Nr. 407 März 2013 Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt Verlagspostamt 4580 Windischgarsten Kennziffer: 91A458001 Verkaufspreis: € ...
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Nr. 407 • März 2013 Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt
Unpolitisches Mitteilungsblatt des Werberings Windischgarsten
Verlagspostamt 4580 Windischgarsten
Kennziffer: 91A458001 • Verkaufspreis: € 1,10
www.wiku-online.at
WINDISCHGARSTNER KURIERWIKU-Termine 2013 Inhaltsverzeichnis
Abgabetermin Erscheinungstermin Wir über uns S. 3
28.03.2013 23.04.2013 Mittelseite Vorstellung Auto Weisz S. 16 und 17
Neues aus dem BAPH Windischgarsten S. 4
02.05.2013 28.05.2013 So ist´s Recht - Dr. Clemens Ofner S. 5
29.05.2013 25.06.2013 Wappenrätsel von Rudolf Stanzel S. 6
Keine Haftung für Druckfehler oder Erscheinungstermine! Interessantes aus unserer Region - Jörg Strohmann S. 7
Manuskripte und Fotos, zur Veröffentlichung im WIKU, müssen Namen und Gedichte & Reime - Toni Neubauer S. 8
Adresse des Verfassers oder Einsenders tragen! Mit der Abgabe oder Zusen-
dung von Manuskripten ist keine Gewähr für Veröffentlichung gegeben. Kneipp Aktiv-Club & Gesunde Gemeinde S. 10
Leben & Lesen - Kristina Wendner S. 11
Impressum
Fachtipps
MEDIENinhaber: Werbering Windischgarsten, Dambachstraße 14,
4580 Windischgarsten - Fachtipp/Versicherungsleitfaden Regiona S. 9
Obmann: Walter Dicketmüller, Dambachstaße 14, 4580 Windisch- - Fachtipp Adeg Rohregger S. 12
garsten, Tel. 07562/5320, Fax 07562/5320-4 - Fachtipp Kosmetik und Fußpflege Immitzer S. 13
Abgabe, Kassa und Verrechnung: Aigner Optik, Gerhard Kinder
Aigner, Optikermeister, Hauptstraße 33, 4580 Windischgarsten,
Tel. + Fax 07562/5519 - Kinderseite S. 18
Redaktion, Satz und GEstaltung: Simone Eggl, - Berichte aus Schulen u. Kindergärten S. 19 bis 23
Tel. 0664/4098833, E-mail: office@wiku-online.at, Sport S. 22 bis 24
Internet: www.wiku-online.at
Digitale Druckvorstufe und Druck:
Veranstaltungen S. 25 bis 27
Salzkammergut Media Ges.m.b.H., Druckereistraße 4, Standesmeldungen u. Glückwünsche S. 28
4810 Gmunden, Tel. 07612/64235, Fax: + 91,
E-mail: druckerei@salzkammergut-media.at UW 784
Kleinanzeigen S. 29
TitelBILD: Isabella Füßl Todesanzeigen S. 30
Abonnentenpreis: (9 Ausgaben jährlich) Wichtige Telefonnummern und
Inland € 15,- Ausland € 35,- beide inkl. MwSt.
Sonn- und Feiertagsdienst S. 31
Der WIKU - Windischgarstner Kurier - ist ein unpolitisches Mitteilungsblatt des Werbe-
ringes Windischgarsten. Dieser ist ein Zusammenschluss von Kaufleuten und Gewerbe-
treibenden. Das Blatt soll zur aktuellen Information und Unterhaltung der Freunde der
Pyhrn-Priel Region beitragen.
Ärzte
Dr. Sigrid Marberger-Mark, Windischgarsten 07562/5301
Dr. Walter Brandstetter, Windischgarsten 07562/8844
Dr. Dückelmann,Roßleithen (Vertr. Dr. Klinglmair) 07562/5300
Dr. Christoph Gottschall, Spital am Pyhrn 07563/2270
Dr. Holger Grassner, Hinterstoder 07564/5555
Dr. Thomas Waibel, Windischgarsten (Wahlarzt) 0650/5141074
Fachärzte
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
OA Dr. Thomas Pauzenberger 0699/18061485
Plastische und rekonstruktive Chirurgie / Allgemeinchirurgie
OÄ Dr. Veronika Patzer-Kohlmayr 0650/4580123
Wiesenstraße 1, 4580 Windischgarsten
Gynäkologie und Geburtshilfe
OÄ Dr. Gisella Waibel (Wahlärztin) 0699/17063509
Gerichtsgasse 1, 4580 Windischgarsten
Zahnärzte
Dr. Christian Leithner 07562/5242
Dr. Alfred Milajkovics 07562/8501
Dr. Tilla Baumann 07563/656
Tierärzte Windischgarsten und Spital
Kleintierordination & Hausapotheke Dr. Langgartner
07562/5444 oder 0664/2307004
Ordination & Hausapotheke Dr. Seiberl
07562/5660 oder 0664/9874570
Dipl. Tierärztin Mag. med. vet. Ulrike Maria Gissing
0664/2804290
2 WIKU Nr. 407 • 2/2013Wir über uns!
Liebe WIKU-Leser und -innen!
Titelbild: lich erhalten Sie Ihre Bilder wieder unver-
sehrt zurück! Holen Sie sich Ihr Osterei!
Ein Dankeschön den heimischen Künst-
lern für die Einsendung Ihrer Bilder für Wappenrätsel:
unsere neuen Titelbilder. Wir haben uns
für das Aquarell-Bild von Frau Isabella Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme
Füßl aus Windischgarsten entschieden! am Wappenrätsel. Die Gewinnerin, die
nächste Aufgabe und weitere Informatio-
Wir suchen für die nächste Ausgabe auch nen finden Sie wieder auf S. 6!
wieder ein Titelbild - passend zur Jahres-
zeit - und bitten Sie um Übermittlung per Frohe Ostern, viel Spaß
mail an office@wiku-online.at, Abgabe
beim Lesen und Rätseln
bei Aigner Optik oder beim WIKU-Post-
kasten (ebenfalls bei Aigner Optik) bis wünscht die In der Karwoche schenken Ihnen die
WIKU-Kaufleute ein Osterei!
spät. Donnerstag, 28. März 2013. Natür- WIKU-Gemeinschaft!
Philosophie für die Urlaubsregion Pyhrn-Priel
W ir sind stolz darauf, dass unsere Urlaubsregion Pyhrn-Priel
neben Salzkammergut, Donau und Linz als eine der vier
führenden OÖ Dachmarken vom OÖ Tourismus beworben wird.
Wir sind stolz, dass…
Die Entwicklung der Region ist in der letzten Zeit durchwegs po-
Grundvoraussetzung dafür ist eine klare Markenentwicklung sitiv verlaufen. So sind wir beispielsweise stolz, dass ...
von Pyhrn-Priel. Viele wichtige Schritte wurden hierfür bereits
umgesetzt: Masterplan 2020, definitive Entscheidung für den Pyhrn-Priel neben Donau, Linz und Salzkammergut zur
Regionsnamen Pyhrn-Priel, Logo Relaunch, etc. In mehreren weiteren Leitmarke in OÖ ausgewählt wurde.
Workshops gemeinsam mit Markenberater Dr. Trasser ging es Die Nächtigungszahlen in unserer Region im vergan--
anschließend weiter. Notwendig ist unter anderem unbedingt genen Sommer um 3,2% gestiegen sind. Diesen Winter
eine klare Positionierung und eine gemeinsame Philosophie! rechnet man zudem mit einer nochmaligen Steigerung ge-
genüber dem Vorjahreswinter, der bereits sehr gut war.
