DIGITALER MATRIX-ROUTER - DIGITAL MATRIX ROUTER ROUTEUR MATRICIEL NUMÉRIQUE ROUTER MATRICE DIGITALE - monacor
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DIGITALER MATRIX-ROUTER
DIGITAL MATRIX ROUTER
ROUTEUR MATRICIEL NUMÉRIQUE
ROUTER MATRICE DIGITALE
DRM-880LAN Best.-Nr. 17.3750
DRM-880WP Best.-Nr. 17.3760
BEDIENUNGSANLEITUNG • INSTRUCTION MANUAL • MODE D’EMPLOI • ISTRUZIONI PER L’USO
VEILIGHEIDSVOORSCHRIFTEN • CONSEJOS DE SEGURIDAD • ŚRODKI BEZPIECZEŃSTWA
SIKKERHEDSOPLYSNINGER • SÄKERHETSFÖRESKRIFTER • TURVALLISUUDESTAD Bevor Sie einschalten … GB Before switching on …
A Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Gerät We wish you much pleasure with your new “img Stage
von „img Stage Line“. Bitte lesen Sie diese Bedienungs- Line” unit. Please read these operating instructions care-
CH anleitung vor dem Betrieb gründlich durch. Nur so lernen fully prior to operating the unit. Thus, you will get to know
Sie alle Funktionsmöglichkeiten kennen, vermeiden all functions of the unit, operating errors will be pre-
Fehlbedienungen und schützen sich und Ihr Gerät vor vented, and yourself and the unit will be protected
eventuellen Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch. against any damage caused by improper use. Please
Heben Sie die Anleitung für ein späteres Nachlesen auf. keep the operating instructions for later use.
Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4. The English text starts on page 16.
F Avant toute installation … I Prima di accendere …
B Nous vous souhaitons beaucoup de plaisir à utiliser cet Vi auguriamo buon divertimento con il vostro nuovo
appareil “img Stage Line”. Lisez ce mode dʼemploi entiè- apparecchio di “img Stage Line”. Leggete attentamente
CH rement avant toute utilisation. Uniquement ainsi, vous le istruzioni prima di mettere in funzione lʼapparecchio.
pourrez apprendre lʼensemble des possibilités de fonc- Solo così potete conoscere tutte le funzionalità, evitare
tionnement de lʼappareil, éviter toute manipulation erronée comandi sbagliati e proteggere voi stessi e lʼapparecchio
et vous protéger, ainsi que lʼappareil, de dommages éven- da eventuali danni in seguito ad un uso improprio. Con-
tuels engendrés par une utilisation inadaptée. Conser- servate le istruzioni per poterle consultare anche in
vez la notice pour pouvoir vous y reporter ultérieurement. futuro.
La version française se trouve page 28. Il testo italiano inizia a pagina 40.
NL Voor u inschakelt … E Antes de la utilización …
B Wij wensen u veel plezier met uw nieuwe apparaat van Le deseamos una buena utilización para su nuevo apa-
“img Stage Line”. Lees de veiligheidsvoorschriften gron- rato “img Stage Line”. Por favor, lea los consejos de
dig door, alvorens het apparaat in gebruik te nemen. Zo seguridad detalladamente antes de hacer funcionar el
behoedt u zichzelf en het apparaat voor eventuele aparato para protejerse y protejer la unidad de cualquier
schade door ondeskundig gebruik. Bewaar de handlei- daño causado por una mala utilización, guarde las ins-
ding voor latere raadpleging. trucciones para una utilización posterior.
De veiligheidsvoorschriften vindt u op pagina 52. Los consejos de seguridad pueden encontrarse en la
página 52.
PL Przed uruchomieniem … DK Før du tænder …
Życzymy zadowolenia z nowego produktu “img Stage Vi håber, du bliver glad for dit nye “img Stage Line” pro-
Line”. Prosimy zapoznać się z informacjami dotyczącymi dukt. Læs sikkerhedsanvisningerne nøje før ibrugtag-
bezpieczeństwa przed użytkowaniem urządzenia, w ten ning, for at beskytte Dem og enheden mod skader, der
sposób zdrowie użytkownika nie będzie zagrożone, a skyldes forkert brug. Gem manualen til senere brug.
urządzenie nie ulegnie uszkodzeniu. Instrukcję należy
Sikkerhedsanvisningerne findes på side 53.
zachować do wglądu.
Informacje dotyczące bezpieczeństwa znajdują się na
stronie 53.
S Innan du slår på enheten … FIN Ennen kytkemistä …
Vi önskar dig mycket glädje med din nya “img Stage Line” Toivomme Sinulle paljon miellyttäviä hetkiä uuden “img
produkt. Läs igenom säkerhetsföreskrifterna innan enhe- Stage Line” laitteen kanssa. Ennen laitteen käyttöä pyy-
ten tas i bruk för att undvika skador till följd av felaktig dämme Sinua huolellisesti tutustumaan turvallisuusohjei-
hantering. Behåll instruktionerna för framtida bruk. siin. Näin vältyt vahingoilta, joita virheellinen laitteen
Säkerhetsföreskrifterna återfinns på sidan 54. käyttö saattaa aiheuttaa. Ole hyvä ja säilytä käyttöohjeet
myöhempää tarvetta varten.
Turvallisuusohjeet löytyvät sivulta 54.
w w w.imgstageline.com
2① 1 2 3 4 5
② 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
18
16
17 19
③
④ Blockdiagramm eines Eingangskanals • Block diagram of an input channel • Diagramme dʼun canal dʼentrée • Schema a blocchi di un canale dʼingresso
⑤ Blockdiagramm eines Ausgangskanals • Block diagram of an output channel • Diagramme dʼun canal de sortie • Schema a blocchi di un canale dʼuscita
3D Inhalt Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie
alle beschriebenen Bedienelemente und An-
A
1 Übersicht der Bedienelemente und 6.5 Ausgänge konfigurieren . . . . . . . . . . . 10 schlüsse.
CH Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
6.5.1 Eingangssignale zuweisen /mischen . . 10
1.1 Vorderseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
6.5.2 Signalverzögerung . . . . . . . . . . . . . . . 11
1.2 Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1 Übersicht der Bedienelemente
6.5.3 Hochpass- und Tiefpassfilter . . . . . . . . 11 und Anschlüsse
1.3 Bedieneinheit DRM-880WP . . . . . . . . . 5
6.5.4 Klangregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch 5
6.5.4.1 Frequenzgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 1.1 Vorderseite
3 Einsatzmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . 5
6.5.5 Kompressor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 1 Anzeige PHANTOM POWER; leuchtet bei
4 Gerät aufstellen und anschließen . . . 5
6.5.6 Verstärkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 eingeschalteter Phantomspeisung für die
4.1 Signalquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Mikrofoneingänge
6.5.7 Pegelbegrenzung (Limiter) . . . . . . . . . 12
4.2 Verstärker oder andere Geräte . . . . . . . 5 2 LC-Display
6.5.8 Phasenumkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.3 Externe Schaltsignale . . . . . . . . . . . . . . 5 3 Tasten PRESET 1 – 6 zum Abrufen zuvor
6.5.9 Hauptregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.4 Zu steuernde Geräte . . . . . . . . . . . . . . . 5 gespeicherter Konfigurationen
