Nr. 46 17. November 2017 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
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2INHALT UND EDITORIAL
Inhalt Nr. 46 vom 17. November 2017 Der nationale
Impressum10
Zukunftstag …
Management …darf aus Thurgauer Sicht als
Neu im BBZ Arenenberg-Team 10 voller Erfolg bezeichnet werden!
Neuer Mitarbeiter im Landwirtschaftsamt 11 Über zwei Dutzend Bauernfamilien
VTL stellten sich für die Aktion, wel-
Aus dem Vorstand 11 che das Ziel der Förderung der
geschlechterunabhängigen Berufs-
Pflanzenbau
und Lebensplanung von Schülerin-
Zuckerbericht, 7. Woche 12
nen und Schülern verfolgte, zur Verfügung; dies
Resultate zugunsten des Schweizer Zuckers 13
weckte auch das Interesse der Redaktion von
Obstverwertung «Schweiz aktuell» von SRF. Wir vermittelten Kontakte
Preisbeschlüsse Tafelkernobst 15 und klärten Rechte für das Filmen der Kinder auf
Rebbau aktuell dem Bauernhof ab. Das Fernsehteam zeigte sich
Weinlese SH und TG, rarer Jahrgang reift jetzt16 sehr unkompliziert und machte sich mit grossem
Suisse Tier 19 Engagement an die Berichterstattung. In der Sen-
An der Suisse Tier ist der Austausch zentral 20 dung wurde gezeigt, dass das Team bereits am frü-
Smarte Daten und schöne Tiere 22 hen Morgen auf dem Hof war und die Arbeit doku-
Familienleben mentierte. Der Höhepunkt für alle Beteiligten war
Heisse Getränke für kalte Tage 26 aber die Liveschaltung auf den Hof von Familie Hab-
Holunder-Punsch27 lützel, Stehrenberg.
Baumnuss-Birnen-Hotdrink27 Dreieinhalb Minuten Liveübertragung, die so schnell
Kinderecke und Auflösung sowie Gewinner Rätsel 28 vorbei waren und doch so viel Vorarbeit benötigten.
Rätseln und gewinnen 29 Bis zum Schluss waren aber alle mit vollem Eifer
Organisationen berichten
dabei. Es wäre spannend, in ein paar Jahren zu er-
Stimmiges Wetter und fleissige Bienen 30
fahren, wer nach diesem Tag seine Berufung in der
Verein Thurgauer Bienenfreunde 31
Landwirtschaft gefunden hat.
Erfolgreicher Brennertag 33
Auch wenn nur ein Hof am Fernsehen gezeigt wer-
Unterschiede überbrücken am Zukunstag 34
den konnte, nahm man sich auf allen anderen eben-
Ostschweizer Eliteschau in Wattwil steht bevor 37
falls viel Zeit, um den Kindern die Arbeiten, die
41. Fleckviehauktion Ostschweiz in Frauenfeld 37
Schönheiten, aber auch die Nachteile, welche Berufe
Biomilchpool GmbH & mooh Genossenschaft 38
in der Landwirtschaft mit sich bringen, zu vermitteln.
Landwirtschaft halbiert Antibiotikaeinsatz 39
Unsere Redaktorin Trudi Krieg hat einige dieser Höfe
besucht. Sie finden den Bericht ab Seite 34.
Kommission Frauen in der Landwirtschaft Auch bei uns auf der Geschäftsstelle war der Nach-
Bäuerinnen und Bauern und der «Burnout» 42 wuchs anwesend (S. 36). Die beiden Lausbuben
Aus- und Weiterbildung Aurelio und Yanis haben unser Team mit viel Spass
Weiterbildungsmodul Frisch- und Lagergemüse 44 und Motivation unterstützt – nicht nur beim Znüni!
Veranstaltungen und Kurse45
Marktplatz 48 Daniel Thür
Leiter Kommunikation VTL
Titelbild:
Laila, am Zukunftstag, im leeren Geflügelmasthalle von
Rolf Lutz in Oberandwil, setzt die Futtertröge nach der
Reinigung wieder richtig zusammen. (tk)
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Werbung von Neumitgliedern. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Monate März
bis Mai. Ein guter Kontakt mit der landwirtschaftlichen Bevölkerung ist für die
Erfüllung dieser Aufgabe von Vorteil.
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wähnten Gemeinden wohnen, bitten wir um einen kurzen telefonischen oder schrift-
lichen Bericht. Wir geben Ihnen gerne weitere Auskünfte.
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9MANAGEMENT
Carole Werdenberg ergänzt das Beraterteam Obst,
Gemüse, Beeren am BBZ Arenenberg
Ich bin im Kanton aus und über vier Jahre lang sah man mich jeweils
Schaffhausen aufgewach- am Samstagmorgen als Gemüseverkäuferin auf dem
sen und habe dort auch Wochenmarkt.
die Kantonsschule be- Schliesslich arbeitete ich dieses Jahr sieben Monate
sucht. Nach der Matur als Praktikantin am Strickhof in den Bereichen Acker-
interessierte mich vor bau und Pflanzenschutz.
allem das Zusammen- Im Studium war der Pflanzenschutz mein Hauptinte-
spiel zwischen Wirt- ressensgebiet, Beerenanbau war dabei nur am Ran-
schaft, Umwelt und Le- de ein Thema. Engeren Kontakt mit dem Beerenan-
bensmittelproduktion, bau erhielt ich erst durch meine Masterarbeit an der
weshalb ich mich für ein Agroscope Reckenholz. Ich untersuchte die Interak
Studium in Agronomie an der ETH Zürich entschied. tionen zwischen der Kirschessigfliege und einer ein-
Neben dem Studium versuchte ich möglichst viel heimischen Schlupfwespe als natürlichen Gegen-
praktische Erfahrungen zu sammeln. So konnte ich spieler.
als erstes auf einem traditionellen Obst- und Milch- Am BBZ Arenenberg werde ich das Team in den Be-
viehbetrieb im Kanton Thurgau mithelfen. Ich arbei- reichen Beerenanbautechnik und Pflanzenschutz er-
tete sehr gerne draussen und im Stall, weshalb gänzen. Ich freue mich sehr, mich nun beruflich mit
schon bald ein weiteres Praktikum auf einem Tee- den Themen Beeren und Pflanzenschutz auseinan-
kräuterbetrieb im Jura folgte – dies war ein sehr derzusetzen und langfristig die Thurgauer Beeren-
spannender Betrieb und durch die 20 Slowaken/ produzenten unterstützen zu können.
