SCHÜTZENFEST-PROGRAMM 2019 - St.-Georgius-Schützenverein Bocholt
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Liebe St.-Georgius-Schützenfamilie,
voller Stolz darf ich Euch/Sie heute an dieser Stelle als
neuer Vorsitzender begrüßen und auf die Schützenfest-
tage einstimmen. „Präsident“ dieses Vereins zu sein, ist
sicherlich nicht immer die dankbarste, dafür aber die
ehrenvollste Aufgabe, die man anstreben kann. Ich
freue mich darauf.
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass unser ge- Berthold Blesenkempert
liebter Ehrenpräsident Claus Roskamp immer ein großes
Vorbild für mich war. Unter seinem Vorsitz bin ich in den
90er Jahren zweiter Schriftführer geworden. Er und sei-
ne Frau Hede haben uns damals unzählige schöne Stun-
den beschert. Es waren unbeschwerte Zeiten, die nicht
zu vergleichen waren mit den Aufgaben, die Claus Ros-
kamps Nachfolger Matthias Löhr und Markus Schlatt
sowie ihre Teams zu bewältigen hatten. Immer wieder
ging es nun um Sanierung, Renovierung und Finanzie-
rung. Stunden um Stunden mussten Verträge gesichtet
und Pläne zur Rettung des Schützenhauses ausgear-
beitet werden. Eine Sitzung jagte die nächste. Und des-
halb gilt auch diesen beiden wie auch Manfred Rickert
und Dieter Rösing sowie vielen anderen im Hintergrund
mein allergrößter Dank.
Der neue Vorstand, in dem mit Carl-Ludwig Holzach
als mein Stellvertreter, Julia Fleer als Schriftführerin
und Philipp Schlatt als Beisitzer drei neue Gesichter zu
finden sind, hat sich zum Ziel gesetzt, das Vereinsle-
ben in den Mittelpunkt zu stellen. Wie das geht, zeigen
Offizierskorps, Elferrat und Landwehr immer wieder
eindrucksvoll. Wanderungen, Besichtigungen, Rad-
touren, Ausflüge, Nikolausfeiern und viele interne Ver-
anstaltungen mehr bereichern den Jahreskalender. Wie
wichtig dieses „Teambilding“ ist, zeigt sich auch an der
steigenden Zahl der Jungschützen, die bald schon Kom-
paniestärke erreichen.
Warum also dieses Erfolgsrezept nicht auch auf das
gesamte Vereinsleben übertragen? Unsere Leiter der
FESTSCHRIFT 2019 5Editorial
Veranstaltungen beziehungsweise Beisitzer erarbeiten
zurzeit eine Liste mit kleineren Events wie Grillabende,
Rumtastings oder Unternehmensbesuchen, zu denen
alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Ein Problem
haben wir allerdings. Wir können aus Kostengründen
nicht zu jedem Termin postalisch einladen. Deshalb
bitten wir alle, sich mit ihrer E-Mail-Adresse beim Geor-
gius-Newsletter anzumelden. Als kleines Dankeschön
verlosen wir unter allen Anmeldungen VIP-Karten für
eine Montgolfiade sowie eine Ballonfahrt. Das von der
Firma EventRent gestiftete Paket hat einen Gesamtwert
von fast 600 Euro (mehr dazu auf den folgenden Seiten).
Zudem werden wir ein Jahr lang Ihre/Eure Ideen und
Anregungen sammeln, ehe wir bei der nächsten Jahres-
hauptversammlung weitere Vorschläge machen wollen.
Soviel Zeit brauchen wir einfach. Und soviel Zeit sollten
sich auch die Mitglieder nehmen, um uns mit ihren Rat-
schlägen und Ideen zu helfen. In diesem Sinne wünsche
ich uns ein gesprächsreiches, vor allem aber ein schönes
und frohes Schützenfest.
Mit einem dreifachen Horrido und herzlichen Grüßen
Ihr
Berthold Blesenkemper
6Vorwort
Liebe Mitglieder,
Liebe Mitglieder,
zu unserem Schützenfest lade ich Sie und Ihre Familie
im Namen des Offizierskorps herzlich ein.
Im Offizierskorps gab es in diesem Jahr wieder einige
Veränderungen. Schwer getroffen hat uns der traurige
Abschied von unserem Landwehrhauptmann Christian Oberst Ralf Eiting
Renner, kurz nach dem letzten Schützenfest. Die große
Anteilnahme der Vereinsmitglieder auf der Beerdigung
hat die hohe Wertschätzung zum Ausdruck gebracht,
die sich Christian durch seinen unermüdlichen Einsatz
für unseren Verein vollkommen zu Recht verdient hat.
Wir werden Christian stets als guten Freund und verläss-
lichen Kameraden in sehr guter Erinnerung behalten.
Jochen Pelster hat das Offizierskorps vor einigen Mona-
ten aus persönlichen Gründen verlassen. Jochen hat das
Vereinsleben in den letzten fünf Jahrzehnten wie kaum
ein anderer geprägt. Gerade auch der jüngeren Genera-
tion stand er stets mit seinem reichen Erfahrungsschatz
und seinem wachsamen Auge auf die Tradition unseres
Vereins hilfreich zur Seite. Vielen Dank an dieser Stelle
noch einmal an Jochen für seinen 53jährigen aktiven
und nachhaltig prägenden Einsatz im Offizierskorps für
den St.-Georgius-Schützenverein.
In der Landwehr wurde Heinz-Theo Lensing zum Nach-
folger von Christian Renner gewählt und wird von Wolf-
gang Gonther als neuen Oberleutnant unterstützt.
Zusätzlich wurden Heinz-Werner Adämmer und Ralf
Bickmann als neue Standarten Offiziere in die Land-
wehr aufgenommen. Auch die zweite Kompanie hat mit
Sebastian Lorei einen neuen Hauptmann und mit David
Küpper einen neuen Offizier gefunden. Sven Radema-
cher ist altersgemäß in die erste Kompanie gewechselt.
Daniel Hagemann hat das Offizierskorps aus persön-
lichen Gründen wieder verlassen. Die erste Kompanie
wird zukünftig durch Mario Koopmann verstärkt und
FESTSCHRIFT 2019 7Vorwort
Andreas Kirchberg dient zukünftig dem Bataillon als
Hauptmann für besondere Aufgaben.
Seine erste Aufgabe in dieser Funktion ist die Organi-
sation der Kinderschützenfestes, das in diesem Jahr
erstmals in den Schützenfestsonntag integriert wer-
den soll. Die Teilnahme an dem Kinderschützenfest ist
in den letzten Jahren leider immer mehr zurückgegan-
gen und wir erhoffen uns durch den neuen Termin und
auch durch Veränderungen im Ablauf wieder einen
größeren Zuspruch. Bitte tragen Sie zum Gelingen des
Kinderschützenfestes bei und bringen Sie Ihre Kinder
am Schützenfestsonntag um 13:30 Uhr mit zum Schüt-
zenfest.
Wenn man sich aktuell das Schützenhausgelände an-
schaut, kann man sich kaum vorstellen, dass dort in
einigen Wochen unser Schützenfest stattfinden kann:
Das Herbstlaub liegt immer noch auf den Wegen, das
Unkraut wuchert im Kiesbett und in den Beeten, die
Sträucher sind nicht beschnitten und überall auf dem
Gelände findet man achtlos hingeworfenen Müll. Es
wartet noch viel Arbeit auf uns, um den Garten unseres
Schützenhauses für das große Fest einigermaßen wie-
der herzurichten.
