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Kölnmagazin
Wirtschaft und Leben am Rhein                    3|2016

Kölner Immobilienmarkt –
auf Rekordkurs | 24

              46 | Interview     52 | Rundblick            74 | Standort
              Timo von Lepel,    Köln – Hub                GVZ Köln Eifeltor –
              Geschäftsführer    für digitale              Großumschlaganlage
              von NetCologne     Start-ups                 für Kombi-Verkehr
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Editorial

„Köln ist ein attraktiver
  Immobilienstandort“
Liebe Leserinnen und Leser,

Köln befindet sich in einer enormen Wachstums­
phase, die auf absehbare Zeit weiter anhält. Die
Prognosen bewegen sich zwischen 13,5 und 20
Prozent möglichem Bevölkerungszuwachs in den
kommenden 25 Jahren. Unsere neuen Mitbürgerin­
nen und Mitbürger brauchen vor allem Arbeitsplätze
und Wohnraum.

Das stellt uns vor besondere Herausforderungen,
bedeutet aber ebenso eine große Bereicherung und
die Chance, unsere Stadt und unsere Stadtgesellschaft
weiter zu entwickeln. Die Planungen für die großen
Konversionsflächen der ehemaligen Industrie-,
Hafen- oder Bahngelände, die sowohl seitens der         vorhalten wie Möglichkeiten kultureller Nutzungen
privaten Investoren als auch der Stadt Köln für die     und die den Bürgern dieser Stadt neue Plätze und
früheren Güterbahnhöfe Mülheim und Ehrenfeld,           Grünanlagen mit hoher Aufenthaltsqualität bieten.
das Clouth-Areal in Nippes und den Mülheimer
Süden vorangetrieben werden, zeigen, dass viele         Bei Investoren und Projektentwicklern hat sich längst
Akteure diese Herausforderungen und Chancen             herumgesprochen, dass Köln ein attraktiver Immobi­
angenommen haben. Durch den Erwerb des Gelän­           lienstandort ist. Insbesondere die rechtsrheinischen
des der Ellmühle in Deutz durch die städtische          Stadtteile erfreuen sich einer großen Nachfrage.
Tochter „moderne stadt“ ist nun auch der Weg frei
für eine Umgestaltung des Deutzer Hafens ohne           Über diese Entwicklung bin ich sehr froh, denn ich
Einschränkungen durch Industriebetriebe. Auch           weiß um die Bedeutung einer Stadtentwicklung, die
in die Pläne für das heutige Großmarkt-Areal im         insbesondere in Zeiten starken Wachstums nicht nur
Süden des inneren Grüngürtels und das Gelände der       auf Quantität, sondern auch auf Qualität setzt. Wir
Deutschen Welle, einer schwierigen Fläche, die lange    werden die Herausforderungen, die eine wachsende
nicht angegangen wurde, ist Bewegung gekommen.          Stadt mit sich bringt, gemeinsam meistern – auf
                                                        hohem Niveau!
An vielen Stellen in unserer Stadt werden damit in
den nächsten Jahren lebendige Quartiere entstehen,      Ihre
die nicht nur eine Vielzahl neuer Wohnungen vorse­
hen – darunter auch bezahlbaren Wohnraum für alle
Bevölkerungsgruppen –, sondern auch Raum für
Gewerbe und Einzelhandel. Viertel, die die notwendi­    Henriette Reker
ge Infrastruktur an Kindergärten und Schulen ebenso     Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Kölnmagazin 03|2016                                                                                                     3
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Inhalt

                                                                                                                                            24
    Nachrichten
     6 |	Gründerwoche Deutschland 2016
     7 | gamescom 2016
     7 |	Cologne Conference wird Film Festival
          Cologne
     9 | Internetwoche und StartupCon
     9 |	„Power Your Life“ der Universität zu Köln
     9 |	Studenten OSCAR 2016 geht nach Köln

                                                                                                                                                                      concept
                                                                                                                                                                 HHVISION
    10 |	Integrationsprojekt der Handwerkskammer
    10 |	Auszeichnung für Kölner Projekt

                                                                                                                                                               action
                                                                                                                                                           Foto:
          „GrowSmarter“

                                                                                                                                                         Foto:
    12 |	Rekordjahr 2015 für die Koelnmesse                     Ob Büro-, Logistik- oder Wohnimmobilien – in der Visualisierung die MesseCity –
    12 |	Kölner Unternehmerpreis                                der Kölner Immobilienmarkt boomt.

    Neu in Köln
                                                                 Foto: Railslove

    15 |	Neues Portal koelnmagazin.net
    17 |	Neues Start-up Zentrum Headquarter(s)
          Cologne
    17 |	Start-up Archibald Optics
    17 |	Sportartikelhersteller und -händler Decathlon
    17 |	Freizeit-App Optionist

    Immobilien
    20 |	Wohnen und Arbeiten in Ehrenfeld

                                                                           52
    21 |	Immobilienbarometer: Zweites Halbjahr
          startet sehr vielversprechend
    21 |	8. Sommerfest der Immofrauen Rheinland

    Titelthema                                                   Zukunftsbranche Digitalwirtschaft: Eine starke Gründerszene bringt in Köln immer
    24 |	Kölner Immobilienmarkt auf Rekordkurs                  wieder innovative Start-ups hervor.

    Impressum                          Herausgeber:                                Amt für Presse- und                   Telefon: 0 22 03 / 35 84-0
                                       Die Oberbürgermeisterin                     Öffentlichkeitsarbeit                 Telefax: 0 22 03 / 35 84-185
                                       Amt für Wirtschaftsförderung                Laurenzplatz 4, 50667 Köln            www.maenken.com
                                       Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln            Telefon: 02 21 / 2 21-2 64 84
                                                                                                                         Redaktionsteam:
                                       Telefon: 02 21 / 2 21-2 57 65               Telefax: 02 21 / 221-2 64 86
                                                                                                                         Michael Josipovic, Marko Ruh
                                       Telefax: 02 21 / 2 21-2 66 86               presse-information@stadt-koeln.de
                                                                                                                         (beide verantwortlich),
                                       wirtschaftsfoerderung@
                                                                                                                         Karl-Heinz Merfeld, Gabriele Pilath,
                                       stadt-koeln.de                              Dr. Wieland Mänken
                                                                                                                         Christiane Flück, Gregor Timmer,
                                       www.stadt-koeln.de                          Maenken Kommunikation GmbH
                                                                                                                         Lena Weger, Heike Schmickler
                                                                                   Von-der-Wettern-Str. 25, 51149 Köln

4                                                                                                                                          Kölnmagazin 03|2016
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Inhalt

                                                                                                                              46
Interview
46 |	„Als regionales Unternehmen sind wir
      schneller und flexibler “

Rundblick
52 | Köln – Hub für digitale Start-ups

Wirtschaftsförderung
60 |	Kölner Delegation in Brasilien
62 |	Weibliche Fach- und Führungskräfte gewin­

                                                                                                                                               Foto: Birgitta Petershagen
      nen und binden
63 |	International Conference on CSR, Sustaina­
      bility, Ethics & Governance: Zu Gast in Köln
64 |	China und NRW wollen beim digitalen
      Wandel kooperieren
                                                         Im Interview: Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne.
66 |	Wirtschaftsförderung reist nach Südchina
68 |	Wirtschaftsdezernentin Ute Berg zu Gast
      beim Handwerk: Kölner Könner

Organisation
72 |	Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungs­

                                                                                                                                               Foto: DUSS(mbH) Terminal Köln-Eifeltor
      vereinigungen „Otto von Guericke“ e. V.

Standort

                                                            74
74 |	GVZ Köln Eifeltor – Großumschlaganlage
      für den Kombinierten Verkehr

Sonderveröffentlichung
80–86 | Kölner Unternehmen stellen sich vor
                                                         Das Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene–Straße, DUSS, -Terminal Köln Eifeltor ist eine
                                                         der größten Mehrmodulanlagen in Deutschland.

