Zürich für Sie Dienstleistungen und Angebote der Stadt Zürich
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Inhalt Vorwort der Stadtpräsidentin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Porträt der Stadt Zürich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Historischer Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Ankommen und Weggehen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Quartierleben und soziales Angebot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Versorgung und Entsorgung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Mobilität und Verkehr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Sicherheit und Recht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Schule, Kinder und Eltern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Jugend, Aus- und Weiterbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Gesundheit und Alter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Kultur und Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 Natur und Umwelt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Wohnen und Bauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 Arbeit und Wirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Politik und Verwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Impressum
Herausgeberin Bildnachweis
Stadt Zürich Amt für Städtebau
Baugeschichtliches Archiv Zürich
Verantwortlich Claudia Bruckner
Stadtkanzlei Regula Ehrliholzer
n
Felix Eidenbenz
ISBN-Nummer Reto Frei
3-9522167-5-5 Zeljko Gataric
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Geomatik + Vermessung Stadt Zürich
Redaktionsleitung Andrea Good
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Kommunikation Stadtkanzlei Andreas Gut
Juliet Haller
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Redaktionelle Mitarbeit Lukas Handschin
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Kommunikationsleitende Susi Lindig
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epartemente und Dienstabteilungen Walter Mair
der Stadt Zürich Dominique Meienberg
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Orell Füssli Kartographie AG
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Gestaltungskonzept Georges Rosanis
Scholtysik Niederberger Kraft AG Ferdy Roth
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Inserate Schutz & Rettung
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Elio Camponovo, 8050 Zürich Christoph Spinnler
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Gesamtherstellung Anita Troller
Swissprinters Zürich AG, Schlieren Mara Fadrina Truog
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Giorgio von Arb
6. Auflage
Gedruckt auf Périgord matt FSC von inapa
Zürich Tourismus
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Schweiz, Sommer 2010 Titelbild
Juliet Haller
Bezugsquellen
–K reisbüros der Stadt Zürich Stadtplan
– Stadt Zürich, Stadtkanzlei © Orell Füssli Kartographie AG Zürich
Mediendienste Bewilligung: Stadt Zürich,
Stadthaus Geomatik + Vermessung
Postfach, 8022 Zürich
Telefon 044 412 31 05
mediendienste@zuerich.ch
Verlag
Swissprinters Zürich AG, Schlieren
2«Grüezi!» und herzlich willkommen in Zürich!
Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg in die Limmatstadt gefunden haben. Sei es wegen einer
neuen Arbeitsstelle, eines Studienplatzes, oder aber, weil Sie Ihr Herz an (oder in) Zürich verloren
haben.
Sie sind nun ein Teil der grössten Schweizer Stadt – und damit ein Teil einer lebendigen, dyna-
mischen kleinen Metropole. In unserer Stadt leben über 390 000 Zürcherinnen und Zürcher aus
über 170 verschiedenen Ländern. Etwas mehr als 30 Prozent der Bevölkerung haben einen ande-
ren als den Schweizer Pass. Auf diese Vielfalt der Mentalitäten und Lebensstile, auf unsere Welt
offenheit und auf das fruchtbare Miteinander der verschiedenen Nationalitäten und Kulturen sind
wir stolz.
Zürich liegt im Herzen Europas und ist ein wichtiges wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaft-
liches Zentrum der Schweiz. Die Stadt bietet mit ihrer einmaligen Lage und ihrer urbanen Vielfalt ein
attraktives Ganzes. Nicht nur die Infrastruktur ist hervorragend: Zürich bietet auch ausgezeichnete
Einkaufs-, Sport- und Freizeitaktivitäten sowie ein einzigartiges und vielfältiges Kulturangebot. Kein
Wunder, erreicht Zürich punkto Lebensqualität in internationalen Studien immer wieder Spitzenposi-
tionen und auch die Bevölkerung erteilt der Stadtverwaltung regelmässig Bestnoten.
In «Zürich für Sie» finden Sie die wichtigsten Informationen und Kontakte für Ihre Fragen von «A» wie
«Anmeldung» oder «Arbeitsbewilligung» über «K» wie «Kinder» oder «Kino», «Q» wie «Quellensteuer»
oder «Quartiertreff» bis «Z» wie «Ziviltrauung» – oder «Züri-Sack». Ausführlichere Informationen zu
allen Themen finden Sie natürlich auch auf unserer Website www.stadt-zuerich.ch.
Wir hoffen, dass Sie sich bei uns rasch zuhause fühlen. Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme am
pulsierenden Zürcher Stadtleben.
Corine Mauch, Stadtpräsidentin
3Porträt der Stadt Zürich
Zürich, die Stadt am Wasser, ist urban und überschaubar, Wirt-
schaftszentrum und Party-Metropole, Kulturstadt und Wissens-
standort. Zürich ist Lebensraum und Wohnort von Menschen aus
über 170 Ländern der Welt, Schweizerinnen und Schweizern aus
allen Kantonen und alteingesessenen Zürcherinnen und Zürchern.
Sie alle prägen den Charakter Zürichs als vielfältige, weltoffene,
lebensfreudige und internationale Stadt.
5Weltstadt im Grünen Internationaler Wirtschaftsstandort
Zürich bietet im internationalen Vergleich eine der höchsten Der Wirtschaftsplatz Zürich zeichnet sich durch Internationalität und
Lebensqualitäten. Weltoffenheit aus.
Zürich hat im schweizerischen Kontext eine herausra- Zürichs internationale Bekanntheit ist nicht auf seine
gende und starke Stellung. Als grösste Schweizer Stadt Grösse zurückzuführen, sondern auf seine starke inter-
ist Zürich Kultur-, Wissens- und Forschungszentrum, nationale Vernetzung. Sie basiert auf der Internationalität
Standort eines international bedeutenden Finanzplatzes, und Weltoffenheit der in Zürich ansässigen Firmen und
Aushängeschild des Wirtschaftsraumes, der als «Motor Menschen. Die Stadt zieht dank ihrer hohen Lebensqua-
der Schweiz» fungiert und neben Genf das wichtigste lität und ihrer attraktiven Bildungs- und Arbeitsplätze
Tor zur Welt ist. Zudem spielt Zürich in der Schweiz in Unternehmen und Menschen aus aller Welt an. 370 0 00
vielen Bereichen – beispielsweise in der Gesundheits-, Personen finden hier Arbeit, zu 90 Prozent im Dienst-
Integrations- oder Energiepolitik – eine Vorreiterrolle. leistungssektor. Konkurrenzfähige Unternehmen und
wirtschaftliche Prosperität schaffen die finanziellen Vor
Zürich ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons aussetzungen für das vielfältige Engagement der Stadt
und das Zentrum einer Region mit rund 1,7 Millionen Zürich zur Wahrung von Lebensqualität und gesell-
Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Stadt ist bekannt schaftlichem Zusammenhalt. Die Unternehmen generie-
für ihre bevorzugte Lage am See, zwischen bewaldeten ren über ihre Steuererträge die Mittel, um die notwen-
Hügelzügen und den Flüssen Limmat und Sihl. Das
digen sozialen und andere wichtige Investitionen zu
Siedlungsgebiet ist kompakt und übersichtlich, die Wege finanzieren. Die Stadt Zürich fördert viel versprechende
sind kurz. Deshalb bewegen sich viele Zürcherinnen und Branchen im Bewusstsein um die Bedeutung solider
Zürcher zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen wirtschaftlicher Basisstrukturen.
