"tanz ist surprises" Premieren mit viel Erlebnis und neuen Inszenierungen - Stadt Dornbirn
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AMTS- UND ANZEIGENBLATT | FREITAG 26. OKTOBER 2018 | NR. 43 | 146. JAHRGANG | WWW.DORNBIRN.AT | EURO 0,70
„tanz ist
surprises“
Premieren mit
viel Erlebnis und
neuen Inszenierungen
Von 1. bis 3. November
im Spielboden Dornbirn.
Alle Infos im Innenteil.
Bild: James Wilton, © Steve TaDie Stadt Dornbirn liegt im Herzen des Rheintals und zeichnet sich durch ihre hohe
Lebensqualität, Sicherheit und Familienfreundlichkeit aus. Dornbirn ist mit beinahe
50.000 Einwohnern die größte Stadt Vorarlbergs und beschäftigt derzeit rund 1.800
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
WAS
Auf Grund einer anstehenden Pensionierung suchen wir eine einsatzbereite Per-
sönlichkeit als
Gerätewart der Feuerwehr
WEI
Ihre wesentlichen Aufgaben, die Sie begeistern:
Wartung und Prüfung der Fahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehr
Dornbirn | Reinigung und Pflege der Gerätschaften, Fahrzeuge und Aufrüs-
tung nach Einsätzen | Organisation des Bekleidungswesens | Prüfung und
Wartung der Atemschutzgeräte | Vertretung des anderen Gerätewarts in
TER
allen Agenden (Haustechnik, Funk, etc.) | Mitwirkung bei der Ausbildung
Sie bringen mit:
Aktives Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr mit den persönlichen und
fachlichen Fähigkeiten eines Einsatzleiters | abgeschlossene Ausbildung im
Bereich KFZ/LKW-Mechanik oder vergleichbare Ausbildung | Führerschein
BRIN
Gruppen B und C | Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger | eigenständige
und eigenverantwortliche Erledigung der gestellten Aufgaben | hohe kom-
munikative und organisatorische Kompetenz | offen für Innovationen und
Anpassungsfähigkeit an das dynamische Umfeld einer Einsatzorganisation |
Bereitschaft zu fallweisen Einsätzen zu Nachtzeiten, an Feiertagen und
Wochenenden | Bereitschaft zu Fort- und Weiterbildungen insbesondere im
GEN
technischen Bereich | Zuverlässigkeit und hohes Verantwortungsbewusstsein
Wenn Sie für die Feuerwehr Dornbirn einsatzbereit sind und über einen einwand-
freien Leumund verfügen, freuen wir uns über Ihre Online-Bewerbung (Bewer-
bungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, aktuelles Foto) auf unserer Homepage
http://bewerbungen.dornbirn.at/.
Die Entlohnung orientiert sich nach dem Gehaltsschema des Gemeindeangestell-
tengesetz 2005; berufliche Erfahrungsjahre werden berücksichtigt. Das Stellenan-
gebot richtet sich an Frauen und Männer.
Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2018
Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea KaufmannDornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 3
UMWELT
DORNBIRN WIRD
„ESSBARE STADT“
Grünflächen in und rund um die Stadt zu erhalten, ist
angesichts der enormen Bautätigkeit in Dornbirn eine
besondere Herausforderung. Mit dem Landschafts- und
Grünraumkonzept wurden bereits seit einigen Jahren die
wesentlichen Ziele dazu formuliert sowie kräftig in die
„Grünausstattung“ im Siedlungsgebiet investiert. Mit der
Initiative „essbare Stadt“ sollen die städtischen Grünräume
für die Bevölkerung noch attraktiver werden. „Die Initiative
dazu kommt aus der Bevölkerung und wir werden die
Dornbirnerinnen und Dornbirner auch bei der Umsetzung
einbinden. Es freut mich, dass in Dornbirn ein neues
Beteiligungsprojekt gestartet wurde. Die Stadt wird sich
entsprechend einbringen“, berichtet Bürgermeisterin
Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.
Dornbirn wächst. Pro Jahr kommen durchschnittlich rund
400 neue Dornbirnerinnen und Dornbirner dazu. Dieser
Entwicklung entsprechend werden auch laufend neue
Wohnanlagen gebaut – privat und von der Stadt unter-
stützt auch gemeinnützig und leistbar. „Attraktive Spiel-
und Grünflächen sind für die weitere Verdichtung im Initiativen etc. genutzt und beerntet werden. Die von den
Wohngebiet wichtig. Mit dem Ankauf des Stadtgartens Dornbirner Jugendwerkstätten gebauten Hochbeete sind
wurde vor einigen Jahren eine zentrale Parkanlage auch technisch auf der Höhe. Mit einer digital gesteuerten
geschaffen“, ergänzt Stadtplanungsstadtrat Mag. Martin Bewässerung, die über ein am LORA-Netzwerk angeschlos-
Ruepp. Dort wo es möglich ist, investiert die Stadt laufend senes System verfügt, sind die Anlagen „smart“.
in die Sicherung von Grünflächen für Spielplätze und
Erholungsmöglichkeiten. Umweltstadträtin Dr. Juliane Bevölkerung aktiv miteingebunden, um Lebensräume
Alton: „Mit der Initiative ,essbare Stadt’ erhalten diese für Mensch und Natur zu schaffen
Flächen nun eine zusätzliche Funktion: Hier können sich Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschätzung
die Dornbirnerinnen und Dornbirner aus der Nachbar- gegenüber regionalen und saisonalen Lebensmitteln zu
schaft selbst als Gärtnerinnen und Gärtner betätigen.“ fördern. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für ökologische
Ein Pilotprojekt gibt es bereits neben dem Hermann- Kreisläufe verbessert werden und Kooperationen gefördert
Gmeiner-Park. werden. Die Finanzierung des Projektes ist, neben Förde-
rungen Firmensponsoring, vor allem auf die Unterstützung
Essbare Stadt in Dornbirn der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Daher wurde ein
Die Initiative „essbare Stadt“ ist ein Beteiligungsprozess, Crowdfunding initiiert. Unterstützt werden kann das
in den die Bevölkerung aktiv miteingebunden wird. Projekt über die Plattform www.mit.einander.at/dornbirn
Lebendige und erlebbare Räume entstehen sowohl für oder „analog“ mit einem Beitrag in die Kasse beim ersten
die Bewohner als auch für die Besucher der Plätze. Mehr Schaubeet zwischen Dornbirn Tourismus und Rathaus.
grün in der Stadt ist auch ein Beitrag zur Erhaltung der Bei erfolgreicher Finanzierung entsteht ab Frühjahr 2019
Insekten- und Vogelwelt. Sichtbar wurde die Initiative ein Pilotgarten im Stadtpark neben der inatura.
bereits mit einem Hochbeet zwischen dem Rathaus und
Dornbirn Tourismus. Die erste Anlage soll später im Mehr Informationen unter:
Stadtpark entstehen. Nach und nach soll ein Netz an www.essbare-stadt.com | mitmachen@essbare-stadt.com
vielen, kleinen, essbaren und blühenden Flächen ent
stehen, die von einzelnen Nachbarn, Gemeinschaften,4 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
KRANKENHAUS
TECHNIK TRIFFT MEDIZIN
Das Herzstück eines Krankenhauses ist sein Operations auf minimaler Grundfläche. „Paternoster nutzen auf
bereich. In Dornbirn sind rund 35 Mitarbeiterinnen und geringer Fläche die Raumhöhe optimal aus und sind ein
Mitarbeiter multiprofessionell in den Operationssälen tätig. sehr platzsparendes und effizientes Lagersystem. Die
Das Team ist für die Vor- und Nachbereitung der OP-Einheiten neuen Regale ermöglichen in der AEMP auf rund 15,5 m2
sowie die Vor- und Nachsorge der Patientinnen und Patienten Stellfläche rund sechs Mal so viel Lagerfläche“, so Kranken-
bei operativen Eingriffen zuständig. Sie instrumentieren bei hausreferent und Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp,
Operationen, bedienen medizintechnische Geräte und sind „und durch das mehrstufige Sicherheitskonzept bieten sie
für die logistische Verwaltung von Materialien und Medi- größtmöglichen Schutz für Mensch, Maschine und Lagergut.“
kamenten zuständig. „Im Zuge der Modernisierung unseres
Krankenhauses wird auch die Aufbereitungseinheit für
Medizinprodukte, abgekürzt AEMP, erneuert. Sie gewähr-
leistet als zentrale Dienstleistungseinrichtung für alle
Abteilungen einen reibungslosen Krankenhausbetrieb.
