Vereinszeitung Oktober 2016 Nr. 146 ... mehr als nur ein Sportverein - Solingen

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Vereinszeitung Oktober 2016 Nr. 146 ... mehr als nur ein Sportverein - Solingen
Wald­Merscheider Turnverein 1861 e. V. · Adolf­Clarenbach­Straße 41, 42719 Solingen

           Vereinszeitung
                Oktober 2016 · Nr. 146

             ... mehr als nur ein Sportverein
Vereinszeitung Oktober 2016 Nr. 146 ... mehr als nur ein Sportverein - Solingen
WMTV
                                 informiert

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Geschäftsstelle:                        WMTV Restaurant:
Adolf­Clarenbach­Straße 41              Adolf­Clarenbach­Straße 41
42719 Solingen                          42719 Solingen
                                        Am Walder Stadion
Telefon: 0212 ­ 31 85 97
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Öffnungszeiten:                         16:00 ­ 01:00 Uhr
dienstags                               sonntags und feiertags
17:00 ­ 20:00 Uhr                       11:00 ­ 01:00 Uhr
mittwochs und freitags
10:00 ­ 12:00 Uhr                       Küche:
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BIC: SOLSDE33XXX                        18:00 ­ 22:30 Uhr

WMTV Fitnessstudio:
Adolf­Clarenbach­Straße 41
42719 Solingen

Telefon: 0212 ­ 23 11 475

Öffnungszeiten:
montags bis freitags 8:00 ­ 21:00 Uhr
samstags 09:00 ­ 15:00 Uhr
sonntags 09:00 ­ 13:00 Uhr

Unsere weiteren Broschüren:

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Inhaltsverzeichnis
                               Vereinszeitung

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WMTV Kontakt                   02        Ferienprogramm
Inhaltsverzeichnis             03          Tennis                        40
Kooperationen                  04          Ferienfreizeit                42
Kooperation SoFrei             06          Ladies Spezial                44
SSB Japan­Austausch            08        Kinder­Oase                     45
Siegel "bewegt älter werden"   10        Hochzeiten                      46
Weiterbildung "Tanzen"         11        Runder Geburtstage              48
Fortbildung "Gesundheit"       12        Wir nehmen Abschied             50
Kooperation BZgA               14        WMTV Übungsleiter Alicia        52
Geburtstag Gaststätte          16        Lachyoga                        53
Bundesfreiwilligendienst       18        Tennis Familientag              54
WMTV Familientag               20        Prellball                       55
Radlergruppe                             Rugby                           56
  Münsterland                  22        Fechten                         60
  Niederrhein                  23        WMTV Übungsleiter Lars          62
  Mönchengladbach              24        Handball
Wirbelsäulengymnastik          25          Abschied Viktor Szilágyi      63
Boule                          26          Turnier Leudal                64
Rehasport                      28          Ausflug Wupper                67
WMTV Gruppenhelfer             29          Großfeldturnier               68
Kibaz                          30          Beachcup                      70
Turnen                                     Sommerferien                  72
  Airtrackbahn                 31          HSG­Jugend­Cup                76
  RTB Landesfinale             32          Ausflug Ardennen              77
  Kinderturnen                 33        Bilderrätsel                    78
Ferienprogramm                           WMTV informiert                 80
  Fussball                     35        Projekt "Backrezepte"           82
  Hockey                       36        Impressum                       83
  Selbstverteidigung           38

                                     Redaktionsschluss ist der 24.01.2017

                                                                               3
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WMTV
                                  informiert

    Erfolgreiche Zusammenarbeit und Kooperationen
Der WMTV Solingen 1861 e.V. kann          ner zu den in Solingen ansässigen Be­
auf eine Vielzahl von Kooperationen       wegungskindergärten – der Dritte in
mit Schulen, Institutionen, Kindergär­    Kooperation mit dem WMTV. Darüber
ten und Verbänden in Solingen und         hinaus wird hier auch das Kibaz (Kin­
den angrenzenden Städten verweisen.       derbewegungsabzeichen)       abgenom­
Wir sehen hier zum Beispiel in der Zu­    men.
sammenarbeit mit Schulen eine wich­       Zu diesem Zwecke fand am Samstag,
tige Aufgabe der Sportvereine im          04.06.2016, um 14:00 Uhr in der
Bereich der sportmotorischen Entwick­     WMTV­Turnhalle die feierliche Überga­
lung der Kinder und Jugendlichen.         be der Urkunde statt, mit der die Kita
Aber auch im Erwachsenen­ oder Se­        Zwappel offiziell als Bewegungskinder­
niorenbereich     bestehen   zahlreiche   garten ausgezeichnet wurde. Um die­
Partnerschaften, welche schon teilwei­    sen feierlichen Akt gebührend feiern
se jahrelang Bestand haben. Wir se­       zu können, wurde die WMTV­Turnhalle
hen in der Zusammenarbeit und             kurzerhand zu einer Zirkusmanege
stetigen Weiterentwicklung eine wich­     umfunktioniert. Mit viel Spaß und gu­
tige, sozialpolitische Aufgabe, denn      ter Laune bedankten sich anschließend
dies ist heute zu einem festen Be­        alle Beteiligten für die bisherige gute
standteil des Bildungsangebots gewor­     Zusammenarbeit, die nun durch die
den. Alle gesellschaftlichen Gruppen      Urkunde noch einmal gefestigt werden
und politischen Parteien sehen im         konnte. »
Sport ein wichtiges Mittel der Gesund­
heits­ und Sozialerziehung, unabhän­
gig vom Alter der Aktiven.

Präsentation der Kita Zwappel als
„Bewegungskindergarten“
Diese Kooperationen werden ständig
erweitert und mit der „Kindertages­
stätte Zwappel“ wurde ein weiterer
Partner im Kreis der „WMTV­Familie“
aufgenommen.     Seit kurzem gehört
die Kita Zwappel als anerkannter Part­

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WMTV
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Festigung der Zusammenarbeit
mit der „Heimstatt Adolph Kol­
ping“
Direkt nach der feierlichen Übergabe
ging es dann weiter zur Turnhalle Ro­
senkamp, denn dort wurde um 14:30
Uhr eine weitere, feierliche Übergabe
durchgeführt.
Unter dem Motto „Wir leben Inklusion“
wurde die jahrelange, erfolgreiche Zu­
sammenarbeit der Heimstatt Alolph          • Unterstützung vom HAK im
Kolping e.V. (HAK) mit dem WMTV            Vereinsentwicklungsprojekt Inklusion
Solingen 1861 e.V. durch die Überga­       des WMTV und dem BRSNW
be eines „Wir leben Inklusion“ – Sie­      (Behinderten­ und Rehabilitations­
gels bekräftigt.                           sportverband Nordrhein­Westfalen e.V.)
Nachfolgend eine Auflistung der Zu­        2013 – 2015
sammenarbeit der vergangenen Jahre         • Diverse Einzelkurse im Pfarrheim,
und die in der Zukunft:                    wie Wirbelsäulengymnastik etc.
                                           • Wirbelsäulenkurs für Betroffene
• Regelmäßige Workshops 4 x im Jahr        • Nordic­Walking­Kurs für Betroffene
mit unterschiedlichen Themen
• Gemeinsame Weihnachtsfeiern,             Denn:      „Inklusion     ist    kein
Karnevalsfeiern und Vereinsfeiern          Expertenthema – im Gegenteil. Sie
• Gemeinsame Aktion beim Jubiläum          gelingt nur, wenn möglichst viele
150 Jahre WMTV 2011                        mitmachen. Jeder kann in seinem
• Kurse im Bereich Betriebliches           Umfeld dazu beitragen. Und je mehr
Gesundheitsmanagement (BGM) für            wir über Inklusion wissen, desto eher
Mitarbeiter des AK­Heim wie Zumba,         schwinden    Berührungsängste     und
Fitness­Mix etc.                           Vorbehalte.“   (Zitat   der   „Aktion
• Gemeinsame Auftritte im Bereich          Mensch“).
Inklusion
                                                                    Daniel Konrad

  Spruch...
  Egal wie langsam du läufst, du läufst immer noch schneller als die, die auf der
  Couch liegen bleiben!

