2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN

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2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN
2018
             GESCHÄFTSBERICHT

ERWEITERUNGSBAU «REHA OST»
           INNENANSICHTEN
2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN
2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN
Inhaltsverzeichnis / 3

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial5                                            7 | Höhepunkte                                    32

1 | «Reha Ost»                                    6   8 | Personen                                      36
Rundgang durch die «Reha Ost»	                    6   Stiftungsrat36
                                                       Klinikleitung und Bereichsleitende 37
                                                       Kader und Dienste                  38
2 | Patientenstatistik                           12   Dienstjubilaren39

3 | Interview Klinikleitung                      14   9 | Präsenz                                       40
Neue Ära mit der «Reha Ost»                      14

                                                       10 | Kennzahlen & Statistiken                     46
4 | Kooperationen                                18   Erfolgszahlen46
Zusammenarbeit mit Kliniken und Versicherungen   18   Finanzzahlen47

5 | Qualitätsmanagement                           22   11 | Finanzbericht                                48
Qualitätsaudits und -projekte 22                      Bilanz49
Reha-Patientenbefragung24                             Erfolgsrechnung50
ANQ-Messungen26                                       Geldflussrechnung                  51
ANQ-Patientenbefragung27                              Eigenkapitalnachweis52
                                                       Anhang zur Jahresrechnung          53
                                                       1. Rechnungslegungsgrundsätze      53
6 | Kurszentrum                                  30   2. Erläuterungen zur Bilanz        55
Neue Räumlichkeiten 30                                3. Erläuterung zur Erfolgsrechnung 61
Kooperationen30                                       4. Anhang                          63
                                                       Revisionsbericht65
2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN
2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN
Editorial / 5

              EDITORIAL
              Mit der Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus «Reha Ost» im Herbst 2018
              hat die Reha Rheinfelden einen weiteren Meilenstein in ihrer Geschichte
              erreicht und einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan.

In der «Reha Ost» angekommen

Die Reha Rheinfelden darf erneut auf ein ausserordent-      Fokus. Diese verknüpfen eine freundliche Atmosphäre
lich gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Mit 64’249          mit medizintechnisch modernsten Standards und bie-
Pflegetagen konnten sowohl der Budget- als auch der         ten so Raum für eine effiziente Behandlung der Patien-
Vorjahreswert deutlich übertroffen werden. Die durch-       tinnen und Patienten in einem angenehmen Umfeld.
schnittlich betriebenen 181 Betten wurden zu 97,2%          Nicht zuletzt profitieren auch unsere Mitarbeitenden
ausgelastet. Vor dem Hintergrund der im Berichtsjahr        massgeblich von der hohen Funktionalität und praxis-
laufenden Bauarbeiten sind diese Werte hervorragend.        bezogenen Infrastruktur.
Dank eines optimalen Schnittstellenmanagements mit
unseren Partnern und Zuweiserspitälern konnten wir          Ein weiterer wichtiger Meilenstein war das von SQS
trotz baulicher und infrastruktureller Einschränkungen      durchgeführte Rezertifizierungsaudit von Swiss Leading
höchste Aufnahmebereitschaft sicherstellen.                 Hospitals. Dieses wurde ohne Einschränkungen bestan-
                                                            den und die Reha Rheinfelden trägt weiterhin das Label
Im August 2018 war es endlich so weit: Der Erwei­           «BEST IN CLASS».
terungsbau «Reha Ost» konnte in Betrieb g­ enommen
werden. Mit einem Fest für unsere Mitarbeitenden am         Per Ende 2018 mussten wir uns vom langjährigen Stif-
6. September 2018 und der offiziellen Eröffnungsfeier       tungsratsmitglied Paul Gafner verabschieden. Er beglei-
mit geladenen Gästen am 25. Oktober 2018 durften            tete die Geschicke der Klinik seit 1995. Ihm gebührt ein
wir dieses Ereignis gebührend feiern. Die von den ge­       grosser Dank.
ladenen Experten der Partnerorganisationen ausgespro-
chene Bewunderung bestätigte die Notwendigkeit der          Es ist uns ein grosses Anliegen, an dieser Stelle allen
Investition in diese rehabilitatorische Innovation insbe-   Partnern für die äusserst angenehme und vertrauens-
sondere für die geriatrischen Patientinnen und Patien-      volle Zusammenarbeit zu danken. Dem Stiftungsrat
ten. Der Tag der offenen Tür am 27. Oktober 2018 lock-      danken wir für sein Vertrauen und die wertschätzende
te rund 3’000 Besucherinnen und Besucher an.                Zusammenarbeit. Den grössten Dank verdienen unsere
                                                            Kader und alle unsere Mitarbeitenden. Sie geben der
Das Bettenhaus aus dem Jahre 1974 wird bis Mai 2019         Reha Rheinfelden ihr einmaliges Gesicht.
saniert. Die Klinik verfügt dann in allen Gebäuden über
eine hochmoderne Zimmerinfrastruktur, von der Patien-
tinnen und Patienten aller Versicherungsklassen und
Fachrichtungen profitieren können. In Betrieb ist das
komplett neugestaltete Medical Fitness Rheinfelden, wel-
ches auf doppelter Trainingsfläche bereits viele neue
Abonnentinnen und Abonnenten angelockt hat.                 Dieter Conen
                                                            Präsident Stiftungsrat
Wir bedanken uns bei allen am Neu- und Umbau be-
teiligten Personen für die umsichtige Planung und Aus-
führung. Insbesondere danken wir dem Architekten, der
Projektleitung und den Mitgliedern der Baukommission.
Ein spezieller Dank gebührt ausserdem allen Mitarbei-
tenden, welche in die umfangreichen Zügel- und Um-          Thierry Ettlin
nutzungsaktionen involviert waren und zu den reibungs-      Chefarzt und Medizinischer Direktor
losen Abläufen während der Bauzeit beigetragen haben.

Die guten Entwicklungen des Ambulanten Zentrums
CURATIVA sowie unseres Kurszentrums runden das er-
freuliche Geschäftsjahr 2018 ab.                            Matthias Mühlheim
                                                            Administrativer Direktor
Die «Reha Ost» ist auch Thema des redaktionellen Teils
dieses Geschäftsberichts. Unter dem Motto «Innen­
ansichten» stehen dabei die neuen Räumlichkeiten im
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6 / «Reha Ost»

1 | DIE NEUE «REHA OST»
                 Die offizielle Eröffnung des Erweiterungsbaus «Reha Ost» am 25. Oktober
                 2018 markierte einen Meilenstein in der Geschichte der Klinik. Nach
                 ­Abschluss aller Umbau- und Sanierungsarbeiten wird die Reha Rheinfelden
                  ab Mitte 2019 über eine Infrastruktur verfügen, die es erlaubt, mit einer
                  fast 125-jährigen Geschichte zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Einer der neuen modularen Seminarräume.

Seminarräume                                                       Therapien

Lichtdurchflutete Seminarräume mit moderner Event-­                Die Physikalischen Therapien und die Osteopathie sind
Technik, ein Pausenraum im grosszügigen Foyer und                  neu im Erdgeschoss des neuen Trakts unter­gebracht.
Garderoben eröffnen nicht nur dem Kurszentrum neue                 Der grosse Eckraum gleich neben dem Warte­bereich
Möglichkeiten. Auch die regelmässig durchgeführten                 bietet Platz für acht Behandlungsplätze für Sole- und
Symposien, Schulungen und Sitzungen erfahren da-                   Fango-Anwendungen und für diverse Bewegungstech-
durch eine klare Aufwertung. Die neue Infrastruktur                niken. Zusätzlich stehen sechs Behandlungs­ka­binen für
soll ab 2020 auch externen Interessenten angeboten                 die Elektrotherapie und drei Zimmer für Massagebe-
werden.                                                            handlungen zur Verfügung. Die Osteo­pathie hat sich
                                                                   direkt nebenan einquartiert und verfügt über zwei mo-
                                                                   derne Behandlungszimmer mit angenehmer Atmosphä-
                                                                   re. Ein grosszügiger Aufenthaltsraum für Mitarbeitende
                                                                   und Büros ergänzen die neue Infrastruktur.

Die Osteopathie ist ein manuelles Untersuchungs- und B
                                                     ­ ehandlungskonzept.
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«Reha Ost» / 7

Moderne, lichtdurchflutete Zimmer im neuen Trakt der Klinik.

