Projektierung der Zentrumsüberbauung kann beginnen
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Informationen der Gemeinde Goldach Juni/Juli 2012 – Nr. 97
Projektierung der Zentrumsüberbauung
kann beginnen Dürfte bald ein neues Gesicht erhalten:
das Goldacher Dorfzentrum
Die Gemeinde vereinbarte mit der Investorin der Zentrumsüberbauung, mit dem Eigentümer
der Liegenschaft Ulrich-Rösch-Strasse 2/4 und mit dessen Mietern von Parkplätzen eine für alle
Parteien gute Lösung. Damit ist der Weg frei, das Bauvorhaben nun konkret zu projektieren.
Der bestehende Parkplatz auf der Vertrages war, dass die heute Umfassende Regelung
Nordseite der Ulrich-Rösch-Strasse 18 Parkplätze auch weiterhin beste- In den Verhandlungen wurde rasch
gehört zum Mehrfamilienhaus mit hen bleiben. klar, dass ein neues Vertragswerk
dem Ladengeschäft Denner und Im Rahmen der Projektierung hat alle Beteiligten einbeziehen muss.
dem Restaurant Oase. Schon vor sich gezeigt, dass die Anordnung Das sind die Fortimo Invest AG als
dem Projektwettbewerb einigte von 18 über die Ulrich-Rösch-Stras- Investorin, Christian Krüger als Ei-
sich die Gemeinde mit dem Eigen- se erschlossenen, oberirdischen
gentümer des Parkplatzes und der
tümer, dass dieser Grundstückteil Parkplätzen ortsbaulich und sicher- angrenzenden Liegenschaft, die
sowohl unter- wie auch überbaut heitsmässig nur sehr unbefriedi- St.Galler Kantonalbank als Park-
werden kann. Grundlage jenes gend gelöst werden kann. platzmieterin, der Eigentümer desBrennpunkte
4 Richtplan umsetzen
6 Die «Inseln des Glücks» sind definitiv der Gemeinde
übergeben
7 Ein Geschenk, das man gerne annimmt
8 Poststelle Goldach: Pilotversuch mit einem neuen Auftritt
9 Integration durch Information
10 Einfach, umweltschonend, bequem – die E-Rechnung
Denner als Mieter und letztlich die Die Fortimo Invest AG baut und
Gemeinde. finanziert die ganze Platzgestaltung
Bildung Die wesentlichen Inhalte der neuen inkl. Ulrich-Rösch-Strasse.
11 3. Platz am schweizerischen Jugendmusikwettbewerb Regelung sind:
12 Deutschkurse – ein Erfolgsrezept für die Integration Die Gemeinde kauft die Teilfläche Öffentliche Tiefgarage im Zentrum
13 Bacherlebnistag «Viva Riva» der heutigen Parkplätze für 150‘000 Wichtigster Bestandteil der Verein-
14 Mittelstufensporttag in neuer Form Franken. Dieser Betrag wird der barungen ist, dass die Gemeinde
15 Goldacher SchülerInnen als Babysitter Liegenschaftsrechnung Zentrums von der Fortimo Invest AG nach
15 WETTBEWERB «IM SCHEINWERFERLICHT» überbauung belastet. der Realisierung der Zentrumsüber
16 Abschaffung Velovignette – bin ich ausreichend versichert? Die Strassenfläche wird ohne Ent- bauung ein Tiefgaragengeschoss
17 Meine Lehre als Netzelektriker bei schädigung an die Gemeinde ab- mit 44 Plätzen kauft. Die Gemeinde
den Technischen Betrieben getreten. tritt also nicht als Investorin auf,
Entlang der Ulrich-Rösch-Strasse sondern sie kauft nach der Erstel-
erstellt die Fortimo Invest AG auf lung einen entsprechenden Mitei-
den angrenzenden, privaten Grund gentumsanteil. Der Kaufpreis be-
stücken acht Parkplätze. Die Ge- trägt 31‘000 Franken pro Platz.
meinde wird diese Parkplätze mieten Der Gemeinderat hat für dieses
und auf eigene Rechnung bewirt- Geschäft ursprünglich eine Urnen-
schaften. abstimmung angekündigt. Er ging
Dorfleben Zehn weitere Parkplätze erstellt die dabei einerseits davon aus, dass der
18 Musical-Oper «Notfall 51» Fortimo Invest AG in der neuen öffentliche Teil der Tiefgarage mehr
19 «RAIFFEISEN FerienSpass am See» Tiefgarage und stellt diese dem als 44 Plätze umfassen wird. Ande-
20 Dem Alphornvirus verfallen Eigentümer der Liegenschaft Ulrich- rerseits stand damals auch zur Dis-
21 10 Jahre Moonlightbar – DER Treff bei Vollmond Rösch-Strasse zur Verfügung, dieser kussion, dass die Gemeinde für ih-
wiederum seinen Mietern. ren Anteil als Investorin auftritt. Mit
Wirtschaft
22 ROMA DUE LAGERVERKAUF
25 Betriebsferien GewerbeGoldach
27 Lehrstellenverzeichnis
Umwelt
28 Mit gutem Beispiel voran
29 Boden und Wasser nicht vergiften
Anzeigen
30 «Neues vom Kaiser»
31 Veranstaltungen
Mosaik
32 Regionale Bundesfeier
32 Cevi-Verein im Goldrausch
Die Parkplätze an der Ulrich-Rösch-Strasse verschwinden grösstenteils unter Boden.
2 Wellenbrecher 97Brennpunkte
zurSache
Am 17. Juni stimmten Sie der
Sanierung und Erweiterung un-
seres Seniorenzentrums mit sehr
grosser Mehrheit zu. Für dieses
Vertrauen bedanke ich mich
ganz herzlich. Mit der Kredi-
terteilung geht ein sechs Jahre
dauernder Planungsprozess zu
Ende. Jetzt folgt die konkrete
Umsetzung. Ich freue mich sehr
darauf.
Auch die Zentrumsüberbauung
ist einen entscheidenden Schritt
weiter. Durch die Einigung zwi-
schen Gemeinde, Investorin,
Fotomontage des Siegerprojektes «Ring» Nachbarn und Mietern ist der
Weg frei für die konkrete Projekt-
der nun angestrebten Lösung ist planung. Zentraler Punkt dieser
die Gemeinde einzig Käuferin eines Einigung ist, dass die Gemeinde
Grundstücks. Dieser Grundstücker- von der Investorin ein ganzes
werb untersteht dem fakultativen Tiefgaragengeschoss kauft. Das
Referendum. Die Referendumsfrist wiederum ist eine wichtige Vo-
wurde bereits früher publiziert und raussetzung für die Neugestal-
dauert vom 25. Mai bis am 4. Juli. tung des Zentrums, insbesondere
Der Miteigentumsanteil wird ins der Hauptstrasse.
Finanzvermögen der Gemeinde Die Projektierung des Jugend-
übergehen. Die Finanzierung des zentrums läuft plangemäss.
Kaufpreises soll über die Bewirt- Die Baukommission besichtigte
schaftung der öffentlichen Park- verschiedene Jugendzentren in
plätze erfolgen. Da Finanzvermögen anderen Gemeinden. Insbeson-
nicht zwingend unter dem Markt- dere mit unserem Raumkonzept
wert abgeschrieben werden muss, liegen wir offensichtlich richtig.
geht der Gemeinderat von einer voll- Der Gemeinderat beabsichtigt,
ständigen Selbstfinanzierung aus. den Kreditantrag am 3. März
Schon früher mussten einzelne 2013 der Bürgerschaft zu unter-
Parkplätze im Zentrum aufgeho- breiten.
ben werden. Im Rahmen der neuen Die Planung eines neuen Garde-
Zentrumsgestaltung werden voraus- robengebäudes für den Sport-
sichtlich einige weitere folgen. Mit platz Dammweg – als Ersatz für
dem neuen Angebot wird auch die die Garderoben im Restaurant
Grundlage geschaffen für die wei- Schäfli – ist ebenfalls auf gutem
tere Entwicklung des Zentrums mit Wege. Die Machbarkeitsstudie
der Neugestaltung der Hauptstrasse. zeigt deutlich die Grenzen des
Machbaren auf, baulich und fi-
Weitere Planungsschritte Bürgersprechstunden nanziell. Ich gehe davon aus,
Als nächstes folgt nun die Detail- dass wir der Bürgerversammlung
planung der Zentrumsüberbauung. Diese finden statt am im März 2013 den Kreditantrag
Diese muss einher gehen mit dem Montag, 2. Juli werden unterbreiten können.