Gemeinsam mit der OP-Pflege sind diese Teams während
des Umbaus besonders gefordert. Ihr Arbeitsbereich
verändert sich mit den Etappen und sie sind durch die
Logistik in der Versorgung gefordert. Ich möchte mich
bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr
© Lisa Mathis
Engagement herzlich bedanken“, betont Bürgermeisterin
Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.
Sicherheit und Effizienz
Bereits bei der Planung der AEMP müssen neben den bau
lichen und räumlichen Strukturen auch die Organisation
und die Prozesse berücksichtigt werden. „Ziel ist es, einen
prozessorientierten Medizinproduktekreislauf und somit
einen Qualitätskreislauf zu planen und umzusetzen.
Nur so sind der hohe Standard und die Patientensicher-
© Lisa Mathis
heit zu gewährleisten“, betont Pflegedirektor Stephan
Palaver, BScN. Der Kreislauf beginnt mit der Sterilisation
und Lagerung, es folgt die Bereitstellung und Nutzung.
Anschließend werden die Produkte gereinigt und einer
Die Aufgabe des OP-Teams besteht darin, die Patientinnen Funktionsprüfung unterzogen, verpackt und nach der
und Patienten im OP-Bereich zu empfangen und bis zum Sterilisation gelagert. Dabei muss das Verfahren und
Ende der Operation optimal zu betreuen. Um den hohen jeder Schritt nachvollziehbar sein. In Dornbirn dienen
Standard und die Patientensicherheit garantieren zu die drei neuen Umlaufregale als Lager für die rund 400
können, wird bei jedem operativen Eingriff ein Protokoll Tassen. Sie umfassen je nach Operation bis zu 100 Instru-
geführt. Das ermöglicht die Nachvollziehbarkeit und mente, die nach einer genauen Packliste zusammengestellt
Transparenz der Sterilisationsstandards und der verwen sind. „Derzeit begutachten wir rund 800 Einzelartikel“,
deten Materialien. Dabei wird an der AEMP die Auf berei- erklärt die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
tung aller Instrumente und Materialien in Siebebene unter (DGKP) Julia Albrich. Sie leitet die OP-Pflege und ist gemein-
Einhaltung einer gleichbleibend hohen, Barcode EDV- sam mit dem Leiter der AEMP Richard Rayo Garcia und
unterstützten Qualität mit lückenloser Dokumentation DGKP Martin Geiger am Planungsprozess des Umbaus
durchgeführt. Erster Schritt in der Modernisierung ist die beteiligt. Dabei geht es um die Optimierung der Abläufe,
Inbetriebnahme von drei neuen automatisierten Umlauf- um das Instrumentenmanagement sowie die Aufrechter-
regalen. Sie basieren auf dem Prinzip des Paternosterauf- haltung des Produktekreislaufes durch alle Phasen des
zugs und ermöglichen eine maximale Raumausnutzung Umbaus.Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 5
KRANKENHAUS
MIT HAUT UND HAAREN
Schön sein und sich im eigenen Körper wohlfühlen. Für einen
Augenblick die Krankheit vergessen dürfen. Während der
Chemotherapie ist die richtige Pflege von Haut und Haaren
nicht nur aus körperlicher Sicht wichtig. Ein gepflegtes
Äußeres trägt viel dazu bei, sich wieder wohlzufühlen und
zu genesen. Eine medikamentöse Therapie verläuft nur
selten ohne Nebenwirkungen. Dabei sind Haut und Haare
meist in Mitleidenschaft gezogen. Um mit den äußerlichen
Folgen der Krebserkrankung besser umgehen zu können,
bietet der Workshop „Haar- und Kopfhautpflege – jetzt
erst recht“ am 30. Oktober 2018 Informationen und Hilfe-
stellungen für Betroffene und Interessierte. Es ist eine
Veranstaltung des Dornbirner Brustgesundheitszentrums
© andreaobzerova
und des Gynäkologisch-Onkologischen Zentrums Dornbirn.
Wenn sich das Aussehen verändert. Die Diagnose Krebs
und ihre Behandlung bringen große psychische und
körperlichen Belastungen und Veränderungen mit sich. Re-Zertifizierung des Brustgesundheitszentrums Dornbirn
Die medikamentöse Therapie zielt darauf ab, schnell das hohe Engagement und die gute Zusammenarbeit der
wachsende Zellen abzutöten und eine Zellteilung zu Teams, auch über die Landesgrenzen hinaus: So ist Dornbirn
verhindern. Nur so kann das Wachstum eines Tumors affiliierter Partner des „Brustgesundheitszentrum Tirol“
gebremst werden. Auch eine Strahlentherapie und neue, und gehört – gemeinsam mit Schwaz, Lienz, Brixen und
zielgerichtete Therapien können mit unangenehmen Meran – zum größten wissenschaftlichen und medizini-
Nebenwirkungen auf die Kopf haut und Haare einhergehen. schen Netzwerk zur Betreuung von Frauen mit Brustkrebs
Diese äußeren, für alle sichtbaren Veränderungen werden in Österreich.
von den Betroffenen als belastend erlebt. „Ihnen hier
sanfte Hilfestellungen und Informationen anzubieten, ist Ebenso erfolgreich zertifiziert ist das onkologische Krebs-
das Ziel unseres Workshops“, erklärt Silvia Heidenkummer. zentrum sowie das interdisziplinäre Kontinenz- und Becken-
Die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin erlebt bodenzentrum. Damit ist Dornbirn mit der Urologie in
als Stationsleitung auf der Abteilung Gynäkologie die Bregenz gemeinsam das erste zertifizierte Zentrum in
Sorgen und Ängste der Betroffenen in ihrem Alltag, „auch Vorarlberg bei einer Erkrankung, von der österreichweit
in schwierigen Zeiten will man sich im Spiegel anlächeln 10 Prozent der Menschen betroffen sind. „Diese Vernetzung
können und sich gepflegt fühlen.“ Hier kann die Aroma- und die Zusammenarbeit von mehreren Expert-Teams aus
pflege vor, während und nach einer medikamentösen verschiedensten Fachrichtungen gibt unseren Patientinnen
Chemotherapie wesentlich unterstützen. Gemeinsam mit und Patienten die Sicherheit, dass an dieser zentralen
der Aromakologin Birgit Noeckl stehen an diesem Nach- Anlaufstelle für Abklärung und Therapie gemeinsam die
mittag folgende Themen im Mittelpunkt: Lösung gefunden wird, um die Lebensqualität zu verbes-
Was braucht ein Haar um gesund zu wachsen? sern“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.
Wann ist es Zeit die Haare zu kürzen oder glatt zu rasieren?
Es ist ein Austausch von Erfahrung und Information. Workshop
„Wir möchten beraten, behandeln, unterstützen und Jetzt erst recht – Haar- und Kopfhautpflege
begleiten“, erklärt DGKP Silvia Heidenkummer. für Betroffene und Interessierte
Dienstag, 30. Oktober 2018 um 14:30 Uhr
Netzwerk im Dienst der Frauen Pflegeheim-Saal, Erdgeschoss, Krankenhaus Dornbirn
Gemeinsam Lösungen finden, das ist das Ziel von zertifi- (ehemaliges Pflegeheim Lustenauerstraße)
zierten Zentren. Sie ermöglichen durch ihr Netzwerk und Begrüßung: DGKP Silvia Heidenkummer
ein fächerübergreifendes Denken die beste Behandlung. Referentin: Aromakologin Birgit Noeckl
Am Krankenhaus Dornbirn bestätigt die erfolgreiche6 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
WOHNUNGEN
SICHER VERMIETEN
IN DORNBIRN
Leerstehenden Wohnraum zu aktivieren und gleichzeitig
die Vermieter nicht nur zu entlasten, sondern auch abzu
sichern, das ist der Kern des Projektes „Sicher vermieten“.
Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Land Vorarlberg,
Stadt Dornbirn, VOGEWOSI und Eigentümervereinigung.
Das Modell garantiert den Wohnungsbesitzern laufende
Mieteinnahmen, ohne mit Risiken oder Aufwand verbunden
zu sein. Interessenten können sich bei der Stadt Dornbirn
melden.
Die wichtigsten Fragen und Antworten:
Wie viel Miete bekomme ich?
Der maximale Mietzins liegt 20 % unter dem Vorarlberger
Richtwert. (Das sind derzeit für Dornbirn 7,71 Euro / m², für
Autoabstellplätze 30,– Euro, für Carports 45,– Euro und
für Tiefgaragen 60,– Euro.)
Welche Wohnung kann ich im Rahmen des Pilotprojekts
vermieten?
Ausschließlich nicht geförderte Wohnungen von Privat
personen.
Wie muss die Wohnung ausgestattet sein?
Die Wohnung muss einen Mindeststandard erfüllen und
jedenfalls über einen separaten Eingang sowie über eine
eigene Badegelegenheit und ein eigenes WC verfügen.
Wer kümmert sich um die laufende Verwaltung?
Der Vermieter beauftragt die VOGEWOSI mit der Miet
verwaltung, diese umfasst z.B.:
© bernardbodo
Erstellen eines Einzugs- und Auszugsprotokolls
Weiterleitung des Mietzinses und der Nebenkosten
(z.B. Betriebskosten) an den Vermieter gemäß Miet
verwaltungsvertrag
Überprüfung und Verwaltung der Mietvertragsdauer Information und Kontakt
und von Kündigungsfristen, allenfalls Einleitung von Elisabeth Planinger, MSc
gerichtlichen Schritten (z.B. Räumungsklagen zur Ver Gesundheit und Sozialplanung
meidung kündigungsgeschützter Mietverhältnisse) Rathausplatz 2
B earbeitung von Angelegenheiten betreffend das Miet- 6850 Dornbirn
verhältnis (z.B. Beschwerden) und falls erforderlich T +43 5572 306 3103
Organisation von durch den Mieter verursachten M +43 676 83 306 3103
Renovierungsarbeiten auf Grund übergebührlicher sichervermieten@dornbirn.at
AbnützungDornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 7
BILDUNG
WELCOME PARTY FÜR DIE
STUDIERENDEN IN DORNBIRN
Über 300 Studentinnen und Studenten begrüßte Bürger- Semester an der FH Vorarlberg und bringen ihr Wissen
meisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann gemeinsam im sowie ihren kulturellen Hintergrund in den Studienalltag
Beisein der Vertreterinnen und Vertreter der FH-Vorarlberg, ein. Die FH Vorarlberg kooperiert hierfür mit 110 Hoch-
des Landes Vorarlberg sowie der Stadt Dornbirn beim schulen aus aller Welt. Durch die gute Lage im Dreiländer
20. Studenten-Welcome am 16. Oktober im Kulturhaus. eck, mitten in Europa, bietet Dornbirn als Stadt ideale
„Die Stadt ist durch die FH Vorarlberg zur Hochschulstadt Voraussetzungen für ein Studium und attraktive Möglich-
avanciert. Im Rahmen des Konzepts Campus V arbeiten keiten der Umgebung in Sachen Freizeitgestaltung. Nicht
Fachhochschule, Forschungseinrichtungen und Betriebe umsonst wurde Dornbirn zu einer Stadt mit allerhöchstem
zusammen. Mit diesen Möglichkeiten zählen wir zu den Lebenskomfort gewählt.
Top-Ausbildungseinrichtungen“, so Bürgermeisterin
Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Nach dem offiziellen Teil
schilderten die drei Studierenden, Olga Elagina (Plekhanov
Russian University of Economics Moscow, Russia), Allan
Rodríguez Coto (TEC Instituto Technologico de Costa Rica)
und Matthew Woods (University of Technology Sydney,
Australia) mit viel Humor und Charme ihre ersten Eindrücke
des neuen Studienplatzes. Neben den Erzählungen über
Gipfelsiege, „Schwammerlsuchen“, Partyerlebnisse und
Kunsterfahrungen waren sich die drei „Incomings“ über
eine Sache einig: soviel Natur, Grünflächen und frische
Luft haben sie zuvor weder gesehen noch erlebt. Mit viel Die Studierenden wurden im Dornbirner Kulturhaus begrüßt.
DJ-Sound von Nic&Krevation und heimischen Köstlichkeiten
fand der Abend einen gemütlichen Ausklang. Breites Studienangebot
An der FH Vorarlberg werden derzeit neun Bachelorstudien-
gänge angeboten: Internationale Betriebswirtschaft als
Vollzeit Studiengang und im berufsbegleitenden Zeit
modell, Informatik – Software and Information Engineer-
ing, Mechatronik (Vollzeit und berufsbegleitend) sowie
Mechatronik-Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen –
ebenfalls berufsbegleitend, InterMedia, Soziale Arbeit (als
Vollzeit und in der verlängerten berufsbegleitenden Form),
Gesundheits- und Krankenpflege und Elektrotechnik Dual
als duales Studienmodell.
V.l.n.r.: Elias Krevation (Moderation und DJ), Susanne Hagen-Nosko (Stadt Dornbirn)
und Alexander Feurstein (Catering)
Heuer starten rund 600 Bachelor- und Masterstudentinnen
und -studenten ihr Studium in den Bereichen Wirtschaft,
Technik, Gestaltung und Soziales. Dazu kommen 43 Gast
studierende aus 20 verschiedenen Ländern. Als sogenannte V.l.n.r.: Die Incomings Allan Rodríguez Coto, Olga Elagina und Matthew Woods präsentierten
auf der Bühne ihre Eindrücke von Dornbirn.
„Incomings“ studieren die internationalen Gäste für ein8 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
Feiertage der Religionen
Die Religionen dieser Welt feiern ihre Feste unter-
schiedlich. Manches ist verschieden, anderes scheint
vertraut. Das Wissen über Religionen und Kulturen
hilft beim Verstehen und bei der Verständigung.