Geriatrische Abteilung

Im ersten Obergeschoss wurde eine speziell auf ge­r­i­a­            Konzept, welches auch einen gezielten Ernährungsplan
trische Patientinnen und Patienten ausgerichtete Infra-             vorsieht, ­sollen die ­geriatrischen Patientinnen und Pa-
struktur geschaffen. Ein besonderes Augenmerk wurde                 tienten in ein weitestgehend selbständiges und selbst-
auf kurze Gehwege zwischen Patientenzimmern, The-                   bestimmtes Leben zurückgeführt werden. Den geriatri-
rapieräumlichkeiten und Speisesaal gelegt. Dies wurde               schen Patien­tinnen und Patienten stehen komfor­table
unter anderem durch einen eigens eingerichteten Spei-               Einzel- und Zweibettzimmer zur Verfügung.
sesaal auf der Station realisiert. Mit einem innovativen

Komfortverbesserungen zugunsten aller Patientinnen und Patienten.
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8 / «Reha Ost»

Komfortverbesserung                                         Robotikraum

Die Patientinnen und Patienten der Neurologie und           Die robotergestützte Rehabilitation ist ein innovativer
­Orthopädie sowie der Internistisch-onkologischen und       Bestandteil des Therapieangebots der Reha Rheinfelden.
 Psychosomatischen Rehabilitation profitieren ebenfalls     Im Erdgeschoss des Bereiches 12 wurde ein gross­
 von Komfortverbesserungen. Insgesamt sind 48 neue          zügiger Robotikraum eingerichtet. Herzstück ist das
 Zimmer entstanden, die grösstenteils Zimmer im älte-       dynamische, multidirektionale Körperentlastungssystem
 ren Teil der Klinik ersetzen. So gibt es in der Reha       «FLOAT» (Free Levitation for Overground Active Trai-
 Rheinfelden ausschlies­slich Einzel- und Zweibettzim-      ning). Es unterstützt Patientinnen und Patienten bei
 mer mit eigener Nass­zelle. Die Bettenzahl erhöhte sich    der Therapie und Rehabilitation in ihren natürlichen
 insgesamt um 20 Einheiten.                                 Bewegungsabläufen. Dank seiner sensiblen Steuerung
                                                            ermöglicht der «FLOAT» den Patientinnen und Patien-
                                                            ten eine grosse Bewegungsfreiheit bei ­   gleichzeitiger
Rehabilitative Intensivabteilung (RIA)                      Sicherheit in der Therapie. Dies gilt insbesondere für
                                                            stark eingeschränkte Personen, die sich dadurch angst-
Eine besonders intensive Form der stationären Reha­         frei im dreidimensionalen Raum bewegen können.
bilitation ist die überwachungspflichtige Rehabilitation.
Die Reha Rheinfelden ist mit der Rehabilitativen In­
tensivabteilung für die Pflege von Patientinnen und
Patienten mit schweren Schädigungen des Nerven­
­
systems bestens gerüstet. Die Station wurde im Rah-
men der Umbauarbeiten saniert und auf den neusten
tech­nischen Stand gebracht. Ausserdem wurde eine
neue K ­ limatisierung installiert.

Robotergestützte Rehabilitation der Reha Rheinfelden.
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«Reha Ost» / 9

Ab März 2019 auf doppelter Trainingsfläche, mit erweitertem Gerätepark und modernen Garderoben mit Nasszellen.

Medical Fitness Rheinfelden

Die Trainingsfläche im Medical Fitness wurde ver­
doppelt und das Leistungsangebot mit einem neuen
Um­kleide- und Duschbereich ergänzt. Auf der 600 m²
grossen Trainingsfläche stehen den Patientinnen und
Patienten sowie den Abonnentinnen und Abonnenten
diverse Trainingsgeräte für Kardio-, Kraft-, Koordina­
tions- sowie ein golfspezifisches Training zur Verfü-
gung, was in dieser Kombination in der Region ein­
malig ist.

Bettenhaus Bereich 03
Das Bettenhaus aus dem Jahre 1974 wird bis Mai 2019
umgebaut und teilsaniert. Fensterfronten wurden er-
setzt, neue Zweierzimmer mit Nasszellen, Heizungs-
leitungen und Radiatoren sowie die Bodenbeläge wur-
den erneuert. Es gibt neues Mobiliar sowie ein neues
Lichtkonzept und sämtliche Zimmer werden technisch
auf den neusten Stand gebracht.

                                                                  Golf Medical Clinic: einzigartige Infrastruktur mit Indoor-Fairway
                                                                  und Putting Green.
2018 ERWEITERUNGSBAU "REHA OST" INNENANSICHTEN
«Dank der neuen
Infrastruktur
kann ich mich
noch besser auf
den Patienten
konzentrieren.»
Rainer Hüttlin, Logopäde
12 / Patientenstatistik

2 | PATIENTENSTATISTIK
                  Die gute Patientenstatistik schlägt sich im Jahresergebnis nieder. Besonders
                  positiv ins Gewicht fällt der starke Zuwachs bei den Geriatrischen,
                  ­Inter­nistisch-onkologischen sowie Psychosomatischen Leistungsaufträgen.

                                     2’094
                                        stationäre Patientinnen und
                                                 Patienten                             36’925
                                                                                              Pflegetage im
                                                                                         ­Bereich ­Neurologische

  16’687
                                                                                              Rehabilitation

                                                 – 1,8 %
                                            gegenüber Vorjahr
          Pflegetage im                                                                         + 2,8 %
  ­Bereich ­Muskuloskelettale                                                              gegenüber Vorjahr
         ­Rehabilitation

           – 15,4 %
       gegenüber Vorjahr                       10’637
                                              Pflegetage in den Bereichen
                                               Geriatrische, Internistisch-
                                                   onkologische und
                                                   Psychosomatische
                                                     Rehabilitation

                                                       + 58,1 %

                                                                                    30,7
                                                   gegenüber Vorjahr

    64’249                                                                            Tage durchschnittliche
                                                                                        Aufenthaltsdauer
             Pflegetage total

                                                                                  Neurologische Rehabilitation:
                 + 3,0 %                                                          37,2 Tage (Vorjahr 36,0 Tage)
            gegenüber Vorjahr
                                                                                Muskuloskelettale Rehabilitation:
                                                                                 23,4 Tage (Vorjahr 22,5 Tage)

                                                                              Geriatrische, Internistisch-onkologische
                                                                               und Psychosomatische Rehabilitation:
                                                                                   27,4 Tage (Vorjahr 25,9 Tage)
Patientenstatistik / 13

     Diagnosestatistik nach Austritten

     Muskuloskelettale                                                                                               Neurologische
     Reha                                                                                                                    Reha

     33 %                                                                                                           47,4 %
     691 Fälle                                                                                                    992 Fälle

     Reha nach orthopäd. ­­
     Gelenkersatz
     16,8 %, 351 Fälle
     Krankheiten der Wirbelsäu-
     le und des Rückens                                                                                    Gefässkrankheiten des ZNS
                                                                                                                      21,3 %, 447 Fälle
     8,1 %, 169 Fälle
                                                                                                             Entzündliche Krankheiten
      Frakturen sowie deren
                                                                                                                               des ZNS
     ­Folgen
                                                                                                                        5,8 %, 122 Fälle
      4,5 %, 95 Fälle
                                                                                                           Extrapyramidale Syndrome,
      Verletzungen und                                                                                           Bewegungsstörungen
     ­Verletzungsfolgen                                                                                                 5,7 %, 120 Fälle
      0,9 %, 19 Fälle                      Psychosomatische                              Sklerodermie
                                                                                                                    Schädelhirntrauma
     Arthrosen                             Reha                                                  1,1 %                   2,1 %, 44 Fälle
     0,8 %, 17 Fälle                       2,8 %                                               22 Fälle
                                                                                                                        Tumore des ZNS
     Osteopathien, ­                       59 Fälle                                                                        1,8 %, 38 Fälle
     Chondropathien
     0,4 %, 8 Fälle                                                                                                  Erkrankungen des
                                           Internistisch-                                 Geriatrische      ­peripheren Nervensystems
     Arthritis, Polyarthritis
                                           onkologische Reha                                     Reha                     0,7 %, 15 Fälle
     0,3 %, 7 Fälle
                                           6,3 %                                                 9,5 %        Infektiöse Erkrankungen
      Krankheiten der                      131 Fälle                                         199 Fälle                         des ZNS
     ­Weichteilgewebe                                                                                                      0,4 %, 8 Fälle
      0,2 %, 4 Fälle
                                                                                                                        HWS-Distorsion
     Tumore                                                                                                                0,1 %, 2 Fälle
     0,0 %, 1 Fall
                                                                                                             Sonstige Krankheiten des
     Sonstige Krankheiten                                                                                              Nervensystems
     1,0 %, 20 Fälle                                                                                                    9,4 %, 196 Fälle

     Herkunft der Patientinnen und Patienten

     Über 95,8 % der Patientinnen und Patienten haben ­ihren Landschaft, Basel-Stadt, Solothurn, Luzern, ­Zürich oder
     Wohnsitz in einem der sieben Kantone Aargau, Basel-­ Bern.

