G emeinsam Gemeindebrief der Region Nidda - Stadtkirche Nidda
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G emeinsam
Gemeindebrief der Region Nidda
Katharina von Bora
(* 29. Januar 1499 in Lippendorf; † 20. Dezember 1552 in Torgau)
Ausgabe 4 September—November 2021EDITORIAL / INHALT / IMPRESSUM
Das neue „Normal“ vom Redaktionsteam sind aber hoch er-
Inhaltsverzeichnis — Editorial
freut, daß das IOC für die Erneuerung auf
Als ich neulich in meiner Suchmaschine unseren Gemeindebrief zurückgreift. Blät-
„das neue Normal“ zur Suche eingab, bot tern Sie doch eine Seite zurück – ja! Auf
sie mir 20.000 links an. Das war nur der der Titelseite steht es! Ganz oben und in
erste Abschlag. Da sind offenbar auch Großbuchstaben!
noch ganz viele Mitmenschen auf der Su-
che nach dem neuen Normal. „Gemeinsam“ heißt unser Gemeindebrief.
„Gemeinsam“ – unser Leitwort, seit vielen
Immer mehr aber wird zur allgemeinen Jahren. Bei uns ist es aber nicht nur hin-
Gewißheit: So wie früher wird es nie ten angefügt, sondern vorangestellt. Es
mehr. Die alten Zeiten kommen nicht wie- kann, vorangestellt und ernst genommen,
der. Von Vielem müssen wir uns verab- ganz viel verändern und erneuern:
schieden. Vieles muß erneuert werden. In Gemeinsam schneller – das bedeutet, auf
welche Richtung könnte es gehen? die Langsamen Rücksicht zu nehmen.
Gemeinsam höher – das bedeutet, auf die
Das olympische Motto lautet seit vielen Niedrigen zu achten und sie zu unterstüt-
Jahren: „schneller, höher, weiter“. Es zen.
wird nicht nur im Sport, sondern in vielen
gesellschaftlichen Bereichen als Zielvorga- Gemeinsam weiter – das bedeutet, keinen
be beherzigt. Nun ist es auch an eine zurückzulassen.
Grenze gekommen: Es geht nicht immer
noch schneller, noch höher, noch weiter. Das sind fruchtbare Ziele für ein neues
Es ist ziemlich ausgereizt. Für das neue Normal. Das wird eine gute Zukunft, wenn
Normal braucht nun auch Olympia eine dieses olympische Motto so umgesetzt
Veränderung und Erneuerung. Das IOC wird. In den Ausgaben von „Gemeinsam“
ergänzt seine Maxime nun um ein viertes sind noch mehr Anstöße. Ich wünsche
Wort: „Schneller, höher, weiter, gemein- Ihnen eine anregende Lektüre.
sam“.
Ihr Pfarrer Reiner Isheim
Ob die Erneuerung der Devise bei Olympia
schon reicht, oder noch mehr verändert
werden sollte, sei hier dahingestellt. Wir
Editorial / Inhalt / Impressum S 2 Redaktionsteam:
Monatsspruch S 3
Kirchenmusik S 4+5 Pfarrerin Hanne Allmansberger Tel.: 0 60 43 - 25 23
Mail: hanne.allmansberger@ekhn.de
Israel-Reise S 6
Frauen in der Bibel S 7 Pfarrer Michael Clement Tel.: 0 60 43 - 22 67
Die Frau an Luthers Seite S 8 Mail: Kirchengemeinde.Ober-Widdersheim@ekhn.de
Kinder und Jugend S 9
Pfarrer Reiner Isheim Tel.: 0 60 43 - 25 00
Pilgern S 10 Mail: kirchengemeinde.ulfa@ekhn.de
Die Neue S 11 Gem.pädagogin Anna-Lena Fleeth Tel.: 0 60 43 - 98 24 57
KV-Wahlen: Danke S 12 Mail: anna.lena.fleeth@dekanat-buedinger-land.de
Impressum Kirchenvorst. Martin Ritter Tel.: 0 60 43 - 1898
Mail: martin-ritter1@gmx.de
Für die evangelischen Gemeindeglieder in Bad
Salzhausen, Borsdorf, Geiß-Nidda, Harb, Kohden, Mi-
chelnau, Nidda, Ober-Widdersheim, Unter-Schmitten Pfrin. Heike Schalaster Tel.: 0 60 43— 2777
und Unter-Widdersheim; herausgegeben von den Mail: heike.schalaster@ekhn.de
Kirchenvorständen der Ev. Kirchengemeinden Borsdorf
und Ober-Widdersheim, Geiß-Nidda und Bad Salzhau- Kirchenvorst.in Sabine Steinmeier Tel.: 0 6043 - 8028410
sen und Nidda. Mail: sabine.steinmeier@mariasoell.de
Auflage: 3.750 Exemplare
Druck: Verlag Wort im Bild GmbH, Eichbaumstr. 17b,
D-63674 Altenstadt-Waldsiedlung
Bildnachweise:
Homepages der Kirchengemeinden: Titelbild pixabay S.6+10; S.3 Wikipedia, S. 4 Embrass-
Nidda www.stadtkirche-nidda.de ment, pixabay S.5 Marburger Harmoniemusik, Cherubino -
Borsdorf u. Ober-Widdersheim
www.kirchturmgucker.de Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://
Geiß-Nidda u. Bad Salzhausen commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39968891,
www.kirche.geiss-nidda.de S.6 Isheim, S.8 Wagner,S.7+8 pixabay, S. 9 Fleeth, S.10
Allmansberger, S11 Villnow, pixabay S 12 Clement
2Monatsspruch
Lasst uns aufeinander acht haben und
Monatsspruch
uns anspornen zur Liebe und zu guten
Werken. Hebr 10,24
Liebe Gemeinde,
Ein schöner Gedanke. Er erinnert mich an Ich wünsche Ihnen eine liebevolle Herbst-
so manches Plakat mit “Familienregeln“, zeit, in der Sie Gottes Liebe erfahren und
welche man in vielen Dekoläden kaufen weitergeben können!
kann. Der Sommer neigt sich dem Ende
zu und der Herbst steht vor der Tür. Viel-
leicht gehen Sie zur Inspiration für die Es grüßt Sie herzlich
jahreszeitliche Dekoration zu Hause im ei-
nen dieser wunderschönen Kramläden und Pfarrerin Heike Schalaster
finden diese Bilder. Auf ihnen liest man
dann sowas wie:
Wir hören einander zu.
Wir sagen “bitte“ und “danke“.
Hier wird mit Liebe gekocht.
Wir lassen einander ausreden.
Obwohl es wohl eher andersherum ist -
denn dieser biblische Vers aus dem Hebrä-
erbrief ist natürlich sehr viel älter - irgend-
wann aus dem ersten Jahrhundert nach
Christus. Der Vers wurde als diesjähriger
Monatsspruch für Oktober ausgewählt. Im
Oktober feiern wir Erntedank. Säen und
ernten können aus Liebe getan werden
und sind irgendwie auch “gute Werke“. Im
Rahmen meines Dienstes bei Ihnen darf
ich wundervolle Menschen kennen lernen,
die in der Landwirtschaft oder der Garten-
pflege ihre Berufung sehen. Und die wahr-
lich aus Liebe Gottes Schöpfung bewah-
ren.
Für den Verfasser des Hebräerbriefes
(Über dessen Person übrigens ein weit ge-
fächerter wissenschaftlicher Diskurs be-
steht. Man ist sich auch uneins über die
exakte Entstehungsgeschichte.) war die
Gemeinde als Empfänger im Blick. Für das
Leben in der Gemeinde sind sicherlich
ganz ähnliche Sachen von Bedeutung wie
für das Leben in der Familie. Es ist schön
wenn sich Jung und Alt gegenseitig dazu
anspornen “in der Liebe zu bleiben“, ge-
genseitig auf einander acht geben und ei-
nander etwas vom Leben zeigen. Daraus
können dann gut Werke erwachsen. Ich
denke zum Beispiel an eine Großmutter
die ihren Enkel mit in Urlaub nimmt. Und
an das Schulkind, das seinem Lehrer et-
was Neues über die Liebe beizubringen
vermag. Und an einen Nachbarn der spon-
tan einen Fahrdienst zum Arzt übernimmt,
wenn es eng wird.
