Weihnachtsbrief 2020 Pfarreiengemeinschaft Aresing - Weilach - Pfarreiengemeinschaft Aresing ...

 
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Weihnachtsbrief 2020 Pfarreiengemeinschaft Aresing - Weilach - Pfarreiengemeinschaft Aresing ...
Weihnachtsbrief 2020
Pfarreiengemeinschaft Aresing - Weilach

               Heute (Lk 2,11)
Weihnachtsbrief 2020 Pfarreiengemeinschaft Aresing - Weilach - Pfarreiengemeinschaft Aresing ...
Vorwort
Liebe Schwestern und Brüder                          te, ausgefallene Speisenweihe
im Herrn,                                            oder Osternacht nur am Fern-
                                                     sehen anbieten – da wäre es
als das Jahr 2000 unter dem                          furchtbar, wenn kein Aufschrei
Motto Christus ist derselbe,                         käme. Und dennoch kann die
gestern, heute und in Ewig-                          Corona-Pandemie und ihre Be-
keit (Hebr 13,8)gefeiert wurde,                      schränkungen uns eine neue
hatte ich noch nicht gedacht,                        Sichtweise geben – auch in
welch wichtige Bedeutung das                         der Beurteilung ganz natürli-
kleine Wörtlein HEUTE auf                            cher Entwicklungen in Kirche
einmal bekommen würde. Nun                           und Welt. Wir haben uns dazu
da wir inmitten der sogenannten Coro-      durchgerungen kleinteiliger zu arbeiten,
na-Pandemie stehen, gelingt uns Vieles     weil momentan große Versammlungen
nur noch spontan, weite Planungen sind     nicht möglich sind.
aussichtslos, alte Strukturen werden auf
einmal durchbrochen – und keiner regt      Bei nicht wenigen Menschen liegen mo-
sich auf, weil es ja alle trifft. Würden   mentan die Nerven blank. Die Beschrän-
wir unter „Normalbedingungen“ z. B.        kungen- auch im sozialen Bereich – sind
Begrenzungen an Personen, Zeitlimits,      für sie unerträglich, die Sorge um den Ar-
maximale Liedauswahl, Hausgottesdiens-     beitsplatz und dazu die Angst die Coro-

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Weihnachtsbrief 2020 Pfarreiengemeinschaft Aresing - Weilach - Pfarreiengemeinschaft Aresing ...
na-Krankheit zu bekommen oder sie wei-          hinein (Joh 1,18). Er wird sich jedes Herz
terzugeben. Es scheint dunkel um uns zu         holen! Denn Jesus hat sein Herz an uns
werden und wir sind nicht Herr der Lage.        verloren. Christ der Retter ist da, HEUTE!

Haben wir den Mut, uns auf das unbe-            Mein Weihnachtswunsch für Sie ist: Neh-
kannte, offene Meer hinauszuwagen und           men Sie das HEUTE an, leben Sie das
Neuland zu betreten. Wir wissen es, dass        HEUTE, lassen Sie sich überraschen vom
wir nicht alleine sind. Er ist uns geboren,     HEUTE in dem Christus gegenwärtig ist.
der Heiland, der Retter, der Erlöser der        Und ich wünsche Ihnen dass jedes HEUTE
Menschen – so besingen wir ihn in weih-         im Jahr 2021 gesegnet ist und wir gemein-
nachtlichen Liedern, wie z. B. Stille Nacht.    sam in ein gutes Jahr gehen, weil Gott mit
Doch glauben wir auch was wir da singen         uns geht. Recht herzlich danke ich allen
und beten und feiern? Der Große Papst           für ihre Mitarbeit und Mitsorge für unsere
Johannes Paul II., dessen Blutrelique auf       Pfarreiengemeinschaft. Gemeinsam sind
Maria Beinberg verehrt wird, schrieb zum        wir auf einem guten Weg.
Millennium 2000: Fahrt hinaus auf den
See (Lk 5,4). Das Wort ist für uns und          Herzlich grüßt und segnet Sie und Ihre
meint: gedenkt dankbar der Vergangen-           Familien
heit, lebt leidenschaftlich die Gegenwart       Ihr Pfarrer
und öffnet euch vertrauensvoll der Zu-
kunft!
                                                Dr. Michael Menzinger
Besonders die jungen Leute lade ich ein,
sich bereit zu machen für den Glauben an        mit Kaplan Apollinaris Ngao, dem Team
Jesus! Klar, Jesus, ist vom Herzen Gottes       im Pfarrbüro, dem Pastoralrat und allen
des Vaters ausgegangen in unsere Welt           Mitwirkenden der kirchlichen Gremien

                                     Die Nudelkrippe
                                     aus der Krip-
                                     penausstellung
                                     des Vatikans
                                     2019

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Don Camillo und Pepone
Na da schau her. Ein interessantes Duo       setzungen, die er selbst nicht garantieren
sind die beiden Kontrahenten Don Camillo     kann. Das ist das große Wagnis, das er,
und Pepone ja schon. Dafür geht im klei-     um der Freiheit willen, eingegangen ist.“
nen norditalienischen Ort Brescello aber
auch was. Das Miteinander ist schwierig,     Ich bin froh und dankbar dafür, dass sich
aber auch das Ohneeinander geht nicht.       unsere örtlichen Politiker nicht von Ver-
Wichtig ist, dass Kirche und Politik zum     folgern von Einzelinteressen und über-
Wohle des Ortes gut zusammenwirken.          regional bekannten Querulanten beein-
Dafür danke ich unseren Bürgermeistern       drucken lassen, sondern der sachlichen
und Gemeinderäten:                           Arbeit den Vorzug geben. Wo dies wirk-
                                             lich geschieht zolle ich meinen Respekt
Gachenbach       Alfred Lengler              und freue mich darüber, dass diese Politi-
Aresing		        Klaus Angermeier            ker wirkliche Honoratioren sind.
Gerolsbach       Martin Seitz
Kühbach          Karl-Heinz Kerscher         So möchte ich diese Zeilen im Sinne als
Schiltberg       Fabian Streit               Ersatz für einen Neujahrsempfang al-
Waidhofen        Josef Fuchs                 len widmen, die auf dem Gebiet unserer
                                             Pfarreiengemeinschaft leben und verant-
und den Ländräten Dr. Klaus Metzger          wortlich wirken. In diesem Sinne allen
(AIC), Albert Gürtner (PAF) und Peter von    Bürgerinnen und Bürgern frohe und ge-
der Grün (ND).                               segnete Weihnachten und ein gesegnetes
                                             Jahr 2021! Auf weitere gute Zusammen-
Keiner hat das Zusammenwirken von            arbeit!
Staat und Kirche bisher besser formuliert
als Wolfgang Böckenförde: „Der freiheitli-                 Michael Menzinger, Pfarrer
che, säkularisierte Staat lebt von Voraus-

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Kleinstes Marienheiligtum Roms
In Rom gibt es besonders wunderschöne             Mutter in Todesnot, Mutter des Lichts,
und große Kirchen. Auch die wunderbare            wenn uns die Hölle droht, fürchten wir
Marienkirche Santa Maria Maggiore, die            nichts, wendest du, führend zur seligen
zu den sieben Hauptpilgerkirchen gehört,          Ruh, deine barmherzigen Augen uns zu.
trägt zu deren Ruhm bei. Als Student in           (GL 869)
Rom habe ich allerdings einen Kleiod ent-
deckt, der kaum größer ist als ein Wohn-
zimmer: Das kleinste Marienheiligtum
Roms, die Madonna dell`Archetto, in der
Via S. Marcello 41. Dort wird ein Bild-
nis der heiligen Jungfrau mit dem Titel
„Maria, Ursache unserer Freude“ verehrt.
Am 9. Juli 1796 bewegten sich durch ein
Wunder die Augen des Marienbildes. Mich
erinnert diese kleine Wallfahrt an das Lied
Glorwürdge Königin in dem es heißt:

Wende, o heilige Mittlerin du, deine
barmherzigen Augen uns zu.

Wende, o weiseste Führerin du, deine
barmherzigen Augen uns zu.

Wende, o mächtige Schützerin du, deine            Signora Giuliana erklärte P. Dr. Norbert Hofmann
barmherzigen Augen uns zu.                        und Pfarrer Michael Menzinger das kleinste Mari-
                                                  enheiligtum Roms.

