Der Zürcher Hauseigentümer - HEV Zürich
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7 | 2018 Der Zürcher Hauseigentümer Seite 7 «Der Kanton Zürich ist bei den Einzonungen ein Musterknabe» Seite 18 BZO 2016: Einigung zwischen Stadt Zürich und Heimatschutz Seite 30 Minergie-Beiträge: Kanton erhöht Subventionen
SEITE DES DIREKTORS
BZO 2016 – endlich
Planungssicherheit
SCHADEN-
GEWITTER
Gross ist die Erleichterung, dass nun endlich die Teilinkraftsetzung
der BZO 2016 bevorsteht (vgl. S. 18). Ohne die Einigung zwischen
Stadt und Heimatschutz hätte die Planungsunsicherheit noch Jahre
Albert Leiser andauern können. Ein Albtraum für jeden Eigentümer.
Direktor
Hauseigentümerverbände Wie oft habe ich an dieser Stelle über die Teilrevision der Bau-
Stadt und Kanton Zürich
und Zonenordnung der Stadt Zürich geschrieben. Die BZO 2016 ist
nun einmal kein grosser Wurf. Verdichteter bauen wird man in
Zürich auch in Zukunft nicht wirklich können, obwohl dies sich
eigentlich als Lösung für die Probleme auf dem Wohnungsmarkt
aufgedrängt hätte. Aber Grünen und AL ging 2016 schon die
bescheidene Verdichtung zu weit, welche die neue BZO ermöglicht.
Um- oder Aufzonungen im grossen Stil gibt es keine. Für solche
muss man nach dem Willen der Stadt die Beratung des kommunalen
Richtplans 2019/20 abwarten. Von einer eventuellen späteren BZO-
Totalrevision schrieb Stadtrat André Odermatt in dieser Monats-
schrift. Wer die Geschichte der BZO 2016 mitverfolgt hat, weiss,
eine Totalrevision wird Jahre dauern. Die BZO 2016, die lediglich
eine bescheidene Teilrevision darstellt, hiess ursprünglich einmal
BZO 2013, dann auf Druck von HEV und Immobilienverbänden
neu BZO 2014 und bis zur Teilinkraftsetzung wird es 2019. Rechne.
An meiner Enttäuschung über die verpasste Chance, die Stadt
um ein bis zwei Stockwerke zu erhöhen, hat sich bis heute nichts
geändert. Ich frage mich nach wie vor, wie und wo die Stadt in
schuetzen-sie-ihr-haus.ch dem Mass wachsen soll, das für ihre Entwicklung notwendig wäre.
Dass dies durch die Ausnutzung der Reserven aus der BZO 1999
möglich ist, mag theoretisch stimmen. Im Unterschied zur Stadt
glaube ich jedoch nicht, dass diese Reserven auch tatsächlich realisiert
werden können.
Die Inkraftsetzung der neuen BZO erhöht jedoch die Rechts-
sicherheit. Freuen wir uns also erst mal darüber, dass die Phase der
Planungsunsicherheit ein Ende findet. Und es ist ja auch nicht
alles schlecht an der BZO 2016. Ich möchte hier nur das «Zürcher
Untergeschoss» erwähnen, welches nun ein Zürcher Erdgeschoss
ist. Immerhin. Das Tüpfelchen auf dem i wäre, wenn die Baubehörde
ab sofort alle Gesuche entgegennehmen würde. Damit würden
weitere Wartefristen vermieden und der Volkswirtschaft auf Neujahr
ein Schub verliehen.
Bei Gewitter drohen neben intensiven Regenfällen auch
heftige Sturmböen und Hagelschlag. Mit wenig Aufwand
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HE V 7-2018 | 3IMPRESSUM INH A LT
Geschäftsstelle Herausgeber SEITE DES DIREKTORS MOTION BOURGEOIS/LEISER
Hauseigentümerverband Hauseigentümerverband
29 Finanzielle Entschädigung bei
Zürich (HEV Zürich) 3 BZO 2016 – endlich Planungssicherheit
Kanton Zürich
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Redaktion 7 «Der Kanton Zürich ist bei den 30 Bis Ende Jahr von höheren Minergie-
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reto.vasella@hev-zuerich.ch «OBERFL ÄCHENABFLUSS»
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TEILI NK R A F T SE T ZUNG DER BZO 2016
43 Mein Freund, der Baum
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Heimatschutz DER ERBENRUF ( TEIL 2)
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52 Für Garten- und Kunstliebhaber
HEV Zürich (für Mitglieder im Seite 18 BZO 2016: Einigung zwischen Stadt Zürich und Heimatschutz
Albisstrasse 28 Jahresbeitrag inbegriffen).