Slowakinnen als Erntehelfer war auch neben der Ar- Carole Werdenberg
beit immer einiges los. An meinem Wohnort Schaff- Beraterin Beeren: Anbautechnik und
hausen half ich oft auf einem Bio-Gemüsebetrieb Pflanzenschutz, BBZ Arenenberg
Impressum: Chefredaktion: Jürg Fatzer (jf)
Redaktion:
Daniel Thür (dt)
Esther Fuhrimann, T 058 344 94 95
Mitarbeit verschiedener landwirtschaftlicher
Institutionen und Organisationen.
(früher «Der Ostschweizerische Landwirt»)
164. Jahrgang. Verlag: galledia frauenfeld ag
Offizielles Organ des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft. Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld
Erscheint wöchentlich. Anzeigenberater: Peter Frehner
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Redaktionsadresse: thurgauerbauer@galledia.ch
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Ueli Müller, neuer Mitarbeiter im Landwirtschaftsamt
Nach fünf Jahren als landwirtschaftlichen Kenntnisse zugunsten der Thur-
Teilzeitstudent an der gauer Landwirtschaft optimal einsetzen. Zu meinen
Hochschule für Agrar-, Aufgabenbereichen gehören unter anderem die Un-
Forst-, und Lebensmittel- terstützung der Bäuerinnen und Landwirte bei Fra-
wissenschaften (HAFL) gen zur jährlichen Datenerhebung und den Direkt-
in Zollikofen habe ich zahlungen, der interne und externe EDV-Support
mein Studium in Agro- und die Mitarbeit bei der Einführung von LAGIS im
nomie diesen Septem- Kanton Thurgau.
ber mit Erfolg abge- Mit der Landwirtschaft verbindet mich meine eigene
schlossen. Zuvor hatte Tierhaltung. Als Ausgleich zum Beruf kümmere ich
ich eine Lehre als Infor- mich in meiner Freizeit unter anderem um meine
matiker absolviert und mehrere Jahre als Informati- Schafherde und fahre regelmässig mit meinem Pony
ker gearbeitet. aus. Dabei unterstützt mich häufig meine Familie,
Ich habe das Privileg, bereits seit diesem Mai im mit der ich viel Zeit verbringe.
Landwirtschaftsamt in der Abteilung Direktzahlun- Ich freue mich auf eine angenehme Zusammen
gen und Kontrollwesen als Fachspezialist im vielsei arbeit mit Kunden. Unter der Telefonnummer 058
tigen Gebiet der Direktzahlungen zu arbeiten. Dabei 345 57 04 bin ich direkt zu erreichen.
kann ich sowohl meine Informatik- als auch die Frauenfeld, Landwirtschaftsamt
VTL
Aus dem Vorstand
Der Vorstand VTL beschloss an seiner letzten Sitzung, den Erlebnistag «Buurehof erläbe», welcher am
26. August 2018 auf dem Seerücken in der Gemeinde Homburg stattfindet, mit Fr. 5000.– zu unterstützen.
Ausserdem legte der Vorstand das Datum für den Clean up Day 2018 auf den 27. April fest. Eine Schul-
klasse aus Langrickenbach hat zugesagt, sich aktiv im Kampf gegen Littering zu engagieren. Details zur
geplanten Aktion werden in der nächsten Zeit ausgearbeitet. Weitere Engagements sind willkommen!
11PFLANZENBAU
Kampagne 2017, 7. Woche: 6. bis 12. November 2017
Bericht zur Rübenverarbeitung in den Werken
Aarberg und Frauenfeld
Dank einer weitgehend störungsfreien Verarbeitung ckergehalt deutlich geringer. Über die Ursachen der
konnten in der 7. Kampagnenwoche weitere 138 000 t Unterschiede kann nur spekuliert werden. Wichtig ist
Rüben angeliefert werden. Wie viele Rüben noch zu jedoch, dass die Rübenhaufen vor Niederschlägen
liefern sind, wird die laufende Auswertung der und bei den angekündigten tiefen Temperaturen or-
Schlussumfrage zeigen. Erste Rückmeldungen bestä- dentlich mit Vlies abgedeckt werden. Dadurch bleibt
tigen, dass in Regionen mit hohen Zuckergehalten die einwandfreie Qualität der Rüben erhalten.
die Erträge eher unter den Erwartungen liegen und Letzte Woche hat die Delegiertenversammlung der
umgekehrt. Fachstelle die Sortenliste für den Anbau 2018 verab-
Der Wetterumschwung von Anfang November hat schiedet. Neu im Sortiment ist die zuckerreiche Sorte
sich vor allem in Frauenfeld bei den Laborergeb- STRAUSS von Strube. Im Vergleich zu Hannibal
nissen bemerkbar gemacht. Der Fremdbesatz ist in bringt sie mehr Leistung bei Zuckergehalt und Rü-
der letzten Woche auf durchschnittlich 7,5 % ange- benertrag sowie eine bessere Toleranz gegenüber
stiegen und der Zuckergehalt um 0,2 % gesunken. In Cercospora. Nicht mehr erhältlich sind die Sorten
Aarberg waren die Auswirkungen mit einem Anstieg Elaina und Barents. Die detaillierten Unterlagen wer-
auf 5,8 % beim Fremdbesatz und konstantem Zu- den den Pflanzern bis Ende November zugestellt.