Verkehrsmitteln durch die Stadt. Das Stadtbild ist attrak-
tiv und gepflegt, denn Zürich geht sorgfältig mit seinen
Bauten, Strassen und Plätzen sowie Grün- und Natur-
räumen um. Die hohe Wohn-, Arbeits- und Lebensquali-
tät bestätigen die regelmässigen Bevölkerungsumfra-
gen. Und immer wieder belegt Zürich in internationalen
Städterankings Spitzenplätze bei der Lebensqualität.
6 Zürich für Sie | Porträt der Stadt ZürichWissens- und Forschungsplatz Kultur- und Ausgehstadt
Zürich ist bekannt als Bildungs- und Forschungsstadt. Zürich bietet Zentren und Nischen für Avantgardistisches und Unkon-
ventionelles aus allen künstlerischen Sparten.
Die Grundlage für den hohen Bildungsgrad der Bevölke- Zürich verfügt über ein ausgezeichnetes öffentliches und
rung schaffen die öffentliche Volksschule und die beiden privates Kulturangebot. Dazu gehören die permanenten
international renommierten Hochschulen. Die Universität Angebote und Spielstätten Opernhaus, Schauspielhaus,
(Weltrang 54, Europa-Rang 13, Stand 2009) und die Theater am Neumarkt, Theaterhaus Gessnerallee,
Eidgenössische Technische Hochschule ETH (Weltrang Tonhalle, Kunsthaus, Landesmuseum, Theater 11, Off-
23, Europa-Rang 4, Stand 2009) haben in den letzten Bühnen für Theater und Tanz, Jazz- und Rockclubs, al-
60 Jahren acht Nobelpreisträger hervorgebracht. Mit an- ternative Kulturzentren, eine attraktive Filmszene und
gewandter Forschung und Entwicklung tragen auch die international bedeutende Kunstgalerien. Daneben
Fachhochschulen vieles zur Bedeutung des Wissens- werden jedes Jahr die Zürcher Festspiele, das Theater
und Forschungsplatzes bei. Zürich beherbergt rund Spektakel und viele andere namhafte Kulturveranstal-
50 000 Studierende. Zahlreiche hoch qualifizierte tungen durchgeführt. Zürich fördert Künstlerinnen und
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten bei Künstler und schafft damit ein kreatives Klima. Das
mehr als 50 Forschungsinstitutionen. reichhaltige Kulturangebot ist Teil der erstklassigen Le-
bensqualität Zürichs und ein wichtiger Imageträger.
Seit Ende der neunziger Jahre ist Zürich für viele die eu-
ropäische Trendstadt schlechthin. Mehr als 2000 Res
taurants, ein vielfältiges Nachtleben mit 500 Bars, Nacht-
clubs und Discotheken machen die Limmatstadt zur
beliebten Kultur-, Freizeit- und Feriendestination.
Zürich für Sie | Porträt der Stadt Zürich 7Einkaufsparadies Festplatz
Die Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten in Zürich ist riesig. In Zürich wird nicht nur viel gearbeitet, sondern auch gern gefeiert.
Zürich bietet eine grosse Zahl an Einkaufsmöglichkeiten. Einer der beiden Zürcher Traditionsanlässe schlechthin
An der Bahnhofstrasse sind alle grossen Luxusmarken ist das «Sechseläuten». Immer am dritten Montag im
vertreten; im unteren Teil finden sich Modeketten für April wird der so genannte «Böögg» verbrannt, ein
Preisbewusste. Auf der anderen Seite der Limmat sind Schneemann aus Holzwolle, Stoff und Papiermaché –
die engen, gemütlichen Altstadtgassen des Niederdorfs gefüllt mit Sprengkörpern. Das Ritual ist so brutal wie
gesäumt von vielen kleinen Läden. Mit Sihlcity verfügt einfach: Je schneller der «Böögg» auf dem brennenden
Zürich über eines der grössten Einkaufszentren der Scheiterhaufen den Kopf verliert, desto schneller wird
Schweiz. auch der Winter vorbei sein.
Auch im Bereich der Langstrasse, dem pulsierenden, Der zweite Traditionsanlass ist das über 400 Jahre alte
fast schon nostalgisch verruchten Pflaster Zürichs, gibt «Knabenschiessen». Es galt einst der Ausbildung von
es eine vielfältige Ladenkultur. Und 2010 hat in den Via- Knaben in der Schiesskunst und wurde jeweils mit einem
duktbögen im Kreis 5 «das längste Einkaufszentrum der Wettkampf auf dem Münsterhof abgeschlossen. Ge-
Stadt» mit einer 1500 Quadratmeter grossen Markthalle schossen wird heute im Albisgüetli, aus Armbrüsten
seine Tore geöffnet. Im Langstrasse-Quartier hat sich in wurden Gewehre, und mittlerweile treffen auch die Mäd-
den letzten Jahren eine blühende Avantgarde-Szene aus chen ins Schwarze.
Kunst, Mode und Design entwickelt.
Weitere fixe Termine im Zürcher Veranstaltungskalender
Zu den vielen Einkaufsmöglichkeiten gehören auch die sind die «Streetparade», das «Dörfli-Fäscht», das Festival
verschiedenen Märkte in der Stadt Zürich: von den «Tropical Caliente», der «Longstreet Carnival» und das
Flohmärkten auf Bürkliplatz und Kanzleiareal, den Ge- alle drei Jahre stattfindende «Züri-Fäscht». Hinzu
müsemärkten in Oerlikon, auf dem Helvetiaplatz und am kommen die intimeren Quartierfeste wie das «Idaplatz-
Bürkliplatz über den Spezialitätenmarkt im Hauptbahn- fest», «Röntgenplatzfest» und «Langstrassenfest» oder
hof bis zum alternativen Rosenhof-Markt im Niederdorf. die Reihe «nordpol» in Neu-Oerlikon.
Beliebt und wichtig sind darüber hinaus die dezentralen
Einkaufsmöglichkeiten in den Quartieren.
8 Zürich für Sie | Porträt der Stadt ZürichZürich in Zahlen Wohnbevölkerung 394 000 Bevölkerung der Agglomeration Zürich 1 188 600 Beschäftigte in der Stadt Zürich 366 300 Beschäftigte in der Stadtverwaltung 29 100 Zupendelnde pro Tag 213 000 Studierende 48 600 Anzahl Besucherinnen / Besucher pro Jahr 1,44 Mio. Gesamtfläche inkl. Gewässer 91,9 km2 davon Wald 21,5 km2 Länge der Stadtgrenze 58,6 km Nord-Süd-Ausdehnung 12,7 km Ost-West-Ausdehnung 13,4 km Höchster Punkt (Uetliberg Kulm) 871 m ü. M. Tiefster Punkt (Limmatufer) 392 m ü. M. Höhe des Seespiegels 405,92 m ü. M. Stand 31. Dezember 2008, Ausnahme Wohnbevölkerung Stadt Zürich (31. Dezember 2009), Zupendelnde (Volkszählung 2000). Alle Personendaten gerundet. Statistik Stadt Zürich stellt Daten und statistische Infor- mationen zu den Themen Bevölkerung, Beschäftigung, Bau- und Wohnungswesen, Preise und Index, Touris- mus, soziale Sicherheit, Gesundheit, Bildung und Politik zur Verfügung. In den neuen Quartierspiegeln sind die wichtigsten Daten zu jedem Wohnquartier zusammen- gefasst. Statistik www.stadt-zuerich.ch/statistik www.stadt-zuerich.ch/quartierspiegel Zürich für Sie | Porträt der Stadt Zürich 9
Historischer Überblick Kirchliche Prägung im Frühmittelalter
Von der frühmittelalterlichen Geschichte Zürichs bis zur
Zürich in prähistorischer Zeit Mitte des 9. Jahrhunderts ist fast nichts bekannt. Die
Alemannen, die während des Siedlungsprozesses der
Prähistorische Seeufersiedlungen am unteren Zürichsee- sogenannten Völkerwanderung einsickerten, erreichten
becken sind längst bekannt, so beim Kleinen Hafner das Gebiet Zürichs um die Mitte des 6. Jahrhunderts.
