ursprünglich errichtet – aus Als am 23. September 2020 unsere Frau Bürger-
Holzelementen und ist die letzte Mühle im Gailtal! Mit einem meister die Mitglieder des Seniorenbundes zu
ausgezeichneten Frühstück konnten wir uns, bei herrlichem einem gemütlichen Nachmittag mit Kuchen und
Wetter, auf einer Wiese vor dem Haus stärken. Während des Kaffee ins „Strandleben“
Frühstücks begrüßten uns Chef Witgar Wiegele und seine Mut- einlud, ahnte keiner, dass
ter auf eine sehr herzliche Art. Interessant waren die Erzählun- dies die letzte Zusam-
gen der 82-jährigen Frau Wiegele, die noch immer im Betrieb menkunft für 260 Tage
FOTO: Helmut Epe
mithilft. Selbstverständlich bedankten wir uns für die nette sein würde. Alle Reisen,
Aufnahme mit einigen Gesangsdarbietungen. Info-Nachmittage, Ver-
anstaltungen und sogar
unsere beliebte Adventfei-
er mussten coronabedingt
abgesagt werden.
Umso erfreuter wurde die Einladung für den 10. Juli 2021 zum
Start in ein neues Vereinsjahr angenommen – wieder mit einer
Aufwartung von Kuchen und Kaffee unserer Frau Bürgermeis-
ter Mag. Silvia Häusl-Benz.
Innig waren die Begrüßungen nach so langer Zeit – durch Ob-
frau Heidi Wienerroither und die Bürgermeisterin, ebenso die
der Mitglieder untereinander.
Weißensee-Rundfahrt
Die Obfrau berichtete, dass das Herbstprogramm 2021 bereits
Im Anschluss ging die Busfahrt weiter durch das Gitschtal in Ausarbeitung ist, darunter sind auch einige im Vorjahr ab-
zum Weißensee. Nach einem Kurzaufenthalt machten wir eine gesagte Veranstaltungen.
Rundfahrt mit dem Schiff „Alpenperle“, sie führte uns von Te- Das schöne Ambiente, die ausgezeichneten Mehlspeisen, die
chendorf zum Ostufer des Weißensees und zurück. Bei herrli- fröhliche Stimmung und die Freude, sich wieder halbwegs frei
chem Wetter genossen wir die Schönheit dieses Alpensees bei bewegen zu können, waren ein würdiger Start für unsere ge-
kühlen Getränken. planten Aktivitäten.
Nach der etwas über zwei Stunden dauernden Rundfahrt be- Die Obfrau und der Vorstand des SB Pörtschach wünschen Ih-
gaben wir uns zur Sesselliftstation, um uns auf die Naggler nen einen erholsamen Sommer und wir hoffen, Sie recht oft bei
Alm bringen zu lassen. Von der Bergstation aus erreichten wir unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.PÖRTSCHACHER 9
ZEITUNG
n Dorfgemeinschaft Pörtschach n Kulturausschuss
meets
Mit der Rückkehr des Dorflebens meldet sich ZUGänglicheKUNST
auch die Dorfgemeinschaft Pörtschach aus der
nicht ganz freiwilligen Pause zurück. Wer sich Von Florian Pacher
in den Restaurants, Bars, auf der Gemeinde
oder im Tourismusbüro etwas aufmerksamer
umgesehen hat, dem ist vielleicht die „Pörtschach Kulina-
rik“-Broschüre aufgefallen, welche seit Anfang Juni vielerorts
aufliegt. Es ist die zweite Auflage des letztjährigen Kulinarik-
To-Go-Führers, allerdings haben wir es heuer geschafft, darin
(fast) die gesamte Bandbreite unseres Gastronomieangebots zu
erschließen. Die DG ist stolz darauf, hier mit Unterstützung der
Gemeinde und des Tourismusverbands einen kleinen Beitrag
zur Revitalisierung der vielseitigen Pörtschacher Kulinarik-
landschaft zu leisten. Wir freuen uns, dass der von Alex Maier
gestaltete Folder so guten Anklang bei unseren Gästen und
auch den Einheimischen findet.
v.l.n.r.: Robert Schandl, Mario Gappnig, Claudia Zürner, Sé-
verin Krön, Florian Pacher, Christian Kolbitsch, Harald Pa-
pitsch, Elisabeth Plank
Am 9. Juni 2021 war der Ausschuss für Soziales, Kultur und
Sport zu Gast in der Galerie ZUGänglicheKUNST am Pört-
schacher Bahnhof. Dabei kamen die Ausschussmitglieder in
Der neue Vorstand der Dorfgemeinschaft den Genuss einer Sonderführung durch den Künstler Séverin
Unsere Jahreshauptversammlung ist ja coronabedingt ausgefal- Krön, der seine veränderbaren Bilder präsentierte und die ein-
len, jedoch haben wir uns jetzt schon für die Zukunft neu auf- zigartigen Geschichten dahinter erzählte.