Realisation und Anzeigen:          Sonderveröffentlichung „Kölner       Hinweis:                                Druck:
Maenken Kommunikation GmbH         Unternehmen stellen sich vor“:       Advertorials unter der Rubrik           Griebsch & Rochol
Etienne Lazzaro (verantwortlich)   Sämtliche Beiträge sind              Portrait sind redaktionell              Druck GmbH, Hamm
Telefon: 0 22 03 / 35 84-121       redaktionell gestaltete Anzeigen.    gestaltete Anzeigen.
etienne.lazzaro@maenken.com        Herausgeber: Dr. Wieland Mänken
                                                                        Titelfotos:
Thorsten Stenhorst                 Maenken Kommunikation GmbH           KSP Jürgen Engel Architekten/STRA-
Telefon: 0 22 03 / 35 84-173       Mediaberatung: Susanne Kessler,      BAG Real Estate/ECE/ HHVISION,
thorsten.stenhorst@maenken.com     Telefon: 0 22 03 / 35 84-116         Birgitta Petershagen, Shutterstock,
                                                                        DUSS(mbH) Terminal Köln-Eifeltor

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Nachrichten

                                                    Gründerwoche Deutschland 2016
                                                                            V
                                                                                    om 14. bis zum 20. November 2016 findet die    ren. Stärkung für einen zukunftsfähigen Wirtschafts­
                                                                                    diesjährige Gründerwoche Deutschland statt.    standort Köln.
                                                                                    Auch in diesem Jahr erwartet Gründungs­            Das STARTERCENTER NRW im Amt für Wirt­
                                                                            willige ein reichhaltiges Angebot an Workshops,        schaftsförderung der Stadt Köln bietet Gründerinnen
                                                                            Seminaren, Planspielen, Wettbewerben und weiteren      und Gründern der Freien Berufe kostenlose Bera­
                                                                            Veranstaltungen rund um die berufliche Selbstän­       tung und begleitet diese vor, während und nach der
                                                                            digkeit. Rund 2.221 Veranstaltungen fanden 2015        Gründung.
                                                                            im Rahmen der Gründerwoche deutschlandweit
                                                                            statt. Die Aktionswoche wird im Rahmen der Global      Panel-Veranstaltung im LADEN EIN
                                                                            Entrepreneurship Week durchgeführt, die zeitgleich     Das STARTERCENTER NRW der Kölner Wirt­
                                                                            in 160 Ländern weltweit stattfindet.                   schaftsförderung lädt am 26. Oktober 2016 zu einer
                                                                                Als einer der Partner der Gründerwoche Deutsch­    Panel-Veranstaltung ein. Ungewöhnlich ist neben der
                                                                            land bietet das STARTERCENTER NRW der Kölner           Praxisnähe dieses Formats auch der Veranstaltungs­
                                                                            Wirtschaftsförderung wie bereits in den Vorjahren      ort. Im Kölner Agnesviertel öffnet der „LADEN EIN“
                                                                            für Gründungsinteressierte und Start-Ups kostenlose    (www.laden-ein.com) hierfür seine Pforten und
                                                                            Workshops und Fachvorträge an. Das diesjährige         lässt Gründungsinteressierte echte Gründungsluft
                                                                            Angebot umfasst steuerliche Themen, persönliche        schnappen. Das Besondere am LADEN EIN ist ein
                                                                            Finanzierungssprechstunden, einen dreitägigen Busi­    neuartiges Restaurantkonzept. Mit einem 14-tägig
                                                                            nessplanworkshop und den erfolgreichen Workshop        wechselnden Gastronomieangebot nutzen viele
                                                                            zum Thema Marketing und Akquise.                       primär aus dem Street-Food Bereich stammende
                                                                                                                                   Food-Enthusiasten die Chance um ihr Konzept stati­
Logo: Bundeministerium für Wirtschaft und Energie

                                                                                                                                   onär am Markt zu testen. So kann vor einer kapital­
                                                                                                                                   intensiven Restaurantgründung erkannt werden, ob
                                                                                                                                   das Vorhaben wirtschaftlich realisierbar oder eine
                                                                                                                                   Überarbeitung des eigenen Konzeptes notwendig ist.
                                                                                                                                       Dieser Veranstaltungsort lebt somit den Gründer­
                                                                                                                                   geist und bietet allen Teilnehmenden eine spannende
                                                                                                                                   Veranstaltung zu den folgenden Themen:
                                                                                                                                   • Best-Practice Bericht – vom Kölner Start-up
                                                                                                                                     „shareDnC”
                                                    Logo der Gründerwoche                                                          • Best-Practice Bericht – von den Machern des
                                                    2016
                                                                            Wer bei der Gründerwoche dabei sein möchte sollte        „Street-Food-Festivals“ (Güterbahnhof Ehrenfeld)
                                                                            sich frühzeitig anmelden. Die verfügbaren Plätze       • Vorstellung der „Corporate Law Clinic e. V.“ –
                                                                            werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben.          kostenlose Rechtsberatung für Start-ups
                                                                                Gründungen schaffen Mehrwerte für die Region,      • Startups und Venture Capital – Worauf kommt es
                                                                            Innovationen, nachhaltigen Fortschritt und nicht         an?
                                                                            zuletzt Zufriedenheit im Rahmen der Selbstverwirk­     Neben der reinen Informationsvermittlung baut
                                                                            lichung für die Unternehmerinnen und Unterneh­         diese Veranstaltung auf ein ausgeprägtes Netzwerken
                                                                            mer selbst. Unterstützend wird der „Digital Hub        unter den Gründungsinteressierten und Start-ups.
                                                                            Cologne“ zukünftig dazu beitragen digitale Start-ups
                                                                            und die „Old-Economy“ effizienter zusammenzufüh­       > www.stadt-koeln.de/wirtschaft/startercenter

                                                    6                                                                                                                 Kölnmagazin 03|2016
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Nachrichten

Eröffnung der Messe auf der social media stage.
                                                                                            Cologne Conference wird

gamescom 2016                                                                               Film Festival Cologne
                                                                                            7. bis 14. Oktober 2016
Unter dem diesjährigen Leitthema                  (Bundesministerium für Verkehr und        Die Cologne Conference, das Internationa-
„Heroes in New Dimensions“ feier­                 digitale Infrastruktur), das cosplay      le Film- und Fernsehfestival Köln, erhält in
ten rund 345.000 Besucher aus 97                  village, family & friends, der gamescom   diesem Herbst einen neuen Markenauftritt.
Ländern vom 17. bis 21. August 2016               campus und zahlreiche In- und             Kölns größte Medienveranstaltung heißt dann
die gamescom, das weltweit größte                 Outdoor-Events beste Unterhaltung.        „Film Festival Cologne“. Das Festival, bei dem
Event für Computer- und Videospiele                   Gerald Böse, Vorsitzender der         herausragende Fernseh- und Filmproduktio-
auf dem Kölner Messegelände. Mit 877              Geschäftsführung der Koelnmesse           nen mit Seminaren und Werkstattgesprächen
Unternehmen aus 54 Ländern präsen­                GmbH: „Die gamescom ist für die           kombiniert werden, findet vom 7. bis zum 14.
tierten sich so viele Firmen wie nie              europäische Computer- und Video­          Oktober zum 26. Mal statt. In den vergangenen
zuvor auf der Messe.                              spielindustrie die wichtigste Busi­       Jahren waren bei diesem Ereignis Regisseure
    Außer spektakulären Spiele-Insze­             nessplattform. Der Zuwachs um neun        und Schauspieler von Weltrang wie David Lynch,
nierungen bot die gamescom ein umfas­             Prozent und die erneut gestiegene         Lars von Trier, Paolo Sorrentino, Isabelle Huppert,
sendes Rahmenprogramm. Zur Messe                  Internationalität auf Ausstellerseite     Michael Winterbottom oder die Gebrüder
mit gamescom city festival und weiteren           bestätigten diese führende Positi­        Dardenne zu Gast.
Veranstaltungen kamen über 500.000                on eindrucksvoll.“ „Der gamescom              Im Rahmen des Festivals wird auch unter
Besucher nach Köln.                               congress hat sich mit seiner Themen­      Beteiligung der Stadt Köln und der Film- und
    Die diesjährigen Top-Trends waren             vielfalt als zentrale Dialogplattform     Medienstiftung NRW der Filmpreis Köln für
Virtual Reality, eSports und „Der Spie­           rund um digitale Spiele weit über die     Persönlichkeiten, die in herausragender Weise
ler als Gestalter“. Abseits der Ausstel­          Games-Branche hinaus fest etabliert“,     zur Weiterentwicklung der Film- und Medien-
lerstände boten das Programm der                  so Katharina C. Hamma, Geschäftsfüh­      sprache beigetragen haben, verliehen. Mit
social media stage powered by BMVI                rerin der Koelnmesse.                    25.000 Euro ist es eine der höchstdotierten
                                                                                            Auszeichnungen.
Fotos: Koelnmesse

Ein Highlight während der gamescom: Das Premieren-Projekt silent.MOD, eine Licht- und
Laser-Show im Kölner Dom. Das Kölner Domkapitel weckte viele Sinne: Mit einem lichtdurch-
fluteten Dom, eigens komponierter DJ-Musik und Robotern als Heilige Drei Könige.