Bei der Vollversammlung im November wurden die Beteiligten Unsere Tourismusbüros beim IRS Consult Mystery Check
gebeten, einen Philosophie-Vorschlag für unsere Region abzu- „Abenteuer Unterkunftssuche 2012“ für Servicequalität
geben. unter 5000 Tourismusorten in Österreich, Deutschland und
der Schweiz wieder mit einem 3. Platz erfolgreich sein
Folgende Vorschläge sind dabei entstanden: konnten (2007: 2. Platz und 2008: 4. Platz).
Der Nationalpark Kalkalpen ein immer stärkerer Partner
Auf in die Natur zum Skifahren, Wandern und Erholen! unserer Urlaubsregion ist.
Wandern Sie im Pyhrn-Priel Gebiet und genießen Sie unser Der Tourismus die größte Anzahl an Arbeitsplätzen in der
Almenleben mit seiner Blumenvielfalt, Orchideenvielfalt Region generiert (ca. 3000).
und Vogelvielfalt! Unsere Region mit dem Masterplan 2020 ein schlagkräftiges
Genießen Sie den Nationalpark, das Bergsteigen, unsere Werkzeug zur Zukunftsentwicklung geschaffen hat.
Skigebiete!
Genießen Sie unsere gute Luft und das schöne Wetter! Aufruf!!!
Im Sommer: Wandern, Radfahren, Bergtouren und Baden –
im Winter: Langlaufen, Skifahren und Rodeln! Da die Philosophie einer Tourismusregion sehr bindend ist,
Ein Programm für Jung und Alt! muss diese für alle auch lebbar sein.
Urlaub unter Freunden / Erholung und Wohlfühlen bei
Freunden! Sollten auch Sie einen Philosophie-Vorschlag haben, senden Sie
Wandern Sie in weiten, flachen und wunderschönen Tälern diesen bitte an info@pyhrn-priel.net.
und neben markanten, hohen Bergen – besonders toll für
Familien ist die Pyhrn-Priel Card! Worauf sind Sie stolz in der Pyhrn-Priel Region? Bitte senden Sie
Natur und Sport in gemütlichen Unterkünften auch hierzu Ihre Antwort(en) an info@pyhrn-priel.net.
Regionale Produkte und Bewegung in frischer Luft
garantieren Urlaub pur! Herzlichen Dank für
Natur erleben, viele Sportarten ausüben, sich wie zu Hause Ihre Unterstützung!
fühlen!
Der Gast ist König!
Das Paradies zum Entspannen, Sporteln, Klettern und Tourismusinformation
Erholen! Windischgarsten
Nr. 407 • 2/2013 WIKU 3„Galerie im Foyer“
U m einen netten Eindruck beim Betre-
ten unseres Hauses zu vermitteln, be-
mühen wir uns, das Foyer freundlich und
haben schon themenbe-
zogene Malereien und
Bastelarbeiten gestaltet. Bei Gelegenheit
abwechslungsreich zu gestalten. stellen wir Fotowände über unseren eige-
nen Veranstaltungen und Feste im Haus
Immer wieder erklären sich einheimische zusammen oder informieren über fach-
Künstler bereit, ihre Werke im Eingangs- lich wissenswerte Themen in der Alten-
bereich auszustellen und so unseren Be- arbeit.
wohnern, Mitarbeitern und Gästen des
Hauses ein wenig Freude und Farbe in Wenn jemand etwas Interessantes zum
den Alltag zu bringen. Ausstellen hat, so ersuche ich um Kon-
taktaufnahme, wir freuen uns über kreati-
Die Palette reicht von Aquarellen, ve Beiträge zur Verschönerung und Berei-
Acrylgemälden, Fotografien, Arbeiten in cherung unseres Hauses.
Patchwork-Technik und vieles mehr. Am Bild v.l.n.r.: Mitarbeiterin Sigrid Gösweiner,
Künstler Matthias Hanzsek und Markus Thallinger
Auch Kindergartenkinder und Schüler Bewohnerin Maria Rohrauer Heimdirektor
Der WIKU-Taler:
Ein Geschenk,
das immer ankommt!
(wird in allen WIKU-Betrieben als
Zahlungsmittel angenommen)
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bis 31. Mai 2013
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T: +43 (0) 664 / 500 29 55
F: +43 (0) 7562 / 61 01 20
4580 Windischgarsten | tel./Fax 07562/8257
4 WIKU Nr. 407 • 2/2013§
So ist´s Recht - Dr. Clemens Ofner
Eineiige Zwillinge – wer zahlt
Unterhalt?
E in kurioser Familienrechtsfall ereignete
sich in unserem Land. Eineiige männ-
liche Zwillinge verkehrten ungefähr zur
Im Gesetz ist ein derartiger außerge-
wöhnlicher Fall so nicht geregelt. Die
beiden ersten gerichtlichen Instanzen ka-
gleichen Zeit in der fruchtbaren Phase men zum Schluss, dass die Klage des Kin-
mit derselben Frau. Und tatsächlich: diese des abzuweisen sei, da man nicht bewei-
wurde schwanger und gebar einen Sohn. sen könne, dass der beklagte Mann der
Doch wer ist der wirkliche Vater? Ein Gen- Vater ist. Der Fall ging zum OGH. Dieser
test konnte nicht feststellen, wer von den allerdings sieht die Sache anders: Wenn
eineiigen Zwillingen der Vater ist. Zu die- man tatsächlich nicht feststellen könne,
sem Thema gab es ein bemerkenswertes welcher der beiden Zwillinge der Vater ist,
Urteil des Obersten Gerichtshofs. müsse einfach der zahlen, den das Kind
geklagt hat. Der OGH ordnete weiters an,
Der in Tirol lebende Sohn klagte nämlich dass die Unterinstanzen nochmals nach
einen der beiden infrage kommenden Anhaltspunkten zu suchen hätten, die
Männer auf Leistung von Unterhalt. Der für bzw. gegen die Vaterschaft des jewei- Herzlich willkommen zur Anprobe!
Beklagte vermeintliche Vater wiederum ligen Zwillings sprechen. Die Beweislast,
brachte bei Gericht vor, dass nicht er, son- nicht der Vater zu sein, liegt freilich aber
dern sein Bruder der wirkliche Vater des beim beklagten Mann. Kann dieser nicht
Kindes sei. Gesichert war: Beide Brüder beweisen, dass das Kind von seinem Bru-
hatten im kritischen Zeitraum mit der der abstammt, so kann er zur Zahlung
gleichen Frau Geschlechtsverkehr. Der von Alimenten verurteilt werden. Offen-
Gentest ergab, dass zu 99,9999 Prozent bar hat dann eben der Pech, der geklagt
einer der Zwillinge der Vater des Jungen wurde. Hauptstraße 25
war. Dr. Clemens Ofner
4580 Windischgarsten
Tel. 07562/5332
Ordinationseröffnung www.trachten-peter.at
in Windischgarsten Montag - Samstag 9.15 - 12.30 Uhr
Montag - Freitag 14.00 - 18.00 Uhr
Im April wird das Ehepaar Dr. Gisella (geb. Antensteiner) und Dr. Thomas Waibel im ehe-
maligen Gerichtsgebäude von Windischgarsten eine gynäkologische und allgemein-
medizinische Wahlarzt-Ordination mit homöopathischem Schwerpunkt eröffnen.
sowie am Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr
Aufgewachsen im Bezirk Kirchdorf (St. Pankraz und Inzersdorf ) haben beide ihre Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin im LKH
Kirchdorf an der Krems abgeschlossen.
Die Ausbildung zur Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolvierte Gisella an der Landesfrauenklinik Linz. Ein Schwer-
punkt lag dabei im Bereich der Betreuung von Mutter und Kind vor der Geburt. Seit kurzem arbeitet sie Teilzeit als Oberärztin an der
gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses Kirchdorf.