6.6 Status-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Zum Aufrufen des Menüs für die Systemein-
4.5 Bedieneinheit DRM-880WP . . . . . . . . . 5 stellungen die Taste 5 für mehrere Sekunden
6.7 Stummschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
4.6 Computer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 gedrückt halten. Die Funktionen der Tasten
6.8 Kopplung der Kanäle . . . . . . . . . . . . . . 12 für die Systemeinstellungen sind in Kapitel
4.7 Netzanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 5.3 beschrieben.
6.9 Einstellungen kopieren . . . . . . . . . . . . 13
5 Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
6.9.1 Einstellungen eines Eingangs kopieren 13 4 Status-LEDs jeweils für die Ein-/Ausgangs-
5.1 Ein- /Ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 kanäle CH 1 – CH 8
6.9.2 Einstellungen eines Ausgangs kopieren 13
5.2 Konfiguration wählen . . . . . . . . . . . . . . . 6 LIMITER – Limiter oder Kompressor aktiv
6.10 Ein- und Ausgänge umbenennen . . . . 13
5.3 Systemeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . 6
6.11 Verwaltung der Konfigurationen . . . . . 13 CLIP – Eingang übersteuert (nach EQ)
5.3.1 IP-Adresse einstellen . . . . . . . . . . . . . . 6
6.11.1 Konfiguration auf dem Computer SIGNAL – Signal für Ausgangskanal vorhan-
5.3.2 Schnittstelle wählen . . . . . . . . . . . . . . . 6 speichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 den
5.3.3 Gerätenummer für RS-485 . . . . . . . . . . 6 6.11.2 Konfiguration vom Computer laden . . 13 FBK – Feedback-Unterdrückung aktiv
5.3.4 Schaltkombination abrufen . . . . . . . . . . 7 6.11.3 Konfiguration im Gerät speichern . . . 13 MIC – Eingang für Mikrofon
5.3.5 Schaltkombinationen an Konfigurationen 6.11.4 Konfiguration aus dem Gerät laden . 13
koppeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 LINE – Eingang für Line-Signalquelle
6.11.5 Extra-Konfigurationen . . . . . . . . . . . . 13
5.4 Status-LEDs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 5 USB-Buchse, Typ B, für den Anschluss eines
6.12 Schaltausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Computers zur Fernsteuerung und zum Kon-
5.5 Bedienung über DRM-880WP . . . . . . . . 7 figurieren des DRM-880LAN
6.12.1 Schaltausgänge umbenennen . . . . . 14
5.5.1 Bedieneinheit einrichten . . . . . . . . . . . . 7
6.12.2 Schaltkombination im Gerät speichern14
6 Fernbedienung über einen Computer 7 1.2 Rückseite
6.12.3 Schaltkombination auf dem Computer
6.1 PC-Software installieren . . . . . . . . . . . . 7 speichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 6 Netzschalter POWER
6.1.1 Schnittstellentreiber installieren . . . . . . 7 6.12.4 Schaltkombination vom Computer 7 Netzbuchse zum Anschluss an eine Steck-
6.2 PC-Software starten . . . . . . . . . . . . . . . 7 laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 dose (230 V~/50 Hz) über das beiliegende
6.13 Schalteingänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Netzkabel
6.2.1 Geräte hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
6.2.2 Geräte verbinden oder trennen . . . . . . . 8 6.13.1 Eingänge freigeben oder sperren . . . 14 8 Halterung für die Netzsicherung;
eine durchgebrannte Sicherung nur durch
6.2.3 Gerät benennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 6.13.2 Logikart (high / low) wählen . . . . . . . . 14 eine gleichen Typs ersetzen
6.2.4 Konfigurationsfenster öffnen . . . . . . . . . 8 6.13.3 Prioritäten wählen . . . . . . . . . . . . . . . 14
9 RJ45-Buchse TCP/ IP für den Anschluss
6.2.5 Geräte entfernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 6.14 Schnittstellenmodus wählen . . . . . . . . 15 eines Computers zur Fernsteuerung des
DRM-880LAN über Ethernet; die beiden
6.2.6 Gerätekonstellation speichern . . . . . . . . 8 6.15 Konfigurationsfenster schließen . . . . . 15
LEDs über der Buchse signalisieren den Ver-
6.2.7 Gerätekonstellation laden . . . . . . . . . . . 8 7 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . 15 bindungsaufbau und den Datenverkehr
6.2.8 Schnittstelle wechseln . . . . . . . . . . . . . . 8 10 RJ45-Buchse RS485 IN für den Anschluss
6.2.9 ID oder IP-Adresse einstellen . . . . . . . . 8 eines Computers zur Fernsteuerung oder der
Fernbedieneinheit DRM-880WP (Abb. 3)
6.2.10 Programm beenden . . . . . . . . . . . . . . 9
11 RJ45-Buchse RS485 OUT für den Anschluss
6.3 Ansichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 eines weiteren zu steuernden Gerätes bei
6.3.1 Einheit für Signalverzögerung . . . . . . . . 9 Fernsteuerung durch einen Computer über
die Buchse RS485 IN (10)
6.4 Eingänge konfigurieren . . . . . . . . . . . . . 9
12 Schaltausgänge S1 – S4 als Schraubklem-
6.4.1 Signalpegel wählen . . . . . . . . . . . . . . . . 9
men*
6.4.2 Signalübertragungsart wählen . . . . . . . 9
13 Schalteingänge S1 – S4 als Schraubklem-
6.4.3 Phantomspeisung . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 men* zum Abrufen zuvor gespeicherter Extra-
6.4.4 Verstärkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Konfigurationen
6.4.4.1 Hauptregler „Master Input Gain“ . . . . 10 14 symmetrisch beschaltete Audiosignal-Aus-
gänge CH 1 – CH 8 als Schraubklemmen*
6.4.5 Klangregelung (EQ) . . . . . . . . . . . . . . 10
6.4.5.1 Frequenzgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 15 symmetrisch beschaltete Audiosignal-Ein-
gänge CH 1 – CH 8 als Schraubklemmen*
6.4.6 Rückkopplungsunterdrückung (FBK) . 10
* Zum bequemeren Anschluss kann jeweils eine kom-
6.4.7 Phasenumkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 plette Klemmenreihe vom Gerät abgezogen werden.
41.3 Bedieneinheit DRM-880WP Funktionen, wie Equalizer, Delays, Rückkopp- der jeweilige Eingang als Mikrofon- oder Line- D
lungsunterdrückung, Kompressoren und Limi- Eingang konfigurieren ( Kap. 6.4.1).
16 Tasten PRESET 1 – 4 mit Kontroll-LEDs zum A
ter genutzt werden. Bei der Ansteuerung von Auf alle Mikrofoneingänge gemeinsam lässt
Aufrufen der ersten vier Konfigurationen Mehrweg-Lautsprechersystemen kann der DRM- sich so auch eine Phantomspeisung von 48 V CH
17 Status-LED UNLOCKED für den Schlüssel- 880LAN auch die Aufgabe der Frequenzweichen schalten ( Kap. 6.4.3). Es dürfen dann aber
schalter (19); leuchtet bei freigeschalteter erfüllen. nur Mikrofone mit symmetrischen Signalausgän-
Bedienung Es können zehn Konfigurationen im Gerät gen angeschlossen werden. Mikrofone mit
gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen asymmetrischen Ausgängen können durch die
18 Tasten UP und DOWN mit Kontroll-LEDs zum werden; sechs über die Tasten am Gerät, vier Phantomspannung beschädigt werden.
Ändern der Gesamtlautstärke durch externe Steuerung über die Schaltein-
gänge. Zusätzlich stehen vier universell ver-
19 Schlüsselschalter zum Schutz gegen unbe- wendbare Schaltausgänge zur Verfügung.
4.2 Verstärker oder andere Geräte
fugte Bedienung Über die beiliegende Software lässt sich der An die Schraubklemmen* LINE OUTPUTS
DRM-880LAN bequem über einen Computer ein- CH 1 – CH 8 (14) die Leistungsverstärker, Moni-
richten und fernsteuern. Der Anschluss des Com- torsysteme oder andere Geräte zur weiteren
2 Hinweise puters erfolgt über die USB-Schnittstelle, Ether- Signalverarbeitung anschließen.
für den sicheren Gebrauch net oder einen RS-485-Datenbus. Dabei können
über RS-485 bis zu 64 Geräte gesteuert werden, 4.3 Externe Schaltsignale
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien
über Ethernet sogar erheblich mehr.
der EU und ist deshalb mit gekennzeichnet. Über die vier Schalteingänge lassen sich spe-
Die Bedieneinheit DRM-880WP für den zielle Konfigurationen (Extra Programs) abrufen.