Kölnmagazin 03|2016                                                                                                                               7
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Portrait                                                                                                                         Advertorial

ADU cologne Institut für Immissionsschutz GmbH

Immissionsschutz für den Kölner Raum
Die ADU cologne Institut für Immissionsschutz                                      Anlagenbetreibern in Genehmigungsverfahren,
GmbH ist eine benannte Messstelle gemäß § 29b                                      beziehungsweise Genehmigungsänderungsverfahren
BImSchG für Geräusche und Erschütterungen. Was                                     gemäß BImSchG.
bedeutet das konkret?
Die für Immissionsschutz zuständigen Überwa­                                       Die ADU wurde im April 1998 in Köln-Sülz gegrün-
chungsbehörden in Deutschland können den                                           det. Sie blickt somit auf eine mehr als 18-jährige
Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage                                     Firmengeschichte in Köln zurück und war und ist
durch eine „Anordnung nach § 29a BImSchG“ dazu                                     derzeit sicherlich an vielen Planverfahren in Köln
verpflichten, bestimmte Prüfungen (z.B. in Hinblick                                und Umgebung beteiligt.
auf den Lärmimmissionsschutz) durchführen zu                       Wir begleiten   Das ist richtig. Wir sind zwar bundesweit tätig, haben
lassen. Für die Durchführung derartiger Prüfungen                  alle Aspekte    aber insbesondere in unserer Heimatstadt Köln ein
kommen in erster Linie Sachverständige in Frage,          des Immissionsschut-     großes Auftragspotenzial. Beispielsweise haben wir
die nach § 29b BImSchG bekannt gegebenen sind.            zes größerer Bauvorha-   folgende B-Plan-Verfahren begleitet: Rheinauhafen,
Grundvoraussetzung für diese Benennung ist eine           ben gutachtlich.         Biocampus, ehemaliges CFK-Gelände, ehemaliges
Akkreditierung bei der DAkks. Dies stellt Fachkunde,      Dr. Werner Pook,         Ausbesserungswerk Köln-Nippes, Triotop, Deutzer
gerätetechnische Ausstattung, Unabhängigkeit und          Geschäftsführer ADU      Feld, Grüner Weg, Euroforum Nord, Umstruk­
Zuverlässigkeit der Messstelle sicher.                    cologne Institut für     turierung Deutzer Hafen (Machbarkeitsstudie),
                                                          Immissionsschutz         Kontrastwerk, Tel-Aviv-Straße, und sind derzeit u.a.
Stellen derartige Prüfungen das Haupttätigkeitsfeld       GmbH                     in folgenden Verfahren beteiligt: Mertener Straße,
der ADU cologne GmbH dar?                                                          (Deutsche Welle), Hafenstraße, Cologneo I und II,
Nein, die Prüfungen stellen ein wichtiges Standbein                                Deutz-Areal in Köln Mülheim, Deutzer Hafen.
dar, aber das Haupttätigkeitsfeld der ADU ist derzeit                              Anzumerken ist, dass die ADU seit August 2014 im
die Beratung und gutachtliche Begleitung für alle                                  hochenergieeffizienten Bürogebäude „Etrium“ im
Aspekte des Immissionsschutzes von größeren                                        B-Plan Triotop in Vogelsang ansässig ist und sich
Bauvorhaben, die in der Regel durch einen B-Plan                                   daran erfreuen kann, dass sie vor Jahren die bauli­
planungsrechtlich abgesichert werden. Ein weiteres                                 chen Maßnahmen unter anderem gegen Schienen­
wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Unterstützung von                                 lärmimmissionen hervorragend ausgelegt hat.

    Ihr kompetenter Ansprechpartner beim Schall- und
    Erschütterungsschutz, Bauakustik und Bauphysik

    Wir messen, prognostizieren und beraten z.B. im Rahmen folgender Fragestellungen :
    • Verkehrslärm, Fluglärm, Gewerbelärm, Sport- und Freizeitlärm,
    • Nachbarschaftslärm, Baustellenlärm
    • Immissionsschutz in der Bauleitplanung
    • Ermittlung von Lärmkontingenten (u.a. zur Bewertung von gewerblichen Flächen)
    • Lärmminderungsplanung
    • Energetische Optimierung, Verschattungsanalyse, Lichtimmissionen
                                                                                                               Die Akkreditierung gilt für
    • Bauakustik, Bauphysik                                                                                    die in der Urkundenanlage
                                                                                                               aufgeführten Prüfungen zur
                                                                                                               Ermittlung von Geräuschen
    Hauptsitz Köln ∙ Am Wassermann 36 ∙ D-50829 Köln                                                           und Erschütterungen gemäß
    Telefon (0221) 943811-0 ∙ E-Mail info@adu-cologne.de ∙ Internet www.adu-cologne.de                         Modul Immissionsschutz

8                                                                                                                       Kölnmagazin 03|2016
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                                                                                         „Power Your Life“ der
Internetwoche und StartupCon                                                             Universität zu Köln
Die Internetwoche, das Festival für die      und damit die digitale Gesellschaft         Unter dem Motto „Wissenschaft trifft Wirt-
digitale Wirtschaft und Gesellschaft,        zu stärken. Dabei werden mit den            schaft“ veranstaltete das ProfessionalCenter der
findet vom 24. bis 29. Oktober bereits       Veranstaltungen sowohl Bürger als           Universität zu Köln in Kooperation mit der Stadt
zum 7. Mal statt.                            auch Unternehmen und Politik ange­          Köln, der Industrie- und Handelskammer zu
    Unter dem diesjährigen Motto             sprochen, die sich über aktuelle und        Köln und der Technischen Hochschule Köln zum
„Think global! Act local?“ wird der          zukünftige Themen, Produkte und             Sommersemester 2016 die Veranstaltungsreihe
Frage nachgegangen, wie sich der digi­       Herausforderungen der Digitalisierung       „Power Your Life“. Studierende erhalten hier die
tale Kulturraum, die globale Kommu­          informieren und austauschen wollen.         Möglichkeit, Praxiserfahrung in realen Unter-
nikation und die Nutzung der Digital­                                                    nehmensprojekten zu sammeln. Mentoren
wirtschaft mit eigenem Agieren vor Ort       StartupCon 2016                             aus den einzelnen Unternehmen begleiten die
verbinden lassen. Dazu erwarten der          Die StartupCon findet zum zweiten Mal       Studenten und ermöglichen Kontakte zu den
eco - Verband der Internetwirtschaft         in Köln im Rahmen der Internetwoche         Personalverantwortlichen.
e. V. und die Stadt Köln über 12.000         statt. In der LANXESS arena werden             Die insgesamt 14 angebotenen Projekte,
Besucher.                                    am 27. Oktober über 150 Top-Speaker,        beispielsweise von der AXA Konzern AG oder der
    Zahlreiche Organisationen und            500 Pitches, 250 Investoren und 300         Ford-Werke GmbH, wurden semesterbegleitend
öffentliche Einrichtungen präsentie­         Aussteller beim Gründer-Event, der          bearbeitet.
ren sich mit über 100 Veranstaltungen        StartupCon 2016, dabei sein.

