Wie ungesund sind Geschäftsreisen? - Hotelbuchung im Reisebüro - travel ...
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Das österreichische Fachmedium für Business Travel & MICE
Oktober / November 2015. Ausgabe 05/15
Profi Reisen Verlagsges.m.b.H, A-1030 Wien, Seidlgasse 22 • P.b.b. – Verlagsort: 1030 Wien – 13Z039835 M
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Wie ungesund
sind Geschäftsreisen?
Hotelbuchung im Reisebüro
Special: Incentives an Bord
Foto: Fotolia / alphaspirit
Unterm Strich effizienter.
www.airplus.atEditorial Inhalt
von Wolfgang Tropf,
Chefredakteur Titel..................................................................Seite 4
Mariella Bleimuth, Studie: Viele Geschäftsreisende
Projektleiterin leben viel zu ungesund
BRENNPUNKT ..........................................Seite 6
Das Reisebüro als Partner
für die Hotelbuchung
Dass es nicht immer einfach ist, einen Wie sich die AUA selbst ins Knie schoss BUSINESS TRAVEL....................................Seite 9
gesunden und möglichst stressfreien Le- Selten haben 2,5 Zentimeter für so viel ÖBB: 100 Millionen Euro
bensstil zu pflegen, wissen die meisten Aufregung gesorgt: Die Ankündigung für besseren Handyempfang
von uns. Auf Reisen wird das naturgemäß von Austrian Airlines, den Sitzabstand in
noch schwieriger. Wenn in einer seriösen der Economy Class der Airbus-Modelle flug............................................................... Seite 10
Umfrage rund 80% der Geschäftsreisen- A319 und A320 zu verringern, ging wie AUA: Bessere Business Class
den zugeben, dass sie unterwegs sport- ein Lauffeuer durch alle Medien – und auf den Europa-Flügen
liche Aktivitäten vernachlässigen und plötzlich musste sich Austrian mit Bil-
abends arbeiten statt zu entspannen, eher ligfliegern wie EasyJet oder Ryanair ver- HOTEL............................................................ Seite 13
Alkohol trinken und sich unregelmäßig gleich lassen. War das wirklich notwen- Marriott: Neues Tool für
oder ungesund ernähren, ist das aber dig? Sicher nicht. Was die heimische Tagungs- und Eventplaner
doch alarmierend – und das gilt auch für Airline jetzt plant, haben auch andere
die 50%, die über einen „hohen Stressle- große Fluggesellschaften schon getan. special......................................................... Seite 15
vel“ klagen. Der Deutsche ReiseVerband Nur haben sie halt nicht darüber gespro- Kreuzfahrtschiffe: MICE mit Meerblick
(DRV) sieht den Grund vor allem in der chen und darauf spekuliert, dass es den
immer häufigeren Wahl preiswerter, aber Passagieren ohnedies nicht auffallen wird. MICE. .............................................................. Seite 26
alles andere als idealer Hotels und Flug- Eng ist es in der Economy Class sowieso CWT: Die Trends der
verbindungen. Das mag stimmen. Aber – und wer nimmt wirklich das Maßband Veranstaltungsbranche
ganz darf man auch die Geschäftsreisen- zur Hand und prüft nach? Dass der AUA-
den nicht aus ihrer Verantwortung entlas- Vorstand diese unpopuläre Maßnahme SPECIAL......................................................... Seite 28
sen: Es liegt auch an uns, darüber nach- ausgerechnet auf einer Pressekonferenz Flugzeugcharter:
zudenken, wie wir unseren Reise-Alltag in Miami kundtat und dann auch noch Eine Frage von Zeit und Geld
abseits der Termine gestalten und wie per Presseaussendung verbreitete, war
wir uns das Leben unterwegs (unnötig) wohl ein klassischer Schuss ins eigene Serie............................................................... Seite 30
erschweren. Knie. Da muss man dann schon Busi- Besser verhandeln – mehr erreichen:
ness Class fliegen, damit die Wunde nicht Wer nicht fragt, erfährt auch nichts
allzu sehr schmerzt. ●
TECHNOLOGIE........................................ Seite 32
Rimowa: Der „intelligente“ Koffer
kennt bereits den Weg
Foto: andel’s Hotel Berlin
PLUS-PUNKT
Neue Wege bei der Preispolitik für Neu-
kunden geht das andel’s Hotel Berlin
derzeit mit dem einmaligen Tagungsange-
bot „Zahl, was es dir wert war“: Erst nach
Abschluss der Veranstaltung entscheidet der
Kunde, wie viel er bereit ist, für die erbrachte
Dienstleistung und den Service zu zahlen.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an
Neukunden aus dem Tagungs- und Eventge-
schäft und gilt noch bis 30. Dezember 2015
für Tagungen mit maximal 50 Teilnehmern
und einer Dauer von bis zu zwei Tagen. Im
Paket enthalten sind die Raummiete, die
Kaffeepausen, das Mittag- und Abendessen,
die Übernachtung mit Frühstück sowie der
Zugang zum Spa.
05 | 15 www.tma-online.at 3titel
Studie
Viele Geschäftsreisende
leben viel zu ungesund
Wenig Bewegung, Schlafmangel und Fast-Food: Berufliche Reisen sind häufig mit einer ungesunden Lebens-
weise verbunden und erhöhen die körperliche Belastung. Gleichzeitig klagt mittlerweile bereits jeder zweite Ge-
schäftsreisende über einen „hohen Stresslevel“ unterwegs. Die jüngsten Umfragen sind durchaus alarmierend.
Foto: Štěpán Kápl / fotolia.com
Arbeitgeber sollten Stressfaktoren vermeiden
„Geschäftsreisende fühlen sich oft gestresst, weil sie nicht die nö-
tige Unterstützung von ihrem Arbeitgeber bekommen. Der hohe
Stresslevel hat aber gesundheitliche Folgen für die Mitarbeiter, die
der Arbeitgeber nicht unterschätzen darf. Er steht deshalb in der
Pflicht, auf die Belastung der reisenden Kollegen zu achten und
Reisen so professionell wie möglich zu gestalten“, betont Stefan
Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV.
Viele Stressquellen ließen sich durch ein professionelles Reise-
management relativ leicht ausschalten, ist Vorndran überzeugt und
nennt als Beispiel die Hotelauswahl: „Kurze Distanzen zum nächs-
ten Termin würden das Risiko senken, unter Zeitdruck zu geraten.
Doch noch immer entscheidet häufig alleine der Preis über die
Wahl der Unterkunft“. Auch gegen eine ungesunde Lebensweise auf
Dienstreisen könne die umsichtige Auswahl der Partnerhotels hel-
fen: Wenn die Unterkunft einen umfangreichen Sport- und Well-
nessbereich habe oder das Hotelrestaurant über eine ausgewogene
Küche verfügt, müsse das nicht zwingend teurer sein, erhöhe aber
L
die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter. ●
aut der Studie „Chefsache Business Travel 2015“ von Tra-
vel Management Companies im Deutschen ReiseVerband
(DRV) sagen 82% der Geschäftsreisenden, dass sie unter- Fünf Tipps für stressfreie Geschäftsreisen:
wegs sportliche Aktivitäten vernachlässigen und abends arbeiten
statt zu entspannen. 79% trinken auf Geschäftsreisen eher Alko- ● Auf genug Bewegung achten: Warum nicht für kurze Wege in
hol als sonst. Auch unregelmäßige oder ungesunde Ernährung und der City einmal das Fahrrad an Stelle des Taxis nutzen? Immer-
schlechter Schlaf sind Begleiter vieler Geschäftsreisender. hin 47% der Geschäftsreisenden haben gelegentlich schon ein
Vor allem Reisende ab 40 Jahren sitzen unterwegs zu viel. 84% Leihrad genutzt. Auch kurze Wege zu Fuß helfen, den Kopf frei zu
geben an, Bewegung generell zu vernachlässigen. Dienstreisende bekommen.
