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PROMOTION-MAGAZIN Mai 2017
NORDRHEIN-WESTFALEN
Innovations-
management
Hans-Jürgen Andreas Carolin
Mittelstaedt Heinz Kebekus
Warum in NRW das Wieso regionale Lebens- Wie „PussyTerror“ und
chemische Herz Europas mittel mit Gütesiegel einfach Satire für die Schauspielerin
schlägt (Seite 16) besser sind (Seite 46) Sinn machen (Seite 54)HIER
Editorial/Aus dem Inhalt
Liebe Leserinnen Starkes Land Nordrhein-Westfalen
ist ein Promotion-Magazin des
und Leser! Verlages Ablinger.Garber für die Leser des SPIEGEL.
W
ussten Sie, dass das Land Nordrhein-Westfa-
PROMOTION-MAGAZIN Mai 2017
len unter dem Namen „NRW.Innovations- NORDRHEIN-WESTFALEN
partner“ regionale Projekte mit einer Ge-
samtsumme von aktuell 1,6 Millionen Euro dabei
unterstützt, speziell kleine und mittlere Unterneh- Cover: Nordrhein-
Westfalen setzt beim
GEHT WAS!
men fit für die Zukunft zu machen? Wie das die
Innovationsstärke der Unternehmen im Land för- Innovationsmanagement
dern soll, hat unsere Autorin Anne Jeschke in der für kleine und mittlere
GESTALTUNG: MISTER KG
WALTER GARBER
HERAUSGEBER Unternehmen auf Beratung.
Titelstory recherchiert. Herbert Rath und Mark R. Hans-Jürgen
Mittelstaedt
Andreas Heinz Carolin
Kebekus
Mehr dazu in der
Kaspers vom Zentrum für Innovation und Technik
Wieso regionale
Warum in NRW das Lebensmittel mit Wie „Pussy Terror“ und
chemische Herz Europas Gütesiegel einfach Satire für die Schauspielerin
Titelstory auf Seite 4.
schlägt (Seite 16) besser sind. (Seite 46) Sinn machen. (Seite 54)
in Nordrhein-Westfalen erklären dazu im Interview,
welche Rolle Beratungsstellen und Netzwerke dabei
spielen. TITELSTORY
Aber das ist nur eines der Themen dieser Ausga- 4 Innovation braucht Partner
be unseres Regionalmagazins Nordrhein-Westfalen Mit dem Projekt „NRW.Innovationspartner“
starkes Land: Wir widmen uns Energie- und Wirt- fördert das Land Beratungsangebote
ERFOLGSGESCHICHTEN AUS DER CHRISTIAN EDER
schaftsthemen, Sie finden Tagungs-, Freizeit- und
Kulturtipps, dazu kommen Shoppinganregungen
6 Interview
Herbert Rath und Mark R. Kaspers über die
REDAKTIONSLEITER und der Genuss kommt auch nicht zu kurz: Der
BIELEFELDER WIRTSCHAFT ENTDECKEN
Zukunftsfähigkeit von KMU
Initiative „NRW is(s)t gut“ widmen wir in dieser
Ausgabe wieder einen Schwerpunkt. Denn gerade REGIONAL
Nordrhein-Westfalen hat eine lange und regional 8 Tour de France in Klein-Paris
verwurzelte kulinarische Tradition, die es zu ent- Der Grand Départ wirft seine Schatten voraus
decken lohnt. 10 Studieren in NRW
Damit diese ganze Vielfalt perfekt zum Ausdruck Was heimische Hochschulen Besseres zu bieten haben
kommt, haben wir unserem Magazin ein neues Lay- 16 Chemische Industrie
out verpasst: Wir hoffen, auch Sie finden unseren Ein starker Sektor ist für die Zukunft gerüstet
neuen Auftritt straffer und übersichtlicher. 21 Erneuerbare Energien
Wie Unternehmen und Bürger vom
Viel Vergnügen mit dieser Ausgabe wünscht Ihnen
eigenen Strom profitieren
das Team des Verlages Ablinger.Garber.
PANORAMA
27 Shopping & Lifestyle
Lando Simonetti und Thomas Rath im Interview
32 Luxushotellerie
Erfolgsstorys aus der Region Die besten Adressen zwischen Köln und Düsseldorf
34 Tagen & Geschäftsreisen
Unser Regionalmagazin „Starkes Land“ hat die
Gelungener Mix zwischen Stadt- und Landflair
Region im Fokus. Wir bringen Geschichten, die
38 Messen
ebenso gut recherchiert wie nützlich und unterhalt-
Sabine Loos über die Messelandschaft in NRW
sam sind: Storys über mittelständische Größen und
40 Auszeit in NRW
Start-ups, über Kultur und Lifestyle, über Menschen
und Projekte, die weit über die Region hinaus erfolg- Jenseits der Metropolen entspannen
reich sind. 42 Erlebnisreiches Nordrhein-Westfalen
Tipps für Freizeit und Abenteuer
46 NRW is(s)t gut
Starke Produkte mit Gütesiegel
54 Kultur
Medienturm · 6060 Hall in Tirol, Österreich Carolin Kebekus im Interview
Tel. +43/5223/513-0 · verlag@ablinger-garber.at 59 Urlaubserlebnis Alpen
Medienturm Hall in Tirol www.ablinger-garber.at Wandern, Biken und Genießen
Impressum:
Herausgeber: Ablinger & Garber GmbH Leitung Deutschland: Emanuel Garber, Matthias Häussler Projektleitung: Thilo Bohatsch Redaktion: Patrick Bock, Christian Eder, Sandra Hörschleger, Anne Jeschke, Daniel Naschberger,
Marken. Unternehmen. Menschen.
Markus Weckesser, Nadia Weiss Abwicklung: Karin Ablinger-Hauser, Monika Schlögl Grafik & Produktion: Christian Frey, Franziska Lener, Kathrin Marcher Advertorials/Anzeigen: Tasso Astl, Klaus Grabherr, Astrid Kröll,
Thomas Lindtner, André Löckenhoff, Claudia Schwarz, Teresa Steiner, Sabine Zangerl Geschäftsführung: Walter Garber Druck: Stark Druck, Pforzheim Porträtfotos Cover: VCI NRW (1), Giulio Coscia (2), Frank Dicks (3)
www.das-kommt-aus-bielefeld.de
Cover: Mister KG Fotolia/Avantgarde, Anatoly Maslennikov
STARKES LAND Nordrhein-Westfalen 3Titelstory
Die Helmut Beyers GmbH in
Mönchengladbach, Fertigungspartner seiner Meinung nach schon hilfreiche Neu- wie aktiv bei der vom Land beabsichtigten
für elektronische Baugruppen und erungen einführen. „Niemand muss seine Website als Austauschplattform mitwirken.