Seite 30 Minergie-Beiträge: Kanton erhöht Subventionenn
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4 | HE V 7-2018 HE V 7-2018 | 5POLITIK
Rechtsberatung Verkauf Bewertung Verwaltung Baumanagement
SESSIONSNACHLESE DES PR Ä SIDENTEN
«Der Kanton Zürich ist bei den
Einzonungen ein Musterknabe»
In Bern stand die Selbstbestimmungsinitiative mit über 80 Rednern
im Zentrum der Sommersession. Doch auch die Zersiedlungsinitiative der
Jungen Grünen sorgte im Nationalrat für hitzige Diskussionen. Darüber
und über weitere für Hauseigentümer relevante Themen diskutierte Hans
Egloff mit dem Luzerner Nationalrat Michael Töngi (Grüne), bis vor
kurzem noch Generalsekretär des Schweizer Mieterinnen- und Mieterverbands.
Bei unserem letzten Gespräch während der bleibt. Wir hatten beispielsweise mehrere Ge-
Frühlingssession gab es das Gerücht, Bundesrat schäfte im Energiebereich, bei denen das BWO
Schneider-Ammann wolle das BWO (Bundesamt beigezogen wurde und als Gesprächspartner
für Wohnungswesen) auflösen und als Büro sei- äusserst wichtig war. Es bestand durchaus die
nem Departement einverleiben. Wie vor wenigen Angst, dass die Anliegen der Mieter, aber auch
Tagen bekannt wurde, wird das BWO seine Büros der Vermieter nicht mehr berücksichtigt würden,
in Grenchen tatsächlich schliessen und nach Bern wenn nicht mehr ein Bundesamt eine Sache ver-
dislozieren. Was bedeutet das? tritt, sondern nur noch eine nachgelagerte tiefe
Stufe sich darum kümmern würde.
Michael Töngi (MT): Die relevante Frage ist hier,
was man aus dem Amt machen wird. Wir haben Hans Egloff (HE): Aus Sicht des Hauseigentü-
uns sehr dafür eingesetzt, dass es ein Bundesamt merverbandes war es bisweilen ein Ärgernis, dass
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HE V 7-2018 | 7POLITIK POLITIK
sich das BWO auch in die politische Weiter funktioniert die Verdichtung zumin-
Diskussion eingemischt hat und die dest bis jetzt noch nicht so, wie man sich das ur-
gebotene Zurückhaltung vermissen sprünglich vorgestellt hatte. In den Zentren der
liess. Deshalb habe ich mir auch im- grossen Städte ist das allein schon von den Struk-
mer wieder einige kritische Bemer- turen her nicht praktizierbar, denn überall, wo
kungen gegenüber dem Amt erlaubt. es historische Substanz gibt, ist eine Verdichtung
Aber selbstverständlich gibt es ver- unmöglich.
schiedene Aufträge, die das BWO
wahrnehmen muss, und es ist richtig, MT: Das ist doch ein Klischeebild von Ihnen. In
das BWO ist ein wichtiger Gesprächs- den Städten kann sehr wohl verdichtet werden,
partner bei Diskussionen um Geschäf- ausgenommen davon sind eigentlich nur die
te, die Mieter und Hauseigentümer eigentlichen Altstädte. Dies lässt sich gerade in
betreffen. Zürich sehr gut sehen, wo die Bevölkerung in
Die entscheidende Frage lautet den letzten Jahren ja deutlich zugenommen hat.
jedoch: Braucht es dafür tatsäch- Auch in meinem Wohnort Kriens, einer typi-
lich ein ganzes Bundesamt? Das schen Agglomerationsgemeinde, wird kräftig
Problem eines relativ kleinen Bundes- gebaut und verdichtet, teilweise schon fast an der
amtes ist, dass es, weil es eben ein Grenze des Erträglichen. In der Bevölkerung
Bundesamt ist, immer einen Wasser- herrscht deshalb zum Teil auch ein gewisses Un- Ex-Politikern aus dem bürgerlichen Lager, die
kopf hat, denn es verfügt ebenfalls behagen. So wurden zum Beispiel in Luzern un- sich grosse Sorgen machen.
über die ganzen Strukturen, die je- längst zwei kantonale Initiativen eingereicht, no-
des Bundesamt hat, also etwa eine tabene nicht von linker Seite, sondern eher von Etwa Sorgen, dass zu stark verdichtet wird?
eigene Personalabteilung etc. Wenn
aber verschiedene Aufgaben wegfal- MT: Vielleicht eher, wie verdichtet wird.
len und es insgesamt immer weni- Die Initiativen verlangen gute bauliche
ger werden, so ist es sicher richtig, Qualität und die ist ja heute nicht immer
dass jetzt eine Überprüfung vorgenommen HE: Ich halte den eingeschlagenen Weg für rich- gegeben. Im Vordergrund stehen aber
wurde. tig. Dennoch hätte man ruhig etwas mutiger sein die Sorgen, dass trotz revidiertem
Meines Erachtens hätten die Aufgaben des dürfen und einen Schritt weiter gehen können, Raumplanungsgesetz weiter eingezont
BWO problemlos auf andere Stellen verteilt wer- umso mehr, als der aktuelle Amtsdirektor in wird, und dass Kulturland und Frucht-
den können. Avenir Suisse hatte vor noch nicht absehbarer Zeit in Pension gehen wird. folgeflächen zu wenig geschützt werden.