(frühere Insel), beim Bauschänzli und beim Opernhaus. Etwa zur selben Zeit kam Zürich in den Herrschaftsbe-
Diese noch nicht konstanten Siedlungen reichen bis ins reich des fränkischen Merowingerreichs.
5. Jahrtausend v. Chr. zurück. Erst in jüngerer Zeit sind in Im 8. Jahrhundert ging der Zürichgau in die Herr-
der Zürcher Altstadt spätkeltische Siedlungen festgestellt schaftsgewalt der Karolinger über. Ludwig der Deutsche,
worden (1. Jahrhundert v. Chr.). Wie alt das keltische Enkel Karls des Grossen, gründete an den Gräbern von
Zürich ist, lässt sich noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Felix und Regula einen Nonnenkonvent und stattete ihn
mit reichem Grundbesitz aus (853). Das Kloster links der
Limmat dürfte 874 vollendet gewesen sein.
Die Chorherrenkongregation am Grossmünster bil-
dete sich wohl um dieselbe Zeit. Als älteste Kirche gilt
St. Peter, an deren Stelle man eine römische Kultstätte
vermutet hat. Die ganze Stadtgeschichte blieb bis Mitte
des 13. Jahrhunderts durch die geistlichen Stifte ge-
prägt. In karolingischer Zeit entstand auf dem Lindenhof
eine Pfalz, die im 10./11. Jahrhundert erneuert wurde.
Archäologische Grabung beim Parkhaus Opéra, 2010.
Das römische Turicum
Nach der Eroberung der Alpen durch die Römer dürfte
um 15 v. Chr. auf dem Lindenhof ein Militärstützpunkt er-
richtet worden sein, womit die Zeit des römischen Zürich
beginnt. Eine Grabinschrift aus dem späten 2. Jahrhun-
dert überliefert indirekt «Turicum» als Namen des rö-
mischen «vicus» und gibt an, dass es Zollstation gewe-
sen ist. In der Spätantike entstand auf dem Lindenhof
ein Kastell (um 370, allenfalls früher). Das Ende der rö- Zürich um 1500, Radierung von Julius Arter.
mischen Epoche kam in Zürich kurz nach 400.
10 Zürich für Sie | Porträt der Stadt ZürichZürich wird freie Reichsstadt Zürich und die Reformation Im 12. Jahrhundert wuchs die Stadt dank guter Wirt- Mit der Reformation Ulrich Zwinglis brach ab 1519 für die schaftslage. Otto von Freising nannte Zürich «nobilissi- Geschichte Zürichs eine neue Epoche an. Es erhielt mum Sueviae oppidum» (nobelste Stadt Schwabens). durch das Wirken Zwinglis und Heinrich Bullingers euro- Nach dem Aussterben der Zähringer 1218 wurde Zürich päische Bedeutung. Die weltliche Obrigkeit der Stadt freie Reichsstadt. Erstmals ist ein Rat quellenkundig. hat die reformatorische Politik mitvollzogen. Sie führte Zürich erhielt im 13. Jahrhundert seine bekannte Stadt- zum kon fessionellen Bürgerkrieg, der die vor örtliche mauer (Bau seit den 1220er Jahren), wie sie die Stadt- Stellung Zürichs beendete. Es blieb immerhin Haupt der planvedute von Jos Murer von 1576 zeigt. Im 13. Jahr- reformierten Schweiz. Zürich war im 16. Jahrhundert hundert liessen sich Bettelorden nieder (Prediger-, eine Zunftstadt ohne Tendenz zur wirtschaftlichen Ex- Barfüsser-, Augustiner- und Oetenbachkloster). Formelle pansion. Erst Flüchtlinge wie die reformierten Locarner Stadtherrin war die Fraumünsteräbtissin. Ihre Macht ging (1555) und Hugenotten (1685) belebten Industrie und wie die des Stadtadels zurück. Die Stadt absorbierte Handel neu (Textilindustrie, vor allem Seide). grundherrliche Rechte von Abtei und Propstei. «Zunftrevolution» und Anbindung an die Eidgenossenschaft In der «Zunftrevolution» von 1336 stürzte Rudolf Brun (gest. 1360) mit Unterstützung des absteigenden Adels und der Handwerker das herrschende Kaufmannspatri- ziat. Brun führte zunächst ein autokratisches Regiment. Seit 1383 amtierten zwei halbjährlich alternierende Bür- germeister, und im 15. Jahrhundert setzte sich die Herr- schaft der Zünfte durch. Schon im Herbst 1291 war Zürich mit Uri und Schwyz verbündet gewesen. Brun schloss mit den Waldstätten und Luzern das Bündnis vom 1. Mai 1351. Dieses festigte sich erst im Lauf der Zeit. Im 14. und 15. Jahrhundert hat sich Zürich – fast aus- schliesslich durch Kauf und Pfandnahme – ein Territo- rium geschaffen, das etwa dem heutigen Kanton Zürich entsprach. Bis zum Ende des Alten Zürichkrieges (1436/50) schwankte Zürich politisch zwischen Öster- reich und der Eidgenossenschaft. Durch das enge Zunft- regime verminderte sich der Handel immer mehr, die Seidenindustrie verschwand ganz, Leinen- und Wollin- dustrie gingen zurück. Zürich wurde zu einer wirtschaft- lich bescheidenen Handwerkerstadt. Immerhin spielten Getreide-, Salz- und Eisenhandel eine gewisse überregi- onale Rolle. Im Wesentlichen stützte sich die Stadtwirt- schaft auf die Beherrschung des umliegenden bäuer- lichen Hinterlandes, das auch dem Absatz gewerblicher Produkte diente. Unter Hans Waldmann (hingerichtet 1489) gewann Zürich die Stellung eines eidgenössischen Vorortes. Zwinglidenkmal, Limmatquai. Zürich für Sie | Porträt der Stadt Zürich 11
Kulturelle Blütezeit im 18. Jahrhundert Die Grossstadt Zürich
Das 17. Jahrhundert veränderte den baulichen Zustand Erst die Vereinigung Zürichs mit insgesamt 19 Gemein-
Zürichs. Die neue Stadtbefestigung (begonnen 1642) den (1893 und 1934) schuf die heutige Grossstadt.