gestellt. An die Seite von Obmann Manfred Brunner stellen sich
nun als seine Stellvertreter Dani Mureny (gleichzeitig Kassier- Weiters stellten Projektkoordinatorin Elisabeth Plank und Ob-
Stv.) und Stefan Jäger (Schriftführer-Stv.). Harald Pagitz bleibt frau Carolyn Köfer das Ausstellungsprogramm für das weitere
weiterhin Kassier und Alexander Maier ist nun offiziell Schrift- Jahr 2021 vor. Der Besuch in der Galerie war der erste von
führer. Dies muss natürlich noch bei der nächsten Jahreshaupt- hoffentlich vielen gemeinschaftlichen Lokalaugenscheinen.
versammlung von unseren Mitgliedern bestätigt werden. Einst-
weilen danken wir unserem ehemaligen Obmann-Stellvertreter Der Ausschuss will sich nicht im Gemeindeamt „verstecken“,
Ewald Eggarter, er scheidet aus zeitlichen und persönlichen sondern sich gemeinsam vor Ort informieren, was die Pört-
Gründen aus dem Vorstand aus, herzlich für seinen tatkräftigen schacher Kunst- und Kulturszene leistet und wo es (weiterer)
Einsatz vor allem rund um das Oktoberfest, und wir freuen uns, Unterstützung seitens der Gemeinde bedarf.
dass er uns weiterhin als Mitglied erhalten bleibt.
Die Ausstellung „Kunst oder Spiel?“ von Séverin Krön ist noch
Weiters dürfen wir ankündi- bis 18. Juli 2021 in der Galerie am Bahnhof zu bewundern –
gen, dass wir nach reiflicher Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Freier Eintritt!
Überlegung entschieden ha-
ben, auch heuer wieder das
Pörtschacher Kulinarik-Ok-
Mijo Domić
toberfest stattfinden zu las-
sen. Wir werden sehen, was
die jeweils aktuellen Maß-
Kulinarik Oktoberfest nahmen zulassen, jedoch ha-
ben wir zumindest wieder mit einem Umfang wie letztes Jahr
geplant. Wir würden uns freuen, wenn wir den Gästen noch HAUSTECHNIK
ein bisschen mehr bieten können, z.B. eine kleine Musikbühne,
mehr dazu in der nächsten Ausgabe.
Um euch über unsere weiteren Aktivitäten informieren zu kön-
GAS ● SANITÄR ● SOLARANLAGEN
nen, laden wir unsere bisherigen Mitglieder sowie die, die es A LTERNATIVENERGIE ● H EIZUNG
noch werden wollen, zu einem gemütlichen „Zsammsitzn“ am
9210 Pörtschach | Moosburgerstraße 107
4. Juli ab 17 Uhr im Restaurant Franzl ein. Wir würden uns
Tel.: 04272/450 41 | Mobil: 0650/964 44 48
über euer Kommen – und das eine oder andere neue Gesicht
E-Mail: md.haustechnik@gmail.com
– sehr freuen!10 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
n Verkehrsberuhigung durch Respekt
Von Martin Assam haben. Ohne lü-
Bereits seit Jahren steht die Streckenführung des Wörthersee- ckenlose Kontrolle
radwegs durch das Pörtschacher Ortszentrum auf der To-do- sinkt die Durch-
Liste unserer Gemeinde. Es wird diskutiert, evaluiert, bewertet schnittsgeschwin-
– und immer wieder mit anderen Gemeinden verglichen. Der digkeit so gut wie
Eindruck scheint sich zu verhärten, dass es überhaupt keine op- überhaupt nicht,
timale Lösung gibt, zu viele unterschiedliche Interessen stoßen und bei punktuel-
aufeinander. len Radarkontrol-
len wird lediglich
Als begeisterter Radfahrer – sowohl im Alltag als auch in der
kurz vor dem Ra-
Freizeit – kann ich dies nur bestätigen. Da sind einerseits die
darkasten abge-
unterschiedlichen Vorstellungen der verschiedenen Verkehrs-
bremst und danach
teilnehmer: Die Bedürfnisse der Autofahrer, der Motorrad-
umso heftiger beschleunigt. Lärm- und abgastechnisch – sowie
fahrer, der Radfahrer und zuletzt der Fußgänger gehen weit
hinsichtlich der Verkehrssicherheit – ist dies ein Irrsinn!
auseinander. Andererseits führt die Errichtung einer adäquaten
Rad- und Fußgängerinfrastruktur ebenfalls häufig zu Debatten. Der vielfach begehrte „Shared Space“ (wie in Velden) soll auch
Breitere Gehsteige führen zwangsläufig zu einer Verringerung nicht das Gelbe vom Ei sein. Die Verkehrssicherheitsexperten
von Autoverkehrsflächen und Parkplätzen. Bei Radwegen gilt haben mir bestätigt, dass die Unfallhäufigkeit, insbesondere
das gleiche, selbst die bewährten Mehrzweckstreifen auf den beim Fußgänger- und Fahrradverkehr, seit der Errichtung des
Fahrbahnen lassen bei manchen das Gefühl aufkommen, dass Shared Space gestiegen ist.
ihnen Verkehrsfläche weggenommen wird. Daher wird häufig
Letztendlich ist für eine innerörtliche Verkehrsberuhigung die
nichts gemacht, um Kontroversen bei der Errichtung von not-
Akzeptanz seitens der Bevölkerung der entscheidende Faktor,
wendigen Fußwegen und Fahrradstraßen auszuweichen.