31. Oktober Jainism
Presbyterian (Ahimsa Hand) Jainism (Swastika)
Lhabab Düchen
Feier des Tages, da der Buddha aus der Götter-
Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann im Dialog mit Vertreterinnen des Landes welt, wo er gelehrt hatte, auf die Erde nieder-
und der Fachhochschule Vorarlberg. fuhr. Vierter «grosser Moment» des Vajraya-
na-Kalenders. Buddhism Buddhism
Im Bachelorstudium werden in einem überschaubaren Islam (Muslim) Wheel of Dharma Lotus Flower
Zeitraum von drei Jahren umfassende Basiskenntnisse
Halloween
vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss kann ein Master-
Heidnisches Fest am Vorabend von Allerhei-
studium gewählt werden. Die FH Vorarlberg bietet für alle
ligen (Kürbisse und Maskeraden, Geisterbe-
Bachelorstudiengänge Masterstudiengänge an. Im Bereich
schwörung)
Wirtschaft sind dies die Vertiefungen „Accounting, Con Shinto (Japan) Judaism Bahai Faith
Torii Gate Star of David Nine Pointed Star
trolling & Finance“, „International Marketing & Sales“,
Jainism 1. November
Hinduism Hinduism Ayyavazhi
Presbyterian (Ahimsa
„Business Process Management“, „Human Hand) Jainism (Swastika)
Resources & (Swastika) Pranava
Organisation“ sowie der neue Studiengang „International
Allerheiligen
Lotus Carrying Namam
Jainism
Presbyterian (Ahimsa Hand) Jainism (Swastika) (Swastika)
Hinduism Religion symbols
(3. Juni: orthodox; 1. November: katholisch)
Management and Leadership. Im Bereich Technik können Hoher katholischer Feiertag im Gedenken an
die Studierenden „Energietechnik und Energiewirtschaft“, die heiligen Männer und Frauen der Kirche,
„Informatik“ und „Mechatronics“ sowie im Bereich Gestal- gefolgt von Allerseelen
tung „InterMedia“ studieren. In der Sozialen
BuddhismArbeit Buddhism
können Judaism Trident Christianity Christianity
Islam (Muslim) Wheel of Dharma Lotus Flower Menorah of Shiva Latin cross Orthodox cross
die Studierenden im Master zwischen den Schwerpunkten Aki noIslam
Taisai Buddhism Buddhism Judaism
(Muslim) Wheel of Dharma Lotus Flower Menorah
„Klinische Soziale Arbeit“ und „Interkulturelle Soziale (1. bis 3. November)
Arbeit“ wählen. Fünf der sieben Masterstudiengänge werden Grosses Herbstritual zu Ehren von Kaiser Meiji
in berufsbegleitender Form angeboten. Dies ist im Sinne (1852 bis 1912), dem Vater des modernen
des lebensbegleitenden Lernens ein wichtiges Angebot für Japan (Meiji-Schrein, Tokio)
unseren Wirtschaftsraum. Shinto (Japan) Judaism Bahai Faith Christianity Taoism (Daoism) Sikhism
Torii GateStar of David Nine Pointed Star Chi Rho Yin and yang
Shinto (Japan) Judaism Bahai Faith Christianity
Torii Gate Star of David Nine Pointed Star Chi Rho
Religion symbols
Religion symbols
Buddha Eye
Buddha Eye
Jainism Hinduism Hinduism Ayyavazhi
Presbyterian (Ahimsa Hand) Jainism (Swastika) (Swastika) Pranava Lotus Carrying Namam Jainism Hinduism Hinduism Ayyavazhi
Presbyterian (Ahimsa Hand) Jainism (Swastika) (Swastika) Pranava Lotus Carrying Namam
Buddhism
Islam (Muslim) Wheel of Dharma
Buddhism Judaism
Menorah
Trident Christianity JainismBuddhism
Christianity BuddhismHinduism Judaism Hinduism
Trident AyyavazhiChristianity
Christianity
Lotus Flower of Shiva Latin cross
IslamOrthodox
Presbyterian (Ahimsa
(Muslim) cross
Hand)
Wheel Lotus Flower(Swastika)
Jainism (Swastika)
of Dharma Menorah Pranava
of Shiva LatinCarrying
Lotus cross Namam
Orthodox cross
Baha‘is Buddhisten chinesisch
Jainism Hinduism Hinduism Ayyavazhi Jainism Hinduism Hinduism Ayyavazhi
Presbyterian (Ahimsa Hand) Jainism (Swastika) (Swastika) Judaism Jainism Lotus Carrying Namam
Pranava Hinduism HinduismSikhism Ayyavazhi (Swastika)
Shinto (Japan) Bahai Faith (Swastika)
Christianity Taoism (Daoism) ShintoLotus Presbyterian
Buddhism
(Japan) Judaism(Ahimsa
Buddhism Bahai Jainism
Hand)FaithJudaism(Swastika)
Christianity Taoism
Trident (Daoism) Jainism
Christianity Christianity Lotus Carrying Hinduism
Pranava
Sikhism Namam Ayyavazhi
Chi Rho (Swastika)
Presbyterian (Ahimsa Hinduism
Torii Gate Star of David Hand) Jainism
Nine Pointed Star Pranava
Yin and yangIslam (Muslim) Carrying
Wheel
Torii Gate Namam
Star of David
of Dharma Nine Pointed Menorah
Lotus Flower Star Chi Rho of Shiva Yin and yang
Presbyterian (Ahimsa
Latin cross Hand) cross(Swastika) (Swastika)
Jainism
Orthodox Pranava Lotus Carrying Namam
Religion symbols Religion symbols
Buddha
Christen
Eye
Hindus Buddha Eye
Juden
Buddhism Buddhism Judaism Trident Christianity Jainism
Christianity Hinduism Hinduism Ayyavazhi
Buddhism Buddhism IslamJudaism Buddhism
Trident Buddhism
Christianity Judaism
Christianity Trident Christianity Christianity
Islam (Muslim) Wheel of Dharma Lotus Flower Menorah Buddhism
of Shiva Latin cross Buddhism
Presbyterian Orthodox
(Ahimsa Hand)Judaism
cross Hinduism
Trident
Jainism (Swastika) (Swastika)
Christianity Islam (Muslim) Ayyavazhi
Christianity
Pranava (Muslim) Wheelof
of Dharma Lotus Flower Menorah of Shiva Latin cross
Islam (Muslim) WheelPresbyterian Jainism
Menorah Shinto (Japan) Hinduism
Judaism Wheel
Lotus of
Bahai Dharma
Carrying
Faith Namam
Christianity TaoismMenorah
Lotus Flower (Daoism) Shiva
Sikhism Latin cross Orthodox cross
of Dharma Lotus Flower
(Ahimsa Hand) Jainism (Swastika) of Shiva
(Swastika) Latin cross
Torii Gate
Orthodox
Pranava cross Carrying
Star of David LotusNine Namam
Pointed Star Chi Rho Yin and yang
Muslime Sikhs
Religion symbols Buddha Eye Shintos
Shinto (Japan) Judaism Bahai Faith Christianity Taoism (Daoism) Sikhism
Torii Gate Star of David Nine Pointed Star Chi Rho Yin and yang
Shinto (Japan) Judaism Bahai Faith Christianity Taoism (Daoism) Sikhism Buddhism Buddhism Judaism Trident(Japan)
Shinto ChristianityJudaism
Christianity Bahai Faith Christianity Taoism (Daoism) Sikhism
Chi Rho (Japan)Yin and yang
Shinto Islam (Muslim)
Judaism Bahai Faith Christianity Taoism (Daoism)
Menorah Trident
Judaism Sikhism
of ShivaChristianity
Torii Gate Star of David Nine Pointed Star
Islam
Star(Muslim)
of David Wheel
Wheel
Buddhism of Dharma
Chi Rho
Lotus Flower
Buddhism YinMenorah
and yang Torii Gate Latin crossStar Orthodox
of David cross
Christianity Nine Pointed Star Chi Rho Yin and yang
Torii Gate Nine of
Pointed Star of Shiva
Religion symbols
Dharma Lotus Flower Latin cross Orthodox cross
Buddha Eye
Ausgelassene Stimmung bei der großen After-Party. Religion symbols Buddha Eye Religion symbols Buddha Eye
Religion symbols Buddha Eye
Shinto (Japan) Judaism Bahai Faith Christianity Taoism (Daoism) Sikhism
Torii Gate JudaismStar of David Bahai Faith
Nine Pointed Christianity
Star Yin and yang Sikhism
Chi RhoTaoism (Daoism)
Shinto (Japan)
Torii Gate Star of David Nine Pointed Star Chi Rho Yin and yang
Religion
Religion symbols
symbols Buddha Eye
Buddha EyeDornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 9
BILDUNG
AUSLANDSSEMESTER
Daniel Gstöhl berichtet über sein Auslandssemester am
Tokyo Institute of Technology, Japan.
Die Bildungsabteilung der Stadt Dornbirn bietet Studenten
mit Wohnsitz in Dornbirn ganzjährig die Möglichkeit, vor
Antritt eines Auslandsstudiums in Europa oder Übersee
um ein Stipendium anzusuchen. Informationen unter:
susanne.hagen-nosko@dornbirn.at.
