Mitteilungs Blatt Nr. 1/2012 schukulu.ch vernetzt Schulen und Kultur - Kanton Luzern

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Mitteilungs Blatt Nr. 1/2012 schukulu.ch vernetzt Schulen und Kultur - Kanton Luzern
Nr. 1/2012
schukulu.ch vernetzt
 Schulen und Kultur

                       Mitteilungs Blatt
Fragen Sie uns: Vorwahl (041) 228

        Berufs- und Weiterbildung                       Medien/Mitteilungsblatt
5225    Josef Widmer                             6486   Regula Huber
                                                 7824   Monica Müller Nikolic
        Berufsfachschulen
5279    Daniel Preckel                                  Organisation & Projekte
                                                 6763   Mike Märki
        Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
5237    Veronika Baumgartner                            Primarschule
                                                 6701   Josy Jurt Betschart
         Brückenangebote
041 317 00 60     Hans Jürg Grunder                     Rechtsauskünfte (ohne Volksschulen)
                                                 5208   Roman Steiner
        Controlling & Finanzen                   5207   Magdalena Heyder
7813    Thomas Brühlmann
5222    Ursula Kaufmann                                 Schulabkommen
6482    Ruth Weber                               6495   Uschi Renggli
        Berufsorientierte und                           Schulaufsicht
        allgemeine Weiterbildung                 6917   Richard Kreienbühl
5443    Hildegard Steger-Zemp                           Schulberatung für Berufsbildung
        Departementssekretariat                         und Gymnasien
5203    Magi Michel                              6895   Eva Rothenbühler
7822    Pia Ambauen                              5267   Monika Rauber
        Kulturförderung                                 Schulberatung Volksschule
5205    Daniel Huber                             5291   Markus Lüchinger-Röösli
                                                 5550   Helen Schnidrig (Anmeldung)
        Förderangebote Volksschulen
6918    Fritz Riedweg                                   Schulentwicklung
                                                 6919   Peter Imgrüth
        Hochschulen
6496    Karin Pauleweit                                 Schulen mit Zukunft
                                                 6919   Peter Imgrüth
        Informatik/Computereinsatz
7830    Tony Wyss (OIB)                                 Schulevaluation
7823    Markus Michel                            5441   Fredy Felber
5283    Urs Utzinger (Volksschule)                      Schulstatistik Volksschule
        Gymnasien                                6705   Ueli Zurschmiede
5354    Werner Schüpbach                                Sekundarschule
        Kindergarten/Basisstufe                  5435   Marie-Louise Fischer-Schuler
5289    Pius Theiler                                    Sonderschulung
        PHZ Luzern,                              5159   Cécile Wyrsch
        Weiterbildung und Zusatzausbildungen     5590   Christa Schaad (Abklärungen)
5491    Silvio Herzog                                   Sportförderung
5493    Kurse, Sekretariat                       5275   Markus Kälin
        Lehrmittel Volksschule                          Stipendien
5285    Ruedi Püntener                           5248   Teresa Artacho
        Lehrpläne/Broschüren Volksschule                Volksschule
        (Bestellungen)                           5212   Charles Vincent
5298    Susanna Sicilia                          5213   Joe Bucheli
        Lehrpläne Volksschule                    5217   Katrin Birchler (Rechtsfragen)
        (inhaltliche Fragen)
5285    Ruedi Püntener
Inhalts Verzeichnis

Fragen Sie uns                                   2   Impressum
Editorial                                            Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
   Reto Wyss, Bildungs- und Kulturdirektor       4   7. Februar 2012
                                                     Offizielles Organ des Bildungs-
Aktueller Schwerpunkt                                und Kulturdepartementes des
   schukulu.ch: Kulturvermittlung für Schulen        Kantons Luzern. Erscheint 5x
   auf vernetzten Ebenen                         6   jährlich in einer Auflage von
                                                     11 800 Ex. 40. Jahrgang.
In eigener Sache/Personen                            Internet: www.lu.ch
    Aktuelle Budget- und Spardebatte            13
                                                     Jahresabonnement
                                                     25 Franken
Interkantonale Gremien
   Nachhaltige Entwicklung:
                                                     Redaktion
   ab 2013 mit CH-Kompetenzzentrum              16
                                                     Bildungs- und Kulturdepartement
                                                     Regula Huber
Gymnasialbildung                                19
                                                     Leiterin Informationsdienst
                                                     Bahnhofstrasse 18
Berufs- und Weiterbildung
                                                     6002 Luzern
   Neue Prorektoren gewählt                     22
                                                     Telefon 041 228 64 86
                                                     E-Mail info.bkd@lu.ch
Hochschulbildung
  PHZ-Info                                      23   Inserateschluss
                                                     Zwei Wochen vor Erscheinung
Schule und Kultur                               32
                                                     Abonnemente/Adressänderungen
Allerhand                                       40   Bildungs- und Kulturdepartement
                                                     Monica Müller Nikolic
                                                     Bahnhofstrasse 18, 6002 Luzern
                                                     Telefon 041 228 78 24
                                                     E-Mail info.bkd@lu.ch

                                                     Inserateannahme
                                                     Publicitas AG Hochdorf
                                                     hochdorf@publicitas.ch
                                                     Telefon 041 914 30 10
                                                     Fax 041 914 30 15

                                                     2/2012
                                                     Red-Schluss: 6. März 2012
                                                     Ersch-Datum: 3. April 2012

                                                     3/2012
                                                     Red-Schluss: 22. Mai 2012
                                                     Ersch-Datum: 26. Juni 2012

                                                          Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   3
Editorial

                                Kultur braucht Verankerung in
                                der Schule
Reto Wyss

                                Die Schule ist begehrt. Alle wol-     Zweitens: Bildung – und nicht
                                len etwas von ihr: Naturschutz        Erziehung – ist der Kernauftrag
                                und Umwelt, Gewerbe, Wirt-            der Schule. Natürlich, diese bei-
                                schaft, Jugendorganisationen,         den Bereiche gehen fliessend
                                Kirchen, Konsumentenschützerin-       ineinander über. Doch das Primat
                                nen, Sportvereine, Mobilitätsan-      für die Erziehung im Sinne der
                                bieter, Stadtentwickler, Architek-    Begleitung der Kinder und
                                ten, Stromversorger, Polizei, Frei-   Jugendlichen zu eigenständigen
                                zeitanbieter und … und … und.         und eigenverantwortlichen Per-
                                Alle möchten ihre Themen, Anlie-      sönlichkeiten bleibt bei den
                                gen (und Interessen) platzieren.      Eltern beziehungsweise den
                                In Form von Projekten, Partner-       Erziehungsberechtigten. Wir dür-
                                schaften oder gar als Bestand-        fen uns nicht scheuen, hier die
                                teile der Lehrpläne. Schlecht sind    erste Verantwortung der Eltern zu
                                diese Begehrlichkeiten nicht, weil    reklamieren, die Schule leistet
                                sie die gesellschaftliche Relevanz    sekundäre Unterstützung.
                                der Schule belegen. Entscheidend
                                ist, wie die Schulen damit umge-      Wo steht in diesem Kontext die
                                hen. Dazu zwei Gedanken:              Kultur? Die Kultur gehört zu den
                                                                      wenigen Bereichen, die für die
                                Erstens: Die vielen, vielfältigen,    ganze Gesellschaft eine Klam-
                                sich bisweilen widersprechenden       merfunktion hat. Deshalb braucht
                                Erwartungen unterschiedlichster       die Kultur ihren Ort, ihre Veran-
                                Kreise sind eine Herausforderung      kerung in der Schule. Kultur
                                für Schulleitungen, Schulhaus-        ermöglicht Kreativität, fordert
                                teams und Lehrpersonen. Welches       gedanklich und gestalterisch
                                Thema gibt einen Mehrwert?            heraus, erlaubt Horizonterweite-
                                Welche Projekte bringen die Klas-     rungen wie auch Gemeinschafts-
                                sen weiter? Wo sind wir nur Mit-      erlebnisse. Ich schätze es, dass
                                tel zum Zweck? Da braucht es ein      viele Eltern ihre Verantwortung
                                geschicktes Abwägen.                  wahrnehmen und ihre Kinder

4 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Editorial

Kultur erleben lassen. Aber nicht    Dezember 2011 kommt die über-
alle. Deshalb ist «Schule & Kultur   arbeitete Version im März 2012
im Kanton Luzern» (schukulu.ch)      ins Parlament (Seite 14). Wir
ein wertvolles Projekt, das          dürfen uns nicht von dem inzwi-
gemeinsam von der Dienststelle       schen eingetretenen nachträgli-
Volksschulbildung und der Kul-       chen Geldsegen der Nationalbank
turabteilung des BKD lanciert        blenden lassen. 2012, 2013 und
worden ist. Mit diesem Netz wird     2014 werden zu finanziellen
Kultur in den Schulen fühlbar,       Herausforderungen. Es können
fassbar, umsetzbar (Seite 6).        nicht mehr alle alles haben. Wir
Erfreulicherweise gibt es bereits    müssen priorisieren. Zum Teil hat
in 67 Schulhäusern Kulturverant-     dieser Prozess bereits begonnen,
wortliche. Ich hoffe, dass die       doch leider stehen wir erst am
restlichen nachziehen. Denn es       Anfang dieses Weges. Ich bin
geht nicht «nur» um Musik, Thea-     sehr dankbar, wenn ich auf dieser
ter, Kunst oder Film. Es geht        Gratwanderung weiterhin mit der
darum, «dass Kinder und Jugend-      konstruktiven Mitarbeit von allen
liche befähigt werden, in der        rechnen kann, die dem Bildungs-
Schulzeit und später als Erwach-     und Kulturdepartement ange-
sene innovative und konstruktive     schlossen sind.
Beziehungen zu ihrem Umfeld
aufzubauen» (so die Zielsetzung
in der UNESCO-Erklärung «Arts &
Edition» vom 17. Juni 2010).