Komplettsysteme, nutzt ein digitales Firma von heute auf morgen komplett di-
Produktionsleitsystem. gitalisieren.“ Dass hinter „Unternehmens- Innovationsbegriff „weiter fassen“
mauern“ im Land in diesem Bereich bereits Thomas Schröder vom Verein Region Köln/
viel passiert, davon ist Renker überzeugt. Er Bonn, bei dem ebenfalls eines der geförder-
will aber nicht ausschließen, dass 30 bis 40 ten Projekte angesiedelt ist, plädiert dafür,
Prozent der Mittelständler „einfach mal ab- den Begriff Innovation „weiter zu fassen“,
warten“. Auch das, glaubt er, müsse nicht also nicht allein Technisches im Blick zu
zwangsläufig der falsche Weg sein. haben. „Wenn Mittelständler sich bei der
Fachkräftesicherung neu aufstellen und sich
1,6 Millionen Euro für Förderprojekte als soziale, offene Arbeitgeber präsentieren,
Damit aber noch mehr KMU in Nord- dann ist das meines Erachtens manchmal
rhein-Westfalen innovative Wege gehen, hilfreicher als eine technische Neuerung“,
arbeiten Initiativen kontinuierlich an der betont der Projektmanager. Deswegen will
entsprechenden Infrastruktur – an Bera- sein Team mit den CSR-Kompetenzzentren
tungsangeboten, an Netzwerken, an Veran- (Corporate Social Responsibility) zusammen-
staltungen. Unter dem Titel „NRW.Innova- arbeiten. Fünf von ihnen haben im vergan-
tionspartner“ unterstützt das Land aktuell genen Jahr in Nordrhein-Westfalen ihre Ar-
regionale Projekte mit einer Gesamtsumme beit aufgenommen, um die Wirtschaft beim
von 1,6 Millionen Euro dabei, speziell kleine Thema gesellschaftliche Verantwortung zu
und mittlere Unternehmen (KMU) fit für die unterstützen – und zwei von ihnen arbeiten
Zukunft zu machen. auch in der Region Köln/Bonn. Ein Zentrum
Im Oktober des vergangenen Jahres hatte ist bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft
das Wissenschaftsministerium gemeinsam Rhein-Kreis Neuss angesiedelt, das andere bei
mit der NRW.BANK den Wettbewerb aus- der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Letzteres setzt auf
geschrieben. Die Projekte, die in den neun das „Botschafter-Konzept“, erklärt Michael
Wirtschaftsregionen NRWs angesiedelt sind, Pieck (IHK): „Unternehmer, die mit gutem
starteten Mitte Februar in ihre 18-monatige Beispiel vorangehen und für das Thema
Phase: in Aachen, im Bergischen Städtedrei- brennen, ermutigen andere dazu, CSR-The-
FOTO: HELMUT BEYERS GMBH eck, in Düsseldorf, Köln/Bonn, der Metropo- men anzugehen.“ Ein Prinzip, das auch die
le Ruhr, im Münsterland, am Niederrhein, Innovationsexperten nutzen.
in Ostwestfalen-Lippe und in Südwestfalen. Im Münsterland arbeitet das Team um
Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin, Projektmanagerin Sonja Raiber nach dem
wichtig.“ Und doch betont er, dass der Im- erklärte zum Start: „Neue Qualifizierungsse- „Train-the-Trainer“-Konzept: Hier fließt das
puls zunächst von innen heraus – aus dem minare, Beratungsangebote oder ein gemein- Fördergeld in die Schulung von Beratern
Unternehmen – kommen muss. Bei Beyers sames Technologie-Scouting von Wirtschaft der fünf Wirtschaftsförderungen und der
Innovation braucht Partner war es der Leiter der automatischen Ferti-
gung, der sich ein System wie MES wünsch-
te – maßgeschneidert auf das Unternehmen
und dessen Anforderungen. „Man braucht
und Hochschule sind vielversprechende
Ansätze, um das hohe Potenzial des Mittel-
stands für neue Innovationen hier in NRW
gezielt umsetzen zu können.“
Handwerkskammer. „Aber nicht nach dem
Gießkannenprinzip, sondern ganz gezielt“,
betont Raiber. Denn über ein weiteres Förder-
projekt – Enabling Innovation Münsterland
Mit dem Projekt „NRW.Innovationspartner“ fördert das Land Beratungsangebote für die regionale Wirtschaft. Partner, weil man als KMU nicht die Kapa- Dabei ergeben sich – je nach Region – – habe man bereits Felder ausgemacht, in
Wie wichtig solche Netzwerke sind, betonen auch Technologievorreiter aus dem Mittelstand. zitäten hat, alles alleine zu machen“, sagt ganz unterschiedliche Ansätze. Havva Cos- denen die Region besonders stark aufgestellt
Renker. Sein Unternehmen arbeitet unter kun-Dogan, Leiterin der Abteilung Grün- sei: Digital Solutions (digitale Lösungen), Life
von Anne Jeschke anderem mit Hochschulen zusammen – mit dung und Innovation bei AGIT, der Aachener Sciences (Lebenswissenschaften), Enginee-
„Experten, die tief drin stecken in der Ma- Gesellschaft für Innovation und Technolo- ring Pro (Ingenieurleistungen), Materials and
E
terie“. In einem gemeinsamen Projekt mit gietransfer, etwa arbeitet mit ihrem Team Surfaces (Werkstoffe und Oberflächen) sowie
in Sprung, der die Schallmauer werden sie bei der Helmut Beyers GmbH, ker, Manager Strategie und Innovation beim den Hochschulen Niederrhein und aus dem daran, nun vor allem die ländliche Region Sustainable Eco (Nachhaltigkeit). Genau an
durchbricht: Als der österreichische einem Fertigungspartner für elektronische rund 150 Mitarbeiter starken Mittelständler: niederländischen Venlo tüfteln sie etwa an außerhalb der 240 000 Einwohner-Stadt zu diesen Stellen knüpft man hier nun an.
Extremsportler Felix Baumgartner Baugruppen und Komplettsysteme. In den „Wir bilden damit zentrale Aspekte unserer intelligenten Lösungen in der Logistik – da- stärken: „Wir haben bereits ein sehr starkes
im Jahr 2012 aus der Stratosphäre Produktionshallen in Mönchengladbach Arbeitsprozesse digital ab, etwa den Auf- mit der Wareneingang in Zukunft schneller Zentrum: mit innovativen Unternehmen, Backoffice bei der NRW.BANK
auf die Erde springt, verfolgen mehr als bestücken Mitarbeiter und Maschinen Pla- tragsfortschritt, den Ressourceneinsatz, die und fehlerfrei verläuft. Per Smartwatch und mit Hochschulen und Forschungszentren.“ Unterstützung bekommen die Partner von
acht Millionen Zuschauer den waghalsigen tinen mit elektronischen Elementen – nicht Materialbestände.“ Diese können in Echtzeit Ringscanner verbuchen die Mitarbeiter ange- Im ländlichen Teil der Region Aachen nehme der NRW.BANK. Hier ist das Backoffice an-
Weltrekord per Videostream. Damit solche nur für die Medienserver, sondern beispiels- überwacht – und Teile entsprechend bestellt lieferte Artikel und prüfen, ob es sich dabei der Innovationsspiegel merklich ab, unter gesiedelt, in dem die Fäden zusammenlauf-
technisch anspruchsvollen Übertragungen weise auch für intelligente Lösungen im und aufgefüllt oder Arbeitsschritte optimiert um die richtige Ware handelt. anderem weil die Nähe zu Hochschulen und en. Die Förderbank für Nordrhein-Westfalen
– der Sprung startet in 39 Kilometern Höhe Smart Home. werden. Wenn ein Kunde anruft und wissen Dass Innovation kostet, ist klar. „Für das Forschungseinrichtungen entscheidend sei. informiert die Ansprechpartner in den Regi-
und Baumgartner fällt mit Geschwindigkei- Um dabei schneller und transparenter will, wo genau sein Auftrag steht, reicht in- Geld, das wir ins MES-System investiert ha- „Wir verstehen uns jedoch als eine Region onen zu Finanzierungsmöglichkeiten und
ten von bis zu 1342,8 Stundenkilometern zu sein als früher, um Fehler frühzeitig zu zwischen ein Knopfdruck. ben, wäre natürlich auch ein schönes Haus – die Schere soll hier nicht so stark ausein- entwickelt Qualifizierungsprogramme sowie
– funktionieren, benötigt man besonders erkennen beziehungsweise zu vermeiden in Düsseldorf drin gewesen“, sagt Jan Renker anderklaffen“, so Coskun-Dogan. Mit „NRW. Werkzeuge für die Beratung. Vor allem aber
leistungsstarke Übertragungssysteme, soge- und um besser planen zu können, nutzt Impuls von innen heraus und lacht. Aber: „Man muss immer den Nut- Innovationspartner“ will die AGIT nun ver- vernetzt sie die Ansprechpartner, damit diese
nannte Medienserver. Solche Technologie das Unternehmen dabei das Produktions- Jan Renker weiß von Berufs wegen, wor- zen, der daraus resultiert, vor Augen haben.“ stärkt praxisnahe Workshops anbieten, Un- voneinander lernen und von den Erfahrun-
kommt komplett aus Nordrhein-Westfalen: leitsystem MES: Manufacturing Execution auf es ankommt, wenn Mittelständler auf Doch auch mit kleineren Investitionen – wie ternehmen und Forschungseinrichtungen gen der anderen profitieren. „Wir arbeiten alle
Die Firma Riedel aus Wuppertal entwickelt, System. „Man kann es sich vorstellen wie Innovationen, auf Digitalisierung setzen für die Smartwatches und Ringscanner, so- besser vernetzen, Begleitmaterial wie ein gemeinsam daran, dass der Mittelstand effi-
vertreibt und betreibt die Server, hergestellt einen digitalen Schatten“, erklärt Jan Ren- wollen. „Netzwerke sind dafür extrem genannte Wearables – können Unternehmer Handbuch für Unternehmen erstellen so- zient an Informationen kommt“, erklärt
4 STARKES LAND Nordrhein-Westfalen STARKES LAND Nordrhein-Westfalen 5Titelstory
„In der
Dr. Herbert Rath (l.) ist Diplom-Ökonom
FOTOS: ZENIT
Jörg Hopfe, bei der NRW.BANK zuständig für geliefert“, erklärt Geschäftsführer Ferdi Hil-
die Innovationspartner. Bei der Flut an Mate- gers. Dadurch würden weitere Arbeitsabläufe und Geschäftsführer von ZENIT. Er berät
rial falle es vielen schwer, das herauszufiltern, automatisch angestoßen. Seine Mitarbeiter Unternehmen u. a. zu den Themen
Belegschaft
was für sie ganz konkret relevant sei. Sein Kol- informieren den Kunden, dass seine Ware Innovation und Internationalisierung.