                                                        SH
                                                                                                  Aargau                          45,8 %
                                BS                                  TG
                                                         ZH
                                      BL      AG
                        JU                                                AR
                                                                                                  Basel-Landschaft                24,4 %
                                 SO                                            AI
                                                                     SG

                                                     ZG                                           Basel-Stadt                     10,5 %
                                             LU
                NE                                            SZ
                                BE
                                                   NW
                                                                         GL                       Solothurn                         9,3 %
                                              OW
                                                        UR
                       FR                                                           GR            Luzern                            2,3 %
         VD
                                                                                                  Zürich                            2,0 %

                                                               TI
                                                                                                  Bern                              1,5 %
                                     VS
GE

                                                                                                  übrige CH und Ausland             4,2 %
14 / Gespräch mit der Klinikleitung

3 | N
     EUE ÄRA MIT DER
    «REHA OST»
                Der Erweiterungsbau «Reha Ost» konnte am 25. Oktober 2018 feierlich
                ­eröffnet werden. Thierry Ettlin, Chefarzt und Medizinischer Direktor
                 der Reha Rheinfelden und Matthias Mühlheim, Administrativer Direktor
                 der Klinik, erläutern im Gespräch, was die neue Infrastruktur für die
                 ­Zukunft der Reha Rheinfelden bedeutet.
Gespräch mit der Klinikleitung / 15

Termingerechte Einweihung der
«Reha Ost»                                                  Kantonale Leistungsaufträge
Im August 2018 war es nach mehrjähriger Planungs-           Neurologische Rehabilitation
und Bauphase so weit: Der Erweiterungsbau «Reha             Die Neurologische Rehabilitation dient der Behandlung
Ost» konnte termingerecht in Betrieb genommen wer-          von Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen / Ver-
den. Ein besonders wichtiger Moment im Rahmen der           letzungen des Nervensystems. Typische Indikationen
Eröffnungsfeierlichkeiten, betont Thierry Ettlin, war die   sind Lähmungen, Bewegungsstörungen, Hirnleistungs­
Einweihungsfeier für die Mitarbeitenden der Reha            störungen und andere Funktionseinschränkungen
Rheinfelden vom 6. September 2018. Das Team, so             nach Schlaganfall, traumatischer Hirnschädigung, bei
Mühlheim und Ettlin, habe es ausserordentlich ge-           Multipler S­ klerose, Morbus Parkinson, Polyneuropathien
schätzt, den neuen Gebäudetrakt quasi als erste sym-        sowie a­ nderen Hirn-, Rückenmark- und Nervenleiden.
bolisch zu beziehen, bevor dann am 25. Oktober die          Ziele: Möglichst vollständige Wiedereingliederung ins
offizielle Eröffnung mit geladenen ­Gästen aus Politik      gewohnte Lebensumfeld sowie den Berufsalltag.
und Wirtschaft stattfand. Im Rahmen von Gruppenfüh-
rungen erhielten die Besucherinnen und Besucher              Muskuloskelettale und Orthopädische Rehabilitation
­einen Einblick in die neuen, hochmodernen Räumlich-         Die Muskuloskelettale und die Orthopädische Rehabili-
 keiten. Das Echo, so Matthias Mühlheim, sei überaus         tation befassen sich mit Erkrankungen bzw. Fehlbildun-
 positiv und anerkennend gewesen. Das gilt auch für          gen des Stütz- und Bewegungsapparates. Das Spektrum
 den Tag der offenen Tür, der am 27. Oktober ein breites     an Krankheitsbildern reicht von abnützungsbedingten
 Publikum aus der ganzen Region anzog.                       und entzündlichen Gelenk- und Wirbelsäulenleiden bis

                            ”
                                                             hin zu rheumatischen Sehnen- und Muskelleiden
                                                            ­sowie Schmerzsyndromen.
                                                             Ziele: Wiedererlangung der ­Mobilität und Alltagsfunk-
                                                             tionalität sowie möglichst weitreichende soziale und
                                                             berufliche Reintegration.
       Das Echo auf die Eröffnung des
                                                            Geriatrische Rehabilitation
        ­Erweiterungsbaus «Reha Ost»                        Die Geriatrische Rehabilitation hilft bei altersbezoge-
    war von allen Seiten ausgesprochen                      nen Mehrfacherkrankungen sowie psychischen
                                                            und ­sozialen Einschränkungen, welche ohne Behand-
           ­positiv und anerkennend.                        lung rasch zum Verlust der Selbständigkeit oder zu

                            “
                                                            ­einer ­umfangreichen Pflegebedürftigkeit führen würden.
                                                             Ziele: Wiedererlangung und Erhalt eines weitgehend
                                                             autonomen Lebens, Management der beeinträchtigten
                                                             Fähigkeiten.
   Matthias Mühlheim
   Administrativer Direktor Reha Rheinfelden                 Internistisch-onkologische Rehabilitation
                                                             Die Internistisch-onkologische Rehabilitation eignet sich
                                                             für Betroffene nach schweren bzw. langwierigen
                                                             Behandlungen oder Eingriffen. Hierzu gehören neben
Fortsetzung einer Tradition:                                 erschöpfender Chemotherapie bei onkologischen
Kunst am Bau                                                 ­Diagnosen auch belastende Operationen und damit
                                                              ­verbundene lang andauernde Aufenthalte im Akutspital.
Die Reha Rheinfelden pflegt seit vielen Jahren die Tra-        Ziele: Wiedererlangung einer ausreichenden körperli-
dition, ihre Räumlichkeiten durch unterschiedliche             chen Belastbarkeit für Alltagsanforderungen
Kunstwerke aufzuwerten. So flossen, wie Thierry Ettlin         ­sowie ­Erhalt von Lebensqualität und möglichst langer
festhält, auch beim Erweiterungsbau bereits in der Kon-     ­Autonomie.
zeptionsphase Überlegungen zum Thema «Kunst am
Bau» mit ein. Dafür hat der Schweizer Künstler Stephan      Psychosomatische Rehabilitation
Schmidlin eine Skulptur kreiert, die im Rahmen der Ein-     Innerhalb der Psychosomatischen Rehabilitation wer-
weihungsfeier für die Mitarbeitenden im Naturpark der       den Therapieprogramme bei chronischen Schmerzen
Klinik enthüllt wurde. Das Kunstwerk zeigt anhand           und zur Beeinflussung beglei­tender psychischer Symp-
dreier aus Holz geschnitzten Figuren symbolisch den         tomatik im Rahmen der Hauptindikationen angeboten.
Rehabili­tationsprozess auf. Für die künstlerische Ge-      Ziele: Reintegration der Betroffenen in ihre etablierten
staltung der Innenräume konnte Beat Zoderer gewon-          Sozialstrukturen, Einleitung weiterführender ambulanter
nen werden. Er hat unter anderem auf drei Stockwer-         Betreuungsstrukturen.
ken grosszügige farbige Wandbemalungen kreiert, die
das Raumbild prägen und von aussen durch die Fens-
terfront sichtbare Farbakzente setzen.
16 / Gespräch mit der Klinikleitung

Alle Bereiche profitieren von der
­neuen Infrastruktur

Das ausgeprägte Interesse an den verschiedenen Ver-
anstaltungen rund um den Erwei­terungsbau zeigt: die
Bedeutung der Reha Rhein­felden für die Region und
über die Kantonsgrenzen hinaus ist gross. Die neue
Architektur trägt dem Anspruch, heute und in Zukunft
ein führendes Schweizer Rehabilitationszentrum zu
sein, Rechnung.

                            ”
           Die Reha Rheinfelden strebt
einen ­permanenten Optimierungs­prozess
      an, der alle Aspekte des Qualitäts­
  managements und des d
                      ­ amit verbunde-
     nen Patientenwohls mit einbezieht.                    gend, ist seit dem Start voll belegt und bietet Patien­

                            “
                                                           tinnen und Patienten durch massgeschnei­derte Thera-
                                                           piekonzepte und optimale Prozesse echten Mehrwert.