die Menschen müssen darin einen Vorteil für ihre eigene Le-
Der Konflikt entlädt sich aber dann oft auf den gemeinsam bensqualität erkennen! Wir müssen bemerken, wie schön es ist,
genutzten Verkehrsflächen! LKW-Fahrer gegen Autofahrer, wenn wir in einem Straßencafé sitzen und der LKW nicht mit
Autofahrer gegen Radfahrer, Radfahrer gegen Fußgänger … 50 Stundenkilometer an uns vorbeidonnert, sondern langsam
Eine verpflichtende Tempo-30-Regelung bei Ortsdurchfahrten vorbeifährt; wie schön es ist, wenn wir ein paar Wege im Orts-
ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, wie mir zwei Ver- zentrum zu Fuß erledigen und uns die Autofahrer, trotz feh-
kehrssicherheitsexperten unabhängig voneinander bestätigt lender Zebrastreifen, galant über die Straße lassen; wenn wir
mit dem Fahrrad unsere Frühstückssemmeln holen und nur von
langsam fahrenden Autos mit einem sicheren Seitenabstand
überholt werden ...
Man mag mich für einen Träumer halten, aber ich bin davon
überzeugt, dass wir nur durch gegenseitigen Respekt eine
nachhaltige Verkehrsberuhigung auf der Hauptstraße zusam-
menbringen werden. Viele von uns sind mehrfache Verkehrs-
teilnehmer – Autofahrer, Radfahrer und manchmal auch Fuß-
gänger. Und sehr oft erwischt man sich in einer Situation, in
der man ausschließlich auf sein aktuell benutztes Verkehrsmit-
tel fixiert ist. Man ist – eventuell etwas verspätet – mit dem
Auto zu einem Termin unterwegs und ärgert sich ungemein
über den „...“ Radfahrer, der einen einbremst. Dieser Radfahrer
könnte aber mein bester Sportsfreund sein, mit dem ich ver-
gangenes Wochenende eine Rennradausfahrt gemacht habe. So
jemanden würde ich niemals schneiden und schon gar nicht
beschimpfen! Und dies gilt für ALLE Verkehrsteilnehmer, die
Verkehrsflächen mit mir teilen. In jedem Auto, jedem LKW,
auf jeder Vespa, jedem Motorrad, jedem Fahrrad und hinter je-
dem Kinderwagen könnten deine besten Freunde oder deine
Familienangehörigen sein!
Wenn man jedem anderen Verkehrsteilnehmer diesen Respekt
entgegenbringt, die eigene Geschwindigkeit etwas reduziert
und die Fahrweise etwas defensiver gestaltet, können wir uns
in Pörtschach unseren eigenen „Shared Space“, unsere „Be-
gegnungszone“, unsere „Wohnstraße“ gestalten, ohne dass es
uns jemand vorschreibt oder verordnet!
Holen wir uns diese Lebensqualität in den Ort!
Wir haben es selbst in der Hand, lasst es uns tun!PÖRTSCHACHER 11
ZEITUNG
n Aus der Schule geplaudert Wird Ihr Kind eine Nachprüfung in Mathe oder Englisch haben?
Von Verena Papst-Huber Oje - aber gemeinsam können wir es schaffen! Wir vereinbaren einen klaren, indivi-
duellen Zeitplan über den gesamten Sommer. Ich bereite Ihr Kind auf die Prüfung
Radtechniktraining der Volksschulkinder am Sportplatz im Herbst samt Probeschularbeiten und Probeprüfungen so vor, dass dennoch die
„I like to ride my bicycle“ war Ferien nicht zu kurz kommen. Ich komme zu Ihnen ins Haus, somit fallen Bring- und
Abholfahrten für Sie als Eltern komplett weg. Natürlich bin ich pädagogisch und
das große Thema der letzten fachlich ausgebildet und kann mich auf das Lerntempo und den Lernmodus Ihres
Wochen in der Volksschule. Mit Kindes sehr gut einstellen. Karin: 0699-1772 3635
dem Pörtschacher Andreas di
Bernardo, Landesnachwuchs-
trainer im Radsport und Ver-
einstrainer vom Verein Sport am
Wörthersee, hatten die Kinder
einen professionellen und enga-
gierten Profi an ihrer Seite.
An mehreren Vormittagen absolvierten die Kinder von der 2.
bis zur 4. Schulstufe unserer Schule ein Radtechniktraining auf
der Wiese am alten Sportplatz. Davor galt es noch, die Gefähr-
te daheim auf Vordermann zu bringen, da ein nicht serviciertes
und auf die Körpergröße des Kindes eingestelltes Fahrrad eine
große Gefahrenquelle darstellt.