Im Rahmen meines Informatikstudiums an der ETH Zürich
hatte ich die Gelegenheit, ein Austauschsemester in Japan
am Tokyo Institute of Technology zu absolvieren. Nicht
nur konnte ich Unterricht und Forschung an einer anderen
Universität erleben, sondern vor allem auch das Leben in Fahrgäste macht den Verkehr so reibungslos. Dass man
Japan, was für mich als langjährigen Japan-Fan natürlich sich neben die Türmarkierung am Bahnsteig stellt, ist
eine großartige Erfahrung war. selbstverständlich, man möchte ja nicht im Weg stehen,
wenn eine ganze Menschenmenge aussteigen will.
Ich hatte Tokio bereits zweimal als Tourist besucht, man
hat jedoch als Bewohner eine ganz andere Sicht auf die Meine Freizeit verbrachte ich mit vielen Events, bei denen
Stadt. Je weiter man sich vom internationalen Stadtkern ich oft der einzige Ausländer war und so blieb mir keine
entfernt, desto wichtiger werden Japanischkenntnisse und Wahl, als meine bis dato eher theoretischen Japanisch
so durfte ich immer wieder für meine Studienkollegen kenntnisse praktisch anzuwenden. Dadurch konnte ich
und Mitbewohner als Übersetzer und Guide fungieren. viele neue Kontakte knüpfen, sowohl persönlich als auch
Viele der zahllosen Schilder und Durchsagen an japani- im Namen der Vorarlberger Anime und Manga Community
schen Bahnhöfen mögen überflüssig und verwirrend (VAMC).
erscheinen, jedoch erkennt man schnell, dass jede
Markierung, jeder Hinweis, jede Information dabei hilft, Alles in allem war es eine fantastische Zeit und es wird
den schnellsten Weg durch diese gigantische Stadt zu mich noch öfters nach Japan ziehen, nicht zuletzt um
finden. Nicht zuletzt die Disziplin und Kooperation der meine neuen Freunde zu besuchen.10 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
SPORT
STADION BIRKENWIESE:
LAUFBAHN IMMER
MITTWOCHS BELEUCHTET
Läuferinnen und Läufer aufgepasst: Ab November wird Jede und jeder ist eingeladen, der Lust und Spaß am
das Stadion Birkenwiese jeweils am Mittwoch von 20:00 abendlichen Laufen hat.
bis 21:00 Uhr beleuchtet und ist für alle Laufbegeisterten
zugänglich. So kann auch später am Abend noch trainiert Abendlauf Stadion Birkenwiese
werden und der Zeitdruck unter Tags wird reduziert. Jeweils am Mittwoch
Von 20:00 bis 21:00 Uhr
Bis Ende Februar 2019 kann diese Möglichkeit genutzt Zeitraum: November 2018 bis Februar 2019
werden. Das Training auf der Bahn bietet sich auch ideal
für zügige Intervalle an. So machen die Wettkämpfe im
Frühjahr gleich mehr Spaß.
KULTUR
KUNST IN DER STADT
Die dem heiligen Christophorus geweihte Kirche wurde
von 1960 bis 1964 erbaut. Einen farblichen Akzent in das
Kirchenschiff bringen die Betonglasfenster des Künstlers
Albert Birkle. Diese aus farbigen Glasstücken mosaikartig
zusammengesetzten Wände stellen verschiedene Bibel
stellen dar. Leitgedanke dieser Szenen ist das „auf dem
Weg sein“. Auf der linken Seite sind mit der Entrückung
des Elijas und dem „Reisegefährten des Tobias“ Themen
aus dem Alten Testament aufgegriffen. Auf der rechten Seite
sind wiederum Themen aus dem Neuen Testament darge-
stellt: Die Flucht nach Ägypten, der Sturm auf dem Meer, die
Legende des Christophorus sowie die Taufe des Äthiopiers. Berlin. 1923 wurde er in die Berliner Secession und 1924
in die preußische Akademie von Max Liebermann auf
Der Berliner Albert Birkle (1900 – 1986) absolvierte nach genommen. 1932 zog Birkle aufgrund von politischen
einer Lehre als Dekorationsmaler im elterlichen Betrieb Turbulenzen nach Salzburg. Während des 2. Weltkrieges
ein Studium an der Hochschule für bildende Künste war er von 1941 bis 1943 als Kriegsberichterstatter in
Frankreich tätig. Nach Kriegsende erhielt er vermehrt
Aufträge als religiöser Glasmaler. 1958 wurde ihm der
Titel „Professor“ verliehen.
Albert Birkle
Betonglasfenster 1960 – 1964
Glasmalerei, St. Christoph, Rohrbach
Eine Initiative des Stadtmuseums
www.stadtmuseum.dornbirn.atDornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 11
KULTUR
BESUCHERMAGNET
„WEM GEHÖRT DAS BÖDELE?“
Am 19. Oktober luden das Stadtmuseum Dornbirn und Der Tourismus hoch über der Stadt beginnt mit der
Vorarlberg Tourismus zum Kamingespräch mit dem span- Auseinandersetzung zweier kontroverser Köpfe: Der
nenden Thema „Wem gehört das Bödele?“ in den Felsen Dornbirner Fabrikant Otto Hämmerle steht seinem
keller am Bödele. Zahlreiche Interessierte folgten der Schwager und Arzt Dr. Leo Herburger gegenüber. Schon
Einladung und der weit über die Grenzen bekannte Keller 1887 organisiert Leo Herburger Kuraufenthalte für kränk
platzte aus allen Nähten. Christian Schützinger von liche Dornbirner Kinder und Handwerker in Johann
Vorarlberg Tourismus begrüßte die Gäste und Dr. Petra Klockers Alphütte am Bödele. Doch bald durchkreuzt Otto
Zudrell, Leiterin des Stadtmuseums Dornbirn führte die Hämmerle dieses Engagement: Er will eine Ferienkolonie
Gesprächsrunde mit Elisabeth Keiper-Knorr (Geschäfts auf bauen, kauft Schwarzenberger Bauern ihre Vorsäß
führerin der Agrargemeinschaft Otto Hämmerles Erben), hütten samt Grundbesitz ab, baut das Alpenhotel Bödele,
Hotelier Franz Fetz und Landwirt Anton Flatz. Im Dialog eine Mustersennerei mit Stallungen, eine Kapelle und lässt
wurden die historischen Ereignisse von den drei Persön- im Fohramoos einen künstlichen Moorsee anlegen.
lichkeiten und die Auswirkung auf die Vorfahren, die Parallel dazu entwickelt er ein Skigebiet mit Sprung-
wirtschaftliche und persönliche Situation mit unter schanze und dem weltweit ersten Motoraufzug für Ski
schiedlichen Zugängen beleuchtet. Auch der Blick in die springer. Für Leo Herburger bedeutet es das Ende seines
Zukunft und die Entwicklung des Gebietes kam nicht zu Sozialprojekts am Bödele.
kurz und die Frage, wem das Bödele nun wirklich gehöre,
wurde einstimmig beantwortet: „Es gehört allen und soll Kolonien, Disco und Bergbauern
auch weiterhin für alle zugänglich sein“. Ein schöner Tenor Elisabeth Keiper-Knorr ist die Geschäftsführerin der
für das in der Vergangenheit sehr konfliktreiche Thema. Im Agrargemeinschaft Otto Hämmerles Erben. Otto Hämmerle
Jahr 2020 ist eine große Bödele-Ausstellung zusammen mit war ihr Urgroßvater und sie hat die Entwicklung auf der
dem Angelika Kaufmann Museum Schwarzenberg geplant. Lose (so wird das Bödele auch genannt) hautnah miterlebt.