                                                           Die Internistisch-onkologische sowie die Psychoso­ma­
  Prof. Dr. med. Thierry Ettlin                            tische Abteilung konnten ebenfalls sehr gut in das
  Chefarzt und Medizinischer Direktor Reha Rheinfelden     Gesamtangebot integriert werden. Auch bei diesen
                                                           ­
                                                           Leistungsaufträgen hat sich die Reha Rhein­felden seit
                                                           der Auftragserteilung durch den Kanton Aargau im
Doch nicht nur aus baulicher Sicht, sondern auch im        ­Jahre 2015 einen ausgezeichneten Ruf e­ rarbeitet.
Hinblick auf die Ausgestaltung des medizinisch-­
therapeutischen Angebotes ist die Fertigstellung der       Ein echtes Highlight ist, so Mühlheim, der runder­neuerte,
«Reha Ost» ein Meilenstein, betonen Matthias Mühl-         im März 2019 eröffnete Medical Fitness B   ­ ereich. Mit der
heim und Thierry Ettlin. So pro­fitieren sämtliche Leis-   Verdoppelung der Trainingsfläche und dem erweiterten
tungsaufträge (siehe Kasten S. 15) sowie Patien­tinnen     Gerätepark, sowie den neuen Garderoben, finden die
und Patienten aller Versicherungs­klassen von der neu-     Abonnentinnen und Abonnenten optimale Trainingsbe-
en In­frastruktur. Besonders hervorzuheben ist dabei       dingungen mit viel Komfort vor. Besonders freuen dür-
sicher die Geriatrische Rehabilitation, die im Eweite-     fen sich Freunde des Golf-Sports: Mit Indoor-­Fairway
rungsbau eine eigene hochmoderne Heimat erhalten           und Putting Green bietet die Reha Rhein­felden hier, so
hat. Die Abteilung, so Ettlin, entwickelt sich hervorra-   Ettlin, eine einzigartige Infrastruktur. Schliesslich profi-
                                                           tiert auch das Reha-Kurszentrum massgeblich vom Er-
                                                           weiterungsbau: Der Neubautrakt beherbergt neue Se-
                                                           minar- und Kursräume, sodass das Kursangebot im
                                                           Bereich Fachkurse ab Herbst 2019 deutlich ausgebaut
                                                           werden kann.

                                                           Bei allen Neuerungen nicht zu vergessen sind, das ist
                                                           Thierry Ettlin wichtig, die traditionellen, etablierten
                                                           Leistungs­auf­träge der Reha Rheinfelden. So profitieren
                                                           auch die Neurologische Rehabilitation sowie die
                                                           Muskuloske­   lettale und Orthopädische Rehabili­ tation
                                                           massgeblich vom Erweiterungsbau und dem neuen
                                                           Raumangebot sowie von mehr Platz und Komfort in al-
                                                           len ­Kliniktrakten.
Gespräch mit der Klinikleitung / 17

Erfolgreiche Rezertifizierung
«Swiss ­Leading Hospitals»

Der Best-in-Class-Anspruch der Reha Rheinfelden zeigt
sich sowohl im medizinischen Bereich als auch, wenn
es um optimale Service- und Hotellerie-Dienstleis­
tungen geht. Das Ziel ist, wie Ettlin betont, ein per­
manenter Optimierungsprozess, der alle Aspekte des
Qualitätsmanagements und des damit verbundenen
Patientenwohls mit einbezieht. In diesem Kontext sind
messbare Faktoren wichtig, welche Qualitäts­kriterien
wie medizinische Leistungsfähigkeit, professionelle
Pflege, individuelle Betreuung, familiäre Atmosphäre
oder her­vorragende Infrastruktur definieren.

Der unabhängige Verband «The Swiss Leading Hospi-
tals» (SLH) stellt mit seinen strengen Richtlinien und
­anspruchsvollen Kriterien ein etabliertes Instrument für
 die Qualitätsmessung zur Verfügung und bietet mit
 dem SLH-Gütesiegel ein verbindliches Label für ein
 ­hohes Qualitätsniveau (siehe auch Kasten auf Seite 17).       umfassend renoviert und steht den Patientinnen und
  Die Reha Rheinfelden trägt das Label «Member of The           Patienten ab Mai 2019 mit modernen Zweierzim-
  Swiss Leading Hospitals» seit 2010 und hat sich im            mern zur Verfügung.
  ­November 2018 erfolgreich rezertifizieren lassen.
                                                                Auch die bestehende Cafe­teria wird um­gebaut und im
                                                                Laufe des Jahres mit einem völlig neuen Konzept, wie-
Weiter an der Zukunft bauen                                     dereröffnet.
                                                                Und schliesslich ­finden im ältesten Reha-Trakt im west-
Mit der Fertigstellung und Einweihung der «Reha Ost»            lichen Teil der Klinik Umbauarbeiten statt. Hier entste-
sowie den kontinuierlichen Optimierungen im Quali-              hen neue Büroräumlichkeiten primär für die psycholo­
täts- und Prozessmanagement ist die Reha Rheinfelden            gische ­Abteilung. Die Reha Rheinfelden bleibt also in
bestens auf Kurs, halten Matthias Mühlheim und ­Thierry         Bewegung und entwickelt sich weiter. Das Motto,
Ettlin unisono fest. Das bedeutet aber nicht, dass man          unter­streichen Ettlin und Mühlheim, lautet also auch im
sich nun auf den Lorbeeren ausruhen würde. Vielmehr             Jahr eins nach der Eröffnung der «Reha Ost»: weiter an
stehen weitere Meilensteine an, auch im baulichen Be-           der Z
                                                                    ­ ukunft bauen.
reich. So wurde das Bettenhaus aus den 1970er-Jahren

   The Swiss Leading Hospitals:                                 • vollständige und transparente Aufklärung / ­Orientierung
   Best in Class                                                  der Patientinnen und Patienten sowie der Angehörigen
                                                                • die unbedingte Respektierung des Patientenwillens und
   Die Marke «The Swiss Leading Hospitals» (SLH) steht für        die Vermeidung von Behandlungen und Eingriffen,
   Exzellenz in der Qualität bei medizinischen Leistungen und     die nach medizinischen und ethischen Grundsätzen
   bei der Betreuung von Patientinnen und Patienten.              nicht vertretbar wären
                                                                • die Förderung von Forschungsprojekten und medizini-
   Das SLH-Label steht für:                                       schen Innovationen
   • eine den individuellen Erfordernissen angepasste medi-
      zinische Qualität mit klaren ­Zuständigkeiten und
     ­Verantwortlichkeiten                                       Weitere Informationen: www.slh.ch
   • die nachhaltige und konstante Weiterentwicklung
      der Qualitätssicherung und ein ver­bindliches Kompli­
      kationsmanagement
   • einwandfreie Strukturqualität
   • garantierte Effizienz, indem optimale Abläufe und
      ­angemessener Ressourceneinsatz das ­Fehlerrisiko auf
       ein Minimum reduzieren und die Qualität / Patienten-
       sicherheit so erhöhen
   • eine zielgerichtete Optimierung des Risiko­managements
   • erstklassige Dienstleistungen und ­Hotellerie-Services
18 / Kooperationen

4 | KOOPERATIONEN
               Die Reha Rheinfelden geht Kooperationen und Partnerschaften mit
               ­Spitälern, Versicherungen, Krankenkassen und weiteren ­Akteuren ein.
                ­Zudem werden Schnittstellen wo immer möglich optimiert. Dies stets
                 zum maximalen Nutzen der Patientinnen und Patienten.

                                                             durchgeführt. Unter dem Motto «Mitmachen, bewegen,
                                                             helfen» fand zudem am 28. August 2018 das 10. Charity
                                                             Golfturnier zugunsten des Kindertherapiezentrums der
                                                             Reha Rheinfelden statt. Dies mit Unterstützung promi-
                                                             nenter Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz.

                                                             Ab Ende März 2019 wird im Medical Fitness Rhein­
                                                             felden ein 100 m² grosser Golfbereich mit Putting
                                                             Green von Southwest Greens und drei Abschlag­          -
                                                             plätzen in­tegriert sein. Im Anschluss an das golfspezi-
                                                             fische Fitnessprogramm kann dann ein sportspezifi-
                                                             scher Transfer stattfinden, so dass die neu gewonnenen
                                                             Fähigkeiten auch eins zu eins für den Sport ­genutzt
                                                             werden können.

                                                             Optimale Schnittstellen zugunsten
                                                             der Patientinnen und Patienten

                                                             Die Reha Rheinfelden optimiert laufend ihre Schnittstel-
                                                             len mit den Hauptzuweisern und den Partnern bei den
                                                             Krankenversicherungen. Die übergeordnete Zielsetzung
                                                             ist, Optimierungen für die Patientinnen und Patienten,
                                                             z. B. beim Übertritt von Akutspital in die R
                                                                                                        ­ ehabilitation,
                                                             zu erreichen. Im Folgenden sind einige exemplarische
                                                             Beispiele zur Verbesserung der Schnittstelleneffizienz
                                                             aufgeführt.