Finanzielle Herausforderungen
Loyalität und Flexibilität – das     Reto Wyss
brauchen wir im Zusammenhang         Bildungs- und Kulturdirektor
mit dem Budget 2012. Nach der
Rückweisung des Voranschlags
2012 durch den Kantonsrat im

                                                                         Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   5
Aktueller Schwerpunkt

schukulu.ch: Kulturvermittlung für Schulen
auf vernetzten Ebenen
Die Abteilung Kulturförderung und die Dienststelle Volksschulbildung (DVS) engagieren sich seit bald
fünf Jahren intensiv für die Vernetzung von Kulturangeboten und Schulbildung. Das Engagement
beruht auf den Erkenntnissen des Bildungs- und Kulturdepartementes, dass kulturelle Bildung zum
Bildungsauftrag gehört und von elementarer Bedeutung für die Qualität der Bildung ist. Gleichzeitig
wird auch die Nachfrage der Lehrpersonen berücksichtigt, welche kulturelle Bildung als wertvoll für
den Unterricht erachten.

  «Die kulturelle und künstleri-
  sche Bildung entwickelt die
  Sensibilität, die Kreativität, die
  Ausdrucks-, Gestaltungs- und
  Kommunikationsfähigkeit der
  Kinder und Jugendlichen. Sie
  befähigt sie, in der Schulzeit
  und später als Erwachsene,
  innovative und konstruktive
  Beziehungen zu ihrer Umwelt
  aufzubauen.»
  (Aus: Manifest Arts & Education.
  Am 17. Juni 2010 in Luzern lanciert
  anlässlich eines Nationalen
  Symposiums der Schweizerischen
  UNESCO-Kommission)
                                        Filme selber schneiden im Atelier Dokumentarfilm.

Das Kulturportal:                       Website werden nur spezifische             realisieren, können über ein Pass-
www.schukulu.ch                         kulturelle Angebote für Schulen           wort die Angebote selbstständig
www.schukulu.ch bringt mit dem          aufgeführt. Im Bereich Theater            ins Netz stellen. Andere Anbieter
bereits im Oktober 2006 eröffne-        beispielsweise Schulvorstellungen         haben die Möglichkeit, ein Online-
ten Kulturportal das vielfältige        mit Werkeinführungen, Proben-             formular auszufüllen. Kulturver-
Kulturangebot für Schulklassen          besuchen, Gespräche mit Thea-             anstaltern steht die Möglichkeit
übersichtlich auf den Punkt. Lehr-      terschaffenden oder auch die              offen, die Angebote in Koopera-
personen können frühzeitig direkt       Realisierung einer eigenen Thea-          tion mit der kantonalen Kultur-
online Angebote für Schulklassen        ter-Produktion.                           förderung oder Vertretern der
bei den verschiedenen Kulturins-                                                  Fachgruppe schukulu zu entwi-
titutionen und Kulturschaffenden        Wichtigste Partner oder Akteure           ckeln und zu realisieren.
buchen.                                 der Website sind die Kulturveran-
                                        stalter und Kulturschaffende.             Den schukulu-Newsletter des
Ziel des Webangebotes ist es, die       Diese bieten zurzeit über 80 An-          Portals haben über 600 Personen
Interaktionen zwischen Kultur-          gebote für Schulklassen an.               abonniert. Dieser orientiert zwei
aktivitäten und Schulaktivitäten        Grössere Veranstalter, welche             bis drei Mal pro Jahr über aktuelle
gezielt zu fördern. Auf dieser          regelmässige aktuelle Angebote            Entwicklungen und neue Projekte.

6 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Aktueller Schwerpunkt

Die Besucherstatistik der Web-       gungen offeriert. Ziel ist es,       partner für das Kulturportal
sites entwickelt sich positiv. Im    besondere Kulturvermittlungs-        www.schukulu.ch und sind schul-
vergangenen Jahr haben das           projekte anzubieten, die interes-    interne Verantwortliche für
Schukulu-Portal laut der Web-        sante Kultur-Projektwochen oder      Angebote und Projekte im
Statistik total 5498 unterschied-    mindestens eintägige Workshops       Bereich Kultur. Zurzeit haben
liche Besucher insgesamt 9299        garantieren. Wichtige Merkmale       erfreulicherweise schon 67 Schul-
Besuche abgestattet und dabei        der schukulu_spezial-Angebote        häuser im Kanton Luzern Kultur-
über 250 000 Seiten aufgerufen.      sind die interaktiven Elemente,      verantwortliche gewählt. Diese
Da wir davon ausgehen, dass ein      d. h., die Schulklassen sind nicht   Aufgabe kann schulhausintern als
grosser Teil der Besucher Lehrer-    Kultur-Konsumenten, sondern          Auftrag im Rahmen des Schul-
innen und Lehrer oder Schulhaus-     aktive Kultur-Produzenten. In        pools von der Schulleitung einer
leitungen sind, sind die Zahlen      unterschiedlichen Projekten wie      Lehrperson übertragen werden.
erfreulich.                          z. B. bei Trickfilmwochen, Musik-     Die Verantwortlichen für Kultur
                                     Videos, Theaterworkshops oder        sichern die Koordination zwischen
Fachgruppe schukulu                  im Atelier Dokumentarfilm wer-        Kulturaktivitäten und Schulakti-
Diese Anfang 2012 neu konsti-        den die Lernenden zu Kultur-         vitäten und können sich bei der
tuierte Gruppe setzt sich aus        schaffenden. schukulu_spezial-       Entwicklung der schukulu-Ange-
Fachpersonen der verschiedenen       Angebote verfügen über gewisse       bote beteiligen. Die Kulturverant-
Kultursparten sowie der DVS, der     Standards: Präzise Beschreibung      wortlichen erhalten über schu-
PHZ Luzern und der Kulturförde-      der Kursinhalte, Thema und           kulu Support bei der Kulturver-
rung des Kantons zusammen. Sie       Umsetzung, Lernziele, Unter-         mittlung und bei Projekten.
hat die Aufgabe strategische und     richtsmaterialien für Lehrperso-     «Boni» oder Vorteile des Engage-
praktische Inputs zur Kulturver-     nen und Lernende. Diese werden       ments sind interessante kulturelle
mittlung in den verschiedenen        über die Webseiten schukulu          Veranstaltungen und Projekte,
Sparten einzubringen. In Bezug       publiziert.                          mitfinanzierte Weiterbildungen
auf den Kulturvermittlungsauf-                                            wie z. B. ein Zertifikatslehrgang
trag des Kantons Luzern stellt die   Kulturverantwortliche an Schulen     (CAS) für Kulturverantwortliche
Fachgruppe schukulu eine inten-      Die Kulturverantwortlichen an        oder andere WB-Kurse für Lehr-
sive Vernetzung und Koordination     Schulen sind direkte Ansprech-       personen. Die Kulturförderung
des Leistungsauftrags sicher.
Ebenso engagiert sie sich bei den
Impulsveranstaltungen für die          Kein Geld für den Besuch der Kulturangebote?
Kulturverantwortlichen an Schu-        Die DVS unterstützt in einer Pilotphase im Schuljahr 2011/12 und
len. Einzelne Fachmitglieder           2012/13 die Reisekosten von Schulklassen bei schukulu-Angebo-
beraten, entwickeln und koordi-        ten. Damit sollen vor allem Schulklassen, welche längere Reise-
nieren in ihrer «Kultursparte»         wege zurücklegen, die Kosten zum Teil zurückerstattet werden.
schukulu_spezial-Projekte.             Formulare sind bei www.schukulu.ch zum Downloaden bereit.

schukulu_spezial                       Kein Geld für Kulturprojekte im Schulhaus?
Im Rahmen der Kulturvermitt-           Die DVS wird während des Schuljahrr 2011/12 und 2012/13
lungsplattform www.schukulu.ch         Schulhäusern, welche Kulturprojekte im Rahmen von schukulu
werden spezielle Angebote der          durchführen, Projektbeiträge leisten. Und wichtig: schukulu_spe-
Kulturvermittlung für Schulklas-       zial-Angebote für Projekttage und Projektwochen würden weiter-
sen unter dem Label schukulu_          hin zusätzlich durch die kantonale Kulturförderung unterstützt.
spezial entwickelt und den             Formulare sind bei www.schukulu.ch zum Downloaden bereit.
Schulklassen zu speziellen Bedin-

                                                                                    Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   7
Aktueller Schwerpunkt

und die DVS organisieren pro Jahr
zwei Impulsveranstaltungen für
die Kulturverantwortlichen.
Die nächste Impulsveranstaltung
findet am 21. März 2012 statt.
Das Schwerpunktthema ist Musik.
Das Lucerne Festival und das
Luzerner Sinfonieorchester stel-
len dabei ihre Angebote für
Schulklassen in zwei Workshops
vor. Im Anschluss wird das LSO-
Konzert «Le baiser de la fée»
unter der Leitung von Lawrence
Foster besucht.