            Denken Sie Weihnachten an Adveniat

               Friede den
               Menschen
               auf Erden
               Weihnachtskollekte 2020
               am 24. und 25. Dezember

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Weihnachtsbrief 2020 Pfarreiengemeinschaft Aresing - Weilach - Pfarreiengemeinschaft Aresing ...
Hilfe für den Bau eines Rehabilitationszentrum
           für behinderte Kinder und Jugendliche
                     in Moshi, Tansania

Nicht überall auf der Welt sind Fürsorge
und Bildung für behinderte Kinder und
Jugendliche so selbstverständlich und
umfangreich wie hier in Deutschland. In
vielen Ländern Afrikas werden leider im-
mer noch behinderte Kinder sogar in den
eigenen Familien stigmatisiert und als
Schande empfunden. Viele dieser Kinder
landen als Bettler auf der Straße, weil die
Eltern sich nicht kümmern können oder
wollen. Einige wenige werden von Groß-
eltern versorgt, was für diese finanziell
und auch körperlich oft an oder über die       und geistige Förderung – im Rahmen ihrer
Grenzen geht.                                  Möglichkeiten – selbstständig werden. Sie
                                               sollen zu gleichberechtigten Mitgliedern
Aus diesem Grund ist es Kaplan Apollina-       der Gesellschaft werden und als solche
ris Ngao ein großes Anliegen, diese Miss-      wahrgenommen und respektiert werden.
stände Schritt für Schritt zu beseitigen. So
entstand die Idee ein Pflegeheim mit in-       Letztlich könnte ein solches Rehabilitati-
tegrierten Werkstätten zur Berufsbildung       onszentrum Pilotprojekt für den Umgang
für behinderte Kinder und Jugendlichen         mit Behinderten in Tansania werden. Es
zu bauen – ein Rehabilitationszentrum.         könnte Eltern ermutigen, ihre behinderten
Zuerst soll ein Pflegeheim errichtet wer-      Kinder anzunehmen und die Gesellschaft
den, damit die Behinderten professionell       motivieren, mit dem Thema Behinderung
betreut werden können. Konkret soll die        positiver umzugehen, so dass sich die Le-
Möglichkeit der stationären Betreuung für      benschancen und die Situation der Behin-
zunächst 33 Kinder geschaffen werden.          derten deutlich verbessern.
Auch Plätze für die Tagespflege sind vor-
gesehen. Ein nächster Schritt wäre eine        Zusammen mit einer eigens gegründeten
Erweiterung der Einrichtung um Werk-           Treuhandschaft unter der Schirmherr-
stätten zur Berufsbildung.                     schaft der Diözese Moshi konnte nach
                                               dem Erwerb eines Grundstücks mit dem
Ziel für die einzelnen Kinder und Jugend-      Bau eines Heimes für diese Kinder begon-
lichen ist, dass sie durch die körperliche     nen werden. Der Rohbau ist inzwischen

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fertig. Bis zur Fertigstellung des Bauvorhaben werden noch insgesamt ca. 185.600.00
Euro benötigt, die sich zusammensetzen:

 O/N      Beschreibung                        Kosten (TZA)     Kosten (Euro)
 1        Mauern                              97.000.000.00    38.800.00
 2        Türen + Fenster                     118.000.000.00   47.200.00
 3        Verpütz + Malerarbeiten + Boden     108.000.000.00   43.000.00
 4        Sanitär + Klempner                  73.000.000.00    29.000.00
 5        Elektrik + Sonstiges                68.000.000.00    27.000.00
 6        Gesamt                              464.000.000.00   185.600.00
Hinweis: Tauschrate: 1 € = ca. 2.500.00TZA

Nach Fertigstellung des Erdgeschosses        kleine und große Spende und Sie können
könnten dann schon die ersten Kinder         sicher sein, dass das Geld auch wirklich
dort betreut und nach ihren Fähigkeiten      zu 100 % dort eingesetzt wird.
gefördert werden.
                                             Wenn Sie diesen behinderten Kindern
Um dieses Pilotprojekt fertigstellen zu      eine Chance auf bessere Lebensqualität
können, ist Ihre finanzielle Unterstützung   ermöglichen möchten, können Sie Ihre
dringend nötig. Wir sind dankbar für jede    Spende auf folgendes Konto überweisen:

Katholische Pfarrkirchenstiftung
„Hl. Kreuz“ Weilach
IBAN: DE71 7216 9218 0000 8020 18
BIC: GENODEF1SBN
Stichwort: Behindertenheim Moshi
Bitte im Verwendungszweck Name und
Adresse vermerken, so dass eine Spen-
denquittung ausgestellt werden kann. Al-
ternativ können Sie Ihre Spende auch im
Pfarrbüro Weilach/Aresing abgeben.
Im Voraus vielen Dank und ein herzliches
Vergelt´s Gott
                Kaplan Apollinaris Ngao

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Wie kam ein Zahn des heiligen Wenzeslaus
                nach Oberlauterbach?

„1656 ließ Stadtpfarrer Dr. Paulus Krieger   Landeshauptstadt München nahm eine
(1655-1663) den Wenzeslausbrunnen in         Oberlauterbacher Abordnung das kostba-
der heutigen Form errichten. Die Mittel      re „Heiligtum“ freudig und dankbar ent-
dazu trieb er in München auf. Er bat die     gegen, und die gesamte Gemeinde holte
Kurfürstin Anna Maria von Bayern, die        es 1659 in feierlicher Prozession heim.
Witwe des bayerischen Kurfürsten Ma-         „Dens Sancti Wenceslai Martiris Patroni
ximilian I. (1573-1651), der Oberlauter-     Regni Bohemiae“ ist als Gravur auf der
bacher Kirche eine Reliquie des Schutz-      Reliquienmonstranz zu lesen: „Zahn des
heiligen zu verschaffen. Diese wandte        heiligen Martyrers Wenzeslau, des Pat-
sich an Ernst Albrecht Graf von Harrach      rons des Königreichs Böhmen.“ (aus: Rei-
(1598-1667), den Kardinalerzbischof von      hold Schwarz, Die Kirchen in der Pfarrei-
Prag, der ihr einen Zahn des hl. Wenzes-     engemeinschaft Aresing, 78 f.)
laus übersandte. In der Residenz- und

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Advent - Ankunft.
Gott will uns begegnen.
Gott will uns finden.
Mich finden, Dich finden, Gott finden.
Advent und Weihnachten.

     Zeit des Findens.

                    Einladung
    zur geistlichen Einstimmung auf den Advent,
       zu einer kleinen Auszeit an 4 Abenden
                 jeweils um 19.30 Uhr
       in der Pfarrkirche St. Martin in Aresing

              Montag, 30.11.2020
                      07.12.2020
                      14.12.2020
                      21.12.2020
        Es lädt ein – das Team der Wortgottesfeierleiter
          der Pfarreiengemeinschaft Aresing-Weilach
                    und die Gruppe Speranza

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Filialkirchenstiftung
          „Maria, Hilfe der Christen“ Weilenbach
                           40 Jahre Orgelspiel
Seit seinem 12. Lebensjahr spielt Michael    Die Kirchenverwaltung möchte namens
Stichlmair die Kirchenorgel in der Filial-   der Filialkirchengemeinde Herrn Micha-
kirche „Maria, Hilfe der Christen“ in Wei-   el Stichlmair recht herzlich danken und
lenbach. Jeden Mittwoch und an Festta-       hofft, dass er uns noch viele Jahre die
gen verrichtet er nebenberuflich seinen      Treue hält.
Dienst an der Orgel. Es ist gewiss nicht
immer einfach, Familie, seinen Beruf und
die Leidenschaft zum Orgel spielen unter
einen Hut zu bringen.

  10                                Heute (Lk 2,11)
Priesterjubiläen von Anton und Albert Mahl
Herzlich gratulieren möchte auf
diesem Weg die Filialkirche „Maria,
Hilfe der Christen“ Weilenbach, den
beiden Brüdern Anton und Albert
Mahl zu Ihren Priesterjubiläen.

Aus Gründen der Corona-Pande-
mie konnten diese Jubiläen 2020 in
unserer Filialkirche nicht gefeiert
werden.

Wir wünschen ihnen weiterhin er-
folgreiches Wirken in ihrem Pries-
teramt und hoffen, dass die Feier-
lichkeiten 2021 stattfinden können.

Kirchgeldeinzahlung und Spende für Heizungsopfer
Aus datenschutzrechtlichen Gründen,            Das Kirchgeld und die Spende Heizungs-
kann das Kirchgeld nicht mehr im Abbu-         opfer kann in die im Weihnachbrief bei-
chungsverfahren eingehoben werden.             gefügten Tüten gelegt werden und in der
                                               Kirche oder beim Kirchenpfleger abgeben
Das Kirchgeld wird nach Artikel 20 des         werden.
KirchStG von allen Gläubigen erhoben
und beträgt 1,50 Euro für Person die über      Ebenfalls kann der Betrag auch auf das
18 Jahre alt sind und deren monatliches        Konto der Kirchenstiftung Weilenbach
Einkommen 150 Euro übersteigt.
                                               Raiba Aresing IBAN 7216 9080 0003 3103
In Weilenbach wurde in den letzten Jah-        10 überwiesen werden
ren 3 Euro pro Person abgebucht, wobei
1,50 Euro als Spende für Heizung ver-
bucht wurde.