Auch in diesem Jahr konnten wir hierfür jede helfende
Hand gut gebrauchen und bedanken uns bei allen Mit-
gliedern, die uns bei dieser Aufgabe wieder aktiv un-
terstützt haben.
Das Offizierskorps freut sich auf ein geselliges und stim-
mungsvolles Schützenfest 2019 mit Ihnen!
Ich hoffe, wir sehen uns.
Mit Schützengruß
Ralf Eiting
- Oberst -
8Vorschau
Kompaniebefehle 2019
Sonntag, 25. August 2019
1. Kompanie
10.00 Uhr Treffen der Schützen im Alter von 40 bis 60 Jahren
in der Gaststätte „Reidick“ (Nordstraße 44)
2. Kompanie
10.00 Uhr Treffen der Schützen im Alter bis 40 Jahre
in der Gaststätte „Studio B“
Landwehrkompanie
10.00 Uhr Treffen der Schützen im Alter über 60 Jahre
in der „Gesellschaft Casino e. V.“
Achtung: Alle Schützen bringen bitte ihren Schützenhut,
Vereinsnadel und Stock mit!
Wer seine Vereinsnadel verloren hat, kann beim Antreten bei den
Zahlmeistern zum Kostenbeitrag von 2,00 E eine neue erwerben.
FESTSCHRIFT 2019 9Programm
Schützenfestprogramm 2019
Samstag, 24. August 2019
18.00 Uhr Gottesdienst in der Patronatskirche St. Georg
Musikverein Blaskapelle Reken / Musikkapelle Südlohn
19.00 Uhr Kranzniederlegung am Ehrenmal
19.15 Uhr Jubelausbruch Schützenhausgarten
Musikverein Blaskapelle Reken / Musikkapelle Südlohn
19.30 Uhr gemeinsames Essen
(gestiftet von der Stadtsparkasse Bocholt), Ausgabe am Buffet
21.15 Uhr Verabschiedung des alten Thrones mit Insignienrückgabe
21.30 Uhr Großer Zapfenstreich
Musikverein Blaskapelle Reken / Musikkapelle Südlohn
Spielmannszug Morssenhook
Im Anschluss Lagerleben
Musik: Musikkapelle Südlohn (kleine Besetzung)
Sonntag, 25. August 2019
08.00 Uhr Wecken Markt
11.20 Uhr 1. Kompanie: Antreten vor Gaststätte „Reidick“
Marsch über Nordstraße zum Markt vor Eisdiele;
Spielmannszug Morssenhook
11.20 Uhr 2. Kompanie: Antreten vor „Studio B“
Marsch über Ravardistraße - Wietholds-Stiege -
Schanze – Neustraße zum Markt vor Rathaus;
Musikkapelle Südlohn
10Programm
11.20 Uhr Landwehr: Antreten vor „Gesellschaft Casino“
Marsch über Casinowall, Neustraße zum Markt
vor Sparkasse;
Spielmannszug Biemenhorst
11.30 Uhr Vorstand: Markt vor Kind Hörakustik
11.35 Uhr Bataillon: Totenehrung
11.40 Uhr Bataillon: Marsch über Nordstraße - Nobelstraße -
Europaplatz - Ravardistraße – St.-Georg-Platz -
Kaiser-Wilhelm-Straße zum Schützenhaus
(3. Eingang)
12.00 Uhr Ehrung der Jubilare
12.20 Uhr Vogelschießen
Schießmeister: B. Pieron, R. Beimesche, H.-G. Biermann, M. Fleer
13.00 Uhr Bewirtung mit verschiedenen Angeboten im Biergarten
17.00 Uhr (ca.) Einzug des neuen Thrones ins Lager
Inthronisation und Ehrung der besten Schützen
Musik: Antonius-Blaskapelle
NEU: KINDERSCHÜTZENFEST AM SONNTAG
13.30 Uhr Anmeldung der Kinder für das Kinderschützenfest
14.00 Uhr Marsch über das Schützenfestgelände
Anschl.: Beginn der Spielwettbewerbe
15.30 Uhr Ende der Spielwettbewerbe
16.00 Uhr Inthronisation des Kinderthrons
bis 18.00 Uhr Diverse Spielangebote für Kinder
ACHTUNG: Der Eingang zum und Ausgang vom Schützenfestgelände
befindet sich vorne am Parkplatz Kaiser-Wilhelm-Straße. Bitte nur diesen
Ein- und Ausgang benutzen.
Wir weisen darauf hin, dass während unserer Veranstaltungen Fotos gemacht werden, die wir in der
Festzeitschrift, online und/oder auf Facebook veröffentlichen.
FESTSCHRIFT 2019 11Programm
Montag, 26. August 2019
14.00 Uhr Umtrunk im Bataillonslager
14.30 Uhr Einzug des neuen Thrones
15.00 Uhr Vogelschießen der Jungschützen im Alter von 16 bis 24 Jahren an
der Vogelstange
Schießmeister: B. Pieron, R. Beimesche, H.-G. Biermann, M. Fleer
17.00 Uhr (ca.) Ehrung der besten Jungschützen
Lagerleben, Ende offen…
Musik: Antonius-Blaskapelle
18.11 Uhr Kartenvorverkauf zur Karnevalistischen Galasitzung „Zwerge außer
Rand und Band“ am 8. Februar 2020 im Holtwicker Saal
Samstag, 31. August 2019
20.00 Uhr Festlicher Krönungsball
im Hotel Restaurant „Am Erzengel“, Bocholt
Musikalische Gestaltung: „CASANOVAS“
HINWEIS: Die Wertmarken sind nur am ersten Wochenende gültig.
12Königspaar 2018
Königin König
Jennifer Ketteler Andreas Kirchberg
FESTSCHRIFT 2019 13Vorschau
VIP- und Ballonfahrt-Paket im
Wert von 600 Euro zu gewinnen
Vorstand und Offizierskorps möchten in nächster Zeit neben den bekannten großen
Veranstaltungen regelmäßig auch kleinere Events für Mitglieder, Kinder und Familien
anbieten. Weil wir aber aus Kostengründen nicht jedesmal Einladungen per Post ver-
schicken können, würden wir gerne alle Interessenten schnell und einfach digital per
Newsletter informieren. Dazu benötigen wir allerdings eine Anmeldung.
Deshalb unsere Bitte: Meldet euch für den Newsletter an und hinterlasst euren Na-
men und eure E-Mail-Adresse. Ihr erhaltet anschließend eine E-Mail, die Ihr bestäti-
gen müsst. Erst dann ist die Anmeldung gemäß Datenschutzgrundverordnung gültig.
Anmelden kann man sich auf unserer Homepage unter www.georgius-online.de
ACHTUNG: Unter allen Mitgliedern, die sich bis zum Schützenfestfreitag, den 23. Au-
gust, um 20 Uhr für den Newsletter angemeldet haben, verlosen wir am Schützenfest-
sonntag, den 25. August, einmal 2 VIP-Karten für die Warsteiner Internationale Mont-
golfiade am 7. September 2019 sowie eine Ballonfahrt. Das von der Firma EventRent
gestiftete Paket hat einen Gesamtwert von fast 600 Euro.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
14Vorschau
Herbstfest
im Stil der 70er Jahre
Unser Herbstfest feiern wir die- In jener Zeit floss das Filmblut
ses Jahr am in TV-Krimis noch nicht hekto-
literweise, dafür aber die Ideen
9. November 2019 der maßgeblichen Musiker: Oft
im Stil der 70er Jahre. erschienen in einem Monat
Dazu wird das Casino in einen mehr essentielle Rock-LPs oder
Pop- und Rockpalast verwan- tolle Hit-Singles als man mit
delt. Als Top-Band konnten die dem begrenzten Taschengeld
Homefield Four verpflichtet eines Teenagers kaufen konnte.
werden.