schukulu PHZ Luzern Kulturtag
Der Kulturtag für Studierende
wurde im Oktober 2011 erstmals
in Kooperation mit der PHZ
Luzern durchgeführt. Über 300
Grundjahr-Studierende konnten
dabei über 20 Kulturangebote in
den verschiedenen Sparten frei
nach persönlichen Interessen und
Schwerpunkten wählen.
Die dahinterstehende Idee ist es,
angehenden Lehrpersonen ein          Perfekter Kamera-Standort.
positives Kulturerlebnis zu ver-
mitteln und dadurch ihr Kulturin-    Zwei Zitate der Kommentare          Insgesamt fiel die Beurteilung
teresse zu wecken, zu motivieren     im O-Ton:                           durch die Studierenden sehr
und zu fördern. Weiter bietet sich   «Der Tag war super! Solche Kul-     positiv aus, sodass sich die
mit einem PHZ-Kulturtag die          turangebote sollte es VIEL mehr     Kulturförderung und die PHZ
Möglichkeit, die Angebote der        an der PHZ geben. Denn für den      Luzern entschieden haben, den
Kulturvermittlung einem «Quali-      späteren Unterricht konnte ich so   Schukulu-PHZ-Kulturtag trotz
tätstest» zu unterziehen. Die        viel mitnehmen und es hat auch      sehr grossem Aufwand am
Studierenden wurden mittels          einfach super viel Spass gemacht,   3. Oktober 2012 wieder zu
Onlinefragebogen gebeten, die        daran teilzunehmen! Danke viel-     organisieren.
Angebote zu beurteilen und den       mals für die Orga!»
schukulu-Kulturtag als Ganzes zu                                         Albin Bieri,
bewerten. Eine Zusammenfas-          «Ich fand, es war ein spannender    Projektleiter Kulturförderung,
sung der Umfrageresultate steht      und informativer Tag! Man bekam     041 228 57 59;
bei www.schukulu.ch zum Down-        in Kulturorte einen Einblick, wo    albin.bieri@lu.ch
loaden bereit.                       man sonst nicht unbedingt           www.schukulu.ch
                                     herankommen würde. Ich würde
                                     auf jeden Fall Schukulu
                                     beibehalten.»

8 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Aktueller Schwerpunkt

    Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   9
Aktueller Schwerpunkt

Schukulu PHZ Luzern Kulturtag

«Positive Einstellung gegenüber Kultur»
Welche Bedeutung hat die             Die PHZ Luzern schätzt das reiche     Gibt es von Ihrer Seite her
Kultur, speziell die Kultur-         kulturelle Angebot in der Stadt       Anregungen, Wünsche,
vermittlung, in der Ausbildung       und im Kanton Luzern und sieht        Ergänzungen zum Schukulu-
künftiger Lehrpersonen an der        es als grosse Chance, die uns allen   Angebot?
PHZ Luzern?                          geboten wird. Dieses Angebot          Unsere Dozierenden arbeiten im
Es gehört zum Auftrag von Lehr-      kann in seiner Qualität und Breite    Rahmen ihrer Module mit den
personen, Kultur in ihren            nur erhalten bleiben, wenn es auch    Kulturinstitutionen zusammen.
vielfältigen Ausprägungen zu         genutzt wird. Dazu möchte die         Diese passen die jeweiligen
vermitteln, von den sogenannten      PHZ Luzern ihren Beitrag leisten,     Angebote dann direkt den Anfra-
Kulturtechniken Lesen, Schreiben     indem sie sich dafür einsetzt, dass   gen und spezifischen Bedürfnis-
und Rechnen bis hin zur Ästhetik     das Angebot wahrgenommen              sen an. In diesem Sinne greift die
der Musik und der Bildenden          wird. Der Schukulu-PHZ-Kultur-        PHZ Luzern nicht direkt auf die
Kunst. Im Leitbild der PHZ Luzern    tag hilft, Interesse zu wecken, zu    regulären Angebote von Schukulu
ist daher festgehalten, Bildung      erhalten und zu vertiefen.            zurück. Jetzt, wo die Studieren-
umfasse «ethische, intellektuelle,                                         den Schukulu bereits im Grund-
künstlerische und soziale Ele-       Welche Bilanz ziehen Sie nach         jahr kennen lernen, hoffe ich,
mente» und die PHZ verbinde          dem 1. PHZ-Kulturtag?                 dass sie im Rahmen ihrer Praktika
«Kultur mit Kompetenz, Bildung       Besonders positiv ist, dass eine      vermehrt auch Schukulu-Ange-
mit Ausbildung». Der PHZ Luzern      grosse Mehrheit der Studierenden      bote einsetzen. Vielleicht wäre es
ist es ein Anliegen, dass sich       auf den Kulturtag zurückgemel-        für sie interessant, wenn es eine
unsere Studierenden mit ästhe-       det hat, dass sie motiviert wor-      Plattform gäbe, wo Erfahrungen
tischen und künstlerischen Fra-      den sind, einerseits die Angebote     zu einzelnen Angeboten ausge-
gen auseinandersetzen. Kunst         von Schukulu später im Unter-         tauscht werden und wo auch
zeigt, wie Sachverhalte, Gedan-      richt einzubauen und ander-           unterrichtspraktische Fragen
ken, Meinungen in unterschiedli-     erseits auch, Kulturangebote          diskutiert werden können.
cher Form ausgedrückt und in         privat in der Freizeit zu nutzen.
ebenso differenzierter Weise         Diese positive Einstellung
aufgenommen werden können.           gegenüber Kultur erachten wir         Die Fragen beantwortet haben:
Dadurch bietet sie die Chance,       als zentrale Grundlage dafür, dass
sich unterschiedlichen Sicht- und    die künftigen Lehrpersonen als                          Michael Fuchs,
Denkweisen zu öffnen und sich        Kulturvermittlerinnen und -ver-                     Michael Zutavern
kritisch damit auseinanderzu-        mittler die Kulturangebote später              (Co-Leiter Ausbildung)
setzen. Dies betrachten wir für      im Schulalltag mit einer Begeis-                      Marianne Moser
künftige Lehrpersonen als            terung einsetzen, die bei den                (Projektleiterin Schukulu
besonders wichtig.                   Kindern ansteckend wirkt.                       PHZ Luzern Kulturtag)

10 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Aktueller Schwerpunkt

Schukulu aus Lehrpersonen-Sicht

«Lässt die Herzen der Jugendlichen höher schlagen»
Simon Burgherr, Sie haben das        Wie hat die konkrete Umset-          rial auf die Laptops geladen und
Angebot von Schukulu, speziell       zung des Ateliers in Ihrer Klasse    der Filmschnitt konnte beginnen.
das Atelier Musikvideo gebucht.      ausgesehen? Können Sie uns           Aus fünf Songs entstanden
Welche Erfahrung haben Sie           von Ihren Erfahrungen aus Ihrer      schlussendlich neun eigenstän-
mit dem Angebot von Schukulu         Klasse berichten?                    dige Musikvideos. Nach einer
gemacht und sind Sie mit dem         Vorausgehend musste vor allem        groben Zusammenstellung ver-
Atelier zufrieden?                   die Finanzierung sichergestellt      langte der Feinschnitt dann ziem-
Das Produkt sowie das Atelier-       werden. Nach der definitiven          lich Ausdauer. Die Ergebnisse
programm waren (und ist noch         Angebotszusage fand eine             wurden am letzten Halbtag
immer) für mich als Klassenlehr-     Besprechung mit den Filmemach-       gemeinsam betrachtet und
person und für die Schüler und       ern statt. In einer nächsten Phase   analysiert. Nachdem die DVDs
Schülerinnen vollends zufrieden-     wurde im Vorfeld des Projekts mit    erstellt worden waren, präsenti-
stellend. Das Ziel der drei Tagen    den Jugendlichen geeignete           erten die SuS ihre Ergebnisse
war, bestehende Songs visuell        Songs gesammelt. Als die Aus-        stolz auch anderen Klassen und
neu umzusetzen. Die Vorberei-        wahl stand, schrieb jede Schül-      Lehrpersonen. Die Echos waren
tungen verliefen unkompliziert       erin und jeder Schüler eine          erfreulich und positiv.
und man fühlte sich von Beginn       Bewerbung zu seinem favorisi-
an in professionellen Händen.        erten Musiktitel.                    Gibt es von Ihrer Seite her
Konzentriert und mit hoher                                                Anregungen, Wünsche, Ergän-
Eigenleistung arbeitete die Klasse   Während der drei effektiven Ate-     zungen zum Schukulu-Angebot?
in verschiedenen Gruppengrössen      liertage leiteten die Filmemacher    Das Angebot Musikvideo funk-
und mit verschiedenen Vorgehen-      die Klasse an. Als Klassenlehrper-   tioniert, es ist durchdacht und die
sarten/ -techniken.                  son hielt ich mich im Hinter-        Filmemacher wissen um allfällige
Die Resultate überzeugten nicht      grund. Die SuS wurden in die         Probleme bei den Arbeiten. Die
nur die Lernenden, sondern auch      Grundelemente des Films einge-       Resultate lassen die Herzen der
weitere Schulklassen und Lehr-       führt: Arten von Musikvideos,        Jugendlichen höher schlagen und
personen, welche zu einer schul-     Kamerablickwinkel, Bedienung         der Lerneffekt ist in den verschie-
hausinternen Präsentation einge-     Kamera, Storyboarderstellung,        densten Bereichen sehr hoch. Die
laden wurden.                        Filmschnitt usw. Der nächste         Lehrpersonen können mit einem
                                     Schritt bestand darin, eine eigene   angemessenen Aufwand rechnen.
                                     Geschichte zum ausgewählten          Am Angebot muss nichts geän-
                                     Song zu entwerfen und Kamera-        dert werden.
                                     führungen sowie -einstellungen
                                     einzuplanen. Nach einem halbtä-                     Simon Burgherr
                                     gigen Dreh wurde das Filmmate-        Schulhaus Birke, Dagmersellen