Frauen haben dagegen Probleme, abzuschalten oder einzuschla- ● Smartphone am Abend ausschalten: Die Mitarbeiter sollen Kon-
fen: Drei Viertel von ihnen kommen unterwegs nicht zur Ruhe. Bei takte knüpfen statt an zwei Orten gleichzeitig sein zu wollen –
Fernreisen kämpfen Frauen wie Männer außerdem mit der Zeit- schließlich ist das bessere Kennenlernen der Geschäftspartner die
verschiebung und dem Klimawechsel. Gleichzeitig klagen immer Top-Gründe für Dienstreisen und für rund 90% wichtig.
mehr Geschäftsreisende über steigenden Stress: Nicht weniger als ● Sportmöglichkeiten nutzen: Joggingschuhe und ein T-Shirt
45% spüren unterwegs „viel Hektik und strapazierte Nerven“. Das passen in fast jeden Reisekoffer. Viele Hotels bieten einen Fitness-
ist ein Fünftel (!) mehr als bei der letzten Umfrage im Jahr 2014. Bei raum. Wer abends eine Laufrunde statt einem Besuch an der Bar
den Vielreisenden, die mehrmals monatlich unterwegs sind, klagen wählt, ist am Folgetag ein besserer Verhandlungspartner.
sogar 50% über einen „hohen Stresslevel“. ● Reiseexperten helfen bei der Orientierung. Unternehmen kön-
Die am häufigsten genannten Stressfaktoren können dabei durch- nen vorab Informationen zusammenstellen, die ihre Mitarbeiter
wegs auf eine mangelnde Reiseplanung zurückgeführt werden: 42% in fremder Umgebung unterstützen. Eine gesunde Mahlzeit im
machen lange Fahrtzeiten zu Orten und Terminen durch schlecht Restaurant sollte in der Regel Fastfood im Schnellimbiss vorgezo-
gewählte Unterkünfte für ihren hohen Stresspegel verantwortlich, gen werden.
39% beschweren sich über schlecht geplante Reiseverbindungen ● Kurze Wege: Das Geschäftsreisebüro achtet auf kurze Wege und
und für genauso viele ist die Orientierung am Reiseziel besonders ausreichende Zeitpuffer beim Umsteigen. Wer durch Sprints zwi-
nervenaufreibend. Eine wesentliche Rolle spielen aber auch die schen den Verkehrsmitteln gestresst ist, kommt abends schlech-
Smartphones: Immerhin 44% der Geschäftsreisenden nervt es, dass ter zur Ruhe und greift eher zu ungesundem Essen oder Alkohol.
sie prinzipiell immer erreichbar sind.
4 www.tma-online.at 05 | 15Wien - Graz - Linz - Salzburg - Innsbruck - Rohrbrunn - Dornbirn - München
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die wir sehr gerne zurückdenken. Ob der Planung, der Kostentransparenz bis
ferne Destinationen wie Brasilien, Bali, hin zur Reisebegleitung unserer bereits
Kalifornien oder das schöne Kitzbühel – mehrfach durchgeführten Incentiverei-
die Mitarbeiter von BTU haben für uns sen für unsere Mitarbeiter und Kunden
immer ein spannendes und abwechs- sind wir voll überzeugt und sehr zufrie-
lungsreiches Programm vorbereitet und den. Nicht zu vergessen ist die gebotene
die ganze Reise perfekt organisiert. Eigeninitiative, die Flexibilität und das
BTU reagiert schnell auch bei unge- rasche Reagieren bei Sonderwünschen
planten Überraschungen und ist wirklich sowie die persönliche Kommunikation.
empfehlenswert. Das positive Feedback BTU ist für uns ein Maßstab an Kompe-
unserer Geschäftspartner ist die beste tenz und Kontinuität.“
Bestätigung dafür.“BRENNPUNKT
abta & ÖRV
Das Reisebüro als Partner
für die Hotelbuchung
Bei Flugbuchungen haben es die Reisebüros derzeit angesichts der GDS-Gebühr der Lufthansa Group nicht so
leicht, die Vorteile herauszustreichen, die sie bieten. Bei Hotelbuchungen gibt es aber viele Gründe, die dafür
sprechen, dieses Segment der Geschäfts- oder Privatreise in professionelle Hände zu geben.
teure Fehler und spart damit nicht nur Zeit, sondern auch Kos-
Foto: CWT
ten.“ Auch Gregor Kadanka, Geschäftsführer und Eigentümer des
Reisebüros Mondial, stellte die Minimierung der Prozesskosten in
den Vordergrund. Er wisse aus eigener Erfahrung, dass rund 30%
der Online-Buchungen von Geschäftsreisen wieder „aufgemacht“
würden: „Gemeint sind Umbuchungen, Namensänderungen und
Ähnliches. Bei vielen Online-Buchungsmaschinen lässt sich das
im Nachhinein nicht einfach bewerkstelligen.“ Studien belegen
zudem laut Kadanka, dass Geschäftsreisebüros mehr als doppelt
so schnell sind, wenn sie komplexe Buchungen erledigen – von
der ersten Anfrage bis zur Abrechnung: „Oft wird vergessen, wie
viel Zeit eine Buchung die eigenen Mitarbeiter kostet: Suche, Ver-
gleiche, Genehmigungen, Freigaben, Eingaben der Daten – und
das immer wieder“.