Bevor Thomas seine 6-jährige Ausbildung an der
homöopathischen Abteilung der Clinica Santa Cro-
ce in der Schweiz begann, war er als Notarzt in Bad
Ischl tätig.
Im letzten Jahr entschieden sie sich gemeinsam in
die Heimat zurück zu kehren.
Den beiden jungen Ärzten ist es ein Anliegen, für
die Menschen in der Region da zu sein und das Er-
lernte zum Wohle und Nutzen der Gemeinschaft
einzubringen.
Guten Start in Windischgarsten!
Nr. 407 • 2/2013 WIKU 5„Guten Stücken eine
zweite Chance“
Wappenrätsel
von Rudolf Stanzel N achdem im Dezember wieder die großzügige Christkindl
Aktion für die Ukraine mit Erfolg durchgeführt wurde, gab
es heuer die 2. Aktion „Guten Stücken eine zweite Chance“, an-
Auflösung des 6. Wappenrätsels:
Das gesuchte Wappen gehört zur Gemeinde St. Pankraz! ders gesagt – räumt den Kleiderschrank auf. Wieder waren es
Gewinnerin: Bettina Stummer aus Spital am Pyhrn Franz Helml und Helmut Hartwig, die mit großer Unterstützung
der HS1 Windischgarsten diese Kleider- und Wäschesammlung
Das Wappen wurde der Gemeinde 1987 verlie- durchgeführt haben. Dank gilt allen Spendern sowie der Schul-
hen und zwar am 11. Mai, also einen Tag vor dem leitung und den Lehrkräften, die diese Aktion nun schon zum
Kirchweihfest. Heraldisch wird das Wappen so be- zweiten Mal unterstützt haben.
schrieben:
Von Rot und Grün geteilt durch einen blauen, Schrank und Kasten auf – alles, was nicht mehr getragen wird
silbern bordierten, schräglinken Wellenbalken, und auch sonst im persönlichen Umfeld keine weitere Verwen-
begleitet nach der Figur oben von einem silbernen Schwert, dung findet, kommt in Bananenschachteln verpackt ins Theresi-
unten von einem silbernen Tannenzapfen. Gemeindefarben: ental / Ukraine.
Blau-Weiß-Rot
Aus Gesprächen mit
Ganz schön kompliziert. Als Verfasser wird Josef Jungwirth,
Bürgern aus Königsfeld
Linz, angegeben. Ich kann mich aber erinnern, dass von Franz
(Ust. Tschorna) wissen
Lattner die Initiative ausgegangen ist, und dass von ihm auch
wir, dass die Kleider und
einige Vorschläge gekommen sind.
Wäschespende großen
Beim hl. Pankraz spricht man von einem Burgheiligen, weil sei- Anklang findet. Ist doch
ne Verehrung durch die Ritter verbreitet wurde. Vielleicht hat schön, wenn man Men-
ihnen das Symbol seines Todes – das Schwert – gefallen, oder schen, denen es nicht
geht die Pankratiusverehrung auf Kaiser Arnulf von Kärnten so gut geht wie uns, mit
zurück, wie andere Historiker meinen. Arnulf gelang es näm- diesen Sachen noch eine
Haus im Theresiental
lich 896, beim Pankratiustor in Rom einzudringen. Freude bereiten kann.
H.H.
Mit der Kirchweihe 1462 wechselte der Ortsname endgültig
von Gschwendt zu St. Pankraz. Noch eine Frage: Warum kann
das Symbol im Wappen nur ein Fichten- und nicht ein Tannen-
zapfen sein?
7. Wappen:
Zu welcher Gemeinde gehört folgendes Wappen?
Das Wappen der nun gesuchten Gemeinde hat auch mit einem
Heiligen zu tun, aber aus dem Wappensymbol ist er schwer zu
erkennen. Es ist nämlich eine Kopfbedeckung, die nicht direkt
auf ihn, sondern nur auf seinen hohen Stand hinweist. Die drei
Felszacken im Wappenfuß deuten auf die beeindruckende
Bergwelt hin, die es sich mit der Nachbargemeinde teilt.
Liebe WIKU-LeserInnen!
Sie müssen nun erraten, zu welcher Gemeinde das be-
schriebene Wappen gehört. Schneiden Sie entweder den
Abschnitt unten aus und geben ihn ausgefüllt beim
WIKU-Postkasten oder bei Aigner Optik ab. Sie
können gerne auch ein mail an office@wiku-
online.at mit der Lösung und Ihrem Namen
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schicken. Einsende- bzw. Abgabeschluss
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ist Donnerstag, 28. März 2013!
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Unter allen Teilnehmern, die das
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6 WIKU Nr. 407 • 2/2013
te
n
Interessantes aus unserer Region!
Garstnertaler Haus- und Familiennamen
Jörg Strohmann
In letzter Zeit ist die Ahnenforschung
wieder sehr populär geworden, aber
heute gottlob aus anderen Gründen, wie
wurden im 17. Jahrhundert zu den Vor-
namen allmählich die Familiennamen
eingeführt. So entstanden aus den vorher
vor rund 75 Jahren. In der Zeit der Glo- angeführten Beispielen die Namen wie:
balisierung möchten viele wissen, woher Erhard Retschizegger, Georg Winkler oder
ihre Vorfahren stammen, welche Berufe Leonhard Finsterriegler.
und wie viele Kinder sie hatten. Vom O.Ö.
Landesarchiv wurden die Pfarrmatriken Familiennamen leiteten sich nicht nur
bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts digi- von den Hausnamen ab, sondern auch
talisiert und unter „Matricula online“ auf von den ausgeübten Berufen, von beson-
eine Homepage gestellt, so kann heute deren Fähigkeiten oder vom Herkunftsort
weltweit Einsicht genommen und nach- der betreffenden Personen. So kommt
geforscht werden. Voraussetzung ist, die der Name Stummer von „Stubner“, das
alten Schriften lesen zu können. war die Berufsbezeichnung für die Zim-
merer. „Stummer“ heißen Güter im Scha-
Um die Forschungen auch für alle ande- chen, am Schweizersberg, in St. Pankraz
ren zu ermöglichen, bin ich derzeit dabei, und in Rosenau. Wahrscheinlich deshalb
die Sterbebücher von Windischgarsten kommt der Name Stummer in den Win-
zu übersetzen. Die von mir erstellten dischgarstner Sterbebüchern in verschie-
Daten1) können auf der Homepage „fa- dener Schreibweise von 1654 - 1710 über
milia-austria.at/projekte/matriken/sdb“ 200-mal vor. Heute ist hier der häufigste
unter „Windischgarsten“ (als erste Pfarre Familienname „Gösweiner“ (auch Göß-
von Oberösterreich) abgefragt werden. Garstnertaler Bauernfamilie 1884 oder Gössweiner), er stammt vom Gut
Familia Austria ist ein von der Europäi- „Gesswein“ in Edlbach Nr. 53. Die jetzigen
schen Union geförderter Verein, der die Sebastian), Eckhardt (von Eckehardt) oder Besitzer schreiben sich Antensteiner, das
Personendaten der k.k.-Monarchie er- Göswein (vom fränkischen Goswin), aber ist derzeit der zweithäufigste Familienna-
fasst, wissenschaftlich bearbeitet und auch Beindlhub und Bartl (von Bartholo- me. Er kommt vom Gut „Enntenstain“ in
veröffentlicht. Da bis 1783 die heutigen mäus). Andere Hausnamen weisen auf die Hinterstoder Nr. 114, das heute „Klinzen“
Gemeinden Vorder- und Hinterstoder, St. Beschaffenheit des Bodens hin: Dirngra- genannt wird. Von den ausgeübten Be-
Pankraz, Roßleithen, Edlbach, Rosenau ben und Dirnauer auf trockenen, Letten, rufen kommen die Namen wie Schleifer,
und große Teile von Spital zur Pfarre Win- Lom, Layming und Glein auf lehmigen, Schmied, Koller oder Mayr.