Erlass des Gestaltungsplanes. Vor- Montag, 3. September Es bewegt sich etwas in Goldach,
aussichtlich gegen Ende Jahr wer- um 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr für die Alten, die Jungen, für die
den diese Arbeiten abgeschlossen im Rathaus, 1. Stock, Büro Sportler, für uns alle.
und der Gestaltungplan zur öffent- A11 Gemeindepräsident bzw.
lichen Auflage bereit sein. im Erdgeschoss, Büro B5 Thomas Würth
Thomas Würth Schulratspräsident thomas.wuerth@goldach.ch
thomas.wuerth@goldach.ch
Wellenbrecher 97 3Brennpunkte Richtplan umsetzen
Am 24. Januar genehmigte der Gemeinderat die definitive Fassung der neuen Richtplanung.
Bestandteil der Richtplanung ist ein umfassender Massnahmenkatalog, den es nun schrittweise
umzusetzen gilt.
Die Projektleitung «Zukunft Gold Neue Bauzonen werden nur in sehr Das Gebiet rund um den Grünhof
ach» arbeitet intensiv an der Ge- beschränktem Ausmass entstehen. (ehemaliger Landwirtschaftsbe-
samtrevision der Ortsplanung. Der Zum einen hat die Arbeit im Fo- trieb der Familie Schmid an der
Fokus liegt derzeit auf der Anpas- rum «Zukunft Goldach» ergeben, Sulzstrasse) erfüllt alle Voraus
sung des Zonenplanes. Im Richtplan dass eine Mehrheit keine grös setzungen, die an neues Bauland
sind die Flächen definiert, für die ein sere Ausdehnung des Baugebie- gestellt werden. Es liegt zentral und
Handlungsbedarf besteht. tes mehr wünscht. Zum anderen ist dank der unmittelbaren Nähe
sind die meisten Gebiete, die für zum Bahnhof bestens mit dem
Innere Verdichtung und Quartier eine Überbauung geeignet wären, öffentlichen Verkehr erschlossen.
erneuerung der Fruchtfolgefläche zugeteilt Zudem ist es auf drei Seiten bereits
Die Goldacher Bauzonen sind bereits und damit primär der Landwirt- von Bauzonen umgeben. Schliess-
zu einem grossen Teil überbaut. Es schaft vorbehalten. Entsprechend lich sind mit der neuen Kleestrasse
bestehen kaum verfügbare Reser- wird die Quartiererneuerung und für einen Teil des Entwicklungs
ven. Der Spielraum für Zonenände- die innere Verdichtung in Zukunft gebietes bereits Vorleistungen für
rungen ist begrenzt. Es ist deshalb ein noch grösseres Gewicht erhal- die Erschliessung getätigt.
vorgesehen, die Anpassungen mit ten. An der Untereggerstrasse verfügt
verschiedenen Teilzonenplänen ein- die Gemeinde über Boden, der
fliessen zu lassen und diese zwar Entwicklungsgebiete Grünhof und heute der Zone für öffentliche Bau-
koordiniert, aber doch einzeln Untereggerstrasse ten und Anlagen zugeschieden ist.
aufzulegen. Dieses Vorgehen ist Konkret bearbeitet die Projektlei- Ursprünglich war an diesem Stand-
effizient und ermöglicht, dass un- tung zwei Entwicklungsgebiete, um ort eine Erweiterung des Friedhofes
bestrittene Teilzonenpläne schnell neue Angebote im Bereich «Woh- angedacht. Eine solche Nutzung
vollzogen werden können. nen» zu schaffen: kommt mittlerweile aber nicht mehr
Im Richtplan ist eine Vielzahl von Massnahmen enthalten. Diese gilt es nun umzusetzen.
4 Wellenbrecher 97in Frage. Dank der aussichtsreichen
Lage und der bereits vorhandenen
Erschliessung mit dem öffentlichen
Verkehr bietet sich die Umteilung in
eine Wohnzone an.
Für diese beiden Entwicklungs
gebiete hat der Gemeinderat eine
Überbauungs- und Erschliessungs-
studie in Auftrag gegeben als
Grundlage für eine spätere Zonen-
änderung.
Schwerpunkt Verkehr
Ein weiterer Schwerpunkt bei der
Umsetzung des Richtplans liegt in
der Verkehrsplanung. Das Auflage-
projekt für den Autobahnanschluss Die kleine Umfahrung «Aueli», als Verlängerung der Mühlegutstrasse, wird im Rahmen
«Witen» steht. Als nächster Schritt der flankierenden Massnahmen zum Autobahnanschluss geprüft.
folgt nun das Bewilligungsverfah-
ren beim Bund. Ebenso wichtig wie
der Anschluss selbst sind die flan-
kierenden Massnahmen, welche
das gesamte Verkehrskonzept der
Gemeinde auf den neuen Zubringer
abstimmen. Erst die flankierenden
Massnahmen, die im Übrigen eben-
falls unter Federführung des Kan-
tons bearbeitet werden, stellen die
optimale Wirkung des Autobahn-
anschlusses sicher. In diese Planung
fliessen auch die Abklärungen für
die kleinen Umfahrungen «Äueli»
und «Künzlerpass» ein.
Die Zusammensetzung des Pla-
nungsteams, das aus Verkehrs-,
Landschafts- und Städteplanern Der neue Autobahnanschluss soll soweit als möglich unterirdisch von der Sulzstrasse zur
besteht, stellt sicher, dass nicht nur A1 führen.
isoliert der Verkehr betrachtet wird.
Ein neues Verkehrskonzept für die Programm (2014 – 2018) ist für die sungen am Baureglement sollen sich
Region eröffnet zusätzliche Chancen Auflage- und Rechtsmittelverfahren vorerst auf ein Minimum beschrän-
und Entwicklungsmöglichkeiten, die sowie die Erteilung der Kredite re- ken und die dringlichsten Anliegen
es bestmöglich zu nutzen gilt. serviert, so dass im übernächsten, beinhalten. Mit einer umfassenden
Bis im Herbst sollen die Ergebnisse d.h. ab 2019, gebaut werden kann. Überarbeitung wartet der Gemein-
vorliegen. Geplant ist, an der dies- derat zu, bis die laufende Revision
jährigen WUGA an einem gemein- Auflage Ende Jahr des Baugesetzes abgeschlossen ist.
samen Stand mit den Gemeinden Schliesslich gehören zur Umsetzung Die öffentlichen Auflageverfahren
Rorschach und Rorschacherberg der Richtplanung auch die Über- für die Teilzonenpläne, die Schutz-
umfassend über das Thema Verkehr arbeitung der Schutzverordnung verordnung und das angepasste
zu informieren. Noch immer gilt der sowie die Revision des Bauregle- Baureglement sind auf Ende 2012 /
Zeitplan, wonach im laufenden ments. Auch diese Arbeiten laufen. Anfang 2013 vorgesehen.
Strassenbauprogramm des Kantons Je eine Arbeitsgruppe befasst sich
bis 2013 die Planungsarbeiten ab- mit den Inventaren für die Kultur- Richard Falk
geschlossen werden. Das nächste und die Naturobjekte. Die Anpas- richard.falk@goldach.ch
Wellenbrecher 97 5Brennpunkte Die «Inseln des Glücks» sind
definitiv der Gemeinde übergeben
Im August des letzten Jahres konnte der Begegnungsplatz Kellen für die Bevölkerung und die Region
feierlich eröffnet werden. Der grosse Ansturm auf die neue regionale Anlage hat sämtliche
Erwartungen übertroffen.