dominierte das Stadtbild bis in die 1830er Jahre. Eine Schon im späten 19. Jahrhundert setzte die Citybildung
neue Form der Textilindustrie mit Heimarbeit auf der ein. Zürichs Bevölkerungszahl erreichte im Jahr 1962 mit
Landschaft brachte dieser einen relativen Wohlstand. Im etwas über 445 000 Einwohnerinnen und Einwohnern
18. Jahrhundert erlebte Zürich eine kulturelle Blütezeit den Höhepunkt; seither verlagerte sich die Bevölkerung
(Johann Jakob Bodmer, Johann Jakob Breitinger, Salo- in die sich ausweitende Stadtagglomeration. 1989 zählte
mon Gessner, Johann Caspar Lavater). In den Verfas- Zürich noch knapp 356 000 Einwohnerinnen und Ein-
sungszuständen – wesentlich in den so genannten «Ge- wohner; nach einer Stagnationsphase folgte bis 2010
schworenen Briefen» geregelt – änderte sich bis zur ein moderates Wachstum der Bevölkerung auf gut
Helvetischen Revolution von 1798 wenig. Mit dem Sturz 380 000.
des Ancien Régime verlor Zürich die Herrschaft über das
Land und seine ökonomischen Vorrechte. Stadt und Zürich als wirtschaftliches, wissenschaftliches
Kanton trennten ihre Güter 1803/05. und kulturelles Zentrum
Die überragende wirtschaftliche Bedeutung Zürichs, na-
mentlich im Dienstleistungssektor (Bank und Versiche-
rung, Kommunikation, Television, Tourismus) verstärkt
sich noch durch den nahen Flughafen Zürich-Kloten. Der
Bau der S-Bahn begünstigte die Ausdehnung der Ag-
glomeration, die mittlerweile bis in andere Kantone hin
einreicht. 2009 wurde der Uetliberg-Tunnel eröffnet,
womit sich die Stadt auf der Autobahn im Westen wie
schon im Norden umfahren lässt. Mit seinem breiten
Spektrum wissenschaftlicher und kultureller Aktivitäten
hat Zürich eine führende Rolle übernommen (Universität
Zürich und ETH, Schauspielhaus, Oper und Tonhalle,
Landesmuseum, Kunsthaus, Museum Rietberg, Archive
und Bibliotheken).
Zürcher Hauptbahnhof, um 1890.
Wirtschaftlicher Aufschwung und Wachstum
Das 19. Jahrhundert war noch bis 1869 vom Gegensatz
zwischen der politisch privilegierten Stadt und der Land-
schaft geprägt. Die liberale Repräsentativverfassung von
1831 begünstigte für fast vier Jahrzehnte Industrie,
Handel und Verkehr. Die Ära Alfred Eschers brachte
nicht nur einen wirtschaftlichen Aufschwung (bis Mitte
der 1860er Jahre), sondern begründete auch die Bedeu-
tung Zürichs im jungen Bundesstaat. Die demokratische
Bewegung mobilisierte breite Volksschichten der Land
schaft und Winterthurs. Das autoritäre wirtschaftslibe-
rale Systems Eschers brach zusammen. Zürich ging zur
direkten Demokratie über. 1833 wurde die Universität
Zürich gegründet. Seit 1855 ist Zürich Sitz des Polytech-
nikums (ETH). Ebenfalls im 19. Jahrhundert erneuerte
sich das Theater- und Musikleben. Der Dichter Gottfried
Keller wirkte von 1861 bis 1876 als Staatsschreiber. Die
Industrialisierung führte zur Landflucht und zu einem ra-
schen Bevölkerungswachstum vor allem in den Zürcher
Vororten.
Bibliothekseinbau von Santiago Calatrava, Rechtswissenschaftliches
Institut der Universität Zürich.
12 Zürich für Sie | Porträt der Stadt ZürichAnkommen und Weggehen
Neu in Zürich? Oder ist ein Wohnungswechsel oder ein Wegzug
geplant? Erste Anlaufstellen für alle nötigen Informationen
rund um die An- und Abmeldung sind die Kreisbüros und – für
Eltern schulpflichtiger Kinder – die Kreisschulpflegen. Für Fragen
rund um Heirat, Geburt oder Todesfälle ist das Bevölkerungsamt
kompetenter Ansprechpartner. Zudem in diesem Kapitel:
Kontaktadressen für Parkkarten, Veranstaltungsbewilligungen
und Steuern.
13Zuziehen, Umziehen und Anmeldung Ausländische Staatsangehörige erhalten nach Vorwei-
sen eines gültigen Reisepasses / einer gültigen Identi-
tätskarte, eines Passbildes sowie (wenn vorhanden) des
Ausländerausweises eine Meldebestätigung als Nach-
weis der Anmeldung und einen Ausländerausweis.
Wohnungswechsel innerhalb der Stadt
Jeder Wohnungswechsel innerhalb der Stadt Zürich
muss dem für die neue Adresse zuständigen Kreisbüro
innerhalb von 14 Tagen unter Vorlage der Meldebestäti-
gung oder Wochenaufenthaltsbewilligung gemeldet
werden. Militär- oder Zivilschutzdienstbüchlein sind bei
Dienstpflicht ebenfalls vorzuweisen. Ausländische
Staatsangehörige müssen ihre Meldebestätigung und
den Ausländerausweis mitbringen.
Wer innerhalb der Stadt Zürich umzieht, kann den
Adresswechsel auch online vornehmen.
Weltoffenes Zürich: Menschen aus über 170 Nationen leben hier.
Zuzug von ausländischen Personen aus dem
Ausland
Wenn Sie neu nach Zürich gezogen sind, melden Sie Für viele Länder besteht eine Visumspflicht beim Zuzug
sich innerhalb von 14 Tagen persönlich bei der Stadt. in die Schweiz. Eine Übersicht über die visumspflichtigen
Kontaktstellen sind die Kreisbüros in den Wohnquartie- Länder ist unter www.bfm.admin.ch (unter › Favoriten ›
ren. Die Kreisbüros nehmen auch Adressänderungen Visum) oder bei den Kreisbüros verfügbar.