                                                                                  Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   11
Aktueller Schwerpunkt

Schukulu Leitung Video-Atelier

«Perfekte Ergänzung zu den Schulstunden»
Romana Lanfranconi, Simon            Animationsvideo und Experimen-         Wie könnte das Thema «Kultur»
Weber, was genau bieten Sie in       talvideo). Die Gruppen (3–5 Schüler-   vermehrt in den Unterricht
Ihrem Atelier an und wie be-         Innen) wählen einen Lieblingssong      eingebaut werden?
gleiten Sie die Lehrpersonen bei     und erstellen ein Konzept für ein      Wir finden es wichtig, dass
der Umsetzung in den Klassen?        Musikvideo. Es werden Requisiten-      Schulstunden wie Bildnerisches
Wir bieten zwei unterschiedliche     listen geschrieben, Choreografien       Gestalten, Werken, Handarbeit,
Video-Ateliers an: Einen dreitägi-   geübt und Bühnenbilder gebaut.         aber auch Deutsch, Philosophie
gen Musikvideo-Workshop und          Während der Drehzeit besucht die       und Geschichte genug Raum
ein fünftägiges Dokumentarfilm-       Kursleitung die Gruppen und            bekommen, und denken, dass das
Atelier. Die Jugendlichen konzi-     unterstützt sie in ihren Ideen.        zum grossen Teil auch bereits der
pieren, drehen und schneiden         Geschnitten wird pro Gruppe an         Fall ist.
unter Anleitung der Kursleitung      zwei verschiedenen Computern, so       Was Schukulu anbieten kann, ist
– zwei professionellen Filmschaf-    dass wir an der grossen Schlussp-      die perfekte Ergänzung dazu:
fenden – Musikvideos respektive      remiere je zwei verschiedene Versi-    Externe Leute bringen eine fri-
Kurzdokumentarfilme. Die Klasse       onen der Videos geniessen können.      sche Herangehensweise zu einem
wird während der gesamten                                                   Thema ins Schulzimmer. Es ist
Unterrichtszeit von den beiden       Welche Erfahrungen haben Sie           inspirierend, wenn Künstler den
Kursleitern betreut.                 als Atelier-Anbieterin mit den         Schulalltag durchbrechen kön-
                                     teilnehmenden Lehrpersonen             nen, um den Jugendlichen künst-
Dokumentarfilm:                       und Schülerinnen und Schülern          lerische Projekte näherzubringen.
Mittels Kameraübungen, Filmbei-      gemacht?
spielen und theoretischen Inputs     Video ist für Jugendliche ein          Gibt es von Ihrer Seite her
werden die SchülerInnen für das      vertrautes, jedoch wenig hinter-       Anregungen, Wünsche, Ergän-
Thema «Dokumentarfilm» sensibi-       fragtes und reflektiertes Medium.       zungen zum Schukulu-Angebot?
lisiert. Wir motivieren die          Im Atelier durchlaufen sie den         Die Werbung für die Plattform
Jugendlichen, einen persönlichen     ganzen Entstehungsprozess und          www.schukulu.ch sollte intensi-
Film (5 Min.) zu einem für sie       schärfen dadurch ihre Sehge-           viert werden. Uns scheint, dass
wichtigen Thema zu drehen. In        wohnheiten.                            die Marke Schukulu bei Lehrper-
theoretischen Inputs lernen die      Wir erleben die Jugendlichen als       sonen vielfach noch nicht
SchülerInnen unterschiedliche        interessiert und engagiert. Sie        bekannt ist.
Genres des Dokumentarfilms            geben uns mit ihrer Themenwahl
kennen und zu unterscheiden          einen sehr persönlichen Einblick                         VOLTAFILM,
(Essayfilm, Investigativer Dokfilm,    in ihre Welten und arbeiten sehr                    Simon Weber und
Experimentaler Dokfilm, Mocku-        selbstständig und konzentriert.                   Romana Lanfranconi
mentary usw.)                        Die Zusammenarbeit mit den
                                     Lehrpersonen ist unkompliziert
Musikvideo:                          und offen. Sie unterstützen uns
Die Klasse lernt drei Formen des     in der konkreten Umsetzung des
Musikvideos kennen (Erzählvideo,     Ateliers.

12 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
in eigener Sache/Personen

Aktuelle Budget- und Spardebatte
Auch 2013 und 2014 wird das          tete Kantonsbudget wird vom          Kanton zu verhindern. Geplante
BKD mehrere Millionen sparen         Kantonsrat in der Märzsession        neue Stellen können vorerst nicht
müssen.                              erneut beraten.                      besetzt werden. Da vom Kantons-
Der Kantonsrat hat an seiner                                              rat kein beschlossenes Budget
Session vom Dezember das Bud-        Für die kommenden Budget- und        vorliegt, kann die Lohnrunde
get 2012 und die Planung bis ins     Finanzplanungen 2013–2015            zudem nicht wie vorgesehen im
Jahr 2015 nicht genehmigt und        werden die Strukturen und Leis-      Januar und Februar mit Wirkung
den Voranschlag 2012 zur Über-       tungen auch im Bildungs- und         auf den 1. März durchgeführt
arbeitung an den Regierungsrat       Kulturdepartement kritisch           werden. Hier müssen wir die
zurückgewiesen. Aus den Voten        begutachtet werden müssen, gilt      Festsetzung des Voranschlags
im Parlament war zu entnehmen,       es doch für das Budget 2013 und      durch den Kantonsrat abwarten.
dass beim überarbeiteten Voran-      2014 Sparanstrengungen in der        Unter der Voraussetzung, dass die
schlag eine maximale Erhöhung        Höhe von mehreren Millionen zu       erforderlichen Mittel dann zur
des Steuerfusses von 1/20 Einheit    realisieren. Die Geschäftsleitung    Verfügung stehen, wird die
auf ein Jahr befristet bei gleich-   des BKD wird dazu erste Aufträge     Lohnrunde im April und Mai
zeitiger Verbesserung des Voran-     und Massnahmen ausarbeiten;          durchgeführt.
schlags in gleichem Umfang akz-      die Informationen dazu erfolgen      Das Gleiche gilt für die generellen
eptiert werden könnte.               zu gegebener Zeit.                   Lohnanpassungen der Lehrper-
Die Überarbeitung des Voran-                                              sonen. Durch die einmalige Auf-
schlags ist nun erfolgt, das Bil-    Budgetloser Zustand                  rechnung und durch die Rück-
dungs- und Kulturdepartement         Der momentane budgetlose             rechnung auf den 1. März entste-
hat nochmals Einsparungen im         Zustand hat insbesondere auf den     hen den Mitarbeitenden weder
aktuellen Budget im Umfang von       Personalaufwand, den Sachauf-        aus der Verschiebung der Lohn-
rund 4,2 Mio. Franken gemacht.       wand, die Staatsbeiträge und die     runde noch aus der verspäteten
Wie schon die vorangehenden          Investitionen Konsequenzen.          Durchführung Einkommensver-
Sparmassnahmen im Budget             Ausgaben ohne Voranschlags-          luste.
2012 bedeutet auch diese Vor-        kredit müssen die Ausnahme
gabe, dass zum Teil nachhaltig       bleiben, in klar begründeten Fäl-                 Hans-Peter Heini,
wirkende Streichungen gemacht        len sind sie möglich, um wirt-       Departementssekretär Bildungs-
werden mussten. Das überarbei-       schaftliche Nachteile für den               und Kulturdepartement

                                                                                  Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   13
in eigener Sache/Personen

Bildungs- und Kulturdepartement

Neues Organigramm
ab 1. Januar 2012
Wie jedes Jahr publizieren wir an   Zuge der Departementsreform an        Die Abteilung Schulische Bildung
dieser Stelle das Organigramm       das Gesundheitsdepartement            der Dienststelle Berufs- und Wei-
unseres Departements mit den        abgegeben. Das Naturmuseum            terbildung wird seit dem Frühjahr
Namen der Dienststellen- und        wird neu von Britta Allgöwer          2011 von Daniel Preckel geleitet.
Abteilungsleitenden. Gegenüber      geleitet.                             Beim Departementssekretariat
dem Organigramm 2011 gab es                                               leitet neu Thomas Brühlmann die
personelle wie strukturelle Ände-   Bei der Dienststelle Volksschulbil-   Abteilung Controlling & Finanzen.
rungen.                             dung wurden die kantonalisierten      Als neuer persönlicher Mitarbei-
Die Dienststelle Hochschulbil-      Heilpädagogischen Schulen             ter des Bildungs- und Kultur-
dung & Kultur hat den Sport im      Luzern-Emmen, Sursee und Willi-       direktors ist Kurt Bischof seit
Namen «verloren» sowie die          sau als eigenständige Abteilun-       September in einem Teilpensum
Abteilung Sportförderung im         gen in die Organisation integriert.   tätig.