allzu langer Zeit den ketzerischen Vorschlag ge-
macht, dass sich mit einer Integration des BWO Im Nationalrat wurde die Zersiedlungsinitiative HE: Gerade das Kulturland oder die
in das Seco rund 15 Millionen Franken sparen der Jungen Grünen behandelt. Eine weitere Zer- Fruchtfolgeflächen sind durch das
liessen. siedlung der Schweiz wünscht sich ja eigentlich Raumplanungsrecht genügend stark ge-
niemand. Weshalb wurde sie im Rat trotzdem so schützt. Es gibt in dieser Sache einfach
MT: Das ist natürlich komplett unrealistisch, so deutlich abgelehnt? gegenläufige Interessen, und dabei einen
viele Angestellte hat das Amt ja gar nicht, um Ausgleich zu finden, erweist sich als
diese Summe zu sparen. Auch die Personalabtei- HE: Natürlich ist es richtig und wichtig, die Land- ziemlich schwierig. Wogegen ich mich
lung kann nicht so teuer sein: Jedes KMU muss schaft vor weiterer Zersiedlung zu schützen. aber wehre ist, dass man schliesslich Mi-
diese Arbeiten auch bewältigen und braucht dazu Wenn ich mich gegen diese Initiative ausspreche, grationspolitik über die Raumplanung
sicher nicht eine eigene grosse Abteilung. Genau heisst das aber selbstverständlich nicht, dass ich macht.
weil das BWO traditionell eher ein schwaches möglichst alles verbaut oder zubetoniert haben
Amt ist, hatten wir die umgekehrte Idee und woll- möchte. Die Initiative ist jedoch sehr radikal und MT: Das wäre aber doch ganz bestimmt
ten es stärken, indem noch andere Bereiche, die würde flächenmässig zu einem Einzonungsstopp im Sinne der SVP.
das Wohnen betreffen, wie etwa Bereiche der führen. In der aktuellen Situation mit der gros-
Raumplanung oder der Lex Koller, dort gebün- sen Zuwanderung muss aber weiterhin Wohn- HE: Natürlich bin ich bestimmt nicht
delt werden. raum zur Verfügung gestellt werden. der Meinung, dass die Migration ge-
8 | HE V 7-2018 HE V 7-2018 | 9POLITIK
«Raum für Vertrauen
ZUR PERSON heisst für mich,
Michael Töngi, *1967 in Rickenbach (LU), lebt in
Kriens und arbeitete bis März 2018 als Generalsekretär
des Schweizer Mieterinnen- und Mieterverbands. persönlich für Sie
da zu sein.»
Seit Frühling 2018 ist er Nationalrat der Grünen Luzern.
Er ist Mitglied der Verkehrs- und Fernmeldekommission
und der Geschäftsprüfungskommission.
fördert werden soll. Aber man muss dabei ehr-
Silvana Matt
lich sein, denn wenn man zulässt, dass jedes Jahr Immobilienverwalterin mit eidg. Fachausweis
netto mehrere 10 000 Menschen in die Schweiz
kommen, so muss diesen Personen auch der
notwendige Wohnraum zur Verfügung gestellt
werden können.
MT: Es gibt aber immer noch weitere Einzonung-
en und gleichzeitig gibt es auch noch viele Zonen,
welche nicht ausgeschöpft wurden. Ich spreche
hier von 30 bis 40 Prozent, wo verdichtet werden
kann, ohne dass der Zonenplan geändert werden
muss.
HE: Gerade der Kanton Zürich ist in Sachen Ein-
zonungen ein Musterknabe, weil er sich streng
an die Vorgaben Raumplanungsgesetzes gehalten
hat. Das Resultat davon ist, dass man jetzt Bau-
zonen hat, welche nicht überrissen ausgestaltet
sind. Diese müssen jetzt angepasst werden. Die
Zersiedlungsinitiative würde eine solche Ent-
wicklung und damit gleichzeitig auch eine Pro-
sperität des Landes verhindern.
Aus Sicht der Hauseigentümer ist diese Ini-
tiative klar abzulehnen. Deshalb bin ich auch
froh, dass der Rat so deutlich entschieden hat.
Ein weiteres Thema ist die Debatte um ISOS («Bun-
desinventar der schützenswerten Ortsbilder der
Schweiz von nationaler Bedeutung»). Dazu haben ImmoCorner AG
Sie, Herr Egloff, und noch weitere Parlamentarier
insgesamt vier Vorstösse eingereicht. Einer davon Immobilienverkauf
wird jetzt behandelt. Was ist denn so wichtig an Immobilienbewirtschaftung
ISOS?