WARNUNG Das Gerät wird mit lebensgefähr- Wandeinbau ist zusätzlich erhältlich. Hierüber Die schaltenden Geräte mit den Klemmen*
licher Netzspannung versorgt. kann zwischen den ersten vier Konfigurationen INPUT PORT „S1“ bis „S4“ und den zugehörigen
Nehmen Sie deshalb niemals umgeschaltet und die Gesamtlautstärke geän- Masseklemmen verbinden.
selbst Eingriffe am Gerät vor und dert werden. Die erforderliche Schaltspannung beträgt
stecken Sie nichts in die Lüftungs- Einstellbar je Eingangskanal sind: +5 V. Die Logikart und die Priorität zwischen den
schlitze. Es besteht die Gefahr vier Eingängen kann über den Computer konfi-
eines elektrischen Schlages. – Gain mit 0-dB-Bypass-Option
guriert werden ( Kap. 6.13.2/ 3).
– Mikrofon/Line-Umschaltung
Beachten Sie auch unbedingt folgende Punkte:
– Signalart symmetrisch/asymmetrisch
G Das Gerät ist nur zur Verwendung im Innen- 4.4 Zu steuernde Geräte
– Rückkopplungsunterdrückung
bereich geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- Um andere Geräte zu steuern, stehen vier
(frequency shift feedback eliminator)
und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Schaltausgänge mit einer Schaltspannung von
Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich – parametrischer Equalizer mit 3 Filtern +5 V zur Verfügung. Die Schalteingänge dieser
0 – 40 °C). (jeweils 3 Filtertypen zur Auswahl) Geräte mit den Klemmen* OUTPUT PORT „S1“
G – Phasenumkehr bis „S4“ und den zugehörigen Masseklemmen
Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Ge-
verbinden.
fäße, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät. – Stummschaltung
G Die im Gerät entstehende Wärme muss durch Einstellbar je Ausgangskanal sind:
Luftzirkulation abgegeben werden. Decken 4.5 Bedieneinheit DRM-880WP
– Zuordnung zu einem Eingangssignal oder
Sie darum die Lüftungsöffnungen nicht ab. Über die als Zubehör erhältliche Bedieneinheit
dem Mischsignal mehrerer Eingänge
G
für den Wandeinbau DRM-880WP lässt sich der
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und – Hochpassfilter und Tiefpassfilter mit 8 Filter- DRM-880LAN fernbedienen. Dabei können die
ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der charakteristiken unterschiedlicher Flanken- ersten vier im Router gespeicherten Konfigura-
Steckdose, steilheit, z. B. zum Erstellen von Frequenz- tionen abgerufen werden, außerdem lässt sich
1. wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am weichen die Gesamtlautstärke ändern.
Netzkabel vorhanden sind,
– parametrischer Equalizer mit 5 Filtern Zum Anschluss die Klemmen „485+“ und
2. wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der
(jeweils 3 Filtertypen zur Auswahl) „485-“ auf der Rückseite der Bedieneinheit mit
Verdacht auf einen Defekt besteht,
– Delay [max. 381 ms], als Zeit (ms) oder Ent- den entsprechenden Kontakten der Buchse RS-
3. wenn Funktionsstörungen auftreten.
fernung (m) einzugeben 485 IN (10) verbinden; die Kontaktbelegung ist
Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Repa- in Abbildung 2 dargestellt. Für die Stromversor-
ratur in eine Fachwerkstatt. – Kompressor gung der Bedieneinheit die Klemmen „+5 V“ und
G Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus – Gain [-127...+18 dB] mit 0-dB-Bypass-Option „DGND“ mit einer geregelten, erdfreien 5-V-
der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker – Peak-Limiter [-12...+18 dBu] Gleichspannungsquelle verbinden (Polung be-
an. achten!).
– Phasenumkehr
G Verwenden Sie für die Reinigung nur ein tro- Hinweis: Damit die Bedieneinheit eine Datenverbin-
ckenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder – Stummschaltung dung zum DRM-880LAN aufbauen kann, die Stromver-
Chemikalien. sorgung für die Bedieneinheit immer erst einschalten,
wenn der DRM-880LAN bereits eingeschaltet ist.
G Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig
angeschlossen, falsch bedient oder nicht 4 Gerät aufstellen und Zur Befestigung des Bedienmoduls den Abdeck-
fachgerecht repariert, kann keine Haftung für anschließen rahmen nach vorne abnehmen. Darunter wer-
daraus resultierende Sach- oder Personen- den zwei Befestigungslöcher sichtbar, wodurch
Der DRM-880LAN ist für die Montage in einem
schäden und keine Garantie für das Gerät das Modul mithilfe von Schrauben an der Wand
Rack (482 mm / 19″) vorgesehen, kann aber
übernommen werden. befestigt werden kann.
auch als frei stehendes Gerät verwendet wer-
den. Für den Einbau in ein Rack wird 1 HE benö-
Soll das Gerät endgültig aus dem Be-
trieb genommen werden, übergeben tigt (HE = Höheneinheit = 44,45 mm). 4.6 Computer
Sie es zur umweltgerechten Entsor- Vor dem Anschließen oder Ändern bestehender Zur Fernsteuerung des DRM-880LAN über
gung einem örtlichen Recyclingbetrieb. Anschlüsse den DRM-880LAN und die anzu- einen Computer diesen über ein USB-Kabel an
schließenden Geräte ausschalten. die Buchse (5) anschließen.
Alternativ kann das Gerät über die RS-485-
Schnittstelle (wenn diese nicht schon für den
3 Einsatzmöglichkeiten 4.1 Signalquellen Anschluss der Bedieneinheit DRM-880WP vor-
Der DRM-880LAN ist ein digitaler Audio-Matrix- Signalquellen mit Line-Pegel, z. B. den Ausgang gesehen ist) oder Ethernet gesteuert werden.
router mit acht analogen Eingängen, deren Sig- eines Vorverstärkers oder eines Mischpults, an Für die Steuerung über RS-485 den RS-485-
nale sich beliebig auf acht analoge Ausgänge die Schraubklemmen* INPUTS CH 1 – CH 8 (15) Ausgang des Computers mit der Buchse RS-
mischen lassen. Er ist vielseitig einsetzbar, z. B. anschließen. Die Anschlüsse sind für symmetri- 485 IN (10) verbinden; die Kontaktbelegung ist
als Bindeglied zwischen verschiedenen Signal- sche Signale beschaltet. Für den Anschluss von in Abbildung 2 dargestellt. Die Ausgangsbuchse
quellen und den Leistungsverstärkern einer Quellen mit asymmetrischen Signalen jeweils RS-485 OUT (11) kann jeweils mit der Buchse
Beschallungsanlage, in der Mehrzonenbeschal- die Kontakte „-“ und verbinden. RS-485 IN eines weiteren DRM-880LAN ver-
lung oder in Räumen mit wechselnden Beschal- Alternativ Mikrofone an diese Klemmen bunden werden. Auf diese Weise können bis zu
lungssituationen. Dabei können vielfältige DSP- anschließen. Über einen Computer lässt sich 64 zu steuernde Geräte in einer Kette ange-
5D schlossen werden. Werden mehrere Geräte ver- Die Tasten haben dabei folgende Funktionen: 3) Nacheinander mit den Tasten PRESET 2 und
bunden und längere Steuerleitungen verwendet, PRESET 1 PRESET 3 die gewünschten Werte in den
A
sollte der Steuerausgang des letzten Gerätes Aufruf eines Untermenüs und Bestätigung vier Feldern einstellen und jeweils mit der
CH der Kette zur Vermeidung von Störungen bei der einer Eingabe Taste PRESET 1 bestätigen. Soll ohne Ände-
Signalübertragung mit einem Abschlusswider- rung zum nächsten Eingabefeld gesprungen
stand versehen werden (120-Ω-Widerstand zwi- PRESET 2 werden, die Taste PRESET 6 drücken.