Homefield Four rocken in klas- Wenn Homefield Four auf die
sischer Trio-Besetzung durch Bühne gehen heißt es „All Right
die letzten fünf Dekaden Mu- Now“ und am Ende des Abends
sikgeschichte. Markus Hillmer „God Gave Rock’n’Roll To You“
(G it ar re, G es ang), H e nning und dann ist klar: „Everyone’s
Kiehn (Bass, Gesang, Mund- A Winner“!
harmonika) und Krzysztof Sz-
czotka (Schlagzeug, Gesang, Passend zur Musik kredenzt
Perkussion) präsentieren be- das Restaurant Filetgran Pulled
kannte Klassiker sowie Songju- Pork und Pulled Lachs Burger
welen dieses Kernjahrzehnts mit buntem Salat und Balsa-
der Musikgeschichte, wie z.B. mico Vinaigrette für einen un-
Nils Lofgrens „No Mercy“, den schlagbaren Preis von 8,- €.
Focus-Hit „Hocus Pocus“ oder
„Couldn’t Get It Right“ von der
Climax Blues Band.
FESTSCHRIFT 2019 15Vorschau 16
Vorschau
im Holtwicker Saal
Kartenvorverkauf
Schützenfest-Montag ab 18:11 Uhr
FESTSCHRIFT 2019 17Vorschau
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18Vorschau
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FESTSCHRIFT 2019 19Rückblick
Alfred Mantheys
Predigt im Wortlaut
Liebe Schützenkameraden, liebe St. Georgius-
Schützenfamilie, liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Eine ganze Woche gemeinsamer Fei- Einige schöne Tage in Ausgelassenheit
ertage liegt vor uns: Unser Schützen- und gemeinsamer Feierfreude gehören
fest! – mit kleinen Unterbrechungen zum Leben dazu. Auch wenn manche
zum Ausschlafen. Heute ist der Auftakt, aus unseren Reihen und vermutlich jetzt
traditionell mit diesem Gottesdienst in auch hier in der Kirche eher Traurigkeit
unserer Patronatskirche. Und wie immer im Herzen tragen, weil ein lieber Ange-
ist es eine Freude, alle wiederzusehen: höriger gestorben ist oder Verwandte
Die Majestäten mit ihrem Hofstaat, der oder Freunde schwer erkrankt sind oder
Präsident mit dem Vereinsvorstand, der andere Sorgen drücken: Wir dürfen die
Oberst mit dem gesamten Offizierscorps, Lebensfreude nicht wegsperren! Sie ist
das Blasorchester aus Reken, die musi- Ausdruck des Glaubens, d.h. unseres Ver-
kalischen Solisten Dr. Georg Dieckhues trauens in Gott, in dem das Leben von
und Werner Hespe, und vor allem Sie, die uns allen in guten Händen ist.
große St. Georgius-Schützenfamilie und
die Schwestern und Brüder der St. Geor- Seit einigen Jahren gibt es in unserem
gs-Pfarrgemeinde. Land, also weit über unser Vereinsleben
20Predigt
und über Bocholt hinaus ein Thema, über hat einen Namen und definiert sich zu
das sich offenbar viele Menschen Ge- einem guten Teil von seiner Herkunft –
danken machen und darüber sprechen sei es die Familie, die Nationalität, die
– mit Freunden, Arbeitskollegen und Be- Kultur oder ein bestimmtes Wertesy-
kannten, in politisch orientierten Krei- stem. Und Menschen kämpfen, wenn
sen und auch in unserer Kirche. Es ist das sie sich in ihrer Identität bedroht fühlen.
Thema Heimat. In der Bundesregierung Wenn ich dieses große Thema einmal he-
gibt es seit Neuestem sogar einen Hei- runterbreche in unsere kleine Schützen-
matminister. Eine große Illustrierte hatte welt, dann glaube ich, dass es in Spuren
vor einigen Wochen eine Titelgeschich- auch uns berührt im Miteinander unseres
te zu diesem Thema. Worum geht es da? Vereinslebens.
Es geht um Identität. Unser Land ist auf
der Suche nach sich selbst. Was gibt uns In manchen Schützenvereinen, die ich
Identität? Was ist uns Heimat? in meinem kirchlichen Leben kennenge-
lernt habe, gab es eine Art Leitwort, das
Viele ‚Auslöser‘ haben offenbar zu die- sich der Verein wie ein Wappenspruch
sen Fragen geführt, z.B. die Folgen der auf die Fahne geschrieben hat: Glaube
Globalisierung für alle Lebensvollzüge. – Sitte – Heimat , lautete z.B. ein gängi-
Die atemberaubenden weltweiten Kom- ges Motto. Mich haben solche Sprüche
munikationsmöglichkeiten und der Da- immer abgeschreckt. Wenn ich das las,
tenvernetzung. Der Verlust von bisher dann spürte ich einen gewissen Mief in
vertrauten Lebensräumen durch die Kon- meiner Nase. Das war der Mief des Hin-
zentration von Wirtschaftsunternehmen, terwaldes, der nicht nur am Dorfrand
Verbände und Gemeinschaften, nicht stand. Es war der Mief der Provinz. Martin
zuletzt auch der Kirchen. Die Auflösung Walser, ein bekannter deutscher Schrift-
von Milieus: Ist Deutschland noch ein steller, hat vor einem halben Jahrhundert
christliches Land? Dann insbesondere gesagt: Heimat sei der schönste Name
die gefühlte Wahrnehmung von Über- für die Zurückgebliebenen. Heute, 50
fremdung durch die Zuwanderung von Jahre später, verhält es sich genau um-
Ausländern und Migranten. Man könnte gekehrt. Und ich finde, dass man das in
einmal zugespitzt und böse fragen: Ist einigen Spuren auch hier vor
Heimat der Ort, an dem es möglichst
wenig Ausländer gibt? Viele Menschen Ort entdecken kann, z. B. im gelebten
haben offenbar das Bedürfnis, ange- Miteinander einiger Schützenvereine in
sichts von zunehmender Individualisie- und um Bocholt. Unsere Heimatzeitung,
rung und Digitalisierung das Gemein- das BBV, berichtet großzügig und ausgie-
schaftsgefühl in Gesellschaft und Staat big über das Schützenwesen in unserer
zu stärken. Stadt und in der Umgebung. Das ist aller
Anerkennung wert. Einige unserer Mit-
Das sind nur einige Schlagworte – hin- glieder und Offiziere sind zugleich Mit-
geworfen in einer kurzen Predigt. Hei- glied in diesen Nachbarvereinen und fei-
mat – das ist ein gutes deutsches Wort. ern tüchtig mit. Was sie erzählen, sollte
Es lässt sich schwer in andere Sprachen uns aufhorchen lassen: Man erlebt dort
übersetzen, weil es viel mehr bedeutet eine große Anteilnahme und Freude
als der Ort, an dem man das Licht der nicht nur am gemeinsamen Feiern, son-
Welt erblickt hat. Identität ist ein zutiefst dern ein ebenso starkes Engagement vie-
menschliches Bedürfnis. Jeder Mensch ler Mitglieder für den Erhalt des Vereins.