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HE: Es ist Zeit, dass im Parlament endlich ein- 8105 Regensdorf
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10 | HE V 7-2018POLITIK
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Wasser gemischt, darin
Frage, wer genau alles bei ISOS mitreden darf der Politik. Hier führen wir beide eine ähnliche Art. Nr. 159332 gelöst und aktiviert
und soll. Aktuell bleibt ISOS komplett den Tech Diskussion wie bei den Einbürgerungen. Die Poli
nokraten vorbehalten. Deswegen ist es bestimmt tik macht Vorgaben. Aber man kann doch nicht
eine Überlegung wert, wie man ISOS einem de einem Parlamentarier überlassen, zu bestimmen,
Leicht zu
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programm. Ihr wurden Gelder entzogen, was ein Teller bis zu 35 cm
seriöses Arbeiten beinahe verunmöglicht. Es kön Meine Herren, ich danke Ihnen für das Gespräch. Durchmesser
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mehr gesprochen werden, was verständlicher
weise wiederum die Eigentümer erzürnt, denn
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12 | H E V 7-2018AKTUELL AKTUELL
N E U E I N T E R A K T I V E H I N W E I S K A R T E « O B E R F L Ä C H E N A B F L U S S » gemeinsames Projekt des Bundesamts für Um-
welt BAFU, des Schweizerischen Versicherungs-
Alle 8 Minuten wird in der
Abfliessendes Regenwasser verbands SVV und der Vereinigung Kantonaler
Gebäudeversicherungen VKG. Die Karte ab so-
Schweiz eingebrochen und...
rechtzeitig stoppen fort auch auf dem GIS-Browser des Kantons
Zürich einsehbar (www.maps.zh.ch/oberflae-
chenabfluss). ...das
Das Unwetter im Zürcher Unterland von Ende Mai hat es erneut drastisch vor Überprüfen und wenn nötig handeln Schlimmste
Augen geführt: Überschwemmungen können verheerende Folgen haben. Für die Betrof-
fenen sind sie oft traumatisch. Bisher standen Hochwasser führende Bäche und
Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft
(AWEL) und die GVZ Gebäudeversicherung
am Einbruch
Flüsse im Fokus der Präventionsbemühungen. Etwa die Hälfte der Schäden wird jedoch Kanton Zürich empfehlen den Grundeigen- ist das Gefühl
durch Regenwasser verursacht, das nicht versickert und direkt in Gebäude fliesst.
Eine neue Hinweiskarte zeigt nun, wo dies passieren kann. Wer sich auf der Karte infor-
tümerinnen und -eigentümern, auf der Karte
zu überprüfen, ob die eigene Liegenschaft oder danach.
miert, kann Schäden voraussehen. Oft genügen einfache Massnahmen, um sich zu Bauparzelle im Gefahrenbereich liegt und Schutz-
schützen. massnahmen angezeigt sind. Dabei ist zu Beugen Sie vor und sichern Sie
beachten, dass es sich um eine Hinweiskarte diese Schwachstellen:
Kommt es infolge eines Unwetters handelt, die im Einzelfall noch plausibilisiert
zur Überflutung eines Grund-
stücks oder dringt gar Wasser in
Gebäude ein, so kann dies für die
und verifiziert werden sollte. Bei Bedarf bera-
ten die Fachleute für Naturgefahren bei der GVZ
Eigentümerinnen und Eigentümer, Planungs-
45% kommen durch die
Garten- oder Balkontür
35%
Betroffenen sehr unangenehm profis im Baubereich sowie Feuerwehren. kommen durch ein
sein – ganz abgesehen von der Wichtig zu wissen: Schutzmassnahmen gegen Fenster
Gefährdung von Menschen, Haus- Überschwemmungen müssen nicht teuer sein.
10%
und Nutztieren. Liebgewordenes Oft genügen einfache Vorkehrungen, um grosse bevorzugen eine
und Wertvolles geht unwieder- Schäden zu vermeiden – und damit nicht nur Eingangstür
bringlich verloren, die Aufräum- hohe Kosten zu sparen, sondern auch grosse Un-
4%
und Reinig ungsarbeiten sind annehmlichkeiten abzuwenden. Informationen steigen durch einen
mühsam und kräftezehrend, die zu Schutzmassnahmen finden Interessierte unter
Lichtschacht ein
Wiederherstellung ist langwierig, www.schutz-vornaturgefahren.ch.
aufwändig und teuer. Die Einbrecher kennen die
Dies haben die gewitterbe- Schwachstellen an Ihrem Zuhause
dingten Überschwemmungen im
Zürcher Unterland und anderswo Oberflächenabfluss: Auf der neuen Karte wird der Gefährdungsgrad jeder
KO RRIGEN DUM – Sie jetzt auch!
einmal mehr deutlich vor Augen einzelnen Liegenschaft angezeigt. In Ausgabe 6/018 ist es leider zu zwei Verwechslungen Wir haben die Lösungen für Ihre
gekommen:
geführt. Auf S.12 lautet die korrekte Bezeichnung für Ansgar Gmür
persönliche Sicherheit.
nicht im Boden versickert oder von der Kanali- natürlich Direktor und nicht Präsident des HEV Schweiz. Rufen Sie uns an und verlangen Sie
Wenn Starkregen nicht versickert sation aufgenommen wird, sondern über versie- Auf S. 11 wurde zweimal dieselbe Grafik abgedruckt. Die
unsere unverbindliche Beratung.