                                                                                    5
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                              Kooperationen

       SoFrei und der WMTV ­ das passt zusammen!
„Eine Stadt lebt vom Engagement ih­      vermittelt an die unterschiedlichsten
rer Bürgerinnen und Bürger. Bürger­      Institutionen, Vereine und Organisa­
schaftliches Engagement ist eine         tionen Ehrenämtler, welche sich dann
unverzichtbare gesellschaftliche Auf­    aktiv vor Ort einsetzen.
gabe, ein Beitrag für Mitmenschen und    Auch beim WMTV Solingen 1861 e.V.
Umwelt. Dieses Engagement will die       greift man sehr gerne auf das Angebot
Solinger Freiwilligen Agentur fördern    der SoFrei zurück. Aufgrund der guten
und dazu beitragen, dass unsere Stadt    Zusammenarbeit in der Vergangen­
lebenswerter und attraktiver wird.       heit, sind aktuell drei im Ehrenamt tä­
                                         tige Personen beim Wald­Merscheider
                                         TV tätig, welche sich aktiv ins Vereins­
                                         leben einbringen. Die Zusammenarbeit
                                         mit der SoFrei sorgt somit für eine
                                         nachhaltige Bereicherung, wobei aus­
                                         drücklich beide Partner davon positiv
Viele Menschen sind bereit, sich eh­     profitieren.
renamtlich zu engagieren, und viele
Organisationen und Einrichtungen sind                             Daniel Konrad
auf diese ehrenamtliche Unterstützung
und Mitarbeit angewiesen. Beide bie­     PS: Weitere Informationen über Ko­
ten     interessante   Möglichkeiten.“   operationen, soziale Projekte und er­
(Quelle: Homepage SoFrei)                folgreiche Zusammenschlüsse bzw.
Die „SoFrei“ (Solinger Freiwilligen      ­arbeiten sind auf unserer Homepage
Agentur e.V.) setzt genau hier an und    hinterlegt.

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Vereinszeitung Oktober 2016 Nr. 146 ... mehr als nur ein Sportverein - Solingen
Vereinszeitung Oktober 2016 Nr. 146 ... mehr als nur ein Sportverein - Solingen
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                                Kooperation

              Japan­Simultanaustausch vom SSB
In der Zeit vom 02.­14.08.2016 be­        alle geöffnet haben und dabei gute
suchten uns acht Japaner/innen in So­     Beziehungen geknüpft wurden. Wei­
lingen. Das erste Aufeinandertreffen      terhin besuchten wir den Wuppertaler
fand in den Räumlichkeiten des            Zoo und gingen danach Bowlen. Die
WMTVs statt, wo wir die Japaner herz­     Bergwerk­Besichtigung und das Schie­
lich begrüßten und der Kontakt zu den     ßen im Leistungszentrum in Dortmund
Gastfamilien hergestellt wurde. Am        waren ebenfalls große Ereignisse für
nächsten Tag wurden unsere Gäste          die Japaner, da uns auch Vertreter des
auch durch den Stellvertretenden Bür­     LSB besuchten.
germeister, Herrn Lauterjung, auf
Schloss Burg in Empfang genommen.
Es war eine sehr große Ehre für die
Japaner, von ihm in Empfang genom­
men zu werden und sie schätzten es
sehr. Auf dem Weg nach Schloss Burg
hatten wir viel Zeit, uns gegenseitig
auszutauschen und haben schon viel
übereinander erfahren.

                                          Am 10.08.2016 war die Besprechung
                                          des Jahresthemas „Fair Play“. Das war
                                          ein weiteres Highlight, da wir persön­
                                          lich viel von der japanischen Sichtwei­
                                          se erfahren haben: die Bedeutung von
                                          „Fair Play“. Außerdem haben wir ge­
                                          lernt, dass die Japaner sehr auf Re­
                                          spekt, Wertschätzung und Harmonie
                                          bestehen.
Auch an den darauf folgenden Tagen        Donnerstag durften wir das Radio RSG
haben wir viel zusammen erlebt: Zum       besichtigen. Am Nachmittag haben die
Beispiel an dem Familientag, als wir in   Japaner dann für uns gekocht, um
einer kleinen Gruppe im Aqualand          einen Einblick in die japanische Küche
Köln schwimmen waren. Außerdem            bekommen. Und anschließend abends
war das Segeln in Roermond eine tolle     haben wir in Solingen­Burg Segway
Erfahrung, da die meisten von uns         Polo gespielt. Am 12.08.2016 besich­
noch nie Segeln waren. An diesem          tigten wir Düsseldorf; dabei waren wir
Wochenende wurde unser Gruppenzu­         im Benrather Schloss und auf dem
sammenhalt weiter gestärkt, da sich       Rheinturm.     »

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WMTV
                                Kooperation

Den letzten Tag verbrachten wir im It­    Garten und hatten dort einen schönen
tertal mit Grillen, Schwimmen und Be­     Abschied.      Am    Sonntag,    dem
achvolleyball.     Den    gemeinsamen     14.08.2016, sind unsere japanischen
Ausklang hatten wir mit den Gastfami­     Freunde mit der Bahn nach Berlin ge­
lien. Wir starteten mit einer Feedback    fahren. Dort gab es ein Treffen aller
Runde. Das, was den meisten gefallen      Teilnehmer des Japan­Austauschs, die
hat, war der gemeinsame Spaß und          über die 2 Wochen in ganz Deutsch­
das tolle Gruppengefühl. Der Abend        land verteilt waren.
war für die meisten sehr traurig und                                Lara Krüger
emotional, da wir alle Freunde gewor­
den sind. Die japanischen Teilnehmer      Info Japanaustausch:
haben als kleines Dankeschön etwas        Vom WMTV waren in Planung und
für uns vorbereitet. Sie trugen Kimo­     Durchführung Phil Lukosch – auch SSB
nos und haben für jeden deutschen         Jugendteam ­ und als Dolmetscher
Teilnehmer einen individuellen Schrift­   Marius Hartmann ÜL / Ji­Jutsu mit ein­
zug gestaltet, der sie oder ihn am        gebunden. Vielen Dank, ohne den Ein­
besten beschreibt.                        satz, wäre so ein Austausch überhaupt
Am späteren Abend gingen wir noch         nicht möglich gewesen.
privat zu einem der Teilnehmer in den

                                                                              9
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WMTV
                                   Siegel

                       "Bewegt älter werden"
Der Seniorensport ist eine der großen    Selbstverständlich muss der Partner­
Zukunftsaufgaben der Sportvereine,       verein über ausreichend qualifizierte
da der Bevölkerungsanteil der Älteren    Mitarbeiter verfügen. Dies ist beim
immer größer wird. Wir unterstützen      WMTV Solingen 1861 e.V. gegeben.
ältere Menschen im Bereich gelebte       Die Mindestqualifikation von gültigen
Aktivität und mehr. Auch hier wollen     Übungsleiter C­Lizenzen wird durch
wir die Inhalte und Qualität unserer     höhere oder weiterbildende Qualifika­
Leistungen ständig an den Bedürfnis­     tionen bzw. Fortbildungen teilweise
sen der Senioren ausrichten.             sogar noch übertroffen.
Das Siegel „Aktive Senioreneinrich­
tung“ ist mit verschiedenen qualitati­                          Daniel Konrad
ven sowie quantitativen Anforderung
verbunden. Aufgrund der vorgegebe­
nen Strukturen in Alten­ und Pflege­
einrichtungen sind die Kooperations­
kriterien so konzipiert, dass sie
entsprechend der jeweiligen möglichen
Gegebenheiten bedarfs­ und altersori­
entiert umgesetzt werden können.
Mit der Kooperation verpflichtet sich
der jeweilige Sportverein zur Durch­
führung von mindestens einem Bewe­
gungsangebot pro Woche – bezogen
auf die diversen Senioreneinrichtun­
gen, mit denen eine Zusammenarbeit
erfolgt.

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WMTV
                                Weiterbildung

           Tanzen bei hochaltrigen und bei Demenz
In Kooperation mit dem BRSNW e. V.          den Lehrgangsteilnehmer in 3 Grup­
(Behinderten­ und Rehabilitationss­         pen selbstständig eine Choreographie
portverband Nordrhein­Westfalen e.V.)       erarbeiten und vorführen. Es war ein
konnte der WMTV Solingen 1861 e.V.          interessanter Lehrgang, welcher nur
im Rahmen des Demenzprojektes,              durch eine leckere Mittagspause in der
welches dieses Jahr ausläuft, eine          WMTV­Vereinsgaststätte unterbrochen
Fortbildung für Übungsleiter im Be­         wurde. Es darf festgehalten werden,
reich Tanzen anbieten.                      dass die komplette Fortbildung allen
                                            sehr viel Spaß gemacht hat und dabei
                                            auch viel gelacht und gesungen wur­
                                            de.