dischgarsten gehörten, sind die Daten für Gföll und Leithen auf abschüssigen und
die Erforschung der Vorfahren aus diesen „Moos“ auf moorigen Boden. Auch die Von der Fähigkeit, besonders gut schie-
Gemeinden interessant. Besonders wich- Lage eines Hofes konnte namensgebend ßen zu können, leitet sich der Name
tig sind die Haus- und Familiennamen, sein, wie Hochleiten, Grabenbauer, See- „Schoißwohl“ ab. Namen wie Kniewasser,
ihnen und ihrer Entwicklung widme ich bauer, Eggl, Pichlbauer, aber auch „Lang- Seebacher, Pießlinger und Redtenbacher
diesen Bericht. wied“. Im Urbar des Stiftes Spital von 1492 kommen von den Ortsbezeichnungen
scheinen unter der Ortsbezeichnung Kniewas, Seebach, Pießling bzw. Retten-
Für den Adelsstand waren Familienna- „Lanngwat“ 18 Häuser auf, die links und bach und leiten sich von der Herkunft
men schon im Mittelalter üblich, denn da- rechts der jetzigen B138 zwischen der Ge- der Personen ab. Wer nach den Ahnen
durch war die Erbfolge leichter zu über- meindegrenze Edlbach/Spital und dem forscht, muss beachten, dass die Namen
blicken. Ihre Familiennamen entstanden „Brettlbauer“ lagen. Mich erinnert der für Männer und Frauen bis etwa Mitte des
öfters aus den Namen ihrer Befestigungs- Name „Lanngwat“ an das norddeutsche 19. JH. verschieden geschrieben wurden:
anlagen, wie bei den Habsburgern, Lo- Wort „Watt“ für die Küstenlandschaft, die „Retschizegger“ und „Retschizeggerin“
sensteinern oder Lambergern. Die Haus- durch Ebbe und Flut trocken und über- oder „Mayr“ und „Mayrin“. Aber auch die
namen der Bauernhäuser wurden schon flutet wird. In einer Landkarte von Georg Schreibweise der Namen hat sich im Lau-
im 14. und 15. Jahrhundert in den Urba- Matthias Vischer aus dem Jahr 1667 sind fe der Zeit geändert. Zum Beispiel: Berger
ren der „Herrschaften“ Kremsmünster, in diesem Bereich jedenfalls drei Seen wurde „Perger“, Buchebner „Puechebner“,
Gleink, Steyr, Klaus und Spital niederge- eingezeichnet. Antensteiner „Ändtenstainer“ oder Hackl
schrieben, sie sind bis heute zum Groß- „Häkhl“ geschrieben, man muss also ein
teil erhalten geblieben, darum sollten In den Urbaren wurde von den Obrigkei- wenig flexibel sein.
wir sie auch in Zukunft bewahren und ten öfters der Vorname der Lehensneh-
verwenden. Sie haben sich öfters von den mer zum Hausnamen hinzugefügt, zum Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Er-
Vornamen der einstigen Lehensnehmer Beispiel: „Erhart in der Retschiz“, „Georg forschung Ihrer Ahnen!
abgeleitet. Beispiele dafür sind Augustin, zu Winkhl“ oder „Lindl am Vinsterrigl“. Zur
Godl, Hermanngut, Bernhardt, Wastl (von besseren Unterscheidung von Personen 1)
Derzeit von 1654 bis 1728
Nr. 407 • 2/2013 WIKU 7Das menschliche Hirn!
Oille Menschn do auf Erdn Beim Lebensaunfaung, beim Beginn, und eam des Denkn schwara foid,
san, waun se geboren werdn is im Hirn fost goar nix drinn. da kaun es öfta gaunz leicht sein
- und des kaun ma garantiern - Mitn erstn Schroa, kaunst sicha sein, dass oan des grod foit net ein
ausgestottet mit an Hirn. do schoit sich glei da Speicher ein wos ma sogn wollt unterdessen,
Des is im Kopf drobm installiert und tuat oilles registriern, weilstas oanfoch host vagessn.
und is, dass net beschädigt wird, wosd siagst, wosd hörst Da gabats einen guadn Rod,
zuadeckt mit da Schedldeckn. und wosd tuast gspührn. der sich oft bewährt scho hod.
Und soll der Deckl a bezweckn, Und´s gaunze Lebm laung geht’s so weida, Dass `s Hirnkastl tuat funktioniern
dass des Hirn kriagt sicherlich das´d Tog für Tog wirst oweil gscheida. muaßt d´Ladln öfter recht guat schmiern.
von da Sunn koan Sonnenstich. Hamstast vü Erfoahrung gwis Indem du jedn Tog trainierst,
Des Hirn, da san sich oille gwis, de oft von großem Nutzn is. damitsd net no weit bleda wirst.
ein Wunderwerk der Schöpfung is Und Weisheit is a Reichtum scho Und des is a zu jederzeit
und dient dem Körper ois totale den oan neamd mehr nehma kaun. a Mittl gegn Vagesslichhkeit.
menschliche Befehlszentrale. Und gscheites Wissn kaun ma ebm I hör jetzt auf mitn Poesiern,
Waun ma dieses Hirn net häd auch an Aundre weidagebm. denn mia raucht a jetzt scho mei Hirn.
bleibat ma a Lebm laung bled. An de, wauns jünger san, oizsaum Außadem gspür i scho heit,
Jo ma kuntat ohne Hirn no net so vül Erfoahrung haubm. mein Leidn, die Vergesslichkeit.
sowieso net existiern. Is da Mensch an Joahren oid Pfiat enk!
Toni Neubauer
8 WIKU Nr. 407 • 2/2013Fachtipp!
VERSICHERUNGSLEITFADEN -
Beispiele für die Mitversicherung von Jugendlichen:
Erläuterungen zur Haushaltversicherung/Privathaftpflicht: eigene Rechtsschutzversicherung.
Minderjährige Kinder gelten im Rahmen der ABH 2001, Schüler, Studenten, Präsenz- oder Zivildiener ohne eigenes,
unabhängig von Beruf, Ausbildung und Wohnsitz mitver- regelmäßiges Einkommen und ohne eigenen Haushalt
sichert. gelten bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres in der
Rechtsschutzversicherung der Eltern mitversichert.
Beziehen volljährige Kinder (ab Vollendung des 18. Lebens- Achtung: Der Deckungsumfang und die Bedingungen können
jahres) ein regelmäßiges Einkommen, wie z.B. eine Lehr- beim jeweiligen Versicherer abweichen!! Franz Heidlmair
lingsentschädigung, bzw. verfügen sie auch als Student,
Präsenz- oder Zivildiener ohne eigenes, regelmäßiges Ein-
kommen über einen eigenen Haushalt, benötigen diese
eine eigene Privathaftpflichtversicherung.
fnen
Schüler, Studenten, Präsenz- oder Zivildiener ohne eige-
eröf
konto
nes, regelmäßiges Einkommen und ohne eigenen Haus-
vieren
halt gelten bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres in der
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Haushaltversicherung der Eltern mitversichert.
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Erläuterungen zur Unfallversicherung:
d B u r
un RAIFF
EISEN
holen!
Kinder bis zum vollendeten 19. Lebensjahr gelten unab- CL
START UB-APP
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hängig von Beruf oder Ausbildung mitversichert, sofern sie
im Haushalt der Eltern (Versicherungsnehmer) wohnen.