An schönen Tagen sind mehrere ein Konzept für zusätzliche Be-
Hundert BesucherInnen auf dem pflanzungen erarbeitet. Die neuen
Platz anzutreffen, und wie geplant Bäume und Büsche sollen nicht nur
begegnen sich nicht nur bereits der Beschattung dienen, sondern
Bekannte, auch sich bisher Fremde auch für Behinderte taktile Hilfen
kommen ins Gespräch. Viel Lachen sein. Das Konzept ist zusammen
ist zu hören, und es ist spürbar, dass mit den notwendigen finanziellen
sich hier Menschen unbesorgt auf- Mitteln der Gemeinde übergeben,
halten – kein Verkehr, keine Gefah- welche dann im Herbst für die Um-
ren. Das Ziel, einen Treffpunkt der setzung sorgt. Natürlich ist es nicht
Begegnung und eine überregional möglich, den ganzen Platz und alle
grosse Attraktion zu realisieren, ist Spielelemente zu beschatten. Ein
mehr als erreicht. Immer wieder sind Sonnensegel beim Sandspielplatz
BesucherInnen erstaunt, dass kein sorgt aber dafür, dass sich zumin-
Eintritt zu bezahlen ist und solch ein dest die Kleinsten vor übermässiger
Treffpunkt tatsächlich unentgeltlich Sonneneinstrahlung schützen kön-
Im Sommer besonders gefragt: Das Spiel mit dem kühlen Nass. genutzt werden darf. nen. Diese zusätzliche Investition
ist einem weiteren Engagement der
Letze Verbesserungen Ortsgemeinde Goldach zu verdan-
In den vergangenen Monaten hat ken, die sich aufgrund des tollen und
der Verein immer wieder Gratula- sichtbaren Erfolges zu dieser gross-
tionen, aber auch Verbesserungs- zügigen Geste entschloss. Als letzte
vorschläge erhalten. So waren die Attraktivität erfolgt in den nächs-
Beschriftungen für die Toiletten ten Tagen die Inbetriebnahme des
wiederholt ein Thema oder auch langersehnten Wasserspiels. Dieses
die Beschattung des Platzes. Der «Wassergaudi» auf der Mittelinsel
Verein hat nun noch die letzten wird vor allem bei heissen Sommer-
Arbeiten ausführen lassen. So ste- tagen für Abkühlung sorgen.
hen seit Kurzem die Wegweiser
zu den WC-Anlagen und auch Auflösung des Vereins
die Sponsorentafeln sind definitiv Nach nun fast zwei Jahren Planung
gestellt. Im Weiteren hat der Ver- und Umsetzung hat sich der Verein
ein zusammen mit einem Gärtner in den nächsten Tagen aufgelöst. Er
Vorstandsmitglieder des Vereins Begegnungsplatz zusammen mit möchte es nicht unterlassen, allen
Mitgliedern des Ortsverwaltungsrates auf der Kletterburg, welche Sponsoren, die dieses Projekt mit fi-
die Ortsgemeinde gesponsort hat. Die Ortsgemeinde finanziert
nanziellen Mitteln, mit Worten und
auch das neue Sonnensegel über dem Sandspielplatz.
Taten oder mit persönlichem Enga-
gement unterstützt haben, herz-
lichst zu danken. Jeder Einzelne soll
und darf stolz darauf sein auf den
individuellen Beitrag, den er an die-
ses nachhaltige, grosse und über-
regional attraktive Vorzeigeprojekt
geleistet hat. Der Slogan «Begeg-
nungsplatz Kellen – von allen für
alle» könnte besser nicht passen.
Ehemaliger Verein
Begegnungsplatz Kellen:
Kurt Büchel, Niklaus Zahner,
Marion Latzer, Andrea Dürr,
Beat Ulrich, Marcel Kurz
6 Wellenbrecher 97Brennpunkte
Ein Geschenk, das man gerne annimmt
Die Gemeinde ist nun offiziell Eigentümerin des Begegnungs
platzes Kellen. Ein grosses Geschenk.
Der Verein hat rund 800‘000 Fran- Diese Zahlen belegen eindrücklich übergeben hat. Überdies leisten
ken investiert. Unter Berücksichti- die Leistung des Vereins Begeg- die Nachbargemeinden während
gung der Sonderrabatte, welche nungsplatz. Es brauchte Mut, ein zehn Jahren einen jährlichen Beitrag
die beauftragten Unternehmen im solches Projekt überhaupt anzuge- von gesamthaft 6‘000 Franken. Für
Sinne eines Sponsorings gewährt hen. Es brauchte Optimismus, um an Goldach sah das Projekt ursprüng-
haben, beläuft sich der Wert der An- den Erfolg zu glauben. Es brauchte lich Unterhaltskosten von 7‘500
lage – das Land nicht eingerechnet Überzeugungskraft und Begeiste- Franken pro Jahr vor.
– auf etwa 900‘000 Franken. Die rung, um Private und die öffentliche Angesichts des grossen Erfolgs des
Gemeinde hat 90‘000 Franken bei- Hand für Beiträge zu gewinnen. Begegnungsplatzes reicht dieser
getragen und überdies den Boden Und es brauchte Durchhaltewillen, Betrag nicht aus. Die Belastung des
zur Verfügung gestellt. um auch dann nicht aufzugeben, Gemeindehaushaltes wird deutlich
wenn es mal nicht so rund lief. höher sein. Der Gemeinderat ist
Die Vereinsmitglieder vereinigen aber überzeugt, dass die Stimm-
diese Eigenschaften optimal. bürgerinnen und Stimmbürger die
Der neue Begegnungsplatz ist zusätzlichen Mittel gerne zur Verfü-
aus Sicht der Gemeinde aber gung stellen.
nicht nur ein Geschenk, sondern Der Begegnungsplatz ist nicht nur
auch eine Verpflichtung. Die ein tolles Projekt. Er zeigt auch auf,
Anlage will unterhalten und was mit privater Initiative und mit
gepflegt sein. Der Gemeinde breiter Unterstützung in der Be-
stehen dafür zweckgebun- völkerung möglich ist. Der Begeg-
dene Reserven in der Höhe nungsplatz steht damit auch für
von rund 30‘000 Franken zur eine intakte Dorfgemeinschaft.
Verfügung, die ihr der Verein Gemeinderat
Der Begegnungsplatz bringt Kinder und Erwachsene zusammen und fördert damit die Gemeinschaft. Die Gemeinde freut sich über
das Geschenk des Vereins Begegnungsplatz.
Wellenbrecher 97 7Brennpunkte Poststelle Goldach: Pilotversuch
mit einem neuen Auftritt
Mit einem Flugblatt hat die Post Anfang Juni über den geplanten
Umbau der Poststelle Goldach informiert. Seit dem 11. Juni läuft
nun der angekündigte Pilotversuch mit offenen, direkt zugäng
lichen Schaltern.
Während bei einer traditionellen Geldbezüge am Schalter auf maxi-
Poststelle aufwändige Sicherheits- mal 300 Franken beschränkt. Für
vorkehrungen nötig sind, um die höhere Bargeldbezüge und für Be-
aus Bareinzahlungen stammenden züge von Euro steht aber weiterhin
Gelder zu schützen, sind im Provi- der Postomat zur Verfügung. Ohne trennende Scheibe: der neue Schalterraum
sorium weder Trennwände noch Sofern sich der neue Auftritt be- der Post Goldach
Sicherheitsscheiben oder Tresore zu währt, erhofft sich die Post davon
sehen. Wie ist das möglich? namhafte Einsparungen, indem bei
Das Geheimnis heisst «Secure der Modernisierung von Poststellen
Cube». Dabei handelt es sich um in Zukunft auf teure Sicherheitsein-
eine Art automatischen Minitresor, richtungen verzichtet werden kann.
der Banknoten schluckt und sicher Dies ist auch nötig, denn das Post-
verwahrt. Bei einem Aufbruchs- stellennetz verursachte 2011 trotz
versuch werden die Noten einge- Sparanstrengungen ein Defizit von
färbt und damit unbrauchbar. So rund 150 Millionen Franken. Der
ist es möglich, Kunden in ange- Pilotversuch soll deshalb zeigen, ob
nehmer, persönlicher Atmosphäre die neue Technik alltagstauglich ist
ohne trennende Glasscheiben zu und wie der neue Auftritt bei Kun-
bedienen und trotzdem praktisch den und Mitarbeitenden ankommt.
das ganze Dienstleistungsangebot Die Dauer des Versuchsbetriebs ist
einer traditionellen Poststelle zu noch nicht festgelegt. Ob das neue
bieten. Im Versuchsbetrieb sind Modell mit offenen Schaltern in
Einzahlungen mit Bargeld, mit der Goldach definitiv eingeführt wird, eine moderne, neue Poststelle ge-
PostFinance Card und neu exklusiv entscheidet die Post nach Versuchs- ben wird. Der Baubeginn für die
sogar mit Maestro-Karten direkt abschluss – auch unter Einbezug Sanierungsarbeiten ist für 2013
übers Bankkonto möglich. Einzige der Erkenntnisse und Erfahrungen vorgesehen.
wesentliche Einschränkung: Wegen bei anderen Versuchsstandorten. Erich Schmid
der geringen Bargeldbestände sind Sicher ist aber, dass es in Goldach Leiter Kommunikation Ost
hnhof.