                                                                                                                                            Foto: W. Landmann | ProfessionalCenter,
und 500 Speakern den interessierten              In Vorträgen und Workshops auf
Besuchern, vom Anwender bis zum              der StartupExpo und der Konferenz
Experten. Auf den unterschiedlichen          werden viele Informationen für Besu­
Event-Formaten wird die Digitalisie­         cher und Gründer über neue Geschäfts­

                                                                                                                                            Universität zu Köln“
rung aus vielseitigen Perspektiven und       modelle angeboten. Redner sind unter
mit allen Zielgruppen diskutiert.            anderem Jörg Binnenbrücker, Tim
    Gegründet wurde die Internetwo­          Schumacher, Heiko Hubertz, Oliver
che als Plattform der digitalen Szene        Flaskämper, Marcel Jansen, Arun Pudur,
und als stadtweites Eventformat mit          Ben Towers oder Moziah Bridges.
Veranstaltungen rund um das Thema                Ziel des Events sei es, Gründer-Geist
Internet und Digitalisierung. Ziel ist es,   zu vermitteln, so der Veranstalter Chris­   Studenten OSCAR 2016 geht
das Bewusstsein für die Digitalisierung      tian Weis.
                                                                                         nach Köln
                                                                                         Ahmad Saleh von der Kunsthochschule für
                                                                                         Medien gewinnt mit seinem Abschlussfilm
                                                                                         „Ayny“ den Student Academy Award für den
                                                                                         besten ausländischen Animationsfilm 2016.
                                                                                            Ahmad Saleh wird gemeinsam mit seinem
                                                                                         Produzenten Stefan Gieren zur Preisverleihung
                                                                                         der Academy of Motion Picture Arts and Scien-
                                                                                         ces nach Los Angeles reisen, um die höchste
                                                                                         Auszeichnung für einen Studentenfilm entge-
                                                                                         genzunehmen. "Ayny" ("Mein zweites Auge")
                                                                                         erzählt von der Stär-
                                                                                         ke von Menschen,
                                                                                         die ihre Häuser, ihre
                                                                                         Heimat und ihre
                                                                                         Grundrechte verlo-
                                                                                         ren haben.

Kölnmagazin 03|2016                                                                                                                            9
Kölnmagazin - Kölnmagazin
Nachrichten

Integrationsprojekt der
Handwerkskammer
„Handwerksunternehmen suchen Fachkräfte, Stellen
für Hilfsarbeiter wird es immer weniger geben. Daher
engagieren wir uns für die berufliche Qualifizierung
junger Flüchtlinge“, so Hans Peter Wollseifer, Präsi­
dent der Handwerkskammer zu Köln, als der Parla­
mentarische Staatssekretär beim Bundesminister für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ), Hans-Joachim Fuchtel, das Bildungszentrum
Butzweilerhof der Kölner Kammer besichtigte. Hier
werden seit Herbst des vergangenen Jahres 16 junge                                                                                                            Achim Allrich(l.), Ausbilder
Flüchtlinge auf eine Ausbildung im Handwerk vorbe­        besuchen die Internationale Förderklasse des Berufs­                                                 der Tischlerlehrwerkstatt,
reitet. Neun Teilnehmer des vom BMZ geförderten           kollegs Ulrepforte in der Kölner Innenstadt. Dort                                                 erklärt den Teilnehmern das
                                                                                                                                                                Aufbringen einer rutsch­
Projektes haben bereits einen Ausbildungsplatz in         werden sie im Bereich Holzbearbeitung fachpraktisch                                               festen Folie, die für den Halt
einem Handwerksbetrieb in der Kölner Region               und vor allem auch sprachlich geschult, damit sie in                                                auf dem Skateboard sorgt.
bekommen.                                                 eine Berufsausbildung einsteigen können.
    „Das deutsche Handwerk übernimmt Verant­
wortung“, sagte Fuchtel bei seinem Besuch in Köln.
Seit Juli berät zusätzlich ein „Willkommenslotse“
Handwerksbetriebe in der Region Köln-Bonn bei der

                                                                                                            Fotos: Arne Schröder/ Handwerkskammer zu Köln
Integration junger Flüchtlinge.

Skateboard-Projekt
Junge Flüchtlinge machten auch bei einem Projekt
der Tischler-Lehrwerkstatt der Handwerkskammer
mit, das die Vermittlung handwerklicher Techniken
mit Freizeit verknüpft: Sie fertigten ein langgezogenes
Skateboard (Longboard) an, danach erlernten sie
                                                                                                                                                            Teilnehmer Ahmet:
das Skaten. Die 16- bis 18-jährigen Teilnehmer, die                                                                                                         Arbeit und Freizeit mit
unter anderem aus Syrien und aus Eritrea stammen,                                                                                                           dem Longboard.

Auszeichnung für Kölner Projekt „GrowSmarter“
Köln gehört mit dem Projekt „GrowSmar­          ausgezeichnet. Eine hochrangige Jury wählte    angeschlossen, um gemeinsam Fördergelder
ter“ zu den Gewinnern des Wettbewerbs           das Projekt unter mehr als 100 eingereichten   aus dem „Horizon 2020“-Programm der
„Intelligente Regionen Deutschlands“. Der       Vorschlägen aus.                               Europäischen Union zu erhalten. Mit dem
Wettbewerb wurde zu Beginn des Jahres                                                          Zuschlag von insgesamt 25 Millionen Euro
2016 vom Bundeswirtschaftsministerium           Nachhaltige Stadtentwicklung                   können die Städte ihre ambitionierten Projek­
ausgerufen. Gesucht wurde bundesweit            Die Stadt Köln möchte mit dem Projekt den      te im Bereich der Mobilität, Energie und
nach Projekten, Initiativen und Vorhaben        Stadtteil Mülheim als Blaupause für eine       Informations- und Telekommunikationstech­
zur Intelligenten Vernetzung in Kommunen        nachhaltige Stadtentwicklung etablieren und    nologie (IKT) umsetzen. Das Gesamtprojekt
und Regionen. Das Projekt „GrowSmarter“         die Stegerwaldsiedlung energetisch sanieren.   hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
wurde mit dem Sonderpreis des Ministe­          Zu diesem Zweck hat sich Köln dem Städ­
riums im Bereich „Sektor-übergreifend“          tekonsortium aus Stockholm und Barcelona       > www.smartcity-cologne.de

10                                                                                                                                                                   Kölnmagazin 03|2016
Nachrichten

  Jahrespressekonferenz 2016:
  (v.l.) Guido Gudat, Zentralbe-
   reichsleiter Unternehmens-
 kommunikation, Katharina C.

                                                                                                                                                                    Foto: Stadt Köln
   Hamma, Geschäftsführerin,
  Henriette Reker, Oberbürger-
 meisterin der Stadt Köln und
 Vorsitzende des Aufsichtsrats
 der Koelnmesse, Gerald Böse,
   Vorsitzender der Geschäfts-
führung, und Herbert Marner,
                Geschäftsführer.

Rekordjahr 2015 für die Koelnmesse
Das Jahr 2015 war für die Koelnmesse das mit              Besucher aus 205 Staaten. 29 Eigen- und 25 Gastveran­
Abstand erfolgreichste Jahr der Unternehmensge­           staltungen fanden in Köln statt, 22 Messen im Ausland.
schichte. „Wir haben 2015 bei Umsatz, Gewinn und              Die prognostizierten Gewinne der kommen­
der Größe einzelner Veranstaltungen neue Dimensi­         den Jahre fließen in das Investitionsprogramm der
                                                                                                                                  Gewinnerentwurf Architek-
onen erreicht. Damit sind wir die Nummer drei in          Koelnmesse ein. Mit dem Ende 2014 gestarteten                          tenwettbewerb Koelnmesse
Deutschland. Dieser Erfolg ist die Basis für zukünfti­    Projekt Koelnmesse 3.0 soll bis 2030 das attraktivste                     3.0 von JSWD Architekten
ge Investitionen“, so Messe-Chef Gerald Böse.             innerstädtische Messegelände der Welt entstehen.                        (Köln), hier die Ansicht der
                                                                                                                                               CONFEX®-Halle.
    Die Aufsichtsratsvorsitzende der Koelnmesse,
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, betont die

                                                                                                                                                          Foto: JSWD Architekten Winning design by
Bedeutung dieser Investitionen im Rahmen des
Zukunftsprojekts Koelnmesse 3.0: „Die neue Messe
wird imageprägend und Sinnbild für Köln und die

                                                                                                                                                          JSWD Architekten (Cologne)
Region weit über die Landesgrenzen hinaus sein
und zugleich ein überzeugendes Statement für die
moderne Messewelt darstellen.“
    An insgesamt 76 Messen und Ausstellungen betei­
ligten sich 2015 mehr als 42.600 ausstellende Unter­
nehmen aus 123 Ländern und rund 2,2 Millionen