FESTSCHRIFT 2019 21Rückblick
Und viele, viele noch ganz junge Schüt- an Mitgliedern, und jedes Jahr gibt es
zenmitglieder sieht man in ihren Reihen. erfreulicherweise auch Zuwächse. Wir
Ich möchte das nicht nur schönreden. haben einen zupackenden Präsidenten
Ganz sicher wird man beim genauen mit einem engagierten Vorstand und,
Hinsehen auch viele Grautöne ausma- was besonders zählt: ein schlagkräftiges
chen, Halbherzigkeiten und Desinte- Offizierscorps. In den vergangenen Jah-
resse. Doch der erste Eindruck bleibt: ren ist es uns immer noch gelungen, ei-
Diese Vereine haben eine Ausstrahlung nen strahlenden König auf den Schild zu
und Anziehungskraft, die sich auf das heben – ich gebe zu: manchmal muss-
Miteinander auswirkt. Sie haben so et- ten wir mit etwas Morphin und ande-
was wie ein „Wir-Gefühl“. Wenn ich das rem Kaliber nachhelfen… Doch wer in
höre, dann glaube ich, dass da etwas mit- den zurückliegenden Jahren treu mitge-
schwingt, das mit dem Empfinden von feiert hat, der konnte nicht übersehen,
Identität zu tun hat, mit Heimat! Denn dass uns über weite Strecken die Leiden-
was ist Identität? Da gibt es eine einfache schaft am
Antwort: Naja das, was man eben ist. Und
es gibt eine komplexere, vielleicht auch Miteinander abhandengekommen ist,
wahrhaftigere Antwort: Identität ist et- von einigen Ausnahmen einmal abge-
was, was sich ständig verändert, was sehen. Vielleicht hat es mit der bedrü-
Spannungen aufbaut und abbaut, was ckenden Leidenschaf t im wörtlichen
Gegensätze versammelt. Ich meine, da- Sinn zu tun, die uns unser geschichts-
von könnten wir etwas gebrauchen, ein trächtiges Schützenhaus aufgebürdet
starkes „Wir-Gefühl“. Wenn wir uns z.B. hat: die bange Frage, die auch heute
fragen: Wie sieht es denn aus mit der noch, wie man tagein, tagaus in der Zei-
Identität in unserem Verein? Bedeutet tung lesen kann, nicht befriedigend be-
der Georgius-Schützenverein für mich antwortet ist: Was wird aus unserer ver-
ein Stück Heimat? Gehört er zu meiner meintlichen Heimat, dem Schützenhaus?
Identität? Ich habe mich schon oft gefragt: Haben
wir uns an dieser Frage nicht viel zu lange
Unser St. Georgius-Schützenverein steht festgebissen, uns zu lange davon bedrü-
auf den ersten Blick gesehen gut da. Wir cken lassen, so dass uns, ohne dass wir
haben immer noch eine beachtliche Zahl es merkten, die Freude am Miteinander
22Predigt
und die Feierlaune ein gutes Stück ab- allen! Heimat ist da, wo man sich ange-
handengekommen ist? Ist das Schützen- nommen fühlt wie man ist. Wo man sich
haus an der Kaiser-Wilhelm-Straße un- nicht herausputzen muss und, wie es je-
sere Heimat? Ich glaube das nicht. Und mand einmal so schön gesagt hat, wo
viele Mitglieder unseres Vereins glauben man doof sein kann und trotzdem ge-
das schon lange nicht. In anderer Weise mocht wird. Heimat ist da, wo einer den
ist es richtig: anderen begeistert und mitreißt und ge-
Das Schützenhaus ist ein Abbild der Hei- meinsam die abenteuerlichsten Dinge
mat in unserer Stadt. So, wie andere Tra- unternimmt. Heimat ist da, wo ich mich
ditionsgebäude in Bocholt es auch sind, in meinen besten Möglichkeiten heraus-
die man nicht nur erhalten, sondern auf- gefordert und bestätigt fühle. Heimat
wendig umgestaltet hat, etwa zu Museen ist da, wo man nach einer durchzechten
oder Bildungseinrichtungen. Daher emp- Nacht immer noch Durst hat und wo die
finde ich es als großen Jammer, dass viele Sehnsucht nach den gelebten und den
Bocholter und vor allem die für das städ- erlebten Erinnerungen nicht zu stillen ist.
tische Leben Verantwortlichen davon So könnte ich noch lange fortfahren …
offenbar wenig Ahnung haben. In der
Bocholter Zeitung konnte man meines Gebe Gott, dass unsere Schützenhei-
Wissens noch nie etwas lesen, was die- mat niemals ein Fall fürs Heimatmuse-
ses Haus für eine Geschichte hat und wel- um wird, in staubigen Vitrinen für die
chen Stellenwert es für das gesellschaft- Nachwelt konserviert. Gebe Gott, dass
liche und kulturelle Leben der Bürger in wir lebendig bleiben mit einer großen
unserer Stadt einmal hatte – bis in die Freude im Herzen, einer Freude am Wie-
jüngste Vergangenheit hinein! Man kann dersehen, so wie jetzt in diesen Schüt-
nur hoffen und wünschen, dass es am zenfesttagen, der Freude an einigen aus-
Ende gut ausgehen wird und dieses Haus gelassenen Stunden und Tagen mitten in
mit Hilfe vieler Interessengruppen eines unserem oft so beschwerten Leben und
guten Tages wieder aufersteht. nicht zuletzt der Freude daran, ein leben-
diger Teil der großen Vereinsgeschichte
Aber die Heimat unseres Vereins, liebe in Bocholt zu sein.
Georgius-Schützenfamilie, die liegt ganz Amen.
wo anders: die liegt inmitten von uns Alfred Manthey
FESTSCHRIFT 2019 23Rückblick
SCHÜTZENFEST
2018
24Schützenfest
Andreas
Kirchberg
und
Jennifer
Ketteler
regieren
FESTSCHRIFT 2019 25Rückblick Das scheidende Königspaar Max Fleer und Magdalena Frye 26
Schützenfest
Segen bringt Regen.
Ausnahmsweise galt das bekannte Sprichwort mal in umgekehrter Rei-
henfolge. Denn kaum hatte Alfred Manthey seinen Abschlusssegen in
der Patronatskirche St.-Georg gesprochen, braute sich am Himmel et-
was zusammen. Das noch amtierende Königspaar Max Fleer und Mag-
dalena Frye hat mit einem Schirm vorgesorgt.
Andere hatten Helferinnen und Helfer vorgeschickt, die in den Shop-
ping-Arkaden Regenumhänge besorgten. Schließlich erreichten alle
mehr oder weniger trocken das Lager. Hier sorgte die traditionell von
der Stadtsparkasse gesponserte Suppe für ein wenig Erwärmung.
Schließlich schlug für den Thron und das Regentenpaar die Stunde
der Wahrheit. Sie mussten alle Insignien der Macht zurückgeben, durf-
te dafür aber umso mehr den anschließenden Großen Zapfenstreich
genießen.
FESTSCHRIFT 2019 27Rückblick 28
Schützenfest
Strahlender
Sonnenschein
dann am Sonntag.
Entsprechend euphorisch
stürzten sich die Schützen
in den einzelnen Kompa-
nielokalen auf die Schieß-
marken.
Vo n d o r t g i n g e s z u m
M ar k tp lat z un d we i te r
zum Schützenhaus. Mar-
kus Schlatt begrüßte dort
die Ehrengäste, ehrte die
Jubilare und gedachte der
Toten.
Schließlich hieß es: „Weg-
getreten zum Schießen“.
Die Preise sicherten sich
dabei Andreas Rappers
(Krone), Sven Rademacher
(Zepter) und Stefan Fleer
(Reichapfel).
FESTSCHRIFT 2019 29Rückblick
Zum scharfen Schießen traten schließlich
Andreas Kirchberg, Rudolf van den Born,
Aloys Eiting und Berthold Blesenkem-
per an.