Abliefermengen Werk Aarberg in der siebten Kampagnenwoche
Zeitraum Bahnanfuhr Strassenanfuhr
Lieferungen Zucker Fremdbesatz
Reingewicht t Reingewicht t Total t Ø % Ø %
Konventionelle Rüben
bisher 219 616 170 385 390 001 18.4 5.2
Woche 6. – 12.11. 44 042 24 706 68›748 18.7 5.8
Total 263 658 195 091 458 749 18.4 5.3
Abliefermengen Werk Frauenfeld in der siebten Kampagnenwoche
Zeitraum Bahnanfuhr Strassenanfuhr
Lieferungen Zucker Fremdbesatz
Reingewicht t Reingewicht t Total t Ø % Ø %
Konventionelle Rüben
bisher 107 958 181 965 289 923 17.4 6.3
Woche 6. – 12.11. 31 215 38 185 69 400 17.6 7.5
Total konv. 139 173 220 150 359 323 17.4 6.6
Total SZU konv. 402 831 415 241 818 072 18.0 5.9
«Licht ist Pflicht und rettet Leben
– auch Traktoren machen mit»
12PFLANZENBAU
Resultate zugunsten des Schweizer Zuckers
Die Schweizer Zucker AG präsentierte in der ren. Andy Spörri, Studienleiter bei der EBP Zollikon,
Zuckerfabrik Frauenfeld die Ergebnisse einer präsentierte die Ergebnisse der Studie zum Umwelt-
umfassenden Studie zur Nachhaltigkeit des fussabdruck zwischen Schweizer und aus Europa
Schweizer Zuckers. importiertem Zucker im Vergleich.
In der Analyse wurde die gesamte Produktionskette
Andreas Blank, Präsident des Verwaltungsrates der betrachtet. Diese beinhaltet vier Hauptprozesse:
Schweizer Zucker AG, thematisierte die Absicht von Anbau der Zuckerrüben, Rübenanlieferung zum
Regierung und Organisationen, den Zuckerkonsum Kunden, inklusive der Herstellung der für die Haupt-
der Bevölkerung wegen der angeführten gesund- prozesse erforderlichen Vorleistungen (zum Beispiel
heitlichen Risiken zu verringern. Die Schweizer Zu- Mineraldünger, Prozesswärme) sowie die Entsor-
cker AG setze alles daran, die Mehrwerte und die gung der Produktionsabfälle.
Nachhaltigkeit des einheimischen Zuckers zu kom-
munizieren. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten Umgang mit Nebenprodukten
müssen Investitionen noch kritischer hinterfragt wer- Andy Spörri erörterte die Resultate der Studie: Gene-
den. Die Investition von 90 Millionen Franken in das rell weise der Schweizer Rübenzucker einen deutlich
Holzheizkraftwerk am Standort Aarberg sei ein zu- geringeren Umweltfussabdruck als der importierte
kunftsweisender Entscheid in erneuerbare Energien Zucker aus der EU auf. Entlang der gesamten Pro-
und bestärke das Engagement für Nachhaltigkeit. duktionskette fallen beim Schweizer Zucker rund
Beim Pilotprojekt für Pektingewinnung aus Zucker 30 % weniger Umweltbelastungen an. Die Höhe des
rübenschnitzeln gehe es darum, einerseits etwas Unterschieds resultiert aus der gewählten Methode
weniger abhängig von der reinen Zuckerproduktion des Umgangs mit den Nebenprodukten aus der Zu-
zu werden und andererseits einen zusätzlichen De- ckerfabrik (zum Beispiel Pressschnitzel, Melasse)
ckungsbeitrag an die Basisinfrastruktur zu generie- und variiert zwischen 23 % (Allokation über Substi-
Die Studie zum Umweltfussabdruck von Schweizer und importiertem Rübenzucker aus Europa im Vergleich
zeigte auf, dass die Höhe des Unterschieds auch abhängig von der gewählten Methode des Umgangs mit
den Nebenprodukten ist. (is)
13PFLANZENBAU
Hansjörg Walter
und Andreas Blank
(v. l.) erachten den
Erhalt der Anbau-
bereitschaft der
Pflanzer, trotz
schwierigem Um-
feld, als wichtigste
Herausforderung
für den Verwal-
tungsrat. (is)
tution) und 36 % (ökonomische Allokation). Grund-
sätzlich fällt beim Schweizer und europäischen Zu-
cker der landwirtschaftliche Anbau der Zuckerrüben
stark ins Gewicht. Der Anteil am Umweltfussabdruck
liegt in beiden Fällen bei rund 70 %. Die Hauptgrün-
de sind die Landnutzung, Mengen und Typen der
eingesetzten Dünger und die damit zusammenhän-
genden Feldimmissionen in die Umwelt (zum Bei-
spiel Nitrat ins Grundwasser, Ammoniak in die Luft,
Schwermetalle in den Boden).
Ein Fazit der Studie lautet: Die Schweiz schneidet
wegen der höheren Felderträge im Anbau und der Andy Spörri von EBP Zollikon, und Guido Stäger,
Zuckerausbeute in den Fabriken besser als die EU CEO der Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld
ab. Die Studie mit dem Vergleich des Umweltfussab- (v. l.), präsentierten die Resultate der Studie. (is)
drucks und der sozialen Risiken der Produktion von
Bio-Rübenzucker und Bio-Fairtrade-Rohrzucker aus ten aufzuklären. Zu den Vorzügen des einheimi-
Paraguay ist inhaltlich weitgehend abgeschlossen, schen Anbaus zählen unter anderem, dass wir gute
die Kommunikationsmassnahmen sind aktuell in klimatische Bedingungen haben und die Zuckerrübe
Ausarbeitung. für die Fruchtfolge wertvoll ist.