Kölner Unternehmerpreis
Der Kölner Unternehmerpreis 2016 des Wirtschafts­                                                    Experte für die Qualitätssicherung verschiedenster
clubs Köln e. V. ist erneut verliehen worden. Die                                                    Baustoffe, insbesondere Beton. Helmut Hinz ist seit
Preisverleihung fand am 7. Juni im Radisson Blu Hotel        Günther H. Oettinger (l.)
                                                                                                     70 Jahren ein Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitär­
Köln durch Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für           und Oberbürgermeisterin                  technik mit umfassenden Dienstleistungen für Wasser,
Digitale Wirtschaft, statt. Der erste Platz ging an die   Henriette Reker mit den drei               Wärme und Umwelttechnik.
                                                                              Siegern.
1WorldSync GmbH, der zweite                                                                              Christian Kerner, Geschäftsführender Vorstand
Platz an Finette + Schönborn und                                                                     des Wirtschaftsclub Köln: „Nach der positiven
der dritte Platz an Helmut Hinz                                                                      Resonanz und dem großen Medieninteresse in den
GmbH & Co.                                                                                           letzten Jahren ist die Auszeichnung eine feste Insti­
     1WorldSync ist führender                                                                        tution im Wirtschaftsleben unserer Stadt geworden.“
Be­treiber von Produktinforma­                                                                       Oberbürgermeisterin Henriette Reker lobte in ihrem
tions-Netzwerken und Datenpool-                                                                      Grußwort das Engagement des Wirtschaftsclubs Köln.
Lösungen. Das Unternehmen hat                                                                        Die Laudatio auf den ersten Preisträger hielt Melanie
                                                                                  Foto: Stadt Köln

mehr als 17.000 Kunden aus 54                                                                        Schwartz, Geschäftsführerin der Brauerei zur Malz­
Ländern. Finette + Schönborn ist                                                                     mühle Schwartz GmbH & Co. KG von 1858, die im
seit seiner Gründung vor 50 Jahren                                                                   Vorjahr den Kölner Unternehmerpreis erhielt.

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Advertorial                                                                                                                    Portrait

Pütz Immobilien gewinnt Unternehmensberater als Mieter

Kienbaum kommt nach Köln
Mit Kienbaum verlegt eines der europaweit bekanntesten deutschen Beratungsunternehmen seine
Zentrale nach Köln. Im ehemaligen Philip Morris-Gebäude im Airport Businesspark will das Unter­
nehmen neue Wege gehen. Ein großer Erfolg – nicht nur für den Eigentümer Pütz Immobilien, sondern
auch für Köln als Wirtschaftsstandort.

D
        as futuristische Gebäude an der Edmund-                                         unterstützen unser Konzept der Transparenz“, sagt
        Rumpler-Straße 5 unweit der S-Bahn-Hal­                                         Firmen-Chef Jochen Kienbaum. Das Unternehmen
        te­stelle Frankfurter Straße fällt auf: Die                                     möchte in den neuen, offenen Büros noch stärker
außergewöhnliche Architektur mit viel Glas, weißen                                      vorhandene Synergien nutzen. Offene Bereiche mit
Flächen und dem imposanten Säulenvorbau zieht                                           einzelnen Arbeitsinseln unterstützen dieses Konzept.
Blicke auf sich. Nun bekommt es einen neuen Mieter:                                        Ursprünglich hatte das Unternehmen Philip
Die internationale Personal- und Managementbera­                                        Morris International die Immobilie für Forschungs­
tung Kienbaum unterschrieb Anfang des Jahres den                                        zwecke in Köln errichtet. Veränderte gesetzliche
Mietvertrag mit Eigentümer Pütz Immobilien.                                             Auflagen ließen die geplante Nutzung des Gebäudes
    Mit Kienbaum bekommt Köln einen weiteren             Die große Magistrale fördert   jedoch nicht zu. Somit wurde ein neuer Eigentümer
großen Arbeitgeber. Das Unternehmen gibt seinen          Transparenz und Kommu-         gesucht. Nach einer längeren Verhandlungsphase
momentanen Standort in Gummersbach auf und               nikation.                      konnte die Pütz Immobilien die Immobilie erwer­
verlegt seinen Hauptsitz in den Airport Businesspark                                    ben. Der Vermieter von Gewerbeimmobilien besitzt
nach Köln-Gremberghoven. Rund 250 Mitarbeiter                                           bereits diverse Objekte im Airport Businesspark.
nehmen bereits im Dezember hier ihre Arbeit auf.
Kienbaum bezieht vorerst rund 4.000 von insgesamt                                       Passende Nachbarn noch gesucht
15.000 verfügbaren Quadratmetern.                                                       Noch sind freie Büroflächen in dem Objekt verfügbar.
    Eine rund 3.000 Quadratmeter große Magist­                                          Hans Werner Pütz will sich mit der Entscheidung,
rale ist nur eines der Highlights, die das Objekt zu                                    wer künftig dort einzieht, Zeit lassen: „Wir wollen
bieten hat. Sie soll Transparenz und Kommunikation       Auch neue Gebäude und          Unternehmen finden, die zu unserem Ankermieter
                                                         Erweiterungen sind hier
fördern. Beim Umbau wurden individuelle Wünsche                                         Kienbaum passen“ Dem pflichtet Jochen Kienbaum
                                                         möglich: Das rund 40.000
und Anforderungen von Kienbaum berücksichtigt.           Quadratmeter große Grund-      bei: „Interessante Start-ups zum Beispiel wären für
So werden beispielsweise drei große Konferenzräume       stück ist bisher erst zur      uns eine große Bereicherung.“ 
                                                         Hälfte bebaut.
eingerichtet, die sich bei Bedarf flexibel miteinander
verbinden lassen.

Optimale Lage für Vielreisende
Der Standort bietet Kienbaum viele Vorteile, unter
anderem die hervorragende Anbindung: Flughafen
und ICE-Fernzüge sind in nur wenigen Minuten
per S-Bahn oder Pkw erreichbar. Parkplätze sind in
großer Zahl vorhanden.
    „Wir freuen uns, Kienbaum als Mieter gewonnen
zu haben“, sagt Hans Werner Pütz, Geschäftsführer
von Pütz Immobilien. „Das Unternehmen passt sehr
gut zu uns und wir freuen uns, ihm Raum zum Wach­
sen geben zu können“. Für die Kienbaum-Berater
bieten die Räumlichkeiten optimale Bedingungen:
„Viel Glas, viel Licht und die offenen Arbeitsräume

Kölnmagazin 03|2016                                                                                                                      13
Neu in Köln

Neu: koelnmagazin.net – das B2B-Portal aus Köln

K
      öln hat ein neues Wirtschaftsportal: koelnma­
      gazin.net berichtet über aktuelle und relevante
      Themen im Kölner Wirtschaftsraum. Das
B2B-Standort- und Wirtschaftsportal richtet sich als
digitale Erweiterung des Kölnmagazins an Firmen­
inhaber, Führungskräfte sowie Persönlichkeiten aus
Politik und Verwaltung am Wirtschaftsstandort Köln.
    Exklusive Artikel aus der Printausgabe des
Kölnmagazins, das von der Oberbürgermeisterin
der Stadt Köln durch das Amt für Wirtschaftsför­
derung herausgegeben wird, sind ein Garant für
fundierte Informationen. Schwerpunktthemen und
aktuelle Businessnachrichten werden abgerundet
durch Unternehmens- und Branchenporträts sowie
Interviews mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und
öffentlichem Leben.