beiden korrekten Grafiken sehen folgendermassen aus:
Bisher standen bei der Vorsorge gegen Über- gelte oder unversiegelte Böden abfliesst. Oft ver-
schwemmungen meist über die Ufer tretende wandeln sich dabei Wege und Strassen in Bäche. Entwicklung Insertionszeit Entwicklung Insertionszeit
und Angebotsmenge (EFH) und Angebotsmenge (EGTW)
Bäche, Flüsse oder Seen im Fokus. Zwar ist diese So dringt das Wasser direkt in Bauten ein, ohne Region Zürich Region Zürich
Gefahr real. Doch gibt es eine weitere, bisher eher den «Umweg» über ein Gewässer zu nehmen. 6'000 100
Insertionsdauer
Anzahl Inserate
54 53
unterschätzte Gefahrenquelle. 3'000 50
Martin Eichholzer AG
Neuste Erhebungen zeigen, dass rund die Karte für alle einsehbar 0 0 Bachmattweg 13
Hälfte aller Überschwemmungsschäden an und Die grosse Bedeutung des Oberflächenabflusses 2016 2017
Anzahl Inserate Insertionszeit CH-8048 Zürich
in Häusern durch so genannten «Oberflächenab- als Ursache von Überschwemmungen macht eine
Tel. 044 434 10 10
fluss» verursacht werden. Dabei handelt es sich neue, interaktive Karte deutlich. Die «Gefähr- Wir entschuldigen uns bei unserer Leserschaft für diese
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um jenes Regenwasser, das bei einem Unwetter dungskarte Oberflächenabfluss» entstand als
14 | H E V 7-2018 H E V 7-2018 | 15Kanton Zürich
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Einigung zwischen Stadt Zürich
und Heimatschutz
Die Stadt und der Heimatschutz haben im Nach intensiven und konstruktiven Ge-
Rechtsstreit um die Teilrevision der Bau- sprächen zwischen Stadtrat André Odermatt und
und Zonenordnung (BZO 2016) mit einem der Vertretung des Heimatschutzes einigten sich
Vergleich eine einvernehmliche Lösung die Stadt, der Zürcher Heimatschutz sowie der
gefunden. Das ist ein wichtiger Schritt für Schweizer Heimatschutz auf eine einvernehm-
eine Teil-Inkraftsetzung der BZO 2016. liche Lösung. Sie ermöglicht es dem Heimat-
Darauf haben viele Bauherrschaften schon schutz, den Rekurs zurückzuziehen.
angespannt gewartet.
16 Objekte werden geprüft
Der Zürcher Heimatschutz hatte die Teilrevision Stadt und Heimatschutz haben vereinbart,
der BZO grundsätzlich gutgeheissen und mit 16 ausgewählte ISOS-Einzelelemente dahinge-
Erleichterung festgestellt, dass die denkmal- hend zu prüfen, ob sie ins Inventar der kunst-
pflegerischen Anliegen darin berücksichtigt und kulturhistorischen Schutzobjekte von
worden seien. Trotzdem reichte der Heimatschutz kommunaler Bedeutung aufgenommen wer-
einen Rekurs ein, weil er festgestellt habe, dass den sollen.
das Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Bei der nächsten Inventarüberprüfung wer-
Schweiz (ISOS) nicht genügend berücksichtigt den auch Objekte der ISOS-Baugruppen ge-
worden sei. prüft. Schliesslich sollen weiterhin bei nächsten
BZO-Teilrevisionen die ISOS-Schutzziele in die
Abwägungen miteinbezogen werden.
HINWEIS
Stadtrat Odermatt sagt zum Vergleich: «Ich
Grundsätzlich können Gesuche für Projekte nach freue mich sehr über diese Lösung. Damit ist
neuer BZO ab 1. Januar 2019 eingereicht werden. Der HEV
Zürich hat heute beim Stadtrat angeregt, dass Gesuche die Tür weit aufgestossen für eine Teil-Inkraft- Ihr Bauvorhaben. Unser Baumanagement.
für Projekte nach neuer BZO doch bereits heute eingereicht
und behandelt werden können sollen. Damit liesse sich setzung der BZO 2016. Davon profitieren viele
Zeit sparen und ein «Stau» Anfang 2019 vermeiden. Bauherrschaften und auch die Stadt, weil die Sie planen eine Teil- oder Gesamtsanierung? Wollen
Der Stadtrat will sich bis Mitte August zu diesem Vorschlag
BZO 2016 mehr architektonische Qualität er-
äussern.
möglicht.»
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HE V 7-2018 | 21AKTUELL
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findet Architekt Philipp Hostettler. Er weiss, dass
dies auch vom Markt mehr und mehr als Güte- HEV-Mitglieder erhalten gegen Vorweisen ihrer
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werden müssen.