                             Friedhofsgebühr
Die Friedhofsgebühr für Weilenbach wird        Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit rechtherz-
wird wie in den letzten Jahren abgebucht.      lich bedanken.
Die Kirchenverwaltung möchte sich bei                       Melchior Jais, Kirchenpfleger
allen ehrenamtlichen Mitarbeitern für

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Filialkirchengemeinde Rettenbach

                                             Sternsinger
                                             Auch im Jahr 2020 waren unsere Minist-
                                             ranten als Sternsinger in Rettenbach un-
                                             terwegs.
                                             Wir freuen uns sehr, dass sie jedes Jahr
                                             den Segen von Haus zu Haus bringen.
                                             Dieses Jahr unter dem Motto „FRIEDEN!
                                             Im Libanon und weltweit“
                                             Für die diesjährige Aktion wurden
                                             671,60 € gesammelt. Herzlichen Dank an
                                             alle Spender.

Patroziniumsfest
Zum Patroziniumsfest der Heiligen Otti-
lia veranstaltete die Kirchenverwaltung
im Feuerwehrhaus einen Mittagstisch. Die
Kirchenverwaltung freute sich über den
Erlös von 937,70 €, die der Kirchenreno-
vierung zu Gute kamen.

Renovierungsarbeiten
Im Kirchenjahr 2020 konnte nun end-          57.500,00 € und zusätzlich Spenden in
lich nach 4-jähriger Planungsphase und       Höhe von 27.277,70 € (Stand. 11.11.2020).
3-jähriger Bauzeit die Außenrenovierung
der Filialkirche in Rettenbach abgeschlos-   Die restlichen Kosten wurden durch fol-
sen werden. Nach sechs langen Jahren ist     gende Zuschüsse von öffentlichen Stellen
die Kirche in Rettenbach nun endlich wie-    finanziert:
der gerüstfrei und strahlt uns mit neuem     • Gemeinde Aresing 80.000,00 €
Dach und frischer Farbe entgegen.            • Bayer. Landesstiftung 40.000,00 €
Die Gesamtkosten der Renovierung belau-      • Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
fen sich auf ca. 795.000,00 €.                 8.000,00 €
Der Anteil der örtlichen Kirchenstif-        • Bezirk Oberbayern 20.000,00 €
tung an den Gesamtkosten beträgt ca.         • Diözese Augsburg 592.500,00 €

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Da die Endabrechnung der Renovierungs-         auch der Innenraum von St. Ottilia wieder
arbeiten noch nicht vorliegt, kann leider      im neuen Glanz erstrahlen kann, würden
noch kein genauer aktueller Finanzstand        wir uns weiterhin sehr über die Unterstüt-
der Kirchenstiftung mitgeteilt werden. Falls   zung durch Spendengelder freuen.
die Kirchenstiftung noch Geld zur Verfü-       Spendenkonto:
gung haben sollte, werden wir versuchen        DE12721690800003310809,
kleinere Renovierungsarbeiten im Innen-        BIC GENODEF1GSB,
raum der Kirche durch zu führen. Damit         Raiffeisenbank Aresing-Gerolsbach.

Bedanken möchten wir uns besonders bei         nigung der Kirche nach dem Gerüstbau
unserem Mesner Ludwig Schweiger.               unterstützt haben.
Unter den 3-jährigen Renovierungsarbei-
ten war Herr Schweiger immer und teil-         Ein herzliches Vergelt`Gott an allen Spen-
weise sehr, sehr kurzfristig vor Ort.          dern, damit wir die Spendensumme von
                                               27.277,70 € zusammen bringen konnten.
Danke sagen möchten wir auch den Hel-
ferinnen und Helfer die uns bei der Rei-                   Katrin Karl, Kirchenpflegerin

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Haus für Kinder St. Martin
Am St. Martinstag besuchte uns Herr Pfarrer Menzinger im Kindergarten und segnete
die Laternen, Martinsgänse und Plätzchen der Kinder.
Mit dem Martinsrollenspiel, Kinderpunsch, Plätzchen und kleinen Umzügen ließen die
Kinder den Tag ausklingen und teilten die Martinsgänse gemeinsam mit Ihren Familien
zu Hause.
Viele Grüße aus dem Haus für Kinder St. Martin.
                                                            Claudia Pichler, Leiterin

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Pfarrei Heilig Kreuz zu Weilach

Die Erstkommunionen wurden 2020 etwas kleinteiliger gefeiert. P. Norbert Hofmann
aus Rom, Kaplan Apollinaris Ngao und Pfarrer Michael Menzinger zelebrierten die
würdigen Gottesdienste und reichten den Kindern zum ersten Mal den Leib Christi.

Neu als Mesnerin hat
zum 1. November
Frau Susanne Schaipp
aus Weilach den Mes-
nerdienst begonnen.
Wir danken ihr für
ihre Bereitschaft die-
se wichtige Aufgabe
in der Pfarrgemein-
de zu übernehmen.                         Danke sagen wir Frau Franziska Furth-
Wir wünschen Frau                         mair für ihren Jahrzehntelangen Dienst
Schaipp ein gutes Hi-                     als nebenberufliche Mesnerin für die
neinwachsen in die                        Pfarrei Weilach. Aus gesundheitlichen
Aufgabe und viel                          Gründen ist es ihr nicht mehr mög-
Freude im Haus des                        lich den Mesnderdienst zu tun. Herzlich
Herrn.                                    vergelt`s Gott für die stets feinfühlige Ar-
                                          beit für Liturgie und Kirchenschmuck. Be-
                                          reits seit März haben Johannes Ostermair
                                          und Florian Rieblinger den Mesnerdienst
                                          übernommen. Vergel`s Gott den beiden
                                          Jung-Mesnern!

                            Das Erntedankfest wurde gefeiert und
                            daran gedacht, dass die Erde ihre Frucht
                            hervorbringt und die menschliche Arbeit
                            gesegnet ist.

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Aus der Pfarrei Singenbach
Acht Fragen an Gerlinde Lehner              Seit wann bist du als Organistin und
Organistin und Chorleiterin des Kir-        Chorleiterin in Singenbach tätig? Wie
chenchors Singenbach                        kam es dazu?
                                            1974 hat meine Vorgängerin Maria Haas
Gerlinde, erzähl uns                        geheiratet und ist weggezogen. Herr Pfar-
doch bitte erst ein-                        rer Suyter hat mich angesprochen, ob ich
mal etwas über deine                        in Singenbach Orgel spielen und auch den
Person:                                     Chor begleiten könnte. Ich habe mich da-
Ich wohne in Alber-                         für entschieden, aber ich war damals noch
zell, bin verheiratet                       sehr jung und da kam es dann schon mal
und habe zwei Kin-                          vor, dass ich den Gottesdienst vergessen
der und zwei Enkel-                         oder verschlafen habe. Dann war halt mal
kinder. Seit kurzem bin ich in Rente und    Volksgesang a cappella. Aber ich habe
habe nun mehr Zeit für meine Hobbies        mich inzwischen gebessert. Der damalige
E-Bike fahren, schwimmen, wandern und       Chorleiter Xaver Ettl ist 1985 gestorben.
reisen (derzeit ja leider nicht möglich).   Seit dieser Zeit habe ich auch die Chorlei-
Und als größtes Hobby: natürlich Musik      tung übernommen.
!! Ich habe Zuhause ein Akkordeon, ein
Klavier und eine Orgel und ich musiziere    Der Singenbacher Kirchenchor besteht -
jeden Tag irgendwas.                        das ist wohl im Umkreis einzigartig - nur
                                            aus Männern? Weißt du, warum das so
Wie sieht dein musikalischer Werdegang      ist?
aus und wie bist du zum Orgelspielen ge-    Wenn ich nach dem Warum frage, heißt
kommen?                                     es schon mal so als Spaß: „weil die Wei-
Mich hat Musik schon als kleines Mäd-       ber immer so g’scheid san. Oane geht grad
chen fasziniert. Mit 8 Jahren erhielt ich   no“ ( da bin ich wahrscheinlich gemeint ).
Akkordeon-Unterricht und mit 11 Jahren      Genau weiß ich es eigentlich nicht. Nur
durfte ich Klavierspielen lernen. Mit 14    - im Jahr 1961 war eine Erstaufführung
sollte ich in Alberzell in der Kirche die   einer lateinischen Messe mit Männerchor,
Orgel spielen, weil die Organistin nicht    und das war der Start. Vor dieser Zeit gab
kommen konnte. Ich habe die Lieder ge-      es auch in Singenbach einen gemischten
übt und dann einfach gespielt. Daraufhin    Chor.
wollte ich unbedingt Orgelspielen lernen
und bekam 5 Jahre Unterricht bei Hart-      Kannst du uns noch etwas mehr über dei-
wig Pobitschka in Schrobenhausen. Üben      nen Chor verraten?
durfte ich täglich in der Frauenkirche am   Es sind zehn langjährige Sänger. Der Pe-
Kloster und in der Stadtpfarrkirche.        ter Gruber ist schon fast 60 Jahre beim
                                            Chor. Mein Mann singt seit 10 Jahren mit