3 3KIRCHENMUSIK
Herzliche Einladung zu den weiteren gramm.
Termine
diesjährigen Konzerten in unserer Eine charmante sowie informative, unter-
Konzertreihe Nidda in Concert. haltsame, aber immer angemessene Mo-
deration gehört ebenso selbstverständlich
Sonntag 03. Oktober 2021, katholi- zum Markenzeichen des Ensembles wie
sche Liebfrauenkirche Nidda, 18 Uhr stilsichere Interpretationen und hohe
Konzert mit dem Blechbläserensemble technische Vervollkommnung auf musika-
„emBRASSment“ aus Leipzig lischem Gebiet.
Als sich im Jahre 2000 fünf ambitionierte 24. Oktober 2021, 17 Uhr Von Lon-
Leipziger Musikstudenten zu einem noch don über Eisenach nach Rom: Barocke
namenlosen Blechbläserquintett zusam- Kammermusik aus England, Deutsch-
menschlossen, ahnte wohl keiner von land und Italien
ihnen, dass dieses Ensemble mit heute Das Kammerkonzert widmet sich der ba-
rund 50 Konzerten pro Jahr einmal einen rocken Musik in England, Deutschland und
wesentlichen Teil ihres Berufslebens aus- Italien. Henry Purcell galt zu seinen Leb-
machen sollte! Ursprünglich waren es die zeiten als der bedeutendste englische
Freude am interaktiven kammermusikali- Komponist. Henry Purcell starb 1695 auf
schen Musizieren, die Selbstbestimmtheit dem Zenit seines Schaffens, gerade ein-
(Unabhängigkeit) in Programmwahl und mal Mitte dreißig. Er wurde in
Interpretation sowie auch die solistische der Westminster Abbey neben der Orgel
Herausforderung jedes Einzelnen, die den begraben. Auf seinem Grabstein
Musikern eine erfrischende Abwechslung steht: Here lyes Henry Purcell Esq., who
zum Orchesterspiel bot. left this life and is gone to that blessed
Nach ersten erfolgreichen Sommertour- place where only his harmony can be
neen konnte das Ensemble unter dem Na- exceeded. (Hier liegt Henry Purcell, er ist
men „emBRASSment“ (der übrigens trotz gestorben und an den gesegneten Ort ge-
englisch-französischer Provenienz einfach gangen, wo nur seine Harmonien übertrof-
deutsch ausgesprochen werden darf!) bald fen werden können).
bundesweit ein stetig anwachsendes, be- Sowohl als Violinist wie auch als Kompo-
geistertes Publikum musikalisch nist hatte Corelli weit über Italien hinaus
„umarmen“ und ist heute aus den jährli- beträchtlichen Einfluss, so wie Purcell in
chen Veranstaltungsreihen vieler Kirchen, England. Corellis Werke waren bis Anfang
Rathäuser und Musikfeste nicht mehr des 19. Jahrhunderts die am meisten ver-
wegzudenken. legten Werke der Musikgeschichte. Auch
wenn die Beliebtheit von Corellis Musik
heutzutage kaum an die außerordentliche
Popularität seiner Werke zu seinen Lebzei-
ten und dem folgenden Jahrhundert her-
anreicht, so erfreuen sich Teile seines
Werkes doch nach wie vor großer Beliebt-
heit.
Dagegen erhielt Bachs Œuvre erst mit der
Wiederaufführung seiner Mathäuspassion
durch Felix Mendelssohn-Bartholdy im
Jahre 1829 läuteten die Bach-Renaissance
ein.
Es musizieren Mii Jiyeon Shin und Corneli-
us Jensen (Barockviolinen), Kaja Kapus
Das breit gefächerte Repertoire von emB- (Barockcello) und Christoph Koerber
RASSment umfasst sowohl einschlägige (Orgel).
Originalkompositionen für Blechbläser-
quintett von Victor Ewald, Jan Koetsier,
Enrique Crespo, Kerry Turner, Mogens
Andresen u.a. als auch Arrangements von
Werken aller Epochen. Dabei werden von
Monteverdi bis Bernstein, vom Kirchen-
choral bis zum ABBA-Hit auch stilistisch
nahezu alle Genres abgedeckt.
„Nordbetont – skandinavische Lebensfreu-
de“ so heißt ihr Programm, es vereint
Werke von Sibelius bis ABBA. Freuen Sie
sich auf ein abwechslungsreiches Pro-
4KIRCHENMUSIK
Konzert zum Beethovenjahr – „Just 200 Jahre Borsdorfer Orgel
Termine
Ludwig“
07.11.2021,17 Uhr, Evangelische Der baugeschichtliche Beginn der Borsdor-
Stadtkirche Nidda mit der Marbuger fer Orgel liegt etwas im Dunkeln. In der
Harmoniemusik Chronik der Pfarrei Ober-Widdersheim
Die 2014 gegründete „Marburger Harmo- heißt es auf Seite 29: „Die Orgel zu Bors-
niemusik“ ist ein Zusammenschluss von dorf ist von dem Orgelbauer Bernhard in
Lehrern der Marburger Musikschule mit Romrod im Jahr 1822 erbaut worden,
Bläsern der Jungen Marburger Philharmo- musste jedoch schon wieder 1833 von
nie und des Universitätsorchesters Gießen. demselben repariert werden.“
Das Ensemble trifft sich einmal pro Jahr zu Allerdings ist auf der großen Pfeife im Re-
einer intensiven Probenphase mit an- gister Flöte 4‘ vermerkt: „Hartmann Bern-
schließenden Konzerten. In den letzten hard in Romrod 1821“. Auch Franz Bösken
Jahren hat die Marburger Harmoniemusik und Hermann Fischer gehen in ihrem Werk
mit großem Erfolg u.a. Bearbeitungen der „Quellen und Forschungen zur Orgelge-
Opern „Don Giovanni“ und „Carmen“ prä- schichte des Mittelrheins“ aufgrund dieser
sentiert. Passend zum Beethoven-Jahr Angabe davon aus, dass die Borsdorfer
heißt das Programm diesmal “Just Lud- Orgel bereits im Jahr 1821 in die damalige
wig“. Im Mittelpunkt stehen Originalwerke Kirche eingebaut wurde. Vielleicht ist dem
und Werkbearbeitungen von Ludwig van Ober-Widdersheimer Chronisten mit der
Beethoven. Datierung ein Irrtum unterlaufen, da die
Unter „Harmoniemusik“ versteht man En- Ober-Widdersheimer Orgel im Jahr 1832
sembles aus Holz- und Blechbläsern, eine erbaut wurde.
Tradition, die ungefähr um 1770 entstand Weiterhin kann man an der Orgel lesen:
und besonders für Freiluftkonzerte oder „Diese Orgel wurde im Jahre 1869 wegen
Tafelmusiken eingesetzt wurde. Die übli- einem Umbau der Kirche abgebrochen und
che Besetzung bestand aus einem Blä- im Jahre 1873 von Orgelbauer Bernhard
seroktett mit je zwei Oboen, Klarinetten, aus Gambach wieder aufgestellt. Th. Carl
Hörnern und Fagotten. Erweiterungen Bernhardt im August 1873, Enkel des Er-
durch Kontrafagott oder Kontrabass und bauers der Orgel.“
weitere Bläser führten schließlich zur Ent- Im Jahr 1960 überholte die Firma Förster
stehung größer besetzter Blasorchester, & Nicolaus, Lich, die alte Orgel. Das Pedal
die insbesondere im Benelux und der war 1960 nur mit dem Register Violonbass
Schweiz auch heute noch vielfach den Na- 8‘ besetzt. Dann wurde eine neue Pedalla-
men Harmonie(musik) oder -orchester tra- de mit den Registern Subbass 16‘ und
gen. Vor allem im klassischen Wien gehör- Choralbass 4‘ eingebaut:
te die Harmoniemusik zum guten Ton von 1978 wurde die Orgel erneut – diesmal
Adelshäusern, die damit ihre geladenen durch die Firma Bosch, Kassel, restauriert
Gesellschaften vor allem mit Bearbeitun- und erhält bis heute die folgende Disposi-
gen aus Opern aber auch Militär- und Pro- tion:
menadenmusik, die teilweise speziell hier- Manual C, D-f³ (53 Tas-
für komponiert wurde, erfreuen konnten. ten):
Vielfach wurde Harmoniemusik auch als Prinzipal 4‘; Gedackt 8‘;
(nächtliches) Ständchen im öffentlichen Quintate 8‘; Flöte 4‘;
Raum vorgetragen. Quinte 3‘; Octav 2‘; Siff-
let 1‘; Mixtur 3-fach 1
1/3
Pedal (25 Tasten):
Subbass 16‘; Choralbass
4‘; Pedalkoppel, Schlei-
fenladen, mechanische
Traktur.