In älteren Unfallverträgen sind Kinder im Haushalt der Eltern,
aber mit eigenem Einkommen, wie z.B. eine Lehrlingsent-
n QR-Cod
e
scannen
schädigung, nur bis zum vollendeten 15. Lebensjahr mit- n Burton-R
ucksack
fotografiere
n
versichert. Ohne eigenes, regelmäßiges Einkommen gel- n Burt wir
lebendig
d
ten diese ebenfalls bis zum vollendeten 19. Lebensjahr mit-
versichert.
Erläuterungen zur Rechtsschutzversicherung:
Minderjährige Kinder gelten im Rahmen der ARB, unab-
hängig von Beruf und Ausbildung und Wohnsitz mitver-
sichert, sofern diese im gemeinsamen Haushalt mit den
Eltern (Versicherungsnehmer) leben.
Beziehen volljährige Kinder (ab Vollendung des 18. Lebens-
jahres) ein regelmäßiges Einkommen, wie z.B. eine Lehrlings-
entschädigung, bzw. verfügen sie auch als Student, Prä-
senz- oder Zivildiener ohne eigenes, regelmäßiges Einkom-
men über einen eigenen Haushalt, benötigen diese eine / rc l u b o o e
REGI_InsA5_wind_q_4c_0706 30.11.2011 8:16 Uhr Seite 1 om
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Nr. 407 • 2/2013 WIKU 9Zum 90. Geburtstag von Frau Hilde Hochreiter
Liebe Hilde!
Wenn´s Dich nicht gäbe, wär´ unser Leben wirklich öde.
Geburtstag hast Du - wunderbar, dass Du den feierst, ist doch klar!
Und fragst Du uns: Ja, könnt ihr denn?
Dann sagen wir laut: Yes, we can!
90, beispielhaft, wie Du das hast so gut geschafft,
alle freuen sich mit Dir, sind zum Feiern wieder hier.
90, immer rüstig, sagenhaft, so gerne wüsst ich,
wie kann so was funktionieren, lass Dir herzlich gratulieren!
90, und, na und, das ist lange noch kein Grund,
Trübsal künftig nur zu blasen, Du bist jetzt gewissermaßen
aus den Flegeljahren raus, also Kopf hoch altes Haus!
90, das ist toll, einfach wirklich wundervoll,
bis zu 100 ist´s nicht lang, und die schaffst Du, sei nicht bang,
bis dahin und dann noch weiter, bleibe rege und auch heiter!
90, liebe Leute, das ist doch kein Alter heute,
da steht man noch voll im Saft, grade Du bist beispielhaft,
voll aktiv, fast jugendlich, schon Dein Aussehn spricht für sich,
vom Know How ja ganz zu schweigen,
Du kannst es noch allen zeigen.
Erst in vielen, vielen Jahren, bist Du nur noch kampferfahren
und wirst wohl auch kürzer treten, hast am Lack dann größre Schäden,
doch bis dahin ist´s noch weit, also sieh´s mit Lockerheit.
So genug der Schmeichelei, bleibe fit und sorgenfrei!
Im nächsten Jahr von Deinem Leben, soll es viel Glück und Freude geben,
dies wünschen Dir und gratulieren, wir alle, die Dich respektieren!
E.M. Windischgarsten
Die WIKU-Gemeinschaft schließt sich den Glückwünschen gerne an!!
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10 WIKU Nr. 407 • 2/2013Digitale Lesekultur in der Gemein- Leben &
debücherei Windischgarsten Lesen...
Kolumne von
U nter „Media2go“
können Sie seit
Dezember bei uns kos-
Kristina Wendner
Weltfrauentag
tenlos e-books down- Puh! Obwohl es der kürzeste Monat ist,
loaden. der Februar hat es dennoch in sich. Rand-
voll mit Aktivitäten, vom Fasching über
den Valentinstag bis hin zur Fastenzeit
Mit einem gültigen und den Energieferien. Laut einer Um-
Büchereiausweis der Gemeindebücherei Win- frage ist es auch jene Zeit, wo sich einige
dischgarsten stehen Ihnen ab sofort ca. 10.000 Menschen ärgern, ihre Neujahresvorsätze
eMedien zur Verfügung. Näheres dazu während nun doch nicht ganz so umgesetzt und
der Öffnungszeiten unserer Bücherei (Mo und auf‘s nächste Jahr verschoben haben .
Aus diesem Grunde springen wir gleich
Do von 16.00 bis 18.00). einmal vor zum März und picken uns ei-
nen besonderen Tag heraus, den 8. März,
Frau Elisabeth Schulz hat bereits das digitale der internationale WELTFRAUENTAG. Mei-
Angebot mit Ihrem e-book Reader in Anspruch ne Herren, dieses Mal muss ich den Da-
genommen. men den Vortritt lassen. Haben Sie also
Foto: privat Nachsicht mit mir. Das nächste Mal, ver-
Text: Erwin Lichtenwöhrer
spreche ich wieder mehr Neutralität bzgl.
meiner Themenwahl. Liebe Damen, jetzt
kommt keine Lobhudelei an Frauenhel-
Humorvoller Faschingsnach-
den, die zahlreiche Klatschblätter füllen
und „Weltkarriere“ gemacht haben, kein
Supermodel a la hol-lo-da-ro Heidi K. die
mittag der Senioren eine perfekte Vorzeigefrau gibt. Keine Fra-
ge, ein hübsches Frauchen, 4 Kinder, taf-
fe Businesswoman und man sieht ihr die
M asken, Musik, Spaß und
Humor dirigierten den lus-
tigen Faschingsnachmittag der
stundenlange Arbeit auch gar nicht an. Ja
kein Wunder, die Dame kann sich ja ein
Kindermädchen, eine Putzfrau, Fitnesstrai-
ner, Hausfriseur und einen Bodyguard(!)
Senioren am 7. Februar 2013 im leisten. Ganz logisch, dass man von den
Kulturhaus Römerfeld. Der Fest- großen Ringen unter den Augen nicht
ausschuss hatte ein abwechs- viel sieht. Passend zum Weltfrauentag
lungsreiches Programm mit hebe ich eine ganz andere Art von FRAU-
ENHELD hervor. Ich zolle jenen höchsten
Einaktern, Gedichten, Brauch- Respekt, die sich mit Mühe ein eigenes
tum und Tanznummern durch Geschäft oder einen Betrieb aufgebaut
die jungen WCC-Akteure (Garde haben und stets an das Wohl ihrer Kunden
und Jugend-Tanzgruppe) zu- denken. Jene Frauen, die Haushalt, Kin-
sammengestellt. der und Job unter einen Hut bringen und
dennoch ihre Kochschürze schwingen, als
wäre es ein chices Dirndl. Jene Damen, die
So manche Sorge der Zuschau- Große Beteiligung - im Vordergrund Familie Ofner mit Enkerln vormittags arbeiten und Geld verdienen
er konnte zwischenzeitlich in und nachmittags mit den Kindern Haus-
den Hintergrund treten. übung machen, Spiele spielen und den
Lieblingskuchen für den Gatten backen.
Frauen, die sich ehrenamtlich für wohl-
Otto der I. von Sim- tätige Zwecke einsetzen und vieles dafür
sek und Fliesen und tun, um anderen ein Lächeln ins Gesicht
Maria die I. von Blu- zu zaubern und spätabends hundemüde
men und Garten ins Bett fallen. Frauen, die trotz ihres ei-
(Kniewasser) wurden genen Lebens noch andere Familienan-
gehörige pflegen. Frauen, die versuchen
zum Senioren-Prin- eine aufopfernde Mutter, hervorragende
zenpaar 2013 gekürt. Partnerin, Freundin und strebsame Mitar-
beiterin zu sein und sich dabei nicht selten
Durch das Programm in die zweite Reihe stellen. Frauen, die den
führte bewährt Franz Mut haben aufzustehen und ein Wort zu
sprechen. Mut, Hoffnung, Eigeninitiative,
Heidlmair, für den Selbstvertrauen, Leidenschaft, Lebenslust
Tischschmuck sei und Liebe - all das treibt diese Frauen an,
Rosi Hager und ih- ihr „Heldendasein“ oft unwissentlich zu le-
rem Team besonders ben und stets das Herz am rechten Fleck
gedankt. haben. Genau DIESEN FRAUEN gebührt
der März, also: Klopft euch auch mal auf
die Schulter und gönnt euch was Gutes!