                                                             Kantonsspital Aarau (KSA)
RehaCity Basel, Kooperation mit                              Mit dem KSA besteht seit vielen Jahren eine hervorragen-
­RehaClinic Bad Zurzach                                      de Zusammenarbeit. Ziel dieser gemeinsamen Preferred-­
                                                             provider-Vereinbarung ist eine optimale, zwischen
Im Januar 2018 hat Jasmin Sitton die Geschäftsführung        den Partnern koordinierte Betreuung der Patientinnen
der RehaCity von Ingmar Lohmann übernommen, der              und Patienten. Einher gehen eine Verschlankung der ad-
das Unternehmen Ende 2017 leider verlassen hat. Im           ministrativen Abläufe und ein laufender Infor­    mations-
abgelaufenen Geschäftsjahr lag der Fokus auf der Bin-        und Datenaustausch. Durch wöchentliche P     ­ räsenz von
dung und Gewinnung neuer Zuweiser. Nebst diversen            Kaderärzten der Reha Rheinfelden im KSA sowie tägli-
Fachvorträgen und Teilnahmen an öffentlichen Veran-          chen, strukturierten telefonischen Austausch sind die
staltungen wie der Coop Beachtour oder dem Interna-          Partner jederzeit über verlegungsfähige Patientinnen und
tionalen cross-klinik Tennis Open hat die RehaCity Ba-       Patienten und freie Bettenkapazitäten informiert. Durch
sel im Rahmen einer engeren Kooperation in den               diesen engen Austausch erfolgen die Patientenübertritte
Räumlichkeiten von Update Fitness Anfang 2018 einen          aus medizinischer Sicht zum optimalen Zeitpunkt.
Raum hinzugemietet.
                                                             Universitätsspital Basel (USB)
                                                             Mit dem USB bestehen langjährige und umfassende
Golf Medical Clinic, Kooperation mit                         Kooperationsvereinbarungen. Kern sind das Übertritts-
Golfzentrum Rheinfelden                                      management von Patientinnen und Patienten in die
                                                             ­Rehabilitation sowie die Verschlankung der administra-
In Kooperation mit dem Golfzentrum Rheinfelden wurde          tiven Abläufe. Durch die wöchentliche Präsenz
2018 die Turnierserie «hole in one für ihre gesundheit»,      von Kaderärzten der Reha Rheinfelden im USB können
eine offene Turnierserie der Reha Rheinfelden, erfolgreich    die Patientenübertritte vorausschauend geplant werden.
Kooperationen / 19

Seit 2004 besteht zwischen der Neurologischen Klinik
des USB und der Reha Rheinfelden eine enge Koopera-
tion in Form des Parkinsonzentrums Rheinfelden-Basel.
Spezialisten beider Institutionen zeichnen gemeinsam
verantwortlich für die optimale Versorgung stationärer
und ambulanter Patientinnen und Patienten mit Parkin-
sonerkrankung und anderen Bewegungsstörungen.

Gesundheitszentrum Fricktal (GZF)
Die langjährige hervorragende Zusammenarbeit mit
dem GZF konnte im 2018 um einen weiteren Bau-
stein ­erweitert werden: Es wurde zusammen eine «Fast-
Track-­Vereinbarung» erarbeitet, welche die gemeinsame
Versorgung und das Übertritts­management postoperati-
ver Hüft- und Knieprothesenpatienten regelt.

Hirslanden Klinik Birshof
Die mit der Klinik Birshof im 2017 abgeschlossene
­Kooperationsvereinbarung hat sich 2018 etabliert und
 für beide Parteien sehr bewährt. Der gemeinsam defi-
 nierte «Fast-Track» reduziert den administrativen Auf-
 wand nachhaltig und führt aus medizinischer Sicht zu
 optimalen Verlegungszeitpunkten.
                                                             Praxis Salmenpark, Rheinfelden
CSS Krankenversicherung
Mit der CSS besteht seit 2016 im Rahmen der individu-
ellen Fallbetreuung eine für beide Seiten gewinnbrin-        Mobile therapeutische Dienste
gende Vereinbarung. Sie vereinfacht die administra­
tiven Abläufe, optimiert den Behandlungsablauf der           Wohn- und Pflegezentrum Salmenpark, Rheinfelden
Patientinnen und Patienten, verbessert und beschleu-         Seit Anfang 2016 betreibt die Reha Rheinfelden im
nigt das Prozedere bezüglich Kostengutsprachen.              ­Salmenpark eine Therapiepraxis als Aussenstelle von
                                                              CURATIVA Das Ambulante Zentrum. Die Praxis richtet
Im 2018 wurde die Kooperation um einen trilateralen           sich an alle ambulanten Patientinnen und Patienten.
Vertrag «Integrierte Versorgung» CSS – KSA – Reha             ­Daneben sind die Mitarbeitenden der Reha Rheinfelden
Rheinfelden erweitert. Diese Vereinbarung regelt unter         auch für die therapeutische Versorgung der Bewoh­
Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen das              nerinnen und Bewohner des Salmenparks mit Physio­
stillschweigende Kostengutspracheverfahren und ver-            the­rapie, Ergotherapie und Logopädie verantwortlich.
schlankt und beschleunigt das Übertrittsmanagement
Akutspital-Rehaklinik deutlich.                              Wohn- und Pflegezentrum Stadelbach Möhlin
                                                             Seit 2013 führt die Reha Rheinfelden im Wohn- und
Weiter wurde das Verlängerungsverfahren für Kosten-          Pflegezentrum Stadelbach für die Bewohnerinnen und
gutsprachen vereinfacht, indem eine Mitarbeiterin der        Bewohner Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie
CSS wöchentlich in der Reha Rheinfelden vor Ort ist          durch. Auch interdisziplinäre Fallbesprechungen und
und die Verlängerungsgesuche mündlich mit den zu-            allgemeine Beratungen sowie spezifische Personal-
ständigen Abteilungsärzten bespricht.                        schulungen gehören zum Angebot.

Sanitas                                                      Heilpädagogische Schulen (HPS) Frick und Rheinfelden
Mit der Sanitas konnten die langjährige gute Zusam-          Seit 2004 besteht mit der HPS Frick eine Kooperations-
menarbeit weiter partnerschaftlich vertieft und im Be-       vereinbarung für die therapeutische Versorgung der
reich der administrativen Vereinfachung nachhaltige          Schülerinnen und Schüler. Das Angebot umfasst Ergo-
Verbesserungen erzielt werden. Diese werden in Form          therapie und Physiotherapie und wird von spezialisier-
von Pilotprojekten getestet und evaluiert.                   ten Therapeutinnen und Therapeuten des Pädiatrischen
                                                             Therapiezentrums erbracht. Dazu gehören auch fach-
EGK-Gesundheitskasse                                         liche Beratung und konzeptionelle Arbeiten in den
Der seit Anfang 2017 mit der EGK laufende Zusammen-          ­entsprechenden Therapiegebieten.
arbeitsvertrag hat sich bewährt. Er regelt im Rahmen
­eines Pilots ein stark vereinfachtes Kostengutsprachever-   Neu konnte per 1. August 2018 eine Vereinbarung mit
 fahren unter Berücksichtigung der gesetzlichen ­Vorgaben.   der HPS in Rheinfelden abgeschlossen w
                                                                                                  ­ erden, welche
 Sowohl die EGK als auch die Reha Rheinfelden werden         die physiotherapeutische Versorgung der Schülerinnen
 von administrativem Aufwand entlastet. Patientinnen         und Schüler beinhaltet.
 und Patienten profitieren von einem schnellen Eintritt
 ohne administrative Hürden in die Reha Rheinfelden.
«Die hellen,
breiten Gänge
machen den
Patiententrans-
port besonders
angenehm.»
Jaroslav Novotny, Mitarbeiter Patiententransport
22 / Qualitätsmanagement

5 | QUALITÄTSMANAGEMENT
               Im Fokus des Qualitätsmanagements steht für die Reha Rheinfelden eine
               ­optimale Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten. Zentrale Instrumente
                zur kontinuierlichen Optimierung sind die Patientenzufriedenheitsbefragung
                PZ-Benchmark, die Erhebungen im Rahmen des Messplans des Nationalen
                Vereins für Qualitätsentwicklung (ANQ), das Critical Incidents Reporting Sys-
                tem (CIRS), das Risikomana­ge­ment sowie das klinikinterne Vorschlagswesen.