schen Pin 1 und 2 des Anschlusses). Wahl der vorherigen Option oder des vorhe-
rigen Menüpunktes oder zum Verringern 4) Das Untermenü mit der Taste PRESET 4 ver-
Zur Fernsteuerung des Gerätes per Ether- lassen.
eines Eingabewertes
net kann der DRM-880LAN über seine An-
PRESET 3 Abhängig von der eingestellten IP-Adresse wird
schlussbuchse TCP/ IP (9) mit einem einzelnen
Wahl der nächsten Option oder des nächsten entsprechend der Netzklasse die Netzmaske
Computer, einem lokalen Computernetzwerk
Menüpunktes oder zum Vergrößern eines automatisch generiert:
oder, z. B. über einen Router, mit größeren Com-
puternetzwerken (Internet) verbunden werden. Eingabewertes IP = 1.0.0.1 bis IP = 126.255.255.255
Für die korrekte Einrichtung sind unbedingt PRESET 4 ⇒ Netzmaske = FF000000h (Klasse A)
Netzwerktechnik-Kenntnisse erforderlich. Verwerfen einer Eingabe, Verlassen des IP = 127.0.0.1 bis IP = 191.255.255.255
Hinweis: Bei einer direkten Ethernet-Verbindung mit Menüs oder eines Untermenüs ⇒ Netzmaske = FFFF0000h (Klasse B)
einem Computer wird ein Crossover-Kabel benötigt. PRESET 6 IP = 192.0.0.1 bis IP = 223.255.255.255
Sollen über RS-485 oder Ethernet mehrere Sprung zum nächsten Eingabefeld ⇒ Netzmaske = FFFFFF00h (Klasse C)
DRM-880LAN gesteuert werden, ist es erforder- Die Menüstruktur ist in Abb. 6 gezeigt.
lich, jedem Gerät eine individuelle IP-Adresse 5.3.2 Schnittstelle wählen
bzw. ID-Nummer zuzuweisen. Für die Zuwei- Die Schnittstellen USB und RS-485 können
sung über einen Computer muss jedes Gerät nicht gleichzeitig verwendet werden. Zur Wahl
zunächst einzeln per USB mit dem Computer der Schnittstelle:
verbunden werden ( Kap. 6.2.9). Alternativ 1) Das Menü aufrufen. Der folgende Menüpunkt
lassen sich IP-Adresse und ID-Nummer auch ist angewählt:
direkt an jedem Gerät über das System-Menü
einstellen ( Kap. 5.3). --- Tcp/Ip Setup ---
2) Mit der Taste PRESET 3 den folgenden
Menüpunkt anwählen:
4.7 Netzanschluss
--- USB/RS485 Setup ---
Das mitgelieferte Netzkabel mit der Netzbuchse
(7) verbinden und den Netzstecker in eine Steck- 3) Das Untermenü mit der Taste PRESET 1 auf-
dose (230 V~/50 Hz) stecken. rufen. Das Display zeigt jetzt z. B.:
Mode = USB
4) Mit den Tasten PRESET 2 und PRESET 3
5 Bedienung die gewünschte Schnittstelle wählen: USB,
RS485 oder Automatic (wenn die ver-
wendete Schnittstelle automatisch erkannt
5.1 Ein-/Ausschalten werden soll).
Vor dem Einschalten der an den Ausgängen 5) Mit der Taste PRESET 1 das Untermenü ver-
angeschlossenen Geräte sowie der Stromver- lassen oder die Taste PRESET 4 drücken,
sorgung für die Bedieneinheit DRM-880WP den um das Untermenü ohne eine Änderung der
DRM-880LAN mit dem Schalter POWER (6) ein- Einstellung zu verlassen.
schalten. Nach kurzem Einblenden der Firm-
Nach Verlassen des Menüs wird die aktuelle
ware-Version (z. B. V1.3) wird die vor dem
Auswahl der Schnittstelle oben rechts im Display
Ausschalten zuletzt geladene Konfiguration wie-
angezeigt:
der geladen und deren Name im Display (2)
angezeigt. = USB
Nach dem Gebrauch zuerst die an den Aus- = RS-485
gängen angeschlossenen Geräte, dann den = Automatische Schnittstellenerkennung
DRM-880LAN mit dem Schalter POWER wieder
ausschalten. 5.3.3 Gerätenummer für RS-485
Sind mehrere Geräte gleichzeitig über die RS-
485-Schnittstelle mit dem PC verbunden, müs-
5.2 Konfiguration wählen sen diese zur Unterscheidung zuvor unter-
Durch Drücken einer der PRESET-Tasten 1 – 6 schiedliche Gerätenummern (ID) erhalten.
(3) kann zwischen den gespeicherten Konfigura-
⑥ Menü SYSTEM SETUP
Zur Einstellung der Gerätenummer:
tionen (Programs) umgeschaltet werden. Wäh- Zum Verlassen des Menüs (ggf. mehrmals) die
rend eine neue Konfiguration geladen wird, zeigt Taste PRESET 4 drücken. 1) Das Menü aufrufen. Der folgende Menüpunkt
das Display (2): ist angewählt:
Hinweis: Solange das Menü für die Systemeinstellun-
gen aufgerufen ist, kann der DRM-880LAN nicht über --- Tcp/Ip Setup ---
Please Wait...
einen Computer oder die Bedieneinheit DRM-880WP 2) Mit der Taste PRESET 3 den folgenden
Loading new program...
fernbedient werden.
Menüpunkt anwählen:
Anschließend erscheint der Name der neuen
Konfiguration. 5.3.1 IP-Adresse einstellen --- ID RS485 Setup ---
Wenn das Gerät entsprechend eingestellt ist, Das Gerät benötigt zur Fernsteuerung per Ether- 3) Das Untermenü mit der Taste PRESET 1 auf-
wird gleichzeitig eine Änderung der Schaltaus- net eine IP-Adresse. Sind mehrere Geräte rufen. Das Display zeigt jetzt z. B.:
gänge bewirkt ( Kap. 6.12 oder Kap. 5.3.5). gleichzeitig mit dem PC verbunden, müssen ID = 01
diese zur Unterscheidung zuvor unterschiedli-
che IP-Adressen erhalten. 4) Mit den Tasten PRESET 2 und PRESET 3
5.3 Systemeinstellungen die gewünschte Gerätenummer (1 – 64) wäh-
Zur Einstellung der IP-Adresse: len.
Zum Aufrufen des Menüs für die Systemeinstel-
1) Das Menü aufrufen. Das gewünschte Unter- 5) Mit der Taste PRESET 1 das Untermenü ver-
lungen die PRESET-Taste 5 (3) länger als
menü ist bereits angewählt: lassen oder die Taste PRESET 4 drücken,
5 Sekunden gedrückt halten. Das Display (2)
zeigt jetzt: --- Tcp/Ip Setup --- um das Untermenü ohne eine Änderung der
2) Das Untermenü mit der Taste PRESET 1 auf- Einstellung zu verlassen.
SYSTEM SETUP
--- Tcp/Ip Setup --- rufen. Das Display zeigt jetzt z. B.:
Über die PRESET-Tasten können im Menü die IP = 192.168.000.101
Einstellungen vorgenommen werden. Das erste Eingabefeld blinkt.
65.3.4 Schaltkombination abrufen SIGNAL – leuchtet für einen Ausgang, wenn an 2) Die Tasten UP und DOWN (18) gedrückt hal- D
Über das Menü lassen sich auch die gespei- einem ihm zugewiesenen Eingang ein Signal ten und die Stromversorgung wieder an-
A
cherten Schaltkombinationen (switch presets) anliegt schließen.
abrufen ( Kap. 6.12.2): 3) Wenn die LEDs neben den Tasten UP und CH
FBK – leuchtet, wenn für einen Mikrofoneingang
1) Das Menü aufrufen. Der folgende Menüpunkt die Rückkopplungsunterdrückung gewählt wur- DOWN leuchten, die Tasten wieder loslas-
ist angewählt: de sen.