Als Referent war Udo Dumbeck, Abtei­
lungsleiter Tanzen beim BRSNW, ein­
geladen. Er führte in seiner netten und
professionellen Art durch den Tag.          Besonders hervorzuheben war der
Nach der Vorstellung und den Grund­         Umstand, dass die Fortbildung in Zu­
lagen im Bereich Tanzen, wurde es           sammenarbeit mit weiteren Kooperati­
dann auch „praktisch“. Über den Tag         onspartnern stattfinden konnte. Schön
verteilt, wurden mehrere Tänze im           war auch, dass die Heimstätte Adolf­
Sitzen und im Stand erlernt. Egal ob        Kolping und die Pflegeeinrichtung
zu zweit und/oder mit der ganzen            Friedrichshof ebenfalls mit vollem Elan
Gruppe, die Ausdrücke Rhythmus,             dabei waren.
Schläge, Takte etc. waren hinterher
keine Fremdwörter mehr. Zum Ende                  Daniel Konrad / Andreas Lukosch
des Lehrgangs mussten die anwesen­

  Witz...
  Zwei Mitglieder eines Skiclubs treffen sich. Einer hat ein frisches Gipsbein.
  "Abfahrtslauf?" fragt der andere mitfühlend. "Nein, Barhocker!"

                                                                                  11
WMTV
                               Weiterbildung

       Fortbildung ­ Gesundheitsassistent für Ältere
Wie in anderen Lebensbereichen (so­       Was ist Alter?
wohl im privaten als auch beruflichen     Die Lebenserwartung hat sich im Laufe
Bereich) ist es auch im Sport notwen­     der Zeit deutlich gesteigert von 1950:
dig, sich regelmäßig weiterzubilden       71,5 Jahre, bis Prognose 2050 = 82,7
und Erlerntes aufzufrischen. Außerdem     Jahre. Die größten Einflussfaktoren
können sich Anforderungen an Ver­         sind gestiegener medizinischer und
einsmitarbeiter durch gesellschaftli­     technischer Fortschritt. Altern ist mehr
chen Wandel oder neue fachliche           als ein zeitlicher Prozess und kein li­
Entwicklungen immer wieder verän­         nearer Prozess.
dern. Deshalb müssen bestehende und       Ziel ist es, so lang wie möglich fit blei­
erworbene Lizenzen regelmäßig bestä­      ben, sportlich sein, mobil/aktiv sein
tigt oder auch verlängert werden.         und gemeinsam älter werden. Die
Auch beim WMTV Solingen 1861 e.V.         Notwendigkeit von Sportvereinen im
ist man sich der Wichtigkeit von Quali­   Hinblick auf ältere Personen wird künf­
fizierungen, Weiter­ und Fortbildungen    tig noch weiter wachsen.
bewusst und aus diesem Grunde nah­
men auch Ulla Micka­Schmitz, Sabine
                                          Wie können die motorischen Ei­
Wegmann und Isabella Flammiger
                                          genschaften im Alter gefördert
kurz vor den Sommerferien an dem
                                          werden?
Kurs „Gesundheitsassistent für Ältere“
                                          Koordination:
teil. Mit diesem, vom Solinger Sport­
                                          ­ Modifizierung sportlicher Bewegungen
bund angebotenen Kurs, konnten un­
                                          ­ Verbesserung konditioneller Fähigkeiten
sere Damen ihre schon bestehenden
                                          ­   Entlastung geschädigter Gelenke
B­Lizenzen bestätigen und festigen.
                                          ­   Spätere Ermüdung
Die Fortbildung wurde von Christopher
                                          ­   Größere Bewegungssicherheit
Winter (Fachkraft „Bewegt ÄLTER wer­
                                          ­   Sturzprävention
den in NRW!“ und „Bewegt GESUND
                                          ­   Gesteigerte Freude an der Bewegung
bleiben in NRW!“) abgehalten, der mit
viel Wissen und Einfühlungsvermögen
                                          Ausdauer:
das Thema „Gesundheitsassistent für
                                          ­ Verbesserung der Atem­Schritt­Frequenz
Ältere“ anschaulich darstellen konnte.
                                          ­ Bessere Herzfrequenz
Im Wechsel von theoretischen und
                                          ­ Blutdruckregulation
praxisnahen Unterrichtsinhalten wurde
es auch nie langweilig, so dass unsere
                                          Kraft:
drei Kursteilnehmerinnen viel für ihre
                                          ­ Verbesserte Alltagsbewältigung
Tätigkeit, u.a. im WMTV­Fitnessstudio,
                                          ­ Vorbeugung von Muskelabbau
mitnehmen konnten.
                                          ­ Sturzprävention
                          Daniel Konrad
                                          Fazit: Auch im Alter kann man durch
Hier eine kleine Übersicht über das Er­
                                          regelmäßige     sportliche   Bewegung
lernte…
                                          noch Fortschritte erreichen, die einem
                                          das Alltagsleben erleichtern. »

12
WMTV
                               Weiterbildung

Seminarleiter Christopher Winter gab      ten die neun Teilnehmerinnen am
ergänzend folgende Informationen auf      zweiten Tag exemplarische Übungen,
den Weg:                                  welche im Rahmen von Sturzpräven­
                                          tionsangeboten    umgesetzt   werden
Bewegung und Sport unterstützen äl­       können. Ferner wurden zwei Test­
teren Menschen dabei, ein selbstbe­       batterien, mit dessen Hilfe Übungs­
stimmtes und lebenswertes Leben bis       leiter im Sportverein einen schnellen
ins hohe Alter zu führen. Doch wie ist    Überblick über das Leistungsvermögen
ein modernes und vielfältiges Bewe­       ihrer Teilnehmer erhalten, vorgestellt
gungsangebot für ältere Menschen im       und praktisch erprobt. Wir gratulieren
Sportverein zu konzipieren, damit         den Teilnehmerinnen zur erfolgreichen
möglichst viele Personen hiervon          Teilnahme und wünschen viel Spaß bei
größtmöglich profitieren? Wie können      der Umsetzung der neu erworbenen
Übungen vor dem Hintergrund even­         Impulse.
tuell   bestehender    gesundheitlicher
oder funktioneller Einschränkungen
zielgruppenspezifisch angepasst wer­
den? Diese und weitere Fragen wur­
den im Rahmen der Fortbildung
„Gesundheitsassistent für Ältere“ in
Theorie und Praxis aufgegriffen. Ein
wesentlicher Bestandteil war die zeit­
gemäße Vermittlung von Möglichkeiten
der effektiven Kraft­ und Ausdauerför­
derung. Darüber hinaus wurden Mög­
lichkeiten des Koordinationstrainings
für Ältere vorgestellt. Auf Grundlage
des ersten Lehrgangstages entwickel­

                                                                            13
WMTV
                              Kooperationen

     Der WMTV erneut als Partner der BZgA bestätigt
Der WMTV Solingen 1861 e.V. gehört       In den vergangen Jahren gab es nun
nun schon seit einigen Jahren zu den     schon einige sehr konstruktive Koope­
Kooperationspartnern der BZgA (Bun­      rationen und gemeinsame Maßnah­
deszentrale für gesundheitliche Auf­     men. So wurde 2013 u. a. ein
klärung) ­ eine Unterinstitution des     Übungsleiter zu der Bundeskonferenz
Gesundheitsministerium.                  nach Berlin für aktive Vorführungen
                                         eingeladen. Auch bei der Frauenbun­
                                         deskonferenz im darauf folgenden
                                         Jahr, ebenfalls in der Bundeshaupt­
                                         stadt, war der größte Solinger Verein
                                         wieder als kompetenter Partner dabei.
                                         2015 folgte dann sogar noch ein Auf­
Die BZgA hat sich als oberste Zielset­   tritt auf der Seniorenmesse in Frank­
zung ihrer Arbeit die Gesundheitsvor­    furt.
sorge und Gesundheitserhaltung auf       In der Adventszeit der vergangenen
die Fahne geschrieben. Dies soll durch   zwei Jahre war der Wald­Merscheider
spezielle Maßnahmen und Programme        TV für die BZgA sogar visuell aktiv.
geleistet werden, wobei die inhaltli­    Beim interaktiven Adventskalender
chen Aufklärungspunkte dazu dienen       „Älter werden in Balance“ stand vom
sollen, Neuerkrankungshäufigkeiten zu    1. Dezember bis Heiligabend täglich
senken (Primäre Prävention) und          ein neues, kurzes Video mit einfachen
Krankheitsfrüherkennungen zu stei­       Übungen für alle „Fitnessinteressier­
gern (Sekundäre Prävention). Auch        ten“ auf der Homepage der Behörde
das Stärken von allgemeinen Gesund­      bereit. Alle 24 Übungen wurden im
heitspotenzialen (die sog. Gesund­       Übrigen von einem Profiteam direkt in
heitsförderung)    steht   dabei    im   der Klingenstadt Solingen, in den
Vordergrund. Dazu werden Wissen,         Räumlichkeiten des Wald­Merscheider
Einstellungen und Fähigkeiten der        TV`s, gedreht.
Menschen gestärkt, sich gesund zu        Die Darsteller bzw. Teilnehmer aus
verhalten, Risiken zu erkennen und zu    unseren Sportgruppen wurden mit
vermeiden und so für die eigene und      dem Übungsleiter Andreas Lukosch
die Gesundheit anderer Verantwortung     gemeinsam, bei einfachen und kleinen
zu übernehmen. (Quelle: Homepage         Übungen aufgenommen. Türchen für
BZgA)                                    Türchen ergibt sich aus den täglichen
All dies sind Zielsetzungen, die auch    Übungen ein komplettes Trainingspro­
für einen modernen Sportverein gel­      gramm, das Aktivität in den Alltag
ten. Nicht zuletzt aus diesen Gründen    bringt und zur Kräftigung der Musku­
wurde auch der WMTV Solingen 1861        latur und zu mehr Beweglichkeit bei­
e.V. vor kurzem wieder als Partner der   trägt. »
BZgA bestätigt.