Die Aufregung war dann doch groß, als die Drahtesel in der Einige Familien sind nun daheim bei den Radausfahrten mit
Früh am Kirchplatz mit Hilfe der Eltern in Reih‘ und Glied den Kindern bestimmt gefordert, da mit dem „Fachjargon“
eingeparkt wurden. Das richtige Schieben des Rades, das kurze nicht so vertraut: Wenn die Kinder den „Gorilla“ am Rad ma-
Stück hinunter zum Sportplatz gemeinsam mit der Klassenleh- chen, dann geht es so richtig ab, lassen Sie es sich vom Rad-
rerin, war für einige zukünftige Radprofis eine Challenge für nachwuchs erklären!
sich – unzählige „Kettentattoos“ an den Sportlerwaden können
Dass unsere großen Viertklässler mit Bravour den Fahrradfüh-
dies bezeugen!
rerschein meisterten, versteht sich bei dieser Vorbereitung von
selbst. Wir gratulieren euch herzlich und wünschen allen eine
Unter der fachkundigen Anleitung von Trainer Andreas lernten
gute und sichere Fahrt!
die Kinder zuerst die Reaktion der eigenen Bremsen kennen
– safety first! Unzählige Koordinationsübungen forderten die
volle Aufmerksamkeit der Kinder – viele waren überrascht,
dass man mit dem Fahrrad so viel Geschicklichkeit trainieren
kann, ohne im Sattel zu sitzen. Am Ende der ersten Einheit
schafften es manche Kinder sogar, einen Tennisball von den
Hütchen am Parcours zu erwischen. Einhändig Kurven fahren,
die Geschwindigkeit richtig dosieren und den Ball erwischen
– noch dazu auf der rumpeligen Wiese – das ist wirklich nicht
so einfach!
Hurra, Prüfung bestanden!
Bei der zweiten Einheit merkte man schon deutlich die Fort-
schritte und die zunehmende Sicherheit der Kinder am und
mit dem eigenen Fahrrad. Wenn die Kinder daheim erzählt
haben, dass sie bereits über kleine Hindernisse „gesprungen“
sind, dann dürfen Sie dies ruhig glauben, es war erstaun-
lich, wie schnell viele unserer Schülerinnen und Schüler ihre
Technik verbessern konnten und wie geschickt sie waren.12 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
n Schatzsuche im Wald n Liebe
Hermine,
Von Karin Isopp
wir werden dich vermissen!
Der Kalender zeigte den 21. Mai 2021, ein spannender Tag
wartete auf die erste Klasse, als die Waldschatzsuche begann. Am 28. Mai war es so weit, unsere liebe Hermine hatte ihren
Das Wetter spielte ausnahmsweise mit und so starteten wir, letzten Arbeitstag im Kindergarten und ging in ihre wohlver-
ausgerüstet mit einer selbstgebastelten Waldschatzkiste, in das diente „Altersfreizeit“. Sie war durch ihre freundliche, zuver-
Abenteuer Wald. lässige und herzliche Art ein wertvolles Mitglied in unserem
Team. Über viele Jahre begleitete sie als Kleinkindpädagogin
Mit großer Aufmerksamkeit und ausgeprägtem Forscherdrang bereits die Eltern unserer heutigen Kindergartenkinder ein
wurden viele schöne Dinge entdeckt und die Waldschatzkiste Stück durch ihr noch junges Leben.
damit bestückt. Darunter waren wunderschöne Rindenstücke, Danke, Hermine, für die gemeinsame Zeit, viel Gesundheit
besondere Steine, Schneckenhäuser, Flechten und noch vieles und alles Gute für die Zukunft!
mehr. Zwischendurch stärkten wir uns auf der Hohen Gloriette Dies wünschen dir deine Kolleginnen
und genossen die schöne Aussicht. Die anschließende Präsen-
tation der vollen Waldschatzkiste ließ uns alle staunen.
Das Highlight des Tages war das gemeinsame Gestalten der
Waldmandalas. Die Kinder hatten viel frischen Sauerstoff in
der Lunge und waren von der Sonne erwärmt – so ging dieser
aufregende und lehrreiche Vormittag zu Ende.
Liebe Eltern,
liebe Kinder
Ich bedanke mich sehr
herzlich für die vielen Jah-
re, die ich die Pörtschacher
Kinder begleiten durfte,
Kreative „Land Art“ und für euer Vertrauen!
Vielen lieben Dank auch
für die vielen tollen Ge-
schenke und den wunder-
schönen emotionalen Ab-
schied.
Herzlichst, eure Hermine
Ihre Anzeigen-HOTLINE:
0650/310 16 90 • anzeigen@santicum-medien.at
Versammelt auf der hohen GloriettePÖRTSCHACHER 13
ZEITUNG
n Aus der Musikschule
von Verena Papst-Huber
Groovige und zauberhafte Klänge am Hackbrett
FOTO: Helmuth Weichselbraun/Kleine Zeitung
Geige, Flöte, Klavier – alles sehr bekannte Musikinstrumente,
aber wer hat schon einmal von einem „Hackbrett“ gehört? Ist
das ein Jausenbrett, auf dem man Fleisch oder Gemüse hackt?