SLH Re-Qualifizierung                                     Arbeitsgruppe zur Angehörigen­
                                                          integration
Im Geschäftsjahr 2018 hat die Reha Rheinfelden er­
folgreich die Re-Qualifizierung Swiss Leading Hospitals   Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe hat sich mit der
(SLH) absolviert und ein hervorragendes Feedback          Frage befasst, wie Angehörige optimal in den Reha­
zur Umsetzung der Qualitätskriterien in allen Berei-      bilitationsprozess der Patientinnen und Patienten ein-
chen der medizinischen und therapeutischen Betreu-        bezogen werden können. Ablauf und Zuständigkeiten
ung sowie in Pflege, Hotellerie und Qualitätsmana­        im Behandlungsteam wurden überprüft, festgelegt
gement erhalten. Die Schweizerische Vereinigung für       und transparent dokumentiert. Ausserdem wurden die
Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) überprüft         wichtigsten Informationen für Angehörige in einer
alle SLH-Mitgliederkliniken bei ihrer Aufnahme und in     Broschüre zusammengestellt. Diese umfassen allge-
                                                          ­
der Folge alle zwei Jahre im Rahmen von Audits auf die    meine Informationen zum Aufenthalt in der Klinik, zum
Erfüllung respektive Einhaltung der Kriterien. Die Reha   Behandlungsteam, zu den Therapien, zum Ablauf der
Rheinfelden ist seit 2011 Mitglied.                       Rehabilitation, zu Angehörigenveranstaltungen und
                                                          Ansprechpartnern bei Fragen. Alle Informationen sind
                                                          auch auf der Website der Reha Rheinfelden zugänglich.
Qualitätsmanagement / 23

                                                         Projekt «Sprich’s a»

                                                         Inspiriert von der Initiative der Stiftung Patientensicher-
                                                         heit Schweiz mit dem Titel «Speak up – Wenn Schwei-
                                                         gen gefährlich ist» hat die Reha Rheinfelden diese The-
                                                         matik aufgegriffen und führt seit 2017 jährlich eine
                                                         Aktionswoche durch. So fanden auch im 2018 22 inter-
                                                         aktive Workshops statt. Anhand von Rollenspielen
                                                         haben rund 420 Mitarbeitende konkrete Vorschläge
                                                         ­
                                                         für eine konstruktive Kommuni­      kation erarbeitet, um
                                                         «Sprich’s a» wirksam umzusetzen sowie die gemeinsa-
                                                         me Fehler- und Lernkultur zu stärken und die Sicherheit
                                                         der Patientinnen und Patienten und aller Involvierten
                                                         zu verbessern.

Mitarbeiterbefragung

Alle drei Jahre befragt die Reha Rheinfelden ihre Mit-
arbeitenden zu ihrer Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Die Befragung erfolgt seit 2015 mit dem «Job-Stress-­
Analysis»-Tool der Gesundheitsförderung Schweiz und
umfasst verschiedene Aspekte der Mitarbeiterzufrie-
denheit. Dazu zählen Arbeitsklima, Leitbild und Werte,
Führung, Gesundheitsförderung sowie Stressbewälti-
gung. Die Befragung wurde von Oktober bis Anfang
Dezember 2018 durchgeführt und hatte eine sehr gute
Teilnahmequote von 75 %. In der ersten Jahreshälfte
2019 werden die Resultate sorgfältig ausgewertet und
den Mitarbeitenden vorgestellt.
24 / Qualitätsmanagement

Reha-Patientenbefragung

Im Zentrum des Qualitätsverständnisses und der tä­                 Die Befragung umfasst sowohl allgemeinere Fragen zur
glichen Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter              Gesamtzufriedenheit als auch sehr differenzierte Fra-
der Reha Rheinfelden steht die optimale Versorgung                 gen zu den einzelnen in den Rehabilitationsprozess
der Patientinnen und Patienten. Die Patientenzufrie-               ­involvierten Bereichen und Abteilungen. Die Auswer-
denheit ist ein zentraler «Kompass» für die Klinik, um              tung umfasst nicht nur eine Statistik mit quantitativen
laufend evaluieren zu können, ob die Erwartungen an                 Aussagen, sondern auch Kommentare zu den einzel-
Behandlung und Aufenthalt im Sinne einer optimalen                  nen Fragen. So erhält die Reha Rheinfelden sehr de­
Versorgung erfüllt oder sogar übertroffen wurden.                   taillierte Rückmeldungen, anhand derer sie konkrete
                                                                    Massnahmen zur Optimierung und Weiterentwick-
Die Reha Rheinfelden führt bereits seit vielen Jahren               lung ergreifen kann.
eine anonyme Patientenzufriedenheitsbefragung mit
PZ-Benchmark durch. Dabei handelt es sich um ein                   Im Geschäftsjahr 2018 wurden 484 stationäre Patien-
etabliertes Instrument, das in insgesamt 15 Schweizer              tinnen und Patienten befragt und gaben der Reha
Rehabilitationskliniken angewendet wird und ein                    Rheinfelden insgesamt sehr positive Rückmeldungen,
Benchmarking ermöglicht. Jährlich werden rund 500                  die sich in der Gesamtzufriedenheit entsprechend
nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Patientinnen und               ­widerspiegeln. Im Vergleich betrachtet liegt die Reha
Patienten der Reha Rheinfelden von einem externen                   Rheinfelden bei allen Fragen zur Gesamtzufriedenheit
und neutralen Markforschungsinstitut telefonisch zu                 in der Kategorie «völlig / mehrheitlich zufrieden» über
ihrem Aufenthalt in der Klinik befragt.                             dem Benchmark.

Patientenmanagement für eine interdisziplinäre Koordination und Planung.
Qualitätsmanagement / 25

99%     Gesamtzufriedenheit mit
         Aufenthalt in der Klinik

          60 % «völlig zufrieden»,
      39 % «mehrheitlich zufrieden»
          + 1 % gegenüber Vorjahr
      + 1 % gegenüber PZ-Benchmark
                                        95%      würden wieder in die
                                                   Klinik kommen

                                                        95 % «ja»
                                                 + 1 % gegenüber Vorjahr
                                             + 3 % gegenüber PZ-Benchmark

96%
                                      81%
  Gesamtzufriedenheit mit
  Resultat der Behandlung

                                      Klinikaufenthalt hat geholfen,
                                      mit gesundheitlicher Situation
    48 % «völlig zufrieden»,                besser umzugehen
48 % «mehrheitlich zufrieden»
    + 1 % gegenüber Vorjahr
+ 2 % gegenüber PZ-Benchmark

                                              29 % «sehr stark»,
                                                52 % «stark»
                                          – 4 % gegenüber Vorjahr
                                      + 2 % gegenüber PZ-Benchmark
26 / Qualitätsmanagement

ANQ-Messungen

Seit dem Datenjahr 2018 erfolgt die Datenlieferung zu
den ANQ-Messungen bezüglich Ergebnisqualität nur
noch für das gesamte Jahr. Aus diesem Grund liegen
zum Zeitpunkt der Publikation des Geschäftsberichtes
noch keine Resultate zur Datenqualität 2018 vor.

«The Float»: Free Levitation for Overground Active Training.
Qualitätsmanagement / 27

ANQ-Patientenbefragung

An der ANQ-Patientenbefragung 2018 nahmen schweiz-         Die Ergebnisse der Reha Rheinfelden liegen mehrheit-
weit 6’315 Patientinnen und Patienten der Rehabili­        lich im schweizweiten Mittelwert und attestieren eine
tationskliniken teil. Im 2018 wurde erstmals der im        sehr hohe Patientenzufriedenheit. Eine Vergleichbar-
­Rahmen eines Pilotprojektes 2017 getestete überarbei­     keit mit den Vorjahreswerten ist aufgrund des Frage-
 tete Fragebogen mit einer neuen Skalierung von 1 (nied-   bogenwechsels nicht mehr möglich.
 rigster Wert) bis 5 (höchster Wert) eingesetzt.

                                                                       Mittelwert Reha Rheinfelden
                                                                       Mittelwert alle Kliniken

                                                      5                                                         5

       Wie beurteilen
     Sie die Qualität der                                         Wurden Sie
  Behandlung durch das                                          zu ­Beginn Ihres
  Reha-Team (ärztliches                                       Reha-Aufenthaltes
    und therapeutisches                                        verständlich über
   ­Personal, Pflegefach­                                    Ablauf und Ziele Ihrer
      personen, Sozial-                                          Rehabilitation
           dienst)?                                               informiert?
                                                      0                                                         0

                                   3,94      4,10                                           4,34      4,26

                                                      5                                                         5

   Wurden Sie während
                                                                Erhielten Sie ver­
 Ihres Reha-Aufenthaltes
                                                              ständliche Antworten
 ausreichend in Entschei-
                                                                 auf Ihre Fragen?
   dungen ­einbezogen?

                                                      0                                                         0

                                   4,24      4,21                                           4,51      4,44

                                                      5                                                         5
                                                                    Wie war
                                                               die Organisation
                                                             aller für Sie und Ihre
         Entsprechen
                                                            Angehörigen wichtigen
     die ­Therapien Ihren
                                                            Massnahmen für die Zeit
  ­Erwartungen (Umfang,
                                                             nach dem Reha-Auf­
        Ablauf usw.)?
                                                              enthalt (Betreuung,
                                                               Spitex, Therapien
                                                                     usw.)?
                                                      0                                                         0

                                   4,39      4,32                                           3,79      3,84
«In den neuen
Seminarräumen
machen Weiter-
bildungen noch
mehr Spass.»
Sarah Woelfflin, Dipl. Pflegefachfrau
30 / Kurszentrum

6 | KURSZENTRUM
               2018 war ein sehr lebhaftes und herausforderndes Jahr. So standen der
               ­Bezug der neuen Räumlichkeiten und die Neugestaltung der Kursanmel-
                dungen auf der Website im Zentrum.