A uch wenn es verlockend und einfach scheint, selbst auf
Preisvergleichsportalen zu surfen und Hotels auf Internet-
Plattformen zu buchen: Alle Argumente sprechen klar da-
für, auf ein Reisebüro zu vertrauen – ob es nun die Datensicherheit
ist, das weltweite Angebot, der beste Preis oder die Unterstützung
Die günstigsten Hotelpreise finden sich im GDS
Mit dem besten Preis argumentierte auch Sabine Toplak, verant-
wortlich für Sales & Distribution bei AccorHotels: „Die Travel Ma-
nager treiben das Thema Best Buy voran, fixe Firmenraten sind in-
zwischen eher ein Auslaufmodell geworden. Ich bin der Meinung,
bei Krisen, Streiks und Katastrophen. Der Österreichische Reise- dass es weder effizient, noch zeitgemäß ist, alle Reisenden bzw. Bu-
Verband ÖRV lud daher gemeinsam mit abta-Experten zu einer chenden eines Unternehmens mit Preisvergleichen im Netz zu be-
Pressekonferenz in Wien, um das Reisebüro verstärkt als Partner schäftigen.“ AccorHotels biete zum Beispiel einen Discount auf die
bei Hotelbuchungen zu positionieren. tagesaktuellen Preise an. Dieser werde im Globalen Distributions-
„Auf Grund der aktuellen Entwicklungen der letzten Wochen system (GDS) geladen und könne über das gewünschte Reisebüro
möchten wir als ÖRV die Datensicherheit für unsere Kunden her- gebucht werden. „Damit sichern sich die Firmen den besten Preis
vorheben“, betonte Hannes Schwarz, Vorstandsmitglied des ÖRV für den Aufenthalt und bekommen gleichzeitig alle Services rund
und der abta: „Jedes große Geschäftsreisebüro speichert sensible um die Reise aus einer Hand. Seit kurzem hinterlegen wir auch –
Daten definitiv auf Servern die in Europa liegen, sonst könnten auf Kundenwunsch – unser Kundenbindungsprogramm LeClub
gewisse Kunden nicht betreut werden.“ Auch unter dem Aspekt AccorHotels im Profil der Reisenden. Zudem vereinbaren wir mit
„Betreuung im Krisenfall“ habe das Sicherheitsthema bereits einen den Travel Managern Aktionen für Extra-Bonuspunkte, die bei der
hohen Stellenwert und werde von immer mehr Kunden aktiv nach- Buchung im GDS automatisch gutgeschrieben werden.“
gefragt und verlangt. „Durch das Traveller Tracking kann der Ar- Zum Abschluss verweis Hannes Schwarz nochmals auf den gro-
beitgeber im Katastrophenfall seiner Verantwortung besser nach- ßen Vorteil, nur einen „single point of contact“ zu haben – nämlich
kommen und dem Arbeitnehmer sofortige Hilfestellung leisten.“ den Reisebüropartner, der auch mit einem konsolidierten Repor-
ting inklusive der Hotelumsätze den Überblick über die gesamten
Reisekosten eines Unternehmens bietet: „Durch die Einbindung in
Geschäftsreisebüros sind doppelt so schnell eingespielte Payment-, Abrechnungs-, Midoffice- und Reporting-
Doris Stoiser, Vizepräsidentin der abta und Travelmanagerin der Vorgänge genießt die Hotelbuchung alle Prozessvorteile, wie sie für
STRABAG SE wies darauf hin, dass bei einer Buchung im Reise- Flugbuchungen üblich sind“.
büro via GDS alle Reisemittel – Flug, Hotel und Mietwagen – in Last but not least steht für die österreichischen Geschäftsreise-
einer Bestellung abgebildet sind, was sie als größten Vorteil für büros der persönliche Kontakt im Vordergrund. „Wo würden Sie
die Firma sieht: „Im Fall einer Änderung oder Stornierung wird Ihre Hotelbuchung lieber tätigen?“, fragte Schwarz: „Beim Reise-
gleichzeitig auf alle Leistungsträger zugegriffen. Wenn zum Bei- büropartner, den Sie schon seit vielen Jahren kennen und der auch
spiel eine Umbuchung des Fluges nötig wird, sorgt das GDS da- Sonderwünsche, Umbuchungen und Stornierungen vertrauensvoll
für, dass die Hotel-Reservierung angepasst wird. Das vermeidet für Sie erledigt oder im Callcenter?“ ●
6 www.tma-online.at 05 | 15business
Kreditkarte
EU beschließt Verbot des
Kreditkartenentgelts
D
as Europäische Parlament hat der die direkt über das Firmenkonto abgerech-
Foto: AirPlus
Neuregelung der Zahlungsdienste- net werden. Werden die Karten hingegen
richtlinie (PSD II) zugestimmt. über das Privatkonto abgerechnet, werden
Der Beschluss betrifft auch das Verbot des sie reguliert. Die Umsetzung der neuen
sogenannten Kreditkartenentgelts, das die Zahlungsdiensterichtlinie muss bis Ende
Händler bei Kreditkartenzahlungen erheben 2017 in den EU-Mitgliedsstaaten erfolgt
können. Das Entgelt-Verbot soll laut EU- sein. Sie haben dabei auch die Möglichkeit,
Richtlinie allerdings nur für Kreditkarten sie auf sämtliche Kreditkarten auszudehnen
gelten, die unter die Regulierung der neuen – und genau dafür will sich der deutsche
Interbankenentgeltverordnung fallen, die Geschäftsreiseverband VDR nun einsetzen.
ab 9. Dezember 2015 gilt. Damit sind le- „Die Besonderheiten im Hinblick auf Fir-
diglich die „Mehr-Parteien-Karten“ erfasst, menkreditkarten müssen beachtet werden.
bei denen mindestens zwei Bankeninstitute Wir fordern daher ein generelles Verbot
involviert sind – also die Bank des Kunden der Kreditkartenentgelte. Der elektroni- Einhebung von zusätzlichen Kreditkarten-
und die des Händlers, wie beispielsweise bei sche Zahlungsverkehr liegt im Interesse gebühren durch den Zahlungsempfänger
der Mastercard oder Visa-Kreditkarten. aller Beteiligten, dafür sollten die Kunden schon immer untersagt. Es liegt aber nun
Nicht reguliert werden Karten wie AMEX – und damit auch insbesondere die Unter- an der Regierung, ob sie diesen Weg fort-
und Diners, die nur ein Bankinstitut betref- nehmen – nicht noch einmal gesondert zur setzen will. Ansonsten wäre in Zukunft eine
fen. Ausgenommen von der Regulierung Kasse gebeten werden“, erklärt VDR-Präsi- Verrechnung von Aufschlägen für Firmen-
sind auch Firmenkarten – aber nur solche, dent Dirk Gerdom. In Österreich war die karten auch in Österreich zulässig. ●
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abta Business Travel Lounge
„Smart Travelling” und urbane
Mobilität für Travel Manager
„Smart Travelling“ und „Urbane Mobilität“ waren die Themen der dritten abta Business Travel Lounge dieses
Jahres, zu dem der Verband ins feudale Park Hyatt Vienna am Hof geladen hatte – und damit passenderweise
mitten in die verkehrsberuhigte Wiener Innenstadt.
Wien sehen, wir wissen nur noch nicht genau, wann“, gab Jäger in
Foto: abta
der Diskussion Auskunft. Was die heftig umstrittene dritte Piste
betrifft, so werde man, wie er befürchtet, „nicht vor 2019 endgülti-
ge Klarheit darüber haben“. Allerdings gebe es inzwischen größere
Fluggeräte und weniger Flugbewegungen, weshalb die Dringlich-
keit für eine dritte Piste geringer geworden sei. „Aber wachsen zu
können, wäre auf jeden Fall ein Wettbewerbsvorteil“, schloss der
Flughafen-Manager seine Ausführungen.