Entnommen dem Prospekt „Die Orgel in
Borsdorf - zum 175-Jährigen Jubiläum der
Der Eintritt ist jeweils frei! Orgel 1996“, Text: Norbert Hott und Jo-
Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltun- hannes Martin Kaiser
gen bei Katrin Anja Krauße unter: Telefon: Juliäumskonzert
0171-9513365 oder un- Zum Jubiläum gibt es ein Konzert am
ter katrin.krausse@dekanat-buedinger- Sonntag, den 10. Oktober 2021, um
land.de an. 17.00 Uhr. Einladung folgt noch.
Katrin Anja Krauße Pfr. Michael Clement
5 5Israelreise
Israelreise ern und Zitadelle, mit denen der türkische
Israelreise
Sultan Suleiman der Prächtige die Stadt
Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu- umgeben hat, auch die beeindruckende
sammen nach Israel zu reisen: Vom 20. Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Von
bis 30. März 2022 werden wir unter Lei- Jerusalem aus werden wir auch Bethle-
tung von Dr. Rainer Mogk und mir, Pfarrer hem und Hebron besuchen, die in den
Reiner Isheim, das Heilige Land besuchen. palästinensischen Gebieten liegen.
Wer kennt sie nicht, die Namen der bibli- Am letzten Tag übernachten wir in Jaffa,
schen Orte: Bethlehem, Jerusalem, Jor- besuchen Tel Aviv und nehmen Abschied
danfluss und See Genezareth? Auf unserer am Mittelmeer.
Reise können Sie diese Orte, auch den Weitere Informationen bei Pfarrer Reiner
Blick vom Ölberg auf Jerusalem oder die Isheim, 06043-985515, r.isheim@t-
Atmosphäre des Gartens Gethsemane mit online.de oder im Gemeindebüro.
seinen uralten Olivenbäumen, selbst erle-
ben.
Wir beginnen mit Galiläa, dem Land am
See Genezareth, der Heimat Jesu. Auch
Jesus hat hier begonnen, seine Botschaft
vom Reich Gottes zu verkünden: Er ver-
glich es mit der aufwachsenden Saat und
erzählte von den Lilien auf dem Felde. Im
März, zur besten Reisezeit, werden wir auf
den Spuren Jesu durch das Taubental
wandern, das von Nazareth nach Magdala
führt.
Danach besuchen wir die Wüstengegend
am Toten Meer. In Qumran, der ersten
Station, hat man perfekt erhaltene Schrift-
rollen aus der Zeit Jesu gefunden. Nur im
trockenen Wüstenklima konnten sie Jahr-
tausende überdauern. Noch weiter südlich
übernachten wir in Ein Gedi, einer Oase.
König David traf hier auf König Saul, der
ihn töten wollte. Heute speist die Quelle
einen bezaubernden botanischen Garten
mitten in der Wüste. Mit etwas Glück kann
man auch Wüstensteinböcke sichten.
Masada, die berühmte Felsenfestung, von
König Herodes erbaut und später im jüdi-
schen Krieg von den Römer erobert, steht
auch auf unserem Programm. Ein letzter
Trip führt uns in die Wüste Negev, das
biblische Südland.
Schließlich Jerusalem, das Herz des Heili-
gen Landes: Mitten in der Altstadt, an der
Via Dolorosa, beziehen wir für vier Nächte
Quartier im österreichischen Hospiz. Di-
rekt benachbart sind jüdische Klagemauer,
der muslimische Felsendom und – über Gute Reise!
den Basar auf der Via Dolorosa – ganz nah
die christliche Grabeskirche. Es ist einzig-
artig: Mal hört man den Muezzin zum Ge-
bet rufen, dann wieder läuten die Glocken
zum Gottesdienst oder es erschallt das jü-
dische Schofarhorn. Die Dachterrasse des
Hospizes bietet einen der beeindruckends-
ten Ausblicke auf die Altstadt und ihre en-
gen Gassen und auf den Felsendom. In
und nahe Jerusalem werden wir zahlreiche
Sehenswürdigkeiten besuchen – z.B. Mau-
6GOTTESDIENSTE IN NIDDA
Ev.- luth. Stadtkirche Zum Heiligen Geist
und weitere Gottesdienstorte
Weitere
Gottesdienstorte
Datum Uhrzeit PfarrerIn Besonderheiten
Haus Altenruh
Am Heiligen Kreuz 9 05.09. 11:00 Schalaster
Gottesdienste jeweils am 12.09. 11:00 Isheim Einführung des
Mittwoch um 10:00 Uhr neuen Kirchen-
(Pfrin. Allmansberger) vorstandes
Momentan können keine 19.09. 11:00 Präd. Stock
Gottesdienste stattfinden.
26.09. Allmansberger, Konfirmation
Schalaster
Haus Weltfrieden 03.10.. 11:00 Allmansberger Erntedank Ökum.
Vogelsbergstrasse 9 Gottesdienst
Gottesdienste jeweils am Kath. Liebfrauen-
Mittwoch um 15:15 Uhr kirche
10.10. 11:00 Schalaster
22.09.21
20.10.21
17.11.21 17.10. 11:00 Allmansberger
(Pfr. Isheim)
24.10. 11:00 Isheim
31.10. 11:00 Schalaster
07.11. 11:00 Clement
Unter-Schmitten
Friedhofs-Kapelle 14.11. 10:00 Allmansberger Volkstrauertag
03.10. 14:00 Uhr
(Pfr. Isheim) 17.11. 19:00 Isheim Buß– und Bettag-
Regionaler
31.10. 14.00 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Isheim)
21.11. 10:00 Allmansberger Ewigkeitssonntag
21.11. 15.00 Uhr
(Pfr. Isheim) 28.11. 11:00 Clement 1. Advent
05.12. 11:00 Allmansberger 2. Advent
Kohden und Team Frauengottesdienst
Friedhofsandacht
21.11. 13:00 Uhr
(Pfrin. Allmansberger)
Michelnau
Friedhofsandacht
21.11. 14:00 Uhr
(Pfrin. Allmansberger)
I IGEMEINDEVERANSTALTUNGEN
Weitere Angebote
Regelmäßige Veranstaltungen in Nidda
Angebote für Frauen Kirchenmusikalische
Angebote
Frauentreff Treffen
für Jüngere und Alleinerziehender
Junggebliebene, Kirchenchor Gruppe des
dienstags um 19:30 Uhr; Proben montags Evang. Dekanats
19.45—21.30 Uhr Büdinger Land;
Momentan keine Treffen JPH Treffen einmal monatlich
Auskünfte: (zweiter Samstag im
Gemeindebüro Spätzchenchor Monat), also
23 97 (2-5 Jahre)
mittwochs, 16.50-17.25 Uhr 11.09.21
Frauenkreis Bad Salzhausen 09.10.21
Nidda und Kohden: 13.11.21
Gemeinderaum 11.12.21
montags, 15:00 Uhr; der ev. Kirche
Auskünfte: Auskünfte:
Spatzenchor Kornelia Brückmann,
Pfrin. Hanne Allmansberger, (5 Jahre—2. Klasse)
25 23 8026-233
mittwochs, 16.00-16.45 Uhr
__________
Bad Salzhausen
Gemeinderaum Freundeskreis
Bitte beachten Sie der ev. Kirche Altenburg
auch die Aushänge Selbsthilfegruppe für
Suchtkranke; Treffen
im Info-Kasten bei Kinderchor freitags, 19:30 Uhr
der Stadtkirche und Für Kinder ab 6 Jahren
Kontakt:
die Ankündigungen montags, 17.30-18.15 Uhr
Norbert Grün,
auf der Website. JPH 0170-9724792
____________
Jugendchor
Die
für Jugendliche ab 7. Klasse Krabbelgruppe
montags, 18.15—19.15 Uhr trifft sich
JPH wöchentlich
donnerstags,
Regionalkantorei jeweils ab 10:00 Uhr,
Probenplan bitte bei Katrin An-
ja Krauße anfragen! Gedacht ist sie für
Kinder ab 3 Monaten.