14
WMTV
                              Kooperationen

Die Kooperation zwischen dem Klin­        Erfolge ­ wie z.B. das DHB Gütesiegel
genstädter Verein und der Bundeszen­      ­ verbuchen.
trale für gesundheitliche Aufklärung      In diversen Seminaren mussten die
beschränkt sich aber nicht nur auf den    Trainer und Übungsleiter erkennen,
Bereich „50+“, sondern beginnt schon      welche wichtige Rolle sie bei der Ent­
mit der frühkindlichen Förderung.         wicklung von Selbstvertrauen, Selbst­
                                          bewusstsein,         Konflikt­       und
                                          Kommunikationsfähigkeit einnehmen.
                                          Denn diese Einstellungen und Fähig­
                                          keiten machen Kinder und Jugendliche
                                          so stark, dass sie ihr Leben ohne Kon­
                                          sum von Suchtmitteln bewältigen kön­
                                          nen    (Primärprävention).     Hierdurch
                                          sollen sie auf Suchtgefahren in der Ju­
                                          gendphase besser vorbereitet werden.
                                          Die Erwartungen der Kinder und Ju­
                                          gendlichen an einen modernen Sport­
                                          verein, die Bedeutung von Freiraum,
Trainer und Übungsleiter sind Vorbil­     Abenteuer und Erlebnis, der Umgang
der und Vertraute von Kindern und Ju­     mit legalen Suchtmitteln, wie Alkohol
gendlichen – nicht nur im sportlichen     und Nikotin in Sportvereinen all­
Bereich. Darüber hinaus sind diese        gemein, Konfliktlösungen, vertrau­
häufig wichtige Ansprechpartner für       ensschaffende Kommunikation, Gefühls­
Probleme in der Familie, der Schule       erlebnisse und Bewegungserfahrung,
oder im Freundeskreis. Im Zuge des­       die Zusammensetzung der Trainings­
sen haben sich schon mehrere Abtei­       gruppe – all das sind Themen, die in
lungen der Kampagne „Kinder stark         der Kooperation mit der BZgA im Vor­
machen“ angeschlossen. Besonders          dergrund stehen und auch noch zu­
die größte Abteilung im WMTV, die der     künftig fokussiert werden sollen.
Handballer, konnten hier nachhaltig                                 Daniel Konrad

  Witz...
  In 7 Meter Tiefe bemerkt ein Sporttaucher einen anderen, der in der gleichen
  Tiefe ohne Taucherausrüstung unterwegs ist. Der Taucher geht sechs Meter
  tiefer, wenige Minuten später ist auch der andere da. Als der nach weiteren
  neun Metern wieder zur Stelle ist, nimmt der Taucher eine Tafel und schreibt
  mit wasserfester Kreide: „Wie zum Teufel schaffst Du es, in dieser Tiefe so
  lange ohne Taucherausrüstung zu bleiben?“ Der andere kritzelte mit letzter
  Kraft auf die Tafel: „Ich ertrinke, du Trottel!“

                                                                              15
WMTV
                                 Gaststätte

          Feierliches Frühshoppen zum Geburtstag
Rückblick: Schon bei den Planungen        ser Größe zu jener Zeit nichts Ver­
zum Bau der altehrwürdigen WMTV­          gleichbares zu finden. Doch gerade
Turnhalle im Jahre 1914 stand eines       diese Tatsache hat sich bis heute für
fest: eine Gaststätte nebst Gesell­       den Wald­Merscheider TV bewährt.
schaftsräumen sollte in dem neu zu        Diese Räume, insbesondere die Gast­
erbauenden Gebäude einen festen           stätte, sind geschichtsträchtig. Hier
Platz finden.                             tagte der Turnrat, neue Abteilungen
                                          wurden vor Ort gegründet und Riegen
                                          wurden ins Leben gerufen. Manch spä­
                                          teres Paar drückte dort, unter dem
                                          Tischtuch zum ersten Male die feuch­
                                          ten Hände. Freud und Leid gingen ge­
                                          meinsam über die Schwelle, der eine
                                          mit schwarzem Trauerflor, der andere
                                          mit blütenweißem Haarkranz.
                                          Mehrmals wurde das Lokal umgebaut
                                          und dem Zeitgeschmack angepasst.
                                          Zweimal fand eine Besetzung durch
Für die obere Etage (die heutigen         das Militär satt. Der frühere Fechtsaal
Räume der WMTV­Geschäftsstelle) war       (heue Jahnsaal) wurde höher gelegt
ein Café angedacht, wobei die Empore      und zum Gesellschaftszimmer umge­
bei Veranstaltungen einen schönen         baut. Dort finden heute die Festivitä­
Überblick auf den gesamten Saal ge­       ten und kleineren Veranstaltungen des
währleistet hätte. Man machte sich al­    Vereins und der Abteilungen statt.
so schon früh Gedanken darüber, wie       Viele Wirtsleute bewirtschafteten diese
das Vereinsleben, auch außerhalb der      Gaststätte im Laufe der Zeit mit un­
sportlichen Aktivitäten, gesellig ge­     terschiedlichem Erfolg. Eins hat sich
staltet werden könnte.                    auf jeden Fall bis heute erhalten, un­
Für die damalige Zeit eine mutige und     ser Vereinslokal ist die beste kommu­
dennoch sehr kluge Denkweise, wenn        nikative Begegnungsstätte in unserem
man bedenkt, dass der Verein zu die­      Verein. Jeden Tag treffen sich hier
ser Zeit gerade einmal ca. 500 Mitglie­   Sportler vom WMTV um sich aus­
der hatte und der 1. Weltkrieg vor der    zutauschen oder zum feucht fröhlichen
Tür stand… Weit und breit war in die­     Beisammensein. (…) »

16
WMTV
                                 Gaststätte

„Jüngste“ Vergangenheit & Ge­            sitzende des Wald­Merscheider TV´s,
genwart: Am Sonntag, 10.07.2016,         Rolf Fischer, zu einer lebhaften und
war es soweit: seit nunmehr 10 Jahren    kurzweiligen Laudatio ausholte. Er hob
wird die Gaststätte vom WMTV Solin­      dabei insbesondere die Tradition der
gen 1861 e.V. erfolgreich unter der      Vereinsgaststätte hervor und lobte da­
Flagge von Torsten Tückmantel und        bei auch die Fähigkeiten von Torsten
„seinem“ Team geführt.                   Tückmantel, sich immer wieder den
                                         wechselnden Anforderungen und Ge­
                                         gebenheiten anzupassen. Er und sein
                                         Team schaffen es immer wieder die
                                         „Fahnen der Tradition“ aufrecht zu
                                         halten.

Im Juli 2006 ging das beliebte Lokal
an der Adolf­Clarenbach­Strasse in die
neue Leitung über und seitdem wurde
das Konzept immer wieder weiter ent­
wickelt. Altbewährtes, wie die von
mehreren Kegelclubs geschätzte und       Im Anschluss bedankte sich der
beliebte Scheren­Kegelbahn, sowie di­    Hauptakteur des Tages bei seinem
verse Stammtische wurden übernom­        Team, seiner Frau und allen Gästen
men. Neues, wie z.B. der „Burgertag“,    und Weggefährten, so dass in der Fol­
wurden eingeführt.                       ge der Frühshoppen in lockerer und
Zum 10­jährigen Jubiläum gab es nun      gelöster Atmosphäre seinen Ausklang
einen zünftigen Frühshoppen mit klei­    finden konnte – auf das noch viele,
nen, herzhaften Snacks und erfri­        weitere und vor allem erfolgreiche
schenden Getränken. Und viele waren      Jahre in und mit der WMTV­Gaststätte
der Einladung gefolgt, denn das          folgen mögen…
schmucke Lokal samt Außenfläche                                 Daniel Konrad
füllte sich Zunehmens, ehe der 1. Vor­

  Wusstet ihr schon...
  Eine Sekunde Zeit auf zehn Kilometer Strecke kann ein Radprofi sparen, wenn
  er sich die Beine rasiert.