entgegen und sind für Identitätskartenanträge zustän-
dig. Das Ausstellen von Heimatausweisen, Lebensbe- Stadtbüro
stätigungen oder provisorischen Parkkarten sowie die Stadthaus, Stadthausquai 17, Postfach, 8022 Zürich
Ermöglichung einer vorzeitigen Stimmabgabe gehören
ebenfalls zu den Aufgaben der Kreisbüros. Kreisbüro 1
Stadt Zürich, Kreisbüro 1
Stadthaus, Stadthausquai 17, Postfach, 8022 Zürich
Telefon 044 412 36 77
Allgemeine Bestimmungen für den Zuzug
und Umzug Kreisbüro 2
Stadt Zürich, Kreisbüro 2
Ulmbergstrasse 1, Postfach, 8027 Zürich
Telefon 044 412 02 70
Kreisbüro 3
Stadt Zürich, Kreisbüro 3
Zurlindenstrasse 87, 8003 Zürich
Telefon 044 412 03 30
Kreisbüro 4
Stadt Zürich, Kreisbüro 4
Hohlstrasse 35, 8004 Zürich
Telefon 044 413 69 49
Kreisbüro 5
Für die Anmeldung in Zürich sind die Kreisbüros zuständig. Stadt Zürich, Kreisbüro 5
Fabrikstrasse 3, 8005 Zürich
Telefon 044 271 31 80
Schweizer Bürgerinnen und Bürger erhalten nach Vor-
weisen des Heimatscheins, des (wenn vorhanden) Fami- Kreisbüro 6
lienbüchleins sowie (sofern dienstpflichtig) des Dienst- Stadt Zürich, Kreisbüro 6
oder Zivilschutzbüchleins eine Meldebestätigung, die Beckenhofstrasse 59, 8006 Zürich
auch als Schriftenempfangsschein dient. Telefon 044 412 02 9 0
14 Zürich für Sie | Ankommen und WeggehenKreisbüro 7 Welcome Desk
Stadt Zürich, Kreisbüro 7 Stadt Zürich, Integrationsförderung
Gemeindestrasse 54, 8032 Zürich Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich
Telefon 044 251 52 0 0 Telefon 044 412 37 37
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 14.00–18.00 Uhr
Kreisbüro 8 www.stadt-zuerich.ch/integration
Stadt Zürich, Kreisbüro 8
Feldeggstrasse 60, 8008 Zürich
Telefon 044 412 04 70
Wegzug und Abmeldung
Kreisbüro 9
Stadt Zürich, Kreisbüro 9 Allgemeine Bestimmungen für den Wegzug
Lindenplatz 4, 8048 Zürich Wenn Sie ins Ausland wegziehen, ist die persönliche Ab-
Telefon 044 412 03 0 0 meldung im Stadthaus unumgänglich. Bei einem Wegzug
innerhalb der Schweiz reicht die Abmeldung beim Kreis-
Kreisbüro 10 büro innerhalb von 14 Tagen unter Vorlage der Meldebe-
Stadt Zürich, Kreisbüro 10 stätigung (oder Wochenaufenthaltsbewilligung).
Wipkingerplatz 5, 8037 Zürich
Telefon 044 412 03 10 Ausländische Staatsangehörige legen die Meldebestäti-
gung und den Ausländerausweis vor.
Kreisbüro 11 Die beim Zuzug abgegebenen Schriften werden Ihnen
Stadt Zürich, Kreisbüro 11 gegen Rückgabe der Meldebestätigung zurückerstattet.
Hofwiesenstrasse 370, 8050 Zürich
vis-à-vis Bahnhof Oerlikon Touristenaufenthalte ausländischer Staats
Telefon 044 316 67 0 0 angehöriger – Besuchende aus dem Ausland
Touristinnen und Touristen dürfen sich maximal drei
Kreisbüro 12 Monate in der Schweiz aufhalten. Bei kurzfristigem Auf-
Stadt Zürich, Kreisbüro 12 enthalt ohne Erwerbstätigkeit (z. B. Ferien, Besuch) ist
Schwamendingerplatz 1, 8051 Zürich bis zu einer Anwesenheit von drei Monaten keine Anmel-
Telefon 044 325 29 70 dung notwendig. Personen mit Touristenvisum müssen
sich nicht anmelden, sofern die Visumsdauer nicht mehr
Öffnungszeiten als drei Monate beträgt.
Ihr Kreisbüro ist von Montag bis Freitag, 8.00 –11.30 Uhr Als Gastgeberin oder Gastgeber sind Sie verpflichtet,
und 13.30 –16.30 Uhr sowie zusätzlich am Donnerstag Ihre ausländischen Gäste anzumelden, wenn diese
abend bis 18.30 Uhr geöffnet. gegen Entgelt beherbergt werden. Wird Unterkunft ohne
Ausnahme: Kreisbüro 1; es ist Montag bis Freitag Entgelt gewährt, gilt die Meldepflicht erst nach drei Mo-
durchgehend von 8.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. naten. Die Meldungen über Ein- und Auszug erfolgen auf
Das Stadtbüro steht von Montag bis Freitag 8.00– den Kreisbüros. Die das Visum erteilenden schweize-
18.00 Uhr und am Samstag von 8.00–12.00 Uhr für rischen Vertretungen im Ausland können von Ihnen eine
generelle Auskünfte zur Verfügung. Verpflichtungserklärung verlangen.
Kreisbüro Öffnungszeiten
www.stadt-zuerich.ch/personenmeldeamt Die Schalter sind von Montag bis Freitag durchgehend von
8.00 bis 16.30 Uhr geöffnet
Personenmeldeamt, Meldedienste und Abmeldungen
Welcome Desk – Informationen für aus Stadt Zürich, Personenmeldeamt,
dem Ausland Zuziehende Meldedienste und Abmeldungen
Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich
Der Welcome Desk der Integrationsförderung ist auf Fra- Parterre
gestellungen von neu zugezogenen Ausländerinnen und Telefon 044 412 36 19
Ausländern spezialisiert. Er steht jedoch auch der Ge- www.stadt-zuerich.ch/personenmeldeamt
samtbevölkerung offen und bietet ohne Voranmeldung
kostenlos Kurzauskünfte aller Art. Häufige Themen sind Online-Umzug
die Deutschkursangebote, Arbeits-, Schul- und Gesund- www.stadt-zuerich.ch/eumzug
heitsfragen, Integrationsprojekte, Freizeitangebote und
rechtliche Fragen. Bei Bedarf wird eine persönliche Be-
ratung vereinbart oder auf spezialisierte Stellen hinge-
wiesen.
Zürich für Sie | Ankommen und Weggehen 15Steuern Quellensteuer
Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit
Wohnsitz in der Stadt Zürich, welche die fremdenpolizei-
liche Niederlassungsbewilligung nicht besitzen, sowie
Personen mit Wohnsitz im Ausland (Kunstschaffende,
Sportler/innen, Personen, die eine Kapitalleistung oder
Rente aus einer Personalvorsorgeeinrichtung mit Sitz in
der Stadt Zürich erhalten, Verwaltungsräte oder ähnliche
Organe von juristischen Personen mit Sitz in der Stadt
Zürich) entrichten die Quellensteuer.
Zuzug/Wegzug über die Kantonsgrenze hinweg
sowie Zuzug/Wegzug Ausland (für quellen
besteuerte Personen)
Die Steuerpflicht im Kanton Zürich bzw. in der Stadt
Zürich beginnt mit der Wohnsitznahme und endet mit
Die Steuern der Bevölkerung und der Unternehmungen ermöglichen der Wohnsitzverlegung in einen anderen Kanton bzw.
der Stadt ein vielfältiges Engagement. ins Ausland.
Zuzug / Wegzug innerhalb des Kantons Zürich Fristerstreckung per Internet
(inkl. quellenbesteuerte Personen) Die Frist für die Einreichung der Steuererklärung von na-
Zuzügerinnen und Zuzüger aus einer zürcherischen Ge- türlichen Personen kann entweder via Internet (www.
meinde bleiben bis zum Ablauf der Steuerperiode, d. h. stadt-zuerich.ch/steueramt) oder auf schriftliches Ge
bis zum 31. Dezember, am Wegzugsort steuerpflichtig. such hin bis maximal 30. November verlängert werden.