lege Wolfgang Durynek ergänzt: „Ein weiterer soeben ausgeliefert worden ist oder schicken Dr. Mark R. Kaspers (r.) ist Diplom-
Schwerpunkt ist, Berührungsängste der KMU sofort die Rechnung raus. Und so kann Hil- Physiker und bei ZENIT Experte für
schlummert
zu den Hochschulen und Forschungszentren gers überflüssige Standzeiten ermitteln und Innovation und Industrie 4.0.
abzubauen.“ den Ursachen im Gespräch mit den entspre-
Genau dafür ist Andreas Nevoigt im Boot, chenden Kunden auf den Grund gehen.
Maschinenbau-Professor an der Fachhoch-
schule Südwestfalen. Auch er beobachtet,
dass sich KMU teilweise noch schwer tun in
Ein externer Dienstleister hat das System
speziell für die Spedition programmiert. Da-
rüber, was digitale Hilfen aus datenschutz-
riesiges tigen Neuerungen dürfen Entscheider nur
nicht vergessen, ihr Team mitzunehmen.
der Zusammenarbeit mit Hochschulen. Mit-
hilfe der Fördermittel will er das ändern, will
mit seinen Partnern für gemeinsame Dritt-
rechtlichen Gründen für die Fahrer bedeu-
ten, habe man bereits 2004 diskutiert, als die
Sendungsverfolgung per Tablet eingeführt
Potenzial“ Laufen Unternehmen, die sich all dem
verschließen, Gefahr, abgehängt zu werden?
mittelprojekte werben und diese initiieren. worden sei, sagt Hilgers. Mittlerweile sei das Herbert Rath und Mark R. Kaspers RATH: Jedem muss klar sein: Innovation
„Die Worte Industrie 4.0 und Digitalisierung in seinem Betrieb kein Thema mehr. „Der vom Zentrum für Innovation und ist Zukunftssicherung – egal, wo sie
hört man überall“, sagt Nevoigt. „Es geht aber Fahrer ist durch den gesetzlich vorgegebe- stattfinden soll: ob auf der technischen,
Technik in Nordrhein-Westfalen
doch darum, den ganz konkreten Bedarf eines nen Tachografen ohnehin gläsern.“ Hilgers der organisatorischen oder der personellen
Unternehmens zu ermitteln.“ Dabei, glaubt beschäftigt 58 Mitarbeiter. Der Verkehrsfach- im Gespräch darüber, wie kleine Ebene. Sie ist erforderlich, um das Unter-
er, können Hochschulen und Forschungszen- wirt, den das Thema Digitalisierung auch und mittlere Unternehmen nehmen wettbewerbsfähig zu halten.
tren diesen helfen, „auch wenn wir natür- ganz persönlich begeistert, setzt ebenfalls auf zukunftsfähig bleiben – und KASPERS: Und das nicht nur bis mor-
lich keine Unternehmensberatung machen Netzwerke: „Es ist wichtig, digitale Lösungen welche Rolle Beratungsstellen und gen – sondern über Jahre hinweg.
dürfen“. aus anderen Branchen kennenzulernen.“ Netzwerke dabei spielen.
Nevoigt nennt ein Beispiel aus der Auto- Denn alles in allem sei das Thema Innovati- Durch das Förderprogramm NRW.Innovationspartner
mobilindustrie: Wie sollen Hersteller von on ein „hartes Brett“: „Jeder stellt sich darun- arbeiten viele Stellen im Land jetzt an noch mehr
Abgasanlagen mit dem Wandel hin zur ter etwas anderes vor. Der eine erwartet eine tronische Einreichungsmöglichkeiten. darin unterzugehen. Aber es gibt auch Beratungsangeboten und einer noch besseren
Elektrifizierung umgehen? Vertreter aus der komplette Änderung ganzer Marktsegmente, Das Interview führte Anne Jeschke Instrumente, die leicht umzusetzen sind. solche, die ihr gelassen entgegensehen, Vernetzung. Ist das aus Ihrer Sicht überhaupt nötig?
Wissenschaft könnten dabei helfen, betont der andere sieht eine Prozessoptimierung.“ weil sie gut vorbereitet sind. Der Begriff RATH: Keine Frage: Wir müssen die Netzwerke
Nevoigt. „Sie können für das Unternehmen Für ihn gehe es um Vernetzung untereinan- Wenn das so leicht geht – warum passiert in Industrie 4.0 ist ja wenig klar. Deswegen noch breiter aufstellen – und sie bekannter
recherchieren, wo die Reise hingeht und pro- der – und darum, Automatismen auszulösen. STARKES LAND: Herr Rath, Herr Kaspers: Industrie vielen Unternehmen bislang noch wenig? leisten Beratungsstellen Übersetzungsarbeit: machen. Unternehmen sollen überall
gnostizieren, wie sich die Märkte entwickeln.“ 4.0 und Digitalisierung sind die klassischen Schlag- RATH: Wir machen die Erfahrung, dass Was bedeutet Industrie 4.0 konkret für ein wissen, an wen sie sich wenden können.