Holzknechtpartie Gerlinde M. Reininger Ihre Kristina Wendner
Nr. 407 • 2/2013 WIKU 11Fachtipp!
Preiselbeer Plus
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beitragen ADEG Rohregger in Windischgarsten!
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kenblättertee und mexikanischer Agavendicksaft für 500 ml
Natur pur. Mit viel Fingerspitzengefühl geerntet – das ist absolut
voller und natürlicher Geschmack.
Preiselbeersaft ist von Natur aus sehr kräftig und sauer. Deshalb
enthält der trinkfertige Biotta Preiselbeer neben 30% Preisel-
beersaft (Rumänien/Ukraine), 17% Agavendicksaft (Mexiko) und
Birkenblättertee, der die Wirkung der Preiselbeeren unterstützt.
Saft aus: 167 g Wild-Beeren
Analyse / 100ml enthalten durchschnittlich:
Energie 310 kJ (72 kcal)
Eiweiss 0g
Kohlenhydrate 18 g
> davon Zucker gemüse-/fruchteigen) 15 g
Fett 0g
> gesättigte Fettsäuren 0g
Nahrungsfasern 0g
Natrium 0g
Angaben lt. www.biotta.ch
Wasser - Netzwerk „Die TEICHL“
Als Vorbild für das Netzwerk der Gesunden Gemeinden im
Pyhrn-Priel-Gebiet.
D er Ursprung der Teichl liegt auf der Wurzeralm, am Brunn-
steinersee, also fängt unsere Reise in Spital am Pyhrn an.
Nach wenigen Kilometern gibt ihm der Trattenbach gleich or-
Pankraz, weiter, bis der Riese aus dem Stodertal kommt.
Die Steyr übernimmt ab sofort das Ruder, kein Wunder wenn
dentlich an Stärke mit. In Roßleithen stoßt von Südwesten der aus Vorderstoder gleich Loigisbach, Eselsbach um nur einige zu
Seebach dazu. Nun geht es Schlag auf Schlag, denn der Dam- nennen, die Steyr so tatkräftig unterstützen.
bach, der aus Rosenau durch Windischgarsten fließt, ist ein
großer Partner. Durch den Zufluss vom Edlbach, der gleichfalls Also, Hinterstoder ist ab jetzt für die Teichl zuständig. Bevor die
in den Dambach mündet, ist nun auch Edlbach im Boot. lange Fahrt bis ans Schwarze Meer fortgesetzt wird, gibt es am
Stausee in Klaus schließlich noch eine kurze Rast, um auf die
Ganz wesentlich mischt in diesem Netzwerk Roßleithen mit, Steyrling und den Vorderen Rettenbach zu warten.
denn neben dem Hinteren Rettenbach kommt nun eine starke Ernst Lichtenwöhrer
Persönlichkeit, nämlich die Pießling dazu, wobei sich Vordersto- Arbeitskreisleiter der Gesunden Gemeinde St. Pankraz
der mit dem Sulzbach, das erste Mal ins Spiel bringt. Schon an
enormer Größe gewonnen geht die Reise durchs Teichltal, in St.
HINTER EINER
ENTSCHEIDUNG
STEHT DIE
RICHTIGE BERATUNG!
12 WIKU Nr. 407 • 2/2013Fachtipp! Farblichttherapie
D ie Farben des Regenbogens ent-
sprechen exakt den Schwingungs-
bereichen, welche in unserem Körper
ORANGE hier verbindet sich die Kraft
mit Bewegung – damit ist Orange der
Entschlackung, Entgiftung, Regeneration
Geborgenheit und Vertrauen in unsere
Intuition oder innere Stimme ist dann die
Folge.
für das Zusammenspiel verschiedenster aber auch der Lebensfreude zugeordnet.
Kräfte zuständig sind. Ist diese Schwin- Farblicht und Farböle werden auf Wunsch
gung gestört, so entsprechen wir einem GELB bringt zum Fließen, und zwar alles: und bei Bedarf in unsere Behandlungen
verstimmten Instrument – wir sind dann Körperenergien, Blut, Lymphe, Gedanken individuell miteinbezogen. Wohlbefinden
zwar nicht krank, aber verstimmt. Diese – Gelb macht leicht und es beflügelt. und positive Ergebnisse bestätigen unse-
Disharmonie ist der Ursprung allen Un- re Arbeit! Christa Immitzer
wohlbefindens und der Ansatz für die GRÜN die Farbe der Mitte, der Stabilität,
Farblichttherapie. der körperlichen Kraft und der Regenera-
tion. Sie hilft uns wie die Natur, die Mitte AKARI -
zu finden und zu stabilisieren. die etwas andere KOSMETIK!
BLAU als kühlste aller Farben wirkt es zu-
sammenziehend, klärend, desinfizierend
und beruhigend. Blau reduziert auf das
Wesentliche.
VIOLETT der Lymphe und dem Nerven-
system zugeordnet verhilft Violett zur
Entstauung, Entgiftung und zu einer tief-
greifenden Entspannung, wenn Aktivität
im nervlichen Bereich als Dauerspannung
zum Ausdruck kommt.
Nun aber zur Wirkung der einzelnen Far-
ben: ROSA als Farbe des Herzens hilft es zu erhältlich bei...
vertrauen, offener zu werden und den
ROT als wärmendste und aktivierendste Austausch von Mensch zu Mensch auf der
Farbe entspricht sie der Kraft der Erdener- Herzensebene wieder zu ermöglichen.
gie und ist dem Blut zugeordnet. Zum
Einsatz kommt sie immer dann, wenn es TÜRKIS bringt uns in Kontakt mit un-
an Lebenskraft und an Feuer von Grund serer Seele, ohne dass der Intellekt kon- 4580 Windischgarsten • Hauptstraße 27
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Nr. 407 • 2/2013 WIKU 13Dipl.-Ing. Ivan Rubchich -
1923 – 2004 - ...
... eine Persönlichkeit der Region, die es verdient, nicht ver-
gessen zu werden.
Ivan Rubchich war ein Visionär. Ein idealistischer Visionär.
Eine seiner idealistischen Visionen, die DANA Türenindustrie, führte wirtschaftlich zu
seinem eigenen industriellen Untergang, sie führte aber mit etwas Verzögerung zu
einem Aufschwung dieses Betriebs, so dass dieser heute als größter Arbeitgeber der
Region über 500 Personen sichere Arbeitsplätze bietet und führte auch dazu, dass die
DANA zu einem praktisch konjunkturresistenten, europafähigen Spitzenbetrieb der
Türenbranche wachsen konnte.
Ein mit Ivan Rubchich befreun-
deter ungarischer Künstler
schuf eine Christus-Holzstatue
mit den Gesichtszügen des
Herrn Rubchich und lieferte sie
an ihn. Nach vorübergehender
Verwendung durch die Ge-
meinde Windischgarsten war
die Statue lange Zeit verweist.
Das veranlasste Herrn Bert Ro-
senblattl, ein langjährig leiten-
der Mitarbeiter in den Betrie-
ben Danubius und Dana, sie zur
bleibenden Erinnerung an Ivan
Rubchich in einem dieser Werke aufzustellen, worauf die Dana dankenswerterweise
spontan eingegangen ist. Sie ist dort in der Nähe des Haupteinganges, direkt neben
dem Zugang zum modernen Schauraum, mit einer kleinen Inschrifttafel präsentiert.