Intelligente Verbindung aller Verkehrswege
Einen Blick in eine voraussichtlich nicht allzu ferne Zukunft eröff-
nete Mag. Reinhard Birke, Projektleiter in der Wiener Stadtwerke
Holding AG, mit seinen Vorstellungen über „Mobilität und digita-
len Wandel im urbanen Raum“. Die Zauberworte lauten hier „inte-
Mag. Julian Jäger, Dr. Harro Blumschein,
Sabine Toplak und Hanno Kirsch grierte Mobilität“ und „Multimodalität“. Ein eigener „Think Tank“
befasst sich in den Wiener Stadtwerken damit, welche Services es in
D
der Zukunft braucht, um einen leistbaren Transport für alle sicher-
rei spannende Referate spannten den Bogen von der zustellen. Es wird erwartet, dass alle Verkehrsbereiche miteinander
„smarten Mobilität“ im urbanen Stadtverkehr über die verbunden werden. Voraussetzung dafür ist eine intensive Digita-
wesentlichen Module eines zeitgemäßen Fuhrpark- lisierung. Inwieweit der neue Megatrend „autonome Fahrzeuge“
Managements bis zur erfolgreichen Strategie der Flughafen Wien realisierbar ist, bleibt offen. Tatsache jedenfalls ist, dass Wien auf
AG. Der Aiport wurde ja soeben von Skytrax mit vier Sternen aus- Vernetzung zur Verbesserung des Verkehrsflusses setzt.
gezeichnet und spielt damit als einer von nur neun europäischen
Flughäfen in dieser Oberliga mit. „Unser Ziel ist es natürlich, zu
einem Fünf-Sterne-Flughafen zu werden und mit München, dem Stadtwerke: Ein Verkehrsnetz für ganz Österreich
bisher einzigen dieser Kategorie in Europa, gleichzuziehen“, ver- „Wir wollen ein komplexes multimodales Verkehrsnetz realisieren,
kündete Flughafen-Vorstandsmitglied Mag. Julian Jäger zu Beginn das schließlich über ganz Österreich reicht“, betonte Birke. Dabei
seines Referats, in dem er über den „Qualitätsfokus als Erfolgsre- soll man sich auf einer Plattform für den gesamten öffentlichen
zept“ der letzten Jahre berichtete. So konnte der Airport seit 2011 Verkehr registrieren können. Ein erster Schritt in diese Richtung ist
bei den Passagieren einen Zuwachs von 6,5 Prozent, beim Ergebnis die neue „Mobilitätskarte Wien“, für die in Kürze eine Werbeaktion
jedoch von 161 Prozent erzielen. Besonders hob Jäger die Service- anlaufen wird. Die Community App „Beam Beta“ (www.beambeta.
Offensive am Airport hervor. So wurden, wie er sagte, seit Septem- at) befindet sich derzeit im Versuchsstadium.
ber 2011 nicht weniger als 120 qualitätssteigernde Maßnahmen Einen für Travel-Manager interessanten Bereich sprach Dr. Harro
umgesetzt. Die wichtigsten davon waren die Sanierung des Pier Blumschein, Partner der Amontis Consulting Group, Competence
West, die Barrierefreiheit und ein neues Leitsystem. Die Wartezeit Center Business Travel & Fleet Management, in seinem Referat über
bei der Gepäcksausgabe wird nun angezeigt, was nach dem sub- optimiertes Fuhrparkmanagement an. Dabei befasste sich der Ex-
jektiven Empfinden der Reisenden interessanterweise die Wartezeit perte ausführlich mit dem Kfz als Investitionsgut, dem Trend zum
auf die Koffer verkürzt. Carsharing und den Fragen „Eigenverwaltung versus Outsourcing“
sowie „Kauf - Leasing – Miete“. Was die Mobilität von Unterneh-
men betrifft, so sei es jedenfalls von Vorteil, die traditionelle durch
Dritte Piste: Keine Entscheidung vor dem Jahr 2019 eine ganzheitliche Sicht zu ergänzen und damit neue Wege für gute
Langfristiges Ziel ist es, eine „echte Airport City“ zu schaffen – mit Lösungen zu finden, stellte der Experte zusammenfassend fest.
neuen Parkservices, einem zweiten Hotel, einem Fitness- und Ärz- Die Veranstaltung wurde von abta-Präsident Hanno Kirsch eröff-
tezentrum sowie einer Revitalisierung des Office Parks. Weiters ist net und von abta-Vorstandsmitglied Sabine Toplak moderiert. An-
geplant, künftig auch Großraumjets vom Typ Airbus A380 abzu- schließend nutzten die Teilnehmer ausgiebig die Möglichkeit zum
fertigen. „Diese Maschinen wird man früher oder später auch in Erfahrungsaustausch und Networking. Dr. Elisabeth Zöckl ●
8 www.tma-online.at 05 | 15business
ÖBB
100 Millionen Euro
für besseren Handyempfang
Mit einem Investitionspaket von 100 Millionen Euro wollen die ÖBB, das Verkehrsministerium und die
Mobilfunkunternehmen A1, Drei und T-Mobile den Mobilfunkempfang entlang der wichtigsten Bahnstrecken
Österreichs verbessern. Damit soll die oft lückenhafte WLAN-Versorgung in den Zügen beendet werden.
B is Ende 2016 wird in einem ersten Schritt die Netzabde-
Foto: ÖBB / Eisenberger
ckung entlang der S-Bahn-Strecken in Wien und Niederös-
terreich sowie die Weststrecke Wien-Salzburg ausgebaut. In
einer zweiten Etappe – beginnend mit 2016 – sollen die Südstrecke
sowie die S-Bahn-Strecken in der Steiermark, Kärnten, Innsbruck
und Vorarlberg mit einer verbesserten Mobilfunkversorgung aus-
gestattet werden. Insgesamt werden rund 900 neue Mobilfunksen-
der entlang von 1.500 Kilometern Bahnstrecke errichtet. Bevorzugt
soll dabei die bestehende Infrastruktur genützt werden – wie etwa
die GSM-R Sendemasten der Bahn oder etwa auch Masten für den
Fahrstrom der Bahn. Etwa alle fünf Kilometer wird eine zusätzliche
Sendestation mit LTE-Standard errichtet, wobei jeder Standort mit
200 Mbit/Sekunde angebunden wird.
Bahn und Flug über GDS buchbar
Eine weitere erfreuliche Neuigkeit aus der ÖBB-Zentrale nennt sich Flug soll im Laufe des Herbstes möglich sein. „Umgesetzt wurde das
„Rail & Fly Austria“. Damit sind ÖBB-Tickets in Kombination mit Projekt mit dem kanadischen Partner AccessRail, der IATA-Partner
einem Langstreckenflug ab/bis Wien auch über die gängigen Re- ist und wie eine Airline auftritt“, erklärt Dietmar Pfeiler, Teamleiter
servierungssysteme buchbar. In Amadeus, Galileo und Sabre wird Linienmanagement im ÖBB Fernverkehr: Für Reisebüros würde die
die Bahnreise wie ein Flug als Teil einer Gesamtreise dargestellt. So Kombination von Flug und Bahn daher keinen zusätzlichen Auf-
kann zum Beispiel die Strecke Innsbruck-Bangkok nun ohne Me- wand bedeuten. Mit einigen Airlines – wie Austrian, Emirates oder
dienbruch im GDS in einer Buchung abgehandelt werden. Die rei- Croatia Air – sind die Verträge abgeschlossen oder die Verhand-
nen Bahnfahrten sind bereits buchbar, die Kombination mit einem lungen weit fortgeschritten. Weitere Fluglinien sollen folgen. ●
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05 | 15 www.tma-online.at 9flug
Austrian Airlines
Bessere Business Class
auf den Europa-Flügen
Austrian Airlines will ihre Business Class auf den Europa-Flügen im wahren Sinn des Wortes „aufmöbeln“, um
mehr zahlungskräftige Kunden zu erreichen. Ab Herbst 2016 soll zudem auch WLAN an Bord verfügbar sein.