                                                                           17
WMTV
                         Bundesfreiwilligendienst

                 Unsere "Bufdis" stellen sich vor
Auch der WMTV Solingen 1861 e.V.           Sie können bei uns bei Aktivitäten,
kann glücklicherweise auf Bundesfrei­      Festen, Sportgruppen etc. eingesetzt
willigendienstler zurückgreifen. Diese,    werden, aber natürlich auch im Be­
liebevoll „Bufdis“ genannten, jungen       reich der Integration. Für Fragen ste­
Menschen werden vielfältig im Verein       hen wir Euch gerne zur Verfügung.“
eingesetzt. Hier stellen wir Euch unse­
re neuen Helfer vor…                             Andreas Lukosch / Daniel Konrad
„Hallo zusammen, heute wollen wir
Euch unseren beiden neuen „Bufdis“ –       Info Bundesfreiwilligendienst
Bundesfreiwilligendienstler vorstellen.    Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) en­
Marlon (Foto links) ist 22 Jahre alt und   gagieren sich Frauen und Männer (als
kommt aus Solingen. Hat sein Abi ge­       sog. Bufdis) für das Allgemeinwohl,
macht und möchte nächstes Jahr             insbesondere im sozialen, ökologi­
Sport studieren. Er ist Footballer bei     schen und kulturellen Bereich sowie im
den Solinger Paladins.                     Bereich des Sports, der Integration
Nasser (Foto rechts) ist 20 Jahre alt      und des Zivil­ und Katastrophenschut­
und kommt aus Afghanistan und ist          zes (§ 1 BFDG). Er ist 2011 als Initia­
seit 8 Monaten in Deutschland und ist      tive zur freiwilligen, gemeinnützigen
leidenschaftlicher Fußballer.              und unentgeltlichen Arbeit in Deutsch­
                                           land eingeführt worden. Der Bundes­
                                           freiwilligendienst   wurde     von   der
                                           Bundesregierung als Reaktion auf die
                                           Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und
                                           damit auch des Zivildienstes geschaf­
                                           fen. Er soll die bestehenden Freiwilli­
                                           gendienste Freiwilliges Soziales Jahr
                                           und Freiwilliges Ökologisches Jahr er­
                                           gänzen und das bürgerschaftliche En­
                                           gagement fördern. Ziel ist es unter
                                           anderem auch, das Konzept des Frei­
Die beiden bilden eins von fünf Tan­       willigendienstes auf eine breitere ge­
dems, die in der Solinger Sportszene       sellschaftliche Basis zu stellen, da der
in Verschiedenen Vereinen im Bereich       Bundesfreiwilligendienst auch für Er­
Sport und Integration eingesetzt wer­      wachsene über 27 Jahre offen ist.
den. Die Tandems werden in Koopera­        Für den BFD wurde der Grundsatz der
tion mit der Stadt Solingen und dem        Arbeitsmarktneutralität    vom     Zivil­
SSB gefördert und Koordiniert. Sie         dienst übernommen (vgl. § 3 Abs. 1
sollen den Bezug zu Flüchtlingen und       BFDG), der durch das Bundesamt für
dem Wald­Merscheider TV herstellen         Familie und zivilgesellschaftliche Auf­
und Kontakte sowie Kooperationen           gaben (BAFzA) überprüft wird.
knüpfen. Weiterhin absolvieren Sie
gerade den Übungsleiter­C­Schein und        Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/
wollen dabei – so ganz nebenbei ­ viel                    Bundesfreiwilligendienst
Erfahrung im Sport sammeln.

18
WMTV
                             Veranstaltungen

                  Familientag und "WMTV rockt"
Strahlend blauer Himmel, nur ganz         wurde erfreulicherweise erreicht, denn
wenige Wolken und dazu spätsom­           insgesamt wurden auf dem Familien­
merliche, angenehme Temperaturen          tag an die 100 Laufkarten herausge­
von über 20 Grad machten die Rah­         geben,     wobei   auch    sehr   viele
menbedingungen für den WMTV­Fami­         „Nicht“­WMTV­Kids bei den Aktionen
lientag nahezu perfekt. In der Zeit von   dabei waren.
11:00 bis 15:00 Uhr präsentierte sich     In der Spitze tummelten sich über 250
der Wald­Merscheider TV auf seinem        Gäste auf der Vereinsanlage, welche
Vereinsgelände an der Adolf­Claren­       auch die anderen Angebote reichlich
bach­Strasse, inmitten des Sportparks     nutzen. Unter anderem waren auch
Solingen­Wald. Getreu nach dem Mot­       unsere Basteldamen mit einem liebe­
to „… mehr als nur ein Sportverein!“,     voll gestalteten Verkaufsstand anwe­
gab es ein umfangreiches Programm         send.      Im      Angebot      fanden
für „Groß und Klein“.                     Interessenten u.a. handgenähte Ku­
Besonders bei den Kindern kam das         scheltiere, handgestrickte Socken mit
angebotene Programm sehr gut an.          Platz für Einkaufschips oder sonstigen
Bei verschiedenen Mitmachaktionen,        Accessoires, selbstgefertigte Mode­
die unter Einbeziehung des Thema          schmuck­Ketten, Taschen mit Applika­
„Kibaz“ (Kinderbewegungsabzeichen)        tionen und farbige Wendetaschen.
entwickelt worden sind, konnten sich      Auch unser Maskottchen „WEMPTY“
nicht nur die Kleinsten von ihrer ak­     konnte käuflich erworben werden.
tivsten Seite zeigen. Insbesondere die    Für Speis und Trank wurde ebenfalls
koordinativen und sportlichen Aufga­      gesorgt, mit Kuchen und Kaffee, sowie
ben sorgten für immer neue Heraus­        leckeren Gegrillten, war für jeden Ge­
forderungen. Insgesamt mussten bei        schmack etwas dabei sein.
einem umfangreichen Parcours 10           … waren zwar nicht in der WMTV­
verschiedene Aufgaben bewältigt und       Turnhalle, aber immerhin musikalisch
anschließend auf einer persönlichen       dabei. Denn der Hit von Max Giesinger
„Laufkarte“ dokumentiert werden. Als      war nur einer von vielen Musikwün­
Lohn für die erfolgreiche Bewältigung     schen, die von DJ Bernd und seinem
gab es unter anderem ein Freigetränk,     König Audio Technik Team am Abend
welches bei den recht angenehmen          des großen WMTV­Familientages er­
Temperaturen zügig gelehrt wurde…         füllt wurden. Vom 69er Oldie „Eloise“
Unterstützt wurde der WMTV Solingen       (Barry Bryan), über die Hits der 80er,
1861 e.V. im Übrigen an diesem Tage       90er, Rock & Roll, bis hin zur Deut­
durch den Deutschen­Olympischen­          schen Welle und dem besten von heu­
Sportbund (DOSB), der mit seinem          te, wurde alles gespielt.
Programm „Integration durch Sport“        Zwischenzeitlich gab es dann sogar
speziell die Kibaz­Angebote fördert,      noch zwei umjubelte Auftritte der ver­
welche sich nicht „nur“ an die vereins­   einseigenen „WMTV Sun Stylerz“
eigenen Kinder richtet. Und dieses Ziel   Showtanzgruppe. »

20
WMTV
                            Veranstaltungen

Mit mehr als über 200 ausgelassenen     eine oder andere Kaltgetränk verzehrt.
Partygästen in der Spitze, wurde die    Auch die kleine, aber feine Auswahl an
Nacht sprichwörtlich zum Tage ge­       Fingerfood fand dankbare Abnehmer.
macht. Egal ob beim fetzigen Disco­     Kurzum: es war ein gelungener
Fox oder dem futuristisch anmutenden    Abend, der mit Sicherheit auch im
Freestylerer, der unentwegt seine lo­   nächsten Jahr seine Wiederholung fin­
ckigen Haare zur Musik bewegte, alle    den wird.
Anwesenden hatten ihren Spaß. Es                                  Daniel Konrad
wurde geklönt, gelacht und auch das

                                                                           21
Radlergruppe
                                   Ausflug

                   Unterwegs nach Münsterland
Sonntag, 12.06.2016, gut gelaunt und      tung Dülmen. In einem Hofladen kauf­
mit dem Blick gen Himmel (es waren        ten einige Mitfahrer Schälchen mit
gewitterartige Regenergüsse angekün­      Erdbeeren zum Verzehr für zu Hause.
digt), ging es diesmal für die Radler­
gruppe des WMTV Solingen 1861 e.V.
ins schöne und abwechslungsreiche
Münsterland. Hier der Erlebnisbericht:
„Fahrradtour am 12. Juni 2016“