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und alle anderen sind zwischen 20 und        noch max. zwei Lieder gesungen werden.
50 Jahren dabei. Wir greifen auf deut-       Trotz Corona hat aber unser Chor zum
sches und alpenländisches Liedgut zurück     Patrozinium am 15. August gesungen mit
und singen Messen in Deutsch und auch        Hygienekonzept. Das war sehr schön und
Latein 3-stimmig bzw. auch 4-stimmig.        wir haben uns alle gefreut, einmal wieder
Viele Stücke schreibe ich mit einem No-      zusammen zu kommen. Aber ich wünsche
tenprogramm passend für uns um.              mir mal wieder Normalität, eine volle Kir-
                                             che und Volksgesang beim Gottesdienst
Ist dir ein Auftritt in den letzten Jahren   wie vor Corona.
besonders in Erinnerung geblieben?
Wir haben sehr viele schöne Erinnerungen     Warum lohnt es sich deiner Meinung
an Gottesdienste und Feierlichkeiten, die    nach, in einem Chor zu singen?
wir musikalisch umrahmt haben. High-         Im Chor singen macht Freude und Freun-
lights aber waren z.B. die Maiandacht auf    de! Singen ist gut für Geist und Seele!
Maria Beinberg, die Roratemesse in Jo-       Normalerweise proben wir jeden Don-
hanneck oder das große Chöretreffen in       nerstag, außer Ferienzeit und wir singen
Gerolsbach.                                  auch mal andere Lieder. Es wäre sehr
                                             wichtig und schön, wenn ein paar neue
Wie hat Corona deinen persönlichen           Sänger dazu kämen.
Chorleiteralltag verändert?
Wir erleben momentan eine sehr schwie-       Herzlichen Dank an Gerlinde Lehner für
rige Zeit. Wir können uns nicht mehr         ihre Antworten!
treffen, wir haben keine Proben mehr. Die
Kirchenbesucherzahl ist stark reduziert                              Elisabeth Weisser
und es können beim Gottesdienst nur

                                                      Der Kirchenchor Singenbach vor
                                                      einigen Jahren beim Advents-
                                                      singen in der Pfarrkirche. Vorne
                                                      die Paunzhausener Stubnmusi
                                                      und Chorleiterin Gerlinde Leh-
                                                      ner am Keyboard, hinten der
                                                      Kirchenchor mit v.l.n.r.: Sepp
                                                      Schwertfirm, Wolfgang Paul,
                                                      Hans Schwertfirm, Martin Leh-
                                                      ner, Manfred Felber, Jakob Mair,
                                                      Josef Moser, Peter Gruber, Bern-
                                                      hard Kirmayr und Jakob Zaindl.

                                    Heute (Lk 2,11)                               17
Filialkirchenstiftung St. Georg, Gachenbach
Am 24.11.2019 fand unser alljährlicher       geschriebene Anzahl nicht überschritten
Adventsbasar statt. Er war sehr gut be-      wird; darauf achten, dass sich jeder die
sucht und wir konnten mit dem Erlös von      Hände desinfiziert; darauf achten, dass
€ 1504,11 einen schönen Beitrag für un-      der Mund-Nase-Schutz getragen wird;
sere Kirche St. Georg leisten.               Gotteslob desinfizieren.

Die ewige Anbetung am 04.03.2020 durf-       Und doch müssen wir froh sein, dass wir
ten wir zusammen mit unserem Mes-            in Deutschland leben dürfen und nicht in
ner Ludwig Schweiger gestalten. Am           einem armen Land, wo es keine staatli-
14.03.2020 haben wir mit der Kirchen-        chen Hilfen gibt. Hoffen wir, dass wir
verwaltung und der Mesnerfamilie un-         gesund durch diese Zeit kommen. Für
sere Kirche gereinigt. Und dann hat uns      das Jahr 2021 wünschen wir Euch allen
alle Corona überrollt. Das öffentliche       Gesundheit und Zufriedenheit. Bedanken
und kirchliche Leben stand still. Kon-       möchten wir uns bei unseren Seelsorgern
taktbeschränkungen, keine Gottesdienste,     Pfarrer Dr. Michael Menzinger, Kaplan
Kurzarbeit, täglich neue Schreckensmel-      Appolinaris Ngao, Pater Ansgar Häusler
dungen hat unser Leben dominiert. Beer-      und bei allen, die uns immer unterstützen,
digungen konnten nur im engsten Famili-      wenn wir um Hilfe bitten. Einen besonde-
enkreis stattfinden, ohne Rosenkranz und     ren Dank verdienen aber unsere Minist-
Requiem, eine harte Zeit. Auch das ge-       ranten, die bei allen Gottesdiensten trotz
plante Pfarrfest zum Patrozinium unserer     aller Einschränkungen und Hygieneaufla-
Kirche St. Georg konnte nicht stattfinden.   gen ihren Dienst am Altar verrichtet ha-
Anfang Mai dann endlich wieder Gottes-       ben. Vergelt`s Gott dafür.
dienste unter Auflagen und Anmeldung                                 Magdalena Lengler
zur Teilnahme am Gottesdienst.                                        PGR-Vorsitzende

Auch für die Pfarrsekretärinnen eine         Fahnen zieren den Platz vor der Wallfahrtkirche im
tägliche Herausforderung mit den vielen      Jubiläumsjahr, welches Pfarrer Michael Menzinger
Telefonaten und enttäuschten Kirchen-        aus pastoralen Gründen bis 8. September 2021 ver-
besuchern, für die kein Platz mehr in der    längert hat.
Kirche war. Ein herzlicher Dank dafür an
die Damen vom Pfarrbüro. Corona hat
unser Leben verändert, auch die Aufga-
ben eines Pfarrgemeinderats: statt Bitt-
gänge, Flurumgänge oder den Advents-
basar zu organisieren, müssen wir bei den
Gottesdiensten nun Namen und Telefon-
nummern der Gottesdienstbesucher auf-
schreiben;, darauf achten, dass die vor-

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Unser Glaubensweg durch die Fastenzeit!

                     Unterwegs nach Emmaus

Das Team der Wortgottesfeierleiter lud     Es war ein sehr intensiver Weg, das Be-
für die Fastenzeit zu einem gemeinsa-      trachten und der Austausch über das
men „Weg nach Emmaus“ ein – und eine       Sonntagsevangelium, das gemeinsame
Gruppe unterschiedllichen Alters aus den   Singen und Beten,… leider sehr abrupt
verschiedenen Orten unserer Pfarreien-     abgebrochen von der Corona Pandemie!
gemeinschaft fand sich wöchentlich im
Pfarrheim in Weilach zum „Mitgehen“           Für das Team der Wortgottesfeierleiter,
ein.                                                             Christine Dietrich

                                  Heute (Lk 2,11)                               19
Erstkommunion Aresing

                             Im kleinen Kreis konnten die
                             Erstkommunionen in Aresing
                             gefeiert werden. P. Dr. Norbert
                             Hofmann und Pfarrer Dr. Mi-
                             chael Menzinger feierten mit
                             den Kindern und deren engsten
                             Familien die Eucharistie und
                             führten zum Tisch des Herrn.
                             Die Einladung an die Kinder
                             zur Mitfeier der heiligen Messe
                             bleibt bestehen.

20         Heute (Lk 2,11)
Erstkommunion Klenau

In Klenau feierte Kaplan Apollinaris mit drei Kindern und deren Familie die heilige Erstkommunion.

                       Erstkommunion Junkenhofen

In Junkenhofen zelebriete Pfarrer Michael Menzinger mit vier Kindern und deren Familien den würdevollen
Gottesdienst zu heiligen Erstkommunion.

                                            Heute (Lk 2,11)                                          21
Erstkommunion Singenbach
Die beiden Singenbacher Kommunionkinder führte Pfarrer Michael Menzinger zur
Freude Jesus als Freund zu begegnen. Bleibt bei Jesus!

                 Erstkommunion Peutenhausen
Drei mal drei Kinder führte Pater Norbert Hofmann in Peutenhausen an den Tisch des
Herrn. Aufgeteilt auf drei Gottesdienste, wurden unter dem Motto „Ich bin der Wein-
stock, ihr seid die Reben“ die Erstkommunionfeiern von Pater Norbert gefeiert.

  22                              Heute (Lk 2,11)
Erstkommunion Oberlauterbach
Drei Kinder feierten in Oberlauterbach die heilige Erstkommunion.

                       Sternsingeraktion 2021
In der Zeit vom 1. Januar bis zum 6.
Januar gehen die Sternsinger, auch Hei-
                                                                 DIE
lige-Drei-Könige genannt, durch die Ort-                        STERNSINGER
schaften unserer Pfarreiengemeinschaft                             KOMMEN!
– natürlich nach den geltenden Corona-
Vorschriften. Bitte öffnen Sie die Türen
und nehmen Sie den Segen den die Kinder
bringen gerne an!
                                                                                                                      Foto: Kindermissionswerk / B. Ochs, Best.-Nr.: 203117

Wir bitten darum, das Geld für die Stern-
singer dem jeweiligen Gruppenverant-
wortlichen mit der Kasse zu geben. Die
Sternsinger sind angehalten kein Geld für
sich anzunehmen sondern ausschließlich
für die Aktion Sternsinger. Gerne können
Sie den Kindern Süßigkeiten mitgeben.