Zusammen ließen sich Vorschläge erarbeiten, Kritik an kurzer Laufzeit worte. Aber gerade im Zusammenhang mit kleinen man sie im Innovationsprozess unter- bestimmtes Unternehmen? Das kann etwa Deswegen dürfen auch die Akteure unter-
welche neuen Komponenten sich mit den Um den Austausch darüber zu fördern, gibt und mittleren Unternehmen (KMU): Wovon sollten nehmensspezifisch unterstützen muss. Es eine digitale Nachverfolgung der Aufträge schiedlicher Beratungsstellen keine Hem-
bestehenden Technologien herstellen lassen. es „NRW.Innovationspartner“. Doch 18 Mo- wir sprechen, wenn wir von Innovation sprechen? gibt natürlich viele pfiffige Unternehmen, in der Produktion sein. Oder ein automa- mungen haben, sich zusammenzuschließen
Welche Hürden es dafür zu überwinden gilt, nate sind kurz für ein derart komplexes The- KASPERS: Industrie 4.0 ist natürlich ein Teil die keine Beratung brauchen. Aber eben tisiertes Lagerwesen. Für manche Firmen und einander Fragen zu beantworten.
weiß Nevoigt: KMU sind häufig mit dem Ta- ma, das sich im ständigen Wandel befindet. von Innovation. Innovation bei KMU auch Firmen, die sich schwer tun mit der ist es aber auch einfach nur eine Website
gesgeschäft ausgelastet, und Hochschulen oft „Natürlich sind wir froh, dass es diese För- fängt aber viel früher an: Darunter fallen Innovation: sowohl damit, die Bedeutung oder ein Konzept zum Online-Marketing. Worauf kommt es Ihrer Meinung nach besonders
nicht in der Lage, schnell genug zu reagieren. derung gibt“, sagt Havva Coskun-Dogan aus beispielsweise das Ideenmanagement als solche anzuerkennen, als auch mit dem an, wenn diese Akteure Unternehmern Lust
Bis Anträge auf Fördermittel für Forschungs- Aachen. Und doch kritisiert sie: „Die Laufzeit oder eine Neustrukturierung. Es geht dafür nötigen Management. Neuerungen Industrie 4.0. bedeutet nicht gleich, die komplette auf Innovation machen wollen?
projekte gestellt – und bewilligt – sind, ver- ist viel zu kurz.“ Die Regionen könnten da- darum, eine Kultur im Unternehmen zu fallen schließlich nicht vom Himmel. Produktion umzustellen. Wie überzeugen Sie KASPERS: Bei Veranstaltungen sollten
geht oftmals wertvolle Zeit und der adminis- mit zwar Pilotprojekte starten und Angebote schaffen und zu pflegen, die das Hervor- diejenigen davon, die Angst vor großen Veränderun- nicht nur Forscher oder Berater zu Wort
trative Aufwand für die Unternehmen bei der anschieben – „mehr jedoch nicht“. Ein As- bringen von Neuerungen unterstützt. Nun sind Mittelständler häufig schon mit gen haben oder sich um ihren Arbeitsplatz sorgen? kommen, sondern vor allem Unter-
Projektabwicklung ist teilweise recht hoch. pekt, den auch Professor Nevoigt anmerkt: In diesem Stadium fangen wir an, von dem Tagesgeschäft ziemlich ausgelastet. KASPERS: Manche befürchten in der nehmer, die schon erfolgreich digitale
„Das Projekt endet fast schon wieder, bevor Innovationen zu sprechen. Und da sind RATH: Deshalb droht das Thema ja auch Tat, dass in Zukunft nur noch Roboter Strukturen eingeführt haben und die
Statusänderung per Geofancing es richtig angefangen hat.“ Deswegen hof- wir noch ganz weit weg von digitaler oft unterzugehen. Viele kleine und unterwegs sind. Unsere Erfahrung zeigt, idealerweise von einem KMU kommen.
Dass es sich aber lohnt, Zeit und Geld in neue fen die Innovationsexperten, dass die nun Transformation oder Industrie 4.0. mittlere Unternehmen haben eben nicht dass auch kleine Lösungen, die schnell RATH: Sie kochen alle nur mit Wasser. Und
Technologien zu investieren, steht für Ferdi angeschobenen Vorhaben auch über die die üppigen Ressourcen, um sich beispiels- umsetzbar und kostengünstig sind, die wenn andere sehen, dass jemand das
Hilgers, Geschäftsführer von Hilgers Trans- eineinhalb Jahre hinaus unterstützt und Ideenmanagement: Wieder so ein weise ganze Innovationsabteilungen zu Produktivität erhöhen können. Es ist Wasser erfolgreich zum Sprudeln gebracht
port in Monheim am Rhein, außer Frage: systematisch gefördert werden. n Begriff, der wenig greifbar ist. leisten. Aber genau deswegen braucht es doch nicht das Ziel, alle Menschen aus hat, fühlen sie sich möglicherweise auch
Schon seit Jahren arbeitet der Logistikdienst- RATH: Es schlummert ein riesiges Potenzial Netzwerke und Beratungsstellen, die ihnen Produktionshallen zu verbannen. Sondern motiviert. Angst führt ja zu nichts. n
leister mit Tablets, auf denen die Fahrer ihre in der Belegschaft. Warum soll man die zur Seite stehen. Etwa wenn es darum es geht um Hilfen, die Angestellten den
FOTO: MÜNSTERLAND E. V.
i
Sendungen abarbeiten und den jeweiligen Idee eines Drehers an der Bank versiegen geht, wie sie Neuerungen finanzieren Berufsalltag erleichtern. Das können
Status vermerken. Die Spedition transpor- lassen, weil er keinen Rahmen findet, sie können – beispielsweise welche Fördermittel einfache Dinge sein wie Tablets, auf denen
tiert kein Sammel- oder Stückgut, sondern einzubringen? Je mehr Chefs es schaffen, infrage kommen. Und wir müssen ihnen die Arbeitsschritte angezeigt werden. Facts
Alu-Profile, sechs Meter und länger. Seit dieses schlummernde Potenzial zu klarmachen: Investitionen in Innovation RATH: Hinzukommt doch, dass auch Das Zentrum für Innovation und Technik in Nord-
wenigen Wochen wird der Status nun per wecken, desto besser. Das bedeutet: Der amortisieren sich in der Regel sehr schnell. Roboter programmiert werden müssen. rhein-Westfalen, kurz ZENIT, sitzt in Mülheim an
Geofancing automatisch gesetzt: Über GPS Produktionsleiter sollte sich dringend Und wenn sie mir helfen, einen sehr der Ruhr. Die GmbH wurde 1984 gegründet und
zeichnet das System beispielsweise auf, wenn mal mit Kollege Müller, der an der Beim Thema Industrie 4.0 hagelt es allerdings schweren Gegenstand viele Male am Tag ist ein Public Private Partnership mit Beteiligung
ein Fahrer beim Kunden – dazu gehören Drehbank steht, zusammensetzen. oft Kritik: Der deutsche Mittelstand habe hoch- und herunterzuheben, dann ist der nordrhein-westfälischen Landesregierung,
Unternehmen aus der Automobil- und Ma- KASPERS: Und dem Kollegen auch den Anschluss längst verloren. das eine willkommene Erleichterung. Mit dem Netzwerk ZENIT e. V. mit rund 200 vor allem
schinenbaubranche – ankommt und wann wirklich zuhören. Es gibt aber auch KASPERS: Viele Mittelständler sehen da gerade technischen Hilfen lassen sich Kosten mittelständischen Mitgliedsunternehmen sowie
er diesen wieder verlässt. „Dann ändert sich Beim Thema Innovation lohnt es sich, ganz genau ganz einfache Mittel wie einen eine riesige Welle auf sich zukommen. Sie senken. Den Menschen werden sie meiner einem Bankenkonsortium.
die Angabe von allein, das Produkt gilt als hinzuschauen. Ideenbriefkasten oder ähnliche elek- haben Angst, sie zu verpassen oder sogar Auffassung nach nicht ersetzen. Bei derar-
6 STARKES LAND Nordrhein-Westfalen STARKES LAND Nordrhein-Westfalen 7Grand Départ
Repräsentativ: das Entrée
FOTO: LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF/MELANIE ZANIN
FOTO: FC. DRAG
des De Medici Düsseldorf
tionale Bedeutung und Werbekraft
des Events: „Düsseldorf hat durch
den Grand Départ die Möglichkeit,
sich nachhaltig quer durch Europa
beziehungsweise auch darüber hin-
aus so zu zeigen, wie es ist: herzlich,
treu, bunt, ein bisschen verrückt
und auf alle Fälle fahrradbegeistert.