Andreas Kirchberg, der Fahnenoffizier
des ersten Kompanie, setzte sich schließ-
lich mit dem 429ten Schuss durch und
holten den Vogel samt Flügel und Rumpf
herunter. Zu seiner Königin wählte er
Jennifer Ketteler.
Die neuen Thronpaare der St.-Georgius-
Schützenvereins hießen Thomas Ketteler
und Stefanie Kirchberg, Ralf Eiting und
Anja Dieckhues, Harald Dieckhues und
Sigrid Eiting, Klaus Busch und Judith Wil-
tink, Dirk Bungert und Ellen Biermann
sowie Hans-Georg Biermann und Vera
Dechering-Busch.
Zum Zeremonienmeister wurde Alfred
Manthey berufen.
Der Rest war Geselligkeit.
30Schützenfest FESTSCHRIFT 2019 31
Rückblick
Der neue Thron hatte gleich am
nächsten Morgen seinen ersten
offiziellen Auftritt in vollem Or-
nat. Gemeinsam mit der Antoni-
us-Kapelle und den Adjutanten
besuchte man das Käthe-Koll-
witz-Haus in Stenern.
Vor allem die Musiker
sorgten dort für Stimmung.
Das Königspaar gab mit einem
Tänzchen seinen Teil dazu.
In entsprechend gelocker ter
Stimmung ging es zurück zur
Kaiser-Wilhelm-Straße. Hier hat-
te bereits der traditionelle Früh-
schoppen begonnen. Die Stim-
mung war erneut prächtig – und
das bis in den späten Abend hi-
nein.
32Schützenfest FESTSCHRIFT 2019 33
Rückblick
Jungschützen
Jungschützenschießen
Constantin Böing
ist neuer Jungschützenkönig
Constantin Böing ist unser Jungschüt- sind Moritz Willing und Carolin Eiting
zenkönig 2018. Mit dem 344. Schuss hol- sowie Constantin Hemsing und Johan-
te er den Vogel herunter. Zu seiner Köni- na Bongert. Insgesamt hatten 29 Jungs-
gin wählte er Sophia Küper. Thronpaare chützen am Wettbewerb teilgenommen.
34Rückblick FESTSCHRIFT 2019 35
Rückblick
Krönungsball
Ein König und „Der Bataillon“
36Krönungsball FESTSCHRIFT 2019 37
Rückblick
Wenn fast das gesamte
Bataillon den amtierenden
Thron bildet, dann hat
das Auswirkungen auf die
Festfolge.
Das bewahrheitete sich spätestens beim
Krönungsball im Tanzcenter Heitmann-
Wels. Der einzig verbliebene „freie“ Ba-
taillonsoffizier, Oberstabszahlmeister Ar-
min Hungerkamp (fortan nur noch „Der
Bataillon“ genannt), war Befehlsgewalt,
Moderator und Tanzmajor in einem.
Da mussten sich König Andreas Kirch-
berg und Königin Jennifer Ketteler schon
mächtig anstrengen, ihm die Schau zu
stehlen.
38Krönungsball
„Der Bataillon“, Oberstabszahlmeister
Armin Hungerkamp
… der „den besten Schuss tat“
Das gelang, als Präsident Markus Schlatt
nach der Vorstellung der Schützen, die
die Preise heruntergeholt hatten, end-
lich auch den aufrief, der „den besten
Schuss tat“.
Andreas Kirchberg bedankte sich in sei-
ner anschließend Rede für die Unter-
stützung im Offizierskorps wie auch im
Verein.
FESTSCHRIFT 2019 39Rückblick
Dann übernahm die Band
das Kommando.
Für Lichterzauber sorgten dabei zarte
leuchtende Ketten, die vom Thron an
die Frauen verteilt wurden. Bis in den
frühen Morgen wurde gefeiert.
40Krönungsball FESTSCHRIFT 2019 41
Rückblick 42
GeorgiKlub
Georgiklub
wird zur Backstube
Der Georgiklub wurde zur weihnachtlichen Backstube.
Treffpunkt waren das Textilmuseums und das Restaurant Schiffchen. Dort hatten
Ronald Boterkooper und sein Team wieder alles toll hergerichtet und auch noch die
Zutaten kostenlos bereitgestellt. Und schon wurde geknetet, gerollt und gebacken,
was das Zeug hält. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein mit Grün-
kohlessen für die ganze Familie.
FESTSCHRIFT 2019 43Rückblick
HERBSTFEST
Brezen, Bier und Brot...
Also zünftiger hätte ein Bayernabend nicht ausfallen können. Und das, obwohl dies-
mal keine Blaskapelle aufspielte, sondern MC Klaus auflegte. Das fehlende Rumtata
wurde aber durch das zünftige Ambiente wettgemacht. Brezen, Bier und Brot sorg-
te zudem dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Gastgeber Ronald
Boterkooper vom Museumsrestaurant Schiffchen bewies einmal mehr: Die besseren
Bayern sind die Holländer.
44Herbstfest FESTSCHRIFT 2019 45
Rückblick
.- GEORGIU
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Georgius-Karneval:
S
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„Carnevale di Venezia“
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CARN
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LE DI VE
46Karneval
Ein Abend voller
närrischer
Überraschungen
Wenn Applaus tatsächlich das Brot des
Künstlers ist, dann waren die St.-Georgi-
us-Schützen bei ihrer großen närrischen
Gala unter dem Motto „Carnevale di Ve-
nezia“ in Spendierlaune.
FESTSCHRIFT 2019 47Rückblick
Schon die erste Truppe auf
der Bühne, die Bambinis der
Sporker Grenztröpfkes, wurde
nach einer lautstark geforderten
Zugabe mit einer Rakete bedacht.
Das macht gute Laune, die sich bis
zum großen Finale fortsetzte.
Auch dem Bocholter Prinzenpaar Ralf I.
Böttcher Claudia II. Kamperschröer schlug
samt Gefolge beste Stimmung entgegen.
Die beiden durften denn auch ihr Sessions-
lied zweimal zum Besten geben. Die erste Büt-
tenrede des Abends, besser gesagt den ersten
Teil ihrer humorigen Kindheits- und Jugender-
innerungen, präsentierte wie immer in gereimter
Form Margit Bungert. Vor allem die älteren Gäste
fühlten sich in der Zeit zurückversetzt, als über die
Samstagabende mit dem ausgiebigen Familienbad
– alle nacheinander in die „Plörre“ – und dem Abend
mit sechs Gummibärchen vor dem Fernseher mit sei-
nen höchstens zwei Programmen, erzählt wurde.
48Karneval FESTSCHRIFT 2019 49
Rückblick
Georgius Galasitzung
am 8. Februar 2020
im Holtwicker Saal.
ACHTUNG!
Sichert auch die Plätze nach eurer Wahl
beim 1. Kartenverkauf am Schützenfest
Montag 26. August 2019 ab 18:11 Uhr auf
dem Festgelände.
Wesentlich aufregender waren da schon die Erleb-
nisse von „Olga Spiekerova“ (Inga Spieker), die sich
nach einer typischen russischen Orgie mit viel Wod-
ka und ein wenig Gras nicht mehr so recht an alles
erinnern konnte. Umso besser kramte dann wieder
Margit Bungert in der Vergangenheit herum und
ließ ihre Jugendzeit noch mal Revue passieren.
50Karneval
Das Königspaar Andreas Kirchberg und Jenny Ketteler bedankte sich inklusi-
ve dem gesamten Thron mit einem Gedicht beim Gefolge uns insbesondere
bei Oberstabszahlmeister Armin Hungerkamp (Spitzname „Das Bataillon“). Der
muss nämlich das Offizierskorps seit dem Schützenfest förmlich alleine führen,
weil alle anderen Spitzenkräfte des Vereins Thronmitglieder sind.