Seite zum Ba
r Post liegt neu auf der
Der Eingang zu
8 Wellenbrecher 97Brennpunkte
Integration durch Information
Der Gemeinderat hat auf Antrag der Arbeitsgruppe Integration das «Götti-System» für Migrantinnen
und Migranten genehmigt. Wer vom Ausland nach Goldach zieht, soll in Zukunft die
wichtigsten Informationen über das Leben in der Schweiz im persönlichen Gespräch und in
seiner Muttersprache vermittelt erhalten.
Wer neu in eine Gemeinde zieht,
muss sich über die Angebote und
Gepflogenheiten am neuen Wohn-
ort informieren. Nicht überall in
der Schweiz sind beispielsweise
die Anmeldung bei der Gemeinde,
die Schule, die Abfallentsorgung,
die Gesundheitsversorgung, die
Freizeitangebote oder die Vereine
gleich organisiert. Dieser Tatsache
tragen die Gemeinden mit dem
Informationsmaterial, das sie Neu- Migrantinnen und Migranten werden in Goldach in verschiedenen Sprachen
zugezogenen abgeben, Rechnung. willkommen geheissen.
Zusätzlicher Informationsbedarf «Götti» oder ein «Gotti» zur Seite 15 Sprachen abgedeckt
Der Zuzug aus dem Ausland ist gestellt erhalten. Diese Bezugsper- Die Arbeitsgruppe Integration, die
jedoch nicht vergleichbar mit dem sonen sind gut integrierte oder be- unter dem Vorsitz von Gemeinde-
Umzug innerhalb eines Kantons reits eingebürgerte AusländerInnen. rätin Jacqueline Schneider steht,
oder innerhalb der Schweiz. Wäh- Sie kennen die Situation, in der konnte schon viele «Göttis» und
rend den SchweizerInnen – aber sich die Migrantinnen und Migran- «Gottis» für das Projekt gewinnen.
auch bereits integrierten Auslände- ten befinden, aus eigener Erfah- Bereits sind 15 Sprachen abgedeckt.
rInnen – die Funktionsweise einer rung, wissen über deren Kultur Be- An einem Informationsabend wer-
Gemeinde oder Stadt in der Regel scheid und sprechen insbesondere den die Bezugspersonen auf ihre
in den Grundzügen bekannt ist, deren Sprache. Aufgabe vorbereitet. Sie erhalten
kennen sich Personen, die aus dem Die NeuzuzügerInnen erhalten in- dabei auch einen Leitfaden, nach
Ausland zuziehen, damit nicht aus. nerhalb eines Monats Besuch von dem sie sich richten können. Die
Es besteht daher ein zusätzlicher ihrem «Götti» oder ihrem «Gotti». Arbeit als «Götti» oder «Gotti»
Informationsbedarf. Gemeinsam gehen sie die Informa- wird mit einer kleinen Fallpauschale
Je schneller Migrantinnen und tionsmappe durch, welche die Ge- entschädigt.
Migranten die Funktionsweise der meinde bei der Anmeldung abgibt. Aufgeboten werden die Bezugsper-
Gemeinde, der Arbeitswelt oder Im persönlichen Gespräch können sonen durch das Front Office. Des-
der Nachbarschaft verstehen, über die Bezugspersonen auf Fragen sen Mitarbeitende müssen abschät-
Rechte und Pflichten orientiert sind eingehen und auf die kulturellen zen, welche NeuzuzügerInnen ins
und die wichtigen Orte und An Unterschiede hinweisen. Insbeson- «Götti-System» integriert werden
gebote in der Gemeinde und in der dere sollen sie die Migrantinnen sollen.
Region kennen, desto schneller sind und Migranten auch zum Besuch Der Gemeinderat hat das Projekt
sie in der Lage, selber die Verant- eines Deutschkurses motivieren. genehmigt. Es startet nach den
wortung für ihren Integrationsweg Sie füllen abschliessend jeweils ei- Sommerferien. Die Arbeitsgruppe
zu übernehmen. nen kurzen Gesprächsrapport aus rechnet mit wiederkehrenden Kos-
Mit der Einführung des Projektes und geben diesen der Gemeinde ten von rund 3‘700 Franken pro
«Götti-System» nimmt Goldach im ab. Nach dem Besuch stehen die Jahr. Der Gemeinderat ist über-
Bereich der Erstinformation eine «Göttis» und «Gottis» als Ansprech- zeugt, dass dieser doch eher be-
Vorreiterrolle ein. partner weiter zur Verfügung, sei es scheidene Betrag gut angelegt ist
für die NeuzuzügerInnen bei später und grosse Wirkung entfalten kann.
Was ist das «Götti-System»? auftauchenden Fragen oder als Ver- Er erwartet nach Ablauf eines Jahres
Das «Götti-System» basiert darauf, mittlerInnen für die Gemeinde, soll- einen ersten Erfahrungsbericht.
dass Migrantinnen und Migranten, ten dennoch Integrationsprobleme Richard Falk
die nach Goldach ziehen, einen auftauchen. richard.falk@goldach.ch
Wellenbrecher 97 9ww.e-rechnung.ch
Brennpunkte
Einfach, umweltschonend, bequem –
die E-Rechnung
Schon seit einiger Zeit bieten die Technischen Betriebe E-Rechnungen
an. Etwas neuer – und noch weniger bekannt – ist das E-Rechnungs-
Angebot der Gemeinde. Melden Sie sich an und profitieren Sie von den
vielfältigen Vorteilen der papierlosen Rechnung.
E-Rechnungen sind einfach in der Rechnungssteller auszuwählen und
Handhabung. Es entfällt das Abtip- sich bei ihm für die E-Rechnung an-
pen von Referenznummern und Rech- zumelden.
nungsbeträgen. Entsprechend schnell Achten Sie darauf, dass die Gemeinde
und mit wenigen Mausklicks lassen und die Technischen Betriebe unter-
sich E-Rechnungen prüfen, bezahlen schiedliche Rechnungssteller sind.
oder – sollte ein Fehler vorliegen – ab- E-Rechnungen für Strom, Wasser
lehnen. Die papierlosen Rechnungen und Gas sind bei den Technischen Be-
schonen die Umwelt. Sie können als trieben zu bestellen. Wer papierlose
pdf auf dem Computer gespeichert Rechnungen für die Grundsteuer, die
werden. Musikschule, die Grundbuchgebühren
Einfach, schnell, kontrollierbar, um- oder weitere Gemeinderechnungen
weltschonend und bequem. Es gibt wünscht, meldet sich bei der Ge-
also kaum Gründe, auf E-Rechnungen meinde an.
zu verzichten. Noch nicht als E-Rechnung verfüg-
bar sind die Staats- und Gemeinde-
Anmelden über Post oder Bank steuern.
Von den Vorteilen von E-Rechnungen
kann profitieren, wer die Möglichkei- Weitere Informationen zu E-Rech-
ten des E-Bankings nutzt. Dort kann nungen finden Sie auf www.e-rech
man den Service unter dem Menü- nung.ch.
punkt «E-Rechnung» aktiveren. Es Richard Falk
gilt dort einfach den gewünschten richard.falk@goldach.ch
10 Wellenbrecher 97Persönlich
3. Platz am schweizerischen Bildung
Jugendmusikwettbewerb
Die Goldacher Violoncello-Schülerin Jennifer Tanner hat
in Chur erfolgreich am schweizerischen Jugendmusikwettbewerb
teilgenommen.