                                                                               Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘
                                                                     Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

                                   Heute (Lk 2,11)
                                                                                                www.sternsinger.de

                                                                                                      23
Verabschiedung von Thomas Straßer als Ministrant
Verabschiedet wurde der lang-
jährige Ministrant Thomas
Strasser von Pfarrer Michael
Menzinger und Kirchenpfleger
Alfred Fischhaber. Er leistete
6 Jahre zuverlässig und uner-
müdlichen den Dienst am Altar,
sowohl in Peutenhausen mit
Habertshausen und Stocken-
sau, als auch auf Maria Bein-
berg. Als Andenken und Ab-
schiedsgeschenk erhielt er zu
seinem Ministrantenkreuz auch
ein kleines Geschenk.
Des weiteren wurden Marie
Asam und Sophia Wittmann als
Ministranten mit einem kleinen   Von links: Pfarrer Michael Menzinger, Thomas Strasser, Kirchen-
Geschenk verabschiedet.          pfleger Alfred Fischhaber

                                 Danksagung
Danke an unsere Seelsorger Pfarrer Mi-        tenhausen engagieren und einsetzen.
chael Menzinger, Kaplan Apollinaris Ngao      Die Kirchenverwaltung Peutenhausen
und Ansgar Häusler, unseren Mesnern           wünscht noch allen eine schöne Advents-
Erwin Bestle und Sebastian Reichhold,         und Weihnachtszeit sowie einen guten
unserer Organistin Elisabeth Felber, den      Rutsch ins neue Jahr 2021, Gesundheit,
Ministranten und Lektoren, dem Pfarr-         Gottes Schutz und Segen.
gemeinderat, der Kirchenverwaltung und                               Alfred Fischhaber
allen, die sich für die Pfarrgemeinde Peu-                Kirchenpfleger Peutenhausen

  24                                Heute (Lk 2,11)
100 Jahre Kirchentreue
Im Gespräch mit Frau Anna Streicher, die
Gott und der Kirche und der Pfarrei Are-
sing seit über 100 Jahren die Treue hält.

Frau Streicher lebt seit Ihrer frühestens
Kindheit in Aresing, ist hier als Pflege-
kind in einer Familie mit acht Geschwis-
tern aufgewachsen. Ihr Leben war und ist
geprägt von täglicher Arbeit und Gebet.
Und zur Freude aller ist sie trotz ihres ho-
hen Alters sehr aktiv am Leben der Pfarrei
beteiligt.

Wenn Sie an die Kirche in Ihrer Kindheit       Meine Mutter, die ich ja sonst immer ar-
denken, an was können Sie sich spontan         beiten musste – ich war ja ein Pflegekind
erinnern?                                      - ist nach Aresing zur Kirche gekommen.
„Ich kann mich noch gut an meinen              Darüber war ich sehr erstaunt.
Beichtunterricht erinnern. Jeden Tag sind
wir zur Hl. Messe gegangen. Am Freitag         Vor der Erstkommunion durfte man nichts
war immer Schülermesse. Wenn man dort          essen, das war damals sehr streng.
nicht erschien, wurde man später vom           Nachher durfte ich mit meinem Vater in
Pfarrer ermahnt. Ich frage mich heute          die Wirtschaft gehen zum Würstl essen –
noch, wie der das alles sehen konnte, weil     etwas ganz Besonderes für die damalige
doch die Messe damals nach vorne ge-           Zeit.
richtet am Hochaltar gefeiert wurde.           Zum Kommunionausflug machten wir mit
                                               Pfarrer Bühler eine Wallfahrt nach Maria
Nach der Schule ging man dann zur              Beinberg.
Sonntagsschule und am Sonntagnachmit-          Dort opferten wir der Mutter Gottes unse-
tag nach der Andacht um halb zwei zur          re Kommunionkerze. Danach gab’s Wie-
Christenlehre. Die hielt der Pfarrer. Das      ner, die der Pfarrer den Erstkommunion-
war unser Sonntagsprogramm.“                   kindern spendierte!

Können Sie sich noch an Ihre Erstkommu-        Ich kann mich sogar noch an die Ge-
nion erinnern?                                 schenke erinnern: Ein Kinderregenschirm
„Freilich! Aber es gab keine große Feier       (ja wenn’s nur geregnet hätte an diesem
daheim. Die Feier fand in der Kirche statt.    Tag!!), Pralinen und eine Schatulle für
Ich hatte eine Kerze, ein weißes Kleid…        den Rosenkranz.“
aber schwarze Schuhe, weil man die spä-
ter auftragen konnte.

                                      Heute (Lk 2,11)                              25
Und die Firmung?                              Heute gehe bzw. fahre ich so oft es geht
„Firmung hatte ich in Schrobenhausen in       mit meinem „Mercedes“ (ein Seniorenmo-
der Stadtpfarrkirche. Danach ging ich mit     bil) oder mit meiner Nichte zur Messe. Ich
meiner Firmpatin zum Essen und bekam          bin dankbar, dass ich auch jetzt in Coro-
von ihr einen Kleiderstoff geschenkt.“        na-Zeiten die heilige Kommunion in der
                                              ersten Bank in der Aresinger Kirche emp-
Sie sind Ihr Leben lang zu den Gottes-        fangen kann! Das freut mich sehr, dafür
diensten gekommen. Was hat sich verän-        bin ich sehr dankbar!
dert?
„Früher begann der Priester die Messe         Jeden Morgen feiere ich die Messe aus
mit dem Asperges. Es wurde Weihwas-           dem Kölner Dom im Fernsehen mit. Nach-
ser verteilt. Dann hielt der Pfarrer zuerst   mittags dann oft die Andacht und täglich
die Predigt auf der Kanzel. Erst nachher      den Rosenkranz.“
wurde mit der eigentlichen heiligen Mes-
se begonnen. Das weiß ich so genau, weil      Kirche gestern und heute - besser oder
die Männer immer die Predigt geschwänzt       schlechter?
haben. Die haben vor der Kirche geratscht     „Es ist zwar vieles einfacher als früher,
und haben sich dann nach der Predigt          z.B. dass es kein Problem mehr ist, dass
reingeschlichen. Natürlich nicht ungese-      Katholische und Evangelische heiraten.
hen, denn in der hintersten Bank – der        Aber die Traditionen von früher waren
„Gaff“ – saßen die Frauen, die darauf auf-    schon besser – heute zählt halt mehr das
passten, wer später kam.                      Vergnügen als der Glaube. Pfarrer und
                                              Lehrer waren damals die Respektpersonen
Mein Mann war viele Jahre Organist und        im Dorf. Heute wird an allem kritisiert
Pfarrgemeinderat. Da unsere Tankstelle        und das Schlechte gesucht. Als Frau in
7 Tage die Woche geöffnet war, musste         der Kirche habe ich mich nie benachteiligt
ich zu dieser Zeit oft am Sonntag zuhau-      gefühlt – alles war halt einfach selbstver-
se bleiben und das Geschäft übernehmen.       ständlich!“
Das war nicht schön für mich – aber es
war halt so.                                  Vielen Dank an Frau Streicher für das
                                              schöne Gespräch!
Sehr schön war das jährliche Triduum, 3                           Christine Dietrich
besondere Tage im religiösen Leben um
den „kleinen Kirda“ rum – das Patrozi-
nium Sankt Martin. Dafür kamen immer
Patres aus Ingolstadt. Man ging Beichten
in diesen Tagen.

  26                                 Heute (Lk 2,11)
Rückblick in Bildern aus der Pfarrei Aresing
      Das alte Jahr vergangen ist, wir danken dir, Herr Jesu Christ!

                                           „Frieden! Im Libanon
                                           und weltweit“

                                           Unter diesem Motto zogen die
                                           Ministranten in Aresing von Tür zu
                                           Tür, sammelten Spenden und baten
                                           um Gottes Segen für die Häuser.

Steh auf!

Mit Texten und Liedern aus
Simbabwe luden die Frauen des
Pfarrgemeinderats zum
Weltgebetstag der Frauen in die
Pfarrkirche St. Martin ein.

                                           „Mit großer Freude nimmt Dich
                                           die christliche Gemeinde auf!“
                                           Taufe von Baby Victory Nicola und
                                           Vater Osayi Ogbeide (Nigeria)
                                           aus der Asylunterkunft in Aresing

                                  Heute (Lk 2,11)                               27
Ostern fand statt!
Die Heilige Woche wurde im Jahr 2020 in Weilach und in Aresing gefeiert. Wegen der
Coronaregularien waren die Gottesdienste mit Öffentlichkeit in dieser für Christen so
wichtigen Zeit nicht möglich. Pfarrer Michael Menzinger und Kaplan Apollinaris feier-
ten ohne Gläubige diese Tage. Die geweihten Osterkerzen wurden von Pfarrer Michael
Menzinger in alle Kirchen und Kapellen gebracht und mit dem Osterlicht entzündet.