Auskünfte:
Nähere Informationen
Kantorin, bekommen Sie :
Katrin Anja Krauße krabbelgruppe.nidda@web.de
0171-9513365
Johannes Pistorius Plakette
am JPH
Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht
anders angegeben, im Johannes Pistorius — Haus (JPH) statt
(Evangelisches Gemeindehaus, Auf dem Graben 37, 63667 Nidda)
IIGEMEINDE/KV
Musik und Gesang in der Kirche Parksituation vor der Kirche
Gemeinde/KV
Da sich durch die Pandemie die Bedingun- Ein wirklicher Stein des Anstoßes sind par-
gen ständig ändern, aufgrund einiger Kom- kende Autos teilweise direkt vor dem
ponenten allerdings sich die Situation im Haupteingang der Kirche. Gottesdienstbe-
Moment deutlich entschärft hat, befasste sucher fühlten sich respektlos behandelt
sich der Kirchenvorstand in seiner Juli- und gestört, wenn sie beim Verlassen der
Sitzung intensiv mit dem Thema Musik und Kirche um parkende Autos herumgehen
Gesang in der Kirche. Hier Auszüge aus der mussten. Unbedachtheit und Rücksichtslo-
entsprechenden Passage des Protokolls: sigkeit paaren sich hier mit dem Bestre-
Musik im Rahmen von NiCo ben, sein Auto in möglichst unmittelbarer
Frau Kantorin Krauße erläutert Möglichkei- Nähe seiner Wohnung abzustellen. Die
ten der Durchführung von Konzerten im Schlossgasse ist eine Spielstraße, in der
Rahmen von Nidda in Concert entspre- Parken lediglich in gekennzeichneten Flä-
chend der jüngsten Corona-Verordnung chen erlaubt ist, was aber leider nicht von
unter Einhaltung der Hygiene-Regeln und allen Anwohnern beachtet wird.
anderer Vorgaben. Es gelten die jeweils Es hat ein Gespräch stattgefunden zwi-
gültigen Regeln der Hessischen Landesre- schen der evangelischen Kirchengemeinde
gierung. Eine Zuhörerzahl bis zu 160 Per- und der Stadt Nidda, woraufhin Parkflä-
sonen ist möglich. Konzertbesuche erfolgen chen farblich ausgewiesen wurden. Dies
über Anmeldung, dabei ist der Impf- bzw. hat die Situation entspannt, wenngleich
Genesenenstatus anzugeben. Entsprechen- sich immer noch nicht alle Parkenden an
de Nachweise müssen am Eingang unauf- die Vorgaben halten. Aber man sollte die
gefordert vorgelegt werden. Ungeimpfte Hoffnung nicht aufgeben.
legen einen negativen Test vor, der nicht
älter als 48 Stunden sein darf. Im Publi- Reparatur der Außenfassade der KiTa
kum werden Blöcke für Ungeimpfte und
Geimpfte/Genesene eingerichtet. Masken- An der KiTa Himmelszelt müssen dringende
pflicht besteht bis zum Platz, während des Reparaturarbeiten an der Außenfassade
Konzertes können die Masken abgenom- durchgeführt werden. Die Kosten hierzu
men werden. Zum Schutz gegen Aerosole belaufen sich auf ca. 20.000€. Auf die Kir-
von der Empore könnte ein „Spuckschutz“ chengemeinde kommen hierbei vergleichs-
installiert werden. weise geringe Kosten (ca. 1000€) zu, den
Gemeindegesang im Gottesdienst: Hauptteil finanzieren die Stadt Nidda und
Es wird von Gemeindegliedern berichtet, die Bauzuweisung der Landeskirche.
die sich beklagen, dass Gottesdienste ein-
tönig seien, sie wünschen sich dezente Kirchenvorstand—neu
Veränderungen, vor allem sollen mehr
mutmachende Botschaften verbreitet wer- Der neu gewählte Kirchenvorstand wird in
den. Dazu gehören auch die Liedauswahl einem Gottesdienst am 12. September um
und der gemeinsame Gesang im Gottes- 11.00 Uhr feierlich in sein Amt eingeführt,
dienst. Auch könnten Gottesdienste im gleichzeitig wird der alte KV verabschiedet.
Freien stattfinden. Darüber hinaus werden Einige Mitglieder des alten KV haben nicht
auch wieder Gottesdienst-Blätter ge- mehr kandidiert und werden in diesem Zu-
wünscht. sammenhang noch einmal besonders für
Der KV beschließt: Singen ist aktuell mög- ihre ehrenamtliche Tätigkeit gewürdigt.
lich, auch von der Empore mit Abstand von Dem neuen KV kann man ein gesegnetes
2 Metern zur Brüstung. Während des Got- Wirken für unsere Kirchengemeinde wün-
tesdienstes gelten die Corona-Regeln, vor schen und allzeit ein glückliches Händchen
allem in Bezug auf die Abstände. Masken bei den anstehenden Entscheidungen zum
müssen bis zum Platz getragen werden, Wohle der Gemeinde.
können während der Liturgie abgenommen
werden, sind aber während des Singens zu Psalm 37
tragen. Die Gesangbücher müssen von den …Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir
GoDi-Besuchern selbst aus den Regalen geben, was dein Herz wünschet. Befiehl
entnommen und nach dem GoDi wieder dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn;
zurückgestellt werden. Das Tragen der er wird's wohl machen und wird deine Ge-
Masken soll durch die Pfarrerin/den Pfarrer rechtigkeit hervorbringen wie das Licht und
angesagt werden. GoDi-Blätter werden dein Recht wie den Mittag.…
wieder verteilt. Martin Ritter
III IIIFrauentreff
Der evangelische Frauenkreis Nidda-
Ftrauentreff
Kohden in Corona-Zeiten
Leider, leider konnten wir uns sehr lange
nicht wie gewohnt - am 1. Montag im Mo-
nat - treffen. Was tun? Wir wählten einfach
den umgekehrten Weg und brachten den
Frauenkreis-Kaffee zu unseren Damen.
Zwei Rückmeldungen - unter vielen - zei-
gen uns, wie gut diese Aktion ankam.
„Zu meiner großen Freude erhielt ich Be-
such mit kleinen Aufmerksamkeiten, Lese-
texten und Rätseln. Es ist sehr aufbauend
zu wissen, dass man nicht vergessen wird.
Danke!
Ihre Erika Rank“
„Seit fast 40 Jahren besuche ich den evan-
gelischen Frauenkreis in Nidda. Wir beten
und singen gemeinsam, haben ein Thema,
und es gibt einen Kaffeeklatsch. Auf Grund
der Pandemie konnten wir uns nur noch
einmal letzten Sommer im Garten treffen.
Daher war ich sehr erfreut über die Über-
raschungstüten von Frau Fischer-Müller
und Frau Schönert. Hoffen wir, dass bald
wieder ein geselliges Beisammensein mög-
lich ist, viele sind ja bereits geimpft!
Helma Merz“
Dank der vergleichsweise positiven Ent-
wicklungen in der Pandemie und dank der
fortschreitenden Impfungen war es uns be-
reits im Juli wieder möglich, uns in fröhli-
cher Runde bei Kaffee und Waffeln zum
gemütlichen Plausch im Garten zu treffen.
Die Anwesenheit von 16 Frauen stellte ein-
mal mehr unter Beweis, wie sehr die sozia-
len Kontakte im Lockdown gefehlt haben.
Wenn Sie, verehrte Leserin, dieser Artikel
angesprochen hat und Sie unseren Frauen-
kreis kennen lernen wollen, dann melden
Sie sich gerne unter Tel. Nidda 7042 (bzw.
3173).