Zusammen mit ihrer Lehrerin Ma musikwettbewerb in Rheinau (Basel) Digitale Medien halten Einzug in alle
riana Hollenstein hat sie die schwie- mit zwei Duetten von Ferdinand Lebensbereiche. Der Zugriff aufs In-
rigen Stücke «Mazurka» von David Kummer und Joseph Haydn er- ternet über Computer oder Handys ist
Popper, «Impromptu» von Alexan- folgreich mitmusiziert. Dort haben zu jeder Zeit und von überall her mög-
der Aratuyan und die bekannten sich die beiden jungen Cellistinnen lich. Kinder und Jugendliche nutzen
Bulgarischen Tänze in der Alters- eine «Auszeichnung mit Diplom» dies aktiv. Sie recherchieren für Schule
kategorie zwei solistisch einstudiert erspielt. Diese schönen Erfolge zei- und Freizeit und kommunizieren mit
und den hervorragenden dritten gen, dass die Musikschule nicht nur Freundinnen und Freunden.
Platz erreicht. Das musikalische in den Bereichen Sologesang und Das Beherrschen der neuen Medien
Niveau dieses Wettbewerbs wird als Volksmusik, sondern auch in der hat sich in den letzten Jahren zu ei-
sehr hoch eingeschätzt. klassischen Musik zu Hause ist. ner Kulturtechnik entwickelt, die zur
Zudem hat sie zusammen mit Tabea Bewältigung von vielen Alltags- und
Krucker (Musikschule Waldkirch) Guido Schwalt, Musikschulleiter Schulsituationen, im Erwachsenen
auch am schweizerischen Kammer- musikschule@schule-goldach.ch leben auch in Berufssituationen,
unabdingbar geworden ist. Das eigen-
ständige Lernen wird vermehrt zum
digitalen Lernen, unterstützt durch
mobile Geräte wie Tablets und Smart-
phones.
Handys unerwünscht! – So lautet
die klare Ansage an vielen Schulen.
Medienpädagogen leiten zurzeit die
Kehrtwende ein und erproben Handys
als Hilfsmittel im Unterricht. Studien
belegen, dass die 15 – 19-Jährigen
heute fast zu 100% über ein Handy
verfügen. Vermutlich liegt der Anteil
bei Jugendlichen im Oberstufenalter
nicht weit zurück. Der Anteil von in-
ternetfähigen Smartphones ist stark
steigend. Deshalb frage ich mich, ob
Handy-Verbote in der Schule nicht
durch den gezielten und aufgeklärten
Einsatz dieser «Hosensack-Compu-
ter» ersetzt werden sollten.
Die Projektschule Goldau SZ hat den
Einsatz von Smartphones im Rahmen
eines zweijährigen Versuchs erprobt.
Der Lehrer, die SchülerInnen und auch
deren Eltern, sie alle haben die Vorteile
und Nachteile erlebnisnah auspro-
biert. Unter dem Strich sind sie vom
Mehrwert von «mobilem Lernen»
überzeugt.
Wenn Sie sich, geschätzte Eltern, mit
diesem Zukunftsthema auseinander-
setzen möchten, erfahren Sie mehr
auf der smartphone-tauglichen Seite
www.projektschule-goldau.ch/das-
iphone-projekt.
ner Andreas Gehrig
er Tan
Jennif andreas.gehrig@goldach.ch
Wellenbrecher 97 11Bildung
Deutschkurse –
ein Erfolgsrezept für
die Integration
Maria Sulzberger unterrichtet die Migrantinnen schon seit vielen Jahren.
Gute Sprachkenntnisse sind für eine erfolgreiche Integration
Prüfungsvorbereitungskurs
von Migrantinnen und Migranten unerlässlich. Die gut besuchten Zertifikat B2
Deutschkurse sind eine Erfolgsstory.
August 2012 bis April 2013
30 Wochen à zwei Lektionen
Der Gemeinderat hat schon im Jahr Prüfungsvorbereitungskurs B2
2004 ein Angebot für Sprachkurse Neu wird ein Kurs zur Prüfungsvor- Beginn: Dienstag, 14. August
im eigenen Ort geschaffen. Von An- bereitung für die Niveaustufe B2 Zeiten: 20.15 bis 21.45 Uhr
fang an waren die drei Kurse An- angeboten. Diese ist vergleichbar Kosten: CHF 370.–
fänger, Grundkenntnisse und Fort- mit der Prüfung «First certificate» inkl. Lehrmittel
geschrittene gut besucht. Neben in Englisch. Ort: TZM, Marmorstrasse 1
den Deutschkenntnissen werden Für dieses Angebot sind noch An-
auch unsere Kultur vermittelt und meldungen möglich. Anmeldung Sekretariat Schule
verschiedene Themenfelder wie Fa- Marianne Roos angelika.rothenberger@gold-
milie, Wohnen, Essen, Arbeit und roos-lutz@hispeed.ch ach.ch oder 071 844 66 60
Freizeit behandelt.
Im Jahr 2007 hat die erste Gruppe
von Frauen, die von Anfang an da-
bei war, die erstmals durchgeführte
Prüfung A1 bestanden. Deutschkurse für Fremdsprachige
Im Mai 2009 und im Oktober 2011
70
haben weitere Kursteilnehmerinnen
diesen Test absolviert. 60
Erweitertes Angebot 50
Die Gemeinde hat die anfänglich
40
nur für Frauen angebotenen Kurse
vor zwei Jahren auch für Männer 30
zugänglich gemacht, was diese sehr
schätzen. 20
Die ständig wachsende Zahl an Teil-
10
nehmern machte es möglich, das
Kursangebot auf gegenwärtig sie- 0
ben verschiedene Stufen zu erwei-
7 08 8 09 9 10 0 11 1 12 2
tern. So sind die einzelnen Gruppen 2 00 20 2 00 20 2 00 20 2 01 20 2 01 20 201
er / er / er / er / er / er
in ihrem Leistungsniveau homoge- m 07 m 08 m 09 m 10 m 11 m
m 20 m 20 m 20 m 20 m 20 m
So er So er So er So er So er So
ner zusammengesetzt. int int int int int
W W W W W
Aktuell besuchen 34 Frauen und
21 Männer aus 17 Nationen die Entwicklung der Anzahl KursteilnehmerInnen
Kurse.
12 Wellenbrecher 97Bildung
i ghört»
«Letscht doch
m i, P a p i, ihr säget re.
Kind: «Ma s ö t t e t Strom spa
s mir
immer, das
ee.»
Ich ha en Id d mir aber gspannt.»
a sin
Eltern: «D t z e t nur no e
i
b e n u
Kind: «Mir
!»
Steckdose
r.
n Livia Forste
lerInnen der 6. Klasse vo
un g dabei: Schü
Mit Begeister
Bacherlebnistag
Die 6. Klasse von Livia Bättig profitierte kürzlich von einem Ange-
bot des Rheinbundes Viva Riva und erlebte an der Goldach einen
interessanten Tag zum Thema Gewässerschutz.
Unser Tag begann mit einer kurzen Der Nachmittag stand dann ganz im
Instruktion von Herrn Lippuner und Zeichen des Tierreichs. In Forscher-
einem Wasser-Apéro. Wir hatten gruppen fingen wir systematisch
den Auftrag, durch riechen, sehen Tiere, die wir sortierten und katego-
und schmecken herauszufinden, risierten. Da je nach Sauberkeit und
was in dem Wasser enthalten war. Qualität des Wassers unterschied-
Das war gar nicht so einfach. liche Tiere im Bach leben, konnten
Ausgerüstet mit Pinseln, Becher- wir auf diese Weise noch ein weite-
lupen, Löffeln, Netzen, Picknick res Qualitätskriterium überprüfen.
und Gummistiefeln machten wir Nebst Köcherfliegen- und Kriebel-
uns dann auf den Weg zur Gold- mückenlarven, einem Bachflohkrebs
ach. Dort bewerteten wir als erstes und vielen anderen Kleinstlebewe-
den Bach, indem wir verschiedene sen fingen wir sogar einen Fisch!