„Nein, ganz und gar nicht. Das Hackbrett ist ein besonderes
Musikinstrument, das man nicht alle Tage hört, aber das in letz-
ter Zeit immer mehr Menschen lernen wollen“, erzählt Carmen
Gaggl MA, Fachlehrerin für Hackbrett und Ensembles an der
Musikschule Moosburg. „Zugegeben, der Name mutet hier-
zulande etwas sperrig an, die italienisch-spanische Bezeich-
nung „Salterio“ klingt dagegen schon selbst wie Musik in den
Ohren.“ Das glaubt man ihr gerne, wenn man die Pädagogin
musizieren hört und sieht. Mit Feingefühl und Geschicklich-
keit bespielt sie das spannende Instrument – und entlockt ihm
allerhand zauberhafte, aber genauso auch rockige und groovige Gaggl: Die Volksmusik ist die Quelle, unsere Tradition, aus
Töne. Wir haben sie zum Interview gebeten. der wir schöpfen dürfen. Doch in den letzten 15 Jahren hat sich
viel getan, das Instrument ist unheimlich vielsaitig-vielseitig:
Pörtschacher Zeitung: Es wird auch in der Barockmusik, Filmmusik, Neuen Musik,
Wie sind Sie selbst dazu gekommen? in der jeweils typischen Musik verschiedenster Länder sowie
Gaggl: Die Leidenschaft für das Hackbrett erwachte bei mir in Jazz, Rock und Pop eingesetzt – ein richtiger Verwandlungs-
schon früh. Ich bin damals mit sechs Jahren in der Musikschule künstler, entweder solistisch oder in verschiedensten Ensemb-
damit in Berührung gekommen, hörte dort den silbrigen Klang lebesetzungen! Durch diese enorme Bandbreite kommt es im-
dieses Instruments – und wollte es unbedingt (und sofort) erler- mer wieder zu „Aha-Erlebnissen“ bei den Zuhörer_innen. Und
nen. Das klingende Trapez begleitet mich nun fast schon mein ich kann im Unterricht jeden Stil aufgreifen, aber auch auf die
ganzes Leben. Die Faszination ist nach wie vor ungebrochen persönlichen musikalischen Vorlieben meiner Schüler_innen
und ich gebe meine eigene Begeisterung gerne an die nächsten eingehen.
Generationen weiter – sei es beim Unterrichten, Konzertieren
rund um den Globus (u.a. in den internationalen Ensembles Pörtschacher Zeitung:
L´Arpeggiata und Holland Baroque) oder durch meine Dokto- Jetzt haben Sie uns aber wirklich neugierig gemacht…
rats-Forschung über das mittelalterliche Hackbrett. Gaggl: Das freut mich sehr! Ob Kinder, Jugendliche oder
Erwachsene – wer das Instrument erlernen möchte, kann
Pörtschacher Zeitung: mich gerne für eine (Corona-konforme) Schnupperstunde
Für wen ist dieses Instrument geeignet? kontaktieren!
Gaggl: In der Musikschule starten wir schon ab einem Alter Pörtschacher Zeitung: Danke für das Gespräch!
von fünf Jahren. Jugendliche entdecken das Instrument, wel-
ches auch das „Schlagzeug mit hundert Saiten“ genannt wird, Weitere Infos bei Carmen Gaggl, über
für sich. Und viele berufstätige Erwachsene sowie Senioren, den QR-Code sowie in der Musikschu-
die sich den Lebenstraum vom Musizieren erfüllen, finden in le. Die Anmeldung zum Hackbrett-
diesem Instrument ihren ausdrucksstarken „Begleiter“. Unterricht in der Musikschule Moos-
burg für das neue Schuljahr 2021/2022
Pörtschacher Zeitung: ist ab jetzt online möglich; ansonsten
In den Alpenregionen spielt man es hauptsächlich in der Volks- auch am 13./14.September 2021 nach-
musik, oder? mittags, direkt in der Musikschule.14 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
n Was geschieht in Pörtschach?
Von Peter Napetschnig
Vom Bauhof der Gemeinde
Der Bauhof unserer
Gemeinde – unter
der Leitung von
Klaus Pagitz – ist
intensiv und fleißig
bei der Verschöne-
Der fertige Motorikpark – mit Fallschutz für die Benutzer
rung des Ortes und
bei der Umsetzung den Park in nur fünf Tagen geschaffen. Dabei wurden 90 m³
wichtiger Maßnah- Aushub bewegt, die zahlreichen Geräte fachgerecht versetzt,
men im Einsatz. 45 cm starker Fallschutz eingebaut und 30 m³ Wiesenerde pla-
In unserer Gemeinde haben wir sehr niert. Die Pörtschacher Zeitung wird über das Projekt in der
Es wurden Park- viel Begleitgrün, das ständig gepflegt nächsten Ausgabe noch ausführlich berichten!
plätze instandge- werden muss
setzt, das Begleit- Wohnanlage Bestseller in Pritschitz
grün der Rad- und Die Wohnanlage „Bestseller“ in Pritschitz ist im Rohbau fertig.
Gehwege gepflegt Im Inneren erfolgen bereits Trockenausbau-Arbeiten.
und geschnitten,
Links: Ansicht
Gehwegabsicherun-
vom Süden
gen im Bereich des
Schlosses Leonstain Unten: Von Norden
errichtet, Bänke für auf das Bauwerk
die Schule gebaut und weiter zur
und dringende So- Pritschitzer Bucht
fortmaßnahmen Barriere für die Radfahrer
umgesetzt.