Düsseldorf ist gerade auf dem bes-
ten Weg, sich zu einer Fahrrad-Stadt
zu entwickeln und der Grand
Départ ist dafür das ideale Signal.
Dass wir als Derag Livinghotel De
Medici hier ein Teil des großen Gan-
21
rismus in den kommenden Jahren Für die Anreise aus dem weiteren zen sein können, das ist für mich als
ergibt. Bei den Ausgaben fallen die In- und Ausland ist die Kompetenz Direktor und mein gesamtes Team
besonderen Sicherheitsvorkehrun- des Flughafens Düsseldorf gefor-
gen ins Gewicht. Überleitungen, dert. Das Drehkreuz im Rheinge-
Ausschilderungen, Schleusen und biet bereitet sich auf ein außer-
Düsseldorf
geschultes Sicherheitspersonal
sollen einen entspannten und ri- Etappen gewöhnlich starkes Wochenende
mit tausenden Gästen aus Nah zeigt, wie es ist:
Die Tour de France führt an vielen Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt vorbei: OB Thomas Geisel und Tourdirektor Christian Prudhomme vor dem Schlossturm. sikofreien Aufenthalt gewährleis- und Fern vor. Thomas Schnalke,
ten. Die Liste der Unterstützer ist Nach 13 Kilometern
Fahrt wird in Düssel-
Sprecher der Geschäftsführung herzlich, bunt und
lang – besonders erwähnenswert der Flughafen Düsseldorf GmbH
fahrradbegeistert.
Tour de France in Klein-Paris
dorf das erste Gelbe
ist das große Engagement der Bür- sieht darin eine Investition in die
Trikot verliehen.
gerschaft. Mehr als 2200 freiwilli- Zukunft: „Das Sporthighlight ist Bertold Reul, Direktor Derag Livinghotel De Medici
ge Helfer haben sich gemeldet und die Visitenkarte, die unsere Stadt
mehr als 50 Gruppen planen Feste in diesem Jahr abgeben wird. Der
„Bonjour le Tour“ : Die Vorbereitungen für den „Grand Départ“ und besondere Sportveranstaltun- Flughafen wird bestmöglich auf die einfach eine große Freude und bild-
in Düsseldorf laufen auf Hochtouren. gen entlang der Strecke. Gäste vorbereitet sein, die mit dem lich gesprochen die letzte Speiche
Flugzeug zur Tour de France anrei- am Rad.“
150
von Nadia Weiss
Mit dem Rad zur Tour sen. Aus über 200 Städten ist unsere Bei so viel Begeisterung und posi-
Für die Besucher von außerhalb Landeshauptstadt komfortabel über tiven Schwingungen kann nur noch
J
wird dringend empfohlen – wenn Direktverbindungen zu erreichen.“ auf das ambitionierte Rahmenpro-
eder hat wohl die Bilder der musku- er – wird nun Düsseldorf vom 29. Juni bis tungen erfolgreich zu positionieren. Düs- schon nicht sportlich auf das Fahr- Die Fluggesellschaften bieten al- gramm hingewiesen werden, das
lösen Männer auf zwei Rädern vor 2. Juli die Ehre zuteil, Austragungsort für den seldorf kann solche Großevents – davon rad – zumindest auf öffentliche Ver- Millionen len radbegeisterten für Groß und Klein und
Augen, die durch Städte rasen, die „Grand Départ“, die erste Etappe der großen werden sich die vielen Zuschauerinnen und kehrsmittel umzusteigen. Durch Ländern wie Italien, jedes Portemonnaie
FOTO: FC. RHEINBAHN
schönsten Landschaften Frankreich-Rundfahrt, zu sein. Zuschauer an der Strecke sowie Millionen die Kooperation mit der Rhein- Klicks gab es auf Spanien, Frankreich, etwas zu bieten hat.
durchqueren und sich schweiß- „Mit dem Grand Départ der von Menschen an den TV-Bildschirmen bahn, die mit akribischer Vorarbeit der Homepage England oder den USA Düsseldorf zeigt, dass
FOTO: FLUGHAFEN DÜSSELDORF
gebadet auf Bergstraßen ab- Tour de France kommt im im In- und Ausland überzeugen können“, ein Ersatzfahrnetz für die durch letour.fr 2016. ein ausgezeichnetes es nicht nur eines der
kämpfen. Am Ende der Mühe Sommer ein Sportereignis von zeigt sich Düsseldorfs Oberbürgermeister die Tour gesperrten Streckenteile Streckenangebot. Nach wirtschaftlichen Zentren
steht der Triumph und die eu- weltweiter Bedeutung nach Thomas Geisel hochmotiviert. Seine Ad- ausgearbeitet hat, ist eine kosten- der Landung geht es be- Deutschlands ist, das mit
phorische Begrüßung durch tau- Düsseldorf. Der Start der legen- ministration arbeitet auf Hochtouren, um günstige und effizientere Alternati- quem und zügig weiter: glamouröser Königsallee,
sende Fans, die am Streckenrand dären Frankreich-Rundfahrt ist das Großereignis zu jenem Erfolg zu führen, ve zu Auto und Motorrad gegeben. Bus, S-Bahn oder Taxi historischer Altstadt und
ihre Helden anfeuern. Nicht dabei eine große Chance für die den die Bevölkerung und die zahlreichen Die Rheinbahn möchte mit ihrem bringen die Besucher Rheinseligkeit sich einen
umsonst gilt die Tour de France Landeshauptstadt – für unser Sponsoren erwarten. Engagement bewusst ein Zeichen auf kurzen Wegen in Platz im Herzen der Be-
190
nicht nur als das „verrückteste Stadtmarketing, für Düsseldorf Ein Blick auf die neuesten Zahlen und für ein zukunftsorientiertes Mobi- die Stadt. Hochmotiviert: Michael sucher erobert hat. In
Fahrradrennen der Welt“, son- Bestens vorbereitet: als sportbegeisterte Kommune Planungen zum „Grand Départ“ können im litätskonzept setzen, wie Vorstand Clausegger, Vorstand Düsseldorf wird auch
dern auch als eines der prestige- Thomas Schnalke, und auch für Düsseldorf als Rathaus für ungetrübte Vorfreude sorgen. Michael Clauseggem festhält: „Die Vorfreude bei der Rheinbahn der Sportgeist großge-
reichsten. Diesmal überquert das Chef des Flughafens 630 000-Einwohner-Metropo- So stehen wenige Wochen vor dem Ereignis Rheinbahn wirbt seit Langem für Touristikern schrieben, und zwar in
Fahrerfeld zum ersten Mal seit Düsseldorf le, die bewusst das Fahrrad als Ausgaben von rund 13 Millionen Euro für Bike & Ride als echte Alternative Länder Große Begeisterung vor dem Tour- angenehmer Verbindung mit dem
zehn Jahren den Rhein in das Verkehrsmittel fördern möch- den Tourstart bereits fixierte Einnahmen zum Auto in der Stadt. Daher ist start herrscht nicht zuletzt bei den französischen „Savoir-vivre“. Wer
deutsche Nachbarland. Nach Köln, Frank- te. Der Grand Départ ist auch eine große von acht Millionen Euro gegenüber. Hier die Rheinbahn beim Tourstart der weltweit Touristikern. Bertold Reul, Direktor kann, der strampelt Ende Juni nach
furt und zuletzt vor dreißig Jahren Berlin Chance für die Sportnation Deutschland, nicht eingerechnet ist der Mehrwert, der optimale Mobilitätspartner aller übertragen die des exklusiven Derag Livinghotels Düsseldorf – die Tour kommt nicht
– damals noch vor der trennenden Mau- sich als Austragungsort für Großveranstal- sich durch den Werbeeffekt für den Tou- Radsportfans.“ Tour de France. De Medici betont etwa die interna- so schnell wieder. n
8 STARKES LAND Nordrhein-Westfalen STARKES LAND Nordrhein-Westfalen 9Studieren in NRW
men grüßen. Und das, obwohl inzwischen
20 000 Studierende an der Universität ein-
geschrieben sind. Während viele von ihnen
am Haardter Berg über der Stadt lernen,
befindet sich die Fakultät III (Wirtschafts-
wissenschaften, Wirtschaftsinformatik und
Wirtschaftsrecht) seit Sommer 2016 im his-
torischen Unteren Schloss inmitten des Zent-
rums. Wie es nach dem Bachelor weitergehe?