Kompendium der Kölner Wirtschaft
                                                                                                               So sieht die neue digitale
Das Kölnmagazin besteht seit über 15 Jahren und         informieren.“ In Zeiten des digitalen Wandels sei es           Verlängerung des
hat sich längst als Kompendium der Kölner Wirt­         ein Gebot der Stunde, sich auch über die Stadtgren­          Kölnmagazins aus..
schaftsszene etabliert. Mitherausgeberin ist die        zen hinaus zu vernetzen. Das Portal koelnmagazin.
Maenken Kommunikation GmbH, ein seit vielen             net wolle dazu vor allem über exklusive Inhalte
Jahren in Köln ansässiges Medienhaus. Dr. Harald        seinen Beitrag leisten. „Unternehmen, die dazu ihren
Feldkamp, Geschäftsleitung Maenken Kommuni­             Input geben möchten, sind herzlich zur Kooperation
kation: „Endlich ist es dank koelnmagazin.net auch      eingeladen“, so Dr. Feldkamp.
überregional möglich, sich über das Wirtschaftsleben
im Großraum Köln fundiert und kompetent zu              > koelnmagazin.net
Neu in Köln

                                                                                                                  Start-up Archibald Optics
                                                                                                                  Das Londoner Start-up Archibald Optics,
                                                                                                                  gegründet 2014, wird seine Zentrale in den
                                                                                                                  Kölner MediaPark verlegen. Nachdem die briti-
                                                        Bei der Eröffnung: Marc                                   sche Bevölkerung gegen den Verbleib in der EU
                                                        Brucherseifer (r.), CEO
                                                        und Gründer, begrüßt                                      gestimmt hatte, kam es bei dem Unternehmen
                                                        Oberbürgermeisterin                                       zur Standortentscheidung für Köln. Für den
                                                        Henriette Reker (l.).                                     Deutschlandchef Heinrich Rauh ist es eine
                                                                                                                  folgerichtige Entscheidung, denn als weltum-

Neues Start-up-Zentrum
                                                                                                                  spannendes Handelsunternehmen sind opti-
                                                                                                                  mierte Lieferprozesse wesentlich. Die in Japan

Headquarter(s) Cologne
                                                                                                                  gefertigten Brillen des jungen Unternehmens
                                                                                                                  sind nach dem Umzug auf dem schnellsten

O
                                                                                                                  Weg beim Kunden.
         berbürgermeisterin Henriette       zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort
         Reker eröffnete am 7. Juli         unerlässlich.“
         das neue Start-up-Zentrum              Headquarter(s) Cologne werden
Headquarter(s) Cologne offiziell. An        zunächst in Köln-Marsdorf und in                                      Sportartikelhersteller
zwei Standorten werden Coworking-           der Weyerstraße in der Altstadt/Süd                                   und -händler Decathlon
Spaces und Büroräume für Start-ups          Zentren einrichten. Neben attrakti­
angeboten. Dazu kommt ein spannendes        ven Büroräumen wird es regelmäßige                                    Der französische Sportartikelhersteller und
Veranstaltungsprogramm, das die Start-      Veranstaltungen geben, die aktuelle                                   -händler Decathlon wird im Frühjahr des
up-Szene in Köln mit neuen Themen           Themen der Szene aufgreifen. Zudem                                    kommenden Jahres seine erste Kölner Filiale in
und Veranstaltungen bereichert.             wird den ansässigen Start-ups auch                                    Köln-Marsdorf eröffnen. Dort hat das Unter-
    Oberbürgermeisterin Henriette           ein Unterstützungsprogramm durch                                      nehmen auf der Dürener Straße das ehema-
Reker: „Von der heutigen Eröffnung          Multiplikatoren und Experten der                                      lige Kaufland-Objekt mit einer Bruttogrund-
geht das Signal aus, dass sich die Kölner   Start-up-Szene angeboten. In Köln                                     fläche von 14.800 Quadratmetern gekauft.
Start-up-Szene im letzten Jahr stark        wird dadurch das bereits durch über                                   Die Decathlon Sportspezialvertriebs GmbH
entwickelt hat und Investoren Köln als      15 Gründerzentren umfassende Ange­                                    vertreibt rund 35.000 Artikel in weltweit rund
attraktiven Start-up-Standort entdeckt      bot für die mehr als 650 Start-ups                                    1.000 Filialen. In Deutschland ist das Unter-
haben. Für Köln brauchen wir die            erweitert.                                                            nehmen mit über 30 Filialen vertreten.
innovative Kraft der Start-ups, damit           Gründer von Headquarter(s) Colo­
insbesondere unser Mittelstand den          gne sind die Betreiber und Gründer
Herausforderungen der Digitalisierung       der factory in Berlin. Dabei handelt es
gewachsen ist. Ein starker Start-up-        sich um eines der ersten und größten                                  Freizeit-App Optionist
Standort ist für einen starken und          Gründerzentren in Deutschland.
                                                                                                                  Die kostenlose Freizeit-App des Kölner Start-
                                                                                                                  ups Optionist GmbH ist seit Juli online. Von der
                                                                                                                  Firmenzentrale am Kölner Eigelstein aus wollen
                                                                                                                  die Gründer Antonio Agudo und Sebastian
                                                                                                                  Kleinsorge das Freizeitverhalten der Kölner opti-
                                                                                                                  mieren.
                                                                                  Fotos: Headquarter(s) Cologne

Kölnmagazin 03|2016                                                                                                                                                   17
Portrait                                                                                                                            Advertorial

Interview mit Dr. Britta Oebels – Dr. OEBELS + partner Immobilien in Köln

„Durch Firmenzusammenschluss
haben Kunden alle Leistungen aus
einer Hand“
Sie haben vor einigen Monaten Ihre Unternehmens-
bereiche neu geordnet. Warum?
Dr. Britta Oebels: Wir haben die Firmierung unseres
Entwicklungs- und Hausverwaltungsunternehmens
Bauwert, welches unser Vater vor über 30 Jahren
gründete, geändert. Alle Unternehmensbereiche
firmieren jetzt unter Dr. OEBELS + partner. Dieser
Name ist vielen Immobilienverkäufern und Kunden
vertrauter als der bisherige Name Bauwert, nicht
zuletzt weil wir neben dem neuen Hauptsitz am
Kaiser-Wilhelm-Ring drei weitere Standorte in Köln
haben. Im Oktober eröffnen wir übrigens in Deutz
ein weiteres Vermittlungsbüro ebenfalls in einem
sichtbaren Geschäft, um für unsere rechtsrheinischen
Kunden präsenter zu sein.
                                                         Dr. Britta Oebels, Geschäfts-
Inwiefern profitieren Ihre Kunden davon?                 führende Gesellschafterin       Vermittlung der bislang von den Erwerbern genutz­
Die Kunden erhalten alle Immobiliendienstleistun­        der Immobilienfirma             ten Immobilie kümmern. Dies geht Hand in Hand:
                                                         Dr. OEBELS + partner
gen aus einer Hand. Neben Verkauf, Vermietung und        Immobilien in Köln
                                                                                         Nur wenn Immobilienkäufer den Wert ihrer bishe­
Verwaltung haben wir den Bereich Wertermittlung                                          rigen Bleibe kennen, können sie die neue Immobilie
neu aufgebaut und unsere Leistungen bei der Immo­                                        finanzieren. Auf diese Weise beschleunigen wir die
bilienberatung ausgeweitet. Wir stehen unseren                                           Kaufentscheidung der Interessenten erheblich.
Kunden während des gesamten Lebenszyklus ihrer
Immobilie beratend zur Seite.                                                            Was unterscheidet sie sonst noch von anderen Immo-
                                                                                         bilienfirmen?
Welchen Fokus legen Sie bei Ihrem stark wachsenden                                       Wir sind ein von Banken und Franchisegebern
Geschäftsfeld Immobilienvermittlung?                                                     unabhängiges Familienunternehmen, also ein
Unsere Kernkompetenzen sind die Vermarktung von                                          neutraler Beratungspartner. Ich leite mit meinem
Wohn- und Anlageimmobilien. Im Privatsegment                                             Bruder Alexander unser Familienunternehmen in
bilden wir einerseits die Vermittlung von Bestand­
                                                         Kontakt
                                                                                         zweiter Generation. Wir leben von Vertrauen – unser
simmobilien sowie andererseits die Neubauvermark­                                        Handeln ist stets langfristig ausgerichtet. Daher
tung ab. Letzteres schätzen immer mehr Projekt­          Dr. OEBELS + partner            achten wir besonders auf die Qualität und Quali­
entwickler, die uns sowohl mit dem Einzelvertrieb        GmbH                            fikation unserer Mitarbeiter. Derzeit beschäftigen
als auch zunehmend mit dem Globalverkauf ihrer           Kaiser-Wilhelm-Ring 3-5         wir circa 40 Mitarbeiter und verfolgen weiterhin ein
Baumaßnahmen beauftragen. Wir sind in Köln in            50672 Köln                      behutsames Wachstum. Unsere Kunden erwarten von
den entscheidenden Teilmärkten präsent, kennen           Tel. 0221/70 2000-0             uns die Entwicklung tragfähiger Konzepte für Ihre
bestens die Lagen, die erzielbaren Preise und wissen,    Fax 0221/70 2000-25             Immobilien. Dabei helfen unsere Erfahrungen im
wie wir zur Realisierung optimaler Verkaufspreise        service@oebels.com              Baubetreuungs- und Verwaltungsbereich. Nur weni­
die entsprechenden Zielgruppen ansprechen müssen.        www.oebels.com                  ge Immobilien- und Maklerfirmen in Köln können
Ein großer Vorteil ist, dass wir uns zeitgleich um die                                   diese fachübergreifende Beratung leisten.