Beate Harbich-Schönert
IVHerbstsammlung
Herbstsammlung der Diakonie Hessen
Herbstsammlung
vom 20. bis 29. September 2021
durch die
Liebe Gemeindemitglieder,
die Herbstsammlung steht bevor. Norma- Nidda
lerweise gehen Konfirmandinnen und Kon-
firmanden von vom 13. September bis 18. Septem-
Haus zu Haus und bitten um Spenden. ber 2021
Wir werden auch in diesem Herbst wieder
durch Plakate und Handzettel auf unsere
Sammlung aufmerksam machen. Gerne Abgabestelle:
können Sie Ihre Spende direkt auf das un-
ten angegebene Spendenkonto überwei- Ev. Gemeindehaus
sen.
Auf dem Graben 37
Die eigenen Möglichkeiten entdecken –
das ist es, was Menschen stärkt und zu
dem macht, wer sie sind. Allerdings haben 63667 Nidda
nicht Alle die gleichen Voraussetzungen.
Die Kirchengemeinden und die regionalen
Diakonischen Werke setzen sich genau jeweils von 8.00 – 18.00 Uhr
hierfür ein: Sie stärken Menschen, die am
Rande der Gesellschaft stehen und sind Was kann in die Kleidersammlung?
nah bei denen, die Hilfe und Unterstützung
benötigen. Durch die Beratungsangebote
des Diakonischen Werkes Wetterau werden
Perspektiven zurückgegeben und neue
Blickwinkel eröffnet.
Für wichtige Bereiche und besondere Pro-
jekte, für die keine staatlichen oder kirchli- Nicht in die Kleidersammlung gehören:
chen Ressourcen bereitgestellt werden, ist
die Diakonie auf Ihre Unterstützung ange-
wiesen.
Ihr Regionales Diakonisches Werk versteht Skischuhe, Klein-
sich als Verstärkung zu den diakonischen und Elektrogeräte.
Aktivitäten Ihrer Kirchengemeinde, unsere
Beratungen sind kostenlos. Nähere Infor- Bitte beachten Sie, dass wir keine Brief-
mationen finden Sie unter www.diakonie- marken für die Briefmarkenstelle Bethel
wetterau.de. mitnehmen können!
Lassen Sie uns gemeinsam den Menschen
in unserer Region helfen. Mit Ihrer Spende Wir bedanken uns für Ihre Unter-
können andere wieder ihre Möglichkeiten stützung
entdecken!
Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Verbun-
denheit, herzliche Grüße
Hanne Allmansberger
Gemeindepfarrer*in
Eckhard Sandrock
Leiter des Diakonischen Werkes Wetterau
Spendennkonto:
Diakonisches Werk Wetterau
DE79 5185 0079 0154 0000 20, Sparkasse Ober-
hessen
Verwendungszweck: Diakonie Sammlung
Bitte geben Sie Ihre Adresse an falls Sie eine Spendenbe-
scheinigung wünschen.
V VKITA-HIMMELSZELT
Bald ist die Kita-Zeit vorbei
Abschied von der Kita
Symbolisch in den neuen Lebensabschnitt
rutschen, durften die Schulhüpfer unserer
Kindertagesstätte nach einer
Sternenwanderung.
Begleitet mit dem Spruch:
„1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,
die Lehrerin die hat geschrieben.
Der/die ……….. muss zur Schule gehen,
drum sagen wir „Auf Wiedersehen“
Die Kita-Zeit, die ist bald aus,
drum rutscht der/die …………….jetzt hin-
aus!“
ging es für die 21 zukünftigen Schulkinder
durch die große Rutsche, direkt in die Ar-
me der Eltern. Große Freude in der Kita Himmelszelt
Mit großen Augen bestaunten die Kinder
die neuen Holzpferde auf dem Außengelän-
de der Kindertagesstätte. „Darf ich mal da-
rauf reiten?“, war sofort die erste Frage.
Frisch gesattelt, die Pferde im Griff, ging es
los in fantasievolle Abenteuer. Pflegen,
putzen, satteln und reiten, macht unseren
Pferdelieber/innen viel Spaß.
Dank einer Spende aus der Krug‘schen
Stiftung konnten die Pferde im vergange-
nen Jahr angeschafft und in diesen Früh-
ling nun auch endlich aufgestellt werden.
Wir sagen von Herzen „DANKESCHÖN“.
Für die Sternenwanderung hatte sich jede
Gruppe ein eigenes Ziel ausgesucht. Die
Abgänger der Igelgruppe besichtigten den
Michelnauer Steinbruch und wanderten zu-
rück zur Kita, die Käfer erkundeten den Fe-
enweg in Bad Salzhausen und die Schmet-
terlingskinder machten eine Stadtrallye.
Überall gab es aufregende, spannende
Abenteuer zu erleben.
Wir wünschen unseren Schulhüpfern ver-
ständnisvolle Lehrer/innen, gute Freunde/
innen an ihrer Seite und viel Spaß beim Ich wünsche dir
Lernen. Es war schön mit euch ☺
Ich wünsche dir Herzhüpfen,
kleine Freuden für Zwischendurch,
einen Vorschuss an Licht
und Zuversicht für düstere Tage.
Ich wünsche dir lachen und wachsen,
fliegen mit deinem Geschick.
Geschichten, die deine Augen berühren
und Träume so unantastbar wie die Sterne,
doch immer mit einer grünen Wiese,
weil Sehnsucht alles kann
und Wunder geschehen,
wo Bäume gepflanzt werden.
(© Beat Jan)
VIKITA-HIMMELSZELT
Wir werden immer größer…
Von Mäusen zu Igeln ...
Ein Jahr Krippenzeit neigt sich dem Ende.
Für unsere zehn Mäusekinder heißt es Ab-
schied nehmen, und es beginnt ein neuer
Abschnitt. Ab Mai bereiten sich die Krip-
penerzieherinnen, Kinder und Kita-
Kolleginnen auf den Übergang von der
Krippe in die Kita-Gruppe vor: In der Krip-
pe werden die Kinder beobachtet, man
schaut nach kleineren Spielgruppen und
tauscht sich mit den Kita- Kolleginnen aus.
Kein Krippenkind wird alleine in die Käfer-,
Schmetterlings-, oder Igelgruppe wech-
seln. Ist die Einteilung im Team bespro-
chen, erhalten die Mäusekinder und ihre
Familien einen Brief, in dem sie erfahren,
welche Gruppe sie nach den Sommerferien
besuchen werden.
Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen,
dass der Gruppenwechsel in der Krippen-
gruppe immer mehr thematisiert wird. Die
zukünftige Kita-Erzieherin nimmt mal in
der Mäusegruppe, mal im Garten Kontakt
zu den Kindern auf. Auch besuchen die
Mäusekinder ihren zukünftigen Gruppen-
raum und bestaunen die vielen, neuen
Spielsachen. Neugierde wächst und alle
kleineren Ängste werden von der Vorfreude
abgelöst.
In den letzten Tagen vor den Sommerferi-
en beginnen die Kinder ihre persönlichen
Dinge in die neuen Gruppen zu bringen.
Die neuen Bezugserzieherinnen nehmen
die Kinder in Empfang und zeigen ihnen ihr
Garderobenzeichen, den Platz für den Port-
folioordner und noch vieles mehr. Je nach
Lust und Laune dürfen die Krippenkinder
immer mal wieder ihrer neuen Kita-Gruppe
einen Besuch abstatten. Am letzten Krip-
pentag vor den Sommerferien wird ein
kleines Abschiedsfest gefeiert.
Nach den drei Wochen Sommerferien er-
warten alle mit Spannung den ersten Kita-
Tag. Caro, Linda und Ilona begleiten an
diesem Tag ihre „großen“ Krippenkinder in
die Igel-, Käfer- und Schmetterlingsgrup-
pe.
Wir wünschen allen Kindern einen guten
Start und hoffen, sie kommen uns immer
mal wieder in der Mäusegruppe besuchen.
Danke an alle Mitarbeiter*innen, die sich
für alle Belange der Kinder eingesetzt ha-
Christus spricht: ben!
Siehe, ich bin bei Euch Danke an die Eltern, die die Arbeit der Kita
alle Tage unterstützt haben!
bis an der Welt Ende!