Gleichzeitig wird allerdings der Sitzabstand in der Economy Class deutlich reduziert.
Der Umbau der Kabinen in den insgesamt 29 Airbus-Flugzeugen
Foto: Lufthansa
vom Typ A319, A320 und A321 hat bereits begonnen. Er wird rund
25 Millionen Euro kosten und soll 2017 abgeschlossen sein. Dabei
erhalten die Sitze in der Business Class eine qualitativ hochwertige-
re Polsterung und einen um 5 cm größeren Sitzabstand – 81,2 statt
76,2 cm. Der dafür notwendige Platz wird durch schmälere Küchen
und kleinere Stauräume für das Bord-Equipment gewonnen.
Gleichzeitig wird der Sitzabstand in der Economy Class der sie-
ben Airbus A319 und der 16 Airbus A320 um 2,5 cm von 76,2 auf
73,7 cm reduziert. Gemeinsam mit einer neuen Anordnung der To-
iletten entsteht so Raum für eine zusätzliche Sitzreihe. Für die ge-
samte Airbusflotte ergibt sich daraus eine Kapazitätserhöhung von
138 Plätzen, was einem ganzen Airbus A319 entspricht.
Internet an Bord kommt 2016
Ab Herbst 2016 will Austrian Airlines auf den Kurz- und Mittel-
streckenflügen auch Internet an Bord anbieten. In einem ersten
N
Schritt wird die Airbus-Flotte mit der neuen Technologie ausgestat-
ur rund 2% der Austrian-Passagiere kaufen derzeit tet werden, die auf den mobilen Endgeräten der Fluggäste neben
ein Ticket in der Business Class – hochgerechnet rund dem Senden und Empfangen von E-Mails auch anspruchsvollere
188.000 pro Jahr. Dass diese Zahl höher sein könnte, Anwendungen bis hin zum Streaming möglich machen soll. Das
weiß man auch im Vorstand der Airline – und man kennt auch die Telefonieren an Bord wird aber auch weiterhin nicht möglich sein
Gründe: „Während unsere neue Business Class auf der Langstrecke – laut Austrian bleibt es „auf expliziten Kundenwunsch“ verboten.
für unsere Kunden sehr attraktiv ist, fehlt diese Anziehungskraft Lufthansa wird Internet auf den Kurz- und Mittelstreckenflügen
auf der Kontinental-Flotte. Hier werden wir Geld in die Hand neh- bereits ab dem Frühsommer 2016 anbieten. Zunächst werden rund
men, um das Produkt deutlich zu verbessern“, kündigt CCO And- 180 Airbus A320 mit der neueste Breitband-Satelliten-Technologie
reas Otto an. von Inmarsat ausgerüstet, was rund zwei Jahre dauern soll. ●
NIKI & Air Berlin: Zum sechsten Mal auf Platz 1
Mehr als 100 Mitarbeiter der Verkehrsbüro Business Travel GmbH
Foto: NIKI
und von AX Travel Management haben auch heuer wieder die
wichtigsten Fluglinien in fünf Kategorien nach 19 Kriterien bewer-
tet. NIKI und Air Berlin erreichten dabei in 17 Kriterien absolute
Spitzenwerte und führen somit das Ranking klar an – zum bereits
sechsten Mal in Folge. Unter anderem landeten die Reisebürobe-
treuer von NIKI und Air Berlin bei der Anzahl der Besuche, der Er-
reichbarkeit, der Freundlichkeit, der Kompetenz und der Lösungs-
orientierung mit deutlichem Abstand auf Platz 1. Auch bei Service,
Information und Produkt hatten die beiden Airlines die Nase vorne.
„Von einem Partner ausgezeichnet zu werden, ist etwas Besonderes.
Mich freut vor allem die Kontinuität, die nicht selbstverständlich
ist“, betont NIKI-Geschäftsführerin Christina Hackl.
10 www.tma-online.at 05 | 15flug
British Airways
Viele Neuigkeiten im
Business-Programm
B
ritish Airways hat das Firmenpro- American Airlines ausgeweitet, womit bei
Foto: British Airways
dukt „On Business“ für kleinere und allen drei Fluglinien Punkte gesammelt und
mittelständische Unternehmen ver- auch verwendet werden können.
bessert und um viele Vorteile erweitert. So Perfekt zu diesen Neuerungen passt die
bietet sich den Mitgliedern nun eine Viel- neue Verbindung zwischen Wien und Lon-
zahl von Möglichkeiten, Bonuspunkte – so- don-Gatwick, die British Airways im Sep-
genannte „Avios“ – zu sammeln, um ver- tember aufgenommen hat: Der Flughafen
schiedene Statusebenen zu erreichen und im Süden der britischen Hauptstadt wird
Upgrades oder Prämienflüge zu buchen. ab sofort täglich außer samstags mit einem
Die nötige Punkteanzahl für Prämienflü- Airbus A319 angesteuert. Mit dem Start
ge wurde dabei für den Großteil der Mit- des Winterflugplans sind vier wöchentliche
glieder gesenkt. Gleichzeitig hat die Airline Abendflüge – jeweils Montag, Donnerstag,
das Business-Programm flexibler gestaltet: Freitag und Sonntag – geplant und ab dem
Mitglieder, die sofortige Einsparungen dem Sommer 2016 dann wieder sechs. Damit
Punktesammeln vorziehen, können sich erweitert der Carrier sein Angebot auf 40
für entsprechende Flugrabatte entscheiden. bzw. 38 wöchentliche Verbindungen von
Unverändert profitieren sie von der Mög- Wien nach London. 34 Flüge stehen dabei
lichkeit, spezielle Angebote und Rabatte nach London-Heathrow zur Auswahl. Ti-
in Anspruch zu nehmen. Das Programm ckets von Wien nach London-Gatwick und
wurde zudem auf die Flüge von Iberia und retour sind bereits ab 125 Euro buchbar. ●
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05 | 15 www.tma-online.at 11hotel
AZIMUT Hotels
Neue Qualitätsstandards
in neun Häusern
Die AZIMUT Hotels wollen ab sofort mit noch mehr Annehmlichkeiten in allen Häusern in Deutschland und
Österreich überzeugen – vom Snack Corner über Gratis-WLAN bis zu Regenschirmen und Badutensilien.
Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet AZIMUT den Gäs-
Foto: AZIMUT Hotels
ten einen rund um die Uhr geöffneten Snack Corner. Sie können so
an jedem Tag der Woche und zu jeder Uhrzeit neben Getränken
auch Snacks wie Sandwiches oder Salate genießen. Gratis-WLAN
gehört ebenso zu den neuen Qualitätsstandards wie ein Handy
Corner, der unterschiedliche Produkte zur Verfügung stellt – da-
runter Adapterstecker für europäische Steckdosen und Ladekabel
für alle gängigen Mobiltelefone.
Kostenfreie Fitness-Studios als nächster Schritt
Regenschirme und Badutensilien – zum Beispiel Kosmetikproduk-
te, Einwegrasierer oder Zahnbürsten – sind ebenfalls verfügbar.