Hansjörg Walter, Vizepräsident des VR, thematisierte Guido Stäger, CEO, versicherte, dass die Ergebnisse
die politischen Herausforderungen der Branche, zu der Studie von der Schweizer Zucker AG als eine
denen unter anderem die Diskussion um die Einfüh- Verpflichtung betrachtet werden, der Nachhaltigkeit
rung einer Zuckersteuer gehört. Die Schweizer Zu- Sorge zu tragen und diese in Bereichen wie zum Bei-
cker AG ist gegen die Einführung einer neuen Len- spiel dem Rübentransport noch zu verbessern.
kungsabgabe. Diese führe sicher nicht zu weniger Isabelle Schwander
Konsum, aber zu mehr Kosten und administrativem
Aufwand. Deshalb sei es wichtiger, die Konsumen- Weitere Informationen: www.nachhaltigkeit.zucker.ch
14OBSTVERWERTUNG
Preisbeschlüsse Tafelkernobst
Die frostbedingten Ernteausfälle machen sich im schmales Sortenspektrum am Lager verbleibt. Be-
Lagerbestand und in den Obstpreisen bemerkbar. sonders Klasse 2 und kleinere Fruchtkaliber sind ge-
Der Ziellagerbestand wurde klar unterschritten und fragt. Bei den Birnen ist der Lagerbestand so tief,
das am Lager vorhandene Sortenspektrum ist eher dass es angedacht ist, den Import bereits ab 13. De-
schmal. zember zu öffnen. Bioobst ist mit 4000 t ebenfalls
Der Lagerbestand per Ende Oktober 2017 ist mit nicht in vorgesehener Menge am Lager. Aufgrund
44 000 t rund 15 000 t tiefer als 2016 und historisch der speziellen Lage am Markt sind die Produzenten-
tief. Letztmals war dies aufgrund des Hitzesommers richtpreise zu verstehen.
2003 so. Der Ziellagerbestand von 57 000 t wurde Die nächste Sitzung des Produktezentrums Tafel-
deutlich verfehlt und der Verkauf der Herbstsorten kernobst des SOV findet am 5. Dezember statt
ist grösstenteils bereits erfolgt, sodass ein eher BBZ Arenenberg, Urs Müller
Preisbeschlüsse des Produktezentrums Tafelkernobst des Schweizerischen Obstverbandes
vom 8. November Vermarktungsperiode 2017/2018
sowie des regionale Früchtezentrums SG/TG vom 8. November 2017
Tafeläpfel Grösse Klasse 1. Periode 2. Periode Definitiver Produ-
in mm Fr./kg Fr./kg zenten-Richtpreis
Braeburn 65 – 85 I 1.30
Braeburn 65 – 85 II 0.50
Gala 65 – 85 I 1.30
Gala 60 – 85 II 0.50
Golden D. 70 – 85 I 1.20
Golden D. 65 – 85 II 0.50
Jonagold 70 – 85 I 1.35
Jonagold 65 – 85 II 0.50
Cox Orange 65 – 85 I 1.50 1.48 *
Cox Orange 60 – 85 II 0.55 0.55
Gravensteiner 65 – 80 I 1.60 1.58 *
Gravensteiner 60 – 85 II 0.60 0.60
Elstar 65 – 80 I 1.40 1.38 *
Elstar 60 – 85 II 0.50 0.50
Rubinette I 1.50 1.48 *
Rubinette 65 – 80 II 0.55 0.55
Summerred 65 – 80 I 1.60 1.58 *
Boskoop 70 – 85 I 1.60 1.58 *
Boskoop 65 – 85 II 0.60 0.60
Birnen
Conférence 57,5 – 80 I 1.45 1.50 1.45
Gute Luise 55 – 75 I 1.45 1.50 1.45
Kaiser Alexander 60 – 80 I 1.50 1.55 1.50
Williams * 60 – 75 I 1.30 1.28
* 2 Rp. Aktionsrabatt
** Aufgrund der beschränkten Marktchancen keine Preisfestlegung für Idared, Maigold, Pinova, Topaz
15REBBAU AKTUELL
Weinlese SH und TG: ein sehr rarer Jahrgang
reift in den Kellern
Ein bewegendes Rebjahr neigt sich dem Ende Vor allem weisse Trauben und Spezialitäten
zu. Die Winzerinnen und Winzer blicken auf fehlen
ein Jahr der Wetterextreme und der emotiona- Stark gelitten haben in beiden Kantonen vor allem
len Höhen und Tiefen zurück. Nach den aus- die weissen Sorten und verschiedene Spezialitäten.
serordentlichen Frostereignissen von Ende Ein gewisser Nachfrageüberhang dürfte vor allem
April wurde anfänglich mit erheblichen Schä- bei Weinen der weissen Hauptsorte Müller-Thurgau
den gerechnet. Dank einem starken Wieder- (R-S) auftreten unter anderem auch bedingt durch
austrieb, einer guten Fruchtbarkeit der Neben- die eher tiefen Erträge und leeren Lager aus den Vor-
augen, einer optimalen Blüte und wüchsiger jahren. Gesucht dürften aber in diesem Jahr auch
Sommerwitterung vermochten die Reben über Weine der Sorten Chardonnay oder Sauvignon Blanc
Erwarten gut zu kompensieren. sein. Die allgemein tiefen Erträge haben andererseits
aber auch dazu geführt, dass die hängenden Trau-
Gesunde Trauben bei der Lese ben mit viel Zucker und Aromatik versorgt wurden
Die Ernte erstreckte sich in diesem Jahr über mehre- und damit sehr erfreuliche Mostgewichte bei der
re Wochen. Die ersten Trauben wurden in diesem Lese resultierten. Der 17er dürfte damit ein feiner,
Jahr bereits Anfang September gelesen und erst ge- aber sehr rarer Jahrgang werden.