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Immobilien

Wohnen und Arbeiten in Ehrenfeld
Auf einem Areal am Grünen Weg in Köln-Ehrenfeld        Unternehmensbereichsleiter Büroim­
liegt das neue Stadtquartier KUBIKON, ein Projekt      mobilien bei GREIF & CONTZEN.
der Kölner GAG Immobilien AG. Dort soll zusam­             Die erfolgreiche Vermarktung
menwachsen, was nach Ansicht vieler Stadtplaner        der Büroflächen im KUBIKON fügt
längst wieder zusammengehören sollte: moderne          sich in die derzeitige Entwicklung
Gewerbe- und Büroeinheiten, kombiniert mit Wohn­       des Kölner Büromarktes ein. Wie der
raum. Mit der Vermarktung der insgesamt rund           aktuelle Büromarktbericht von GREIF
8.800 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen, die       & CONTZEN zeigt, wurden im ersten
sich auf vier Gebäude verteilen, wurden die Kölner     Halbjahr 2016 rund 190.000 Quadrat­
                                                                                                                       Das KUBIKON in
Immobilienexperten von GREIF & CONTZEN                 meter Fläche vermietet, mehr als in den Vorjahren.     Köln-Ehrenfeld kombiniert
beauftragt.                                            Tendenz: weiter steigend. Zwar prägen vor allem            Wohnen und Arbeiten.
    Das KUBIKON besteht aus vier architektonisch       Großabschlüsse den Kölner Büromarkt. „Aber es
aufeinander abgestimmten, zugleich individuell         sind Entwicklungen wie KUBIKON, die die Viertel
gestalteten Gebäuden. Die drei Häuser „Neo“, „Pur“     lebendig halten, für den so wichtigen Mix von Leben,
und „Art“ sind dabei als reine Bürostandorte konzi­    Arbeiten und Wohnen sorgen und einen großen Teil
piert, im „Mix“ sind das Erdgeschoss sowie das erste   des Kölner Charmes ausmachen“, betont Florian
Obergeschoss für Büros und Gewerbe reserviert,         Schmidt. „Das ist es, was eine wachsende Stadt drin­
darüber wird gewohnt. „Das Interesse an den Büro­      gend braucht und was die GAG hier exemplarisch
flächen ist sehr hoch“, berichtet Florian Schmidt,     umsetzt.“

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Immobilien

Kölnmagazin Immobilienbarometer | 3. Quartal 2016

Zweites Halbjahr startet sehr vielversprechend
In der zweiten Jahreshälfte kommt der Kölner Markt                                            Ähnlich verlief es bislang

                                                                   Foto: JLL
für Gewerbeimmobilien so richtig in Schwung. Die                                              auf dem Vermietungs­
Domstadt erlebt damit ein Déjà-vu. Auch im sehr                                               markt. Erst mit der
guten Jahr 2015 hatte der Markt erst in der zweiten                                           Großanmietung von
Halbzeit deutlich an Dynamik gewonnen und für                                                 rund 60.000 Quad­
kräftige Umsätze gesorgt.                                                                     ratmetern durch
    Das gilt vor allem für den Büroinvestmentbereich,                                         die Zurich Versi­
der 2015 noch Rekorde verzeichnete und an der Zwei-                                           cherung erwachte
Milliarden-Euro-Grenze kratzte. Zur Halbzeit des                                              der Markt aus dem Dornrös­
laufenden Jahres stehen indes nur 335 Millionen Euro               Autor des aktuellen        chenschlaf. Schlagartig ist die
                                                                   Immobilienbarometers:
zu Buche. Doch auch wenn an der Oberfläche wenige                  Knut Kirchhoff, Nieder­
                                                                                              Bilanz nun aber sogar besser als
Bewegung zu bemerken war, haben sich darunter doch                 lassungsleiter JLL Köln.   im Vorjahr – aktuell sind bereits 280.000 bis 300.000
einige größere Transaktionen angebahnt. So sind allein                                        Quadratmeter vermietet, was schon nah an den
drei Transaktionen mit einem Volumen von mehr als                                             Gesamtjahresumsatz 2015 von 310.000 Quadratme­
100 Millionen Euro in diesen Wochen geplant.                                                  tern heranreicht. Durch den Zurich-Deal konnten
    Nach der Sommerpause hat die Nachfrage wieder                                             wir die Prognose für 2016 aber auch deutlich von
deutlich angezogen – vor allem internationale Inves­                                          290.000 auf 340.000 Quadratmeter anheben. Proble­
toren haben Köln mittlerweile fest im Blick und                                               matisch ist allerdings, dass der Leerstand mittlerweile
bewerten die Rahmenbedingungen als sehr positiv.                                              unter fünf Prozent fällt und die Angebotsseite immer
Die Kehrseite: Durch die hohe Nachfrage bei gerin­                                            schwächer wird. Die Folge: Mieter stehen im starken
gem Angebot rückt die Rendite immer näher an die                                              Wettbewerb und Eigentümer müssen ihre Flächen
Vier-Prozent-Marke heran.                                                                     nicht modernisieren, um sie zu vermieten.

8. Sommerfest der „Immofrauen“ Rheinland
Bei strahlendem Sonnenschein fand das                                                                  festigen und neue zu knüpfen. An diesem
8. Sommerfest der Frauen in der Immobi­                                                                sommerlichen Abend lag im Gegensatz zu
lienwirtschaft e. V., Regionalgruppe Rhein­                                                            sonstigen Immobilienveranstaltungen die
land, statt. Zu Gast waren die „Immofrauen“                                                            Frauenquote bei 65 Prozent.
auf der Dachterrasse der Kanzlei Friedrich                                                                 „Abgesehen von der tollen Resonanz des
Graf von Westphalen & Partner im Kölner                                                                Sommerfests der Immofrauen, für das die
                                               Foto: Claudia Ast

Rheinauhafen. Auf dem Programm stand                                                                   Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen &
neben Netzwerken und Barbecue ein                                                                      Partner bereits im vierten Jahr in Folge die
Vortrag zum Thema „Führung – 007 statt                                                                 Pforten öffnet, ist unser Fest auch ein Meilen­
08|15“ mit der Profilerin Suzanne Grieger-     Regionalgruppe Rheinland der „Immofrauen“:              stein zur Förderung von weiblichen Führung-
                                               (v.l.) Dr. Barbara Anzellotti, Kanzlei Friedrich Graf
Langer. Ihre Erfolgsregeln im Umgang mit       von Westphalen & Partner, Ulrike Wallauer, Neue
                                                                                                       und Fachkräften in der Immobilienbranche“,
Menschen helfen vor allem auch in Beruf        Raumkonzepte Innenarchitektin AKNW, Ute                 sagte Dr. Barbara Anzellotti, Rechtsanwältin
und Karriere. Ihr Fazit: „Ein Mensch ohne      Schwartz, BRVZ GmbH & Co. KG, Suzanne Grie-             in der Kanzlei und damit Gastgeberin.
                                               ger-Langer, Bettina Timmler, Agentur comm.pass
Profil ist wie ein Reifen ohne Grip.“ Daher    und Leiterin Regionalgruppe Rheinland, Claudia              „Sehr herzlich danken wir unseren
rief Grieger-Langer – Oscar Wilde zitierend    Steinfort, Corpus Sireo und stellv. Regionalleiterin.   Sponsoren, die es erst durch ihre Unterstüt­
– dazu auf: „Haben Sie den Mut, Sie selbst                                                             zung ermöglicht haben, unser 8. Sommer­
zu sein, die anderen gibt es schon.“           darunter auch männliche Gäste – die Gele­               fest in dieser Form umzusetzen”, erklärte
    Insgesamt nutzten über einhundert          genheit, um in entspannter Atmosphäre mit               Bettina Timmler, Leiterin der Regional­
Fachleute aus der Immobilienbranche –          Blick auf den Rhein bestehende Kontakte zu              gruppe Rheinland.