„Den Master wähle ich nach dem Fach und
nicht nach der Stadt“, betont Hannah Weber.
Sie kann sich aber durchaus vorstellen, in
Siegen zu bleiben.
Private Universität mit
knapp 2500 Studierenden
München. London? Witten! Louis Jarvers
erntete skeptische Blicke seiner Freunde,
als er entschied, aus seiner süddeutschen
Heimat ins Ruhrgebiet zu ziehen statt in
die britische Metropole. Nach dem Abitur
machte er zunächst ein Freiwilliges Soziales
Jahr in Tansania. Bei der Suche nach dem
richtigen Studienfach stolperte er dann re-
gelrecht über die Universität Witten/Herde-
cke – beziehungsweise den interdisziplinären
Studiengang PPE: Philosophy, Politics and
Economics. „Ich finde es unheimlich span-
nend, die Gesellschaft aus den verschiede-
nen Perspektiven zu beleuchten“, sagt der
22-Jährige. Beim Auswahlgespräch in Witten
überzeugte ihn die nahbare, sehr persönliche
Atmosphäre – die, wie er einräumt, manch-
mal auch anstrengend sein kann. Nur knapp
2500 Studierende sind hier eingeschrieben.
FOTO: FOTOLIA/SIMON
Bedeutet: „ein tolles Betreuungsverhältnis
und hohe Qualität der Lehre“.
Die Entscheidung gegen den Studienplatz
Fachhochschule mit MINT-Schwerpunkt: An der FH Aachen sind mehr als 13 500 Studierende eingeschrieben. in Großbritannien hat Louis Jarvers nicht
bereut. „Es geht hier nicht nur darum, Wis-
sen zu konsumieren. Wir lernen, uns eine
Meinung zu bilden und diese auch zu formu-
„Hier bin ich nicht nur
einem MINT-Schwerpunkt (Mathematik, kation studiert. „Mir gefällt, dass ich hier in lieren und zu verteidigen.“ Als Studierender
Informatik, Naturwissenschaften und Tech- Siegen Fächer kombinieren und meine Kurse
nik) umfasst das Studienangebot auch die selbst zusammenstellen kann“, sagt sie. Ein
Bereiche Wirtschaftswissenschaften und Ge- Umstand, den auch Uni-Sprecher André Zep- Das Studium
FOTO: PRIVAT
eine Nummer“
staltung. Die wichtigsten Forschungsthemen penfeld betont: „Siegen zeichnet sich durch
sind Energie, Mobilität und Life Sciences. außergewöhnliche Studiengänge aus, die es an einer
Über das Stipendienprogramm der FH be- sonst in ihrer Kombination nur selten in Fernuni macht
Witten statt London, Fernstudium statt Hörsaalgeflüster: Studierende aus Nordrhein-Westfalen
kommt Julia Rauw sogar finanzielle Unter- Deutschland gibt.“ Ein weiteres Beispiel: der man nicht
stützung. Dass sie nur wenige Kommilitonin- neue Master „Plurale Ökonomik“, bei dem es
erzählen, warum sie sich für Hochschulen im Land entschieden haben. nen hat, macht ihr nichts aus: „Ich werde nicht nur um betriebswirtschaftliches Wis- nebenbei.
hier nicht anders behandelt, weil ich eine sen geht, sondern auch um Kommunikation, Tanja Hilger, Fernuniversität in Hagen
von Anne Jeschke Frau bin.“ Auch Aachen gefällt ihr – nur das Ethik und Organisationsentwicklungen. Hier
Wetter, das lasse gelegentlich zu wünschen gibt es auch Wirtschaftsmaster mit dem Fo-
J
übrig. kus auf kleine und mittlere Unternehmen, sei man nicht nur eine Matrikelnummer, die
ulia Rauw wusste, dass sie studieren sen an der Fachhochschule (FH) Aachen, habe.“ Außerdem sei der Praxisanteil hoch: auf Controlling und Risikomanagement oder abgehakt werde, sondern man könne Ein-
will. Nur was? Um Bedenkzeit zu ge- hat den Master begonnen. Vor dem Bachelor Gastdozenten aus der Wirtschaft, Projekte in Besondere Fächerkombinationen einen Mix mit Informatik: Human Compu- fluss nehmen.
winnen, lernte die junge Frau, die aus informierte sie sich über Studiengänge und Unternehmen, die Abschlussarbeit über Pho- Eine Sache, über die sich auch Studierende ter Action. Das alles gibt es nicht umsonst: Rund
dem deutschsprachigen Teil Belgiens Hochschulen in ihrem Heimat- und im Nach- tovoltaik-Contracting, welche die 24-Jährige der Universität Siegen ab und an beschwe- Da ist noch etwas, das Hannah Weber 48 000 Euro kostet beispielsweise das Hu-
stammt, nach dem Abitur zunächst Pferde- barland – und entschied sich für die Grenz- bei den Stadtwerken Düren geschrieben hat. ren. Hannah Weber allerdings kennt das, an der Uni Siegen besonders schätzt: „Man manmedizin-Studium – ein besonderer Mo-
wirtin: „So wie andere ins Ausland gehen, stadt im Südwesten Nordrhein-Westfalens. An der FH Aachen sind mehr als 13 500 sie ist im Siegerland aufgewachsen. Die hat hier nicht das Gefühl, nur eine unter dellstudiengang, für den die private Uni-
bildete ich mich in meinem Hobby weiter.“ „Weil der Studiengang hier eher maschinen- Studierende eingeschrieben, sie können 22-Jährige sitzt an ihrer Bachelorarbeit, hat Tausenden zu sein.“ Sie begegne Dozenten, versität bekannt ist. Aber: „Hier sollen sich
Heute studiert sie Wirtschaftsingenieurwe- baulastig ist – so wie ich es mir gewünscht zwischen 70 Studiengängen wählen: Neben Geschichte sowie Sprache und Kommuni- die sie auch nach zwei Jahren noch mit Na- nicht nur die Reichen tummeln“, betont
10 STARKES LAND Nordrhein-Westfalen STARKES LAND Nordrhein-Westfalen 11Studieren in NRW
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FOTO: PRIVATE UNIVERSITÄT WITTEN/HERDECKE GMBH
FOTO: HANS JUERGEN LANDES
Im Job zur
Doktorwürde
Die private Fachhochschule des
Mittelstands (FHM) mit Standorten
in Bielefeld und Köln ermöglicht
Fach- und Führungskräften die Hauptsache
berufsbegleitende Promotion.
gesund!
G
emeinsam mit ihren Partneruniver-
sitäten im britischen Worcester und
Gloucestershire bietet die FHM bereits
seit sechs Jahren berufsbegleitende Promoti-
onsprogramme zur Erlangung des Doktorti-
tels an. Fach- und Führungskräfte, die einen
akademischen Abschluss auf höchstem Ni- Die im Seminar gelernte Theorie in der Praxis anwenden – auch das lernen Studierende
veau anstreben, können zwischen dem Doc- an der Universität Witten/Herdecke.
tor of Business Administration (DBA) und
dem Doctor of Philosophy (PhD) wählen. Ausbildung und Beruf durch sehr gute ganz wenigen, die auch diejenigen unter-
Leistungen und besonderes Engagement stützen, die berufsbegleitend studieren“,
FOTO: FH MITTELSTAND GMBH
Hoher Besuch an der Universität Witten/Herdecke 1993: Helmut Kohl, Konrad Schily und aufgefallen sind. „Ob sie zuvor Abitur ge- erklärt van Nahl. Die Stiftung vergibt pro
Norbert Lammert (v.l.). Jahr rund 1000 Stipendien. Sie studieren
an über 300 Hochschulen bundesweit, in
Louis Jarvers. Über einen umgekehrten Ge- Promotionsstudentin und Mitarbeiterin Man hat NRW sind es aktuell etwa 800 Geförderte.