--- Tcp/Ip Setup --- MIC – leuchtet, wenn der Eingang als Mikrofon- 4) Die Tasten PRESET 3 und PRESET 4 gleich-
eingang konfiguriert ist zeitig drücken, bis die LEDs neben den Tas-
2) Mit der Taste PRESET 3 den folgenden
ten leuchten.
Menüpunkt anwählen: LINE – leuchtet, wenn der Eingang für Signal-
quellen mit Line-Pegel konfiguriert ist 5) Die Bedieneinheit von der Stromversorgung
--- Out Switch Setup ---
trennen und erneut verbinden.
3) Das Untermenü mit der Taste PRESET 1 auf-
rufen. Das Display zeigt jetzt z. B.: 5.5 Bedienung über DRM-880WP
SP02 S1=0 S2=1 S3=0 S4=0 Über die Bedieneinheit DRM-880WP können die 6 Fernbedienung über einen
ersten vier im DRM-880LAN gespeicherten
Im gezeigten Beispiel ist die Schaltkonfiguration Nr. 2
Konfigurationen (Programs) abgerufen werden. Computer
gewählt mit folgenden Schaltzuständen: Schaltaus-
gang 2 = ein, Schaltausgänge 1, 3, 4 = aus. Zudem lässt sich die Lautstärke aller Ausgänge Über die mitgelieferte Computer-Software kann
gemeinsam ändern. der DRM-880LAN fernbedient werden. Auf diese
4) Mit den Tasten PRESET 2 und PRESET 3 Weise lässt sich das Gerät auch für den Betrieb
die gewünschte Schaltkombination (1 – 10) Blinken die beiden LEDs neben den Tasten
UP und DOWN (18), weist dies auf Verbin- ohne Computer konfigurieren. Die erstellten Kon-
wählen. Die Nummer der gewählten Kombi- figurationen können im Gerät und auf dem Com-
nation blinkt zunächst. dungsprobleme hin. Eine mögliche Ursache ist
das Einschalten der Stromversorgung für die puter gespeichert werden.
5) Zum Umschalten auf die gewählte Kombina- Bedieneinheit vor dem Einschalten des DRM- Hinweis: Wenn der DRM-880LAN mit der Bedienein-
tion die Taste PRESET 1 drücken. 880LAN. heit DRM-880WP verbunden ist, stellen Sie sicher,
6) Mit der Taste PRESET 4 das Untermenü ver- dass diese während der Fernbedienung über den Com-
Hinweis: Bevor der DRM-880LAN über die Bedienein- puter nicht bedient wird [z. B. über Schlüsselschalter
lassen. heit DRM-880WP bedient werden kann, ist es erforder- (19) sperren]. Ansonsten können Verbindungskonflikte
Hinweis: Sind die Schaltkombinationen an die Konfi- lich die Bedieneinheit auf den DRM-880LAN einzustel- auftreten.
gurationen gekoppelt ( Kap. 5.3.5), wird nach dem len ( Kap. 5.5.1). Zudem muss der DRM-880LAN
Verlassen des System-Menüs automatisch wieder auf auf die richtige Schnittstellenart eingestellt sein
die der aktuellen Konfiguration entsprechende Schalt- (RS-485 oder automatische Schnittstellenerkennung) 6.1 PC-Software installieren
kombination gewechselt. und die Gerätenummer (ID) muss 1 sein ( Kap. 5.3.2
Systemvoraussetzung für die Installation des
und Kap. 5.3.3).
mitgelieferten Steuerprogramms ist ein PC mit
5.3.5 Schaltkombinationen an 1) Wenn die LED UNLOCKED (17) nicht leuch- dem Betriebssystem Windows XP (SP2) oder
Konfigurationen koppeln tet, die Bedieneinheit mit dem mitgelieferten höher, einem Arbeitsspeicher von mindestens
Um die Schaltkombinationen an Konfigurationen Schlüssel am Schlüsselschalter freischalten. 512 MB, 10 MB freiem Festplattenspeicher und
zu koppeln, d. h. mit dem Wählen einer Konfigu- Den Schlüssel in das Schloss (19) stecken, einer USB-Schnittstelle, einer Ethernet- oder
ration gleichzeitig die entsprechende Schalt- eine Vierteldrehung nach rechts und wieder RS-485-Schnittstelle. Die Bildschirmauflösung
kombination abzurufen: zurück drehen, sodass die LED UNLOCKED sollte mindestens 1024 × 768 Bildpunkte betra-
1) Das Menü aufrufen. Der folgende Menüpunkt leuchtet. gen. Für die Installation der PC-Software das
ist angewählt: 2) Zum Aufrufen der Konfigurationen 1, 2, 3 Installationsprogramm SETUP.EXE auf der mit-
oder 4 die entsprechende PRESET-Taste gelieferten CD starten und den Anweisungen
--- Tcp/Ip Setup ---
(16) drücken. Die LED neben der gedrückten des Installationsprogramms folgen.
2) Mit der Taste PRESET 3 den folgenden
Taste blinkt zunächst schnell, dann langsam Windows ist ein registriertes Warenzeichen der Microsoft Corporation in den
Menüpunkt anwählen: USA und anderen Ländern.
und leuchtet schließlich kontinuierlich.
- Output Switch Linked -
3) Mit den Tasten UP und DOWN (18) kann die 6.1.1 Schnittstellentreiber installieren
3) Das Untermenü mit der Taste PRESET 1 auf- Lautstärke aller Ausgänge gemeinsam schritt-
rufen. Das Display zeigt jetzt z. B.: Für die Anbindung über die USB-Schnittstelle
weise erhöht bzw. vermindert werden. Für oder die Ethernet-Schnittstelle wird ein speziel-
Link = OFF eine kontinuierlichen Änderung eine Taste ler Treiber benötigt. Dieser ist auf der beiliegen-
gedrückt halten. den CD enthalten. Zur automatischen Installa-
4) Mit der Taste PRESET 2 oder PRESET 3
wählen, ob die Schaltkombinationen mit den 4) Wenn gewünscht, die Bedieneinheit mit dem tion des Treibers die Datei USB[…]SETUP.EXE
Konfigurationen gekoppelt sein sollen (ON) Schlüsselschalter gegen unbefugte Bedie- aufrufen. Der Treiber simuliert für die Bedien-
oder nicht (OFF). nung schützen; den Schlüssel in das Schloss software eine serielle Schnittstelle.
stecken, eine Vierteldrehung nach rechts und
Die Schaltkombinationen 1 bis 6 werden
wieder zurück drehen, sodass die LED
jeweils mit der Konfiguration derselben Num- 6.2 PC-Software starten
UNLOCKED erlischt.
mer gekoppelt. Die Schaltkombinationen 7 Das Steuerprogramm DRM-880LAN Vx.x.EXE
bis 10 werden mit den Extra-Konfigurationen auf dem PC starten. Das Hauptfenster (Abb. 7)
1 bis 4 verbunden ( Kap. 6.11.5), d. h. über 5.5.1 Bedieneinheit einrichten
öffnet sich. Es zeigt die zuletzt verbundenen
die Schalteingänge INPUT PORT (13) abge- Um die Bedieneinheit auf den DRM-880LAN ein- Geräte an. Für jedes Gerät gibt es ein einzelnes
rufen. zustellen: Fenster, in dessen Kopfzeile Informationen zur
5) Mit der Taste PRESET 1 das Untermenü ver- 1) Die Bedieneinheit von der Stromversorgung Schnittstelle und der Verbindungsstatus ange-
lassen oder die Taste PRESET 4 drücken, trennen. zeigt werden.
um das Untermenü ohne eine Änderung der
Einstellung zu verlassen.
5.4 Status-LEDs
Die LED PHANTOM POWER (1) leuchtet, wenn
die Phantomspeisung für die Mikrofoneingänge
eingeschaltet ist.