Erfreulich war auch,
dass einige wichtige
Bodenmarkierun-
gen aufgebracht
worden sind.
Tische und Bänke für die Volksschule Bürogebäude priorIT in der Werftenstraße
aus verzinktem Stahl und Lärchenholz Das Bürogebäude wurde in Holzbauweise sehr rasch aufgezo-
gen. Der nördliche Teil ist pultdachartig ausgeführt, der süd-
Eine weitere große Aufgabe liche ist niedriger und besitzt ein Flachdach.
war die Errichtung des Mo-
torikparks am Landspitz, an
der Ostseite des Promenaden-
bades. Hier haben die Mitar-
beiterInnen von Klaus Pagitz
(Wolfgang Krassnig, Christian
Flaschberger, Robert Sobe so-
Schon sind die Geräte einbe- wie die GärnterInnen Manuela
toniert und aufgebaut Ogris und Walter Hudritsch)
Fotos: P. Napetschnig, Christa Berg
Aushub beim Motorikpark Bürogebäude priorIT HolzbauweisePÖRTSCHACHER 15
ZEITUNG
Bauvorhaben St.-Oswalder-Straße/Silleweg n Was nicht gefällt!
Im Bereich der ehemaligen „Botzenhartgründe“ wird an der Von Peter Napetschnig
Wohnanlage des RM-Bauträgers eifrig gearbeitet.
Hundekot beeinträchtigt Grünpflegearbeiten
Zwei von den geplanten drei Wohnblöcken sind bereits auf-
Viele Hundebesitzer haben für die Notdurft ihrer Lieblinge im-
gezogen.
mer ein Säckchen bereit, aber einige ignorieren das Problem
völlig und auch bewusst. Bei der Pflege der Grünflächen sind
die Bediensteten der Gemeinde mit Rasenmäher und Motor-
sense unterwegs. Beim Rasenschnitt wird häufig trockener
Hundekot in die Luft gewirbelt, den die Bediensteten dann ein-
atmen müssen!
Dazu ein Appell:
Liebe Hundebesitzer, bitte verwenden Sie Hundesäck-
chen! Denken Sie dabei an die Gesundheit der Bediens-
Wald- und Seeresidenzen teten, die die Exkremente sonst entsorgen müssen!
Das Wohnbauvorhaben Wald- und Seeresidenzen ist im Inne-
Pestsäule an der Hauptstraße in traurigem Zustand
ren schon fertiggestellt, aber am Vorplatz wird eifrig gebag-
Östlich vom Parkplatz am Johannaweg steht südlich der
gert. Behälter und Fundamente der alten AGIP-Tankstelle wur-
Hauptstraße die Pestsäule, auch Lippitz- oder Fuchskreuz
den entfernt.
genannt. Das Denkmal ist eines
der ältesten und wichtigsten von
Pörtschach! Sein Zustand ist aber
sehr traurig – die Giebelabde-
ckung fehlt und der Putz fällt ab.
Da und dort erkennt man auch
noch Spuren der letzten unsach-
gemäßen Instandsetzung. Es wä-
ren hier Erhaltungsmaßnahmen
dringend notwendig! Bislang hat
das Aufzeigen des Missstandes
durch die Pörtschacher Zeitung
n Was gefällt! und das Pörtschach Archiv kei-
Von Peter Napetschnig nerlei Verbesserung gebracht, ei-
Bepflanzung der Johannes-Brahms-Promenade gentlich sehr traurig
Die Bepflanzung der Johannes-Brahms-Promenade ist heuer
besonders farbenprächtig und wird von den Besuchern sehr ge- Von Gabriele Hadl
lobt! Wir danken den Bediensteten der Gemeinde, die so vor- Vandalismus
bildlich für die Pflege der Bepflanzung und die Reinhaltung der Am 16.6. wurde entdeckt, dass Vandalen eine der im letzten
Promenadenwege sorgen, es ist eine wahre Augenweide! Herbst vom Bauhof im Sallacher Bad gepflanzten jungen Er-
Auch im Bereich der Hauptstraße gibt es dank der Anrainer len an der Wurzel umgesägt hatten, das Bäumchen hing nur
schöne Anlagen, wie z.B. vorm Schloss Leonstain und beim mehr lose in der Halterung. Der Gemeinde entsteht dadurch
Weißen Rössl mit der Zufahrt zum Hotel Werzer‘s Resort. ein Schaden in der Höhe von mehreren hundert Euro. Das Bad
gehört allen, die in Pörtschach leben, es ist ein kostbares Ge-
meinschaftsgut. Unsere vergleichsweise großzügigen Seezu-
gänge werden aus dem Gemeindebudget (d.h. dem Geld aller
Einwohner) erhalten. Der Täter muss jedenfalls mit strafrecht-
lichen Konsequenzen rechnen.16 PÖRTSCHACHER
ZEITUNG
n Was gefällt! Pritschitz
Von Martin Assam Im Ortskern von Pritschitz befindet sich die „Unterpritschitzer
Gemeinweide“, ein alter Gmangrund einer Agrargemeinschaft
Rückkehr von Pritschitzer Bauern. Das Grundstück wurde früher einmal
Unser Pfarrer Joseph Thamby Mula ist wieder gesund aus anders genutzt. Schön gepflegt, beheimatet es heute ein Ge-
dem Corona-gebeutelten Indien zurückgekehrt. Was als Reise denkmarterl der Feuerwehr Pritschitz mit dem heiligen Florian,
zu seiner Schule und zu seinem Kinderheim geplant war, ent- und es dient als Treffpunkt für die Osterweihe und diverse Ver-
wickelte sich leider sehr schnell zum schlimmsten Albtraum. anstaltungen im Ort. Gemeinschaftlich wurde eine Sanierung
Aus dem lang ersehnten Heimaturlaub bei Familie und Freun- umgesetzt – sicher mit einem anschließenden netten Ausklang!