FOTO: PRIVAT
nerationenvertrag – organisiert von den der Hagener Hochschule. „Fernunis haftet Vollzeitstudierende bekommen pro Mo-
Studierenden – können sie das Studium der Ruf an, das Studium dort mache man hier nicht das nat insgesamt 815 Euro. Für Studierende,
später je nach Einkommen abzahlen. So nebenbei“, sagt Hilger. „So ist das keines- Gefühl, nur eine die berufsbegleitend eingeschrieben sind, Wir bieten folgende Studiengänge:
finanzieren die Absolventen den aktuell wegs.“ Wer sich weitgehend von zu Hause gibt es jährlich 2400 Euro für Maßnahme-
Eingeschriebenen ihre Ausbildung. weiterbildet, braucht Disziplin und Moti-
unter Tausenden
Bachelor
vation. Deswegen, betont Susanne Bosse- zu sein. Logopädie Ergotherapie
Wechsel in die Wissenschaft meyer, Sprecherin der Fernuniversität, sei
Wir lernen, uns Physiotherapie Pflege
FOTO: FLORIAN DANNERT
Hannah Weber, Universität Siegen
Tanja Hilger ist in einer Arbeiterfamilie es besonders wichtig, dass das Umfeld der
im Siegerland aufgewachsen. Nach dem Studierenden, die zu 80 Prozent berufstätig eine Meinung zu Hebammenkunde
Die FHM bietet berufsbegleitende Abitur machte sie eine Ausbildung zur sind und oft Familie haben, die Entschei- macht haben oder nicht, spielt dabei kei- bilden, diese auch Gesundheit und Diversity
Promotionsprogramme an. Chemielaborantin und arbeitete im öf- dung mittrage. ne Rolle“, erklärt SBB-Sprecher Andreas Gesundheit und
fentlichen Dienst. Die junge Frau bildete Mit mehr als 76 000 Eingeschriebenen van Nahl. Denn Meister oder vergleich-
zu formulieren und Sozialraum (berufsbegleitend)
Beide Programme sind auf eine Regelstudi- sich weiter, machte die Ausbilderprüfung, ist Hagen sogar die Universität mit den bar Qualifizierte können an sämtlichen zu verteidigen. Evidenzbasierung
enzeit von vier Jahren ausgelegt und werden lehrte als freie Dozentin. Erst später, Ende meisten Studierenden in Deutschland. Die Universitäten und Fachhochschulen im Louis Jarvers, Universität Witten/Herdecke
pflegerischen Handelns
von den britischen Universitäten als „Flying 20, kam der Wunsch auf, doch noch zu meisten sind zwischen 29 und 35 Jahre alt. Land studieren. Wer nach der Ausbildung (vorbehaltlich der Akkreditierung)
Faculty“ angeboten. Das Studium findet Sie lernen viel übers Internet, aber es gibt mindestens drei Jahre in dem erlernten Be-
berufsbegleitend statt und ist so auch mit auch Präsenztermine. Das Studienmaterial ruf tätig war, kann Studiengänge belegen, kosten. In der aktuellen Auswahlrunde ist Master
Vollzeitjob, Familie und Freizeit vereinbar.
Der Praxisanteil kommt per Post, sie arbeiten außerdem die fachlich der Berufspraxis entsprechen. die Online-Bewerbung bis zum 12. Juni Evidence-based
FOTO: BERNARD CRUTZEN
Zudem werden jedem Doktoranden während
ist hoch: Gast-
auf Online-Plattformen, auf denen sie sich Und auch für diejenigen, die ein anderes möglich. Van Nahl betont: „Fachkräfte mit Health Care
der gesamten Zeit zwei Doktorväter/-müt- auch mit Kommilitonen austauschen. Da- Fach studieren möchten, gibt es Möglich- Berufsausbildung und Studium sind sehr Gesundheit und Diversity
ter zur Seite gestellt. Die FHM qualifiziert dozenten aus der rüber hinaus gibt es bundesweit Studien- keiten. „Unsere Förderung ist eine von gefragt.“ n in der Arbeit (in Teilzeit,
mit ihren akkreditierten Bachelor-, Master-, zentren, an denen sich auch Lerngruppen
MBA- und Promotions-Studienangeboten
Wirtschaft, Projekte treffen.
vorbehaltlich der Akkreditierung)
Fach- und Führungskräfte mit betriebswirt-
schaftlichem Know-how insbesondere für
in Unternehmen.
Aufstiegsstipendium für Facts
i Die Hochschule für Gesundheit
Julia Rauw, FH Aachen (hsg) bietet als erste staatliche
die mittelständische Wirtschaft. Mittlerweile engagierte Talente Nordrhein-Westfalen ist heute einer der fünf Verwaltungshochschulen. Hochschule für Gesundheitsberufe
sind 4700 Studierende eingeschrieben. Zwischen 1500 und 2000 Euro kostet dichtesten Hochschulräume Europas: Fast ein Eine Hochschulkarte finden Interessierte ein umfassendes und praxisnahes
Jeden ersten Dienstag im Monat findet an studieren. „Aber nicht Vollzeit“, erzählt der Bachelor, für den Master zahlen Ab- Viertel aller deutschen Studierenden ist an Bil- im Internet: Studium. Hier ist der richtige Ort für
allen Standorten um 17.30 Uhr ein Studien- die 33-Jährige. Eher zufällig stieß Tanja solventen zwischen 800 und 1500 Euro. dungseinrichtungen im Land eingeschrieben. wissenschaft.nrw.de/studium/informieren/ Studierende,die den Zukunftssektor
infoabend statt. Interessierte können ohne Hilger auf den Studiengang Bildungswis- Tanja Hilger bekam dabei finanzielle Un- Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums hochschulkarte-nrw/ Gesundheit mitgestalten möchten –
Voranmeldung daran teilnehmen. n senschaften der Fernuniversität in Hagen. terstützung: über das Aufstiegsstipendi- gibt es 14 öffentlich-rechtliche Universitäten, Die Website studifinder.de soll helfen, sich im interdisziplinär und offen für neue
Sie entschied, ihn „einfach mal auszupro- um der SBB – Stiftung Begabtenförderung 16 öffentlich-rechtliche Fachhochschulen, Studienangebot zu orientieren. Dabei handelt Perspektiven.
www.fh-mittelstand.de bieren“ – und fühlte sich sofort „pudel- berufliche Bildung mit Sitz in Bonn. Ein sieben staatliche Kunst- und Musikhochschu- es sich um ein gemeinsames Projekt der öffent-
wohl“. So wohl, dass sie noch den Master Angebot im Auftrag und mit finanziellen len, 28 anerkannte private und kirchliche lich-rechtlichen Universitäten und Fachhoch- www.hs-gesundheit.de
Kontakt: Fachhochschule des Mittelstands (FHM) GmbH,
University of Applied Sciences, Ravensberger Straße 10 G, „Bildung und Medien“ belegte – und in Mitteln des Bundesbildungsministeriums, Hochschulen mit Hauptsitz im Land sowie schulen sowie des Ministeriums.