Alle Zimmer ab der Superior-Kategorie aufwärts sind zudem mit
Pflegeprodukten der Luxusmarke „Babor“ und kuscheligen Ba-
deslippern ausgestattet. „Weitere Investitionen sind bereits in Pla-
Snack Corner im AZIMUT Hotel München City Ost
nung“, erklärt Michaela Fricke, Director of Operations AZIMUT
I
Hotels Europe: „So sind Fitnessstudios für alle Häuser in Deutsch-
n den insgesamt neun Hotels der internationalen Kette in Wien land und Österreich vorgesehen, die unseren Gästen kostenfrei zur
(2), München (2), Berlin (2), Köln, Dresden und Nürnberg war- Verfügung stehen werden.“
tet auf jeden Gast künftig eine Flasche Wasser auf dem Zimmer AZIMUT Hotels ist die größte internationale Hotelkette Russ-
sowie ein modern gestalteter Business Corner in der Lobby, in der lands – gemessen an der Zimmeranzahl und der geographischen
die Reisenden schnell und unkompliziert im Internet surfen oder Ausrichtung. Die Marke besteht derzeit aus 24 Häusern mit insge-
ihre Unterlagen ausdrucken können. samt 8.000 Zimmern und vielfältigen Tagungsmöglichkeiten. ●
Hilton ist das beste ARCOTEL: Neues
Business-Hotel B2B-Buchungsportal
Das 2011 neu eröffnete Hilton Vienna Danube Waterfront wurde Die ARCOTEL Hotels haben den Relaunch ihres Online-Buchungs-
bei den renommierten „World Travel Awards“ zum zweiten Mal in systems abgeschlossen. Über „Fastlane“ sollen die Firmenpartner
Folge als „Austria’s Leading Business Hotel“ ausgezeichnet. Neben künftig ihren Aufenthalt schnell, bequem und sicher buchen kön-
den hohen Service-Standards, dem Gastronomieangebot mit dem nen. „Einloggen, mit der PULS-Rate den Bestpreis buchen – und
Restaurant „Waterfront Kitchen“ und der Bar „Pier 269“ sowie der das 24 Stunden, 7 Tage, egal wann und wo. Als Bonus erhalten
einladenden Pool- und Terrassenlandschaft erfreuen sich vor allem Bucher jede 26. Nacht gratis“, erklärt Rudolf Hausegger, Director
die neuen Meeting-Räume mit der „Grand Waterfront Hall“ großer of Sales. Die meisten Kunden arbeiten mittlerweile mit dem neuen
Beliebtheit bei der internationalen Business-Community. B2B-Buchungsportal – und das Feedback ist ausschließlich positiv:
„Wenn uns die Kunden zum zweiten Mal hintereinander zum „Besonders schätze ich an Fastlane, dass ich meine Buchungen und
besten Business-Hotel des Landes wählen, ist das natürlich ein gro- Reservierungen immer im Blick habe. Eine Vereinfachung ist es
ßes Kompliment. Das Team um Generaldirektor Markus Hussler auch, mit einem Login Zimmer in allen zehn ARCOTEL Hotels bu-
schafft es immer wieder, die Kombination zwischen Business und chen zu können“, berichtet Iveta Kaltenböck, Event und Marketing
Freizeitgestaltung der Gäste zu optimieren“, betont Hilton Country Coordinator der Borealis L.A.T GmbH. Jeder Firmenkunde kann
General Manager Norbert Lessing: „Untertags Meetings in einem zudem mit den Sales-Mitarbeitern aller ARCOTEL Hotels einen
der modernsten Veranstaltungsräume der Stadt und abends stilvol- individuell zugeschnittenen Leistungsumfang vereinbaren und in
les Barbecue mit Blick auf die Donau. Besser geht’s nicht!“ eine PULS-Rate gießen, die dann ein Jahr gilt.
12 www.tma-online.at 05 | 15hotel
Pullman Hotels
Meetingkonzept mit Pokertisch
M
ehr als 30.000 Veranstaltungen finden jedes Jahr in Ästheten oder Sammlern gestalteten Wandobjekte sollen den Geist
den Pullman Hotels statt. Das neue Konzept „Business für andere Welten, Ideen und Lösungen öffnen. Jedes sorgsam aus-
Playground by Pullman“ soll dafür sorgen, dass sich gewählte Detail im Raum dient dabei der Inspiration und Stimula-
die Teilnehmer künftig noch wohler fühlen und effizienter arbei- tion für ein Meetingerlebnis nach neuen Maßstäben.
ten können. Pullman will dabei einen Ort für Tagungen, Meetings Der Erfolg eines Meetings hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie
und Events bieten, wo Arbeit auf Vergnügen trifft – ein Spielfeld die Pausen gestaltet werden. Aus diesem Grund hat Pullman die
für Kreativität und neue Gedanken mit einem maßgeschneiderten „Canopy Break“-Zone entwickelt. Diese organisch-digitale Rück-
Angebot, individueller Betreuung durch erfahrene Event- und IT- zugsmöglichkeit soll der ideale Ort für zwanglose Gespräche un-
Solution-Manager, flexiblen Veranstaltungsbereichen, modernster ter einem virtuellen Blätterdach oder für eine Ruhepause vor der
Technik und einer kreativen Gastronomie. nächsten Meetingeinheit sein.
Verfügbar ist das neue Konzept bisher im Pullman London St Für Mathieu Lehanneur stand am Anfang des Konzepts die Frage
Pancras, im Pullman Paris Montparnasse und im Pullman Paris im Raum: Wie bringt man Menschen dazu, sich so wohlzufühlen,
Tour Eiffel. Der renommierte Designer Mathieu Lehanneur hat dass sie kreativer werden? „Ich habe diese Räume konzipiert, um
dazu speziell für Pullman innovative und inspirierende Arbeitsbe- Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln – so haben sie
reiche geschaffen. Zentral ist der „Pullman Poker Table“, der den die Möglichkeit, sich zum Beispiel über Körpersprache auszudrü-
traditionellen Konferenztisch ersetzt. Er soll die Partizipation der cken“, erklärt der Designer.
Meeting-Teilnehmer steigern und die Konferenz in ein angenehmes Pullman ist die internationale Upscale-Hotelmarke von Accor-
Erlebnis – fast schon ein Spiel – verwandeln. Zudem wird die Krea- Hotels und richtet sich vorrangig an anspruchsvolle, kosmopo-
tivität durch „Pullman Curiosity Boxes“ mit interessanten Objekten litische Reisende. Das Netzwerk umfasst mehr als 90 Hotels und
beflügelt. Die wie Szenarien aus dem Umfeld von Wissenschaftlern, Resorts weltweit. Bis 2020 sollen es 150 Häuser sein. ●
05 | 15 www.tma-online.at 13hotel
Marriott
Neues Tool für
Tagungs- und Eventplaner
Marriott International hat unter dem Titel „Meetings Imagined“ ein branchenweit einzigartiges Tool für
Tagungs- und Eventplaner entwickelt. Im Mittelpunkt steht das Portal www.meetingsimagined.com, über das
sich Veranstaltungen konzipieren und vorbereiten lassen - unabhängig von Budget, Größe oder Location.
– Feiern, Entscheiden, (Weiter-)Bilden, Planen, Networken, Pro-
Foto: Marriott International
duzieren und Promoten. So finden die User unter anderem Tausen-
de Beispielbilder für mögliche Eventformate, Catering und Deko,
Erfahrungsberichte und Artikel zu den neuesten Trends im Ver-
anstaltungsbereich, praktische Fallbeispiele, in denen die Marriott-
Meetingplaner die besten Elemente von Veranstaltungen in ihren
Hotels weitergeben, und Fragen und Antworten mit einigen der
führenden Experten der Meetingwelt.