Schon in den Entstehungsjahren der Produktionsstätte Dana 1974 – 1975 skizzierte Herr Rubchich revolutionierend die Steuerung
und die Arbeitsabläufe, so wie sie heute in diesem Betrieb geschehen. Das umzusetzen ist nicht sofort gelungen. Es waren viele
Jahre aufwendiger Anstrengung notwendig.
Diese visionäre Risikobereitschaft wurde Herrn Rubchich leider nicht belohnt. Nicht nur seine industrielle Existenz, auch seine vitale
Gesundheit sind am anfänglichen Misserfolg in Brüche gegangen. So ein Schicksal führt verständlicherweise dazu, in den Hinter-
grund zu geraten. Leider, denn Herr Rubchich hat der Türenbranche und unserem Tal einen sehr nachhaltigen Dienst erwiesen.
Die Statue im Erfolgsbetrieb Dana möge lange Zeit ehrend an die Person Ivan Rubchich erinnern. Georg Stark
14 WIKU Nr. 407 • 2/2013Säuberungsexpedition in der Rettenbachhöhle
D ie Rettenbachhöhle ist eine 1300m lange, periodisch akti-
ve Wasserhöhle und liegt im Budergraben an der Südseite
des Sengsengebirges. Sie ist auch unter den Namen Nockhöhle
Forscher aus der Gegend um Windischgarsten, die große Säu-
berungsaktion. Mit von der Partie: Wolfgang Buchbauer, Ralf
Cassebaum, Edi Knoll, Hans Schoißwohl, Gerald Riedner, Flo-
oder Teufelsloch bekannt. rian Steiner, Heli Steinmassl und Markus Tantscher.
Neuschnee und Kälte erschwerte den Zustieg und machte die
Felsblöcke sehr rutschig. Die Höhle dagegen bot uns mit Plus-
grade einen angenehmen Arbeitsplatz. Zugleich waren durch
den niederschlagsarmen Herbst die Gänge recht trocken. Aus
dem See wurde Müll herausgefischt, mit der Akkuflex wurden
große Eisenteile auf ein transportfähiges Maß gekürzt und mit
den Drahtbürsten wurden die Farbmarkierungen weggebürstet.
Das motivierte Säuberungsteam!
In den 90er Jahren führte der Nationalpark ein Forschungspro-
gramm für Karst, Hydrologie und Mikrobiologie in der Retten-
bachhöhle durch. Im August 2002 wurde beim Jahrhundert-
hochwasser ein Großteil der Messeinrichtungen zerstört. 2003
wurden die Forschungen eingestellt und ein Großteil der For-
schungsgeräte wieder ausgebaut. Bereits vor dieser Zeit wurde „Müllfischen” in der Höhle
die Rettenbachhöhle stark besucht und leider auch Müll hinter- Nach 9-stündigem Einsatz war es geschafft, die Rettenbachhöh-
lassen. Aber noch fragwürdiger sind die vielen Farbmarkierun- le ist endlich wieder sauber! Im Dez. 2011 holten wir 30 kg Müll
gen. In einer enormen Dichte, alle drei Meter, wurden sie an die aus der Höhle, im Dez. 2012 waren es sogar 83 kg! Vielen Dank
Wand geschmiert. an alle Beteiligten für ihren Einsatz!
Am 10. Dezember 2011 machten wir einen Forschungsvorstoß In der Villa Sonnwend konnten wir bei einem köstlichen, vom
in den noch unerforschten 80m hohen senkrechten Schlot. Bei Nationalpark gesponserten Abendessen unseren Einsatz aus-
unserer Tour waren wir überrascht, wie viel Müll in der Höhle klingen lassen. Danke dem Nationalpark!
zu sehen war. Zugleich sahen wir, dass die Sicherungseinbau- Bilder und Text: Heli Steinmassl
ten, Leitern, Seile und Haken bereits einen ziemlich kritischen Verein für Höhlenkunde Sierning
Zustand erreicht hatten. Am Rückweg nahmen wir allen Abfall,
den wir in unseren Säcken noch unterbrachten, mit. Es war uns
allen klar: Eine große Reinigungsaktion wäre dringend notwen-
dig. Müll und Leitern gehören entsorgt und die vielen roten Bergrestaurant Wurbauerkogel
Punkte von den Wänden entfernt. Es sollte wieder eine saubere,
ursprüngliche und naturbelassene Höhle werden. Auch wenn
ein paar sehr schöne Tropfsteine vor mehreren Jahrzehnten be-
Ab 30. März
reits geplündert wurden, ist es die Höhle noch allemal wert, sie
gründlich zu reinigen.
täglich ab 10.00
Uhr geöffnet!
Am Sonntag
9.12.2012 war es
dann soweit. Be-
waffnet mit Akku-
flex, Zangen,
Schraubenschlüs-
seln, großen Müll-
säcken und Bürsten
startete die 8-köp-
fige Mannschaft Ich freue mich auf Ihren Besuch!
des Höhlenvereines Markus Strick, Dambach 21, 4580 Windischgarsten
Sierning, mittlerwei- Tel. 07562/20707 oder 0699/81278946
W. Buchbauer beim Säubern der Wände le sind die meisten
Nr. 407 • 2/2013 WIKU 15Innovativ und Motiviert
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Schule einmal anders
S eit Beginn dieses Schuljahres gibt es an der Volkschule Spital/
Pyhrn eine schulische Ganztagsbetreuung bis 16.00 Uhr in
einer bisher ganz neuen Form. Nach dem normalen Unterricht
und Ernst Lich-
tenwöhrer).
Begleitung
In
der
an der Schule gibt es an vier Nachmittagen in der Woche eine Tagesmutter ver-
Lernbetreuung, unter Aufsicht und Hilfe eines an der Volkschule bringt der Ranger
unterrichtenden Pädagogen. Nachdem die Hausübung erledigt mit den Kindern
ist geht es in die Freizeitbetreuung über. In dieser Zeit werden 2 Stunden in der
die Kinder von einer, je nach Kinderanzahl und Aktivitäten, auch freien Natur. So
zwei Tagesmüttern betreut. lernen die Kinder
spielerisch unsere
An zwei Nachmittagen in der heimischen Tiere
Woche können die Kinder un- und Pflanzen ken-
ter Aufsicht von Fr. Scheck (Ta- nen.
gesmutter) frei spielen, basteln,
malen, lesen usw. Die Aktivitä- Um die Nachmittagsbetreuung noch abwechslungsreicher zu
ten finden in einer eigens dafür gestalten, arbeitet Fr. Scheck gemeinsam mit Eltern, Schule,
vorgesehenen Klasse und der Gemeinde und Vereinen zusammen. Somit konnten wir bereits
Schulbibliothek statt. Zum To- den Kindern ein paar Vereine wie den Karateclub, den Schiver-
ben stehen der Turnsaal und der ein und den Fußballverein vorstellen, demnächst den Trachten-
Spielplatz zur Verfügung. verein und viele weitere Vereine einladen.
Die Dienstage verlaufen bei uns am Nachmittag sehr musika- Einen Nachmittag wurden die Kinder zum Kekse backen von ei-
lisch. Im Rahmen der Freizeitbetreuung unterrichtet Fr. Hart- ner Großmutter ins Hotel Freunde der Natur eingeladen. Dank
mann (Musikpädagogin) in Begleitung von Fr. Scheck spiele- einer Pädagogin, die sich bereit erklärt hat, uns in ihrer Freizeit
risch musikalische Früherziehung. ins Hallenbad zu begleiten, können wir auch unser schönes Hal-
lenbad einmal im Monat nutzen.
Jeden Donnerstag bekommen wir Besuch von einem von drei
Nationalpark-Rangern (Veronika Hatzenbichler, Lilo Hubmayr C. Scheck
Sie heiraten?