Schon jetzt viel Spaß im neuen Kita-Jahr!
VII VIICHRONIK DER GEMEINDE NIDDA
Taufen Bestattungen
Kontakte / Freud und Leid; Mai—Juli
Es wurden Es verstarben und wurden
getauft: kirchlich bestattet:
Jakov Alt
Lasse Gräff Agnes Seum
Jannik Kilian Erich Bingel
Carina Schalaster Hedwig Aßmus
Marla Schmidt Magdalena Lein
Jana Knau Hermann Pfannmüller
Paula Anna Häßner Hans Weidle
Elvy Klein Hannelore Schmidt
Muna Dalia Schiller Renate Keller
Ragnar-Sven Schiller Anna Katharina Roth
Kontakt zu Ihrer Kirchengemeinde? Hier gibt‘s alle Infos:
Homepage der Küster Ev. Kindertagesstätte
Kirchengemeinde Nidda: Dietmar Kaiser Himmelszelt
www.stadtkirche-nidda.de Auf dem Graben 35 Burgring 18
40 11 72 63667 Nidda
Pfarramt I: Fax 40 52 01
Kernstadt Leiterin: Gabi Kertels
Pfrin. Heike Schalaster Ev. Gemeindebüro 61 63
Tel. 2777 Gabriele Kälbel und Fax 98 24 13
heike.schalaster@ Gabriele Reinhardt kita.nidda@ekhn.de
ekhn.de
erreichbar:
Di, Mi, Do: 10 - 12 Uhr
Auf dem Graben 35
Unter-Schmitten 23 97 Fax 40 52 01
Reiner Isheim ev.kirche.nidda@ekhn.de Wenn Sie für unsere
98 55 15 Gemeinde oder unseren
kirchenge- Gemeindepädagogin Gemeindebrief
meinde.ulfa@ekhn.de Anna-Lena Fleeth spenden möchten:
982457
anna.lena.fleeth@dekanat Ev. Regionalverwaltung
-buedinger-land.de Wetterau
Pfarramt II: IBAN: DE29 5206 0410
Pfrin. Hanne Allmansberger Kantorin 0004 1002 55
Auf dem Graben 39 Katrin Anja Krauße Ev. Bank
25 23 0171 9513365
hanne.allmansberger@ Katrin.krausse@dekanat- Bitte unbedingt angeben:
ekhn.de buedinger-land.de Verw.zweck:
Kgm. Nidda 0550
Kirchenvorstandsvorsitz
Pfrin. Hanne Allmansberger
VIIIFrauen in der Bibel
Frauen in der Bibel ge. In einigen Erzählungen spielen Frauen
eine wichtige Rolle: da sind Judit und Jael
Wir haben uns im Redaktionsteam die an- die wichtige gegnerische Kriegsherren mit
spruchsvolle Aufgabe gestellt, einen Arti- Mut und taktisch klug “ausschalten“. Und
kel über Frauen in der Bibel zu veröffentli- da ist die namenlose Frau. “Seltsam, dass
chen. Gerne habe ich diese Aufgabe über- diese mutige Frau namenslos blieb –
nommen, weil sich hier sicherlich selbst schließlich hat sie es durch eine beherzte
als Theologin und Pfarrerin viel entdecken Tat geschafft, einen feindlichen König aus-
lässt. Ich hatte schon vermutet, dass nicht zuschalten. Als Abimelech, Sohn des Rich-
alle Frauen in EINEN Artikel hinein passen, ters Gideon, die Stadt Tebez angereift,
weil das schlicht den Rahmen sprengen verschanzen sich deren Bewohner in einer
würde. Grob hatte ich geschätzt, dass es Burg. Die Lage wird brenzlig, als Abi-
wohl an die 50 Frauen in der Bibel geben melech das Stadttor anzünden will. In
müsste. Und ich muss ehrlich sagen, ich letzter Sekunde wirft eine Frau vom Dach
war ordentlich überrascht, als ich nach et- der Burg einen Mühlstein auf Abimelech,
was Recherche feststellte, dass es min- der ihm den Schädel zerschmettert.
destens 132 namentlich erwähnte Frauen Schwer verletzt bittet dieser seinen Waf-
und dazu noch einige über ihre Beschrei- fenträger um einen Gnadenschuss: Zu
bungen definierte Frauengestalten gibt. peinlich war es ihm, von einer Frau erlegt
Diese Fülle allein macht deutlich, dass es worden zu sein. Eitel geht die Welt zu-
nicht “die“ Frau in der Bibel gibt. Vielmehr grunde… „Zieh dein Schwert und töte
werden vielgestaltige einzelne Persönlich- mich, dass man nicht von mir sage: Eine
keiten vorgestellt. Auch ist zu bedenken, Frau hat ihn erschlagen.“ (Richter 9,54)“
dass alle die biblischen Texte aus völlig Mütter: Wie in allen Zeiten findet man
unterschiedlichen Epochen entstanden. auch in der Bibel unter den Frauen eine
“Das“ Frauenbild der Bibel wird man also Vielzahl an Müttern und wieder andere,
vergeblich an einer Stelle suchen. die sich verzweifelt nach Kindern sehnen,
“Frauen in der Bibel sind Diplomatinnen, denen dieser Segen jedoch vorenthalten
Prophetinnen, Geschäftsfrauen, Königin- wird. Im christlichen Raum ist die berühm-
nen, Begründerinnen von Dynastien, Er- teste unter ihnen ganz gewiss Maria, die
ziehungsexpertinnen und Jüngerinnen. Mit Mutter Jesu. Mich hat an dieser Frau im-
ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrem Gott- mer ihre großes Gottvertrauen fasziniert:
vertrauen haben diese Frauen Geschichte da kommt ein Engel zu ihr und sagt “Hey
in der Bibel geschrieben und stehen bei- Maria, du wirst schwanger werden und der
spielhaft für viele andere, die sich jeden Vater ist im übrigen Gott.“ Und sie sagt
Tag beweisen müssen.“ So einfach nur “Ok“ und nimmt all
formuliert es evangelisch.de. die Mühsal auf sich, deren Ge-
Im folgenden werde ich eine schichte wir alle und jedes Kind
kleine Auswahl dieser Frauen vom Krippenspiel und der Kar-
näher vorstellen. Bei der Aus- freitagsliturgie kennen. Maria ist
wahl habe ich mich von mei- auch eine Mutter, die ihr eige-
ner persönlichen Neugier lei- nes Kind zu Grabe tragen muss.
ten lassen und kann Ihnen Als letzte in der Runde auf die-
nur empfehlen, sich auf den ser Seite möchte ich eine Frau
Weg zu machen, die vielen aus der Zeit der ersten Christen
anderen Frauen in der Bibel anführen: “Junia, hervorragend
näher kennen zu lernen. Zum unter den Aposteln“ so schreibt
Einstieg kann ich Ihnen hier- es Paulus im Römerbrief (Röm
für das Buch von Ursula 1,7). Eine Frau, die Apostelin
Koch: “Wie eine Lilie unter war? So ist es. Professor Klaus
Dornen. Begegnungen mit Starke Frauen Haacker hat in seinen Studien zum Rö-
in der Bibel“ ans Herz legen. Die Autorin merbrief eindrucksvoll herausgearbeitet,
schreibt sehr einfühlsam über Gefühle und dass in den ältesten handschriftlichen
Beweggründe der Protagonistinnen. Zwei Quellen hier die weibliche Form des Na-
Pole bestimmen alles Leben: wir werden mens überliefert ist und erst im Laufe der
und wir vergehen. Frauen in der Bibel Zeit der Hinweis auf eine Frau im höchsten
schenken als Mütter neues Leben und an- Amt der urchristlichen Gemeinde ver-
dere wie töten als Kriegerinnen. männlicht wurde. Ein Schelm, der Böses
Kriegerinnen: das Alte Testament be- dabei denkt...
schreibt immer wieder Episoden der Ge-
schichte Israels, darunter auch viele Krie- Heike Schalaster
7 7Herr Käthe
Herr Käthe—Die Frau an Luthers
Mehr als die Frau an Luthers Seite zogen in ein altes Augustinerkloster, das
ihnen der Landesherr überlassen hatte.