Feierlich wurde die Osterkerze ( hier in
Weilenbach) entzündet. Jede Kirche un-
serer Pfarreiengemeinschaft besitzt eine
geweihte Osterkerze.

  28                               Heute (Lk 2,11)
Aus der Pfarrei St. Martin Aresing

                                           Hoch hinauf!

                                           Ferienprogramm des
                                           Pfarrgemeinderats:
                                           Wir besteigen den
                                           Kirchturm und
                                           erkunden
                                           unsere Pfarrkirche!

Einsatz für christliche Traditionen

Kräuterbuschen und Erntedankaltar,
gestaltet vom Heimat- und Kulturverein.

         Christine Dietrich, PGR Aresing

                                  Heute (Lk 2,11)                29
30 Jahre Gruppe Speranza aus Aresing –
                 mit Abstand ins 31. Jahr!
Die Anfänge der Mu-
sikgruppe Speranza
reichen bis zu einer
ehemaligen Jugend-
gruppe der Land-
jugend der Pfarrei
Aresing zurück. Als
im Jahr 1989 die da-
malige Gruppenlei-
terin heiratete, for-
mierte sich der Chor
aus den Mitgliedern
der Jugendgruppe, um den Hochzeitsgot-       30 Jahre Speranza – das war ein guter
tesdienst mit neuen geistlichen Liedern      Grund, für die treuen Zuhörer und Mit-
feierlich mitzugestalten. Dies war die Ge-   sänger, für Freunde und Familien, für so
burtsstunde des Chores, der bis heute wei-   viele aus nah und fern im November 2019
tergemacht hat.                              ein Jubiläumskonzert zu geben.
Im Laufe der drei vergangenen Jahrzehn-      Im 31. Jahr wurde es erstmal sehr ruhig…
te wurden weit mehr als 100 Hochzei-         an Chorproben war zu Corona Zeiten erst
ten, viele Taufen und unzählige schöne       gar nicht zu denken. Im Sommer konnte
Gottesdienste und Feste mitgestaltet. Die    man zur großen Freude aller Beteiligten
gemeinsame Liebe zum Musizieren und          dann endlich mit Hygienekonzept, mit
Singen von Liedern, die zum Nachdenken       viel Abstand auf der ganzen Empore ver-
anregen, aber vor allem auch Freude ver-     teilt, erstmal als Klein-Ensemble, wieder
mitteln, hält die Gruppe fest zusammen.      starten.

Speranza heißt Hoffnung
- hoffen wir auf ein unbe-
schwertes gemeinsames Sin-
gen und Musizieren in 2021!
…Musik ist seelenrelevant…
          Christine Dietrich

             Musik zur Firmung in
       Oberlauterbach, 02.10.2020

  30                                Heute (Lk 2,11)
Aus der Pfarrei Klenau-Junkenhofen
Martinsumzug in 2020 anders

Die drei Kneißl-Brüder ha-
ben dieses Jahr daheim St.
Martin gefeiert. Gerade das
Licht zu teilen bringt beson-
dere Freude. Die drei Buben
haben das Beste aus der Si-
tuation gemacht und freuen
sich.

                           Erntedank in Junkenhofen

                                                   Dankbar haben auch die
                                                   Junkenhofener einen Ernte-
                                                   altar aufgebaut um zu zei-
                                                   gen was Gott uns Menschen
                                                   zuteil werden lässt, wenn
                                                   wir unsere Arbeit zu seiner
                                                   Gnade dazulegen.

                                 Heute (Lk 2,11)                         31
Seniorennachmittag Klenau-Junkenhofen

Im Februar konnten die Klenau-Junkenhofener im Dorfheim in Junkenhofen einen hei-
teren Mittag erleben. Auch die politische Gemeinde war mit Gerti Schwertfirm, der
Zweiten Bürgermeisterin, vertreten.

                 Seniorennachmittag im Februar umrahmt von Viva La Musica
                   mit fröhlichen Gesängen und extra eingeübten Sketchen.

  32                                 Heute (Lk 2,11)
Advent Klenau-Junkenhofen
   Im Advent vor einem Jahr war es noch möglich: adventliches Beisammensein im Pfarrhof Klenau mit
Glühweinausschank und Bratwurstverkauf. Organisiert vom PGR und Burschenverein Klenau-Junkenhofen.

                                         Heute (Lk 2,11)                                     33
Gedanken zur Erstkommunion
In Matthäus 14, 22-3 wird von der Begegnung des sinkenden Petrus
 auf dem See Genezareth mit Jesus berichtet. Petrus läuft Gefahr zu
     ertrinken, doch Jesus streckt seine Hand aus und rettet ihn.

Ein Beispiel dafür, dass wir darauf ver-     Vertrau mir, ich bin da
trauen können und dürfen, dass Gott bei      Dieses Versprechen Gottes galt für Petrus
uns ist. Er reicht uns bei Gefahr seine      damals und für uns heute. Es hat Bestand
Hand und beschützt uns. Besonders greif-     in guten und weniger guten Zeiten, denn
bar und erfahrbar wird seine Gegenwart       Gott ist treu.
in dieser Welt in den eucharistischen Ga-    Vieles ist unter Corona anders, ganz an-
ben von Brot und Wein.                       ders. Altbekanntes und Liebgewordenes
Am Tag ihrer Erstkommunion empfan-           war und ist im Moment in weite Ferne
gen die Kinder zum ersten Mal die heili-     gerückt.
ge Kommunion (Leib und Blut Christi in       Die Kommunionvorbereitung gestalte-
der Gestalt von Brot und Wein). Sie stellt   te sich im Jahr 2020 als große Heraus-
einen wichtigen Schritt des Hineinwach-      forderung. Es war alles vorbereitet. Das
sens in die Kirche dar und auf das Ver-      Kleid und der Anzug gekauft. Die Gäste
trauen zu Gott.                              eingeladen. Die Feier zu Hause geplant.
Was unter normalen Umständen schon           Und dann musste man umplanen. Auch
oftmals als schwierige Aufgabe gilt, wird    im Jahr 2021 wird es anders werden. Aber
unter Corona nicht gerade leichter. Ganz     das kann auch ein Gewinn sein.
im Gegenteil!                                Wir bitten Sie alle darum die Kinder und
Die Menschen fragen sich momentan            Familien im Gebet zu begleiten, damit je-
doch sehr oft, worauf man eigentlich         der spürt, dass Gott nahe ist und wir ihm
noch vertrauen kann.                         vertrauen können - auch und gerade jetzt.

                           Du mein Jesus bist mein Leben,                 Julia Kneißl
                             alles hast du mir gegeben.
                            Alles, was ich bin und habe,
                             ist ja deine Freundesgabe.
                             Du mein Jesus bist mein Ziel,
                            bei der Arbeit und beim Spiel.
                            Du sollst immer mit mir gehen,
                           was auch immer mag geschehen.
                           Du mein Jesus bist mein Freund,
                             ganz bin ich mit dir vereint.
                               Du in mir und ich in dir,
                          herzlich dank ich dir dafür. Amen

  34                                Heute (Lk 2,11)
Das Wappen des Bischofs von Augsburg hat Bezüge
 nach Aresing und Bischof Johann Michael Sailer
Mein künftiges Wappen ist eng mit mir
selbst, mit meiner Person verbunden.

Da ist zunächst das gespaltene Wappen-
schild in den Farben unseres Bistums, Rot
und Silber. Es steht seit alters her für das
Bistum Augsburg und soll nicht nur be-
deuten, dass ich künftig der Kirche von
Augsburg vorstehen werde. Vielmehr
zeigt es auch meine Herkunft aus diesem
Bistum an, es steht so für meine Verbun-
denheit mit unserer Heimat und auch mit
seinen Menschen.