                                          Auch Spargel konnte hier erstanden
                                          werden. Das vorgesehene Picknick in
                                          einem Wildpark konnte durch eine
                                          kleine Routenänderung seitens der
                                          Ausrichter leider nicht stattfinden. Die
 „Die Radtour führte uns diesmal in die   Abkürzung stellte sich aber nachher
abwechslungsreiche Landschaft des         als Glücksfall heraus, denn als gerade
Münsterlandes. Start und Ziel war der     zu einer Kaffeepause eingekehrt wor­
Haltener Stausee, der zu Zwecken der      den war, ging ein heftiges Gewitter
Trinkwasserversorgung gebaut wurde.       mit Blitz, Donner und Starkregen her­
Die Surfer und Segler machen ihn zum      unter. Also am Ende hatten wir alles
bunten Freizeit­Eldorado.                 richtig gemacht! …Und die ausgefalle­
Gut gelaunt, aber den Blick auch im­      nen Stationen werden im nächsten
mer wieder einmal gen Himmel ge­          Jahr bei einer erneuten Fahrt in diese
richtet   (gewitterige    Regenschauer    Region nachgeholt.“
waren angekündigt), fuhren 8 Radler
auf ganz leicht hügeligen Wegen Rich­            Angelika und Jürgen Beckmann

  Wusstet ihr schon...
  In unserer Vereinszeitung fällt im Durschnitt etwa 200x das Wort "WMTV"

22
Radlergruppe
                                    Ausflug

          Radlergruppe unterwegs zum Niederrhein
                                           In diesem Jahr haben wir wieder bei
                                           dem niederrheinischen Radwandertag
                                           mitgemacht. Am 03.07. sind 11 gut
                                           gelaunte Radler bei schönem Wetter
                                           gestartet. Die Route 27 führte uns von
                                           Wassenberg über Dahlheim, Nieder­
                                           krüchten, Roerdahlen in Holland zu­
                                           rück nach Wassenberg. Die Strecke
                                           war gut gekennzeichnet und ging
                                           durch Wälder und Felder und durch ein
                                           Heidegebiet. Einige größere Wasser­
Bei bestem Kaiserwetter und wie im­        pfützen mussten wir umfahren. Etwa 7
mer gutgelaunt, traf sich unsere           Kilometer vor dem Ziel haben wir in
WMTV­Radlergruppe, um wieder ge­           einem schönen Gartenlokal unsere
meinsam das schöne umliegenden             letzte Pause gemacht.
Land zu erkunden. Diesmal starteten
unsere Freizeitradler auf Solinger                   Arnhild und Herbert Haber/
Stadtgebiet ­ hier ein kleiner Erlebnis­                          Daniel Konrad
bericht…

                                                                             23
Radlergruppe
                                   Ausflug

                  "wir machen eine Landpartie"
Trotz Regenwarnung ließen wir uns         So nun weiter... Im Park von Schloss
mit 9 Radler/innen nicht abschrecken      Neersen gab es eine kleine Pause fürs
mit den Autos nach Schloss Rheydt zu      Bütterchen. Weiter ging es mit Stopp
fahren, um dort auf unsere Räder zu       im Botanischen Garten vom M.­Glad­
steigen. Der Flughafen Mönchenglad­       bach an der Kaiser­Friedrich­Halle vor­
bach war unser erstes Ziel. Dort im       bei weiter nach Rheydt. Kurz vorm
neuen Hangar stand die alte Ju 52.        Autoparkplatz kam noch die Endschei­
Wir durften in die Halle und ganz nah     dung einen Abstecher zum Biergarten
an das Flugzeug. Es gab viel zu stau­     Bolten zu machen oder gleich zu den
nen und so verstrich die Zeit, dass wir   Autos zu fahren und einen Kaffee im
noch Zeuge einer Landung der 2. Ma­       Schloss Rheydt zu trinken. Wir ent­
schine wurden.                            schieden uns für den Kaffee. Dieser
                                          Entschluss war der richtige, denn bald
                                          setzte auch der Regen ein.
                                          So war es eine schöne, gelungene
                                          Tour mit gut gelaunten Teilnehmern.
                                          Nur das Eis am Schluss hatte noch ge­
                                          fehlt.
                                          So traf man sich um 18.00 Uhr noch
                                          mal bei Torsten im WMTV Restaurant
                                          zum Abendessen.

                                                           Anne und Hans Vömel

24
Wirbelsäulengymnastik
                              Mittwochsgruppe

             Verschobene Wanderung nachgeholt
Nachdem wir 2 Wochen zuvor (Ende           einmal von der Übungsleiterin ein wenig
April) einen ersten Termin wegen           geschoben, so dass es sich anfühlte, als
Schneegestöbers (!!) absagen mussten,      ginge sie auf ebener Strecke. Dann
nutzten wir die erste Schönwetterlage      wurde es flacher, und nach einem letz­
spontan für einen zweiten Versuch –        ten Berg erreichten wir eine Bank unter
und siehe da, die Sonne lachte vom         einem dicken Baum, wo wir uns erfri­
blauen Himmel auf uns herunter und         schen und erholen konnten. Wunderbar.
versprach alles wieder gut zu machen.      Christa nutzte die Gelegenheit für ein
                                           gelungenes Gruppenfoto. Weiter ging es
                                           durch Felder und Naturschutzgebiet. Die
                                           Vordersten mussten ab und zu warten,
                                           damit auch die Langsameren mitkamen.
                                           Das gab ihnen Gelegenheit, immer wie­
                                           der die grandiosen Ausblicke zu genie­
                                           ßen, wie hier auf der Höhe über den
                                           Wupperbergen. „Wozu fahren wir ei­
                                           gentlich in Urlaub, wo wir in so einer
                                           herrlichen Gegend wohnen?!“ Wir über­
                                           querten 2 Bäche, kamen an der Hof­
In Fahrgemeinschaften fuhren wir um        schaft Hintenmeiswinkel vorbei, durch
14 Uhr vom WMTV zum Restaurant             herrlich schattigen Eichen­ und Buchen­
Wipperaue, wo wir am Mittwoch Nach­        wald, zum Weinsberger Bach hinunter –
mittag auch einen Parkplatz fanden. Die    und irgendwann waren wir wieder an
Übungsleiterin hatte die Beschreibung      der Straße, die uns zurück zum Wipper­
der Strecke dabei und hatte sogar          kotten führte und damit zum Kaffee­
schon einen Probelauf hinter sich ge­      tisch, der draußen im Garten für uns
bracht (man weiß ja nie). Es handelte      reserviert war. Leider stand die eine
sich um die Osterwanderung des Solin­      Hälfte der fürsorglich für uns zusam­
ger Tageblatts, die in diesem Jahr an­     mengerückten Tischreihe in der Sonne,
spruchsvoller und nicht für Kinderwagen    so dass sich fast alle, wie die Hühner
und leichtes Schuhwerk geeignet war,       auf der Stange, auf die Schattenseite
sondern gute Kondition erforderte.         hockten. „Eine ganze Runde Apfelschor­
Trauten wir uns das zu? Jaaa! So zogen     le!“ lautete die Bestellung, bevor wir
denn 10 tapfere Freiwillige los, ausge­    uns über Kaffee und Kuchen hermach­
stattet mit festen Schuhen, Rucksack,      ten. Das hatten wir auch wirklich ver­
Mütze, Sonnenbrille und –creme, Was­       dient, und unsere Stimmung stieg
ser, Pflastern (ÜL), Nitrospray und al­    passend zur Außentemperatur. Renate
lem, was man noch so braucht, um 2         war ganz glücklich, dass sie die Tour
Stunden bergauf­bergab bei 27° C in        geschafft hatte, das gab ihr enorm viel
den Wupperbergen in gutem Zustand          Auftrieb.
zu überleben. Es ging dann auch wirk­      Erholt, erfrischt und sehr zufrieden klet­
lich erst sanft, dann ziemlich steil ca.   terten wir danach wieder in unsere Au­
100 Höhenmeter von der Friedrichsaue       tos und fuhren zurück nach Wald. Das
zur Friedrichshöhe bergauf durch den       war ein gelungener Nachmittag.
Wald – schön schattig! Renate wurde                                    Karin Nöcker