Musikalisch überzeugten zwischendurch durch die Bocholter Husaren, wäh-
1407 rend die Gruppe „JIVE“ aus Barlo als Sondereinsatzkommando den Saal wie
auch die Bühne erstürmte.
Gleich mit zwei Überraschungen warteten die Moderatoren Stefan Nissing
und Dietmar Terhart auf. Zunächst kündigten sie eine kurzfristig einstu-
dierte Nummer der vier Elferratsmitgliedern Jürgen Bungert, Martin
Jöhren, Michael Raab und Stefan Fleer an. Die zeigten, dass es nur
zwei Gassenhauer, eine witzige Präsentationsidee und Mut braucht,
sich selbst auf die Schüppe zu nehmen, um das Publikum zu be-
geistern. Deutlich mehr Zeit hatten da schon die ehemaligen
Georgi-Dancers in ihren Auftritt investiert. Seit den Thronfe-
st hatten die jungen Damen, die vor Jahren den Kern einer
vereinseigenen Tanzgarde gebildet hatten, trainiert.
Zum Lohn gingen auch sie nicht ohne eine Zugabe
von der Bühne. Gleiches galt für die Clowns der
Kabbesgarde, die das Programm – wie fast im-
mer – mit einer mitreißenden Musik- und
Tanzshow abschlossen.
FESTSCHRIFT 2019 51Rückblick
Alfred Manthey
feiert sein 40-jähriges
Priesterjubiläum
Ehre, wem Ehre gebührt.
Unter großer Beteiligung der Pfarrge-
meinde St.-Josef und des St.-Georgi-
us-Schützenvereins feierte am Pfingst-
montag Alfred Manthey sein 40-jähriges
Priesterjubiläum. Gleichzeitig wurde der
Bocholter Geistliche offiziell in den Ru-
hestand verabschiedet. Dabei machte
der Jubilar klar, dass er noch lange nicht
daran denke, die Beine hochzulegen.
Unser Offizierskorps ließ es sich nicht
nehmen, in vollem Ornat und mit sämt-
lichen Fahnen und Ehrenzeichen an-
zutreten und der heiligen Messe in der
Pfarrkirche St.-Josef im doppelten Sinne
des Wortes eine würdigen Rahmen zu
52Alfred Manthey
geben. Ihr Ehrenoffizier dankte es in sei-
ner Predigt mit einem Loblied auf seine
Kameraden. „Das jährliche Schützenfest
ist für meine Psychohygiene und meinen
Spirit mindestens genauso wichtig wie
meine regelmäßige Auszeit im Kloster“,
meinte Alfred.
Als Geschenk hatten Offiziere und Vor-
stand eine kleine Überraschung für Al-
fred Manthey parat. Sie hatten eigens für
das Jubiläum die Antonius-Blaskapelle
gebucht. Oberst Ralf Eiting gratuliert für
das Bataillon.
Der erste Vorsit zende Ber thold Ble -
senkemper gab dem geistlichen Bei-
stand des Vereins folgendes Gedicht mit
auf den Weg:
„Wer wie du Gott liebt, den heiligen
Geist und Jesus, Gottes Sohn,
der empfängt dafür, da bin mir sicher,
später himmlischen Lohn.
Wer aber die Menschen und das Leben
liebt, das machst du uns stets klar,
der ist auch schon zu Lebzeiten und
auf Erden dem Himmel sehr nah.
Darum feiern wir Schützen deinen
Ehrentag hier
und freuen uns, so’s der Himmel will,
auf viel Zeit mit dir.“
FESTSCHRIFT 2019 53Rückblick
Landwehrabend
Fotoimpressionen
54Landwehr FESTSCHRIFT 2019 55
Rückblick
Landwehr-Touren 2018
Landwehrbusfahrt Nach einstündiger Busfahrt kamen wir
bei strahlendem Sonnenschein und an-
zur Haarmühle genehmen Temperaturen in Ahaus-Alt-
stätte an, so dass wir direkt mit einem
zünftigen Frühschoppen in der schatti-
Nach dem überwältigenden Erfolg der gen Gartenwirtschaft beginnen konnten.
Landwehrbusfahrt zur Haarmühle im Musikalisch wurden wir von Arkordeon-
Jahr 2015 entschlossen sich die Land- spieler Paul Tenbensel begleitet. Auch er
ein alter Bekannter.
wehroffiziere diese Sommerfahrt noch
einmal zu wiederholen. 56 Schützen- Um 12.30 Uhr wurden wir in das Restau-
schwestern und Landwehrkameraden rant gebeten, dort hatte der Küchenchef
folgten unserer Einladung, 27 Teilneh- für uns ein hervorragendes Münsterlän-
der Menü zusammengestellt. In geselli-
mer waren „Wiederholungstäter“, 29
ger Runde, auch hier musikalisch beglei-
waren neu dabei. tet, ließen es sich alle gut schmecken.
56Landwehr
So gestärkt, marschierten wir um 14.00
Uhr zur Vogelstange, wo der Schießmeis-
ter schon auf uns wartete. Der Schüt-
zenvogel saß bereits fest auf der Stan- LANDWEHR-
ge, und nach einer kurzen Erklärung des
Gewehrs, mit Laser-Pointer ausgestat- FAHRRADTOUR
tet, konnte das Schießen beginnen. So
kam im Biergarten, bei zünftiger Musik,
schnell Schützenfeststimmung auf. Aber Unsere diesjährige
auch in diesem Jahr erwies sich der Vogel
als äußerst zäh, bis er nach langem Wett-
Fahrradtour war für den
kampf dann schließlich von Elisabeth 8. Mai 2019 vorgesehen.
Lensing abgeschossen wurde. Da zeigt
sich mal wieder die Frauenpower. Zum 26 Landwehrkameraden hatten
Prinzgemahl erwählte sie sich unseren sich angemeldet, und auf den Aus-
Oberzahlmeister Rudi Schmeing. flug gefreut. Spargelessen und Kaf-
feetafel waren bestellt.
Mit einiger Verspätung ging es zurück
in die Gartenwirtschaft an die reich ge- Leider war die Wetterprognose so
deckte Kaffeetafel. Danach durfte na- schlecht, dass wir Landwehroffi-
türlich auch der Ehrentanz des Königs- ziere uns schweren Herzens ent-
paares nicht fehlen. Zum Abschluss schlossen die Tour abzusagen.
wurde den beiden noch ein Frühstücks-
gutschein überreicht. So ging ein ab- Nicht jedes mal hält sich Wetter an
wechslungsreicher Tag zu Ende und die Prognose, aber im Nachhinein
gutgelaunt traten wir die Heimfahrt an. ist man immer schlauer. Für das
Rudi Schmeing hatte für alle Teilnehmer nächste Jahr hoffen wir auf bessere
ein kleines Liederheft zusammengestellt Bedingungen.
von dem auch auf der Rückfahrt reichlich
Gebrauch gemacht wurde. Trotzdem herzlichen Dank an das
Orgateam Heinz-Werner Adämmer,
Wieder in Bocholt angekommen be- Rudi Schmeing und Ralf Bickmann.
dankten sich viele Landwehrkameraden
für den schönen Ausflug der auch in der
Wiederholung nichts von seinem Reiz
verloren hat. Heinz-Theo Lensing
Hauptmann
Für die tatkräftige Unterstützung bei der
Vorbereitung dieses Ausflugs gilt mein
besonderer Dank unseren Landwehrof-
fizieren Rudi Schmeing, Wolfgang Gon-
ther und Ludwig Schmeing.