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mit mechanischen und elektronischen Mitteln (Halle 5, Stand D26)
ein Einbruch erschwert werden kann. «Viele In Partnerschaft mit EnergieSchweiz bietet die
Hauseigentümer wissen nicht, dass die meisten Stiftung Big Effects die Sonderschau «Swiss
Polizeikorps solche kostenlosen Beratungen Energy Tour» exklusiv am Standort Zürich. Die
anbieten», stellt Roger Grab von der Stadtpoli- Besucher werden auf Entdeckungsreise rund
zei Zürich an seinen Messeauftritten immer um die Welt geschickt. Auf spielerische Art ver-
wieder fest. bindet die «Energy Coach»-App Tipps mit Fach-
Im persönlichen Gespräch vor Ort wird an- informationen. Man findet darauf 100 einfache
hand des Sicherheitsbedürfnisses eruiert, wo Alltagshandlungen, die zum bewusster Leben
die Schwachstellen liegen und welche konkreten anregen, sei es beim Energie- oder Wassersparen
Sicherheitsmassnahmen ins Auge gefasst werden oder bei der gesunden Ernährung mit lokalen
können. Auf den Einbruchschutz spezialisierte Produkten. Auch lohnt es sich, am Quiz teilzu-
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HE V 7-2018 | 25AKTUELL AKTUELL
S T R E S S F R E I E R N AT I O N A L F E I E R TA G nen, in denen die Gebäudeversicherung nicht eines Balkons nicht zur Mietsache bzw. nicht zum
obligatorisch abgeschlossen werden muss, ist Sonderrecht zählen. Für den Aushang von Fah-
Wie sich der 1. August ohne diese Versicherung sehr empfehlenswert. Feuer-
schäden am Mobiliar deckt die Hausratversiche-
nen in diesem Bereich wäre eigentlich eine Be-
wil l igung des Vermieters respektive der
Nachbarschaftsstreit feiern lässt rung ab. Ein Mietzinsausfall infolge eines Bran-
des ist jedoch nur gedeckt, wenn dafür eine
Stockwerkeigentümergemeinschaft notwendig.
Aufgrund der Bedeutung des Tages und der
spezielle Versicherung abgeschlossen wurde. Es beschränkten Dauer des Aushangs ist aber der
ist zu beachten, dass bei grobfahrlässiger Verur- Aushang von Fahnen an den Tagen um den
Spielt das Wetter mit, so werden auch sachung eines Brandes die Versicherung Regress 1. August ohne weiteres zu tolerieren.
am diesjährigen 1. August Hunderttausende auf den Schadensverursacher nehmen kann.
von Feuerwerkskörpern den nächtlichen
Sommerhimmel erleuchten. Damit der Aufhängen von Fahnen Text
HEV Schweiz, Rechtsabteilung
Schweizer Nationalfeiertag für alle ein Das Aufhängen von Fahnen ist in der Regel ge-
Freudentag bleibt, gilt es einige rechtliche stattet. Mieter und Stockwerkeigentümer müssen Bild
Aspekte zu beachten. sich allerdings bewusst sein, dass die Aussen- Fotolia / VRD
flächen einer Liegenschaft (Hausfassade, Balkon-
Der 1. August ist – wie übrigens auch der Jahres- aussenbrüstung) im Gegensatz zum Innenbereich
wechsel – ein Sonderfall: An diesem Tag ist das
Abbrennen von Feuerwerk teilweise auch
während der gesetzlichen Ruhezeiten gestattet.
Lärmbeeinträchtigungen im Rahmen der Feier-
lichkeiten zum 1. August müssen somit toleriert
werden, sofern sie das übliche Mass nicht übe-
rschreiten.
Das Abbrennen lärmenden Feuerwerkes ist
Handwerk
Quelle: fotolia
allerdings auf den Nationalfeiertag beschränkt.
Es ist also nicht erlaubt, Feuerwerk Tage davor
und danach abzubrennen. Feuerwerkskörper sind
zudem so abzubrennen, dass sie weder zu Perso-
nen- noch zu Sachgefährdungen führen. So ist brandgefahr erlassen, zwingend zu beachten.
aufgrund der Brandgefahr insbesondere darauf Dazu gehören die Feuer, welche anlässlich der
zu achten, dass Feuerwerk nicht zu nahe an Ge- Bundesfeier an zahlreichen Orten veranstaltet
echtes
bäuden (Sitzplätze und Balkone) abgefeuert wird. werden. Um das nachbarliche Verhältnis nicht
Die fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst zu strapazieren, ist es ratsam, auf Feuer im
hat strafrechtliche Konsequenzen. eigenen Garten zu verzichten und sich an den
Die nachbarliche Rücksichtnahmepflicht be- öffentlich veranstalteten Feuern zu erfreuen. Die Von dem Entwurf,
steht zudem selbstverständlich auch am 1. Au- Bundesfeier ist ja schliesslich ein Gemeinschafts- der Planung über
gust. Das schliesst aus, dass Feuerwerk etwa erlebnis. Auch bei einem Feuer anlässlich des die Produktion bis
während der ganzen Nacht abgebrannt wird. An- Bundesfeiertages ist zu beachten, dass aus- zur Montage alles
ders als beim Jahreswechsel ist das Abfeuern von schliesslich naturbelassenes Holz verbrannt aus einem Haus.