                                                                                 25
Freizeitsport
                                     Boule

     Spaßturnier zusammen mit der MS­SBE Gruppe
Ein aktives Vereinsleben ist geprägt      weisung und einem gegenseitigen vor­
vom geselligen Miteinander, woraus        stellen, konnte es dann auch schon los
man schnell schließen lassen kann,        „aktiv“ losgehen.
dass beim einem Großverein, wie dem       Bei „Cross Boccia“ handelt es sich um
WMTV Solingen 1861 e.V., nicht nur        eine Trendsportart, die das klassische
alleine der Wettkampfbetrieb „DAS“        „Boule“ mit den Elementen vom „Boc­
ausschlaggebende      Argument    eines   cia“ verbindet. Beim „Cross Boccia“
Vereines ist. Vielmehr dient ein gesel­   wird an den Grundregeln des Boccia
liges Vereinsleben gleichermaßen der      festgehalten, nur ist die Wahl des
Zerstreuung und Unterhaltung, sowie       Spielortes beliebig. Kein abgestecktes
der Identitätsstiftung und Einbindung     Spielfeld sondern Boule auf einem
in die Gesellschaft.                      neuen Level! Mit der Freestyle­Varian­
                                          te des altbekannten Boule oder Boccia
                                          machst du die Welt zum Spielfeld. Es
                                          wird nicht zwingend in Mannschaften
                                          gespielt. Gespielt wird mit kleinen, fle­
                                          xiblen Bällen (Säckchen) die der Krea­
                                          tivität keine Grenzen setzten – soweit
                                          die Erläuterungen...
                                          Für unsere Boule­ und MS­SBE Gruppe
                                          wurde auf eine selbst kreierte „Hallen­
                                          version“ zurückgegriffen. An 10 ver­
                                          schiedenen Stationen hatte jeder
Um diese Philosophie auch „gruppen­       „Kämpfer“ mit dem kleinen Säckchen
übergreifend“ darstellen zu können,       2 Versuche á drei Würfe. Der bessere
veranstaltete der Wald­Merscheider TV     Durchgang wurde gezählt. Die Teil­
am Samstag, 10.09.2016, in der            nehmer der WMTV­Boule­Gruppe be­
Turnhalle Rosenkamp ein kleines, aber     kamen      ein   kleines,   zusätzliches
feines (Spaß)Turnier in „Cross Boccia“.   Handicap, sodass man von einer
Als Teilnehmer fanden sich die ver­       Chancengleichheit sprechen konnte.
einseigenen „Bouler“ und die der MS­      Schnell merkten die Teilnehmer, dass
SBE (Multiple Sklerose­Sport mit Be­      es gar nicht so einfach ist, die kleinen
wegungseinschränkung) Gruppe ein.         Säckchen z.B. auf eine Kiste oder Wip­
Und es wurde richtig voll in der klei­    pe oder in eine baumelnde Tasche zu
nen aber feinen Sporthalle, über 23       werfen. Auch das rückwärtige Platzie­
Teilnehmer hatten sich von beiden         ren der Säckchen in einen Reifen oder
Gruppen eingefunden und ließen sich       das Werfen aus 10 Metern auf einen
von der von Phil und Andreas Lukosch      Stuhl, gestaltete sich nicht immer so
organisierten   Veranstaltung   richtig   einfach, wie es sich vorab noch ver­
„gut“ gehen. Nach einer kleinen Ein­      muten ließ.    »

26
Freizeitsport
                                    Boule

Nach dem ersten Durchgang gab es         nicht lange auf sich warten. Dann mit
zur Stärkung Kaffee und Kuchen, der      anderen Stationen und evtl. mit „Par­
durch die zahlreichen Spenden (vielen    tyübungen“, welche sich auch hier
Dank an dieser Stelle) ermöglicht wur­   wunderbar einbauen lassen, sind die­
de. Und dann ging es zur Revanche.       sem Trendsport keinerlei kreative
Wer letztendlich gewonnen hatte,         Grenzen gesetzt.
„konnte“ im Nachhinein nicht mehr        Die Cross­Boccia Säcke sind im Übri­
festgestellt werden, aber da das Ge­     gen in der Geschäftsstelle nach Rück­
sellige im Vordergrund stand und alle    sprache auszuleihen. Der WMTV hat
viel Spaß hatten, war die Findung ei­    für 20 Teilnehmer je ein Set á 3 Säck­
nes Siegers auch nicht wirklich wich­    chen. Unter www.crossboccia.com gibt
tig…                                     es auch weitere Infos.
Ein weitere Auflage dieses (Spaß)
Cross Boccia Turnieres lässt bestimmt                            Daniel Konrad

                                                                           27
Rehasport
                          Bewegt älter werden

     Trotz sommerlicher Temperaturen ein voller Erfolg
Am Samstag, 27.08.2016, fand im So­       Gabi Büdenbender offerierte einige
linger Hofgarten bereits zum dritten      Übungen am „Redondoball“ und an
Male in Folge der Aktionstag „Bewegt      den „Elastibändern“. Mit fetzigen
ÄLTER werden in Solingen“ statt. Bei      Rhythmen ging es anschließend beim
(hoch)sommerlichen Außentemperatu­        „Zumba“ hoch her – Alex Saam sorgte
ren veranstaltete der Solinger Sport­     hier in gewohnter Weise für die
bund in Kooperation mit diversen          schweißtreibenden Akzente.
Klingenstädter Sportvereinen eine ab­
wechslungsreiche und vor allem sehr
informative Veranstaltung, bei der
Man(n) oder Frau auch ausdrücklich
zum Mitmachen animiert wurden…
Insgesamt waren fünf Vereine (Solin­
ger Turnerbund, Ohligser TV, TSV Auf­
derhöhe, Merscheider TV und WMTV),
sowie das „Bildungswerk im Solinger
Sportbund“ vor Ort.

                                          Zusammenfassend lässt sich der Akti­
                                          onstag – trotz der (hoch)sommerli­
                                          chen Temperaturen – als voller Erfolg
                                          verbuchen. Andreas Lukosch, Ressort­
                                          leiter Personal & Sport, war anschlie­
                                          ßend auch hoch zufrieden: „Es gab
                                          sehr viele Beratungen, Anfragen und
                                          auch recht konstruktive Gespräche.
                                          Der WMTV wird auch zukünftig als be­
                                          deutender, lokaler Sportanbieter, an
Auf der Aktionsfläche 1 (Haupteingang     diesem Aktionstag teilnehmen!“
Eiscafé) präsentierte sich der Wald­
Merscheider TV mit insgesamt drei un­                             Daniel Konrad
terschiedlichen   Angeboten.   Unsere

  Wusstet ihr schon...
  Im Laufe eines Lebens läuft man circa vier Mal um die Welt

28
WMTV
                              Gruppenhelfer

             Steckbrief von Laura, Nele und Sarah
Hallo zusammen,                          Name: Laura Rodriguez
wir sind Nele (12), Laura (12) und Sa­   Geburtsdatum: 21.07.2003
rah (13). Seit sechs Jahren sind wir     Sternzeichen: Krebs
                                         Gruppenhelfer für was: Turnen
Mitglieder beim WMTV und turnen je­
                                         Wie lange beim Turnen: 2 1/2 Jahre
den Mittwoch von 16:30 – 17:30 bei       Lieblingsessen: Pommes
Susanne Liebehenze. Mittlerweile sind    Lieblingsfilm: Hachiko
wir die Größten in unserer Gruppe. Da    Lieblingsmusik: unterschiedlich
uns das Turnen aber sehr viel Freude     Lieblingsgetränk: Fanta
bereitet, haben wir uns dazu ent­        Hobbys: Turnen, Tanzen, Judo
schlossen, den Helferschein zu ma­       Ziele im Sport: viel Spaß haben und
chen. Da 2 der bisherigen Helfer aus     neues lernen
beruflichen Gründen aufhören müssen,     Stärken: ich bin spontan
                                         Schwächen: Ballsportarten
nehmen wir ihren Platz ein... Durch
unsere jahrelange Erfahrung beim         Name: Nele Geschwind
Turnen fühlen wir uns in der Lage, in    Geburtsdatum: 24.10. 2003
die Fußstapfen der anderen 2 Mädels      Sternzeichen: Skorpion
zu treten. Wir hoffen, wir können den    Gruppenhelfer für was: Turnen
Kindern das Turnen mit viel Spaß nä­     Wie lange beim WMTV: ca. 6 Jahre
her bringen und sie auf mögliche         Lieblingsessen: Zuchiniauflauf
Wettkämpfe oder eine Weihnachtsfeier     Lieblingsfilm: Tribute von Panem
vorbereiten, denn Bewegung im frü­       Lieblingsmusik: vieles
                                         Lieblingsgetränk: Tee
hen Alter ist sehr wichtig.
                                         Hobby: Turnen, synchronschwimmen,
                                         zeichnen/malen
In diesem Sinne,                         Ziele im Sport: Spaß
Nele, Laura & Sarah                      Stärken: Lust neues aus zu probieren
                                         Schwächen: ich bin vergesslich