Kölnmagazin 03|2016                                                                                                                                21
Portrait                                                                                                                        Advertorial

HHVISION

Virtuelle Welten
Virtual Reality ist das große Thema derzeit – ob auf der gamescom in Köln oder der Funkmesse in Berlin,
alle beschäftigen sich mit der Computertechnologie, die den Betrachter in eine andere Welt versetzen
kann. Welche Möglichkeiten bietet Virtual Reality für Planer und Entwickler? Das Kölner Visualisierungs­­
büro HHVISION überträgt die Technologie auf die Anforderungen der Immobilienwirtschaft.

V
         irtuelle Realität kann man nicht erklären,                                 VR-Technologie geht das VR-Team HHVISION nun
         man muss sie erleben“, sagt Martin Hennrich,                               noch einen Schritt weiter: Interaktiv wird die Planung
         Geschäftsführer von HHVISION. Was noch                                     in der Virtuellen Realität gemeinsam mit dem Kunden
bis vor kurzem Forschung und Großindustrie vorbe­                                   besprochen. Digitale Bemusterungen werden zum
halten war, hält Einzug in der Bauindustrie 4.0. Seit                               Erlebnis, die Zukunft ist zum Greifen nah.
vielen Jahren werden in der Autoindustrie die Proto­                                    Zu unterscheiden ist heute zwischen zwei Systemen:
typen in der Virtuellen Realität beurteilt, getestet und                            VR-Brillen, die an einen leistungsfähigen Computer
optimiert, lange bevor sie in Produktion gehen.                                     angeschlossen sind, und den Brillen, die das Mobil­
    Einige Entwicklungsschritte weiter beginnen die                                 telefon als VR-Projektor nutzen. Beide Technologien
Fans von Computerspielen nicht mehr vor dem Bild­                                   ermöglichen ein unmittelbares 360°-Raumerlebnis.
schirm, sondern mit VR-Brillen in der virtuellen Welt      Virtuelle Realität ist
zu leben und zu spielen. Dank der Weiterentwicklung        im Mittelstand ange-
hochauflösender Displays und leistungsfähiger Prozes­      kommen. HHVISION         HHVISION – Timeline
soren ist der Einsatz der Virtuellen Realität jetzt auch   überträgt die moderne    HHVISION wurde 2000 mit den Schwerpunkten
für mittelständische Unternehmen schnell, unkompli­        Technologie auf die      digitales Entwerfen und Konstruieren gegründet. Mit
ziert und ohne hohen finanziellen Aufwand möglich.         Anforderung der Immo-    der Erfahrung aus über 3.000 Projekten entwickelt
Das Kölner Unternehmen HHVISION überträgt die              bilienwirtschaft.        HHVISION konstant den Qualitätsstandard verschie-
moderne Technik nun auf das Immobilienmarketing.           Objektbegehungen         dener Darstellungsmedien weiter. Zu den Referenzen
„Die Möglichkeit, sich gemeinsam in der Zukunft zu         und Bemusterungen        gehören Großprojekte wie die Elbphilharmonie,
bewegen, die sich anfühlt wie die Gegenwart, ist faszi­    werden zum Erlebnis.     Fußballweltmeisterschaften, Olympiabewerbungen,
nierend,“ sagt Hennrich.                                                            große Stadtentwicklungen in Köln, Frankfurt, Hanau,
    Schon die Visualisierungen geplanter Projekte                                   im Oman und in Katar. Neben Bildern und Filmen
bieten Planern, Bauherren und Nutzern eine Möglich­                                 gewinnt Virtual Reality für das Unternehmen zuneh-
keit, sich noch nicht Vorhandenes vorzustellen. Mit der                             mend an Bedeutung.

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Advertorial                                                           Portrait

    Fast wie Telepathie: KM-Redakteurin Heike Schmickler beschreibt
Ú

    ihr Erlebnis mit der VR-Brille.

Ausflug in die Virtuelle Realität
           Es ist fast wie Telepathie: Ich setze die futuristische,
           zugegebenermaßen etwas klobige Brille auf – und
schon bin ich in einer anderen Welt. Eben noch im neuen
VR-Studio von HHVISION in der Alten Wagenfabrik in Köln-
Ehrenfeld, stehe ich jetzt in einem Büro mit Blick auf die
Frankfurter Skyline. Ein großzügiger Tisch, um den sechs Stühle
stehen, lässt vermuten, dass ich mich in einem Konferenzraum
befinde. Die Wände sind holzvertäfelt, auf dem Boden liegt
weicher Teppichboden. Obwohl kein Mensch weit und breit zu
sehen ist, höre ich Stimmen, die zu mir sprechen. Mir wird klar,
dass sie zu den Menschen aus der realen Wirklichkeit gehören
müssen. Ihre Anwesenheit ist nicht nur hör-, sondern auch
spürbar – ein ungewöhnliches Gefühl.
       Den virtuellen Raum kann man nicht nur betrachten.
Bewegt man sich in der realen Welt, geht es auch in der Virtu-
alität vorwärts – oder eben dahin, wohin man sich bewegen
möchte. Auch weite Wege lassen sich zurücklegen. Das ermög-
lichen die Controller, die man in den Händen hält. Da die Enge
der Realität und das Kabel, das Brille und PC verbindet, lange
Strecken nicht zulassen, beame ich mich einfach weiter. Es ist
sogar möglich, Gegenstände anzufassen, beispielsweise einen
der Stühle im Raum umzuwerfen und ihn wieder aufzustellen.
Mit dem Schalter an der Wand kann ich das Licht im Konferenz-
raum an- und ausschalten. Nun vertraut mit meiner Virtuellen
Welt, fange ich an, meinen Besprechungsraum neu zu konfigu-
rieren. Ich ändere den Bodenbelag, wechsele die Farbe der Stüh-
le und die Oberfläche des Tisches. Was werde ich mit diesen
Möglichkeiten wohl zukünftig noch alles machen?

Weitere Infos unter:		HHVISION
                       Köln | Frankfurt
                       Dürener Straße 350
                       50935 Köln
                       T: +49 221 800 502 20
                       post@hh-vision.de
                       www.hh-vision.de                                     23
Titelthema

Kölner Immobilienmarkt
                          D
                                  er Kölner Büromarkt nimmt in Sachen           diesem herausragenden Ergebnis trägt wesentlich
                                  Vermietungen ordentlich Fahrt auf: Mit        die Großvermietung für die Zurich Versicherung bei,
                                  einem ausgezeichneten Ergebnis schließt das   die allein rund 60.000 qm ausmacht. Der Konzern
                          erste Halbjahr 2016 ab. Bereits zum fünften Mal in    führt seine bisherigen Standorte Köln und Bonn im
                          Folge ist das Bürosegment der dominierende Bereich.   aufstrebenden Stadtteil Köln-Deutz zusammen und
                          Sogar als „rekordverdächtig“ stufen die Kölner        liefert somit den Ausgangspunkt zur Realisierung
                          Immobilienexperten von Larbig & Mortag das Ergeb­     des Großprojekts MesseCity, einem Neubaukomplex
                          nis ein, welches das Vorjahresergebnis um mehr als    zwischen Koelnmesse und Deutzer Bahnhof.
                          30 Prozent übertrifft. Mit rund 192.000 Quadrat­          Außerdem schloss die Kölner Stadtverwaltung
Köln-Panoramakarte        metern (1. Halbjahr 2015: 134.000 qm) vermieteter     ganz in der Nähe einen Vertrag über rund 13.000
in einer Visualisierung   Büroflächen erreicht Köln einen Top-Wert. Zu          qm im KölnTriangle ab. Rund 6.000 qm mietete die
von HHVISION.

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Mit einem Transaktionsvolumen von rund 5,5 Milliarden Euro
hat der Kölner Immobilienmarkt 2015 alle Rekorde gebro-
chen. Den größten Anteil daran hatten Büroimmobilien.
Auch das erste Halbjahr 2016 verlief vielversprechend, zumal
Großprojekte wie MesseCity, Deutzer Hafen und Mülheim
Süd auf den Weg gebracht wurden. Im Vorfeld der bedeuten-
den Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa,
Expo Real, gibt das Kölnmagazin einen umfassenden Über-
blick über die aktuellen Entwicklungen.

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