Feuerwerken nach Mitternacht nicht mehr zu- werden darf, welches so trocken ist, dass bei der Ausstellung mit 30
lässig. Das gilt auch für Lärmbelästigungen durch Verbrennung nur wenig Rauch entsteht. Es dürfen komplett eingerich-
Festveranstaltungen im Freien. keine Abfälle verbrannt werden. teten Küchen.
Feuer im Freien Versicherung im Brandfall
Brauchtumsfeuer sind in der Schweiz grund- Die Gebäudeversicherung deckt die Schäden in-
sätzlich erlaubt. Selbstverständlich sind allfälli- folge eines Brandes am Gebäude und allen damit
ge Feuerverbote, welche die Kantone bei Wald- fest verbundenen Einrichtungen. In den Kanto-
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26 | HE V 7-2018
5618 Bettwil
056 676 70 70AKTUELL
Finanzielle Entschädigung bei
Hausbesetzungen gefordert
Motion Bourgeois/Leiser. Gemeinsam mit der Eigentümerschaften besetzter Liegenschaften
Gemeinderätin Yasmine Bourgeois (FDP) hat sämtliche besetzungsbedingten Nachteile auszu-
Albert Leiser, Direktor des HEV Zürich und gleichen hat.
Gemeinderat (FDP), Ende Juni beim Zürcher Diese Regelungen sollen jedoch nur dann
Stadtrat eine Motion mit dem Titel «Verordnung angewendet werden, wenn die Stadtpolizei
betreffend Ausgleich von finanziellen Nachteilen Zürich besetzte Liegenschaften trotz Anzeige
bei besetzten Liegenschaften» eingereicht. wegen Hausfriedensbruch nicht räumt und
Ziel dabei ist, dass der Stadtrat in einer dadurch den Eigentümerschaften Vermögens-
Verordnung regelt, wie die Stadt Zürich den schäden entstehen.
Die Stadt Zürich unterstützt den freiwilligen
Einbau von Schallschutzfenstern finanziell
Inkraftsetzung der Verordnung. Die Stadt ken pro Fenster. Im darüber liegenden Bereich
Zürich entrichtet finanzielle Beiträge für den 350 Franken pro Fenster. Insgesamt rechnet
freiwilligen Einbau von Schallschutzfenstern die Stadt Zürich mit einem finanziellen Aufwand
an Gebäuden, deren Lärmbelastung zwischen von 25 bis 41 Millionen Franken.
dem Immissionsgrenzwert und dem Alarmwert Da gegen die vom Gemeinderat erlassene
liegt. Verordnung kein Referendum ergriffen wurde,
Die Höhe der Beiträge an die Gebäude- setzt sie der Stadtrat per 1. September 2018 in
eigentümerinnen und -eigentümer hängt von der Kraft.
Lärmbelastung ab: Sie beträgt bei Belastungen Beitragsgesuche können innert 60 Tagen
über dem Immissionsgrenzwert und bis fünf nach Inkrafttreten der Verordnung eingereicht
Dezibel unter dem Alarmwert pauschal 100 Fran- werden.
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HE V 7-2018 | 29AKTUELL AKTUELL
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führt oder einen Ersatzneubau nach dem versieht, kann Förderbeiträge beantragen. Vo- Wichtigste Bedingungen zur Berechtigung von Förderbeiträgen:
Minergie-P-Standard erstellt, senkt raussetzung ist, dass die Minergie-Anforde- – Zertifikat Minergie, Minergie-P, Minergie-A.
den Energiebedarf seines Hauses deutlich rungen erfüllt werden, unabhängig davon, ob – Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000.
– Das Gebäude wird beheizt.
und leistet einen wichtigen Beitrag zum man das Zertifikat dank einer deutlich ver-
– Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden.
Klimaschutz. Der Kanton Zürich erhöht die besserten Gebäudehülle oder dank einem – Förderbeitrag richtet sich nach der Hauptnutzung des Gebäudes.
entsprechenden Förderbeiträge markant. grösseren Einsatz erneuerbarer Energien er- – Kombination mit Förderbeiträgen an Einzelbauteile nicht möglich.
Das Angebot gilt bis Ende 2018. reicht. – Eine Förderzusage ist 2 Jahre ab Datum der Zusage gültig.
– Förderbeiträge unter 2000 Franken werden nicht ausgerichtet.
Der Kanton Zürich hebt die Förderbeiträge für • Ersatzneubau mit Minergie-P(-A)-Zertifikat: Ersatzneubau Minergie-P(-A)
Minergie-Gesamtsanierungen sowie Ersatzneu- Wer einen Ersatzneubau nach Minergie-P(-A)
bauten nach Minergie-P-Standard bis Ende Jahr erstellt anstatt sein Haus zu sanieren, kann Erreichter Standard Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus Nicht-Wohnbau
Beitrag (Fr.) Beitrag (Fr.) Beitrag (Fr.)
stark an. Manche Beiträge werden mehr als ver- Förderbeiträge beantragen. Ein Ersatzneubau
Minergie-P oder Minergie-P/-A 100.–/m2 EBF* 60.–/m2 EBF* 60.–/m2 EBF*
doppelt. Profitieren kann man, wenn das För- kann finanziell interessant sein. Da der Er- * Energiebezugsfläche
dergesuch vor Baubeginn eingereicht wird. Zu- satzneubau meist über mehr Fläche verfügt
dem muss das Gesuch vor Ende Jahr beim Kanton als der Altbau und den Ansprüchen der Nut- Wichtigste Bedingungen zur Berechtigung von Förderbeiträgen:
eintreffen. zenden gerechter wird, fördert diese Mass- – Ersatz eines beheizten Bestandsgebäudes.