D-33602 Bielefeld die Wissenschaft wechselte: Heute ist sie das sich an Studienwillige richtet, die in
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International durchstarten Ideales Ausbildungskonzept
Ein duales Studium, das die Bedürfnisse der Studierenden
werden frühzeitig an das Unternehmen ge-
bunden und bereits während des Studiums
mit den betrieblichen Abläufen vertraut
gemacht.
Studieren unter Bananen kann man nicht nur in den Tropen, sondern auch am Niederrhein. Zusammen mit sowie die Anforderungen der Arbeitgeber im Blick hat, bietet
Kommilitoninnen und Kommilitonen aus 120 Ländern im Hörsaal über Entwicklungspolitik diskutieren – die Düsseldorfer IST-Hochschule für Management. Flexibilität als Vorteil für Arbeitgeber
auch das ist an der Hochschule Rhein-Waal ganz alltäglich. An der IST-Hochschule gibt es eine Beson-
FOTO: IST-STUDIENINSTITUT GMBH
derheit: Das Studium wird als Fernstudium
durchgeführt. So bietet es größtmögliche
FOTOS: FÜR BEIDE: HOCHSCHULE RHEIN-WAAL
Flexibilität und lange Ausfallzeiten der
Auszubildenden gibt es nicht. Das Wis-
sen wird durch moderne Lehrmethoden
vermittelt, wie Online-Vorlesungen oder
Studienhefte, die jederzeit im Online-Cam-
pus abrufbar sind. Bei den wenigen ergän-
zenden Präsenzphasen stehen – wie bei den
Prüfungen – mehrere Termine zur Wahl.
Durch dieses Konzept kann die Lernzeit je
nach Arbeitsaufkommen variabel gestal-
tet werden. Angeboten werden die dualen
Bachelorstudiengänge „Kommunikation
An der Düsseldorfer IST-Hochschule für Management wird das Studium als Fernstudium durchgeführt. & Eventmanagement“, „Kommunikation
& Medienmanagement“, „Hotel Manage-
F
ür Studierende liegen die Vorteile eines gleichzeitig umfangreiche Praxiserfahrung. ment“, „Tourismus Management“, „Sportbu-
dualen Studiums auf der Hand: Durch Zudem erhalten sie eine Ausbildungsver- siness Management“, „Fitnesswissenschaft
die Kombination einer betrieblichen gütung und haben gute Chancen, im An- und Fitnessökonomie“ sowie – neu ab Ok-
Ausbildung und eines akademischen Stu- schluss übernommen zu werden. tober 2017 – „Business Administration“. n
diums erlangen sie einen international an- Auch für Arbeitgeber ist ein duales Stu-
erkannten Bachelorabschluss und sammeln dium vorteilhaft: Engagierte Fachkräfte www.ist-hochschule.de
Die Hochschule Rhein-Waal hat derzeit insgesamt 25 Bachelor- und elf Masterstudiengänge an den vier Fakultäten am Campus Kleve (im Bild) und am
Campus Kamp-Lintfort im Angebot.
D
ie Hochschule Rhein-Waal mit ihren sich ebenso wie die interdisziplinär ausge- kommunikation zwischen Forschungsein-
Standorten Kleve und Kamp-Lintfort richteten Studiengänge herumgesprochen, richtungen, Gesellschaft und Wirtschaft
und rund 6700 Studierenden liegt sodass es nicht verwundert, auf dem Weg ausbildet. Zudem koordiniert sie das durch
Abitur 2017
zwar in der beschaulichen und grü- über die modernen Campusse genauso viel die EU-Kommission geförderte Projekt NU-
er Ausbildung im Unternehmen?
nen Region an der Grenze zu den Nieder-
landen, hat sich aber seit ihrer Gründung
Englisch, Spanisch und Chinesisch zu hören
wie Deutsch.
CLEUS, das sich verantwortungsvoller For-
schung und Innovation verpflichtet hat. Im Studium od
ides!«
»Machen Sie doch be
im Jahr 2009 ein Alleinstellungsmerkmal in Die Wege sind kurz, die Labore modern FabLab am Standort Kamp-Lintfort haben
der deutschen Hochschullandschaft erarbei- ausgestattet und die Studierenden profi- Studierende und interessierte Bürgerinnen für ein duales Studiu
m an
Entscheiden Sie sich tren in Deutschland. Jetzt
tet – und ist dafür international bekannt. tieren vom persönlichen Kontakt zu ihren und Bürger die Möglichkeit, mit 3D-Dru- einem der 29 FOM Hoc hschul zen
Schließlich werden mehr als zwei Drittel der Professorinnen und Professoren. Die Hoch- ckern und modernen Maschinen in einem Die Vorteile: informieren
Bachelor- und Masterstudiengänge komplett schule Rhein-Waal hat derzeit insgesamt 25 „Maker Space“ ihre eigenen Prototypen zu fom.de
in englischer Sprache angeboten. Dies hat Bachelor- und elf Masterstudiengänge an den entwickeln und kreativ die technischen Während Ihrer Ausbildungszeit im Unternehmen sammeln Sie wertvolle Berufserfahrung
vier Fakultäten – „Technologie und Bionik“, Möglichkeiten zu entdecken. Sie verdienen Ihr eigenes Geld
Gleichzeitig erlangen Sie den international anerkannten Bachelor-Abschluss
„Life Sciences“ sowie „Gesellschaft und Öko- Enge Kontakte bestehen auch zur regiona-
nomie“ am Campus Kleve und „Kommuni- len, aber auch internationalen Wirtschaft,
Die Studiengänge:
kation und Umwelt“ am Campus Kamp-Lint- sodass die Studierenden in Praktika, Unter-
fort – im Angebot. nehmensbesuchen, gemeinsamen Projekten Bachelor of Arts (B. A.) in Bachelor of Science (B. Sc.) in Bachelor of Engineering (B. Eng.) in
Innovativ, interdisziplinär, international: und betreuten Abschlussarbeiten Praxisein- Angewandte Pflegewissenschaft Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie Elektrotechnik*
Banking & Finance Wirtschaftsinformatik Elektrotechnik & Informationstechnik
Die Hochschule bietet Studierenden per- blicke erhalten und mit etwas Glück direkt Business Administration Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau*
sönliche Atmosphäre, moderne didaktische ihren späteren Arbeitgeber kennenlernen. Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik Mechatronik*
Methoden, hervorragende Ausstattung und In allen Studiengängen werden zusätz- Gesundheits- und Sozialmanagement Bachelor of Laws (LL. B.) in
International Management Wirtschaftsrecht
ein breites Studienangebot am Niederrhein. lich betriebswirtschaftliche und rechtliche Marketing & Digitale Medien Steuerrecht
Grundlagen sowie Soft Skills wie Präsenta- Pflegemanagement Öffentliches Recht**
Forschungs- und Praxisbezug in der Lehre tion und Kommunikation, Projektmanage- Soziale Arbeit
Die innovativen Studiengänge sind eng mit ment, soziale und interkulturelle Kompetenz * Kooperation mit der Hochschule Bochum. ** Kooperation mit der Landeshauptstadt München.
aktueller Forschung verknüpft. So wartet die und Konfliktmanagement vermittelt. So sind
studienberatung@fom.de 0800 1 95 95 95
Hochschule etwa deutschlandweit als einzi- die Absolventinnen und Absolventen opti-
Die Hochschule bietet persönliche Atmosphäre, ge mit einem grundständigen Studiengang mal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. n Aachen · Augsburg · Berlin · Bochum · Bonn · Bremen · Dortmund · Duisburg · Düsseldorf · Essen · Frankfurt a. M. · Gütersloh · Hagen · Hamburg
moderne didaktische Methoden, hervorragende „Science Communication and Bionics“ auf, Hannover · Karlsruhe · Kassel · Köln · Leipzig · Mannheim · Marl · München · Münster · Neuss · Nürnberg · Siegen · Stuttgart · Wesel · Wuppertal
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