Wer aus der Stadt Zürich in eine andere Gemeinde des Die Verarbeitung des Gesuchs wird durch Angabe der
Kantons wegzieht, bleibt bis zum Ablauf der Steuerperi- AHV-Nummer erheblich erleichtert. Das Erstreckungs-
ode (31. Dezember) in der Stadt steuerpflichtig. gesuch ist vor Ablauf der Frist (vgl. Aufdruck Hauptfor-
mular, Seite 1, unten) zu stellen. Im Normalfall ist die
Zuzug / Wegzug über die Kantonsgrenze hinweg Steuererklärung bis zum 31. März einzureichen; bei selb-
Bei einem Wohnsitzwechsel über die Kantonsgrenze ständig erwerbenden Personen in der Regel bis zum
hinweg ist der Wohnsitz am Ende der Steuerperiode 30. September.
(Stichtag 31. Dezember) massgebend. Die Steuerpflicht Fristerstreckungsgesuche für juristische Personen sind
im Zuzugskanton beginnt bereits ab 1. Januar. Im Weg- an das Kantonale Steueramt Zürich, Dienstabteilung
zugskanton besteht für die gesamte Steuerperiode keine Bundessteuer, zu richten (www.steueramt.zh.ch/bun-
Steuerpflicht mehr. dessteuer).
Zuzug / Wegzug Ausland Steueramt
Die Steuerpflicht im Kanton bzw. in der Stadt Zürich be- Stadt Zürich, Steueramt
ginnt mit der Wohnsitznahme. Die Steuerpflicht im Werdstrasse 75, Postfach, 8022 Zürich
Kanton bzw. in der Stadt Zürich endet mit der Wohnsitz- Telefon 044 412 33 11
verlegung ins Ausland. www.stadt-zuerich.ch/steueramt
16 Zürich für Sie | Ankommen und WeggehenKindergarten, Schule und Betreuung Kreisschulpflege Uto
Stadt Zürich, Kreisschulpflege Uto
Ulmbergstrasse 1, Postfach, 8027 Zürich
Telefon 044 413 82 30
ksp-uto.info@zuerich.ch
Kreisschulpflege Limmattal
Stadt Zürich, Kreisschulpflege Limmattal
Hohlstrasse 35, Kreisgebäude 4, Kollerhof, 8004 Zürich/
Postfach, 8026 Zürich
Telefon 044 413 69 0 0
ksp-limmattal.info@zuerich.ch
Kreisschulpflege Zürichberg
Stadt Zürich, Kreisschulpflege Zürichberg
Hirschengraben 42, 8001 Zürich/Postfach, 8021 Zürich
An der Volksschule macht Lernen Spass und verspricht Erfolg! Telefon 044 266 15 40
ksp-zuerichberg.info@zuerich.ch
Die Anmeldung für Kindergarten, Schule und Betreuung Kreisschulpflege Schwamendingen
erfolgt über das Sekretariat der zuständigen Kreisschul- Stadt Zürich, Kreisschulpflege Schwamendingen
pflege. Die Wohnadresse bestimmt, in welchen Schul Schwamendingerplatz 1, Postfach, 8051 Zürich
kreis ein Kind eingeteilt wird. Telefon 044 325 37 10
ksp-schwamendingen.info@zuerich.ch
Schulkreise und Schulanmeldung
www.stadt-zuerich.ch/schulkreise
Sekretariate der Kreisschulpflegen
Kreisschulpflege Letzi
Stadt Zürich, Kreisschulpflege Letzi
Dachslernstrasse 2, 8048 Zürich
Telefon 043 311 70 60
ksp-letzi.info@zuerich.ch
Kreisschulpflege Waidberg
Stadt Zürich, Kreisschulpflege Waidberg
Rotbuchstrasse 42, 8037 Zürich
Telefon 044 413 82 0 0
ksp-waidberg.info@zuerich.ch
Kreisschulpflege Glattal Berufsinformations-
Stadt Zürich, Kreisschulpflege Glattal zentrum BIZ
Oberwiesenstrasse 66, 8050 Zürich
Telefon 044 315 55 0 0
ksp-glattal.info@zuerich.ch
Neu in Zürich?
Informationen zu Berufswahl,
Aus- und Weiterbildung,
Berufslaufbahn, Studien.
Laufbahnzentrum der Stadt Zürich
Konradstrasse 60, 8005 Zürich
Montag bis Freitag von
12.00 bis 17.30 Uhr
Donnerstag bis 19.00 Uhr
gratis, ohne Anmeldung
Eine Dienstabteilung des Sozialdepartements
Zürich für Sie | Ankommen und Weggehen 17Lebenslagen Todesfall
Das Bestattungs- und Friedhofamt besorgt alle Aufga-
ben des Bestattungswesens in der Stadt Zürich. Es steht
den Hinterbliebenen auch bei Überführungen ins Aus-
land mit Rat und Tat zur Seite. Die Anmeldung sollte in-
nerhalb von zwei Tagen durch Angehörige oder Bevoll-
mächtigte beim Bestattungs- und Friedhofamt erfolgen.
Dafür werden folgende Unterlagen benötigt: Familien-
büchlein/Familienausweis, Pass oder Schriftenemp-
fangsschein und die Todesbescheinigung des Arztes
oder des Spitals/Heims. Nach Aufnahme der Persona-
lien wird die Art und Weise der Bestattung vereinbart.
Entscheidend ist der letzte Wille der/des Verstorbenen.
Die Bestattung oder Beisetzung findet in der Regel im
Wohnkreis der/des Verstorbenen statt. Gemäss kanto-
naler Verordnung haben Einwohnerinnen und Einwohner
Auskünfte zu verschiedenen Lebenslagen erhalten Sie bei den der Stadt Zürich Anrecht auf ein unentgeltliches Begräb-
zuständigen Stellen. nis im einfachen Rahmen. Bei Fragen steht Ihnen das
Bestattungs- und Friedhofamt von Montag bis Freitag
Geburt von 8.00 bis 17.00 Uhr und am Samstag von 8.00 bis
Hausgeburten sind innert drei Tagen dem Zivilstandsamt 11.30 Uhr telefonisch zur Verfügung.
zu melden. Meldungen über Spitalgeburten erhält das
Zivilstandsamt direkt von der jeweiligen Spitalverwaltung. Anmeldung eines Todesfalls
Stadt Zürich, Bestattungs- und Friedhofamt
Anmeldungen von Geburten Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich
Stadt Zürich, Zivilstandsamt Telefon 044 412 31 78
Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich/ www.stadt-zuerich.ch/bestattungsamt
Postfach, 8022 Zürich
Telefon 044 412 31 50
www.stadt-zuerich.ch/geburten
Heirat und eingetragene Partnerschaft
Termine können frühestens sechs Monate vor dem
gewünschten Datum beim Zivilstandsamt reserviert
werden.
Trauungen, Eheregister und Ehescheine
Stadt Zürich, Zivilstandsamt
Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich/
Postfach, 8022 Zürich
Telefon 044 412 31 50
www.stadt-zuerich.ch/heiraten Friedhof Forum Zürich
Zürichs «Büro für die letzte Reise» – Veranstaltungen und
Informationen zu den Themen Sterben, Tod, Bestatten und
Trauern
Stadt Zürich, Friedhof Forum
Aemtlerstrasse 149, 8003 Zürich
Telefon 044 586 12 15
www.stadt-zuerich.ch/friedhofforum
18 Zürich für Sie | Ankommen und WeggehenParkplätze und Fahrzeuge Bewilligungen
Die Parkplatzsuche kann sich in der Innenstadt als schwierig erweisen. Der öffentliche Raum ist das Gesicht einer Stadt.