14 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Bildungs- und                          Persönlicher Mitarbeiter                  Bildungs- und Kulturdirektor
                                                                          Kurt Bischof                                Reto Wyss (GL)
                              Kulturdepartement
                              Organigramm
                              Januar 2012                           Departementssekretariat                       Departementssekretär
                                                                       Hans-Peter Heini                            Hans-Peter Heini (GL)
                                                                 Rechtsdienst, Roman Steiner (GL)
                                                                 Contr.& Finanzen, Th. Brühlmann
                                                                 Informatik, Tony Wyss a.i.
                                                                 Org.& Projekte, Mike Märki
                                                                 Information & Doku., Regula Huber (GL)
                                                                 Sekretariat, Magi Michel

                                 Dienststelle Volksschulbildung                Dienststelle Gymnasialbildung               Dienststelle Berufs- u.Weiterbildung      Dst. Hochschulbildung, Kultur
                                      Dr. Charles Vincent (GL)                     Dr. Werner Schüpbach (GL)                            Josef Widmer (GL)                 Dr. Karin Pauleweit (GL)

                                      Zentrale Dienste                                KS Beromünster                                   BBZ Bau und Gewerbe               Universität Luzern
                                         Katrin Birchler                                  Jörg Baumann                                                                      Prof. Dr. Paul Richli
                                                                                                                                              Herbert Eugster

                                       Schulbetrieb I                                                                              BBZ Wirtschaft, Informatik &      HSLU-Technik & Architektur
                                                                                        KS Alpenquai                                                                       Prof. Dr. René Hüsler
                                          Joe Bucheli                                                                                       Technik
                                                                                        Gabrielle von Büren                                   Lukas Schaffner
                                                                                                                                                                          HSLU-Wirtschaft
                                       Schulbetrieb II                                                                                                                    Prof. Dr. Xaver Büeler
                                         Cécile Wyrsch
                                                                                                                                   BBZ Gesundheit & Soziales
                                                                                         KS Musegg                                         Angelica Ferroni Heggli
                                                                                       Dr. Franziska Schärer                                                           HSLU-Design & Kunst
                                                                                                                                                                           Dr. Gabriela Christen
                                     Schulentwicklung                                                                                  BBZ Natur & Ernährung
                                          Peter Imgrüth
                                                                                        KS Reussbühl                                             Walter Gut               PHZ, HS Luzern
                                                                                           Peter Zosso                                                                 Prof. Dr. Hans-Rudolf Schärer
                                       Schulberatung                                                                            Fach-/Wirtschaftsmittelschulzentr.
                                        Markus Lüchinger
                                                                                                                                               Helmut Bühler
                                                                                       KS Schüpfheim                                                                   Zentral-u.HS-Bibliothek
                                                                                          Heinrich Felder                                                                    Dr. Ueli Niederer
                                       Schulaufsicht                                                                                     BBZ Weiterbildung
                                       Richard Kreienbühl
                                                                                                                                           Thomas Habermacher
                                                                                          KS Seetal                                                                        Kulturförderung
                                      Schulevaluation                                     Dr. Marc Meyer                                                                    Daniel Huber (GL)
                                          Fredy Felber
                                                                                                                                  Zentrum für Brückenangebote
                                                                                                                                             Hans Jürg Grunder

                                      HPZ Hohenrain                                       KS Sursee                                                                      Denkmalpflege u.
                                    Marie-Theres Habermacher                               Michel Hubli                                  Schulische Bildung
                                                                                                                                               Daniel Preckel              Archäologie
                                                                                                                                                                               Jürg Manser
                                     HPZ Schüpfheim                                                                                     Betriebliche Bildung
                                          Peter Marty                                    KS Willisau                                                                       Natur-Museum
                                                                                         Victor Kaufmann                                    Gaby Egli-Rotzinger               Britta Allgöwer

                                    HPS Luzern-Emmen                                                                                   Beratung u. Integration
                                        Jürg Jedelhauser                                                                                   Veronika Baumgartner         Historisches Museum
                                                                                                                                                                              Dr. Heinz Horat
                                        HPS Sursee                                                                                      Finanzen & Services
                                            Iria Gut                                                                                            Jörg Meyer

                                        HPS Willisau

Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt
                                        Therese Heldner

15
                                                                                                                                                                                                       in eigener Sache/Personen
Interkantonale Gremien

EDK

Nachhaltige Entwicklung:
ab 2013 mit CH-Kompetenzzentrum
Ab Januar 2013 soll ein neues nationales Kompetenzzentrum – BNE (Bildung für Nachhaltige Entwick-
lung) seine Arbeit aufnehmen. Die Fachagentur wird Schulen und Pädagogische Hochschulen in der
ganzen Schweiz bei der Realisierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung unterstützen. Dafür ist
eine Zusammenführung der Stiftung Bildung und Entwicklung und der Stiftung Umweltbildung
Schweiz vorgesehen.

Das Bundesamt für Umwelt             Stiftungen auf die Schaffung          Zugänge zu BNE – Umweltbil-
(BAFU), die Direktion für Entwick-   einer Fachagentur für BNE ver-        dung, Globales Lernen, Men-
lung und Zusammenarbeit              ständigt. Ziel ist es, die Integra-   schenrechtslernen, Gesundheit
(DEZA), das Bundesamt für            tion der Bildung für Nachhaltige      usw. – sollen unter einem Dach
Gesundheit (BAG) und die             Entwicklung in das schweizeri-        zusammengefasst und entspre-
Schweizerische Konferenz der         sche Schulsystem möglichst wir-       chend optimierte Angebote
kantonalen Erziehungsdirektoren      kungsvoll zu unterstützen. Die        «aus einer Hand» bereitgestellt
(EDK) haben sich mit den beiden      unterschiedlichen thematischen        werden.

Inserat

                                     Theorie und Praxis
                                  der Dyskalkulie-Therapie
                                         Beginn Januar 2013

                          Eine wissenschaftlich fundierte, praxisbezogene
                          Ausbildung für Therapeuten, HeilpädagogInnen,
                          Lehrerinnen, LogopädInnen u.a.

                          Sie befähigt, Kindern mit Rechenschwierigkeiten,
                          deren Eltern und Lehrer professionelle Hilfe anzu-
                          bieten.

                          Informationsmorgen 28.04. und 17.11. 2012

                                        Therapiezentrum Rechenschwäche
                                             Michel Leuenberger lic.phil. l

                                                 www.rechenschwaeche.ch

16 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Volksschul Bildung

Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz

Unterrichtsstörungen sicher begegnen
Ein Weiterbildungsangebot mit praktischem Training für Lehrpersonen der 3. bis 6. Primarklasse

Der Umgang mit Problemverhal-       Ziele des Trainings                 Zufallsprinzip erfolgen. Der Kurs
ten von Schülerinnen und Schü-      − Vertiefen der Kenntnisse darü-    dauert 4 halbe Tage (4 Mittwoch-
lern und mit Unterrichtsstörun-        ber, wie Kinder ihr Verhalten    nachmittage oder 2 Mittwoch-
gen ist eine der wichtigsten           lernen und wie schwieriges       nachmittage und 1 Samstag).
Quellen für die Belastung von          Schülerverhalten entsteht        Kursorte sind Zürich, Aarau, Olten
Lehrpersonen. Wird der Unter-       − Einüben von Verhaltensweisen,     und Bern.
richt wiederholt gestört, müssen       mit denen schwierigem Schü-
die Lehrpersonen viel Zeit darauf      lerverhalten so begegnet wer-    Kurskosten
verwenden, um wieder eine              den kann, dass dieses nicht zu   Die Teilnahme ist kostenlos, Teil-
ruhige und konzentrierte Lern-         Störungen führt                  nahmebedingung ist jedoch die
atmosphäre herzustellen.            − Üben eines sicheren Umgangs       Bereitschaft für die Mitarbeit an
Die Pädagogische Hochschule            mit Eltern bei der Besprechung   der wissenschaftlichen Evalua-
Nordwestschweiz und die Univer-        von schwierigem Schülerver-      tion. Diese beinhaltet erstens das
sität Fribourg bieten im Rahmen        halten und bei der Zusammen-     Ausfüllen von Fragebogen zu vier
einer Studie ein Weiterbildungs-       arbeit                           Zeitpunkten während eines Jah-
angebot für Lehrpersonen der        In Form von ein bis vier Telefon-   res (Zeitaufwand ca. 45 Minuten
3. bis 6. Klasse Primarschule an.   foncoachings nach Abschluss der     pro Fragebogen) und zweitens die
Das Ziel des Trainings ist der      Weiterbildung wird die Umset-       Bereitschaft, die Schülerinnen
sichere Umgang mit Unterrichts-     zung der Inhalte vertieft und auf   und Schüler der eigenen Klasse
störungen. Die Teilnehmenden        die eigene Klassensituation ange-   zweimal befragen zu lassen.
sollen ihre Reaktionsweisen bei     passt.
störendem Schülerverhalten so                                           Ziel der wissenschaftlichen
optimieren können, dass der         Kurstermine und Kursorte            Begleitung
Unterrichtsfluss nicht beeinträch-   Die Trainings finden entweder im     Mit der wissenschaftlichen Eva-
tigt wird und das Klima in der      Oktober/November 2012 oder im       luation wird die Wirksamkeit
Klasse sowohl für Lehrpersonen      Oktober/November 2013 statt.        sowie der Nutzen des Trainings
als auch für Schülerinnen und       Die angemeldeten Lehrpersonen       für die Lehrpersonen überprüft.
Schüler angenehm bleibt. Das        werden den Terminen zugeteilt.      Die Auswertung der Befragungen
Training wird wissenschaftlich      Aus wissenschaftlichen Gründen      erfolgt anonym und dient rein
evaluiert.                          muss diese Zuteilung nach dem       wissenschaftlichen Zwecken.