gen Ende Oktober wurden die allerletzten Trauben-
posten den Kellereien zugeführt. Die sonnigen und Markus Leumann, Fachstelle Weinbau SH/TG
warmen Oktobertage ermöglichten eine optimale 14. November 2017
Ausreife und volle Aromabildung. Aufgrund der Ha-
gelschläge, welche kurz vor der Ernte leider zu weite-
Ernteergebnisse wichtigste Sorten,
ren Ausfällen führten, musste je nach Gesundheits-
AOC Schaffhausen, 2017 g/m2 ° Oe
zustand des Traubengutes rasch gehandelt und
frühzeitig gelesen werden. Dank der Flexibilität der Blauburgunder 622 94
Kellereien und rechtzeitigen Absprachen konnten Cabernet Dorsa 554 87
Chardonnay 360 89
situativ richtige Lösungen gefunden werden.
Dakapo 523 78
Garanoir 555 82
Die Ernteergebnisse liegen über
Müller-Thurgau / Riesling-Silvaner 567 77
den Erwartungen
Pinot Gris 495 93
Die Ergebnisse der offiziellen Weinlesekontrolle zei- Regent 716 85
gen für Schaffhausen und Thurgau eine der kleins- Sauvignon Blanc 374 89
ten Ernten der letzten Jahre. Mit rund 75 % eines Total 585
normalen Jahresertrags liegt damit die Ernte zwar
über den Erwartungen, fällt aber doch deutlich un- Ernteergebnisse wichtigste Sorten,
terdurchschnittlich aus. Einigermassen zufrieden- AOC Thurgau, 2017 g/m2 ° Oe
stellende Erträge resultierten insbesondere bei der Blauburgunder 541 89
roten Hauptsorte Blauburgunder. Im Kanton Schaff- Cabernet Dorsa 349 85
hausen liegt der Ertrag praktisch auf dem Vorjahres- Chardonnay 277 88
wert. Im Thurgau fällt der Ertrag durch den starken Dakapo 396 76
Frost allerdings deutlich unterdurchschnittlich aus. Garanoir 398 78
Müller-Thurgau / Riesling-Silvaner 454 75
Pinot Gris 442 84
Regent 616 81
Sauvignon Blanc 453 86
Total 493
16REBBAU AKTUELL
Hauptsorten nach Gemeinden, AOC Thurgau, 2017
Hauptsorten nach Gemeinden, AOC Thurgau, 2017
Blauburgunder Müller-Thurgau
Gemeinde Ertrag in Fläche g/m2 ° Oe Ertrag in Fläche g/m2 ° Oe
kg in m2 kg in m2
Aadorf 1'231 2'286 538 74.0
Amlikon-Bissegg 8'939 15'090 592 83.7 5581 12970 430 74.9
Amriswil 3'278 11'604 282 86.5 1'907 9'500 201 74.0
Basadingen-Schlattingen 22'599 32'444 697 88.5 5'759 10'681 539 78.3
Berg (TG) 355 613 579 88.0 805 1'587 507 75.0
Berlingen 6'623 7'640 867 82.6 13'708 16'700 821 71.7
Erlen 2'313 4'253 544 85.0 2'226 6'455 345 77.0
Ermatingen 2'422 4'459 543 80.4 31'712 62'562 507 72.5
Eschenz 2'384 14'225 168 78.3 448 4'000 112 69.0
Eschlikon 261 1'600 163 85.0
Frauenfeld 8'051 11'185 720 84.1 3'599 11'150 323 72.8
Gailingen, DE 2'470 6'884 359 93.0 2'392 4'971 481 79.0
Herdern 14'434 37'441 386 88.0 4'368 13'320 328 75.7
Hüttwilen 87'666 185'496 473 87.1 26'288 44'073 596 78.0
Lommis 2'373 11'168 212 82.8 1'186 8'250 144 70.7
Märstetten 23'826 65'381 364 89.7 2'781 13'415 207 74.4
Neunforn 120'382 159'418 755 89.4 31'063 72'642 428 74.3
Pfyn 2'166 7'000 309 88.0 930 4'200 221 76.0
Salenstein 10'760 17'628 610 86.7 16'020 23'971 668 70.2
Steckborn 3'925 11'300 347 83.3 6'532 9'200 710 75.6
Stettfurt 5'899 31'900 185 89.6
Sulgen 12'021 29'513 407 86.8 2'502 14'067 178 75.6
Tägerwilen 536 2'487 216 77.5
Uesslingen-Buch 140'472 212'828 660 89.6 53'573 112'610 476 75.4
Warth-Weiningen 70'321 104'404 674 89.6 9'280 22'236 417 78.8
Weinfelden 116'801 255'806 457 89.0 28'296 65'334 433 75.2
Total 670'480 1'240'280 541 88.6 252'984 557'616 454 74.8
Nächste weinbauliche Termine SH/TG
Donnerstag/Freitag, 11./12. Januar 2018 ganzer Tag Wädenswiler Weintage
Fachtagung für Rebbau und Weinbereitung
Seite 4
Donnerstag, 18. Januar 2018 8.30–12.30 Jungweindegustation Weissweine SH/TG
Neuhausen SH, Schlosssaal Charlottenfels
17AUS UNSEREM LESERKREIS
Stellungnahme zu Berichten über Beiträge für
Spezialkulturen
Die Umsetzung Aktionsplan Pflanzenschutz wirft Die hohen Anforderungen an die Qualität unserer
momentan hohe Wellen. Bio-Betriebe sehen sich Produkte könnte durch Reduktionen verschiedener
klar im Vorteil und «konventionelle» im Nachteil. Tat- Wirkstoffe gefährdet werden. Anti Resistenz-Strategi-
sächlich befinden sich jedoch beide Produktions en sind schwierig umzusetzen. Die Produktequalität
arten in der Sackgasse. Verstärkt wird das, indem könnte nachlassen, was ein Umsteigen auf impor-
man sich in derselben Branche den «Schwarzen tierte, makellose Produkte fördern wird. Solange
Peter» zuschiebt. Es kann nicht sein, dass sich Berufs- landwirtschaftliche Produkte importiert werden, wel-
kollegen stärken, indem sie die Produktion ihrer che günstig und nicht zu gleichen Standards
Kollegen herunterspielen. Uneinigkeit in der Bran- hergestellt werden wie die inländischen, ist mit
che ist fatal, jedoch politisch und marktwirtschaftlich Markt anteilverlust zu rechnen. Die Meinung des
zugelassen. Es führt weiter zu einer Schwächung der Konsumenten, bereit zu sein für weniger optische
produzierenden Landwirtschaft. Qualität, hört vor der Auslage im Grossverteiler auf.