Möglich wird dieses Angebot nachdem sich nahme auch die Nachverdichtung der Sied- – Zertifikat Minergie-P, mit oder ohne Zertifikat Minergie-A.
– Das Gesuch muss vor Abbruch des bestehenden Gebäudes eingereicht werden.
zeigte, dass dem Kanton Zürich im Jahr 2018 we- lungsräume. Unterstützt wird die neu – Förderbeitrag richtet sich nach der Hauptnutzung des Gebäudes. Gefördert wird die neu geschaffene
sentlich mehr Fördergelder zur Verfügung stehen geschaffene Fläche. Energiebezugsfläche (EBF).
als aufgrund der provisorischen Zahlen erwartet – Kombination mit Förderbeiträgen an Einzelbauteile nicht möglich.
wurde. Finanziert werden die Beiträge aus der • Wärmedämmende Massnahmen an der Ge- – Eine Förderzusage ist 2 Jahre ab Datum der Zusage gültig.
CO 2 -Abgabe, die der Bund auf Gas und Öl zu bäudehülle: Auch energetische Massnahmen – Förderbeiträge unter 2000 Franken werden nicht ausgerichtet.
Heizzwecken erhebt. ohne Minergie-Zertifizierung werden weiter- Wärmedämmende Massnahmen an der Gebäudehülle
Das Förderprogramm fördert die Reduktion hin unterstützt. Für Sanierungen der Ge-
Förderbereich Anforderung Beitragssätze
des Energieverbrauchs und leistet einen wichti- bäudehülle (Dach, Wand, Boden) erhält
Wärmedämmung U ≤ 0,2 W/ m2K 40 Franken pro Quadratmeter
gen Beitrag zur Erreichung des kantonalen Kli- man 40 Franken pro Quadratmeter. Als zu- Fassade, Dach, Wand und Ausnahme: Wand, Boden mehr als wärmegedämmtes Bauteil
maziels von 2,2 Tonnen CO 2 pro Person und Jahr sätzlicher Anreiz gilt 2018 ein Aktionsbonus Boden gegen Erdreich 2 Meter im Erdreich: U ≤ 0,25 W/ m2K
bis 2050. Es präsentiert sich bis Ende Jahr wie von 30 Franken pro Quadratmeter für die Aktion 2018: Aussenwand Dämmung Aussenwand gegen zusätzlich 30 Franken pro Quadrat-
folgt: Dämmung von Aussenwänden. Insgesamt Aussenklima meter wärmegedämmte Aussenwand
wird somit die Wärmedämmung an diesem Wichtigste Bedingungen zur Berechtigung von Förderbeiträgen:
• Gesamtsanierung mit Minergie-Zertifikat: Wer Bauteil mit 70 Franken pro Quadratmeter
– Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000.
sein Gebäude umfassend modernisiert und gefördert. – Das Gebäude wird beheizt.
– Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden.
– U-Wert-Verbesserung geförderter Bauteile: mindestens 0,07 W/m2K.
– Kombination mit Förderbeiträgen an Minergie-Bauvorhaben nicht möglich.
– Eine Förderzusage ist 2 Jahre ab Datum der Zusage gültig.
Besuchen Sie den HEV Zürich auf Facebook: – Pro Antrag ab 10 000 Franken Fördergelder ist ein GEAK®Plus Bedingung
(falls nicht möglich: Grobanalyse mit Vorgehensempfehlung gemäss Pflichtenheft BFE).
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30 | HE V 7-2018 HE V 7-2018 | 31Ihre Immobilien. Unser Zuhause.
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INFORMATIONEN
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Datum: 9. und 16. November 2018,
einer Liegenschaft» ■ Die Vermietung
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Seminarort: Belvoirpark Hotelfachschule Zürich,
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«Der Mietvertrag» (vgl. Adressfeld auf letzter Seite). Mitglieder- und
«Die Mängelrechte ■ Die Versicherungen des Hauseigentümers Rechnungsadresse müssen übereinstimmen.
im Mietrecht» ** Nur 1 Dokumentation
«Die Kündigung» ■ Die Kündigung
«Die Verwaltungs- «Die Vermietung» «Das Mahnwesen «Der Mietzins» Anmeldeschluss: 14 Tage vor Kursbeginn. Bei
■ Der Wohnungswechsel Annullierungen nach Anmeldeschluss ist eine Bear-
übernahme» «Der Wohnungswechsel» im Mietrecht» «Die Mietzinsanpassung»
■ Das Mahnwesen im Mietrecht beitungsgebühr von 50% der Seminarkosten zu
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36 | HE V 7-2018 HE V 7-2018 | 37Sie können auch lesen