den wurde ein wochenlanger Hausarrest. Wir freuen uns alle,
dass unser Joseph nun wieder in seinem Pfarrhof ist, wo er
ordnungsgemäß die Quarantäne abwartet. Wir freuen uns jetzt
schon auf den ersten gemeinsamen Gottesdienst!
Von Christian Berg Die Nachbarn helfen zusammen
Uferreinigung durch den Pörtschacher Pörtschach erhält einen Motorikpark
Sportfischerverein In Pörtschach wurden bereits vor Jahren vom Verein Pritschitz
Am 15. Mai fand die alljährliche Uferreinigung statt, zehn Aktiv die Lauf- und Nordic-Walking-Strecken im Gemeinde-
Mitglieder mit vier Booten nahmen teil. Die Uferbereiche von gebiet angelegt und dann zur Erhaltung der Gemeinde über-
Pritschitz bis Töschling wurden kontrolliert und dabei einige geben. Diese Strecken werden von unseren Gästen, aber auch
Säcke Müll eingesammelt. Auch der Mühlbach wurde von der Einheimischen gerne genutzt. Eine der Laufstrecken führt den
Mündung bis zur Autobahnbrücke vom Müll befreit. Landspitz entlang, diese wurde nun zu einer Bewegungsarena
bzw. einem Motorikpark weiterentwickelt, um unseren Gästen
und Bürgern eine zusätzliche sportliche Betätigungsmöglickeit
zu bieten. Die Anlage ist sowohl für sportliche Läufer als auch
für Familien, Spaziergänger oder Badegäste geeignet. Mit dem
Motorikpark ist Pörtschach ein Vorreiter in Kärnten, finanziert
wurde er von der Gemeinde gemeinsam mit dem Land Kärnten.
Den Bauhofmitarbeitern, die unter der Leitung von Bauhof-
leiter Klaus Pagitz die Geräte aufgestellt haben, gebührt ein
besonderes Lob für die hervorragende Arbeit! Der Eröffnungs-
Säuberung mit termin wird demnächst bekanntgegeben.
Mitglieder beim Müllabtransport dem Abfallgreifer
Markierung
Die Auffrischung der Straßenmarkierungen auf unseren Ge-
meindestraßen und Radwegen tragen maßgeblich zur Erhö-
hung der Verkehrssicherheit bei. Außerdem sind frische, strah-
lende Farben in einem Ort immer ein Zeichen von Sauberkeit
und Gepflegtheit. Manche wünschen sich auch zusätzliche
Schutzstreifenmarkierungen an der Hauptstraße.
Eine großartige Idee wird umgesetzt – der Einsatz des Bau-
hof-Teams macht eine baldige Eröffnung möglich!PÖRTSCHACHER 17
ZEITUNG
n Was gefallen würde n Mein größter Schwarm
Von Christian Berg Von Raphael Mack
Rückkehr Ein berühmtes Zitat Albert
Der Umstieg auf öffentliche Verkehrs- Einsteins besagt, dass der
mittel wird auf höheren politischen Mensch nach Verschwinden
Ebenen forciert. Um dafür aber auch der Biene nur noch vier Jah-
die Bürger zu gewinnen, genügt es re zu leben hat. Dieser Satz
nicht, die Treibstoffpreise zu erhöhen oder die Taktfrequenz zu beschreibt die enorme Wich-
verdichten. Es muss vor allem auch bei der Erreichbarkeit der tigkeit von bestäubenden In-
Öffis auf Qualität geachtet werden, der Zugang sollte sicher sekten, um die es in diesem
und barrierefrei möglich sein. Der Zugang zur Bushaltestel- Beitrag geht.
le Goritschach ist derzeit alles andere als ideal, die Schaffung In Pörtschach gibt es einige
eines befestigten Gehweges vom Bergweg zur Haltestelle wäre Imker, die für Bienenstände
für die Goritschacher ein Fortschritt. im ganzen Ortsgebiet von
Pörtschach verantwortlich
n Am und im See sind. Sie alle vereint die Lie-
Von Gabriele Hadl be zur Natur und zu den Bie-
nen. Zwischen Ende April
Grüne, Umwelttauchclub und Stand-up-Paddler sammel- Raphael auf Schwarmfang in
und Mitte Juni kommt es im
ten zehn Säcke Mist in zwei Stunden höheren Regionen
Bienenjahr zu einem beson-
Am 15. Mai organisierten die Grünen Pörtschach eine See- deren Spektakel, das oft auch Privatpersonen mit Wohnung,
reinigung am Landspitz und auf der Blumeninsel, gemeinsam Haus oder Garten nicht vorenthalten bleibt: Bienenschwärme!