Neue Räumlichkeiten                                       Kooperationen

Durch die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus «Reha       Das Kurszentrum ist bestrebt, sich mit anderen Or­
Ost» im August 2018 stehen dem Kurszentrum neue           ganisationen im Bildungsbereich zu verbinden und zu
Gruppen- und Seminarräume zur Verfügung. Dadurch          vernetzen. Mit der Universität Basel konnte im 2018
eröffnen sich neue Möglichkeiten, das Kursangebot zu      eine Kooperation für den Studiengang MAS Neurophy-
sichern und auszubauen. Die Kursteilnehmenden             siotherapie – Fachexperte in Multipler Sklerose, Mor-
­können die Pausenverpflegung im neuen Foyer ge­          bus Parkinson und Stroke vereinbart werden. Durch die
 niessen und der wunderschöne Innenhof lädt zum           Akkreditierung einiger Kurse des Kurszentrums eröff-
 Ver­
 ­   weilen und Entspannen ein. Weiter stehen nun         nen sich neue Möglichkeiten für die Kursteilnehmen-
 grosszügige Garderoben zur Verfügung. Die hellen         den und das Kurszentrum. Weiter ist es dem Kurs­
 ­Seminarräume verfügen über die neuste Bild-, Ton- und   zentrum gelungen, den Grundkurs Sohier (Kursdauer
  Präsentationstechnik und sind somit ganz auf die Be-    30 Tage) erstmalig in der Schweiz anzubieten. Es han-
  dürfnisse der Dozierenden und Kursteilnehmenden         delt sich ­dabei um ein Konzept der analytischen Bio-
  ausgerichtet.                                           mechanik, das von Raymond Sohier begründet wurde.

Kursanmeldung via Website

Im Kurssekretariat wurde die Kursanmeldung auf der
Website überarbeitet und aktualisiert, um den Kurs­
teilnehmerinnen und Kursteilnehmern die Anmeldung
zu erleichtern.
Kurszentrum / 31

Das Kursangebot im Überblick

Seit 2002 organisiert die Reha Rheinfelden Fach- und      therapeutischen Berufen. Die «Fit & Gesund»-Kurse
Fitnesskurse, seit 2007 mit eigenem Kurszentrum, das      richten sich an aktive Personen mit Freude an Bewe-
seit 2011 nach eduQua® zertifiziert ist. Das Gütesiegel   gung. Insgesamt werden jährlich 230 Kurse von Baby-
unterstreicht die hohe Qualität dieser Weiterbildung.     schwimmen bis zu Gymnastik 60 Plus durchgeführt.
Im Bereich Bildung bietet die Reha Rheinfelden Wei­
terbildungen für Fachpersonen aus medizinischen und

Fachkurse                                                                         «Fit & Gesund»-Kurse

                                                Total Anzahl
                                                Kurse 2018:
                                                                                                      Anzahl
Anzahl
Fachkurse 2018                                    271
                                                 (Vorjahr: 270)
                                                                                        «Fit & Gesund»-Kurse
                                                                                                        2018

41
(Vorjahr: 36)
                                                                                                    230
                                                                                                (Vorjahr: 234)

Anzahl                                                                                                 Anzahl
Teilnehmende                                                                                    Teilnehmende
Fachkurse                                                                               «Fit & Gesund»-Kurse
2018                                            Total Anzahl                                             2018
                                            Teilnehmende 2018:
622                                                                                            1’897
(Vorjahr: 553)
                                                2’521
                                                 (Vorjahr: 2’494)
                                                                                               (Vorjahr: 1’941)
32 / Höhepunkte

7 | HÖHEPUNKTE

                                                                                14. MÄRZ 2018
                                                                BENEFIZKONZERT
                                                        KINDERTHERAPIEZENTRUM
                                              Zugunsten der Stiftung zur Unterstützung des am­
                                              bulanten Kindertherapiezentrums wurden durch das
                                              Ensemble CHAARTS musikalische Meisterwerke von
                                              Wolfgang Amadeus Mozart sowie Johannes Brahms
                                              ­gespielt.

Januar                  Februar             März                   April        Mai              Juni

21. AUGUST 2018
16. PATIENTEN-SPORT-
UND SPIELFEST
Das Patienten-Sport- und Spielfest mit und für
­Patientinnen und Patienten hat sich im Laufe ­vieler
 Jahre zu einer schönen Tradition der Klinik ent­
 wickelt.

                  28. AUGUST 2018
                  10. CHARITY GOLFTURNIER
                  Mitmachen, bewegen, helfen. Unter diesem
                  Motto nahmen rund 50 golfbegeisterte Perso-
                  nen am bereits 10. Charity Golfturnier zuguns-
                  ten der Stiftung zur Unterstützung des am­
                  bulanten Kindertherapiezentrums teil.
Höhepunkte / 33

                                                         6. SEPTEMBER 2018
                 EINWEIHUNGSFEIER ERWEITERUNGS-
                BAU «REHA OST» FÜR MITARBEITENDE
                Im Naturpark der Reha Rheinfelden wurde im Rahmen der Feier-
                lichkeiten die Skulptur «Der Weg» des renommierten Künstlers
                Stephan Schmidlin enthüllt.

                                                                      25. OKTOBER 2018
                                         OFFIZIELLES EINWEIHUNGS­
                                           FEST ERWEITERUNGSBAU
                                                        «REHA OST»
                                         Nach erfolgter Inbetriebnahme des Erweite-
                                         rungsbaus im August 2018 konnte am Donners-
                                         tag, 25. Oktober 2018 die offizielle Eröffnung
                                         mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft
                                         gefeiert werden.

Juli   August      September          Oktober             November             Dezember

                                                      27. OKTOBER 2018
                                   TAG DER OFFENEN TÜR
                                  Über 3’000 Besucherinnen und Besu-
                                  cher kamen am Tag der offenen Tür in
                                  die ­Klinik, informierten sich über das
                                  Leistungsangebot und konnten den Er-
                                  weiterungsbau «Reha Ost» näher ken-
                                  nenlernen.

                                                                     22. NOVEMBER 2018
                                           RHEINFELDER SYMPOSIUM
                                  Mit Fokus auf spezielle Themen der Rehabilitation lud
                                  die Reha Rheinfelden zum diesjährigen Rheinfelder
                                  Symposium ein, welches für Praktiker und Fachärzte
                                  gleichermassen von Interesse war.
«Es ist schön, die
Menschen in der
neuen, frischen
Atmosphäre zu
empfangen.»
Michèle Meier, Stv. Leiterin Patientenaufnahme
36 / Personen

8 | PERSONEN

Stiftungsrat

Dieter Conen, Prof. Dr. med.                               Brigitte Rüedin-Pfyl
Präsident, Buchs                                           Vizepräsidentin, Rheinfelden

Roland Agustoni                Matthias M. Baltisberger    Walter Berchtold               Christine Egerszegi
Grossrat, Rheinfelden          Binningen                   Lenzburg                       a. Ständerätin, Mellingen

Paul Gafner                    Niklaus Honauer, Dr. iur.   Manfred Manser
Zollikon (bis 31. 12. 2018)    Aarau                       Thalwil
Personen / 37

Klinikleitung und Bereichsleitende

Thierry Ettlin, Prof. Dr. med.                                    Matthias Mühlheim
Chefarzt und Med. Direktor                                        Adm. Direktor
Facharzt für Neurologie FMH, Facharzt für Physikalische Medizin   Betriebsökonom HWV, Exec. MHSA
und Rehabilitation FMH, FAAN, FEAN, EBC

Sandra Löpfe                     Heiner Brunnschweiler,           Thomas Uwe Schreiber,              Niklaus Urscheler, Dr. med.
Stv. Adm. Direktorin             Dr. med.                         Dr. med.                           Stv. Chefarzt, Facharzt für
Leiterin Betriebswirtschaft      Stv. Chefarzt Neurologie         Stv. Chefarzt, Facharzt für Phy-   ­Neurologie FMH
Betriebsökonomin FH, Exec. MBA                                    sikalische Medizin und Rehabili-
                                                                  tation, Co-Leiter CURATIVA Das
                                                                  Ambulante Zentrum

Willi Bäckert                    Daniel Christen                  Julia Pappacena                    Monika Hirner
Gesamtleiter Therapien,          Leiter Hotellerie                Leiterin Qualitätsmanagement/      Leiterin Personalwesen
Co-­Leiter C
           ­ URATIVA Das                                          Strategisches Controlling,
Ambulante ­Zentrum                                                M. A. Politik- / Verwaltungs­
                                                                  wissenschaft