Dort entscheiden Preis und optische Qualität über
den Kauf. Nicht nur der Konsument, sondern auch
die Grossverteiler tragen in hohem Masse dazu bei,
was gekauft wird. Saisonalität wird vorgeschoben,
jedoch sind das ganze Jahr hindurch Produkte aus
aller Welt erhältlich. Perfekt gerüstet und verpackt.
Wir haben in der Schweiz weltweit die höchste Kauf-
kraft, was den Grossverteilern satte Gewinne ein-
bringt. Sie sind nicht an einer Annäherung unserer
Produktionsformen interessiert. Dies wird zu Markt-
anteil- und Wertschöpfungsverlust in sämtlichen
Anbauformen führen. An Importen ist viel zu verdie-
nen, da spielen Umweltschutz, Arbeitsbedingungen,
Löhne usw., nur eine Nebenrolle. Hauptsache in der
Schweiz ist alles zum Besten. Dies ist beim Thema
Energie nicht anders. Elektroautos werden die
Stromgewinnung durch Kohlekraftwerke fördern
und nicht senken.
Mit unserer Doppelmoral wird der Umweltschutz auf
die Nahrungsmittel reduziert. Ansonsten wird konsu-
miert, geflogen, weggeschmissen und Strom ver-
Beide Produktionslinien sind gefordert und sollten braucht für Annehmlichkeiten in Haus und Garten.
voneinander lernen. Das gilt auch für die For- Freizeitaktivitäten gewinnen mehr und mehr an Be-
schungsanstalten, welche den Bundesauftrag für deutung, und werden von unserer Industrie vollum-
Forschung wahrnehmen müssen. Vieles wird schon fänglich befriedigt.
praktisch umgesetzt, findet aber in den Medien kei-
nen Anklang. Für sie gibt es nur gespritzt oder unge- Lasst uns in der Landwirtschaft die benötigten Refor-
spritzt. Und unser Konsument glaubt das. Ist es nicht men gemeinsam angehen. Egal ob Bio, Swiss Garan-
eine Glaubensfrage, ob «natürlich» oder synthetisch tie usw. Ansonsten sehe ich in der zukünftigen Land-
hergestellte Gifte mehr oder weniger schädlich sind? wirtschaft alle als Verlierer.
Ganz zu schweigen von der CO2 Belastung, welche
im Bio Anbau enorm ist. CO2 ist der Klimakiller Urs Haag, Obst-und Weinbau, Hüttwilen
Nummer eins auf der Welt.
18SUISSE TIER
ren mit
– Fachfo den
n
spanne
ninputs
Experte Aussteller
200
– Über stellungen
– Tie ra us
ier.ch
suisset
24.–26.11.2017
Fokusthema
Smart Farming
Messe Luzern
30636
(www.messeluzern.ch)
19SUISSE TIER
Nationale Fachmesse für Nutztierhaltung vom 24. bis 26. November
An der Suisse Tier ist der Austausch zentral
Vom 24. bis 26. November findet bei der Mes- zum Fokusthema der diesjährigen Messe wird er-
se Luzern die zehnte Suisse Tier statt. In Fach- gänzt durch die Präsentation von Produkten und
foren beantworten Experten Fragen rund um Dienstleistungen von Ausstellern. Darunter auch
das Fokusthema Smart Farming und Aussteller Produkte, die beim Neuheitenwettbewerb einge-
präsentieren Produkte sowie Dienstleistun- reicht wurden.
gen. Bereits zum achten Mal werden die
besten Produktneuheiten sowie bäuerliche
Grosse Bühne für innovative Köpfe
Innovationen ausgezeichnet. Ausgezeichnet ist Bereits zum achten Mal findet an der Suisse Tier der
auch das vielfältige Restaurationsangebot mit Neuheiten- und Innovationswettbewerb statt. Bei
bestem Schweizer Fleisch. diesem Wettbewerb werden Landwirte ausgezeich-
net, die eine innovative Erfindung gemacht haben
An der Fachmesse für die Schweizer Nutztierbranche sowie Aussteller, die an der Suisse Tier ein ausserge-
treffen sich die Branchenteilnehmer zum Austausch. wöhnliches, neues Produkt präsentieren. Eine unab-
In spezifischen Foren, konkret dem Milch-, dem Rin- hängige Fachjury aus Wissenschaft, Beratung und
der-, dem Geflügel- und dem Schweineforum sowie Praxis beurteilt die eingereichten gewerblichen Neu-
der Arena der Kleinwiederkäuer, informieren Bran- heiten und bäuerlichen Innovationen. Die Sieger der
chenkenner und Experten in Kurzreferaten à 20 Mi- bäuerlichen Innovationen und der Spezialpreise für
nuten über das Thema Smart Farming und wagen gewerbliche Neuheiten werden an der Eröffnung am
einen Blick in die Zukunft. Die Reihe der Fachreferate 24. November 2017 ausgezeichnet.