Ganz bewusst habe ich mich deshalb
auch für das Symbol eines Weizenkorns          Auch er führte die Ähre im Wappen, mit
entschieden, aus dem eine Ähre hervor-         der er seinen Heimatort Aresing würdigen
wächst. Ihr dreifacher Körnerstand soll        wollte. Die Gegend um den Ort in Altbay-
auf die göttliche Dreifaltigkeit hindeuten,    ern war damals für ihren Kornreichtum
zugleich steht das Weizenkorn auch für         bekannt.
die Eucharistie.
                                               Bei den vier Blättern der Ähre bin ich
Mit dem Symbol der Ähre deute ich das          schließlich bei den vier Evangelisten. Wie
Wappen eines großen Sohns unseres Bis-         das auf dem Wappenschild des Bistums
tums neu: Johann Michael Sailer, der von       liegende aufgeschlagene Evangeliar mit
1829 bis 1832 Bischof von Regensburg           den griechischen Buchstaben Alpha und
war. Er wirkte in schwerer Zeit als gro-       Omega nehmen sie Bezug auf meinen
ßer Erneuer der Kirche. Ich fühle mich mit     Wahlspruch als Bischof: „vox verbi – vas
ihm seit meiner Promotion, die sich mit        gratiae“ - Stimme des Wortes, Schale der
seinem Wirken und seinen Schriften be-         Gnade. Der Schriftzug ist wie eine Schale
fasste, sehr verbunden. Johann Michael         um mein Wappen gelegt.
Sailer ist für mich mit seinem Gedanken-
gut, das zutiefst auf eine menschennahe        Mir ist es als Priester schon immer ein
und am Evangelium orientierte Reform           großes Anliegen gewesen, den Menschen
der Kirche ausgelegt war, zu einem geist-      die frohe Botschaft des Evangeliums zu
lichen Begleiter und theologischen Lehrer,     verkünden. Dabei war ich mir aber auch
fast zu einem zweiten Vater geworden.          stets bewusst, immer nur ein Werkzeug

                                      Heute (Lk 2,11)                               35
und Diener der Gnade Gottes zu sein. Da-      sechs Quasten zeigen in der Heraldik die
rauf nehme ich mit dem Wahlspruch Be-         Würde des Bischofs an.
zug. Ich habe ihn auf Latein formuliert.
Steht diese Sprache, der ich mich seit mei-   Schließlich möchte ich mich bei Professor
ner Schulzeit verbunden fühle, doch auch      Franz Bernhard Weißhaar aus Landsberg
für die Gründerväter Augsburgs und die        bedanken. Er hatte lange Jahre den Lehr-
bis in die römische Zeit zurückreichende      stuhl für Christliche Kunst an der Aka-
Geschichte unseres Bistums.                   demie der Bildenden Künste in München
                                              inne. Er hat mich in den vergangenen
Hinter dem Wappenschild steht ein Pro-        Wochen beim Entwurf und bei der Gestal-
zessionskreuz. Ein solches sieht die kirch-   tung des Wappens mit all seiner Erfah-
liche Heraldik seit dem 2. Vatikanischen      rung in der Heraldik begleitet. Ohne ihn
Konzil als Zeichen des Bischofs vor, wo-      wäre das Wappen wohl im wahrsten Sinn
mit ich mich wiederum als Bischof von         des Wortes „farblos“ geworden.
Augsburg in die von der frühen Kirche
bis in die Gegenwart reichende Traditi-       Dieser Text wurde von der homepage des
on unserer Kirche einreihen werde. Auch       Bistums Augsburg übernommen und von
der grüne Pastoralhut sowie die zweimal       Dr. Bertram Meier selbst verfasst.

  36                                 Heute (Lk 2,11)
Hausgottesdienst im Advent
Eröffnung                                   Hinführung
V + Im Namen des Vaters und des             Lied Leise rieselt der Schnee
Sohnes und des Heiligen Geistes.            (1. Strophe), Text von Pfarrer Eduard
A Amen.                                     Ebel (1831-1905)
V Gott, der unser Leben hell macht,
ist in unserer Mitte.                       Leise rieselt der Schnee,
Die Kerze (am Adventskranz) wird ange-      still und starr ruht der See
zündet.                                     weihnachtlich glänzet der Wald:
Lied Wir sagen euch an (GL 223,1) oder      Freue dich, s’Christkind kommt bald!
Wo zwei oder drei (GL 838)
                                            S1 Wenn der erste Schnee im Jahr fällt,
Gebet                                       dann ist das immer etwas Besonderes.
V Gelobt seist du,                          Der Schnee gibt der grauen und dunklen
Gott der ganzen Schöpfung.                  Winterzeit ein neues, ein helles Kleid.
Dir sei Lob und Dank für immer.             Er verleiht der Welt ein neues Gesicht.
Wir erfreuen uns am Geschenk dieses
Tages.                                      S2 Schneeflocken – zauberhafte, leichte
Öffne unsere Augen für die Wunder und       Gebilde.
die Schönheit um uns.                       Eiskristalle wie im Märchen.
Öffne unsere Herzen in Liebe für alles,     Abertausende unterschiedliche Formen,
das du gemacht hast.                        wie winzige Sterne, wie Federn, …
Lehre uns, dass wir einander so begeg-      Über dieses Wunder können wir nur
nen,                                        staunen.
wie du dich uns schenkst.
Du Gott für immer und ewig.                 S1 Unsere Welt ist ein Wunder. Auch
                                            unser Leben.
A Amen.                                     Der Advent lädt uns ein:
                                            Halt an, werde still und staune.
                                            Schau hin und staune über die Wunder
                                            der Schöpfung. Schau hin und staune,
                                            wie wunderbar und reich dein Leben ist.

                                   Heute (Lk 2,11)                                  37
Lied Leise rieselt der Schnee (2. Strophe)   Kurze Stille

In den Herzen ist’s warm,                    Lied Macht hoch die Tür (GL 218,1)
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:                   Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,/
Freue dich, s’Christkind kommt bald!         es kommt der Herr der Herrlichkeit, /
                                             ein König aller Königreich, / ein Heiland
S2 Unsere Welt und unser Leben sind          aller Welt zugleich, / der Heil und Leben
uns                                          mit sich bringt; / derhalben jauchzt, mit
von Gott geschenkt.                          Freuden singt. / Gelobet sei mein Gott, /
Und er selbst ist in diese Welt gekommen     mein Schöpfer reich an Rat.
in Jesus. Auch darüber können wir nur
staunen.                                     S1 Im Psalm 148 ist alles, was es auf der
Der große, unendliche, unfassbare Gott       Erde gibt, die ganze Schöpfung aufgeru-
wird Mensch.                                 fen, Gott ein Loblied zu singen.
                                             Beten wir abwechselnd die Verse:
Lied Leise rieselt der Schnee (3. Strophe)

Bald ist heilige Nacht,                      Psalm 148
Chor der Engel erwacht,                      (Psalm 148,1-13)
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, s’Christkind kommt bald!         Halleluja!
                                             Lobt den HERRN vom Himmel her, *
Schriftlesung                                lobt ihn in den Höhen:
Kolosser 1,15-17
                                             Lobt ihn, all seine Engel, *
L Lesung aus dem Brief des Apostels          lobt ihn, all seine Heerscharen,
Paulus an die Gemeinde in Kolossä:
                                             lobt ihn, Sonne und Mond, *
Er (Christus) ist Bild des unsichtbaren      lobt ihn, all ihr leuchtenden Sterne,
Gottes,
der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.       lobt ihn, ihr Himmel der Himmel, *
Denn in ihm wurde alles erschaffen           ihr Wasser über dem Himmel!
im Himmel und auf Erden,
das Sichtbare und das Unsichtbare,           Loben sollen sie den Namen des HERRN; *
Throne und Herrschaften,                     denn er gebot und sie waren erschaffen.
Mächte und Gewalten;
alles ist durch ihn und auf ihn hin er-      Er stellte sie hin für immer und ewig, *
schaffen.                                    ein Gesetz gab er – und nie vergeht es.
Er ist vor aller Schöpfung,
und in ihm hat alles Bestand.

  38                                Heute (Lk 2,11)
Lobt den HERRN von                                              Die Kinder (und
der Erde her: *                                                 Erwachsenen) sind
ihr Ungeheuer des Mee-                                          eingeladen, dazu ein
res und alle Tiefen,                                            Bild zu malen und
                                                                anschließend davon zu
Feuer und Hagel,                                                erzählen.
Schnee und Nebel, *
du Sturmwind, der sein                                          Vielleicht kann man
Wort vollzieht,                                                 sich in der Adventszeit
                                                                immer wieder mal Zeit
ihr Berge und all ihr                                           nehmen und am Abend
Hügel, *                                                        beim Adventskranz
ihr Fruchtbäume und                                             einander erzählen,
alle Zedern,                                                    was uns heute oder
                                                                in dieser Woche zum
ihr Tiere alle, wilde                                           Staunen gebracht hat
und zahme, *                                                    – und dies eventuell
ihr Kriechtiere und ihr gefiederten Vögel,    ins Bild bringen oder auch auf Kärtchen
                                              schreiben und in einer Box/in einem
ihr Könige der Erde und alle Völker, *        Körbchen sammeln oder an einer Schnur
ihr Fürsten und alle Richter der Erde,        festmachen. Oder man könnte auch
                                              Staun-Momente auf dem Smartphone
ihr jungen Männer und auch ihr jungen         festhalten.
Frauen,*
ihr Alten mit den Jungen!
                                              Fürbitten
Loben sollen sie den Namen des HERRN,         V Wir danken Gott für die wunderbare
denn sein Name allein ist erhaben, *          Schöpfung. Wir danken für unser Leben.
seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.    Manchmal erscheint uns unsere Welt
                                              aber auch kalt und eisig. Sorgen und
Ehre sei dem Vater und dem Sohne*             Nöte nehmen uns oft den Blick für all
und dem Heiligen Geiste.                      das Schöne. So bitten wir:
                                              Herr, erbarme dich. (vgl. GL 158)
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit*    A Herr, erbarme dich.
und in Ewigkeit. Amen.
                                              V Für die Menschen, die zerstritten sind.
                                              A Herr, erbarme dich.
Aktion für Familien / Kinder:
Schau hin und staune! – Worüber hast          V Für die Menschen, die nur sich selber
du heute schon gestaunt? Oder worüber         sehen. – A
kannst du immer wieder staunen?               V Für die Menschen, die einsam sind und