Qualitätskriterien überprüften. Als Fazit des Tages konnten wir
Nach zwei Spielen zu den ver- abschliessend feststellen, dass die
schiedenen Wasserlebewesen und Wasserqualität der Goldach gut bis
einem Infoblock zum Thema PH- sehr gut ist und diese so eine ideale
Wert durften wir uns nun daran Lebensgrundlage für allerlei kleine
machen, Wasserlebewesen zu fan- und grosse Lebewesen darstellt.
gen. Als Stärkung für die Jäger und Müde, ziemlich nass, aber zufrie-
Sammler machten wir ein Feuer, den machten wir uns wieder auf
brieten Würste und genossen die den Heimweg.
Mittagspause bei herrlichem Son- Livia Forster
nenschein. forster.livia@schule-goldach.ch
Wellenbrecher 97 13ört» rm-
e t s c hti gh M a g en-Da
«L hat
Bildung Mittelstufensporttag Die g a n z
.
e
D
Familie en (5 Jahre)
dch
as Mä cht Mol wöt
ti
p e
in neuer Form Grip
sa g t : « M
rosaro
chs
ami, nö Becki chötzlä
te
!»
d e n n i s
Am 14. Mai fand der Mittelstufensporttag bei zwar etwas kühlen
Temperaturen, aber trotzdem sonnigem Wetter statt.
Erstmals wurde der Sporttag in ei- ziplinen einzeln bewertet wurden, Am besten gefiel mir Ball über
nem etwas anderen Rahmen als zählte dieses Jahr die Leistung der Schnur, weil wir ein gutes Zusam-
bisher durchgeführt. Während in ganzen Klasse. In den Disziplinen menspiel hatten.»
den letzten Jahren die SchülerInnen Fussball, Ball über Schnur und Jä- Tanaja: «Ich fand den Sporttag toll.
hauptsächlich in Leichtathletikdis- gerball massen sich die einzelnen Am besten haben mir Fussball und
Stufen in jeweils zweistündigen Ball über Schnur gefallen, weil man
Turnieren. Kurz vor der Rangver- da als Team arbeiten muss.»
kündigung fand die traditionelle Laurin: «Der ganze Sporttag war
Klassenstafette statt, bei der jeweils super, weil es fair zu und her ging.»
die zehn schnellsten LäuferInnen Flutra: «Ich fand es lustig beim
jeder Klasse mitmachen durften. Fussball, weil unsere Gegner ein
Pünktlich um 16.15 Uhr fand die Eigentor geschossen haben, und
Siegerehrung statt. Die Siegerklas- unser Goalie hat während dem
sen waren die 4. Klasse von Daniela Spiel Dehnübungen gemacht.»
Tobler, die 5. Klasse von Christian Sophie: «Mir hat die Stafette gut
Zangl und die 6. Klasse von Daniel gefallen, weil wir die Schnellsten
Hanselmann. waren.»
Rückmeldungen von einigen 4. Kläss-
lerinnen und 4. Klässlern: Susanne Kehl Eppelsheimer
Natalia: «Ich fand den Sporttag kehleppelsheimer.susanne
mega lässig, weil die Sonne schien. @schule-goldach.ch
ag.
Mittelstufensportt
Stolze Sieger am
14 Wellenbrecher 97Goldacher SchülerInnen als Babysitter Bildung
Zwölf Schülerinnen und ein Schüler haben erfolgreich den Goldacher Babysitterkurs unter dem
Patronat der kath. Kirche absolviert. Sie verstärken das Babysitterteam Goldach / Tübach.
OberstufenschülerInnen als Die Namen und Telefonnummern Kontakt
zuverlässige Kinderhüter aller 40 BabysitterInnen finden sich Marion Wenk
13 GoldacherInnen im Alter von auf einer Liste, die Eltern gegen Seefeldstrasse 11
13 bis 15 Jahren haben an drei eine geringe Kostenbeteiligung von 9403 Goldach
Abenden den diesjährigen Baby zehn Franken bei Marion Wenk be- Tel. 071 845 48 28
sitter-Kurs besucht. Manuela Wyss, stellen können. Einen Termin fürs
die Kindergärtnerin und Mutter ist, Kennenlernen und für Hütedienste
hat die angehenden Babysitter auf vereinbaren Eltern danach direkt
ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit dem Babysitter.
vorbereitet. Themen wie erste Hilfe,
Ernährung, Windelwechseln oder Nur positives Feedback
Spielen wurden vermittelt. Die positiven Rückmeldungen von
Eltern und Babysittern zeigen, dass
Gelegentliche Einsätze – keine die Zusammenarbeit hervorragend
Tagesmütter funktioniert. Und was meinen die
Die jungen GoldacherInnen freuen beaufsichtigten Kinder? Viele fra-
sich nun auf gelegentliche Einsätze gen die Eltern aus heiterem Him-
an Nachmittagen, Abenden oder mel, wann denn endlich mal wie-
Wochenenden. Weil alle Babysitter der der Babysitter komme. Gibt es
noch zur Schule gehen, scheiden einen herzlicheren Beweis dafür,
Einsätze als Tagesmutter oder als dass die Kinder ihren Babysitter
Hütedienst während elterlicher Er- mögen?
werbstätigkeit aus. Freut sich auf den Besuch des Babysitters.
WETTBEWERB «IM SCHEINWERFERLICHT»
Von Pro Infirmis St.Gallen-Appenzell
2012: Die schulische Integration Wer?
Ausgezeichnet wird das besondere Pro Infirmis sucht Behörden, Schu-
Engagement für die schulische In- len, Lehrpersonen und Angehö- Kontakt
tegration von Kindern und Jugend- rige von betroffenen Kindern und Vinzenz Jud-Herzog
lichen mit Behinderung. Jugendlichen, welche sich für die Leiter Pro Infirmis Beratungs-
integrative Schulung einsetzen und stelle St.Gallen
Warum? damit einen wichtigen Beitrag für Tel. 071 228 49 40
In den Kantonen bestehen in der einen chancengleichen Zugang zu www.proinfirmis.ch
Umsetzung der «Schule für alle» Bildung leisten. «Kanton» auswählen und auf
grosse Unterschiede. Obwohl noch «Aktuelles» klicken
viele Unsicherheiten und Vorbe- Wo?
halte zu diesem Thema geäussert Die Teilnahmebedingungen und die
werden, gibt es mittlerweile auch Wettbewerbsunterlagen können
eine Reihe von Beispielen einer ge- per Mail oder telefonisch bestellt
lungenen schulischen Integration. werden.
Diese möchten wir würdigen und Vinzenz Jud
auszeichnen. vinzenz.jud@proinformis.ch
Wellenbrecher 97 15hört»
«Letschti g Znüni
c h e n k n abbern beim
Abschaffung Velovignette – bin Zwei M ä d lten sich
Bildung ü e b li und unterha
an ih r e n R
ener,
ne. «Gell, frü
ich ausreichend versichert? e r ih r e Z ä h o
üb
c h li g s i s in d, hend mir n
wo mir n o d mir
c h ö n n e b is se. Jetzt sin
besse r Zäh!»
Auf den 1. Januar wurde die Velovignette in der Schweiz ab a lt u n d v e rlüret üseri
sch o
geschafft. Die 2011er Vignette war nur noch bis 31. Mai gültig.
Mit der Vignette fällt auch der Ver- Es wird davon ausgegangen, dass
sicherungsschutz weg, der bisher rund zehn Prozent der Schweizer
Schäden aus Velounfällen gegen- Bevölkerung über keine Privathaft-
über Dritten gedeckt hat. Für Schä- pflichtversicherung verfügt. Velo-
den, die Sie als Radfahrerin oder fahrende müssen in Eigenverant-
als Radfahrer verursachen, werden wortung für einen ausreichenden
künftig die private Haftpflichtver- Versicherungsschutz sorgen.
sicherung oder Sie persönlich auf- Insbesondere wenn Sie Kinder im
kommen müssen. Neu muss somit schulpflichtigen Alter haben, ist
nicht mehr das Velo versichert sein, eine Privathaftpflichtversicherung
sondern die Person, die es benützt. für Ihr Kind unerlässlich. Die Schü-
Die neue Regelung gilt auch für lerInnen benutzen das Velo für den
E-Bikes mit Tretunterstützung bis 25 Schulweg, auf Schulreisen oder für
km / h, Motorhandwagen und Elek- den Weg ins Freibad. Auch sind
trorollstühle bis 10 km / h. Weiterhin die durch den TCS und die Polizei
obligatorisch bleibt die Vignette je- durchgeführten Radfahrprüfungen
doch für alle übrigen motorisierten weiterhin für alle Goldacher Schü-
Zweiräder, insbesondere Mofas und lerInnen obligatorisch.