Parkieren Bewilligungsstelle
Als Quartierbewohnerin und -bewohner dürfen Sie in der Die Abteilung Bewilligungen erteilt und kontrolliert die
Sie betreffenden Blauen Zone mit einer Jahresbewilli- meisten städtischen Bewilligungen für das Gewerbe
gung zeitlich unbeschränkt parkieren. Mit einer Tagesbe- oder die Nutzung des öffentlichen Raums für gewerb-
willigung können Sie von 0.00 bis 24.00 Uhr zeitlich und liche Zwecke. Dazu gehört auch die Koordination der
örtlich unbeschränkt parkieren. Eine Tagesbewilligung politischen, kulturellen und gemeinnützigen Veranstal-
können Sie bei der Bewilligungsstelle der Dienstabteilung tungen sowie der Festanlässe auf Strassen, Plätzen und
Verkehr, bei jeder Polizeiwache oder im Internet bezie- in städtischen Grünanlagen.
hen.
Bewilligungen
Parkkarten Stadt Zürich, Stadtpolizei, Abteilung Bewilligungen
Stadt Zürich, Dienstabteilung Verkehr, Bewilligungsstelle Förrlibuckstrasse 61 8005 Zürich
Mühlegasse 18/22, 8001 Zürich Öffnungszeiten:
Telefon 044 411 89 16 Montag – Freitag 7.30 –11.30 Uhr und 13.00–16.30 Uhr
www.stadt-zuerich.ch/dav Telefon 044 411 73 66
www.stadt-zuerich.ch/parkkarten Telefax 044 411 73 69 oder 044 202 29 28
www.stadtpolizei.ch
Parkhäuser
www.stadt-zuerich.ch/lvz (› Parkhäuser) Gastgewerbe
www.stadt-zuerich.ch/gastgewerbe
Fahrzeuge
Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich ist zu- Veranstaltungsbewilligungen
ständig für Ausweise, Fahrprüfungen, die Anmeldung Das Büro für Veranstaltungen ist das Kompetenzzen-
von Fahrzeugen, die Schifffahrtskontrolle und verschie- trum für die bewilligungspflichtigen Veranstaltungen im
dene Bewilligungen. öffentlichen Raum. Es ist die Schaltstelle der Gesuche
für Festanlässe, politische Kundgebungen und Demons-
Strassenverkehrsamt trationen, sämtliche Standaktionen, Sportveranstal-
Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich tungen und Film- und Fotoaufnahmen. Die Beratung ist
Uetlibergstrasse 301, 8036 Zürich kostenlos.
Öffnungszeiten:
Montag/Dienstag 7.15 –17.00 Uhr Büro für Veranstaltungen
Mittwoch – Freitag 7.15 –16.00 Uhr Stadt Zürich, Stadtpolizei, Büro für Veranstaltungen
Telefon 058 811 30 0 0, Telefax 058 811 30 01 Förrlibuckstrasse 61, 8005 Zürich
www.stva.zh.ch Telefon 044 411 73 66
www.stadtpolizei.ch
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von Ende März bis Mitte Oktober.
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Gegen Bevormundung und Bürokratitis.
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Fischgerichte 7 Tage in der Woche geniessen!
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Stauffacherstrasse 31, 8004 Zürich, Tel. 044 / 240 20 40
E-Mail .......................................................................
Tel. ............................................................................ www.molino.chQuartierleben und soziales Angebot
Die Stadt Zürich wirkt auch wegen ihrer hohen Lebensqualität
als Magnet. Menschen aus der ganzen Schweiz und aus über
170 Nationen leben hier. Die Stadt bietet neu Zugezogenen
genauso wie Alteingesessenen ein grosses Angebot an Freizeit-
aktivitäten und Möglichkeiten zum friedlichen Zusammenkommen
im Quartier. Auch für Menschen, die unter schwierigen persön-
lichen, wirtschaftlichen oder sozialen Bedingungen leben, steht
eine breite Palette an sozialen Angeboten bereit, die sie dabei
unterstützen, ihre Situation zu verbessern.
21Deutsch lernen in Zürich Quartiertreffs und
Gemeinschaftszentren
Die Landessprache sprechen vereinfacht vieles. Quartierzentren sind Treffpunkte für alle Bevölkerungsgruppen.
Die Integrationsförderung (siehe auch Seite 15) unter- Die soziokulturellen Angebote in der Stadt Zürich umfas-
stützt gerne bei der Suche nach geeigneten Deutsch- sen Gemeinschaftszentren, Quartiertreffs, Nachbar-
kursen in der Stadt Zürich. Das vielfältige Angebot an schaftshilfen, Restaurants ohne Konsumzwang, Bil-
Deutschkursen ist in einer einfach zu bedienenden dungs- und Kulturangebote, Jugendtreffs, Jugendarbeit,
Datenbank zusammengefasst. ein Haus für Kinder und verschiedene Spielaktionen. Die
Persönliche Deutschkursberatung ist am Welcome meisten dieser Angebote werden von privaten Trägern,
Desk der Integrationsförderung (vgl. Seite 15) oder im teilweise mit viel freiwilligem Engagement, geführt und
Rahmen eines vereinbarten Termins möglich. von der Stadt finanziell unterstützt.
Welcome Desk Soziokulturelle Angebote
Stadt Zürich, Integrationsförderung www.stadt-zuerich.ch/soziokultur
Stadthaus, Stadthausquai 17, 8001 Zürich
Telefon 044 412 37 37
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 14.00–18.00 Uhr Quartierkoordination
www.stadt-zuerich.ch/integration
www.stadt-zuerich.ch/deutschkurse Die Quartierkoordination ist Anlaufstelle für Bewohne-
rinnen und Bewohner, die sich für Anliegen und Projekte
engagieren, die das Zusammenleben im Quartier för-
dern. Sie nimmt Vorschläge und Anregungen auf und
bringt diese bei jenen Institutionen (Quartiertreff, Ju-
gendarbeit, Vereine usw.) ein, in welchen entsprechendes
Know-how vorhanden ist. An der Schnittstelle zwischen
Verwaltung und Quartier engagiert sie sich dafür, dass
Interessengruppen, Einrichtungen, Organisationen, Ver-
eine, Gewerbetreibende sowie die lokale Politik gemein-
sam Lösungen entwickeln und realisieren.
www.gz-zh.ch ist das Portal Quartierkoordination
www.stadt-zuerich.ch/quartierkoordination
zum Gemeinschaftszentrum
in Ihrem Quartier.