„Meeting Services App“ verbindet mit Event-Team
Zu den neuen digitalen Techniken, die Marriott International im
Rahmen von „Meetings Imagined“ entwickelt hat, gehört unter an-
derem die „Meeting Services App“. Sie verbindet die Organisatoren
mit dem Event-Team vor, während und nach einer Veranstaltung.
Dabei können beispielsweise Kaffeenachschub, Räume, die Rege-
lung der Raumtemperatur und Technik in Echtzeit via Mobiltelefon
Tagungsraum im New York Marriott Marquis
angefragt werden. Ein digitaler Reservierungslink, den der Veran-
W
stalter einfach per E-Mail an die Teilnehmer versendet, ermöglicht
ir haben mehr als 40.000 Tagungen und Events aus- die problemlose Reservierung der Zimmer.
gewertet und dabei festgestellt, dass die Teilnehmer Zu „Meetings Imagined“ gehören nicht zuletzt auch die „Next
„ heute einfach mehr erwarten. Es soll ein Erlebnis ge- Generation Meeting Spaces“ – hochmoderne Konferenz- und
boten werden, das ein Gefühl von Verbundenheit, Inspiration und Eventbereiche, die speziell auf interaktive Meetings ausgelegt
Zufriedenheit erzeugt“, erklärt Brian King, Global Officer, Marriott sind. Spezielle Features wie die Möglichkeit, auf Wände und
Signature Brands & Global Sales. „Der Input für Meetings Imagi- Tische zu schreiben, und flexible Setup-Möglichkeiten sollen
ned stammt aus erster Hand – sprich: von Event-Profis und von die Kreativität fördern. Marriott-Hotels in München, London,
Teilnehmern. Damit füllen wir eine echte Lücke.“ Kopenhagen, Istanbul und Amsterdam verfügen bereits über
Unter dem Motto „Veranstaltungsplanung leicht gemacht“ wer- „Next Generation Meeting Spaces“ in verschiedenen Variatio-
den auf dem Serviceportal MeetingsImagined.com wertvolle Tipps nen – und in den kommenden Jahren sollen weitere europäische
gegeben, die nach Event-Zweck in sieben Rubriken unterteilt sind Hotels dazukommen. ●
Best Western mit neuem Markenauftritt
Best Western erfindet sich neu: Nach mehr als 20 Jahren kündigt Sachen Außenwerbung und Materialien neu aufzustellen. Unsere
die weltweit größte Hotelgruppe einen neuen Auftritt mit neuen komplette zentrale Kommunikation inklusive Online wird voraus-
Logos ihrer Hotelmarken Best Western, Best Western Plus und Best sichtlich im Frühjahr 2016 komplett umgestellt und erscheint dann
Western Premier an. „Unser liebgewonnenes Logo ist in die Jah- im neuen Look“, so Meissner. Im Zuge des Relaunchs wird sich Best
re gekommen und wirkte bei vielen mittlerweile etwas angestaubt. Western International zudem in „Best Western Hotels & Resorts“
Nun können wir unsere drei Markenkategorien klar voneinander als Masterbrand umbenennen. Mit der neuen Dachmarkenstrate-
differenzieren“, erklärt Ivona Meissner, Geschäftsführerin Best Wes- gie könne man nun noch flexibler auf Veränderungen im Markt
tern Central Europe. Der Branding-Prozess, dem eine zweijährige reagieren, ist Meissner überzeugt: „Es gilt, dass wir auch künftig auf
Phase mit Analysen und weltweiten Marktforschungen vorausging, neue Gästebedürfnisse mit neuen Hotelangeboten und Produkten
soll Anfang 2016 beginnen und innerhalb von zwei Jahren abge- reagieren sollten und unser Markenportfolio einer sich verändern-
schlossen sein. „Unsere Hotels haben somit genügend Zeit, sich in den Nachfrage anpassen werden“.
14 www.tma-online.at 05 | 15Kreuzfahrtschiffe
MICE mit Meerblick
Kreuzfahrtfeeling und Business-Event: Noch vor einigen Jahren war diese Kombination eher unüblich, doch mit
dem anhaltenden Boom auf dem Kreuzfahrtmarkt haben auch immer mehr Unternehmen die Vorteile eines
Meetings, Events oder Incentives auf einem Kreuzfahrtschiff entdeckt.
D ementsprechend buhlen immer mehr Kreuzfahrtge-
sellschaften mit ganzen Incentive-Abteilungen um
den attraktiven Markt der Meeting-Industrie, denn die
schwimmenden Städte sind mittlerweile zu wahren Entertainment-
Palästen geworden und bieten mit ihren Einkaufszentren, Musical-
ten teilnehmen, an Bord oder an Land. Aber alle sind automatisch
um 14 Uhr wieder auf dem Schiff und im Konferenzsaal. Jeder Tag
hat zwar ein anderes Ziel, das Hotel und der Konferenzraum fahren
aber immer mit. Außerdem sorgt die Atmosphäre auf einem Schiff
mit dem Meer vor Augen garantiert für eine gute Stimmung“, so
Theatern und der frischen Brise auf See attraktive Möglichkeiten Soukop. Die Schiffe bieten praktisch ausnahmslos Vollpension, wo-
für MICE-Veranstalter. mit die Catering-Frage von Anfang an geklärt ist. Oft stehen auch
Kongresse, Tagungen, Konferenzen, Produktpräsentationen und mehrere Restaurants mit unterschiedlichen kulinarischen Schwer-
verkaufsfördernde Events, aber vor allem auch Incentive- Reisen punkten zur Auswahl – beispielsweise mit italienischer oder japa-
für Vertriebsmitarbeiter und Geschäftspartner können mit dem nischer Küche, Steaks oder Fisch und Meeresfrüchten. Zum Essen
Faktor des ungewöhnlichen Ortes nicht nur interessanter gemacht kann sich dann jeder Teilnehmer ganz nach Geschmack eines der
werden, sondern bekommen auch gleich noch den Charakter ei- Restaurants aussuchen – oder man organisiert je nach Größe der
nes Incentives. Auch zahlreiche Event-Profis kümmern sich um die Gruppe ein gemeinsames Dinner.
individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse der Business-Gäste – Bei immer mehr Reedereien sind auch die Tischgetränke inklu-
und dies alles aus einer Hand, von der Abreise bis zum Logo auf diert, sodass die Teilnehmer einzig für Bargetränke bezahlen müs-
der Speisekarte. sen. Getränke-Packages sind aber ebenso möglich wie die Ausgabe
von Charge Cards – je nachdem, wie spendabel das einladende Un-
ternehmen ist. Abendshows und Unterhaltung sind ebenfalls inbe-
Hotel und Konferenzraum fahren immer mit griffen, wobei hier einige Reedereien auch gerne auf individuelle
Einige Vorteile gegenüber einem Tagungshotel an Land liegen tat- Wünsche des Unternehmens eingehen. Fitness, Wellness, Pools und
sächlich auf der Hand. „Man reist auf dem Wasser und hat jeden verschiedenste Sportangebote sorgen zusätzlich für Abwechslung.