Heinz-Theo Lensing, Hauptmann
FESTSCHRIFT 2019 57Rückblick
Ein unvergessener
Nikolausabend
Gut besucht war auch in diesem Jahr rer Georg Steffen mit seiner Frau Christa
unsere Landwehr Nikolausfeier, die sich unsere Gäste.
immer großer Beliebtheit erfreut. Aller- Gleich zu Beginn des Abends gab es ein
dings war die Stimmung nicht so unge- besonderes Highlight Oberzahl- meister
trübt wie in den anderen Jahren. Es war Rudi Schmeing stellte uns Stefan Pas-
die erste Veranstaltung der Landwehr serschroer vor, der uns dann mit einem
nach dem Tod unseres Hauptmanns beeindruckenden Frank-Sinatra-Medley
Christian Renner, und er wurde von allen begeisterte. Im Anschluss daran wurde
schmerzlich vermisst. Er wird immer ei- uns ein hervorragendes Drei-Gang-Me-
nen Platz in unserer Mitte haben. nü serviert. Wie schon in den vergange-
nen Jahren war auch in diesem Jahr der
Zahlreiche Gäste folgten unserer Einla- Service ausgezeichnet. Herzlichen Dank
dung zur Nikolausfeier, so konnten wir dafür an die Familie Löber und ihr Team.
unseren Schützenkönig Andreas Kirch- Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte,
berg mit seiner Königin Jennifer Ketteler „Wie man zum Engel wird“ hielt Manfred
und den Thron begrüßen. Außerdem wa- Rickert für uns bereit und sorgte so für
ren unser 1. Vorsitzender Markus Schlatt allgemeine Erheiterung. Besinnlich wur-
mit seiner Frau Anne, der 2. Vorsitzende de es dann wieder als die Landwehrspat-
und 1. Schriftführer Manfred Rickert mit zen, unterstützt im Gesang von unserem
seiner Frau Maria, sowie Rechnungsfüh- Tenor Wolfgang Pieper und am Flügel
58Landwehr
von Wolfgang Gonther einige Weih-
nachtslieder zum Besren gaben.
Zu jeder Nikolausfeier gehört natürlich
ein Gedicht. Dieses Mal erfreute uns
Wolfgang Gonther mit „Das Weihnachts-
geschenk“ - geben ist seliger als nehmen.
Bevor zum Abschluss die traditionellen
Weckmänner verteilt wurden hatten alle
noch einmal die Gelegenheit, gemein-
sam Weihnachtslieder zu singen. Für die
musikalische Unterstützung während
des Abends sorgte unser Offizierskame-
rad Klaus Lensing. Herzlichen Dank dafür.
So ging stimmungsvoller Abend zu Ende.
Die Landwehroffiziere wünschten allen
Gästen eine besinnliche Weihnachtszeit,
ein gesegnetes neues Jahr und einen gu-
ten Heimweg.
Heinz-Theo Lensing, Hauptmann
FESTSCHRIFT 2019 59Rückblick
Am zweiten Freitag des Schützenfes-
tes findet im Kompaniezelt der Of fi-
Offiziersabend ziersabend statt. Im Mittelpunkt dieses
Abends steht traditionell die Ehrung der
Offiziersjubilare. In diesem Jahr wurde
2019 Jens Bungert für sein 10jähriges Offi-
ziersjubiläum geehrt.
60Offiziere FESTSCHRIFT 2019 61
Rückblick
Fahrradtour 2019
Von Bocholt bis Coesfeld durchs Münsterland
„Quäl Dich, Du Sau!“, sagte Udo Bölts auf gestärkt und ein wenig gedopt ging es
einer Tour-de-France-Etappe zu Jan Ull- weiter in Richtung Rhedebrügge, danach
rich. Und es wurde, anders als Jan Ullrich vorbei am Lager des Circus Flic-Flac und
es direkt zu Anfang zugibt, auch auf dieser weiter zum Erholungsgebiet Pröbsting.
Tour gedopt. Bis dorthin war die Streckenführung am
Flußbett der Bocholter Aa orientiert und
Wer auf der Suche nach einem geeigneten obwohl man gegen die Strömung und da-
Radweg für den nächsten Fahrrad-Kurzur- mit im sonst so flachen Münsterland berg-
laub ist, braucht nicht in die Ferne schwei- auf fuhr, waren alle Teilnehmer bei guter
fen: Er kann, wie es einige Offiziere taten, Verfassung. Ob es am leichten Doping
die nähere Umgebung mit in die Planung aus den einigen Fahrradtaschen lag, läßt
einbeziehen. Gestartet war die dreitägige sich vermuten, aber nicht belegen. Über
Tour des Planungskomitees bestehend aus Ramsdorf nach Velen, dann in Richtung
Sven Rademacher und Hendrik Lensing mit Gescher ging die Tour zügig weiter, wo die
einem gemeinsamen Frühstück auf der Offiziere am Nachmittag als Tagesziel das
Terrasse des Café Sahne. Von dort aus ging Hotel „Zur Krone“ erreichten. Nach kur-
es auch direkt los: Die Strecke führte ent- zer Erfrischungspause und einem kleinen
lang der Bocholter Aa, vorbei am Aa-See Stadtrundgang per pedes wurde beim ge-
und mit einem großen Bogen um Rhede meinsamen Abendessen mit dem Wirt des
herum nach Krechting. Auf Höhe vom Ho- Hotels kurz über den aktuellen Bürger-
tel Restaurant Elbers „Zur alten Post“ wur- meister von Gescher und seiner Kandida-
de Radweg entlang der Aa verlassen und tur für das Amt in Bocholt gesprochen. Auf
die erste größere Pause eingelegt. Gut die Vergabe des gelben Trikots, jedweder
62Offiziere
Dopingtests und Siegerehrungen wurde
zugunsten eines gemütlichen Abends ver-
zichtet.
Die Glockenstadt Gescher machte ihrem
Namen alle Ehre, als die Radfahrer am
nächsten Morgen vom Glockengeläut vom
Turm der Pfarrkirche St. Pankratius ge-
weckt wurden. Damit wurde nach einer er-
holsamen Nacht auch direkt das Frühstück
eingeläutet. Mit frischem Elan ging es zu-
rück auf die Sättel, den Radweg entlang
des Flüsschen Berkel. Nach Verlassen des
Stadtzentrum Geschers führte die Route
vorbei an der Schießanlage und dem Fest-
platz der St. Ludgerus Schützengilde Har-
wick e.V. von 1654. Kurzerhand gab es dort
einen unplanmäßigen Stopp, um sich ein
Bild der Anlage zu machen, dass Etappen-
ziel jedoch nicht aus den Augen zu verlie-
ren. Nachdem alles in Augenschein, für gut
und in Teilen als nachahmenswert befun-
den wurde, kam es zur ersten und einzigen
Bergwertung dieser Tour. Ein Hinweis-
schild am Wegesrand gab den Bergexper-
ten unter diesen Radfahrespezialisten alle
notwendigen Informationen über Länge
des Anstiegs. Der Name des Zielorts „Her-
manshöhe“ und das Logo einer Brauerei,
die das Schild gesponsert hatte, klangen
verheißungsvoll. Nach kurzem Studium
der Speisenkarte wurde auf dem Gipfel die
Mittagspause mit westfälischen Speziali-
täten und frischen Salaten eingelegt. Ab-
seits der Hauptstraßen ging es über Feld-
er, Wiesen und durch die grüne Landschaft
des Münsterlandes nach Asbeck. Für ein
Gruppenfoto bot der Kreuzgang von As-
beck, der um das Jahr 1200 entstand, die
passende und würdige Kulisse. Große Be-
deutung erlangte der Kreuzgang durch die
seltene zweigeschossige Bauweise, wie sie
in Westfalen nur noch einmal am Dom zu
Minden bestand. Von dort führte der Weg
zum Tagesziel nach Schöppingen. Bedingt
FESTSCHRIFT 2019 63Rückblick
durch eine kulturelle Veranstaltung am korn. In der anschließenden Führung gab
späten Nachmittag, viel die Etappe kürzer es interessante Einblicke in die Brennerei,
aus als geplant. Den Teilnehmern bot sich das Lager und die Abfüllung. Am Abend
die Möglichkeit im Hotel Tietmeyer ihre wurde viel über das Gesehene gesprochen
Zimmer zu beziehen. Wohlweislich zu Fuß und zur Vertiefung der ein oder andere
ging es zum Nachmittagsprogramm: Die Korn getrunken. Auf die Vergabe des gelb-
Besichtigung der Brennerei Sasse. en Trikots, jedweder Dopingtests und Sie-
gerehrungen wurde zugunsten weiterer
Zur Einführung berichtete der geschulte Geschmacksproben verzichtet.