                                         Name: Sarah Lubszczyk
                                         Geburtsdatum: 25.05.2003
                                         Sternzeichen: Zwilling
                                         Gruppenhelfer für was: Turnen
                                         Wie lange beim WMTV: ca. 6 Jahre
                                         Lieblingsessen: Schnitzel
                                         Lieblingsfilm: (kein)
                                         Lieblingsmusik: viele, aber keine
                                         Bestimmte
                                         Lieblingsgetränk: Sprite
                                         Hobbys: Turnen, Malen, Klettern
                                         Ziele im Sport: Spaß und neue
                                         Freundschaften schließen
                                         Stärken: Kreativität
                                         Schwächen: Ich möchte manchmal viele
                                         Sachen auf einmal machen und das endet
                                         dann im Chaos

                                                                                29
Kinder und Jugend
                                     Kibaz

 Auch die Kita Sandstrasse beteiligt sich an der Aktion
Egal ob beim großen WMTV­Familien­        Sommerferien, genauer gesagt am
fest oder nur im (vermeintlich) kleinen   04.07.2016, sogar schon zum wieder­
Rahmen diverser Kindergärten oder         holten Male eine Kibaz­Aktion durch.
Kindertageseinrichtungen… das Thema
Kibaz     (Kinderbewegungsabzeichen)
beschäftigt den größten Solinger
Sportverein das ganze Jahr hinüber.
Als anerkannter und vom SSB lizen­
zierter kinderfreundlicher Sportverein,
fördern und unterstützen wir unsere
„Kleinsten“.

                                          Insgesamt wurden bei herrlichem
                                          Wetter von Andrea Kratz und Andreas
                                          Lukosch 25 Kinder durch die verschie­
                                          densten Stationen geführt. Die Jungs
                                          und Mädels verbrachten dabei gute 90
                                          Minuten mit viel Bewegung. Ob beim
                                          Balancieren, Hüpfen, Springen und
                                          Werfen, ob alleine oder zu zweit ­ alle
In der Vergangenheit konnten für das      schafften erfolgreich ihre Aufgaben.
Projekt Kibaz schon mehrere Koopera­      Spaß und ausprobieren standen dabei
tionen eingegangen werden, u.a. mit       im Vordergrund und zum Ende der
dem KiGa Wiedenhof, Kita Dürerstras­      Veranstaltung stand fest: eine Wieder­
se und Kita Zwappel, sowie mit der Ki­    holung ist nicht ausgeschlossen, son­
ta Sandstrasse. Letztere, die Kita        dern schon fest geplant!
Sandstrasse, führte kurz vor den                                   Daniel Konrad

30
Turnen
                                   informiert

     Stadtsparkasse Solingen finanziert Airtrackbahn
Auch in diesem Jahr haben wir wieder       auch unsere Turner können durch die
eine großzügige Spende von der Stadt       Neuanschaffung      der     Airtrackbahn
Sparkasse Solingen erhalten, die es        punktuell gefördert werden. Denn auf
uns ermöglicht hat, eine wichtige Ge­      diese Art und Weise werden schwierige
räteanschaffung für den Verein zu tä­      und komplexere Akrobatikelemente
tigen. Diesmal hat sich der WMTV           erlernt. Leistungssportler können ihre
Solingen 1861 e.V. für eine Airtrack­      Sprungkraft und Koordination schulen
bahn entschieden.                          und die Kampfsportler optimieren so
                                           ihre Technik in der Fallschule. Hochalt­
                                           rige Sportler oder Menschen mit Han­
                                           dicap,       können        so       ihren
                                           Gleichgewichtssinn     trainieren     und
                                           sturzprophylaktische Übungen durch­
                                           führen.
                                           Wir bedanken uns dafür recht herzlich
                                           bei der Stadt Sparkasse Solingen, die
                                           uns mittlerweile jedes Jahr durch eine
                                           großzügige Spende die Anschaffung
                                           solcher Geräte ermöglicht.
Eine Airtrackbahn ist durch die vielfäl­
tigen Möglichkeiten des Einsatzgebie­
tes ideal für die vielen verschiedenen
Sportarten geeignet, welche in einem
Großverein angeboten werden. Die
Bahn wird mit Hilfe von einem Gebläse
innerhalb von wenigen Minuten aufge­
blasen und ist somit in kürzester Zeit     Der WMTV unterstreicht und bestätigt
einsatzbereit. Als Anlauf­ und Auf­        mit dieser Anschaffung, seinen hohen
stiegshilfe dient eine Startrampe, die     Qualitätsanspruch, der sich durch bes­
einfach mittels Klettstreifen an einem     te Geräteausstattung und Hygiene­
Ende der Matte angebracht wird. Die        standards, sowie hoher Qualifizierung
Bahn federt nun jeden Sprung ab und        auszeichnet – Vorgaben, welche schon
schult gleichzeitig die Körperspannung     mehrmals durch diverse Qualitätssie­
der trainierenden Personen.                gel und Auszeichnungen bestätigt
Durch einfache Spiele kann unseren         wurden.
kleinsten Sportlern nun der Spaß an
der Bewegung vermittelt werden. Aber                                 Daniel Konrad

                                                                                31
Turnen
                              RTB Landesfinale

                 WMTV mittendrin statt nur dabei
Am 3. Juli 2016 fand das Landesfinale      wurde der Feueralarm ausgelöst, der
des Rheinischen Turnerbundes in Essen      uns dann die nächste halbe Stunde in
statt und der WMTV Solingen 1861 e.V.      den Ohren lag. Zum Glück konnte dann
hatte sich gleich mit sechs Turnerinnen    doch noch alles behoben werden und
dafür qualifiziert.                        der Wettkampf musste nicht vorzeitig
                                           abgebrochen werden, verzögerte sich
                                           dadurch zum Leidwesen aller jedoch er­
                                           heblich
                                           Im zweiten Durchgang starteten dann
                                           unsere jüngeren Turnerinnen mit Han­
                                           na Zigman und Florine Emgen im Jahr­
                                           gang 2008/2007 und Selin Islami im
                                           Jahrgang 2006/2005.
                                           Mit 14.70 Punkten zeigte Hanna gleich
                                           einen der zehn besten Sprünge in ih­
                                           rem Jahrgang, während Florine mit ei­
                                           ner sehr soliden Grundleistung an allen
In drei Durchgängen, die sich insge­       Geräten glänzten. Vor allem am ihrem
samt von 8.30 bis 20.00 Uhr hinzogen,      Lieblingsgerät Barren zeigte Selin uns
traten die 40 besten Turnerinnen eines     eine tolle P7 mit absoluter Leichtigkeit
Doppeljahrgangs gegen einander an.         und wurde mit einer tollen Punktzahl
Alleine bis hier hin zu kommen, bedeu­     belohnt. Hier sicherten sich Florine Em­
tet für die Mädels, dass sie eine der 40   gen Platz 21 und Hanna Zigmann Platz
besten Turnerinnen im ganzen Rhein­        28. Selin Islami belegte in ihrem Jahr­
land sind!                                 gang Platz 32.
Im ersten Durchgang starteten Kathari­     Im letzten Durchgang für diesen Tag
na Knott und Parthena Christaki im         startete unsere Nachrückerin Joelina
Jahrgang 2000/1999. Am ersten Gerät,       Gorny im Jahrgang 2004/2003 und
dem Sprung, zeigte Katharina keine         zeigte mit einer super Bodenübung,
Nerven und sicherte sich mit einem su­     dass sie zurecht einen Nachrückerplatz
per Überschlag direkt erste wichtige       erhalten hatte. Zum Schluss reichte es
Punkte. Während sie leider am Balken       trotz verletztem Fuß immerhin noch zu
gleich zweimal stürzte, konnte sich Par­   Platz 33.
thena am Boden mit einer haltungs­         Im Breitensportverein haben die Mädels
starken Übung wichtige Punkte sichern.     zweimal die Woche Training. Auf diesen
Am Ende durfte Parthena sich über          Wettkämpfen treten sie mit viel Mut
Platz 19 und Katharina über Platz 22       und Engagement gegen Turnerinnen
freuen.                                    aus Turninternaten und Leistungszen­
Da in der Zwischenzeit die komplette       tren an.
Toilettenanlage in der Sportanlage aus­    Die Mädels haben wie immer eine tolle
gefallen war und sich kein Notdienst       Leistung gezeigt, auf die die Trainer
finden ließ, rückte dann die Feuerwehr     sehr stolz sind. Jetzt wird wieder fleißig
an, um das Wasserproblem für 240           trainiert, um nächstes Mal vielleicht ein
Turnerinnen mit ihren Betreuern und        paar Plätzchen weiter zu kommen.
Familie an diesem Tag zu klären. Dabei
                                                                      Daniel Konrad

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