Alle Fotos: © Udo Mittelberger
V.l.n.r.: Johannes Moosbrugger, Pia Fetz und Heinz Fischer12 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
So waren immer wieder große Anstrengungen notwendig, Franz Fetz. Mit seiner Einstellung „Alles ist recht, bloß
um die Wasserversorgung zu sichern. Daneben gab es nicht nach Hause“ bereiste er in jungen Jahren die ganze
schon um 1900 technische Neuerungen wie das Badehäus- Welt und kehrte mit einem Auto und ausgezeichneter
chen, das mit Sonnenenergie das Wasser wärmte. Hier Musik zurück an den Schwarzenberg. Sein Vater erwarb
wurde genau nach Plan gebadet und gewaschen. Auch zwischenzeitlich das Grundstück des heutigen Berghof
Fetz und verwendete das Dach sowie die Einrichtung des
ehemaligen Gasthauses der Familie Feurstein für die
Errichtung des Felsenkellers, der in der Anfangszeit nach
dem Brand des Alpenhotels Bödele Ruinenkeller genannt
wurde. Die Namensänderung ergab sich auf Wunsch eines
Gastes, der den Begriff „Ruine“ mit der schlimmen Zeit des
Krieges verband. Das Herz von Franz Fetz schlägt für
Dornbirn und auch den Bregenzerwald. Eine Entscheidung
wäre nicht möglich, er beherrscht auch beide Dialekte
tadellos. Das Bödele möge noch lange so schön bleiben.
So geht es auch dem 89-jährigen ehemaligen Landwirt,
Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneten Anton Flatz.
Er betonte mehrfach den Mut des Industriellen Otto
Hämmerle, in dieses Gebiet investiert zu haben und ist
stolz, dass die Gemeinde Schwarzenberg einer Zustim-
mung zur Eingemeindung mit der Stadt Dornbirn nicht
V.l.n.r.: Petra Zudrell (Stadtmuseum), Christian Schützinger (Vorarlberg Tourismus),
eingewilligt hat. Seine Familie zählte früher mit neun
Elisabeth Keiper-Knorr (Agrargemeinschaft Otto Hämmerles Erben), Franz Fetz (Hotelier),
Anton Flatz (Landwirt) Kühen zu den größeren Bauernschaften an der Lose.
Andere verkauften damals im Rahmen der Agrargemein-
erinnert sie sich an den legendären Felsenkeller, von schaft, bestehend aus elf Schwarzenberger und einem
dessen Existenz sie erstmals über eine Postkarte ihrer Andelsbucher Bauern ihre Weiden bzw. Hütten und
Freundinnen während ihres Schulaufenthaltes in verloren das Recht auf ihren Grund. So war die Regelung.
der Schweiz informiert wurde. Musikalisch war der Song Für den einen war es im Nachhinein eine gute Entschei-
„Petite fleur“ ein Klassiker, das bestätigte ebenfalls der dung, für den anderen nicht. Anton Flatz ruft auch den
ehemalige Felsenkellerbetreiber und Hirschenwirt, Hotelier ersten Skiaufzug Österreichs 1907 am Bödele in Erinne-
Zahlreiche Gäste kamen zum Kamingespräch in den Felsenkeller am Bödele.Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 13
rung: eine tolle Investition, die international für Aufsehen
sorgte. Die Freude von Flatz über die erfolgreiche Entwick-
lung des Bödeles ist unverkennbar.
Große Bödele-Ausstellung im Jahr 2020
Das Stadtmuseum plant gemeinsam mit dem Angelika
Kauffmann Museum eine große Ausstellung rund um das
Bödele. Es wurden bereits sehr viele Gespräche mit Men-
schen geführt, die einen starken Bezug zum Bödele haben:
Erinnerungen, Fotoalben, Besichtigungen von Hütten und
Häusern sowie Filmmaterial. Derzeit bemühen sich die
Kuratorinnen und Kuratoren um dreidimensionale Objekte
mit Bödele-Bezug und einer spannenden Geschichte.
Natalie Waibel und Nicholas Zumtobel
Weitere Informationen: www.stadtmuseum.dornbirn.at
KULTUR
OBJEKT DES MONATS
Alfons Denifl (1888 – 1966)
Blick in den First im Herbst, Öl/Leinwand, 1945
Inv. Nr.: K/2/2408
Alfons Denifl, vielen Dornbirnerinnen und Dornbirnern
bekannt als langjähriger Lehrer in verschiedenen Schulen,
übernahm 1920 die Leitung der Mädchen-Volksschule im
Hatlerdorf und blieb dort bis zu seiner Pensionierung. In
seiner Freizeit widmete er sich mit Leib und Seele seinen
zahlreichen Hobbies. So war er etwa als Organist an der
Pfarrkirche St. Leopold im Hatlerdorf tätig und komponierte
etliche Kirchen- und Heimatlieder. Eine seiner Leiden-
schaften galt der Malerei, für die er ab seiner Pensionierung
1945 mehr Zeit hatte. Er besuchte bei den bekannten
Künstlern Alfons Luger und Bartle Kleber Malkurse, um
die Technik zu verbessern. Alfons Denifl war insbesondere
von der Vorarlberger Landschaft angetan und so stammen
etliche Motive aus der Dornbirner Umgebung oder von
seinem langjährigen Wohnsitz in Furx. Dieses Gemälde
hat er wohl im Oktober 1945 gemalt und zeigt einen Blick
auf den herbstlichen First bei Föhnstimmung. Das Bild hat
er dann zu Weihnachten seiner Frau als Geschenk über-
reicht, wie auf der Bildrückseite vermerkt ist.
Das Stadtmuseum Dornbirn möchte sich auf diesem
Wege nochmals recht herzlich für die Schenkung des
künstlerischen Nachlasses von Alfons Denifl bei Eugen
Mathis bedanken!14 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
KULTURPERSPEKTIVEN
ERFOLGREICHES
STARTPROJEKT:
„FLUCHT UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS“
Mit „Flucht und Widerstand im Nationalsozialismus“ Gemeinsam radelten die Teilnehmenden unter anderem
fand am Samstag, den 13. Oktober, ein weiteres der zehn auch zum Antoniushaus, zum Landesgericht und zur
STARTprojekte des Bewerbungsbüros zur Kulturhauptstadt Illbrücke in der Felsenau. Eine Zeitreise, in der die Aus-
Europas „Kultur Perspektiven 2024“ in Feldkirch statt. grenzung anderer Kulturen und Religionen zum täglichen
Gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Hohenems wurde Dasein gehörte. Flucht und Widerstand standen in enger
eine geführte Fahrradtour konzipiert, die sich auf die Verbindung: Fluchtwege wurden zu Routen für den
Spuren von Flüchtenden und Widerstandskämpferinnen organisierten Widerstand und Fluchthelferinnen und
und -kämpfern begibt. Knapp 30 Personen nahmen an -helfer zu Verbündeten. „Eine wirklich ergreifende und
diesem Projekt teil und radelten, geführt von Tobias beeindruckende Fahrradtour durch Feldkirch. Man hat
Reinhard vom Jüdischen Museum Hohenems, durch Geschichten über Menschen erfahren, die ich so noch
Feldkirch. nicht kannte und die lange nachwirken werden“, so
eine Teilnehmerin.
Ein erfolgreicher Auftakt für ein nachhaltiges Projekt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten.
Weitere Informationen:
Kultur Perspektiven 2024
Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2024
Schubertstraße 2
6850 Dornbirn, Österreich
www.kulturperspektiven2024.at
In Feldkirch mussten damals zahlreiche Jüdinnen und
Juden vor dem Nationalsozialismus flüchten – eine
Stadt im Zeichen des Widerstandes und der Grenzen.