E-Bikes mit Tretunterstützung über Personen, welche nicht versichert
25 km / h. sind, müssen Fremdschäden aus
der eigenen Tasche berappen. Um
sich vor bösen Überraschungen zu
schützen, empfehlen wir Ihnen, den
individuellen Versicherungsschutz
zu überprüfen.
Weitere Informationen finden Sie
auf www.velovignette-ade.ch.
Stefan Sieber
stefan.sieber@goldach.ch
hört»
«Letschti g it,
lg s c h n ö d g uet. I ha gse
fo
Mutter: «Du
ume!»
du söllsch ufr «J oo, wenn öpp
er
J a h re ):
Mädchen (3 n öd guet ufru
me.»
h , c h a n e r
müed isc üed»
r: «M o m o ll, lueg i bi au m
Mutte »
esch is Bett…
Kind: «Jo, mu
16 Wellenbrecher 97Meine Lehre als Netzelektriker bei den Bildung
Technischen Betrieben
Meine Schnupperlehren suchte ich mir im Bereich der Elektrizität, da mich diese schon
immer faszinierte und ich mich zudem gerne im Freien aufhalte. Dies führte dazu, dass mich mein
damaliger Lehrer auf ein Inserat der Technischen Betriebe (TBG) aufmerksam machte.
Voller Freude habe ich mich da so- befand sich eine weitere Baustelle. das Stellen von Kandelabern für die
fort beworben. Bereits nach einigen Da die Platzverhältnisse etwas ein- Strassenbeleuchtung.
Tagen erhielt ich einen Anruf von geschränkt waren, mussten wir
Herrn Hiltebrand. Er lud mich gleich einige Vorkehrungen treffen. Wir Umfassendes Fachwissen
ein, um uns gegenseitig kennen zu hatten eine provisorische Verteil- Das ganze Team der TBG war immer
lernen. So ging ich auch da noch kabine zu stellen, damit wir die bereit, mir alle meine vielen Fragen
zwei Tage schnuppern. Ich fühlte alte Verteilung entfernen konnten. zu beantworten. Es hat mir ein gros-
mich sehr wohl und die Arbeit ge- Vorerst mussten wir jedoch mit ei- ses Wissen in den Bereichen Nie-
fiel mir von Anfang an. Über die ner Verbindungsmuffe die Kabel derspannung mit Kabelzügen, Ver-
Zusage, die ich gleich nach meinen verlängern. Mit diesem Provisorium bindungsmuffen, Anschlüsse in den
Schnuppertagen erhielt, freute ich konnte die Energiezufuhr für die Verteilkabinen und in den Transfor-
mich natürlich sehr. Anwohner aufrecht erhalten wer- matorenstationen vermittelt. Nicht
den, während wir die neuen Kabel zu vergessen ist der Unterhalt der
Zuerst die Theorie … einzogen und die Hausanschlüsse Verteilkabinen sowie der öffent-
Motiviert trat ich im August 2009 fertigstellten. Ein interessantes Ob- lichen Beleuchtung (Strassenbe-
meine Lehre als Netzelektriker an. jekt war der Neubau der Eilinger leuchtung) – und natürlich das Ein-
Als Einstieg hatte ich gleich einen Holz AG an der Langrütistrasse. messen der Rohranlagen.
Einführungskurs bei den St.Gallisch- Für die neue Zuleitung wurde ein Um immer aktuelles Fachwissen
Appenzellischen Kraftwerken (SAK) Kabel mit 3x150mm2 mit einem aufzubauen, wurden ich und meine
zu absolvieren. Ich konnte es jedoch Gesamtdurchmesser von 53mm Berufsschulkollegen in den ersten
kaum erwarten, endlich in Goldach verwendet, das wir gemeinsam mit beiden Lehrjahren öfters an Kurse
zu arbeiten. den Arbeitern der SAK einzogen. in Chur aufgeboten. Hier wurde
Das gestellte Bauprovisorium wurde uns vieles zur Mittelspannung, zum
… dann die Praxis mittels einer Verbindungsmuffe an Freileitungs- und zum Stationen-
In meinen drei spannenden Lehrjah- dieses Kabel angeschlossen. Bei Bau beigebracht. Diese Kurse emp-
ren erlernte ich nach und nach das der Fertigstellung mussten wir das fand ich als sehr lehrreich und zu-
Bauen und Warten der Einrichtun- Kabel etwas kürzen und konnten dem verschafften sie mir zusätzlich
gen für den Transport elektrischer dieses danach an einen speziellen etwas Routine für die LAP.
Energie. So zum Beispiel arbeite- Hausanschlusskasten für grössere
ten wir im Auftrag von Tübach an Kabelquerschnitte anschliessen. Ei- Gut vorbereitet an die LAP
der Transformatorenstation Boden nes unserer neusten Projekte steht Im letzten Lehrjahr besuchte ich
mann. Hier hatten wir ein Kabel an der Sonnenhaldenstrasse 2. Da- wiederum einen Kurs in St. Gallen
zu verlegen, die Endverschlüsse mit die bestehenden Kabel nicht bei den SAK. Hier wurde mit uns
anzubringen und den Anschluss unter dieser Liegenschaft durchge- eine Probe-LAP durchgeführt. Dies
vorzunehmen. Somit konnte die führt werden mussten, hatten wir tat mir sehr gut. So wusste ich, wo
Spannungsumwandlung vom Mit- alle Kabel neu zu ziehen und konn- meine Stärken und Schwächen
telspannungsnetz auf das Netz der ten nicht die alten des zuvor abge- lagen. Um mich optimal für die
Niederspannungskunden wieder brochenen Hauses verwenden. Eine Lehrabschlussprüfung vorzuberei-
erfolgen. An der Quellenstrasse häufige Arbeit in Goldach ist auch ten, ging ich meine Schwachstellen
nochmals durch und erhielt in mei-
nem Lehrbetrieb sehr gute Unter-
stützung. Das ganze Team habe ich
stets aufgestellt, lustig und freund-
lich erlebt. So ging ich gut vorberei-
tet an meine Abschlussprüfung und
hoffe auf ein gutes Ergebnis.
Nun wechsle ich nach den Som-
merferien meinen Arbeitsplatz von
Goldach ins Rheintal.
Kevin Haltiner
Lernender Kevin Haltiner
Wellenbrecher 97 17Dorfleben Musical-Oper «Notfall 51»
Die in Goldach ansässige «UMEA – United Media Artists» feiert
dieses Jahr ihr 15-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass
hat der Inhaber des Film- und Tonstudios, Christoph Schnell,
seine 160. Komposition geschrieben: die Musical-Oper «Notfall 51».
Uraufführung ist am 5. August in der Lokremise St.Gallen.
Die Geschichte
«Notfall 51» ist eine witzige, aber standteil des Ensembles von «Notfall
dennoch glaubwürdige Verbin- 51». Das Stück ist keinem Genre zu-
dung von Tragödie und Komödie. zuordnen: eine einmalig «verrückte
Das Stück basiert auf wahren Be- Mischung» aus Sprechtheater,
gebenheiten und wird beim einen Operette, Volkslied, Rap, Oper und
oder anderen Zuschauer vielleicht Musical.