                                                                                Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   17
Volksschul Bildung

Homepage:                           Projektleitung und Auskunft           Das Projekt wird unterstützt
www.lehrertraining.ch               Pädagogische Hochschule Nord-         durch:
Anmeldefrist:                       westschweiz
Februar bis Mitte Mai 2012          Institut Forschung und Entwick-
                                    lung
                                    Prof. Dr. Doris Kunz Heim
                                    doris.kunz@fhnw.ch
                                    Universität Fribourg
                                    Institut für Familienforschung
                                    und -beratung
                                    Dr. Annette Cina
                                    annette.cina@unifr.ch
                                    Dr. Yves Hänggi
                                    yves.haenggi@unifr.ch

Inserat

     Suchen Sie für Ihr Klassenprojekt Partnerschulen
     in Europa und finanzielle Unterstützung?
     Suchen Sie als Gastschule Assistenzlehrkräfte
     aus dem europäischen Ausland?
     Wollen Sie mit Schulen und Behörden einer
     anderen Region ein Projekt entwickeln?

     Dies alles und mehr bietet Ihnen Comenius, das europäische Mobilitätsprogramm für die schulische
     Bildung. Die Antragsperiode läuft – nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne.
     Übrigens: Wenn Sie eine Partnerschule für einen Austausch in der Schweiz suchen, sind Sie bei uns
     ebenfalls an der richtigen Adresse: www.ch-go.ch/chtwinning.

     www.ch-go.ch/comenius
     comenius@chstiftung.ch
     Tel. 032 346 18 18

18 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Gymnasial Bildung

Plattform für Schulentwicklungsprojekte an den Luzerner Gymnasien

Potenzial Gymnasium 2012:
Preisträger stehen fest
«Denken in Modellen – Nacht der Philosophie», «Tanz mit dem Tod», «Mathematik zum Anfassen» -
zum vierten Mal werden im Rahmen von Potenzial Gymnasium innovative Schulprojekte ausgezeichnet.
Die Preisträgerinnen und Preisträger stellten ihre Projekte am 6. Februar im Luzerner Südpol einem
interessierten Publikum vor.

Mit dem Projekt «Potenzial           Schulprojekte auf der Gymnasial-    Preisträger 2012:
Gymnasium» fördert der Kanton        stufe im Kanton Luzern geschaf-
Luzern innovative Schulprojekte      fen. Seit 2007 können Schulpro-     Zweisprachiger Lehrgang am
der Luzerner Gymnasien. Tag-         jekte eingereicht werden, die von   Untergymnasium
täglich werden didaktisch und        einer unabhängigen Jury bewer-      Kantonsschule Alpenquai Luzern
thematisch wertvolle Projekte        tet werden. Die herausragendsten    Der zweisprachige Lehrgang
durchgeführt, über deren Sub-        Projekte werden ausgezeichnet       Deutsch – Englisch am Unter-
stanz jenseits der Schulhaus-        und vom Kanton Luzern beson-        gymnasium korrespondiert mit
mauern kaum je etwas zu ver-         ders gefördert. Solche Projekte     sozialen und ökonomischen Ver-
nehmen ist. Nur allzu oft wird die   können beispielsweise innovative    änderungen und nimmt frühzeitig
Arbeit der Lehrkräfte sozusagen      Unterrichtsformen, neue Lehr-       Bedürfnisse einer zunehmend
im «stillen Kämmerlein» ver-         gänge oder Schulentwicklungs-       international orientierten Gesell-
richtet.                             projekte sein. Auf der Plattform    schaft auf. Er setzt den Englisch-
Aus diesem Grund wurde eine          www.potenzialgymnasium.ch           unterricht an der Primarschule
Plattform für herausragende          werden die Projekte vorgestellt.    intensiviert fort und ergänzt den
                                                                         zweisprachigen Lehrgang am
                                                                         Obergymnasium.

                                                                         Tanz mit dem Tod –
                                                                         Darf ich bitten?
                                                                         Kantonsschule Beromünster
                                                                         In Zusammenarbeit mit der
                                                                         Stiftung Musikforschung Zent-
                                                                         ralschweiz, dem Haus zum Dolder
                                                                         in Beromünster, der Tanzcompag-
                                                                         nie des Luzerner Theaters sowie
                                                                         mit Ehemaligen der Kantons-
                                                                         schule Beromünster entsteht ein
                                                                         moderner Totentanz, der in der
                                                                         ersten Märzhälfte 2012 in der
                                                                         Pfarrkirche St. Stephan Bero-
                                                                         münster aufgeführt wird.
                                                                         Ausführende sind ausschliesslich
                                                                         aktive und ehemalige Schülerin-
                                                                         nen und Schüler der KSB sowie

                                                                                 Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   19
Gymnasial Bildung

                                                                                SchülerInnen für diese Aktion. Die
                                                                                Klassen sind frei bei der Auswahl,
                                                                                der Umsetzung und der Zeitdauer
                                                                                ihres Beitrags. Möglich sind Pro-
                                                                                jekte von wenigen Stunden bis
                                                                                mehreren Tagen. Der Einsatz kann
                                                                                einmalig an einem Tag erfolgen
                                                                                oder über längere Zeit bis übers
                                                                                ganze Schuljahr dauern; im Nor-
                                                                                malfall ist das Projekt in den
                                                                                Unterricht eingebettet. Es ist auch
                                                                                möglich, einen Projekttag oder
                                                                                eine nicht fixierte Sonderwoche
                                                                                zum Thema durchzuführen.

                                                                                Mathematik zum Anfassen
                                                                                Kantonsschule Sursee
                                                                                Mathematik ist bei vielen
                                                                                Jugendlichen unbeliebt. Die
                                                                                meisten Vorurteile lauten:
Lehrpersonen: Theatergruppe,         SchmaK – SchülerInnen                      Mathematik sei trocken, abstrakt
Schwerpunktfach Musik                machen Klimaschutz                         und schwierig. In diesem Projekt
3./4. Klasse und Tanzgruppe.         Kantonsschule Reussbühl Luzern             wird gezeigt, dass Mathematik
Ebenfalls involviert ist das         Jede Klasse der KSR leistet                leicht begreifbar, konkret und
Schwerpunktfach Bildnerisches        während des Schuljahres einen              sogar schön sein kann.
Gestalten 5./6. Klasse.              «Klimaschutz-Einsatz». Nach dem            Ziel dieses Projektes ist es, die
                                     Motto «Wenn alle einen kleinen             Bedeutung der Mathematik im
«Fokus Maturaarbeit»                 Beitrag leisten, können wir viel           Alltag ins richtige Licht zu
Kantonsschulen Alpenquai,            erreichen» engagieren sich alle            rücken.
Reussbühl und Musegg Luzern
«Fokus Maturaarbeit» steht für
eine Ausstellung von sehr guten
Maturaarbeiten aus den drei Kan-
tonsschulen Alpenquai, Reussbühl
und Musegg, die in Zusammen-
arbeit mit der Stiftung «Schweizer
Jugend forscht» prämiert werden.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist,
dass die besten Arbeiten im
nachfolgenden nationalen Wett-
bewerb eingereicht werden. Die
Ausstellung findet an der Univer-
sität Luzern und damit an einem
Ort statt, der die Verbindung der
Maturaarbeiten mit der Wissen-
schaft deutlich macht.               Fotos: Kantonsschule Sursee zum Projekt «Life Science»     Fotos von Rolf Probst

20 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Gymnasial Bildung
                                      Inserat

Denken in Modellen. Die Nacht         9. SCHWEIZER BIENNALE ZU
der Philosophie                       WISSENSCHAFT, TECHNIK + ÄSTHETIK
                                      THE 9TH SWISS BIENNIAL ON
Gymnasium St. Klemens                 SCIENCE, TECHNICS + AESTHETICS
In der Nacht der Philosophie
steht das Erkennen mithilfe von       DAS GROSSE,
Modellen im Zentrum. Dabei            DAS KLEINE UND
werden exemplarisch die Bedin-        DER MENSCHLICHE
gungen menschlicher Erkennt-          GEIST ( TEIL 2 )
nisse und der Einfluss verschiede-     THE LARGE,
ner Vorgehensweisen auf die
Untersuchungsergebnisse fokus-
                                      THE SMALL
siert. Das heisst: Welches sind die   AND THE HUMAN
Voraussetzungen von Wissen und        MIND ( PART 2 )
wie verändern unterschiedliche        31. MÄRZ / 1. APRIL 2012
                                      VERKEHRSHAUS DER SCHWEIZ, LUZERN
Systematisierungsmöglichkeiten
die Erkenntnis?