Tag eine andere Destination. Und der Vorteil dabei ist: Sobald das
Fotos: Costa Kreuzfahrten
Schiff ablegt, sind alle als Gruppe geschlossen an Bord. Das sorgt
für ein Gefühl des Zusammenhalts: Alle in einem Boot“, weiß Ulrike Branding von der Serviette bis zum T-Shirt
Soukop, Geschäftsführerin von Costa Kreuzfahrten in Österreich. Doch es geht ja nicht nur um das Vergnügen: Die Reedereien ha-
Anders formuliert: Keiner der Teilnehmer hat die Möglichkeit, sich ben sich längst auf die Business-Klientel und ihre Anforderungen
von der Gruppe zu entfernen oder gar nach Hause zu fahren, wenn eingestellt und bieten nicht nur für Konferenzen, Präsentationen
es ihm gerade passt. „Die Gruppe kann an verschiedenen Aktivitä- und Events geeignete und individuell anpassbare Räume mit ent-
05 | 15 www.tma-online.at 15incentives an bord
sprechender Technik, sondern auch Möglichkeiten, die Veranstal- Besonders gerne werden Incentives von den Reedereien natürlich
tung rundum zu branden – ob es sich nun um Plakate und Firmen- in der Vor- und Nebensaison gesehen, da so für mehr Auslastung
flaggen auf dem Schiff, Logos auf den Speisekarten, Servietten oder der Schiffe gesorgt wird. Zudem sind in diesen Zeiten auch kürzere
Tagesprogrammen handelt, um Fähnchen am Tisch, T-Shirts und und flexible Reisen möglich, die nur drei oder vier Tage dauern. Be-
Kappen, speziell kreierte Cocktails und Menüs oder ein Galadinner. sonders der Mai mit seinen vielen Feiertagen hat sich als beliebter
Auch das Theater, das immer mit professioneller Licht- und Monat für Incentives auf Kreuzfahrtschiffen herausgestellt.
Tontechnik und oft auch mit einer beweglichen Bühne ausgestat- Bei der Größe der Gruppe ist eine breite Palette möglich, die je
tet ist, kann bei großen Gruppen für geschlossene Veranstaltungen nach Schiffsgröße von 20 bis 2.000 Personen reichen kann. Natür-
genutzt werden – beispielsweise Vorträge. Bei kleineren Gruppen lich kann auch ein Exklusiv-Charter für große Gruppen gebucht
können Bars oder Lounges exklusiv reserviert werden und gegen werden, bei dem die Unternehmen dann auch Einfluss auf die Rou-
Gebühr werden auch Cocktailempfänge oder Partys veranstaltet. te und die Liegezeiten des Schiffs nehmen können. Bei den meisten
Spezielle Ausflüge an Land werden auf Wunsch ebenso organisiert Reedereien müssen hier die Planungen allerdings etwa zwei Jahre
– und dabei sind der Fantasie je nach Destination fast keine Gren- zuvor beginnen.
zen gesetzt.
Costa: Die italienische Art, die Welt zu entdecken
GroSSe Schiffe haben durchaus ihre Vorteile Die in Österreich besonders beliebte italienische Reederei Costa
„Ein Schiff verbindet und verbündet“, betont auch Manfred Jägers- Kreuzfahrten hat gerade erst einen speziellen MICE-Sonderfolder in
berger, der als Geschäftsführer von Caravelle Seereisen in Wien deutscher Sprache produziert, der kostenlos als PDF oder in gedruck-
viele Reedereien mit größeren und kleineren Schiffen vertritt. Aus ter Form unter info@at.costa.it bestellt werden kann und viele Argu-
seinem riesigen Erfahrungsschatz mit Incentive- und Gruppenrei- mente liefert, warum ein Unternehmen eines der 15 Costa-Schiffe
sen – zuletzt etwa mit dem „Musikantenstadl“ auf der Allure of the für Meetings, Events, Konferenzen und Incentives nutzen sollte.
Seas, dem derzeit größten Kreuzfahrtschiff der Welt – weist er auf Dabei steht eine breite Auswahl an unterschiedlichen Schiffsty-
einen besonderen Vorteil großer Schiffe hin: „Dank ihrer hohen pen und -größen mit Veranstaltungsräumen für zehn bis 1.300 Per-
Kapazitäten können sie allen Teilnehmern eine gleichwertige Kabi- sonen bereit, deren technische Ausstattung den modernsten Stan-
ne anbieten – zum Beispiel eine Balkon-, eine Außen- oder eine In- dards entspricht. Bei Bedarf ist auch ein Teil- oder Komplettcharter
nenkabine. Um das gute Gruppengefühl nicht zu zerstören, ist das möglich. Attraktive Routen mit unterschiedlicher Reisedauer füh-
sehr wichtig, aber auf kleineren Schiffen eben oft nicht möglich“. ren zu 250 Destinationen weltweit. Neben den bestehenden 2.200
Gewiss können kleinere Schiffe mit ihrer intimeren Atmosphä- Landausflügen können für Gruppen ab 20 Personen auch individu-
re der Gruppendynamik förderlich sein, aber unter Umständen je elle, teambildende Exkursionen auf Anfrage durchgeführt werden.
nach der Zahl der Teilnehmer auch als beengend empfunden wer- Costa stellt bei der Organisation der Veranstaltung spezielle An-
den. Zudem können sie naturgemäß nicht die Konferenzräumlich- sprechpartner zur Verfügung, um den Event zu einem besonderen
keiten, Unterhaltungsangebote und kulinarische Vielfalt größerer Erlebnis zu machen – ob es nun Gala-Dinner sind, spezielle Vorstel-
Schiffe bieten, auf denen auch immer genügend „Freiraum“ für die lungen im Bordtheater, After-Work-Drinks bei Sonnenuntergang
Teilnehmer bleibt. an Deck, Preisverleihungen, Pressekonferenzen auf hoher See oder
Verhandlungen bei einer Golfpartie an Land. Auch die Möglich-
keiten des Brandings sind weitreichend. Sogar die Seitenwand des
Nicht teurer als „normale“ Kreuzfahrten Schiffs kann für die Darstellung gebucht werden. Besonders inter-
Die Preisgestaltung sollte jedenfalls kein Hindernis sein, sich für essant für Firmen sind die verschiedenen Schnupperkreuzfahrten
einen Business-Event auf einem Kreuzfahrtschiff zu entscheiden: mit einer Dauer von drei bis fünf Tagen. Sie sind maßgeschneidert
„Incentives auf dem Schiff sind nicht teurer als normale Kreuzfahr- für Gruppen und MICE.
ten, auch die Raummieten sind in den meisten Fällen inklusive. Auf Den idealen Rahmen für Veranstaltungen, Seminare und Grup-
der anderen Seite sind viele Leistungen auf dem Schiff gratis, die in penreisen will die Reederei aber vor allem mit italienischer Gast-
Tagungshotels extra zu bezahlen sind“, betont Manfred Jägersber- freundschaft bieten: „Auf allen Schiffen der Costa-Flotte ist der
ger. Viele Reedereien bieten außerdem attraktive Gruppenkonditi-
onen an, die eine Kreuzfahrt noch günstiger machen. Fortsetzung auf Seite 22
Fotos: Silversea, Star Clippers, Tallink Silja
16 www.tma-online.at 05 | 15Sie können auch lesen