                                     Heute (Lk 2,11)                               39
sich allein gelassen fühlen. – A            Das geweihte Wasser erinnert uns an die
V Für die Menschen, die krank sind und      Taufe. Es erinnert uns daran, dass Gott
Schmerzen haben. – A                        uns liebt und uns nahe ist.
V Für die Menschen, die traurig sind. – A   Jeder und jede ist eingeladen, den Finger
V Für die Menschen, die nicht mehr wei-     in das Schälchen mit Weihwasser zu
ter wissen. – A                             tauchen und der Person neben sich ein
Es können noch eigene Bitten angefügt       Kreuz auf die Stirn oder in die Handflä-
werden.                                     che zu zeichnen. Dazu sprechen wir:
                                            „Gott segne dich und beschütze dich.“
Vaterunser
V All unsere Bitten nehmen wir jetzt hi-    Alle segnen einander.
nein in das Gebet, das Jesus den Seinen
gegeben hat:                                V So gehen wir unseren Weg mit Gott,
                                            dem Vater und dem Sohn und dem Heili-
A Vater unser im Himmel,                    gen Geist.
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.                           A Amen.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.         Lied
Und vergib uns unsere Schuld,               Tauet, Himmel, den Gerechten (GL 741,1)
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,          „Tauet, Himmel, den Gerechten, / Wol-
sondern erlöse uns von dem Bösen.           ken, regnet ihn herab!“ / rief das Volk in
Denn dein ist das Reich und die Kraft       bangen Nächten, / dem Gott die Verhei-
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.     ßung gab: / Einst den Mittler selbst zu
                                            sehen / und zum Himmel einzugehen, /
                                            denn verschlossen war das Tor, / bis ein
Gebet                                       Heiland trat hervor; / denn verschlos-
V Guter Gott,                               sen war das Tor, / bis ein Heiland trat
in Jesus Christus zeigst du uns,            hervor.
wie sehr du uns Menschen liebst.
Hilf uns, im Advent unsere Herzen weit      Weitere Adventslieder zur Auswahl im
zu machen für das Geheimnis deiner          Gotteslob
Liebe.                                      Nr. 218-234 und Nr. 744-749 (Eigenteil
Darum bitten wir jetzt und alle Tage.       des Bistums Augsburg)
A Amen.
                                            Dieser Hausgottesdienst wurde von der
                                            Homepage des Erzbistums München und
Segen                                       Freising übernommen.
V Zum Abschluss segnen wir uns gegen-
seitig.

  40                               Heute (Lk 2,11)
Hausgottesdienst am Heiligen Abend
Hinweise zur Vorbereitung                      Gebet
• Stellen Sie diese Vorlage und ein Got-      V1 Herr, unser Gott,
   teslob für alle Mitfeiernden bereit.        du bist die Hoffnung und die Liebe.
• Festlicher wird die Feier, wenn die Lie-    In deinem Sohn Jesus ist diese Liebe zu
   der mit Instrumenten begleitet werden.      uns Mensch geworden. Wir danken dir
• Vereinbaren Sie vorher, wer die             dafür.
   Schriftworte und Gebete vorträgt            Lass uns aus dieser Hoffnung und Liebe
   und wer die Lieder anstimmt. Legen          leben.
   Sie eine Bibel mit den angegebenen          Darum bitten wir durch Jesus, deinen
   Schriftworten (Lukas 2,1–20) in Ihre        Sohn und unseren Bruder und Herrn.
   Mitte. Sie unterstreicht die Gegenwart      A Amen.
   von Gottes Wort.
• Überlegen Sie, wo Sie den Hausgot-
   tesdienst feiern: um den Christbaum         Einführung
   versammelt, am Tisch oder vor der           V2 Der grüne Zweig des Advents ist zum
   Krippe?                                     Baum geworden. Die Hoffnung auf neues
• Wenn es möglich ist, bietet es sich an,     Leben hat sich erfüllt.
   das Jesuskind erst nach dem ersten          So hat sich auch die Hoffnung der Men-
   Textabschnitt des Evangeliums in die        schen erfüllt: Jesus, Gottes Sohn, wird
   Krippe zu legen.                            geboren.
• Für die Aufmerksamkeit und Samm-            In seiner Person wird Gottes Liebe und
   lung der Kinder ist es hilfreich, wenn      Treue auch in schweren Zeiten erfahrbar.
   die Geschenke unter einem großen            Er ist der Grund unserer Hoffnung.
   Tuch oder verschiedenen Tüchern             Der Christbaum mit seinen grünen Zwei-
   „verborgen“ sind, bzw. erst nach der        gen ist dafür ein Sinnbild.
   Einstimmung hereingeholt werden.

                                               Lied
Eröffnung                                      O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu
V1 Wir beginnen unser Gebet                    sind deine Blätter. / Du grünst nicht nur
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes           zur Sommerszeit, nein, auch im Winter,
und des Heiligen Geistes.                      wenn es schneit. /
A Amen.                                        O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu
                                               sind deine Blätter.
                                               O Tannenbaum, o Tannenbaum, du
Lied                                           kannst mir sehr gefallen. / Wie oft hat
Lobt Gott, ihr Christen (GL 247) oder          nicht zur Weihnachtszeit ein Baum von
Nun freut euch, ihr Christen (GL 241)          dir mich hoch erfreut! /
                                               O Tannenbaum, o Tannenbaum, du
                                               kannst mir sehr gefallen.

                                      Heute (Lk 2,11)                               41
O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein                      Lied
Kleid will mich was lehren. / Die Hoff-               Zu Betlehem geboren (GL 239,1-3) oder
nung und Beständigkeit                                Ich steh an deiner Krippe hier (GL 256)
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit. /
O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein                      L Der Evangelist Lukas berichtet weiter:
Kleid will mich was lehren.                           In dieser Gegend lagerten Hirten auf
T: 1.Str. Joachim August Zarnack, 1819; 2. -3. Str.   freiem Feld und hielten Nachtwache bei
Ernst Anschütz, 1824                                  ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn
                                                      zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn
                                                      umstrahlte sie und sie fürchteten sich
Evangelium                                            sehr. Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet
L Wir hören das Weihnachtsevangelium                  euch nicht, denn siehe, ich verkünde
nach Lukas:                                           euch eine große Freude, die dem ganzen
                                                      Volk zuteilwerden soll:
Es geschah aber in jenen Tagen, dass                  Heute ist euch in der Stadt Davids der
Kaiser Augustus den Befehl erließ, den                Retter geboren; er ist der Christus, der
ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutra-             Herr. Und das soll euch als Zeichen die-
gen. Diese Aufzeichnung war die erste;                nen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in
damals war Quirinius Statthalter von                  Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Syrien.                                               Und plötzlich war bei dem Engel ein
Da ging jeder in seine Stadt, um sich ein-            großes himmlisches Heer, das Gott lobte
tragen zu lassen. So zog auch Josef von               und sprach:
der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach              Ehre sei Gott in der Höhe / und Friede
Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem               auf Erden / bei den Menschen seines
heißt; denn er war aus dem Haus und                   Wohlgefallens.
Geschlecht Davids. Er wollte sich eintra-
gen lassen mit Maria, seiner Verlobten,               Und es geschah, als die Engel von ihnen
die ein Kind erwartete.                               in den Himmel zurückgekehrt waren,
Es geschah, als sie dort waren, da erfüll-            sagten die Hirten zueinander: Lasst uns
ten sich die Tage, dass sie gebären sollte,           nach Betlehem gehen, um das Ereignis
und sie gebar ihren Sohn, den Erstge-                 zu sehen, das uns der Herr kundgetan
borenen. Sie wickelte ihn in Windeln                  hat! So eilten sie hin und fanden Ma-
und legte ihn in eine Krippe, weil in der             ria und Josef und das Kind, das in der
Herberge kein Platz für sie war.                      Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten
Lukas 2,1-7                                           sie von dem Wort, das ihnen über dieses
                                                      Kind gesagt worden war. Und alle, die
Das Jesuskind wird in die Krippe gelegt.              es hörten, staunten über das, was ihnen
                                                      von den Hirten erzählt wurde. Maria aber
                                                      bewahrte alle diese Worte und erwog
                                                      sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten
                                                      zurück, rühmten Gott und priesen ihn für

   42                                        Heute (Lk 2,11)
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