„Wie in allen Gemeinden der Heiligen, Katharina übernahm die Verwaltung des
lasset Eure Weiber schweigen in der Ge- Anwesens, züchtete Vieh, betrieb eine
meinde: Denn es soll ihnen nicht zugelas- Bierbrauerei und bewirtschaftete gegen
sen werden, dass sie reden, sondern sie Bezahlung die Besucher und Studenten,
sollen untertan sein, wie auch das Gesetz die sich um Luther scharten. So trug sie
es sagt.“ Das Pauluswort aus 1.Korinther, wesentlich zum Lebensunterhalt der Fa-
Kapitel 14 Vers 34 dürften selbst nicht milie bei. In Pestzeiten betrieb sie zudem
bibelfeste Menschen kennen. Gilt es doch gemeinsam mit anderen Frauen eine Pfle-
als prägend für das Verhältnis auch der gestation. Tatkräftig stand sie ihrem von
evangelischen Kirche zu Frauen bis weit allerlei Leiden und Ängsten geplagten be-
ins 20. Jahrhundert. Bis in jede Landes- rühmten Mann zur Seite und hielt ihm
kirche hinein wurde die Frauenordination den Rücken frei.
in Deutschland erst in den neunziger Jah- Nach Luthers Tod 1546 geriet sie in wirt-
ren zugelassen. schaftliche Schwierigkeiten. Zwar hatte
Zu Luthers Zeiten wäre dieses undenkbar Luther sie in seinem Testament als Allein-
gewesen. Mit Ka- erbin
tharina von Bora einge-
als tatkräftige Pfar- setzt
rersfrau an seiner und ihr
Seite schlug er den- einige
noch für Frauen ein Rechte
neues Kapitel auf, übertra-
indem er ihnen eine gen, die
in Grenzen eigen- Frauen
ständige Rolle zu- eigent-
wies. „Herr Käthe“, lich
wie er seine kluge, nicht
durchsetzungsstar- zustan-
ke und unermüdlich den,
arbeitende Ehefrau doch
scherzhaft nannte, das
scheint ein Vorbild der Arbeitsteilung in Testament wurde zunächst nicht aner-
Pfarrhäusern für nachfolgende Generatio- kannt. Erst als der Kurfürst sich einschal-
nen zu sein. Dass sie sich nicht das Wort tete, gestand man ihr einen Großteil des
hatte verbieten lassen, zeigt ihr Lebens- Erbes und der Rechte zu. Auch die fünf
lauf, dargestellt frei nach der Homepage Kinder durften bei ihr im Familienwohn-
der EKD. sitz bleiben. Kurz darauf musste sie
Katharina von Bora wurde am 29. Januar kriegsbedingt nach Magdeburg fliehen
1499 in Sachsen geboren. Als sie zehn und bei ihrer Rückkehr feststellen, dass
Jahre alt war, zog sie in ein Zisterziense- ihr Besitz verwüstet war. Sie baute ihn
rinnenkloster. Dort lernte sie lesen und wieder auf. Als 1552 die Pest ausbrach,
schreiben sowie ein wenig Latein. Mit 16 verließ sie Wittenberg ein weiteres Mal:
Jahren legte sie ihr Gelübde als Nonne Kurz vor dem Ziel verunglückte der Wa-
ab. Wenige Jahre später drangen die re- gen, Katharina verletzte sich schwer und
formatorischen Ideen Martin Luthers auch starb drei Wochen später, am 20. Dezem-
ins Kloster durch, Katharina las Luthers ber.
Schriften und entschloss sich, zusammen Eine beeindruckende Frauenbiografie!
mit einigen Mitschwestern das Kloster zu Petra Gerster fasste sie in einem gemein-
verlassen. Sie baten Luther um Unter- sam mit ihrem Mann verfassten Buch
stützung, der schickte einen Wagen, auf über die Luthers so zusammen: „Sie wäre
dem die Nonnen 1523 hinter Heringsfäs- auch mit einer Pfarrstelle fertig gewor-
sern versteckt fliehen konnten. Luther den, wenn man ihr nur eine anvertraut
brachte sie bei Wittenberger Freunden hätte.“
unter und vermittelte ihnen später pas-
sende Ehemänner.
Als Luther selbst 1525 um Katharinas Sabine Steinmeier, KV Bad Salzhausen/
Hand anhielt, stimmte sie sofort zu. Sie Geiß-Nidda
8Kinder und Jugend
Kinder und Jugend
Kinderfreizeit im Altmühltal Krippenspielproben
Gleich am ersten Ferienwochenende ging es Es ist zwar noch Sommer und warm und man
für 14 Kinder nach Eichstätt ins Altmühltal. mag noch nicht an Weihnachten denken. Bis
Endlich mal wieder raus von Zuhause, Zeit mit aber die nächste Ausgabe kommt, wollen wir
Freunden verbringen und Neues entdecken. schon gestartet haben. Wir proben ab dem
Eine spannende Woche liegt hinter uns. Auf 1.November montags von 17 – 18 Uhr im Jo-
dem Programm standen eine Stadterkundung hannes-Pistorius-Haus. Wenn du Lust hast da-
zu Jurahäusern, eine Zeitreise in die fossile bei zu sein, melde dich bitte bei mir oder Anja
Erdgeschichte im Jura- an.
Museum, eine Lithogra-
phiewerkstatt auf der
Willibaldsburg. Dort ha- Gemeindepädagogin für die Region Nidda
ben wir selbst Jura- Anna Lena Fleeth
Steine bearbeitet, Bilder Bahnhofstraße 26, 63667 Nidda
darauf gezeichnet und Telefon: 06043-802627, Mobil 0176-83342015
Kunstdrucke erstellt. Mail: anna.lena.fleeth@dekanat-buedinger-
Wie funktioniert eigent- land.de
liche die Fossiliensuche?
Mit Hammer und Meißel Auftanken im Grünen
ausgestattet konnte
sich jeder selbst im Eine Pause machen, neue Kraft tanken, wieder
Steinbruch auf Fossi- Mut und Hoffnung für die Zukunft bekommen
– das ist sicher ein Bedürfnis von vielen Men-
liensuche begeben. Wer schen in den letzten Jahren und Monaten ge-
findet den wertvollsten wesen. Deshalb fand am Samstag, dem 17.
Schatz? Auch das Ele- Juli 2021, der zweite Outdoor N/OW Jugend-
ment Wasser kam nicht gottesdienst der Kirchengemeinde Ober-
zu kurz bei einer Kanu- Widdersheim und der Stadtmission Nidda mit
tour auf der Altmühl dem Thema „Auftanken bei Gott“ statt. Bei
oder dem Schwimmbad- dem schönen Juliwetter wäre es viel zu scha-
besuch bei schönstem de, den Gottesdienst in geschlossenen Räu-
Wetter. Wir hatten eine men abzuhalten, deshalb bot uns eine Lich-
tolle und erlebnisreiche tung im Wald am Sportheim Ober-
Woche. Es war schön Widdersheim die perfekte Location. Auch dies-
wieder gemeinsam un- mal konnten wir wieder einige fröhliche Gäste
terwegs zu sein, beim begrüßen. In der Predigt von Berny ging es
Lagerfeuer zusammen um einen Mann namens Elia, der nach seiner
zu sitzen, zu spielen und Spaß zu haben. Ich Flucht aus einem gefährlichen Königreich bei
hoffe, ihr habt auch alle tolle Sommerferien! Gott Hilfe sucht und durch ihn neuen Mut be-
kommt. Diese Geschichte wurde davor auch
Kindertreff als Schauspiel gezeigt. Sie soll Hoffnung
schenken und zeigen, dass wir uns mit unse-
Nach langer Pause möchte ich nun nach den ren Ängsten an Gott wenden können und dort
Ferien wieder mit einem Angebot für Kinder im immer ein Ort der Zuflucht finden werden. Bei
Alter von 6 – 12 Jahren starten. Zusammen Gott können wir neue Kraft sammeln, uns
kommen, Spaß haben, spielen, Geschichten ausruhen und auf ihn vertrauen. Die Band
erzählen, Gemeinschaft erleben, basteln. Ein- sorgte dazu passend mit Live Musik für die
geladen sind alle Kinder aus Nidda und Umge- perfekte Stimmung. Nach dem Gottesdienst
bung. Du hast Lust dabei zu sein? Dann war bei Getränken noch Zeit zum zusammen-
schreib mir am besten eine Mail oder Nachricht sitzen und entspannen. Der nächste N/OW
und melde dich an. wird am 4. Dezember 2021 stattfinden, nähere
Wir treffen uns jeweils von 16 – 18 Uhr im Jo- Informationen werden auf unserer Instagram-
hannes-Pistorius-Haus. seite zu finden sein: now_jugo
Termine:
Am Freitag, 3. September
Am Freitag, 1. Oktober Kathleen Kristen
Am Freitag, 5. November
9 9Pilgern
Pilgern – auf der Bonifatius-Route von
Pilgern
begleitete mich und spontan tauchten
Mainz nach – vom 23. Juni bis zum 3. Psalm- oder Liedverse auf. Der Weg war in
Juli 2021 9 Etappen eingeteilt, ich habe aber 10 Ta-
Mit einem Rucksack voller Erwartungen, ge gebraucht. Ich war über 200 km unter-
dem „Outdoor“-Führer von Ingrid Retter- wegs, die Angaben schwankten von 170-
ath „Der Weg ist das Ziel“ und dem Zug 190 km. In Fulda angekommen, konnte
fuhr ich nach Mainz. Ich konnte dort den ich das Grab des Bonifatius nicht besu-
Dom besuchen, vor diesem steht eine Sta- chen, weil gerade eine Orgelführung war.