Als Statusanzeigen gibt es weiterhin acht LED-
Gruppen (4) jeweils mit folgenden Funktionen:
LIMITER – zeigt die Aktivität des Pegelbegren-
zers oder Kompressors des entsprechenden
Ausgangs an
CLIP – zeigt die Übersteuerung des entspre-
chenden Ausgangs nach seiner Klangregelung
an ⑦ Hauptfenster
7D 6.2.1 Geräte hinzufügen – die Netzwerkeinstellungen am Computer 6.2.7 Gerätekonstellation laden
Um ein (weiteres) Gerät hinzuzufügen, auf die sind nicht korrekt (bei Verbindung über Zum Laden einer zuvor auf dem Computer
A Ethernet)
Schaltfläche „Add Device“ klicken. gespeicherten Gerätekonstellation:
CH Ein verbundenes Gerät zeigt auf seinem Display
Ist USB als aktuelle Schnittstellenart gewählt 1) Rechts oben im Fenster auf die Schaltfläche
(auf der Schaltfläche oben links steht „USB- z. B. „Load Project“ klicken. Das Dialogfenster
COMx“), wird folgendes Gerätefenster ange- System Lock „Öffnen“ wird angezeigt.
zeigt: PC Connection 2) Die gewünschte Datei auswählen und das
oder Öffnen bestätigen.
System Lock Falls die in der gewählten Konstellation verwen-
Online Device ID [01] dete Schnittstelle von der aktuell eingestellten
abweicht, erscheint ein entsprechender Warn-
⑧ USB-Gerätefenster oder bei der Steuerung über Ethernet z. B. hinweis. Soll zu der Schnittstelle der gespeicher-
Weitere Geräte können dann nicht mehr hinzu- System Lock ten Konfiguration gewechselt werden, die Mel-
gefügt werden. IP: 192.168.001.101 dung bestätigen.
Ist RS-485 als aktuelle Schnittstellenart gewählt und kann nicht mehr direkt bedient werden,
6.2.8 Schnittstelle wechseln
(auf der Schaltfläche oben links steht „RS485- solange die Verbindung besteht.
Um zu einer anderen der drei unterstützten
COMx“), wird zunächst folgendes Dialogfenster Zum Trennen der Datenverbindung auf die Schnittstellenarten zu wechseln, müssen zu-
angezeigt: Schaltfläche „Disconnect“ im Fenster des ge- nächst alle Geräte aus dem Hauptfenster ent-
wünschten Gerätes klicken und die anschlie- fernt werden ( Kap. 6.2.5).
ßende Sicherheitsabfrage bestätigen. Jetzt kann
1) Auf die Schaltfläche links oben klicken.
der DRM-880LAN wieder direkt bedient werden.
Abhängig von der aktuell gewählten Schnitt-
Das Trennen ist nicht möglich, solange noch das stellenart trägt sie die Beschriftung „USB-
Konfigurationsfenster eines Gerätes geöffnet ist. COMx“, „RS485-COMx“ oder „TCP/ IP“.
Das folgende Dialogfenster öffnet sich:
6.2.3 Gerät benennen
⑨ Auswahl Gerätenummer (ID)
Zur besseren Unterscheidung mehrerer Geräte
Hier die Gerätenummer (ID) des gewünschten im Hauptfenster können diese benannt werden.
Geräts auswählen und mit „OK“ bestätigen (Ein- Als Name voreingestellt ist „no-name“. Zum
stellung der ID eines Geräts Kap. 6.2.9 oder Ändern eines Gerätenamens auf den aktuellen
Kap. 5.3.3). Namen doppelklicken. Ein Dialogfenster öffnet
Ist Ethernet als aktuelle Schnittstellenart ge- sich. Den alten Namen mit dem neuen über-
wählt (auf der Schaltfläche oben links steht schreiben (max. 16 Zeichen) und durch Klicken
„TCP/ IP“), wird zunächst folgendes Dialogfens- auf „OK“ bestätigen oder die Änderung mit „Can-
ter angezeigt: cel“ verwerfen.
6.2.4 Konfigurationsfenster öffnen
Zum Fernbedienen eines verbundenen Gerätes
und zum Ändern seiner Konfiguration im Fenster
des Gerätes auf die Schaltfläche „Edit“ klicken
(vgl. Abb. 8). Das Konfigurationsfenster für das
⑪ Fenster „Select Connection“ – USB
Gerät öffnet sich (Abb. 13). Die Bedienmöglich- 2) Unter „Select Connection“ die gewünschte
⑩ Auswahl IP-Adresse keiten dafür werden ab Kapitel 6.3 ausführlich Schnittstelle („USB“, „RS485“ oder „TCP/ IP“)
beschrieben. wählen.
Hier die IP-Adresse des gewünschten Geräts Das Konfigurationsfenster lässt sich auch 3) Für „RS485“ muss unter „Select COM“ die
auswählen und mit „OK“ bestätigen (Einstellung öffnen, wenn das Gerät nicht verbunden ist. Nummer des für diese Schnittstelle verwen-
der IP-Adresse eines Geräts Kap. 6.2.9 oder Dadurch können z. B. auf dem Computer gespei- deten Ports ausgewählt werden. Wird „USB“
Kap. 5.3.1). cherte Konfigurationen angezeigt und bearbeitet gewählt (wie in Abb. 11), muss unter „Select
werden, ohne dass ein Gerät benötigt wird. Soll COM“ die serielle Schnittstelle gewählt wer-
Für jedes Gerät wird ein eigenes Fenster hinzu-
das Gerät dann doch noch verbunden werden, den, die der Treiber für die Software simu-
gefügt.
das Konfigurationsfenster zunächst wieder liert. Welche COM-Schnittstelle dies jeweils
6.2.2 Geräte verbinden oder trennen schließen ( Kap. 6.15). ist, kann in den Einstellungen des Betriebs-
Um die Datenverbindung zum Gerät herzustel- systems nachgesehen werden oder über die
6.2.5 Geräte entfernen Schaltfläche „Search“ automatisch ermittelt
len, auf die Schaltfläche „Connect“ im Fenster
Um ein Gerät aus der Konstellation zu entfernen, werden.
des gewünschten Gerätes klicken (vgl. Abb. 8).
das entsprechende Gerätefenster schließen (⊠)
Anstelle des Gerätenamens bzw. „no-name“, Die betreffenden Einstellungen des Be-
und die Sicherheitsabfrage bestätigen.
wenn das Gerät nicht benannt wurde, erscheint triebssystems sind z. B. zu finden unter ± Sys-
Sollen alle Geräte entfernt werden, auf die
jetzt ein Fortschrittsbalken, der den Verbin- temsteuerung ± Systemeigenschaften (Hard-
Schaltfläche „Remove Device“ oben im Haupt-
dungsaufbau symbolisiert. Nach erfolgtem Ver- ware) ± Geräte-Manager ± Anschlüsse (COM
fenster klicken. Anschließend die Sicherheitsab-
bindungsaufbau wird die Schaltfläche „Connect“ und LPT).
frage bestätigen.
durch „Disconnect“ ersetzt.
Sollen alle Geräte verbunden werden, so Dort steht z. B.:
6.2.6 Gerätekonstellation speichern
kann dies über die Schaltfläche „Connect All“
oben im Hauptfenster erreicht werden. Die aktuell im Hauptfenster angelegte Geräte-
konstellation mit den Gerätenamen und der
Wird ein Verbindungsaufbau mit einer Fehler- Schnittstellenart kann als „Project“ auf dem Falls es zu Konflikten mit anderen Geräten
meldung abgebrochen (z. B. „COM not found“, Computer gespeichert werden. kommt, kann die Nummer der COM-Schnitt-
„Devices disconnected“ oder „IP address: x.x.x.x stelle hier auch geändert werden (z. B. über
1) Dazu auf die Schaltfläche „Save Project“ kli- ± Eigenschaften ± Anschlusseinstellungen
not found“), kann dies folgende Ursachen
cken. Es öffnet sich das Dialogfenster „Spei- ± Erweitert...).
haben:
chern unter“.