Erinnerungen an eigene Erlebnisse
wachrufen: Das Ehepaar Geschwind Gewinnerin des Rogowave Radio-
begibt sich auf die Notfallaufnahme Projektes der Schule Simone Kästli (rechts) nimmt ihren Preis entgegen.
eines Krankenhauses und erlebt dort Anlässlich des Radio-Schulprojek-
die aberwitzigsten Situationen. Wird tes stellte UMEA im Rahmen eines Und für alle, die beim Wettbewerb
Frau Geschwind die geballte Ladung Wettbewerbes Freikarten für die leider leer ausgegangen sind: Tickets
Medizin überleben? MusicalOper zur Verfügung: Die können ab sofort bestellt werden
glückliche Gewinnerin durfte zwei auf www.MusicalOper.ch. Dort fin-
Eine einmalige Mischung Karten für eine Aufführung von den Sie auch weitere interessante,
Sechs SängerInnen, vier Schauspie- «Notfall 51» entgegennehmen. Wir stets aktuelle Informationen zur
lerInnen, drei Statistinnen und ein wünschen ihr und ihrer Begleitung Produktion.
elfköpfiges Live-Orchester sind Be- gute Unterhaltung. Dorothea Natau
goldach
blumenwiese-goldach.ch
geplant
Zu vermieten in Goldach per 01.08.12 o. n. V. in
Schöne, gemütliche
4-Zimmerwohnung
im HP moderne und helle 2½- bis 4½-Zimmer-Neubau-
ca. 80 m2, Parkett- und Steinplattenböden, Mietwohnungen / praktische Grundrisse / offene
Küchen mit Combi-Steamer / eigene Waschtürme /
Miete inkl. Fr. 1’350.-; grosszügige Aussenbereiche / Mietzinse ab CHF 1'180.−
/ Bezug ab Winter 2012/Frühjahr 2013.
Auskunft / Besichtigung: 079 235 79 89 Fortimo AG, St .Gallen, w w w.fortimo.ch, 071 8 4 4 06 66
n e r v a t i o n e n auten
r P a r t r R e n o d N e u b 9403 Goldach
Ih fü un Tel. 071 841 42 93
Fax 071 841 44 93
N. Hanselmann AG
9422 Staad
Tel. 071 855 23 11
Fax 071 855 64 02
Dipl. Malermeister info@hanselmannag.ch
www.hanselmannag.ch
malen • tapezieren • spritzen • verputzen
18 Wellenbrecher 97«RAIFFEISEN Dorfleben
Bildung
FerienSpass am See»
Der Ferienpass Goldach-Tübach und der FerienSpass Rorschach
& Rorschacherberg haben fusioniert und sich neu organisiert.
Zusammen mit der Gemeinde Untereggen ist der «RAIFFEISEN
FerienSpass am See» entstanden.
Die Neuorganisation, ein überarbei- und das Angebot ausgebaut wer-
tetes Konzept sowie ein Sponsoren- den. Die verschiedenen Kursanbie-
Vertrag mit den Raiffeisenbanken ter haben nur noch eine Anlaufstelle
Goldach und Rorschacherberg-Thal und der administrative Aufwand
stehen. In den Herbstferien 2012 lässt sich in der neuen Struktur ver-
können die Kinder aus Goldach, Ror- ringern.
schach, Rorschacherberg, Tübach Bei Fragen und Anregungen zum
und Untereggen erstmals gemein- neuen «RAIFFEISEN FerienSpass am
sam Kurse im «RAIFFEISEN Ferien- See» ist die Arbeitsgruppe per Mail
Spass am See» besuchen. unter ferienspass_am_see@gmx.ch
Durch den Zusammenschluss kön- oder telefonisch unter 079 918 55
nen die Ressourcen besser genutzt 94 erreichbar. Daniela Stark
Der neue «Raiffeisen FerienSpass am See» verspricht ein
vielseitiges Ferienprogramm.
rk,
iela Sta a Resch
d o lp h s, Dan e r, Rit
rgrit A ollhald
c h li n ks: Ma schle, Lidia B
chts na er, Judith Ra
von re
s p a s s -Team te Eggenberg
rien Odet
Das Fe muth,
r is k a Wilder
P
Wellenbrecher 97 19Dem Alphornvirus verfallen
Ein kleines Alphorn am Strassenschild des Paradieswegs
lässt schon erahnen, dass hier in der Nähe ein Musiker zu Hause
ist. Und folgt man ihm, gelangt man tatsächlich zu einem
Vollblut-Musikanten. «Ich bin dem Alphornvirus verfallen»,
so Peter Hochreutener, besser bekannt als «Trompeten-Peter». Peter Hochreutener
Die ersten Alphornklänge hörte er war ein einmaliges Erlebnis, das ich werden.», freut sich Peter Hoch-
vor etwa 30 Jahren am Seealpsee. bestimmt nie vergessen werde.» reutener, «das schätze ich sehr.»
«Dieses mehrfache Echo von den Die Begeisterung in den Augen
Felsenwänden faszinierte mich so Alphorngruppe Bodensee seiner Schüler zu sehen ist für ihn
sehr, dass ich mir schnellstens ein 2005 gründete er die Alphorn- das Grösste. «Die Kinder erlangen
Alphorn angeschafft habe», erzählt gruppe Bodensee, um die urtüm- durch das Naturinstrument Ruhe
der 63-Jährige. «Das langjährige liche Musik einerseits zu pflegen, und Entspannung. Für mich ist das
Trompetenspielen zuvor erleichterte andererseits aber auch neu zu in- Jugendförderung pur!» So kam
mir den Einstieg sehr, da die Blas- terpretieren. Mittlerweile zählt die es, dass Peter Hochreutener die
technik identisch ist.» Schon nach Formation 20 Mitglieder. Seit einer «Peter’s Greenhorn-Jugend Alp-
kurzer Zeit konnte Peter Hochreu- misslungenen Hirntumoroperation horngruppe» ins Leben rief. «Was
tener so sein eigenes Echo am See- 2008 ist Peter Hochreutener drei- uns einzigartig macht ist, dass unser
alpsee geniessen. fach gelähmt und kann mit dem Repertoire nebst traditionellen Alp-
Rollstuhl das Probelokal nicht mehr hornmelodien auch experimentelle,
Abgeführt in Russland erreichen. «Ruedi Baumann aus groovige Blues-Stücke beinhaltet.
Es folgten Auftritte im In- und Aus- Rorschacherberg leitet nun als mein Ausserdem vermischen wir erstmals
land. Mit seinem Alphorn reiste er Nachfolger die Gruppe. Ich bin da- das Alphorn mit Piano und Perkus-
bis nach Australien und in die USA. von überzeugt, dass der Alphorn- sion.»
Sein grösstes Highlight erlebte er boom weiter geht.»
aber in Russland. «Ich habe mir Alphornklänge am Mötteliweier
immer gesagt, wenn ich jemals in Jugendförderung pur Jeden Sonntagmorgen spielt Peter
Russland sein sollte, will ich auf dem Die Förderung des Nachwuchses Hochreutener bei guter Witterung
roten Platz in Moskau spielen.», liegt Peter Hochreutener sehr am von 10.30 – 11.45 Uhr am kleinen
lacht der gelernte Maschinen- Herzen. «Das Klischee, nur ‹alte Schlossweier. Oftmals gesellt sich
schlosser. Auf dem berühmtesten Knochen› spielten Alphorn, ist weit der eine oder andere Alphornblä-
Platz Russlands ist eigentlich jeg verbreitet. Dem will ich mit meiner ser dazu. «Das Echo ist ideal und
liches Musizieren verboten. Trotz- Nachwuchsförderung entgegen- ich bekomme viele postitive Rück-
dem wollte er es sich nicht nehmen wirken». Als ehemaliger Musikleh- meldungen von Anwohnern und
lassen, an den offiziellen Schweizer rer für Blechblasinstrumente bietet Passanten, worüber ich mich riesig
Tagen in Moskau ein paar Töne zum er Kindern und Jugendlichen von freue.» Wer also näheres über das
Besten zu geben. Es wurde das kür- acht Jahren bis zum Ende der Lehr- Alphorn erfahren möchte, ist herz-
zeste Konzert seiner Musikkariere: zeit unentgeltlichen Alphornunter lich eingeladen, bei einem kleinen
«Nach nur etwa zwei Minuten richt an. Dies ist vor allem dank Spaziergang am Mötteliweier den
wurde ich von der Polizei abgeführt grosszügigen Spendern möglich. Klängen zu lauschen.
und musste mein Ständchen abbla- «Sogar die Instrumente können Linda Müntener
sen», erinnert er sich zurück. «Das ohne Miete zur Verfügung gestellt Lernende
20 Wellenbrecher 97Sie können auch lesen