Fremdenführer, über das Branntwein-
monopol von 1918 und die damit einher- Die finale Etappe führte am nächsten Vor-
gehende Produktion von massentaug- mittag nach Coesfeld. Dank des Dopings
lichem Industriealkohol, die auch den vom Vorabend ließen sich auch die An-
Familienbetrieb Sasse maßgeblich verän- stiege in den Ausläufern der Baumberge
dert hat. Durch den starken Absatzrück- gut meistern. Nach einem Kaffee auf dem
gang auf dem deutschen Markt gingen Marktplatz ging es mit dem Fietsenbus zu-
im Laufe der Zeit viele Brennereien Ban- rück in die Heimat nach Bocholt. Auf der
krott, im Jahre 1985 auch die Brennerei Terrasse des Café Sahne, dort wo die Tour
Sasse. Doch der Nikolausabend im Dezem- vor drei Tagen begann, ließ man die dies-
ber 1987 änderte einfach alles: An diesem jährige Tour ausklingen. Glücklich darüber,
Abend stieß Rüdiger Sasse, der heutige keinen „Plattfuß“ gehabt zu haben und
Inhaber, auf eine Flasche Korn, die noch nicht in eine Doping-Kontrolle geraten zu
von seinem Urgroßvater Theo Sasse destil- sein. Auch Pläne für die Tour 2020 wurden
liert wurde. Es war ein vielschichtiger, ge- geschmiedet.
schmackvoller Korn - die Geburt des Lager-
64Offiziere
KINDERSCHÜTZENFEST
AM SONNTAG,
25. AUGUST 2019
13.30 Uhr Anmeldung der Kinder
für das Kinderschützenfest
14.00 Uhr Marsch über das
Schützenfestgelände
Anschl.: Beginn der Spielwettbewerbe
15.30 Uhr Ende der Spielwettbewerbe
16.00 Uhr Inthronisation
des Kinderthrons
bis 18.00 Uhr Diverse Spielangebote
für Kinder
FESTSCHRIFT 2019 65Rückblick
Es lebe der Thron
Einmal im Jahr ist Thronfest.
Dann bedanken sich König und Königin mitsamt Ge-
folge bei den Offizieren und beim Vorstand für die Un-
terstützung während der Regentschaft. Diesmal wur-
de im Cafe Sahne gefeiert. Thronmitglied Dirk Bungert
hatte für ein tolles Ambiente gesorgt. Während drau-
ßen gegrillt wurde, wurde drinnen gefeiert.
Um Mitternacht dann ein zusätzlicher Höhepunkt. Ad-
jutant Matthias Vriesen feierte Geburtstag und nahm
von seinen Kameraden nicht nur die Gratulationen,
sondern auch noch ein kleines Präsent entgegen.
66Thronfest FESTSCHRIFT 2019 67
Vor 50 Jahren
Thron 1969
Thron vor 50 Jahren: 1969
König: Ernst Terstegge
Königin: Else van der Walle
Throndamen: Mia Terstegge, Elisabeth Bongert, Nande Mesken,
Marianne Hochrath, Inge Behm, Irma Löhr, Friedchen Lorei
Thronherren Paul van der Walle, Walter Mesken, Hans Bongert,
Hans Hanrath, Ernst Behm, Otto Lorei
Zeremonienmeister: Hans-Hubert Löhr.
68Vor 25 Jahren
Thron 1994
Thron vor 25 Jahren: 1994
König: Willy Krögel
Königin: Hannelore Jansen
Thronpaare: Walter Jansen und Erni Krögel,
Willi Geuting und Mieze Franke
Siegfried Franke und Martha Geuting,
Karl-Heinz Saul und Lore Tiebing,
Rainer Tiebing und Rita Saul
FESTSCHRIFT 2019 69Gedenken
Wir gedenken
unserer Toten:
Martha Geuting
Bernhard Hegmann
Fritz Biergans
Christian Renner
Evi Hagemann
Aufzählung aufgrund der dem Verein zugegangenen Traueranzeigen
Dirk Kathage
Klaus Hoffs
Helene Splitthoff
Elke Küppers
70Personalien
Nachrufe
In Gedenken an Christian Renner
Der St.-Georgius-Schützenverein trauert um Christian Renner. Der Hauptmann un-
serer Landwehr hat im vergangenen September den langen Kampf gegen seine
schwere Krankheit verloren. Bis zum letzten Tag hat sich Christian für seine Kame-
raden eingesetzt. So ließ er es sich nicht nehmen, noch beim Landwehrabend un-
seres Schützenfestes den neuen Thron und alle Gäste persönlich zu begrüßen.
In Gedenken an Elke Küppers
Die Sportstätten waren ihre Heimat, das Ehrenamt ihr Leben. In Ausübung dieses
Ehrenamtes ist Elke Küppers Anfang 2019 plötzlich und unerwartet verstorben. Der
Bocholter Sport verliert mit ihr seine engagierteste Botschafterin. Wir vom St.-Geor-
gius-Schützenverein haben Elke Küppers für jahrelange Mitarbeiter an der Festzeit-
schrift zu danken. Elke las nicht nur Korrektur, sondern trug auch mit stetigen Ver-
besserungsvorschlägen zum Gelingen bei.
In Gedenken an Klaus Hoffs
Er war ein unermüdlicher Kämpfer für die Kleinkunst in Bocholt. Denn wenn es um
seine geliebte Bühne Pepperoni ging, kannte Klaus Hoffs keine Kompromisse. Im
Juni jedoch fiel für den Gründer und Intendanten der letzte Vorhang. Klaus Hoffs nur
wenige Wochen nach der großen Gala zum 20-jährigen Pepperoni-Bestehen, im Al-
ter von 73 Jahren gestorben. Wir Schützen verlieren mit ihm ein höchst engagiertes
Mitglied. Unter anderem war Klaus Hoffs in den 90er Jahren Mitbegründer unserer
Kleinkunstreihe „Georgius petit“.
HINWEIS: Auf vielfachen Wunsch haben wir uns entschlossen, nicht nur der ver-
storbenen Mitglieder, sondern auch deren Ehepartner als Teil unserer Gemein-
schaft zu gedenken. Beides geht allerdings nur, wenn dem Verein ein schriftlicher
Hinweis auf den/die Verstorbene/n gegeben wird. Wir bitten um Verständnis.
FESTSCHRIFT 2019 71Sie können auch lesen