– eine falsche Gerätenummer/ IP-Adresse ist Hinweis: Zur Vermeidung von Kommunikations-
eingestellt ( Kap. 5.3.3, Kap. 5.3.1 oder 2) Den gewünschten Dateinamen eingeben, problemen wird empfohlen, vom Computer automa-
Kap. 6.2.9) den Speicherort wählen und die Datei spei- tisch vergebene COM-Nummern von 10 und höher
chern. manuell auf COM-Nummern von 1 bis 9 zu ändern.
– die Kabelverbindung ist fehlerhaft
Als Vorgabe ist für den Speicherort der bei
– ein Gerät ist nicht eingeschaltet oder sein der Programminstallation automatisch ange- 6.2.9 ID oder IP-Adresse einstellen
System-Menü ist aufgerufen ( Kap.5.3) legte Unterordner „Project“ ausgewählt. Die Sollen mehrere DRM-880LAN über RS-485 oder
– im System-Menü ist die falsche Schnitt- Dateiendung *.p88 wird dem eingegebenen TCP/ IP gesteuert werden, muss jedes der
stelle gewählt ( Kap. 5.3.2) Namen automatisch angehängt. Geräte vor dem ersten gemeinsamen Betrieb
8eine eigene ID-Nummer oder IP-Adresse zuge- D
wiesen bekommen. Dies kann über das System-
A
Menü geschehen ( Kap. 5.3.1 bzw. 5.3.3)
oder, wie im Folgenden beschrieben, über den CH
Computer.
Die Geräte dazu nacheinander über USB an den
PC anschließen und jeweils die folgenden Ein-
stellungen vornehmen:
1) Wenn nicht aktuell die USB-Schnittstelle
gewählt ist, im Hauptfenster zur USB-Schnitt-
stelle wechseln ( Kap. 6.2.8).
2) Ein Gerät hinzufügen („Add Device“, Kap.
6.2.1).
3) Das Gerät verbinden („Connect“, Kap.
6.2.2).
4) Auf die jetzt verfügbare Schaltfläche „ID & IP“
klicken. Das folgende Dialogfenster öffnet
sich:
⑬ Ansicht „Overview“
⑫ Fenster „Configure ID-RS485 and IP Address“
5) Für die Fernsteuerung über RS-485 unter
„Select new ID“ eine ID-Nummer (1 – 64) fest-
legen.
Hinweis: Damit der DRM-880LAN über die Bedien-
einheit DRM-880WP gesteuert werden kann, muss
die ID = 1 sein.
Für die Fernsteuerung über Ethernet unter
„Select new IP Address“ eine IP-Adresse
festlegen. Eine Netzmaske wird automatisch ⑭ Ansicht der Eingangskanäle „Inputs“
generiert ( Kap. 5.3.1).
6) Eine Änderung mit „OK“ bestätigen oder mit
„Cancel“ verwerfen. dar. Durch Klicken auf die Funktionsblöcke im 6.4 Eingänge konfigurieren
7) Über die Schaltfläche „Disconnect“ die Da- Diagramm wird auf die entsprechende Ansicht Die Signale der Eingänge lassen sich bereits
tenverbindung trennen und die anschlie- umgeschaltet. bearbeiten, bevor sie auf die Ausgänge verteilt
ßende Sicherheitsabfrage bestätigen. Wenn Das Symbol zeigt jeweils die Stumm- werden. Dabei durchlaufen sie die in Abbildung 4
gewünscht, jetzt einen anderen DRM-880LAN schaltung eines Ein- oder Ausgangskanals. gezeigte Verarbeitungskette. Zum Konfigurieren
an die USB-Buchse des Computers anschlie- der Eingänge die Ansicht „Inputs“ (Abb. 14) wäh-
ßen und mit Schritt 3 fortfahren. len. Diese bietet eine übersichtliche Darstellung
6.3.1 Maßeinheit für Signalverzögerung
für die wichtigsten Parameter aller Eingänge.
Anschließend zur gewünschten Schnittstelle für Die Signale aller Ausgänge können individuell Um für mehrere Eingänge die gleichen
die Steuerung und Konfigurierung der Geräte verzögert werden. Dies ist z. B. sinnvoll, wenn Werte einzustellen, ist auch eine Kopplung der
wechseln ( Kap. 6.2.8).
Lautsprecher einen unterschiedlichen Abstand Eingänge möglich ( Kap. 6.8).
zu den Hörern haben. Um die Verzögerung
6.2.10 Programm beenden
durch die Schalllaufzeit auszugleichen, wird das 6.4.1 Signalpegel wählen
Über die Schaltfläche „Exit“ oder ⊠ oben rechts Signal des näheren Lautsprechers soweit verzö- Über das Listenfeld „Mic/ Line“ wählen, ob die
das Programm beenden. Die anschließende gert, dass es nicht vor dem des entfernteren Signalquelle Mikrofon-Pegel (Mic) oder Line-
Sicherheitsabfrage bestätigen.
Lautsprechers beim Hörer eintrifft. Pegel (Line) liefert.
Damit die Schalllaufzeit nicht vom Benutzer
6.3 Ansichten berechnet werden muss, kann die Verzögerung 6.4.2 Signalübertragungsart wählen
Im Konfigurationsfenster für ein Gerät kann zwi- wahlweise nicht nur als Zeit, sondern auch als Ein Haken neben „Balanced“ steht für ein sym-
schen den als „Registerkarten“ dargestellten Abstand eingegeben werden. Dabei wird eine metrisches Signal am entsprechenden Eingang.
Ansichten umgeschaltet werden: „Overview“, Schallgeschwindigkeit von 340 m/s angenom- Ist eine Signalquelle asymmetrisch angeschlos-
„Routing“, „Inputs“ sowie die Einstellungen für men. sen, den Haken durch Klicken entfernen. Der
jeden Ausgangskanal. Beim Öffnen eines Gerä- Signalpegel wird dann um 6 dB erhöht.
tefensters wird zuerst die Ansicht „Overview“ In der Ansicht „Overview“ (Abb. 13) unter „Units“
(Abb. 13) gezeigt. Diese bietet einen schnellen (oben links) wählen, ob die Verzögerung als Zeit 6.4.3 Phantomspeisung
Überblick über die Konfiguration. Sie zeigt links (Time) oder Abstand (Meter) eingegeben wer- Durch das Setzen des Hakens bei „Phantom“
die acht Eingangskanäle und rechts die acht den soll. Die gewählte Einstellung gilt für alle wird auf alle Eingänge, die als Mikrofon-Ein-
Ausgangskanäle. Die Linien dazwischen stellen Ausgänge und kann jederzeit wieder geändert gänge konfiguriert sind ( Kap. 6.4.1), eine
die Zuordnung der Ausgänge zu den Eingängen werden. 48-V-Phantomspannung gelegt. Einige Mikro-
9D Durch erneutes Klicken auf die Schaltfläche
„Show cursor“ werden die Bezugspunkte wieder
A
ausgeblendet.
CH
6.4.6 Rückkopplungsunterdrückung (FBK)
Ist für einen Eingang als Signalpegel „Mic“ ge-
wählt, kann alternativ zur Klangregelung unter
„Sel Fbk/EQ“ die Funktion „FBK“ gewählt werden
(Abb. 14). Hierbei handelt es sich um einen wir-
kungsvollen Algorithmus zur Unterdrückung von
Rückkopplungen auf der Basis einer Frequenz-
verschiebung. Dadurch können bei Sprach-
anwendungen höhere Lautstärken eingestellt
werden, ohne dass es zu störendem Rückkopp-
lungspfeifen kommt.
Der Grad der Frequenzverschiebung lässt
sich über den Regler „Input Feedback Speed %“
⑮ Fenster der Eingangsklangregelung „Inputs EQ“ einstellen. Je höher der eingestellte Wert, desto
effektiver ist die Unterdrückung der Rückkopp-
fone benötigen diese Phantomspeisung zum der Pegel auf der Hälfte der eingestellten Ver- lung.