Die Fahrradtour startete vor dem Schriftzug von Carl
Zuckmayer am Bahnhof. An ausgesuchten Orten in ganz
Feldkirch erzählte Tobias Reinhard von den tragischen
Fluchtversuchen und den mutigen Menschen und zeich-
nete deren Geschichten nach. Der Grabstein der Wiener
Jüdin Hilda Monte-Olday befindet sich am evangelischen
Friedhof in Feldkirch, 200 Meter vom Bahnhof in Feldkirch
entfernt. Als Kurierin für die österreichische Untergrund-
regierung und den amerikanischen Geheimdienst unter-
wegs, wurde sie knapp vor Kriegsende an der Grenze zu
Liechtenstein gestellt und erschossen. Damit reiht sich
Hilda Monte-Olday in die Geschichte von Widerstands-
kämpferinnen und -kämpfern in ganz Vorarlberg ein.Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 15 SCHULE HOHER BESUCH AN DER POLYTECHNISCHEN SCHULE Die Polytechnische Schule Dornbirn ist seit diesem Frühjahr die erste und einzige Botschafterschule in Vorarlberg und erhielt auch gleich hohen Besuch von Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich. Im Rahmen seines Vorarlbergaufenthaltes stellte er sich an der Polytechnischen Schule den Fragen über die EU. Der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission war vergangene Woche für eine Unterrichtsstunde zu Gast an der Polytechnischen Schule und beantwortete die Fragen der interessierten Schülerinnen des Fachbereiches „Gesundheit & Soziales“. Dabei ging es um die Diskussion über die Chancen aber auch notwendigen Reformen der EU. Gerne stellte er sich den Fragen der Jugendlichen, die mit vollem Elan bei der Sache waren. Ein künftiger EU-Beitritt Bosniens wurde ebenso diskutiert wie die Rolle der Schweiz in einem gemeinsamen Europa. Vielen Lernenden war nicht bewusst, dass die Schweiz der EU wurden besonders stark diskutiert und die Schüle- z.B. mit unzähligen Abkommen eng mit der EU verbunden rinnen und Schüler erfuhren, dass es im Vierländereck ist und diese unzählige Vorgaben des Staatenbundes zu ohne weiteres möglich ist, eine Lehre zu absolvieren. Egal erfüllen hat. Die Chancen für junge Menschen innerhalb in welchem Land. KINDERGÄRTEN „VATER-TAG“ IM KINDERGARTEN LANGEGASSE An einem strahlenden Samstag im Oktober fand im Kinder- garten Langegasse ein ganz besonderer Vatertag statt. Zahlreiche Papas machten sich gemeinsam mit den Kindern an die Arbeit, um Verkehrstafeln zu bauen. Damit soll in Zukunft die problematische Haltesituation an der Straße des Kindergartens entschärft werden. Geplant ist die Kennzeichnung von Sicherheitszonen mit Holzfiguren. Mit vollem Tatendrang sägten Kinder mit ihren Vätern Autos und Männchen aus Holz aus, schliffen die Kanten und malten anschließend die Formen kunterbunt an. Es war schön mitanzusehen, wie sehr die Kinder ihre künstlerische Ader beim Malen fließen ließen.
16 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
Groß und Klein hatten an diesem Vormittag viel Spaß Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projektes
und Freude und am Ende waren alle stolz auf das Ergebnis. „Vater sein!“ durchgeführt. Das Projekt wird vom Land
Nach der Arbeit gab es zur Stärkung eine gemeinsame Vorarlberg und dem Fonds Gesundes Österreich gefördert.
Jause, bei der sich die Väter untereinander austauschen Das Holz spendierte die Stadt Dornbirn.
und kennenlernen konnten. Die Kinder hatten auch noch
die Gelegenheit, gemeinsam auf dem Spielplatz zu spielen.
SENIOREN
IM „STÄDTISCHEN
SENIORENHAUS THOMAS-
RHOMBERG-STRASSE“ IST
HERZ TRUMPF
Jassen verbindet Denksport mit Geselligkeit, Unterhaltung
und Vergnügen. Und so waren die Bewohnerinnen und
Bewohner vom städtischen Seniorenhaus Thomas-
Rhomberg-Straße mit viel Begeisterung und Elan dabei.
Der Begriff „Jass“ selbst stammt aus dem Niederländischen
und bedeutet „Kaspar“. In der Hand möchte man aber lieber
den Buur und das Nell halten. Höhepunkt an diesem ver-
gnüglichen Nachmittag war die Preisverleihung und das
gemeinsame Abendessen.
Genau so viel Hilfe wie nötig
Das „Städtische Seniorenhaus Thomas-Rhomberg-Straße“ nach dem Motto: „Genau so viel Hilfe wie nötig“ eine Reihe
ergänzt mit einem mehrstufigen Betreuungsangebot die von Mietwohnungen. Die Mieterinnen und Mieter haben
bestehenden Pflegeeinrichtungen. Dieses Wohnprojekt die Möglichkeit, Dienstleistungen (hauswirtschaftliche und
wurde für Menschen mit geringem Pflegebedarf eingerich- pflegerische Dienste) genau auf ihren persönlichen Bedarf
tet. Neben der Betreuung in einer Seniorenwohngruppe im abgestimmt, in Anspruch zu nehmen. Eine „Rund um die
Erdgeschoss unter der Leitung einer Pflegefachkraft, gibt es Uhr“ Notruf bereitschaft gibt Sicherheit bei Tag und Nacht.Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 17
STADTMARKETING
DIE STÜHLE
Neben Becketts „Warten auf Godot“ und „Endspiel“ Komische Tragödie? Abschiedssymphonie? Auf der ganzen
zählt das Stück „Die Stühle“ von Eugène Lonesco zu den Welt spielen „Der Alte“ und „Die Alte“ das geheimnisvolle
„Klassikern“ der Moderne. Ein altes Ehepaar am Ende des Weltspiel von Alter, Wahn und Klarheit der Andersseienden,
Lebens. Vielleicht sind diese beiden komischen Alten die von der Kraft der Hoffnung und der Phantasie – und vom
letzten Menschen in einer verlassenen Welt. Sie leben in Abschiednehmen in finsteren Zeiten. Auf der Suche nach
einem einsamen Haus, umgeben von fauligem Wasser Verständnis, Begegnung, Wärme, Liebe sind nichts als
und langsam verblassenden Erinnerungen. Und wenn man Stühle die stummen, geduldigen Mitspieler, auch sie sind
ihnen glauben darf, dann ist alles um sie herum, die Häuser, voll Geheimnis und Geschichte.
die Städte und die Menschen, längst der Vernichtung
preisgegeben. Die Stühle
Premiere am 30. Oktober 2018
Dennoch warten die beiden beharrlich auf die Ankunft Kulturhaus Dornbirn um 20:00 Uhr
einer großen Abendgesellschaft. Die Boote bringen immer
mehr und mehr Gäste, sodass die Alten mit wachsender Weitere Vorstellungen finden am 2. und 3.
Panik immer mehr Stühle herantragen. Schließlich erscheint sowie am 6., 7. und 8. November 2018 statt.
sogar der Kaiser höchstpersönlich in dem vollgedrängten
Haus. Es wirkt, als wäre der lang ersehnte Moment für den Regie: Stephan Kasimir
lebensmüden Hausherrn gekommen zu sein, der Nachwelt Ausstattung: Caro Stark
seine sinnstiftende Botschaft zu verkünden. Lichtdesign: Jan Wielander
Darstellerinnen und Darsteller: Juliane Gruner,
Aber die Gäste sind nur eingebildet, der Alte kann sich Günter Rainer und Wolfgang Pevestorf
nicht angemessen ausdrücken, und der Redner, der an
seiner Stelle sprechen soll, bleibt stumm. Tragische Farce?18 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
SICHERHEIT
KATWARN:
SERVICE-APP ERMÖGLICHT
RASCHE WARNUNG UND
ALARMIERUNG
In Gefahren- bzw. Katastrophensituationen müssen Infor-
mation und die Warnung der Bevölkerung zuverlässig und
rasch erfolgen. Neben Feuerwehr- und Zivilschutzsirenen,
die sich bei konkreten Bedrohungen als Warn- und Alarm
system bewährt haben, empfiehlt die Landeswarnzentrale
Vorarlberg die Installation der Service-App KATWARN am
Smartphone. Die multifunktionale Kommunikations- und
Informationsplattform mit Warn- und Alarmmöglichkeit
wurde im vergangenen Jahr vom Bundesministerium der
Öffentlichkeit vorgestellt.