Wir beraten und
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Nr. 407 • 2/2013 WIKU 19Was bei uns im Kindergarten und Hort so los ist...
Kompetent in Erster Hilfe
U m im Ernstfall gut gerüstet zu sein, absolvierte das Kindergarten- und
Hortpersonal einen 16-stündigen Rot-Kreuz-Kurs. Neben Theorie und vie-
len Übungen (einem Verletzten den Helm abnehmen, Verletzte und Bewusst-
lose richtig versorgen, verschiedene Verbände anlegen, die richtige Anwen-
dung des Defibrilators, …) kam auch der Humor nicht zu kurz. Alle haben die
Prüfung bravourös bestanden und konnten mit großer Freude die Urkunden
in Empfang nehmen. Unser Dank gilt dem Ausbildner Herrn Atzmüller Harald,
der uns mit seinem kompetenten Wissen und seiner lebendigen Wissensver-
mittlung ein ausgezeichneter Ausbildner war.
Bewegung mit Daniela - Ein vom Land hat und wir dadurch ein tolles Gemein-
gefördertes Bewegungsprojekt für die schaftserlebnis erfahren durften. Wir
Hortkinder! haben zum Schluss noch einen Wunsch:
Wir möchten im nächsten Schuljahr eine
Im Herbst startete an acht Donnerstagen
mit Frau Mag. Daniela Lugmayr im Hort
ein Bewegungsprojekt.
Fortsetzung dieses Projektes!
Die Kinder der Hortgruppe 3
Joga leicht gemacht…
Bei der ersten Begegnung waren wir ein
wenig zurückhaltend, weil wir nicht wuss-
ten, was auf uns zukommen wird. Doch
schnell wuchs helle Begeisterung. Beim
Im Zuge des Sportprojektes hatten un-
sere Kinder die Möglichkeit, bei einer
Jogaeinheit mitzumachen. Frau Christa
der Kennenlernspiel, das bei strahlendem Pawluk hat uns eine sehr anregende und
Sonnenschein im Garten stattfand, stell- spannende Jogastunde vorbereitet. Da
ALCINA KOSMETIK ten wir uns mit Namen vor und erzählten zum Sport auch Entspannung gehört,
Make up Trend von unseren Hobbys. passte diese Entspannungs- und Beru-
Frühjahr - Sommer 2013 higungsmethode sehr gut zum Thema.
So freuten wir uns nicht nur jeden Don- Einige der Projektkinder hatten schon Er-
nerstag auf die gemeinsame Sportstun- fahrungen mit Joga gemacht oder kann-
de, sondern waren sehr neugierig und ten es von Erzählungen. Wir waren alle
ungeduldig, welche neuen Spiele Daniela ganz begeistert, als wir sahen, dass Joga
wieder für uns bereit hatte. Der Bogen genauso gut für Kinder geeignet ist. Be-
spannte sich von Vertrauensspiele, Team- grüßt und aufgelockert wurde mit Hilfe
building, Streithansl-Training (gezieltes einer Klangschale, wobei jedes Kind die
Kräftemessen), Stärkung des Selbstbe- Klangschale anschlagen und sich dazu
wusstseins, Körperwahrnehmung bis vorstellen durfte. Weiter ging es dann
zum Fußball- und Hockeymatch. Allzu mit verschiedenen Bewegungsausfüh-
schnell vergingen die acht Donnerstage, rungen, welche uns an Tiere erinnerten,
an denen wir viel Spaß und Freude erleb- wie zum Beispiel der Schmetterling oder
ten. die Schlange. Sobald wir ein Tier nann-
ten, wussten die Kinder auch schon,
n Wir bedanken uns recht herzlich bei Dani- welche Bewegung auszuführen war.
alo
S il ela Lugmayr für die schönen gemeinsam Besonders spannend war die Schnarch-
style
fing
W
t&
verbrachten Stunden und für ihre Geduld, schlange. Hier ging es darum, dass je-
rcu
Hai
die sie manchmal mit uns haben musste. des Kind seinen Kopf vorsichtig auf den
er
ing
Wies
ndra
. Sa
Inh
Wehrstraße 3
4580 Windischgarsten Danke auch an unsere Hortleiterin Sabine Bauch eines anderen Kindes legte, sodass
Tel. + Fax: 07562/5283
Kalchmayr, die dieses Projekt befürwortet eine lange Schlange entstand. Als die
Schlange fertig gebildet war,
begann jedes Kind zu schnar-
chen und konnte dabei die Vi-
bration des Schnarchens von
den anderen Kindern spüren.
Das war ein lustiges Erlebnis!
Diese Jogastunde hat uns sol-
chen Spaß bereitet, dass wir uns
recht herzlich bei Frau Pawluk
bedanken möchten. Melanie Tyraj
20 WIKU Nr. 407 • 2/2013Erfolgreiche Windischgarst-
ner Volksschulkinder bei
der Lese–Olympiade
M it höchster Konzentration, gepaart mit einer gehörigen
Portion Lampenfieber, stellten sich die drei Schulsieger aus
der VS Windischgarsten Anfang Februar im Freizeitpark Michel-
dorf den Fragen aus drei Büchern. Waren die Fragen anfangs
noch leicht zu beantworten für die 15 angetretenen Rateteams,
so wurden die Aufgabenstellungen zum Schluss hin immer
kniffliger und die Kinder mussten die Bücher schon sehr genau
gelesen haben, um noch die richtigen Antworten geben zu kön-
nen. Bis ins Finale der letzten beiden Schulen schafften es Felix
Aigner (4a), Katharina Schöngruber (4a) und Sarah Hatzenbich-
ler (4b). Den Bezirkssieg verpassten die drei nur hauchdünn um
die Bruchteile von Sekunden, die sie den Buzzer zu spät betä-
tigten, denn gewusst hatten sie die gestellten Fragen allemal.
Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz!
Ein Nachmittag in
der Bücherei
A m 9. Jänner machte sich ein Teil der Schulanfänger aus dem
Kindergarten Pießling auf den Weg, um die „Geheimnisse“
der Bücherei in Windischgarsten aufzudecken.
Wir wurden von zwei Mitarbeiterinnen, Hermine Seiberl und
v.l.n.r.: Katharina Schöngruber, Sarah Hatzenbichler, Felix Aigner Elisabeth Jenkner, des Büchereiteams herzlich begrüßt. Nach
ein paar wichtigen Infos und vielen neugierigen, geduldig be-
Mein großer Dank gilt aber auch den Eltern der drei Kinder, die antworteten Fragen, schwärmten wir aus, um unser Lieblings-
zu Hause mithalfen, Fragen zu den Büchern auszuarbeiten und buch zu entdecken. Unermüdlich wurde vorgelesen, erforscht,
Frau SR Dipl. Päd. Gertraud Kimmersdorfer, die in gezielten Le- entdeckt und natürlich auch das eine und andere Spiel aus der
sestunden den Büchern inhaltlich tief auf den Grund ging, um großen Auswahl gespielt.
diesen Erfolg zu erreichen. VD Margit Herzog
Nach einer kleinen Stärkung und einer süßen Überraschung
mussten wir uns auch schon wieder verabschieden und den
Heimweg antreten. Wir bedanken uns noch einmal herzlich für
die liebevolle Betreuung und werden sicher ab und zu einmal
4575 Roßleithen . Schweizersberg 2 den Weg in die Bücherei finden, um uns Lesefutter für gemütli-
Tel.: 07562/7392 oder 0664/333 5 105 . Privat: 07562/8024 che Stunden auszuleihen!
moebelstudio-foesl.gemeindeausstellung.at Annegret Pachernegg
Nr. 407 • 2/2013 WIKU 21Sie können auch lesen