tue von Bonifatius. Etwa im Jahr 675 wur- Außerdem hatte ich vor, den letzten Bus
de Bonifatius geboren und auf den Namen zum Ausgangspunkt zu erwischen. Aber:
Wynfreth getauft. Papst Gregor II gab die- der Weg war das Ziel, das habe ich ge-
sem Mönch den Namen des Tagesheiligen schafft und viele gute Erlebnisse und Be-
Bonifatius als er zum Missionar gesegnet gegnungen werden in mir noch lange
und gesendet wurde. 743 wurde Bonifati- nachklingen.
us Erzbischof von Mainz. Am 5. Juni 754
wurde Bonifatius in der Nähe von Dokkum
von den heidnischen Friesen ermordet.
Sein Leichnam wurde bis Mainz mit dem
Schiff und dann auf dem Landweg nach
Fulda gebracht. Genau weiß man es nicht,
auf welchem Weg Bonifatius nach Fulda
gebracht wurde, aber ungefähr auf dieser
Strecke wurde die Bonifatius-Route als Pil-
gerweg.
Zum Pilgern gehört der Pilgerausweis, in
dem ich an verschiedenen Stellen Stempel
sammeln konnte. In der Dominformation
und dem dazugehörigen Laden habe ich
meinen ersten Pilgerstempel abgeholt. Ei-
nen zweiten Stempel gab es im Guten-
bergmuseum. Am nächsten Tag holte ich
mir den dritten Stempel im alten Dom St.
Johannis. Zwischen altem und neuem
Dom liegt der Beginn der Bonifatius-
Route. Was ich überraschend fand, war
die Tatsache, dass am Beginn der Route
kaum Pilger-Zeichen für diese Bonifatius-
Route in Mainz zu finden waren. Das än-
derte sich erst auf der anderen Seite des
Rheins. Anfangs war für mich das Finden
der Wanderzeichen selbst auch schon ein
Erlebnis. Ich bin täglich etwa 20 Kilometer
gelaufen, bei Sonnenschein und Regen,
wobei starker Sonnenschein anstrengen-
der war als stundenlanges Wandern im
Regen. Glücklicherweise war zwischen-
durch das Wetter durchaus wandertaug-
lich. Die ersten Etappen im Rhein-Main-
Gebiet habe ich in einfachen Hotels über-
nachtet, dann in der heimischen Region
auch zu Hause. Anfangs war es unge-
wohnt, mit einem schweren Rucksack un-
terwegs zu sein, in der zweiten Hälfte hat-
te ich nur noch Tagesgepäck und konnte
so beschwingter laufen. Viele Gedanken
gingen mir durch den Kopf, denn obwohl
die Aufgabe immer auch war den richtigen
Weg zu finden, gab es doch durchaus auch
Streckenabschnitte, wo ich mich auf die
Natur, die Aussichten und auch Einsichten Hanne Allmansberger
konzentrieren konnte. Die Tageslosung
10Vorstellung
Die Neue
Hallo, ich bin die „Neue“ katholischen „Emmaus Centre“ in Uganda
wichtig geworden. Der Blick auch über
Noch bevor Sie sich wundern können, den kirchlichen Tellerrand lohnt sich:
wer ab September häufig mit Pfarrerin Christliche Kirche ist vielfältig und global
Hanne Allmansberger in der Kirchenge- wächst sie!
meinde unterwegs ist, möchte ich mich Wenn in Deutschland die Kirchenmit-
gern hier als Ihre neue Vikarin vorstellen.
gliedszahlen auch sinken, freue ich mich
Nach den Jahren des Studiums in Mar- trotzdem oder gerade deshalb, Kirche in
burg, Leipzig und zuletzt Tübingen führt
Zukunft mitzugestalten. Die Botschaft
mich der nächste Ausbildungsschritt aufvon der Liebe Gottes, die uns in Jesus
dem Weg zum Pfarramt zurück in meine Christus nahegekommen ist und durch
hessische Heimat. Aufgewachsen bin ich ihn in unserer Welt greifbar wurde, ist
in Dillenburg-Eibach, einem 1100-
aktuell wie eh und je. Ich hoffe, im Laufe
Einwohner-Dorf. Die Vorzüge größerer meiner Ausbildung dazuzulernen, wie ich
Städte konnten mich in diese Botschaft für
der Studienzeit nie recht heute verständlich
überzeugen und so freue vermitteln kann
ich mich, eine Zeit lang in und freue mich
Nidda leben und in die auf viele Begeg-
praktische Arbeit einer nungen mit Ihnen!
Pfarrerin hineinwachsen Begleiten wird
zu dürfen. Die Theorie zog mich nach Nidda
mich an die Universität: mein Verlobter
Als Jugendliche fing ich David Burkhart
an, Glaubensdinge zu hin- Janssen, der auch
terfragen und schon bald Theologe ist und
merkte ich, dass sich als Wissenschaftli-
Glauben und Denken, cher Mitarbeiter
Gott und Wissenschaft an der Universität
nicht widersprechen müs- Tübingen gerade
sen. seine Doktorarbeit
1994 geboren und in zur Gnadenlehre
einer christlichen Familie bei Augustinus
aufgewachsen, war die schreibt. Meinen
Kirchengemeinde von der „Sonntags-jetzigen Nachnamen müssen Sie sich nur
schule“ an Teil meines Alltags. Ich ha-bis zum kommenden April merken, denn
be Gemeinde als einen Raum erlebt, in dann sollen die Hochzeitsglocken in mei-
dem man angenommen ist, ermutigt ner Heimatkirche läuten.
wird und seine Gaben ausprobieren kann.
So kam es zu den unterschiedlichsten Bis hoffentlich bald!
Begegnungen: von Jungschar im Wald
über Hauskreisabende mit jungen Er- Ihre Simona Villmow
wachsenen bis zum Bildervortrag im Se-
niorenkreis – Gemeinde war für mich im-
mer vielseitig und schön. Ein Bild, das
mir wichtig geworden ist, findet sich im
ersten Brief des Paulus an die Korinther
(1 Kor 12,13): „Denn wir sind durch ei-
nen Geist alle zu einem Leib getauft...“.
Der Glaube an Jesus Christus verbindet
über Alter, Begabung und Herkunft hin-
weg. Ich wünsche mir, das auch bei und
mit Ihnen in Nidda zu erleben!
Dass der eine Leib, zu dem wir im Glau-
ben verbunden sind, auch keine Länder-
grenzen kennt, durfte ich während ver-
schiedener Aufenthalte in Ostafrika er-
fahren. Neben meinem freiwilligen Jahr
in der Demokratischen Republik Kongo
ist mir vor allem meine Freundschaft zum
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