Was im Alarmierungsfall zu tun ist, wird kompakt in der
Broschüre „Selbstschutz Mini-Ratgeber“ des Österreichischen
Zivilschutzverbandes erklärt. Von den wichtigsten Notruf-
nummern, über die Erklärung der Warn- und Alarmsignale,
Erste-Hilfe-Anleitung bis hin zu einer Checkliste für
einen krisenfesten Haushalt – es lohnt sich, das Heft in
Ruhe durchzublättern und sich die Maßnahmen in Erinne-
rung zu rufen. Umfassende Information bei Katastrophen-
fällen auch auf der vom Land eingerichteten Webseite
www.vorarlberg.at/warnung
Schnelle und einfache Warnung und Alarmierung
Mit „Katwarn“ steht Polizei und Katastrophenbehörden in
den Ländern parallel zum Zivilschutzsirenenalarm eine
moderne Möglichkeit zur Verfügung, auf schnelle und
einfache Art und Weise Warnungen und Alarmierungen
auf Grundlage gesicherter Informationen in Krisen- und
Katastrophensituationen (z.B. Hochwasser, Sturm, Waldbrand
bzw. Großereignissen mit Bevölkerungsgefährdungen)
an die Bevölkerung abzusetzen. Wer die kostenfreie App
am Smartphone hat, erhält im Falle einer Warnung einen
speziellen Alarm auf das Mobiltelefon. Zudem geben Kurz-
texte konkrete Verhaltenshinweise. Öffnet man die App, in den Rheinanliegergemeinden durch eine Hochwasser-
klären Symbole und Informationen darüber auf, welche broschüre und öffentliche Medien über diese Nutzungs-
Behörden am aktuellen Standort Warnungen ausgeben. möglichkeit informiert und sensibilisiert.
Im Juni dieses Jahres haben das Land und die Rhein- Neben der App hat das Land durch die Landeswarnzentrale
Anliegergemeinden eine großangelegte Evakuierungs- für Katastrophenfälle im Internet eine eigene Website
übung im Bereich Rheintal durchgeführt. Im Realbetrieb eingerichtet (www.vorarlberg.at/warnung). Aktuell gibt
wurden über die App, welche sich dabei bewährt hat, es mehrere Initiativen, die App Katwarn auch in anderen
testweise Alarmierungen und Verhaltensinformationen EU-Ländern einzuführen. Auf EU-Ebene laufen Beratungen,
versendet. Im Vorfeld der Übung wurde die Bevölkerung Katwarn zu einem europäischen Warnsystem auszubauen.Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 INFORMATION 19
SICHERHEIT
ES BRENNT – WAS TUN?
Wenn ein Feuer ausbricht, geht mit uns der Fluchtinstinkt
durch. Dennoch ist es ganz wichtig, gerade dann Ruhe zu
bewahren und einen Schritt nach dem anderen zu machen.
Hier sind die vier Punkte zum richtigen Verhalten im
Brandfall:
1. Bewahren Sie Ruhe!
2. Alarmieren Sie die Feuerwehr – Notruf 122
Wer meldet?
Was brennt?
Wo brennt´s?
3. Retten
Personen in Sicherheit bringen
gefährdete Personen warnen
Türen schließen
Aufzüge nicht benützen
4. Löschen
Feuerlöscher und andere Löschmittel einsetzen
Feuerwehr einweisen
Weitere Informationen:
Feuerwehr Dornbirn, T +43 5572 52500
feuerwehr.dornbirn.at
Feuerwehr NOTRUF 122
SICHERHEIT
VORBEREITET IN
DIE WINTERSAISON
Auf dem Weg in den Winter: In wenigen Wochen startet, empfehlenswert. Eine gute Kondition fängt die Belastun
so der nötige Schnee vorhanden ist, schon wieder die gen, die vor allem Gelenke beim Wintersport aushalten
Schisaison. Und obwohl der Komfort in den Schigebieten müssen, besser ab. Viele Schivereine und Fitness-Studios
dank neuer Aufstiegshilfen und breiter Abfahrten ständig im Land bieten deshalb Schigymnastik an, um die Koordi-
verbessert wird, ist die Eigenverantwortung für den nation auf Vordermann zu bringen. Man sollte diese
unfallfreien Wintersport eine wichtige Voraussetzung. Angebote schon im eigenen Interesse nützen.
Einen wesentlichen Beitrag zu mehr Sicherheit beim Ebenso wichtig ist eine entsprechend gewartete Aus
Wintersport kann die körperliche Vorbereitung leisten. rüstung. Verrostete Kanten und Schibindungen, deren
Gezieltes Ausdauer- und Koordinationstraining ist hier Auslösemechanismen schon seit Ewigkeiten nicht mehr20 INFORMATION Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018
geprüft wurden, haben auf Pisten nichts verloren. Körper- hervor: Durch eine entsprechende körperliche Vorberei-
gewicht und Schuhmaterial können sich im Laufe der Zeit tung, die regelmäßige Wartung der Ausrüstung und das
verändern. Beides hat Einfluss auf das Funktionieren der Beachten der FIS-Regeln kann die Zahl der Verletzungen
Bindung im Ernstfall. Deshalb sollte die jährliche Bindungs- niedrig gehalten bzw. noch weiter reduziert werden.
kontrolle obligat sein. Ebenso ein Schiservice. Den darf
man sich aber auch ruhig zweimal während einer Schi Nähere Informationen zu den Bewegungsangeboten und
saison gönnen, besonders, wenn sie lange dauert. Eines Beratung zu Unfallpräventionsmaßnahmen erhalten
geht aus der in vergangenen Wintersaisonen durchge Interessierte bei Sicheres Vorarlberg, T +43 5572 54 343 44
führten Untersuchung über Wintersportunfälle ganz klar oder E-Mail: info@sicheresvorarlberg.at.
Annahmeschluss!
Annahmeschluss für Inserate in der Woche 44/2018
ist am Montag, den 29. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Erscheinungstermin: Mittwoch, 31. Oktober 2018Dornbirner Gemeindeblatt 26. Oktober 2018 AMTLICH 21 Heizkostenzuschuss 2018/2019 Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum von Montag, 22. Oktober 2018 bis 15. Februar 2019 im Rathaus, Zimmer E03, beantragt werden. Der Zuschuss wird auf das Konto überwiesen (keine Barauszahlung). Die Bankverbindung und die entsprechenden aktuellen Einkommensunterlagen (Lohn, Pensionen, AMS Leistungen, Kinderbetreuungsgeld, Lehrlingsentschädigung, Wohnbeihilfe, geleistete Unterhaltszahlungen etc.) sind vorzulegen. Voraussetzung: Die Höchstgrenze des monatlichen Nettohaushaltseinkommens darf höchstens betragen: a) bei einer alleinstehenden Person € 1.153,00 (netto) b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften (2 Personen) € 1.700,00 (netto) c) bei einer alleinerziehenden Person mit einem Kind € 1.410,00 (netto) d) zuzüglich zu b) und c) bei jeder weiteren Person mit einem Kind € 201,00 (netto) Als Einkommen gelten alle Einkünfte eines Haushalts aus selbstständiger oder unselbstständiger Arbeit sowie aus Vermietung und Verpachtung. Dazu zählen insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Lehrlingsentschädigungen und das Kinderbetreuungsgeld. Nicht als Einkünfte gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studien beihilfen, Pf legegelder, sowie Spesenersätze, Diäten und Kilometergelder. Der Wohnungsaufwand und andere Ausgaben sind in den Richtsätzen inkludiert und werden daher nicht berücksichtigt. Ausnahme: Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bis zu einem Betrag von € 142,00 je Unterhalt empfangender Person berücksichtigt. Die Höhe des Zuschusses pro Haushalt beträgt einmalig € 270,00 für die Heizperiode 2018/2019. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann
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