Life Sciences Gymi
Kantonsschule Sursee
Die Vernetzung der klassischen        SPECIAL GUEST: SIR ROGER PENROSE,
naturwissenschaftlichen Fächer        UNIVERSITÄT OXFORD (UK)
untereinander und der gleichzei-      KEYNOTE-SPEAKERS UND
                                      CHAIRPERSONS
tige Einbezug von Bereichen der
Bewegungswissenschaft (Ernäh-
rungslehre und Physiologie, Bio-
mechanik, Robotik) kennzeichnen       Anirban
                                      Bandyopadhy-
                                      ay (Indien)
                                                     Chiara
                                                     Caprini
                                                     (Frankreich)
                                                                    Ruth
                                                                    Durrer
                                                                    (Schweiz)
                                                                                Andor
                                                                                Frenkel
                                                                                (Ungarn)
                                                                                            Vahe G.
                                                                                            Gurzadyan
                                                                                            (Armenien)
diesen Bildungsweg. Das Projekt
geht vom berechtigten Anspruch
aus, dass unsere Lernenden einer-
seits in den Bereichen Naturwis-      Stuart
                                      Hameroff
                                                     Malcolm
                                                     Longair
                                                                    Ezra T.
                                                                    Newman
                                                                                Abner
                                                                                Shimony
                                                                                            Jack
                                                                                            Tuszynski
senschaften, Lebenswissenschaf-       (USA)          (UK)           (USA)       (USA)       (Kanada)

ten und Mathematik gefördert          PODIUMSDISKUSSIONEN
werden sollen, und zwar integ-        DAS GROSSE, DAS KLEINE UND DER
                                      MENSCHLICHE GEIST 1995 bis 2012 (31.3.)
riert und interdisziplinär. Ande-     KRITIKEN DER ZEITGENÖSSISCHEN
rerseits sollen sie für die gesell-   KOSMOLOGIE (1.4.)
                                      LEITUNG: MALCOLM LONGAIR
schaftliche und gesundheitsför-
                                      PROGRAMM UND ANMELDUNG:
dernde Bedeutung von Bewegung         www.neugalu.ch
sensibilisiert werden und von
einem reichhaltigen Wahlangebot
im Sport profitieren können.

Weitere Informationen:
www.potenzialgymnasium.ch             Alle Referate und Podiumsdiskussionen
                                      mit Simultanübersetzung
                                      Veranstalter und Konzept:
                                      Neue Galerie Luzern, René Stettler

                                                                      Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   21
Berufs und Weiter Bildung

BBZ Bau und Gewerbe / Gesundheit und Soziales

Neue Prorektoren gewählt
Der Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung hat Roger Leisibach zum neuen Prorektor am
BBZ Bau und Gewerbe und Yvonne Zemp Baumgartner zur neuen Prorektorin am BBZ Gesundheit und
Soziales gewählt.

                                 Roger Leisibach (Jg. 73) arbeitet    1. August 2012 von Peter Stein-
                                 seit 2003 als Berufsfachschulleh-    gruber, der sich künftig auf die
                                 rer im Fachbereich Elektroberufe     Leitung im Schulhaus Heimbach
                                 am Berufsbildungszentrum Bau         Luzern konzentriert.
                                 und Gewerbe in Luzern. Gleich-       Roger Leisibach absolvierte zuerst
                                 zeitig ist er Stellvertreter des     eine Berufslehre als Elektromon-
                                 Fachbereichsleiters und organi-      teur und bildete sich nachher am
                                 siert die Stütz- und Blockkurse      damaligen Abendtechnikum in
                                 für die Lernenden. Vor einer         Horw zum Elektroingenieur HTL
                                 Tätigkeit als Lehrer arbeitete       weiter. 2007 erwarb er am Eidge-
                                 Roger Leisibach mehrere Jahre        nössischen Hochschulinstitut für
                                 als Projekt- und Bereichsleiter in   Berufsbildung (EHB) das Diplom
                                 der Automation und der Gebäu-        als Berufsfachschullehrer für den
                                 detechnik. Seine neue Aufgabe        berufskundlichen Unterricht.
                                 als Prorektor im Schulhaus           Roger Leisibach ist verheiratet
                                 Weggismatt übernimmt er per          und wohnt in Hünenberg See (ZG).

                                 Yvonne Zemp Baumgartner              tion als Prorektorin am Berufsbil-
                                 (Jg. 67) war von 2009 bis Ende       dungszentrum Gesundheit und
                                 2011 stellvertretende Geschäfts-     Soziales am 1. August 2012.
                                 führerin der Zentralschweizer        Yvonne Zemp Baumgartner ist
                                 Berufsbildungsämter-Konferenz        ausgebildete Hauswirtschaftsleh-
                                 (ZBK). Davor arbeitete sie meh-      rerin. 1996 erwarb sie zusätzlich
                                 rere Jahre als Beraterin, Projekt-   das eidgenössische Diplom als
                                 leiterin und Fachlehrerin im         Berufsfachschullehrerin und 2007
                                 Bereich Hauswirtschaft am            schloss sie an der Hochschule
                                 Berufsbildungszentrum Natur          Luzern-Wirtschaft ein Nachdip-
                                 und Ernährung in Sursee. Seit        lomstudium als Master of Ad-
                                 2008 präsidiert sie die Schul-       vanced Studies in Business Admi-
                                 pflege Sursee. Yvonne Zemp            nistration ab. Yvonne Zemp Baum-
                                 Baumgartner folgt auf Roland         gartner ist verheiratet, Mutter von
                                 Moser und übernimmt die Funk-        zwei Kindern und wohnt in Sursee.

22 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Hochschul Bildung

                                    - Info

Ausbildung                          tergasse auch einige Seminar-          Diversity: soziale Vielfalt an der
                                    räume und ein Hörsaal zur Verfü-       PHZ Luzern
Neue Adresse ab 19. März 2012:      gung stehen.                           Die Vielfalt der Angehörigen der
Pfistergasse 20 statt                                                       PHZ Luzern ist – entsprechend
Museggstrasse 37                    Eine Übersicht über die Gebäude        der Diversität in der gesamten
                                    der PHZ Luzern und deren Abtei-        Bevölkerung – erfreulich gross.
                                    lungen finden Sie unter:                Die Hochschulleitungskonferenz
                                    www.luzern.phz.ch/informationen/       hat beschlossen, dieser Vielfalt
                                    lageplan-gebaeude                      vermehrt Aufmerksamkeit zu
                                                                           schenken. Das bedeutet, dass
                                                                           unterschiedliche Fähigkeiten der
                                    Praxisorganisation: Steigende          Mitarbeitenden und Studierenden
                                    Studierendenzahlen, höherer            gezielter als bisher wahrgenom-
                                    Bedarf an Praxisplätzen                men und gefördert werden sollen.
Nachdem im vergangenen Som-         2011 durfte sich die PHZ Luzern        Grundlage für den Umgang mit
mer der Leistungsbereich Weiter-    über erneut gestiegene Studie-         der Vielfalt an der PHZ Luzern
bildung und Zusatzausbildungen      rendenzahlen freuen. Diese Tatsa-      – der Diversity – ist die an der
und ein Teil der Ausbildung ins     che bringt einen erhöhten Bedarf       SLK-Sitzung vom 22. Oktober
UNI/PHZ-Gebäude umgezogen           an Praktikumsplätzen in Schul-         2011 genehmigte Diversity-Policy.
sind, steht ein weiterer Umzug      klassen mit sich, insbesondere         Die Diversity-Policy finden Sie
bevor.                              auf der Primarstufe.                   unter: www.luzern.phz.ch/
                                    Dank der grossen Kooperations-         organisation/gender-und-diversity
Ab dem 19. März 2012 wird die       bereitschaft der Schulleitungen
Leitung der PHZ Luzern in der       und Praxislehrpersonen konnten
Pfistergasse 20, dem ehemaligen      in diesem Studienjahr ausreichend      Kommission für Gesellschafts-
Uni-Gebäude, zu finden sein. Mit     Praktikumsplätze gesichert werden.     fragen: Wahl zweier PHZ-
der Leitung werden alle Abteilun-   Herzlichen Dank an alle Beteiligten.   Luzern-Angehörigen
gen, die bisher im Hauptgebäude     Dies ist ein wichtiger Beitrag zur     Thomas Kirchschläger, Co-Leiter
an der Museggstrasse 37 zu fin-      Qualität der Ausbildung.               des Zentrums für Menschen-
den waren, umziehen. Konkret                                               rechtsbildung (ZMRB) der PHZ
sind dies: Rektorat, Prorektorat,   Auch für nächstes Jahr werden          Luzern, wurde vom Regierungsrat
Ausbildungs- und Studiengangs-      wieder Praxislehrpersonen              neu zum Präsidenten der Kom-
leitungen, Verwaltung, Stabsstel-   gesucht. Interessierte Lehrperso-      mission für Gesellschaftsfragen
len Human Resources und Corpo-      nen nehmen bitte mit der Praxis-       ernannt. Er übernimmt die Auf-
rate Communications und die         organisation der PHZ Luzern            gabe auf den 1. Januar 2012.
Kanzlei Ausbildung. Zusätzlich      Kontakt auf:                           Ebenfalls neu in die Kommission
werden im Gebäude an der Pfis-       praxisorganisation@luzern.phz.ch       gewählt wurde Beatrice Ebneter,