Betrieb. stärkung/ Abschwächung (dB); die Steilheit
VORSICHT Signalquellen mit asymmetrischen hängt von der einstellbaren Güte (Q) ab. 6.4.7 Phasenumkehr
Signalausgängen können durch Lo-Shelv_Q/ LoSHF Q (Low Shelving Filter Q) Das Signal eines Eingangs kann invertiert wer-
die Phantomspannung beschädigt Symmetrisches Tiefenfilter mit Kuhschwanz- den. Dies kann z. B. Phasenauslöschungen ent-
werden. Stellen Sie sicher, dass charakteristik gegenwirken, wenn sich zwei Mikrofone in unter-
keine Phantomspannung auf Ein- Bei der einstellbaren Grenzfrequenz (Hz) liegt schiedlicher Richtung oder Entfernung zur
gänge mit asymmetrischen Signa- der Pegel auf der Hälfte der eingestellten Ver- selben Schallquelle befinden. Ein Haken im
len gelangen kann (z. B. beim ver- stärkung/ Abschwächung (dB); die Steilheit Kästchen „Phase 180°“ zeigt die Phasenumkehr
sehentlichen Umschalten auf eine hängt von der einstellbaren Güte (Q) ab. des Eingangssignals. Zum Umschalten auf das
andere Konfiguration). Kästchen klicken.
1) Über die obere Schaltfläche (hier
„PEAK EQ“) ein Dialogfenster öff-
6.4.4 Verstärkung nen und den Filtertyp wählen. 6.5 Ausgänge konfigurieren
Unter „Gain“ kann die Eingangsverstärkung im
2) Mit dem Schieberegler die Pegel- Die Signale aller Ausgänge durchlaufen die in
Bereich -127…+12 dB eingestellt werden. Zur
anhebung oder -absenkung ein- Abbildung 5 gezeigte Verarbeitungskette. Wäh-
Änderung der Verstärkung den Regler mit der
stellen. rend die Zuweisung der Eingangssignale zu den
Maus verschieben oder bei angewähltem Regler
Ausgängen über die Ansicht „Routing“ erfolgt,
auf der Tastatur mit den Pfeiltasten oder Bildlauf- 3) In das Feld „Hz“ unter dem Regler werden die weiteren Einstellungen der Aus-
tasten. Zum schnellen Zurückstellen auf 0 dB die die Filterfrequenz eingeben. gänge über jeweils eine eigene Ansicht für jeden
Schaltfläche „0 dB“ oberhalb des Reglers ankli-
4) Die Filtergüte (Q) oder den relativen Ausgangskanal vorgenommen.
cken. Soll die Verstärkung nur vorübergehend
Wert für die Bandbreite (Bw) in das Um für mehrere Ausgänge die gleichen
auf 0 dB gestellt werden, die Schaltfläche „Byp“
entsprechende Feld eingeben oder Werte einzustellen, ist auch eine Kopplung der
anklicken. Die Schaltfläche wird rot. Zum Zurück-
durch Klicken auf die Pfeile unter- Ausgänge möglich ( Kap. 6.8).
stellen auf die mit dem Regler eingestellte Ver-
halb der Felder einstellen. Eine ein-
stärkung die Schaltfläche erneut anklicken.
⑯ „EQ“ gegebene Zahl wird auf den nächst- 6.5.1 Eingangssignale zuweisen/mischen
möglichen Wert gerundet. 1) Um jedem Ausgang die gewünschten Ein-
6.4.4.1 Hauptregler „Master Input Gain“
Um gleichzeitig die Eingangsverstärkung aller 5) Durch Klicken auf die Schaltfläche „Byp“ gangssignale zuzuweisen und deren Mi-
Eingänge zu verändern, den Regler „Master kann das einzelne Filter deaktiviert werden. schungsverhältnis festzulegen, die Ansicht
Input Gain“ einstellen. Im Gegensatz zur Einstel- Die Schaltfläche ist dann rot. Zum Wieder- „Routing“ (Abb. 17) wählen.
lung bei gekoppelten Eingängen ( Kap. 6.8) einschalten des Filters erneut auf die Schalt- 2) Über die Zuordnungsmatrix „Output Routing“
werden die einzelnen Regler nicht gleichgesetzt, fläche klicken. die Eingangssignale wählen, die ein Aus-
sondern bleiben unverändert. Die Verstärkung 6) Zum Zurücksetzen der Verstärkungswerte gangskanal jeweils bekommen soll. Jede
wird nur, dem Hauptregler entsprechend, pro- (0 dB) aller Filter dieses Eingangs auf die Zeile der Matrix repräsentiert einen Ein-
portional reduziert. Schaltfläche „Flat Eq“ klicken und in dem sich gangskanal, jede Spalte einen Ausgangska-
öffnenden Dialogfenster „Flat Eq – Are you nal. Durch Klicken auf einen Knotenpunkt
6.4.5 Klangregelung (EQ) sure?“ das Vorhaben bestätigen oder den kann ein Eingang einem Ausgang zugewie-
Wurde für einen Eingang als Signalpegel „Mic“ Vorgang abbrechen. sen (das Quadrat am Knotenpunkt wird rot)
gewählt, muss zur Nutzung der Klangregelung oder die Zuweisung wieder aufgehoben wer-
7) Über die Schaltfläche „Exit“ die Eingangs-
unter „Sel Fbk/ EQ“ die Option „EQ“ gewählt wer- den.
klangregelung verlassen.
den. 3) Unter „Editing mix routing“ kann für jedes
Zum Einstellen der Klangregelung unter Hinweis: Die Pegelanhebung/-absenkung und die Fil-
terfrequenz können alternativ auch auf grafischem zugewiesene Eingangssignal der Pegel mit
„EQ“ auf die Schaltfläche „Edit“ klicken. Das dem Schieberegler um bis zu 30 dB gedämpft
Wege eingestellt werden ( Kap. 6.4.5.1).
Fenster „Inputs EQ“ (Abb. 15) wird eingeblendet. werden (die Dämpfung gilt nur für diesen
Die Klangeinstellungen für den gewählten Ein- Ausgangskanal). Dadurch lassen sich unter-
6.4.5.1 Frequenzgang
gang werden gezeigt. Im oberen Bereich kann schiedliche Signalmischungen für die Aus-
auf die Ansicht der anderen Eingänge gewech- Das Diagramm zeigt den Frequenzgang des
gänge erzielen. Die Reglergruppe des jewei-
selt werden. Eingangskanals, abhängig von der Einstellung
ligen Ausgangs wird beim Klicken auf einen
der Klangregelung.
Unter „EQ“ können die 3 unabhängigen Filter Knotenpunkt der Matrix automatisch ange-
des Eingangskanals eingestellt werden (Abb. Oben rechts im Diagramm kann zwischen wählt, kann über die Schaltflächen „Output
16). Folgende Filtertypen stehen zur Auswahl: der Darstellung als Amplituden-Frequenzgang Selected“ aber auch gewechselt werden.
„Mag“ oder Phasen-Frequenzgang „Phase“ ge-
Peaking_Eq/ PEAK EQ (Peaking Equalizer) wählt werden. 4) Über die Schaltfläche „Reset“ werden, nach
Filter mit Glockencharakteristik mit einstell- Durch Klicken auf die Schaltfläche „Show Bestätigen einer Sicherheitsabfrage, alle Zu-
barer Verstärkung/Abschwächung (dB), Mit- cursor“ wird zu jedem Filter ein grafischer weisungen gelöscht.
tenfrequenz (Hz) und Güte (Q) Bezugspunkt ( , , ) neben der Kurve gezeigt Die Kanalzuordnung wird in der Ansicht „Over-
Hi-Shelv_Q/ HiSHF Q (High Shelving Filter Q) (Abb. 15). Mithilfe der Maus lassen sich die Fil- view“ ( Abb. 13) durch farbige Linien darge-
Symmetrisches Höhenfilter mit Kuhschwanz- ter jetzt auch durch Verschieben dieser Punkte stellt.
charakteristik in Bezug auf Frequenz und Pegelanhebung/ -ab-
Bei der einstellbaren Grenzfrequenz (Hz) liegt senkung grafisch einstellen.
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