20SUISSE TIER
Schweizer Schafzuchtverband feiert an der bieten für jedes Gespräch den passenden Rahmen.
Suisse Tier Das Angebot ist dabei vielfältig und geht vom Ent-
Im Rahmen der Suisse Tier feiert der Schweizer recôte im Steakhose über Feines vom Lamm im
Schaftzuchtverband sein grosses Jubiläum. Vor 100 «Schäfelerbeizli» bis zu bestem Geflügel oder
Jahren wurde der Verband zur Hebung und Förde- Schweinefleisch in den Messerestaurants. Eine Wurst
rung der Schafzucht gegründet. Einen Einblick in die gibt es zudem am Grillstand. Aber auch für kleine
bewegte Geschichte wird an der Suisse Tier in einer Pausen und Zwischenverpflegungen gibt es an der
Ausstellung zu sehen sein. Es gibt täglich Tiervorfüh- Suisse Tier mit der neu gestalteten Heubar den pas-
rungen und Präsentation, welche das hohe Niveau senden Ort mit gemütlichem Ambiente.
der Schaftzucht belegen. Und natürlich gehört zu www.messeluzern.ch
einem 100-Jahr-Jubiläum auch Geselligkeit und Ge-
mütlichkeit: Im «Schäfelerbeizli» gibt es Feines vom
Suisse Tier: Freitag, 24. November, bis
Lamm und musikalische Unterhaltung.
Sonntag, 26. November 2017, Messe Luzern
Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr.
Kleine Tiere ganz gross
In der Arena sind jeden Tag Kleinwiederkäuer zu Eintrittspreise: Erwachsene CHF 13.–, Kinder
Gast: Täglich gibt es Vorführungen mit Ziegen, Scha- und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren CHF 5.–
fen, Lamas und Alpakas. Die Besuchenden erhalten Organisation: Die Suisse Tier wird von allen rele-
bei den Tierpräsentationen spannende Hintergrund- vanten Organisationen der Branche unterstützt
informationen von Experten. Und am Sonntag, 26. und von einem repräsentativen Patronatskomitee
November, findet um 14.00 Uhr die Wahl der Miss begleitet. Die Fachmesse wird von der Messe Lu-
Suisse Tier statt. zern AG veranstaltet.
Programm/Tickets: Detaillierte Programme der
Genuss und Geselligkeit an der Suisse Tier
verschiedenen Fachforen und Sonderschauen so-
Ein wichtiger Aspekt der Suisse Tier ist auch der Aus-
wie Online-Tickets sind auf www.suissetier.ch ab-
tausch zwischen den Besuchern, Experten und Aus-
rufbar.
stellern. Die verschiedenen Restaurationsangebote
21SUISSE TIER
Smarte Daten und schöne Tiere
Silvan-Bucher, für den Smart Farming bereits Alltag bedeutet an seinem Arbeitsplatz. (www.messeluzern.ch)
Die Suisse Tier zeigt die Chancen und Heraus- seine Eltern viel Respekt vor der neuen Technik ge-
forderungen von Smart Farming auf. Für den habt: «Der Respekt von vielen älteren Landwirten ist
angehenden Agro-Techniker Silvan Bucher unbegründet. Die Programme sind ganz einfach zu
und seine Eltern ist Smart Farming bereits bedienen und sobald sie das merken, bereitet ihnen
heute Alltag. die Handhabung viel Freude», erklärt Silvan Bucher.
Oft besuchen heute andere Landwirte den Mooshof,
An der zehnten Suisse Tier vom 24. bis 26. Novem- die sich die Anschaffung von Robotern ebenfalls
ber steht das Thema Smart Farming im Fokus. Mit überlegen oder auch einfach, weil es sie interessiert,
Tablet und Smartphone den Betrieb führen – was wie der Alltag der Buchers aussieht.
futuristisch klingt, ist heute bereits Alltag auf Land-
wirtschaftsbetrieben. Zum Beispiel auf dem Mooshof Live-Demo und Fachforen an der Suisse Tier
im luzernischen Littau: Der 21-jährige Silvan Bucher Interessierte Landwirte kommen auch an der Suisse
und seine Eltern haben den Schritt ins Smart-Far- Tier ganz auf ihre Kosten. Die Sonderschau «Smart
ming-Zeitalter vor zwei Jahren gewagt und sich unter Farming in der Milchproduktion» zeigt auf, wie indi-
anderem einen Melk-, einen Fütterungs- sowie einen viduelle Tierdaten automatisch gesammelt, ausge-
Spaltenreinigungsroboter angeschafft. Die Bilanz fällt wertet und mittels einer App vom mobilen Endgerät
positiv aus: «Wir sind sehr zufrieden. Die Anschaf- aus gesteuert werden können. Praxisnah wird eine
fung der Roboter bedeutet eine grosse Arbeitser- solche Betriebsführung mit Live-Präsentationen am
leichterung», erklärt Silvan Bucher und führt aus: Beispiel einer Braunviehherde veranschaulicht. Ex-
«Wir haben heute doppelt so viele Kühe bei glei- pertenrunden und Foren bieten zudem Gelegenheit
chem Arbeitsaufwand.» zum regen Austausch. Und auch Silvan Bucher teilt
an der Suisse Tier seine Erfahrungen. An der Eröff-
Unbegründeter Respekt vor der Technik nungsfeier diskutiert er mit zwei anderen Jungland-
Während sich Silvan Bucher bereits vor der Umstel- wirten die Frage «Smart Farming – vom kompeten-
lung auf die neuen Gerätschaften gefreut hat, hätten ten Landwirten zum ferngesteuerten Knecht?».