Schauen Sie rein, denn
daläuftwas für Jung und Alt.
zürcher.gemeinschaftszentren
Stiftung / Mitfinanziert vom Sozialdepartement
22 Zürich für Sie | Quartierleben und soziales AngebotSoziale Grundversorgung in den Zusatzleistungen für AHV- und
Sozialzentren IV-Rentnerinnen und -Rentner
Die fünf Sozialzentren der Sozialen Dienste sind für die
sozialen Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner in
ihrer Sozialregion zuständig und gewähren raschen
Zugang zu Information, Beratung und wirtschaftlicher
Grundsicherung. Konkret heisst das: persönliche Bera-
tung und finanzielle Unterstützung in Notlagen, Beratung
und Unterstützung von Eltern mit Babys und Klein-
kindern, Beratung bei Verdacht auf Gefährdung des
Kindswohls, Unterstützung und Beratung von Lehre-
rinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie
Eltern in den Schulhäusern, zivilrechtliche Massnahmen
für Kinder und Erwachsene im Auftrag der Kindes- und
Erwachsenenschutzbehörde, Koordination und Unter-
stützung bei der Umsetzung von Ideen und Projekten im
Quartier, Informationen über soziokulturelle Angebote Die Höhe der Zusatzleistungen richtet sich nach Einkommen und
und Aktivi täten sowie Infotheken zu sozialen Themen Wohnsitzdauer.
wie Familienfragen, Wohnen, Arbeit, Finanzen, Lebens-
hilfe, Bildung, Freizeit usw. AHV- und IV-Rentnerinnen und -Rentner, die in finanziell
bescheidenen Verhältnissen leben oder hohe Heimkos
Sozialzentren ten zu tragen haben, können die Dienste des Amtes für
www.stadt-zuerich.ch/sozialzentren Zusatzleistungen zur AHV/IV in Anspruch nehmen. Des-
sen Hauptaufgabe ist es, AHV- und IV-Rentnerinnen und
Sozialzentrum Dorflinde -Rentnern in der Stadt Zürich eine angemessene Exis
für Bewohnerinnen und Bewohner der Kreise 11 und 12 tenz zu sichern. Im Internet können allfällige Ansprüche
Stadt Zürich, Sozialzentrum Dorflinde auf Zusatzleistungen zur AHV/IV online geprüft sowie In-
Schwamendingenstrasse 41, 8050 Zürich formationsbroschüren bezogen werden.
Telefon 044 318 82 50
Zusatzleistungen zur AHV/IV
Sozialzentrum Ausstellungsstrasse Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV
für Bewohnerinnen und Bewohner Amtshaus Helvetiaplatz, Molkenstrasse 5/9,
der Kreise 3 (Sihlfeld), 4 und 5 Postfach, 8026 Zürich 4
Stadt Zürich, Sozialzentrum Ausstellungsstrasse Telefon 044 412 61 11, Telefax 044 291 03 0 6
Ausstellungsstrasse 88, 8005 Zürich www.stadt-zuerich.ch/zusatzleistungen
Telefon 044 447 15 50
Sozialversicherung
Sozialzentrum Selnau Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich SVA
für Bewohnerinnen und Bewohner Röntgenstrasse 17, 8087 Zürich
der Kreise 1, 2, 3 (ohne Sihlfeld), 7, 8 Telefon 044 448 50 0 0
Stadt Zürich, Sozialzentrum Selnau www.svazurich.ch
Selnaustrasse 17, Postfach, 8026 Zürich
Telefon 044 412 66 77
Sozialzentrum Hönggerstrasse
für Bewohnerinnen und Bewohner der Kreise 6 und 10
Stadt Zürich, Sozialzentrum Hönggerstrasse
Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich
Telefon 043 444 63 0 0
Sozialzentrum Albisriederhaus
für Bewohnerinnen und Bewohner im Kreis 9
Stadt Zürich, Sozialzentrum Albisriederhaus
Albisriederstrasse 330, 8047 Zürich
Telefon 043 336 11 11
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
Stadt Zürich, Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
Stauffacherstrasse 45, 8004 Zürich
Telefon 044 412 11 11
www.stadt-zuerich.ch/kesb
Zürich für Sie | Quartierleben und soziales Angebot 23Freiwilligenarbeit Soziale Integrationsangebote
Die Kontaktstelle Freiwilligenarbeit informiert und berät
interessierte Personen über die Möglichkeiten des frei-
willigen und ehrenamtlichen Engagements in der Stadt
Zürich. Sie veröffentlicht eine Stellenbörse für Freiwilli-
genarbeit im Internet unter www.zuerichfreiwillig.ch
Freiwilligenarbeit
Stadt Zürich, Kontaktstelle Freiwilligenarbeit
Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich
Telefon 043 444 64 25
freiwillige@zuerich.ch
www.stadt-zuerich.ch/freiwillige
Die Fachstelle «Begleitung privater MandatsträgerInnen»
rekrutiert, schult und begleitet geeignete Privatpersonen, In Zürich gibt es eine breite Palette von Integrationsangeboten.
die im Rahmen von zivilrechtlichen Massnahmen für Er-
wachsene als Beistand/Beiständin einfachere und kom-
plexere gesetzliche Betreuungsaufgaben übernehmen. Soziale Probleme haben verschiedene Ursachen (Ar-
beitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Suchtkrankheiten usw.).
Begleitung privater Mandatsträgerinnen und -träger Um die Situation der Betroffenen zu verbessern, gibt es
Stadt Zürich, Begleitung privater MandatsträgerInnen in der Stadt Zürich eine breite Palette von Integrations-
Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich angeboten. Die Sozialen Einrichtungen und Betriebe
Telefon 043 444 63 10 führen über 60 Angebote in den Bereichen Arbeitsinte-
www.stadt-zuerich.ch/beistand gration, Wohnen und Unterkunft sowie Überlebenshilfe
für Suchtmittelabhängige.
Soziale Einrichtungen und Betriebe
Stadt Zürich, Soziale Einrichtungen und Betriebe
Werdstrasse 75, 8036 Zürich
Telefon 044 412 61 11, Telefax 044 412 69 97
www.stadt-zuerich.ch/seb
Auskunft über die sozialen Angebote
Die Stadt Zürich arbeitet mit rund 230 privaten Träger-
schaften zusammen, um das erforderliche soziale Ange-
bot sicherzustellen. Den Überblick hat das Informations-
zentrum des Sozialdepartements. Mit dem Wegweiser
im Internet finden Sie rund um die Uhr die Adresse, die
Ihnen weiterhilft. Das Auskunftstelefon «Infoline» gibt
Ihnen unentgeltlich Auskünfte. In den Infotheken der So-
zialzentren finden Sie zahlreiche Broschüren, Tipps und
Unterlagen zu sozialen Themen.
Informationszentrum
Stadt Zürich, Informationszentrum Sozialdepartement
Werdstrasse 75, 8004 Zürich
Infoline 044 412 61 11
Mo bis Do 9.00–12.00 Uhr, 13.00–17.00 Uhr, Fr 9.00–15.00 Uhr
www.stadt-zuerich.ch/wegweiser
24 Zürich für Sie | Quartierleben und soziales AngebotVersorgung und Entsorgung
Die Stadt Zürich engagiert sich schon seit über 100 Jahren
für eine umweltgerechte Entsorgung von Abfall sowie für eine
nachhaltige Energie- und Wasserversorgung. Dies entspricht
dem gesetzlichen Auftrag und der gesundheitspolitischen
Verpflichtung. Das Engagement geschieht aber auch im
Bewusstsein, dass die gute Umweltqualität ein grosses Plus
im Standortwettbewerb ist. Die städtischen Aktivitäten schaffen
Anreize für umweltbewusstes, energieeffizientes Handeln
der Bevölkerung und zur Reduktion von Abfallmengen, Luft-
und Lärmbelastungen.
25Sie können auch lesen