Stephan Mahrer                   Heike Rösner                     Sabine Trösch
Leiter Technik und Sicherheit    Leiterin Therapien Stationär     Leiterin Pflegedienst
38 / Personen

Kader und Dienste

Kaderärzte                                                         Spezielle medizinische Dienstleistungen
• Michael Buslau, PD Dr. med. habil. | Leitender Arzt, Facharzt    • Schmerzsprechstunde und Interventionelle Schmerz­
  für Dermatologie und Venerologie                                   therapien | Thierry Ettlin, Prof. Dr. med., Ilse Rennich, Dr. med.,
• Alain Feger, Dr. med. | Leitender Arzt, Facharzt für Innere        Frédéric Schaub, Dr. med., Thomas Schreiber, Dr. med.,
  ­Medizin FMH, Fach­arzt für Rheumatologie FMH                      Marina Sokcevic, Dr. med.
• Ilse Rennich, Dr. med. | Oberärztin, Fachärztin Innere Medizin   • Neurologisches Tages­zentrum | Dennis Frontzek,
   FMH, Fachärztin Physikalische Medizin und Rehabilitation          ­Ergo­therapeut
• Frédéric Schaub, Dr. med. | Leitender Arzt, Facharzt für         • Orthopädietechnik | Martin Gygi, Orthopädisten-­Bandagisten-
   ­Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH                      Meister
• Marina Sokcevic, Dr. med. | Leitende Ärztin, Fachärztin für      • Osteopathie | Mercurio Marturana, D. O.
    Physikalische ­Medizin und Rehabilitation FMH                  • Traditionelle Chinesische Medizin | Qin Xu, Ärztin für
                                                                      ­Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin
Kader Medizin – Abteilungsleitende und Stabsstellen                • Europäisches Zentrum für die Rehabilitation
• Apotheke | Andrea Studer, Spitalapothekerin FPH,                     der Sklerodermie | Michael Buslau, PD Dr. med. habil., Facharzt
  ­Leitung ­Apotheke / Klinische Pharmazie                             für Dermatologie und V
                                                                                            ­ enerologie
• Chefarztsekretariat | Sandrine Michlig
• Ergotherapie | Sabine Hahn                                       Konsiliarischer Dienst
• Ernährungsberatung | Marie Therese Baumgartner                   • Stefan Beck, Dr. med. | Radiologie, Rheinfelden
• Kinderneuropsychologie | Sarah Mendelowitsch, Dr. phil.          • Marianne Bruppacher, Dr. med. | Ophtalmologie, Rheinfelden
• Klinische Instruktorin und Fachliche Leitung                     • Sebastian Euler, Dr. med. | Psychiatrie, Basel
   Kurszentrum | Doris Felber                                      • Claudine Falconnier, Dr. med. | Endokrinologie / Diabeto­logie,
• Klinische Psychologie | Marietta Haller, lic. phil.                Liestal
   Co-Leitung Psychologie                                          • Markus Felix, Dr. | Chiropraktiker, Rheinfelden
• Koordination / Organisation Stabsstelle | Volker Stange          • Bernard Flückiger, Dr. med. | Geriatrie, Rheinfelden
• Kreative Therapien (Musiktherapie) | Beate Roelcke               • Niclas Freund, Dr. med. | Kardiologie, Rheinfelden
• Labor | Erika Markl (bis 30.09.2018)                             • Peter Fuhr, Prof. Dr. med. | Neurologie, Basel
• Logopädie | Matthias Moriz, Dr. phil.                            • Christoph Andreas Fux, PD Dr. med. | Infektiologie, Aarau
• Neuropsychologie | Christian Balzer, Dr. phil.                   • Ute Gschwandtner, Prof. Dr. med. Dipl. Psych. |
   Co-Leitung Psychologie                                            Neurologie, Basel
• Pädiatrisches Therapie­zentrum | Corinne Messerli                • Maik Hauschild, Dr. med. | Gynäkologie, Rheinfelden
• Patientenmanagement | Mara Völlmin                               • Andreas Huber, Prof. Dr. med. | Labormedizinische Analytik,
• Pflege Berufsbildungs­verantwortliche | Karen Ziegler              Supervisor, Aarau
• Pflegedienst Rehabilitative Intensivabteilung | Kirstin Gakis    • Isabelle Hunter, Dr. med. | Ophtalmologie, Rheinfelden
• Pflegedienst Privatabteilung / Labortrakt | Daniela Schmid       • Eberhard Kirsch, PD Dr. med. | Diagnostische Radiologie, B­ asel
• Pflegedienst Reha Plus / 1. Stock 03 | Kamila Dvorska            • Marco Kummer, Dr. med. | Kardiologie, Rheinfelden
• Pflegedienst 2. Stock 01 / 03 | Petra Moser (bis 31.01.2018      • Gianfranco Mattarelli, Dr. med. | Urologie, Liestal
   ad interim), Stephanie Hornof (01.02. – 30.11.2018),            • Thierry W. H. Münch, Dr. med. | Orthopädische Chirurgie,
   Brit Busch (ab 01.12.2018 ad interim)                             Rheinfelden
• Pflegedienst 3. Stock 01 / 03 | Kamila Dvorska (bis 31.01.2018   • Ruth Peuckert, Dr. med. | HNO, Rheinfelden
   ad interim), Matthias Fisch (ab 01.02.2018)                     • Andreas Rohner, Dr. med. | Kardiologie, Rheinfelden
• Physikalische Therapie | Barbara Mösch                           • Hagen Scheerle-Hofmann | Palliativmedizin, Möhlin
• Physiotherapie Ambulant | Sabrina Naegelin,                      • Daniela Schmitz | Dr. med. Diabetologie, Rheinfelden
   Pamela Spengler, Co-Leitung Physiotherapie Ambulant             • Felix Schulte | Dr. med. Gastroenterologie, Rheinfelden
• Physiotherapie Stationär | Stefanie Stadelmann,                  • Andreas Schwob, Dr. med. | Innere Medizin / Angiologie,
   Philipp Ganz, Co-Leitung Physiotherapie Stationär                 Rheinfelden
• Röntgen | Gabriela Mutschler Kramp                               • Bernhard Spoendlin, Dr. med. | Kardiologie, Rheinfelden
• Sekretariate Medizin | Andrea Reinecke                           • Ethan Taub, Dr. med. | Neurochirurgie, Basel
• Sozialdienst | Sandro Bertschinger                               • Stefan Vogt, Dr. med. | Innere Medizin / Pneumologie,
• Therapiebad | Manuel Goldener                                      ­Rheinfelden
• Termindisposition CURATIVA | Scholastika Strässle                • Hansjörg Züst, Dr. med. | HNO, Rheinfelden
• Wissenschaftliche Abteilung | Corina Schuster-Amft, PhD
                                                                   Klinikseelsorge
Kader Administration – Abteilungsleitende und Stabsstellen         • Peter Grüter, Pfarrer | Christkatholisches Pfarramt Rheinfelden,
• Adm. Leiterin Kurszentrum | Violette Weibel, lic. phil. I          Rheinfelden
• Cafeteria | Heidi Boos-­Diegmann                                 • Elvira Hürbin, Klinikseelsorgerin | Römisch-katholische ­Pfarrei
• Controlling | Monica Winter                                        Rheinfelden, Rheinfelden
• Direktionssekretariat und Marketing & Kommunikation |            • Monika Lauper, Klinikseelsorgerin | Römisch-katholische
  Fabienne Jermann                                                   Pfarrei Rheinfelden, Rheinfelden
• Einkauf | Fiona Schleiss                                         • Christine Ruszkowski-Hauri, Klinikseelsorgerin |
• Finanz- und Rechnungswesen | Lorenz Kunkler                        ­Evangelisch-reformiertes ­Pfarramt Rheinfelden, ­Rheinfelden
• Gärtnerei | Marcel Schlienger                                       (ab 01.01.2018)
• Hauswirtschaft | Susanne Folk, Ines Zambelli, Co-Leitung
  ­Hauswirtschaft (ab 01.10.2018)
• Informatik | Florian Emmerich (ab 01.03.2018)
• Information, Bibliothek und Patientenunterhaltung |
   Miriam Preiser
• Küche | Adrian Dähler
• Logistik | Benedikt Gürtler
• Patientenabrechnung | Daniel Hollinger
• Patientenaufnahme | Antonio Lo Visco
• Personalvorsorgestiftung | Silvia Hunziker
• Speisesaal | Agnes Hägeli
• Technischer Dienst | Reto Hürbin
• Zimmerservice | Patrizia Nussbaumer
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