22SUISSE TIER
32531
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32303
23SUISSE TIER
Die Kunz Kunath AG präsentiert diverse Neuheiten an der Suisse Tier, Halle 4, Stand A416
Neuheiten von FORS – bringen Landwirte weiter
Das Familienunternehmen Kunz Kunath AG, ist auch
in diesem Jahr mit seinen FORS-Qualitätsfuttern vor
Ort. FORS-Futter steht für kontinuierliche Innovation
und beständige Qualität.
So präsentieren wir Ihnen in diesem Jahr gleich zwei
anerkannte Neuheiten. Das wissenschaftlich geteste-
te Produkt FORS 6185 Provasette nutzt die natürli-
chen Kräfte spezifischer Pflanzen. Es erlaubt uns, bei
Wiederkäuern ganz neue Wege in der Bekämpfung
von Endoparasiten (Würmer) zu beschreiten.
Die zweite anerkannte Neuheit, der Mineralstoff
FORS 3826 Klauenfit, fördert das gesunde Klauen-
wachstum bei Schweinen. Denn nur Sauen mit ge-
sunden Klauen erbringen Bestleistungen. Kunz Kunath Geniessen Sie ein Getränk und nutzen Sie die Gele-
hat dies erkannt und mit tierärztlicher Begleitung das genheit, sich mit Kollegen auszutauschen.
FORS 3826 Klauenfit entwickelt.
Der Fortschritt geht weiter und Kunz Kunath ist ein Kunz Kunath AG, FORS-Futter
Teil davon. Lassen Sie sich von weiteren Neuigkeiten Industriestrasse 55, 8570 Weinfelden
am FORS-Stand inspirieren. So finden Sie neu im Tel.: 071 626 35 38
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Rindviehhaltern erlaubt, bei der Proteinversorgung
Einsparungen zu erzielen.
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25FAMILIENLEBEN
Ernährung und Rezepte
Heisse Getränke für kalte Tage
Was gibt es schöneres als nach einem nass- Speisen wirken sie stark wärmend auf den Körper. In
kalten Tag in der warmen Stube die kalten der Weihnachtsbäckerei können Gewürznelken mit
Hände an einem heissen Getränk aufzuwär- anderen wärmenden Gewürzen kombiniert werden.
men. Sobald die herbstliche Jahreszeit ihr Oft werden sie als Dekoration und zur Aromaver-
raues Gesicht zeigt, stellen wir gerne von kal- breitung in Mandarinen und Orangen gesteckt.
ten Getränken auf heissen Tee, Punsch oder Muskat: Eine Prise Muskat, am besten frisch von
Ähnliches um. Auch in Gaststätten finden wir einer ganzen Nuss gerieben, passt besonders gut zu
ein reichhaltiges Angebot an Kaffee-, und Kartoffeln oder Gemüse. Muskat sollte nicht überdo-
Punschspezialitäten jeglicher Art, oft auch mit siert werden. Eine Prise reicht schon, um sich die
einem Schuss Alkohol. wärmende Wirkung zu Nutze zu machen.
Zimt: Das Gewürz Zimt, aus der Rinde des Zimt
Heisse Getränke baumes gewonnen, ist in vielen Gebäcken und
Jetzt ist wieder Hochkonjunktur für heisse Seelen- Glühwein zu finden. Aber auch über einen warmen
wärmer. Kaffee, Tee, heisse Schokolade und Punsch Milchreis oder über Apfelgerichte gestreut, wärmt es
sind die bekannten Wintergetränke. Zu Hause kann von innen.
man mit wenig Aufwand köstliche Heissgetränke sel- Ingwer: Ingwer kann als wärmendes Gewürz in
ber zubereiten. Mit wenigen Zutaten lassen sich auch Scheiben geschnitten und mit Wasser übergossen
herkömmliche Getränke aufpeppen und ein Punsch als Tee genossen werden. Als Gewürz kann es süs-
muss nicht als Sirup aus der Flasche oder aus dem sen oder salzigen Speisen zugegeben werden.
Beutel stammen. Früchte-, oder Kräutertees mit Pfeffer: Ob Cheyenne, schwarz oder rot – je schär-
Fruchtsäften ergänzt, ergeben ein ebenso schmack- fer der Pfeffer, desto wärmender wirkt er. Am besten
haftes Heissgetränk für Kinder. Mit ein wenig verschiedene Sorten ausprobieren, um zu sehen,
Phantasie sind der Kreativität beim Herstellen von welche Art einem zusagt.
eigenen Getränkespezialitäten fast keine Grenzen Chili: Das Capsaicin, das für die Schärfe in der Chili
gesetzt. verantwortlich ist, heizt dem Körper ein. Zudem wer-
den nach dem kurzen «Schmerz der Schärfe» glück-
Wärmende Gewürze lichmachende Endorphine frei gesetzt.
Wer im Winter leicht friert, kann durch die richtige
Ernährung von innen heraus Wärme erzeugen. Le-
bensmittel wirken thermisch auf unseren Körper –
das bedeutet, dass wir uns nach ihrem Konsum
wärmer oder kälter fühlen können. Das ist in uralten
Heillehren, wie der traditioneller chinesischen Medi-
zin oder Ayurveda, bekannt. Studien belegen, dass
manche Nahrungsmittel im Winter unser Immun
system stärken und uns kälteresistenter machen.
Besonders Gewürze, ob im Weihnachtsgebäck, Tee
oder in Speisen genossen, können uns in der kalten
Jahreszeit wärmen. Als wärmende Gewürze gegen
die Winterkälte können nachfolgendend aufgezähl-
ten dienen. Sie zeichnen sich oft durch Schärfe aus,
wirken vor allem antiseptisch und helfen, Bakterien
abzutöten oder zu reduzieren.
Gewürznelken: Nelken sind die getrockneten Blü-
tenknospen des Gewürznelkenbaums. Mitgekocht in Zutaten für Holunder-Punsch. (rh)
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