                                                                                   Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   23
Hochschul Bildung

Logopädin und Dozentin für Heil-      sonen, welche den CAS Mento-         nannten SWiSE-Schulen innova-
pädagogik an der PHZ Luzern.          ring & Coaching im Lehrberuf         tive Unterrichtskonzepte entwi-
Die Hochschulleitung gratuliert       erfolgreich abgeschlossen haben      ckeln, durchführen und austau-
den beiden Angehörigen der PHZ        und für Beratungsmandate zur         schen. Sind Sie interessiert, sich
Luzern zur Wahl in die Kommis-        Verfügung stehen.                    mit Ihrer Schule an diesem Pro-
sion für Gesellschaftsfragen.                                              jekt zu beteiligen?
                                      Mögliche Einsatzgebiete für Coa-     Weitere Informationen und Hin-
                                      ches und MentorInnen sind:           weis auf Informationsveranstal-
Wettbewerb «Informatik-               Begleitung von Übergängen im         tungen finden sie unter:
Biber»: erfolgreiche                  Lehrberuf (z. B. Berufs- oder Wie-   www.wbza.luzern.phz.ch/weiter-
Zentralschweizer Schulen              dereinstieg), Unterstützung im       bildung-volksschule/swise
Vom 7. bis 11. November 2011          Rahmen eines zielorientierten
wurde in der Schweiz zum zwei-        Entwicklungsprozesses zur Siche-     Anmeldungen für
ten Mal der Wettbewerb «Infor-        rung und Optimierung von Unter-      Weiterbildungskurse
matik-Biber» durchgeführt. 4500       richt, Beratungsaufgaben auf         In unserem Online-Programm
Schülerinnen und Schüler nah-         kollegialer Stufe, Tätigkeit als     finden Sie jederzeit Kurse mit
men daran teil. Zentralschweizer      Praxislehrperson oder Schulmen-      freien Plätzen (entsprechendes
Schülerinnen und Schüler klas-        torIn der PHZ Luzern.                Feld anklicken). Nachmeldungen
sierten sich dabei unter den zehn                                          sind laufend möglich und werden
Besten.                               Weitere Informationen zur Kon-       gerne entgegengenommen.
Der Wettbewerb «Informatik-           taktaufnahme finden Sie unter:        Das Online-Programm finden Sie
Biber», der in verschiedenen euro-    www.wbza.luzern.phz.ch/              unter: www.wbza.luzern.phz.ch
päischen Ländern schon seit meh-      berufsbiografische-angebote
reren Jahren bestens etabliert ist,
will das Interesse von Kindern und
Jugendlichen an der Informatik        Als SWiSE-Schule natur-              Forschung und
wecken. Die Fachdidaktik Infor-       wissenschaftlich-technischen         Entwicklung
matik der PHZ Luzern und die          Unterricht erproben?
Fachschaft Informatik der Kan-                                             ISH: Qualifizierung des
tonsschule Alpenquai arbeiten in                                           Fachpersonals zur Integrations-
der Projektleitung mit.                                                    förderung im Frühbereich
Der nächste Wettbewerb findet                                               Im Rahmen einer Zusatzstudie
im November 2012 statt. Weitere                                            beauftragt das Bundesamt für
Informationen finden Sie unter:                                             Migration (BFM) das ISH, eine
www.informatik-biber.ch                                                    Befragung der Teilnehmenden der
                                                                           durch den Bund unterstützten
                                      Die PHZ beteiligt sich an einer      Weiterbildungen durchzuführen.
                                      nationalen Weiterbildungsoffen-      Hauptziel der Evaluation ist es,
Weiterbildung und                     sive zur Weiterentwicklung des       Hinweise für künftige Angebote
Zusatzausbildungen                    naturwissenschaftlich-techni-        der Qualifizierung des Fachperso-
                                      schen Unterrichts auf allen Stu-     nals zur Integrationsförderung im
Fachpersonen Mentoring &              fen der Volksschule. Getragen von    Frühbereich zu erhalten. Ausser-
Coaching: freie Kapazitäten für       grosszügigen Beiträgen von Stif-     dem sollen aus der Befragung
Beratungsmandate                      tungen und gestützt von einem        Hinweise für Qualitätskriterien
Auf der Website der WBZA ist          breiten Netzwerk und Koopera-        abgeleitet werden können. Pro-
eine Liste aufgeschaltet mit Per-     tionen will die PHZ mit soge-        jektleiter ist lic. phil. Roger Küng.

24 Mitteilungsblatt Nr. 1/2012
Hochschul Bildung

Veranstaltungen                      Anmeldung: Über das Online-           Human Rights Orchestra –
                                     Programm der WBZA (Kurs-Num-          Bildungsprogramm am
Internationale Tagung Lehrer-        mern 21.24.1/21.25.1/21.26.1/21.      Lucerne Festival
Innenmangel                          27.1/21.28.1)                         Im Rahmen des Ostern-Lucerne-
Im Zentrum stehende Fragen:                                                Festivals gestalten Mitglieder des
− Eignung als Luxusproblematik       Weitere Informationen unter:          Human Rights Orchestra gemein-
   in Zeiten des LehrerInnen-        www.luzern.phz.ch/pestalozzi-         sam mit Schweizer Jugendlichen
   mangels?                          symposium2012                         ein Spezialkonzert unter der Lei-
− Quer- und Seiteneinstiege als                                            tung von Alessio Allegrini. Das
   Lösungsansätze?                                                         Konzert findet als Höhepunkt des
− Gibt es «didaktische Transfer-     Eröffnungsfeier erweitertes           Human-Rights-Orchestra-Bil-
   leistungen» aus anderen           PMZ Luzern: «Rotkäppchen              dungsprogramms statt.
   Berufen?                          meets Facebook»
− Welche Modelle sind aus Sicht      Im Rahmen des Bezuges des             Nach den bisherigen zwei Bene-
   der Pädagogischen Hochschulen,    neuen UNI/PHZ-Gebäudes erhielt        fizkonzerten im KKL Luzern, im
   welche aus Sicht der Volks-       das Pädagogische Medienzent-          Rahmen des Internationalen
   schulen angezeigt?                rum (PMZ) die Gelegenheit, seine      Menschenrechtsforums Luzern
Wann: Donnerstag und Freitag,        Räumlichkeiten zu erweitern. Die      (IHRF) des Zentrums für Men-
9. und 10. Februar 2012, 9–17 Uhr    Erweiterung wird mit einem inte-      schenrechtsbildung (ZMRB) der
Wo: PHZ Luzern, UNI/PHZ-             ressanten und vielseitigen Pro-       PHZ Luzern, findet 2012 erstmals
Gebäude, Frohburgstrasse 3,          gramm eröffnet. Das PMZ lädt          das Human-Rights-Orchestra-
6002 Luzern                          alle herzlich zur freien Besichti-    Bildungsprogramm in der
Anmeldung: janine.wigger@phz.ch      gung ein. Folgende Neuerungen         Schweiz statt.
                                     erwarten die Besucherinnen und        Wann: 25. März 2012
                                     Besucher:
Pestalozzi-Symposium 2012            − Bilderbuchsammlung des Zent-
Die Wirkungsgeschichte Pestaloz-        rums Medienbildung mit über        Fachtagung
zis ist ein spannendes Feld, das        6000 wertvollen Bilderbüchern.     Menschenrechtsbildung
sich weit über die Schweiz hinaus    − Lernlounge, welche in sich die      Das Zentrum für Menschen-
erstreckt. Pestalozzis Gedanken-        Funktion einer Lounge und          rechtsbildung (ZMRB) der PHZ
gut bietet reichlich Ansatzpunkte,      einer Bibliothek vereint und als   Luzern organisiert am 28. April
um sich auf grundlegende päda-          Labor für Experimente mit          2012 erstmals die Fachtagung
gogische Werte zu besinnen.             medienunterstützten Lernfor-       Menschenrechtsbildung zum
Durch die gemeinsame Auseinan-          men sowie als Ort für Events,      Thema «Materialien der Men-
dersetzung mit diesem weltbe-           Trainings und Gruppenarbeiten      schenrechtsbildung». Die Tagung
kannten Schweizer Pädagogen             funktioniert.                      verfolgt das Ziel, verschiedene
ermöglicht das Pestalozzi-Sym-       − Selbstverbuchungsanlage,            Materialien vorzustellen und zu
posium einen Austausch zwi-             welche es erlaubt, auch ohne       diskutieren und deren Entwick-
schen Kulturen zu einer grundle-        Bedienung das PMZ zu nutzen.       lung grundsätzlich zu reflektieren.
genden Thematik: der Bildung.
Das Symposium mit internationa-      Wann: 14. März 2012,                  Wann: 28. April 2012
ler Präsenz dauert vier Tage,        13.30–17 Uhr                          Wo: UNI/PHZ-Gebäude, Luzern
wobei auch nur einzelne Tage         Wo: PMZ Luzern, Sentimatt 1,          Anmeldung:
besucht werden können.               Luzern                                info@zmrb.luzern.phz.ch
Wann: 10. bis 13. April 2012         Weitere Informationen finden Sie       Weitere Informationen finden Sie
Wo: UNI/PHZ-Gebäude, Luzern          unter: www.medienzentren.phz.ch       unter: www.hres.phz.ch

                                                                                   Nr. 1/2012 Mitteilungsblatt   25
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