mit dem Umwelttauchclub Kärnten und dem Tauchshop Kla- Schwärme dienen der natürlichen Vermehrung von Bienenvöl-
genfurt. Unterstützt wurden sie von Grüne Jugend Kärnten, kern, dabei ziehen sich die Bienen eines Stockes junge Kö-
der Müllsammelkampagne 1PieceEach und Leuten aus der niginnen heran. Um einander nicht in die Quere zu kommen,
regionalen SUP-Community. Die Kärntner Abgeordnete zum verlässt die Altkönigin mit ungefähr der Hälfte ihres Volkes
Nationalrat, Olga Voglauer, war extra angereist. Von Voran- den Stock, in der Absicht, sich eine neue Behausung zu su-
kündigungen wurde aufgrund der Covid-19-Situation Abstand chen. Der Imker versucht zwar, das Schwärmen zu verhindern,
genommen. Taucherinnen und Taucher suchten von einem doch manchmal kommt es vor, dass dies misslingt und sich der
Boot aus den Seeboden ab. Das Stand-up-Paddel-Team (mit Schwarm, vom Imker unbemerkt, irgendwo hinsetzt. Bienen-
Hund!) sammelte entlang des Schilfgürtels. Die Landtruppe völker ohne Obsorge des Imkers überleben im Regelfall den
arbeitete mit Zwickern und Handschuhen. Trotz Vorreinigung Winter nicht. Sterbende Völker können jedoch eventuell ent-
durch Bauhof und Sportfischerverein kamen in nur zwei Stun- standene Krankheiten in andere Bienenvölker verbreiten. Des-
den weitere zehn Müllsäcke zusammen! halb ist es eine große Hilfe, wenn entdeckte Bienenschwärme
“Es war eine tolle Stimmung, wir mussten lachen über die teil- zeitgerecht bei lokalen Imkern oder Imkervereinen gemeldet
weise absurden Dinge, die wir gefunden haben, wie Toiletten- werden, damit sie eingefangen werden.
teile und Spielfiguren”, sagte Gabriele Hadl, Gemeinderätin in
Pörtschach. Am Ufer gab es viel Plastik, an Land fielen Zi- Weiters können Privatpersonen
garettenstummel unter den Bänken auf, die bei Hunden und den Bienen und damit auch an-
Vögeln Vergiftungserscheinungen verursachen können und deren bestäubenden Insekten
Umweltgifte abgeben. Marion Puschmann, Obfrau des Um- helfen: In den letzten Jahren ha-
welttauchclubs, der Seen in ganz Kärnten reinigt, berichtet: ben die Imker mit ihren Bienen
“Man könnte ein Hotel einrichten mit alten Objekten aus Tei- immer wieder mit Futtermangel
len der Hauptbucht. Es wird noch dauern, bis wir die Sünden und Wetterkapriolen zu kämpfen. Die Biene – ein phantasti-
der Vergangenheit aufgeräumt haben.” Kriegsrelikte wurden Gegen schlechtes Wetter kann sches Lebewesen
diesmal keine entdeckt, wohl aber Öltonnen, die allerdings man grundsätzlich nichts tun, aber gegen den Mangel an Futter
noch nicht geborgen worden konnten. kann etwas unternommen werden. Wenn Sie am Beginn der
Olga Voglauer überreichte zum Abschluss einen Anerken- Gartensaison einmal wieder im Fachhandel stehen und sich
nungspokal: „Ich hoffe, wir können damit Leute inspirieren, überlegen, welche schöne Pflanze in der kommenden Saison
ihren Plastikkonsum einzuschränken und herumliegenden bzw. den nächsten Jahren den Garten schmücken soll, bedeutet
Müll einzusammeln.“ Ein Dank erging auch an die Polizei, es der Fauna sehr viel, wenn auf einheimische und insekten-
die die Versammlung ordnungsgemäß begleitete, sowie an den freundliche Pflanzen zurückgegriffen wird. Außerdem sollten
Bootsverleih Fischer für das Zurverfügungstellen des Stegs. die Blumen im Rasen nach Möglichkeit nicht durch Herbizide
oder den wöchentlichen Rasenschnitt unterdrückt werden,
denn vom frischen Grün des Gartens haben viele Insekten
leider nichts, solange es weder Pollen noch Nektar als Nahrung
gibt. So können beispielsweise einheimische Obstgehölze die
Artenvielfalt aufrechterhalten und nebenbei essbare Früchte
für die Tierwelt oder den eigenen Genuss liefern.
Bitte versuchen auch Sie, einen Beitrag zu leisten, um Bie-
nen und anderen Insekten zu helfen, damit die düstere
„Prophezeiung“ Einsteins nie Realität wird!Sie können auch lesen